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29/08/2015

Notebook HP Pavilion g7 Akku

Das Acer Aspire E5-473G ist ein günstiges Multimedia-Notebook mit aktueller Ausstattung. Dank der dedizierten Nvidia-GeForce-940M-Grafikkarte sind sogar Gaming Sessions möglich. Die Kühlung kommt jedoch an ihre Grenzen, und auch beim Display wurde gespart.
Acer bietet mit seiner runderneuerten Aspire-E-Serie Allround-Notebooks mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis an. Insgesamt gibt es vier verschiedene Größen, angefangen bei einem 13,3-Zoll-Gerät bis hinzu einem großen 17-Zoll-Notebook. Die beiden größeren Versionen Aspire E5-772G (17 Zoll) sowie Aspire E5-573G (15 Zoll) konnten wir bereits einem Test unterziehen. Heute wollen wir einen Blick auf das Aspire E5-473G mit seinem 14-Zoll-Bildschirm werfen. Grundsätzlich ähnelt die Ausstattung derjenigen der beiden größeren Geschwister, denn auch hier bekommt man neben einem aktuellen Intel-ULV-Prozessor eine dedizierte Nvidia Grafikkarte spendiert.

Während es bei 15- und 17-Zoll-Multimedia-Notebooks jede Menge Konkurrenten gibt, sieht die Sache bei dem kleineren 14-Zoll-Format etwas anders aus: Traditionell wird diese Bildschirmgröße eher von Business Notebooks verwendet, aber nicht für Multimedia-Geräte. Als Vergleichsgeräte für unseren Test verwenden wir das Lenovo ThinkPad E450, das ebenfalls mit einer dedizierten Grafikkarte sowie einem matten Display ausgestattet ist. Ein weiterer Kandidat ist das Lenovo Yoga 3 14, welches wir erst vor kurzem mit der gleichen Hardware-Kombination getestet haben. Zwar ist es etwas teurer und kann durch die flexiblen Gelenke vielseitiger eingesetzt werden, aber es eignet sich sehr gut, um die Leistungsfähigkeit der Hardware zu vergleichen.
Das auffälligste Merkmal des Gehäuses ist die stoffartige Oberflächenstruktur auf der Oberseite des Deckels sowie der Unterseite. Das hinterlässt einen sehr ansprechenden Eindruck, aber leider ist diese Struktur auch sehr schmutzanfällig und schwer zu reinigen. Auf der Innenseite gehen die matten Materialien weiter. Der Bildschirmrahmen besteht aus glattem und mattem Plastik, während die Oberseite der Baseunit ebenfalls mit einer Textur versehen ist.

Die Abmessungen und auch das Gewicht von 2 kg können es nicht mit Ultrabooks aufnehmen, gehen für ein 14-Zoll-Gerät aber noch in Ordnung. Die Verarbeitung hinterlässt insgesamt einen ordentlichen Eindruck. Zwar lässt sich die Baseunit vor allem im Bereich des DVD-Laufwerks etwas eindrücken, aber es gibt kaum Knarzgeräusche. Lediglich der Deckel lässt sich für unseren Geschmack etwas zu leicht eindrücken, und auch Druck von hinten führt zu Bildstörungen. Die beiden Scharniere halten den Bildschirm recht sicher in Position, können ein gewisses Maß an Nachwippen aber nicht verhindern. Auf der Unterseite gibt es keine Wartungsklappe, und auch der Akku ist fest im Gehäuse integriert.

Laut der Acer Homepage soll das Aspire in sechs verschiedenen Farben erhältlich sein (Schwarz, Braun, Rot, Blau, Weiß, Grün), allerdings ist bisher lediglich das schwarze Modell verfügbar.
Das etwas "dickere" Gehäuse wird gut ausgenutzt, denn alle Anschlüsse stehen in normaler Größe zur Verfügung. Neben den üblichen USB-Anschlüssen (2x USB 3.0, 1x USB 2.0) und dem digitalen HDMI-Ausgang verbaut Acer auch einen Netzwerk-Anschluss und sogar einen VGA-Ausgang. Abgesehen von dem Netzteil-Anschluss und dem Steckplatz für ein Kensington Lock befinden sich allerdings alle Anschlüsse sehr weit vorne am Gehäuse und liegen zudem recht eng beieinander. Der restliche Platz wird von dem DVD-Brenner und dem Lüfterauslass belegt.
Neben dem Realtek-RTL8168/8111-Gigabit-Ethernet-Adapter für kabelgebundene Netzwerke lassen sich mit dem Acer Aspire E5-473G natürlich auch kabellose Internetverbindungen nutzen. Dazu verwendet Acer ein Modul von Qualcomm Atheros, genauer gesagt das QCA9377-Modul. Es unterstützt neben Bluetooth 4.1 die aktuellen WLAN-Standards bis hinzu 802.11ac in 2,4-GHz- sowie 5-GHz-Netzen (1x1). Laut einer Pressemitteilung von Qualcomm unterstützt der Chip "MU-MIMO" (Multi-User Multi-Input/Multi-Output) und soll sehr gut mit den Produkten von AVM zusammenarbeiten. Wir haben das mit einer Fritz!Box 7490 überprüft, konnten aber zumindest bei der Leistung und der Empfangsstärke keine Vorteile gegenüber dem Asus-RT-AC56U-Router feststellen.

Den WLAN-Betrieb können wir guten Gewissens als problemlos beschreiben. Empfangsprobleme gab es keine, und auch die Geschwindigkeit reicht für normale Aufgaben vollkommen aus. Wir konnten Daten mit maximal ~330 Mbit/s (802.11ac) bzw. knapp 60 Mbit/s (802.11n) übertragen. Der Anschluss einer Bluetooth-Maus klappte ebenfalls einwandfrei. Akku HP COMPAQ nx6125 .

Die Webcam oberhalb des Displays nimmt Bilder und Videos (29 fps) in HD-Auflösung auf. Die Qualität ist unterdurchschnittlich, und selbst bei guten Lichtverhältnissen wirken die Ergebnisse sehr matschig und blass. Das Mikrofon macht seine Sache zwar besser, richtig begeistern kann es uns aber auch nicht. Stimmen verzerren recht schnell und man kann zudem Hintergrundrauschen hören.
In der Verpackung des Acer Aspire E5-473G befindet sich das Notebook selbst, ein 65-Watt-Netzteil, eine Schnellstartanleitung sowie Information zur internationalen Garantie. Spezielles Zubehör für das Aspire E5 ist nicht erhältlich.

Die Wartungsmöglichkeiten des Acer Aspire E5-473G sind stark eingeschränkt bzw. für unerfahrene Nutzer überhaupt nicht vorhanden. Es handelt sich hier aber nicht um ein kompaktes Ultrabook, bei dem alle Komponenten zugunsten einer geringen Bauhöhe verlötet sind, weshalb wir diese Einschränkungen nicht nachvollziehen können. Da es keine Wartungsklappe gibt, muss man für den Zugang zu den Komponenten die gesamte Unterseite entfernen. Neben einer Vielzahl von Schrauben verwendet der Hersteller aber zusätzlich noch Plastikclips, die leicht brechen können. Da es sich bei unserem Testexemplar um ein Shop-Gerät handelt, können wir Ihnen keine genauen Informationen über die Wartungsmöglichkeiten geben. Es kann zumindest davon ausgegangen werden, dass sich sowohl der Arbeitsspeicher (2 Slots) als auch die 2,5-Zoll-Festplatte austauschen lassen.

Der standardmäßige Garantiezeitraum des Acer E5-473 liegt bei 2 Jahren (Pick-up & Return). Zusätzlich erhalten Käufer eine einjährige weltweite Garantie.
Acer verbaut eine Chiclet-Tastatur mit schwarzen Tasten sowie einer weißen Beschriftung. Das Layout ist etwas gewöhnungsbedürftig, denn auf der rechten Seite befindet sich eine zusätzliche Spalte mit Funktionstasten sowie dem Power Button ganz oben. Abgesehen von der Leertaste klappern die leicht konkaven Tasten nicht und zeichnen sich durch einen festen Druckpunkt aus. Der Hub geht in Ordnung, und die Eingabe federt nur im Bereich des DVD-Laufwerkes leicht nach. An der Mechanik haben wir also nichts auszusetzen, aber unverständlicherweise gibt es keine Hintergrundbeleuchtung, wodurch das Tippen in dunklen Umgebungen erschwert wird.

Das Touchpad der Firma ELAN misst 10,5 x 6,5 cm und hat eine glatte Oberfläche. Es handelt sich um ein Clickpad mit integrierten Tasten, bei dem die beiden unteren Drittel zum Klicken verwendet werden können. Insgesamt reagiert der Mausersatz präzise, und Gesten mit zwei Fingern (z. B. Scrollen) werden problemlos umgesetzt. Der Treiber bietet jedoch keinerlei Anpassungsmöglichkeiten, und das Pad produziert beim Klicken ein sehr billig wirkendes Geräusch.
Acer stattet das E5-473G mit einem matten Full-HD-Panel aus, allerdings basiert der Bildschirm auf der TN-Technologie. Die native Auflösung des 14-Zoll-Panels liegt bei 1.920 x 1.080 Pixeln, was zu einer sehr praxistauglichen Pixeldichte von 157 dpi führt und somit auch noch ohne Skalierung komfortabel genutzt werden kann. Alternative Bildschirmoptionen gibt es für die 14-Zoll-Version des Aspire E5 aktuell nicht.

Unsere Messungen zeigen keine guten Ergebnisse für das Panel, was schon mit der Helligkeit anfängt: Durchschnittlich 228 cd/m² sind nicht gerade sehr hell, allerdings sieht die Situation bei den beiden Vergleichsgeräten nicht viel besser aus. Subjektiv wirken die Farben des Panels nicht sehr lebendig, und dunkle Inhalte erscheinen gräulich. Das ist aber nicht weiter überraschend, denn der Schwarzwert ist mit 0,54 cd/m² recht hoch und führt zusammen mit der bescheidenen Helligkeit zu einem Kontrastverhältnis von lediglich 441:1. Das Lenovo E450 bewegt sich auf demselben Niveau, während das Lenovo Yoga 3 14 dank dem deutlich geringeren Schwarzwert einen exzellenten Kontrast von mehr als 1.000:1 erreicht. Zumindest ist die Ausleuchtung mit 90 % sehr gleichmäßig, und wir können kein Screen Bleeding erkennen.
Auch die weiteren Messungen mit der Software CalMAN suggerieren einen Bildschirm eines günstigen Office Notebooks, aber keinesfalls eines Multimedia-Notebooks. Die durchschnittlichen DeltaE-Abweichungen vom sRGB-Farbraum liegen bei den Farben bei über 10 und bei den Graustufen bei über 11. Zudem weisen alle Farben eine deutliche Verschiebung in Richtung Blau auf. Zusammen mit der deutlich zu kühlen Farbtemperatur von 13.043 K (Idealwert 6.500 K) leidet das Notebook daher an einem sichtbaren Blaustich. Die Situation ist beim Lenovo E450 erneut sehr ähnlich, während sich das Yoga 3 14 mit seinem IPS-Panel in diesem Kapitel deutlich absetzen kann. Für professionelle Aufgaben eignet sich das Display damit also nicht, was auch durch die schlechte Farbraumabdeckung (sRGB: 57 %, AdobeRGB: 36 %) bestätigt wird.
Dank der matten Bildschirmoberfläche eigent sich das Notebook eigentlich gut für den Betrieb im Freien. Die geringe Helligkeit, die im Akkubetrieb sogar noch weiter auf 196 cd/m² reduziert wird, reicht aber nicht aus, um das komfortable Arbeiten in hellen Umgebungen zu ermöglichen. Zwar kann man den Bildschirminhalt erkennen, nach einer kurzen Zeit wird es für die Augen aber unangenehm. HP ProBook 4515s Akku .
Das TN-Panel im Aspire E5-473G kommt mit horizontalen Verschiebungen erstaunlich gut zurecht. Bis zu einem Winkel von etwa 45 Grad gibt es praktisch keine Bildveränderungen. Die Situation ändert sich jedoch, wenn man von oben bzw. unten auf den Bildschirm sieht: Von oben wird das Bild deutlich aufgehellt und verliert Kontrast, während es von unten sehr schnell zu Farbinvertierungen kommt. Auch im Alltag passiert es daher oft, dass man den Öffnungswinkel des Displays anpassen muss.
Die Geräte der Acer-E-Serie sind günstige Allrounder, die für eine Vielzahl von Anwendungsszenarien ausreichend leistungsstark sind. Unser Testgerät verwendet eine aktuelle Intel-ULV-Dual-Core-CPU samt 8 GB Arbeitsspeicher und eine dedizierte Nvidia-GeForce-940M-GPU, wodurch das Gerät auch für Gelegenheitsspieler interessant wird. Ausreichend Speicherplatz steht dank der 500 GB großen Festplatte zur Verfügung, die zudem über einen 8 GB großen SSD-Cache verfügt. Andere Ausstattungsversionen werden aktuell nicht angeboten.
Der Intel Core i5-5200U ist ein sehr beliebter Prozessor für kompakte Notebooks und kommt auch bei unseren beiden Vergleichsgeräten zum Einsatz. Der relativ geringe Basistakt von nur 2,2 GHz kann durch den Turbo Boost kompensiert werden, denn bei der Belastung von einem Kern stehen maximal 2,7 GHz (bzw. 2,5 GHz bei der Verwendung von beiden Kernen) zur Verfügung. Dank Hyperthreading kann der Dual-Core aus der Broadwell Generation bis zu 4 Threads gleichzeitig bearbeiten.

Die Leistung des Prozessors reicht dabei für alltägliche Aufgaben vollkommen aus. Große Unterschiede zu Quad-Core-Prozessoren kann man nur bei stark parallelisierten Aufgaben feststellen. Der geringe Stromverbrauch von maximal 15 Watt stellt dabei kein Problem dar, und der Prozessor kann die Benchmarks der Cinebench Reihe mit dem maximalen Turbo-Takt bearbeiten. Die Ergebnisse liegen damit auch auf dem Niveau der anderen Geräte, und auch abseits der Steckdose steht die volle Prozessorleistung zur Verfügung. Weitere Benchmarks und Informationen sind in unserer Technik-Sektion aufgeführt.
Die Benchmark-Ergebnisse zeigen deutlich, wie sehr die 7. Version des PCMarks von einer SSD profitiert. Trotz der ansonsten vergleichbaren Ausstattung hat unser Testgerät mit einer SSHD nämlich keine Chance gegen die Vergleichsgeräte, die sich dank dem Flash-Speicher einen Vorsprung von 65 (Yoga 3 14) bzw. 73 % (ThinkPad E450) erarbeiten können. Interessanter ist daher der aktuellere PCMark 8, der in den Tests andere Prioritäten setzt. Sowohl im Home- als auch im Work-Test sind alle drei Geräte praktisch gleichauf.

Subjektiv geht die Leistung unseres Testsystems in Ordnung. Natürlich gibt es im Vergleich zu Geräten mit richtigen SSDs leichte Verzögerungen, aber wir hatten im Test nicht den Eindruck, dass der Rechner zu langsam oder zu träge reagiere.
Acer verwendet für das Aspire E5-473G eine 500 GB große Solid-State-Hybrid-Drive, bei der eine konventionelle Festplatte mit einem kleinen SSD-Speicher kombiniert wird. Mit diesem kleinen Speicher können häufig verwendete Programme beschleunigt werden. Dazu muss die Festplatte jedoch zunächst lernen, welche Programme man oft benutzt, und für einen wirklich spürbaren Leistungsunterschied ist der SSD-Cache mit nur 8 GB einfach nicht groß genug. Der konventionelle Teil der Festplatte arbeitet mit 5.400 U/Min und erreicht laut HDTune eine durchschnittliche Transferrate von 87 MB/s. Für ein 5.400er-Laufwerk ist das ein ordentliches Ergebnis.

Im Werkszustand stehen rund 420 GB für die eigenen Dateien und Programme zur Verfügung. Weitere Informationen und Vergleiche mit anderen Festplatte sind in unserer SSD-/HHD-Benchmarkliste verfügbar.
Neben der bereits erwähnten dedizierten Nvidia-GeForce-940M-GPU ist das Aspire E5-473G natürlich auch mit der integrierten Intel HD Graphics 5500 des Prozessors ausgestattet. Der Wechsel zwischen den beiden Grafikchips erfolgt via Nvidias Optimus Technologie automatisch, was auch sehr zuverlässig funktioniert. Zudem kann man die Zuordnung im Grafiktreiber auch per Hand vornehmen.

Die Intel HD Graphics 5500 ist die mittlere "GT2"-Ausbaustufe des Grafikchips und stellt ausreichend Leistung für einfache Tätigkeiten wie das Surfen im Internet (inkl. YouTube Videos) oder die Videowiedergabe zur Verfügung. Sogar bei der Konvertierung von Videos kann sich die Nutzung der IGP lohnen, wenn das Programm Intels effiziente Quick-Sync-Technologie unterstützt. HP Pavilion g7 Akku .

Bei der GeForce 940M handelt es sich um eine Mittelklasse-Grafikkarte, die bereits auf der aktuellen Maxwell Architektur basiert. Sie besitzt 2 GB DDR3-VRAM (64-Bit-Interface) und einen Kerntakt von 1.072 MHz, der via GPU-Boost auf bis zu 1.176 MHz erhöht werden kann. Weitere technische Informationen zur 940M sind in unserer Technik-Sektion verfügbar.

In den synthetischen Benchmarks kann sich die Grafikkarte stets einen kleinen Vorsprung gegenüber der identischen 940M im Lenovo Yoga 3 14 erarbeiten, während die Radeon R7 M260 im ThinkPad E450 je nach Test um bis zu 30 % zurückfällt. Die volle Leistung der Grafikkarte (inkl. Boost) steht auch im Akkubetrieb zur Verfügung. 
Der Vorteil in den synthetischen Benchmarks setzt sich auch bei den Spielen fort. In Tomb Raider liegt der Vorsprung gegenüber dem identisch ausgestatteten Lenovo Yoga 3 14 je nach Detailstufe zwischen 9 und 11 %. Abgesehen von aktuellen Blockbuster-Titeln wie beispielsweise GTA V, bei denen man sich auf mittlere Details beschränken muss, lassen sich viele Spiele auch mit hohen Einstellungen flüssig spielen. Linkshänder könnten bei dem Einsatz einer externen Maus Probleme mit dem Lüfterauslass auf der linken Seite haben, worauf wir in der Temperatur-Sektion noch genauer eingehen werden. Weitere Spiele-Benchmarks zur 940M sind hier verfügbar.
Im normalen Betrieb ist der Lüfter mit ~32 dB(A) kaum zu hören. Das trifft auch auf die Festplatte zu, allerdings gibt sie in regelmäßigen Abständen ein leises Klackern von sich. Selbst unter Last wird der Lüfter nicht unangenehm laut und erreicht in unserem Stresstest maximal 41 dB(A). Der Lüfter reagiert jedoch recht spontan auf die verschiedenen Lastzustände und erscheint dadurch recht unruhig. Nervige Eigenschaften wie hochfrequente Töne konnten wir aber nicht feststellen. Die beiden Vergleichs-Notebooks Yoga 3 14 und ThinkPad E450 bewegen sich auf einem sehr ähnlichen Niveau.

Einen negativen Beigeschmack hinterlässt das DVD-Laufwerk, welches mit 38,6 dB(A) bei der Wiedergabe von DVDs gerade bei leiseren Szenen schnell störend sein kann. Hier sollte man nach Möglichkeit also auf Kopfhörer zurückgreifen.
Schon bei wenig Last erwärmt sich das Gehäuse vorne rechts spürbar auf 36 °C, was an der mechanischen Festplatte liegt. Unter hoher Last zeigt sich vor allem auf der linken Seite ein deutlicher Temperaturanstieg, und der Hotspot befindet sich im zentralen Bereich der Tastatur, was durchaus zu schwitzenden Händen beim Tippen führen kann. Auch den Luftauslass auf der linken Seite sollte man meiden, da ein direkter Kontakt mit der Haut sehr unangenehm ist. Für Linkshänder könnte das auch bei dem Benutzen einer externen Maus problematisch werden. Solange man das Gerät aber nicht voll belastet, kann man es auch auf dem Schoß verwenden.

Unser Stresstest (Prime95 und FurMark für mindestens eine Stunde) simuliert die maximale Auslastung für die beiden Komponenten. Die Prozessortemperatur steigt dabei sehr schnell auf über 80 °C an, woraufhin der Takt auf lediglich 500 MHz reduziert wird. Sobald sich der Prozessor auf rund 70 °C abkühlt, steigt der Takt wieder schrittweise, bis er erneut 80 °C überschreitet (dauert nur wenige Sekunden) und sich das Verhalten wiederholt. Die Grafikkarte kann hingegen ihren maximalen Turbo-Takt von 1.176 MHz aufrecht erhalten und erreicht maximal 83 °C. Im Akkubetrieb verhält sich das Notebook identisch. Ein 3DMark 06 im Anschluss an den Stresstest ermittelte ein etwas geringeres Ergebnis (11.575 vs. 12.138 Punkte im kalten Zustand).

Der Stresstest stellt ein ziemlich praxisfernes Szenario dar, um das System vollständig auszulasten und Grenzen aufzuzeigen. Wir haben daher auch den Unigine Heaven Benchmark ausgeführt, der die Belastung beim Spielen realistischer darstellt. Die Grafikkarte kann erneut ihren maximalen GPU-Boost von 1.176 MHz aufrechterhalten, aber auch in diesem Test schwankt der Prozessor lediglich zwischen 800-1.200 MHz und erreicht nur selten bis zu 1,6 GHz. Bei CPU-lastigen Titeln könnte es hier zu einem Flaschenhals kommen.

Die beiden Lautsprecher des Acer Aspire E5-473G befinden sich vorne auf der Unterseite des Gerätes. Die beiden Module sind ausreichend laut, produzieren aber einen sehr höhenlastigen Sound, der zum Scheppern tendiert. Bass ist praktisch nicht vorhanden, und es gibt auch keine zusätzlichen Software-Beigaben, um den Klang anzupassen. Insgesamt keine überzeugende Leistung.

Bei der Wiedergabe mit Kopfhörern gibt es jedoch nichts zu bemängeln. Die Wiedergabe am 3,5-mm-Klinkenstecker ist ausreichend laut und frei von Störgeräuschen. Alternativ kann der Ton auch digital über HDMI bzw. Bluetooth 4.1 übertragen werden. Die Verbindung mit einem externen Bluetooth-Lautsprecher (Denon Envaya Mini) war dabei kein Problem, und es kam während der Wiedergabe auch zu keinen Verzögerungen.
Der Stromverbrauch ist in der Regel etwas höher als bei den beiden Konkurrenten, was zum Teil auch an der mechanischen Festplatte liegt. Unter Last schwankt der maximale Verbrauch zwischen 50,5 und 61,5 Watt, was erneut das Throttling des Prozessors bestätigt (siehe auch Temperatur-Sektion). Das Netzteil hat eine nominelle Ausgangsleistung von 65 Watt und ist damit gerade ausreichend, um den maximalen Stromverbrauch zu decken. Viel Spielraum bleibt aber nicht, womit das Laden bei der maximalen Auslastung des Systems sehr lange dauern kann. Mit 63,5 °C wird das Netzteil unter Last zudem sehr warm, man sollte es also vermeiden, es zu berühren oder sogar noch unter irgendwelchen Kissen oder Decken zu verstecken.
Bei den Akkulaufzeiten macht sich neben den etwas höheren Verbrauchswerten auch der kleinere Akku bemerkbar. Während die beiden Vergleichsgeräte jeweils mit einem 47-Wh-Modul ausgestattet sind, kommt im Aspire E5 lediglich ein 37-Wh-Akku (4 Zellen) zum Einsatz. In allen Test fällt unser Gerät daher deutlich hinter die beiden Konkurrenten zurück.

Im Idealfall, den wir mit dem Battery Eater Reader's Test simulieren (minimale Helligkeit, Energiesparmodus, Funkmodule deaktiviert), liegt die Laufzeit bei knapp 10 Stunden, während die beiden Vergleichsgeräte 5 (Yoga 3 14) bzw. 7 Stunden (ThinkPad E450) länger durchhalten. Im schlimmsten Fall (Battery Eater Classic Test, maximale Helligkeit, Höchstleistungsmodus, Nvidia GPU) beträgt die Akkulaufzeit nur 1 Stunde und 10 Minuten.

Vor allem das Ergebnis im realitätsnahen WLAN-Test (angepasste Helligkeit bei 150 cd/m², Energieprofil "Ausbalanciert") ist mit etwas mehr als 4,5 Stunden nicht sehr beeindruckend für ein eigentlich mobiles 14-Zoll-Notebook. Die beiden Konkurrenten von Lenovo halten unter den gleichen Bedingungen mindestens 1,5 Stunden länger durch.

Die Wiedergabe eines DVD-Films ist für rund 4 Stunden möglich, bei einem Film von der Festplatte ist eine Stunde mehr drin.
Einem Multimedia-Notebook bzw. Allrounder mit einem 14-Zoll-Display begegnet man heutzutage nicht oft, da sich in diesem Segment in der Regel nur Business-Geräte tummeln. Das Acer Aspire E5 möchte ein günstiger Allrounder sein und kann in einigen Bereichen durchaus überzeugen. Dazu zählen das insgesamt stabile Gehäuse mit dem gefälligen Design, die ordentlichen Eingabegeräte und auch der leise Betrieb. Die dedizierte GeForce 940M schlägt sich ebenfalls sehr gut und ermöglicht gelegentliche Gaming Sessions.

Das TN-Panel leidet allerdings unter einem Blaustich sowie der geringen Helligkeit und kann mit aktuellen Consumer-Geräten einfach nicht mithalten. Des Weiteren hat Acer die Wärmeentwicklung nicht voll im Griff, denn sobald die dedizierte Grafikkarte belastet wird, läuft der Prozessor heiß und muss gedrosselt werden. Bei den Akkulaufzeiten fällt das Notebook ebenfalls deutlich hinter die Konkurrenz zurück.

Man merkt deutlich, wo Acer den Rotstift angesetzt hat. Das Display und die Lautsprecher würde man eher bei einem billigen Office-Notebook erwarten, zudem hat die Kühlung Probleme mit der Wärme der dedizierten Grafikkarte. Akku HP COMPAQ nx6120 ,

Falls es nicht unbedingt ein 14-Zoll-Gerät sein muss, sollte man sich auch andere Geräte ansehen. Vor allem bei den größeren 15-Zoll-Modellen ist die Auswahl an guten Multimedia-Notebooks umfänglicher.

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17/05/2015

Kaufen Ersatz Akku Acer Aspire 5100

Keine Frage, das dünne ROG-Notebook ist attraktiv, aber welche Kompromisse müssen dafür eingegangen werden? Asus bewirbt seinen jüngsten Spross als das leiseste ultradünne Gaming Notebook am Markt, das zusätzlich eine der schnellsten Solid State Disks verwendet. Was kann da noch schiefgehen?
Die Gaming Notebooks aus Asus' Republic-of-Gamers-Serie haben eine treue Fangemeinschaft, was durch die hohe Aktivität in den offiziellen ROG-Foren belegt wird. Das aktuelle ROG-Flaggschiff, das Asus G751, führt dank seiner Qualität und der Leistung auch unsere Top 10 der Gaming Notebooks an.

Ein häufiger Kritikpunkt an vielen ROG-Modellen ist allerdings das dicke und schwere Gehäuse. Da immer mehr Hersteller zu dünneren Gaming Notebooks tendieren, war es nur eine Frage der Zeit, bevor auch Asus solch ein Gerät anbietet.

Das Asus G501 ist eines der dünnsten und leichtesten 15-Zoll-Modelle mit 20,6 mm bzw. 2,06 kg. Wie bei vielen anderen High-End-Notebooks kommt der Intel-Core i7-4720HQ-Prozessor in Verbindung mit einer dedizierten GTX-960M-GPU und einem UHD-IPS-Display (3.840 x 2.160) zum Einsatz. Ein Highlight des Notebooks ist sicherlich die PCIe-x4-Schnittstelle, die rasante Transfergeschwindigkeiten ermöglicht. Kann dieses schlanke ROG-Notebook Besitzer von traditionellen Gaming Notebooks zu einem Wechsel bewegen?

Im Test befand sich die Topkonfiguration des G501JW für die USA (1.999 USD). Eine identische Ausstattungsvariante ist derzeit für Deutschland noch nicht gelistet. Vergleichbare Konfigurationen mit 1-TB-HDD+128-GB-SSD Massenspeicherlösung, 8GB RAM und FHD-Display sind bereits ab etwa 1400 Euro verfügbar.
Ohne die reflektierenden Logos auf der Oberseite hätten wir das Gerät wohl kaum als ROG-Notebook erkannt. Asus hat das alte Design mit den matten Oberflächen in Jet Black über Bord geworfen und setzt stattdessen auf gebürstetes Aluminium auf der Ober- sowie Unterseite. Es besteht Ähnlichkeit mit dem Asus GL551 und dem MSI GS60 Ghost, allerdings fehlen besondere Design-Elemente, wodurch die Oberflächen flacher sind. Zudem ist die Tastaturmatte unseres Asus matt, verfügt über eine leicht angeraute Textur und unterscheidet sich damit vom MSI Ghost, bei dem ausschließlich gebürstetes Aluminium zum Einsatz kommt. Uns gefällt vor allem die Anordnung der Lüftungsgitter unterhalb des Scharniers, die sich von vielen Rivalen unterscheidet. Insgesamt ist der Meinung des Autors zufolge das Design sehr gelungen und stimmiger als etwa beim dünnen Gigabyte P35.
Die Gehäusequalität ist überdurchschnittlich, aber auch nicht außergewöhnlich. Wir erwarten zwar nicht, dass das Gehäuse so stabil ist wie beim größeren Bruder, aber die Mitte der Tastatur sowie der Gehäusedeckel lassen sich etwas zu leicht eindrücken. Vor allem der Deckel lässt sich leicht verwinden, aber glücklicherweise fühlt sich der Rest der Baseunit mit den harten Kanten, Ecken und der Wartungsklappe auf der Unterseite deutlich stabiler an. Das einteilige Scharnier macht seine Sache sehr gut und hält das leichte Display bis zu dem maximalen Öffnungswinkel von rund 135 Grad fest in Position.

Das G501 kann die Rivalen Alienware 15 und GL551 bei der Höhe um mindestens 10 mm unterbieten, und wie der Zufall es will, sind sowohl die Länge als auch die Breite identisch zum GL551. Es kann locker mit einigen der dünnsten 15-Zoll-Gaming-Notebooks wie dem HP Omen (20 mm), Gigabyte P35X v3 (21 mm) und dem MSI GS60 (20 mm) mithalten. Auch das Gewicht der Kontrahenten ist vergleichbar mit rund 2 kg, lediglich das (leistungsstärkere) P35X ist schwerer.
Abgesehen von den üblichen drei USB-3.0-Anschlüssen und dem Kartenleser möchten wir Asus für die Integration eines Mini-DisplayPorts loben, der ebenfalls mit Thunderbolt kompatibel ist. Einige Gaming Notebooks ignorieren den DisplayPort komplett und setzen stattdessen auf einen einzelnen HDMI-Ausgang. Aufgrund der dünnen Konstruktion fallen Anschlüsse für VGA und Ethernet weg, allerdings können beide über mDP- bzw. USB-Adapter realisiert werden. Wir hätten gerne noch einen zusätzlichen USB-3.0-Anschluss gesehen, da viele Anwender sicherlich einen vorhandenen Anschluss für ein kabelgebundenes Netzwerk nutzen möchten.
WLAN-Verbindungen werden durch ein Intel Dual-Band Wireless-AC 7260 Modul realisiert (PCIe, halbe Größe), das ebenfalls Bluetooth 4.0 unterstützt. In einem normalen Heimnetzwerk konnten wir keine Verzögerungen oder Aussetzer feststellen, was vor allem bei einem Gaming Notebook ohne dedizierten Netzwerkanschluss wichtig ist. In dieser Preisregion hätten wir allerdings mit einem WLAN-Modul gerechnet, das Transferraten im Gigabit-Bereich unterstützt (beispielsweise Atheros Killer).Akku Lenovo G550 .
Die zuvor erwähnten Adapter (USB-RJ-45 und mDP-VGA) sind bereits im Lieferumfang enthalten und müssen nicht zusätzlich erworben werden. Allerdings handelt es sich bei dem RJ-45-Adapter nicht um einen Gigabit-Adapter (nur 10/100 Mbit).

Zusätzlich bekommt man ein vollwertiges Cerberus Headset mit einem Audio/Mic-Splitter und einer kabelgebundenen MOBKUL Maus für Rechtshänder. Bei beiden Artikeln handelt es sich um ROG-Zubehör, dessen Qualität über gewöhnlichen Produkten liegt. Die Maus lässt sich zwar komfortabel halten, allerdings löst die rechte Taste etwas zu leicht aus, was beim Spielen durchaus zu ungewollten Eingaben führen kann. Nichtsdestotrotz sind das tolle Einstiegsprodukte für Gamer, aber vermutlich nicht sehr nützlich, wenn man bereits entsprechende Produkte besitzt.
Die Wartungsklappe auf der Unterseite besteht ebenfalls aus gebürstetem Aluminium und wird von sehr kleinen Torxschrauben gesichert, die den Zugang etwas erschweren. Selbst nach dem Entfernen von allen zehn Schrauben ist es nicht leicht, die Klappe ohne Beschädigungen des Gehäuses zu entfernen. Die Tatsache, dass die Kanten der Klappe recht scharfkantig sein können, macht die Sache nicht besser.
Asus gewährt mindestens die standardmäßige einjährige weltweite Garantie, allerdings kann es regionale Unterschiede geben. Der integrierte Akku ist ebenfalls für ein Jahr abgedeckt.
Die vollwertige Tastatur (34,5 x 10,5 cm) unterscheidet sich prinzipiell nicht vom GL551. Die Pfeiltasten wurden nicht verkleinert (im Gegensatz zum HP Omen), und die WASD-Tasten sind hervorgehoben, wie es bei den meisten Gaming Notebooks der Fall ist. Laut Asus bieten die Tasten (Scissor Switch) einen Hubweg von 1,6 mm, und wir finden, dass sie beim Tippen ein ordentliches Feedback vermitteln. Allerdings könnte die Eingabe etwas straffer und nicht ganz so schwammig sein, insgesamt kann es die Tastatur nicht ganz mit dem Schreibgefühl von vielen teureren Clevo Barebones aufnehmen.

Das G501 verfügt weder über dedizierte Sonder- noch Makrotasten. Gängige Beispiele mit dieser Funktion sind die größere MSI-GT-Serie sowie die Aorus Modelle, während das 15,6 Zoll HP Omen den Nummernblock komplett weglässt und dafür eine Spalte mit Makrotasten besitzt. 
Auch die Größe des Touchpads ist identisch zum GL551 (10,5 x 7,3 cm), allerdings gibt es beim G501 rote Kennzeichnungen am unteren Rand und entlang der Touchpad-Begrenzung. Die Oberfläche ist vollkommen glatt und steht damit im Kontrast zu der leicht angerauten Oberfläche der umliegenden Handballenauflage. Die Rückmeldung ist gut und es gibt keine auffälligen Zeigersprünge. Beim Klick auf das Touchpad merkt man den begrenzten Hub, aber zumindest gibt es ein ordentliches akustisches Feedback. Asus Smart Gesture bietet die üblichen Individualisierungsmöglichkeiten bis hin zu Gesten mit drei Fingern.
In den USA hat man bereits die Wahl zwischen zwei nativen Auflösungen: Ein normales Full-HD-Display mit 1.920 x 1.080 Pixeln oder ein zunehmend beliebtes UHD-Display mit 3.840 x 2.160 Pixeln, welches auch bei den neuen Versionen des MSI GE62, GS60 und Acer Aspire V15 Nitro zum Einsatz kommt und auch Bestandteil unserer Testkonfiguration war. Dank einer hohen Pixeldichte von 282 ppi sind die Bilder sehr scharf, ebenso sind die Farben kräftig. Das matte Panel erzeugt keine Reflexionen und hat auch sonst keine Nachteile (Rauschen, körniges Bild, Gitter-Effekte), die leider oft bei günstigeren Bildschirmen auftreten. Eine kurze Suche nach dem Samsung LTN156FL02-101 des G501 zeigt, dass momentan kein anderes 15,6-Zoll-Gerät in unserer Datenbank dieses Panel verwendet.

Mit 310 cd/m² bzw. 650:1 liegen sowohl die Helligkeit als auch der Kontrast auf einem guten Niveau. Damit erfüllt das Panel beinahe die Herstellerangabe von 330 cd/m² und übertrifft sowohl das MSI GS60 als auch das GL551, obwohl das Asus einen besseren Kontrast bietet. Ultrabooks haben im Vergleich zu Gaming Notebooks in der Regel hellere Displays, um die Nutzbarkeit im Freien zu verbessern und Reflexionen der spiegelnden Bildschirme ausgleichen zu können.
Die weitere Farbanalyse zeigt recht ausgewogene Graustufen und keine zu kühle Farbtemperatur. Mit zunehmender Sättigung werden die Farben allgemein etwas ungenauer und erscheinen etwas dunkler, als sie sein sollten. Zum Vergleich: Sowohl das MSI GS60 als auch das Asus G751 zeigen ausgewogenere Farben bei allen Sättigungsleveln. Eine schnelle Kalibrierung des G501 bringt keine großen Verbesserungen. Für Spiele sind extrem genaue Farben allerdings nicht ausschlaggebend.
Der Einsatz im Freien ist möglich, wenngleich das dargestellte Bild noch heller strahlen dürfte. Im Akkubetrieb wird die Helligkeit von den durchschnittlichen 310 cd/m² auf nur noch 270 cd/m² begrenzt. Selbst im Schatten sollte man die maximale Helligkeit verwenden, unter direktem Sonnenlicht ist die Nutzung aber nicht sehr komfortabel, da die Farben einfach zu ausgewaschen erscheinen. Akku Acer Aspire 5100 .

Die weiten Blickwinkel erfüllen die Erwartungen an ein IPS-Display. Es gibt nur geringe Farbverfälschungen, wenn sich der Blickwinkel ändert, man kann den Bildschirminhalt also problemlos mit mehreren Personen betrachten.
Zum Zeitpunkt des Tests bietet Asus lediglich einen Prozessor und eine Grafikkarte für das G501 an: Den Core i7-4720HQ und die GTX 960M. Dieses Haswell Modell ist bei High-End-Gaming-Notebooks beliebt, bei der GTX 960M handelt es sich um einen Chip der oberen Mittelklasse. Im Leerlauf und Energiesparmodus läuft der Prozessor mit 800 MHz und die Grafikkarte mit 135/202,5 MHz (Kern/Speicher). Bei Bedarf können aber alle Kerne den Turbo Boost bzw. GPU-Boost ausnutzen.

Optimus wird mit der integrierten Intel HD 4600 unterstützt, während der Arbeitsspeicher (DDR3L) auf bis zu 16 GB erweitert werden kann. Je nach Konfiguration bietet das G501 4 GB oder 8 GB aufgelöteten Arbeitsspeicher und einen einzelnen Steckplatz für Erweiterungen.
Von der reinen Rechenleistung lässt sich der Core i7-4720HQ am besten mit dem älteren Core i7-3840QM vergleichen. Allerdings liegt die Multi-Core-Leistung im Falle des G501 hinter anderen Notebooks mit der gleichen i7-4720HQ-CPU. Die Cinebench-R15-Multi- und wPrime-1024m-Ergebnisse sind mit 491 Punkten bzw. 260 Sekunden die schlechtesten für ein Core-i7-4720HQ-System in unserer Datenbank. Die Single-Core-Leistung in Cinebench R15 Single und Super Pi liegt allerdings innerhalb der Erwartungen. Es scheint also, dass das G501 den maximalen Turbo Boost bei der Verwendung von mehreren Kernen (Benchmarks) nur für sehr kurze Zeit aufrechterhalten kann.

Weitere Informationen und Benchmarks des Core i7-4720HQ sind in unserer Technik-Sektion verfügbar.
Laut PCMark 7 ist das G501 auf dem Niveau von anderen Gaming Notebooks wie dem Aorus X7 Pro und dem iBuyPower MSI GT72, obwohl diese Modelle deutlich stärkere Grafikkarten besitzen. Die hohen Ergebnisse entstehen hauptsächlich durch die schnelle SSD im G501, die das Endergebnis deutlich beeinflusst.

Subjektiv reagieren sowohl das Betriebssystem als auch Anwendungen unverzüglich. Dank der leistungsstarken Komponenten und dem Fehlen von irgendwelchen mechanischen Laufwerken ist das G501 bestens für vielerlei Anwendungen, Spiele und den mobilen Einsatz gerüstet.
Die einzelne PCIe-x4-SSD Samsung SM951 bietet eine großzügige Kapazität von 512 GB, womit sie einen beachtlichen Teil des Notebook-Preises (rund 400 Euro als M.2-Modul) ausmacht. Als eine der wenigen M.2-SSDs, die nicht durch den SATA-III-Standard begrenzt wird, erzielt die SM951 im G501 sehr beeindruckende Ergebnisse in Crystal Disk Mark und AS SDD. Die Leistung ist beinahe dreimal so hoch wie bei einer normalen 6-GB/s-SATA-III-SSD, wo die Transferraten normalerweise um die 500 MB/s liegen. Damit fallen sogar RAID-0-Konfigurationen mit zwei SATA-III-SSDs hinter das Samsung Laufwerk zurück, allerdings ist die Leistung bei kleineren 4K-Dateien deutlich näher zusammen.

Für Gamer, die verständlicherweise mechanische Festplatten mit hohen Kapazitäten bevorzugen, bietet Asus eine zusätzliche SATA-III-Festplatte mit einer Kapazität von bis zu 1 TB. Die Samsung SM951 SSD ist auch im Lenovo X1 Carbon (2015) verfügbar. Hier finden Sie unsere stetig wachsende Liste von SSDs und HDDs.
Die GTX 960M verfügt, wie schon die Maxwell GTX 860M, über ein 128 Bit großes Speicherinterface, 4 GB GDDR5 VRAM und 640 CUDA-Cores; die Leistungsunterschiede zwischen den beiden Karten sind also nur minimal. Weitere Information zur Gaming Performance der GTX 960M sind in unserer Technik-Sektion verfügbar.

Im Fall des G501 liegt die GPU-Leistung laut den Benchmarks am unteren Ende des Vergleichs mit anderen GTX-960M-Systemen. 3DMark Fire Strike beispielsweise ermittelt 3.906 Punkte und liegt damit unter dem Durchschnitt von 4.261 Punkten für diese GPU.
Die unterdurchschnittliche synthetische Leistung setzt sich leider auch bei den Spielen fort. Obwohl viele Titel aus 2015 mit hohen Details in 1080p spielbar sind, liegt unser Asus immer leicht hinter vergleichbaren Systemen mit derselben GPU. Unten finden Sie einen kleinen Vergleich mit dem identisch ausgestatteten XMG A505 mit hohen Details, und zusätzliche Informationen sind auf der Seite der GTX-960M-GPU verfügbar. Das bedeutet auch, dass Gaming in 4K, was für die GTX 960M ohnehin schon eine Herausforderung ist, mit dem G501 noch schwieriger wird, vor allem bei anspruchsvolleren Titeln.
Wir verwenden synthetische Benchmarks, um mögliche Probleme mit der Stabilität oder Throttling beim G501 zu identifizieren. Bei reiner CPU-Auslastung durch Prime95 können alle Kerne zunächst mit 3,2-3,4 GHz laufen, bevor sie auf konstante 2,7 bis 2,8 GHz fallen. Die Kerntemperaturen pendeln sich bei rund 85 °C ein. Bei der Auslastung durch FurMark läuft der Nvidia Kern zunächst mit 1.097 MHz, bevor er dann laut GPU-Z schnell auf 574 bis 875 MHz fällt. Die GPU erreicht dabei eine maximale Temperatur von 75 °C.

Bei der gleichzeitigen Belastung durch Prime95 und FurMark throtteln die beiden Komponenten noch weiter auf 2,2 GHz bzw. 405 MHz. Die maximalen CPU-Temperaturen scheinen auf höchstens 85 °C begrenzt zu sein, was durch die Einschränkung des Turbo Boosts realisiert wird.
Zusätzlich nutzen wir Unigine Heaven, um die Belastung beim Spielen realistischer abzubilden. Das G501 schlägt sich in diesem Szenario deutlich besser. Der Turbo Boost kommt teilweise voll zum Einsatz (3,4 GHz), und selbst die GPU läuft mit bis zu 1.188 MHz. Dieser hohe Takt ist allerdings nur von kurzer Dauer, denn der Kern fällt gelegentlich unter den Basistakt von 1.097 MHz auf lediglich 901 MHz, was auch den leichten Rückstand des G501 in den meisten Benchmarks und Spielen erklärt. Sowohl die CPU als auch die GPU erreichen konstant 75 °C.

Um zu überprüfen, ob die Leistung mit zunehmender Spieldauer abnimmt, lassen wir den Benchmark von Metro: Last Light zehnmal durchlaufen und vergleichen die Ergebnisse der einzelnen Durchläufe. Der erste Durchlauf ermittelt ein gutes Ergebnis von 50 fps, allerdings stabilisiert sich der Wert bei 46 fps im dritten Durchlauf. Dieser Abfall war zu erwarten, da sich der GPU-Boost am Anfang des Tests am meisten bemerkbar macht, bevor er sich dann einpendelt.

Im Akkubetrieb wird die Leistung von beiden Komponenten reduziert. Ein kurzer 3DMark 11 im Akkubetrieb führt zu 1.541 Punkten für die GPU und 2.634 Punkten für die CPU, was deutlich unter den Ergebnissen im Netzbetrieb liegt (4.860 bzw. 7.123 Punkte). Die CPU und die GPU laufen nur mit 800 MHz bzw. 297 MHz, obwohl sich das Notebook im Höchstleistungsmodus befindet. Akku Lenovo L09L6D16 .
Asus bewirbt das G501 als "kühlstes und leisestes ultraportables Gaming Notebook am Markt", was wir natürlich genauer untersuchen wollen.

Überraschenderweise ermöglichen die beiden symmetrischen Lüfter und Dual-Heatpipes in der Tat eine sehr gute Kühlung des Gaming Notebooks, ohne dass die Lüfter dabei unerträglich laut werden. Im Energiesparmodus (31,1 dB(A)) ist das G501 beinahe lautlos, erst der Leerlauf im Höchstleistungsmodus führt allerdings zu hörbaren 33 bis 36 dB(A). Das Lüftergeräusch wird beim Spielen glücklicherweise nur langsam bis auf 39 dB(A) angehoben. Obwohl das immer noch sehr gut hörbar ist, ist die Leistung deutlich besser als beim MSI GS60 und Gigabyte P37X, bei denen die Lüfter unter den gleichen Bedingungen im hohen 40-dB(A)-Bereich liegen.

Unter maximaler Auslastung der CPU und GPU durch synthetische Benchmarks erreicht das G501 bis zu 46 dB(A), allerdings beibt dieser Zustand bei Spielen unseren Beobachtungen zufolge unerreicht.
Die Oberflächentemperaturen im Leerlauf sind durchweg im grünen Bereich und auf der Unterseite etwas höher als auf der Oberseite.

Extreme Last für mehr als 30 Minuten führt zu einem Hotspot mit über 47 °C unten rechts am Notebook. Glücklicherweise konzentriert sich ein Großteil der Wärme auf die Unterseite und weg von der Tastatur sowie der Handballenauflage. Passenderweise bewirbt Asus seine Hyper-Cool-Technologie als Lösung für kühlere WASD-Tasten beim Spielen.

Im Vergleich zu anderen Gaming Notebooks bleibt das G501 beim Spielen kühler, vor allem gegenüber dem MSI GE62 und dem HP Omen. Das MSI GS60 und Gigabyte P37X werden ebenfalls wärmer, fairerweise muss man aber auch erwähnen, dass zuletzt genannte über leistungsfähigere GTX-970M- und 980M-Grafikkarten verfügen.
Die Stereo-Lautsprecher von Bang & Olufsen produzieren einen ordentlichen Klang, allerdings fehlt es etwas an Bass, denn im Gegensatz zu vielen größeren Gaming Notebooks gibt es keinen dedizierten Subwoofer. Trotzdem ist die Lautstärke hoch, und es gibt auch bei höheren Pegeln keine Verzerrungen.

Die MaxxAudio Software ermöglicht die direkte Kontrolle über den Bass, die Höhen und einen Equalizer mit Voreinstellungen für Spiele. Ansonsten sind nicht viele Optionen verfügbar.
Der integrierte 6-Zellen-96-Wh-Akku (Lithium-Polymer) in unserem Testmodell ist ziemlich üppig dimensioniert für ein dünnes Gaming Notebook. Konkurrierende Modelle wie das MSI GS60 (52 Wh), Acer Aspire V15 Nitro (52 Wh), Gigabyte P37X (75,8 Wh) und Clevo P651SG (60 Wh) haben kleinere Akkus. Selbst das deutlich massivere Alienware 17 besitzt ebenfalls ein 96-Wh-Modul. Asus bietet auch einen kleineren 60-Wh-Akku (4 Zellen), womit das G501 auf dem Niveau der zuvor genannten dünnen Konkurrenten läge.

Die Akkulaufzeiten sind für ein Gaming Notebook sehr gut. Selbst bei hoher Last mit der aktivierten dedizierten GPU und der maximalen Bildschirmhelligkeit kann man mit mindestens 3 Stunden kontinuierlicher Nutzung rechnen. Die Konkurrenten schaffen unter diesen Bedingung noch nicht einmal die Hälfte davon. Obwohl natürlich der große Akku eine Rolle spielt, sollte man nicht vergessen, dass sowohl die CPU als auch die GPU im Akkubetrieb automatisch gedrosselt werden, um Energie zu sparen. Der WLAN-Test mit dem Profil "Ausbalanciert" und aktiviertem Optimus ermittelt eine sehr respektable Laufzeit von 4,5 Stunden.
Wo liegen die vielen Stärken des ultradünnen Notebooks von Asus? Der UHD-IPS-Bildschirm produziert tolle Bilder, und die Transferraten der 512 GB großen PCIe-x4-SSD sind extrem hoch. Das Gehäusedesign ist so schnittig wie bei konkurrierenden ultradünnen Notebooks oder sogar noch besser, da es keine auffälligen Lüftungsgitter gibt. Die Akkulaufzeit ist gut, und sowohl das Lüftergeräusch als auch die Oberflächentemperaturen sind angenehm niedrig, zumindest für ein High-End Gaming Notebook.

Die Multi-Core-Prozessorleistung und der Leistung der GTX 960M bleiben beide etwas hinter ihren Möglichkeiten zurück. Selbst mit einer GTX 970M wäre 4K-Gaming allerdings ein schwieriges Thema. Das ist der Kompromiss, den man für ein flaches, leichtes und vor allem leises Gaming-Notebook zur Zeit noch eingehen muss.

Es wird wohl noch ein oder zwei Generationen dauern, bevor dieses Gerät das G751 der ultramobilen Gaming Notebooks wird.

Die extrem schnelle SSD und das gute hochauflösende Display haben allerdings ihren Preis: Für umgerechnet rund 2400 Euro ist das Gerät bereits in Großbritannien verfügbar, in Deutschland sind bisher nur die günstigeren Einstiegskonfigurationen mit FHD-Display und 128-GB-SSD gelistet (ab 1400 Euro). Gedacht ist diese Version des G501 also weniger für Hardcore-Spieler, sondern eher für anspruchsvolle Multimedia-User und Hobby-Gamer, die bereit sind, für ein performantes, hochwertiges und mobiles Gerät auch auch mal etwas tiefer in die Tasche zu greifen. Akku Acer Aspire 5755G .

Wir werden uns auch noch eine günstigere Konfiguration des G501 (FHD, 128-GB-SSD) im Rahmen eines Tests genau ansehen. Mögliche Konkurrenten zum G501 finden Sie in unseren Top 10 mobile Gaming Notebooks.

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