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21/08/2015

Laptop Akku Lenovo ThinkPad Edge E420s

Einen üppigen Preis verlangt Toshiba für seinen einfach gestrickten 15-Zoller, der noch nicht einmal eine dedizierte Grafikkarte sein Eigen nennt. Mit welchen Argumenten trumpft das C55D auf? Reißt Carrizo-L das Ruder zu Gunsten der AMD APU herum?

Ein zuverlässiges Allround-Notebook, so nennt Toshiba sein Satellite C55D-C-10P. Stilvolles Design, optimierte Leistung, wahlweise auch mit SSD und sogar hochwertige Stereolautsprecher mit Toshiba Soundoptimierung lassen dem Käufer das Wasser im Munde zusammenlaufen. Vollmundige Versprechen oder ein echter Grund für den Kauf? Folgender Test wird das aufzeigen.

Das Testgerät ist mit der brandneuen AMD A-Series A8-7410 (Carrizo-L) bestückt. Das Topmodell in 28-Nanometer gehört zu AMDs Entry-Segment. Es soll gegen Intels Pentium (Haswell, Bay Trail M) oder Core i3 Prozessoren angesetzt werden. Hier spielt wie immer die Radeon R5 (IGP) eine Rolle, kann sie die HD Graphics in die Tasche stecken? Carrizo-L haben wir in einem separaten Artikel ausführlich unter die Lupe genommen.

Die Konkurrenten eines solchen Office- bzw. Multimedia-Laptops für geringe Ansprüche sind im Preisbereich zwischen 400 und 500 Euro mannigfaltig. Toshiba veranschlagt derzeit einen UVP von 699 Euro, im Markt finden wir das Gerät zum Testzeitpunkt für 630 Euro. Hier muss der 15-Zoller schon einiges zu bieten haben, um sich gegen die AMD-Kaveri- und Intel- bestückten Laptops zu behaupten. Die drei aussichtsreichsten Kandidaten aus der folgenden Liste sind unseres Erachtens das Asus X555LD, denn es kommt für 400 Euro mit Core i3 und NVIDIA GeForce 820M daher. Für 300 Euro gibt es das grundsolide HP 350 G1 mit Haswell-Pentium 3558U. Mit dem Acer Aspire E5-521 gibt es eine günstige Alternative mit der Vorgänger APU Beema, es hat einen matten Bildschirm und sehr gute Laufzeiten.

„Das schnittige, elegante Design sieht einfach überall gut aus.“ Ambitionierte Worte, jedoch gehen diese meilenweit an der Realität vorbei. Selbst Toshiba hat in seinen Midrange- oder Premium-Geräteklassen deutlich höherwertigere, stabilere und schönere Notebooks im Angebot. Base und Deckel bestehen komplett aus Kunststoff, selbiger wurde mit einem gebürsteten Finish versehen. Die Flächen von Deckel und Arbeitsumgebung sind also nicht glatt, sondern rutschgehemmt und griffig. Leider machen Fingerabdrücke keinen Rückzieher, speziell am Deckel bleiben Schmierfinger sehr deutlich sichtbar. Toshiba hat das C55D in zwei Farben zur Auswahl: mattschwarz oder matt weiß.

 

Von einer hohen Wertigkeit beim Hantieren mit dem C55D verspüren wir nichts, im Gegenteil. Die dünne Base verwindet sich leicht und knarrt dabei. Wer am optischen Laufwerk anpackt, der bemerkt, wie unten und oben die Flächen nachgeben. Druck auf die Unterseite provoziert ein deutliches Eindellen selbiger. Die Gelenke zerren bei jeder Öffnung so stark an der Base, letztere verbiegt dabei sogar ein wenig. Der Deckel wippt ziemlich stark, ruckelnde Auto- oder Busfahrten bereiten mit dem C55D also keine Freude. Die schwachbrüstigen Scharniere sind mit einer Abdeckung versehen. Von massiv kann – wie bei den meisten Laptops – also nicht die Rede sein.

Unangenehm aufgefallen sind uns die scharfen Kanten der Base (rechts, links, vorn). Sie grenzen die matten Oberflächen von dem Hochglanz-Finish der Seitenleiste ab. Die scharfe Kante stört weniger beim Tippen, sondern mehr beim Auf- und Zuklappen des C55D.

Ein Plus sind die vielfältigen Anschlüsse wie USB 2.0 und USB 3.0, HDMI sowie ein Multi-Kartenleser mit Unterstützung des schnellen UHS-I-Standards. Das hört sich gut an, oder? Nein, denn Toshiba liefert hier nur den Minimal-Standard ab, von den drei USB-Ports hört nur einer auf den 3.0-Standard.

Der Kartenleser erreichte beim Kopieren von 22 GB Fotos und Videos einen Durchsatz von 20-40 MB/s (SD nach Festplatte, Min. 10,5 Max. 78 MB/s). Dieses Kopieren dauerte 10:30 Minuten. Der Kopiervorgang auf die Speicherkarte benötigt bei 20-30 MB/s (Min. 10 Max. 64 MB/s) 11:30 Minuten. Der Unterschied zwischen großen (Video) und kleinen Dateien (Bild) ist beträchtlich. Mit 65 MB/s werden große Videos auf die SD-Karte geschrieben, Lesend werden diese sogar mit bis zu 78 MB/s auf die Festplatte kopiert.

Der Satellite C55(D)-C ist mit oder ohne optisches Laufwerk erhältlich. Das optische Laufwerk unterstützt M-DISC. Hierbei handelt es sich um Datenträger, die keinem Alterungsprozess unterliegen sollen. Akku Lenovo ThinkPad Edge E420s .

Um die Netzwerkverbindung kümmern sich zwei Module von Realtek. Der RTL8723BE Wireless LAN 802.11n setzt nicht auf Wireless-AC, unterstützt aber Bluetooth 4.0. Stabil war die Verbindung, allerdings nicht reichweitenstark. Den 45-Meter-Mespunkt des individuellen Settings des Autors erreicht der 15-Zoller bei weitem nicht. Bei den 15 Metern im Freiland außerhalb des Gebäudes zeigt Windows eine Signalstärke von 4/5 Balken an. Webseiten werden ebenso schnell aufgerufen, wie direkt neben dem Router im Arbeitszimmer. Der RTL8101 (10/100MBit) unterstützt kein Gigabit-LAN, was heute im Kabelnetzwerk dem Standard entspricht - eine schwache Leistung.

Die in den Displayrahmen eingebaute 0,9-Megapixel-Webcam (1.280 x 720 Pixel) liefert nur sehr bescheidene Ergebnisse. Detailarmut, verwaschene Farben und starkes Rauschen prägen den Bildeindruck. Zudem ist der Sensor bei hellem Licht sehr schnell überfordert. Das Dual-Array-Mikrofon macht hingegen eine brauchbare Figur, siehe unter Lautsprecher.

Unserem C55D liegen weder Treiber-CDs noch sonstiges Zubehör bei. Ein handliches 45-Watt-Netzteil liegt natürlich Karton, ebenso die Garantieinformationen. Windows 8.1 liegt auf der Recovery-Partition. Das kostenlose Upgrade auf Windows 10 steht für alle Inhaber einer Windows 8- oder Windows 7-Lizenz zur Verfügung, so auch für das Testgerät.

Eine Wartungsklappe besitzt das Toshiba C55D nicht und auch der Akku ist verschraubt. Schließt sich Toshiba dem unheilvollen Trend zum hermetisch abgeriegelten Notebook an? Nein, der Akku kann nach dem Lösen zweier Kreuzschrauben einfach abgenommen werden. Der Hersteller hat sich schlichtweg gegen den üblichen Mechanismus mit zwei separaten Riegeln entschieden. Das kann ein Vorteil sein, denn letztere können Brechen. Besonders fest sitzt der Akku aber nicht an der Base, er wackelt dezent in seiner Einfassung.

Die Unterseite kann komplett abgenommen werden, das schafft auch der Laie. Nach dem Lösen aller Schrauben kann die Platte ohne großen Widerstand aufgehebelt werden. Hierbei sind uns keine Haken abgebrochen, auch auf den Fugenglätter als Löse-Werkzeug konnten wir verzichten. Hernach können Festplatte, RAM-Riegel (zwei Slots, einer belegt), Lüfter (Reinigung) oder das optische Laufwerk getauscht werden. Die APU ist fest verlötet. Dem Mainboard-Layout nach könnte es Versionen mit dedizierte GPUs geben, eine leere Lötstelle dafür befindet sich neben der APU.
Wie bei der C-Serie üblich, kommt das C55D mit lediglich 12 Monaten Garantielaufzeit in den Markt. Es handelt sich um eine Bring-In Herstellergarantie inkl. Vor-Ort Abholservice in Deutschland und Österreich. Hierfür muss das Notebook an Toshiba Notebook Hotline angemeldet werden. Die Garantieverlängerung auf 3 Jahre (inkl. Abhol-Service in D/Ö) gibt es ab 57 Euro in der kleinen Version. Die 3 Jahre "Egal was passiert" Garantie inkl. Garantieverlängerung kostet 89 Euro. Das eine Jahr verlängert sich damit um zwei Jahre. Egal was passiert meint z. B. ein Toshiba Ersatznotebook bei Diebstahl oder Reparatur bei einem Unfallschaden. Es handelt sich also um eine Art Kaskoversicherung für das Notebook. Der Service muss innerhalb von 30 Tagen nach Kauf aktiviert werden.

Die rahmenlose Tastatur mit abgesetzten Tasten sorgt für hohen Komfort beim Tippen.“ Diese Aussage ist wenig nachvollziehbar, schließlich ist das Feedback beim Schreiben auf Grund des flachen Hubwegs kurzatmig und wegen der nachgebenden Fläche klapperig. Die planen Tasten haben eine raue Oberfläche und eine deutliche, weiße Beschriftung. Eine Tastenbeleuchtung ist in der Preisklasse noch nicht üblich. Durch die abgesetzten Pfeiltasten und den ausgewachsenen Ziffernblock steht viel Platz zur Verfügung, auch große Hände haben keine Schwierigkeiten, die Tasten zu erwischen. Die Belegung der Funktionstasten kann in den System Settings verändert werden, standardmäßig sind die F1-F12-Tasten nur per FN erreichbar.

Währen fast alle Hersteller auch bei den Low-Cost-Notebooks auf ClickPads setzen, wählt Toshiba ein klassisches Touchpad mit zwei separaten Tasten. Letztere haben einen knappen Hubweg und einen schwer auslösbaren Druckpunkt. Wie bei den Tasten ist das Feedback auch hier wenig befriedigend, der hohe Kraftaufwand und der kaum vorhandene Hubweg bereiten wenig Freude und verhindern Schnelligkeit. Die Touchpad-Fläche ist relativ stumpf. Wir gehen davon aus, dass sich nach einiger Zeit der Nutzung Polier-Effekte einstellen. Solche blank gerubbelten Bereiche stören zwar nicht die Funktion, schaden aber der Optik.

Das spiegelnde TFT fasst 1.366 x 768 (HD) Bildpunkte, was einer Pixeldichte von 112 ppi entspricht. Andere Panel-Varianten bietet der Hersteller nicht an. Das LG Display-Panel (LP156WHB-TPA1) nach TN-Bauart haut niemandem vom Hocker, es handelt sich um ein Low-Cost-Modell. Einigermaßen überrascht sind wir aber vom Kontrast. Der ist mit 771:1 deutlich höher als bei den Konkurrenten, speziell die matten TFTs von Aspire E5-521-60Y6 und Extensa 2510-34Z4 schneiden in diesem Punkt sehr schlecht ab. Farben wirken daher, in Verbindung mit dem Glare-Type-Finish knackig und frisch.

In puncto Helligkeit (210 cd/m²) schneidet das HD-Display allerdings schlecht ab, das hat es mit den meisten Konkurrenten gemein. Hier leuchtet HPs 350 G1 F7Z01EA noch am stärksten. Wichtig ist eine gleichmäßige Ausleuchtung ohne störende Lichthöfe, die wir dem Satellite attestieren können. 85 % Ausleuchtung liegen im oberen Durchschnitt der Testgeräte.

Vom Farbraum sRGB deckt das Testgerät 62 % ab, von AdobeRGB sind es nur 40 %. Professionelle Grafik- und Fotobearbeiter haben mit dieser Anzeige keine Freude. Hinzu kommt eine ungenaue Farbdarstellung, das DeltaE liegt bei knapp 12, im Peak bei 14 (Siehe Graustufen). Das ist typisch für die günstigsten TFTs auf dem Markt. Das beherrscht die Konkurrenz aber auch nicht besser. Das Asus X555LD-XX283H hat das niedrigste DeltaE, der 15-Zoller ist aber ebenfalls mit einem TN-Panel ausgerüstet. Den Unterschied macht ein von Asus aufgespieltes Farbprofil ab Werk. Ein solches bzw. eine Kalibrierung vermindert den Blaustich von TN-Panels deutlich und sorgt für wärmere Farben, sowie eine deutlich verbesserte Farbdarstellung (geringeres DeltaE). Beim DeltaE ist der erwünschte Zielzustand ein Wert kleiner drei.

Der für TN-Bildschirme typische Blaustich ist beim Satellite besonders stark ausgeprägt und selbst für ein ungeschultes Auge sofort erkennbar (Siehe Graustufen). Das selbst erstellte Farbprofil haben wir in obiger Box verlinkt. Es mindert den Blaustich erheblich.Akku Lenovo 3000 N500 .

Mit dem C55D wird der Einsatz im Tageslicht auf Grund der geringen maximalen Helligkeit erschwert, erschwerend kommt die spiegelnde Oberfläche hinzu. Nutzer werden sich zwangsläufig ein überschattetes Plätzchen suchen müssen, die Anzeige ist ansonsten zu dunkel bzw. zu stark reflektierend. Das C55D hat keinen Umgebungslicht-Sensor zum automatischen Anpassen der Helligkeit.

Das HD-Panel basiert auf der TN-Technik, dieses ist die günstige Mainstream-Variante für Laptop-TFTs. IPS bzw. PLS-Panels ersetzen im Mittel- und hochpreisigen Preisbereich nach und nach die TN-Anzeigen. Bei den Consumer-Notebooks sind farb- und blickwinkelstarke IPS-TFTs in ansonsten einfachen Laptops bereits ab 500 Euro zu haben. Diese Geräte haben dann stabilere Blickwinkel und meistens eine exaktere Farbdarstellung. Unser Testgerät leidet deutlich unter Kontrastverschiebungen und Bildinvertierungen, wenn der Betrachter seitlich oder gar von schräg unten auf die Anzeige blickt.

Mit der APU A8-7410 (2,2 GHz) aus AMDs A-Series gehört das Satellite C55D-C-10P zu den Einsteiger-Laptops. Innerhalb der A-Series ist die A8-7410 jedoch das Topmodell, es sollte also mäßige bis mittlere Nutzeranforderungen erfüllen. Die Besonderheit der Carrizo-L-APU ist der vom Hersteller definierbare TDP von 12 bis 25 Watt. Je nachdem ob es sich um einen schlanken 13-Zoller handelt oder einen schweren 17-Zoller, kann der OEM die Energieaufnahme justieren. Versionen mit A6-7310 (4x 2,00 GHz) und Radeon R4 sind ebenfalls im Markt zu haben, Preispunkt zirka 530 Euro.

Gespeichert wird auf einer Toshiba MQ01ABD100 (1.000 GB), wobei auf der 5400 U/Min drehenden HDD nach Recovery-Partition und Betriebssystem noch 835 GB verfügbar sind. Die 8 GB RAM stecken als ein Riegel auf dem Mainboard, ein zweiter Riegel könnte nachgerüstet werden. Auf Grund des Single-Channel-Speichercontrollers bringt das RAM-Aufrüsten keinen Performance-Vorteil für die Grafikkarte, lediglich die Auslagerung in den schnellen Speicher dürfte einen kleinen Geschwindigkeitsvorteil bringen.

Von der TDP-Klasse her befindet sich der AMD A8-7410 (12-25 Watt) in direkter Konkurrenz zu Intels Core i3-5005U mit HD 5500 (Broadwell, 2x 2,0 GHz, kein Turbo, Hyperthreading, TDP 15 W). Aber auch ein Pentium N3540 (Bay Trail-M, 4x 2,16 GHz, Turbo, kein Hyperthreading, TDP 7,5 W) kommt auf Grund der Preisklasse des Gerätes in Betracht.

Bei konstanter Last durch den Cinebench R15 prüfen wir wiederholt, wie sich der Turbo verhält. Die vier Kerne der APU sollten, zumindest bei Single-Core-Last, auf bis zu 2,5 GHz takten, wenigstens aber oberhalb des Normaltaktes von 2,2 GHz. Unser Satellite C55D-C-10P sieht das anders und arbeitet fast konstant mit lediglich 1,6 GHz. Nur für ganz kurze Phasen springt die Frequenz auf 2,2 GHz. Bei Single-Core-Last verändert sich dieses defensive Verhalten, ein Turbo von 2,4 GHz wird für ungefähr eine Sekunde aufrecht erhalten, dann geht es für zirka fünf Sekunden auf 1,6 GHz und wieder von vorn. Thermische Limits sind hierfür nicht die Ursache, wie wir weiter unten im Stresstest noch aufzeigen werden.

Die schlechte Ausnutzung der Turbo-Range auf Grund der TDP-Festsetzung des Herstellers auf vermutlich 15 Watt, sorgt für ein enttäuschendes Abschneiden im Vergleich zur Vorgänger APU bzw. den Intel-Konkurrenten. Der A6-6310 rechnet den Cinebench R11.5 Multi 24 % schneller. Wir haben die Benchmarks wiederholt, die Ergebnisse blieben ähnlich. Die negativen Vorzeichen betreffen den Single-Core-Test nicht (R11.5), hier liegt die A8-7410 knapp vor dem A6-6310. Im R15 Multi-Test überflügelt das Testgerät den A6 um 10 %.

Der aktuelle Broadwell Core i3 (ThinkPad Edge E550) führt ganz deutlich mit 40 %, er rechnet bei Multi und bei Single schneller. Der Core i3 4030U (Extensa 2510-34Z4) liegt bei plus 7 % (R15 Multi) bzw. plus 35 % (R15 Single). Der i3 4010U läuft etwas schwächer und unterliegt in den Multi-Tests auch mal, aber nicht generell. Summa Summarum können wir von einem 10 bis 20 % Vorteil für Intels Haswell-Core-i3 sprechen.

Der Pentium 3558U (1,7 GHz), ein Dual Core in 22 Nanometer, liegt in fast allen Multicore-Benchmarks zurück, setzt sich bei Single aber fast immer an die Spitze. In Summe kommt es daher zu einem Gleichstand (+2 %). Der neuere Pentium N3540 Quadcore (Bay Trail) liegt 12 % zurück (Aspire E15 ES1).

Als ein zeitgemäßes Notebook sollte das Satellite hochaufgelöste Videos ebenso abspielen, wie zeitgleich mehrere Tabs im Browser flüssig handhaben können. Ein 4-K-Video spielt der A8-7410 aber nicht ruckelfrei ab, die Auslastung der vier APU-Kerne rutscht an 90 %. Zudem kommt es häufig zu Ausgabefehlern im Bild. Die Arbeit mit anderen Anwendungen war trotzdem möglich, sofern es z. B. nur darum geht, zeitgleich mit einem Webbrowser zu surfen.

Die PCMarks 7 und 8 ermitteln die Anwendungsperformance als Ganzes, hier spielen die GPU-Einheit, die Festplatte als auch der Arbeitsspeicher eine Rolle. Laptops mit SSD würden hier ein deutliches Plus für sich verbuchen. Solche Geräte haben nicht den Weg in die Vergleichsgrafiken gefunden, sie sind in der Preisklasse eines Toshiba C55D (noch) nicht üblich.

Das Pentium-3558U-System (HP 350 G1) geht mit 5 % in Führung, wenngleich es im PCMark 8 um 16 % zurückliegt. Der PCMark profitiert von der etwas stärkeren GPU, was wir im folgenden Absatz noch näher aufzeigen werden. Core i3 Systeme setzen sich knapp in Führung, im PCMark 8 besteht beim Asus X555LD auch mal Gleichstand. Hier zeigt sich, das Satellite bietet trotz der Turbo-Schwäche eine angemessene Arbeitsgeschwindigkeit, die sich vor Intels i3-Geräten nicht verstecken muss.

Die Toshiba MQ01ABD100 ist eine handelsübliche 5400-RPM-Festplatte, wie sie in vielen Low-Cost-Laptops untergebracht wird. Die Durchsätze fallen laut Tabelle zwar leicht unterdurchschnittlich aus, sie liegen aber auf Normal-Niveau solcher HDDs. Der Festspeicher des Lenovo Thinkpad E555 weicht auf Grund von 7200 RPM etwas nach oben ab. Solche HDDs sind meistens aber auch etwas lauter.

Die Radeon R5 (Beema/Carrizo-L) Chipsatz-GPU war auch schon im A8-6410 im Einsatz und leistete dort bodenständige Arbeit. 128 Shadereinheiten (GCN-Architektur mit zwei Compute Units), rechnen beim Testgerät mit bis zu 800 MHz.

Diverse 3D-Benchmarks bescheinigen der Radeon R5 eine ziemlich schwache Kür. Gegenüber Nvidias kleinster dedizierter Lösung, der 820M (+63 %), ist die iGPU chancenlos, die integrierte Intel HD 4400 (+3 %) liegt in Summe gleichauf. Die HD Graphics (Bay Trail-M) wird mit 2 bis 32 % Mehrleistung locker in die Tasche gesteckt. Die Intel-Grafik des Pentium N3540 kann es also nicht mit der Radeon R5 (Carrizo/Beema) aufnehmen. Das muss sie auch nicht, sie hat einen geringeren TDP von nur 7,5 Watt. Akku Lenovo ThinkPad X201i .

Schade, die Radeon R4 (Beema) zeigt sich in etwa gleichstark, was erneut dafür spricht, dass Toshiba hier den Leistungsspielraum der APU nicht voll ausnutzt. In den folgenden Spielen sorgt die gedrosselte APU sogar für eine in Games schnellere Radeon R4 (Tomb Raider), hier wird die schwache Rechenleistung scheinbar zum Nadelöhr.

Als spieletauglich können wir das Satellite C55D-C-10P nicht betiteln, ein Blick auf die tiefrote Tabelle mit den sechs Testspielen zeigt das. Lediglich das nicht ganz so hardwarefressende Tom Raider von 2013 läuft mit den geringsten Details flüssig, das sind aber 1.024 x 768 und nicht die nativen 1.366 x 768 Pixel. Ein Blick auf die Details bei Tom Raider zeigt dann eine Radeon R4 (12 bzw. 51 %) im Leistungsplus. Je höher die Details, umso stärker bremst die gedrosselte APU.

Die Charts zeigen ebenfalls die Radeon R5 M240 (HP 355 G2, A8-6410), hierbei handelt es sich um AMDs kleinste dedizierte GPU. Sie stellt unser Satellite mit 80 bis 90 % Mehrleistung je nach Game deutlich in den Schatten. Wer Spiele auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner flüssig spielen möchte, der ist für unter 400 Euro mit der R5 M240 gut beraten. Das HP 355 G2 kostet lediglich 280 bis 350 Euro, Vorsicht jedoch bei langsameren AMD A4-6210-Versionen. Die GeForce 820M macht den Spiele-Job zwar besser, Geräte mit dieser GPU kosten jedoch mindestens 400 Euro, da sie meistens mit Intel Core-SoCs bestückt sind. Informationen zu den Anforderungen von vielen weiteren Spielen sind in unserer Technik-Sektion verfügbar.

Der Lüfter des Satellite ist im Idle-Modus fast permanent eingeschalten, von lautlos kann also nie die Rede sein. Schon deshalb nicht, weil ja mindestens das Grundrauschen des Festplatte bleibt, was wir hier mit 32,3 dB(A) gemessen haben. In Relation zur schwachen Leistung des Satellite C55D-C-10P erzeugt der 15-Zoller unter Last einen großen Lärm von 44 dB(A). Da ist für ein Notebook mit schwacher und noch dazu gedrosselten APU und ohne dedizierte Grafikkarte zu laut. Den höchsten Pegel erzwingen wir jedoch nur während des eher unrealistischen Stresstests aus zeitgleich ausgeführtem Prime95 und Furmark. Der Lüfter arbeitet dabei mit gleichbleibender Geschwindigkeit. Unter Belastung durch 3D-Benchmarks dreht die Kühlung lediglich ein klein wenig auf, 34 dB(A) messen wir. Die Konkurrenten stehen in Sachen Lautstärke auf gleichem Niveau, lediglich bei Last max. gibt es deutliche Unterschiede. Vorbildfunktion hat Acers Extensa 2510-34Z4. Der einfach gestrickte Office-15-Zoller ist selbst im Stresstest mit seinem Core i3 gerade mal hörbar und im Leerlauf schaltet sich die Lüftung öfters mal komplett ab.

Im Leerlauf bleibt das Testgerät ziemlich kühl, der Durchschnitt oben liegt bei gerade mal 31 Grad. Je nach Raumtemperatur kann das aber schwanken. Bei hoher und vor allem konstanter Last für mehrere Stunden messen wir an den Hotspots bis knapp 40 Grad Celsius (oben) bzw. bis 43 Grad (unten). Hierbei handelt es sich um einen Stresstest-Wert, bei welchem das Maximum aus der Thermik herausgekitzelt wird. Im normalen Heimbetrieb ist mit einer derart hohen Abwärme nicht zu rechnen.

Den Stresstest (Prime95 & Furmark 1h) durchläuft das C55D im Netzbetrieb wie folgt. Gleich zu Beginn liegen 1,6 GHz an der CPU an, der A8-7410 geht also abermals sofort ins Throttling. 64 Grad Celsius an der APU sind dabei kein bedrohliches Szenario, daran kann die Drosselung nicht liegen. Die Radeon rechnet während dessen konstant mit 800 MHz, sie erfährt keine Drosselung.

Von druckvollen Bässen bis hin zu kristallklarer Sprache – das Klangbild, jede Stimme, jeder Satz und jede Melodie wird noch präziser und realistischer.“ Was Toshiba hier in höchsten Tönen lobt, das will so gar nicht zum Höreindruck des Tests passen. Die Lautsprecher sitzen oberhalb der Tastatur. Hörenswert ist der Klang aber nicht, speziell voll aufgedrehte Lautsprecher scheppern und dröhnen. Bässe fehlen im Spektrum komplett und differenzierte Höhen gibt es keine. Es sind also die typischen mittenlastigen Lautsprecher, die den Nutzer des Satellite begleiten. Für den Voice-Chat genügt das vielleicht noch, für Filme oder Musik empfehlen wir aber Kopfhörer oder Lautsprecher am 3,5-mm-Kopfhörerausgang.

Recht gut gefällt uns hingegen die Aufnahme des Stereo-Mikrofons (neben Webcam). Die Aufnahme hat zwar einen deutlichen Hall, Sprache wird aber klar und deutlich aufgezeichnet. Hier kann der Sprecher 50 Zentimeter vor dem Satellite stehen oder auch in 2 Metern Entfernung. Die Aufnahme gelingt mit einem fast gleichbleibenden Pegel.

Der Stromverbrauch ist im Klassenvergleich angemessen niedrig, bei der angemerkten APU-Drosselung auf 1,6 GHz (Stresstest, normale Last), hätten wir jedoch noch kleinere Zahlen erwartet. Acers Extensa 2510-34Z4 ist z. B. bei Last noch deutlich sparsamer, hier wird aber auch gedrosselt (1,2 – 1,3 GHz), allerdings nur im Stresstest, nicht bei einfacher CPU-Last. In etwa auf gleichem Niveau liegt das HP 350 G1, wenn gleich es mit der TDP von 7,5 Watt etwas sparsamer ist.

Mit dem verschraubten 45-Wattstunden-Akku gelingt dem C55D eine gute Laufzeit von gut vier Stunden im WiFi-Test bzw. gut acht Stunden im Leerlauf bei geringster Helligkeit und Flugmodus. Die Intel-Konkurrenten Asus X555LD (37 Wh), HP 350 G1 (40 Wh) und Acer Extensa 2510 (56 Wh) können dabei ganz gut mithalten oder sind sogar besser. Speziell das Extensa fällt mit 391 Minuten im alten WLAN-Test positiv auf, was an seiner deutlich höheren Akkukapazität liegt.

Bei unseren Tests der Akkulaufzeit ist eine Probe während eines DVD-Films üblich. Wir haben den Test diesmal mit einem 1080p-Clip von der Festplatte ausgeführt. Die Filmschleife endete nach gut vier Stunden (281 Minuten). Die Luminanz war auf 150 cd/m² reduziert (2 Stufen dimmen) und der Flugmodus war aktiv.

Das Toshiba Satellite C55D-C-10P (Carrizo-L) ist ein einfacher 15-Zoller, den der Hersteller mit gut 600 Euro nach unserem Erachten zur teuer in den Markt gebracht hat. AMD positioniert Carrizo-L gegen Intels Haswell Pentium, Bay Trail-M und einfache Core i3. Diese kosten in 15-Zollern ohne dedizierte Grafik zwischen 250 und 450 Euro. Toshibas Satellite C55D-C-10P ist also definitiv zu teuer, gerade weil der Hersteller nicht die maximale Performance aus dem Carrizo-Topmodell herausholt. So ist letztlich eine vergleichsweise schwache APU an Bord, die den Haswell-Pentium nur mit ein paar Prozentpunkten schlägt. Ein Core i3 ist deutlich rechenstärker und selbst die dort integrierte HD 4400 macht ihren Job mindestens genauso schnell, wie die Radeon R5 des Testgerätes.

Die Leistung des Satellite C55D-C-10P passt also nicht in dieses Preissegment, zumal der 15-Zoller auch bei den anderen Komponenten, Anschlüssen etc. nichts Besonderes zu bieten hat. Bis auf den recht guten Kontrast der (blickwinkelschwachen und stark spiegelnden) TN-Anzeige hat das Satellite nichts zu bieten, was nicht auch fast jedes andere aber deutlich günstigere 15-Zoll-Notebook für 350 bis 400 Euro auch bietet. Eine Kaufempfehlung möchten wir beim derzeitigen Preis nicht aussprechen. Hier sind Konkurrenten wie das Acer Extensa 2510-34Z4, das HP 350 G1 oder das Asus X555LD empfehlenswerter weil deutlich günstiger. Akku Lenovo Thinkpad T420s .

Wir sind gespannt, ob die nächsten Testgeräte mit Carrizo-L dieselbe Turbo-Schwachstelle haben oder ob Toshiba selbst die konfigurierbare TDP zum Performance-Nachteil angesetzt hat. In Kürze folgt der Test des „großen“ Bruders Satellite C70D-C-10N (A4-7210). Die ausführliche Analyse der Carrizo-L Notebook-Plattform finden sie hier: Analyse und Benchmarks der AMD Carrizo-L Notebook-Plattform

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09/08/2015

Laptop Akku Lenovo ThinkPad SL510

Dells kleines Chromebook kann mit langen Akkulaufzeiten und guten Eingabegeräten auf sich aufmerksam machen. Das robuste Gehäuse verzeiht den einen oder anderen Stoß.
Chromebooks lassen sich auch von Laien recht problemlos bedienen: Aufklappen, einloggen, loslegen. Anwender müssen sich nicht mit der Software des Rechners bzw. der Konfiguration herumschlagen. Dell hat mit dem Chromebook 11-3120 nun ein neues 11,6-Zoll-Modell im Sortiment, welches sich primär an Bildungseinrichtungen richtet. Angetrieben wird das Gerät von Technik der Firma Intel. Ob der Rechner überzeugen kann, verrät unser Testbericht.

Zu den Konkurrenten des Dell Rechners zählen nicht nur Chromebooks wie das Lenovo N20 oder das Acer CB3-111, sondern auch Windows-basierte Netbooks wie das Acer Aspire ES1-131 oder das Asus X200MA.

Dells Chromebook ist komplett aus schwarz-grauem Kunststoff gefertigt. Die Oberflächen sind angeraut. Dell richtet sich mit dem Chromebook an Schulen/Universitäten. Entsprechend muss der Rechner etwas aushalten können: Drei Seiten des Deckels und der Baseunit werden von einem Gummirahmen umschlossen, der das Gerät vor Stößen schützen soll. Dell merkt an, dass der Rechner nach US Militärstandards getestet wurde. Ob die Standards auch erfüllt werden, wird hingegen nicht gesagt. Es ist davon auszugehen, dass das niedrige Preisniveau die Erfüllung der Standards nicht ermöglicht.

Die Baseunit zeigt die üblichen Schwächen, die wir von den meisten Notebooks kennen: Links und rechts neben der Tastatur kann das Gehäuse leicht durchbogen werden. Die Baseunit dürfte für unseren Geschmack insgesamt etwas steifer ausfallen. Die Scharniere halten den Deckel fest in Position und wippen nicht nach. Zudem ermöglichen sie eine Öffnung des Deckels um 180 Grad.

An die Innereien des Rechners gelangt man recht einfach: Nach Entfernung der 7 Schrauben auf der Unterseite kann die Unterschale mit einem dünnen Spatel abgelöst werden. Notwendig wäre die Öffnung des Gehäuses nur, wenn der Akku einen Defekt aufweist. Dieser könnte problemlos getauscht werden.

Auf Seiten der Schnittstellen zeigt der Rechner keine Besonderheiten. Nur eine der beiden vorhandenen USB-Schnittstellen arbeitet nach dem USB-3.0-Standard. Zum Anschluss eines Monitors ist ein HDMI-Steckplatz vorhanden. Auf der rechten Seite des Geräts findet sich eine Aussparung für einen SIM-Karten-Schlitz. Allerdings ist unser Testgerät weder mit einem 3G/LTE-Modem noch mit einem SIM-Karten-Schlitz bestückt. Es besteht somit die Möglichkeit, dass es entsprechend ausgestattete Varianten des Chromebook geben wird. Akku Lenovo ThinkPad SL510 .

Dells Chromebook ist mit einer unbeleuchteten Chiclet-Tastatur ausgestattet. Die flachen, angerauten Tasten besitzen einen kurzen Hub und einen angenehmen Widerstand. Während des Tippens gibt die Tastatur nicht nach. Insgesamt hinterlässt die Tastatur ein angenehmes Schreibgefühl. Sie eignet sich für längere Tipparbeiten. Als Mausersatz befindet sich ein Clickpad an Bord, das eine Fläche von etwa 10,1 x 5,7 cm einnimmt. Die glatte Oberfläche macht den Fingern das Gleiten leicht. Das Pad verfügt über einen kurzen Hub und einen deutlichen Druckpunkt.

Dells Chromebook ist mit einem matten 11,6-Zoll-Display ausgestattet, das über eine native Auflösung von 1.366 x 768 Bildpunkten verfügt. Der Bildschirm bietet eine Helligkeit von 258,1 cd/m². Der Wert geht gemessen am Preisniveau des Rechners in Ordnung. Nichtsdestotrotz wäre ein höherer Wert vorzuziehen, da ein kleines mobiles Gerät wie das Chromebook an unterschiedlichen Orten und somit unter verschiedenen Lichtverhältnissen eingesetzt werden wird. Der Kontrast (364:1) sollte in jedem Fall besser ausfallen. Selbst für das Niedrigpreissegment ist der Wert etwas zu gering.

Dell hat das Chromebook mit einem blickwinkelinstabilen TN-Panel ausgestattet. Somit ist der Bildschirm nicht aus jeder Position heraus ablesbar. Ein Einsatz im Freien ist grundsätzlich möglich. Allerdings sollte die Sonne nicht allzu hell strahlen. In schattigen Umgebungen fühlt sich der Rechner wohler.

Chromebooks sind primär zur Nutzung von Office- und Internetanwendungen gedacht. Für diese Anwendungen bietet der Dell Rechner mehr als genug Rechenleistung. Dell bietet das Chromebook nicht in Deutschland an. Wer Interesse an dem Gerät hat, muss es aus dem europäischen Ausland ordern. Das Gerät ist beispielsweise in Großbritannien und in Frankreich zu bekommen.

Im Inneren des Chromebook findet sich Technik von Intel. Der Rechner wird vom Celeron N2840 Zweikernprozessor (Bay Trail) angetrieben. Die CPU arbeitet mit einer Basisgeschwindigkeit von 2,16 GHz. Per Turbo kann die Geschwindigkeit auf 2,58 GHz erhöht werden. Intel nennt für den Prozessor eine TDP von 7,5 Watt.

Das System startet schnell und läuft rund - so sind wir es von Chromebooks gewohnt. Die Resultate in den diversen von uns durchgeführten Browser-Benchmarks entsprechen der Leistungsfähigkeit des verbauten Prozessors. Die Resultate unterscheiden sich von denen eines mit dem gleichen Prozessor ausgestatteten Chromebooks, wie dem Acer CB3-111, etwas, da das Dell Chromebook mit einer neueren Chrome OS Version bestückt ist. Ein Vergleich mit Windows-basierten Netbooks ist etwas schwerer, da wir bei diesen Geräten den Internet Explorer benutzen. Je nach Test hat der IE 11 oder der Chrome Browser einen Vorteil.
Als Systemlaufwerk dient ein eMMC-Speichermodul, das eine Kapazität von 16 GB bietet. Davon stehen dem Benutzer etwa 9 GB zur Verfügung. Der vorhandene Speicherkartenleser eignet sich nicht wirklich zur dauerhaften Erweiterung des Speicherplatzes, da er SD-Karten nicht vollständig aufnimmt; sie ragen etwa zur Hälfte aus dem Leser heraus. Alternativ können Daten in der Cloud abgelegt werden. Käufern des Chromebooks werden 100 GB Speicherplatz beim Clouddienst Google Drive zur Verfügung gestellt.Akku Lenovo ThinkPad X230 .

Die Grafikausgabe erledigt Intels HD Graphics Grafikkern. Die GPU unterstützt DirectX 11 und arbeitet mit Geschwindigkeiten bis zu 792 MHz. Bei der verbauen GPU handelt es sich um den aktuell leistungsschwächsten Grafikkern, den Intel im Sortiment hat. Die integrierte Quick-Sync-Technik wird unterstützt. Entsprechend werden Youtube Videos in Full-HD-Auflösung flüssig wiedergegeben.

Das Chromebook erwärmt sich nicht wirklich. Unter Last haben wir an einigen Gehäusemesspunkten Temperaturen knapp oberhalb von 30 Grad Celsius gemessen. Da wir auf einem Chromebook nicht den von Windows Geräten gewohnten Stresstest ausführen können, lasten wir den Dell Rechner durch die gleichzeitige Ausführung von Googles Octane V2 Benchmark (in einer Schleife) und eines Full-HD-Videos aus.
Die Stereo-Lautsprecher des Dell Rechners befinden sich oberhalb der Tastatur. Sie sind auf den Benutzer gerichtet. Sie produzieren insgesamt einen ordentlichen Klang, dem es an Bass fehlt. Man kann ihnen auch längere Zeit zuhören. Alternativ können externe Lautsprecher oder Kopfhörer an den Rechner angeschlossen werden.

Sonderlich viel Energie benötigt das Chromebook nicht. Im Leerlauf liegt der Energiebedarf unterhalb von 5 Watt - so sind wir es von Chromebooks gewohnt. Unter Last (gleichzeitige Ausführung von Octane V2 und Wiedergabe eines Full-HD-Videos) steigt die Leistungsaufnahme auf bis zu 10,2 Watt. Auch hierbei handelt es sich um einen normalen Wert für die hier verbaute Hardwareplattform.

Im praxisnahen WLAN-Test simulieren wir die Auslastung beim Aufruf von Webseiten. Das Profil 'Ausbalanciert' ist aktiv, und die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² geregelt. Der Dell Rechner erreicht eine Laufzeit von 9:26 h - ein sehr guter Wert.
Mit dem Chromebook 11-3120 ist eine mobile Schreib- und Surfmaschine zu bekommen. Der Rechner bringt gute Eingabegeräte mit und kann mit einem robusten Gehäuse aufwarten. Das ist auch nötig, denn der Rechner ist u.a. für den Einsatz in Schulen gedacht. Diesen Anspruch unterstreichen auch die sehr guten Akkulaufzeiten. Eine Akkuladung sollte für einen Tag an der Schule oder der Uni ausreichen. Der matte Bildschirm wird keine Preise gewinnen. Zwar geht die Helligkeit gemessen am Preisniveau in Ordnung, der Kontrast dürfte aber höher ausfallen.

Jenseits des Bildschirms bietet der Rechner keine wirklichen Gründe zur Kritik. Daher kann das Dell Chromebook alles in allem als gelungen bezeichnet werden.Nutzer, die lieber auf Windows setzen, sollten einen Blick auf unseren Testbericht zum Acer Aspire ES1-131 werfen. Acers 11,6-Zöller kann in Sachen Leistung und Akkulaufzeiten problemlos mit dem Chromebook mithalten. Akku Lenovo ThinkPad X301 .

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03/08/2015

Laptop Akku HP Pavilion dv7

Das LifeBook A514 möchte mit i3-CPU und SSD aus der Masse der Budget-Office-Notebooks hervorstechen. In puncto Gesamt-Performance gelingt das auch durchaus. In weiteren wichtigen Disziplinen – vom Display bis zur Temperaturentwicklung – präsentiert sich das System allerdings recht uneinheitlich: Spitzenwerten auf der einen Seite stehen deutliche Schwächen in anderen Bereichen gegenüber.

Mit dem LifeBook A514 betreibt Fujitsu Modellpflege auf sehr hohem Niveau. Dem Nachfolger des A512, das wir vor gut zweieinhalb Jahren ausführlich getestet haben, wurden nicht nur ein aktueller Core i3 der Haswell Generation sowie ein frisches Gehäuse mitsamt neuem Display und drei USB-3.0-Ports spendiert. In der vorliegenden Ausstattungsvariante verrichtet nun zudem eine 128 GB große SSD von Samsung anstelle einer konventionellen Festplatte ihren Dienst. 
Die übrige Ausstattung entspricht aber weitestgehend dem, was man von einem aktuellen, preisgünstigen Office-Notebook im 15,6-Zoll-Format erwarten darf. In diesem Segment mischt zudem nahezu jeder renommierte Notebook-Hersteller mit – etwa HP mit dem 350 G1, Acer mit dem Extensa 2510-34Z4 oder Asus mit dem X555LD-XX283H. Vergleichsmöglichkeiten gibt es damit genügend.

Das A514 lässt sich mit seinem durchgehend mattschwarzen, leicht aufgerauten Kunststoffgehäuse schon von außen sofort als Office Notebook identifizieren. Leicht abgewinkelte Ränder verleihen dem Gerät ein insgesamt recht kantiges Aussehen, das sich optisch dezent vom organisch-rundlichen Mainstream Design abhebt.

Trotz dem veränderten Erscheinungsbild weist das A514 in puncto Gehäusequalität ähnliche Eigenschaften auf wie der Vorgänger A512, und zwar im Guten wie im Schlechten. Die Verarbeitung bewegt sich insgesamt auf hohem Niveau, und die Baseunit zeichnet sich durch eine sehr hohe Verwindungssteifigkeit aus. Ganz anders dagegen die Displayeinheit: Selbst ohne großen Kraftaufwand lässt sich der Deckel schnell verbiegen, und schon ein leichter Druck auf die Displayrückseite macht sich in Bildveränderungen bemerkbar. Die Scharniere sorgen zwar für eine stabile Displaypositionierung, sind aber sehr leichtgängig. Somit lässt sich das Display auch mit einer Hand aufklappen, obwohl die Basiseinheit nur mit gut zwei Kilogramm „dagegenhält“.

Vier Gigabyte Arbeitsspeicher sind absoluter Standard - ein interner Multinorm-DVD-Writer, wie ihn das A514 enthält, heutzutage leider nicht mehr; er darf daher fast schon als kleines Highlight gelten. Die Ausstattung mit Anschlüssen bietet dagegen nur wenige Überraschungen. Ein USB-2.0- sowie drei USB-3.0-Anschlüsse stehen zur Verfügung, wovon einer auch bei komplett ausgeschaltetem Gerät als Ladeport fungieren kann. Alle USB-Ports befinden sich im vorderen Bereich, was mitunter die Bewegungsfreiheit einschränkt. Die Multimedia-Sektion besteht aus einem VGA- und einem HDMI-Ausgang sowie je einem Ein- bzw. Ausgang für Line-Signale. Abgerundet wird das Anschlussangebot durch einen frontseitigen SD-Kartenleser sowie einen Steckplatz für ein Kensington Schloss. Kommunikation mit der Außenwelt läuft entweder über Gigabit-LAN oder Wi-Fi nach 802.11n-Standard ab.

Um an das komplette Innenleben des Gerätes zu gelangen, muss übrigens lediglich eine einzelne Bodenplatte entfernt werden, die von einem halben Dutzend Schrauben in Position gehalten wird. Der Austausch der SSD oder die Lüfterwartung lassen sich also problemlos selbst erledigen. Noch einfacher erfolgt der Zugriff auf die beiden RAM-Steckplätze (von denen einer bereits belegt ist) - die Bodenplatte besitzt eine "Luke" an entsprechender Stelle, die durch eine einzelne Schraube verschlossen gehalten wird.

Bemerkenswert ist zuletzt die Tatsache, dass Fujitsu dem A514 neben Windows 8.1 Professional auch Windows 7 Professional jeweils in der 64-Bit-Version mit auf den Weg gibt; bei unserem Testgerät war Windows 7 vorinstalliert. Zum Lieferumfang gehört auch eine Vollversion des Bildbearbeitungsprogramms Corel Draw Essentials X6.

Die spritzwassergeschützte Tastatur mit separatem Nummernblock vermittelt einen etwas zwiespältigen Eindruck. Die 15 x 16 mm großen Haupt- sowie die etwas kleineren Pfeil- und Funktionstasten erscheinen in der Praxis zwar als ausreichend, und der Hub entspricht Notebook-Standard. Vielschreiber werden sich aber wohl am schwachen Tastaturwiderstand und einem kaum spürbaren Druckpunkt stören. Akku HP HSTNN-IB75.

Ähnlich sieht es auch beim multitouchfähigen Pad aus. Es ist mit 10,9 x 7,0 Zentimetern recht groß geraten und lässt die Finger angenehm leicht über seine glatte Oberfläche gleiten. Der Hub der beiden Tasten ist klar definiert, der Druckpunkt knackig gewählt. Weniger glücklich erscheint die Positionierung des Pads auf der linken Seite. Während Rechtshänder in den Genuss einer vergrößerten Auflage für den Handballen kommen, muss die Hand bei der Bedienung mit links immer in der Luft bleiben oder an den (immerhin stumpfen) Gehäusekanten entlangwandern.

Der entspiegelte Bildschirm des A514 misst 15,6 Zoll und löst mit 1.366 x 786 Pixeln auf. Das ist nicht viel, entspricht aber immer noch dem Standard im unteren Preissegment – für ein Office-Notebook mit Full-HD-Display werden satte Aufschläge fällig, wie etwa das ähnlich ausgestattete TravelMate P256-M-39NG von Acer zeigt.

Die Janusköpfigkeit des A514 setzt sich auch im Bereich des Displays fort. Gefallen können einerseits der überdurchschnittlich hohe Kontrast von 524:1 und ein Schwarzwert von 0,39 cd/m². Zum Vergleich: Der Testsieger im Bereich der Budget-Office-Notebooks, das ProBook 450 G2 von HP, kommt nur auf 353:1 bzw. 0,72 cd/m².
Im wahrsten Sinne düsterer erscheint dagegen die mittlere Displayhelligkeit von 216,4 cd/m². Diese liegt nicht nur im Vergleich zur Konkurrenz zurück, sondern auch deutlich hinter den 246,1 cd/m², die der direkte Vorgänger A512 aufbietet. Immerhin verharrt die Ausleuchtung mit 84 % auf demselben (mittelprächtigen) Niveau. Die durchschnittliche DeltaE-2000-Abweichung von 8,08 wiederum hebt sich im Budget-Bereich positiv hervor; zwar gilt ein Wert unter 3 als erstrebenswert, doch liegt die direkte Konkurrenz bei 10 oder höher. Im Auslieferungszustand wies das Display des A514 übrigens einen deutlichen Blaustich auf, der durch die Kalibrierung allerdings abgemildert werden konnte.

Im Freien lässt es sich bei starker Sonneneinstrahlung nur mit viel gutem Willen noch arbeiten. Immerhin erspart die matte Displayoberfläche dem Benutzer lästige Spiegelungen, und die Helligkeit lässt sich auch im Akkubetrieb vollständig abrufen.

Ein Blick auf die Eckdaten verrät bereits, dass das vorliegende LifeBook mehr sein will als „nur“ ein weiteres, schwachbrüstiges Office-Gerät. Mit der Kombination aus aktueller i3-CPU und SSD bietet es sich vielmehr als vielseitiger Allrounder an, der neben flüssigem Arbeiten auch mal für ein Filmchen in HD zu haben ist. Zum Multimedia Notebook reicht es aber mangels dedizierter Grafiklösung dann doch nicht. Hier hat etwa das ansonsten ähnlich ausgestattete Asus X555LD-XX283H mit seiner Geforce 820M klar die Nase vorn.

Für ein Office-Gerät bietet das A514 mit dem 1,7 GHz schnellen i3-4005U überdurchschnittlich viel Rechenleistung – üblich sind im Niedrigpreis-Segment herkömmliche Pentium- oder Celeron Prozessoren. Im Gegensatz zu diesen beherrschen die Haswell i3er Hyperthreading, wodurch beim A514 mit zwei Prozessorkernen gleichzeitig vier Threads bearbeitet werden können.
Das macht sich bei den Benchmark-Ergebnissen deutlich bemerkbar. Diese liegen zwar praktisch auf dem Referenzniveau der CPU, aber eben deutlich jenseits von dem, was die Masse vergleichbarer Systeme aufbietet.

Bei den Messungen zur Gesamt-Systemleistung zeigt sich, dass die Hardware des A514 bestens miteinander harmoniert. Das LifeBook stellt den Großteil der direkten Konkurrenz in den Schatten: Das Asus X555LD-XX283H liegt etwa trotz dedizierter GPU ein gutes Drittel zurück. Doch selbst Geräten, die neben einer SSD auch mit einer nominell deutlich schnelleren CPU ausgestattet sind, eilt das A514 beim PCMark Score davon. Das ThinkPad X1 Carbon Touch 20A8-003UGE von Lenovo erzielt beispielsweise trotz Core i7 (Haswell) einen um 10 Prozent niedrigeren Benchmark-Wert.

Bei einem derart guten Gesamtergebnis muss die SSD doch auch zur absoluten Oberklasse gehören – möchte man denken. Die nüchternen Zahlen, ermittelt mit AS SSD und CrystalDiskMark, bestätigen dies allerdings nicht. Vielmehr erscheint die Samsung Disk mit der etwas ominösen Bezeichnung MZ7LN128HCHP als bestenfalls mittelmäßig, in etwa zwischen eMMC-Laufwerken und bekannt „hochwertigen“ SSDs wie jenen aus Samsungs 840er Serie angesiedelt. Mehr braucht es aber offensichtlich auch nicht, um aus dem A514 in der Praxis ein flottes Arbeitsgerät zu machen. Der Unterschied zu konventionellen Festplatten ist immer noch groß genug.

Für das, was die integrierte HD4400 Grafikeinheit der Haswell CPU leistet, gibt es diesen sehr treffenden englischen Ausdruck: It gets the job done. Für Office- und weniger anspruchsvolle Entertainment-Anwendungen (etwa die Wiedergabe von HD-Videomaterial) ist die Grafik-Performance vollkommen ausreichend, und hierin liegt ja auch der Haupteinsatzbereich des A514. Die Messwerte zeigen keine Überraschungen; das Acer TravelMate P256-M-39NG mit exakt dem gleichen Prozessor liefert ähnliche Werte. Höher getaktete i3-CPUs wie der 4030U im HP Pavilion 13-a000ng x360 bringen auch sichtbar bessere Resultate im 3DMark mit sich, und selbst eine schwache dedizierte GPU wie die GT820M im Asus X555LD-XX283H eilt der HD4400 davon.

Wer zur Entspannung von der Arbeit ein kleines Spielchen wagen möchte, muss sich natürlich einschränken. Grafisch weniger anspruchsvolle Titel wie Die Sims 4 werden bei mittleren Details gerade noch flüssig dargestellt, wobei die Displayauflösung von 1.366 x 768 Pixeln für eine sinnvolle Begrenzung nach oben hin sorgt. Für Casual Gaming oder Spieleklassiker, die bereits einige Jahre auf dem Buckel haben, bietet Intels HD4400 Grafiksubsystem aber genug Leistung. Akku HP Pavilion dv7 .

Alles in allem ist das LifeBook A514 ein echter Leisetreter. Im Idle-Betrieb ist es mit durchschnittlich 29,6 dB(A) so gut wie nicht zu hören – es sei denn, es dreht gerade spontan (also ohne Erhöhung des CPU-Load o. ä.) den Lüfter auf, um ein wenig Dampf abzulassen. Mit 35,0 dB(A) erreicht es dabei während des Idle-Betriebs kurzzeitig fast exakt den Maximalwert unter Volllast von 35,1 dB(A). Dem insgesamt sehr guten Gesamtbild tut das aber keinen Abbruch: Das HP 350 G1 kommt etwa trotz schwächerer CPU auf knapp 39 dB(A) im Hochleistungsbetrieb (ab 40 dB sind Geräuschemissionen für ein durchschnittliches Gehör deutlich wahrnehmbar).

Etwas überraschend erscheinen zunächst die Ergebnisse der Temperaturmessung: Im Idle-Betrieb übersteigen die Werte nur an einer Stelle (im mittleren vorderen Bereich auf der Geräteunterseite) die 30-Grad-Marke, wodurch wohl niemand ins Schwitzen geraten dürfte. Unter Volllast steigen die Temperaturen dagegen deutlich an. Bei bis zu 46,5 Grad (gemessen an der Unterseite auf Höhe des Lüfters) ist von der Benutzung auf dem Schoß definitiv abzuraten – ebenso vom Berühren des Netzteils, das sich unter Last auf 45 Grad erwärmt. Zum Vergleich: Das Asus X555LD-XX283H erreicht mit seiner vergleichbaren CPU und zusätzlich einer dedizierten Geforce 820M auch unter Last niemals die Schmerzgrenze von 40 Grad.

Derart hohe Temperaturen ergaben sich übrigens nicht allein in mehrstündigen Benchmark Sessions; bereits eine gute Stunde Spielspaß mit den Sims (siehe weiter unten) resultierte in knapp 40 Grad Bodentemperatur. Der praktisch unhörbare Lüfter fordert also in Belastungsszenarien seinen Tribut.

Die internen Stereo-Lautsprecher des LifeBooks klingen – unabhängig von der gewählten Lautstärke – über das gesamte Frequenzspektrum hinweg dumpf. In Kombination mit den (erwartungsgemäß) nicht vorhandenen Bässen ergibt sich dadurch ein unangenehm blecherner Klangcharakter. Die Audiokomponente von Realtek bietet zwar mit "DTS Boost" eine Klangverbesserungsfunktion an, die das "Scheppern" ein wenig reduziert; das Ergebnis bleibt dennoch - insbesondere bei der Musikwiedergabe - unbefriedigend. Selbst geschickt angepasste EQ-Einstellungen im Mediaplayer des Vertrauens helfen da nicht mehr viel.

Hier präsentiert sich das A514 wieder von seiner besten Seite. Im Idle-Betrieb verbraucht das Gerät im Höchstleistungsprofil und bei maximaler Displayhelligkeit kaum mehr als das Gros der Haswell Konkurrenz auf absoluter Sparflamme (im Energiesparprofil mit minimaler Displayhelligkeit) – 6,4 Watt waren hier das gemessene Maximum. Komplett heruntergeregelt gibt sich das System mit lediglich 3,8 Watt zufrieden. Unter Volllast liegt der Verbrauch mit maximal 27,9 Watt zwar ebenfalls niedrig. Das LifeBook bewegt sich hier aber wieder auf dem Niveau von Konkurrenzgeräten wie dem HP 350 G1, das nahezu identische Werte aufweist.

Mit seinem überaus kompakten 48-Wh-Akku kommt das A514 im Dauersurftest auf 350 Minuten. Bei diesem Test wird automatisch alle 40 Sekunden eine neue Webseite aufgerufen, während das Energieprofil "Ausbalanciert" aktiv und die Displayhelligkeit auf etwa 150 cd/m² heruntergeregelt ist. Ausgehend davon, dass sich wohl kaum jemand nonstop durchs Internet klickt, dürfte die gemessene Laufzeit für einen kompletten Arbeitstag unterwegs gut ausreichen. Andere Low-Cost Office Laptops wie das 350 G1 von HP halten trotz schwächerer CPU nicht so lange durch; in Hinblick auf die direkte Konkurrenz schlägt sich das LifeBook also sehr gut.

Mit dem Lifebook A514 geht das Arbeiten flüssig von der Hand: Keine Frage, die Kombination aus aktuellem Haswell i3 und Samsung SSD kann durchaus überzeugen, und Energieverbrauch sowie Lautstärkenentwicklung sind top. Im Bereich der "Sekundärtugenden" hat sich Fujitsu allerdings auch ein paar Schnitzer geleistet, die den Gesamteindruck etwas trüben.

Als neutral kann das (ordentlich verarbeitete) Gehäuse mitsamt den gebotenen Anschlüssen bewertet werden, die dem heutigen Standard entsprechen. Die Eingabesektion geht insgesamt ebenfalls in Ordnung, wird Vielschreibern allerdings auf die Dauer nicht ausreichen. Zudem werden Linkshänder durch die Positionierung des Touchpads auf der linken Seite einer Handballenablage beraubt.

Unterm Strich bleibt vom Fujitsu LifeBook A514 der Eindruck eines durchaus soliden Office Notebooks, das sich bei all seinen Stärken dennoch ein wenig über Wert verkaufen möchte. Denn schnelle Hardware allein kann eben nicht komplett die eine oder andere Schwäche in der B-Wertung ausgleichen.

Das Display des A514 steht stellvertretend für die teilweise Uneinheitlichkeit des Systems. Während Kontrast und Schwarzwert weit über dem Durchschnitt liegen, ist die maximale Displayhelligkeit zu gering. Arbeiten im Freien ist damit nur bei stärkerer Bewölkung möglich. Eindeutig negativ sind schließlich die hohe Temperaturentwicklung unter Last sowie die qualitativ minderwertigen internen Lautsprecher zu bewerten. Akku HP 593562-001 .

Und schließlich ist da noch der Preis, der mit einer UVP von 550 Euro für die SSD-Variante (489 Euro mit 500-GB-Festplatte) recht hoch angesetzt ist. Bereits zum Straßenpreis von 410 Euro ist etwa das sehr ähnliche Asus X555LD-XX283H erhältlich. Es bietet zwar keine SSD, aber dafür eine dedizierte Geforce 820M und ist so insgesamt ausgewogener und auch etwas vielseitiger (z. B. eingeschränkt spieletauglich).

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