Blogs Lalibre.be
Lalibre.be | Créer un Blog | Avertir le modérateur

16/10/2015

Laptop Akku Dell Vostro 3360

Gerade den günstigeren Geräten von Lenovo mussten wir in letzter Zeit oft ein sehr durchwachsenes Zeugnis ausstellen; namentlich vom B50-80 war der testende Kollege sichtlich enttäuscht. Ob es das B70-80 als „großer Bruder“ besser anstellt? Die Voraussetzungen scheinen mit potenter i5-CPU und dedizierter Nvidia-Grafik jedenfalls schon mal gegeben.
Sucht man im Netz nach dem B70-80, so wird man schnell fündig. Der Eintrag, der zur entsprechenden Produktseite bei Lenovo führt, kündigt das Gerät selbstbewusst als „Premium 17.3" Go-Anywhere Business-Notebook“ an. Einen Mausklick später weicht die werbe-induzierte Vorfreude jedoch jäher Ernüchterung: „Sorry! This product is no longer available.“ Eine etwas eigenwillige Art der Vermarktung – zumindest, wenn das betreffende Produkt noch problemlos im Handel erhältlich ist. Und das sogar in einer Vielzahl an Varianten.

Allen Geräten vom Typ B70-80 sind das Gehäuse, der 17,3 Zoll große, matte Display sowie eine Zweikern-CPU aus Intels Core i-Reihe gemein. Das hier zu besprechende Modell mit der vollständigen Bezeichnung „B70-80 80MR0006GE“ stellt dabei die leistungsfähigste Version dar: Sein Core i5-5200U taktet mit 2,2 GHz und kann auf 8 GB Arbeitsspeicher zugreifen. Während die „kleineren“ Modellvarianten lediglich mit Intels obligater HD5500-GPU auskommen müssen, sorgt im 80MR0006GE eine dedizierte GeForce 920M mit 2 GB Speicher für Extra-Spieleleistung.

Ein großformatiges Office-Notebook mit dezentem Entertainment-Potential also. Oder ein Einsteiger-Multimedia-Gerät, das sich nur als Business-Notebook tarnt, um seinen Preis von gut 700 Euro leichter rechtfertigen zu können? Aufgrund seiner uneindeutigen Ausrichtung muss sich das B70-80 jedenfalls mit Konkurrenten aus beiden Lagern messen. Aus der Business-Riege tritt zunächst das Medion Akoya E7416 in den Ring, das bei vergleichbarem Display und identischer CPU ohne dedizierte Grafikkarte auskommen muss, dafür aber auch weniger kostet. Auch das Toshiba Satellite C70D-C-10N kann mit 17,3 Zoll Bilddiagonale aufwarten und positioniert sich preislich unterhalb unseres Testkandidaten. Zum Einsatz kommt hier aber eine CPU-GPU-Kombination von AMD.

Ebenfalls auf AMD-Technologie basiert das 600 Euro teure HP Pavilion 17-g054ng als Vertreter der großformatigen Multimedia-Klasse. Das Dell Inspiron 15-5558 schließlich weist neben exakt derselben Kombination aus CPU und dedizierter Grafiklösung auch einen ähnlichen Verkaufspreis auf, besitzt aber nur ein 15 Zoll großes Display (dieses jedoch mit höherer Auflösung). Die Konkurrenz nochmals im Überblick:
Als informative Bezugspunkte mögen zudem die NBC-Reviews zu zwei weiteren Geräten aus dem Hause Lenovo dienen. Das eingangs erwähnte B50-80 teilt sich mit dem Testkandidaten unter anderem Tastatur und Touchpad, ist ansonsten aber hardwareseitig deutlich schwächer aufgestellt. Das B70-80 in der Variante 80MRV097PB wurde von unserem polnischen Kollegen Aleksander getestet. Es ist hierzulande zwar nicht erhältlich, doch ist seine Konfiguration bis auf die Festspeicherausstattung (250-GB-SSD anstelle einer 1.000-GB-HDD) weitgehend dieselbe. Entsprechend interessant sind die ermittelten Messwerte, die sich auch ohne polnische Sprachkenntnisse leicht aus Aleksanders Review herauslesen lassen.
Die schlichte, schwarze Umhüllung – man könnte sie auch langweilig nennen – weist das B70-80 als Business-Gerät aus. Dabei wirkt das komplett aus Plastik gefertigte Case keineswegs billig; optische Besonderheiten sucht man jedoch zunächst vergebens. „Seriös“ trifft es wohl am besten.

Die Verarbeitung erscheint überwiegend ordentlich. Erweiterte Spaltmaße finden sich lediglich zur Mitte hin an der Gehäuseunterseite, und selbst die lassen sich nur aus allernächster Nähe ausmachen. Auch die Stabilität geht für ein Plastikcase in Ordnung: Die Abdeckung rund um Tastatureinheit und Trackpad gibt zwar bei etwas stärkerem Druck nach, aber nur ein kleines Stück weit – und ohne, dass sie fühlbar durch die darunter liegenden Komponenten gebremst würde. Ähnlich sieht es mit dem Display aus: Bis zu einem geringen Grad lässt es sich verbiegen, doch dann tritt fühlbarer Widerstand auf. Der Eindruck, Case und Display könnten bei noch stärkerem Druck brechen, entsteht dabei nicht. Auch hat das B70-80 die beschriebene Tortur ohne lautstarkes Ächzen und Knacken überstanden. Die Displayscharniere schließlich greifen fest und halten das Display gut in Position (der Deckel lässt sich auf etwa 130 Grad öffnen).
Mit fortschreitendem Gebrauch fällt übrigens eine kleine Designentscheidung immer unangenehmer ins Auge: Die Displayumrandung ist nicht (wie der Rest des Gehäuses) leicht aufgeraut, sondern spiegelglatt. Darauf fällt jedes einzelne Staubkorn auf wie der Morgenstern am Nachthimmel. Und falls Sie ein Cyberverbrechen planen sollten, dann wählen Sie besser nicht das B70-80 zum Komplizen – denn jedes Mal, wenn Sie das Gerät auf- bzw. zuklappen, bleiben Ihre Fingerabdrücke als gut sichtbare Spuren zurück. Lenovo sollte vielleicht darüber nachdenken, der Verkaufsverpackung ein Brillenputztuch beizulegen. Akku Dell Vostro 3360 .

Das B70-80 erscheint zwar nicht wuchtig, doch bringt es inklusive Akku gut 2,8 Kilogramm auf die Waage. Die direkte 17-Zoll-Konkurrenz ist durch die Bank weg mindestens 100 Gramm leichter unterwegs. Auch das 65W-Netzteil ist mit 350 Gramm nicht das leichteste seiner Art.
Hinsichtlich der Anschlussauswahl gibt sich der Testkandidat minimalistisch. Drei USB-Ports, davon lediglich einer nach USB-3.0-Standard – hier können die Mitbewerber teilweise mit mehr aufwarten. Beim 100 Euro günstigeren HP Pavilion 17-g054ng liefern immerhin zwei von drei Ports USB-3.0-Geschwindigkeit. Das nur 500 Euro teure Medion Akoya E7416 kommt sogar auf je zwei USB-2.0- und USB-3.0-Anschlüsse.

Ebenfalls mit an Bord: Ein Gigabit-LAN-Anschluss (der einmal hineingesteckte RJ45-Kabel nur ungern wieder herausgibt) sowie ein SD-Kartenleser. Dessen Übertragungsgeschwindigkeit haben wir mittels AS-SSD unter Mitwirkung einer Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II ermittelt. Das Ergebnis: Maximal 30,1 MB/s beim Kopieren von großen Datenblöcken und 29,7 MB/s, wenn es ans Kopieren von Jpg-Bildern in typischer Größe (rund 5 MB) geht. Für 250 Stück davon benötigte der Cardreader gut 40 Sekunden. Das ist relativ schlecht, selbst das ansonsten unterdurchschnittliche B50-70 bewältigt die gestellten Aufgaben in der Hälfte der Zeit.

Zuletzt kann das B70-80 neben dem mittlerweile erwartbaren HDMI-Ausgang auch noch mit dem klassischen DSUB-Stecker – sprich: VGA-Ausgang – aufwarten. Das hat im Office-Bereich sicher seine Berechtigung, da wohl in nicht wenigen Büroräumen dieser Welt noch ältere Beamer ihren Dienst verrichten, die über keinen HDMI-Port verfügen. Auch auf einen DVD-Multinormbrenner sowie einen Steckplatz fürs Kensington-Schloss muss nicht verzichtet werden. Negativ fällt allerdings die Positionierung sämtlicher Anschlüsse im vorderen Gehäusebereich auf, was die Bewegungsfreiheit etwa beim Anschluss einer externen Maus einschränken kann. Und während sich die Ports an der rechten und linken Seite eng aneinander kuscheln, bleiben Vorder- und Rückseite anschlussfrei.
Die kabellose Kommunikation mit der Außenwelt übernimmt beim Lenovo B70-80 das Wireless-AC 3160 von Intel. Wie der Name andeutet, beherrscht das M.2-Modul (neben Bluetooth 4.0) sämtliche Wi-Fi-Standards bis hin zu 802.11ac und kann im 5-GHz-Band eine Übertragungsrate von theoretischen 433 Mbit/s liefern. Der Chip ist mittlerweile so etwas wie ein guter Bekannter – er findet sich aktuell in gefühlt jedem zweiten günstigen Notebook. Das erscheint angesichts der bekannt soliden Performance, die sich im kurzen Test bestätigt, auch nachvollziehbar: Signale vom Router werden im Gebäude auch auf 15 Meter Entfernung gut empfangen, wobei die erzielte Geschwindigkeit für flüssiges Surfen vollkommen ausreicht.

Im Displayrahmen ist eine 720p-Webcam untergebracht, die ihren Job durchaus ordentlich macht. Die Auflösung von unter einem Megapixel ist zwar nicht berauschend, und bei Schwachlicht scheint das Bild nochmals ein ganzes Stück grobkörniger zu werden. Dafür liefert die Kamera durchweg kräftige, realistische Farben, die auch im Vergleich zu einer richtigen Kamera nicht aus der Rolle fallen.
Das Lenovo B70-80 bringt keine der typischen Sicherheitsfeatures reinrassiger Business-Geräte mit. Smartcard-Leser, Trusted Platform Module, Fingerabdruckleser? Fehlanzeige. Lenovo gibt dem Benutzer lediglich einige mehr oder weniger nützliche Software-Applikationen auf den Weg, mit denen sich das Schutzniveau im Alltag erhöhen lassen soll. Die „Business Vantage Suite“ umfasst etwa ein Tool zum Entsperren des Rechners via Webcam oder eines, welches gesondert den Zugriff auf externe Speichergeräte reglementiert (und z. B. USB-Sticks per default im Dateiexplorer sperrt). Es scheint fast so, als wäre das B70-80 ursprünglich tatsächlich als Entry-Level-Multimedianer geplant gewesen und dann halbherzig zum Office-Laptop umgelabelt worden. Dass der Hersteller der vielgerühmten Thinkpad-Officeboliden seinen Kunden dann allerdings noch eine Sammlung an Tools, die es auch kostenlos im Netz zu finden gibt, als „Office-Feature“ verkaufen möchte, erscheint allerdings dezent peinlich.

Auch die Minimal-Garantielaufzeit von 12 Monaten ist definitiv zu wenig für ein selbsterklärtes Business-Gerät. Schon das 200 Euro günstigere Medion Akoya E7416 bringt standardmäßige 36 Monate Herstellergarantie mit. Immerhin lässt sich der Garantiezeitraum des B70-80 kostengünstig über die Lenovo-Homepage auf zwei oder drei Jahre erweitern (zum Preis von 26 bzw. 54 Euro).
Kurz gesagt – fast gar keins. Neben Gerät, Netzteil und Akku finden sich nur noch eine Schnellstartanleitung und eine Liste mit Supporthotlines in der Packung. Windows 8.1 ist bereits vorinstalliert und für den Fall der Fälle auf einer Recovery-Partition gespeichert. Wer also eine Backup-CD benötigt, muss sie sich selbst erstellen.

Wie zuvor schon angesprochen, lässt sich die Bodenplatte mühelos entfernen, um Wartungsarbeiten an den wichtigsten Komponenten selbst vorzunehmen. Festplatte austauschen, RAM aufrüsten (einer von zwei Steckplätzen ist belegt), Lüfter reinigen – alles kein Problem. Hilfestellung für DIY-Fan liefert zudem ein recht umfangreiches Hardware Maintainance Manual, wie es eher typisch für die hochwertigen Thinkpad-Geräte ist. Ebenfalls mit an Bord ist beim B70-80 Lenovos OneKey Recovery-Lösung: Bei ausgeschaltetem System lässt sich durch Drücken eines kleinen Buttons an der linken Außenseite ein rudimentäres Backup-Programm starten, mit dem sich das Systemimage von der Recovery-Partition geschwind einspielen lässt.
Lenovo scheint mittlerweile in vielen günstigeren Modelle dieselbe – schlechte – Chiclet-Tastatur zu verbauen. „AccuType“ nennt sich die Keyboardeinheit des B70-80; „SchwammiType“ würde es allerdings besser treffen. Denn Accuracy – also (Tipp-)Genauigkeit – will sich ob der leicht nachgebenden Tastenfläche nicht einstellen. Der Hubweg ist recht gering, der Druckpunkt immerhin deutlich spürbar. Eine ergonomische Ausformung oder eine Hintergrundbeleuchtung besitzt die Tastatur nicht, wohl aber einen Ziffernblock.
Eine kleine, durchaus clevere Designentscheidung findet sich allerdings doch: Sonderfunktionen wie die Regelung von Lautstärke oder Displayhelligkeit lassen sich direkt über die oberste Tastenreihe aktivieren. Die eher selten gebrauchten Funktionstasten 1 bis 12 werden in Kombination mit der Fn-Taste aktiviert. Oftmals ist es genau anders herum – diese Version erscheint aber irgendwie praxistauglicher.

Das Touchpad dagegen ist gar nicht übel. Seine Oberfläche ist rau, weshalb die Finger etwas langsamer darüber gleiten, was der Präzision zugutekommt. Das Verschieben von Ordnern mittels Drag and Drop klappt sehr exakt, und auch die Ecken des Touchpads nehmen Fingerberührungen noch wahr.. Auch die üblichen Multitouchgesten für Zoomen, Scrollen etc. werden gut erkannt und erleichtern den Umgang mit längeren Textdokumenten. Weniger wertig erscheinen die Tasten unter dem Pad, die einen sehr geringen Hub bei weichem Anschlag aufweisen und recht laute Klickgeräusche von sich geben.
Das matte Display, das im Lenovo B70-80 verbaut ist, stammt von Chi Mei und trägt die Bezeichnung „CMN1721 / N173FGE-E13“. Es misst 17,3 Zoll und löst mit 1.600 x 900 Bildpunkten auf, was 106 ppi entspricht. Auch die Screens, welche in den Konkurrenzmodellen Medion Akoya E7416 und Toshiba Satellite C70D-C-10N verbaut sind, weisen identische Spezifikationen auf. In Zeiten, in denen selbst günstigere 15-Zoll-Notebooks reihenweise mit Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) aufwarten, erscheint dies allerdings nicht mehr zeitgemäß. Vermutlich existieren noch Lagerbestände, die aufgebraucht werden wollen. Angesichts von Geräten wie dem HP Pavilion 17-g054ng, die mehr Display für weniger Geld bieten, macht sich Lenovo die Vermarktung des B80-80 allerdings nicht eben leichter. Doch die technischen Eckpunkte einmal beiseitegelassen: Was leistet das Display in der Praxis?

Zugegeben, die Erwartungen waren nicht allzu hoch; Kollege Aleksander hatte exakt dasselbe Display ja bereits in seinem Test zum B70-80 80MRV097PB unter die Lupe genommen und ihm kein allzu berauschendes Zeugnis ausstellen können. Unterdurchschnittliche durchschnittliche Helligkeit, geringer Kontrast – äußerst mager eben. Umso überraschender daher die Ergebnisse, wie sie „unser“ B70-80 im Test mittels X-Rite i1Pro liefert. Mit 236,2 cd/m² an durchschnittlicher Helligkeit und einem Kontrastverhältnis von 494:1 stellt es zwar auch keine neuen Bestmarken auf, positioniert sich jedoch im guten Mittelfeld der vergleichbaren TN-Panels mit 17,3 Zoll und ist damit weit von den schlechten Ergebnissen der Referenzmessung entfernt (siehe äußerste linke Spalte). Die von uns ermittelte Ausleuchtung von 90% ist sogar richtig gut. Derartige Unterschiede lassen sich nur schwer mit Messfehlern erklären; es darf also vermutet werden, dass der Kollege ein „Montagsdisplay“ erwischt hat. 
Die Farbraumabdeckung des Testkandidaten ist mit 76 % (sRGB) bzw. 52 % (AdobeRGB) zwar solide, aber bei weitem nicht ausreichend für die professionelle Bildbearbeitung. Doch selbst „Normalnutzer“ könnten sich an der ungenauen Farbdarstellung stören: Das DeltaE liegt bei 12,66 – gut wären drei oder weniger. Günstige Office-Geräte mit TN-Panel können durchaus in diesen Bereich vorstoßen, wie das HP Pavilion 17-g054ng beweist. Auch der deutliche Blaustich, den das Display des B70-80 aufweist, kann mit Blick auf das Pavilion nicht als „typisch TN“ abgetan werden.
Die letzten Sonnentage unter freiem Himmel genießen Sie besser ohne das B70-80; die gebotene Helligkeit ist bei klarem Himmel und Sonnenschein nicht ausreichend, zumal sie im Akkubetrieb auf maximal 206 cd/m² limitiert wird. Angenehmes Arbeiten im Freien ist daher oft nur an schattigen Plätzen möglich. Über einen Umgebungslichtsensor zur automatischen Helligkeitsregulierung verfügt das Gerät übrigens nicht. Akku Dell Latitude E5420 .

Wie bereits angesprochen, verfügt das Testgerät über ein einfaches TN-Panel. Wie es typisch für die meisten Displays dieser Art ist, fällt die Blickwinkelstabilität niedrig aus: Aus einer Schräge von etwa 45 Grad betrachtet wirken die Farben kontrastarm, die Farben verwaschen. 
„B for Business“? So eindeutig, wie es das Lenovo-Marketing uns glauben machen will, ist es dann doch nicht – zumindest in Bezug auf das vorliegende B70-80 80MR0006GE. Es markiert die höchste Ausbaustufe der Reihe und scheint mit 2,2 GHz schnellem Core i5-5200U und GeForce 920M weit mehr zu beherrschen als nur Excel, Word und Co.

Wobei 700 Euro für einen Mobilrechner mit Einsteigergrafik dann doch etwas happig erscheinen. Wer auf die dezent erhöhte Spieleleistung verzichten kann, findet im Onlinehandel auch zahlreiche günstigere Varianten mit schwächerer Motorisierung, vom Pentium-Dualcore über diverse Core i3-Modelle bis hin zum i5-5200U minus der dedizierten GPU. Grafikstärkere „Spielzeuge“ in 17-Zoll-Ausführung zu einem noch akzeptablen Preis finden sich dagegen hauptsächlich bei der Konkurrenz, etwa in Form des Asus F751LB mit seiner GeForce 940M für etwa 850 Euro.

Übrigens: Wie aus dem Screenshot in der unteren Reihe rechts ersichtlich, diagnostiziert LatencyMon Audio-Dropouts. Für Realtime-Monitoring, Videoschnitt etc. scheint also in Verbindung mit dem B70-80 ein externes Audiointerface angeraten.
Eine verbrauchsarme Dualcore-CPU treibt unser Testgerät an: Die Intel Core i5 5200U weist bei einem Basistakt von 2,2 GHz einen TDP von lediglich 15 Watt auf. Unter Last kann der Broadwell-Prozessor beide Kerne auf 2,5 GHz oder einen einzigen Kern auf 2,7 GHz hochtakten. Im Falle des vorliegenden B70-80 tut er dies vollkommen unabhängig davon, ob der Rechner am Stromnetz hängt oder auf Akku läuft – der Multi-CPU-Test des Cinebenchs liefert in beiden Fällen identische Ergebnisse. Der Vergleich mit anderen Systemen, die von einer Core i5 5200U angetrieben werden, bescheinigt der verbauten CPU keine signifikanten Abweichungen von der Norm.

Für ein reines Office-Gerät ist die Core i5 5200U fast ein wenig überdimensioniert. Abseits des Videorenderns gibt es wohl nicht allzu viele Büroaufgaben, in denen die verfügbare Rechenleistung benötigt würde. Wer (wie wohl auch angedacht) ab und zu auch mal ein Spielchen wagen möchte, profitiert zwar eher davon, stößt dann aber schnell an die Leistungsgrenzen der Geforce 920M. 
Die Leistung des Gesamtsystems ermitteln wir mittels PCMark in den Versionen 7 und 8. Wie bei den CPU-Tests mittels Cinebench gibt sich der Testkandidat auch im Allround-Check absolut durchschnittlich. Abweichungen zu ähnlich ausgestatteten Systemen wie dem Inspiron 15-5558 fallen in den Bereich der Messungenauigkeit.

Der Vergleich zwischen Core i5-5200U-basierten Systemen und den Konkurrenten des B70-80 auf AMD-Carizzo-Basis zeigt auch: Letztere schneiden sehr gut ab, trotz ihrer im direkten Vergleich schwächeren CPUs. Während das Toshiba Satellite C70D-C-10N mit seiner A4-7210 noch erwartbar zurückliegt, zieht das HP Pavilion 15-ab052ng mit A10-8700P mehr oder weniger deutlich davon. Zur Ehrenrettung des B70-80 kann allerdings angeführt werden, dass es sich mit ihm im Arbeitsalltag ausgesprochen flüssig arbeitet – was nicht zuletzt auch seiner überraschend flotten Festplatte geschuldet ist.
Die konventionelle Festplatte des B70-80 80MR0006GE weist eine Bruttokapazität von 1.000 GB auf. Zur Verfügung stehen dem Nutzer davon 933 GB – der Rest geht für Betriebssystem, vorinstallierte Programme (darunter erfreulicherweise so gut wie keine Bloatware) und die Recoverypartition drauf. Innerhalb der Klasse der 2,5-Zoll-Festplatten mit 5.400 Umdrehungen pro Minute steht die verbaute Scorpio Blue von Western Digital (Typbezeichnung WD10JPCX-24UE4T0) sehr gut da. Durch die Bank weg – ob Lesen oder Schreiben, sequenziell, in 512- oder in 4 kByte-Blöcken – liegt sie deutlich vor jenen Hard Drives, die in den direkten Konkurrenten des B70-80 verbaut sind. Da sie ihre Stärke beim Laden von Betriebssystemen und oft benötigten Programmen hier nicht ausspielen kann, ist die Scorpio Blue auch einer Hybridfestplatte wie der Seagate ST500LM000 im CrystalDiskMark sichtbar überlegen. Einzig die neueren Revisions der Scorpio wie die WD10JPVX-22JC3T0 oder aber Platten mit 7.200 Umdrehungen können sich deutlich vor ihr platzieren.
Nvidias Optimus-Technologie sorgt dafür, dass sich die integrierte HD5500-Grafik und die schnellere GeForce 920M verzögerungsfrei die Klinke in die Hand geben können, wenn zusätzliche Grafikleistung gefordert wird. Obwohl Optimus im Vergleich zu AMDs vergleichbarer (und recht neuer) Enduro-Lösung als „altbewährt“ gelten sollte, funktionierte der fliegende Wechsel beim Benchmarking des B70-80 nicht immer auf Anhieb, wie sich beim Blick auf die Vergleichstabelle schnell herausstellte. Spätestens beim zweiten Anlauf klappte es allerdings immer; eine manuelle Zuweisung war nicht nötig.

Die verbaute GeForce 920M ist eine DirectX12-kompatible Grafikkarte, die auf der Kepler-Architektur basiert und einen Kerntakt von 954 MHz aufweist. Ihre zwei GByte DDR3-Speicher takten mit 900 MHz und sind über ein 64 Bit schmales Speicherinterface angebunden. Neben dem dedizierten Speicher kann die GPU bei Bedarf auch auf maximal zwei GByte des Arbeitsspeichers zugreifen. Die Leistungsaufnahme fällt mit etwa 20 Watt unter Last sehr niedrig aus.

Die Anwesenheit der GeForce 920M in unserem Testkandidaten hat – zumindest auf dem Papier – ihre Berechtigung: Ihre Leistung liegt im Benchmark, je nach Setting, zwischen 14 und 47 Prozent vor jener der CPU-internen HD5500. Im Vergleich zur nächsten „Ausbaustufe“, der GeForce 930M, liegt die 920er zwischen 9 und 22 Prozent zurück.

Wiederum interessant fällt der Vergleich mit den AMD-Carrizo-basierten Systemen aus. Die „kleine“ Radeon R3 iGPU des Toshiba Satellite C70D-C-10N liegt deutlich hinter der HD5500 und noch deutlicher hinter der GeForce 920M des Lenovo B70-80. Die dedizierte Radeon R8 M365DX an der Seite des A10-8700P im HP Pavilion 17-g054ng liegt im schlechtesten Falle etwa gleichauf – sprintet aber insbesondere in den anspruchsvolleren Settings des 3DMark 13 regelrecht davon. Dies ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass wir es hier mit einer Dual-Graphics-Lösung zu tun haben, sich dedizierter und integrierter Grafikchip also die Arbeit teilen können. Wie gut das klappt, hängt vom Optimierungsgrad der Software ab: Beim 3DMark 13 ist er sehr hoch, bei Games derzeit weniger. Das schlägt sich auch in den Spielebenchmarks nieder, wie im Folgenden zu sehen ist.
Für eine Einsteiger-Grafikkarte schlägt sich die GeForce 920M recht wacker – solange man sie nicht überfordert. Bei etwas älteren Spieletiteln wie Tomb Raider oder Grid: Autosport ergeben eine Auflösung von 1.366 x 786 Bildpunkten und mittlere Detailsettings gut spielbare Frameraten. Es ist sogar teilweise noch etwas Luft nach oben da: Grid etwa haben wir auch auf einem externen Monitor in HD-Auflösung getestet. Dabei fielen die durchschnittlichen FPS zwar unter das Niveau, das man als „flüssig“ bezeichnen würde; reduziert auf die maximale native Auflösung des B70-80 (1.600 x 900 Bildpunkte) blieb der Racer aber weitgehend spielbar.

Wiederum zeigt sich der deutliche Leistungsvorsprung der dedizierten Grafikeinheit vor der integrierten Lösung; GeForce 920M und Intel HD5500 trennen in der Spielepraxis 40 Prozent und mehr. Weniger einheitlich ergibt sich das Bild beim Vergleich mit der AMD-basierten Dual-GPU-Lösung mit der Radeon R8 M365DX. Bei niedrigen Settings (1.024 mal 768 Bildpunkte, low detail) liegt sie deutlich zurück – teilweise gerade mal auf Höhe der HD5500. Höhere Einstellungen meistert sie dagegen teils besser als die GeForce 920M. Das führt dann zu der Situation, dass die Radeon R8 M365DX bei Tomb Raider in niedrigen sowie in mittleren Einstellungen praktisch dieselben (gut spielbaren) Frameraten liefert. Das scheint aber eher die Ausnahme denn die Regel zu sein; in unserem umfangreichen Vergleichstest zur Radeon R8 M365DX wird ihr im Durchschnitt die Leistungsfähigkeit der GeForce 920M attestiert. Wer also in jedem Fall mehr Grafikleistung möchte, der muss sich an anderer Stelle umsehen – etwa bei Systemen mit GeForce 930M oder 940M. Die GeForce 920M in unserem Testkandidaten liegt leistungsmäßig übrigens etwa auf dem Niveau anderer Systeme, die mit derselben GPU bestückt sind.
Im Idle-Zustand ist vom B70-80 nicht viel mehr zu vernehmen als das leise Surren der Festplatte; bei maximal 34,4 dB(A) liegt der Schallpegel hier. Unter Last dreht das System im Mittel nur wenig auf – wir messen 35,8 dB(A). Etwa gleich laut fällt die Wiedergabe von DVDs auf, wobei hier weniger der Lüfter, als vielmehr das Laufwerk Schall emittiert. Dies erfolgt dann aber auf gleichbleibendem Niveau, während es etwa bei Spielen zu Lautstärkenspitzen von bis zu 40,7 dB(A) kommen kann, wenn sich der Lüfter stoßweise verstärkt um Temperaturausgleich bemüht.Akku Dell Latitude E6320 .

Der Vergleich zeigt, dass das B70-80 80MR0006GE insbesondere unter Last ein relativ leises Notebook ist. Im Idle-Betrieb ist es zwar ein paar wenige dB(A) lauter als die Konkurrenz, liegt damit aber immer noch im grünen Bereich. Die wesentliche Lautstärkequelle ist hier die Festplatte, wie der Vergleich mit dem B70-80 80MRV097PB nahelegt, das stattdessen über eine praktisch geräuschlose SSD verfügt.
Im Leerlauf hält sich die Temperaturentwicklung beim B70-80 weitgehend in Grenzen; lediglich vorne rechts können es auch mal knapp mehr als 30 Grad werden. Unter länger andauernder Volllast steigen die Temperaturen vor allem in der Gehäusemitte (wo Prozessor und GPU sitzen) sowie nahe dem Lüftungsschacht auf etwas über 40 Grad. Selbst bei Verwendung auf dem Schoß sollte es damit nicht unangenehm werden, zumal eine derart starke, lang andauernde Belastung mit entsprechender Temperaturentwicklung in der Alltagspraxis kaum zu erreichen ist. Insgesamt wird die Schmerzgrenze nicht überschritten (wenngleich unser Testkandidat im Klassenvergleich schon als leichter Hitzkopf auffällt). Eine Ausnahme bildet das Netzteil, das bei Steckdosenbetrieb und unter Volllast unangenehme 48,9 Grad heiß werden kann.

Das B70-80 gibt auch unter Stress – simuliert mit Furmark und Prime95 bei einer Laufzeit von einer Stunde – konstant volle Leistung. CPU im Zweikern-Turbomodus (also bei 2,5 GHz), die GeForce maximal getaktet – kein Throttling also. Bei einer Kerntemperatur, die stets unterhalb der kritischen Marke von 80 Grad bleibt, wäre alles andere auch eine Überraschung gewesen.
Schwache Bässe sind ein weit verbreitetes Phänomen im Notebookbereich. Im Falle des B70-80 dagegen lassen sich die Bassvibrationen bei Berührung der bodenseitig angebrachten Speaker sogar spüren – sie liefern recht ordentlichen Druck, mit dem sich mittelgroße Räume gut beschallen lassen. Die standardmäßigen EQ-Settings sorgen allerdings für eine Überbetonung der Bässe zulasten der Transparenz bei Höhen und Mitten, die durch Umstellung der Settings im Dolby Control Panel grob abgemildert werden kann (es stehen nur fünf Basiseinstellungen parat). Anschließend noch Feinkorrekturen im Equalizer des Mediaplayers durchgeführt, und das B70-80 liefert einen recht ausgewogenen Klang.

Auch das interne Mikrofon macht seinen Job gut. Der Klang der aufgenommenen Stimme wird zwar um die tiefen Frequenzen beschnitten, aber für die Verständlichkeit sind Höhen und Mitten ohnehin wichtiger. Ein Gespräch via Skype gelang jedenfalls ohne Probleme bei geöffnetem Fenster und draußen lärmendem Rasenmäher. Wer ein Headset verwenden möchte, kann dieses über einen rechtsseitig angebrachten Mic/Line-Kombiport anschließen.
Selbst bei maximaler Displayhelligkeit und im Höchstleistungs-Profil steigt der Energiebedarf des B70-80 auf maximal 7,9 Watt. Das ist hervorragend im Vergleich mit der 17-Zoll-Konkurrenz: Der ein oder andere Mitbewerber mag zwar bessere Minimalwerte erzielen, aber bezogen auf die Stromrechnung zählt eben der Durchschnittsverbrauch, und da macht dem Testkandidaten niemand etwas vor.

Beim Verbrauch unter Last sind es lediglich leistungsschwächere Konkurrenten, die dem B70-80 mit seinen 33,6 Watt unter Last das Wasser reichen können – das Medion Akoya E7416 und das Toshiba Satellite C70D-C-10N beispielsweise. Gegenüber leistungstechnisch ähnlichen Systemen erscheint der Verbrauch dagegen niedrig. In heruntergefahrenem Zustand genehmigt sich das Testgerät übrigens immer noch 1,6 Watt; im Windows-Energiesparmodus sind es 2,1 Watt.
Das B70-80 ist mit einem 41 Wh-Akku ausgestattet und liegt damit im Normbereich seiner Klasse (die Vergleichsgeräte liegen zwischen 40 und 45 Wh). Auf Sparflamme holt es ordentliche 7:17 Stunden heraus, wie uns der Battery Eater Reader’s Test bescheinigt (dabei wird das Display maximal heruntergeregelt, das Energiesparprofil aktiviert und die Funkmodule ausgeschaltet).

Das andere Extrem loten wir mit dem Battery Eater Classic Test aus: Das Programm lässt eine in Echtzeit gerenderte Grafik in Dauerschleife laufen, während das Display auf die höchste Helligkeitsstufe geregelt ist. Die Funkmodule sind an, das Hochleistungsprofil eingestellt – maximale Belastung also. Exakt 100 Minuten hält das Testgerät dabei durch und präsentiert sich damit wiederum recht ausdauernd.

Während dem Battery Eater eher „Ausnahmesituationen“ zugrunde gelegt werden, um Eckdaten zu ermitteln, überprüfen wir mit unserem eigenen WLAN-Test die Akkuleistung in einem alltagsnahen Setting. Es werden hier in regelmäßigen Abständen zufällige Webseiten aufgerufen, während das Profil „Ausbalanciert“ aktiv und die Displayhelligkeit auf einen praxisnahen Wert von etwa 150 cd/m² eingestellt ist. Das Ergebnis von 5:35 Stunden reicht zwar nicht ganz für einen vollen Arbeitstag aus, doch liegt es deutlich an der Spitze des Testfeldes.

Damit können wir dem B70-80 eine insgesamt sehr gute Akkulaufzeit bescheinigen, die es für den mobilen Einsatz geeignet erscheinen lässt. Zumal das Volltanken nach komplettem Verbrauch der Akkuladung in weniger als anderthalb Stunden erfolgt. Ein größerer Akku als das verbaute Modell mit 41 Wh ist seitens Lenovo nicht vorgesehen.
Eines vorweg: Das Lenovo B70-80 80MR0006GE steht in der Gesamtschau besser da als so manches Lenovo-Gerät, das wir in jüngster Vergangenheit unter die Lupe nehmen konnten. Allerdings fällt die Qualität der einzelnen Wertungsbereiche zu stark auseinander, als dass man von einem homogenen Ganzen sprechen könnte. Möglicherweise ist dies der Tatsache geschuldet, dass der Testkandidat sowohl Büroarbeiter als auch Gelegenheitsspieler zufriedenstellen möchte (oder Menschen, die sich zu beiden Gruppen zählen).

Gefallen können insbesondere die überdurchschnittlich lange Ausdauer des B70-80 sowie seine geringe Lautstärkenentwicklung – beides Bereiche, die für ein Office-Gerät von größerer Bedeutung sind, und in denen keiner der direkten Konkurrenten unserem Testsystem etwas vormacht. Auch die niedrige Temperaturentwicklung sowie das klangstarke Soundsystem wissen zu überzeugen.

Ansonsten fallen insbesondere die entertainment-relevanten Wertungen eher durchschnittlich aus. Das Display ist zwar recht kontrastreich und gleichmäßig ausgeleuchtet, aber nicht sonderlich farbtreu. Die dedizierte GeForce 920M stellt zwar einen deutlichen Sprung gegenüber der Prozessorgrafik dar, ist aber immer noch eine Einsteigerlösung und taugt daher vornehmlich für ältere bzw. weniger anspruchsvolle Spiele.

Nicht ausreichend ist die schlechte Tastatur, welche das B70-80 als Schreibmaschine disqualifiziert. Es wird Zeit, dass Lenovo hier einen Nachfolger ins Feld schickt – oder aber auf die Keyboardeinheiten der Thinkpad-Serie zurückgreift, die ja auch in günstigen Modellen verbaut werden. Auch das Fehlen jeglicher hardwarebasierter Sicherheitsfeatures (wenn man vom Kensington-Schloss mal absieht) ist für ein Office-System definitiv ein Manko.

Schlussendlich hängt es stark von Ihren Präferenzen ab, ob Sie mit dem B70-80 80MR0006GE glücklich werden können. Sollten Sie exakt die Mischung aus großem Display, Preisniveau und Mittelklasse-Hardware suchen, haben Sie aktuell nur wenige Alternativen. Das HP Pavilion 17-g054ng bringt es auf ein vergleichbares Leistungsniveau wie der Testkandidat (dedizierte Grafik inklusive). Es ist zudem mit einem sehr guten Full HD-Panel erhältlich und kostet hundert Euro weniger. Die Eingabesektion ist etwas besser geraten, dafür ist es aber deutlich energiehungriger und hält im Akkubetrieb nicht so lange durch. Akku Dell Latitude E6420 .

Falls Sie bereit sind, etwas tiefer in die Tasche zu greifen, so finden Sie im Dell Inspiron 17-5758 einen interessanten Kandidaten, der neben dedizierter GeForce 920M mit einem Full HD-Bildschirm und einer Core i7-5500U aufwarten kann. Das HP Pavilion 17-g013ng legt zum Preis von 900 Euro mit seiner GeForce 940M sogar noch eine potentere Grafikkarte dazu. Teilweise deutlich günstiger sind Sie dagegen mit dem Medion Akoya E7416 oder dem Toshiba Satellite C70D-C-10N unterwegs, die beide auf Spieletauglichkeit verzichten und so mehr „business-like“ daherkommen. Und wenn Sie mit einem kleineren Display leben können (oder es sogar wünschen), dann ist das Dell Inspiron 15-5558 möglicherweise einen Blick wert: Es kostet ebenso viel wie das Lenovo B70-80 und weist neben einer identischen Kombination aus CPU und GPU ein 15,4 Zoll großes Full HD-Display auf.

09:24 Publié dans Passions | Lien permanent | Commentaires (0)

10/10/2015

Laptop Akku HP Pavilion dm1

Lenovos Multi-Mode-15,6-Zöller Flex 2 Pro-15 leistet sich keine gravierenden Schwächen und steht als runder Allrounder da. Allerdings schraubt die gute Ausstattung (SSD, 16 GB RAM) den Preis auf knapp 1.000 Euro.
Das Lenovo Flex 2 Pro 15 stellt ein 15,6-Zoll-Notebook dar, das mit einem um etwa 300 Grad umklappbaren Bildschirm ausgestattet ist. Somit bietet der Rechner - wie alle Modelle der Flex Reihe - diverse Nutzungsmodi. Lässt man den großen Öffnungswinkel des Bildschirms einmal außer acht, steht ein gut ausgestatteter 15,6-Zoll-Allrounder vor einem. Ob das Gerät überzeugen kann, verrät unser Testbericht.

Das Flex 2 Pro ist der Kategorie Convertible/2-in-1 zuzuordnen. Ein Überangebot an direkten Konkurrenten gibt es nicht wirklich. In unserer Datenbank finden sich mit dem HP Envy 15-w000ng x360 und dem Asus Transformer Book Flip TP500LN zwei passende Modelle. Aber auch 'normale' Notebooks wie das Acer Aspire VN7-571G oder das HP Pavilion 15-ab022ng zählen zu den Konkurrenten des Lenovo Rechners.
Das Gehäuse des Flex 2 Pro ist weitgehend aus einer Aluminium-Legierung gefertigt. Die Ausnahme bildet der Displayrahmen. Alle Gehäusekomponenten sind dabei schwarz gefärbt. Die Oberseite der Baseunit ist zudem noch mit einer Bürstung versehen. Die Oberflächen sind generell recht anfällig für Fingerabdrücke. Gegenüber dem bereits von uns getesteten Lenovo Flex 2 15 fällt das Pro-Modell insgesamt schlanker aus. Zudem fehlt ihm das optische Laufwerk des Flex 2 15. Die Besonderheit der Flex-Modelle ist der sogenannte Stand-Modus. Dabei kann der Deckel soweit geöffnet werden, dass die Oberseite der Baseunit als Standfläche des Geräts dient. Diese Position erleichtert die Nutzung des Touchscreens. Das Flex 2 Pro kann keine Wartungsklappe vorweisen. Zudem ist der Akku fest verbaut.

Trotz des Aluminiumgehäuses kann das Gehäuse links neben der Tastatur und unterhalb des Touchpads etwas durchgebogen werden. Druck auf die Fläche unterhalb des Touchpads führt zudem dazu, dass sich Ober- und Unterschale etwas gegeneinander verschieben. Das darf bei einem 1000-Euro-Gerät nicht passieren. Die Verwindungssteifigkeit der Baseunit bewegt sich im normalen Rahmen. Gleiches gilt für den Deckel des Rechners. Weder ein Verdrehen des Deckels noch Druck auf seine Rückseite führen zu Bildveränderungen. Die Scharniere halten den Deckel fest in Position und wippen etwas nach. Eine Ein-Hand-Öffnung des Deckels ist mit etwas Finger-Hand-Arm-Akrobatik möglich.
Auffälligkeiten auf Seiten der Ausstattung zeigt der Rechner nicht. Die übliche Schnittstellenauswahl ist vorhanden. Von den drei USB-Schnittstellen arbeitet nur eine nach dem USB-3.0-Standard - es hätten durchaus zwei USB-3.0-Steckplätze sein dürfen. Lediglich ein Video-Ausgang (HDMI) ist vorhanden. Den VGA-Ausgang hat Lenovo eingespart. Die Anordnung der Schnittstellen gefällt. Die Bereiche neben der Handballenablage bleiben frei von Kabeln.
Lenovo verbaut im Flex 2 Pro ein WLAN-Modul der Firma Intel (3160-AC). Dieses unterstützt die WLAN-Standards 802.11 a/b/g/n/ac. In einem 15-Meter-Radius um unseren Router herum hat sich die Verbindung stets stabil gezeigt. Geschwindigkeitseinbrüche konnten wir nicht beobachten. Das Intel-Modul stellt ebenso die Bluetooth-4.0-Funktionalität des Rechners bereit. Der Gigabit-Ethernet-Chip stammt von Realtek. Es handelt sich hier um ein altbekanntes, etabliertes Modell aus der RTL8168/8111-Familie.
Dem Rechner liegen mit einem Schnellstartposter und Garantieinformationen die üblichen Zugaben bei,Unser Testgerät wird mit vorinstalliertem Windows 8.1 (64 Bit) ausgeliefert. Ein Recovery Medium liegt dem Rechner nicht bei. Das Flex 2 Pro kann kostenlos auf Windows 10 aktualisiert werden. Wer auf Windows 7 setzen möchte, hat auch dazu die Möglichkeit. Lenovo stellt entsprechende Treiber bereit.
Auch ohne Wartungsklappe ist der Zugriff auf die Innereien des Rechners recht einfach zu erlangen. Nach Entfernung aller Schrauben auf der Unterseite des Geräts kann die Unterschale mit einem Fugenglätter oder Spatel abgelöst und anschließend einfach abgenommen werden. Zwei Arbeitsspeicherbänke hat das Flex 2 Pro zu bieten, die beide mit jeweils einem 8-GB-Modul belegt sind. Ein Tausch der Festplatte würde ebenfalls kein Problem darstellen. Im Falle eines Defekts könnte auch der Akku gewechselt werden. Akku HP EliteBook 8560p .

Lenovo lässt dem Flex 2 Pro eine zweijährige Garantie zuteil kommen. Der Garantiezeitraum kann auf drei Jahre erweitert werden. Dafür müssen etwa 50 bis 60 Euro auf den Tisch gelegt werden. Tipp: Lenovo bietet auf einer eigenen Webseite die Möglichkeit, alle verfügbaren Garantieerweiterungen für ein Gerät anzeigen zu lassen. Auch ein direkter Kauf von Garantieerweiterungen ist möglich.
Lenovo hat das Flex 2 Pro mit einer beleuchteten Chiclet-Tastatur bestückt. Die Beleuchtung kennt zwei Helligkeitsstufen und kann über eine Funktionstaste ein- bzw. ausgeschaltet werden. Die Tasten in typischer Lenovo-Form besitzen ein sehr leichte konkave Wölbung und eine glatte Oberfläche. Sie warten mit einem kurzen Hub und einem klaren Druckpunkt auf. Auch ihr Widerstand gefällt uns. Alles in allem liefert Lenovo hier eine Tastatur, die auch für häufigere Schreibarbeiten geeignet ist.

Als Mausersatz dient ein multitouchfähiges Clickpad, das es auf eine Fläche von etwa 10,7 x 7,1 cm bringt. Somit steht viel Platz zur Nutzung der Gestensteuerung zur Verfügung. Das Pad besitzt eine glatte Oberfläche, die die Finger nicht beim Gleiten behindert. Das Pad ist nicht einhundertprozentig eingefasst. Links unten ragt es einen Tick zu sehr heraus. Das Pad besitzt einen kurzen Hub und einen deutlichen Druckpunkt.

Der kapazitive Touchscreen unterstützt 10-Touchpunkte. Er hat uns keine Probleme bereitet und reagiert prompt auf Eingaben.
Lenovo hat das Flex 2 Pro mit einem spiegelnden 15,6-Zoll-Display ausgestattet, das eine native Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten besitzt. Kontrast (1015:1) und Schwarzwert (0,27 cd/m²) fallen gut bis sehr gut aus. Auf Seiten der Helligkeit besteht Verbesserungsbedarf. Ein Wert von 240,2 cd/m² ist für ein Gerät dieser Preisklasse zu wenig. Hier hätten wir einen Wert erwartet, der deutlich näher an 300 cd/m² heranreicht.
Im Auslieferungszustand zeigt der Bildschirm eine DeltaE-2000-Abweichung von 7,51 - weder ein guter noch ein allzu schlechter Wert. Anzustreben wäre eine Abweichung kleiner 3. Einen Blaustich zeigt der Bildschirm nicht. Weder den sRGB- noch den AdobeRGB-Farbraum kann das Display darstellen. Hier liegen die Abdeckungsraten bei 59 Prozent (sRGB) bzw. 37 Prozent (AdobeRGB).
Lenovo hat das Flex 2 Pro mit einem IPS-Panel ausgestattet. Somit ist der Bildschirm aus jeder Position heraus ablesbar. Im Freien kann das Gerät nicht benutzt werden. Die Kombination aus spiegelnder Bildschirmoberfläche und zu geringer Helligkeit verhindert es.
Lenovo bietet mit dem Flex 2 Pro-15 einen 2-in-1-Allrounder im 15,6-Zoll-Format. Der Rechner verfügt über mehr als genug Rechenleistung für den Alltag und kann Spiele flüssig darstellen. Unser Testgerät ist für etwa 1.000 Euro zu haben. Werden Abstriche bei der Ausstattung hingenommen, ist das Gerät bereits ab etwa 700 Euro zu bekommen.
Im Inneren des Flex 2 Pro steckt ein Intel Core i7-4510U Zweikernprozessor. Es handelt sich hierbei um einen sparsamen ULV-Prozessor mit einer TDP von 15 Watt. Der Prozessor gibt in allen Anwendungsszenarien eine gute Figur ab und sollte die meisten Nutzer zufriedenstellen. Die CPU arbeitet mit einer Basisgeschwindigkeit von 2 GHz. Eine Steigerung auf 2,8 GHz (beide Kerne) bzw. 3,1 GHz (nur ein Kern) ist mittels Turbo möglich. Die volle Rechenleistung des Prozessors steht nur bei Single-Thread-Anwendungen zur Verfügung. Diese durchläuft die CPU mit 2,8 bis 3,1 GHz. Multi-Thread-Anwendungen bearbeitet sie mit 2,3 bis 2,4 GHz. Damit bleibt die CPU bei Multi-Thread-Anwendungen hinter ihren Möglichkeiten zurück.

Es überrascht, dass Lenovo im Oktober 2015 noch Rechner anbietet, die mit diesem Prozessor ausgestattet sind. Schließlich ist mit dem Core i7-5500U Prozessor bereits vor mehr als einem Jahr ein entsprechender Nachfolger auf den Markt gekommen. Lenovo hat zudem Varianten des Flex 2 Pro-15 im Angebot, die mit dem genannten Nachfolger ausgestattet sind. Der Core i7-5500 bietet gegenüber dem Core i7-4510U im Schnitt etwa 10 Prozent Mehrleistung - wenn beide ihre vollen Geschwindigkeiten ausfahren können.
Dass das Flex 2 Pro absolut flüssig läuft, sollte nicht überraschen. Schließlich stecken ein starker Prozessor und eine schnelle Solid State Disk in dem Rechner. Auch die Resultate in den PC Mark Benchmarks fallen gut aus. Unser Vergleichsdiagramm zeigt, dass sich das HP Envy 15-w000ng x360 im PC Mark 8 Benchmark deutlich vom Lenovo Rechner absetzen kann. Dies ist der niedrigeren Bildschirmauflösung (1.366 x 768) des HP Geräts geschuldet. Wird die Desktopauflösung des Flex 2 Pro auf dieses Niveau gesenkt, liefert es ähnliche Resultate. An der Systemleistung des Flex 2 Pro kann nicht weiter geschraubt werden. Lenovo hat alles ausgereizt.
Lenovo hat das Flex 2 Pro mit einer Solid State Disk aus dem Hause Samsung ausgestattet. Es handelt sich um ein Modell im 2,5-Zoll-Format, das eine Gesamtkapazität von 256 GB bietet. Davon sind etwa 170 GB nutzbar. Der restliche Speicherplatz wird von der Windows Installation, der Recovery Partition und einer Backup Partition in Beschlag genommen. Letztere enthält die Treiber und die vorinstallierten Anwendungen. Alles in allem liefert die SSD gute Transferraten .
Lenovo hat das Flex 2 Pro mit einer GPU der Mitteklasse bestückt. Die Wahl fiel auf den GeForce 840M Grafikkern. Dieser unterstützt DirectX 11 und arbeitet mit einer Basisgeschwindigkeit von 1.029 MHz. Per Turbo kann die Geschwindigkeit auf 1.124 MHz erhöht werden. Die Resultate in den 3D Mark Benchmarks bewegen sich auf einem normalen Niveau für den hier verbauten Grafikkern. Mit der GeForce 940M GPU befindet sich bereits der direkte Nachfolger des 840er-Kerns auf dem Markt. Einen zwingenden Grund entsprechend ausgestattete Rechner zu kaufen, gibt es nicht. Der 940er-Kern kann nur mit einem sehr geringen Leistungsplus (unter 5 Prozent) aufwarten. Akku Compaq Presario CQ71 .

Neben der GeForce GPU steckt auch Intels HD Graphics 4400 Grafikkern in dem Lenovo Rechner. Zusammen bilden Sie eine Umschaltgrafiklösung (Optimus). Intels GPU kommt im Alltags- und im Akkubetrieb zum Einsatz. Der GeForce Kern hat seinen Auftritt bei Anwendungen, die nach viel Grafikleistung verlangen - beispielsweise Computerspiele. Die Umschaltung zwischen beiden Kernen verläuft automatisch. Der Nutzer hat aber immer die Möglichkeit einzugreifen.
Das Flex 2 Pro erlaubt die Nutzung von Computerspielen. So schafft es die verbaute Hardware, viele Spiele in HD-Auflösung (1.366 x 768 Bildpunkte) bei mittleren bis hohen Qualitätseinstellungen darzustellen. Leistungshungrige Titel wie Evolve erfordern eine Reduzierung von Auflösung/Qualitätsniveau. Für ein Spiel wie Batman: Arkham Knight reicht auch dies nicht aus. Hier sind keine spielbaren Frameraten zu erreichen. Die Nutzung der vollen Full-HD-Auflösung des Bildschirms ist nur bei wenigen Spielen möglich. Die Auswahl ist auf ältere Spiele bzw. Spiele, die nur geringe Anforderungen an die Hardware stellen, beschränkt.

Wer mehr Spieleleistung wünscht, muss zu einem anderen Rechner greifen. Im Segment Convertible/2-in-1 finden sich kaum Geräte, die mit stärkeren GPUs aufwarten können. Hier muss zu einem konventionellen Notebook gegriffen werden. So käme beispielsweise das Acer Aspire VN7-571G in Frage. Letzteres ist u.a. mit GeForce GTX 850M bzw. GTX 950M Grafikkernen zu bekommen. Die Preise fangen aktuell bei etwa 830 Euro an.
Der Lüfter des Flex 2 Pro steht im Leerlauf durchaus auch Mal still. In der Regel arbeitet er aber mit niedriger Geschwindigkeit und gibt ein leises, konstantes Rauschen von sich. Unter Last dreht der Lüfter auf. Während des Stresstests messen wir einen Schalldruckpegel von 40,1 dB - der Wert geht in Ordnung. Der Wert ist nicht zuletzt dem während des Stresstests gedrosselten Prozessor zu verdanken. Nervige Nebengeräusche wie Pfeifen oder Fiepen gibt der Lüfter nicht von sich. 
Den Stresstest (Prime95 und Furmark laufen für mindestens eine Stunde) durchläuft der Rechner im Netz- und im Akkubetrieb auf die gleichen Weisen. Der Grafikkern arbeitet permanent mit voller Geschwindigkeit (1.124 MHz). Der Prozessor wird nach etwa 5 bis 10 Minuten von 1,9 bis 2 GHz auf 1,4 bis 1,5 GHz abgebremst und verbleibt auf diesem Niveau. Die Erwärmung des Rechners fällt insgesamt sehr moderat aus. Während des Stresstests wird lediglich an einem Messpunkt die 40-Grad-Celsius-Marke überschritten.
Die Stereolautsprecher des Flex 2 Pro haben ihren Platz am vorderen Rand der Geräteunterseite gefunden. Sie produzieren einen ordentlichen Klang, dem es an Bass fehlt. Sprache ist gut zu verstehen. Durch das vorinstallierte Tool Dolby Digital Plus wird der Klang noch weiter aufgebessert.
Auf Seiten der Energieaufnahme hält das Flex 2 Pro keine Überraschungen. Im Leerlauf messen wir Werte von bis zu 8,7 Watt - so sind wir es von Haswell-ULV-Notebooks gewohnt. Im Spielealltag steigt der Leistungsbedarf auf etwa 41,6 Watt (+/- 5 Watt). Auch hierbei handelt es sich um einen normalen Wert für die verbaute Hardwareplattform. Während des Stresstests liegt der Energiebedarf nur knapp 2 Watt höher. Hier macht sich der gedrosselte Prozessor bemerkbar. Die Nennleistung des Netzteils beträgt 65 Watt.
Im Idle-Modus erreicht das Flex 2 Pro eine Laufzeit von 11:50 h. Der Konkurrent HP Envy 15-w000ng x360 (12:51 h) hält länger durch. Der Idle-Modus wird durch den Battery Eater Readers Test überprüft. Der Bildschirm läuft auf der geringsten Helligkeitsstufe, das Energiesparprofil ist aktiviert und die Funkmodule sind abgeschaltet. Unter Last stellt das Flex 2 Pro den Betrieb nach 1:35 h ein. Erneut liegt es hinter dem Envy (1:47 h) zurück. Die Laufzeit unter Last wird mit dem Battery Eater Classic Test ermittelt. Dabei arbeitet der Bildschirm mit voller Helligkeit, das Hochleistungsprofil und die Funkmodule sind eingeschaltet.

Unseren praxisnahen WLAN-Test beendet der Lenovo Rechner nach 5:21 h. Auch hier schneidet das Envy (6:34 h) deutlich besser ab. Mit diesem Test simulieren wir die Auslastung beim Aufruf von Webseiten. Das Profil 'Ausbalanciert' ist aktiv, und die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² geregelt. Die Videowiedergabedauer testen wir, indem wir den Kurzfilm Big Buck Bunny (H.264-Kodierung, 1.920 x 1.080 Bildpunkte) in einer Dauerschleife laufen lassen. Die Funkmodule sind deaktiviert, und die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² reguliert. Das Flex 2 Pro erreicht eine Laufzeit von 5:49 h. Beim Envy haben wir diesen Test nicht durchgeführt.

Alles in Allem gehen die Akkulaufzeiten des Lenovo Rechners völlig in Ordnung, reißen aber niemanden vom Hocker. Dass das Flex 2 Pro hinter dem Envy zurückliegt, überrascht nicht. Letzteres ist mit einem dunklen, geringer aufgelösten Bildschirm ausgestattet und verfügt zudem noch über etwas mehr Akkukapazität.
Bei dem Lenovo Flex 2 Pro-15 handelt es sich um einen 2-in-1-Allrounder im 15,6-Zoll-Format. Um ein vollwertiges Convertible zu sein, fehlt dem Gerät ein Tablet-Modus, wie ihn beispielsweise die Yoga-Modelle von Lenovo bieten. Das Flex 2 Pro bietet mehr als genug Rechenleistung für den Alltag. Dank der GeForce GPU kann es auch Spiele darstellen. Der Rechner erwärmt sich nicht sonderlich stark und erzeugt nicht viel Lärm. Eine schnelle Solid State Disk sorgt für ein flink arbeitendes System. Der IPS-Full-HD-Bildschirm gefällt uns insgesamt. Er zeigt ein schönes Bild und liefert einen guten Kontrast. Einzig die Helligkeit dürfte größer ausfallen. Zudem hätten wir uns ein entspiegeltes Display gewünscht. Die Akkulaufzeiten gehen in Ordnung und auch bei den Eingabegeräten leistet sich Lenovo keine Schwächen. Allerdings hätte Lenovo etwas mehr Sorgfalt beim Gehäuse an den Tag legen können. Obwohl der Rechner keine Wartungsklappe mitbringt, kann recht leicht auf die Innereien zugegriffen werden. Die Unterseite der Baseunit lässt sich problemlos demontieren. Mit einem Preis von knapp 1.000 Euro gehört der Rechner nicht zu den günstigsten Modellen - hier macht sich die Ausstattung (SSD, 16 GB RAM) bemerkbar.

Lenovo liefert mit dem Flex 2 Pro einen Allrounder, der sich keine gravierenden Schwächen leistet. Nichtsdestotrotz handelt es hier um ein recht spezielles Gerät. Das Flex 2 Pro unterscheidet sich durch den Stand-Modus von herkömmlichen 15,6-Zoll-Notebooks. Wer mit diesem Modus nichts anfangen kann, ist mit einem herkömmlichen Notebook besser bedient.

So böte sich das an früherer Stelle erwähnte Acer Aspire VN7-571G an. Hierbei handelt sich um einen schlanken 15,6-Zoll-Allrounder mit einem leichten Fokus auf Spiele. Der Rechner bietet einen matten Full-HD-IPS-Bildschirm und bessere Akkulaufzeiten als das Flex 2 Pro. Das Aspire ist ab etwa 770 Euro (GeForce-840M-Modell) zu haben. Akku HP Pavilion dm1 .

Übrigens: Das HP Envy 15-w000ng x360 sehen wir nicht wirklich als Alternative zum Flex 2 Pro an. Das HP Convertible ist mit einem dunklen, niedrig auflösenden Bildschirm ausgestattet. Dabei handelt es sich um ein blickwinkelinstabiles TN-Panel. Welcher HP-Angestellte auch immer auf die Idee gekommen ist, ein solches Display in einem Convertible zu verbauen, sollte über eine berufliche Umorientierung nachdenken.

07:56 Publié dans Passions | Lien permanent | Commentaires (0)

04/10/2015

Laptop Dell Inspiron 15R Akku

Lenovos Neuling will sich durch seine Mittelklasse-Grafikkarte für das Multimedia-Segment qualifizieren, patzt aber bei Bildschirm und Sound. Wer Wert auf gute Office-Eigenschaften legt, könnte von der Tastatur enttäuscht sein. Die meisten anderen Eigenschaften und besonders die Leistung wissen hingegen durchaus zu überzeugen.
Beim Lenovo Z51-70 in der getesteten Variante 80K600GSGE handelt es sich um ein 15,6 Zoll großes Multimedia-Notebook der mittleren Preisklasse für 799 Euro (UVP), das sich dank seiner schnellen, aber trotzdem sparsamen Allround-CPU Intel Core i5-5200U sowie 8 GB RAM auch für anspruchsvollere Software und Multimedia-Aufgaben eignet. Mit an Bord ist auch eine 256-GB-SSD, die zwar nicht viel Speicherplatz bietet, dafür aber ein flüssiges Bedienerlebnis sowie schnelle Startzeiten von Programmen und Spielen sicherstellt. Die verbaute topaktuelle Mittelklasse-Grafikkarte AMD Radeon R9 M375 mit 2 GB dediziertem Speicher kann auch viele aktuelle Games in mittleren Einstellungen flüssig darstellen.

Lenovos Seite zur Serie Z51 wies zum Testzeitpunkt acht verschiedene Z51-70-Varianten aus, leider war unsere nicht darunter, konnte dafür aber bei einigen Händlern gesichtet werden. Obwohl die Modelle auf der Seite sich preislich zwischen 599 und 999 Euro bewegen, sollen sie unserem Testgerät alle (!) ein IPS-Display voraus haben, was wir mal bezweifeln und eher auf einen Fehler seitens Lenovo tippen. Ansonsten gibt es die innerhalb einer Serie üblichen Unterschiede bei Prozessor, Speicherausstattung, Grafiklösung und Massenspeicher. So werden auch Geräte mit herkömmlicher HDD sowie welche ohne dedizierte Grafikkarte angeboten. Im August 2014 hatten wir ein Notebook aus der Vorgängerserie Z50-70 im Test, das den aktuellen Modellen optisch ähnelt und noch mit Haswell CPU und Nvidia GeForce 840M bestückt ist. Auch eine weitgehend baugleiche Z51-70-Variante mit der schwächeren Radeon R9 M360 hatten wir schon im Test.

Zum Vergleich ziehen wir das Acer Aspire V3-574G-59MA sowie das Dell Inspiron 15-5558 heran. Dabei handelt es sich um ebenfalls 15,6 Zoll große Multimedia-Notebooks, die für ähnliche Preise zu haben sind und auch über dedizierte Grafikkarten sowie wie das Testgerät über den i5-5200U verfügen.
Das in den Augen des Testers durchaus ansehnliche Gehäuse des Lenovo Z51-70 ist, was den im Betrieb sichtbaren Teil angeht, in Silber gehalten, wobei die Oberseite der Base im Gegensatz zum Displayrahmen anscheinend aus Alu besteht und ein nettes Brushed-Metal-Finish aufweist, auf dem keine Fingerabdrücke zu sehen sind. Aufgeklappt präsentiert sich das Design kantig-futuristisch, in zugeklapptem Zustand schlicht und unauffällig. Als recht dünn und nicht besonders steif erweist sich der Deckel, dessen Rückseite aus glattem Kunststoff in matt schimmerndem Schwarz besteht und schnell begrabbelt aussieht.

Trotz Metalleinsatz lässt sich die Base mit etwas Kraft ein Stück weit verwinden und gibt dabei Knistergeräusche von sich. Einhändiges Öffnen des Deckels ist kein Problem, bei ruckartigen Bewegungen schwingt er für einige Sekunden nach. Wenn man vom nicht ganz sauber eingepassten, an einer Seite etwas überstehenden DVD-Tray absieht, gibt es gerade im Hinblick auf den Preis keine nennenswerten Verarbeitungsmängel oder Instabilitäten zu beklagen. Ohne Demontage kann der Akku nicht ausgetauscht werden.
Zum Glück ist wenigstens der an einen USB-Stecker erinnernde spezielle Lenovo Stromanschluss nicht auch noch an den vorderen Seiten gelandet, wo sich alle restlichen Steckplätze ergonomisch ungünstig tummeln. Anschlüsse bei Geräten mit optischem Laufwerk und seitlicher Entlüftung weiter hinten zu platzieren, stellt offenbar für die meisten Hersteller eine nicht zu bewältigende oder zu teure Herausforderung dar. Wenn man mal vom untoten VGA-Ausgang absieht, ist alles an Bord, was jeder braucht und erwartet, aber auch nicht mehr. So arbeitet einer der USB-Ports immer noch nach dem veralteten Standard 2.0 und eignet sich so kaum für Massenspeicher, aber hier dürfte ohnehin fast immer die externe Maus landen. Dell Vostro 1510 Akku .

Die USB-3.0-Ports schafften die an der externen Platte des Testers üblichen knapp 100 MB/s. Für die Messung der Performance des Kartenlesers verwendeten wir unsere Referenz-SD-Karte Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II. Die maximale Übertragungsrate beträgt bis zu 28 MB/s beim Kopieren von großen Datenblöcken, während bei üblichen JPG-Bilddateien mit jeweils rund 5 MB etwa 26 MB/s erwartet werden können.
Für den WLAN- und Bluetooth-Funkverkehr ist das Intel Modul Dual-Band Wireless-AC 3160 zuständig, das sich im individuellen Test-Setup des Autors wieder einmal durch solide Empfangseigenschaften bewährt hat. Reichweite und Datendurchsatz bei zunehmender Entfernung zum Router und dem Hinzutreten von immer mehr baulichen Hindernissen waren überdurchschnittlich hoch, viel besser haben es bisher nur wenige vom Autor getestete Notebooks gemacht. 
Zubehör
Wie in dieser Preisklasse üblich enthält der schlichte Karton neben dem unverzichtbaren Netzteil und den üblichen Garantie- und Bedienungsanweisungen kein weiteres Zubehör. 
Immer noch ärgerlich: Wer selbst Hand an sein Z51-70 legen will, muss dafür den Verlust von Garantie und Gewährleistung riskieren, denn eine Wartungsklappe fehlt, sodass die mit Schrauben gesicherte Bodenplatte demontiert werden muss.
Lenovo bietet eine einjährige Herstellergarantie. Wann die abläuft, kann man sehen, wenn man die Seriennummer auf dieser Seite eingibt. Die Garantie lässt sich für 54 Euro auf drei Jahre verlängern. Daneben gilt natürlich die gesetzliche Gewährleistung von zwei Jahren mit Beweislastumkehr nach sechs Monaten.

Von der äußeren Anmutung her macht das mittelgroße, sauber eingepasste Touchpad schon mal einen guten Eindruck. An den äußeren Rändern der leicht angerauten Fläche werden keine Berührungen mehr registriert. Probleme mit Präzision, Ansprechverhalten und Gleitfähigkeit traten auch bei leicht feuchten Fingern nicht auf, Drag & Drop gelang stets perfekt. Gesten mit bis zu drei Fingern gleichzeitig lassen sich im Elan Treiber (Bild) konfigurieren. Die beiden kurzhubigen, stramm abgestimmten Maustasten werden von einem abgesetzten, durchgezogenen Streifen verdeckt und verfügen über einen sauber definierten Druckpunkt, der durch ein hörbares akustisches Feedback ergänzt wird. Damit lässt sich arbeiten.
Nicht ganz so sauber wie das Touchpad ist die Tastatur in die Base eingelassen, denn die Spaltmaße sind bei unserem Exemplar oben und links geringer als unten und rechts. In der Mitte lässt sich das leicht wellige Keyboard ohne nennenswerten Kraftaufwand eindrücken, was sich auch schon beim normalen Tippen bemerkbar machen kann und unsolide wirkt. Außerdem löste sich im Test mehrfach die K-Taste aus ihrer Verankerung. Viel Hub haben die flachen und rutschhemmenden Tasten nicht aufzuweisen. Der Druckpunkt ist gut spürbar, allerdings führt der eher weiche Anschlag besonders in der Mitte, wo das Keyboard zusätzlich nachgibt, zu einem schwammigen Schreibgefühl.

Layoutmäßig braucht man nicht mit Überraschungen zu rechnen; der Nummernblock ist zwar minimal schmaler als bei herkömmlichen Desktop-Keyboards, lässt sich aber gut bedienen. Auch an der Beschriftung, der einstufigen Tastaturbeleuchtung und der zurückhaltenden Geräuschkulisse hatten wir wenig auszusetzen. Für den Alltagsgebrauch reicht die Tastatur, ambitionierte Vielschreiber sollten sich aber anderweitig umsehen.

Lenovo stattet das Z51-70 mit einem matten Full-HD-Display (141 ppi) auf Basis der günstigen, aber mit einigen Nachteilen behafteten TN-Technologie aus. Die Schärfe ist einwandfrei, die Farbwiedergabe wirkt etwas blass. Nur mittelmäßig fallen Helligkeit, Schwarzwert und der Kontrast von 509:1 aus. Unser Acer Aspire kann sich in diesen Disziplinen nur geringfügig absetzen. Das Dell Inspiron ist zwar mit 177 cd/m2 nochmals deutlich dunkler, kommt aber aufgrund seines überaus niedrigen Schwarzwertes von 0,15 cd/m2 trotzdem auf einen super Kontrast von 1.180:1.

Aufgrund der eingeschränkten Blickwinkelstabilität lässt sich die mit nicht gerade rekordverdächtigen 85 % gemessene Ausleuchtung subjektiv schwer beurteilen, Lichthöfe o. ä. sind uns aber bei einem völlig schwarzen Bild nicht aufgefallen. Zu den vermeintlichen Bildschirmalternativen hatten wir uns schon eingangs geäußert.
TN-typisch zu hohe DeltaE-Werte von über 10 bescheren dem Testgerät in Sachen Farbdarstellung den letzten Platz im Testfeld, mit Ruhm bekleckern sich die beiden Mitbewerber mit ihren matten und potenziell überlegenen IPS-Panels aber auch nicht. Im Ergebnis weist das Z51-70 wie so viele TN-Notebooks im Auslieferungszustand einen deutlichen Blaustich und damit eine zu kühle, aber von vielen Käufern bevorzugte Farbwiedergabe auf. Wer der Norm näher kommen möchte, kann das im Kasten verlinkte Farbprofil installieren.

An so etwas wie ambitionierte Bildbearbeitung ist aber schon allein wegen der selbst für TN-Verhältnisse kümmerlichen Abdeckung des großen AdobeRGB-Farbraums von nur 38 % (sRGB: 59 %) nicht zu denken. Nahezu erschreckend finden wir, dass die IPS-Kollegen von Acer und Dell sich nicht einmal hier absetzen können — schwach!
Wie das obere Bild zeigt, hilft die matte Oberfläche auch nicht mehr, wenn man es darauf anlegt und das Display direkt auf die Sonne richtet. Wenn man sich wie auf dem unteren Bild viel Mühe mit der Positionierung gibt, kann man unter identischen Lichtbedingungen aber trotz der eingeschränkten Helligkeit noch besser mit dem Lenovo arbeiten als mit helleren, dafür aber spiegelnden Bildschirmen.

Zumindest bei der Blickwinkelstabilität sind die IPS Screens der beiden Konkurrenten im Test dann doch massiv überlegen. Das Lenovo Z51-70 bietet dem an einer vertretbaren Darstellungsqualität interessierten Nutzer vor dem Bildschirm wenig Bewegungsspielraum. Schon bei mittleren Verschiebungen der Einblickwinkel treten die bei TN üblichen Beeinträchtigungen zutage. Höherwertigere TN-Panels neueren Datums zeigen zumindest bei nur horizontal verschobenen Winkeln kaum noch verfälschte Farben und können Kontrast und Helligkeit besser halten. Dell Inspiron 15R Akku .

Dank verbesserter Mikroarchitektur und hochmodernem 14-nm-Fertigungsprozess konnte die Energieeffizienz der Broadwell Prozessoren gegenüber der Vorgängergeneration Haswell (22 nm) deutlich verbessert werden, während die Leistung wie üblich nur moderat gesteigert wurde. Im Testgerät arbeitet der sehr verbreitete Intel Core i5-5200U (2x 2,2-2,7 GHz, Hyperthreading, TDP 15 W), der auch wegen seiner etwas höheren Takte mindestens 5 bis 15 % schneller unterwegs ist als der ebenso beliebte Vorgänger i5-4200U (2x 1,6-2,6 GHz, Hyperthreading, TDP 15 W). Aufgrund der niedrigen TDP eignet sich der 5200U auch für flache und kompakte Notebooks.

Die maximale Turbofrequenz bei Auslastung beider Kerne beläuft sich auf 2,5 GHz. Integriert ist wieder eine sparsame Intel HD Grafik 5500, die dank Enduro Technologie automatisch für weniger anspruchsvolle (2D-)Grafikberechnungen herangezogen wird. Beim 5200U handelt es sich um einen Allrounder, der auch mit fordernder Software und intensivem Multitasking nicht überfordert ist, aber dort schwächeln könnte, wo Programme deutlich von vier oder mehr physischen Kernen profitieren, was etwa bei einigen Spielen der Fall ist.

Da alle drei Notebooks im Test mit der gleichen CPU ausgestattet sind, brauchen wir für die Leistungsanalyse gar nicht in unsere Datenbank einzutauchen. Komplett erwartungsgemäß fällt die Multicore Performance aus, während die Leistung bei Belastung nur eines Kerns leicht hinter der der Konkurrenten zurückbleibt. Lässt man Cinebench R15 im Multicore-Modus in der Schleife laufen, werden die spezifizierten 2,5 GHz durchgehend gehalten. Zieht man dabei den Netzstecker, sacken die Takte kurz ab und pendeln sich nach einigen Sekunden wieder bei 2,5 GHz ein.
In Sachen System Performance kommt es nicht nur auf die CPU, sondern auch auf die Grafiklösung und vor allem auf den Massenspeicher an. Wie sehr, sieht man dem Diagramm unten deutlich an: Unser Lenovo Z51-70 überflügelt das ebenfalls mit einer schnellen SSD ausgestattete Acer Aspire V3 nur leicht, kann sich aber mit gewaltigem Vorsprung vom HDD-Modell Dell Inspiron 15-5558 absetzen, was nur zu einem kleinen Teil auf das Konto der schnelleren Grafikkarte des Testgerätes zurückzuführen ist. Im Gesamtvergleich liegt die Leistung auf hohem Niveau, ohne an die von Notebooks mit i7-Quadcore und SSD heranzukommen.

Subjektiv können wir die Messwerte bestätigen: Programm- und Betriebssystemstarts erfolgen rasant, das durchaus anspruchsvolle Adobe Lightroom ließ sich flüssig bedienen und diverse gleichzeitig geöffnete Chrome-Tabs brachten den Kandidaten auch nicht ins Schleudern. Wenn das Arbeiten trotzdem keinen Spaß macht, liegt das zumindest nicht am Tempo des Z51-70.
Die neue Samsung MZYLN256HCHP mit 256 GB, bei der es sich eigentlich um eine PM871 handelt, gehört laut AS SSD und Datenbank bei einzelnen SSDs zwar vom Gesamt-Score her nicht zur absoluten Spitzengruppe, kann sich aber durchaus sehen lassen. Insbesondere die Datenrate von 507 MB/s beim sequenziellen Lesen wird nur von wenigen anderen Modellen und natürlich RAID-0-Systemen deutlich übertroffen. Auch die 4K-Leserate geht mehr als Ordnung. Werden kleine Blöcke mit mehreren Threads einzeln eingelesen (4K-64 Read), wie es etwa typisch für Betriebssystem-Starts ist, werden sehr gute, wenn auch nicht herausragende 379 MB/s erreicht. Zumindest in dieser Disziplin und beim Schreibtempo kann die SSD im Acer Aspire nicht mithalten.

Sogar ein noch höheres Tempo attestiert der nicht explizit auf SSDs spezialisierte CrystalDiskMark 3.0 dem Laufwerk. Knapp wird hier allenfalls der Speicherplatz. Viele Benchmarks zu mobilen Festplatten sind in unserer FAQ-Sektion zu finden.
Leider geizt AMD etwas mit Informationen zur Mitte 2015 vorgestellten Radeon R9 M375, die vorliegend mit 2 GB mit DDR3-RAM (1.800 MHz) ausgestattet ist und mit 1.015 MHz taktet. Grundsätzlich verträgt der Chip auch GDDR5-RAM, was im Hinblick auf den 128 Bit schmalen Speicherbus für einen massiv erhöhten Durchsatz sorgen sollte. Bisher ist so ein Modell aber noch nicht untergekommen. Featureseitig gibt es an der Karte der (oberen) Mittelklasse nichts zu bemängeln, denn Eyfinity für die Nutzung von bis zu sechs Bildschirmen (schnittstellenabhängig!) ist ebenso an Bord wie die speziellen GCN-Features wie Mantle und das kommende DirectX 12. Dell Vostro 1720 Akku .

Für die automatische Umschaltung zwischen HD 5500 und R9 M375 zeichnet sich AMDs Enduro Technologie verantwortlich, die sich aber nach wie vor eine Scheibe vom Nvidia Pendant Optimus abschneiden kann, denn bei wirklich vielen der zahlreichen getesteten Games musste man die Zuordnung manuell vornehmen. Hauptkonkurrent der R9 M375 (DDR3) dürfte die in vielen Benchmarks wie dem 3DMark (2013) vergleichbar schnelle Nvidia GeForce 940M sein, auch wenn das in unserem Acer Aspire V3-574G-59MA verbaute Exemplar im 3DMark 11 nicht mit der Radeon mithalten konnte. Deklassiert wird die 920M im Dell Inspiron 15-5558: Im Akkubetrieb sank der Score des 3DMark 11 um 38 % auf 1.245 Punkte ab. Das Z51-70 mit der Radeon R9 M360 haben wir in die beiden folgenden Diagramme mit aufgenommen.
In mittleren Einstellungen bei 1.366 x 768 Pixeln bewältigt die R9 375M auch die meisten aktuellen und grafisch anspruchsvollen Games wie Battlefield Hardline von 2014 flüssig, wobei kompetitive Gamer sich dort mit durchschnittlich 44 fps kaum zufrieden geben werden. Überhaupt ist die Spielbarkeit in mittleren Presets oft auf Kante genäht (Evolve), sodass zu niedrige Minimal-Frame-Raten den Spielgenuss stören könnten. Genügsamere, aber trotzdem schicke Titel wie Bioshock Infinite und Tomb Raider von 2013 vertragen sogar hohe Einstellungen, solange man bei der 1.366er-Auflösung bleibt.
Im Idle-Betrieb und beim Surfen steht der Lüfter auch in der Voreinstellung "Höchstleistung". Legt man mittels Prime95 Last an, dreht er innerhalb weniger Sekunden auf eine Stufe hoch, die man aus einer Entfernung von mehr als einem Meter Abstand gut aus den Umgebungsgeräusche heraushören kann. Mit mehr als einem deutlichen, aber sanften und von lästigen Nebengeräuschen freien Rauschen bekommt man es aber selbst dann nicht zu tun, wenn man zusätzlich noch den GPU-Stresstest FurMark anwirft.

Ohne Last sind die Konkurrenten im Test kaum lauter, beim Spielen machen sich die bis zu 16 % höheren dB-Werte hingegen in einer subjektiv erheblich höheren Lautstärke bemerkbar. 
Am wärmsten wurde das Testgerät unten im Bereich des Luftauslasses und erreichte dort 46 °C. Auf dem Schoß fühlt sich das aber noch nicht unangenehm an, was für unser Acer mit seinen maximal 63 °C ganz sicher nicht gilt. Häufigen Kontakt hat man mit der Handballenablage, die in keinem Lastzustand über unkritische, aber schon mollige 35 °C hinauskam.

Nach rund 20 Minuten realitätsferner Tortur mit Prime95 und FurMark gleichzeitig können wir sagen, dass unter maximaler Last konstant 2,1 GHz Prozessortakt gehalten werden können und somit wegen Unterschreitung des Basistaktes von 2,2 GHz leichtes Throttling vorliegt. Unproblematisch sind die dabei gemessenen Kerntemperaturen von maximal 83 °C. Erinnert man sich noch an die gute Turbo-Ausnutzung in der Cinebench Schleife, kann man Lenovo bescheinigen, die Thermik gut im Griff zu haben.
Nachdem der Tester das Lenovo Z51-70 an eine PA angeschlossen hatte, um über seinen Deezer Account eine Party zu beschallen, hat es keine 20 Sekunden gedauert, bis die ersten Beschwerden über den Sound eingingen. Neben Lautstärkeschwankungen und Verzerrungen war zu hören, dass bestimmte Frequenzbereiche nicht mit der richtigen Lautstärke wiedergegeben wurden und somit ein stark verzerrter und eventuell sogar schwankender Frequenzgang vorliegt. Ok, dachte sich der Tester, da stimmt wohl was mit dem Audioausgang (0,5 von 3 möglichen Punkten) nicht.

Bei der Wiedergabe über die eingebauten Lautsprecher hellte sich das Bild etwas auf, denn insgesamt hätten wir uns mit dem für Notebook-Verhältnisse dynamischen, differenzierten, halbwegs natürlichen und sogar ansatzweise räumlichen Sound trotz hörbarer Kompression, fehlendem (echten) Bass sowie Betonung von Mitten und Höhen durchaus anfreunden können. Aber auch hier wurden wir wieder mit Lautstärkeschwankungen und einigen Titeln konfrontiert, die einfach nicht richtig und sehr merkwürdig klangen. Die Bewertung ist uns nicht leicht gefallen, zumal der Fehler ja auf unser Gerät beschränkt sein könnten, aber letztendlich müssen wir das beurteilen, was vor uns auf dem Tisch steht. Sound-Verdikt: Nahezu unbrauchbar aufgrund eines eventuellen Defekts, 1,5 von 5 möglichen Punkten. Daran ändert auch nichts, dass die Probleme etwa bei der Wiedergabe von Filmen deutlich weniger aufgefallen sind.
Innerhalb des Test-Triumvirats erwies sich das Lenovo in den Idle-Lastzuständen als Sparkönig, unter Last kann diesen Titel das Dell mit der langsamsten Grafikkarte der drei für sich verbuchen. Zieht man alle in den letzten zwölf Monaten getesteten, 15,6 Zoll großen Multimedia Notebooks mit dem i5-5200U zum Vergleich heran, setzt sich das Testgerät bei geringer Beanspruchung wieder auf Platz eins, ist bei mittlerer Last (Load avg) aber das durstigste und zieht im negativen Sinne sogar am Acer Aspire V15 Nitro VN7-571G-574H mit der erheblich schnelleren Nvidia GeForce GTX 850M vorbei.
Lange Laufzeiten kann man im Hinblick auf den Li-Ion-Akku mit nur 32 Wh Kapazität eigentlich nicht erwarten. Unser Acer V3 kommt auf immer noch schmale 37 Wh, das Dell Inspiron auf 40 Wh, was man beim Vergleich im Auge behalten sollte. Schaut man sich die Akkubalken unten an, scheinen sich diese Verhältnisse in den Last-Laufzeiten wiederzufinden. Im wichtigeren weil praxisnahen WLAN-Test, den wir bei auf etwa 150 cd/m reduzierter Helligkeit im Energiesparmodus anhand eines Surf-Scriptes durchführen, schafft das Testgerät sehr ordentliche 289 Minuten, muss sich aber ebenso wie das Acer dem sparsameren und mit dem größeren Akku ausgestatteten Dell geschlagen geben.
Tja, wo sind sie bloß, die von Lenovo versprochenen IPS-Panels? Unserem Testgerät hätte eines jedenfalls gut zu Gesicht gestanden. So bleibt es leider beim immerhin matten TN-Mittelmaß mit stark eingeschränkten Blickwinkeln und sehr ausbaufähiger Farbdarstellung. Wenn wir schon am Meckern sind, dürfen natürlich auch die recht minderwertig wirkende Tastatur und die ungenügenden Wartungsmöglichkeiten nicht unerwähnt bleiben. Über die kleinen Verarbeitungsmängel beim insgesamt gelungenen Gehäuse kann man hinwegsehen, insbesondere bei einem Multimedia Notebook jedoch nicht über das offenbar fehlerhafte Soundsystem, dessen Beurteilung dem Tester zugegebenermaßen sehr schwer gefallen ist.

Auf der Habenseite stehen hingegen alle technischen Aspekte sowie die einwandfrei flüssige Bedienung, die durch die Kombination der potenten CPU mit einer schnellen SSD ermöglicht wird. Dell Vostro 1710 Akku .

Voll überzeugen konnte das Touchpad. Erfreulich für das zurzeit nicht gerade erfolgsverwöhnte AMD: Die neue Radeon R9 M375 als stärkste in der vielfältigen Z51 Familie verfügbare Grafikkarte kann in jeder Hinsicht prima mit vergleichbaren Karten wie der GeForce 940M von Nvidia mithalten. Vom Kauf einer der Varianten mit schwächerer Grafik raten wir allerdings ab, weil man so in die Office-Klasse abrutscht, für die das Keyboard einfach nicht gut genug ist.

06:29 Publié dans Passions | Lien permanent | Commentaires (0)