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05/09/2015

Neuf Asus X53S Akku kaufen

Beim Vorgänger gab es einen Aluminiumdeckel, das neue Dell Inspiron 17-5758 ist nun großteils aus Kunststoff. Dafür gibt es aktuelle Broadwell-CPUs und eine dedizierte Grafikkarte. Reicht das aus, um die magere Anschlussausstattung zu verzeihen?
Es ist ungefähr ein Jahr her, da hatten wir das Dell Inspiron 17-5748 im Testlabor, nun steht der Nachfolger auf der Matte. Das Dell Inspiron 17-5758 hat nicht nur die vorletzte Nummer in der Bezeichnung geändert, sondern bietet auch ein überarbeitetes Gehäuse, die neue Intel-Prozessoren-Generation und auf Wunsch sogar einen matten Bildschirm.

Preislich ist unser Modell des aktuellen Inspiron 17 aus der 5000er-Serie um 100 Euro teurer als das vergleichbare Modell vom letzten Jahr, das allerdings auch ohne dedizierte Grafikkarte auskommen musste. Das günstigste aktuelle Modell mit Intel-Pentium-Prozessor startet bei 449 Euro.

Weitere große Broadwell-Notebooks in dieser Preisklasse sind das HP Pavilion 17 oder das Asus F751LB. Um einen Vergleich zur Haswell-Generation ziehen zu können, nehmen wir noch das Acer Travelmate P276 dazu. Alle Vergleichsnotebooks beinhalten ebenfalls eine dedizierte Grafikkarte.

Vergleicht man das kürzlich getestete Dell Inspiron 15-5558 mit unserem Testgerät, so ist bis auf die Größe fast kein Unterschied beim Gehäuse feststellbar. Der Deckel des Vorgängers war noch aus Metall gefertigt, beim neuen Inspiron 17 5000 findet sich dort Kunststoff mit dezentem Rautenmuster. Der Deckel sieht auch beim neuen Modell recht hochwertig aus, Druck von hinten kann er aber nicht ganz vom Flüssigkristall des Bildschirms fernhalten. Auch Druck direkt auf den Bildschirm wird im Flüssigkristall sichtbar. Außerdem lässt sich der große Bildschirm recht leicht verwinden.

Rund um die Tastatur findet sich beim Dell Inspiron 17-5758 nun eine gummierte Oberfläche, die sich gut anfühlt, allerdings auch anfällig für Fingerabdrücke ist. Auch die Basis des Notebooks lässt sich recht leicht verwinden und knarzt dann leise. Auf Druck geben die Ecken leicht nach. Die Tastatur hebt sich farblich deutlich von der Umgebung ab und sitzt etwas tiefer im Gehäuse.

Das Dell Inspiron 17-5758 ist etwas schlanker als sein Vorgänger und misst nur noch maximal 24 Millimeter in der Bauhöhe. Achtung: Die Größenangaben auf Dells deutscher Website sind aktuell nicht korrekt.

Insgesamt ist der Eindruck gemischt: Die verwendeten Materialien finden wir gut, die Stabilität des Geräts könnte aber höher sein.

Beim den früheren Dell Inspiron 17 der 5000er-Serie mussten wir die geringe Anschlussvielfalt für ein 17,3-Zoll-Notebook monieren und auch dieses Jahr ändert sich daran nichts: Immer noch gibt es lediglich zwei USB-3.0-Anschlüsse und einen USB-2.0-Anschluss an der linken Gehäuseseite. Mit Audiokombiport, LAN-Anschluss, HDMI-Port und Kartenleser ist die gleiche, etwas magere Ausstattung wie beim Vorgänger vorhanden.Asus A32-K55 Akku .

Immerhin wurden die Ports aber etwas besser auf die linke und rechte Seite verteilt, so dass sich Anschlussstecker nicht mehr so leicht im Weg sind. Ärgerlich ist hingegen, dass wie beim Dell Inspiron 17-5748 auch diesmal die USB-Ports alle im vorderen Bereich der Seiten liegen, so dass man beim Mausanschluss oft ein störendes Kabel auf dem Mauspad liegen hat. Die Rückseite sowie die Vorderseite bleiben frei von Anschlüssen.

Ein Gigabit-LAN-Modul ist auch dem Dell Inpiron 17-5758 nicht vergönnt: 100 MBit sind der maximale Datendurchsatz. Dafür gibt es nun auch beim 17,3-Zöller der Inspiron-5000er-Reihe WLAN nach Standard 802.11ac und man kann sowohl das 2,4-GHz-Band, als auch das 5-GHz-Band nutzen.

Der WLAN-Empfang ist auch in zehn Metern Entfernung zum Router und durch drei Wände hindurch noch sehr gut: Das Signal ist vollständig vorhanden und der Seitenaufbau geht recht flott vonstatten.

In der Packung finden sich lediglich der Laptop, ein Akku, sowie das Netzteil mit Anschlusskabel. Vielfältiges Zubehör ist auf Dells Website vorhanden, allerdings kaum speziell an das Inspiron 17 der 5000er-Serie angepasst. Ein passendes Ersatznetzteil bekommen Sie für 75 Euro, einen passenden Rucksack für 70 Euro. Einen portablen Energiespeicher zum Aufladen unterwegs gibt es für 140 Euro.

Auch bei unserem aktuellen Testgerät lässt sich, wie beim Vorgänger, der 4-Zellen-Akku entnehmen und jederzeit austauschen. Um den Akku zu schonen, kann man das Gerät auch ohne Batterie betreiben. Im vorderen Bereich des Notebooks findet sich an der Unterseite eine große Wartungsklappe, die sich durch das Entfernen von nur zwei Schrauben lösen lässt. Dann hat man Zugriff auf die wichtigsten Komponenten, wie Festplatten und Arbeitsspeicher.

12 Monate ist Ihr PC gegen Schäden geschützt, dazu kommt die 24-monatige gesetzliche Gewährleistungspflicht. Wenn Ihnen das nicht reicht, können Sie Ihre Garantie erweitern: Entweder kommt jemand zu Ihnen nach Hause und repariert das Gerät am nächsten Arbeitstag direkt vor Ort, außerdem bekommen Sie Premium-Telefonsupport. Das kostet dann für ein Jahr knapp 70 Euro Aufpreis. Für 3 Jahre zahlen Sie 159 Euro. Wenn Sie Ihr Gerät noch ein Jahr gegen Unfallschäden versichern möchten, zahlen Sie 20 Euro Aufpreis.

Am Aussehen der Tastatur hat sich nichts geändert und auch die Größe der Chiclet-Tasten ist im Vergleich zu den Vorgängern gleich geblieben. Immer noch kritisieren kann man die kleine Enter-Taste und den auch weiterhin sehr leichtgängigen Anschlag, der meist nicht sofort verrät, ob man eine Taste nun wirklich gedrückt hat, oder nicht.

Das Schreibgefühl ist mit durchschnittlich langem Hub und einem etwas klapprigen Tastengeräusch nicht so hochwertig, wie man es sich wünschen könnte, insgesamt lässt sich mit der Tastatur aber ordentlich arbeiten.

Noch ein Hinweis: In unserem Testgerät war eine englische Tastatur verbaut, wer im deutschen Shop bestellt, bekommt aber natürlich standardmäßig ein deutsches Layout.

Auch das Clickpad wurde aus den Vorgängern übernommen. Es ist immer noch minimalistisch, aber sehr schick designt. Durch ein unterschiedliches Material und einen deutlich spürbaren Rand hebt es sich von der Handballenablage ab.

Die Präzision der berührungsempfindlichen Oberfläche überzeugt, besonders bei Multitouch-Gesten wie "Zoomen". Auch die in die Fläche integrierten Tasten lassen sich präzise nutzen und geben klares Feedback über die Betätigung.

Beim Display hat Dell nachgelegt: Unser Testgerät verwendet ein Panel von AU Optronics, das 1.920 x 1.080 Bildpunkte darstellen kann und eine matte Oberfläche bietet. Außerdem setzt es auf IPS-Technik für stabile Blickwinkel. Im Vorgänger und einigen Vergleichsgeräten finden sich TN-LED-Panels, die nur geringe Abweichungen bei der Blickachse auf den Bildschirm ohne Farbverfälschungen erlauben. Asus A42-G73 Akku .

Weniger gut gefällt uns die Helligkeit des Bildschirms, der mit 257,7 cd/m² nicht gerade hell leuchtet. Durch die recht gleichmäßige Ausleuchtung von 87% sind aber auch bei größeren Farbflächen kaum Helligkeitsunterschiede sichtbar. Die matte Beschichtung ist etwas körnig, was man vor allem bei weißen Flächen deutlich wahrnimmt.

Das Dell Inspiron 17 ist übrigens auch mit einem Display mit 1.600 x 900 Pixel Auflösung oder einem glänzenden Full-HD-Touchscreen verfügbar.

Beim Schwarzwert, also der Leuchtintensität von schwarzen Flächen, bietet das Display des Dell Inspiron 17-5758 einen ordentlichen Wert, Asus F571 und HP Pavilion 17 haben hier aber dennoch die Nase vorn. Zusammen mit der geringen Leuchtkraft ergibt sich deshalb für unser Testgerät nur ein Kontrastverhältnis von 726:1. Das ist nicht schlecht, aber eben auch nicht so gut wie bei den Vergleichsgeräten.

Bei der genaueren Analyse der Bildwiedergabe mit der Software CalMan und einem Spektralfotometer entdecken wir einen deutlichen Blaustich in der Wiedergabe von Graustufen. Farben sind meist übersättigt, besonders Hauttöne wirken mit bloßem Auge unnatürlich rot. Insgesamt weicht die Bildwiedergabe stark von den Referenzfarbräumen ab, obwohl der Bildschirm den kleineren sRGB-Farbraum zu einem großen Teil abdecken kann.

Als großes und relativ schweres Gerät ist das Dell Inspiron 17-5758 nicht für den Außeneinsatz prädestiniert. Dennoch kann es natürlich einmal vorkommen, dass man seinen Laptop auf den Balkon oder auch auf Reisen mitnehmen möchte. Dann zeigt sich das Display als durchschnittlich gut geeignet: Die matte Oberfläche ist ein großer Vorteil, weil sie Spiegelungen reduziert. Durch die relativ geringe Helligkeit allerdings kann man in sehr hellen Umgebungen nur schwer erkennen, was sich auf dem Bildschirm tut.

Durch die verwendete IPS-Technologie sind die Blickwinkel nach allen Seiten gut, nach oben und unten zeigen sich allerdings leichte Helligkeitsverschiebungen.

Dell verbaut bei der Inspiron-Serie nun die neueste Generation der Intel-Prozessoren. Sie heißt: Broadwell. Es handelt sich dabei um Prozessoren, die im Vergleich zum Vorgänger Haswell nun mit kleineren 14-Nanometer-Strukturen gefertigt werden und somit energieeffizienter und auch physisch kompakter sein können als beim Vorgänger.

Mit der Software LatencyMon überprüfen wir die Latenzen des Systems, das bedeutet die Zeit bis Prozesse bearbeitet werden. Kommt es hier zu Verzögerungen, können Audio- und Videoanwendungen, aber auch Spiele ins Stottern geraten. Tatsächlich gibt es rote Ausschläge, der Schuldige scheint der Dell-Treiber "DDDriver.sys" zu sein, der wohl Systemdiagnosezwecken dient. Auch in diversen Foren stößt man auf diesen Treiber als Verzögerer. Sie können ihn deaktivieren, wenn Sie die Systemdiagnose von Dell momentan nicht benötigen, dann sollte alles flüssiger laufen.

In unserem Testgerät werkelt ein Core i7-5550U mit 2,4 bis 3,0 GHz Taktung und zwei Kernen. Das "U" am Ende der Prozessorbezeichnung weist auf ein besonders energiesparendes Modell hin, das auch in kleineren und kompakteren Notebooks zum Einsatz kommen kann, dafür aber auch nicht ganz so flott werkelt wie normale Core-i7-Prozessoren.

Je nach Version des Cinebench sind die Unterschiede zwischen dem Vorgänger mit Intel Core i7-4510U und unserem Testgerät unterschiedlich groß, es scheint aber so, dass sich ein echter Vorsprung nur im Mutlicore-Szenario einzustellen scheint. Beim HP Pavilion 17 und dem Asus F751 mit der gleichen CPU bekommt man noch einmal deutlich mehr Leistung, was wohl daran liegt, dass die CPU hier nicht so sehr drosselt.

Bei der Beurteilung der gesamten Systemleistung kann das aktuelle Dell Inspiron 17-5758 gegenüber seinem Vorgänger Boden gut machen, das liegt aber wohl vor allem an der dedizierten Grafikkarte. Auch hier liegen das HP Pavilion 17 und das Asus F751 vorne.
Auch die Geschwindigkeit des Massenspeichers, in diesem Fall eine 1-TByte-Festplatte von Western Digital mit 5.400 Umdrehungen pro Minute, ist kein Steckenpferd des Dell Inspiron 17-5758. Im Benchmark "HD Tune" zeigen sich große Schwankungen bei der Transferrate, diese bestätigen sich auch im "CrystalDiskMark".Asus K52J Akku .

Die dedizierte GeForce 920M ist eine Einsteiger-Grafikkarte, die gegenüber einer Prozessorgrafiklösung zwar ein deutliches Leistungsplus bietet, aber für Gaming in hohen Auflösungen dennoch kaum geeignet ist. Im HP Pavilion 17 und Asus F751 ist jeweils die GeForce 940M verbaut, die nochmal ein deutliches Leistungsplus bietet.

Spielen ist mit der GeForce 920M grundsätzlich möglich. Das große Aber: In der nativen Auflösung des Displays wird man höchstens mehrere Jahre alte und wenig anspruchsvolle Spiele wie "Diablo III" noch einigermaßen flüssig zum Laufen kriegen. Selbst das vier Jahre alte "Skyrim" erreicht nur in den mittleren Einstellungen einigermaßen flüssige 34 Frames.

Wer nur einfachere Games aus dem Windows-App-Store oder Browsergames zocken will, der sollte keine Probleme haben. Selbst ein Strategiespiel wie "StarCraft II: Heart of the Swarm" bringt die Grafikkarte aber in höchsten Einstellungen schon ins Schwitzen. Aktuellere und aufwändige 3D-Games werden kaum Spaß machen, manche laufen selbst bei minimaler Auflösung nicht flüssig.

Das Dell Inspiron 17-5758 ist in der getesteten Konfiguration lauter als sein Vorgänger und die meisten der Vergleichsgeräte. Das liegt einerseits an der Festplatte, die mit 33,1 dB(A) deutlich hörbar ist, wenn man sich dem Gerät nähert. Wenn man das Gerät nicht zu sehr belastet, bleiben die Lüfter allerdings aus, so dass das Betriebsgeräusch im Idle-Betrieb recht angenehm ist. Auch das DVD-Laufwerk geht vergleichsweise leise zu Werke.

Unter Last allerdings erzeugt das Notebook bis zu 45,6 dB(A), was dann doch sehr deutlich hörbar ist und auch die Betriebsgeräusche der Vergleichsgeräte teils deutlich in den Schatten stellt. Nur das HP Pavilion 17 kann noch lauter werden. Immerhin ist das Lüftergeräusch aber gerade noch angenehm, höherfrequent dürfte es aber nicht mehr ausfallen.

Bei den Gehäusetemperaturen messen wir im Bereich der oberen linken Tastatur, also rund um die Escape-Taste eine sehr hohe Erwärmung im Lastbetrieb von bis zu 54,1 Grad! Das ist eindeutig zu viel, wenn auch stark lokal begrenzt. Erfreulich ist, dass die Unterseite kühler bleibt und auch die Handballenablage stets angenehm kühl ist.

Im Idle-Betrieb hingegen erwärmt sich das Gehäuse nur wenig und auch vornehmlich im Bereich vorne rechts, also genau entgegengesetzt zur Erwärmung unter Last. Hier ist die Erwärmung aber wesentlich weniger spürbar.

Im Stresstest werden Grafikkarte und Prozessor über längere Zeit voll belastet. Der Prozessor erreicht dann nur mehr Taktraten von 2 GHz, allerdings ist es auch ohne aktive Grafikkarte nicht mehr, so dass das Throttling hier nicht am gleichzeitigen Betrieb liegt. Vielmehr liegt es wohl daran, dass die CPU nach kürzester Zeit Temperaturen von um die 100 Grad Celsius erreicht, was für den dauerhaften Betrieb viel zu heiß ist und die Lebensdauer deutlich verkürzen dürfte. Die GeForce 920M kann ihren Maximaltakt die gesamte Zeit lang halten und wird mit 75 Grad auch nicht zu heiß.

Die Lautsprecher sitzen unter der Vorderkante und bieten ordentlichen Sound, der sogar Bässe erkennen lässt. Die maximale Lautstärke ist gut, allerdings lassen sich dort leichte Tendenzen zum Dröhnen und Unsauberkeiten vor allem bei tiefen Tönen erkennen. Generell finden wir den Klang ein wenig dumpf, für ein gelegentliches Video oder einen Song zwischendurch lassen sich Lautsprecher aber durchaus verwenden. Per Kopfhörer bekommt man über den Headsetport klaren Klang ohne Störungen.

Zwar ist der Energieverbrauch im Vergleich zum Vorgänger besonders im Idle-Betrieb leicht angestiegen, insgesamt macht das Dell Inspiron 17-5758 aber eine sehr gute Figur, was den Energieverbrauch angeht. Erstens sollte man in Betracht ziehen, dass unser Testgerät im Gegensatz zum Vorgänger eine dedizierte Grafikkarte enthält und zweitens bietet das Inspiron 17-5758 im Vergleich zu anderen Geräten sehr niedrige Werte.

So ist ein Maximalverbrauch von 40,8 Watt mit großem Abstand der geringste unter den Vergleichsgeräten, das HP Pavilion 17 beispielsweise verbraucht über 61 Watt. Allerdings sollte man hier auch in Betracht ziehen, dass unser Testgerät durch die Drosselung nicht seine volle Prozessorpower ausspielen kann. Auch der Idle-Verbrauch ist deutlich geringer als bei HP Pavilion 17, Acer Travelmate P276 oder dem Asus F571LB.

Bei den Akkulaufzeiten liegt das Dell Inspiron 17-5758 dann in etwa gleichauf mit dem Vorgänger. Die etwas kürzere WLAN-Laufzeit ergibt sich aus unserem neuen WLAN-Test, der modernere Internettechnologien einsetzt und dadurch anspruchsvoller ist.

Im Idle-Betrieb halten HP Pavilion 17 oder das Acer Travelmate P276 deutlich länger durch: Nach 7:28 Stunden ist bei unserem Testgerät Schluss.

Insgesamt liefert der 40-Wattstunden-Akku aber genug Power, um dem Dell Inspiron 17-5758 zu ganz passablen Laufzeiten zu verhelfen. Besonders wenn man in Betracht zieht, dass ein 17-Zoll-Notebook wohl eher stationär genutzt wird.

Der Vorgänger war gut, das Dell Inspiron 17-5758 stellt nur ein vorsichtiges Update dar, viele unserer Kritikpunkte von damals bleiben bestehen: So gibt es immer noch recht wenig Anschlüsse, die auch noch ungünstig, aber immerhin nicht mehr so eng beeinander liegen. Gigabit-LAN sucht man vergeblich und nach 12 Monaten ist es mit der Garantie vorbei. Der Metalldeckel des Vorgängers fehlt uns, weil er schick war und dem Gehäuse etwas mehr Stabilität verlieh, dadurch ist unser Eindruck des Chassis beim Dell Inspiron 17-5758 nur mittelmäßig.

Das Gerät ist unter Last zu laut und die dedizierte Grafikkarte ist für aktuelle Spiele kaum zu gebrauchen. Unter voller Last wird das Gerät an der Oberseite zudem zu heiß. Deshalb drosselt auch der Prozessor unter voller Last. Asus X53S Akku .

Dafür gefällt uns der matte IPS-Bildschirm, der allerdings dann doch heller und farbtreuer sein müsste. Das Clickpad überzeugt durch hohe Präzision und der Energieverbrauch ist erfreulich gering. Außerdem stimmt diesmal beim WLAN-Empfang alles und es gibt nun endlich 802.11ac als WLAN-Standard. Die GeForce 920M bietet sogar grundlegende Spielefähigkeit.

08:44 Publié dans Passions | Lien permanent | Commentaires (0)

03/09/2015

Günstige Laptop Akku HP G72

Eine Gerät für alle Fälle – so bewirbt HP sein neues Business-Detachable. Tatsächlich erweist sich das Elite x2 als vielseitig einsetzbares Multitalent, verschenkt letztlich aber durch kleine Detailmängel eine noch bessere Wertung.

Ultrabook oder Tablet? Die ehemals klare Grenze zwischen beiden Segmenten verschwimmt zunehmend, seit immer mehr Hersteller sogenannte Detachables oder 2-in-1-Notebooks auf den Markt bringen. Auch im High-End Business-Bereich erfreuen sich die vielseitigen Geräte zunehmender Beliebtheit: Nach Lenovo (ThinkPad Helix 2) und Toshiba (Portege Z20t) hat nun auch Hewlett-Packard sein Portfolio um ein entsprechendes Modell erweitert – das HP Elite x2 1011 G1.

Genau wie bei der Konkurrenz kommt im Elite x2 Intels besonders sparsame Core-M-Plattform zum Einsatz, die zusammen mit bis zu 8 GB Arbeitsspeicher sowie einer 256-GB-SSD für ansprechende Leistungswerte bei gleichzeitig niedrigem Verbrauch sorgen soll. Die gesamte Hardware, zu der je nach Modell auch ein integriertes LTE-Modul gehört, versteckt sich dabei im Inneren eines 11,6 Zoll großen, abnehmbaren FullHD-Touchscreens mit Digitizer-Unterstützung.

Preislich bewegt sich das Detachable derzeit zwischen 1.400 (Core M-5Y10c, 4 GB RAM, 128-GB-SSD) und 1.900 Euro (Core M-Y51, 8 GB RAM, 256-GB-SSD, LTE) und liegt damit auf Augenhöhe mit den Angeboten von Lenovo und Toshiba. Unser Testgerät entspricht bis auf das fehlende WWAN-Modul der letztgenannten Konfiguration und ist ab etwa 1.800 Euro erhältlich.
Beginnen wir zunächst mit dem Tablet: Obwohl selbiges zumindest äußerlich nur aus einfachem, matt-grau lackiertem Kunststoff besteht, erweist sich die gesamte Konstruktion als sorgfältig verarbeitet und äußerst stabil. Egal ob punktueller Druck oder Verwindungsversuche: An keiner Stelle lässt sich das Chassis sichtbar verformen oder störendes Knacken und Knarzen hervorrufen, was das Elite x2 auch in Tests nach US-Militärstandard (MIL-STD 810G) unter Beweis stellen musste. Die Kehrseite der massiven Bauweise zeigt sich beim Blick auf Abmessungen und Gewicht: Mit 870 Gramm und 10,7 Millimeter Bauhöhe fällt das Tablet deutlich wuchtiger als ein ThinkPad Helix 2 (790 Gramm, 9,6 Millimeter) oder Portege Z20t (739 Gramm, 8,8 Millimeter) aus.

Ähnlich solide, subjektiv aber nochmals hochwertiger präsentiert sich das aus Aluminium gefertigte Dock, von HP auch "Power-Tastatur" genannt. Neben der Tastatur und diversen Anschlüssen (dazu nachfolgend mehr) enthält dieses auch einen kleinen Zusatzakku, was allerdings die Masse auf immerhin 780 Gramm in die Höhe treibt. Insgesamt kommt das Elite x2 somit auf 1,65 Kilogramm – das sind rund 300 Gramm mehr als ein vergleichbares Subnotebook wie das EliteBook 820 G2.

Die Kopplung von Tablet und Dock erfolgt über eine stabile Steckverbindung, die deutlich weniger Spiel als das Pendant von Toshiba aufweist. Da auch die Displayscharniere angenehm straff und präzise arbeiten, schwingt der Deckel selbst bei starken Erschütterungen nicht übermäßig mit.
Da das Tablet selbst lediglich über eine Kopfhörerbuchse sowie einen MicroSD-Leser verfügt, ist der Anschluss weiterer Peripherie ausschließlich über das zugehörige Dock möglich. Hier findet der Anwender neben zwei USB-3.0-Ports auch einen vollwertigen DisplayPort-Ausgang vor, mit dem sich sogar 4K-Displays in 60 Hz ansteuern lassen. Über eine seitliche Buchse kann darüber hinaus eine zusätzliche Docking-Station zur Erweiterung des Schnittstellenangebotes ergänzt werden.

Zur serienmäßigen Sicherheitsausstattung gehören unter anderem ein Smartcard- und Fingerabdruckleser, ein verlötetes TPM von Infineon sowie die Software-Lösung HP Client Security (Laufwerksverschlüsselung, Kennwortverwaltung, sichere Datenvernichtung).

Während das rund 100 Euro teurere Topmodell der Elite-Baureihe mit integriertem LTE und WiGig 802.11ad (Intel Tri-Band Wireless-AC 17265) daherkommt, muss sich unser Testgerät mit einem etwas einfacheren Drahtlosadapter vom Typ Intel Dual-Band Wireless-N 7265 begnügen. Neben Bluetooth 4.0 unterstützt dieses Modul lediglich die älteren WLAN-Standards 802.11a/b/g/n (2,4- und 5-GHz-Band) und erreicht mittels Dual-Stream-Technik Bruttodatenraten von maximal 300 Mbit/s. Reichweite und Verbindungsstabilität erwiesen sich in unserem Praxistest als tadellos. Akku HP G72 .

Die für Videochats vorgesehene Frontkamera löst mit 2,0 Megapixeln etwas höher als bei den meisten Notebooks auf, kann diesen Vorteil aber nur bedingt in eine bessere Bildqualität ummünzen. Zwar werden Farben recht natürlich wiedergegeben, doch fehlt es den Aufnahmen an Schärfe und Detailreichtum. Die rückwärtige Hauptkamera leistet diesbezüglich etwas bessere Dienste, ohne jedoch mit einem halbwegs modernen Smartphone konkurrieren zu können. Der Umfang des mitgelieferten Zubehörs beschränkt sich auf ein kompaktes 45-Watt-Netzteil sowie einige Broschüren und Faltblätter.

HP gewährt dem Käufer eine 3-jährige Herstellergarantie (Bring-In), die sich gegen Aufpreis auf bis zu 5 Jahre verlängern lässt. Die angebotenen Pakete, auch Care Packs genannt, ermöglichen darüber hinaus diverse Service-Upgrades, beispielsweise auf einen weltweiten Vor-Ort-Support am nächsten Arbeitstag.

Befürchtungen, das Tastatur-Dock würde womöglich nur minderwertige Notlösung darstellen, können wir schon nach einer kurzen Eingewöhnungsphase zerstreuen: Qualitativ muss sich das hintergrundbeleuchtete Chiclet-Keyboard (15 x 15 Millimeter Tastenmaß) nicht vor den Eingabegeräten der EliteBook-Serie verstecken und glänzt mit einem ebenso knackig-präzisen Anschlag. Verglichen mit der vielgelobten ThinkPad-Tastatur des Helix 2 wurden Druckpunkt und Hubweg zwar etwas weicher respektive kürzer abgestimmt, doch muss dies je nach persönlichem Geschmack nicht unbedingt von Nachteil sein.

Mit einer Größe von 5,0 x 8,8 Zentimetern fällt das Touchpad nicht übermäßig üppig aus, zumal ein Teil der gleitfreudigen Glasoberfläche als Ersatz für die fehlenden Maustasten herhalten muss. Diese werden bei dem von Synaptics stammenden "ForcePad" lediglich akustisch simuliert, ein physischer Schalter oder zumindest ein haptisches Feedback à la MacBook fehlen dagegen. Wirklich intuitiv und blind bedienbar ist das Pad darum nicht. Positiv hervorheben wollen wir die feinfühlig ansprechenden Multitouch-Gesten.

Alternativ greift man auf den Touchscreen zurück, der sich sowohl per Finger als auch mittels Wacom-Digitizer – verstaubar in einem eigenen Fach innerhalb des Tablets – steuern lässt. Eingabelatenz und Präzision gehen insgesamt in Ordnung, einzig am äußersten Bildrand liegt die Stiftspitze etwa einen Millimeter neben dem anvisierten Ziel.
HP verzichtet auf unterschiedliche Displayoptionen und verkauft das Elite x2 ausschließlich mit einer 11,6 Zoll großen, verspiegelten FullHD-Anzeige (1.920 x 1.080 Pixel). Genau wie beim ThinkPad Helix 2 ergibt sich so eine Pixeldichte von 190 ppi, wohingegen das marginal größere Portege Z20t (12,5 Zoll, 1.920 x 1.080 Pixel) auf 176 ppi kommt. Fotos und feine Schriften profitieren von der hohen Auflösung besonders stark, allerdings erscheint die Darstellung ohne zusätzliche Skalierung (Windows 8.1: 100 Prozent Anzeigegröße) gelegentlich doch recht klein.

Ein kräftiges LED-Backlight beschert unserem Kandidaten eine Maximalhelligkeit von beachtlichen 331 cd/m², die sich sehr gleichmäßig über die gesamte Bildfläche verteilt. Beeinträchtigungen wie Clouding oder auffälliges Backlight-Flimmern konnten wir nicht feststellen.
Erwartungsgemäß kommt das Elite x2 mit einem hochwertigen IPS-Panel daher, in diesem Fall ein Modell des Herstellers Samsung. Schwarzwert (0,44 cd/m²) und Kontrastverhältnis (827:1) bewegen sich auf einem typischen Niveau für diese Displaytechnologie; die nochmals leicht besseren Werte der direkten Konkurrenz sind mit bloßem Auge nicht sichtbar und bewegen sich im Rahmen normaler Fertigungs- und Messschwankungen. In Verbindung mit der Glare-Type-Oberfläche erscheint das Bild auch subjektiv ausgesprochen satt und kräftig.

Im Auslieferungszustand weist die Anzeige einen leichten Grünstich auf, der sich negativ auf die Farb- und Graustufenwiedergabe (Delta E jeweils größer 7,3) auswirkt. Nach erfolgter Kalibrierung – unser optimiertes ICC-Profil steht wie immer weiter oben zum Download bereit – sinken die Delta-E-Abweichungen auf akzeptable Werte von 3,3 (Farben) respektive 1,3 (Graustufen), was für einfache Anwendungsfälle aus dem Foto- und Grafikbereich vollkommen ausreicht. Profis dürften sich dagegen an dem stark eingeschränkten Farbraum mit lediglich 66,1 Prozent sRGB- und 42,2 Prozent AdobeRGB-Abdeckung stören. Akku HP 650 .
Obwohl die Anzeige mit weit über 300 cd/m² erfreulich hohe Helligkeitsreserven bietet, muss im Außeneinsatz mit gewissen Einschränkungen gerechnet werden. Wie bei jedem nicht entspiegelten Display sind Reflexionen insbesondere bei direktem Sonnenschein ständige Begleiter, sodass man besser ein etwas schattigeres Plätzchen zum Arbeiten aufsucht.

Anders als ein TN-Panel toleriert der verbaute IPS-Monitor auch extreme schräge Blickwinkel, ohne dass die Bildqualität übermäßig leidet. Zwar nimmt auch hier der Kontrast bei zunehmender Abweichung von der Senkrechten sichtbar ab, doch bleibt der Anwender von invertierenden Farben und extremen Gammaverschiebungen verschont. So können auch mehrere Nutzer zeitgleich den Bildinhalt einsehen, zudem muss das Gerät speziell im Tablet-Modus nicht exakt auf die Augen des Betrachters ausgerichtet werden.

Mit Core M hat Intel Ende 2014 eine neue CPU-Baureihe aus der Taufe gehoben, die durch ihre besonders niedrige TDP von nur 4,5 Watt auch in ultramobilen 2-in-1-Geräten verbaut werden kann. Der von HP gewählte Core M-5Y51 repräsentiert das derzeit zweitschnellste Modell der Serie: Die beiden in 14-Nanometer-Technik gefertigten Broadwell-Kerne mit Hyper-Threading-Support takten mit 1,1 bis 2,6 GHz, die Größe des L3-Caches beträgt wie bei allen Core-M-Ablegern 4 MB.

Sämtliche Grafikberechnungen übernimmt die im Chip integrierte HD Graphics 5300 mit 24 Shader-Clustern, von Intel auch Execution Units (EUs) genannt. Technisch entspricht die GPU exakt der HD Graphics 5500 (zu finden in ULV-Modellen der 15-Watt-Klasse), allerdings wird der Taktspielraum von 300 bis 900 MHz durch die weitaus geringere TDP meist etwas schlechter ausgenutzt. API-seitig unterstützt die HD 5300 unter anderem den aktuellen DirectX-12-Standard, allerdings nur mit Feature Level 11_1.

Zur Speicherausstattung unseres Testgerätes gehören 8 GB fest verlöteter LPDDR3-RAM (LPDDR3-1600, Dual-Channel) sowie eine 256 GB große SSD. Auf mögliche Aufrüstoptionen darf der Käufer mangels Wartungsklappe leider nicht hoffen – die preiswertere Einstiegskonfiguration (4 GB RAM, 128-GB-SSD) erscheint uns darum kaum zukunftssicher und nur bedingt empfehlenswert.

Kommen wir noch einmal kurz auf die TDP der Core-M-Serie zu sprechen: Wie erwähnt, beträgt diese 4,5 Watt; allerdings steht es dem Notebookhersteller frei, bei ausreichender Kühlung eine Anpassung auf 6 Watt vorzunehmen. Dies ist beispielsweise beim Helix 2 oder Portege Z20t der Fall und führt dazu, dass der Turbo Boost öfters und stärker in Aktion tritt.

Überraschenderweise verzichtet HP sowohl im Netz- als auch im Akkubetrieb auf diese ebenso einfache wie effektive Maßnahme zur Leistungssteigerung. Selbst kurzzeitig wird der Core M-5Y51 bei knapp 6 Watt abgeregelt, um sich nach etwa 30 Sekunden bei den angesprochenen 4,5 Watt einzupendeln. Für die Praxis bedeutet das: Schon der Single-Threading-Test des Cinebench R15 wird mit nur 1,9 GHz bearbeitet (kurzzeitig bis 2,2 GHz), im Multi-Threading-Test geht der Takt sogar auf 1,4 GHz zurück (kurzzeitig bis 1,7 GHz). Dementsprechend mäßig fällt auch die Performance aus: In einigen Benchmarks muss sich das Elite x2 bis zu 20 Prozent hinter dem Dell Venue 11 Pro mit nominell schwächerer CPU (Core M-5Y10a, 800 - 2.000 MHz) einordnen. Selbst wenn der Hersteller dieses Verhalten aus thermischen Gründen beabsichtigt hat – warum dann nicht gleich ein kleineres, preiswerteres Core-M-Modell verbauen?

HP hat sich für eine 256-GB-SSD von Samsung entschieden, genauer gesagt das Modell MZNTE256HMHP aus der beliebten PM851-Serie im M.2-2280-Format. Neben der soliden Performance, die allerdings (speziell beim Schreiben) nicht ganz an die Toshiba HG6 des Portege Z20t herankommt, wollen wir insbesondere die integrierte 256-Bit-AES-Verschlüsselung sowie die hohe Energieeffizienz dieser Baureihe hervorheben. Obendrein sind Samsung-Laufwerke seit Jahren für ihre außerordentliche Zuverlässigkeit bekannt – gerade bei einem Business-Notebook die vielleicht wichtigste Eigenschaft überhaupt.

Unter dem nur eingeschränkt aktiven Turbo Boost leiden nicht nur einzelne CPU-Benchmarks, sondern die gesamte Systemleistung. Im PCMark 7 und 8 liegt das Elite x2 zwischen 10 und 20 Prozent hinter den Modellen von Lenovo und Toshiba, was sich mit unseren subjektiven Eindrücken deckt. Beim Aufbau und Scrollen komplexer Webseiten, Multitasking oder Installationsvorgängen wünscht man sich gelegentlich doch etwas größere Performance-Reserven, wenngleich wir hier auf relativ hohem Niveau meckern. Langsam oder träge reagiert das System nämlich keineswegs – nur bleibt zu bedauern, dass die konservative BIOS-Programmierung einen Teil des bestehenden Leistungspotentials verschenkt.

Die Auswirkungen der TDP-Beschränkung betreffen neben der CPU natürlich auch die integrierte Grafikeinheit HD Graphics 5300, die im 3DMark gegenüber ähnlich ausgestatteten Kontrahenten merklich zurückfällt. Anders als beim Prozessor-Part sehen wir hier aber kein größeres Problem – für aufwändige 3D-Software ist die GPU so oder so zu langsam, wohingegen die flüssige Beschleunigung des Windows-Desktops selbst auf einem externen 4K-Display mühelos gelingt. Die Wiedergabe von H.264-Videos (4K, 100 Mbit/s) meistert der Broadwell-Chip ebenfalls mit links, lediglich H.265/HEVC zwingt den Hybrid-Decoder mit steigender Auflösung und Bitrate in die Knie (vereinzelte Framedrops bei 4K und 2,6 Mbit/s). Erst Intels kommende CPU-Generation Skylake hat dedizierte Fixed-Function-Hardware zur Verarbeitung des noch recht jungen Video-Codecs an Bord. Akku HP COMPAQ nc8230 .

Angesichts der begrenzten Grafikleistung bewältigt das Convertible nur wenige Spiele der jüngeren Vergangenheit mit akzeptablen Frameraten. Dazu zählen beispielsweise Titel wie Tomb Raider oder Dota 2, aber auch das in Minimal-Settings sehr anspruchslose Dirt Rally. Ein Far Cry 4, Evolve oder The Witcher 3 braucht man dagegen gar nicht erst zu installieren – selbst 1.024 x 768 Pixel und niedrigste Einstellungen führen hier zu meist einstelligen Bildraten.

Auf den ersten Blick erinnern die schmalen Gitter an der Rückseite des Tablets an Lautsprecheröffnungen – tatsächlich versteckt sich dahinter jedoch ein kleiner Lüfter, der die Abwärme des Prozessors nach außen befördern soll. Dies erstaunt uns dann doch etwas – wenn Lenovo und Toshiba sogar einen auf 6 Watt gedopten Core M rein passiv kühlen können, warum schafft HP dies bei nur 4,5 Watt nicht .

Immerhin können wir konstatieren: Wer sein Ohr nicht direkt an den Luftauslass hält, dürfte den zierlichen Ventilator schwerlich bemerken. Im Alltag schaltet sich selbiger meist komplett ab und auch anhaltende Volllast treibt den Lärmpegel kaum über 30 bis 31 dB(A) – das entspricht etwa dem leisen Säuseln einer mechanischen Festplatte im Leerlauf.

Wer den zusätzlichen Lüfter nun gleich als überflüssig abtut, urteilt vorschnell: Anders als das ThinkPad Helix 2 oder Portege Z20t bleibt das Elite x2 auch in Extremsituationen angenehm kühl. Nicht einmal unser bei sommerlichen Verhältnissen durchgeführter Stresstest erwärmt das Gehäuse über 37 °C, während die Konkurrenz teils deutlich die 40-Grad-Marke knackt.

Auch die Hardware bleibt von kritischen Temperaturen verschont und vermeldet, belastet mit Prime95 und FurMark, Werte von rund 60 °C. Limitiert durch die niedrige TDP muss der Core M leider dennoch stark throtteln und seine Taktraten auf 500 MHz (CPU) respektive 300 MHz (GPU) reduzieren. Schade, dass HP nicht einen optionalen "Power-Modus" integriert hat, der unter Inkaufnahme einer etwas höheren Leistungsaufnahme mehr Performance bereitstellt – thermisch würde das Convertible dank aktiver Kühlung dafür jede Menge Reserven bieten.
Mittels der Wärmebild-Kamera Therm-App von Opgal Optronic haben wir die Hitzeentwicklung des Elite x2 auch visuell untersucht. In unserer Aufnahme bei voller Hardwareauslastung sticht vor allem der Luftauslass oben rechts am Gerät deutlich hervor, der den einzigen nennenswerten Hotspot des Gerätes darstellt. Ansonsten zeigt das Chassis, wie bereits zuvor beschrieben, keinerlei Anzeichen für eine nennenswerte Erwärmung.

Unterhalb des Displays hat HP zwei Stereolautsprecher eingebaut, die den Anwender direkt anstrahlen. Dem brillianten Hochtonbereich stehen relativ niedrige Pegelreserven so wie praktisch nicht vorhandene Bässe gegenüber, sodass wir insgesamt von einer nur mittelmäßigen Gesamtvorstellung sprechen können. Für Filme oder Musik empfiehlt sich darum der Anschluss externer Boxen mittels 3,5-Millimeter-Klinke oder DisplayPort (ggf. per Adapter auf HDMI).

Bei ruhendem Windows-Desktop, minimaler Displayhelligkeit und deaktivierten Funkmodulen saugt das Elite x2 rekordverdächtig niedrige 1,5 Watt aus der Steckdose – ein beeindruckender Beleg für die Energiesparfähigkeiten der Core-M-Plattform. Bei maximierter Hintergrundbeleuchtung steigt der Verbrauch auf bis zu 4,0 Watt, ein weiteres Watt genehmigt sich der WLAN-Adapter.

Auch unter Last bleibt das Convertible ausgesprochen genügsam. Direkt nach dem Start des Stresstests vermeldet unser Messgerät Spitzenwerte von knapp 17 Watt, langfristig lassen sich höchstens 13 bis 14 Watt beobachten. Das mitgelieferte 45-Watt-Netzteil erscheint da fast schon überdimensioniert.

Neben dem 33-Wh-Akku im Tablet selbst hat HP noch einen weiteren Energiespeicher im Tastatur-Dock versteckt, der zusätzliche 21 Wh bereitstellt. Insgesamt kommt das Gerät damit auf 54 Wh – mehr als das Helix 2 (35 Wh) oder Venue 11 Pro (38 Wh, beide ohne Zweitakku getestet) bieten, aber keine Konkurrenz für die 72 Wh des Portege Z20t.

In Verbindung mit seinem niedrigen Energiebedarf erzielt das Elite x2 überaus stattliche Laufzeiten. Bei praxisnaher Nutzung, das heißt angepasster Displayhelligkeit (rund 150 cd/m²) und Browsing via WLAN, sind locker 11 Stunden und mehr möglich. Einziger Wermutstropfen: Trotz kräftigem Netzteil werden die Akkus nur extrem langsam geladen – rund zweieinhalb Stunden benötigt jeder der beiden, was infolge der sequentiellen Ladestrategie zu einer Gesamtdauer von satten 5 Stunden führt.
Die Konkurrenz hat vorgelegt: Modelle wie das Lenovo ThinkPad Helix 2 und Toshiba Portege Z20t zeigen, was man von einem modernen Business-Detachable alles erwarten darf. Dennoch ist es HP gelungen, mit Elite x2 1011 G1 eigene Akzente zu setzen – einige im positiven, andere eher im negativen Sinne.

Ausdrücklich loben wollen wir das durchgängig hohe Qualitätsniveau des gesamten Gerätes, die knackige Tastatur sowie das helle und blickwinkelstabile IPS-Display. Sollte letzteres einmal nicht ausreichen, lassen sich mittels DisplayPort auch 4K-Monitore in 60 Hz ansteuern – ein dicker Pluspunkt gegenüber vielen Kontrahenten. Praxisnahe Akkulaufzeiten von über 11 Stunden sowie geringe Emissionen (trotz beziehungsweise gerade wegen des integrierten Lüfters) runden die Vorstellung ab.

In anderen Disziplinen sehen wir dagegen noch Verbesserungspotential: Schnelles ac-WLAN, ordentliche Kamerasensoren sowie ein Touchpad mit physischen Tasten sollten in dieser Preis- und Geräteklasse eigentlich selbstverständlich sein. Vor allem aber enttäuscht die mäßige Performance des teuer bezahlten Core M-5Y51, der mit angepassten Energieeinstellungen deutlich mehr leisten könnte. All das macht aus dem Elite x2 zwar noch lange kein schlechtes Produkt; ein vergleichender Blick auf die erwähnten Konkurrenten erscheint aber in jedem Fall ratsam. Akku HP COMPAQ 6715b .

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27/08/2015

Billig Akku für Dell Inspiron Mini 10

Mit den ThinkPads hat sich Lenovo unter professionellen Anwendern einen Namen gemacht. Mit der E-Serie werden nun ohne die Premium-Marke günstige Business Notebooks auf den Markt gebracht. Mausern die sich zur günstigen Alternative?
Was die Business-Sparte unter den Notebooks angeht, so hat sich Lenovo mit den ThinkPads etabliert. Ein qualitativ hochwertiges Notebook mit Sicherheitsfunktionen gibt es aber dort nicht unter einen vierstelligen Betrag. Um auch Kunden im günstigeren Preissegment ansprechen zu können, brachte man die B-Serie auf den Markt, die wir letztes Jahr mit dem Lenovo B50-30 und einigen anderen Modellen bereits unter die Lupe genommen haben. Unter den günstigen Business-Geräten fanden wir außerdem im Frühjahr das ThinkPad Edge E550 vor. Aus der E-Serie, welche die B-Serie nun endgültig ablöst, verschwindet nun die Premium-Marke aus dem Titel, sodass wir schlicht ein Lenovo E50-80 vorliegen haben.

Wie auch in den voran genannten Notebooks kommt hier mit dem Intel Core i5-5200U ein ULV-Prozessor zum Einsatz, und der 15,6-Zoll-Bildschirm löst lediglich mit 1.366 x 768 Pixeln auf. Für den Preis von etwa 650 Euro kann man offenbar nicht mehr als eine simple Office-Maschine erwarten. Immerhin verfügt das E50-80 über einen Fingerabdrucksensor.
Es handelt sich hier um ein mattschwarzes Kunststoffgehäuse, das der B-Serie, etwa dem B50-30, recht ähnlich ist. Ein auffälliger Unterschied sind jedoch die Scharniere, die Lenovo im E50-80 mit besonders stabil bewirbt. Damit hat der Hersteller nicht übertrieben: Beim Aufklappen oder bei Erschütterungen ist keinerlei Nachwippen der Displayklappe festzustellen. Dafür lässt sich das Display aber nicht mehr mit nur einer Hand öffnen. Noch ein kleiner Unterschied zum Vorgänger: Während das B50-30 noch 28 Millimeter dick war, ist das E50-80 nun mit 25 Millimeter minimal dünner geworden.

Die Haptik der Display-Rückseite unterscheidet sich vom Rest des Geräts. Es handelt sich um eine weiche, fast gummiartige Fläche und verleiht dem Gerät einen edleren Eindruck, als es ihm vielleicht zusteht. Verarbeitungsfehler oder andere Unsauberheiten konnten am Gehäuse nicht festgestellt werden, wenn es auch nicht ganz so stabil und solide wirkt wie eines der ThinkPads.

Was die Anschlussausstattung ausgeht, so bietet Lenovo hier nur das Nötigste: Links sind Strom, VGA, LAN, HDMI und zwei mal USB 3.0 zu finden, während rechts die Audio-Combo-Buchse, USB 2.0 und die Kensington Buchse sitzen. Der Onelink Docking Port, über den das Gerät auch mit Strom versorgt wird, bietet die Möglichkeit einer externen Docking Station von Lenovo. Eine solche Erweiterung, etwa das Lenovo Onelink Pro Dock, schlägt mit circa 150 Euro zu Buche. Die Anschlüsse sind am Gerät großzügig verteilt, sodass etwa die beiden USB-Ports nicht zu eng beieinander liegen, damit man beide gleichzeitig nutzen kann. Leider sitzen fast alle Buchsen an den Seiten im äußerst vorderen Bereich. Einen Linkshänder könnte das stören, wenn er dort mehrere Stecker (LAN, HDMI,...) benutzen muss.
Auch beim E50-80 kommt wieder Lenovos AccuType Tastatur zum Einsatz. Für diese ist die leicht abgerundete untere Kante der Tasten charakteristisch. Schnelles Tippen geht hier recht gut von der Hand - wackelige Tasten oder andere größere Defizite können wir nicht feststellen. Was zu erwähnen wäre, ist die Mitte der Tastatur, die doch etwas zu leicht nach unten nachgibt. Das wirkt zwar etwas billig, stört aber nicht wirklich beim Schreiben.

Das Touchpad funktioniert zuverlässig und präzise. Auch Multitouch-Gesten werden ohne Verzögerung umgesetzt. Gerade für professionelle Anwender, die viel unterwegs sind, ist ein gutes Touchpad wichtig, da oft auf eine externe Maus verzichtet wird bzw. werden muss. Die beiden dedizierten Maustasten auf der Unterseite haben einen etwas festen Druckpunkt, sodass sich ihre Verwendung als unpraktisch erweisen kann, und man den Klick besser mit einem Tippen auf dem Touchpad simuliert. Im (weitaus billigeren) Vorgänger B50-30 wies das Touchpad noch deutliche Defizite auf. Die dort festgestellten Ruckler können wir hier zum Glück nicht bestätigen.
Das Lenovo E50-80 ist mit einem matten, also nicht spiegelnden TN-Panel mit einer Diagonalen über 15,6 Zoll und der Auflösung über 1.366 x 768 Pixeln ausgestattet. In dieser Preisklasse ist einfach nicht mehr drin. Die englische Herstellerseite des E50-80 schreibt zwar von einem optionalen Full-HD-Display - zum Zeitpunkt der Testerstellung ist dieses aber auf dem deutschen Markt noch nicht erhältlich. Wer auf Full-HD Wert legt, muss circa 100 bis 200 Euro mehr hinlegen und etwa zum ThinkPad Edge E550 greifen. Akku Dell Inspiron Mini 10 .

Die durchschnittliche Helligkeit von 236 cd/m² ist dieser Preisklasse ebenso angemessen und für den täglichen Gebrauch auch ausreichend. Wer in heller Umgebung, etwa im Freien arbeiten möchte, benötigt ein Gerät mit Helligkeit über 300 cd/m², das eher nur in teureren Notebooks zu finden ist. Auch der Kontrast mit 558:1 ist ein solider Durchschnittswert.

Verglichen mit dem halb so teuren Vorgänger, dem B50-30, sind die gemessenen Helligkeits- und Kontrastwerte hier etwas besser. Die Konkurrenten in der gleichen Preisklasse können hier auch keine bessere Bildschirmqualität vorweisen und liegen in etwa auf gleichem oder sogar viel schlechterem Niveau. So etwa das Fujitsu Lifebook A555, das mit durchschnittlich 174 cd/m² viel zu dunkel ist.
Was die Farbtreue angeht, so können wir auch hier den Blaustich feststellen, der für günstige TN-Panels fast schon typisch ist. Die DeltaE-Werte zeigen deutliche Abweichungen, und auch die Farbtemperatur ist mit circa 11.000 °K viel zu kühl. Auch wenn das für den vorgesehenen Einsatzzweck des Notebooks kein kritisches Defizit ist, kann das geübte Auge den Blaustich deutlich erkennen.

Die Blickwinkelstabilität ist, wie bei TN-Panels erwartet, recht beschränkt. Das Bild überblendet bzw. invertiert schnell bei horizontaler Neigung. Bei vertikaler Veränderung bleibt es auch unter spitzen Winkeln noch stabil.
Schon das Datenblatt verrät, dass an das Lenovo E50-80 keine großen Erwartungen gestellt werden können, was die Leistung angeht: Beim Prozessor, dem Intel Core i5-5200U, handelt es sich um einen sparsamen Dual-Core aus der Mittelklasse. Die 4 GByte an Arbeitsspeicher sind heutzutage absolutes Minimum, möchte man ein einigermaßen flüssiges Office-Arbeiten sicherstellen. Und die herkömmliche Festplatte ist in Sachen Performance einer SSD oder Hybridplatte weit unterlegen. Auch ohne Benchmarks ist ersichtlich, dass diese Hardware-Ausstattung sich lediglich für einfache Office- und Multimedia-Anwendungen eignen wird.
Für die Rechenleistung im Lenovo E50-80 ist der Intel Core i5-5200U verantwortlich. Dabei handelt es sich um einen sparsamen ULV-Zweikernprozessor, der mit einem Basistakt von 2,2 GHz arbeitet und im Turbo beide Kerne auf 2,5 GHz bzw. einen Kern auf 2,7 GHz hochtakten kann. Im Akkubetrieb sind im Benchmark mit Cinebench keinerlei Performance-Einbußen erkennbar. Daher steht immer die volle CPU-Leistung zur Verfügung.
Wer die Leistung einer SSD gewohnt ist, wird es beim Lenovo E50-80 spürbar merken, dass hier nur eine herkömmliche Festplatte verbaut ist. Einfache Anwendungen, wie etwa Explorer, Browser oder Office, brauchen immer einige Momente mehr, bis sie sich öffnen. Wer aber das Zeitalter der herkömmlichen Festplatten noch kennt und sich damit zufrieden gibt, wird bei einfachem Arbeiten auf dem Desktop auch hier zurecht kommen. Im Vergleich der Benchmark-Ergebnisse mit denen der Konkurrenz hebt sich lediglich das Fujitsu Lifebook A555 ab, da dort eine SSD statt HDD vorhanden ist, und 8 GByte RAM statt wie in allen anderen 4 GByte verbaut sind.
Bei der Festplatte mit einer Kapazität über 500 GByte handelt es sich um eine 7 Millimeter schlanke Seagate Momentus Thin ST500LT012-1DG142, die mit lediglich 5.400 Umdrehungen pro Minute arbeitet. Dass in dieser Preisklasse auch flottere Festplatten möglich sind, beweist etwa das Lenovo ThinkPad Edge E5500 mit einer schnelleren Platte, die 7.200 U/min aufweist. Die durchschnittliche Datentransferrate der Seagate Platte liegt jedoch mit 88 MB/s im guten Durchschnitt. Zum Vergleich: Die Hitachi im ThinkPad Edge schafft hier nur ca. 10 MB/s mehr. Einen Unterschied dürfte der Anwender in dieser Hinsicht jedoch kaum merken - der ist erst bei einer SSD bzw. einem Hybridspeicher spürbar.
Der Intel Chip verfügt über die integrierte Grafikeinheit Intel HD Graphics 5500, die in vielen aktuellen Broadwell CPUs zu finden ist. Natürlich kann diese integrierte Grafik nicht mit einer dedizierten Grafikkarte mithalten. Das muss sie aber auch nicht, denn das Notebook ist für anspruchsvolle Anforderungen schlicht nicht gemacht. Der genügsame Business-Anwender, der lediglich einige Office- und Multimedia-Anwendungen benötigt, wird mit dieser Grafiklösung vollkommen zufrieden sein.
Da das Notebook zum Arbeiten und nicht zum Spielen gemacht ist, kann auch keine große Erwartung an die Spieleleistung gestellt werden. Ohne dedizierte Grafikkarte ist das ohnehin nur sehr beschränkt möglich. Das bestätigt uns auch die Stichprobe mit dem etwas älteren, aber doch 3D-lastigen Strategiespiel Total War: Rome II. Spiele, die nicht mehr ganz aktuell sind, laufen durchaus auf dem E50-80, wenn auch nur mit stark heruntergeschraubten Grafikdetails. In dieser Preisklasse gibt es aber schon Notebooks mit dedizierter Grafikkarte, wie etwa das Acer Aspire E5-473G. Von einem Gaming-Notebook kann dann aber trotzdem noch lange nicht die Rede sein. Akku Dell Inspiron 15R .
Der ULV-Prozessor mit nur 15 Watt an TDP erzeugt relativ wenig Abwärme. Dennoch ist der Lüfter ständig an und auch immer hörbar. Das nicht nur, wenn etwa Leistung abverlangt wird. Schon beim einfachen Arbeiten und Surfen erzeugt das Notebook Geräusche. Mit einem ULV-Prozessor sollte ein 15-Zöller eigentlich nicht derartigen Lärm verursachen. Dass das durchaus möglich ist, zeigt die Konkurrenz mit gleicher CPU: Das Dell Vostro 15 3558 oder auch das Fujitsu Lifebook A555 halten beide ihren Lüfter im Alltagsbetrieb still. Auch wenn es sich hier um ein eher günstige Business Notebook handelt, sollte es ein derartiges Defizit nicht aufweisen. Schließlich ist es fürs lange Arbeiten gemacht.
Der Lüfter ist zwar laut, aber dafür auch effektiv, wie unsere Temperaturmessungen zeigen: Unter voller Last erreicht das Gehäuse zwar stellenweise bis zu 38 °C - das dürfte aber in der Praxis so gut wie nicht vorkommen. An den Handballenauflagen und im Tastaturbereich ist die Wärme absolut ertragbar.

Im Stresstest setzen wir das Notebook mindestens eine Stunde lang unter Volllast. Die Sensoren des CPU melden maximal unkritische 70 °C, während der Takt nahezu immer auf dem Basiswert bleibt.
Die zwei kleinen Stereoboxen gehören nicht zu den Stärken des E50-80. Das müssen sie aber auch nicht. Schließlich handelt es sich um ein Business Notebook und nicht um ein Multimedia-Gerät. Die Lautsprecher liefern daher genau das, was man von ihnen erwartet, nämlich einen klaren und unverfälschten Ton. Für verwöhnte Ohren ist der Klang natürlich nichts, ihm fehlt es am Bass und an der Fülle. Wer hier höhere Ansprüche hat, muss zu einem Multimedia Notebook greifen, das einen Subwoofer integriert hat, oder externe Aktivboxen anschließen.
Eine recht niedrige Energieaufnahme im Idle-Modus gehört zu den Stärken eines ULV-Prozessors. Mit nur etwa 4 bis 7 Watt liegt hier der Stromverbrauch auf dem Niveau der Konkurrenz mit gleicher CPU. Der Vorgänger, das Lenovo B50-30, hat mit einem viel schwächeren Celeron Prozessor keinen geringeren Verbrauch. Die maximale Leistungsaufnahme liegt bei circa 32 Watt - das Netzteil ist damit mit dem maximalen Output von 45 Watt absolut ausreichend.
Lenovo wirbt mit "bis zu 5h Laufzeit". Nun kann eine Bis-zu-Angabe natürlich alles von 0 bis 5 Stunden bedeuten. In unserem praxisgerechten WLAN-Test läuft das E50-80 in etwa 4 Stunden ohne Stromanschluss. Wer auf Kommunikationsmodule verzichtet und den Bildschirm noch weiter dimmt, könnte an die 5 Stunden rankommen. Der Hersteller verspricht daher nicht zu viel.

Im Vergleich mit den Konkurrenzgeräten kann diese Laufzeit jedoch nicht mithalten: Das Dell Vostro 15 3558 etwa kann hier gut 2,5 Stunden mehr aufweisen. Das ist ein Plus von fast zwei Drittel gegenüber dem E50-80. Auch das Fujitsu Lifebook A555 zeigt mit 5 Stunden und 40 Minuten im WLAN-Test einen viel besseren Wert. Das Thinkpad Edge E550 hat zwar nur einen i3-Prozessor, ist auch um etwa 100 Euro günstiger, aber läuft mit 5 Stunden noch eine Stunde mehr ohne Strom.
Da Lenovo bei dem Business-Notebook auf das Premium-Attribut “Thinkpad” verzichtet, haben wir erwartet, viele Qualitätseinbußen vorzufinden, die zugunsten des niedrigen Preises in Kauf genommen werden müssen. Zunächst aber überraschte das qualitativ ordentliche Gehäuse, das solide und gut verarbeitet ist und mit stabilen - nahezu perfekten - Displayscharnieren. Wenn auch das Gehäuse natürlich nicht das hohe Niveau der hochpreisigen Thinkpads erreicht.

Die Anschlussausstattung ist nicht gerade üppig. Immerhin bietet das E50-80 aber die Möglichkeit der Erweiterung mit einer Docking-Station. Für professionelle Anwender sind außerdem Sicherheitsaspekte relevant. Hardwareseitig ist hier lediglich ein Fingerabdruckscanner vorhanden. Ein Verschlüsselungschip etwa ist in dieser Preisklasse nicht drin. Auch was die Software angeht, ist hier lediglich ein Passwort-Manager vom Hersteller vorinstalliert. Auf ein Full-HD-Display muss man beim Preis von 649 Euro verzichten. Wie auch bei der Konkurrenz ist hier lediglich eine Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln vorhanden. Auch mit den anderen Werten, was die Bildschirmqualität angeht, kann das E50-80 nicht punkten. Aber immerhin wurden hier auch keine größeren Defizite diagnostiziert, wie etwa beim Konkurrenten Fujitsu Lifebook A555. Viel bessere Displays sind aber ohnehin meist nur in Geräten mit einem vierstelligen Preis verbaut. Akku Dell Vostro 1015 .
Das Lenovo E50-80 liefert ein recht rundes Bild ab, indem es alles das bietet, was man bei diesem Preis erwarten kann. Als Office-Rechner ist das Notebook durchaus brauchbar, was Leistung und Ausstattung angeht. Es ist daher eine preiswerte Alternative zu den meist viel teureren Business-Geräten.

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