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29/04/2015

Dell Vostro 3500 Ersatzakku Kaufen

Stabil, einsatzbereit und ausdauernd - so präsentiert uns Dell seine neue Education-Reihe. Die Kombination dieser Eckdaten konnte uns im Test durchaus überzeugen, weshalb das Dell Latitude 11 auch im klassischen Office-Umfeld seine Berechtigung findet.
Dell präsentiert mit dem Latitude 3150 ein Notebook im 11-Zoll-Format, das den Anforderungen des Schulalltags gerecht werden soll. Dies bedeutet zugleich ein gewisses Maß an Robustheit, Sicherheit und Qualität der Eingabegeräte. Die komfortable Größe ist perfekt für den mobilen Einsatz geeignet. Wir nehmen das Note- bzw. Netbook, ausgestattet mit einem sparsamen Vier-Kern-Intel Pentium N3540-Prozessor, 4 GB Arbeitsspeicher und einer 128 GB großen SSD, genau unter die Lupe. Das uns vorliegende Testgerät liegt bei einem Preis von 560 Euro. Weitere Konfigurationen können auf der Herstellerseite entnommen werden. Bei einem Startpreis von 490 Euro muss auf den SSD-Festspeicher verzichtet werden, stattdessen muss eine 250-GB-HDD, sowie eine schwächere 2-Kern-CPU genügen.

Das Acer TravelMate präferiert für 420 Euro einige andere Eckpunkte. Anstelle eines blickwinkelempfindlichen TN-Panels aus dem Hause AU-Optronics wird ein höherwertiges IPS-Display verbaut. Bei der Speicherausstattung gab es bei unserem Testgerät nur eine langsame HDD. Vorteilhaft ist allerdings der größere Festplattenspeicher von 500 GB. Welche genaueren Unterschiede es bei den wichtigen Merkmalen der Verarbeitung und den Eingabegeräten gibt, wollen wir genau unter die Lupe nehmen.
Das Gehäuse des Education Latitudes besteht ausschließlich aus Kunststoffelementen. Je nach Vorliebe ziert ein blauer, roter oder schlicht schwarzer Gummirahmen das Gehäuse des Dell und schützt es gleichzeitig bei kleineren Stürzen. Die rauen Oberflächen sorgen dafür, dass genügend Grip beim Transport vorhanden ist. Bei der Verarbeitung können wir kaum Schwachstellen erkennen. Der Baustoß der Baseunit ist mit dem Zierrahmen schön gelöst. Nur der Displayrand weist etwas Abstand zum Rahmen auf. Negativ anzumerken ist, dass der Displayrücken etwas zu leicht einzudrücken ist. Schüler, die lieber im Internet surfen, anstatt dem Unterricht aufmerksam zu folgen, werden leicht enttarnt, da auf der Rückseite des Displays eine LED-Anzeige bei Netzwerkaktivität aufleuchtet. Nicht nur für den unaufmerksamen Schüler ist gesorgt, sondern auch für den tollpatschigen Schüler. Laut Hersteller ist die Tastatur und das Trackpad versiegelt und trotzt somit versehentlich verschütteten Flüssigkeiten. Insgesamt macht das kleine 1,3 kg leichte Testgerät einen robusten und gewappneten Eindruck. Dennoch ist erst ein permanenter Einsatz im Schuldienst wirklich aussagekräftig. Bei einem Startpreis von 490 Euro macht der Hersteller zumindest gehäusetechnisch alles richtig.

Der Schnittstellenumfang des Testgeräts ist Standard seiner Größe. Leider verfügt nur einer der beiden USB-Ports über den 3.0-Standard. Da nicht alle Schulen HDMI-Anschlüsse an deren Beamern etc. besitzen, wäre es schön gewesen, einen VGA-Ausgang zu finden. Dell Latitude E5400 Akku ,

Um Wartungsarbeiten tätigen zu können, muss die Bodeneinheit entfernt werden. Dies gelingt nach Entfernung von sieben Schrauben. Zwei Einkerbungen helfen, um die Platte ohne Blessuren zu entfernen. Im Anschluss lassen sich Festplatte, Akku, WLAN-Modus, Arbeitsspeicher und sogar die lüfterlos gekühlte CPU ohne größere Probleme austauschen. Die 4 GB Arbeitsspeicher können nicht einfach mit einem weiteren Modul erweitert werden, da nur eine Speicherbank vorhanden ist. Dies schließt zugleich einen Dual-Channel-Modus aus.

Für die Aufbewahrung mehrerer Latitudes bietet der Hersteller einen Computing-Wagen an. In diesem lassen sich bis zu 30 Geräte parallel laden und mittels Abschließvorrichtung sicher verstauen. So können zu Beginn einer Unterrichtseinheit immer frisch geladene Notebooks entnommen werden. Diese Vorrichtung gibt es einmal managed und unmanaged. Ersteres beinhaltet zusätzlich eine Ethernet-Netzwerkeinrichtung, die gleichzeitige Wartungen der angeschlossenen Notebooks ermöglicht. 
Glücklicherweise wird die Tastatur des kleinen Notebooks in einer Standardgröße gehalten, sodass sich Schüler nicht an eine kleine Tastaturgröße gewöhnen müssen. Das Ansprechverhalten ist knackig und weist einen mittelfesten Hub auf. Etwas direkter als die Tasten spricht die Leertaste an, was erst einmal etwas gewöhnungsbedürftig ist. 10-Finger-Schreiberlinge werden sich an der Tastatur erfreuen. Die angerauten Tasten geben den nötigen Grip, außerdem ist die Beschriftung ausreichend groß. Selbst für längere Schreibarbeiten eignet sich das Tasteneingabegerät des Latitude.

Das Trackpad erfreut leider nur durch seine Größe und Oberfläche. Die Dimensionierung von 10,6 cm x 6,1 cm und die Gleitfähigkeit erhalten von uns Zuspruch. Bei der Genauigkeit der Eingaben haben wir uns mehr erhofft. Nicht nur die Ränder und Ecken sind hier die Problemstellen. Auch präzise und langsame Eingaben werden nur ungenau bis gar nicht erkannt. Gesten, wie das Scrollen von Webseiten, gelingen größtenteils flüssig.
Dell spendiert seinem kleinen 11-Zoll-Latitude ein mattes mit 1.366 x 768 Pixel auflösendes TN-Panel. Eine Alternative bietet der Hersteller bei seiner Notebookkonfiguration nicht an. Die durchschnittliche Helligkeit von 219 cd/m² ist größtenteils ausreichend und etwas höher als die der Konkurrenz aus dem Hause Acer. Besonders auffällig ist die Helligkeitsdifferenz zwischen dem unteren rechten Bereich zum oberen linken Displaybereich. Aus diesem Grunde ist bei dunklerer Umgebung ein leichtes Screenbleeding sichtbar. Der Kontrast von 290:1 und der daraus resultierende Schwarzwert von 0,81 cd/m² reichen weder für ein sattes Schwarz, noch für ordentliche Graustufen. Obwohl der 11-Zoll-Konkurrent nur mit einer durchschnittlichen Helligkeit von rund 180 cd/m² auskommt, erfreut ein höherer Kontrast von 744:1 und besserer Schwarzwert von 0,27 cd/m².
Abgucken gestattet selbst unser Testgerät nicht, da ein sehr blickwinkelunstabiles TN-Panel verbaut wird. Schon leichte Neigungen verändern Helligkeiten und Farben immens. Im Gegensatz dazu setzt Acers-Kontrahent auf ein höherwertiges IPS-Panel, bei dem diese Probleme nicht auftreten. Um die Arbeitsposition immer passend einzustellen, erlaubt Dell jedoch einen Neigungswinkel von bis zu 180°.

Weiterhin für diese Bauart üblich sind die hohen DeltaE-Abweichungen der Farben und Graustufen. Besonders bei den Grautönen ergibt sich durch diese Differenzen ein starker Blaustich.

Im Außeneinsatz prädestiniert sich eine blendfreie Displaybauart. Die geringe Helligkeit des Latitude verwehrt die Eignung für den Outdoorbereich. Nur dunklere und schattige Orte sind als Arbeitsumgebung geeignet. Direkte Lichtquellen in Schulräumen sind dahingegen weniger störend. Dell Vostro 1710 Akku ,
Dells Education-Serie ist für die Office-, Internet- und Multimediawelt berufen. Mehr können wir bei den verwendeten Komponenten erwarten. Die Intel Pentium N3540 besitzt genügend Leistungsreserven für die genannten Anwendungsgebiete - für viel mehr allerdings nicht. Der integrierte 4 GB Arbeitsspeicher arbeitet im Single-Channel und kann auf 8 GB erweitert werden. Obacht, nur ein Speicherslot steht zur Verfügung. Bei der Konfiguration muss für die zusätzlichen 4 GB rund 60 Euro bezahlt werden. Dank eines SSD-Speichers sollen die Arbeiten am Notebook reaktionsschnell gelingen. Unser vorliegendes Latitude 3150 ist für einen Preis 560 Euro erhältlich. Weitere Konfigurationen sind auf der Seite des Herstellers ersichtlich. 
Im Inneren unseres Latitudes rechnet ein sparsamer Intel Pentium 3540 mit einer Basistaktrate von 2,16 GHz. Die eingesetzte CPU basiert auf Intels Silvermont-Architektur und verfügt über einen Turbo-Modus, welcher Taktraten von bis zu 2,66 GHz erlaubt. In der um 20 Euro günstigeren Ausstattungsvariante ist ein Intel Celeron N2840 inbegriffen. Intel gibt im Datenblatt eine maximale Leistungsaufnahme von geringen 7,5 W an.

Der Blick auf die Benchmarks verrät uns, dass das Latitude besser als sein Kontrahent aus dem Hause Acer abschneidet. Die Differenz im Cinebench R15-MultiCore-Test beträgt 15 % zum TravelMate. In der R11er Version baut sich der Vorsprung auf 26 % aus. Der im Konkurrenznotebook verwendete Intel Celeron N2930 taktet zwischen 1,83 GHz und 2,16 GHz und liegt somit deutlich niedriger als das Testgerät.
Während des Cinebench R15-Benchmarks konnte die Turbotaktrate konstant aufrechterhalten werden. Selbst nach einigen Wiederholungen konnten wir die Taktrate nicht unterbieten. Auch der Betrieb ohne Netzanschluss gelingt ohne Leistungsverlust. Zumindest werden hinsichtlich des Cinebenchs R15 gleiche Ergebnisse erzielt.
Die Kombination aus einer SSD und einer für den Office- und Internetbetrieb prädestinierten CPU, sorgen für einen angenehmen und reaktionsschnellen Betriebsfluss. Insgesamt arbeitet das System rund, solange wir uns auf die genannten Anwendungsbereiche beschränken. Diese eher subjektive Einschätzung bestätigt der PCMark 7. Das Acer TravelMate B115-MP-C23C, welches dank Intel Celeron N2940 etwas leistungsfähiger als unser Kontrahent, ansonsten jedoch gleich ausgestattet ist, schneidet um 42 % schlechter als das Latitude der Education-Serie ab. Besonders der schnelle SSD-Speicher trägt eine tragende Rolle für dieses Ergebnis, da unser getestetes Acer Testgerät nur über eine HDD verfügt. 
In unserem vorliegenden Testgerät wird eine aus dem Hause Samsung stammende SSD der SM851-Serie verbaut. Der 2,5-Zoll-Festspeicher besitzt eine Kapazität von 128 GB und ist nicht in der Standardkonfiguration enthalten. In der Grundausstattung findet eine 250 GB HDD ihren Platz in dem Latitude. Der Aufpreis für den schnelleren Speicher beträgt 42 Euro. Im CrystalDiskMark erkennen wir, dass der SSD-Speicher wohl schnellere Schreib-/Lesewerte und Reaktionszeiten als eine HDD hat, dennoch eher schlecht abschneidet.
Für die grafischen Darstellungen sorgt eine interne Prozessorgrafikkarte. Die Intel HD Graphics (BayTrails) verfügt über einen Kerntakt von 860 MHz. Aufgrund der Tatsache, dass das Latitude nur maximal ein Arbeitsspeichermodul besitzt, verfügt das Testgerät über keinen unterstützenden Dual-Channel-Speicher. Das Acer TravelMate besitzt die gleiche Grafikeinheit, weshalb beide Notebooks im 3DMark 11 ähnliche Punktzahlen erreichen.

Besonders der Einsatz in Schulen muss innerhalb der Stunde oft ohne Netzbetrieb erfolgen. Wie schon im Abschnitt Prozessor, muss auch hier nicht mit Leistungseinbrüchen gerechnet werden. Der 3DMark 11 erzielt gleiche Punktzahlen im Akkubetrieb. Dell Vostro 3500 Akku ,
Die Kombination aus sparsamer CPU und interner GPU verwehren dem Latitude den Einsatz in der Spielwelt. Selbst das im Jahr 2013 erschienene Spiel Bioshock Infinite findet keine flüssigen Darstellungsbereiche. Die Fraktion der Gamer, die sich auf Spieleklassiker beschränken, werden sich gewiss mit einigen ältere Spielen zufrieden geben. Welche Spiele möglicherweise funktionieren, können Sie in unserem Artikel "Welche Spiele laufen auf Notebook Grafikkarten flüssig" nachlesen.
Statt monoton klingender Lüfter im Computerraum wird man bei dem Dell Latitude 3150, dank passiver Kühlungsstrategie, keinen Mucks hören.
Der Idle-Betrieb, 2h im Energiesparmodus, erzeugt bei unserem Testgerät keine unangenehmen Erwärmungen. Interessant wird nun der Last-Betrieb. Die lüfterlose Bauart weist zumindest nur lokal ein etwas defizitäres Verhalten auf. Hierbei beträgt der Hotspot rund 44 °C und ist auf der Unterseite in der Displayregion festzustellen. Um den Hotspot wird es dann jedoch deutlich kühler. Unser Acer Kotrahent verfolgt auch eine "Fanless"-Strategie und erreicht Spitzenwerte von 46,5 °C.

Das Netzteil unseres Testgeräts wird hingegen nie unbedenklich warm. Gerade einmal 33 °C, somit 3 °C wärmer als im Idle, konnten wir maximal feststellen.

In einem Stresstest wollen wir das Verhalten der CPU unter Extrembedingungen beobachten. Das gelingt mittels den Programmen Furmark und Prime95. In den ersten Minuten hält sich die CPU noch bei ihrem maximalen Turbotakt von 2,66 GHz. Nach 5 Minuten pendelt die Taktfrequenz zwischen 1,4 GHz und 2,6 GHz. Im Laufe der nächsten Stunde schwankt die Taktfrequenz immer stärker und erlangt immer wieder kurzzeitig ihren Turbo-Takt. Die Kerntemperaturen erreichen bei dieser Strategie Maximalwerte von 74 °C.
Kleine Hunde bellen am lautesten. Ganz nach diesem Motto könnten wir die Lautstärke der beiden Stereolautsprecher beschreiben. Ein echtes Klangspektrum ist zwar nicht zu hören und teilweise klingen Lieder etwas zusammengewürfelt, dennoch überzeugt die Lautstärke besonders bei Videotelefonaten oder gelegentlichen YouTube-Videos.

Wie von den eingesetzten Komponenten zu erwarten, wird das Testgerät nicht besonders durstig. Im Idle liegt der Verbrauch zwischen 2,8 W und 5 W. Das Acer verlangt hier schon 3 W mehr. Dieses Verhältnis ändert sich allerdings im Lastbetrieb. Hierbei werden Spitzen von 15,8 W erreicht. In unserem Stresstestszenario schwankt die Leistungsaufnahme zwischen 10,4 W und 15,8 W, was durch die fluktuierende CPU-Frequenz zu erklären ist. Der Acer Kontrahent verlangt mit Werten zwischen 10 W und 13,7 W etwas weniger.
Dell stattet das Latitude 3150 der Education-Serie mit einem 3-Zellen-Akku aus. Die Kapazität beträgt laut Herstellerangabe 38 Wh (40,3 Wh ausgelesen).

In unserem praxisnahem Szenario simulieren wir das Surfen im Internet. Wir schalten das ausbalancierte Windowsprofil ein und stellen die Helligkeit auf 144 cd/m². Erst nach fast 10 h schaltet das Latitude in den Ruhemodus. Das Acer TravelMate muss seinen Betrieb schon drei Stunden vorher aufgeben. Das macht das kleine Latitude nicht nur für den Schulalltag, sondern auch als ein mobiles Office-Gerät interessant. Ohne Probleme übersteht es den ganzen Arbeitstag.
Dells Latitude 3150 soll gemäß schulischen Anforderungen beständig sein. In unserem Test zeigten sich aber auch interessante Merkmale für den "normalen" Endnutzer. Das Gehäuse wird zwar ausschließlich aus Kunststoff hergestellt, doch die Gummiumrandung trotzt einigen gröberen Stößen. Weiterhin werden die Tastatur und das Trackpad vor dem Eindringen von Flüssigkeiten versiegelt. Obwohl das Latitude keine Wartungsklappen besitzt, kann die Bodenplatte einfach entfernt werden, was einen Zugang zu dem größten Teil der Hardware verschafft. Nur leichtere Schwächen der Verarbeitungen wurden bei der Festigkeit des Displaydeckels und der Strategie des Baustoßes festgestellt. Besonders wichtig für Office-Notebooks sind die Eingabegeräte. Auch hier überzeugte das Testgerät hinsichtlich einer gelungenen Tastatur. Das Trackpad hätte dennoch ein wenig präziser arbeiten können. Im nächsten Schritt betrachteten wir das Display, das idealerweise blendfrei ist. Das TN-Panel verfügt über eine, selbst für den Bautyp, geringe Blickwinkelstabilität. Alles in allem genügt das Display für Officearbeiten. Die hohen Farbabweichungen, der niedrige Kontrast und der Blaustich verwehren einen Einsatz für professionelle Grafikbearbeitungen.

Gelungen hingegen ist die Systemleistung des Testnotebooks. Die Kombination aus einem sparsamen Prozessor und einer SSD sorgt für einen runden Betriebsablauf. Inwiefern andere Konfigurationen, ohne Festpeicher und schwächerer CPU, abschneiden, können wir an dieser Stelle nicht erläutern. Die ausgewählten Komponenten erlauben dem Hersteller eine lüfterlose Bauart zu wählen. Auch die dadurch resultierende Hitzeentwicklung hält sich in Grenzen. Dank der Wahl von stromsparenden Komponenten erreicht das Latitude eine praxisnahe Akkulaufzeit von bis zu 10 h. Damit übersteht Dells kleines 11-Zoll-Gerät auch längere Schul- und Arbeitstage.Dell Vostro 1510 Akku ,

Insgesamt stimmt Dells Kombination aus Eingabegeräten, Displaybauart, Systemleistung und Akkulaufzeit, weshalb das Latitude 3150 ein gelungener Arbeitsknecht für die Schule, Uni und Arbeit darstellt.

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27/04/2015

Ersatzakku Acer AS09A61 Kaufen

Obwohl das Lenovo ThinkPad X1 Carbon schon immer ein beeindruckendes Stück Hardware war, haben einige Design-Entscheidungen der Vergangenheit polarisiert. Die dritte Generation des X1 Carbon zeigt nun Lösungen für einige Probleme. Update 20.04.2015: Core i7 und PCIe-SSD im Test!
Lenovos ThinkPad X1 Carbon konnte mit seinem schnittigen ultra-mobilen Gehäuse und der hochwertigen Metall-Hybrid-Konstruktion für einiges Aufsehen sorgen, aber selbst die zweite Generation ("2nd Gen/Gen 2") hatte noch einige ziemlich polarisierende Merkmale. Einer der größten Streitpunkte waren sicherlich die Eingabegeräte: Die Tastatur (mit den kapazitiven Funktionstasten und dem ungewöhnlichen Layout) sowie das Touchpad (mit dem 5-Zonen-Clickpad, welches komplett heruntergedrückt werden konnte) waren für einige Anwender zumutbare Änderungen, aber für andere waren sie K.O.-Kriterien.

2015 präsentiert uns Lenovo nun die dritte Generation, und man kann ganz deutlich erkennen, dass sich der Hersteller die Kritik der Community zu Herzen nimmt. Nicht nur der Chipsatz wurde für die neuen Intel ULV-Prozessoren der Broadwell-Architektur aktualisiert – im Falle unseres Testgerätes (1.574 US-Dollar) der Intel Core i5-5300U – sondern auch die Tastatur und das Touchpad wurden komplett überarbeitet und haben jetzt wieder mehr Ähnlichkeit mit den alten Modellen. Es gibt noch weitere Änderungen – beispielsweise die Integration eines Thunderbolt-Anschlusses und eine gesteigerte Kapazität des internen Akkus – der Rest des Paketes ist jedoch weitestgehend unverändert gegenüber dem Original. Aber das ist keineswegs schlecht: Abgesehen von den zuvor genannten Problemen hatten wir in unseren vorherigen Tests nur sehr wenige Kritikpunkte.
Update vom 20.04.2015: Benchmarkergebnisse mit Core-i7-5500U-Prozessor und PCIe-SSD ergänzt.
Schon der erste Eindruck zeigt, dass das Gehäuse des X1 Carbon mit sehr viel Liebe zum Detail konstruiert wurde, was bei Business-PCs nur sehr selten der Fall ist. Laut Lenovo handelt es sich mit einem Gewicht von nur 1,408 kg (und 19 mm Höhe) um das leichteste 14-Zoll-Business-Ultrabook auf dem Markt. Die Magnesium/Aluminium-Oberfläche der Baseunit fühlt sich kühl an, ist aber trotzdem glatt und komfortabel. Das Gehäuse steht zudem sicher auf dem Schoß, allerdings wurde die Frischluftzufuhr auf der rechten Unterseite nicht ideal platziert, denn man kann sie schon mal mit einem Bein verdecken.

Das Design und die Mobilität führen allerdings auch zu einigen Kompromissen: Ein Kritikpunkt der bisherigen X1-Carbon-Modelle war die Stabilität, und das Carbon der dritten Generation kann erneut sichtbar verwunden werden, sowohl bei der Ablage auf einem Tisch, wenn man es in die Hand nimmt und versucht, es zu verdrehen. Bei unserem Testgerät führt moderater Druck auf den Gehäusebereich am Touchpad zu hörbaren Knarz- und Kontaktgeräuschen, zudem verbiegt sich das Material. Auch der Bildschirmdeckel, welcher aus Karbonfasern und Glasfaser-verstärktem Plastik hergestellt wird, lässt sich leicht verwinden – abgesehen von der reinen Verwindungssteifigkeit scheint der Schutz gegenüber Druck von hinten dennoch besser zu sein als erwartet. Wir konnten jedenfalls bei normaler Belastung keine Störungen auf dem Bildschirm provozieren.

Die legendäre Robustheit der ThinkPads wird dadurch aber kaum bestätigt, und es ist schon eine kleine Enttäuschung, vor allem im Vergleich mit rivalisierenden leistungsstarken Ultraportables wie dem MacBook Air oder dem Dell XPS 13-9343. Lenovo verspricht aber, dass das Notebook intensiv nach militärischen Standards (MIL-STD 810G) getestet wurde, somit sollten zumindest einige Befürchtungen abgemildert werden können. Zu diesen Tests gehören beispielsweise Situationen mit extremer Feuchtigkeit, Temperaturen, Höhe, Erschütterungen sowie Staub.

Im Vergleich mit den besten Ultrabooks haben auch die Scharniere des X1 Carbon etwas zu viel Spiel, allerdings ist das vermutlich das Ergebnis des Displays, das für diese Geräteklasse überdurchschnittlich groß ist (14-Zoll-Diagonale). Die Auswirkungen des wackelnden Bildschirms werden durch die semi-entspiegelte Oberfläche wieder reduziert, aber es ist trotzdem ein Ärgernis.
Das X1 Carbon nutzt den vorhandenen Platz am Gehäuse sehr gut aus und der Anwender kann sich über einen Mini-DisplayPort, einen vollwertigen HDMI-Anschluss (1.4) sowie zwei USB-3.0-Anschlüsse freuen (1x Always On). Es gibt zudem einen proprietären Ethernet-Anschluss (in Verbindung mit dem beiliegenden ThinkPad-Ethernet-Adapterkabel), der eine willkommene Ergänzung darstellt, denn er ermöglicht den Anschluss an ein kabelgebundenes Netzwerk, ohne einen der beiden USB-Anschlüsse zu belegen (oder im Falle des Dell XPS 13-9343 nur noch mit USB 2.0 arbeiten zu können). Schließlich befindet sich der OneLink-Anschluss am Stromeingang und kann mit einer Lenovo OneLink (oder OneLink Pro) Dockingstation verwendet werden. Wir hätten liebend gern noch einen SD-Kartenleser und eventuell auch noch einen weiteren USB-Anschluss vorgefunden; für ein 14-Zoll-Business-Notebook ist die Anschlussvielfalt schon ein bisschen eingeschränkt. Akku Acer AS10D AS10D31 ,

Die Anschlussverteilung bereitet derweil keine größeren Probleme, allerdings ist es nicht ganz einfach, größere USB-Adapter anzuschließen, wenn man gleichzeitig den Ethernet-Adapter verwendet.
Bei dem Intel Dual-Band Wireless-AC 7265 WLAN-Adapter im X1 Carbon handelt es sich um ein 802.11ac-Modul (2x2), das Transferraten von bis zu 867 MBit/s unterstützt. Die Signalstärke war in unserem Test niemals ein Problem, womit sich das X1 Carbon etwas besser präsentiert als das XPS 13-9343 (zumindest mit den verfügbaren Treibern zum Zeitpunkt des Tests). Der Adapter unterstützt zudem Bluetooth 4.0.

Wie wir zuvor bereits erwähnt haben, verfügt das X1 Carbon in Verbindung mit dem beiliegenden ThinkPad Ethernet-Erweiterungskabel über eine Gigabit-Ethernet-Schnittstelle – eine Lösung, die den meisten anderen Notebooks überlegen ist (inklusive dem XPS 13-9343) – bei denen man in der Regel einen USB-3.0-Anschluss opfern muss. Während unseres Tests klappte diese Lösung sehr gut, allerdings kam es während großer Datentransfers zu ungewöhnlichen Zeigersprüngen und kleineren Hängern des Systems.
Schließlich kommen wir noch zu den Wartungsmöglichkeiten, und hier kann das X1 Carbon seinem Ruf als Business-Maschine gerecht werden. Für den Zugang zu den internen Komponenten müssen lediglich 7 Kreuzschrauben gelöst werden, die den Unterboden sichern. Dieser kann danach problemlos abgenommen werden und gewährt den Zugang zu allen wichtigen austauschbaren Teilen. Dazu gehören die M.2-SSD, das WLAN-Modul, die Kühlung inklusive Lüfter, der Akku, die Lautsprecher sowie die WWAN-Karte, falls vorhanden (nicht der Fall bei unserem Testgerät). Eine Komponente ist nicht zugänglich, denn der Arbeitsspeicher wurde erneut direkt auf das Mainboard aufgelötet.
Auf dem X1 Carbon sind recht viel Programme vorinstalliert – und das ist keinesfalls ein Kompliment. Es gibt eine Reihe von "nützlichen" Anwendungen wie Maxthon Cloud Browser, Norton Internet Security, Pocht Start Menu, Nitro 9, Evernote Touch, SHAREit, The Weather Channel sowie die üblichen Lenovo Programme. Glücklicherweise lassen sich die meisten dieser Apps ziemlich leicht entfernen. 10-15 Minuten Zeit muss man dafür dennoch investieren.
Standardmäßig verfügt das X1 Carbon in den USA über eine 1-jährige Herstellergarantie (Carry-In). Wie üblich kann der Service gegen Aufpreis aber erweitert bzw. verlängert werden. Zur Auswahl stehen beispielsweise Vor-Ort-Reparaturen, längere Garantiezeiträume und ein Unfallschutz.
Die erste große Verbesserung des X1 Carbon der dritten Generation haben wir bereits in der Einleitung angesprochen: Die Tastatur. Im Gegensatz zu dem abstrusen Layout der zweiten Generation (das Ergebnis eines experimentellen Design-Wechsels, der eindeutig übertrieben war), ist die neue Tastatur glücklicherweise wieder "normal". Die kapazitiven und dynamischen Funktionstasten gehören der Vergangenheit an, und wurden wieder durch die bekannten F-Tasten ersetzt. Dasselbe gilt auch für die geteilten Tasten (wie Backspace/Entfernen bei der zweiten Generation); auch diese wurden durch die alten Tasten ersetzt. Damit muss man sich nicht mehr an eine exotische Tastenanordnung gewöhnen. Auch CapsLock ist wieder vorhanden.

Die Mechanik der Tastatur ist weiterhin exzellent: Der Tastenhub ist für ein Ultrabook sehr gut, der Anschlag ist angenehm und das Feedback ist toll. Die Tasten sitzen fest und haben glatte und komfortable Oberflächen. Sie sind jedoch auch anfällig für Schmutz, können allerdings auch wieder leicht gereinigt werden. Es gibt zudem eine Hintergrundbeleuchtung mit drei verschiedenen Helligkeitsstufen (Aus, Gering und Hoch). Alles in allem finden wir, dass es sich um eine der besten Tastaturen in einem Ultrabook handelt.
Bei dem Versuch, die vorherigen Experimente rückgängig zu machen, hat Lenovo auch nicht vor dem Touchpad Halt gemacht. Obwohl die Tastatur beim alten X1 Carbon schon keine Offenbarung war, sah die Sache bei dem "5-Button-Clickpad", welches komplett gedrückt werden konnte, nicht viel anders aus. Bei vielen Anwendern kam es zu unbeabsichtigten Eingaben und auch andere Funktionen, wie Click-and-Drag oder grundlegende Navigationsmanöver, wurden unnötig kompliziert. Zu allem Übel wurde damit auch die Steuerung via TrackPoint verkompliziert.

Glücklicherweise kann das Synaptics-Touchpad des neuen X1 Carbon dieses Problem lösen und es gibt nun wieder drei konventionelle mechanische Tasten am oberen Rand des Touchpads (für die Verwendung mit dem TrackPoint, aber optional auch mit dem Touchpad), zudem kann man das Pad nicht mehr vollflächig herunterdrücken. Der Anwender bekommt stattdessen zwei integrierte Tasten am unteren Rand. Diese sind nicht nur deutlich komfortabler (und zudem einfacher auszulösen), sie sind auch noch deutlich leiser als beim alten Modell. Die Probleme mit dem springenden Mauszeiger, die wir mit vielen Treibern und ThinkPads der vorherigen Generation feststellen konnten, gehören damit der Vergangenheit an. Zu guter Letzt (eigentlich unnötig zu erwähnen) kann man dank der drei wiedergekehrten Tasten auch den TrackPoint wieder ausgezeichnet benutzen – Anwender, die den kleinen roten Punkt bevorzugen, können also aufatmen.
Während andere Hersteller mittlerweile auf Microsoft Precision-Touchpads setzen (die aufgrund der kniffligen Handhabung in einigen Third-Party-Anwendungen und des generellen Fehlens von Treibern gemischte Eindrücke hinterlassen), können die Synaptics-Implementierungen in ThinkPads auf die vorhandenen Synaptics-Treiber zurückgreifen. Diese sind in einigen Belangen überlegen und lassen sich zudem umfangreich anpassen.

Alles in allem sind die Veränderungen an den Eingabegeräten eine sehr willkommene Umkehr der experimentellen Lösungen, die viele Anwender zufrieden stellen sollte – vor allem wenn sie in Bezug auf mobile Rechner so anspruchsvoll sind, wie die ThinkPad-Community.
Der Touchscreen des X1 Carbon reagiert schnell und ist angenehm zu bedienen. Die entspiegelte Oberfläche des Panels bietet gute Gleiteigenschaften, und auch Fingerabdrücke lassen sich relativ leicht wieder entfernen.

Das X1 Carbon hat ein 14-Zoll-IPS-Touchdisplay mit der WQHD-Auflösung (2.560 x 1.440) sowie einer semi-matten (entspiegelten) Oberfläche. Es handelt sich zwar im Prinzip um eine matte Oberfläche, aber es gibt trotzdem mehr Reflexionen als bei den üblichen matten Panels. Ein guter Vergleich wären viele moderne LED-HDTVs oder viele der LG- und Samsung-Panels, die man in vielen modernen Laptops findet. Der matte Filter liegt dabei über dem tatsächlichen Bildschirm und ist als solcher auch sichtbar. Dadurch entsteht ein leicht körniger Effekt, aber trotzdem ist es besser, als sich mit den Reflexionen von spiegelnden Panels rumzuschlagen. Zudem ist es durch den Filter leichter, Fingerabdrücke vom Bildschirm zu entfernen.

Aus der Größe des Bildschirms und der Auflösung ergibt sich eine Pixeldichte von beinahe 210 ppi, was für normale Aufgaben auf jeden Fall ausreicht, allerdings ist das Ergebnis niedriger als bei vielen Rivalen (das XPS 13-9343 hat beispielsweise 276 ppi). Subjektiv ist die Qualität der Farben durchschnittlich und auch der Kontrast scheint nicht besonders hoch zu sein. Akku Acer 3UR18650Y-2-QC236 ,
Wenig überraschend wird das auch von unseren Messungen bestätigt. Zunächst einmal kann die maximale Helligkeit des Panels kaum mit den besten Bildschirmen am Markt mithalten und liegt bei lediglich 252,7 cd/m². Im Durchschnitt sind es nur 245,6 cd/m² (zweites Testgerät: 248 cd/m²) – allerdings ergibt sich daraus eine exzellente Helligkeitsverteilung (in diesem Fall 95 % – beinahe perfekt). Im Vergleich zum XPS 13-9343 ist die durchschnittliche Helligkeit des X1 Carbon mehr als 125 cd/m² niedriger. Zumindest liegt die Helligkeit des neuen Modells etwas über dem Vorgänger, der lediglich 225,8 cd/m² erreichte.

Aus dem hohen Schwarzwert von 0,426 cd/m² ergibt sich ein wenig beeindruckender Kontrast von 592:1. Zum Vergleich: Beim Vorgänger lag der Kontrast noch bei 991:1 und das XPS 13 spielt mit 2.063:1 in einer ganz anderen Liga.

Auch der darstellbare Farbraum des Panels lässt zu wünschen übrig und deckt lediglich 69 % des sRGB-Standards ab (Dell XPS 13: 85 %).
Auf der anderen Seite ist die Farbgenauigkeit zum Glück ziemlich gut und die durchschnittliche DeltaE-2000-Abweichung für die Mischfarben liegt bei lediglich 3,8. Nach einer Kalibrierung fällt der Wert sogar unter 3,4 – damit sind die Abweichungen für das menschliche Auge kaum sichtbar. Zusammen mit dem Gamma-Wert von 2,2 (ideal: 2,2) sowie einer Graustufen-Abweichung von 2,15 (beide Werte nach der Kalibrierung) sieht die Situation schon deutlich besser aus.
Im Freien macht der Bildschirm dank seiner semi-matten Oberfläche eine ganz gute Figur – allerdings kann die Sichtbarkeit in einigen Umgebungen schon mal unter den geringen Werten für die Helligkeit und dem Kontrast leiden. Die Blickwinkel sind jedoch so gut, wie man es von einem IPS-Panel erwarten kann.
Selbst die kleinste Konfiguration des X1 Carbon verfügt dank dem Intel Core i5-5200U (bis zu 2,7 GHz) über ordentlich Rechenleistung. Die High-End-Version verwendet den i7-5600U (bis zu 3,2 GHz) – und ist ausschließlich mit 8 GB Arbeitsspeicher erhältlich. Trotzdem, der massive Aufpreis von 450 US-Dollar gegenüber dem i5-5200U-Modell erscheint uns ein wenig extrem. Unser Testgerät verwendet den deutlich sinnvolleren Mittelweg mit dem Core i5-5300U (bis zu 2,9 GHz). Diese Konfiguration ist entweder mit 4 GB oder 8 GB DDR3L-RAM erhältlich; unsere Version besitzt 8 GB. Beim Kauf sollte man bedenken, dass man den Arbeitsspeicher nachträglich nicht erweitern kann, denn er ist auf dem Mainboard aufgelötet.

Ein 3DMark-06-Durchlauf im Akkubetrieb ergab 6.214 Punkte. Das sind 11 % weniger als die 6.978 Punkte im Netzbetrieb, womit die Leistung im Akkubetrieb also etwas eingeschränkt ist. Ein abschließender Test mit dem DPC Latency Checker zeigte deutliche Ausschläge (mehr als 5 Mikrosekunden), die mit dem Deaktivieren des WLAN-Adapters beseitigt werden konnten.
Wie wir zuvor bereits erwähnt haben, stellt unser X1 Carbon die mittlere Leistungsstufe von den drei erhältlichen Prozessoren dar und besitzt den Intel Core i5-5300U. Es handelt sich um eine Dual-Core-CPU auf Basis der Broadwell-Architektur, die bei Single-Core-Aufgaben zwischen 2,3 GHz und 2,9 GHz taktet (2,7 GH bei Multi-Core-Anwendungen). Die TDP liegt bei 15 Watt, aber dank zahlreicher Effizienzverbesserungen (inklusive einem 14-nm-Prozess und FinFET-Transistoren) sollte der Stromverbrauch unter dem Haswell-Vorgänger liegen. Ein weiterer Effekt dieser Verbesserung ist auch die gesteigerte Leistung, denn unser 5300U erzielt mehr Punkte als der Core i7-4510U aus der Haswell-Generation.

Bisher haben wir nur wenige Notebooks mit diesem Prozessor getestet, und zum größten Teil sind die Leistungsdaten vergleichbar. Allerdings ist das X1 Carbon erstaunlicherweise das langsamste Gerät in unseren Multi-Core-Tests (mit einem Unterschied zwischen 6-12 %), was zwar merkwürdig, aber noch kein Grund zur Sorge ist. Im Cinebench R15 xCPU 64 Bit erreichen das Dell Latitude E7250, E5550 und E7450 Ergebnisse zwischen 264 und 280 Punkten, das X1 Carbon schafft aber nur 250 Punkte. Die Situation wiederholt sich auch beim 3DMark 06 CPU-Test, bei dem die gleichen Kandidaten zwischen 3.652 und 3.704 Punkte erreichen, das X1 Carbon aber nur 3.404 Punkte.

Im Alltag hat das aber nur einen minimalen Einfluss auf die Geschwindigkeit des Systems. Wie wir in der nächsten Sektion sehen werden, hatten wir während unseres Tests keine Probleme mit der Leistung des X1 Carbon.
Auch die Performance des Core-i7-5500U-Modells enttäuscht ein wenig: Das XPS 13 mit identischer CPU rechnet in Multi-Thread-Anwendungen durchgängig rund 10 Prozent schneller, beziehungsweise erreicht bereits mit einem Core i5-5200U das Leistungsniveau des X1 Carbon mit Core i7. Unsere Untersuchungen zeigen, dass das ThinkPad schon vergleichsweise früh an die 15-Watt-Grenze der CPU stößt und deshalb auf Dauer nur einen Takt von etwa 2,4 GHz beibehalten kann – hier liegt die Ursache für die mäßigen Benchmarkergebnisse. Bei Single-Thread-Auslastung lässt sich dieses Problem nicht feststellen, sodass die Leistung mit anderen Core-i7-5500U-Geräten vergleichbar ist.

Unterm Strich erscheint uns ein Upgrade vom Core i5-5300U auf den Core i7-5500U beim X1 Carbon angesichts der marginalen Differenzen nicht ratsam.
Im Hinblick auf die allgemeine Leistungsfähigkeit fühlt sich das X1 Carbon bei alltäglichen Aufgaben schnell und agil an. Unsere Tests der Anwendungsleistung mit PCMark 8 und 7 bestätigen unseren Eindruck: In beiden Tests kann das Gerät mit einigen führenden Geräten konkurrieren. Im PCMark 7 erreicht das X1 Carbon beispielsweise 4.943 Punkte und liegt damit auf dem Niveau des XPS 13 (4.943 Punkte) und nur ganz leicht hinter dem MacBook Air 13 (5.012 Punkte). Die Ergebnisse im PCMark 8 Home Accelerated v2 sind sogar noch besser, und das sehr gute Ergebnis von 2.778 Punkten kann die zuvor erwähnten Rivalen sogar schlagen (MacBook Air 13: 2.584 Punkte, XPS 13-9343: 2.582 Punkte). Trotz dieser tollen Ergebnisse müssen wir erwähnen, dass unser Testmodell des Vorgängers sogar schneller war – anscheinend vor allem wegen der eingesetzten SSD, denn die Samsung PM841-SSD (512 GB) war beim Schreiben durchschnittlich 80 MB/s schneller als die Samsung PM851-SSD im aktuellen Modell.
Das X1 Carbon ist lediglich mit Solid State Drives erhältlich. Bei der Kapazität hat man die Wahl zwischen 128 GB bis hin zu 512 GB (für einen ungeheuerlichen Aufpreis von 700 US-Dollar). Unser Testgerät ist mit einer 256-GB-SSD ausgerüstet, genauer gesagt einer Samsung PM851-M.2-SSD (80 mm) mit Opal-Unterstützung (Modell MZNTE256HMHP). Ein Austausch des Laufwerks ist ziemlich leicht (befindet sich direkt hinter der Wartungsklappe) – die beste Lösung wäre also, eine Konfiguration mit der kleinsten SSD zu wählen und diese dann selbst aufzurüsten. Akku Acer AS07A31 ,

Abgesehen von der Kapazität und den Kosten gibt es noch einen weiteren Grund, sich nach einer alternativen Lösung umzusehen. Die eingebaute Samsung-SSD fällt nämlich hinter die besten Laufwerke am Markt zurück. Die Schreibleistung bei diesem speziellen Modell liegt in allen Szenarien bei unter 250 MB/s; die Leseleistung hingegen übersteigt 500 MB/s, was ein sehr gutes Ergebnis darstellt. AS SSD ermittelt ein respektables Ergebnis von 944 Punkten.
Bei der 512-GB-SSD der High-End-Konfiguration handelt es sich nicht um ein schnödes SATA-Laufwerk, sondern eine sehr viel schnellere PCIe-SSD – derartige Datenträger waren bislang fast ausschließlich bei einigen Apple-Geräten zu finden.

Im neuen X1 Carbon verrichtet eine Samsung SM951 im M.2-2280-Format ihren Dienst, deren Anschluss über vier PCIe-Lanes erfolgt (leider nur PCIe 2.0, da Anbindung über den PCH). Losgelöst von den Limitierungen der SATA-Schnittstelle klettern die sequentiellen Datenraten auf enorme 1,3 GB/s beim Lesen sowie 1,2 GB/s beim Schreiben, womit die SSD sogar so manchen Raid-0-Verbund in die Schranken weist. Auch die 4K-Ergebnisse können sich sehen lassen, wenngleich das schnellere Interface erst bei mehrfach parallelem Zugriff (4K-64 Tests) einen Vorteil bringt.

Im Alltag spürt man die Mehrleistung der PCIe-SSD vor allem dann, wenn große, zusammenhängende Datenmengen kopiert werden, was bei den meisten Anwendern allerdings eher selten vorkommen dürfte. So beeindruckend die Performance des Laufwerks also auch ist – ob Kosten und Mehrwert in einem gesunden Verhältnis zueinander stehen, sollte vor dem Kauf genau abgewogen werden.
Die Intel HD Graphics 5500 im X1 Carbon ist augenscheinlich nicht für anspruchsvolle Anwendungen konzipiert. Mit einem 3DMark-Ice-Storm-Ergebnis von 45.644 Punkten liegt die GPU genau im Mittelfeld der zuvor getesteten Geräte mit dieser CPU/GPU-Kombination; dasselbe gilt auch für das 3DMark 11-Ergebnis von 1.067 Punkten. Das XPS 13 erreicht in beiden Tests etwas höhere Werte, aber keines der Geräte wurde für ernsthafte Gaming-Sessions konstruiert. Im Vergleich mit dem Vorgänger sind die Werte des neuen Modells höher – am auffälligsten im Ice-Storm-Szenario, wo wir einen Anstieg von beinahe 30 % feststellen konnten (von 35.290 auf 45.644 Punkte).
Wie schon beim Vorgänger ist auch die dritte Generation des X1 Carbon im Leerlauf bzw. bei nur geringer Last lautlos, da sich der Lüfter in diesem Fall abschaltet. Unter Last liegen die Werte allerdings etwas höher als beim Vorgänger – 36,9 dB(A) vs. 34,0 dB(A). Im Vergleich mit dem Dell XPS 13, welches in einigen Situationen ohrenbetäubende 48 dB(A) erreicht, geht das X1 Carbon ganz klar als Sieger hervor.
Aber welche Auswirkungen hat das auf die Gehäusetemperaturen? Die geringere Geräuschkulisse scheint für das neue X1 Carbon kein großes Problem zu sein, denn wir konnten selbst unter Last nur durchschnittliche Temperaturen von 29 °C und 29,9 °C auf der Ober- bzw. Unterseite messen. Die wärmsten Punkte oben in der Mitte kommen ebenfalls nur auf 36,2 °C bzw. 38 °C. Im Leerlauf ist das Gerät komplett kühl und es gibt auch keine auffälligen Temperaturunterschiede. Die Ergebnisse liegen unter dem XPS 13 und auch die Hot-Spots sind deutlich kühler als beim Vorgänger (die 3 °C und 4 °C wärmer waren).
Bei maximaler CPU-Auslastung (via Prime95) pendelt sich der Prozessor irgendwann bei 2,2 GHz ein und erreicht eine maximale Temperatur von 71 °C. Das ist recht kühl und lässt auf ein sehr gutes Temperaturmanagement durch Lenovo schließen. Ähnliches können wir bei der GPU beobachten, wo sich der Takt bei 600 MHz einpendelt – und damit deutlich unter dem Maximum von 900 MHz liegt.

Bei kombinierter Auslastung für die CPU und die GPU drosselt das Notebook den Prozessor unmittelbar auf lediglich 1,1 GHz und der GPU-Takt fällt auf 550 MHz. Trotzdem übersteigen die Temperaturen niemals 71 °C. Es handelt sich hier aber auch nicht um eine mobile Workstation, und das X1 Carbon schlägt sich in allen Lastsituationen ziemlich gut.
Die beiden Lautsprecher auf der Unterseite des X1 Carbon strahlen den Sound nach unten ab. Die Soundqualität hängt dabei von der Unterlage ab, denn nur auf festem Boden kann der Sound zurückgestrahlt werden (wie bei allen Down-Firing-Konfigurationen). Die Lautsprecher sind laut und selbst bei maximaler Lautstärke gibt es keine Verzerrungen. Die Dolby Digital Plus-Software – die wir, entgegen aller Erwartungen, immer mehr mögen – ist standardmäßig auf "Film" eingestellt, aber einige Anwender werden das Echo der entsprechenden Surround-Sound-Option nicht mögen. Die Lösung ist glücklicherweise einfach, man kann die Funktion nämlich einfach deaktivieren oder eine andere Voreinstellung (z. B. "Musik") auswählen, und schon verschwindet der Effekt.

Die Voreinstellung "Musik" bietet vermutlich die beste Qualität: Der Sound ist sehr klar, ordentlich laut, allerdings fehlt der Bass (was nicht wirklich überraschend ist). Die Lautsprecher des X1 Carbon können es nicht mit dem überraschend vollen Sound von etwas größeren Geräten aufnehmen – wie dem Dell Latitude E7440, dessen Lautsprecher für diese Größe exzellent sind – aber sie sind trotzdem mehr als ausreichend für alltägliche Aufgaben, zumindest solange, bis die Wiedergabe von Filmen oder Musik zur Hauptbeschäftigung wird. Akku Acer AS09A61 ,
Bei all dem Gerede über die Effizienz des Broadwell-Chipsatzes stellt sich die Frage, wie sehr das X1 Carbon von der neuen Hardware-Generation profitieren kann. Zusammen mit dem 50-Wh-Akku (anstatt 45-Wh beim Vorgänger) sollten wir längere Laufzeiten erwarten können.

In der Realität haben sich die Laufzeiten aber kaum verändert. Das Ergebnis von 16 Stunden und 24 Minuten im Readers Test ist sehr gut, aber die Helligkeit ist in diesem Szenario so gering, dass man sie kaum nutzen kann (X1 Carbon Gen 2: 12:03). Last, simuliert durch den Classic Test, resultiert in einer Laufzeit von 2 Stunden und 21 Minuten, was den Vorgänger um rund 30 Minuten übertrifft. Beide Werte liegen außerdem leicht über den Ergebnissen des Dell XPS 13 (15:12 bzw. 2:20 Stunden).

Das wichtigste Szenario für die meisten Anwender ist allerdings vermutlich der WLAN-Test, der das normale Surfen im Internet simuliert, in dem er eine Reihe von vorgegebenen Webseiten in einem festen Intervall aufruft. Auf den ersten Blick scheinen sich die Ergebnisse des neuen X1 Carbon verschlechtert zu haben, aber hier bedarf es einiger Erklärung: Wir haben vor kurzem unseren WLAN-Test verändert. Um die Vergleichbarkeit in unserem Test zu verbessern, haben wir zusätzlich das Ergebnis des alten Tests aufgeführt. Der neue Test, der die tatsächliche Laufzeit für viele Anwender ziemlich akkurat abbildet, ermittelte eine Laufzeit von 4:45 Stunden für das neue X1 Carbon.

Unser alter WLAN-Test ergab eine bessere Laufzeit von 6:41 Stunden – damit liegt das neue X1 Carbon leicht vor dem Vorgänger (6:29 Stunden) in demselben Benchmark, allerdings deutlich hinter dem XPS 13-9343 mit 9:40 Stunden (was ein exzellentes Ergebnis ist). Im Alltag sollten die Laufzeiten also auf brauchbarem Niveau liegen, aufgrund von moderneren Web-Inhalten (z. B. Videos, Plug-Ins und viele dynamische Inhalte) kann unser neuer Test noch realistischere Ergebnisse produzieren.

Ein Vergleich mit der Konkurrenz zeigt, dass wir uns in dieser Sektion zwar keine Sorgen machen müssen, aber dennoch ist es etwas seltsam, dass wir mit dem größeren Akku und dem effizienteren Chipsatz keine spürbar besseren Laufzeiten sehen. Der Bildschirm sollte keinen großen Einfluss haben und wir sind in der Tat etwas enttäuscht von den Ergebnissen.
Das Lenovo X1 Carbon der dritten Generation ist ein tolles Gerät. Ähnlich zum Dell XPS 13, welches ein 13-Zoll-Display in ein 11-Zoll-Gehäuse steckte, sind die Dimensionen des X1 Carbon eher vergleichbar mit einem typischen 13-Zoll-Gerät – inklusive des Gewichts und der Höhe. Die Konstruktion ist zudem praktisch; die mattschwarzen Oberflächen, die den Großteil des Gehäuses bedecken, sind minimalistisch und attraktiv, aber sie fühlen sich mit dem unverkennbar kühlen Gefühl von Metall gleichzeitig auch gut an. Der Betrieb auf dem Schoß oder dem Schreibtisch ist problemlos möglich. Das Gehäuse fühlt sich zudem sehr solide an, obwohl wir von dem leichten Flexing und der in einigen Bereichen recht geringen Verwindungssteifigkeit nicht wirklich beeindruckt waren.

Viel interessanter sind allerdings die Veränderungen gegenüber dem Vorgänger. Die Kritik an dem Tastatur-Design sowie dem polarisierenden 5-Button-Clickpad hat viele potenzielle Geschäftskunden vom Kauf des X1 Carbon der zweiten Generation abgehalten – denn so radikale und experimentelle Entscheidungen kommen am Business-Markt, bei dem die Funktion über allem steht, in der Regel nicht gut an. Die dritte Generation des X1 Carbon nimmt sich diesen Problemen an und macht die Entscheidung rückgängig. Das Ergebnis ist eine der besten Tastaturen, die wir bisher bei einem Ultrabook benutzt haben – man ist sofort mit der Eingabe vertraut. Auch die drei klassischen Tasten am oberen Rand des Touchpads für die Verwendung mit dem TrackPoint sind zurück, und das Touchpad selbst kann nun nicht mehr komplett heruntergedrückt werden. Die neue Lösung mit dem normalen Clickpad-Ansatz ist deutlich komfortabler (und in unseren Augen zuverlässiger). Alles in allem gehören die Eingabegeräte des X1 Carbon der dritten Generation zu den besten, die wir bisher bei einem Ultrabook getestet haben.

Wie sieht es mit der Leistung aus? Die Unterschiede bei der CPU-Leistung zwischen dem alten und dem neuen X1 Carbon sind quasi nicht vorhanden – eigentlich sind die beiden Geräte in dieser Hinsicht sogar identisch. Bei der Grafikleistung können wir aber einen deutlichen Zuwachs verzeichnen – bis zu 19 % in einigen Situationen. Im Vergleich mit anderen modernen Notebooks in dieser Klasse schlägt sich das neue X1 Carbon, abgesehen von den kleinen Patzern in den synthetischen Multi-Core-Benchmarks, sowohl bei der CPU/GPU- als auch der Systemleistung gut. Der einzige kleine Makel ist die Samsung PM851-SSD, deren Schreibwerte lediglich bei 250 MB/s liegen.

Obwohl der neue Broadwell-Chipsatz sowie der etwas größere Akku eigentlich gute Voraussetzungen für längere Akkulaufzeiten sind, waren wir von den Ergebnissen überrascht, denn im Endeffekt gibt es überhaupt keinen Unterschied. Unser klassischer WLAN-Test ermittelte nur eine unwesentlich längere Laufzeit als beim Vorgänger, und der erst kürzlich veränderte WLAN-Test – der aggressiver ist und den Alltag besser wiederspiegelt – lief nicht einmal 5 Stunden. Bei einem 50-Wh-Akku und der vermeintlich gesteigerten Effizienz ist das kein überragendes Ergebnis, allerdings sollten viele Anwender einen typischen Ausflug überstehen, vor allem wenn man aggressivere Energiesparfunktionen verwendet. Falls die Akkulaufzeit eine Priorität ist, sollte man vielleicht einen Blick auf das Dell XPS 13-9343 oder das MacBook Air 13 werfen.

Ein weiterer Nachteil ist das enttäuschende Display, zumindest im Hinblick auf die Helligkeit, den Kontrast und die Farbsättigung – allerdings ist der entspiegelte Bildschirmfilter dank der reduzierten Reflexionen und der recht einfachen Reinigung ein willkommener Bonus. Zudem ist das neue X1 Carbon in jeder Situation kühl und leise, und legt damit mehr Wert auf den Komfort als auf eine höchstmögliche Leistung (siehe Stresstest).

Zusammenfassend ist das X1 Carbon der dritten Generation seinem Vorgänger ganz klar überlegen. Einige der Verbesserungen betreffen die bessere GPU-Leistung, die kühleren Temperaturen und die geringeren Geräuschemissionen, aber zum Glück hat der Hersteller auch die experimentellen (und komischen) Eingabegeräte des Vorgängers rückgängig gemacht. Akku Acer BT.00903.005 ,

Damit haben sich die Eingabegeräte nicht nur verbessert, unserer Meinung nach gehören sie sogar zu den besten, die wir bisher bei einem Ultrabook getestet haben. Aber trotz der Verbesserungen gegenüber dem Vorgänger - wie schlägt sich das X1 Carbon gegen seine modernen Rivalen? Obwohl es sicherlich ein interessantes Gerät ist, hat das X1 Carbon seit unserem letzten Test ein wenig den Anschluss verloren. Während Notebooks wie etwa das Dell XPS 13-9343 massive Fortschritte bei der Mobilität, der Akkulaufzeit und der Displayqualität gemacht haben, gab es beim X1 Carbon nur kleine Verbesserungen, die aber eigentlich nur frühere Fehler beheben.

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12/04/2015

Dell Latitude D630 Ersatzakku Kaufen

Gamer-Liebling Alienware springt auf den Maxwell Zug auf und präsentiert sein erstes Notebook mit der neuen und extrem schnellen Nvidia GeForce GTX 980M. Zahlreiche herstellerexklusive Hard- und Software-Spezialitäten sollen keine Gamer-Wünsche offen lassen. Schade nur, dass ausgerechnet der Antrieb mit der einen oder anderen Fehlzündung zu kämpfen hatte.
Mit dem Nachfolger des zuletzt im Mai 2014 mit tollem Ergebnis (87 %) getesteten Gaming Notebooks Alienware 17 (GTX 880M) hat der 2006 von Dell übernommene, auf Gaming Hardware spezialisierte Hersteller sich Zeit gelassen. Zum Testzeitpunkt sind vier Modelle des neuen Alienware 17 R2 im Angebot, die bei Dell in ihren teilweise gegen Aufpreis anpassbaren Basiskonfigurationen zwischen 1.599 und stolzen 2.499 Euro kosten. Auswählen kann man zwischen einem Intel Core i7-4710HQ (4x 2,5-3,5 GHz, Hyperthreading, TDP 47 W), dem noch schnelleren i7-4980HQ (4x 2,8-4,0 GHz, Hyperthreading, TDP 47 W), einer Nvidia GeForce GTX 970M mit 3 GB oder GTX 980M mit 4 GB GDDR5-VRAM und 8 oder 16 GB Hauptspeicher. Als Massenspeicher verrichtet in allen Varianten eine herkömmliche Festplatte mit 1 TB ihren Dienst, das teuerste Modell kommt mit einer zusätzlichen 512-GB-SSD. Auch die drei günstigeren Modelle können um eine SSD mit 128-512 GB ergänzt werden.

Alle anderen Ausstattungsmerkmale wie Gehäuse und Full-HD-IPS-Bildschirm unterscheiden sich nicht. Die von uns getestete Variante kommt mit dem i7-4980HQ, 8 GB RAM sowie einer GTX 980M und verfügt neben der Festplatte über eine SSD mit 256 GB. Die potente High-End-Hardware ist im Mobilbereich zur Zeit State of the Art und wird von Dell in einem repräsentativen, an den allerdings erheblich schwereren und voluminöseren Vorgänger erinnernden Gehäuse serviert. Dessen auffälligste Merkmale stellen wieder die umfangreichen, bis ins Detail konfigurierbaren Beleuchtungseffekte dar. Neu hinzugekommen ist ein proprietärer Anschluss für den nicht mitgelieferten externen Graphics Amplifier. Der dient dazu, eine Desktop-Grafikkarte per PCI Express ins System einzubinden.

Bei der Auswahl der Vergleichs-Notebooks haben wir uns für zwei 17-Zöller entschieden, die ebenfalls auf die topaktuelle GeForce GTX 980M setzen und in ähnlichen Preisregionen rangieren. Da wäre zunächst unser Gaming-Sieger 2014 in Gestalt des Asus G751JY-T7009H, der mit 4,16 kg rund 500 g schwerer und vor allem aber fast 2 cm höher als das Testgerät ist, bei dem Dell den Mobilitätsanspruch offenbar nicht ganz aufgegeben hat. Merkmale des Asus sind sein i7-4710HQ, üppige 24 GB RAM und eine mit der des Testgerätes vergleichbare Massenspeicher-Ausstattung. Vervollständigt wird das Trio durch das One K73-5N, das sich in Sachen Bauhöhe und Gewicht zwischen dem Alienware und dem Asus einordnet und von uns mit der Desktop-CPU Intel Core i7-4790K (4x 4,0-4,4 GHz, Hyperthreading, TDP 88 W) nebst 16 GB RAM und einer 500-GByte-SSD überprüft wurde. Die GTX 980M verfügt hier über doppelt so viel dedizierten Speicher wie bei den anderen beiden Kandidaten, das Full-HD-Display basiert als einziges im Test nicht auf IPS, sondern auf der günstigeren, mit einigen Nachteilen einhergehenden TN-Technologie.
Alienware Notebooks haben aufgrund ihrer typischen kantigen und futuristischen Formensprache einen hohen Wiedererkennungswert. Die Auswahl hochwertig wirkender Materialien, einige schicke Designelemente und die in den Augen des Testers sportliche Linienführung verraten viel Liebe zum Detail und werden dem hohen Preisniveau gerecht. Dominierende Farben des R2 sind Schwarz und Silber, was die Fokussierung auf männliche Käufer unterstreicht. Besonders spektakulär sind natürlich die zahlreichen, auf diverse getrennt steuerbare Zonen verteilten Lichteffekte in verschiedenen wählbaren Farben, einen Eindruck davon vermittelt der Screenshot im Eingabegeräte-Abschnitt. Insgesamt trägt das Design wie das aller Vorgänger durchaus dick auf; wer eher auf Understatement steht, sollte sich bei anderen Marken umsehen. Dell Vostro 1710 Ersatzakku ,

Deckelrückseite und eventuell auch der umlaufende, silberne Zierrahmen im unteren Bereich scheinen aus mattem Aluminium zu bestehen, der Rest des Gehäuses aus hochwertigem, in Schwarz gehaltenem Kunststoff. Besonders gut hat uns die einheitliche Softtouch-Oberfläche der Oberseite der Base gefallen, die zu unserem Erstaunen kaum Fingerabdrücke annimmt. In Sachen Verarbeitung gab es absolut nichts zu bemängeln, Spaltmaße fallen gleichmäßig aus, überstehende, scharfe Kanten oder sonstige Unregelmäßigkeiten konnten wir nicht ausmachen. Sowohl die sehr verwindungssteife Base als auch der gerade noch mit einer Hand zu öffnende, druckresistente Deckel machen einen absolut soliden Eindruck.
4x USB 3.0 macht sich immer gut, Thunderbolt und VGA (G751JY) fehlen, dafür gibt es einen Mini-DisplayPort, der ebenso wie der HDMI-1.4-Anschluss und die Buchse für den Graphics Amplifier an der Rückseite Platz gefunden hat. Die restlichen Ports verteilen sich mustergültig an den hinteren Seiten, sodass eingesteckte Kabel und USB-Sticks bei Verwendung einer externen Maus kaum stören. Über den Killer Network Manager lassen sich u. a. Anwendungen priorisieren, Einzelheiten sind den Screenshots zu entnehmen.
An der Frage, ob sich durch die verbauten Ethernet- und WLAN-Module der Killer Serie von Qualcomm ein niedrigerer Ping erreichen lässt, scheiden sich die Geister. Ein funktionierender Placebo-Effekt ist ja auch nicht zu verachten. Fakt ist, dass das Alienware "Gigabit-WLAN" (ac) sowie das weniger überlaufende 5-GHz-Band beherrscht, und der Killer Network Manager einige über das Übliche hinausgehende Konfigurationsmöglichkeiten mitbringt und Bluetooth 4.1 integriert.

In der schicken schwarzen Packung finden sich neben Netzteil und Kabel noch Sicherheitshinweise, ein Quick Start Guide und ein USB-Stick mit Recovery-Medien für Windows 8.1.

Über die mit zwei Schrauben befestigte Wartungsklappe erhält man einfachen Zugang zu SSD, Festplatte, WLAN-Modul und RAM-Bänken, nicht jedoch zu Lüftern und Akku, die sich hinter der mit weiteren Schrauben gesicherten Bodenplatte verbergen.

Dell bietet 12 Monate Vor-Ort-Service an. Die Dauer kann kostenpflichtig auf bis zu vier Jahre verlängert werden. Daneben gilt natürlich die gesetzliche Händlergewährleistung.
Beim Alienware 17 R2 haben wir es ebenso wie beim Vorgänger und dem One K73-5N mit einer klassischen Tastatur mit unmittelbar aneinander angrenzenden Tasten zu tun. Das Layout erlaubt sich einige vom Standard abweichende Besonderheiten wie die ungewöhnliche Position der Seite-Tasten und jeweils eine zusätzlichen Spalte bzw. Reihe mit Keys ganz links und über dem Nummernblock, die sich mit allem Möglichen wie Tastenkombinationen, Makros und Verknüpfungen belegen lassen. Als besonders gewöhnungsbedürftig empfand der Autor, dass die obere linke Taste nicht mit Escape belegt ist, was zu zahlreichen Fehlbedienungen führte. Schon das Keyboard bietet fünf Zonen, deren Beleuchtung sich getrennt bis ins Detail konfigurieren lässt.

Von der Qualität und vom Schreibgefühl her hat uns die Tastatur prima gefallen. Sie verfügt über ausreichend Hub, einen gut spürbaren Druckpunkt, einen sehr weichen Anschlag und blieb beim Tippen erfreulich leise. Irgendwelche Verarbeitungsmängel konnten wir nicht beobachten, eindrücken ließ sich die Konstruktion nur minimal und mit unrealistischem Kraftaufwand. Die Beleuchtung der einwandfrei beschrifteten, leicht konkaven und rutschhemmend beschichteten Keys ist gleichmäßig und lässt sich in acht Stufen (!) dimmen. Vielschreiber, die sich an der weichen Abstimmung nicht stören, sollten auf ihre Kosten kommen.

Auch das klassische Touchpad leuchtet auf Wunsch in verschiedenen Farben. Mit den Gleiteigenschaften steht es zumindest bei leicht feuchten Fingern nicht zum Besten, gerade bei Streichbewegungen nach oben geriet der Finger gerne ins Stottern. Im Treiber lassen sich u. a. Gesten mit bis zu vier Fingern konfigurieren, viele Wünsche sollten bei den zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten nicht offen bleiben. Die Ersatz-Maustasten sind weich abgestimmt und lassen sowohl einen knackigen Druckpunkt als auch ein deutliches akustisches Feedback vermissen. Keine Probleme hatten wir mit Präzision, Ansprechverhalten sowie Drag & Drop.

Full-HD wird von allen aktuellen Games unterstützt, dürfte für die meisten Gamer nach wie vor die Auflösung der Wahl sein und findet sich bei allen der Notebooks im Test wieder. Verteilt auf 17,3 Zoll (16:9) ergibt sich eine inzwischen nicht mehr ganz so tolle Pixeldichte von 127 ppi, was aus dem üblichen Betrachtungsabstand von etwa einem halben Meter für einen scharfen, wenn auch nicht ausgeprägt feinen Bildeindruck wie bei einem QHD-Display sorgt. Dank IPS-Technologie ist mit hoher Blickwinkelstabilität und guter Farbwiedergabe zu rechnen, Reflexionen werden durch die matte Oberfläche reduziert. Dell Inspiron 9400 Ersatzakku ,

Bei 331 cd/m2 (Mitte) kann man von einer sehr guten Maximalhelligkeit sprechen, die sich auch die beiden annähernd gleich hellen Konkurrenten im Test auf die Fahnen schreiben können. Eher im Mittelfeld ist mit gemessenen 84 % die Ausleuchtung angesiedelt. Wenn man von leichtem Screen Bleeding in der unteren linken Ecke absieht, hatte der Tester aber den Einduck eines weitestgehend gleichmäßigen Schwarzbildes. Alternativ wird das Alienware 17 R2 mit Touch-Display angeboten.
Dank einem gerade für IPS-Verhältnisse ausgezeichnet niedrigen Schwarzwert von 0,3 cd/m2 und der hohen Leuchtkraft ergibt sich ein Spitzenkonstrast von 1.103:1. Das One mit seinem TN-Panel kann in diesem Aspekt fast mithalten, während beim Asus wegen des höheren Schwarzwertes von 0,47 cd/m2 "nur" 700:1 zu vermelden sind. Subjektiv empfand der Tester das dargestellte Schwarz als durchaus satt.

Die Überlegenheit von IPS-Displays in Sachen Farbdarstellung wird wieder deutlich, wenn man die DeltaE-Werte (Auslieferungszustand) des Alienware und des Asus mit denen des One vergleicht. Sicher liegen die beim Testgerät gemessenen Werte von 5 (ColorChecker) bzw. 4 (Graustufen) noch nicht ganz in dem für (semi-)professionelle Bildbearbeiter interessanten Bereich von unter 3, aber diese Klientel würde sich ohnehin nicht mit der eigentlich akzeptablen Farbraumabdeckung des Alienware Bildschirms von 55 % des großen AdobeRGB-Farbraums zufrieden geben. Bemerkenswert ist, dass das One hier nicht ins Hintertreffen gerät und 54 % schafft.
Starke Leuchtkraft und matter Bildschirm sorgen für gute Verwendbarkeit im Freien. Auch an einem sonnigen Tag konnten wir stets eine Position finden, in der sich das Display weitgehend problemlos ablesen ließ; ohne Schatten und mit der Sonne im Rücken ging allerdings gar nichts mehr.

Typisch IPS: Da bei nur horizontal oder vertikal verschobenen Blickwinkeln lediglich geringe Helligkeits- und Kontrastverluste auftreten, die Farbdarstellung aber weitgehend unbeeinträchtigt bleibt, hat der Nutzer vor dem Gerät jede Menge Bewegungsfreiheit. Zu deutlicheren Beeinträchtigungen kommt es erst bei eher praxisfernen Positionen, die von den Abbildungen in den Ecken unserer Blickwinkel-Collage repräsentiert werden und dort sogar nachteiliger aussehen als mit bloßem Auge.
Als Faustregel gilt, dass ausgewachsene Gaming Notebooks wie das Alienware 17 R2 auch für alle anderen erdenklichen Anwendungsgebiete mehr als genug Power mitbringen. So auch hier: Dank rasantem Quadcore und der zurzeit schnellsten mobilen Einzel-Grafikkarte Nvidia GeForce GTX 980M bringen selbst anspruchsvollste und ggf. stark parallelisierte Programme wie etwa für 3D-Rendering (Stichwort CUDA) das Notebook nicht an seine Grenzen. Kritisieren ließe sich allenfalls die RAM-Ausstattung: 8 GB mögen heutzutage noch für etwa 90 % aller Szenarien ausreichen. Bei 16 GB, die aus unserer Sicht besser zu Gesamtniveau und Preis des R2 gepasst hätten, wären es dann aber sicher 98 % gewesen. Die Kombination aus schneller SSD und großer Festplatte stellt gleichzeitig eine überaus flüssige Bedienung als auch für viele Games ausreichenden Speicherplatz sicher.
Beim Prozessor hat Alienware in die oberste Regalreihe gegriffen und sich mit dem fest verlöteten Intel Core i7-4980HQ für eine der schnellsten mobilen Haswell CPUs überhaupt entschieden. Durch die relativ hohe TDP von 47 Watt eignet sie sich kaum für Notebooks unter 15 Zoll. Nominell kann der Grundtakt von 2,8 GHz bei Auslastung zweier Kerne per Turbo auf 3,9 GHz gesteigert werden. Kommen alle vier Cores ins Spiel, soll bei 3,8 GHz Schluss sein. Der Maximalturbo von 4 GHz kann (selten) erreicht werden, wenn nur ein Thread zur Bearbeitung anliegt.

Erwähnenswert ist noch, dass der erst im dritten Quartal 2014 vorgestellte, im 22-nm-Prozess gefertigte Prozessor mit der integrierten Iris Pro Graphics 5200 eine der performantesten On-Chip-GPUs überhaupt mitbringt, auch wenn diese in der bestehenden Nvidia-Optimus-Konfiguration wohl das Dasein eines Mauerblümchens fristen dürfte.Dell Latitude E5400 Ersatzakku ,

Die Singlecore-Tests der Cinebenches bargen keine Überraschungen, anders sieht es bei mit dem kaum vorhandenen Rückstand des eigentlich langsameren Core i7-4710HQ des Asus in den Multicore-Benchmarks aus. Des Rätsels Lösung liegt in den Taktraten des i7-4980HQ, die sich umgehend bei 3,2 bis 3,3 GHz (Akkubetrieb: 3,1 GHz) und so unter der spezifizierten Turbo-Frequenz von 3,8 GHz einpendelten. Der Turbo des i7-4710HQ liegt bei 3,3 GHz, die das Asus G751JY-T4009H im gleichen Szenario auch durchgehend halten konnte. Was bleibt, ist ein in der Praxis zu vernachlässigender Vorsprung des i7-4980HQ bei Belastung nur eines Kernes. Den Mehrpreis für die schnellere CPU hätte Alienware vor diesem Hintergrund vielleicht besser in mehr Hauptspeicher investiert, aber man kann sich ja auch für eine der R2-Varianten mit dem i7-4710HQ entscheiden.
Die PCMarks 7 und 8 messen neben der CPU-Leistung auch die der Grafikkarte, des Arbeitsspeichers und vor allem des Massenspeichers. Unser One K73-5N profitiert hier nicht nur von seiner überlegenen Desktop-CPU, sondern auch von der überragenden Performance seiner SSD beim Einlesen kleiner, verteilter Datenblöcke (4k Read). Aufgrund der schwächsten CPU im Feld und einer SSD, die sich nicht wirklich von der des Alienware absetzen kann, belegt das Asus zumeist mit geringem Rückstand den dritten Platz. Nur beim sequenziellen Einlesen, auf das es oft beim Start von großen Games ankommt, kann es sich aufgrund seiner PCIe-x4-Technik einen massiven Vorsprung herausarbeiten.

Insgesamt agieren alle drei Notebooks im Test auf sehr hohem Niveau, was sich auch beim Testgerät durch rasante, gefühlt nahezu verzögerungsfreie Programm- und sehr schnelle Kaltstarts äußert.

Ergänzend ist festzustellen, dass der Gesamtscore Read der Lite-On IT L8T-256L9G im Vergleich mit anderen in den letzten zwölf Monaten getesteten Gaming Notebooks nur deshalb unter dem Durchschnitt liegt, weil in diesem Feld zahlreiche RAID-0-Systeme vertreten sind. Schaut man sich die vergleichbaren Ergebnisse der Tests 4k Read und 4k-64 Read (mehrere Threads) an, ordnet sich die SSD im Mittelfeld ein. Eine gute, wenn auch nicht überragende Leistung kann man der ergänzenden 1-TB-Platte bescheinigen.
Schneller geht es zurzeit nur mit SLI-Systemen. Vergleicht man einzelne Grafikkarten, sitzt die topaktuelle Nvidia GeForce GTX 980M, die hier mit 4 GB dediziertem Speicher ausgestattet ist, unangefochten auf dem Performance-Thron. Für reichlich Power sorgen neben dem Kerntakt von 1.038 MHz zzgl. Turbo und verschiedenen Optimierungen gegenüber der Kepler Vorgängergeneration vor allem der hohe Speicherdurchsatz, der dem mit effektiv 5.000 MHz taktenden GDDR5-VRAM und dem 256 Bit breiten Speicherbus zu verdanken ist.

Auch von den Features her spiegelt die 980M den aktuellen Stand der Technik wider. So beherrscht die Karte DirectX 11.2, DisplayPort 1.2 sowie HDMI 2.0, kann bis zu vier aktive Displays gleichzeitig bedienen und besitzt den Videoprozessor VP6, der sich auf die hardwarebasierte Decodierung kommender H.265-Filme bis zu 4K versteht.

Im Vergleich aktueller Gaming Notebooks mit identischer Grafikkarte landete das Alienware 17 R2 zum Testzeitpunkt mit verkraftbaren Rückständen von bis zu 8 % in den Grafik-Szenarios der 3DMarks 11 und 2013 auf dem letzten Platz. Das könnte daran liegen, dass wir bei starker Belastung mit FurMark eine schwankende Drosselung des GPU-Taktes auf bis zu 886 MHz beobachten konnten, obwohl die GPU-Temperatur über 72 °C nicht hinauskam. Ohne Stromanschluss ging es nochmals um etwa 200 MHz bergab.
Drosselung hin oder her, zurzeit gibt es bis auf die für ihren kaum nachvollziehbaren Leistungshunger berüchtigten Titel Company of Heroes 2 (von 2013!) und Assassin's Creed Unity kein Spiel auf dem Markt, das selbst in den höchsten Grafik-Presets in der Lage wäre, das Alienware 17 R2 unter die bei Shootern wichtige 40-fps-Grenze zu drücken. Selbst das todschicke Ryse: Son of Rome erreichte fast 60 fps, sodass man mit der GTX 980M auch auf längere Sicht zukunftssicher aufgestellt sein sollte. Der Benchmark-Vergleich unten sieht mal das eine, mal das andere Notebook leicht vorne und bleibt somit unauffällig.
Im Idle-Betrieb sind die beiden Lüfter des Alienware 17 R2 kaum hörbar. Legt man Last an, fangen sie nach etwa 15 Sekunden an, sanft und stufenlos hochzutouren. Bei maximaler Drehzahl ist dann deutlich ein eher helles, intensives Rauschen mit einem gewissen Störpotenzial zu vernehmen, das aber nicht von lästigen Nebengeräuschen begleitet wird. Hier bestätigt sich, dass mehr Gehäusevolumen eine ruhigere Kühlung ermöglicht, denn das Asus G751JY erzeugt unter Last 15 % oder rund 8 dB weniger Schalldruck, wobei ein Mehr von 10 dB subjektiv ungefähr als Verdoppelung der Lautstärke wahrgenommen wird.
Die Oberflächentemperaturen übersteigen im 3D-Betrieb stellenweise schon grenzwertige 50 °C, zudem empfiehlt es sich zumindest beim Spielen wohl nicht, die Lüftungsgitter an der Unterseite, unter denen man die beiden Luftquirle für die CPU und die Grafikkarte erkennen kann, zu verdecken. Am besten ist das ohnehin große und schwere Notebook daher nicht auf der Bettdecke oder auf dem Schoß, sondern auf einer festen, ebenen Unterlage aufgehoben. Dort gibt es dann auch keine Hitzeprobleme, denn die Handballenablage kommt über unkritische 30 °C nicht hinaus.

Hatten wir im CPU-Abschnitt schon die nicht optimale Turbo-Ausnutzung kritisiert, kommt unter länger andauernder Volllast (Prime95) sogar noch minimales Throttling hinzu, denn die Kerntakte pendelten sich hier zwischen 2,7 und 2,8 GHz ein. Absurd wurde es nach Zuschaltung des GPU-Stresstests FurMark: In regelmäßigen Abständen sprang der Takt zwischen 3 GHz @ ~82 °C und 800 MHz (!) @ ~74 °C hin und her. Der erste Stresstest im Rahmen der Vormessungen führte übrigens dazu, dass sich der Akku trotz eingestecktem Netzstecker entlud, und sich das Notebook nach einiger Zeit mitten im Test abschaltete. Offenbar gibt es bei unserem Exemplar oder generell ein Problem, das wir aber nicht näher eingrenzen konnten.
Dell bewirbt das Alienware 17 R2 mit seiner "Klipsch- und Creative SoundBlaster X-Fi-Technologie", die in der Tat einen brauchbaren Job macht. Einen Überblick über die zahlreichen Konfigurationsmöglichkeiten mit bewährten Creative Tweaks wie dem Crystalizer oder einem Scout-Modus für die frühere Hörbarkeit von Gegnern in Spielen bietet der Screenshot rechts.

Das Soundsystem glänzt mit ordentlicher Maximallautstärke sowie einer vollen, präsenten, halbwegs natürlichen, teilweise aber etwas zu mitten- und höhenbetonten Wiedergabe. Der Subwoofer ermöglicht eine für Notebook-Verhältnisse gute Dynamik in niedrigeren Frequenzbereichen. Bei hohen Lautstärken wirkt basslastige Metal-Musik leider etwas verzerrt und vermatscht und wurde je nach Titel zudem von leichten Pegelschwankungen begleitet.
Unter den Notebooks im Test ist das Alienware 17 R2 im Idle-Betrieb mit teilweise riesigem Abstand am sparsamsten unterwegs. Das mag im Vergleich mit dem One K73-5N mit seiner Desktop-CPU wenig verwundern, erstaunlich bleibt auf den ersten Blick aber der Mehrverbrauch des eigentlich vergleichbaren Asus G751JY. Des Rätsels Lösung ist simpel: Beim Asus wurde die Optimus Unterstützung deaktiviert, sodass die vergleichsweise stromhungrige 980M durchgehend aktiv bleiben muss.

Nicht ganz so nachvollziehbar finden wir die bei mittlerer Last gemessenen Werte, während der Mehrverbrauch des G751JY unter maximaler Last wohl darauf zurückzuführen ist, dass es im Gegensatz zum Testgerät die Turbos besser ausnutzt und den Takt der Grafikkarte nicht reduziert.
Von den Vergleichs-Notebooks verfügt das Alienware 17 R2 über den stärksten Akku mit 96 Wh, der übrigens nicht ohne Weiteres zugänglich ist. Das Asus kommt mit 88-Wh-Akku, der des One hat 82 Wh. Diese geringen Unterschiede erklären nicht, warum das 17 R2 im Idle-Test 168 % länger durchhält als das G751JY, auch hier dürfte die Ursache in der fehlenden Optimus Unterstützung liegen. Die Ergebnisse des praxisnahen WiFi-Tests lassen sich aufgrund des inzwischen geänderten Testverfahrens nicht direkt miteinander vergleichen. Alles in allem kann man sagen, dass das 17 R2 zu den 17-Zoll-Gamern mit der meisten Ausdauer gehört.
Alienware hat seinen Neuling im Verhältnis zu den Vorgängern deutlich geschrumpft und dafür etwas lautere Lüfter in Kauf genommen. Kann man so machen. Schade, dass die Leistung durch die nicht optimale Ausnutzung des CPU-Turbos, geringfügiges Throttling im Stresstest und die leichte Drosselung des GPU-Taktes unter Last in Mitleidenschaft gezogen wird. In der Gaming-Praxis halten sich die Einbußen zwar in engen Grenzen, gleichwohl dürfte der in der Regel technikverliebte Gamer hier einen Nachteil etwa gegenüber dem in dieser Hinsicht vorbildlichen, aber auch massiveren Asus G751JY-T7009H sehen. Dell Latitude D630 Ersatzakku,

Davon abgesehen gibt es am Alienware 17 R2 wenig auszusetzen. Das Gehäuse überzeugt in jeder Hinsicht, allerdings hätten wir uns gefreut, wenn man einfacher an den Akku und die Lüfter herankommen würde. Sehr gut hat uns die Tastatur gefallen, das Touchpad muss sich auch nicht hinter der Konkurrenz verstecken. Weitere Pluspunkte sind das helle und kontraststarke Display, das Soundsystem und die relativ langen Akkulaufzeiten. Nicht zuletzt hat der Hersteller einige speziell auf Spieler zugeschnittene Programme wie den Killer Network Manger, AlienFX und TactX vorinstalliert, die teilweise ein Alleinstellungsmerkmal der Marke Alienware darstellen.

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