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16/06/2016

Hochleistungs Notebook Akku Asus A53S

Asus scheint den besten Kompromiss aus einem dünnen Gehäuse, Stabilität und Leistung gefunden zu haben. Aufgrund der Diät muss man aber auch in diesem Fall auf einige wichtige Funktionen verzichten.
Das GL502 weist viele Ähnlichkeiten zum GL552 und G501 auf, aufgrund von zahlreichen Verbesserungen ist es laut Asus aber das bessere Gesamtpaket. Das Gehäuse ist dünner als bei dem GL552, gleichzeitig liegt die Leistung aber dennoch über dem G501. Wir sind uns nicht sicher, ob der Namenszusatz "Strix" in diesem Fall nötig ist, aber es zeigt, dass Asus dem GL502 einen eigenen Platz innerhalb der ROG-Familie einräumt.

Unser vorliegendes Testgerät mit dem i7-6700HQ sowie der GTX-970M-GPU trägt die Bezeichnung GL502VT und kostet rund 1.600 US-Dollar. Innerhalb der kommenden Wochen erwarten wir zudem ein weiteres Exemplar mit der schnelleren GTX 980M (GL502VY), und gerade in Hinsicht auf die Temperaturen wird der Vergleich sehr spannend. Nachfolgend haben wir zusätzliche Testberichte der Baureihen G, UX und GL verlinkt, denn das GL502 weist sowohl bei der Konstruktion als auch der Verarbeitung viele Ähnlichkeiten auf.
In Deutschland ist das Asus GL502VT in einer sehr ähnlichen Ausstattung, allerdings nur mit 8 GB Arbeitsspeicher anstatt 16 GB RAM sowie 3 GB Videospeicher anstatt der 6 GB in unserem Testgerät, zu einem Preis ab rund 1.399 Euro verfügbar.
Dank des obligatorischen Logos sowie den optischen Akzenten kann man Geräte aus der ROG-Familie leicht erkennen. Das ist auch bei dem GL502 der Fall, allerdings ist die rote Farbe deutlich heller und beinahe ein Orange-Ton – fast so wie bei Verkehrshütchen oder Warnwesten. Auch die WASD-Tasten erstrahlen in dieser Farbe, was einigen Nutzern vielleicht zu verspielt erscheinen mag.

Die Stabilität und die Verarbeitung des Gehäuses fallen überdurchschnittlich gut aus. Sowohl der Bildschirmdeckel aus gebürstetem Aluminium als auch die Base Unit aus Kunststoff lassen sich leicht verwinden und im zentralen Bereich auch etwas eindrücken. Allerdings besteht hierbei kein Grund zur Sorge und wir können auch keine Knarzgeräusche hören. Zwischen dem hinteren Bereich des Deckels und der Base Unit ist im geschlossenen Zustand jedoch eine Lücke, und wir können den Deckel an dieser Stelle eindrücken. Auch der innere Bildschirmrahmen besteht nur aus Kunststoff und fühlt sich im Vergleich zum Rest des Notebooks billiger und zugleich empfindlicher an. Die Scharniere sind sehr straff und ermöglichen einen maximalen Öffnungswinkel von rund 135 Grad.
Die Stellfläche des GL502 entspricht dem GS60 sowie dem Aorus X5S, aber es ist einige Millimeter dicker und zudem ein halbes Kilogramm schwerer als das MSI. Daher wirkt das Asus recht massiv. Der Hersteller wollte hier sicherlich nicht das dünnste oder leichteste Gaming-Notebook bauen, aber dennoch ist das GL502 deutlich kleiner im Vergleich zu dem klobigen Alienware 15 oder dem Predator 15. Akku Asus A93SV .
Zu den Anschlüssen gehören 3x USB 3.0 und ein moderner USB-C-Stecker (Gen. 2, 10 Gbit/s) ohne Thunderbolt-3-Unterstützung. Diese ist beim GS60 6QE vorhanden und ermöglicht eine höhere theoretische Bandbreite und bessere Unterstützung für externe Monitore. Alle Anschlüsse wurden an den Seiten verteilt, bei dem Anschluss von sehr vielen Geräten wirkt es aber etwas überladen. Außerdem hätten wir auch gerne die Unterstützung für G-Sync-Monitore gesehen, wie es bei dem EVGA SC17 der Fall ist.
Um die WLAN-Verbindung kümmert sich das Modul Dual-Band Wireless-AC 8260 (M.2) von Intel. Die theoretische Transferrate liegt bei bis zu 867 Mbit/s und sowohl Bluetooth 4.2 als aus WiDi werden standardmäßig unterstützt. Mit unserem Testrouter Linksys EA8500 gab es während des Tests keine Verbindungsprobleme oder Aussetzer.

Abgesehen von einem kleinen Kabelbinder und den üblichen Garantieinformationen finden wir keine Beigaben in der Verpackung. Für die ROG Baureihe gibt es jedoch spezielle Mäuse, Headsets oder Tragetaschen, und viele Händler legen beim Kauf eines ROG Notebooks auch kostenloses Zubehör bei.

Das Testgerät ist leicht zu warten, denn die gesamte untere Abdeckung ist nur mit Kreuzschrauben gesichert. Nach dem Entfernen erhält man Zugang zu allen wichtigen Bauteilen, allerdings sind sowohl der Prozessor als auch die Grafikkarte aufgelötet. Zudem ist das GL502 eines der wenigen Gaming-Notebooks mit nur einem einzigen RAM-Steckplatz (SODIMM).

Asus gewährt eine einjährige eingeschränkte Garantie auf das Notebook, offenbar auch in Deutschland.
Die vollwertige Chiclet-Tastatur (34,5 x 10,5 cm) besitzt eine dreistufige rote Hintergrundbeleuchtung, aber keine Makrotasten. Die einzelnen Tasten bieten einen Hubweg von 1,6 mm, während es bei vielen anderen Gaming-Notebooks 1,5 mm sind. Besonders großzügig zeigt sich das Gigabyte P55W mit 2,2 Millimetern, während die meisten Ultrabooks im Bereich von 1,2-1,3 mm liegen. Die Tasten sind straff und bieten eine gute Rückmeldung. Da sie auch kaum klappern, ist das Tippgeräusch recht leise. Gamer, die an mechanische Tastaturen gewöhnt sind, könnten das Feedback aber etwas zu weich finden. Sowohl der Nummernblock als auch die Pfeiltasten fallen etwas kleiner aus und auch das Feedback ist etwas weicher. Falls man bereits eine Tastatur eines ROG Notebooks genutzt hat, wird man hier keine Überraschungen erleben. Im Großen und Ganzen ist die Tastatur des Testgerätes mit dem GL552 oder dem UX501 vergleichbar.

Das glatte Touchpad ist angenehm groß (10,5 x 7,5 cm) und reaktionsfreudig. Probleme mit ungewollten Zeigersprüngen oder Verzögerungen konnten wir nicht feststellen. Das Scrollen mit zwei Fingern klappt gut, aber Pinch-to-Zoom ist etwas schwieriger. Hier muss man die Finger recht schnell bewegen, andernfalls wird die Geste nicht erkannt. Vor allem kleinere Veränderungen der Zoom-Stufe sind dadurch schwieriger als nötig.

Das Clickpad besitzt einen sehr geringen Hub, was bei Notebooks ohne dedizierte Maustasten aber üblich ist. Das Feedback ist gut und man kann ein lautes Klickgeräusch hören. Zum Auslösen wird nur wenig Druck benötigt, auch mehrere Klicks in einem kurzen Zeitraum sind daher ohne Ermüdung möglich.

Das matte 1080p-Display ist subjektiv sehr scharf und selbst aus kurzer Entfernung können wir auf einem weißen Hintergrund praktisch keinen körnigen Bildeindruck erkennen. Das Panel von Samsung (SDC324C) kommt in einer Reihe von Asus und MSI Notebooks inklusive dem PU551, GL552, G501 und MSI GE62 zum Einsatz. Einige dieser Notebooks verwenden jedoch noch das ältere Samsung 156HL91-102 Panel, während in unserem Testgerät das 156HL01-104 steckt. Es gibt keine spiegelnden Displays, aber für die meisten Gamer sollte das sehr entgegen kommen.

Die Helligkeit und der Kontrast liegen knapp unter 300 cd/m² bzw. 900:1. Diese Ergebnisse liegen auf dem Niveau von anderen High-End Gaming-Notebooks in dieser Preisklasse. Nur oben links und in den unteren beiden Ecken können wir leichtes Screen Bleeding erkennen, doch die Lichthöfe sind nicht stark genug, um beim Spielen oder alltäglichen Aufgaben zu stören.
Unsere Messungen mit einem X-Rite Spektralphotometer zeigen eine beinahe vollständige Abdeckung des sRGB-Farbraumes (98,1 %), während viele andere Gaming-Notebooks nur etwa 80 % und Ultrabooks mit günstigen Panels sogar nur 60 % abdecken. Das ist zwar eine gute Nachricht für Grafikdesigner, doch beim Spielen ist dieser Wert eher zweitrangig. Eine noch größere Farbraumabdeckung in Hinblick auf den AdobeRGB-Standard ist normalerweise mobilen Workstations oder noch teureren Gaming-Notebooks vorbehalten. Akku Asus K93SV .

Asus selbst bewirbt 100 % sRGB bzw. 80 % AdobeRGB. Möglicherweise bezieht sich der Hersteller auf das UHD-Panel, denn unsere Messungen ergeben nur 63 % AdobeRGB für den FHD-Bildschirm.
Die Darstellung der Farben und der Graustufen fällt im Auslieferungszustand durchschnittlich aus und profitiert von einer kurzen Kalibrierung. Die Farbtemperatur wird wärmer und die RGB-Balance flacher, was zu einem deutlich besseren Bildeindruck führt. Dank der beinahe vollständigen sRGB-Abdeckung ist die Genauigkeit bei allen Sättigungsleveln sehr gut.
Im Schatten und bei der maximalen Helligkeit ist die Sichtbarkeit in Ordnung. Reflexionen sind dank der matten Bildschirmoberfläche und den weiten Blickwinkeln des IPS-Displays kein großes Problem. Direkte Sonneneinstrahlung sollte jedoch vermieden werden, da der Displayinhalt sonst ausgewaschen wirkt. Erst aus extremen Blickwinkeln erkennt man deutliche Kontrast- und Farbabweichungen.
Unsere Konfiguration des GL502VT verwendet den gängigen Core i7-6700HQ sowie die schnelle GeForce GTX 970M mit 6 GB GDDR5-VRAM. Es gibt auch noch ein Modell für etwa 200 US-Dollar weniger, welches mit dem Core i5-6300HQ und der GTX 970M (3 GB RAM) ausgerüstet ist.

Bei allen Modellen sind 8 GB DDR4-RAM (2133) direkt auf das Mainboard gelötet. Ein weiterer SODIMM-Steckplatz steht zur Verfügung, die maximale Kapazität liegt also bei 24 GB.
Da der Wechsel von Broadwell auf Skylake nur einen geringen Zuwachs der Prozessorleistung mit sich bringt, ist der Core i7-6700HQ wenig überraschend kaum schneller als der Core i7-5700HQ. Wenn wir den aktuellen Chip mit dem Haswell Core i7-4700HQ im IdeaPad Y50 vergleichen, liegt der Vorsprung je nach Auslastung bei 16-37 Prozent. Der Desktop-Prozessor Core i7-6700K ist etwa 30 % schneller, verbraucht dafür aber auch mehr als doppelt so viel Strom (TDP: 45 Watt vs. 91 Watt).

Weitere Benchmarks und Vergleiche mit dem Core i7-6700HQ sind in unserer Datenbank verfügbar.
Laut den PCMark Benchmarks bewegt sich das Asus auf dem Niveau von anderen Notebooks mit der gleichen bzw. ähnlichen CPU-/GPU-Kombination. Während des Tests hatten wir keine Probleme mit Wartezeiten oder der Hard-/Software.
Insgesamt stehen zwei Steckplätze für Massenspeicher zur Verfügung: 1x M.2-2280 und 1x 2,5 Zoll SATA-III. Im Gegensatz zu anderen Vergleichsgeräten wie dem Aorus X5S wird NVMe nicht unterstützt, man ist also an die Transferraten des SATA-III-Standards gebunden. Unser Testgerät verwendet eine M.2-SSD von LiteOn (CV1-8B128) sowie eine sekundäre 1-TB-Festplatte (HGST HTS721010A9E630). Der 2,5-Zoll-Steckplatz kann sowohl 7- als auch 9,5-mm hohe Laufwerke aufnehmen.

Selbst für ein SATA-III-Laufwerk ist die Leistung der M.2-SSD recht durchwachsen. Die sequentiellen Leseraten liegen mit 516 MB/s auf dem erwarteten Niveau, aber die seq. Schreibleistung liegt laut AS SSD bei nur 174 MB/s. Zum Vergleich: Die SSDs von Hynix und Samsung im Predator 15 bzw. GS60 erreichen in diesem Fall 447 und 389 MB/s. Die sekundäre HDD (7.200 U/Min) erreicht laut HD Tune unterdessen eine durchschnittliche Transferrate von knapp 100 MB/s.

Weitere Benchmarks und Vergleiche sind in unserer stetig wachsenden SSD/HHD-Liste verfügbar.
Die GTX 970M ist laut den 3DMarks deutlich schneller als die GTX 960M und passt sehr gut zu dem 1080p-Display in Kombination mit hohen bzw. maximalen Details, selbst bei anspruchsvollen Titeln. Im 3DMark 11 liegt unser GL502 90 Prozent vor der GTX 960M im MSI Prestige PE70, während die GTX 980M im EVGA SC17 indes rund 30 % schneller arbeitet.
Die Spieleleistung der GTX 970M entspricht den Erwartungen. Im Vergleich zu vielen anderen Systemen (auch für das GGL502VT verfügbar, etwa in Deutschland) ist der Videospeicher 3 GB größer. Vor allem bei höheren Grafikeinstellungen bringt der zusätzliche Speicher in aktuellen Titeln einen Vorteil für das GL502VT in der uns vorliegenden Konfiguration.
Das sehr dünne Asus G501 mit der GTX 960M konnte im Stresstest nicht überzeugen, aber das GL502 zeigt eine deutlich bessere Leistung. Die CPU kann einen Turbo Boost von 3,0 GHz bei Prime95 aufrechterhalten und liegt damit nur 100 MHz unter dem spezifizierten Maximaltakt für den Core i7-6700HQ. Bei der gleichzeitigen Belastung durch Prime95 und FurMark fällt der Turbo Boost aber weg und der Prozessor arbeitet konstant mit dem Basistakt von 2,6 GHz. Interessanterweise variieren sowohl die Temperaturen als auch die Lüftergeschwindigkeit, bei extremer Belastung sind die Geräuschkulisse und auch die Kerntemperaturen also nicht konstant. Auch die GPU variiert zwischen 300 und 810 MHz, was recht ungewöhnlich ist. Allerdings sind diese synthetischen Benchmarks nicht repräsentativ für die Belastung beim Spielen. Akku Asus K53SV .

Bei dem Unigine Heaven Benchmark können sowohl der Prozessor als auch die Grafikkarte ihren Boost ausnutzen und die Kerntemperaturen sind stabil unter 80 °C. Im Akkubetrieb wird die Leistung der beiden Komponenten reduziert. Ein 3DMark-11-Durchgang abseits der Steckdose ergibt 7.799 (Physics) bzw. 6.516 Punkte (Graphics) gegenüber 8.347 und 9.824 Punkten im Netzbetrieb.
Das Kühlsystem besteht aus zwei 50-mm-Lüftern, die über zwei große Heatpipes (Kupfer) mit der CPU, der GPU und den VRAM-Modulen verbunden sind. Das Design erinnert uns hier ein wenig an das Zenbook UX501. Die Lüfter sind niemals deaktiviert, aber bei geringer und mittlerer Belastung mit 31-32 dB(A) glücklicherweise leise. Beim Spielen erhöht sich die Geräuschkulisse langsam auf 37-41 dB(A), es gibt also keinen plötzlichen Anstieg, wie wir es von anderen Gaming-Notebooks kennen. Im Durchschnitt wird das Asus aber ungefähr so laut wie die direkten Konkurrenten Predator 15 und GS60.

Bei unserem Stresstest mit Prime95 und FurMark werden die beiden Lüfter mit bis zu 48 dB(A) sehr laut.
Das GL502 ist nicht viel dicker als das GS60, dessen Oberflächentemperaturen sehr hoch ausfallen. Wir waren vor den Messungen daher etwas beunruhigt. Im Leerlauf bleibt die vordere Hälfte kühl, doch im hinteren Bereich wird das Gehäuse bereits 8-10 °C wärmer. Der Akku befindet sich im vorderen Teil des Gehäuses und die Heatpipes eher im hinteren Bereich, weshalb sich der Temperaturanstieg auf diesen Bereich konzentrieren wird.

Auf der Oberseite konnten wir Oberflächentemperaturen von bis zu 61 °C messen, und auf der Unterseite sogar bis zu 70 °C. Allerdings befinden sich diese Hotspots über der Tastatur und damit weit entfernt von den Fingern sowie Handgelenken. Auch die WASD-Tasten bleiben im Vergleich zum mittleren Tastaturbereich kühler, was beim GS60 nicht der Fall war. Dennoch wird das GL502 schon ziemlich warm, was an den kurzen Heatpipes sowie dem kleinen Abstand zwischen CPU und GPU liegt.
Die Stereolautsprecher befinden sich hinter schmalen Abdeckungen auf der Handballenablage und strahlen den Sound nach oben und damit zum Anwender ab. Sie sind aber weit genug am Rand und werden daher beim Spielen oder Tippen nicht durch die Handgelenke verdeckt.

Aufgrund des schwachen Basses ist die Klangqualität nur durchschnittlich. Die maximale Lautstärke ist ausreichend hoch und wir hören weder Rauschen noch Nachhalleffekte, doch gerade bei diesen Pegeln ist der schwache Bass noch auffälliger. Es gibt nur einen einzelnen 3,5-mm-Klinkenstecker und nicht die getrennten vergoldeten Anschlüsse, die wir von vielen hochwertigen Gaming-Notebooks kennen. In Anbetracht des Preises sind die Lautsprecher enttäuschend und für ein besseres Klangerlebnis sollte man auf externe Lösungen ausweichen.
Im Leerlauf oder bei nur wenig Belastung zeigt sich das System im Vergleich zu vielen Konkurrenten sehr sparsam. Beim Spielen ist der Verbrauch aber auf dem Niveau von ähnlich ausgestatteten Systemen wie dem Predator 15 oder GS60. Im Stresstest mit Prime95 und FurMark konnten wir maximal knapp 160 Watt messen, das 180-Watt-Netzteil ist also ausreichend dimensioniert. Das Netzteil selbst misst 16,5 x 7,5 x 3,0 cm.
Wenn man die schnellen Komponenten berücksichtigt, sind die Laufzeiten des integrierten 64-Wh-Akkus sehr gut. Beim Surfen im Internet kann man rund 6 Stunden erwarten (Ausbalanciert, iGPU). Auch Asus bewirbt 6 Stunden, was wir mit unseren Tests also bestätigen können. Sowohl das Acer Predator 15 als auch das Asus UX501 halten länger durch, verfügen aber auch über die größeren Akkus. Im Idealfall (minimale Helligkeit, Leerlauf) sind knapp 10 Stunden abseits der Steckdose möglich.
Die Strix GL502 Baureihe ist Asus' Antwort auf das Aorus X5S. Es verzichtet zwar auf viel Schnickschnack, bietet dafür aber die bessere Verarbeitung und ist sogar noch günstiger. Tatsächlich fallen einige Funktionen weg, auf die Hardcore-Gamer vielleicht nur ungern verzichten, inklusive NVMe, RAID 0, mehrere RAM-Steckplätze, zusätzliche Plätze für Massenspeicher, G-Sync, bunte Tastaturbeleuchtungen, Makrotasten und zudem einige Anschlüsse wir Thunderbolt 3. Ohne diese Features hinterlässt das Asus mitunter einen recht simplen Eindruck, doch bei den Kerneigenschaften gibt es nichts zu meckern. Akku Asus A53S .

Das hochwertige Panel mit der guten Farbraumabdeckung sowie die gute Leistung gehören zu den Highlights und machen es zu einem vollwertigem Mitglied der ROG-Serie.

Das dickere GL552 bietet einige Extras wie ein optisches Laufwerk oder einen austauschbaren Akku, ist im Gegenzug aber nur mit schwächeren Grafikkarten erhältlich. Wir sind schon gespannt auf das GL502VY mit der GTX 980M, denn bereits die Konfiguration mit der GTX 970M wird sehr warm.

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26/05/2016

Notebook Akku HP COMPAQ 6735s

Toshibas Skylake-Neuauflage seines Z40-Business-Notebooks überzeugt uns vor allem durch beeindruckende Akkulaufzeiten. Ob der sehr leichte und kompakte, aber auch nicht gerade günstige Begleiter den hohen Ansprüchen der Zielgruppe gerecht wird, untersuchen wir in unserem ausführlichen Test.
Mit den Tecra Z40-C-XXX Modellen legt Toshiba seine 14-Zoll-Business-Serie neu auf und setzt dabei ganz auf Intels aktuelle Skylake-Plattform. Auf der entsprechenden Toshiba-Seite waren zum Testzeitpunkt elf verschiedene Varianten gelistet. So hat man bei der CPU die Auswahl zwischen verschiedenen i5- und i7-Modellen, in Sachen Speicherausbau werden 4 bis 16 GB angeboten. Natürlich verfügen alle Varianten über eine in die CPU integrierte Intel-HD-Grafik, bei zweien wird diese noch um eine Nvidia GeForce 930M ergänzt. Es sind zumeist SSDs mit 128 oder 256 GB Kapazität verbaut, die Ausnahmen bilden zwei Notebooks mit herkömmlicher 500-GB-Festplatte. Im Gegensatz zum Testgerät sind einige der neuen Tecras mit Mobilfunkmodul und SIM-Slot ausgestattet.

Passend zum Business-Anspruch ist grundsätzlich Windows 7 Professional vorinstalliert, beigelegt ist eine DVD mit Windows 10 Pro mit Downgraderechten. Weitere Gemeinsamkeiten aller Modelle finden sich bei Display, Gehäuse, Anschlüssen, Erweiterungsmöglichkeiten, WLAN, Sound, Eingabegeräten, Sicherheitsfeatures und Akku. Die getestete Variante ist ab rund 1.200 Euro zu haben.

Der Vorgänger konnte im UMTS-Netz funken, unsere Variante der neuen Serie nicht. Hier steht optional LTE/UMTS zur Verfügung.
Da sich Gehäuse, sonstige Ausstattung, Eingabegeräte und Lautsprecher gegenüber dem Vorgänger nicht geändert haben, verweisen wir hier auf den entsprechenden Test.

Als Vergleichsnotebooks haben wir uns die zurzeit wohl populärsten Business-Vertreter im 14-Zoll-Format herausgesucht. Bis auf das teurere Dell mit glänzemdem 1440p-Display rangieren sie in den getesteten Konfigurationen preislich wie das Testgerät (Schätzung) zwischen 1.300 und 1.400 Euro und sind auch von den verbauten Komponenten her vergleichbar. Hier die Kandidaten:
Zu den weitestgehend identischen Anschlüssen hatten wir uns schon im Test zum Vorgänger eingelassen. Hier noch einmal die entsprechenden Bilder. Wie erwähnt, verfügt das Tecra Z40-A-106 über keinen SIM-Slot.
Der matte Bildschirm löst 1.920 x 1.080 Punkte auf, was verteilt auf 14 Zoll eine prima Pixeldichte von 157 ppi ergibt, die auch bei Nutzern mit sehr guten Augen keinen pixeligen Eindruck mehr hinterlassen kann. Für mehr Bewegungsfreiheit vor dem Schirm und eine potenziell gute Farbdarstellung kommt ein IPS-Panel aus dem eigenen Hause zum Einsatz, dessen höchste Helligkeit minimal über dem Durchschnitt aktueller (und teilweise erheblich günstigerer) Office-Notebooks liegt. Unser T460 ist für den Preis zu dunkel, während das EliteBook 840 G3 und das Latitude E7470 beide mindestens 30 % heller eingestellt werden können.

86 % gemessene Ausleuchtung gehen absolut in Ordung. Betrachtet man bei höchster Leuchtkraft ein völlig schwarzes Bild, so scheint die Beleuchtung auf der linken Seite teilweise minimal durch (Clouding), was in der Praxis aber nicht auffällt.
Der Schwarzwert des Testgerätes fällt mit 0,52 cd/m2 etwas zu hoch aus, ohne völlig aus dem Rahmen zu fallen. Als Konsequenz errechnet sich trotz anständiger Helligkeit nur ein Kontrastverhältnis von nicht sehr tollen 517:1. Mit Abstand am besten im Feld schlägt sich hier das Dell Latitude, das einen niedrigen Schwarzwert mit sehr hoher Helligkeit kombiniert und so auf fantastische 1.462:1 kommt. Unser EliteBook (TN-Panel-Version) ist zwar deutlich heller als das Toshiba, patzt aber mit 0,65 cd/m2 beim Schwarzwert noch mehr, sodass sich ein ähnlicher Kontrast ergibt. So wirkt Schwarz denn auch subjektiv etwas zu grau, was aber nicht auffällt, wenn gleichzeitig hellere Bildschirminhalte dargestellt werden. Akku HP COMPAQ 6735s .

Farbabweichungswerte von 3,45 (ColoChecker) und 2,28 (Graustufen) im Auslieferungszustand sind auch für ein IPS-Panel spitze. Hobby-Bildbearbeiter könnten zumindest bei unserem Testsample ohne weitere Kalibrierung und Profilierung loslegen. Ähnlich gut macht es im Testfeld nur das Dell E7470. Als gut, aber nicht sehr gut ist hingegen die 55-prozentige Abdeckung des großen Profi-Farbraums AdobeRGB einzuschätzen. Da geht heutzutage immer öfter noch etwas mehr, wie der Bildschirm des Dell beweist, der den kleineren, extrem verbreiteten sRGB-Farbraum zu 96 % abecken kann. Hier schafft das Testgerät "nur" 84 %.
Matt und einigermaßen hell — diese beiden Voraussetzungen für ermüdungsarmes Arbeiten im Freien erfüllt der Screen des Z40 schon mal. Unseren Test haben wir bei Sonnenschein durchgeführt. Das linke Bild repräsentiert ein absichtlich provoziertes Worst-Case-Szenario, das rechte wurde mit einem Hauseingang im Rücken aufgenommen.
Sehr viel Bewegungsfreiheit vor dem Schirm garantiert das wunderbar blickwinkelstabile IPS-Panel unseres Kandidaten. Bei seitlich verschobenen Einblickwinkeln ist ab etwa 45 ° eine kaum störende Verschlechterung der Helligkeit und damit auch des Kontrastes zu verzeichnen. Schaut man von oben auf den Screen, ist der Spielraum etwas kleiner, von unten sogar noch größer als von der Seite. Die Farbdarstellung leidet auch bei extremem Winkeln kaum und ist mit bloßem Auge geringer, als es die Eckfotos unserer Blickwinkel-Collage vermuten lassen.
Die in der Einleitung erwähnte Motorisierung des Toshiba Z40 zeigt mangels dedizierter Grafikkarte eindeutig in Richtung Office und dürfte in diesem Bereich problemlos mit nahezu allen handelsüblichen Programmen fertig werden. Dank Hyperthreading, 8 GB RAM und SSD sollte aber auch die Arbeit mit anspruchsvollerer Software wie Adobe Photoshop flüssig von der Hand gehen.
Der überaus verbreitete und hinlänglich bekannte Intel Core i5-6200U (2 x 2,3 - 2,8 GHz, TDP 15W) ist ein sparsamer Hyperthreading-Dualcore aus Intels aktueller Skylake-Generation, der für Office- und Businesszwecke prädestiniert ist, aber auch vor anspruchsvollerer Software nicht zurückschreckt. Nähere Infos sind unter dem Link zu finden.

Zu unserer nachhaltigen Verwunderung schwächelt das Testgerät bei den Cinebenches R11.5 und R15 und verfehlt die erwarteten Scores deutlich. Mehrere Durchläufe haben zudem erhebliche Streuungen aufgezeigt. Leistungsfressende Hintergundprozesse konnten wir ausschließen, außerdem korrespondiert das Phänomen überhaupt nicht mit den absolut regelgerechten Ergebnissen der Physik-Benchmarks der 3DMarks 11 und 2013. Lässt man den Cinebench R15 (Multicore) in Schleife laufen, bleiben beide Kerne durchgehend bei der spezifizierten Turbofrequenz von 2,7 GHz. Ein weiteres Absinken der stark schwankenden Ergebnisse im Akkubetrieb konnten wie nicht feststellen.
Dank performanter CPU, 8 GB RAM und vor allem der SSD lässt sich das Toshiba stets flüssig bedienen, was sehr schnelle Kalt- und Programmstarts einschließt. Multitasking muss man schon sehr weit treiben, um dem Gerät Denkpausen etwa beim Wechsel zwischen den Tasks abzunötigen. Akku HP COMPAQ nx7400 .

Dass das Dell Latitude die drei Konkurrenten inklusive Testgerät im PCMark 8 hinter sich lässt, dürfte dessen leicht überlegenem i7-6600U in Kombination mit der besten 4K-Leseleistung aller SSDs im Feld zu verdanken sein. Verwunderlich ist, dass unser Testgerät trotz etwas schwächerer CPU und stark unterlegener 4K-Performance so gut mithalten kann. Vergleicht man die Scores aller bisher getesteten Notebooks mit i5-6200U und SSD, aber ohne dedizierte Grafikkarte, landet unser Toshiba mit 8 % Rückstand auf dem zweiten Platz, während der Vorsprung auf das Schlusslicht 18 % beträgt — erfreulich.
Es handelt sich beim verbauten Toshiba-Massnspeicher zwar um eine M.2-SSD, die aber über SATA 3 angebunden ist, sodass beim sequenziellen Lesen nicht viel mehr als 500 MB/s zu erwarten sind. Wie schon erwähnt, fallen die sonstigen per AS SSD ermittelten und vom CrystalDiskMark 3.0 bestätigten Lese-Werte bis auf den unwichtigeren Schreib-Score ernüchternd aus und markieren im Feld souverän den letzten Platz. Besonders die 4K-Leseleitung (4K Read, 4K-64 Read) entspricht so gar nicht mehr dem, was man von einer modernen SSD erwarten darf. Die praktischen Auswirkungen sollten sich dennoch in engen Grenzen halten — Hauptsache SSD.
Viel Staat ist mit der in die CPU integrierten GPU Intel HD 520 nicht zu machen. Alle 2D-Aufgaben werden anstandslos und energieeffizient erledigt. 4K-Videos können zwar in Hardware dekodiert und so theoretisch mit 60 Hz dargestellt werden, nur auf externe Wiedergabegräte erhält man das Signal mangels HDMI 2.0 und DisplayPort eben nur mit 30 Hz. Die Performance der GPU haben wir mit der anderer Notebooks mit dem i5-6200U verglichen und festgestellt, dass die durchschnittliche Punktzahl (3DMark 11) um 9 % verfehlt wird und sich das Testgerät hier auf einem der letzten Plätze wiederfindet. Das ist zwar nicht so schön, aber auch nicht wichtig und vor allem dem fehlenden zweiten Speichermodul (damit nur Single-Channel-Anbindung) geschuldet.
Wie der aufmerksame Leser schon weiß oder vermutet, sollte man sich als Spieler mit auch nur minimal erhöhten Ansprüchen nach einem Notebook mit dedizierter Grafikkarte umsehen, denn mit der Intel HD 520 ist an aktuelle, grafisch fordernde Titel nicht zu denken. Was geht, sind optisch stark reduzierte 3D-Shooter wie Counter-Strike GO oder viele Games mit isometrischer Darstellung wie FIFA 16, Diablo III oder Starcraft II (aktuell: Legacy Of The Void), die oft sogar in hohen Einstellungen flüssig laufen.
Egal welches Energieprofil wir wählen, der Lüfter des Toshiba Tecra läuft immer und ist auch in einer ruhigen Umgebung mit laufendem PC aus normalem Abstand hörbar, aber nicht auffällig. Surfen oder sonstige mäßige Belastungen führen noch nicht zum Hochdrehen, sodass es in der Praxis dabei bleiben sollte. Quält man das Notebook durch die Kombination aus Prime95 und FurMark, dauert es eine Zeit, bis die Lüfter in Stufen auf Touren kommen. Die Entfernung, aus der das Z40 hörbar ist, vergrößert sich erheblich, lästig wurde das nebengeräuschfreie, wenn auch etwas hochfrequente Rauschen aber nie.
Über zu hohe Oberflächentemperaturen muss man sich beim Toshiba Tecra Z40-C-106 überhaupt keine Gedanken machen. Selbst unter hoher Dauerlast werden oben und unten maximal 35 °C erreicht, sodass der Benutzung auf dem Schoß nichts im Wege steht. Die Handballenablage kommt nie über angenehme 30 °C hinaus.

Im Rahmen unseres Stresstests mit Prime95 + FurMark konnte das Notebook einen Takt von rund 2,6 GHz halten, sodass in diesem praxisfernen Szenario der 2-Kern-Turbo von 2,7 GHz leicht verfehlt wird, aber noch kein Throttling vorliegt. Mehr als 55 °C erklomm die CPU nie.
Zieht man als Vergleichsbasis alle bisher getesteten 14-Zöller mit dem i5-6200U heran, liegt der Verbrauch in allen Lastzuständen bis auf Idle Avg sowie im ausgeschalteten Zustand und im Standby leicht unter dem Durchschnitt. Bei geringer Auslastung erweisen sich das ThinkPad T460 und unser HP EliteBook 840 G3 als noch genügsamer, während das Dell Latitude E7470 insgesamt am kräftigsten hinlangt. Das 65-Watt-Netzteil ist seiner Aufgabe immer gewachsen.
Von hochmobilen Business-Notebooks erwartet man lange Akkulaufzeiten, und diesem Anspruch wird das Testgerät mehr als gerecht. Innerhalb des Feldes setzt es sich in jeder Disziplin an die Spitze, was aber auch kein Wunder ist, wenn man sich die Akkukapazitäten der Kandidaten vor Augen führt. So verfügt das Toshiba Z40 über den mit 64 Wh größten Stromspeicher, die des Lenovo T460 sowie das HP 840 G3 bringen es auf nur 46 Wh, der des Dell E7470 auf 55 Wh.

Im praxisnahen WLAN-Test (Wie wir testen) bei mittlerer Helligkeit hielt das Z40 nicht weniger als neun Stunden durch und nimmt damit unter allen bisher gemessenen Office-Notebooks im 14-Zoll-Format, mit beliebigem Prozessor und SSD den dritten Platz ein und übertrifft das Mittel um 26 %.
Wie schon beim Vorgänger gibt es durchaus einige Kritikpunkte, der wichtigste betrifft die nicht ganz klassengerechten Eingabegeräte, wie die feedbackarme Tastatur und das Clickpad, hier hätten wir gerne ein klassisches Touchpad gesehen. Weniger relevant sind sicher die nur mittelmäßigen Lautsprecher. Am Bildschirm gibt es hingegen im Gegensatz zum Z40-A-147 fast nichts mehr auszusetzen. Ein großes Fragezeichen hinterlassen die stark schwankenden und generell zu niedrigen Cinebench-Scores.

Wer sich bei den positiven Eigenschaften wiederfindet und nicht allzu viel Wert auf die Eingabegräte legt, findet im Tecra eine schöne Alternative zu den ähnlich gut bewerteten Konkurrenten im Test. Akku HP COMPAQ 6910p .

Punkten kann das neue Toshiba Tecra Z40-C-106 mit seinem leichten, schicken, hochwertigen und flachen Gehäuse, der Anschlussvielfalt, dem Sicherheitspaket sowie nicht zuletzt mit seinen enormen Akkulaufzeiten.

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19/05/2016

Laptops Akku Acer AS10B5E

Was für den ersten Kontakt mit der Notebook-Welt benötigt wird, zeigt sich in Lenovos neuem G51. Der Hersteller präsentiert ein 15,6-Zoll-Gerät, das im Test leider auch mit einigen Schwachstellen zu kämpfen hat.
Groß, erschwinglich und leistungsbereit. Diese drei Werte sollen alle in Lenovos neuem G51-35 für gerade einmal 450 Euro zu finden sein. Als Prozessor dient ein AMD A8, der durch einen 8 GB großen Arbeitsspeicher unterstützt wird. Für Daten steht dem Nutzer eine 1 TB Festplatte zur Verfügung. Durch diese Komponenten soll es für Alltagsanwendungen gewappnet sein und sich der Konkurrenz, wie dem Acer Aspire ES1-521, entgegenstellen. Außerdem werden im Test andere, ähnlich ausgestattete Notebooks, wie das Toshiba Satellite C55D, zum Vergleich herangezogen.
Das schwarze und matte Gehäuse unseres Testgeräts entspricht dem typischen Lenovo-Look dieser Preisklasse. Dank der gewählten Oberflächenstruktur liegt das Testgerät gut und griffig in der Hand. Mit einem Gewicht von 2,2 kg gehört es nicht zu den Federgewichten. Die Bauhöhe von 2,5 cm ist im Normalbereich. Hinsichtlich der Haptik kann das Gehäuse leider nicht überzeugen. Oft stoßen wir auf spitze Ecken und unsauber abgerundete Bauteile. Außerdem fördern scharfe Kanten nicht unbedingt den Tragekomfort. Das Displaycover und die Tastatureinheit lassen sich leicht andrücken. Auf der Unterseite schließt die Wartungsklappe nicht glatt zum restlichen Gehäuse ab. Das Display lässt sich trotz schmaler Scharniere nicht zu leichtgängig öffnen und wippt nur geringfügig nach. Wie sich die beiden Scharniere nach einem längeren Betrieb verhalten, können wir nicht sagen. Insgesamt besteht bei der Verarbeitung noch deutliches Potential nach oben.

Durch die eben ausgeführte Wartungsklappe ist ein Zugriff auf die Festplatte, den Arbeitsspeicher, den Lüfter und das WLAN-Modul möglich. Der Akku lässt sich separat ohne Schrauben austauschen.

Mittels einer Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II Referenz-SD-Karten überprüfen wir die Leistung des SD-Cardreaders. Im ASSD-Benchmark liegt die Leserate bei 33,62 MB/s und die Schreibrate bei 31,19 MB/s. Beim Kopieren von üblichen Jpg-Bilddateien (jeweils rund 5 MB) erzielen wir 26,4 MB/s. Das ist ein Ergebnis im unteren bereich der von uns beobachteten Werte.
Die eingesetzte Chiclet-Tastatur glänzt mit einer optimalen Tastengröße. Der Hub ist etwas zu kurz und weich geraten, zudem lässt sich die Tastatur bei Tippvorgängen leider etwas durchbiegen. Für gelegentliche Office-Arbeiten sollte das Eingabemedium jedoch ausreichen. Akku Acer AS10B5E .

Das im unteren Bereich eingesetzte Touchpad besitzt, dank einer rauen Oberfläche, eine äußerst gute Gleitfähigkeit. Multi-Touch-Gesten, wie das Scrollen von Webseiten, werden sauber interpretiert und umgesetzt. Bis auf Eingaben in den Ecken reagiert das Touchpad stets zuverlässig.
Das eingesetzte ChiMei-Display löst mit einer Auflösung von 1.366 x 768 Pixel auf. Lenovo verwendet hier ein TN-Panel, weshalb die Blickwinkelstabilität äußerst mager ausfällt. In dieser Preisklasse ist solch ein Display-Typ aber nicht verwunderlich. Auch die Konkurrenz nutzt TN-Displays. Die durchschnittliche Helligkeit von 195 cd/m² fällt niedrig aus, was besonders bei direkten Lichtquellen im Raum störend sein kann. Zusätzlich wirkt sich die spiegelnde Oberfläche negativ aus. Zum Vergleich: Das Acer Aspire ES1 ist im Schnitt 40 cd/m² heller.
Für diese Preisklasse typisch sind die hohen Abweichungen der Farben und Graustufen. Diese liegen im Bereich eines DeltaE-Wertes von 9. Im unkalibrierten Zustand ist ein deutlicher Blaustich erkennbar. Nach einer Kalibrierung ist dieser jedoch gänzlich verschwunden (verlinktes Farbprofil).

Die eher mager ausgefallene Helligkeit macht sich im Outdoor-Bereich unangenehm bemerkbar. Nur in schattigen Umgebungen können wir einen geeigneten Arbeitsplatz finden.
Als Leistungsträger kommt ein AMD A8-Prozessor und eine integrierte AMD Radeon R5-Grafikkarte zum Einsatz. Die eingesetzten 8 GB Arbeitsspeicher arbeiten im Single-Channel-Modus und lassen sich mittels eines freien Slots noch erweitern. Die bestehende Kombination schafft genügend Leistung für den Officebereich und birgt einige kleinere Reserven für Multimediaanwendungen. Für die Spielewelt ist das 15,6-Zoll-Notebook allerdings nicht ausgerüstet.
Der eingesetzte AMD A8-7410 verfügt über einen Basistakt von 2,2 GHz. Mittels Boost lassen sich Raten von bis zu 2,5 GHz erreichen. Der Hersteller gibt eine maximale Stromaufnahme von 12 – 25 W an (TDP). Wir wollen mittels des Cinebench R15 die Leistungsbereitschaft des Quad-Core-Prozessors überprüfen.

Im Multi-Core-Test erzielt das Testgerät 174 Punkte und liegt damit gleichauf mit Toshibas Konkurrenzmodell. Das Acer ES1-521 verfügt noch über einen AMD A8-6410 der Vorgängergeneration und erreicht deswegen rund 20 Punkte weniger.

Wer das Testgerät oft ohne Netzanschluss betreibt, muss laut Cinebench R15 mit Leistungseinbußen rechnen. Im Akku-Betrieb werden nur noch 146 Punkte erreicht.
Insgesamt läuft das System des 15,6-Zoll-Notebooks recht rund. Im Mehrprogramm-Betrieb kommt es hin und wieder zum Stocken. Wer sich ein reaktionsschnelles System wünscht, kann über ein SSD-Upgrade nachdenken. Beim PCMark 8 Home ist das System mit 1.960 Punkten gleichauf mit der Konkurrenz.
Als Datenspeicher steht eine mit 5.400 RPM drehende 1-TB-Festplatte zur Verfügung. Der Speicher von Western Digital verfügt über sequentielle Schreib- und Leseraten von rund 100 MB/s. Der gewählte Festplattentyp und die daraus resultierenden Werte sind für die niedrige Preisklasse gängig, weshalb auch unsere ausgewählte Konkurrenz gleichauf abschneidet. Akku Acer AS07B31 .
Die integrierte AMD Radeon R5 ist uns schon aus dem Acer Aspire ES1 bekannt. Auch in der hier neueren Carrizo-L-Plattform findet die interne Grafikkarte ihre Verwendung. Das Einsatzgebiet beschränkt sich hauptsächlich auf die grundlegenden Alltagsanwendungen. Ein Eintauchen in die PC-Spielewelt ist kaum möglich. Diese Erkenntnis erhalten wir auch vom 3DMark 11. Mit 860 erreicht es immerhin solide 120 Punkte mehr, als das fast baugleiche Toshiba Satellite C55D.

Besonders ärgerlich ist hingegen der zusätzliche Leistungsverlust im Akku-Modus: Sobald das Testgerät ohne Netzstecker betrieben wird, erreichen wir nur noch 647 Punkte.
Wir konnten gerade schon die magere Leistung im Grafik-Benchmark festhalten, was für die geringe Spielebereitschaft spricht. Im Spiel BioShock Infinite können wir nur bei minimalen Einstellungen flüssige Bildraten erzeugen. Wer dennoch gelegentlich eine Abwechslung zum Office-Alltag braucht, sollte sich entweder deutlich ältere Spieleklassiker aussuchen, oder Casual-Games aus dem Windows Store bevorzugen.
Trotz eines aktiven Lüfters müssen wir äußerst genau hinhören. Selbst im Last-Betrieb können wir nur ein leises Lüftergeräusch wahrnehmen. Dass dieses Verhalten nicht unüblich ist, zeigen ähnliche Werte beim Acer Konkurrenten. Von einer ganz anderen Seite zeigt sich das Toshiba Satellite C55D. Mit einer Lautstärke von bis zu 43,7 dB(A) kann es eine deutlich hörbare Geräuschkulisse erzeugen.
Auch hier gibt es die volle Punktzahl. Das Lenovo G51 erwärmt sich zu keinem Zeitpunkt erwähnenswert auf. Der Hotspot unter Last beträgt gerade einmal 34 °C. Wärmer wird allerdings das Netzteil mit fast 46 °C.

Nach diesen vielen lobenden Worten im Bereich der Emissionen, wollen wir nun einen Blick auf die Taktraten und die Kerntemperaturen im Inneren werfen. In einem Stresstestszenario mittels Prime95 und FurMark untersuchen wir die Leistungsfähigkeit der CPU. Doch schon zu Beginn fällt die Taktrate mit 1,6 GHz deutlich unter den Basistakt von 2,2 GHz. Aufgrund dieses restriktiven Frequenzverhaltens ist es dem Prozessor ein Leichtes, beinahe stets eine Temperatur von unter 50 °C aufrechtzuerhalten.
Die Klangkulisse stellen zwei Stereolautsprecher bereit, welche eine recht ordentliche Lautstärke abliefern. Das Klangspektrum spielt sich allerdings hauptsächlich in den Mitten ab. Während eines Skype-Telefonats werden Stimmen mit genügend Präsenz wiedergegeben. Bässe hingegen fehlen gänzlich. Für anspruchslose Serien- und YouTube-Sessions eignen sich die eingesetzten Lautsprecher wunderbar. Musikgenießer schließen am besten externe Geräte zur Wiedergabe an.
Trotz Betriebs ohne Last zeigt sich das Testgerät mit bis zu 10,6 W schon etwas durstiger als so mancher Konkurrent mit Intel-Komponenten. Das bauähnliche Toshiba Satellite C55D benötigt sogar bis zu 12,1 W. Unter Last verlangt unser Testgerät lediglich bis zu 30 W, was den Werten der Konkurrenz entspricht. Das mitgelieferte 45-W-Netzteil bewältigt also alle Anforderungen ohne Probleme.
Für den mobilen Betrieb verbaut Lenovo einen 4-Zellen-Akku mit einer Kapazität von 31,7 Wh. In einem praxisnahen Szenario wollen wir das Durchhaltevermögen unter Beweis stellen. Hierzu simulieren wir bei einer Helligkeit von 150 cd/m² das Surfen im Internet. Nach rund 3,5 h muss der Testkandidat schon in den Ruhezustand schalten. Viel besser schneidet das Acer Aspire ES1 mit einer Laufzeit von fast fünf Stunden ab.
Das Lenovo G51 ist tendenziell für den Gelegenheitsbetrieb geschaffen. Unser Testgerät erklimmt zwar nicht die Spitze der günstigen 15-Zöller, muss sich aber trotz einigen Kritikpunkten nicht verstecken. Störend war die mäßige Verarbeitung mit scharfen Kanten. Pluspunkte konnte das Gehäuse hingegen bei den Wartungsmöglichkeiten und dem einfach herausnehmbaren Akku sammeln. Schade ist das schwache TN-Display, das aufgrund seiner geringen Helligkeit im Außengebrauch kaum sinnvoll genutzt werden kann.

Wer sich nur in der Office-Welt bewegt, wird mit der Leistung zufrieden sein. Diesen Eindruck erhielten wir ebenfalls aufgrund der Benchmarks. Wer sich gerne der Spielewelt hingibt, muss sich nach einer Alternative umschauen. Dahingegen sprechen die niedrigen Emissionen für eine angenehm dezente Arbeitskulisse. Negativ ist allerdings die schwache Akkuleistung zu bewerten. Nur 3,5 Stunden erreichte das Testgerät in unserem WLAN-Test. Akku Acer AS07B61 .

Lenovos G51-35 liefert das, was von einem 450-Euro-Notebook erwartet wird. Aber auch nicht mehr.

Ein Blick auf die genannte Konkurrenz ist durchaus empfehlenswert. Potentielle Käufer mit etwas größerem finanziellen Spielraum sollten unbedingt einen Blick auf das Acer Spire ES1 oder andere 15,6-Zoll-Notebooks werfen. Siehe auch unsere Top 10 unter 500 Euro.

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