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02/08/2016

Asus Notebook Akku N51VF Preisvergleich

Die mobile Workstation Dell Precision 3510 ist ein günstiges Einsteigermodell mit vielen positiven Eigenschaften. Warum die Testkonfiguration unter dem Strich dennoch nicht überzeugt, lesen Sie in folgendem Testbericht.
Dell ist eine der ersten Adressen, bei der man sich umschaut, wenn die Anschaffung einer neuen mobilen Workstation ins Haus steht. Dass dieses Vorhaben hier wie bei anderen Herstellern kein billiges Unterfangen wird, liegt in der Natur der Sache. Mobile Workstations sind leistungsstarke Business-Geräte, die neben einer umfangreichen Schnittstellenausstattung vor allem durch vielfältige Support-, Garantie- und Wartungsoptionen auf sich aufmerksam machen. Dazu kommen oft sehr individuelle Konfigurationsmöglichkeiten, um sein neues Arbeitsgerät perfekt an die persönlichen Bedürfnisse anpassen zu können.

Das Dell Precision 3510 ist derzeit eine der günstigsten Möglichkeiten, an ein aktuelles Arbeitsgerät dieser Notebook-Klasse zu gelangen. Unser Testgerät verfügt über eine Intel Core i7-6700HQ Quadcore-CPU, 16 GB DDR4-RAM, AMDs FirePro W5130M-Grafik, eine 256-GB-NVMe-SSD und ein mattes TN-HD-Display. Der Preis beträgt zum Testzeitpunkt in Dells Online-Shop ca. 1.900 Euro (brutto), die Serie ist ab etwa 1.400 Euro zu haben. Die Straßenpreise bei den Händlern beginnen bei knapp 1.300 Euro.
Das Gehäuse der Dell Precision 3510 Workstation entspricht den aktuellen Latitudes der 5000er Serie und bietet damit die gleichen hervorragenden Business-Eigenschaften. In dezenten Schwarz- und Grautönen legt das Arbeitsgerät die oft gewünschte Zurückhaltung an den Tag und bietet damit die besten Voraussetzungen, sich voll und ganz auf das nächste Projekt konzentrieren zu können.

Die Baseunit ist sehr verwindungssteif, die Handballenablage fest, und die Displayscharniere halten den Bildschirm sehr gut in Position. Überdurchschnittlich stabil zeigt sich auch der Displaydeckel, der sich mit angemessenem Zug und Gegenzug nur wenig verformen lässt. Das Testgewicht beträgt recht moderate 2.420 g, wobei man das klobige Netzteil (610 g) dank der guten Akkulaufzeiten meist zu Hause lassen kann.
Ein Highlight in dieser Preisklasse ist sicherlich der vollwertige Thunderbolt-3-Anschluss. Dieser ist derzeit allerdings nicht für die i5-Modelle verfügbar, was für manchen Anwender einen nicht unerheblichen Einschnitt bedeuten dürfte. Über diese eine Schnittstelle lassen sich schnelle Thunderbolt 3-Massenspeicher mit maximal 40 Gbit/s, USB 3.1 Gen.2- Laufwerke mit bis zu 10 Gbit/s ansprechen und externe 4k-Bildschirme mit ihrer nativen Auflösung bei 60 Hz betreiben.

Natürlich passen hier auch Dells neue Thunderbolt Docks, die zukünftig wohl die ebenfalls noch verwendbaren proprietären Dockingstations (Anschluss an der Unterseite) verdrängen werden. Ansonsten findet man hier auch noch einen analogen VGA-Anschluss und den im Consumer-Bereich etablierten HDMI-Port. Akku Asus N75SF .

Vervollständigt wird das gut positionierte Schnittstellenangebot durch drei USB-3.0-Anschlüsse, einen UHS-II-Kartenleser und den kombinierten 3,5-mm-Klinke-Audioport.
Der UHS-II-Kartenleser von Realtek ist per PCIe angebunden und liefert mit unserer Speicherkarte von Toshiba sehr gute Werte. Mit über 200 MB/s beim Lesen und 122 MB/s beim Schreiben werden die Möglichkeiten der Toshiba Exceria Pro UHS-II mit 64 GB sehr gut ausgereizt.
Die Funkausstattung deckt beim Testgerät Dualband-WLAN nach dem AC-Standard und Bluetooth 4.2 ab. Beide haben im Test einen guten Eindruck hinterlassen und mit unauffällig schnellen Datenraten gearbeitet. Ergänzend kann man sein Dell Precision 3510 bereits bei der Konfiguration oder nachträglich mit einem WWAN-Modul (etwa 115 Euro brutto) für mobiles Internet ausstatten. Die Antennen liegen bereits beim reservierten M.2-Steckplatz bereit, und die SIM-Karte lässt sich komfortabel über eine am Heck platzierte Schublade einlegen.

Ansonsten findet man natürlich auch noch den obligatorischen GigabitLAN-Anschluss, der auch eine kabelgebundene Netzwerkintegration ermöglicht. Webcam und Dual-Array-Mikrofon reichen für die üblichen Videochats aus. Die Bildqualität der Kamera ist bei guten Lichtverhältnissen passabel, quittiert eine Verschlechterung der Bedingungen, aber schnell mit zunehmendem Rauschen und verblassenden Farben.
Laut Dells Konfigurationsliste muss man sich bei der Sicherheitsausstattung scheinbar zwischen dem Fingerabdruck-Scanner und dem Smartcard Reader entscheiden. Beides gibt es wohl nicht gemeinsam in einem Gerät. Das würde auch erklären, warum unser Testgerät keinen Fingerabdruck-Scanner, aber einen Smartcard Reader verbaut bekommen hat.

Ansonsten verfügt das Dell Precision 3510 über ein Trusted Platform Modul 1.2 und die üblichen Passwort-Sicherungen auf BIOS- und Systemebene. Als handfesten Schutz vor Diebstahl kann man wie gehabt auf Kensingtons Kabelschlösser zurückgreifen, für die das Testgerät an der rechten Seite die passende Vorbereitung mitbringt.

Dell bietet wie für die entsprechende Latitude-Serie ein recht umfangreiches Zubehörprogramm an. Ein kleinerer Akku, alte proprietäre und neue Thunderbolt-3-Docking-Stationen sowie universelles Zubehör, das nicht nur serien-, sondern auch herstellerübergreifend eingesetzt werden kann.

Die Wartungs- und Aufrüstmöglichkeiten sind trotz anwenderfreundlich verschraubter Unterbodenabdeckung nicht auf dem Niveau angesiedelt, wie man das zum Beispiel vom Dell Precision 7510 her kennt. Beim Blick ins Innere wird auch schnell klar, warum man in Dells Online-Konfigurator den großen 84-Wh-Akku nicht mit einem 2,5-Zoll-Laufwerk oder ein 2,5-Zoll-Laufwerk nicht mit einem M.2-Laufwerk kombinieren kann. Die dafür vorgesehenen Räume überlappen sich und schließen je nach Komponentenwahl die jeweils konkurrierende Komponente schlicht und einfach aus Platzgründen aus.

Ansonsten sind alle Komponenten gut erreichbar, der Akku ist verschraubt, und auch die Lüfter lassen sich im Bedarfsfall einfach reinigen. Der Arbeitsspeicher lässt sich beim Precision 3510 auf maximal 32 GB ausbauen, da hier selbst bei den Quadcores kein dritter und vierter Steckplatz verfügbar ist. Welche Komponenten man wie erreicht und austauscht, darüber kann man sich in Dells Owners Manual zum Precision 3510 informieren.
Die Herstellergarantie beträgt - wie für diese Klasse üblich - von Haus aus 36 Monate (Basic Support) und kann je nach Bedarf erweitert werden. Eine Erweiterung auf 4 Jahre ProSupport mit Vor-Ort-Service kostet zum Beispiel etwa 330 Euro zusätzlich.
Die vielschreibertaugliche Tastatur des Dell Precision 3510 verfügt über große Tasten im 19-mm-Raster und ist mit einem separaten Nummernblock ausgestattet. Die Tastaturmatte liegt fest auf, wippt nicht nach und vermittelt einen guten Druckpunkt. Die Beschriftung ist kontraststark ausgeführt und wird durch die 2-stufige Tastaturbeleuchtung angemessen unterstützt.

Das Touchpad verfügt über sehr gute Gleiteigenschaften und nimmt Eingaben sehr zuverlässig an. Die separaten Touchpad-Tasten zeigen sich beim Drücken leichtgängig und leise. Die üblichen Mehrfingergesten werden unterstützt. Im Touchpad-Treiber kann man weitere Funktionen freischalten oder verzichtbare Funktionen deaktivieren. Akku Asus N56V .

Der im Business-Bereich gern gesehene Trackpoint ist eine gute Alternative zum Touchpad und verfügt über eigene Eingabetasten oberhalb des Touchpads. Vom Komfort her erreicht diese Lösung aber nicht ganz das Niveau der ThinkPads, da die nach innen gewölbte Oberfläche kaum über die umliegenden Tasten hervorragt und somit die Bedienung etwas erschwert.

In einem Notebook von knapp 2.000 Euro - zumal es sich hier um eine mobile Workstation handelt - sollte man eigentlich ein Display angemessener Qualität erwarten können. Das trifft auf die Testkonfiguration leider gar nicht zu. Das hier verbaute TN-Panel von LG Philips kann man ohne Weiteres auch in den billigsten Einsteiger-Notebooks unter 500 Euro vorfinden. Dabei stört noch nicht einmal die geringe Auflösung mit ihren 1.366 x 768 Bildpunkten. Vielmehr ist es die Summe der übrigen Eigenschaften, die durchweg deutlich unter dem sonst üblichen Durchschnitt angesiedelt ist.
Die maximale Helligkeit erreicht am linken Displayrand 223 cd/m² und fällt in der rechten oberen Ecke auf 185 cd/m² ab. Letztendlich erreicht der Bildschirm eine befriedigende Ausleuchtung von 83 %, die allerdings nur bei einfarbigen Bildinhalten eine schwache Wolkenbildung erkennen lässt. Im Akkubetrieb bleibt die maximale Helligkeit konstant und sorgt mit der matten Oberfläche dafür, dass auch ein Außeneinsatz mit bedachter Platzwahl möglich ist.
Wirklich Spaß macht das Arbeiten mit diesem Bildschirm aber generell nicht, da weder der Kontrast (498:1) noch die darstellbaren Farben (62 % sRGB) heutige Ansprüche abdecken. Je nach Blickwinkel sind farblich schwach abgesetzte Bereiche auf Internetseiten nicht erkennbar, sondern verschwinden in einem einheitlichen Farbbrei. Entsprechend schlecht fällt auch die Farbtreue aus. Während die durchsnittlichen Werte beim Colorchecker (Mischfarben) sichtbar gedrückt werden können, treten bei den Grundfarben nach wie vor hohe Abweichung mit einem DeltaE 2000 von bis zu 8,5 (Blau) auf.
Aber selbst dieser Wert ist nur in einem eng begrenzten Winkel vor dem Bildschirm gültig. Bereits geringe Abweichungen von der idealen Sitzposition vor der Bildschirmmitte sorgen für eine Veränderung der Bildinhalte. Helligkeit, Kontrast- und Farbdarstellung verschlechtern sich und können je nach Displayneigung in ein starkes Invertieren oder Ausbleichen übergehen.

Unter dem Strich ist das hier verbaute Display nicht mehr zeitgemäß. Selbst in einem billigen Einsteiger-Notebook wünscht man sich eine solche Anzeige heutzutage nicht mehr. Auch wenn Dell dieses Panel als günstige Einstiegslösung offeriert, so passen die Eigenschaften erst recht nicht zur anvisierten, professionell arbeitenden Zielgruppe.

Das Dell Precison 3510 verfügt in der Testkonfiguration über eine solide Leistungsausstattung. Mit leistungsstarker Intel Core i7-6700HQ-CPU, 16 GB RAM und schnellem M.2-NVMe Solid State Drive dürften viele Anwender glücklich werden. Eine klare Abgrenzung gegenüber den leistungsstärkeren Dell-Precision-7510-Workstations erfolgt beim Dell Precison 3510 über die Grafikeinheit. Hier hat man keine Wahl, sondern wird immer mit AMDs FirePro W5130M beliefert.
Der Intel Core i7-6700HQ Vierkerner ist ein leistungsstarker Prozessor, der dank Hyperthreading und TurboBoost immer die für die jeweilige Anforderung bestgeeignete Arbeitsweise einsetzen kann. Single-Thread-Anwendungen profitieren von den hohen Taktraten von bis zu 3.500 MHz, und die Multithread-Software kann bis zu 8 Threads gleichzeitig befeuern.

Bei den Benchmarks positioniert sich der Prozessor etwas hinter der ebenfalls für das Precision 3510 erhältlichen Intel Xeon E3-1505-CPU. Mit Leistungsunterschieden zwischen 20 und 9 Prozent fällt der Verzicht aber recht moderat aus. Grundsätzlich würde man eh aus anderen Gründen zum Xeon Prozessor greifen. Dazu gehören eine verbesserte Dauerlast-Performance und die Verwendung eines ECC-Speichers, der mit seiner Fehlerkorrektur bei last- und speicherintensiven Anwendungen eine verbesserte Stabilität und Genauigkeit verspricht. Ob die überschaubaren Leistungsvorteile der Xeon CPU beim Dell Precision 3510 letztlich zum Tragen kommen, scheint ungewiss.

Beim Stresstest fällt nämlich der Prozessortakt der Intel Core i7-6700HQ schon nach etwa einer Stunde mit 2.300 MHz deutlich unter den Basistakt von 2.600 MHz. HWinfo zeigt hier Kerntemperaturen von bis zu 99 °C an. Dass hier kühlungstechnisch noch Spielraum besteht, ist daher eher unwahrscheinlich. Dauerhaft mit angezogener Handbremse fährt in diesem Szenario eh schon die AMD FirePro W5130M, die laut GPU-Z mit nur 475 MHz rechnet.
Die Systemleistung des Testgeräts profitiert im Anwendungsbereich durch eine ausgeglichene Komponentenbestückung. Ausbremsende Faktoren können abseits der verbauten Prozessor- und Grafikeinheiten nicht ausgemacht werden. Die 16 GB DDR4-RAM sind auf zwei Module verteilt und arbeiten im Dual-Channel-Modus.

Für besonders kurze Reaktionszeiten sorgt das flotte Solid State Drive. Dieses könnte höchstens etwas mehr Speicherplatz aufweisen, da man kein zweites Laufwerk integrieren kann. Unter dem Strich reichen die in den Benchmarks erzielten Ergebnisse, um sich mal eben vor die etablierte Konkurrenz zu setzen. 5.258 Punkte beim PCMark 8 Work Test ist ein sehr gutes Ergebnis.
Neben der fest vorgegebenen Grafikeinheit ist die Speicherbestückung ein weiterer wichtiger Punkt, in dem sich das Dell Precision 3510 von möglichen Alternativen unterscheidet. Obwohl grundsätzlich ein Steckplatz für ein M.2-Laufwerk und ein Bereich für ein 2,5-Zoll-Laufwerk vorhanden sind, lassen sich nicht beide Speicheroptionen gleichzeitig integrieren. Wegen der beengten Platzverhältnisse im Gehäuse überlappen sich beide Bereiche, sodass man sich hier letztlich zwischen den beiden Varianten entscheiden muss. Wenn man hier irgendwann den Speicherplatz erhöhen möchte, muss man das vorhandene Laufwerk ersetzen oder auf externe Lösungen ausweichen.

Die im Testgerät verbaute Samsung SM951 ist per PCIe angebunden und versteht sich auf das NVMe-Protokoll. Mit Datenraten von knapp 1.900 MB/s und kurzen Zugriffszeiten sorgt diese Speicherlösung für ein hohes Geschwindigkeitsgefühl beim Starten von Programmen, Verschieben von Ordnern und Kopieren von Dateien.
Neben der im Prozessor integrierten Intel HD Graphics 530 ist die mobile Workstation generell mit einer dedizierten professionellen Grafikeinheit ausgestattet. Mit einem speziellen BIOS, eigenen zertifizierten Treibern und optimierter Hardware grenzt sie sich deutlich von den Consumer-Chips der Radeon Serie ab. Akku Asus X53E .

AMDs FirePro W5130M gehört im professionellen Bereich zu den Mittelklasse-GPUs und konkurriert in erster Linie mit Nvidias Quadro M1000M. Laut Datenblatt erreicht sie einen Kerntakt von bis zu 925 MHz und verfügt über 2 GB GDDR5-Grafikspeicher. Dieser ist über einen 128 bit breiten Speicherbus angebunden und läuft mit bis zu 1.000 MHz.

Im professionellen Bereich testen wir die Leistungsfähigkeit der GPUs mit den SPECviewperf.11 und SPECviewperf. 12 Benchmarks. Hier werden im Wesentlichen die Einsatzgebiete CAD, CAM, Geologie und ein medizinisches MRT abgehandelt. Bei den meisten Teilsequenzen kommen OpenGL Optimierungen zum Einsatz, die von den speziellen Profi-Treibern profitieren. In diesen Einsatzgebieten können sich die professionellen Lösungen meist deutlich von den Grafikchips der Radeon und Geforce Serien absetzen. Zum Vergleich haben wir in den Balkendiagrammen auch eine Nvidia Geforce GTX 960M mit aufgeführt.

Innerhalb der professionellen Vergleichsgruppe zeigen die Ergebnisse, dass sich die AMD FirePro W5130M im Dell Precision 3510 in allen Testsequenzen der Nvidia Quadro M1000M deutlich geschlagen geben muss. Zum einen hat Nvidia mit dem Umstieg auf die Maxwell Architektur einen großen Schritt vollzogen und ein ordentliches Leistungsplus generiert. Zum anderen arbeitet AMDs FirePro im Dell Precision 3510 oft mit angezogener Handbremse.

Die von uns beobachteten Taktraten liegen unter Last oft weit von den maximal möglichen 925 MHz entfernt. Im Stresstest fällt die Taktung nach wenigen Sekunden zunächst auf 675 MHz, um danach recht schnell auf dauerhafte 475 MHz weiter abzusinken. Selbst diese Maßnahme hält die Emissionen nur für etwa 1 Stunde im Zaum, da sich danach auch die CPU-Geschwindigkeit unter den Basistakt von 2.600 MHz bewegt.

Hier scheint Dell aus thermischen Gründen im recht schlanken Latitude Gehäuse Sicherheitsgrenzen eingezogen zu haben, um letztlich die Hitze- und Geräuschentwicklung in angemessenen Grenzen halten zu können. Unter dem Strich reicht die Performance zwar, um sich gegenüber der AMD FirePro W4190M aus dem HP ZBook 15u G3 behaupten zu können, andererseits rechnet Nvidias Quadro M1000M beim SPECviewperf. 12 oft doppelt so schnell.
Neben den OpenGL optimierten Profianwendungen gehört zum Haupteinsatzgebiet auch übliche DirectX Software. Hier zeigt sich das gleiche Bild wie bei den Profitests: Die Leistungsfähigkeit fällt gegenüber der Nvidia Konkurrenz auch hier deutlich zurück. Je nach Testsequenz haben wir eine Minderleistung von 15 bis 60 Prozent ermittelt. Beim 3DMark Cloud Gate werden zum Beispiel gerade mal 14.502 Punkte erzielt, während Nvidias Quadro M1000M im schlanken Dell Precision 5510 23.777 Punkte erreicht.

Obwohl die AMD FirePro W5130M beileibe keine Spielgrafik sein will, reicht die Performance durchaus für das eine oder andere Spielchen zwischen zwei Meetings aus. Da der verbaute Bildschirm eh nur 1.366 x 768 Bildpunkte darstellen kann, ist es durchaus möglich, so manchen Qualitätsregler etwas noch oben zu ziehen. Ansonsten reicht die Rechen-Power der Profigrafik für mittlere und je nach Titel auch hohe Qualitätseinstellungen. Die Full-HD-Tests haben wir mit Hilfe eines externen Bildschirms durchgeführt.

Weitere Testergebnisse zur AMD FirePro W5130M und zur Nvidia Quadro M1000M findet man in unserer umfangreichen Spiele-Benchmarkliste.
Das Dell Precision 3510 arbeitet in vielen Situationen lautlos oder sehr leise. Unter mittlerer Last arbeitet das Kühlsystem mit 38,1 dB(A) aber schon deutlich hörbar. Positiv zeigt sich hier, dass dieser Schalldruckpegel erst nach ein paar Minuten erreicht wird, und kurze Lastphasen vom Lüfter nahezu unberücksichtigt bleiben. Im Gegenzug reduziert sich die Lüfterdrehzahl nach Wegfall einer längeren Rechenlast wieder recht schnell und belastet den Anwender nicht mit unnötig langen Nachlaufzeiten. Akku Asus G73JH .

Die Maximallautstärke haben wir bei voller Auslastung von CPU und GPU gemessen. Der Schalldruckpegel erreicht dann bis zu 44,4 dB(A) und kann auf Dauer schon störend wirken. Die Geräuschcharakteristik zeigt sich hier wie auch bei den anderen Lastphasen unauffällig und ist frei von hochfrequenten oder pulsierenden Emissionen.
Bei wenig Last bleibt das Gehäuse mit maximal 31,5 °C am zentralen Unterboden recht kühl. Unter Volllast kommt das recht schmale Gehäuse zumindest stellenweise an seine Grenzen und gibt am Unterboden bis zu 59,4 °C an die Umwelt ab. Direkt am Luftausgang haben wir sogar 66,9 °C gemessen. Neben den durch HWinfo angezeigten CPU-Temperaturen zeigt sich hier ein weiteres Indiz, das für ein Erreichen der thermischen Grenzen des Gehäuses und des Kühlsystems spricht. Reserven für leistungsstärkere Komponenten scheinen hier nicht mehr gegeben zu sein.
Die im Dell Precision 3510 frontseitig verbauten Lautsprecher liefern einen höhenlastigen Sound mit wenig Mitten und Bässen. Die Maximallautstärke erreicht unverzerrte 76 dB(A) und dürfte für kleinere Präsentationen ausreichen. Der 3,5-mm-Klinke-Anschluss vereint Kopfhörerausgang und Mikrofoneingang. Ältere Headsets mit separaten Kabeln benötigen einen Adapter. Externe Boxenlösungen können zum Beispiel per USB oder Bluetooth integriert werden.
Die Leistungsaufnahme bewegt sich beim Dell Precision 3510 in der Testkonfiguration zwischen 4,2 Watt und 92,2 Watt. Mit ausgeschaltetem Display kann der Minimalverbrauch sogar auf 2,5 Watt gedrückt werden. Mit praxisgerechten Einstellungen (Funk an, Displayhelligkeit 150 cd/m², ausgeglichenes Profil) bleibt die Leistungsaufnahme im Betrieb mit etwa 8 Watt recht zurückhaltend. Das sind gute Voraussetzungen für den mit 84 Wh üppig bemessenen Akku. Alternativ bietet Dell eine kleinere Variante mit 62 Wh an, die auch zwingend erforderlich ist, um ein 2,5-Zoll-Laufwerk anstelle der M.2-SSD zu integrieren.
Die im Test erzielten Akkulaufzeiten sind für eine mobile Workstation fast schon phänomenal. Neben gut abgestimmten und sparsamen Komponenten, die im Leistungsbereich zudem etwas gedrosselt werden, wirkt sich hier natürlich der kapazitätsstarke Akku äußerst positiv aus.

Insgesamt sind mit der Testkonfiguration Laufzeiten zwischen 19 Stunden (im Lesemodus bei minimaler Displayhelligkeit und ausgeschalteten Funkmodulen) und knapp 2 Stunden (Battery Eater Classic Test, maximale Helligkeit, Funk an, Höchstleistungsprofil) möglich. Mit üblichen Einstellungen (150 cd/m², ausgeglichenes Profil) kann man in der Praxis mit einer Arbeitszeit von um die 9 bis 10 Stunden rechnen.

Das Laden des Akkus geht bis 90 % mit 1:39 Stunden recht schnell, nimmt sich für die letzten 10 % allerdings noch mal weitere 45 Minuten.
Das Dell Precision 3510 ist ein sichtlich auf Mobilität getrimmtes Arbeitsgerät. Mit relativ schlanker Linie, langen Akkulaufzeiten und robustem Gehäuse bietet es sich für einen Einsatz im Außendienst geradezu an. Weitere Vorteile dieser mobilen Workstation zeigen sich im Bereich der gelungenen Schnittstellenausstattung und der verfügbaren Garantie- und Support-Optionen.

Auch preislich ist die Serie angemessen positioniert und bietet einen preiswerten Einstieg in die Welt der mobilen Workstations.

Im entscheidenden Kernbereich, der Rechenleistung, muss man bei diesem Modell jedoch erste Einschnitte hinnehmen. Die Leistungsfähigkeit reduziert sich unter anhaltender Last stetig, und die Emissionen erreichen in diesem Zustand einen teils unangenehmen Bereich. Ebenfalls suboptimal stellen sich die Aufrüstmöglichkeiten und die generelle CAD-Performance dar. Hier hat so manches Konkurrenzmodell einfach mehr zu bieten. Akku Asus N51VF .

Während man diese Nachteile je nach Anspruch und Einsatzgebiet noch gut in Kauf nehmen kann, dürfte das im Testgerät verbaute Display bei kaum einem Anwender auf Gegenliebe stoßen. Wenn man bedenkt, dass es sich hier um ein professionell ausgerichtetes Arbeitsgerät handelt, dann passen Auflösung, Helligkeit, Kontrast, Farbraumabdeckung, Ausleuchtung und Blickwinkelstabilität sicherlich nicht zum Anspruch der anvisierten Klientel.

Zum Glück hat Dell bei den angebotenen Konfigurationsmöglichkeiten im Online-Shop noch die eine oder andere Display-Alternative parat, die dieses Manko bereits vor dem Kauf beheben kann und unter dem Strich dann doch wieder versöhnlich stimmt.

09:18 Publié dans Perso | Lien permanent | Commentaires (0)

23/05/2016

neuer Laptop Akku Asus X72J

Glänzende Klavierlack-Oberflächen umschließen bei Asus' neuem Desktop-Replacement im 17-Zoll-Format aktuelle Mainstream-Technik. Da das Multimedia-Notebook schon ab etwa 770 Euro zu haben ist, sind die Erwartungen an Bildschirm und Eingabegeräte nicht hoch, aber wir lassen uns natürlich gern überraschen.
Beim neuen Asus F756UX, das wir in der Version T7013T testen, handelt es sich um ein multimediataugliches Desktop-Replacement-Notebook im 17-Zoll-Format, das sich dank seiner Nvidia GeForce GTX 950M mit 2 GB eigenem Speicher auch an Spieler mit reduzierten Ansprüchen richtet. Im Testzeitraum waren bei einem großen Berliner Preisvergleich drei Modelle gelistet, die sich nur in Sachen CPU und Massenspeicherausbau unterscheiden. Das Testgerät verfügt als günstigste Variante zu Preisen ab etwa 770 Euro über einen Intel Core i5-6200U sowie eine herkömmliche 1-TB-Festplatte. Das Modell T7014T (ab etwa 840 Euro) kombiniert den etwas schnelleren i7-6500U mit der gleichen HDD wie im Testgerät. Über den i7 gebietet auch die Variante T7016T (ab 1.000 Euro), der neben der schon erwähnten Platte noch eine SSD mit 128 GB spendiert wurde. Für die kleine Kapazität fällt der Mehrpreis von 160 Euro vielleicht etwas zu hoch aus. Alle anderen Eckdaten sind gleich: Full-HD-Bildschirm, GTX 950M, 8 GB RAM, DVD-Brenner, 38-Wh-Akku.

Als Vergleichsnotebooks haben wir uns für 17-Zöller entschieden, die ebenfalls in der Multimedia-Ecke zu Hause sind und in derselben Preisliga spielen wie das Testgerät. Da dieses Format nicht mehr allzu oft anzutreffen ist, mussten wir auf Geräte mit dem Intel Core i7-6500U ausweichen. Fangen wir mit dem Medion Erazer P7644 an, das als einziges Notebook im Test mit SSD + HDD kommt, aber trotzdem nur rund 900 Euro kostet. Weiter geht es mit dem etwa 950 Euro teuren HP ProBook 470 G3, hier ist als Besonderheit die dedizierte AMD-Grafikkarte Radeon R7 M340 (2 GB) an Bord. Beim dritten Mitbewerber handelt es sich um das HP Pavilion 17-g120ng mit GeForce 940M für 900 Euro plus. Das Medion sowie das HP Pavilion bringen IPS-basierte Panels mit, das ProBook und das Testgerät setzen auf TN.
Wie im Teaser angedeutet, setzt Asus bei Deckelrückseite und Oberseite der Base auf hochglänzende Kunststoffoberflächen, die erstaunlich viel Grip bieten und mit einer Art dezentem Brushed-Metal-Finish hinterlegt sind. Zwar basieren die Farben auf Schwarz, changieren aber je nach Umgebungslicht in Richtung Lila oder auch Bronze. Fingerabdrücke fallen aufgrund der Strukturen unter dem Lack nicht weiter auf. Das Design kann man bis auf die auffälligen Oberflächen und die stark abgerundeten Ecken als eher schlicht und nüchtern beschreiben.

Unsere Verwindungsversuche führten auf der etwas instabil wirkenden rechten Seite im Bereich des DVD-Trays teilweise zu heftigen Knackgeräuschen, ansonsten war die Gehäusesteifigkeit in Ordnung. Das, aber nicht mehr, gilt auch für die Verarbeitung. Weitgehend gleichmäßige Spaltmaße und nur wenige leicht überstehende Kanten entsprechen dem Niveau, das man in dieser Preisklasse erwarten darf. Der Deckel ist halbwegs druckresistent und relativ dick, aber trotzdem nicht wirklich steif, lässt sich nur mit Mühe mit einer Hand öffnen und schwingt dafür bei ruckartigen Bewegungen nur leicht nach.
Besonderheiten wie DisplayPort oder Thunderbolt sind in der Regel nur in höheren Preisregionen anzutreffen und fehlen beim F756UX. Dafür stehen neben dem üblichen Mindesstandard noch ein altertümlicher VGA-Anschluss sowie einmal USB 3.1 Type C zur Verfügung. Auch einen bei stationärem Betrieb wichtigen Ethernet-Port zum Ausklappen hat Asus nicht vergessen. Zwei der herkömmlichen USB-Anschlüsse arbeiten noch nach Version 2.0. Ausgerechnet auf der rechten Seite (Rechtshänder) sind ausgerechnet die beiden für den Anschluss etwa einer externen Maus prädestinierten USB-2.0-Ports ganz vorne gelandet, wo das Kabel stört.

Für die Messung der Kartenleser-Performance setzen wir unsere Referenz-SD-Karte Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II ein. Beim Kopieren großer Datenblöcke beträgt die maximale Übertragungsrate bis zu 39 MB/s, bei normalen JPG-Bilddateien mit jeweils rund 5 MB ist etwa mit schlappen 27 MB/s zu rechnen.
Asus spart beim WLAN und verbaut ein Qualcomm/Atheros-Modul, das lediglich die althergebrachten Standards 802.11 b/g/n (1x1) beherrscht, Bluetooth in der Version 4.0 integriert und nicht im weniger überlaufenen 5-GHz-Band funken kann. Die Empfangsleistung erwies sich im individuellen Testsetup des Autors als unauffällig, nur bei sehr kritischer WLAN-Abdeckung sollte innerhalb der Rückgabefrist vor Ort ein Test durchgeführt werden.
Besonderes Zubehör haben wir im Hinblick auf den relativ günstigen Preis weder erwartet, noch vorgefunden. Außer dem obligatorischen Netzteil fand sich in der Packung nur noch eine Kurzanleitung sowie Garantiehinweise. Gegen Aufpreis erhältliches Herstellerzubehör, das speziell auf die F756UX-Serie zugeschnitten ist, konnten wie zum Testzeitpunkt nicht ausfindig machen. Da keine Recoverymedien mitgeliefert werden, sollte die 499 MB große Recovery-Partition nicht angetastet werden. Akku Asus X52J .

Von außen erhält man über eine mit einer abgedeckten Schraube gesicherte Wartungsklappe Zugang zu den beiden belegten Speicherbänken. Die restlichen Komponenten inklusive Akku erreicht man nur durch eine Demontage der Bodenplatte, wozu weitere zehn Schrauben zu lösen sind.
Asus bietet dem Erstkäufer 24 Monate Herstellergarantie ab Kaufdatum, die Garantie für den Akku ist auf 12 Monate begrenzt. Näheres verraten die Garantiebedingungen.
Auch mit leicht feuchtem Finger kann man dem nur minimal angerauten Clickpad ohne abgesetzte Tasten einwandfreie Gleiteigenschaften bescheinigen. Mit der für das Format nicht besonders großen Fläche hatte der Tester keine Probleme. Schnelle Bewegungen werden nachvollzogen, an der Präzision ist nichts auszusetzen. Schlechter sieht es leider mit Drg & Drop per Doppteltipp aus, das gar nicht zuverlässig gelang. Die beiden kurzhubigen Ersatz-Maustasten haben einen eher stramm abgestimmten und für den Geschmack des Autors angenehmen Widerstand, einen wirklich knackigen Druckpunkt und erzeugen zudem ein deutliches akustisches Feedback.

Die nicht beleuchtbare und ohne Status-LEDs ausgeführte Tastatur ist zwar so übel nicht, Vielschreibern können wir das Asus aber gleichwohl nicht ans Herz legen. Nicht zuletzt wegen der gerade in der Mitte nicht einwandfreien Stabilität ergibt sich ein etwas schwammiges Tippgefühl. Viel Hub weisen die flachen, angerauten und einwandfrei beschrifteten Tasten nicht auf, obwohl das Format wohl mehr erlaubt hätte. Als knackig würden wir den Druckpunkt nicht bezeichnen, gut spürbar ist er aber.

In Sachen Layout gibt es neben dem leider mal wieder verkleinerten Nummernblock, der größeren Händen eine verkrampfte Haltung abnötigt und so teilweise seinen Sinn einbüßt, keine großen Besonderheiten. Der zur Verfügung stehende Platz wurde gut ausgenutzt, weder sind die Tasten zu klein noch die Abstände dazwischen. Beim Schreiben entsteht eine deutliche Geräuschkulisse, sodass die Verwendung in lärmsensiblen Umgebungen eingeschränkt ist.
Asus hat sich für ein mattes, TN-basiertes Full-HD-Display entschieden. Die rund zwei Mio. Pixel ergeben verteilt auf 17,3 Zoll eine nicht sehr üppige Pixeldichte von 127 ppi, was scharfsichtige Nutzer aus einem halben Meter Entfernung durchaus schon etwas stören könnte. Davon abgesehen ist die Bildschärfe einwandfrei. Alternative Screens standen dem Markt zum Testzeitpunkt nicht zur Verfügung. Die maximale Helligkeit von rund 270 cd/m² ist zwar noch nicht top, geht in dieser Preisklasse aber absolut in Ordnung. Unsere Mitbewerber im Test sind alle noch etwas heller. Etwas unterdurchschnittlich muss man die mit 83 % gemessene Ausleuchtung nennen, was sich subjektiv teilweise bestätigt. So sind bei einem völlig schwarzen Bild zwar keine auffälligen Lichthöfe oder Screen Bleeding zu sehen, einige Regionen wirken aber minimal heller als andere.
Dank des erfreulich niedrigen Schwarzwertes von nur 0,17 cd/m², der sich mit dem subjektiven Eindruck von sattem Schwarz deckt, kommt der Bildschirm auf ein enormes und mustergültiges Kontrastverhältnis von 1.576:1. Trotz geringfügig höherer Helligkeit können die Konkurrenten im Test da wegen ihrer helleren Schwarzwerte nicht mithalten. Im Auslieferungszustand wies unser Testgerät die mit Abstand stärksten Farbabweichungen im Feld auf. DeltaE-Werte von 7 bis 8 (ideal: unter 3) gehen für TN-Verhältnisse noch in Ordnung, wären bei IPS aber unterdurchschnittlich. Der festgestellte milde Farbstich in Richtung Cyan könnte durch Verwendung des im Kasten verlinkten Profils verschwinden.

Eine hohe Farbraumabdeckung ist im Gegensatz zu früher bei immer mehr TN-Panels anzutreffen. Wer (semi-)professionell mit Bildern arbeitet, interessiert sich für die Abdeckung des großen AdobeRGB-Farbraums, die bei allen Notebooks im Test bei guten 59 % oder mehr liegt. Der viel kleinere und extrem verbreitete Standard-Farbraum sRGB wird gar zu mindestens 90 % abgedeckt, was nach erfolgter Kalibrierung und Profilierung den Weg für ambitionierte Bildbearbeitungen im Hobbybereich ebnet.
Bei strahlendem Sonnenschein konnten wir diesmal unsere Outdoor-Tests durchführen, was für das F756UX natürlich eine besondere Herausforderung darstellte. Dank mattem und hellem Bildschirm ist das Arbeiten im Schatten (rechtes Bild) kein Problem, und an bewölkten Tagen sollte man bei sorgfältiger Positionierung erfahrungsgemäß auch ohne auskommen. Wie das linke Foto zeigt, sorgt aber schon seitlicher Sonneneinfall für massive Einschränkungen der Ablesbarkeit. Unabhängig davon dürfte ein Notebook dieses Formats selten das Freie erblicken.
Blickwinkelstabilität gehört nach wie vor nicht zu den Stärken von TN-Panels, aber auch hier geht die Entwicklung vorwärts. Schaut man horizontal versetzt auf das Display, bleibt die Farbdarstellung weitgehend korrekt und man bekommt es nur mit deutlich vermindertem Kontrast und geringerer Helligkeit zu tun. Vertikal ist der Bewegungsspielraum erheblich kleiner, aber für einen TN-Bildschirm immer noch relativ groß, sodass man es nicht schon bei kleinen Positionsänderungen mit einer stark verfälschten Darstellung zu tun bekommt. Ende im Gelände ist freilich bei den etwas praxisfernen, auf beiden Ebenen verschobenen Einblickwinkeln, wie man den Eckfotos unserer Collage ansieht.
Als CPU kommt trotz Gaming-Ambitionen ein dafür nur eingeschränkt geeigneter Hyperthreading-Dualcore aus Intels aktueller Skylake-Generation zum Einsatz. Beim Core i5-6200U (2 x 2,3 - 2,8 GHz, TDP 15 W) handelt es sich wie schon bei den direkten Haswell- und Broadwell-Vorgängern um einen extrem verbreiteten, sehr sparsamen Prozessor, der sich u. a. in unzähligen Office-Notebooks wiederfindet und auch mit anspruchsvollerer Software fertig wird. Die spezifizierte Turbo-Frequenz bei Belastung beider Kerne liegt bei 2,7 GHz und wurde in unserer Cinebench-R15-Schleife, die eine hohe, aber noch realistische CPU-Last erzeugt, durchgehend gehalten. Akku Asus X53S .

Der Prozessor integriert eine sparsame GPU namens Intel HD 520, die sich dank Nvidia Optimus automatisch um den 2D-Bereich kümmert, während die GTX 950M etwa bei Spielen zum Einsatz kommt. Als Neuheit ist neben verbessertem Hyperthreading und geringfügig gesteigerter Leistung vor allem zu nennen, dass der ebenfalls integrierte Speichercontroller jetzt auch mit DDR4-RAM umgehen kann. Im Single-Core-Benchmark des CB R15 produzierte die CPU erwartungsgemäße Scores, die sich auch im Akkubetrieb nicht ändern. Unsere Konkurrenten im Test sind mit ihrem höher taktenden i7-6500U (2 x 2,5 - 3,1 GHz, Hyperthreading, TDP 15 W) etwas im Vorteil, können sich aber nicht entscheidend absetzen. Zahlreiche Benchmarks zu vielen Notebook-CPUs sind in unserer FAQ-Sektion zu finden.
Einer völlig flüssigen Bedienung stehen wie so oft weder Prozessor noch Speicherausbau im Wege, sondern der Verzicht auf eine SSD, über die von den Mitbewerbern im Test nur das Medion Erazer verfügt. So dauert der Kaltstart eben etwas länger, und auch das (erstmalige) Laden von Programmen nach dem Start verursacht je nach Größe die eine oder andere kleine Pause. Ausuferndes Multitasking mit Chrome brachte den Rechner hingegen nur leicht ins Schwitzen, der Wechsel zwischen parallel geöffneten Programmen erfolgte zügig. Als Benchmark-Referenz haben wir hier noch das beliebte, aber auch um die 1.200 Euro teure Acer Aspire V Nitro Black Edition VN7-792G-74Q4 mit echtem Quadcore (i7-6700HQ), SSD und GTX 960M mit in den Vergleich aufgenommen.

Im Gegensatz zum ausgemusterten PCMark 7 gewichtet der neuere PCMark 8 die Massenspeicher-Performance bei weitem nicht so stark, sodass ansonsten vergleichbar ausgestattete Notebooks mit und ohne SSD hier viel näher zusammenliegen. Dass unser Testgerät hier den letzten Platz belegt, ist wohl der im Vergleich zu den Mitbewerbern etwas schwächeren CPU und der nicht besonders performanten Festplatte geschuldet. Wie erwartet, kann das deutlich teurere Acer mit Vorsprüngen von 17 bis 19 % auf das Testgerät den ersten Platz erringen.
Star im Testfeld ist dank seiner SSD natürlich das Medion Erazer P7644, die Mitbewerber mit ihren herkömmlichen Festplatten sind in Sachen Massenspeicher-Performance schlicht nicht konkurrenzfähig. 106 MB/s beim sequenziellen Einlesen großer, zusammenhängender Dateien (CrystalDiskMark 3.0) übertreffen den Durchschnitt vergleichbarer Platten nur geringfügig. Ebenfalls durchschnittlich ist die besonders für OS- und Programmstarts wichtige Performance beim Einlesen kleiner, verteilter Blöcke (4K Read). Die gleiche HDD verrichtet etwa auch im HP 250 G4 T6P08ES ihren Dienst, ist dort in Sachen 4K-Leseleistung aber 26 % schneller unterwegs. Die Massenspeicher der HDD-Mitbwerber liegen insgesamt ungefähr auf dem selben Niveau wie der des Testgerätes.
Die mit 2 GB dediziertem Speicher ausgerüstete Mittelklasse-Grafikkarte Nvidia GeForce GTX 950M ist jetzt etwa ein Jahr auf dem Markt und liegt hier in der DDR3-Variante vor, die trotz des leicht auf 993 MHz erhöhten GPU-Taktes 10 bis 20 % langsamer unterwegs ist als das GDDR5-Modell (914 MHz). Der Speicherbus ist bei beiden Ablegern 128 Bit breit, DirectX 11 wird ebenso unterstützt wie etwa die Dekodierung von 4K-H.264-Videos in Hardware. Nähere Infos und zahlreiche Benchmarks zur Karte sind in unserer FAQ-Sektion zu finden.

Im Vergleich mit allen bisher gemessenen Notebooks mit der GTX 950M (beide Varianten) weist die im Asus F756UX den zweitniedrigsten Score im 3DMark 11 auf, allerdings beträgt der Vorsprung des Spitzenreiters auch nur 13 %, während der Durchschnitt um etwa 7 % verfehlt wird. Unser Medion kann sich nur 3 % Vorsprung herausarbeiten, die GTX 960M im Acer Nitro schafft einen um rund ein Drittel höheren Score. Ohne Steckdose in der Nähe sinkt die Grafikleistung deutlich auf etwa die Hälfte ab, sodass mobiles Spielen eher ausscheidet.
Viele Spiele aus den Jahren 2013 bis 2015 laufen je nach Anforderungen auf dem Asus F756UX oft noch in hohen Auflösungen bei 1.366 x 768 Pixeln oder selten auch in Full-HD flüssig. Wie man der Benchmarktabelle unten ansieht, ist aber bei neueren und/oder sehr fordernden Games zumeist schon bei mittleren Einstellungen (1.366 x 768) das Ende der Fahnenstange erreicht. Wer gerne isometrische Spiele wie Diablo III oder StarCraft II (Legacy Of The Void) oder FIFA zockt, darf sich oft sogar an der maximalen Grafikpracht ergötzen.
Nicht laut, aber gleichwohl lästig: Selbst aus einem Abstand von etwa einem Meter sind in ruhigen Umgebungen ständig Festplattengeräusche zu hören. Da der Markt tonnenweise HDDs bereithält, bei denen das nicht so ist, liegt hier schon unter diesem Gesichtspunkt aus Kundensicht ein Fehlgriff des Herstellers vor.

Im Idle-Betrieb (Energieprofil Höchstleistung mit aktiver Systemkühlungsrichtlinie) läuft der Lüfter immer, fällt aber nur auf, wenn man sich dem Notebook mit dem Ohr nähert. Beim Surfen oder Arbeiten ändert sich daran nichts. Setzt man das Asus durch die Kombination aus Prime95 (CPU) und FurMark (GPU) hohem Stress aus, dauert es einen Moment, bis die Luftquirle langsam und gefühlt stufenlos hochdrehen. Die höchste Lautstärke wird durch ein sanftes Rauschen ohne nervige Nebentöne repräsentiert, das man aber auch aus mehr als fünf Metern Entfernung noch deutlich hört. Wer es unter Last spürbar leiser haben muss, ist mit dem Medion oder besonders dem HP besser bedient.
Es dürfte selten vorkommen, dass jemand mit einen 17-Zoll-Boliden auf dem Schoß grafisch aufwändige Spiele zocken möchte, und selbst wenn, werden die Stresstest-bedingten, maximalen Oberflächentemperaturen von 51 °C an der Unterseite kaum auftreten. Falls doch, wird es aber schon etwas unangenehm. Steht das Gerät wie meistens auf einem Tisch, kommt es zumeist nur noch auf die Temperaturen der Handballenablage an, die unkritische 30 °C (Idle: 27 °C) nie überschritt.

Im Rahmen des oben erwähnten CPU-GPU-Stresstests sanken die CPU-Takte etwas ab und schwankten nach einiger Zeit nur noch zwischen 2,3 und 2,4 GHz. Throttling liegt damit nicht vor, die Turbo-Ausnutzung erweist sich in diesem praxisfernen Extremszenario aber als etwas suboptimal. Mehr als 87 °C erklommen die CPU-Kerntemperaturen zu keinem Zeitpunkt.
Auch von einem günstigeren Multimedia-Notebook erwartet man einen zumindest brauchbaren Sound, und den unseres Asus würden wir für Notebookverhältnisse sogar als gut bezeichnen. Die Maximallautstärke, in der wir unseren Music-Parcours durchlaufen ließen, reicht locker für mittelgroße Räume aus. Wirklich tiefe Bässe bekommt man nicht zu hören, diese werden aber in höheren Tonlagen ganz ordentlich nachgebildet, sodass ein voller, dynamischer und recht natürlicher, wenn auch teilweise etwas scharfer Sound produziert wird. Wählt man passende Stücke (Enya: May It Be), lassen sich durchaus Ansätze von Räumlichkeit feststellen.

Bei basslastiger Metal-Musik mit mehreren E-Gitarren, Schlagzeug und Bass leidet die Unterscheidbarkeit von Instrumenten nur leicht, dafür waren hier (und sonst nur bei vergleichbarer Musik) hörbare Pegelschwankungen zu beklagen. Sprache in Filmen und Soundeffekte von Spielen werden gut vermittelt.
Obwohl eine HDD mehr Strom verbraucht als eine SSD, entpuppt sich das Medion in den drei Idle-Betriebszuständen als der Schluckspecht im Testfeld, während sich das HP Pavilion trotz i7 hier und auch unter Last am genügsamsten zeigt. Die unter Last recht hohen Unterschiede zwischen den Geräten mit GTX 950M auf der einen und der 940M und der AMD Radeon R7 M340 auf der anderen Seite zeigen auf, dass der Mehrverbrauch zum größten Teil den stärkeren Grafikkarten zu verdanken ist. Bei einem Maximalverbrauch von 84 Watt ist das dennoch ausreichend dimensionierte 90-Watt-Netzteil auf Kante genäht.
Ziehen wir als Vergleichsbasis alle in den letzten 10 Monaten getesteten Multimedia-Notebooks im 17-Zoll-Format heran, kann man dem Kandidaten eine fast durchschnittliche Idle-Laufzeit bei geringster Hellgkeit (siehe Kasten) attestieren. Exakt dasselbe gilt für die Kondition bei hoher Last und maximaler Helligkeit. Schlechter sieht es aus, wenn unser praxisnaher WLAN-Test (Wie wir testen) zum Einsatz kommt. Da macht sich der besonders für die Größe des Notebooks mit 38 Wh doch recht kleine Akku bemerkbar. Eine große Rolle dürfte das im Hinblick auf die meist stationäre Nutzung aber nicht spielen.

Mit deutlich mehr Kapazität kann im Testfeld nur das durstige Aldi-Notebook (48 Wh) wuchern, das ProBook 470 G3 kommt auf 44 Wh, das Pavilion auf auch nur 41 Wh. Dazu passt, dass diese beiden Geräte im WLAN-Test etwas länger durchhalten und das Medion sich mit 70 Minuten Vorsprung an die Spitze setzen kann.
Das große, schwere und mit keinem besonders langem Akku-Atem gesegnete Desktop-Replacement spricht äußerlich Freunde von glänzenden Oberflächen an, verfügt über einen für die Preisklasse schönen, extrem kontrastreichen Bildschirm und gibt sich in technischer Hinsicht keine Blöße.

Mit dem Asus F756UX-T7013T erhält man vielleicht sogar etwas mehr, als man für recht schlanke 770 Euro erwarten darf.

Ein Stück weit auf der Strecke bleibt die nur brauchbare Tastatur. Das Gehäuse wirkt teilweise etwas instabil, was sich beim Betrieb auf dem Tisch aber nicht bemerkbar macht. An Anschlüssen und Funktechniken ist neben VGA und USB Type C wirklich nur das Nötigste vorhanden. Etwas sauer stößt das featurearme WLAN-Modul auf, das für viele 5-GHz-Nutzer sicher ein klares Ausschlusskriterium darstellt. Akku Asus X72J .

Somit eignet sich das F756UX gut für nicht zu anspruchsvolle Budget-Gamer und Multimediafreunde. Wen das Grundkonzept des Gerätes überzeugt, kann sich für die teurere Variante mit SSD entscheiden, während wir im optionalen i7-6500U keinen relevanten Mehrwert sehen, denn den Flaschenhals dürfte auch mit dem i7 stets die Grafikkarte darstellen. Unsere Mitbewerber im Test dürfen sich alle über geringfügig höhere Wertungen von 80 bzw. 81 % freuen, sind in den getesteten Konfigurationen aber auch teurer.

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13/10/2015

Laptop Akku HP Compaq 6735b

Toshiba hat seine Tecra-A50-Produktlinie mit der dünneren und eleganteren A50-C-Serie aktualisiert. Gegenüber entsprechender Geräte von Dell, HP oder Lenovo kann das Toshiba Tecra A50-C leider nicht gleichziehen.
Das Tecra A50-C des Jahres 2015 wurde Ende Juli mit dem Versprechen, grundlegende Business-Merkmale zu einem günstigen Preis zu liefern, angekündigt. Hochwertigere ThinkPad-, Portégé- und EliteBook Modelle kosten schnell mehr als 1.000 US-Dollar, während das Tecra A50-C schon ab 729 US-Dollar erhältlich ist.

Unser Testmodell ist mit einer Core i5 ULV-CPU, 8 GB RAM und einer 500-GB-HDD die schwächste verfügbare Konfiguration. Das Tecra A50-A von 2013 gehörte nicht zu den schnellsten Rechnern seiner Zeit und zudem war in unserem Test ein Fiepen gut hörbar. Mal sehen, wie sich das Tecra A50 von 2015 schlägt und ob es evtl. auch mit teuren 15,6-Zoll-Business-Notebooks mithalten kann.
Anders als viele Notebooks dieser Tage ist das Tecra A50-C von Anfang an wiedererkennbar. Die unverkennbar gerillten Oberflächen des Tecra A50 von 2013 kehren zurück. Dieses Mal sind die Rillen jedoch kleiner und glatter und spiegeln ähnlich wie gebürstetes Aluminium, ohne übermäßig zu glänzen. Die Textur selbst ist in einer Richtung glatt und rauer in der dazu rechtwinkeligen Richtung. Die einzigartige Kombination des Tecra aus glänzend und matt sorgt für einen interessanten Eindruck.

In puncto Qualität hält die Basiseinheit - obwohl das Chassis vollständig aus Kunststoff ist - Verwindungs- und Druckkräften ziemlich gut stand. Schließlich wird damit geworben, dass es Hitze, Erschütterungen und Vibrationen aushält. Druck gegen die Tastatur und die Handballenablagen führt nur zu einer minimalen Verformung. Der schwächste Teil ist die Oberfläche direkt oberhalb des entfernbaren Laufwerks, doch das ist bei den meisten anderen Notebooks mit optischen Laufwerken ebenso üblich. Der Bildschirm weist wegen seines dicken Rahmens und seiner Kanten eine überdurchschnittliche Widerstandsfähigkeit gegenüber Verwindungen auf. Leider kann der Bildschirmdeckel sehr leicht eingedrückt werden und wirkt, als ob er zu einem preisgünstigen Consumer Notebook gehöre. Bei Druck im zentralen Bereich hört man sogar ein leises Knarren. Zuletzt sind die grauen Scharniere bis zum maximalen Öffnungswinkel von zirka 160 Grad stark genug, um ein Wippen des Bildschirms beim Tippen zu verhindern. Allerdings tritt immer noch ein anfängliches Nachwippen beim Öffnen des Notebooks auf.

Das neue Tecra will keine Design Awards gewinnen und ist etwa gleich groß wie andere 15-Zoll-Business-Notebooks einschließlich dem ThinkPad T550 und dem TravelMate P255. Mit 2,1 kg wiegt es zudem ungefähr gleich viel wie das TravelMate. Das ThinkPad ist jedoch schwerer, da es mehr Features und eine in Sachen Stabilität überlegene Konstruktion liefert.
Die verfügbaren Schnittstellen umfassen einen üblichen SD-Kartenleser, USB-Ports und den für Konferenzen und Klassenzimmer immer noch relevanten VGA-Ausgang. Obwohl unser Testgerät nicht damit ausgestattet ist, ist ein Smart-Card-Leser eine mögliche optionale Konfiguration.

Rückseite und Front des Notebooks beherbergen keine Ports, daher wirken die linke und die rechte Kante ziemlich überfüllt. Zudem befinden sich alle Schnittstellen weit vorne, wo Kabel tendenziell stören. Umgekehrt gesehen bedeutet dies, dass sie leicht erreichbar sind.
WLAN wird durch ein Intel Wireless-AC 3165 Modul mit M.2-1215-Formfaktor zur Verfügung gestellt. Das Modul mit integriertem Bluetooth 4.0 und WiDi unterstützt eine theoretische Übertragungsrate von bis zu 867 Mbps. Während unseres Tests beobachteten wir keine Verbindungs- oder Unterbrechungsprobleme.

Toshiba bietet für das Tecra A50-C keine WWAN- oder SIM-Optionen an. Wenn diese Merkmale für Sie wichtig sind, sollten Sie die Portégé Serie in Erwägung ziehen.

Wie der Smart-Card-Leser ist auch der Fingerabdruckleser bei diesem Tecra Modell optional. Intel TPM 1.2 sowie EasyGuard für HDD-Schutz bei versehentlichen Stürzen oder Stößen sind bei allen Konfigurationen standardmäßig dabei. Akku HP COMPAQ 6735s .

Die Tecra-A50-Serie inkludiert nun den gleichen Docking Port wie die hochwertigere Portégé Serie. Das bedeutet, dass diese Familien für höhere Vielseitigkeit das gleiche Zubehör teilen können. Toshiba bietet für seine Notebooks eigene Port-Replikatoren und Docking-Stationen an. 
Zum Motherboard gelangt man mit nur einem herkömmlichen Kreuzschlitzschraubendreher. Unser Kritikpunkt ist, dass man ein Übermaß an Schrauben (25!) entfernen muss, bevor die Bodenplatte entfernen kann.Den Platz für die optionale eigenständige Nvidia GPU kann man unterhalb der einzelnen Heatpipe sehen.

Die Garantie erstreckt sich über drei Jahre ab Kaufdatum. Das ist zwei Jahre mehr als bei den vielen Consumer Notebooks und ein Jahr länger als bei den meisten anderen Business Notebooks. Die Abdeckung des Akku beträgt dennoch nur ein Jahr. Das Toshiba SelectServ Programm ermöglicht es dem Besitzer, die Garantie mit mehr Optionen weiter zu verlängern.
Verglichen mit dem Tecra A50-A von 2013 bringt das A50-C eine Anzahl kleiner Änderungen im Layout seiner spritzwassergeschützten Chiclet-Tastatur. Die F-Tasten haben nun einen gleich großen Abstand, und die FN- und die Strg-Tasten sind kleiner, um Raum für eine längere Leertaste zu schaffen. Das sind definitiv Verbesserungen, durch welche die Tastatur für neue Anwender vertrauter wirken sollte. Leider hat Toshiba den AccuPoint, einen festen Bestandteil der meisten anderen Business Notebook, und sogar die Tastatur-Beleuchtung weggelassen.

Die Tasten selbst sind beim Tippen sehr leise, bieten einen kurzen Hubweg, sind aber wegen der flachen Oberfläche unter Umständen leicht zu verfehlen. Außerdem ist das Feedback eher schwach und könnte fester sein. Einer AccuType Tastatur zieht der Autor die Lenovo Lösung wegen ihres längeren Hubwegs und zufriedenstellenderen Feedbacks vor.

Das Entfernen des AccuPoints hat auch zu einem Re-Design des Touchpads geführt. Nun sind die eigenständigen Tasten vor dem Touchpad und die Kanten, die das Touchpad von den Handballenablagen trennen, deutlicher. Leider ist das Touchpad mit nur 9,2 x 5,2 mm etwas klein geraten. Toshiba hätte den toten Raum zwischen Leertaste und Touchpad definitiv für eine größere Oberfläche nutzen können.

In puncto Funktionalität konnten wir kein unübliches Verhalten bei der Verwendung beobachten. Multi-Touch-Funktionen wie Zwei-Finger-Zoom und Scrollen funktionieren ohne große Verzögerungen, doch die kleine verfügbare Fläche erschwert diese unnötig. Die Synaptics-V7.5-Software kann bis zu drei Finger gleichzeitig erkennen. Leider scheint es keine Option zum automatischen Abschalten des Touchpads während des Tippens zu geben.

Die Maustasten zeigen ein überraschend gutes Antwortverhalten und sind verglichen mit Tastatur und Touchpad sehr angenehm in der Verwendung. Der Hubweg ist kurz, doch das Feedback ist sehr fest und wird bei Betätigung von einem zufriedenstellenden Klicken begleitet.
Unser Testmodell ist mit einem Bildschirm mit einer Auflösung von 1366 x 768 Pixel ausgestattet, obwohl Toshiba auch Konfigurationen bis zu 1080p anbietet. Jedenfalls ist der Bildschirm entspiegelt und unterstützt keine Touch-Eingaben. Eine Suche nach dem LP156WHB-TPB1 Panel-Namen zeigt, dass man ähnliche Panels auch im Satellite C55D und Fujitsu Lifebook A555 antrifft. Bei beiden war unserer Meinung nach die Bildschirmqualität jedoch sehr enttäuschend.

Leider kann man dasselbe auch für unser Tecra A50-C sagen. Während das Backlight Bleeding minimal ist, sind die Farben sehr ungenau, und der Text erscheint wegen der niedrigen nativen Auflösung körnig. Die Helligkeit ist mit knapp 200 cd/m² verglichen mit der Konkurrenz ebenfalls niedrig. Der Kontrast ist unterdurchschnittlich, was die schlechte Bildqualität nur noch deutlicher macht.
Die Farbabdeckung liegt bei zirka 38 bzw. 60 Prozent von AdobeRGB bzw. sRGB. Diese Werte sind für preisgünstige TN-Panels, die man in billigeren Notebooks antrifft, üblich. Das Tecra A50 wurde sicherlich nicht für professionelle Grafikarbeit gemacht. Akku HP COMPAQ nw8240 .

Weitere Farbanalysen mit einem X-Rite-Spektrophotometer zeigen sehr ungenaue Farben und Grauwerte. Die RGB-Balance weicht besonders stark ab, sodass Farben auf den ersten Blick unnatürlich und dürftig erscheinen. Eine Kalibrierung verbessert die Bildqualität stark. Farben werden mit höherer Sättigung wegen der unvollständigen sRGB-Abdeckung ungenauer. Dennoch empfehlen wir, wenn möglich, eine Kalibrierung.

Die Außenfähigkeiten sind im Allgemeinen schlecht. Der matte Bildschirm verringert definitiv Spiegelungen, doch das ist nicht genug, um das dunkle Hintergrundlicht und die beschränkten Blickwinkel des TN-Panels zu kompensieren. Beim Tecra A50 handelt es sich aus diesem Gründen eher um ein Notebook für Innenräume.

Die Blickwinkel sind schlechter als bei den immer verbreiteteren IPS-Panels. Für einen einzelnen Business User ist das nicht wichtig, doch es kann gleichzeitiges Betrachten des Bildschirms mit anderen erschweren.

Die Kernkonfiguration umfasst einen 2,2 GHz i5-5200U oder einen 2,4 GHz i7-5500U plus eine integrierte Intel HD 5500 oder eine eigenständige GeForce 930M GPU. Unser Testmodel bietet die schwächere Konfiguration mit i5-5200U Dual-Core-Prozessor und integrierter Grafik. Die CPU kann laut HWiNFO auf bis zu 2,7 GHz hochtakten und taktet im Idle-Betrieb im Stromsparmodus mit 800 MHz. Laut GPU-Z arbeitet die GPU immer mit ihrem Basistakt von 900 MHz, sogar wenn sie im Stromsparmodus Idle läuft.

Der Hauptspeicher kann mit den beiden SODIMM-Slots auf bis zu 16 GB erweitert werden. Unser Testmodell nutzt ein 8-GB-Modul von Samsung im Single-Channel-Modus.

Der LatencyMon zeigt selbst dann, wenn sich das System im Flugmodus befindet, wiederkehrende Spitzen. Das liegt wahrscheinlich an der vorinstallierten McAfee Schutzsoftware, Toshiba Service Station oder dem Toshiba Eco Utility, welche alle drei ab dem Hochfahren im Hintergrund laufen.

Obwohl es sich um einen Broadwell Kern handelt, schneidet die ULV i5-5200U sehr ähnlich wie der ULV-Haswell-Kern ab, den er ersetzt. Beispielsweise zeigt CineBench R15 nur einen Leistungsgewinn von wenigen Prozent verglichen mit dem i5-4300U und i5-4200U. Die Single-Thread-Leistung kann auf unserem Tecra A50 noch langsamer sein, da die auslaufende Generation von Core-i5- und Core-i7-CPUs über höhere Turbo-Boost-Taktraten verfügt. Die Ergebnisse sind wenig überraschend, da die Vorteile von Broadwell vor allem in geringerer Abwärme und leistungsstärkerer GPU liegen.

PCMark 7 reiht unser Tecra A50-C neben älteren Notebooks wie dem HP Folio 13 und Fujitsu Lifebook UH572 ein. Das liegt teilweise an der primären HDD, denn moderne Business-Notebooks sind typischerweise mit einer primären SSD ausgestattet. Unser Fujitsu Lifebook A555 ist beispielsweise mit der gleichen i5-5200U CPU und integrierten HD 5500 GPU ausgestattet, erreicht aber 4.147 Punkte in PCMark 7, während unser Toshiba nur 2.956 Punkte schafft.

Subjektiv braucht der Start von Anwendungen, Booten und Installationen merklich länger als bei Systemen mit SSD. Andererseits traten während unserer Tests keine Probleme auf. Das Aufpoppen der vorinstallierten McAfee Virusschutzsoftware kann natürlich lästig sein, wenn man sie in ihrem Settings-Menü nicht entsprechend konfiguriert.

Es steht ein einziger 2,5-Zoll-SATA-III-Schacht zur Verfügung. Optionale sekundäre mSATA- oder M.2-Speicher werden nicht angeboten. Das optische Laufwerk könnte einfach gegen ein sekundäres 2,5-Zoll-Laufwerk ausgetauscht werden, obwohl dieses auf SATA-I-Geschwindigkeit beschränkt ist und einen optionalen Caddy benötigt.

Unser Testmodell ist mit einer 500 GB HGST Travelstar Z7K500 HDD ausgestattet. Laut HD Tune ist die durchschnittliche Transferrate knapp über 102 MB/s, was für ein 7200-U/min-Laufwerk gut ist. Das ist schneller als die 500 GB Toshiba MQ01ABD100 5400 RPM HDD in unserem Inspiron 15-5558, welches im gleichen Benchmark knapp über 83 MB/s erreichte. Wir empfehlen eine SSD-Konfiguration für schnellere Systemleistung und eine sekundäre HDD, falls Kapazität wichtig ist.Akku HP Compaq 6735b .

Die integrierte HD 5500 GPU in unserem Tecra ist laut der meisten 3DMark Benchmarks zirka 20 bis 30 Prozent schneller als die auslaufende HD 4400 und HD 4600. Der Leistungsgewinn ist in Cloud Gate kleiner, obwohl das Notebook immer noch fast konsistent die integrierten Radeon R5 und R6 Kaveri GPUs übertrifft. Die meisten modernen 3D Games sind außer mit minimalen Einstellungen vorwiegend unspielbar. Weniger fordernde Titel wie Starcraft II laufen mit der nativen 768p-Auflösung zufriedenstellend.

Das Tecra A50-C schneidet unter Last-Bedingungen generell gut ab. Speziell die GPU fällt nie unter 800 MHz im Netzbetrieb, obwohl die CPU letztendlich auf 1,6-1,7 GHz drosselt, wenn sie zirka eine Minute sowohl Prime95 als auch Furmark ausgesetzt ist. Das Throttling tritt auf, sobald die Kerntemperaturen den niedrigen 70-°C-Bereich erreichen.

Unigine-Heaven-Last ist für anspruchsvolle Alltagslast repräsentativer. Hier kann die CPU eine Taktrate von 2,6-2,7 GHz während der ersten Minuten beibehalten. Danach wird der Turbo-Boost weniger häufig genutzt wird. Die GPU-Leistung bleibt unbeeinflusst.

Turbo Boost wird im Akkubetrieb etwas weniger häufig genutzt, doch beim Gaming oder sonst wird dem User kaum ein Unterschied auffallen. Ein 3DMark-11-Lauf im Akkubetrieb liefert Physics- und Graphics-Ergebnisse von 1.056 bzw. 3.170 Punkten, verglichen mit 1.082 bzw. 3.300 Punkten im Netzbetrieb.

Das Kühlsystem besteht aus einem einzigen 40-mm-Lüfter und einer kurzen Heatpipe über CPU und optionaler GPU. Der Lüfter ist unabhängig von den Systemeinstellungen immer aktiv und somit auch in leisen Umgebungen hörbar. In seinem niedrigen 32-33-dB(A)-Bereich ist das Notebook nicht laut genug, um während Web-Surfen oder Textverarbeitung zu stören.

Möglicherweise interessanter ist, dass das Lüftergeräusch unter hoher Last mit knapp unter 33 db(A) immer noch sehr leise ist, was für ein Notebook eher ungewöhnlich ist. Wir loben Toshiba für ein Notebook Design mit sehr niedrigem Lüftergeräusch ohne starkem Throttling, um den Temperaturanstieg niedrig zu halten.

Allerdings können wir nicht garantieren, dass sich der Lüfter gleichverhält, wenn das System mit einer eigenständigen Nvidia GPU und der schnelleren Core-i7-CPU konfiguriert ist. Wahrscheinlich steigt das niedrige maximale Lüftergeräusch auf den typischeren 38-40-dB(A)-Bereich, um die erhöhte Abwärme zu kompensieren.

Im Idle-Betrieb sind die Oberflächentemperaturen ohne merkbare Hotspots niedrig. Die rechte Handballenablage ist um wenige Grad wärmer als die linke, da sich unmittelbar unterhalb die HDD befindet. Ansonsten ist unter diesen Bedingungen kein Quadrant außergewöhnlich wärmer als die anderen.

Bei länger andauernder, hoher Last erhöht sich die Temperatur an den am nächsten zum Lüfter und der Heatpipe gelegenen Oberflächen deutlich. Wegen des kleinen Kühlsystems ist der Temperaturanstieg jedoch merklich isoliert. Daher ist das Temperaturgefälle ziemlich steil. Infolgedessen wird das NumPad deutlich wärmer als die QWERTZ-Tasten. Unter Lastbedingungen bleibt das Tecra A50-C im Allgemeinen kühler als das Aspire V3-574G, wird jedoch wärmer als das 15-5558.

Die Qualität der integrierten Lautsprecher ist unterdurchschnittlich. Dem blechernen Klang fehlt es sogar für ein Notebook an Bass. Die maximale Lautstärke ist laut genug, um einen kleinen Konferenzraum auszufüllen, doch die Qualität verschlechtert sich bei höherer Lautstärke. Allerdings sollten die schwachen Lautsprecher kein Problem für die Zielgruppe sein. Schließlich handelt es sich nicht um ein Multimedia Notebook.
Verglichen mit anderen 15-Zoll-Notebooks sind die Akkulaufzeiten des Tecra A50 mit knapp unter 5 Stunden bei konstanter WLAN-Nutzung durchschnittlich. Bei unserem Standard-WLAN-Test mit Energieprofil "Ausbalanciert" und einer Bildschirmhelligkeit von 150 cd/m² läuft ein Browser-Skript in einer Schleife. Glücklicherweise kann der Akku, wie man es sich von einem BusinesscNotebook erwartet, schnell getauscht werden. Konkurrierende Consumer-Modelle wie das jüngste Envy 15 mögen etwas längere Akkulaufzeiten liefern, haben jedoch eher integrierte Akkus.

Toshiba wirbt mit bis zu 8 Stunden Nutzung. Während das Ergebnis unseres WLAN-Tests deutlich niedriger ist, kann der Nutzer die Akkulaufzeit mit niedrigerer Bildschirmhelligkeit oder Stromsparprofil wahrscheinlich um eine Stunde oder mehr verlängern.
Die Tecra-A50-Serie ist nur ein Schatten der teureren und viel beachteten Portégé-Serie. Um die niedrigeren Einstiegspreise zu erreichen, musste Toshiba an etwas zu vielen Ecken sparen. Dazu gehören ein schwächerer Bildschirmdeckel, ein schlechterer Bildschirm, das Fehlen einer Tastatur-Hintergrundbeleuchtung und das Fehlen von integrierter Breitband-Unterstützung. Wesentliche Business-Merkmale wie Smart-Card- und Fingerabdruckleser sind nur optional. Während wir die 1080p-Konfiguration nicht beurteilen können, ist unser 768p-Modell in puncto Farbqualität, Kontrast und Helligkeit unterdurchschnittlich.

Wenn Sie auf Toshiba eingestellt sind, mag es sich auszahlen stattdessen auf ein Notebook der Portégé-Klasse zu sparen. Der Unterschied bei Qualität und Langlebigkeit ist von Beginn an auffällig. Allerdings ist es schwer zu ignorieren, dass das neue Tecra A50-C standardmäßig eine 3-Jahres-Garantie inkludiert. Wir empfehlen das System mit einem 1080p-Bildschirm und einer primären SSD zu konfigurieren, um bei grundlegenden Office-Aufgaben das meiste herauszuholen. Ansonsten scheinen teurere Business-Lösungen wie die ThinkPad-, Latitude-, Portégé- oder EliteBook-Flaggschiff-Notebooks langfristig die bessere Option für Power User. Akku HP COMPAQ 6730s .

Die schwächste Konfiguration sollte vermieden werden, da sie der meisten wesentlichen Business-Merkmale beraubt wurde. Docking Port, 3-Jahres-Garantie, konsistente Leistung im Akku-Betrieb und nahezu lautloser Betrieb sind einige der größten Highlights des Tecra A50-C.

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