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04/08/2016

Dell Latitude E6220 Akku jetzt online kaufen

Mit seinem 18,4 Zoll großen Display sticht das Samsung Galaxy View eindrucksvoll aus der Masse der Tablets heraus. Höchstwerte werden aber auch beim Gewicht und den Abmessungen erreicht. Für welchen Einsatzzweck sich das Gerät eignet und ob es in technischer Hinsicht überzeugen kann, zeigt unser Test.
Mit dem Galaxy View SM-T670 hat Samsung ein Android Tablet im Programm, das den üblichen Größenrahmen dieser Gerätegattung deutlich sprengt: Mit einer Bildschirmdiagonale von 18,4 Zoll überragt es selbst die meisten Notebooks deutlich. Auffällig ist zudem der integrierte Standfuß auf der Rückseite, der sich in zwei Positionen arretieren lässt. Im Inneren stecken ein hauseigener Octacore-SoC, 2 GB RAM sowie 32 GB Speicherplatz. Grundsätzlich gibt es das Galaxy View in den Farben Schwarz und Weiß sowie mit oder ohne Mobilfunkmodem. Auf dem deutschen Markt ist jedoch nur letztere Variante erhältlich, sodass sich auch unser Testgerät nur über WLAN mit dem Internet verbindet. Es ist aktuell ab rund 540 Euro erhältlich.

Durch seine ungewöhnlichen Abmessungen hat das Samsung Galaxy View kaum direkte Konkurrenz. Andere außergewöhnlich große Tablets wie beispielsweise das Microsoft Surface Pro 4 oder das Apple iPad Pro 12.9 sind merklich kleiner und dennoch deutlich teurer. Für einen fairen Schlagabtausch ziehen wir daher zusätzlich zwei Tablets der 10-Zoll-Klasse – das Samsung Galaxy Tab S2 9.7 sowie das Lenovo Yoga 3 Tab Pro 10 – heran, die zu etwas niedrigeren Preisen als das Testgerät zu haben sind. Technisch eng verwandt ist das Galaxy View zudem mit dem Smartphone Samsung Galaxy S5 Neo, weshalb wir dieses ebenfalls mit in den Vergleich aufnehmen.
Wie unser Größenvergleich eindrucksvoll belegt, handelt es sich beim Samsung Galaxy View um einen wahren Riesen: Nicht nur ist die nutzbare Bildfläche rund 3 mal so groß wie bei gängigen 10-Zoll-Geräten, auch die Gehäuseabmessungen fallen mit 451,8 Millimetern bzw. 275,8 Millimetern einige Nummern größer aus. Samsung gibt eine Gehäusedicke von 11,9 Millimetern an – ein Wert, der jedoch nur im unteren Gehäusebereich und ohne den fest montierten Standfuß erreicht wird. Dieser besitzt lediglich zwei Positionen: Bei der ersten liegt das Gerät in einem leicht schrägen Winkel auf der Rückseite, sodass beispielsweise die Texteingabe erleichtert wird, bei der zweiten steht das Tablet nahezu aufrecht, wodurch beispielsweise Medieninhalte bequem betrachtet werden können. In letzterer Position beträgt die Standfläche auf einem Tisch rund 45,2 mal 11 Zentimeter. Positiv ist, dass durch diese Konstruktion stets ein sicherer Halt beim Bedienen des Touchscreens gewährleistet ist und ein integrierter Tragegriff das Handling des großen Tablets erleichtert. Durch das Gesamtgewicht von 2,65 Kilogramm sowie den nicht flach einklappbaren Ständer auf der Rückseite disqualifiziert sich das Galaxy View jedoch als wirklich mobiler Begleiter. Akku Dell Latitude E6220 .

Das eigentliche Tablet wirkt trotz der großen Abmessungen recht stabil, was sicherlich durch die nicht gerade schmale Taille begünstigt wird. Der Standfuß lässt sich jedoch leicht verwinden. Drückt man im zentralen Displaybereich etwas fester auf den Touchscreen, wird zudem eine geringe Wellenbildung sichtbar. Bezüglich der Gehäusequalität hinterlässt das Gerät subjektiv keinen besonders guten Eindruck: Zwar sind die Spaltmaße gering, das weiße Hartplastik des Gehäuses schmeichelt den Fingerkuppen jedoch nicht. Etwas klapprig und relativ laut sind zudem die Geräusche, die beim Umklappen des Ständers sowie beim Öffnen des microSD-Schachtes auf der Rückseite entstehen. Der integrierte Akku lässt sich laut Handbuch zwar mit etwas Aufwand grundsätzlich austauschen, allerdings soll sich der Käufer hierfür an eine autorisierte Fachwerkstatt wenden.
Da das Galaxy View primär für die Wiedergabe von Multimediainhalten gedacht ist, sollte es auch genügend Speicherplatz für diese besitzen – gerade Videos können den im Auslieferungszustand noch rund 25 GB fassenden internen Speicher jedoch schnell füllen. Dank microSD-Karten-Slot ist jedoch eine flexible Erweiterung möglich, zumal sich auch Apps auf diese verschieben lassen. Da der integrierte Micro-USB-Port USB-OTG beherrscht, können – ein entsprechendes Adapterkabel vorausgesetzt – auch Dateien von externen Datenträgern wie USB-Sticks abgespielt werden. Ein Vibrationsmotor für haptisches Feedback, NFC sowie die Bildausgabe via Miracast oder MHL sind hingegen nicht mit an Bord. Zudem beschränkt sich die Sensorausstattung auf einen Helligkeitssensor. Daten lassen sich via Bluetooth 4.1 sowie Wi-Fi Direct übertragen, für das Streaming von Medieninhalten steht DLNA zur Verfügung. Der Ton kann über eine 3,5-mm-Kopfhörerbuchse ausgegeben werden.
Nach wie vor basiert das Galaxy View auf Android 5.1.1. Ob – und wenn ja, wann – ein Update auf Android Marshmallow erfolgen wird, ist nicht bekannt. Als Benutzeroberfläche kommt wie üblich Samsungs eigene Kreation namens TouchWiz zum Einsatz, die jedoch an zentraler Stelle eine Anpassung erfahren hat: So landet der Nutzer nach einem Neustart des Geräts auf einer speziellen Video-App-Ansicht, anstatt zum Homescreen zu gelangen – dieser ist aber natürlich mit einem Fingerwisch zur Seite oder dem Berühren der entsprechenden Navigationstaste jederzeit erreichbar. Schade ist, dass sich auf der neuen Startseite im Kachel-Design lediglich einige wenige Verknüpfungen zu Apps unterschiedlicher Streaming-Anbieter befinden, die – bis auf die vorinstallierte Youtube App – ohnehin erst aus dem Play Store heruntergeladen werden müssen. Ein grundsätzliches Problem ist hierbei, dass es sich um eine statische Ansicht handelt: Einerseits können so keine zusätzlichen Dienste hinzugefügt werden, andererseits führen die Links bei Veränderungen im Play Store ins Leere, wie es beispielsweise bei der RTL Now App der Fall ist. Der Zusatznutzen der neuen Darstellung hält sich somit in engen Grenzen, zumal während des Tests mehrfach kleinere Bugs – wie zum Beispiel ein sichtbar verzögerter Bildaufbau der Kacheln beziehungsweise ein zeitweise vollständiges Fehlen derselben – vorhanden waren.

Eine weitere Besonderheit ist die Systemintegration der App „Family Sharing“, welche über ein dauerhaft in der Navigationsleiste eingeblendetes Symbol aufgerufen werden kann. Hierbei handelt es sich um einen Dienst, über den Fotos und Videos zwischen Samsung Geräten geteilt werden können. Abgesehen von einem Microsoft-App-Paket waren auf dem Testgerät keine weiteren Drittanbieterprogramme vorinstalliert.


Da in unserem Testgerät kein Mobilfunkmodem verbaut war, kann das Galaxy View nur via WLAN auf das Internet zugreifen. Positiv ist hier hervorzuheben, dass auch der aktuelle AC-Standard unterstützt wird. Beim Testbetrieb mit einem Asus-RT-AC56U-Router wurde die Verbindung maximal mit einer Brutto-Datenrate von 433 Mbit/s im 5-GHz-Netz aufgebaut, in 2,4-GHz-Netzwerken waren es hingegen lediglich 65 Mbit/s. Beim standardisierten WLAN-Test mit unserem Referenzrouter Linksys EA 8500 schlägt sich das Galaxy View mit einer gemessenen Übertragungsrate von 254 Mbit/s (Empfangen) bzw. 200 Mbit/s (Senden) sehr gut. Lediglich High-End-Geräte wie Samsungs Top-Smartphone Galaxy S7 Edge oder das OnePlus 3 schneiden hier noch etwas besser ab. Positiv macht sich die flotte Verbindung im 5-GHz-Netz beispielsweise beim Download großer Spiele bemerkbar. Das Tablet unterstützt zudem Bluetooth 4.1, wodurch sich beispielsweise leicht eine Bluetooth-Tastatur koppeln lässt.

Das integrierte Modul zur Positionsbestimmung nutzt sowohl das GPS- als auch das GLONASS-Satellitennetzwerk und findet sowohl im Freien sowie in vielen Innenräumen recht schnell die aktuelle Position. Dabei wird diese bis auf 6 Meter genau bestimmt. Hier haben wir zwar bereits bessere Werte gesehen, allerdings sollte die Leistung für ein Gerät, das sich aufgrund seiner Größe ohnehin kaum für Navigationszwecke eignen dürfte, mehr als genügen.
Auch bei der Kameraausstattung wird abermals deutlich, dass es sich beim Samsung Galaxy View nur um ein begrenzt portables Gerät handelt. Während alle Vergleichsgeräte auf der Rückseite eine hochauflösende Kamera besitzen, fehlt diese beim Testgerät völlig. Lediglich auf der Vorderseite ist eine Webcam mit Fixfokus angebracht. Videos werden dabei in Full-HD-Qualität mit 30 Bildern pro Sekunde aufgezeichnet und können mit guter Schärfe und ordentlicher Audiospur überzeugen, zudem nimmt selbst in spärlich beleuchteten Zimmern das Bildrauschen nicht übermäßig zu. Selbstverständlich können in der Foto-App auch Full-HD-Standbilder aufgenommen werden, für Selfies steht sogar ein „Beauty-Filter“ zur Verfügung. Allerdings fällt die Bildqualität im Vergleich zu den mit deutlich höher auflösenden Sensoren ausgerüsteten Vergleichsgeräten, beispielsweise dem mit einer 8-Megapixel-Hauptkamera versehenen Konzernbruder Galaxy Tab S2 9.7, deutlich ab.
Unserem Testgerät lag – abgesehen von einer Kurzanleitung sowie den gedruckten Garantiebedingungen – lediglich ein eher an ein Notebook-Ladekabel erinnerndes 40-Watt-Netzteil bei. Als offizielles Zubehör ist zudem eine Tagetasche für 49,90 Euro gelistet, die beim Hersteller zum Testzeitpunkt jedoch vergriffen war. Akku Dell Latitude E5520 .

Samsung gewährt auf das Tablet eine zweijährige Garantie, wobei diese für das Netzteil sowie den integrierten Akku auf lediglich 6 Monate eingeschränkt wird.
Da das Tablet weder einen Lagesensor besitzt noch die Darstellung manuell ins Hochformat gedreht werden kann, ist eine Benutzung des Geräts ausschließlich im Querformat möglich. Dies kann bei manchen Apps zu Darstellungsproblemen führen, da einige dennoch im Hochformat – und damit stark skaliert – angezeigt werden. Durch die schieren Ausmaße des Geräts bleiben die Apps aber auch dann noch gut bedienbar.

Samsung installiert auch bei seinem größten Tablet-Spross seine hauseigene Tastatur, welche jedoch mit einem modifizierten Layout versehen ist. So wird der in Hülle und Fülle zur Verfügung stehende Platz für die Einblendung eines zusätzlichen Nummernblocks auf der rechten Seite genutzt – dennoch bleiben auf beiden Seiten der Tastatur breite, ungenutzte Randbereiche bestehen. Das Tippen auf den großen Tasten geht dank deren schierer Größe leicht von der Hand, mit etwas Eingewöhnung ist sogar die Eingabe mittels 10-Finger-System problemlos möglich. Schade ist lediglich, dass es aufgrund des fehlenden Vibrationsmotors kein haptisches Feedback gibt. Texte können selbstverständlich auch mit Wischgesten und Korrekturhilfen eingegeben werden.

Der Touchscreen registrierte Eingaben im Test zuverlässig, wobei er dank der äußerst großen Schaltflächen zumeist leichtes Spiel hat. Bei den selten vorhandenen, kleineren Bedienelementen war ab und an ein zweites Antippen erforderlich, um die entsprechende Aktion auszulösen. Im direkten Vergleich mit kleineren Tablets und Smartphones fällt zudem ein etwas größerer Abstand zwischen dem Display und der eigentlichen Touch-Oberfläche auf. Als störend für den Genuss von Bildinhalten könnten sich zudem die zahlreichen Fingerabdrücke erweisen, die sich im Laufe der Zeit auf dem Touchscreen tummeln.

Die einzigen physischen Tasten – die Lautstärkewippe sowie der Power Button – befinden sich an der Oberkante des Geräts. Sie besitzen zwar einen knackigen Druckpunkt, hinterließen beim Test aber einen recht klapprigen Eindruck.

Subjektiv lässt sich das Gerät zumeist sehr flüssig bedienen, allerdings ist bei manchen Animationen etwas Geduld gefragt, da ein neuer Befehl erst nach deren Ende registriert wird. Dies ist beispielsweise beim Wechsel zwischen dem Android Homescreen und der Startseite mit Video-Apps mittels Wischgeste der Fall.

Da das Gerät vorwiegend als eine Art tragbarer Fernseher konzipiert ist, könnte eine Fernbedienung in bestimmten Situationen von Vorteil sein. Grundsätzlich lassen sich Bluetooth-Tastaturen, -Mäuse und -Fernbedienungen mit dem Gerät koppeln, allerdings werden diese nicht von jeder App vollumfänglich unterstützt. Alternativ bietet Samsung ein passendes Programm namens „Galaxy View Remote“ in Apples App Store sowie Googles Play Store an. Allerdings können nicht alle aktuellen Android Geräte von dieser App profitieren, denn bei vielen der bereits von uns getesteten Modelle ist eine Installation über den Google Play Store gar nicht erst möglich – selbst bei manchem aktuellen Samsung Gerät wie beispielsweise dem Galaxy Tab S2 9.7. Der Käufer des Galaxy View kann sich somit nicht darauf verlassen, die App ohne Weiteres nutzen zu können.
Mit satten 18,4 Zoll in der Diagonalen ist das Display des Samsung Galaxy View sicherlich ein Höhepunkt des Geräts. Da die Auflösung mit Full-HD jedoch nicht höher als bei vielen kleineren Mobilgeräten ausfällt, lassen sich aufgrund der relativ geringen Pixeldichte von 120 ppi aus der Nähe noch recht mühelos einzelne Bildpunkte erkennen. Selbst beim Abstand von einer Armlänge wirkt die Darstellung von Webseiten, Schriften und Bedienelementen nicht ganz so scharf wie bei den meisten 10-Zoll-Tablets. Entfernt man sich noch etwas weiter, um zum Beispiel Filme zu schauen, wirken die Inhalte jedoch ausreichend scharf und detailliert.

Mit einer durchschnittlichen Maximalhelligkeit von 435 cd/m² beim Anzeigen einer weißen Fläche holt sich das Galaxy View den Spitzenplatz in der Vergleichsgruppe. Der Maximalwert von 468 cd/m² ändert sich nur unwesentlich auf 473 cd/m², sobald wir auf einer Fläche mit gleichmäßig verteilten hellen und dunklen Bereichen messen (Average Picture Level/APL 50). Aktiviert man allerdings den Helligkeitssensor, so sinkt die maximale Luminanz auf 427 cd/m². Aufgrund des höchsten Schwarzwertes im Vergleich ist der Kontrast des Panels mit 821:1 bestenfalls durchschnittlich. Weniger gefallen haben auch die mit 80 % relativ ungleichmäßige Ausleuchtung sowie das wahrnehmbare Backlight Bleeding (siehe Bild). Dieses fällt jedoch nur in abgedunkelten Räumen bei relativ hoher Displayhelligkeit und dunklen Bildinhalten wirklich auf – gerade bei einem für den Videokonsum ausgelegten Gerät ist dies jedoch besonders schade. Gut ist hingegen, dass die Hintergrundbeleuchtung stets flackerfrei ihren Dienst verrichtet.
Hinsichtlich der Farbdarstellung gelingt dem Galaxy View mit einer durchschnittlichen DeltaE-Abweichung von 5 (Mischfarben) sowie 5,8 (Graustufen) nur eine mittelmäßige Leistung (Idealbereich je . Zwar ermitteln wir insbesondere bei günstigen Notebooks häufig noch deutlich schlechtere Werte, dass aber auch beim Testgerät noch Luft nach oben wäre, zeigen Apples iPad Pro 12.9 sowie Microsofts Surface Pro 4 sowie die mit AMOLED-Displays bestückten Samsung Geräte Galaxy S5 Neo und Galaxy Tab S2 9.7. Mit 7.676 K (Idealwert 6.500 K) fällt die Farbtemperatur des Displays zudem etwas zu hoch aus, was sich im Alltag jedoch nicht negativ bemerkbar macht. Beim Schauen von Filmen kann diese Einstellung sogar für einen subjektiv besseren Bildeindruck sorgen, weshalb bei anderen Mobilgeräten mit wechselbaren Farbmodi das Kino-Setting zumeist auch mit einer kühleren Farbdarstellung einhergeht. Akku Dell Latitude E6320 .
Trotz seiner vergleichsweise hohen Maximalhelligkeit hat das Display im Freien mit dem starken Umgebungslicht sowie den deutlich wahrnehmbaren Spiegelungen zu kämpfen. Der Einsatz im Schatten ist dennoch möglich, sofern Reflexionen vermieden werden.
Hinsichtlich der Blickwinkelstabilität zeigt sich der Bildschirm des Galaxy View von seiner Schokoladenseite: Selbst bei flachen Betrachtungswinkeln gibt es keine Farbinvertierungen, und auch die Helligkeit nimmt nur geringfügig ab. Allerdings setzt beim Blick von schräg oben oder unten ein IPS-Glow-Effekt ein, durch den sich dunkle Bildbereiche großflächig aufhellen.
Im Inneren des Galaxy View arbeitet Samsungs hauseigener Exynos 7580 Octa SoC, der auf 8 jeweils mit 1,6 GHz getakteten Cortex-A53-Kernen basiert und auf 2 GB Arbeitsspeicher zurückgreifen kann. Für die Grafikausgabe ist eine Mali-T720 MP2 GPU verantwortlich, die auch neuere Standards wie OpenGL ES 3.1 beherrscht.

Unsere Benchmarks zeigen, dass sich die Peformance des Testgeräts in etwa auf dem gleichen Level bewegt wie die des mit den gleichen Komponenten bestückten Smartphones Samsung Galaxy S5 Neo. Beim Geekbench 3 kann das Tablet im Multi-Core-Test mit 13 % allerdings einen signifikanten Vorsprung herausholen, der möglicherweise auf die etwas bessere Wärmeableitung innerhalb des größeren Gehäuses zurückzuführen ist. Im Gegenzug muss es sich beim Web-Test von Basemark OS II dem kleineren Smartphone deutlich geschlagen geben.

Dass es sich beim Exynos 7580 Octa jedoch nur um Mittelklasse-Hardware handelt, zeigt sich vor allem im Vergleich zu den bereits erwähnten Tablet-Modellen, welche das Galaxy View in nahezu allen Tests deutlich übertreffen. Besonders groß ist der Abstand im Bereich der Grafik-Benchmarks: So erreicht beispielsweise das Samsung Galaxy Tab S2 9.7 beim Ice Storm Unlimited Test von 3DMark (2013) als nächst schnelleres Gerät bereits einen um 75 % höheren Graphics Score, das teurere iPad Pro 12.9 deklassiert das Testgerät mit einem fast sieben Mal so hohen Ergebnis sogar mehr als deutlich.
Bei den Browser-Tests zeigt sich ein ähnliches Bild wie bereits im vorherigen Abschnitt, wobei das Galaxy View im Vergleich zum Smartphone Galaxy S5 Neo stets leicht die Nase vorne hat. Der deutliche Rückstand zu den anderen Tablets ist jedoch auch hier unübersehbar.

Auch subjektiv geht dem Galaxy View beim Browsern auf komplexen Webseiten ab und an die Puste aus, sodass fühlbare Wartezeiten beim Seitenaufbau entstehen. Wer gelegentlich mit kleineren Pausen leben kann, der dürfte mit der gebotenen Leistung jedoch problemlos zurechtkommen. Beim Surfen gefällt zudem, dass sich das Gerät in der liegenden Position auch gut auf dem Schoß bedienen lässt.
Der 32 GB fassende interne Flash-Speicher hat laut AndroBench 3 ähnlich hohe Transferraten zu bieten wie die in den beiden Konzernbrüdern Samsung Galaxy S5 Neo und Galaxy Tab S2 9.7 verbauten Chips. Letzteres kann sich allerdings beim Lesen von Daten – vermutlich aufgrund des schnelleren Prozessors – etwas absetzen. Lenovos Yoga Tab 3 Pro 10 hält mit dem Dreigespann gut mit, fällt allerdings beim sequenziellen Lesen letztendlich klar zurück. Im Basemark OS II werden die Karten neu gemischt: Hier landet das Testgerät im Mittelfeld, während die beiden anderen Samsung Modelle die letzten Plätze belegen.

Einen wirklich guten Job macht der integrierte microSD-Karten-Leser des Galaxy View: Zwar reizt das Tablet mit 51,02 MB/s beim Schreiben von Daten bzw. 77,95 MB/s beim Lesen unsere Referenzkarte nicht vollständig aus (Toshiba Exceria Pro M401, UHS-I Class 3, max. Lesen: 95 MB/s, max. Schreiben: 80 MB/s), dennoch handelt es sich gerade angesichts des verbauten Mittelklasse-SoC um eine tolle Leistung.
Im Gaming-Betrieb kommt die in den SoC integrierte Mali-T720 MP2 GPU zum Zuge, die trotz der eher mäßigen Ergebnisse im 3DMark (2013) sowie GFXBench für erstaunlich flüssige Bildraten bei anspruchsvollen Spielen wie Asphalt 8 (high: 29 fps) oder Real Racing 3 (high: 35 fps) sorgt – Leistungsreserven sind jedoch kaum vorhanden. Aufgrund der großen Bildfläche wirkt die gebotene Grafik allerdings bei Weitem nicht so beeindruckend wie dies bei kleineren Geräten der Fall ist. Mangels Bewegungssensoren muss in Spielen zudem auf virtuelle Steuerungselemente zurückgegriffen werden, wobei hierfür dank des großen Displays viel Raum zur Verfügung steht. Alternativ kann ein Gamepad oder eine Tastatur via Bluetooth verbunden werden.
Da das Samsung Galaxy View durch sein hohes Gewicht von 2,65 kg wohl nur selten direkt in der Hand gehalten wird, spielt die Wärmeentwicklung im Vergleich zu kleineren Tablets eine eher untergeordnete Rolle. Dennoch erwärmt sich das Gerät unter Last lediglich punktuell auf vollkommen unbedenkliche 41,2 °C. Interessant ist allerdings, dass auch im Idle-Betrieb noch Werte von knapp 40 °C messbar sind. Dies lässt den Schluss zu, dass ein Großteil der Wärme nicht durch den SoC, sondern durch das Display erzeugt wird. Akku Dell Latitude E5420 .

Um das Verhalten der Komponenten unter andauernder Last zu überprüfen, haben wir den Akkutest von GFXBench ausgeführt, der den T-Rex-Test dreißigmal in Folge startet und dabei die gebotene Leistung sowie den Batterieverbrauch protokolliert. Hierbei zeigte sich durch stetig fallende Frame-Raten ein kontinuierlicher Leistungsabfall, der sich jedoch mit rund 6 % in einem akzeptablen Bereich bewegt.
Die beiden zwischen der Rückseite des eigentlichen Tablet-Gehäuses und dem Standfuß verbauten Lautsprecher klingen im Vergleich zu den meisten Lösungen in anderen Mobilgeräten durchaus ordentlich, können jedoch subjektiv nicht an die beispielsweise in Fernsehern üblicherweise verbauten Komponenten heranreichen. Dies zeigt auch unser Pink-Noise-Diagramm, bei dem die Bereiche unterhalb von 300 Hz sowie oberhalb von etwa 3.000 Hz deutlich unterrepräsentiert sind. Auch subjektiv schwächeln die Lausprecher vor allem im Tief- und Hochtonbereich, zudem beginnen sich bei höheren Lautstärken einzelne Klänge zu vermischen, sodass eine differenzierte Wahrnehmung kaum noch möglich ist. Mit 89,46 dB(A) genügt die maximale Lautstärke auch für die Beschallung mittelgroßer Räume. Insgesamt hätte man gerade angesichts der Konzeption des Testgeräts als Medien-Player aber noch etwas leistungsfähigere Lautsprecher erwarten können.

Alternativ kann die Tonausgabe über Kopfhörer erfolgen, die an die 3,5-mm-Klinkenbuchse angeschlossen werden. Im Test war der Klang hierbei unauffällig, Störgeräusche waren nicht feststellbar. Bei Bedarf lässt sich die Tonausgabe zudem mittels der Optionen „Adapt Sound“ und „SoundAlive+“ auf den persönlichen Geschmack des Nutzers anpassen.
Dass das Testgerät mindestens eine Nummer größer als die Vergleichsgeräte ausfällt, zeigt sich auch am deutlich höheren Energiebedarf. Die große Differenz zwischen minimalem und durchschnittlichem Idle-Verbrauch zeugt zudem vom Energiehunger der Display-Hintergrundbeleuchtung. Aber auch unter Last zieht das Galaxy View immer noch 37 % mehr Strom aus dem Akku als das deutlich leistungsfähigere Apple iPad Pro 12.9.

Wieder befüllen lässt sich der Energiespeicher nicht über den Micro-USB-Port, sondern ausschließlich über das beiliegende 40-Watt-Netzteil, das einen gesonderten Anschluss besitzt. Für eine vollständige Ladung werden so rund dreieinhalb Stunden benötigt.
Obwohl der Energieverbrauch des Samsung Galaxy View im Vergleichsumfeld mit Abstand am höchsten ausfällt, kann die Ausdauer des Testgeräts überzeugen. Grund hierfür ist der mit 64,6 Wh besonders große Akku, der im praxisnahen WLAN-Test eine Laufzeit von 8 Stunden und 41 Minuten ermöglicht. Damit liegt das Galaxy View noch vor dem deutlich zierlicheren Galaxy Tab S2 9.7 oder Microsofts Surface Pro 4, muss sich jedoch insbesondere Apples iPad Pro 12.9 klar geschlagen geben. Samsung wirbt darüber hinaus mit bis zu 8 Stunden Akkulaufzeit beim Abspielen von Videos – bei unserem Big-Buck-Bunny-Test wird dieser Wert mit 8 Stunden und 54 Minuten sogar noch deutlich übertroffen. Allerdings können hier die kleineren Vergleichsgeräte mit einem noch größeren Durchhaltevermögen glänzen. Unter maximaler Last und im Idle-Betrieb platziert sich das Galaxy View im Mittelfeld.

Wer noch etwas mehr Laufzeit aus dem Akku quetschen möchte, kann den Energiesparmodus aktivieren, welcher die CPU-Leistung, die Bildschirmhelligkeit sowie die Bildwiederholfrequenz reduziert. Wie bei aktuellen Samsung Geräten üblich wird unabhängig von den Einstellungen bei einem Akkustand von 5 % das Display stark gedimmt, ohne dass dies vom Nutzer verhindert werden könnte. Dieser Kniff dürfte sich auch positiv auf die ermittelten Akkulaufzeiten auswirken.

Samsungs Galaxy View ist ein außergewöhnliches Tablet, dessen primäres Merkmal der extrem große 18,4-Zoll-Touchscreen ist. Diesem Aspekt hat sich jedoch die weitere Funktionalität rigoros unterzuordnen: So leidet unter dem hohen Gewicht, den wuchtigen Abmessungen sowie dem nicht ohne Weiteres demontierbaren Standfuß einerseits die Mobilität, andererseits ist die Funktionalität des Gerätes durch die alleinige Verwendbarkeit im Querformat sowie das Fehlen einer rückseitigen Kamera eingeschränkt. Trotz der ordentlichen Stabilität kann das Gehäuse zudem aufgrund der verwendeten harten Kunststoffmaterialien sowie der klapprigen Tasten kaum Sympathien gewinnen.

Auch die von Samsung speziell für das Galaxy View vorgenommenen Software-Anpassungen erweisen sich nicht immer als sinnvolle Ergänzung zur vorhandenen Android Bernutzeroberfläche. So ist die mit einem separaten Nummernblock ausgestattete Tastatur zwar durchaus gelungen, die neue Startseite mit kachelartiger App-Übersicht wirkt jedoch nicht zu Ende gedacht: Weder können hier vom Nutzer neue Dienste hinzugefügt werden, noch besteht die Möglichkeit, fehlerhafte Verknüpfungen zu entfernen.

Positiv fielen hingegen das flotte WLAN-Modul, die schnelle Anbindung des microSD-Karten-Slots sowie die trotz des riesenhaften Bildschirms noch sehr ordentlichen Akkulaufzeiten auf. Das Gerät eignet sich somit hauptsächlich für Multimedia-Fans, die auf der Suche nach einem begrenzt transportablen Video-Streaming-Gerät sind, das sich dank großer Schaltflächen leicht bedienen lässt und ab und an auch abseits einer Steckdose betrieben werden soll – eine vermutlich eher kleine Zielgruppe. Akku Dell Latitude E6420 .

Durch das hohe Gewicht sowie die großen Abmessungen des Samsung Galaxy View richtet sich das Tablet vorwiegend an Käufer, die für einen besonders großen Touchscreen bereit sind, Einschränkungen in der Funktionalität und Portabilität hinzunehmen.

Wer mit einem wesentlich kleineren Bildschirm zurechtkommt, der erhält mit Samsungs Galaxy Tab S2 9.7 ein leistungsstärkeres, wesentlich leichteres und zugleich hochwertigeres Gerät mit einem guten AMOLED-Display zu einem niedrigeren Preis.

13:00 Publié dans Rédaction | Lien permanent | Commentaires (0)

05/12/2015

Laptop Akku Asus A42-G750

Das Yoga 3 14 erhält einen neuen Namen und gleichzeitig frische Komponenten. Was gibt es sonst noch Neues bei diesem Skylake-Refresh?
Kurz nach dem Test des Yoga 900 im 13-Zoll-Format schauen wir uns nun das Modell mit der Bezeichnung Yoga 700 an. Diese größere und günstigere Version des Yoga 900 verwendet die bekannten 360-Grad Gelenke und einen Skylake Prozessor für einen geringeren Stromverbrauch und verbesserte Grafikleistung. Da es sich um ein Update des Yoga 3 14 aus dem Jahr 2014 handelt, lohnt sich auch ein Blick in unsere vorherigen Testberichte.

Im Vergleich zu den 13,3-Zoll-Convertibles sind Modelle mit 14-Zoll-Bildschirmen deutlich seltener. Vergleichsgeräte für das Yoga 700 sind beispielsweise Convertibles wie das Acer Aspire R14 und das Sony Vaio Flip 14A.
Ein Blick auf das Gehäuse des Yoga 700 zeigt sofort die Verwandtschaft zum Yoga 3 14, inklusive der Konstruktion, den Materialien aus Kunststoff und gebürsteten Oberflächen sowie der Größe. Daher liegt auch die Qualität auf dem Niveau des alten Yoga 3 14 aus dem Jahr 2014, inklusive der bekannten Vor- und Nachteile. Insgesamt ist die Verarbeitung gut, aber es gibt auch einige Schwachpunkte. Druck auf die Mitte des Deckels führt zu einer leichten Verformung und Wellenbildung auf dem Bildschirm. Des Weiteren können es die Baseunit und der Deckel nicht mit der Stabilität der ThinkPad T-Modelle aufnehmen. Für ein Consumer-Gerät ist die gebotene Leistung aber dennoch sehr ordentlich und es gibt keine ernsthaften Probleme.

Im Vergleich zum höherwertigen 13 Zoll großen Yoga 900 ist das Gehäuse des Yoga 700 etwas runder und dicker, zudem fehlt die gummierte Handballenauflage. Aufgrund des fehlenden Watchband-Gelenks ist das Design zudem weniger auffällig und bodenständiger. Funktional stehen die Gelenke des Yoga 700 dem teureren Yoga 900 in nichts nach, allerdings lassen sie etwas mehr Nachwippen zu. An den Ecken und Kanten gibt es nach wie vor die Gummipuffer, um das Handling im Tent- und Tablet-Modus zu verbessern.
Mit beinahe 1,5 kg ist das Yoga 700 als Tablet nicht wirklich komfortabel. Das HP Spectre x360 ist vergleichbar schwer, während das Yoga 900 mehr als 200 Gramm weniger auf die Waage bringt. Letzteres hat damit einen spürbaren Vorteil im Tablet-Betrieb.
Bei den Anschlüssen und deren Platzierung hat sich gegenüber dem Yoga 3 14 nichts geändert. Neben dem kombinierten Netzteil-/USB-2.0-Anschluss gibt es weiterhin einen Micro-HDMI-Ausgang. Das Yoga 900 hatte den Micro-HDMI-Ausgang noch gegen einen vielseitigeren USB-C-Stecker ausgetauscht. Uns wäre jedoch ein vollwertiger HDMI-Anschluss oder zumindest ein Mini-DisplayPort lieber gewesen. Nichtsdestotrotz gefällt uns die Taste für die Rotationssperre, denn so muss man die Einstellung nicht umständlich in der Software vornehmen.
Laut Lenovo verwenden alle Modelle des Yoga 700 eine "non-Intel" WLAN-Karte. Ein genauerer Blick auf das Mainboard zeigt jedoch, dass unser Testgerät mit einem austauschbaren Intel Wireless-AC 3165 (1x1) M.2-Modul ausgestattet ist. Diese günstige Karte erreicht theoretische Transferraten von bis zu 433 Mbit/s und unterstützt zudem Bluetooth 4.2 sowie Wireless Display (WiDi). Während unseres Tests konnten wir in dieser Hinsicht keine Auffälligkeiten feststellen.

Zusätzliche Kommunikationsmodule wie WWAN oder GPS sind für das Yoga 700 nicht erhältlich.Der Lieferumfang des Yoga 700 ist eher spärlich. Optional stehen jedoch viele Artikel zur Verfügung, angefangen bei Bluetooth-Mäusen bis hin zu Schutzhüllen, die speziell für das Yoga 700 bzw. Yoga 3 14 entworfen wurden.

Der Zugang zu den Komponenten gestaltet sich recht einfach, nachdem die Torx-Schrauben auf der Unterseite entfernt wurden. Die Aufrüstbarkeit beschränkt sich jedoch auf einen einzelnen RAM-Steckplatz (SODIMM) und einen 2,5-Zoll-SATA-Steckplatz. Ersatzakku Asus AP21-T91 .

Standardmäßig liegt der Garantiezeitraum bei einem Jahr. Lenovo bietet in diesem Bereich aber sehr umfangreiche Services, wenn man den Umfang und die Dauer der Garantie erweitern möchte.
Weder bei der Tastatur noch dem Touchpad gibt es Änderungen gegenüber dem Yoga 3 14. Die Größe ist mit 27,75 x 10 cm ausreichend und identisch zum Yoga 900, aber leider können wir denselben begrenzten Hub und das schwammige Feedback wie beim Yoga 3 14 feststellen. Zur Mitte hin lässt sich die Eingabe zudem etwas eindrücken und sie kann mit den hochwertigen Tastaturen der ThinkPads einfach nicht mithalten. Schlecht ist die Eingabe auf keinen Fall, aber wir hoffen, dass Lenovo den zukünftigen Modellen zumindest etwas mehr Hubweg spendiert.

Die Tastatur verfügt zudem über eine einstufige Hintergrundbeleuchtung, während man diese beim Yoga 900 noch in zwei Stufen regeln konnte. Die Tasten und auch das Touchpad werden automatisch deaktiviert, wenn der Öffnungswinkel des Displays 190 Grad überschreitet. Im Gegensatz zu den Lenovo ThinkPad Yoga Modellen werden die Tasten aber nicht automatisch abgesenkt (Lift & Lock).
Mit 10,5 x 7 cm ist das Touchpad des Testgerätes, welches erneut als Clickpad mit integrierten Tasten ausgeführt ist, etwas größer als noch beim Yoga 900. Allerdings kommt diesmal kein Mausersatz von Synaptics, sondern von Elan zum Einsatz und auch die leicht gummierte Oberfläche fehlt dem Kunststoff-Pad. Scrolling und einfache Bewegungen stellen kein Problem dar, Pinch-to-Zoom ist jedoch etwas träge und funktioniert auf dem Touchscreen deutlich besser.

Die integrierten Maustasten haben einen kurzen Hub und produzieren einen weichen und hörbaren Klick mit einem etwas schwammigen Feedback. Es ist beispielsweise möglich, das Touchpad herunterzudrücken, ohne dabei einen Klick auszulösen. Letzterer benötigt im Vergleich zum Yoga 900 auch überdurchschnittlich viel Kraft, was letztlich etwas unangenehmer ist.
Der spiegelnde 14 Zoll große kapazitive Touchscreen ist nur mit der Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln erhältlich. Im Gegensatz zum teureren Yoga 900 zeigt die Subpixel-Anordnung des Yoga 700 die übliche RGB-Matrix ohne einen zusätzlichen weißen Pixel. Das Panel mit der Bezeichnung Chi Mei CMN14B6 ist bisher noch nicht in unserer Datenbank aufgeführt.

Die Helligkeit hat sich gegenüber dem Yoga 3 14 nicht verbessert. Mit durchschnittlich 210 cd/m² fällt das Gerät von Lenovo hinter die meisten Ultrabooks zurück. Das Ergebnis wird durch den hohen Kontrast von beinahe 1.000:1 wieder etwas ausgeglichen; der Vorgänger hat in dieser Disziplin schlechter abgeschnitten.

Subjektiv können wir keine großen Probleme bei der Benutzung des Displays feststellen. Texte und Bilder sind scharf und nur in der unteren Ecke des Bildschirms bemerken wir ganz leichtes Screen-Bleeding. Aufgrund der deutlich höheren Pixeldichte fällt die Schärfe beim Yoga 900 aber noch besser aus (157 vs. 276 PPI).
Mit nur 36 Prozent des AdobeRGB- bzw. 61 Prozent des sRGB-Standards liegt die Farbraumabdeckung auf einem normalen Niveau für ein Mainstream-Gerät. Teurere Geräte oder auch einige Business-Notebooks wie das Dell Latitude E7450 oder das Lenovo ThinkPad T450s können tiefere und genauere Farben darstellen als unser Yoga 700.
Die weiteren Messungen mit einem X-Rite Spektralfotometer zeigen eine durchschnittliche Leistung bei den Graustufen, aber hohe Farbabweichungen bei Blau und Magenta. Durch eine Kalibrierung verbessern sich die Graustufen und die Farbtemperatur wird reduziert, die Farbabweichungen verbessern sich jedoch nur geringfügig. Mit zunehmender Sättigung werden die Abweichungen zudem höher, was an der begrenzten sRGB-Abdeckung liegt.

Die Outdoor-Fähigkeiten sind selbst im Schatten bestenfalls durchschnittlich; unter direkter Sonneneinstrahlung wird es sehr unkomfortabel. Es sieht beinahe so aus, als ob die Helligkeit absichtlich unter dem Niveau des teureren Yoga 900 gehalten wird, wodurch man das Yoga 700 am besten in geschlossenen Räumen benutzen kann. Zumindest wird die maximale Helligkeit im Akkubetrieb nicht reduziert.

Dank der IPS-Technologie sind die Blickwinkel des Yoga 700 sehr gut. Allerdings hatten wir auch nichts anderes erwartet, denn Convertibles und 2-in-1-Geräte können von mehreren Richtungen betrachtet werden und benötigen daher eine hohe Blickwinkelstabilität.
Bei den Prozessoren kann man sich zwischen einem Core i5-6200U oder einem Core i7-6500U entscheiden, zudem steht optional die dedizierte Grafikkarte Nvidia GT 940M zur Verfügung. Bei unserem Testgerät handelt es sich um die kleinere Konfiguration ohne dedizierte GPU und nur 8 GB Arbeitsspeicher. Im Energiesparmodus reduziert der Prozessor seinen Takt auf lediglich 500 MHz und erreicht je nach Auslastung bis zu 2,7-2,8 GHz. Die Dual-Core-ULV-CPU basiert auf der Skylake-Architektur und wurde für den privaten Bereich konzipiert. Bei anspruchsvollen Anwendungen ist man mit einem Quad-Core in der Regel besser aufgestellt.

LatencyMon zeigt keine großen Verzögerungen bei einem achtminütigen Test, was aufgrund der Vielzahl an vorinstallierten Lenovo Tools durchaus überraschend ist.
Die reine Prozessorleistung des Skylake-Chips liegt in den Multi-Core-Tests zwischen dem Core i5-5200U und dem Core i5-6300U. Bei der Belastung von nur einem Kern ist die Leistung etwas geringer als erwartet, was auf eine schlechtere Turbo-Boost-Ausnutzung im Yoga 700 schließen lässt.

Im Vergleich zu deutlich stromhungrigeren CPUs, wie dem Quad-Core i7-4720HQ, fällt der ULV i5-6200U im Single-Core-Betrieb um etwa 20 Prozent zurück. Dieser Abstand ist in den Multi-Core-Tests erwartungsgemäß noch deutlich größer.

Weitere Benchmarks und Vergleiche zum Core i5-6200U stehen in unserer Technik-Sektion zur Verfügung.Die Ergebnisse im PCMark liegen auf dem Niveau von anderen High-End-Modellen wie dem Surface Book oder dem Dell XPS 13. Subjektiv konnten wir keine software- bzw. hardwareseitigen Probleme während des Tests feststellen. Lediglich die vorinstallierte McAfee-Software könnte einige Nutzer stören.
Der 2,5-Zoll-Schacht (SATA-III) ist der einzige Speicherplatz des Yoga 700. Zum Glück lässt sich die Festplatte bei Bedarf aber leicht austauschen. Aktuell bietet Lenovo das Yoga 700 ausschließlich mit SSDs an, was der Leistung zugutekommt. Akku Asus A42-G750 .

Unser Testgerät verwendet die 256 GB große Samsung MZYLN256HCHP SSD. Die Ergebnisse in CrystalDiskMark deuten mit knapp 500 MB/s beim sequentiellen Lesen und 300 MB/s beim sequentiellen Schreiben auf eine reguläre SATA-III-SSD hin. Einige Konkurrenzprodukte, wie beispielsweise die Samsung SSD 840 EVO oder die Micron M600 M.2, erreichen höhere Schreibgeschwindigkeiten von mehr als 400 MB/s.

Für weitere Benchmarks und Vergleiche steht unser stetig wachsender HDD/SSD-Vergleich zur Verfügung.
Die integrierte Intel HD Graphics 520 bietet laut 3DMark 11 etwa 20 Prozent mehr Leistung als die alte HD 4600 und etwa 50 Prozent mehr Leistung als die HD 4000. Einsteigerlösungen von Nvidia oder auch die ältere Iris Pro Graphics 5200 sind aber immer noch deutlich schneller als die HD 520.
Mit der integrierten HD Graphics 520 ist man bei den meisten Spielen weiterhin auf geringe bis mittlere Details beschränkt, auch wenn die Leistung über der HD 4600 liegt. Die native Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln ist aber nicht möglich, für diesen Fall sollte man das Upgrade auf die deutlich stärkere GT 940M in Betracht ziehen.
Wir belasten das Notebook mit den Tools Prime95 und FurMark, um das System auf mögliche Stabilitätsprobleme bzw. Throttling zu untersuchen. Mit Prime95 hält der Prozessor einen ordentlichen Turbo-Takt, der 400 MHz über dem Basistakt liegt. Die Situation ist bei der GPU ähnlich, denn bei FurMark fällt der Kerntakt nicht unter 850 MHz. Bei der gleichzeitigen Belastung von beiden Komponenten fällt die CPU einige hundert MHz unter den Basistakt von 2,3 GHz. Die Kerntemperatur steigt jedoch niemals über 65 °C, hier handelt es sich also höchstwahrscheinlich um einen Schutzmechanismus seitens des Herstellers auf Kosten des Turbo Boosts.

Im praxisnäheren Unigine Heaven Benchmark können sowohl der Prozessor als auch die Grafikkarte ihren Turbo nutzen. Im Akkubetrieb wird die Leistung des Systems nicht nennenswert reduziert. Ein 3DMark-11-Durchlauf abseits der Steckdose ergab 3.520 (Physics) und 1.194 Punkte (Graphics) gegenüber 3.557 und 1.201 Punkten im Netzbetrieb.
Die kleine Kühlung verwendet nur einen einzigen 40-mm-Lüfter und eine kurze Heatpipe für den Prozessor. Bei Konfigurationen mit der Nvidia GPU wird alles in doppelter Ausführung verbaut. Unsere nachfolgenden Messungen gelten daher nur für die kleinere Konfiguration mit der integrierten Grafikkarte.

Im Leerlauf ist das Yoga 700 mit rund 29 dB(A) nicht zu hören, allerdings springt der Lüfter ziemlich schnell an. Schon simples Multitasking oder die Wiedergabe eines Videos führen zu 30,6 dB(A). Das ist natürlich weiterhin sehr ruhig und in einer normalen Umgebung nicht zu hören. Beim Spielen oder unter hoher Last erreicht der Pegel 33 dB(A), was im Vergleich zu den 40 dB(A) von vielen Ultrabooks immer noch sehr leise ist.
Im Leerlauf bleiben die Oberflächentemperaturen auf der Handballenauflage und der Tastatur kühl, aber selbst in diesem optimalen Fall wird der hintere Teil des Gerätes schon spürbar wärmer.

Bei der maximalen Auslastung für über eine Stunde erreicht die Unterseite des Notebooks beinahe 46 °C. Die Konfiguration mit der GT 940M dürfte sogar noch wärmer werden. Sowohl die Handballenauflage als auch die Tastatur bleiben aber recht kühl, beim Tippen kommt es also zu keinen Einschränkungen. Das Aspire E5-473G mit der dedizierten Nvidia GPU kann bei vergleichbarer Last beispielsweise deutlich wärmer werden.
Die Lautsprecher sind identisch zum Yoga 3 14, dem Klang fehlt es also an Bass und Dynamik. Allerdings kommt es auch bei höheren Pegeln zu keinen Verzerrungen und für die gelegentliche Wiedergabe von Musik oder Videos ist die Lautstärke ausreichend. Kopfhörer stellen jedoch weiterhin die bessere Lösung dar.
Der integrierte Lithium-Ionen-Akku ist kleiner als beim Yoga 900, obwohl das Yoga 700 das größere Gerät ist. Mit etwas über 6 Stunden konstanter WLAN-Nutzung fällt die Laufzeit des Testgerätes aber trotzdem brauchbar aus. Lenovo bewirbt eine Laufzeit von 7 Stunden bei der Videowiedergabe, was durchaus realistisch ist, wenn man die Zahl der Hintergrundprozesse im Auge behält.

Rivalisierende Geräte wie das HP Pavilion 14t und das Acer Aspire E5 haben kleinere Akkus und erreichen insgesamt auch kürzere Laufzeiten. Der große Unterschied zwischen der Idle- und der WLAN-Messung deutet darauf hin, dass man die Laufzeit mit einigen Energiespareinstellungen noch verlängern kann.
Wie schon beim letztjährigen Yoga 3 14 und dem Yoga 3 Pro ist das Yoga 700 eine abgespeckte Version des Yoga 900, um preisbewusstere Käufer anzusprechen. Das ist aber nicht notwendigerweise ein Nachteil, da die Kernfunktionalität des Yoga-Konzeptes dem teureren Modell in nichts nachsteht. Dafür ist das Yoga 700 aber etwas größer, schwerer und weniger luxuriös. Der Tablet-Modus ist daher auch nicht ganz so komfortabel.

Ein wichtiger Vorteil des Yoga 700 gegenüber dem Yoga 900 ist die Möglichkeit, eine dedizierte Nvidia GPU zu verbauen. Falls das Spielen also ein Thema für Sie ist, sollte man eine Konfiguration mit der dedizierten GPU dem Yoga 900 vorziehen. Andernfalls ist aber selbst eine kleine Konfiguration des Yoga 900 die bessere Wahl für den Tablet-Betrieb und normale Arbeiten. Falls auch der Preis eine Rolle spielt, sollte man sich auch noch das Yoga 3 14 oder das Yoga 3 Pro ansehen. Es handelt sich immer noch um sehr gute Geräte, denn abgesehen von dem Namen hat sich nicht allzu viel verändert. Akku Asus A42-G75 .

Das Yoga 700 ist eines der besten Convertibles für unter 1.000 US-Dollar, welches optional auch mit einer dedizierten GPU von Nvidia erhältlich ist. Aufgrund der Bildschirmhelligkeit, der Größe und dem Gewicht kann man das Gerät aber eigentlich nur in geschlossenen Räumen vernünftig verwenden. Für Reisen oder den Betrieb im Freien ist das Yoga 900 die bessere Wahl.

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14/11/2015

Asus Laptop Akku Type A32-N50

HP bestückt seine Spectre-x360-Reihen mit frischen Skylake Prozessoren und knüpft dabei nahtlos an den Erfolg des erst kürzlich getesteten Modells an. Bekannte Probleme sind leider weiterhin präsent.
Das HP Spectre x360 begeisterte uns schon im Juni dieses Jahres mit seiner hochwertigen Materialwahl und dem ausgewogenen Gesamtpaket. Nun steht seitens des Herstellers ein Upgrade der Prozessor-Architektur an. Das neue Zauberwort lautet: Skylake. In unserem Testgerät arbeiten aktuell ein Intel Core i5-6200U und eine integrierte Intel HD Graphics 520. Bei dem Rest der Hardware wird auf das gleiche Repertoire wie in unserem bereits getesteten Modell zurückgegriffen. Hierzu gehört ein 8 GB großer Arbeitsspeicher und ein 256-GB-Festspeicher. Wir wollen in unserem Test auf die wesentlichen Unterschiede eingehen und verweisen bei gleichgebliebenen Punkten an das kürzlich getestete HP Spectre x360. Je nach Konfigurationsvariante kostet das neue Spectre x360 1.200-1.300 Euro. Beide Modelle unterscheiden sich hinsichtlich der CPU. Wir werden in diesem Test die günstigere Variante unter die Lupe nehmen. Convertibles genießen eine große Beliebtheit, da sie zugleich als Notebook und als Tablet genutzt werden können. Aus diesem Grund finden sich einige Kontrahenten in dieser Kategorie: Wir beziehen das erst kürzlich erschienene Microsoft Surface Book mit ein.
HP setzt weiterhin auf ein QDH-Dispaly, das sich zumindest auf dem ersten Blick nicht verändert hat. Mit seinen 2.560 x 1.440 Pixel erreicht es in einem 13,3-Zoll-Format eine bemerkenswerte Pixeldichte von 221 ppi. Ebenso bleibt die Wahl eines hochwertigen und blickwinkelstabilen IPS-Panels gleich. Wer noch mehr Pixel per Inch wünscht, kann einen Blick auf Microsofts Surface Book werfen. Allerdings muss abgewägt werden, ob der Sprung auf 267 ppi für die alltägliche Nutzung überhaupt von Relevanz ist. Das spiegelnde Display unseres Testgerätes erreicht eine durchschnittliche Helligkeit von 324 cd/m². Wie schon in unserem anderen Test des Spectre x360 angemerkt, sind dies keine außergewöhnlichen Werte in der Convertible-Welt. Eine etwas höhere Leuchtdichte von 375 cd/m² besitzt beispielsweise das Dell Inspiron 13. Die ersten erkennbaren Unterschiede bei HPs aktuellem Convertible sind der bessere Schwarzwert von 0,34 cd/m² und der höhere Kontrast von 953:1. Hierdurch wird ein recht natürlicher und satter Schwarzton erzeugt. Doch auch in diesem Punkt stellt sich das Surface Book in den Vordergrund: Unser Testkandidat sowie viele Kontrahenten stehen im Schatten des Convertibles von Microsoft. Bei einem Kontrast von fast 1700:1 und einem Schwarzwert von 0,254 cd/m² kann unser Testgerät nicht mithalten. Insgesamt liefert HP dennoch ein sehr gelungenes Display.
Als Nächstes wollen wir das eingesetzte LG Philips Display der CalMAN Analyse unterziehen. Die Abweichung der dargestellten Farben (4,36) und Graustufen (4,62) von der sRGB Referez sind als eher gering einzustufen. Noch im kürzlich getesteten Modell lagen die DeltaE-Werte beim Colorchecker bei 5,69 und bei der Grayscale bei 8,02. Zusätzlich haben wir in diesem Test eine PWM-Messung durchgeführt. Es zeigte sich, dass kein PWM-Flimmern zu erwarten ist, da das Panel kein PWM zur Helligkeitsregelung nutzt. Die Farbraumabdeckung liegt im sRGB-Raum bei erstaunlichen 93 %, vom AdobeRGB-Raum bei 60 %.

Das spiegelnde Panel beeinträchtigt den Einsatz, sobald direkte Lichtquellen auf das Display strahlen. Besonders im Outdoor-Bereich kann dieses Problem die Nutzung stark einschränken. Auch die recht gute Helligkeit kann dies nicht kompensieren. Unter schattigen Begebenheiten ist eine Verwendung meist ohne größere Probleme möglich.
Das Datenblatt unseres Testgerätes lässt auf eine abgestimmte Systemleistung schließen. Der Intel-Core i5-Prozessor, welcher durch einen 8 GB großen DDR3L-Speicher unterstützt wird, eignet sich bestens für Office- und Multimedia-Anwendungen und hält auch darüber hinaus noch Leistungsreserven für anspruchsvollere Anwendungen bereit. Für 100 Euro Aufpreis lässt sich ein stärkerer Intel Core i7-6500U Prozessor auswählen. Wem der 256-GB-Festspeicher nicht ausreicht, der muss auf die Broadwell Version zurückgreifen. Diese wird mit Intel Core i7-5500U und 512-GB-SSD für 1.500 Euro angeboten. Akku Asus A32-N55 .
Wollen wir uns an dieser Stelle nun dem Highlight des Upgrades widmen: In der aktuellen Spectre-x360-Reihe stehen zwei Prozessoren der Skylake Architektur zur Auswahl: Der Intel Core i5-6200U und der Intel Core i7-6500U. In unserem Convertible findet der Intel Core i5-6200U seinen Platz. Die CPU verfügt über zwei Kerne, die zusammen mit einer Frequenz von 2,3 GHz-2,7 GHz takten. Im Cinebench R15 ist zu erkennen, dass sich das Leistungsniveau des Prozessors im Vergleich zu unserem alten Test nicht nennenswert verändert hat, obwohl die Intel Core i7-5500U technisch etwas überlegen ist. Der verbleibende Vorteil: Unser Testgerät kann konstant mit 2,7 GHz arbeiten. Selbst nach mehreren Anläufen rechnete die CPU stets mit 2,7 GHz. In unserem alten Test lag die durchschnittliche Frequenz nur bei 2,5 GHz. Auch im mobilen Einsatz kann das Test-Convertible mit voller Leistung arbeiten. Laut des Cinebenchs sind keine Leistungseinschränkungen zu verzeichnen.

Für zusätzliche Vergleiche und weitere Benchmarks sei an unsere Benchmarkliste der mobilen Prozessoren verwiesen.

Kurz gesagt: Die Arbeit am Testgerät macht sehr viel Spaß. Die Reaktionszeiten sind stets kurz, was einen sehr angenehmen Betriebsfluss ermöglicht. Dieses eher subjektive Empfinden bestätigt der PCMark 7 mit einer Punktzahl von 4.939. Da unser bereits getestetes Modell über eine stärkere i7-CPU verfügt, schneidet es mit rund 5.100 Punkten geringfügig besser ab.
Abermals kommt eine SSD aus dem Hause Samsung zum Einsatz. Die im M.2-Format verbaute 256-GB-SSD erreicht weiterhin gute Werte im sequentiellen Lese- und Schreibbereich. Beim Spectre liegen die Lesewerte bei konkurrenztauglichen 364 MB/s. Zum Vergleich: Unser altes Testgerät konnte bezüglich des 4K-64 Read nicht mit den Vergleichsgeräten mithalten. Insgesamt steigt die Punktzahl im AS SSD-Benchmark von 783 auf 930 Punkte.

In unserem SD-Test wollen wir die Lese- und Schreibraten von angeschlossenen Speichermedien testen. Hierzu nutzen wir eine Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II als Referenz. AS SSD liefert uns eine Lesegeschwindigkeit von 80,8 MB/s und eine Schreibgeschwindigkeit von 59,7 MB/s. Ein typisches Szenario bei SD-Karten ist das Kopieren von Fotos. Aus diesem Grund kopieren wir 250 jpg-Files (je 5 MB) und ermitteln nach drei Durchgängen die durchschnittliche Kopierzeit. Diese beträgt bei unserem Convertible 17 s. Das ergibt 64,4 MB/s.
Die zweite Neuerung ist die eingesetzte Prozessorgrafikkarte. Die Intel HD Graphics 520 gilt als direkter Nachfolger der HD Graphics 5500 (Broadwell). Der ausgelesene Kerntakt liegt bei unserem Testgerät zwischen 300 und 1.000 MHz. Die maximale Frequenz kann je nach Hersteller bis zu 1.050 MHz betragen. Der 3DMark 11 soll uns für einen Leistungsvergleich zur Seite stehen. Hierbei stellt sich heraus, dass das neue Spectre x360 rund ein Drittel mehr Leistung abrufen kann als die Broadwell Variante. Leider verblasst diese Euphorie im 3DMark 11. Hier können keine Leistungsschübe festgestellt werden. Im 3DMark Ice Storm Benchmark erzielt unser Convertible sogar weniger Punkte.

Im mobilen Akkueinsatz kann unser Testkandidat ohne Leistungsverluste eingesetzt werden. Der 3DMark 11 schneidet mit 1.500 Punkten äquivalent zu einem Betrieb mit Netzanschluss ab. Weitere Benchmarks und Vergleiche können in unserer Benchmarkliste der mobilen Grafikkarten gefunden werden. Akku Asus A32-N50 .
Inwieweit sich die Gaming-Leistung mit der neuen Grafikeinheit verändert hat, wollen wir anhand des Spieles Bioshock: Infinite feststellen. In unserem Test der Broadwell Version des Spectre x360 konnte sich das Spiel unter niedrigen Grafikeinstellungen behaupten. In unserer aktuellen Version können deutlich mehr Bilder die Sekunde bei minimalen Einstellungen erreicht werden. Unter einem mittleren Qualitätsniveau erzielt unser Testkandidat rund 5 fps mehr und schafft damit knapp eine flüssige Bildrate von 27 fps. Weitere Games, die mit der eingesetzten Grafikeinheit spielbar sind, finden sich in unserer Rubrik der Spiele-Benchmarks.
Im Idle ähnelt das Lautstärkediagramm unseres HP Spectre x360 sehr dem seines Vorgängermodells. Hauptsächlich genügt hier die passive Kühlung. Maximal können wir eine wahrnehmbare Lautstärke von rund 34 dB(A) feststellen. Im Last-Betrieb steigt die Geräuschkulisse auf bis zu 38 dB(A) an. Mit solch einem Wert ist das Convertible zwar hörbar, aber nicht störend. Das Lüftergeräusch wird nicht mit einem hochfrequenten Fiepen unterlegt.
Ein Blick auf das Anwendungsgebiet unseres Testgeräts verrät, dass es wohl eher selten Auslastungssituationen bewältigen muss. Wir provozieren in unserem Last-Szenario dennoch eine Extremsituation, um Maximalwerte zu erhalten. Insgesamt ist die Wärmeentwicklung positiv anzusehen. Der Hotspot liegt knapp unter 40 °C. Das Microsoft Surface Book wird in solch einer Situation rund 4 °C wärmer. Im Normalbetrieb wärmt sich das Convertible nur leicht auf. Die uneingeschränkte Nutzung ist zu jeder Zeit möglich. Auch die Bedienung auf den Oberschenkeln oder im Tablet-Modus gelingt ohne Probleme. In einem Stresstest wollen wir nun die Temperaturen der CPU unter einem Auslastungszustand analysieren. Hierzu nutzen wir die Programme FurMark und Prime95. Nach fast zwei Stunden Laufzeit beträgt die durchschnittliche Taktrate 2,1 GHz. Die minimal festgestellte Taktfrequenz lag bei 1,4 GHz. Throttling können wir also auch im aktuellen Modell feststellen. Dieses Mal jedoch rappelt sich die CPU immer wieder etwas auf und rechnet nicht konstant mit 1,3 GHz. Die Kerntemperaturen erreichen ihre Höchstwerte bei 75 °C. Nach dem Stressszenario erzielt der 3DMark 11 genau so viele Punkte wie bei einem Kaltstart, in praxisnahen Lastsituationen sollte es demzufolge nicht zu Einschränkungen kommen.
Während des Idles verlangt das kleine 13-Zoll-Convertible zwischen 3,9 W und 9,2 W. Interessant ist die maximale Leistungsaufnahme, diese schwankt zunächst zwischen 28,7–29,9 W und pendelt sich schließlich bei 27,6 W ein. Hier lässt sich auf das vorhin festgestellte Throttling im Stresstest schließen. Insgesamt liegt der maximale Energiebedarf unter der Broadwell Variante.
Schon in unserem letzten Test konnte das HP Spectre x360 mit seiner gelungenen Akkulaufzeit glänzen. Rein technisch hat sich in unserem Modell nichts geändert. Weiterhin sorgt ein 56-Wh-Akku für die nötige Stromversorgung. Wir wollen den Fokus in unserem Test speziell auf den praxisnahen WLAN-Test setzen. Hierbei simulieren wir per Script das Surfen bei einer Helligkeit von rund 150 cd/m². Wie zu erwarten erreicht unser Convertible eine ordentliche Laufzeit von 8 h und 20 min. Damit knüpft es jedoch nicht ganz an die 9 h des Spectre x360 aus unserem alten Test an. Immerhin übersteht auch das aktuelle Testgerät einen ganzen Arbeitstag und ist prädestiniert für den mobilen Einsatz.
HP unterbreitet uns mit dem Spectre x360 erneut ein gelungenes Gerät der gehobenen Convertible-Klasse. Wir finden bei der Materialwahl und dem Design ausschließlich lobende Worte. Leider existieren weiterhin Schwächen bei den verwendeten Scharnieren. Bei Toucheingaben wippt das Display zu stark nach. Hinsichtlich der Eingabegeräte sticht sofort das riesig dimensionierte Touchpad hervor, das sich ideal als Mausersatz eignet. Besonders Wisch-Gesten sind selbst für große Hände ohne Verrenkungen möglich. Das QHD-Touch-Display hinterlässt auch hier einen guten Eindruck. Der neue Skylake Prozessor sorgt für eine beinahe perfekte Systemleistung und eine bessere Grafik-Performance als beim Vorgänger. Throttling konnten wir nur im praxisfernen Auslastungszustand feststellen. Da Convertibles gerade im mobilen Einsatz ihren Nutzen finden, ist die Laufzeit ohne Netzanschluss oft ein ausschlaggebender Kaufgrund. Mit einer Akkulaufzeit von fast 8,5 h fehlen zwar rund 40 min zum Vorgänger, dennoch schlägt es sich weitaus besser als etwa Microsofts Surface Book.

HP schafft den Sprung auf die Skylake Architektur mit Bravour. Speziell in Hinblick Laufzeit ist das Spectre x360 ein interessantes Angebot.

Konkurrenz bekommt das HP Spectre x360 unter anderen vom neuen Microsoft Surface Book. Für einen Preis ab rund 1.500 USD (noch nicht in Europa verfügbar) dürfte dieses aber preislich deutlich über dem Spectre rangieren. Akku Asus A32-K55 .

15:32 Publié dans Rédaction | Lien permanent | Commentaires (0)