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25/11/2015

Laptop Akkus Acer Aspire 7740G

Das ist leider selten geworden: Über eine extrem einfach zu demontierende Bodenplatte erhält man Zugang zu allen wartungsrelevanten Komponenten des neuen Multimedia-Notebooks von Dell, das mit seiner GTX 960M auch Spieler ansprechen soll und als weitere Besonderheit einen höchstauflösenden 4K-Touchscreen mitbringt. Leider trüben einige Macken den guten Ersteindruck.
Beim Dell Inspiron 15 7559 handelt es sich um ein knapp 2,7 kg schweres Multimedia-Notebook im nicht mehr besonders mobilen 15-Zoll-Format, das als auffälligste Besonderheit einen extrem hoch auflösenden 4K-Touchscreen mit 3.840 x 2.160 Pixeln (4K) mitbringt. Für reichlich Tempo sorgt ein neuer Skylake Prozessor mit vier physischen Kernen und Hyperthreading namens Intel Core i7-6700HQ, dem üppige 16 GB DDR3-RAM zur Seite stehen. Unabdingbar für ein wirklich flüssiges Bedienerlebnis ist die verbaute SSD mit 128 GB, die durch eine herkömmliche Festplatte mit 1 TB Kapazität ergänzt wird. Abgerundet, aber spieletechnisch auch limitiert wird das potente Paket durch die Performance-Grafikkarte Nvidia GeForce GTX 960M mit 4 GB. Ungewöhnlich für diese Geräteklasse und das Format ist der Verzicht auf ein optisches Laufwerk. Für den Test wurde uns von Dell ein Exemplar mit US-Tastatur zur Verfügung gestellt.

Die UVP für das von uns getestete Modell beläuft sich auf 1.299 Euro, andere Varianten wies die Produktseite von Dell zum 7559 zum Testzeitpunkt nicht aus. Zwar sind hier noch andere Notebooks der 7000er-Serie zu bewundern, die scheinen mit unserem Modell aber wenig zu tun zu haben. Komplettiert wurde die Verwirrung des Autors durch eine Suche bei einem großen Berliner Preisvergleich, der ausschließlich eine Variante namens "7602" mit herkömmlichem Full-HD-Display und nur 8 GB RAM zu kennen scheint.

Zwei der alle auch 15,6 Zoll großen Vergleichs-Notebooks für diesen Test, nämlich das Asus Zenbook Pro UX501JW-FI218H (kein Preis verfügbar) sowie das MSI PE60-2QEi581 (rund 1.100 Euro) kommen ebenfalls mit einer GTX 960M (2 GB) und vergleichbaren, wenn auch älteren CPUs. Das besonders flache Acer Aspire V 15 Nitro VN7-572G-72L0 (ca. 1.200 Euro) muss hingegen mit der schwächeren GTX 950M und einem sparsamen i7-Dualcore mit Hyperthreading auskommen. Als einziges Gerät im Test setzt das MSI PE60 nur auf eine herkömmliche HDD.
Das Design des in Schwarz gehaltenen und mit einigen schicken roten Verzierungen versehenen Kunststoffgehäuses ist natürlich Geschmackssache und dürfte hauptsächlich männliche Käufer anlocken. Dem Tester gefällt es. Deckelrückseite und Handballenablage weisen eine samtige und griffige Softtouch-Oberfläche auf, die nicht einmal besonders empfänglich für Fingerabdrücke ist und sich gut reinigen lässt. Ungewöhnlich: Das Dell 7559 kommt mit gleich drei detailliert gestalteten Lüftungsgittern, von denen sich zwei hinten und eines an der linken Seite befindet. Für einen 15-Zöller ist das Gerät trotz dem Verzicht auf Metall mit knapp 2,7 kg nicht besonders leicht ausgefallen.

Obwohl der problemlos mit einer Hand zu öffnende und zum Nachschwingen neigende Deckel nicht gerade dünn ausgefallen ist, treten vorne punktuelle Bildstörungen auf, wenn man beherzt darauf herumdrückt. Wie bei den meisten Touchscreens bedeckt die Displayscheibe auch den Bildschirmrahmen fast komplett. Viel Kraft braucht man nicht, um die Base zu verwinden, die bei unseren Versuchen ungesund klingende Knarzgeräusche von sich gab und so den äußerlich einwandfreien Eindruck des Gehäuses trübte. Verarbeitungsmängel wie unregelmäßige Spaltmaße und überstehende Kanten waren hingegen nicht zu beklagen.
Da kein optisches Laufwerk verbaut wurde, hätte Dell die Ports ruhig ergonomisch günstiger weiter hinten platzieren können statt im mittleren Bereich der beiden Seiten, aber immerhin sitzen sie nicht ganz vorne, sodass eingesteckte Kabel und Geräte weniger im Weg sind. Trotz des gehobenen Preises wird neben 3x USB 3.0 anschlussmäßig nur Standardkost geboten, die allerdings für die meisten Ansprüche ausreichen sollte. Wer externe Bildwiedergabegeräte anschließen möchte, ist gezwungen, den HDMI-1.4-Port zu verwenden, sodass neben dem eingebauten Screen nur noch ein Monitor bzw. Fernseher bedient werden kann. Der USB-3-0-Test mit der externen Festplatte des Testers erbrachte den idealtypischen Durchsatz von zumeist knapp 100 MB/s. Akku Acer Aspire One D250 .

Mit unserer Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II Referenz-SD-Karte testen wir die Performance des verbauten Cardreaders. Die maximale Übertragungsrate beträgt bis zu 84 MB/s beim Kopieren von großen Datenblöcken, während bei üblichen jpg-Bilddateien (je rund 5 MB) bis zu 58 MB/s erwartet werden können.

Geht doch! Eine große, mit nur einer Schraube gesicherte und sehr einfach zu entfernende Bodenplatte gewährt Zugang zu folgenden Komponenten: Akku, HDD, WLAN-Modul, RAM-Bänke, SSD. Was will man mehr? Das Inspiron 7559 ist das am einfachsten zu wartende Notebook, dass der Tester bisher in die Finger bekommen hat. Zur Perfektion fehlt nur noch ein von außen zu entnehmender Akku.
Welche Features das verbaute WLAN-Modul Intel Dual Band Wireless-AC 3165 mitbringt, ergibt sich eigentlich schon aus dem Namen. Wer es am Einsatzort mit einem überlaufenen 2,4-GHz-Band zu tun hat, wird sich — einen entsprechenden Router vorausgesetzt — über die Möglichkeit freuen, alternativ über das immer noch weit weniger frequentierte 5-GHz-Band auf Netzwerk und Internet zugreifen zu können. Für potenziell sehr hohe Übertragungsraten sorgt der inzwischen auch nicht mehr ganz neue Standard IEEE 802.11ac ("Gigabit-WLAN"). Aufgrund eines defekten Routers musste der Autor sein individuelles Test-Setup verändern, sodass zurzeit noch Vergleichsmöglichkeiten hinsichtlich der Empfangseigenschaften fehlen. Im Zusammenspiel mit dem neu angeschafften Asus RT-AC51U mit alternativer Firmware, den wir über das reichweitenstärkere 2,4-GHz-Band mit dem Del 7559 verbunden haben, war Surfen auch noch über zwei Stockwerke durch einige Mauern und Decken hindurch flüssig möglich.
Neben dem obligatorischen Netzteil finden sich im Karton nur noch die üblichen Einrichtungs- und Garantiehinweise. Recovery-Medien sind völlig aus der Mode gekommen und fehlen auch hier, sodass man sich ggf. auf die Wiederherstellungspartition verlassen muss.
Der Umfang der Garantie und mögliche Garantieerweiterungen ergeben sich erschöpfend aus dem Screenshot unten. Daneben gilt natürlich die zweijährige Händlergewährleistung.
Als Clickpad ohne physisch abgesetzte Tasten ist das angenehm große Touchpad des Inspiron 7559 ausgeführt. Ganz nach dem Geschmack des Testers ist die leicht angeraute und rot umrandete Oberfläche ausgefallen, die sich hinsichtlich Gleiteigenschaften und Feedback keine Blöße gab. Leider lag der untere Teil der Fläche nicht ganz auf der Tastenmechanik auf, sodass schon leichter Druck oft ein funktionsloses Klacken verursachte.

Nichts auszusetzen haben wir an Ansprechverhalten und Präzision. Auch schnellste Streichbewegungen wurden anstandslos nachvollzogen. Drag & Drop durch doppeltes Tippen gelang stets problemlos. Die Ersatz-Maustasten boten bei subjektiv gut abgestimmtem Widerstand einen knackigen Druckpunkt und ein deutliches akustisches Feedback. Für Enttäuschung sorgte ein Blick auf die überaus schmalen Konfigurationsmöglichkeiten (Bild). Es werden tatsächlich nur zwei Finger gleichzeitig erkannt, sodass kaum Gesten möglich sind. Selbst die weitaus meisten Notebooks der 400-Euro-Klasse haben in dieser Hinsicht mehr zu bieten.

Dell hat uns das Inspiron 7559 mit US-Tastatur zur Verfügung gestellt. Der auf deutsche Keyboards fixierte Autor vermutet, dass das Layout weitgehend dem US-Standard entspricht. Große Hände könnten Probleme mit dem etwas zu schmalen Nummernblock bekommen. Optisch macht das ordentlich ins Gehäuse eingepasste Keyboard zunächst einen guten Eindruck. Leider lässt es sich besonders in der Mitte mit wenig Kraftaufwand eindrücken; das muss bei einem Notebook dieser Preisklasse nun wirklich nicht sein.

Wenig begeistert hat den Tester auch das schwammige Tippgefühl. Der Druckpunkt ist zwar spürbar, hätte aber gerne noch etwas klarer ausfallen können. Dazu passt der für das Empfinden des Testers viel zu weiche Anschlag. Auf der Habenseite stehen die dezente und gleichmäßige, wenn auch nur einstufige Beleuchtung, die deutlich beschrifteten, flachen und rutschhemmenden Tastenoberflächen, die Staus-LEDs für einige Keys sowie eine sogar bei den großen Tasten optimal (!) zurückhaltende Geräuschkulisse.
Dell folgt dem Trend zu steigenden Auflösungen und stattet das Inspiron 15 7559 mit einem auf der IPS-Technik basierendes UHD-Display mit 3.140 x 2.160 Pixeln aus. Verteilt auf 15,6 Zoll ergibt sich eine Pixeldichte von 244 ppi, die das Auflösungsvermögen des gesunden menschlichen Auges aus dem üblichen Betrachtungsabstand von rund 50 cm übersteigt und für eine knackscharfe Darstellung sorgt. Noch höhere Pixeldichten sind in der Regel nur noch bei Mobilgeräten anzutreffen, so kommt etwa das Samsung Galaxy S6 bei 5,1 Zoll und 2.560 x 1.440 Pixeln auf übertriebene 576 ppi. Die stark spiegelnde Oberfläche ist der Touch-Funktion des Bildschirms geschuldet. Alternative Displays bietet Dell in der 7000er-Reihe nicht an.

276 cd/m2 (Mitte) sind ein guter, aber keineswegs überragender Wert für die maximale Helligkeit und reichen für alle denkbaren Innenraum-Szenarien aus. Im Testfeld ist nur das Acer Aspire VN7 spürbar heller. Leider führt der selbst für IPS-Verhältnisse viel zu helle Schwarzwert des Testgerätes von 0,78 cd/m2 zu einem sehr mäßigen Kontrast von nur 354:1, der vom Asus Zenbook Pro aus denselben Gründen kaum, von den beiden anderen Notebooks im Test mit ihren guten Schwarzwerten von knapp über 0,3 cd/m2 aber deutlich übertroffen wird. Subjektiv wirkt Schwarz (RGB 0,0,0) selbst im Kontrast zu helleren Bildschirminhalten nicht satt, was selten vorkommt. 85 % gemessene Ausleuchtung bewegen sich eher am unteren Rand des Durchschnitts, subjektiv war bei einem komplett "schwarzen" Bild allenfalls minimales Screen Bleeding am unteren Rand zu beobachten. Akku Acer TravelMate 6292 .

Auch unter Windows 10 treten bei vielen Programmen wegen der hohen Bildschirmauflösung teilweise massive Darstellungsprobleme (Bilder) auf. So brauchte der Tester für die Bedienung von Origin im Hinblick auf die mikroskopisch kleine Schrift allen Ernstes eine Lupe.

Kommen wir zu den Farbabweichungen, die durch DeltaE-Werte repräsentiert werden, wobei niedrigere Werte eine geringere Abweichung von der Norm bedeuten und für professionelle Ansprüche unter 3 liegen sollten. Diese Hürde überspringt von den Notebooks im Test zumindest im Auslieferungszustand einzig das MSI PE60, während sich die anderen Kandidaten inklusive Testgerät um den für Normalnutzer immer noch brauchbaren IPS-Durchschnitt von 4 bis 5 bewegen. Für den (semi)professionellen Bedarf eines Fotobearbeiters taugt das MSI Display trotzdem nicht, weil es nur 64 % des großen Adobe Farbraums abdeckt und damit im Testquartett mit geringem Vorsprung vor unserem Dell die Führung übernimmt. Einen mit bloßem Auge erkennbaren Farbstich weist das Testgerät nicht auf.

Selbst an wolkigen Tagen stören die Reflexionen der stark spiegelnden Displayoberfläche beim Betrieb im Freien sehr, da hilft auch die anständige Leuchtkraft nur begrenzt. Hat man ein nicht immer vorhandenes Gebäude im Rücken, kann man helle Flächen, die sich im Bildschirm spiegeln, weitgehend vermeiden und einigermaßen störungsfrei arbeiten.

Wer gleichzeitig auf eine fehlerfreie Darstellung und viel Bewegungsfreiheit vor dem Bildschirm Wert legt, kommt an der IPS-Technologie nicht vorbei. Doch auch innerhalb dieser Klasse gibt es Unterschiede, die sich vor allem durch das Ausmaß des in der Regel geringen, aber sichtbaren Verlustes von Helligkeit und Kontrast bei stark verschobenen Einblickwinkeln bemerkbar machen. Das Display des Dell Inspiron 15 7559 stufen wir in dieser Hinsicht auf hohem Niveau als durchschnittlich ein.

Dank i7-Quadcore und reichlich schnellem Dual-Channel-Speicher stellt das Dell Inspiron 15 7559 mehr als genug Leistung für alle gängigen Anwendungsszenarien inklusive HD-Videobearbeitung und 3D-Rendering zur Verfügung. CPU-seitig sollten auch stark parallelisierte Games, die deutlich von vier physischen Kerne profitieren, niemals limitiert werden. Wie schon erwähnt, stößt hier allenfalls die Grafikkarte an ihre Grenzen. Im täglichen Betrieb stellt die SSD ein flüssiges Bedienerlebnis sicher, zusätzlich findet sich bei 128 GB auch Platz für die wichtigsten Games, die besonders fix geladen werden sollen. Medien und weitere Games können auf der gesonderten HDD Platz finden.
Aus Intels topaktueller Skylake Generation stammt der rasante Quadcore Intel Core i7-6700HQ (4x 2,6-3,5 GHz, Hyperthreading, TDP 45 W), der wie schon die Broadwell Vorgänger im 14-nm-Prozess gefertigt wird. Dank diverser Verbesserungen der Architektur ("Tick") schafft die CPU eine gegenüber dem Vorvorgänger Haswell um 5 bis 10 Prozent gesteigerte Pro-MHz-Leistung. Skylake löst sowohl Haswell als auch Broadwell ab und hebt sich insbesondere von den noch in 22 nm Strukturbreite hergestellten Haswell Chips durch signifikant höhere Energieeffizienz ab, was gerade unter Volllast zu einer verbesserten Turbo-Ausnutzung führen sollte. Mit 45 Watt TDP eignet sich der Chip in der Standardkonfiguration nur für größere Notebooks, die TDP kann aber vom Hersteller (und auch vom Nutzer über die Energieeinstellungen) optional auf bis zu 35 Watt verringert werden, was natürlich mit Leistungseinbußen einhergeht.

Bei einem Basistakt von 2,6 GHz liegt die Turbo-Grenze bei Auslastung aller Kerne bei 3,1 GHz. Liegen nur zwei Threads an, gehen noch 200 MHz mehr. Eine ganz ähnliche Performance bei höherem Verbrauch bietet der ebenfalls fest verlötete, etwas höher taktende 47-Watt-Chip i7-4720HQ (4x 2,6-3,6 GHz, Hyperthreading, Haswell). In unserer Cinebench Schleife (R15, Multicore) konnten die Kerne die spezifizierten 3,1 GHz nicht halten und waren überwiegend bei 2,8 GHz unterwegs. Throttling liegt somit nicht vor, die Turbo-Ausnutzung lässt aber zu wünschen übrig.

Zwei von drei Cinebenches sehen die Leistung auf dem erwarteten Niveau, das auch im Akkubetrieb ohne Einschränkungen gehalten wird. Wie das Diagramm unten zeigt, liegt die Einzelkern-Performance der unterschiedlichen CPUs sehr nahe beieinander, während die Quadcores sich gegenüber den Dualcores in den Multicore-Benchmarks mit dem erwarteten Vorsprung absetzen können.

Schaut man sich die Ergebnisse der PCMarks 7 und 8 an an, tauchen einige Fragezeichen auf. Warum etwa liefert das weniger potente Acer Aspire VN7 im PCMark 7 einen um 36 % niedrigeren Gesamt-Score als unser Dell ab, kann aber im Productivity Benchmark mit 53 % Vorsprung vorbeiziehen? Und weshalb schafft das vom Antrieb her vergleichbare Asus Zenbook Pro hier ein um 77 % höheres Ergebnis? Nicht weniger erratisch ist das, was der PCMark 8 ausgeworfen hat: Dass das Acer als schwächstes Gerät im Test sich dort auf Platz eins setzt. Und auch dass das MSI PE60 mit seiner herkömmlichen HDD vor dem Inspiron 15 7559 landet, ist genau das Gegenteil von dem, was zu erwarten gewesen wäre.

Als erfreulich und erwartungsgemäß haben wir hingegen die subjektiv gefühlte Geschwindigkeit beim täglichen Arbeiten empfunden. Windows 10 bootet im Handumdrehen, Programme öffnen sich rasant, und auch exzessives Multitasking konnte die schnellen vier Kerne nicht aus dem Tritt bringen.

Viele moderne SSDs werden beim sequenziellen Lesen inzwischen von der SATA-3-Schnittstelle auf rund 500 MB/s limitiert, so auch das Exemplar im Testgerät. Geht es um das für Betriebssystem- und Programmstarts wichtige Einlesen kleiner, verteilter Datenblöcke (4K Read) schafft das Dell Inspiron 15 7559 laut AS SSD beachtliche 25 MB/s, die recht nahe an den rund 30 MB/s liegen, die die in dieser Disziplin schnellsten SSDs wie die des Asus Zenbook Pro durch die Leitung schaufeln.

Erstaunlich: Während das Acer Aspire hier nur auf mickrige 10 MB/s kommt, ist es den beiden anderen SSD-Notebooks im Test massiv überlegen, wenn die 4K-Blöcke mit mehreren Threads gleichzeitig (4K-64 Read) gelesen werden. Der CrystalDiskMark 3.0 bestätigt dieses Phänomen nicht, sodass wohl entweder ein Fehler unsererseits oder ein nicht nachvollziehbarer Ausreißer vorliegt. In Sachen Schreibleistung, die weit weniger wichtig ist, setzt sich das Zenbook Pro mit deutlichem Abstand an die Spitze. Insgesamt bildet die eher gemächliche Lite-On CV1-8B128 im Acer das Schlusslicht, während sich die SSDs im Dell und im Testgerät auf hohem Niveau auf Augenhöhe begegnen. In jeder Hinsicht abgeschlagen ist natürlich die für HDD-Verhältnisse schon fixe Platte im MSI PE60.
Die hinlänglich bekannte Nvidia GeForce GTX 960M, die technisch mit der noch besser bekannten GTX 860M (beide Maxwell) identisch ist, aber etwas höher taktet, gehört der Performance-Klasse an und ist hier in der höchsten Ausbaustufe mit 4 GB GDDR5-RAM anzutreffen. Von der Leistung her siedelt sie sich ein ganzes Stück unter den Spitzenmodellen 970M, 980M und 980 (Desktop) an, die vor allem über mehr Ausführungseinheiten und leistungsfähigere Speicheranbindungen verfügen. Dafür ist die GTX 960M einfacher bzw. leiser zu kühlen und verbraucht weniger Energie. Akku Acer Aspire 7736ZG .

Mit DirectX 12 (ab Windows 10) ist der zugrunde liegende, mit bis zu 1.202 MHz taktende GM107-Chip zwar kompatibel, bietet aber nur Feature Level 11.0. Besonderen Wert hat Nvidia bei der Maxwell Generation auf eine gesteigerte Energieeffizienz gelegt. 4K-Videos in der nativen Auflösung sind dank PureVideo-HD-Engine kein Problem, auf externen Monitore kann die hohe Auflösung aber mangels HDMI 2.0 nur mit maximal 30 Hz wiedergegeben werden. Einzelheiten zu verfügbaren Nvidia Spezialitäten wie Battery Boost, Shadowplay und Gamestream haben wir hier zusammengestellt. Bis auf einige besonders fordernde Titel stellt die Karte alle aktuellen 3D-Games in hohen bis maximalen Einstellungen flüssig dar, solange man sich mit 1.920 x 1.080 Pixeln begnügt.

Im Vergleich mit anderen Notebooks mit der gleichen Grafikkarte liegt die Performance der GTX 960M im Testgerät in den meisten Benchmarks im Durchschnitt, in den auch die 2-GB-Varianten mit einfließen, und fällt somit erwartungsgemäß aus. Nur im Cloud Gate Benchmark des 3DMark (2013) erreichen die meisten anderen 960er einen 5 bis 12 % höhere Score. Ohne Stromnetz ändert sich am Gesamtscore des 3DMark 11 nichts.

Unsere kleine Benchmark-Tabelle unten zeigt, dass ältere, grafisch aber durchaus noch ansprechende Games wie Bioshock Infinite von 2013 und auch aktuelle, aber weniger fordernde Titel wie GRID: Autosport von 2014 in maximalen Details bei Full-HD ruckelfrei dargestellt werden können. Bei der technisch fragwürdigen Konsolenportierung Batman: Arkham Knight von diesem Jahr hingegen kommt man kaum über das mittlere Preset mit 1.366 x 768 Pixeln hinaus, was auch für das nagelneue und sehr leistungshungrige Anno 2205 gilt. Der entsprechende FPS-Wert fehlt, weil uns die genannte Auflösung nicht angeboten wurde. Zahlreiche weitere Benchmarks zur Nvidia GeForce GTX 960M sind unter dem Link zu finden.

Zumindest im Energiesparprofil Höchstleistung, in dem wir unsere Messungen durchführen, ist uns das Dell Inspiron durch seinen aggressiv-chaotisch eingestellten CPU-Lüfter negativ aufgefallen. Schon geringe Belastungen veranlassen das Gerät manchmal, aber nicht immer, ruckartig hochzudrehen und dabei auch noch aus einem Meter Abstand deutlich auf sich aufmerksam zu machen. Steigert man die Last etwa mit Prime95, kommen weitere, hart abgegrenzte und teilweise mit hochfrequenten Nebengeräuschen verbundene Drehzahlstufen zum Vorschein, die schließlich in einem für den verbauten Antrieb zu lauten, dabei aber gutmütigen Rauschen münden. Schaltet man noch FurMark zu, sinkt die Gesamtlautstärke nach einiger Zeit deutlich, was wohl den gedrosselten Takten zu verdanken ist.

Wer in Ruhe mit dem Notebook arbeiten möchte, ist gut beraten, das Energiesparprofil zu aktivieren. Hier hat Dell Power- und Acoustics-Level 1 (statt 5) eingestellt, und die passive Systemkühlungsrichtline tut ihr Übriges, um die Nerven der Nutzer zu schonen.

Im Vergleich zu vielen anderen, mit der gleichen CPU-GPU-Kombination ausgestatteten Notebooks wird das Dell Inspiron 15 7559 unter voller Last recht warm. Die höchste an der Unterseite gemessene Temperatur von 53 °C dürfte empfindlichere Naturen schon vom Zocken mit dem Gerät auf dem Schoß abhalten. Steht es dagegen auf dem Tisch, sind kaum Probleme zu erwarten. An der Oberseite (Mitte) maßen wir zwar sogar 54 °C, der wichtige Bereich der Handballenablage blieb hingegen immer unter angenehmen 29 °C. Unter Last, nicht jedoch im Idle-Betrieb bleibt insbesondere das leistungsmäßig vergleichbare MSI PE60-2QEi581 spürbar kühler.

Trotz integriertem Subwoofer muss man dem Sound des Dell Inspiron 15 7559 in der Werkseinstellung (Bilder) eine zu starke Betonung von Mitten und Höhen attestieren, die sich je nach Titel mehr oder weniger bemerkbar macht und manchmal etwas penetrant wirkt. Wirklich tiefe Bässe fehlen, der kleine, nach unten abstrahlende Tieftöner sorgt aber für ein volleres Volumen als es bei Notebooks ohne anzutreffen ist. Bei ordentlicher Maximallautstärke, die auch für mittelgroße Räume ausreicht, präsentiert sich der Klang klar, weitgehend verzerrungsfrei, für Notebookverhältnisse durchaus dynamisch und leidet auch nicht unter lästigen Pegelschwankungen. Spielt man basslastige Metal-Musik mit mehreren Gitarren und Schlagzeug ab, gerät das Dell Soundsystem an seine Grenzen und neigt dazu, die einzelnen Instrumente zu vermatschen. Im Soundmenü findet man einen Equalizer sowie zahlreiche Tweaks und Presets für Gaming, Filme, Musik etc. vor.

Macht sich die mit Skylake besonders gegenüber Haswell erneut verbesserte Energieeffizienz auch in der Praxis bemerkbar? Wenn man das langsamere Acer außen vor lässt und sich die Idle-Ergebnisse ansieht, macht es genau diesen Eindruck, denn die tempomäßig mit dem 6700HQ vergleichbaren Haswell CPUs im Asus Zenbook und im MSI PE60 fallen hier durch ihren massiven Mehrverbrauch auf, der beim letztgenannten Notebook aber wohl auch zum Teil der stromhungrigeren HDD anzulasten ist.

Unter Last langt unser Testgerät dafür richtig hin und verbraucht mehr als die beiden Konkurrenten mit Haswell Quadcores und (fast) gleicher Grafikkarte. Warum das so ist, erschließt sich uns nicht so richtig. Nur an der höheren Bildschirmauflösung wird es kaum liegen. Unter Volllast reicht die Netzteilleistung nicht aus, sodass der Akku sich leert.
Zunächst gucken wir, welche Kapazitäten die Akkus der vier Notebooks im Test haben. Dell Inspiron 15 7559: 74 Wh, Acer Aspire VN7-572G-72L0: 52,5 Wh, Asus ZenBook Pro UX501JW: 96 Wh (!), MSI PE60-2QEi581: 42 Wh. Aufgrund der großen Unterschiede macht ein direkter Vergleich der Akkulaufzeiten eigentlich keinen Sinn, die ermittelten Werte passen insgesamt aber zu den unterschiedlichen CPU-GPU-Kombinationen und Kapazitäten. Die Ausnahme bildet das erstaunlich schlechte Abschneiden des Akku-Monsters Zenbook Pro im praxisnahen WLAN-Test (Wie wir testen).
Wie schon angedeutet hat unser zunächst sehr guter Eindruck vom mit einer UVP von 1.299 Euro nicht ganz billgen Dell Inspiron 15 7559 während des Tests etwas gelitten. So hat das eigentlich tolle Touchpad einen Verarbeitungsmangel offenbart, und das sehr weich abgestimmte Keyboard hat zumindest den Tester enttäuscht. Das äußerlich fehlerfreie Gehäuse sieht zwar prima aus (Geschmackssache), hätte aber wirklich stabiler ausfallen müssen. Optische Laufwerke mögen auf dem absteigenden Ast sein, Format und Multimedia-Anspruch hätten aber eines erwarten lassen. Der Touchpad-Treiber ist ein schlechter Witz, die sprunghafte Lüftersteuerung nur unter Leistungseinbußen zähmbar. Generell wenig sinnvoll, dafür aber kostentreibend und mit dem Zwang zu spiegelnden Oberflächen verbunden ist aus Sicht des Autors der Einsatz von Touchscreens bei Nicht-Convertibles. Und ob man von der enorm hohen Auflösung bei einem 15-Zöller wirklich profitiert oder nur die Nachteile in Form von Skalierungsproblemen und hohem Preis mitnehmen darf, sei dahingestellt.

Auf der Habenseite steht neben dem guten, blickwinkelstabilen Bildschirm und der hohen Performance vor allem die überaus wartungsfreundliche Konstruktion, bei der man über eine einfachst zu demontierende Bodenplatte tatsächlich alle relevanten Bauteile inklusive Lüfter erreicht. Akku Acer Aspire 7740G .

Davon können sich die weitaus meisten Notebooks inklusive ausgewiesener Gamer, die der Tester bisher in Händen hatte, eine dicke Scheibe abschneiden. Im Endergebnis kommen wir auf eine Wertung von "nur" 82 %, sodass wir uns nicht zu einer Kaufempfehlung durchringen können, denn zumindest das Acer Aspire VN7-572G-72L0 (85 %) ist aus unserer Sicht trotz seinem herkömmlichen, dafür aber matten Full-HD-Display und der nur zwei GB Grafikspeicher für den gleichen Preis das attraktivere Paket.

16:22 Publié dans Passions | Lien permanent | Commentaires (0)

16/11/2015

Laptop Compaq Presario CQ56 ersatzakku

Rugged-Geräte müssen teilweise unter den extremsten Bedingungen ihre Arbeit vollbringen. Dells Latitude 12 Rugged Tablet präsentiert sich als robustes Arbeitstier mit Durchhaltevermögen.
Die Modelle aus Dells Rugged-Reihe zeichnen sich durch ihre widerstandsfähigen Materialien und diverse Sicherheitsmerkmale aus. Bislang gehörten ausschließlich Notebooks zum Portfolio dieser Serie. Wir durften etwa schon das Latitude 14 Rugged und das Latitude 12 Rugged ausgiebig unter die Lupe nehmen. Nun soll ebenfalls ein Tablet den Erfolg ernten. Das Einsatzgebiet ist schlichtweg uneingeschränkt. So kann das Dell Latitude 12 Rugged Tablet beispielsweise als mobiles Baustellengerät oder als eingebettetes Eingabegerät im Betrieb eingesetzt werden. Preislich liegen die Geräte auf einem recht hohen Niveau bei über 2.000 Euro. Alle Modelle verfügen über Intel-Core-M-Prozessoren, jedoch in unterschiedlichen Ausführungen. In unserem Fall dürfen wir die potentere, rund 2.200 Euro teure Konfiguration testen. Hierzu gehört ebenfalls ein 8 GB großer Arbeitsspeicher und eine 128 GB große SSD. Als direkte Kontrahenten gelten die Produkte der Toughpad-Reihe von Panasonic. In unserem Test des Panasonic ToughPad FZ-M1 handelte es sich um eine 7-Zoll-Version. Das ToughPad wird aber ebenfalls im 13-Zoll-Format angeboten.
Der erste Kontakt mit der Rugged-Serie offenbart eine sehr durchdachte Designstrategie. Bei der Haptik trifft man oft auf Kanten und Unebenheiten. Die matte Oberflächenstruktur ist sehr griffig. Rundherum befinden sich Gummiprotektoren zum Schutz vor Sturzschäden. Wie schon bei den anderen Notebook-Reihen, erfüllt Dells neues Tablet ebenfalls die Militärstandards ML-STD-810 und IP-810G. Diese umfassen eine Reihe von Tests, die die Sturz-, Feuchtigkeits- und Hitzebeständigkeit analysieren. Zusätzlich soll die HZO Protection die empfindliche Hardware vor Wasserschäden schützen. Der Hersteller garantiert selbst einen problemlosen Betrieb bei der Verwendung bei Regen. Dementsprechend wiegt das Tablet auch satte 1,8 kg.

Ein interessantes Feature des Gehäuses sind die Hot-Swap-Akkus. Diese können während des Betriebs ungehindert gewechselt werden. Auf der Rückseite der Batterien lässt sich mittels eines Tasters die aktuelle Kapazität durch mehrere LEDs auslesen. Alle Schnittstellen werden hinter Schutzklappen versteckt. Auch die Kameras besitzen Schiebevorrichtungen zur Abdeckung. Neben der Standardausstattung der Schnittstellen ist ein Smartcard-, ein NFC- und ein Fingerabdruck-Lesegerät integriert. Außerdem ist ein serieller Anschluss ebenfalls verfügbar. Von Interesse wird noch die Möglichkeit der Schnittstellenerweiterung mittels Pogo-Pin-Docking-Interface sein. Die Desktop-Docking-Station ist mit 600 Euro jedoch keine günstige Option. Zu erwähnen sei allerdings, dass sich eine Tastatur bequem am Docking-Port anschließen ließe. Genaue Details können wir noch nicht ausmachen. Lediglich einige Bilder finden sich auf der Produktseite. Die Kommunikation gelingt kabellos via eines Intel Dual Band Wireless-AC 7265-Moduls. Im mobilen Einsatz kann eine Sim-Karte in das Tablet eingesetzt werden.

Für spezielle Wartungsarbeiten erfordert es hingegen eine vollständige Öffnung des Gerätes.
Der Multitouchscreen reagiert in unserem Test stets einwandfrei und erlaubt selbst eine Bedienung mit Handschuhen. Gesten und mehrere Finger erkennt das Eingabemedium ohne Hindernisse. Drag- and Drop-Aktionen gelingen flüssig. Neben der direkten Fingerbedienung kann ein integrierter Stift zur Hilfe hinzugezogen werden. Die Stifteingabe funktioniert ebenfalls tadellos. Einziges aufgefallenes Manko ist, dass der kapazitive Touchscreen bei paralleler Nutzung des Stifts und aufgelegten Handballen streikt. ersatzakku HP Pavilion dv6500 .

Das Dell Rugged Tablet besitzt neben der Toucheingabe einige Hot-Key-Tasten. Die Tasten sind schwergängig, aber groß genug um diese selbst mit Handschuhen zu bedienen.
Das von Dell eingesetzte Display löst mit 1.366 x 768 Pixel auf. Das aus dem Hause Sharp stammende matte Panel verfügt über eine durchschnittliche Helligkeit von 613 cd/m². Diese enorme Helligkeit in Kombination mit dem Non-Glare-Display führt dazu, dass das Einsatzgebiet selbst in der Nähe von direkten Lichtquellen liegen kann. Äußerst bedauerlich ist die maximale Helligkeit im Akkubetrieb. Hier fällt die maximale Leuchtdichte auf 404 cd/m². Leider verwendet der Hersteller nur ein TN-Panel und keine blickwinkelstabile IPS-Technologie. Der Kontrast ist mit 1.345:1 äußerst gut angesetzt. Trotz immenser Helligkeit lassen sich Farbverläufe gut erkennen und verschwimmen nicht. Rein subjektiv wirkt der Schwarzton nicht wirklich satt. Dies bestätigt die Analyse des Schwarzwertes von 0,47 cd/m².
Da Farben und Graustufen eher nebensächliche Akteure bei einem Rugged-Tablet sind, war auch zu erwarten, dass die Werte nicht optimal ausfallen würden. Neben des klar ersichtlichen Blaustichs liegen die Abweichungen der Farben und Graustufen von der sRGB-Referenz bei einem durchschnittlichen DeltaE-Wert von über 11.

Wie schon zuvor festgestellt, muss mit einer Reduzierung der Helligkeit während des mobilen Betriebs gerechnet werden. Dennoch ist eine Verwendung im Outdoor-Alltag fast ungehindert möglich. Nur eine direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden.

Hinsichtlich der Blickwinkelstabilität müssen aufgrund des TN-Panels einige Abstriche gemacht werden. Helligkeiten und Farben werden bei Kipp- und Neigungsbewegungen deutlich verfälscht.
Gerade im Business-Alltag müssen Computer schnelle Reaktionszeiten aufweisen. Dieses Ziel verfolgt auch Dell im Rugged Tab. Der Hersteller greift wahlweise auf eine Intel Core M-5Y10c oder eine Intel Core M-5Y71. Die günstigere Variante beinhaltet den ersten Prozessor, 4 GB Arbeitsspeicher und kein GPS-Modul. In unserem 160 Euro teureren Modell findet sich die zweite genannte CPU. Für den Aufpreis erhalten wir einen im Dual-Channel arbeitenden, 8 GB großen Arbeitsspeicher und auch das GPS-Modul. Beide Konfigurationen beinhalten einen 128 GB großen Festspeicher. Insgesamt eignet sich unser Testgerät mit dieser Ausstattung primär für den Einsatz mit Office-Applikationen.
In unserem Modell des Rugged Tablets befindet sich ein Intel Core M-5Y71. Dieser taktet zwischen 1.200 und 2.900 MHz und verfügt über zwei Kerne und vier mögliche parallele Threads. Der Prozessor entstammt der Broadwell-Architektur. Intel selbst gibt einen maximalen Stromverbrauch (TDP) von 4,5 W an. Wie schnell die CPU unter der gegebenen Kühlungsstrategie arbeitet, wollen wir anhand des Cinebenchs R15 analysieren. Im Multi-Core-Test schneidet der Testkandidat deutlich schlechter als andere Geräte mit gleichem Prozessor ab. Der Blick auf die Taktfrequenzen verrät das Problem. Schon zu Beginn sinkt der Prozessortakt auf 1.600 MHz und im Laufe des Tests fällt dieser weiter auf 1.300 MHz.

Während des Akkubetriebs ändern sich die Ergebnisse nicht. Somit ruft das Tablet sowohl im Netzbetrieb, als auch im Akkubetrieb die gleichen Leistungen ab.

Weitere Benchmarks und Vergleiche zu anderen Geräten und Prozessoren finden sich in unserem gesonderten Artikel der mobilen Prozessoren.
Jegliche Vorgänge und Abläufe mit dem Testgerät verlaufen reaktionsschnell. Es macht Spaß am robusten Tablet zu arbeiten. Dieses eher subjektive Gefühl wird auch durch die positive Punktzahl des PCMarks 7 bestätigt. Dennoch kann das Testgerät nicht mit Kontrahenten mit gleicher Ausstattung mithalten. Alle angeführten Vergleichsmodelle verfügen ebenfalls über SSD-Speicher und konnten zudem im Prozessortest besser abschneiden.ersatzakku HP Pavilion dv9000 .
Zeit ist Geld. Nach diesem Motto gilt es auch die Speicherauswahl zu treffen: In unserem Modell ist es die Basisausstattung mit einer 128 GB großen SSD. Der im M.2 Format verbaute Speicher erlaubt Leseraten von bis zu 534,4 MB/s. Leider hapert es den Benchmarks zufolge bei den Schreibraten von 138,8 MB/s. Andere Festplattenoptionen lassen sich auf der Herstellerseite auswählen. Hierzu zählt beispielsweise eine sich automatisch verschlüsselnde 256-GB-SSD. Der größtmögliche angebotene Festspeicher ist eine 512 GB große SSD.
Als Grafikeinheit dient die in der CPU integrierte Intel HD Graphics 5300. Die iGPU verfügt über einen Kerntakt von 900 MHz und 800 MHz. Um einen Leistungsvergleich zu anderen Geräten mit einer äquivalenten Grafikkarte zu ziehen, nutzen wir den 3DMark 11. Dieser erreicht bei unserem Testkandidaten 599 Punkte. Wie schon eben in den Prozessorbenchmarks erwähnt, können andere Geräte mit der gleichen Grafikkarte höhere Punktzahlen erzielen.
Während des Idle-Betriebs wird das Test-Tablet nur passiv gekühlt. Da der Hersteller eine lautlose SSD verwendet, gibt das Gerät keinen Laut von sich. Erst unter Last können wir eine aktive Lüftung wahrnehmen. Die dadurch erzeugte Geräuschkulisse ist jedoch nicht störend und liegt bei maximal knapp 40 dB(A).
Dell selbst gibt für unser Testgerät den möglichen Betrieb bei einer Umgebungstemperatur von -29 °C bis + 63 °C an. In unserem Szenario muss sich das Dell Latitude Rugged Tablet nur bei einer Umgebungstemperatur von rund 24 °C behaupten. Selbst im absoluten Auslastungszustand wird ein Hotspot von gerade einmal 41,4 °C erzielt. Bis auf dieses wärmste Segment bleibt der Rest des Tablets weit unter 40 °C.

Der Blick ins Innere unseres Testgeräts soll zeigen, welchen Einfluss die Taktfrequenzen auf diese geringe Wärmeentwicklung haben. Um diese Stresssituation zu provozieren, verwenden wir die Programme Prime95 und FurMark.

Nach über einer Stunde Laufzeit arbeitet die CPU konstant mit 500 MHz. Die Kerntemperaturen liegen nie über 55 °C. Also rechnet das Gerät stark unter seinem Basistakt. An dieser Stelle wird auch das Abschneiden bei den Benchmarks erklärt. Da der Prozessor schon sehr frühzeitig runtertaktet, kann dieser sein mögliches Potential nicht voll entfalten.
Die integrierten Lautsprecher überzeugen mit ihrer guten Lautstärke. Systemsounds sind damit auch bei einer betrieblichen Geräuschkulisse wahrnehmbar. Klangtechnisch fehlt es an Präsenz und Bass. Für Skype-Telefonate oder gelegentliche Videos genügt die Audio-Ausgabe definitiv.

Die Leistungsaufnahme des Dell Tablets ist im Idle eher gering. Dennoch kann das Testgerät bei voller Helligkeit schon einmal bis zu 9,7 W fordern. Im Last-Betrieb verbraucht das Gerät bei mittlerer Auslastung 16,3 W. In unserem Stressszenario benötigt das Latitude mit 15,9 W etwas weniger. Das liegt schlichtweg daran, dass die CPU ihre Taktfrequenz minimiert.
Wie schon in der Einleitung genannt, stattet Dell das Rugged Tab mit zwei separaten 26-Wh-Akkus aus. Dadurch wird ein Hot-Swap möglich. Die 2-Zellen-Akkus sollen nun in einem realen Szenario ihre Laufzeit unter Beweis stellen.

Hierzu simulieren wir bei einer Helligkeit von 150 cd/m² das Surfen im Internet.

Nach knapp acht Stunden muss das Testgerät in den Ruhemodus schalten. Das bedeutet, es könnte ohne Netzanschluss einen Arbeitstag lang etwas knapp werden, insbesondere, wenn das Gerät auf höchster Displayhelligkeit intensiv im Außeneinsatz betrieben wird. Um mehr Laufzeit zu erhalten, können immerhin noch weitere Akkus erworben werden.
Kurz gesagt: Dell führt die Rugged-Reihe souverän fort. Der Hersteller verpackt ein 11,6 Zoll großes Tablet in ein robustes Gehäuse mit vielerlei Schutzvorkehrungen. Die Verarbeitung ist beinahe tadellos. Vielerlei Schnittstellenanbindungen werden angeboten und können mittels eines Docks erweitert werden. Im Dell Latitude Rugged Tab wird ein äußerst helles Display eingesetzt, das selbst im Outdoorbereich überzeugen kann. Leider fällt die Displayhelligkeit im Akkubetrieb deutlich ab. Der Hersteller verwendet zudem ein TN-Panel mit einer recht mageren Auflösung und eingeschränkten Blickwinkeln. Compaq Presario CQ56 ersatzakku .

Im Inneren arbeitet ein Intel-Core-M-Prozessor, der für eine ausgewogene Systemleistung zuständig ist. Das Potential der CPU kann nicht ganz ausgefahren werden, dies stört die subjektiv flotte Arbeitsgeschwindigkeit allerdings nicht. Der Vorteil ist das stets kühle Gehäuse. Für den mobilen Einsatz stehen zwei Hot-Swap-Akkus zur Verfügung. Mit einer praxisnahen Laufzeit von fast 8 Stunden kann das Testgerät beinahe einen Arbeitstag überstehen.

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24/10/2015

Laptop Akkus Acer Aspire 5742ZG

Das ThinkPad 10 2nd Gen ist Lenovos zweiter Versuch, sich in der Mittelklasse der Business Tablets zu etablieren. Neben den schon in der vorherigen Version gelungenen Eigenschaften zeigen sich weiterhin große Probleme hinsichtlich der Leistung.
Lenovos Tablets im 10-Zoll-Format gehen in die zweite Runde. Hierbei betitelt der Hersteller die neue Reihe als ein Tablet mit vollwertiger PC-Funktionalität. Um dieses hoch angesetzte Ziel zu bewältigen, arbeiten alle Varianten mit Windows 10 und verfügen über ein ordentlich bestücktes Datenblatt. Der genaue Blick auf die technischen Daten verrät aber den Unterschied zur herkömmlichen Notebook-Bestückung: Im Inneren arbeitet ein Intel Prozessor der Atom Reihe und wird von einem 4 GB großen Arbeitsspeicher unterstützt. Weiterhin stehen 128 GB eines eMMC-Speichers zur Verfügung. In unserer Ausstattung verlangt der Hersteller einen Preis von 700 Euro. Vor etwas mehr als einem Jahr hielten wir das Vorgängermodell in unseren Händen. Damals befanden sich ein halb so großer 64-GB-eMMC-Speicher und ein Intel-Atom-Prozessor der älteren Bay-Trail-Reihe im 10-Zoll-Tablet. Lenovo monopolisiert nicht in der Kategorie der Windows Tablets mit Stifteingabe. Im Gegenteil: Produkte wie das Surface 3 und Surface 3 Pro konnten in unseren Tests gnadenlos überzeugen. Auch HP stellt mit seinem ElitePad 1000 G2 ein gelungenes Gerät her. Unsere Tests werden klären, ob vorangegangene Probleme behoben wurden, und sich das ThinkPad 10 2nd Gen innerhalb seiner Klasse beweisen und integrieren konnte. 
Lenovos Farb- und Materialwahl beruht noch auf alten IBM Zeiten. Das Testgerät wird mit einem graphite-black-farbenden Gehäuse ummantelt. Das Tablet liegt durch sein angenehmes Gewicht von knapp 600 g gut in der Hand. Alle Bauteile sind sauber miteinander verbunden und weisen keinerlei Mängel in der Verarbeitung auf. Die beiden Ecken an der unteren Seite werden zwecks Docking-Station nicht so stark abgerundet wie die oberen beiden, die rundlich designt wurden. Der umliegende Rahmen des Displays ist rund 2 cm breit. Weitaus schmaler ist beispielsweise ein Microsoft Surface Pro 3, das je nach Kante zwischen 15-17 mm liegt. In Sachen Bauhöhe hat die neue Version des Lenovo Tablets abgespeckt. Wir messen eine Höhe von knapp 9 mm, aber ein um 20 g gestiegenes Gewicht von 595 g. Insgesamt macht das Gehäuse des ThinkPads einen gelungenen und soliden Eindruck. Für Wartungsarbeiten werden allerdings keine bautechnischen Hilfen bereitgestellt.
Neben dem eher als Grundausstattung zu bezeichnenden Schnittstellenumfang kann eine Docking-Station zur Porterweiterung angeschlossen werden. Alle Schnittstellen befinden sich auf der rechten Seite und stören sich bei angeschlossener Peripherie so lange nicht, bis die Verbindungsstücke zu breit sind. Für den ThinkPad Pen ist eine spezielle Halterung vorgesehen, die anbei liegt und am USB-Port angeschlossen werden kann. Leider ist dadurch die gleichzeitige Nutzung von Halterung und Port für etwaige Peripherie nicht möglich.
Abgesehen vom HDMI-Ausgang und dem USB-3.0-Port gelingen alle Kommunikationsaktionen mit dem Lenovo ThinkPad 10 drahtlos. Hierzu dient einerseits ein Broadcom BCM43567 WLAN-Modul. Dieses kommuniziert via PCIe 2.0 x1 und erlaubt eine Brutto-Durchsatzrate von 867 Mbps. Weiterhin steht ein NFC-Chip auf der Rückseite bereit. Auf Lenovos US-Webseite besteht die Option zu einem LTE-Modul (50 U$). Ob es diese Erweiterung in Deutschland geben und wie teuer diese sein wird, ist zur Zeit nicht bekannt. In einem vom Autor spezifizierten Szenario soll eine Durchsatzrate des WLAN-Moduls ermittelt werden. Über einen Speedport W 724 V Router ist eine Netzwerkfestplatte angeschlossen. Mehrfach wird eine 5 GB große Datei kopiert. Hierbei müssen ca. 5 m Luftlinie und ein Stockwerk überwunden werden. Das ThinkPad 10 erreicht hierbei rund 29,3 MB/s. Ein Apple iMac 21,5 (Mid 2014) erzielt in diesem Test rund 33 MB/s.

Neben der vorderen 1,2-MP-Webcam verwendet Lenovo eine 5-MP-Rückkamera auf der Rückseite. Die hintere Kamera verfügt zusätzlich über einen LED-Blitz und Auto-Fokus. Hier speckt der Hersteller in der Auflösung ab. In der ersten Generation wurden die Fotos mit der Rückkamera noch mit 8 MP geschossen. Die Verschlusszeit beider Geräte ist recht kurz. Sobald sich die Lichtverhältnisse minimal verschlechtern, können Fotos nur mit starkem Bildrauschen geschossen werden.

Zwar protzt das Tablet aus dem Hause Lenovo nicht mit seinen Sicherheitsstandards, dennoch verwendet der Hersteller einen Fingerprintsensor auf der Rückseite.

Außer einigen Broschüren und der Klickvorrichtung für den beigelegten Stift wird kein Zubehör bereit gestellt. Dennoch sei angemerkt, dass einige Hersteller wie Microsoft bei dem Surface 3 keinen Stift inkludieren. Auf der Internetpräsenz von Lenovo findet sich ein hochwertigerer Lenovo Pen Pro (40 U$), ein Quickshot Cover (45 U$) und eine Docking-Station (130 U$). Die Docking-Lösung liefert zusätzlich drei USB-Schnittstellen, eine Ethernetverbindung, einen Audio-Combo-Anschluss und einen HDMI-Ausgang. Akku Acer Aspire 5742Z .

Das Testgerät ist wie die meisten anderen Tablets nicht für die Öffnung durch den Endbenutzer bestimmt. Reparaturarbeiten sollten nur durch autorisierte Geschäftsstellen im Rahmen der Garantiebedingungen durchgeführt werden.

Die Herstellergarantie beläuft sich auf 12 Monate nach dem Kauf. Eine Garantieerweiterung steht zumindest nicht bei den Konfigurationen bereit. Auch bei den von Lenovo empfohlenen Produkten finden wir keine für das Testgerät zugeschnittenen Garantien. Dennoch können Standardgarantien auf Anfrage beim Hersteller erworben werden.
Wie für ein Tablet üblich erfolgt die Zeige- und Tasteneingabe mittels eines kapazitiven Displays. Die Eingaben funktionieren meist tadellos und werden stets erkannt. Leider macht sich an dieser Stelle bereits der schwache Atom Prozessor bemerkbar. Schon kleinere Anwendungen sorgen dafür, dass Eingaben verzögern oder ins Stocken geraten. Im normalen Betrieb überwiegen glücklicherweise die flüssigen Abläufe. Als weiteres Eingabemedium dient der beigelegte ThinkPad Pen. Der druckempfindliche Stift liegt gut in der Hand und eignet sich problemlos für Schreibarbeiten. Im Vergleich zu einem Surface Pro 3 wirkt die Spitze des ThinkPad Pens schwammiger und weniger präzise. Als Option bietet Lenovo den oben genannten ThinkPad Pen Pro an.

Neben der Windows üblichen Touch-Tastatur können weitere Eingabegeräte mittels Bluetooth oder USB angeschlossen werden. Es bleibt abzuwarten, ob der Hersteller auch eine Tastatur für den Docking Port präsentiert. Produktbilder sind schon auf der US-Seite verfügbar. 
Der Hersteller spendiert unserem 10 Zoll großen Testgerät ein mit 1.920 x 1.200 Pixel auflösendes IPS-Panel. Das spiegelnde Display verfügt über eine ordentliche mittlere Helligkeit von 337 cd/m² und eine erfreuliche Ausleuchtung von 94 %. Noch heller sind Vergleichsgeräte wie das Surface 3 (380 cd/m²) und das Dell Venue 11 (398 cd/m²). Das Konstrastverhältnis des ThinkPad Tablets liegt bei 802:1. Das 11-Zoll-Tablet aus dem Hause Dell punktet hier ebenfalls mit erstaunlichen 1.121:1. Leichtes Screenbleeding ist an der unteren und rechten Seite wahrzunehmen. 
Der Schwarzwert von 0,43 cd/m² reicht aus, um einen relativ satten Schwarzton zu erzeugen. Im Vergleich zu der Gesamtheit der Convertibles dieser Größe liegt das ThinkPad im besseren Mittelfeld. Das HP ElitePad erzeugt beispielsweise eine deutlich bessere Schwarzwiedergabe (0,32 cd/m²). Insgesamt wirkt die Farbwiedergabe ordentlich. Bei den Graustufen ist ein leichter Grünstich erkennbar. Nach einer Kalibrierung verschwindet dieser jedoch gänzlich. In der CalMAN Analyse wollen wir die Abweichung der Farben und Graustufen feststellen. Vor der Kalibrierung liegt die DeltaE-Abweichung der Farben bei 5,86 und der Graustufen bei 5,63. Diese Werte sind bei einem IPS-Panel eher als mittelmäßig anzusehen. In Folge der Kalibrierung sinkt die Abweichung im ColorChecker leicht auf 3,75 unter der Grayscale auf 1,01. Die meisten der genannten Kontrahenten bewegen sich unterhalb dieser Werte. Besonders das Surface 3 sticht hier mit erstaunlich guten Abweichungen hervor. Die Farbraumabdeckung liegt im AdobeRGB-Raum bei 45,7 % und im sRGB-Raum bei 70,1 %.
Für den permanenten Außeneinsatz ist das spiegelnde Display nicht prädestiniert. Bei Outdoor-Ausflügen sollte der User sich auf schattige Plätze beschränken, um das ThinkPad problemlos nutzen zu können. Selbst das helle Display kann die störenden Lichtquellen nicht kompensieren.
Lenovo verwendet in unserem Test-Convertible ein blickwinkelstabiles IPS-Panel. Dies ermöglicht einen beinahe uneingeschränkten Betrachtungswinkel. Selbst liegend können Texte noch problemlos erkannt werden.
Das Herz des Tablets bildet ein Intel Atom x7 Z8700. Dieser entstammt der Cherry-Trail-Architektur und soll mit seinen vier Kernen genügend Leistung hervorrufen. Als SoC (System-on-a-Chip) wird der Grafikchip mit eingebaut. Zur Unterstützung dient ein 4GB großer, im Dual-Channel arbeitender Arbeitsspeicher. Das Einsatzszenario beschränkt sich auf Alltagsanwendungen wie das Surfen im Internet und einfache Office-Arbeiten. Kraftreserven sind allein schon auf Grund der anspruchsvollen Auflösung nicht vorhanden. Der LatencyMon zeigt schon nach einiger Zeit einige Defizite bei der Handhabung von Real-Time-Audio auf.
Das Einsatzgebiet des verwendeten Atom Prozessors ist überwiegend der Tablet- bzw. Convertible-Bereich. Die vier Kerne rechnen hierbei mit einer Taktrate von 1,6-2,4 GHz. Für den mobilen Einsatz ist besonders die extrem geringe Leistungsaufnahme von Vorteil (2 Watt SDP - höchstwahrscheinlich unter 4 W TDP). Der Intel Atom x7 Z8700 gilt als direkter Nachfolger des Atom Z3795, wobei der Leistungszuwachs eher als gering anzusehen ist. Im Cinebench R15 und R11.5 erkennen wir eine äußerst defizitäre Leistung der verwendeten CPU-Einheit. Besonders deutlich wird der Vergleich zu Mircosofts Surface 3. Obwohl beide Kandidaten den gleichen Prozessor verwenden, schneidet unser Testkandidat im Multi-Core-Test des Cinebenchs R11.5 bis zu 60 % schlechter ab. Während des Tests arbeitet die Recheneinheit anfangs mit 2,4 GHz und fällt bis zur Mitte der Testlaufzeit kontinuierlich ab, bis nur noch mit 430 MHz getestet wird. In der letzten Hälfte des Tests rafft sich die CPU-Frequenz auf und verharrt beinahe auf einer Frequenz von 1 GHz. Das Surface 3 konnte in unserem Test einen höheren Takt von bis zu 2,3 GHz aufweisen. Die Konsequenz: Im Cinebench R11.5 schneidet das ThinkPad 50 % schlechter ab als Vorgängermodelle mit einem Intel Atom Z3735D. Der Ursprung könnten unterdimensionierte Heatpipes oder Firmware-/BIOS-Probleme sein. Microsoft hat im Surface 3 gezeigt, dass eine bessere und nicht leistungseinschränkende Lösung existiert. Akku Acer Aspire 5738ZG .

Die ausgewählten Tests schneiden nahezu äquivalent im mobilen Akkueinsatz ab. Um weitere Vergleiche und Details zu den eingesetzten Prozessoren zu erhalten, sei an unseren Technik-Bereich verwiesen.
Solange sich der Betrieb auf eine einzige Anwendung beschränkt, ist die Arbeitsgeschwindigkeit zufriedenstellend. Schreibarbeiten mit dem beigelegten Stift gelingen flüssig und ohne weitere Probleme. Sobald der Mehrprogrammbetrieb erfolgt oder das System schon einige Zeit im Betrieb ist, müssen wir immer mehr mit Verzögerungen und stockenden Bewegungen kämpfen. Dieses subjektive Empfinden bestätigt uns der System-Benchmark PCMark. Das ähnlich ausgerüstete Surface 3 erzielt im PCMark 7 beinahe 70 % mehr Leistung. Besonders das mit Intel Core M-Prozessor versehende Dell lässt alle anderen Kontrahenten im Schatten stehen. Interessant hingegen ist, dass unser Testkandidat trotz der vorhin festgestellten Taktprobleme einen besseren Score als das HP ElitePad 1000 im Creative-Bereich des PCMark 8 erzielt.
Der Speicherbedarf wird seitens Lenovo durch eine SanDisk SEM128GB gedeckt. Der eMMC-Speicher verfügt über eine Kapazität von 128 GB und besitzt laut CrystalDiskMark eine magere sequentielle Schreibgeschwindigkeit von 26 MB/s. Die Lesegeschwindigkeit liegt bei rund 90 MB/s. Auffällig ist hierbei, dass die kleinere 64-GB-Version (SanDisk SEM64G) deutlich schneller als der hier verbaute Speicher ist. Andere Benchmarks wie HD Tune oder ASSD konnten leider nicht ausgeführt wurden, da sie zum Absturz führten. Um schnellere Transferraten zu erhalten, muss schon auf die SSD-Fraktion zurückgegriffen werden. Beispielsweise verbaut Dell im Venue 11 Pro ein M.2-SSD-Speicher, der immens bessere Werte liefert. Weitere Details zu den verschiedenen Festplattentypen können unserem gesonderten Artikel entnommen werden.
Die integrierte Intel HD Graphics (Cherry Trail) ist für die grafische Darstellung in unserem Testgerät zuständig. Als Nachfolger der Bay-Trail-Version soll sie gegenüber ihrem Vorgänger eine beinahe doppelt so hohe Leistung hervorbringen. Obwohl der Kerntakt mit bis zu 600 MHz etwas geringer als der Turbo-Boost der Bay-Trail-Einheit ist, besitzt die Prozessor-Grafikkarte nun 16 Pipelines anstelle von lediglich vier. Im 3DMark 11 wird dieser Vorteil deutlich. Von einer Verdopplung der Leistung ist zumindest bei dem ThinkPad 10 nicht die Rede. Das Surface 3 verfügt ebenfalls über die gleiche iGPU und schneidet 50 % besser als unser Convertible ab. Hier können wir den Leistungszuwachs um weit über 100 % bestätigen. Während des Akkubetriebes erreicht das Testgerät mit 386 Punkten eine ähnliche Punktzahl wie im Netzbetrieb, weshalb im mobilen Einsatz ohne Leistungseinbußen gearbeitet wird. Um weitere Benchmarks und Vergleiche zu anderen Convertibles und Grafikeinheiten zu ziehen, ist ein Blick in unsere Benchmark-Tabelle empfehlenswert.
Für einen wahren Gaming-Genuss sind das kleine Display und die magere Leistung ein Dorn im Auge. Wer sich allerdings der Spielewelt nicht entziehen möchte, sollte die Auswahl auf ältere Klassiker beschränken. Mit die einzig verbleibende Möglichkeit ist dank dem verfügbaren H.265-Codecs das Streamen von neueren Spielen. 
Das Lenovo ThinkPad 10 verfügt über eine lüfterlose Kühlungsstrategie. Aus diesem Grund gibt das 10-Zoll-Convertible keinen Mucks von sich.
Da das Testgerät schon teilweise im Mehrprogramm-Betrieb überfordert ist, wärmt es sich spürbar auf. Unter Lastbedingungen werden Temperaturen von bis zu 55 °C erreicht. Dieser Hotspot liegt im rechten Bereich auf der Rückseite. Genau in diesem Segment umfasst der Nutzer eigentlich das Gerät mit seinen Händen. Solch hohe Werte werden zwar im Normalbetrieb nicht erreicht, dennoch können leistungsfordernde Anwendungen ähnlich hohe Werte provozieren.

In einem Stresstest wollen wir uns die Kerntemperaturen im Inneren anschauen. Zunächst führen wir diesen Auslastungszustand mittels Prime95 und FurMark durch. Schon nach kurzer Zeit muss die CPU thermal throtteln, da Temperaturen von 89 °C erreicht werden. Nach über einer Stunde Laufzeit rechnet der Prozessor nur noch mit 220 MHz. Obwohl die Taktfrequenzen auf ein Minimum gefallen ist, kann nach Beendigung der Stresstest-Programme zumindest im 3DMark11 die gleiche Punktzahl wie unter einem Kaltstart erzielt werden. Als zweite Lastsituation verwenden wir nur Prime95. Die CPU-only-Belastung erzeugt anfangs ein ähnliches Taktdiagramm. Die CPU-Frequenz fällt zunächst ab auf 480 MHz, schwankt jedoch dann zwischen 460 MHz und 1,1 GHz.
Die beiden Stereolautsprecher befinden sich auf der Rückseite in der linken und rechten Ecke. Die Soundwiedergabe ist recht höhenlastig. Sprachausgaben werden klar und verständlich wiedergegeben. Das Anwendungsgebiet der integrierten Lautsprecher sollte sich auf Systemsounds und kleine Youtube Sessions beschränken. Um einen bassreichen und ausgewogenen Klang zu erzeugen, sollten externe Geräte über USB oder den Klinkenanschluss genutzt werden.
Das schmale Windows Tablet wird ausschließlich mit sparsamen Komponenten versehen. Im Idle liegt die Leistungsaufnahme zwischen 2,4 W und 6 W. Das sind zwar bis zu 2 W mehr als Modelle der Bay-Trail-Architektur, aber noch 2 W weniger als das Microsoft Surface 3. Die Spitze des Stromverbrauchs ermitteln wir mit 14,7 W. Trotz der Mehrleistung des Surfaces ist es mit bis zu 12,3 W sparsamer. Nur das deutlich potentere Dell Venue 11 Pro verlangt noch knapp 4 W mehr. Ausgeschaltet liegt der Verbrauch genau dort, wo man ihn erwarten sollte: bei 0 W. Im Standby messen wir magere 0,2 W.
Lenovo spendiert dem 10-Zoll-Tablet einen Zwei-Zellen-Akku mit einer Kapazität von 32 Wh. Das heißt, dass sich die Kapazität zum Vorgängermodell des ThinkPad um eine Wattstunde verringert hat. Laut Herstellerangabe soll unser Testgerät eine Laufzeit von bis zu 10 Stunden erreichen. Da die Akkulaufzeit je nach Anwedungsszenario stark schwankt, betrachten wir einige Beispiele.

Zunächst wollen wir die maximal zu erreichende Akkulaufzeit ermitteln. Hierzu schalten wir alle Kommunikationsmodule aus und verdunkeln das Display auf ein Minimum. Der Reader's Test des BatteryEaters sorgt dafür, dass das Testgerät nach 14 h und 26 min den Batteriebetrieb beendet. Die erste Version dieser Tablet-Reihe erreichte rund 40 min weniger. Das HP ElitePad 1000 G2 verpasst mit 14 h und 6 min knapp die Dauer unseres Testgerätes.

Der relevanteste Test soll das Surfen im Internet unter einer mittleren Helligkeit von 150 cd/m² simulieren. In diesem Lauf schaltet sich das Testgerät nach 7 h und 20 min ab.

Zuletzt stellen wir noch die minimal zu erwartende Akkulaufzeit fest. Wir ziehen nochmal das Programm BatteryEater beiseite und starten bei maximaler Helligkeit den Classic Test. Der Test dauert beinahe 5 h, bis das Gerät in die Knie gezwungen wird. Keines der Vergleichsgeräte erreicht so gute Werte. Das Surface schaltet sogar schon nach etwas unter 3 Stunden ab.
Das ThinkPad 2nd Gen ist Lenovos zweiter Versuch, sich in den Windows-Tablet-Markt der mittleren Business-Klasse zu etablieren. Mit unserem Beispielmodell für 700 Euro erhalten wir ein recht ordentlich gefülltes Datenblatt, welches leider in einigen Punkten seine Versprechen nicht halten konnte. Zumindest bei der Verarbeitung und den optischen Feinheiten liefert der Hersteller ein sehr solides Produkt ab. Der eingesetzte Touchscreen erfüllt stets seine Aufgaben, und der inkludierte Stift kann auch für längere Texte genutzt werden. Auch die Displayeigenschaften sind ein gnadenlos gutes Mittelmaß. Ebenfalls im mobilen Betrieb zeigt sich das ThinkPad ausdauerfreundlich und kann sogar einen Arbeitstag überstehen. Als größten Problembereich hat sich das Thema der Leistung herausgestellt. Leistungsreserven sind kaum vorhanden, und schon ein Mehrprogrammbetrieb bereitet dem Lenovo ThinkPad 10 2nd Gen Probleme. Die Ursache scheint an der passiven Kühlungsstrategie zu liegen. Das kleine Tablet wärmt sich hauptsächlich in einem einzelnen lokalen Segment auf.

Der vorhandene Leistungsdefizit bleibt in Lenovos neuer Tablet-Reihe ein Dorn im Auge. Es bleibt abzuwarten, ob Lenovo dieses Hindernis in der nächsten Version überwinden kann. Als Schreibknecht für die Uni oder als zweiter Begleiter neben einem Notebook ist das Testgerät zu empfehlen. Als Notebook-Ersatz reicht es noch nicht aus. Akku Acer Aspire 5742ZG .

Es ist sicherlich empfehlenswert, einen Blick auf die genannten Kontrahenten zu werfen. Besonders das im Preis äquivalente Microsoft Surface 3 konnte in vielerlei Punkten bessere Ergebnisse erzielen.

08:54 Publié dans Passions | Lien permanent | Commentaires (0)