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16/12/2016

Kaufen neue Akku Asus N56Vm

Apple speckt das MacBook Pro 15 radikal ab und bringt es auf ein Gesamtgewicht von rund 1,8 Kilogramm bei einer Dicke von gerade einmal 16 Millimetern. Damit wird das Arbeitstier, das ehemals sogar Kunden des 17-Zoll-Pro übernommen hatte, sogar zur echten Option für bisherige MBP-13-User.
Ohne Zweifel gehörte die Show bei der Vorstellung der neuen MacBook-Pro-Modelle Ende Oktober dieses Jahres (wir berichteten) der neuen Touch-Bar, einer berührungssensitiven Display-Leiste im oberen Bereich der Tastatur, die nunmehr die Aufgaben der Funktionstasten übernimmt und zahlreiche Funktionen einnehmen kann, dabei von der jeweils ausgeführten Software dynamisch gesteuert wird. Anders als der kleinere 13-Zoll-Kollege Apple MacBook Pro 13 Late 2016 (hier im Test), ist das 15-Zoll große MacBook Pro ausschließlich mit Touch-Bar verfügbar.
Egal was man von einem Touch-Display in der Tastatur nun halten mag, Fakt ist, dass Apple das MacBook Pro 15 im Vergleich zum Vorgänger nochmal spürbar dünner und leichter gemacht hat und hier dem MacBook 13 aus 2015 (1,6 kg, 18 mm) schon gefährlich nahe kommt. Fraglich ist dabei, ob einerseits das radikale Vorgehen bei den Ports, die nun ausschließlich auf vier Thunderbolt-Schnittstellen und einem Headset-Anschluss bestehen, sowie das Schrumpfen des Akkus von 100 Wh beim Vorgänger auf jetzt 76 Wh die Vorteile der Abspeckkur wieder auffrisst.
Bei unserem Testgerät handelt es sich abermals um ein Produkt aus einer regulären Online-Bestellung im Apple Store (kein Pressesample). Im folgenden Artikel werden wir Schritt für Schritt unsere Ergebnisse teilen und diesen laufend aktualisieren.
Kleiner und leichter, aber nach wie vor sofort als MacBook zu erkennen, so präsentiert sich das neuentwickelte Gehäuse. Qualitativ hat sich aber kaum etwas verändert, denn das Aluminium-Unibody-Gehäuse ist nach wie vor exzellent. Das gilt sowohl für das Design, die Haptik als auch die Stabilität. Die Unterschiede zum Vorgänger sind eher im Detail zu finden. Neben der bekannten Farbvariante "Silber" bietet Apple das System nun auch in dem etwas dunkleren "Space Grau" an. Beim Aufklappen gibt es subjektiv zunächst keinen Unterschied zum alten Modell, obwohl das Bildschirmgelenk nun deutlich flacher ausfällt. Allerdings verwendet Apple keine Kunststoffabdeckung für das Gelenk mehr, da es nun vollständig aus Aluminium gefertigt ist. Zudem ist unterhalb des Bildschirms wieder Platz für den Schriftzug "MacBook Pro"; das war bei dem Retina-Modell nicht der Fall. Sobald der Deckel einmal geöffnet ist, fallen vor allem die Touch Bar oberhalb der Tastatur sowie das riesige Trackpad auf. Im Zuge des Refreshes ist das Apple-Logo auf dem Bildschirmdeckel nun nicht mehr beleuchtet; analog zum MacBook 12 ist es nun spiegelnd ausgeführt. Die Unterseite ist wie gewohnt mit Pentalobe-Schrauben gesichert.
Im Vergleich zum Vorgänger aus 2015 ist zu erkennen, dass sich das neue MacBook Pro sowohl in der Dicke (minus zwei Millimeter) als auch in den übrigen Abmessungen etwas verkleinert hat. Der Abstand zum aktuellen MacBook Pro 13 beträgt rund 400 Gramm beim Gewicht, gerade einmal einen Millimeter in der Dicke und etwa 30-40 Millimeter in der Länge bzw. Breite des Gerätes. Akku Asus N56V .
Die Anschlussausstattung des neuen MacBook Pro gehört wohl zu den meist diskutierten und kritisierten Veränderungen. Apple setzt bei dem neuen MBP 15 auf gleich vier Thunderbolt-3-Anschlüsse. Diese sind schnell und extrem vielseitig, in der näheren Zukunft wird man den Alltag aber vermutlich kaum ohne (teure) Adapter überstehen. Im Gegensatz zum kleineren MacBook Pro 13 mit Touchbar sind die Anschlüsse auf der rechten Seite jedoch auch mit voller Geschwindigkeit angeschlossen. Außerdem unterstützt das Notebook zwei externe 5K Monitore.

Obwohl die Anschlüsse natürlich sehr vielseitig einsetzbar sind, hätten wir eine etwas weniger radikale Änderung bevorzugt, denn selbst Apples eigene Hardware, beispielsweise ein iPhone oder ein iPad, lässt sich ohne Adapter nicht mit dem Laptop verbinden. Nachfolgend einige Beispiele für die Adapter: USB-C- auf USB-A-Adapter: 25 Euro, Thunderbolt 3 auf Thunderbolt 2 (Mini DisplayPort): 59 Euro, USB-C auf Gigabit Ethernet: 39,95 Euro.
Bereits in der Vergangenheit waren die MacBooks in unserem WiFi-Test stets im Spitzenfeld unterwegs, das neue Apple MacBook Pro 15 setzt allerdings eindrucksvoll eine neue Referenz: Mit 948 MBit/s (empfangen) und 949 MBit/s (senden) lässt das MBP 15 den bisherigen Spitzenreiter, das MacBook Pro 13 aus 2013, alt aussehen und legt rund 24 % an Übertragungsleistung zu. Das MacBook Pro 13 (Late 2016, ohne Touch-Bar) lieferte ebenso gute Ergebnisse, fällt dennoch bereits rund 30 % zurück.
Seitens Aufrüst- und Wartbarkeit entwickeln sich viele Notebooks immer mehr in Richtung abgekapseltes System, wie es sich mittlerweile bei den Smartphones (leider) durchgesetzt hat. Die Apple MacBooks dürfen auch in dieser zweifelhaften Disziplin als Vorreiter angeführt werden. Sofern das Gerät überhaupt geöffnet werden kann, unter anderem sind dafür spezielle Pentalobe-Schraubendreher notwendig, bleiben dem User, außer einem Zugang zu den Ventilatoren zwecks Reinigung, kaum weitere Optionen. Selbst der Akku im Inneren ist vollflächig verklebt und äußerst schwierig zu entfernen. Bauteile wie CPU, RAM oder der SSD-Speicher sind direkt mit dem Mainboard (logic board) verlötet. Die Zerlegeprofis von iFixit verleihen dem aktuellen Apple MacBook Pro 15 mit einer glatten 1 die schlechteste mögliche Note auf deren Reparierbarkeits-Index.
Apple gewährt auf das MacBook Pro 15 eine einjährige Garantie. Zusätzlich gilt in Europa natürlich die zweijährige Gewährleistung. Gegen Aufpreis (249 Euro) lässt sich die Garantie auf drei Jahre erweitern (inklusive Telefon-Support).
Neben den beiden 13-Zoll-Varianten, kommt auch beim MacBook Pro 15 das selbe neue Keyboard mit Butterfly-Tasten zum Einsatz. Leider bietet es auch weiterhin keinen Nummernblock. Wie schon beim 12-Zoll-MacBook schockt anfangs der geringe Hubweg der einzelnen Tasten.

Positiv fällt jedoch zugleich der gleichmäßige Anschlag auf. Der von Apple entwickelte Butterfly-Mechanismus in der 2. Generation ist nun spürbar besser als noch im 12-Zoll MacBook. Gleich bleibt jedoch, dass man sich erst einmal an das Tippgefühl gewöhnen muss. Danach ist der Umstieg, beispielsweise auf das alte MacBook Keyboard umso schwieriger, da sie als regelrecht schwammig wahrgenommen wird. Bei der möglichen Tippgeschwindigkeit erzielten wir keine Unterschiede zu der Tastatur in den alten MacBook-Pro-Modellen. Auch bei der ersten Benutzung war ein schnelles und fehlerfreies Schreiben möglich. Die Tippgeräusche der Tastatur sind stark von der Benutzung abhängig. Im 10-Finger System ist sie minimal lauter als bei der Vorgängertastatur, aber unserer Meinung nach nicht störend in leisen Umgebungen. Tippt man jedoch mit etwas Schwung im 2-Finger-System, ist die Lautstärke deutlich höher. Einen Vergleich finden Sie in unterhalb dieser Sektion eingebautem Video.

Durch den geringen Hub fügt sich die in 16 Stufen regelbare Hintergrundbeleuchtung der einzelnen Tasten optisch schön ins Gehäuse ein und leuchtet kaum aus dem Gehäuse heraus. Akku Asus A32-N56 .
Das Glas-Trackpad in den neuen MacBook-Pro-Modellen wurde im Vergleich zu den Vorgänger-Notebooks deutlich vergrößert, bleibt aber sonst technisch identisch. Es ist weiterhin die Referenz bezüglich Touchpads, obwohl Windows Geräte wie beim Surface 4 Pro langsam aufholen. Dank Taptik-Engine lässt sich das Glasfeld an jeder Stelle haptisch gleich drücken und erlaubt auch einen festen “Force Press”. Beides funktioniert so gut, dass man nicht mehr zu einem normalen Touchpad mit Wippen-Schalter wechseln möchte. Auch die Software-Ansteuerung (unter macOS) des Trackpads ist weiterhin ungeschlagen. Gesten, Drag & Drop (per zweitem Finger in der Ecke) und die Reaktionszeiten waren im Test erstklassig. Die Handballen-Erkennung funktionierte gut, durch die vergrößerte Fläche ist sie auch dringend notwendig, da man die Finger mal gerne am Touchpad ablegt. Nur selten kam es im Test zu unbeabsichtigten Cursorbewegungen bei der Benutzung der Tastatur. Manche User berichten jedoch z.B. von unabsichtlichen Rechtsklicks durch einen berührenden Handballen. Dies ist stark von den jeweiligen Gewohnheiten abhängig und tritt zum Beispiel unter Windows 10 häufiger auf.

Wie auch beim teuren 13-Zoll-Modell, ziert unser Testgerät die Touch-Bar-Leiste oberhalb der Tastatur, welche die Funktionstasten ersetzt. Diese zeigt, neben den bekannten Spezial- und Funktionstasten, auch auf die jeweilige Anwendung zugeschnittene Optionen und Befehle. Dies muss jedoch von der Anwendung unterstützt sein und rangiert derzeit noch von nützlich bis Gimmick. Praktisch ist etwa das Einblenden der Laufzeitleiste bei Videos.
Die Hardware selbst wurde gut umgesetzt. Die Oberfläche selbst bietet eine angenehme Gleitfähigkeit und reagierte im Test immer flüssig und ausreichend schnell. Auch die Helligkeit war immer passend gewählt. Die Nutzung von PWM zur Regelung der Helligkeit, könnte jedoch für manche Nutzer störend sein. Auch gibt es leichte Farbsäume rund um die Kanten der Buchstaben.

Es gibt aber auch Nachteile an der neuen Touchbar. Besonders das "blinde" Verstellen der Lautstärke und Helligkeit ist nun nicht mehr möglich. Nach einiger Zeit ohne Benutzung der Tastatur schaltet sich die Touch Bar auch aus um Strom zu sparen. Hier sind dann 2 Berührungen notwendig um eine Funktion zu erreichen (wie die ESC Taste).
Insgesamt sehen wir die Touch Bar zum aktuellen Zeitpunkt eher als Gimmick. Dies könnte sich jedoch mit besserer Softwareunterstützung noch ändern. Prinzipiell fehlt uns jedoch ein haptisches Feedback wie beim Track Pad mittels Taptic Engine. Akku Asus N56Vm .

Im Einschaltknopf neben der Touch Bar befindet sich der vom iPhone bekannte Touch ID Sensor. Er nimmt zuverlässig den Fingerabdruck ab und nutzt ihn zur Authentifizierung. Dies funktionierte im Test einwandfrei und schnell. Einzig die Haptik des Schalters ist nicht perfekt gelungen.

Wie schon bei den Vorgängern bleibt die Auflösung des 15,4 Zoll großen Retina-Displays mit 2.880x1.800 Pixel unverändert. Zugelegt hat man, verglichen mit dem Vorgängermodell aus 2015, bei der Displayhelligkeit. Im Schnitt strahlt der Bildschirm nun mit 465 Candela, das ist ein Zuwachs von immerhin 32 %. Auch beim Kontrast (1464:1) kann Apple zulegen. Das kürzlich getestete MacBook Pro 13 (Late 2016) verfügt über eine etwas helleres Display, das gleichzeitig aber einen geringeren Kontrast aufweist.

Auch die Farbwiedergabe ist im Auslieferungszustand sehr gut. Der DCI P3 Farbraum wird laut Calman (mit einer eher einfachen Messung von 6 Farben) fast vollständig abgedeckt. Die Farbabweichungen sind mit durchschnittlich 1.4 und maximal 3 sehr gering. Das Display sollte sich also gut für Grafiker und Photographen eignen.
Das IPS Display ist in unseren Tests nicht besonders schnell, gefällt aber durch den Verzicht auf PWM Ansteuerung. Selbst in niedrigster Helligkeitsstufe messen wir keinerlei Fluktuationen der Helligkeit. Auch die Hintergrundbeleuchtung der Tastatur verwendet anscheinend kein PWM. Nur die Touchbar dürfte (OLED typisch) per PWM gedimmt werden. Unser Oszilloskop zeigt ein eindeutiges Signal.
Im Aussengebrauch kann die hohe Helligkeit zusammen mit der leichten Entspiegelung der Oberfläche durchaus überzeugen; ein mattes Display ist jedoch weiterhin deutlich besser. Das eingesetzte IPS Panel bietet hervorragende Blickwinkelstabilität. Die Spiegelungen der Glasoberfläche sind meistens deutlich störender.
Markantester Unterschied zwischen dem aktuellen Apple MacBook Pro 13 und dem hier vorliegenden 15-Zoll-Modell ist in Sachen Performance der Einsatz von Intel Quadcore-Prozessoren und dedizierten Grafikkarten von AMD (Radeon Pro 450, 455 oder 460), während im 13-Zoller ULV Dualcore Prozessoren mit integrierter Intel Iris Grafik zur Wahl stehen. Das MacBook Pro 15 kommt in jedem Fall mit 16 GB Arbeitsspeicher (13-Zoll: optional auch mit 8 GB) und wahlweise 256 GB, 512 GB, 1 TB oder 2 TB SSD.

Allein zufolge der oben genannten Hardware-Optionen bewegt sich der Preis für das Apple MacBook Pro 15 Late 2016 zwischen 2.699 Euro in der Einstiegskonfiguration und satten 4.999 Euro in der höchst möglichen Ausstattungsvariante.
Apple setzt im MacBook Pro 15-inch auf Quadcore Prozessoren von Intel, und zwar auf Exemplare der Skylake-Generation. Kaby-Lake-Chips gibt es bislang nur als Zweikern-ULV-Prozessoren, leistungsstärkere Varianten sind erst im kommenden Jahr zu erwarten, sprich dürften erst im nächsten Refresh in rund einem Jahr in die MacBook-Pro-Laptops kommen. Der User hat vorerst die Option hier zwischen drei verfügbaren Modellen zu wählen: 2,6 GHz, 2,7 GHz und 2,9 GHz. Dahinter verbergen sich die CPU-Modelle mit der Bezeichnung i7-6700HQ, i7-6820HQ und i7-6920HQ. Detaillierte Informationen zu den Chips finden Sie auf unseren entsprechenden Detailseiten. Akku Asus A42-U36 .

Die Analyse unserer ersten Benchmarks zeigt, dass das neue MacBook Pro im Cinebench R15 Single-Rendering-Test auf Niveau des abgelösten MBP mit Haswell i7-4870HQ CPU. Im Multi-Core Rendering-Test kann selbige um 12 % distanziert werden. Absolut gesehen liegen die ermittelten Ergebnisse inmitten des Feldes aller getesteten 6700HQ-Prozessoren.
Klar ersichtlich wird im Cinebench R15 Multi-Test auch der Vorteil im Vergleich zum aktuellen Apple MacBook 13: Plus rund 115 %.
Im PCMark Benchmarktest (Bootcamp-Windows) bleibt das MacBook Pro 15 knapp hinter seinem Vorgänger zurück. Auf vergleichbarem Niveau findet man leistungsstarke Multimedia-Notebooks wie etwa das Dell XPS 15 9550, das Asus N552VX oder aber das ZenBook Ux510.

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27/08/2016

NEU Akku Dell Inspiron 1545 Kaufen

Das Pavilion 17 sieht aus wie ein Multimedia-Notebook, besitzt aber eine potente GPU. Es kann in der Folge vielseitig eingesetzt werden, doch bereits bei geringer Belastung wird das System deutlich hörbar. Vorbildlich: Helles IPS-Display mit guter Farbdarstellung und ergonomisch matter Oberfläche.
An der kürzlichen Vorstellung der Omen Baureihe sieht man, dass sich HP mehr Gedanken um Gaming Notebooks macht. Die Multimedia-Geräte der Pavilion Serie sind nun mit der stärkeren GTX 960M verfügbar, während es bei den Vorgängern maximal die GTX 950M war. Damit befindet sich das Pavilion jetzt auf Augenhöhe mit Geräten wie dem Dell XPS 15 9550, dem Asus UX501 und sogar dem Lenovo Y700. Kürzlich vorgestellt auf der Gamescom, bietet HP jetzt auch einen Konkurrenten zu waschechten Gaming-Systemen wie der MSI-GT- oder der Asus-ROG-Baureihe an: Das HP Omen 17 mit Geforce GTX 1070. Mit dem Pavilion spricht der Hersteller ein breiteres Publikum an.

Die beiden Geräte Pavilion 17 und Pavilion 15 weisen viele Gemeinsamkeiten auf. Für weitere Informationen empfehlen wir daher auch unsere Testberichte des aktuellen Pavilion 15 sowie der älteren Pavilion-17-Modelle. Im Test befand sich eine US-Konfiguration des aktuellen HP Pavilion 17 (V3A33AV). Diese entspricht mit Abweichungen bei Massenspeicher und RAM den in Deutschland angebotenen Versionen ab003ng bzw. ab001ng. Alternativ sind auch Ausstattungen mit der i5-6300HQ (Quadcore!) verfügbar, mit denen sich je nach Konfiguration 100-200 Euro sparen lassen.
Das Design des Pavilion 17 bildet einen ziemlichen Kontrast zum Lenovo Y700. Während sich das Gehäuse des Y700 durch scharfe Ecken und Kanten sowie farbliche Akzente auszeichnet, wirkt das HP mit seinen runden und weicheren Formen im geschlossenen Zustand deutlich zurückhaltender. Nach dem Öffnen des Bildschirms wird man jedoch von viel Kunststoff empfangen. Unter Druck lässt sich die Baseunit leicht verwinden und eindrücken. Besonders anfällig zeigt sich in dieser Hinsicht auch der Deckel. Das Gehäuse ähnelt zwar dem Pavilion 15, doch die Konstruktion hat den Übergang in den 17-Zoll-Formfaktor nicht sehr gut bewältigt. Daher hinterlässt das größere Modell einen schwächeren Eindruck und produziert auch schneller Knarzgeräusche.

Die Verarbeitung ist ansonsten aber in Ordnung und es gibt keine großen Auffälligkeiten bei den Spaltmaßen. Lediglich das optische Laufwerk an der vorderen linken Ecke schließt nicht ganz sauber mit dem Gehäuse ab, was man auch gut in den nachfolgenden Bildern sieht. Die Scharniere sind stramm und können ein Nachwippen beim Tippen verhindern. Der maximale Öffnungswinkel liegt bei rund 140 Grad.
Das aktuelle Pavilion 17 fällt etwas dicker und schwerer aus als das schwächer ausgestattete Pavilion 17-g120ng mit dem ULV-Prozessor und der GT-940M-GPU. Das Lenovo Y700 ist deutlich größer und schwerer, während sich die Geräte von MSI (PE70/GE70) größentechnisch ungefähr auf demselben Niveau befinden. Akku Dell Inspiron 1750 .
Die Anschlüsse entsprechen dem kleineren Pavilion 15, hinzugekommen ist lediglich das optische Laufwerk. Aufgrund des größeren Gehäuses hätten wir hier etwas mehr erwartet, allerdings kennen wir diese Situation auch schon vom Lenovo Y700. USB Type-C, Mini-DisplayPort oder einfach mehr normale USB-Anschlüsse wären eine nette Ergänzung gewesen.
In Kombination mit unserer Referenzkarte von Toshiba (Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II) ermittelt AS SSD eine durchschnittliche Transferrate von rund 74 MB/s. Das liegt auf dem Niveau von vielen Mittelklassegeräten inklusive dem MacBook Pro 13, doch das XPS 15 9550 und andere High-End Gaming Notebooks erreichen mehr als doppelt so hohe Transferraten beim Lesen.
Kabellose Netzwerkverbindungen werden durch das Intel Dual-Band 7265-Modul (2x2, M.2) ermöglicht. Die maximale Transferrate liegt bei 867 Mbit/s, in der Praxis bleiben davon 495 Mbit/s übrig, wenn sich das Gerät in einem Meter Entfernung von unserem Router Linksys EA8500 befindet (siehe Screenshots). Zu Verbindungsproblemen kam es während unseres Tests nicht.
Abgesehen von dem kurzen Handbuch und der Garantiekarte finden wir in der Verpackung kein weiteres Zubehör. HP bietet auch keine speziellen Artikel für die Pavilion Baureihe an, für weitere Anschlussmöglichkeiten muss man also auf USB-Dockingstationen ausweichen.

Wie schon beim Pavilion 15 sind die Wartungsmöglichkeiten für den Nutzer beim größeren Pavilion 17 beschränkt. Die Unterschale muss aufgehebelt werden, nachdem neun Kreuzschrauben gelöst und das optische Laufwerk entfernt wurden. Der Händler CUKUSA bietet einen passenden Guide, der die CPU und GPU (verlötet), 2x SODIMM-Steckplätze und die beiden Festplatten-Steckplätze (M.2 & 2,5-Zoll-HDD) zeigt.
Der standardmäßige Garantiezeitraum liegt bei einem Jahr, kann gegen Aufpreis aber auf bis zu drei Jahre inklusive Unfallschutz erweitert werden.
Sowohl die Tastatur (34,25 x 10 cm) als auch das Touchpad (12 x 6,5 cm) entsprechen im Großen und Ganzen dem Pavilion 15, wenn es um die Größe und das Feedback geht. Die Tasten sind sehr leichtgängig und bieten einen sehr kurzen Hub. Besitzer von Ultrabooks kennen dieses Tippgefühl bereits. Die vertikalen Pfeiltasten sind leider recht klein und damit schwer zu bedienen. Neben der Tastatur gibt es ausreichend freien Platz; gerade bei einem Gaming Notebook hätte der verfügbare Raum deutlich besser mit zusätzlichen Tasten und auch vollwertigen Pfeiltasten genutzt werden können. Wie bei den meisten anderen Notebooks von HP bietet die weiße Tastaturbeleuchtung nur eine Helligkeitsstufe.

Das Touchpad des Pavilion 15 hat uns weniger gefallen, und an diesem Eindruck kann auch das größere Modell nichts ändern. Das Feedback ist für eine komfortable Nutzung auf Dauer zu schwammig. Die glatte Oberfläche ist für einfache Zeigerbewegungen aber angemessen, und der Synpatics-Treiber erkennt problemlos Gesten mit bis zu drei Fingern.
Unsere Konfiguration ist mit dem 1080p-WLED-Display ausgestattet, bei den teureren Modellen stehen (in den USA) aber auch noch ein 1080p-Touchscreen und ein mattes 4K-UHD-Panel zur Auswahl. Letzteres dürfte beim Kontrast, den Reaktionszeiten und den Farben andere Werte erzielen, weshalb die nachfolgenden Messungen nur für das 1080p-Modell gelten. Akku Dell Inspiron 1720 .

Subjektiv produziert das 1080p-Panel scharfe Bilder, und auch sonst gab es keine größeren Auffälligkeiten. Vor allem bei hellen Inhalten wirkt das Bild jedoch ein wenig körnig. Das kürzlich getestete Asus G701VO hatte dieses Problem bei seinem matten 1080p-Display beispielsweise nicht. Mit rund 300 cd/m² und 1.100:1 fallen Helligkeit und Kontrast aber ordentlich aus. Das Panel stammt von AU Optronics (B173HW01) und wird in ähnlicher Form auch im HP ProBook 470 G3 verwendet.

Lichthöfe sind nur in geringem Umfang unten links und oben rechts zu erkennen, doch selbst beim Ansehen von Filmen mit schwarzen Balken fallen sie kaum auf.
Das Display deckt die Farbräume AdobeRGB und sRGB zu 57 bzw. 88 Prozent ab. Diese Werte deuten auf ein qualitativ hochwertiges Panel hin, allerdings schaffen einige Gaming Notebooks noch mehr. Dazu gehört beispielsweise auch das ältere Pavilion 17 mit seiner vollständigen sRGB-Abdeckung. Für das Spielen sind die Werte aber nicht so wichtig.

Die weiteren Messungen mit einem X-Rite-Fotospektrometer zeigen bereits im Auslieferungszustand sehr gute Werte für die Farben und die Graustufen. Eine kurze Kalibrierung verbessert die Abweichungen nur unwesentlich und ist damit nicht zwangsweise erforderlich. Aufgrund der unvollständigen sRBG-Abdeckung werden die Farben mit zunehmender Sättigung ungenauer.
Im Schatten schlägt sich das Testgerät noch ganz ordentlich, doch im direkten Sonnenlicht oder unter bewölktem Himmel wird es schnell unkomfortabel. Das matte Display kann Reflexionen effektiv verringern, allerdings wirken die Farben schnell wie ausgewaschen. Erwartungsgemäß sind die Blickwinkel des IPS-Bildschirms sehr großzügig.
Unser Testgerät verwendet den i7-6700HQ, doch es gibt auch Modelle mit dem kleineren i5-6300HQ. Letzterer ist ebenso ein Vierkernprozessor, allerdings mit etwas geringeren Taktraten. Ansonsten sind alle Modell mit der Grafikkarte GTX 960M ausgestattet, doch in Verbindung mit dem i5-6300HQ liegt die Größe des GDDR5-Videospeichers nur bei 2 GB (i7-6700HQ: 4 GB). In Deutschland werden alle Varianten mit 2 GB VRAM ausgewiesen.

Das System unterstützt Nvidias Optimus Technologie zur Grafikumschaltung und kann bei Bedarf auf die prozessoreigene Intel HD Graphics 530 wechseln.
Laut den Cinebench Tests unterscheidet sich die Prozessorleistung kaum vom Vorgänger i7-5700HQ oder dem übertaktbaren i7-6820HK. Da die Skylake Architektur aber eher auf eine bessere Effizienz und eine bessere Leistung der integrierten GPU abzielt anstelle von einer Erhöhung der rohen CPU-Leistung, ist das wenig überraschend. Im Vergleich zum i5-6300HQ kann der i7-6700HQ rund 10 % bei Einkern-Last drauf legen, bei Mehrkern-Anwendungen sogar bis zu 45 Prozent. Akku Dell Inspiron 1545 .

Weitere Informationen und Benchmarks zum Core i7-6700HQ sind in unserer Techniksektion verfügbar.
Im PCMark liegt das Pavilion 17 auf Augenhöhe mit vergleichbar ausgestatteten Konkurrenten. Während des Testzeitraums gab es keine Probleme mit dem Gerät.
Für Festplatten stehen ein M.2-2280-Steckplatz und ein 2,5-Zoll-SATA-III-Einschub bereit. Unser Testgerät kommt mit einer 128-GB-SSD (SanDisk Z400s) und einer zusätzlichen 1-TB-Festplatte von HGST daher. In Anbetracht der Anbindung über SATA-III fallen die sequentiellen Transferraten mit 517 bzw. 185 MB/s (Lesen/Schreiben) gut aus, nur die Schreibleistung könnte höher sein. Das Gigabyte P57W mit einer Lite-On SSD erreicht beispielsweise mehr als doppelt so hohe Werte. HD Tune ermittelt für die 7.200er Festplatte eine hohe durchschnittliche Transferrate von 115 MB/s.
Erwartungsgemäß positioniert sich die GTX 960 in den 3DMarks zwischen der GTX 950M sowie der GTX 965M. Über eine gedrosselte Leistung muss man sich in diesem Fall also keine Sorgen machen. Die 3DMark-Ergebnisse sind praktisch identisch zu denen des Lenovo Y700 Gaming Notebooks mit derselben CPU-/GPU-Kombination. Der Sprung auf die GTX 980M bringt etwa die doppelte Grafikleistung, wenn man ein schnelleres System haben möchte.
Trotz der neuen mobilen Pascal GPUs ist die GTX 960M nach wie vor eine solide Lösung für das Spielen in Full-HD. Falls man mit 30 fps klarkommt, sind viele aktuelle Titel mit hohen Einstellungen spielbar, lediglich bei sehr anspruchsvollen Spielen sollte man die Medium-Settings nutzen.
Mit extremer Auslastung wollen wir das System auf mögliche Probleme hinsichtlich der Stabilität bzw. Throttling überprüfen. Bei Prime95 kann der Prozessor einen Turbo-Takt von 3,0 GHz aufrechterhalten, womit der maximale Takt von 3,1 GHz knapp verfehlt wird. In diesem Fall pendelt sich die Kerntemperatur bei rund 70 °C ein. Bei der gleichzeitigen Auslastung von beiden Komponenten mit Prime95 und FurMark fallen die Takte auf ihren jeweiligen Basiswert von 2,6 GHz bzw. 1.097 MHz. Im realistischeren Unigine Heaven Benchmark können beide Komponenten ihr Turbo-Potenzial jedoch ausnutzen, während sich die Temperaturen unterhalb von 70 °C stabilisieren.
Nach dem Test des Pavilion 15 haben wir bereits einen lauten Lüfter befürchtet, was von dem 17-Zoll-Modell leider auch bestätigt wird. Der einzelne Lüfter ist immer aktiv und in ruhigen Umgebungen zu hören. Das gesamte Kühlsystem ist recht klein und verteilt sich gleichmäßig auf die CPU und GPU, weshalb die Geräuschkulisse ansteigt. Selbst im Leerlauf ist das Gerät daher deutlich lauter als die meisten Gaming Notebooks, was für eine GTX-960M-GPU einfach nicht akzeptabel ist. Beim Spielen wird es mit rund 45 dB(A) nochmal deutlich lauter, weshalb man hier Kopfhörer verwenden sollte. Akku Dell Alienware M11x .

Zumindest konnten wir bei anspruchslosen Aufgaben wie der Textverarbeitung oder dem Surfen im Internet kein Pulsieren des Lüfters feststellen, und in diesem Fall bleibt die Drehzahl auch auf der niedrigsten Stufe.
Aufgrund der Kühlung und dem Verlauf der Heatpipes wärmen sich vor allem der zentrale Bereich und die hintere rechte Ecke auf, wo sich die Lüftungsschlitze befinden. Im Extremfall erreicht die Mitte der Tastatur bis zu 49 °C, während die umliegenden Bereiche deutlich kühler bleiben. Auch in der Praxis merkt man die höhere Temperatur der Tastatur, doch selbst beim Spielen wird es nicht unangenehm. Insgesamt bleibt das HP sogar etwas kühler als die Konkurrenz in Form des ZenBook UX501, wird aber wärmer als das Lenovo Y700.

Im Leerlauf und bei anspruchslosen Aufgaben bleiben die Oberflächentemperaturen auf beiden Seiten gering.
Im Vergleich zu kleineren Notebooks liefern die Stereolautsprecher von Bang & Olufsen eine gute Klangqualität. Für ein Multimedia- bzw. Gaming Notebook ist das Ergebnis allerdings bestenfalls durchschnittlich. Einen dedizierten Subwoofer für verbesserten Bass suchen wir vergebens. Das Gehäuse fängt bei sehr hohen Pegeln leicht an zu vibrieren, weshalb man die maximale Lautstärke vermeiden sollte. Nach Möglichkeit empfehlen wir Kopfhörer oder externe Lautsprecher.
Im Leerlauf und bei der minimalen Helligkeit benötigt das System nur etwas mehr als 5 Watt bzw. 12 Watt bei der maximalen Helligkeit und aktiviertem Höchstleistungsprofil. Beim Spielen zeigt unser Messgerät rund 70 Watt, womit sich das Testgerät kaum vom ähnlich ausgestatteten Asus UX501JW unterscheidet. Das leistungsfähigere Gigabyte P57W hingegen verbraucht 20 % mehr Energie.

Bei der maximalen Auslastung mit den beiden Tools Prime95 und FurMark steigt der Verbrauch auf bis zu 120 Watt an, womit das 134-Watt-Netzteil jedoch keine Probleme hat.
Mit einer WLAN-Laufzeit von rund 6 Stunden liegt das Testgerät auf dem Niveau des Asus ZenBook UX501 und Lenovo Y700 (17 Zoll). Im Leerlauf und bei der minimalen Helligkeit kann dieser Wert etwa verdoppelt werden, doch praxistauglich sind diese Einstellungen kaum. Für ein Gaming Notebook sind die Ergebnisse überdurchschnittlich und im Gegensatz zum kleineren Pavilion 15 sowie den meisten Konkurrenten lässt sich der Lithium-Ionen-Akku austauschen.
Das neue Pavilion 17 bewegt sich auf einem schmalen Grat zwischen Multimedia und Gaming. Die Leistung ist höher, als man es bei diesem einfachen Kunststoffgehäuse vermuten würde, und gleichzeitig ist das Gerät trotz dem großen Bildschirm noch einigermaßen mobil. Damit wird das Notebook zu einer Allzwecklösung, wenn man ein relativ leichtes System mit einem großen Bildschirm und einer Nvidia-GTX-Grafikkarte sein Eigen nennen möchte.Akku Dell Inspiron 1525 .

Abgesehen von der Grafikkarte bekommt man jedoch ein recht karges System. Es fehlen Schnittstellen und Funktionen, die wir von anderen Gaming Notebooks kennen. Dazu zählen beispielsweise G-Sync und ein Subwoofer, aber auch auf USB Type-C und NVMe müssen wir verzichten. Der Lüfter ist selbst für ein Gaming Notebook sehr laut, was jedoch auch an der Kombination von recht leistungsfähigen Komponenten, dem vergleichsweise dünnen Gehäuse und der Kühlung mit nur einem Lüfter liegt. Wir können das Pavilion 17 daher nur empfehlen, wenn der Fokus auf der GTX 960M, der Bildschirmgröße, Mobilität und dem Preis liegt. Bei den Funktionen, der Wartung und den Geräuschemissionen muss man in jedem Fall Kompromisse eingehen.

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07/08/2016

Laptop Ersatzteile Akku HP EliteBook 8540w

Auf der Suche nach einem Schnäppchen im Windows-Convertible bzw. 2in1-Segment, stößt man immer öfter auf Angebote fernöstlicher Marken, die mit Dumping-Preisen gerechtfertigte Sorgen über Dauerhaftigkeit und mögliche Garantieansprüche rasch vergessen lassen. Wir sehen uns mit dem VOYO V3 ein Gerät an, dass schon im Namen sein Vorbild gekonnt umspielt.

Keine Frage, der Gedanke die Produktivität eines Notebook mit dem Komfort eines Tablets zu verschmelzen, hat seinen berechtigten Reiz. Leider liegt die Preisschwelle für Geräte bekannter Hersteller mit entsprechender Ausstattung (Displaydiagonale, Hardware) vergleichsweise hoch. Umso verständlicher, dass hier vermehrt auch Angebote aus Fernost auf den Markt drängen. Niedrigste Preise, die nochmals durch befristete Sonderangebote aufgebessert werden, machen es dem User schwer hier nicht in Versuchung zu geraten. Dennoch ist Vorsicht geboten: Zahlreiche unbekannte Anbieter tummeln sich auf verschiedensten Verkaufsplattformen, Risiken bei der Bezahlung der Ware (Vorkasse, Kreditkarte), ungewisse Lieferzeiten, in der Regel zusätzlich anfallende Zoll-Gebühren, nicht vorhandene Erfahrungswerte hinsichtlich Haltbarkeit der Geräte, mögliche fehlende Zulassungen von anerkannten Kontrollstellen, Zustand der erhaltenen Ware und mögliche daraus resultierende Garantieansprüche usw. - berechtigte Gründe für Vorbehalte gibt es genug.

Ungeachtet dessen haben wir uns ein Gerät für einen Test geholt und wollen die vorliegende Hardware mit bekannten Convertibles und 2in1s vergleichen. Wo steht die vermeintliche China-Kopie im Vergleich zu den Originalen, die im übrigen in der Regel selben Ursprungs im Land der aufgehenden Sonne sind...
Erinnern Sie sich noch an das Lenovo Yoga 2 13 mit seiner markanten orangen Außenhülle? Die Tatsache, dass das VOYO V3 mit einer vergleichbaren Optik erhältlich ist, ist wohl kein Zufall, sondern eine beabsichtigte Anleihe am Original. Natürlich, ausgestattet mit aktueller und passive gekühlter Intel-CPU kann das VOYO auf Lüftungsschlitze verzichten. Die Verarbeitung des Gerätes ist tadellos, lediglich die Verwindungsreistenz dürfte gerne noch einen Tick höher ausfallen. Haptisch umschmeichelt die orangefarbige Softtouch-Lakierung an den Außenseiten die Hände des Users. Akku HP MU09 .

Die Scharniere ermöglichen eine 360-Grad-Bewegung des Displays, halten den Bildschirm aber nicht fest genug in Position, um ein Wippen desselbigen zu unterbinden. Störend ist dies vor allem beim Einsatz auf den Oberschenkeln oder weichen Unterlagen. Ein Öffnen des Gerätes ist grundsätzlich möglich, allerdings entfallen etwaige Wartungsmaßnahmen da alle Komponenten fest verbaut sind und selbst der Akku verklebt wurde.

Die Tastatur bietet zufriedenstellendes Feedback bei eher geringer Hubtiefe. Beim Tippen wurden wir wiederholt durch das Touchpad gestört, das bei Berührung durch die Handballen anspricht und den Cursor versetzt. Eine entsprechende Erkennung dürfte hier fehlen. Das Touchpad an sich wird als Clickpad ausgeführt, zeigt eine angenehme Oberfläche, macht allerdings beim Auslösen von mechanischen Clicks wiederholt Probleme. So gibt es im unteren mittleren Bereich eine vergleichsweise große Zone, in der ein Links- und Rechtsklick zeitgleich ausgeführt werden. Aus diesem Grund ziehen wir die Bedienung direkt über das Touch-Display vor, die im Test unauffällig blieb. Der On/Off-Button sowie zusätzliche Hardwaretasten zur Lautstärkeregelung finden sich an der linken Seitenkante und können auch im Tablet-Modus genutzt werden. Die Tastatur wird in diesem Setting indes deaktiviert.
Die Anschlussausstattung fällt zufriedenstellend aus. Wir finden an den Seitenkanten im hinteren Bereich je einen USB-Port in voller Größe (rechts USB 3.0), einen Micro-HDMI-Port sowie den Anschluss für Kopfhörer.Akku HP EliteBook 8540w .
Das VOYO V3 verfügt über einen MicroSD-Reader an der rechten Seite, der theoretisch auch zur Speichererweiterung des integrierten Speichers genutzt werden kann. Im Test beobachten wir eine durchschnittliche Performance beim Kopieren von Bilddateien vom Speicher auf das Gerät. Verweigert wurde allerdings der Benchmarkcheck mittels AS SSD, um die maximal möglichen Schreib- und Leseraten auslesen zu können.
In unserem Check der maximalen Übertragungsgeschwindigkeit der eingesetzten WiFi-Kommunikationsmodule sehen wir eine erste potenzielle Schwachstelle des Gerätes. Auch wenn mangels Testwerte alle Geräte im Vergleich erheblich teurer sind, fällt das Ergebnis dennoch enttäuschend aus.
Die Eckdaten des Displays am Papier klingen vielversprechend: Full-HD IPS mit einer Diagonale von 13,3-Zoll. Unsere Messungen zeigen dennoch Schwachstellen, etwa bei der Helligkeit, die mit durchschnittlich 200 cd/m2 gerne höher ausfallen könnte, insbesondere wenn man das VOYO auch unterwegs bei ungünstigen Lichtverhältnissen einsetzen möchte. Die Farbdarstellung geht für ein Device dieser Preisklasse noch in Ordnung, zeigt aber speziell bei weiß und hellen Grautönen einen sichtbaren Grünstich.

Zufolge unserer Messungen verwendet das Gerät kein PWM zu Helligkeitsregelung, zeigt aber ein Flackern auf allen Helligkeitsstufen bei einer Frequenz von 50 Hz. Im Akkubetrieb können wir selbiges nicht mehr beobachten, weshalb der Verdacht, dass das Netzgerät hierfür die Verantwortung trägt, nahe liegt.
Ausgestattet mit einem Intel x5-Z8300 Prozessor erlaubt das VOYO V3 eine passive Kühlung. Gut zu erkennen im Benchmarkvergleich ist, dass es hinsichtlich Performance bei aktuellen Convertibles zwei Klassen gibt. Die Oberklasse mit Intel Core-m und Core-i-Prozessoren und die Einstiegsklasse mit mit Atom und Celeron-Prozessoren. Das VOYO V3 gehört der Einsteigerklasse an, liefert hier allerdings Leistung auf erwartetem Niveau. Für den Praxiseinsatz heißt das, dass das Gerät prädestiniert für einfache Tätigkeiten wie Websurfen und leichte Office-Kost ist, während bei komplexeren Applikationen oft auch etwas längere Wartezeiten in Kauf genommen werden müssen. Grafisch aufwändigere Spiele sollten nicht zum geplanten Einsatzszenario gehören. Akku HP MU06 .
Dank der Intel-Atom-CPU im Zusammenspiel mit einem Festspeicher haben wir es mit einem komplett lautlosen Gerät zu tun. Auftretende Abwärme wird über ein Wärmeleitpad über den Komponenten verteilt und nach Außen abgegeben. Bei anhaltend hoher Last kann es so zu sehr hohen Temperaturen an der Außenschale kommen, im Praxisalltag wird dieser Fall aber wohl nur in Ausnahmefällen eintreten.
Im Vergleich mit dem referenzwürdigen Apple MacBook 12 werden die Schwächen des eingesetzten Audiosystems offensichtlich. Sowohl bei niedrigen Frequenzen als auch im Hochtonbereich gibt es große Lücken und auch die maximale Lautstärke dürfte etwas großzügiger bemessen sein. Günstige als auch teure Convertibles anderer Hersteller schneiden hier oft nur unwesentlich besser ab.
Keine Lorbeeren verdient das VOYO V3 beim Energieverbrauch bzw. der Akkulaufzeit. Im WLAN-Test protokollieren wir eine Laufzeit von gerade einmal 3,5 Stunden. Auch unterwegs sollte also stets das Netzteil mitgeführt werden. Unerklärlich hoch fällt auch der Energieverbrauch bei ausgeschaltetem Gerät bzw. im Standby aus. Obwohl der Akku als geladen ausgewiesen wird, können wir hier Werte annähernd so hoch wie im Betrieb beobachten. Erst nachdem der Netzstecker gezogen und erneut eingesteckt wurde, normalisieren sich die Werte auf übliches Niveau.
Wenngleich der "reguläre Preis" von rund 680 USD deutlich zu hoch gegriffen scheint, ist das VOYO V3 für aktuell gerade einmal 245 USD einen zweiten Blick wert. Allerdings sollte man sich der Risiken bewusst sein, und zudem bereit sein, einige Abstriche in Kauf zu nehmen. Zuerst aber die positiven Aspekte des Gerätes: Das Gehäuse im Yoga-13-Stil und Design überzeugt mit guter Verarbeitung und schicker Optik. Das eingesetzte IPS-Display mit einer Diagonale von 13,3-Zoll und FHD-Auflösung ist den meisten Displays, die in Notebooks dieser Preisklasse Verwendung finden, eindeutig überlegen. Für ein Convertible kann allerdings die Helligkeit von durchschnittlich rund 200 cd/m2 je nach Anwendnungsszenario auch schon einmal etwas zu wenig sein. Großer Pluspunkt Vergleich zu konventionellen Notebooks: Das Convertible ist zu jeder Zeit lautlos.

Auf der Contra-Seite stehen eine dürftige WiFi-Performance, ein mangelhaftes Netzteil bei unserem Testgerät, mögliche höhe Oberflächentemperaturen aufgrund der passiven Kühlung, sowie eine eher knappe Akkulaufzeit von nur rund 3,5 Stunden im WLAN-Betrieb. Die eingesetzte Hardware reicht für einfache alltägliche Arbeiten aus, kann aber schnell ihre Grenzen erreichen was für den User in längeren Wartezeiten spürbar wird. Akku HP 635 .

Modelle namhafter Hersteller kosten zumindest einige hundert Euro mehr, liefern dafür aber auch teils bessere Ergebnisse, etwa bei der Akkulaufzeit oder den Kommunikationsmodulen. Auch bei Fragen zur Langlebigkeit und möglichen Garantieansprüchen scheint man hier eher auf der sichern Seite zu sein.

07:42 Publié dans Passions | Lien permanent | Commentaires (0)