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13/09/2015

Lpatop Akku Acer Aspire S7

Lenovos 10 Zoll großes TAB 2 A10-70 bietet eine sehr ansehnliche Leistung für einen geringen Preis. Das Android-Tablet kommt ohne große Schnörkel daher, besitzt dafür aber ein Full-HD-IPS-Display sowie eine überdurchschnittliche Sound-Qualität.
Vorgestellt wurden das neue Lenovo TAB 2 A10-70 (10 Zoll) sowie das kleinere TAB 2 A8 (8 Zoll) auf dem diesjährigen Mobile World Congress. Das neue Android Tablet ist dabei der Nachfolger des IdeaPad A10 Tablet, das wir letzten Sommer im Test hatten. Lenovo ist natürlich kein Unbekannter auf dem Tablet-Markt und bietet das volle Programm, angefangen bei dem günstigen Android Gerät TAB 2 A7-10 (7 Zoll) für 80 US-Dollar bis hin zu dem ThinkPad 10 mit Windows, welches sich an Geschäftskunden richtet und zwischen 590 und 890 US-Dollar kostet. Im TAB 2 A8 für 120 US-Dollar kommt ein 1,3 GHz schneller MediaTek MT8161 Quad-Core-SoC zum Einsatz.

Zum Zeitpunkt des Tests bietet der chinesische Hersteller zwei günstige A10 Modelle an, die sich lediglich im Hinblick auf die Speicherausstattung unterscheiden: Unser Testgerät für rund 200 US-Dollar bietet 16-GB-eMMC-Speicher, während die 32-GB-Version 20 US-Dollar mehr kostet. Beide Modelle verwenden ein 10 Zoll großes Full-HD-IPS-Display mit einer Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixeln. Damit bewegt sich das Gerät auf Augenhöhe mit Lenovos eigenem Yoga Tablet 2 (mit integriertem Stand) für 250 US-Dollar sowie dem Acer Iconia Tab 10 A3-A30, welches im Internet für etwa 270 US-Dollar gelistet wird.

Einige Konkurrenten, wie beispielsweise das Samsung Galaxy Tab A 9.7, haben deutlich geringere Auflösungen – in diesem Fall nur 1.024 x 768 Pixel – während die Anzahl der Pixel bei anderen Modellen deutlich höher ausfällt. Ein Beispiel dafür ist das High-End-Tablet Samsung Galaxy Tab S 8.4, welches auf seinem 8,4 Zoll großen Panel enorme 2.560 x 1.600 Pixel darstellt, oder auch der Dauerbrenner Apple iPad Air 2 mit 2.048 x 1.536 Pixeln.

Im deutschsprachigen Raum ist das Tablet bisher nur bei vereinzelten Händlern erhältlich und wird auch noch nicht auf der offiziellen Lenovo Homepage gelistet. Neben der hier getesteten Version mit 16 GB für aktuell rund 250 Euro gibt es noch eine LTE-Version mit 16 GB Speicher, die für etwa 310 Euro erhältlich ist. In dieser Version kommt ein MediaTek MT8732 zum Einsatz, der mit einem etwas geringeren Takt von 1,5 GHz betrieben wird. Ansonsten sind die Spezifikation aber identisch.

Das Gehäusedesign ist ziemlich unauffällig, dank der abgerundeten Ecken und Kanten sowie der Kunststoff-Rückseite in "Midnight Blue" aber nicht notwendigerweise langweilig. Eine weiße Farbvariante ist ebenfalls erhältlich. Auf der Rückseite befindet sich ein horizontaler perforierter Streifen, hinter dem sich die Lautsprecher samt Dolby-Atmos-Technologie verstecken. Zudem befindet sich die Kamera in der Mitte dieses Streifens. Der Bildschirmrand auf der Vorderseite ist ziemlich breit. Das hilft zwar nicht dem Design, aber es hat den Vorteil, dass die Finger den Touchscreen beim Halten nicht versehentlich berühren. Das war bei unserem Test des Dell Venue 8 7000 mit seinem sehr dünnen Rahmen noch ein häufiges Problem.

Die Stabilität hinterlässt einen guten Eindruck, und auch Druck auf die Rückseite führt nur zu minimalem Nachgeben. Das gilt prinzipiell auch für die Verwindungssteifigkeit, allerdings wurden unsere Versuche mit Knarzgeräuschen aus der unteren linken Ecke (im Querformat gehalten) quittiert. Die Passungen sind aber genau und die Materialübergänge kaum spürbar.

Wie erwartet ist die Anschlussvielfalt recht eingeschränkt. Man bekommt einen Micro-USB-Anschluss sowie einen Micro-SD-Slot, jedoch keine physikalischen Videoausgänge. Andere – minimal teurere – günstige Geräte, wie z. B. das zuvor genannte Iconia Tab 10 A3-A20 oder Lenovos eigenes Tablet 10, verfügen zusätzlich über einen Mini-HDMI-Anschluss. Der Micro-USB-Anschluss unterstützt USB-OTG und erkannte problemlos unseren Speicherstick. Der Micro-SD-Einschub (bis zu 64 GB) befindet sich hinter einer Klappe hinten links. Dort ist bei entsprechenden Modellen außerdem der Einschub für SIM-Karten platziert.

Die WLAN-Konnektivität wird von einem Dual-Band-Modul bereitgestellt (2,4 GHz 802.11 b/g/n + 5 GHz 802.11 a), das zudem Bluetooth 4.0 unterstützt. Die Verbindung mit unserem Router (Netgear Nighthawk) war kein Problem, und selbst bei einer Entfernung von rund 10 Metern war die Signalqualität noch sehr gut (-57 dBm). Akku Acer Aspire 5742G .

Aktuell bietet Lenovo lediglich die WLAN-Version des TAB 2 A10 an, zukünftig sollte es aber auch ein Modell mit 4G-Konnektivität geben.

Das GPS-Modul unterstützt sowohl Glonass als auch BeiDou und konnte die Position im Freien innerhalb von 30-45 Sekunden mit einer Genauigkeit von rund 7 Metern bestimmen. Der Satfix war im Gebäude fast genauso schnell, aber die Genauigkeit war geringer. Die Qualität des GPS-Moduls ist eine willkommene Überraschung, denn viele andere Geräte brauchen teilweise deutlich länger, bevor die Satelliten gefunden werden.

Die 5-MP-Kamera auf der Vorderseite (fester Fokus) bietet trotz der höheren Auflösung nur durchschnittliche Qualität für ein Einstiegsgerät. Die Bilder zeigen ausreichend viele Details und auch recht akkurate Farben, allerdings kann man deutlich einen violetten Rand erkennen. Bei schlechten Lichtverhältnissen ist die Leistung enttäuschend, da die Bilder aufgrund von starkem Rauschen viel zu dunkel und grobkörnig wirken. Für Videoanrufe oder Selfies reicht die Qualität bei guter Ausleuchtung aber dennoch aus. Der 8-MP-Sensor auf der Rückseite verfügt über einen Autofokus und produziert recht ansehnliche Ergebnisse. Auch auf der Rückseite gibt es keinen Blitz, bei Aufnahmen in Räumen kann es also ebenfalls zu Bildrauschen kommen, und die Bilder bei schlechten Lichtverhältnissen sind erneut zu dunkel. Alles in allem bieten die beiden Kameras eine angemessene Leistung, die – wenn auch nur marginal – andere günstige Tablets übertrifft.

In Anbetracht der Zielgruppe gibt es kein spezielles Zubehör für das Gerät, Lenovo vertreibt jedoch verschiedene universelle Artikel wie eine Tablet-Tastatur von Logitech für 75 US-Dollar oder eine Folio-Schutzhülle für 20 US-Dollar.

Ursprünglich wurde das TAB 2 A10-70 mit Android 4.4 KitKat ausgeliefert, im Juli hat Lenovo aber ein Update auf Version 5.0 veröffentlicht. Auf unserem Testgerät war bereits Lollipop 5.0.1 vorinstalliert. Glücklicherweise hat Lenovo keine großen Änderungen an dem Google Betriebssystem vorgenommen, die Bedienung ist also ziemlich selbsterklärend, und viel Bloatware gibt es auch nicht

Der standardmäßige Garantiezeitraum des TAB 2 A10 beläuft sich auf ein Jahr und kann für zusätzliche 47 US-Dollar auf zwei Jahre verlängert werden.
Der kapazitive Touchscreen des TAB 2 A10 erkennt zuverlässig bis zu 10 Eingaben gleichzeitig.

Lenovo installiert lediglich die normale Android Tastatur, die auch Swype-Eingaben unterstützt. Es ist aber natürlich möglich, andere Tastaturen aus dem Google Play Store zu laden. Dank dem integrierten Pager-Motor steht auch ein haptisches Feedback zur Verfügung, falls man es möchte. Das Tippen auf dem 10-Zoll-Display ist natürlich deutlich angenehmer als bei kleineren Geräten, und es gibt weniger Fehleingaben. Dank der abgerundeten Rückseite lässt sich das Tablet leicht halten, und die leicht gummierte Beschichtung verhindert das Abrutschen. Die physikalischen Tasten bieten zwar nur wenig Rückmeldung und könnten für unseren Geschmack ein wenig größer ausfallen, aber insgesamt erfüllen sie ihren Zweck dennoch recht gut.

Das A10-70 verwendet ein 10,1 Zoll großes IPS-Display mit einer Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixeln und einem Seitenformat von 16:10. Daraus ergibt sich eine Pixeldichte von 224 ppi, was vor allem im Vergleich zu vielen Konkurrenten mit geringeren Auflösungen angemessen ist. Texte und Bilder sind scharf, und man kann auch keine ausgefransten Kanten sehen. Die Farben sind nicht ganz so lebendig wie bei teureren Geräten, aber sollten die meisten Nutzer trotzdem zufriedenstellen.

Wir bestimmen die Helligkeit des Panels über neun verschiedene Quadranten. Das durchschnittliche Ergebnis liegt bei 335 cd/m² und damit auf dem Niveau von vielen anderen günstigen Tablets, fällt aber hinter das Lenovo Yoga Tablet 2 (fast 400 cd/m²) zurück. High-End-Geräte leuchten dennoch deutlich heller: Das Samsung Galaxy Tab S 8.4 übertrifft 500 cd/m², wenn die automatische Helligkeitssteuerung aktiviert ist.

Dank dem sehr geringen Schwarzwert ergibt sich ein erstaunlich hohes Kontrastverhältnis von 1.848:1, wodurch die Wiedergabe von Videos zum Genuss wird. Keines der bisher genannten Tablets kann da mithalten – selbst das Apple iPad Air 2 fällt mit 700:1 deutlich zurück. OLED-Bildschirme wie beim Galaxy Tab S 8.4 haben einen Schwarzwert von 0 cd/m² und damit theoretisch ein unendliches Kontrastverhältnis. Natürlich ist das Tab S 8.4 aber auch deutlich teurer und es hat einen kleineren Bildschirm.

Unsere Analyse mit einem Fotospektrometer und der CalMAN-Software zeigt sehr ordentliche DeltaE-Abweichungen von etwa 4,5 sowohl für die Graustufen als auch die Farben. Selbst bei höheren Sättigungsleveln bleiben die Farben recht akkurat, und es gibt nur einige Ausreißer. Die Farbtemperatur ist mit 7.000 K etwas kühl, aber es gibt praktisch keinen sichtbaren Blaustich.

Im Freien schlägt sich der Bildschirm ganz gut, direkte Sonneneinstrahlung sollte aber in jedem Fall vermieden werden. Die Reflektionen des überaus spiegelnden Displays können trotz der recht hohen Helligkeit nicht kompensiert werden. Im Schatten oder innerhalb von Räumen gibt es jedoch keine Einschränkungen.

Die Blickwinkel sind IPS-typisch sehr gut. Selbst aus sehr flachen Winkeln bleibt der Bildschirminhalt stets perfekt ablesbar, und es kommt zu keinen negativen Effekten wie einem dunkleren Display oder Farbinvertierungen. Es ist daher kein Problem, den Inhalt auch mit mehreren Personen gleichzeitig zu betrachten.

Bei der Ankündigung der neuen Tablets von Lenovo war das TAB 2 A10 noch mit einem 1,5 GHz schnellen MediaTek MT8165 Quad-Core-Prozessor ausgerüstet. Seitdem hat Lenovo aber die Spezifikationen überarbeitet, und laut der Produktseite liegt der Takt jetzt bei 1,7 GHz. Das Tool "Droid Info" bestätigt diesen Wert.

Der SoC unterstützt 64 Bit und basiert auf dem Coretx-A53-Design. Die Leistung sollte für die meisten Anwendungsbereiche wie dem Surfen im Internet oder einfachen Anwendungen ausreichen. Die Geekbench-3-Ergebnisse zeigen, dass sich das TAB 2 A10 auf dem Niveau des Acer Iconia Tab 3 A3-A30 befindet, welches einen Intel Atom Z3736F nutzt. Obwohl sich die Browser-Ergebnisse im Vergleich nicht auszeichnen können, hatten wir nicht das Gefühl, dass sich das Tablet beim Surfen langsam anfühlt. Akku Acer TravelMate 5735Z .

Dank dem Quad-Core-SoC sowie 2 GB Arbeitsspeicher lässt die Systemleistung kaum Wünsche offen – vor allem im Hinblick auf den geringen Preis. Selbst Multitasking war kein großes Problem, und es gab nur selten spürbare Verzögerungen. Die Wiedergabe von Videos war unabhängig von der Videoqualität stets ruckelfrei.

Wie wir bereits in der Einleitung erwähnt haben, bietet Lenovo das TAB 2 10 entweder mit 16 GB oder 32 GB internem Speicher an. Bei unserem Testgerät handelt es sich um die kleinere Variante, bei der nur etwa 10,5 GB für den Nutzer zur Verfügung stehen. Das Upgrade auf 32 GB kostet gerade einmal 20 US-Dollar und ist daher auf jeden Fall empfehlenswert. Es gibt natürlich auch die Möglichkeit, den Speicher via MicroSD-Karte (maximal 64 GB) zu erweitern.

Wir nutzen das Tool AndroBench 3, um die Leistung des eMMC-Flash-Speichers zu überprüfen. Die sequentiellen Leseraten liegen auf dem Niveau von deutlich teureren Tablets, aber die sequentielle Schreibleistung und die zufälligen Lese- und Schreibtransfers sind langsamer als erwartet. Für das Preissegment ist die Leistung aber in Ordnung.
Die integrierte ARM Mali-T760 MP2 läuft mit 500 MHz und ist mit etwas unter 5.800 Punkten in Ice Storm Extreme sicherlich kein Leistungswunder. Bei der reinen Leistung kann es die ARM-GPU einfach nicht mit der Intel HD Graphics (Bay Trail) des Atom Prozessors im Acer Iconia Tab 10 A3-A30 aufnehmen. Acers Tablet erreicht im gleichen Benchmark rund 8.000 Punkte – ein Vorsprung von fast 40 %. Allerdings lassen sich auch komplexere Titel wie Dead Trigger ohne spürbare Ruckler spielen. Simple Titel wie Angry Birds sind selbstverständlich kein Problem.

Im Leerlauf liegen die Oberflächentemperaturen sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite unter 30 °C und es gibt auch keine erkennbaren Hotspots. Während des Sresstests, der sowohl die CPU als auch die GPU gleichzeitig belastet, erwärmt sich die obere linke Ecke (im Querformat) auf maximal 36 °C, was immer noch ein gutes Ergebnis ist und keinen Anlass zur Sorge bereitet. Im Alltag sollten die Temperaturen deutlich geringer ausfallen, allerdings werden die Finger an der linken Hand immer spürbar wärmer sein.

In der Regel erwartet man von günstigen mobilen Geräten einen blechernen und schlechten Klang – was in den meisten Fällen auch zutrifft. Das TAB 2 A10 unterscheidet sich in dieser Hinsicht jedoch, denn die Lautsprecher übertreffen unsere Erwartungen deutlich. Zudem unterstützen die Lautsprecher, die sich hinter dem horizontalen Streifen auf der Rückseite befinden, die Dolby-Atmos-Technologie. Mit aktiviertem Virtual Surround Sound gibt es einen hörbaren Unterschied, und sowohl die Klarheit als auch die Räumlichkeit übertreffen andere günstige Geräte, richtiger 3D-Sound entsteht aber dennoch nicht. Stimmen können zudem etwas schrill klingen, und Bass ist natürlich nicht vorhanden – was durch die immer dünneren Konstruktionen aber auch keine Überraschung ist. Aufgrund der Position der Lautsprecher ändert sich das Klangbild deutlich, wenn man das Tablet auf einen festen Untergrund legt. Bei der Verwendung von Kopfhörern kommt der 3D-Effekt sehr gut zur Geltung. Natürlich könnte man argumentieren, dass Stereo-Sound niemals von hinten kommen sollte – aber vermutlich werden viele Nutzer die Vorteile des aktivierten Sound Virtualizers schätzen.

Für unseren WLAN-Test stellen wir die Hintergrundbeleuchtung auf 150 cd/m² ein – im Fall des TAB 2 A10 rund 50 % der maximalen Helligkeit – und führen dann unser WLAN-Skript aus. Das Tablet hält mit seinem 7.200-mAh-Akku etwa 8,5 Stunden durch, was durchaus ein angemessenes Ergebnis ist und auf dem Niveau des Acer Iconia Tab 10 A3-A30 liegt. Samsungs Galaxy Tab A 9.7 spielt hier mit mehr als 14 Stunden in einer anderen Liga, aber die meisten Nutzer sollten einen normalen Tag abseits der Steckdose überstehen.

Für Verwunderung sorgte das Ergebnis für die minimale Laufzeit, denn es war sehr ähnlich zum WLAN-Test, obwohl die Helligkeit auf 100 % eingestellt war. Der SoC scheint während dem Stresstest deutlich zu throttlen und schwankt schnell zwischen 500 MHz und 1,7 GHz. Unsere Benchmarks haben jedoch eine ordentliche Leistung ermittelt, es besteht also kein Grund zur Sorge. Das Ergebnis von 436 Minuten in der nachfolgenden Tabelle wurde mit dem GFXBench Battery Test bestimmt.

Das Lenovo TAB 2 A10 ist ein gutes 10,1-Zoll-Tablet und bedeutet einen deutlichen Fortschritt gegenüber dem Vorgänger IdeaPad A10 Tablet. Man erhält eine helles IPS-Display mit der Full-HD-Auflösung, einen ordentlichen Quad-Core-SoC sowie überdurchschnittliche Lautsprecher. Trotz dem ziemlich simplen Äußeren ist die Verarbeitung in Ordnung, allerdings können die Knarzgeräusche beim Hantieren mit dem Tablet auf Dauer nervig werden. Wir hätten uns außerdem einen Videoausgang gewünscht, da die Multimedia-Fähigkeiten so ein wenig eingeschränkt sind. Zum Zeitpunkt dieses Tests kostet das Tablet etwa 180 US-Dollar bei Amazon, unserer Meinung nach ein ziemliches Schnäppchen. Akku Acer Aspire S7 .

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10/09/2015

Laptop Ersatzakku IBM ThinkPad T60

Wer mit dem Gedanken spielt, sich das neue HP-Convertible im ungewöhnlichen 15-Zoll-Format zuzulegen, sollte Geduld mitbringen, denn die lahme Festplatte bremst das System unnötig aus. Auch ein hochwertiger Screen sollte nicht auf der Prioritätenliste stehen. Aber zum Glück gibt es auch Positives zu berichten.
Neben Toshiba und Asus ist HP einer der wenigen Hersteller, der schon seit geraumer Zeit immer wieder Convertibles mit einem um 360 ° umklappbaren Touchdisplay auch im für diese Klasse ungewöhnlichen 15-Zoll-Format anbietet. Die Konstruktion erlaubt eine alternative Nutzung als Tablet, wobei sich Tastatur und Touchpad dann an der Unterseite befinden, was trotz automatischer Deaktivierung gewöhnungsbedürftig ist. Ein weiterer Vorteil des Konzepts sind die verschiedenen Modi zwischen den beiden Endzuständen. So können die 360-Grad-Convertibles z. B. wie ein Zelt aufgestellt werden, zudem lässt sich der Neigungswinkel bei der Verwendung als Tablet auf dem Tisch genau an die Bedürfnisse anpassen. HP preist auf seiner Seite zu den x360-Notebooks verschiedene Modelle in unterschiedlichen Größen und Ausstattungsvarianten an. Das Testgerät mit dem "15-w" im Namen wird offenbar zurzeit nur in der uns vorliegenden Variante angeboten, obwohl HP etwas versteckt von einem optionalen Full-HD-IPS-Screen spricht.

Noch seltener als das nur begrenzt mobile 15-Zoll-Format ist bei dieser Notebookklasse eine dedizierte Grafikkarte wie die im Testgerät verbaute Nvidia GeForce 930M anzutreffen. In der Regel wird auf eine On-Chip-GPU gesetzt und so einer möglichst flachen Bauform und dem potenziell geringeren Gewicht der Vorzug gegeben. Leistungsmäßig über der Grafikkarte der unteren Mittelklasse rangiert der Hyperthreading-Dualcore Intel Core i5-5200U, der von nicht eben üppigen 4 GB Single-Channel-RAM unterstützt wird. Auch sonst gewinnt die Ausstattung keine Preise, als Beispiele seien die nur 500 GB fassende, herkömmliche Festplatte sowie die eingeschränkte Anschlussvielfalt zu nennen. Punkten kann der Notebook-Akrobat hingegen, wie auch schon die von uns getesteten Vorgänger wie das HP Envy 15-u001ng x360, mit einem schicken Metallgehäuse.

Alle Vergleichsgeräte für diesen Test setzen auf dasselbe Gehäusekonzept. In ähnlichen Preis- und Gewichtsregionen rangieren die beiden schon älteren, inzwischen aber mit aktualisiertem Broadwell-Innenleben erhältlichen Asus-Convertibles Transformer Book Flip TP500LN und TP550LA-CJ070P. Dazu gesellt sich der leichtere 14-Zöller Lenovo Yoga 3 14 mit Nvidia 940M und SSD für rund 1.000 Euro sowie das im August 2014 mit rund 1.250 Euro erheblich teurere Toshiba Satellite Radius 15 P50W-C-102, das ebenfalls über eine SSD verfügt. Während im Testgerät und im Transformer Book TP550LA TN-Panels mit 1.600 x 900 bzw. 1.366 x 768 Pixeln ihren Dienst verrichten, sind die anderen Convertibles mit Full-HD-IPS-Bildschirmen ausgestattet.
Wir können uns nicht festlegen, ob das Gehäuse des immerhin 2,3 kg schweren HP Envy 15 x360 tatsächlich aus Aluminium besteht oder nur mit entsprechenden Oberflächen versehen wurde. Look & Feel sowie die hohe Verwindungssteifheit sprechen für die erstgenannte Annahme. Auf jeden Fall hinterlässt das silberne, dezente Brushed-Metal-Finish (HP: "Horizontales Haarlinienmuster"), das die Oberseite der Base sowie den Deckel ziert, einen sehr edlen Eindruck und ist zudem kaum empfänglich für Fingerabdrücke. Dominiert wird die Optik durch die HP-typischen, konsequent abgerundeten Ecken, die sich überall am Gehäuse wiederfinden. 
Die farblich identische Wanne zieht sich bis bis zur Oberkante der Base hoch und bildet deren äußeren Abschluss. Darin eingelassen ist eine die Tastatur umgebende Platte, die entfernt werden kann, wenn man einige Schrauben an der Unterseite löst. Hier zeigte sich der einzige, kaum nennenswerte Verarbeitungsmangel, den wir feststellen konnten, denn die Abdeckung ist nicht hundertprozentig sauber eingepasst. Der angenehm steife und bei ruckartigen Bewegungen nur kurz nachschwingende Deckel lässt sich gerade noch mit einer Hand öffnen, die Base verliert dabei aber schon die Bodenhaftung. Klappt man den Deckel um 315 ° um und legt das Convertible auf die Tastatur, nimmt der Touchscreen einen ergonomischen Winkel von 45 ° zum Tisch ein (Stand-Modus) und lässt sich so sehr gut bedienen. Hier bewähren sich die etwas stramm eingestellten, solide wirkenden Scharniere: Tippt man sanft auf dem Bildschirm herum, schwingt dieser allenfalls geringfügig nach.

Wie im Hinblick auf die flache Bauweise nicht anders zu erwarten war, muss man sich in Sachen Anschlüsse mit dem Mindeststandard zufrieden geben. Immerhin hat es für einen Gigabit-Ethernet-Port sowie 2 x USB 3.0 (rechts) und 1 x USB 2.0 gereicht. Auf der wichtigeren rechten Seite befinden sich alle Anschlüsse hinten, sodass eingesteckte Kabel und USB-Sticks etwa bei der Benutzung einer externen Maus weniger stören.

Wer die Windows-Taste vermisst, findet das Knöpflein rechts zwischen USB- und Audio-Port, während der On/Off-Button ganz hinten links und die Lautstärkewippe zusammen mit dem SD-Kartenslot links vorne angebracht sind. Die Zusammenarbeit mit der externen USB-3.0-Festplatte des Autors gelang nicht optimal. Selten kamen wir überhaupt nur in die Nähe sonst üblicher Übertragungsraten beim Kopieren großer Dateien von knapp 100 MB/s.

Auf Dualband-WLAN sowie den aktuellen ac-Standard ("Gigabit-WLAN") muss man leider verzichten; das eingebaute Modul Realtek RTL8723BE beherrscht nur das oft stark überlaufene 2,4 GHz-Band und die Standards 802.11b/g/n. Im individuellen Testsetup des Autors präsentierte das Envy eine eher durchwachsene Leistung und konnte das maximale Übertragungstempo der DSL-Leistung bei zunehmender Entfernung vom Router durch ein Treppenhaus nicht so lange aufrechterhalten wie die meisten anderen Notebooks. Zudem kam es zu ungewöhnlich starken Schwankungen des Durchsatzes. Für besonders grenzwertige WLAN-Empfangsbedingungen können wir unseren Kandidaten nicht empfehlen, unter normalen Bedingungen sollten aber keine Probleme auftreten.

Neben dem obligatorischen Netzteil finden sich im schlichten Karton nur noch die üblichen Einrichtungs- und Supporthinweise. Auf der HP-Produktseite findet sich allerlei Zubehör, aber keines, das speziell für das Testgerät entworfen wurde. Erstehen kann man dort u. a. eine weiße HP Spectrum Hülle, 15,6 Zoll für 24,99 €. 
Wie schon unter "Gehäuse" erläutert, muss die eingelassene Oberseite der Base entfernt werden, wenn man an die Innereien herankommen möchte. Dazu müssen mindestens vier freiliegende Schrauben an der Unterseite gelöst werden, es kann aber sein, dass sich unter einigen Gummikappen und den Füßen noch weitere befinden. Auch der Akku ist nicht zugänglich. Man darf sich also schon bei einfachsten Wartungsarbeiten entscheiden, ob man entweder einen kostenpflichtigen Herstellerservice in Anspruch nimmt oder selbst zum Schraubendreher greift und so Gewährleistung und Garantie aufs Spiel setzt. Ersatzakku Lenovo IdeaPad Z560 .

HP bietet "ein Jahr eingeschränkte Garantie auf Teile, Arbeitszeit und Abhol- und Lieferservice". Erwirbt man ein HP Care Pack für stolze 117,81 €, verlängert sich der Zeitraum um ein Jahr, in dem auch Zusatzleistungen wie Telefonsupport zur Verfügung stehen.
Seine ungewöhnliche Breite lässt zunächst vermuten, dass es sich beim tastenlosen Clickpad um ein HP Control Zone Trackpad mit mehreren Zonen handelt, dem ist aber nicht so, denn die in diesem Video beschriebenen Sonderfunktionen fehlen. Stattdessen kommt ein von vielen Notebooks bekannter Synaptics-Treiber zum Einsatz, der ausreichende Konfigurationsmöglichkeiten für Gesten mit bis zu vier Fingern mitbringt. Am äußeren Rand gibt es einen recht breiten Bereich, der nicht mehr berührungsempfindlich ist. Die tatsächlich nutzbare Fläche verringert sich dadurch deutlich.

Am Gleitverhalten der fast völlig glatten Oberfläche hatten wir auch bei leicht feuchten Fingern nichts auszusetzen. Auch schnelle Bewegungen wurden nachvollzogen, Drag & Drop durch Doppeltipp und Halten funktionierte einwandfrei, Präzision und Ansprechverhalten boten keinen Anlass zur Klage. Das gilt ebenso für die kurzhubigen, eher weich abgestimmten Ersatz-Maustasten mit ihrem gut spürbaren Druckpunkt.
Der technisch einwandfrei funktionierende Touchscreen erkennt bis zu zehn Berührungen gleichzeitig, setzte dem nicht völlig trockenen Finger des Testers beim Darüberstreichen aber einen sehr unangenehmen Reibungswiderstand entgegen. Die Haut haftete gleichsam am Glas und wollte den Bewegungen des Fingers nicht so recht folgen. Da die Oberfläche dem Tester die Fingerbedienung (von einfachem Tippen abgesehen) komplett vermiest hat, gibt es einen Abzug in der Teilnote.

HP spendiert dem Envy 15 x360 eine optisch perfekt angepasste, silberne Inseltastatur mit flachen, rutschhemmenden Tasten, die nur über einen geringen Hub und einen minimal abgefederten Anschlag verfügen. Der knackige, ausreichend weit vom Anschlag entfernte Druckpunkt vermittelt ein deutliches Feedback. Haut man in die Tasten, äußert sich das Anschlaggeräusch in einem Klacken, das bei den größeren Keys lauter ausfällt als bei den kleinen. Auffallend laut ist das Keyboard zwar nicht, eignet sich aber nur eingeschränkt für lärmsensible Umgebungen.

Durchbiegen lässt sich die Konstruktion mit realistischem Kraftaufwand nicht. Die Beschriftung der in der Standardeinstellung als zweite Belegung über die Fn-Taste erreichbaren Funktionstasten mit "F1" bis "F12" ist viel zu winzig ausgefallen. Ungleichmäßig wirkt die einstufige, weiß-bläuliche Tastaturbeleuchtung, die den Kontrast der eigentlich dunklen Beschriftungen nur in wirklich dunklen Umgebungen erhöht.

Obwohl gerade im Tablet-Modus eine gute Blickwinkelstabilität gefragt wäre, hat HP sich für ein (spiegelndes) TN-Panel entschieden, was in dieser Hinsicht keine großen Hoffnungen aufkommen lässt. Die noch akzeptablen 1.600 x 900 Pixel (16:9) ergeben, verteilt auf 15,6 Zoll, nicht mehr ganz zeitgemäße 118 ppi. An der Bildschärfe hatten wir aus dem üblichen Betrachtungsabstand von etwa einem halben Meter nichts auszusetzen. Nähert man sich dem Bildschirm weiter, wirkt die Darstellung aber teilweise etwas pixelig.

Auch in Sachen Helligkeit kommt keine Freude auf. Wir erwarten selbst bei günstigeren Notebooks als dem Testgerät eine Helligkeit von mindestens 200 cd/m2, die vom eingesetzten Display allerdings überwiegend verfehlt wird. Von unseren Vergleichsgeräten ist nur das Transformer Book Flip TP500LN noch dunkler; eine sehr gute Helligkeit bietet nur das Toshiba. Wie eingangs erwähnt, besteht die Möglichkeit, auf eine Full-HD-IPS-Variante auszuweichen. Wohl nur theoretisch, denn aktuell fehlen vergleichbare Angebote. Obwohl die gemessene Ausleuchtung mit 82 % nur mittelmäßig ausfällt, sind uns auf einem schwarzen Bild keine Wolken oder Screen Bleeding aufgefallen.
Einer der wenigen möglichen Vorteile von TN-Panels ist ein niedriger Schwarzwert. Leider patzt das Display auch hier. Die viel zu hohen 0,51 cd/m2 decken sich mit dem Eindruck, dass von wirklich sattem Schwarz kaum die Rede sein kann. Aus der geringen Leuchtkraft ergibt sich zusammen mit dem zu hellen Schwarz ein überaus bescheidener Kontrast von nur 359:1. Das schon erwähnte Toshiba kommt auf 1.172:1. Unser Yoga 3 ist zwar nicht das hellste Gerät, schafft aber aufgrund des sehr niedrigen Schwarzwertes von 0,21 cd/m2 ebenfalls ausgezeichnete 1.138:1.

In einem massiven Blaustich resultiert die TN-typisch schlechte Farbdarstellung mit durchschnittlichen DeltaE-Werten von bis zu 14. Abhilfe könnte das im Kasten verlinkte ICC-Profil schaffen. Werfen wir noch einen Blick auf die zumeist nur für engagierte Bildbearbeiter relevante Farbraumabdeckung. Die selbst für TN-Verhältnisse sehr schwachen 34 % des großen AdobeRGB-Farbraums (sRGB: 54 %) runden das insgesamt niederschmetternde Bild vom Screen ab.

Das Testgerät ist aufgrund des Gewichts und der Größe nicht unbedingt für den Einsatz im Freien prädestiniert. Falls doch mal ein Außeneinsatz auf der Agenda steht, sollte man sich zumindest an hellen Tagen auf eine Geduldsprobe einstellen, denn die geringe Helligkeit zeichnet zusammen mit der stark spiegelnden Oberfläche für eine schlechte Ablesbarkeit verantwortlich, die sich nur durch eine sehr sorgfältige Positionierung vermeiden lässt.

Wie man an unserer Collage erkennen kann, haben wir es hier mit einer katastrophalen Blickwinkelstabilität zu tun, bei der selbst nur vertikal verschobene Einblickwinkel nicht nur einen ungewöhnlich starken Abfall von Kontrast und Helligkeit nach sich ziehen, sondern sich sogar schon in verfälschten Farben niederschlagen. Schaut man von oben oder unten auf den Bildschirm, gerät die Darstellung vollends zu einem schlechten Witz. Insbesondere in Hinblick der aufgrund des speziellen Scharnieres zahlreichen Einsatzmöglichkeiten, trifft die Wahl dieses Displaytyps bei uns auf Unverständnis.

Der sparsame Intel Core i5-5200U mit zwei physischen Kernen, Hyperthreading und einen Takt von 2,2 - 2,7 GHz ist einer der verbreitetsten Broadwell-Prozessoren und eignet sich wegen seiner niedrigen TDP von 15 Watt auch für kompakte und flache Note- bzw. Ultrabooks und Convertibles. Durch die neue 14-Nanometer-Fertigung und kleine Verbesserungen der Architektur verbraucht die CPU im Vergleich mit dem direkten Haswell-Vorgänger i5-4200U (2 x 1,6 - 2,7 GHz, Hyperthreading, TDP 15 W) bei auch wegen der etwas höheren Frequenzen um 5 bis 15 % gesteigerter Leistung weniger Energie. Sie integriert die sparsame Intel HD Grafik 5500, die dank Optimus-Technologie automatisch für weniger anspruchsvolle (2D-)Grafikberechnungen genutzt wird.

Bei Auslastung beider Kerne liegt der spezifizierte Maximaltakt bei 2,5 GHz, die in unserer Cinebench-15-Schleife auch durchgehend gehalten wurden. So stellt man sich eine perfekte Turbo-Ausnutzung vor. Demzufolge liegt die gemessene Leistung exakt auf dem erwarteten Niveau. Das zeigt schon das Diagramm unten, denn die Geräte im Feld sind alle mit diesem Prozessor oder dem vergleichbaren i5-4210U ausgestattet, der erwartungsgemäß minimal zurückfällt. Ohne Stromnetz ändert sich an der Leistung nichts. Ersatzakku IBM ThinkPad T60 .

Es mag sich zumindest in den etwas erratischen Ergebnissen des ohnehin nur begrenzt zuverlässigen PCMark 8 nicht niederschlagen, aber subjektiv hat das HP Envy 15-w000ng x360 den Tester vor allem wegen seiner für heutige Verhältnisse sehr zähen Bedienung enttäuscht. Schuld ist die unterirdische Performance der herkömmlichen HDD, auf die wir unten näher eingehen. Immer wieder kam es zu nervigen Verzögerungen. Leider verfügt das Envy auch nur über 4 GB RAM, sodass häufiger auf die Auslagerungsdatei zugegriffen werden musste, was das System zusätzlich ausbremste.

Lässt man den PCMark 8 außer Acht, sticht besonders der Score des Asus Transformer Book Flip TP500LN ins Auge. Der liegt trotz vergleichbarer Kernkomponenten inklusive herkömmlicher Festplatte satte 56 % über dem des Testgerätes. Das Lenovo Yoga 3 profitiert ganz klar von seiner SSD. Somit wird unser subjektiver Eindruck vom PCMark 7 bestätigt.

Eine desaströse Vorstellung liefert die verbaute Hitachi Travelstar Z5K500 mit bescheidenen 500 GB Kapazität und 5.400 rpm ab. Nachvollziehbar ist das nicht, denn in anderen Notebooks schafft die Platte teilweise erheblich höhere Übertragungsraten. Wir haben auch keinerlei Einstellungen gefunden, die Einfluss auf die HDD-Performance haben könnten. Bremst hier vielleicht der nicht abschalt- aber durchaus deinstallierbare HP 3D DriveGuard? Schaut man sich die durchschnittliche sequenzielle Leseleistung laut HD Tune an, platziert sich die HDD unter den langsamsten vier Modellen, die wir in den letzten zwölf Monaten gemessen haben. Im Aldi-Notebook Medion Akoya E7416 kommt die Platte auf immerhin 90 MB/s.

Bei den anderen Werten orientieren wir uns am CrystalDiskMark 3.0, der uns weiter durch das Tal der Tränen begleitet. Wichtig für OS- und Programmstarts ist die Leistung beim Einlesen kleiner, verteilter Datenblöcke (4K Read), und auch hier reicht es im selben Feld wieder nur für einen Platz unter den letzten drei Geräten. Beim 4K-Einlesen mit mehreren Threads gleichzeitig (4K QD32 Read) sieht es kaum besser aus. Vergleicht man die HDD-Performance des Testgerätes mit der der Vergleichsgeräte im Test, kann sich jedes einzelne in jeder Disziplin mit teilweise erheblichen Vorsprüngen absetzen.
Bei der Nvidia GeForce 930M (GM108-Chip) handelt es sich um eine Grafikkarte der unteren Mittelklasse aus der aktuellen Generation, die ebenso wie die ihr sehr ähnliche, aber höher taktende und etwas schnellere 840M auf der Maxwell-Architektur basiert und DirectX 11 beherrscht. Unser Testgerät bringt den maximalen Speicherausbau von 2 GB dediziertem, mit 1.800 MHz taktendem DDR3-RAM mit, das über einen 64 Bit schmalen Bus angebunden ist. Dank integrierter PureVideo HD Video-Engine (VP6) verschluckt sich die 930M auch an 4K-Videos nicht. Obwohl unser Exemplar laut GPU-Z mit 928 MHz (Turbo: 941 MHz) getaktet sein soll, kamen die Takte im FurMark-Stresstest nicht über 900 MHz hinaus.

Die mit den 3DMarks 11 und 2013 gemessene Performance liegt genau auf dem Niveau, das auch die wenigen bisher gemessenen 930M-Karten in anderen Notebooks erreichen. Während die Intel HD 4400 im Asus Transformer Book Flip TP550LA-CJ070 im 3DMark 11 mit einer Minderleistung von 59 % weit zurückfällt, kann die 940M im Lenovo Yoga 3 sich einen kleinen Vorsprung herausarbeiten. Von den Benchmarks des 3DMark (2013) passt am besten Cloud Gate zur Leistungsklasse der 930M. Hier liegt sie mit der 840M im Asus Transformer Book Flip TP500LN und der 940M im Yoga auf Augenhöhe. Im Akkubetrieb vermindert sich die Performance nicht.

Aktuelle, grafisch anspruchsvolle Titel bewältigt die 930M im HP Envy 15-w000ng x360 allenfalls in mittleren Presets bei 1.366 x 768 Pixeln. Grafikkracher wie The Witcher 3, Evolve oder das extrem leistungshungrige Assassins Creed: Unity werden selbst in den hässlichen Minimaleinstellungen kaum noch flüssig dargestellt. In hohen oder höchsten Einstellungen bei 1.366 x 768 oder Full-HD kann man etwa Games wie F1 (2014), die Fifa-Titel oder das beliebte Dota 2 zocken. Welche Spiele auf welchen mobilen Grafikkarten flüssig laufen, kann man in unserer FAQ-Sektion nachlesen.
Unabhängig vom gewählten Energiesparprofil läuft der Lüfter des HP Envy 15 x360 immer, ist im Idle-Betrieb aber erst herauszuhören, wenn man sich dem Gerät auf mehr als vielleicht 50 cm nähert. Nach Aktivierung des Profils "Höchstleistung" erzeugten wir mittels Prime95 eine dauerhaft hohe CPU-Auslastung, die nach etwa eineinhalb Minuten zu einer ruckartigen Erhöhung der Drehzahl führte. Nun war auch aus größerer Entfernung deutlich ein Rauschen zu vernehmen, das den Tester kaum störte und sich nach Zuschaltung von FurMark nochmals steigerte, ohne wirklich lästig zu werden. Da auch keine Nebengeräusche auftraten, konnte sich der Autor mit der Geräuschkulisse gut anfreunden. Die anderen Convertibles im Feld sind im Idle-Betrieb ähnlich leise, werden bei maximaler Last aber vom Testgerät übertönt.
Geht man davon aus, dass das Notebook am ehesten auf dem Tisch steht, wenn fordernde Spiele und Software zum Einsatz kommen, spielen die Temperaturen an der Unterseite, wo stellenweise schon recht warme 41 °C gemessen wurden, keine große Rolle. Wichtiger ist hier die Handballenablage, die in keinem Lastzustand über angenehme 31 °C hinauskam. Hält man das Envy 15 x360 im Tablet-Modus in der Hand und berührt dabei die Keyboard-Fläche, wird man maximal mit Körpertemperatur konfrontiert.

Auch die verschärfte und schon unrealistische Auslastung der CPU mit dem Stresstest Prime95 konnte die bis hierhin perfekte Turbo-Ausnutzung nicht aus dem Tritt bringen, wieder lagen die Takte wie festgenagelt bei der Zwei-Kern-Turbofrequenz von 2,5 GHz. Über völlig harmlose 69 °C kam die Temperatur dabei nicht hinaus. Die stieg zwar nach Zuschaltung des GPU-Stresstests FurMark auf bis zu immer noch unkritische 86 °C an, der Prozessor verharrte aber trotzdem bei — wer hätte es gedacht — 2,5 GHz. Besser geht's nicht.

Mit einer besonders hohen Maximallautstärke kann das Envy nicht aufwarten, für die Beschallung kleinerer Räume reicht es aber. Das Klangbild bei der Wiedergabe verschiedener Musikstücke (Preset: Musik) präsentierte sich wohl auch dank Bang & Olufsen Sound durchaus ausgewogen, nur selten leicht schrill und trotz der physikalisch bedingten Unfähigkeit der Speaker, echte Bässe zu produzieren, sogar einigermaßen dynamisch. Die erforderliche Kompression sorgt allerdings besonders bei Songs mit hohem Dynamikumfang für eine ein wenig gequetscht klingende Wiedergabe. Die Fläche der Madonna-Songs vom Album Ray Of Light konnten die Speaker nicht reproduzieren. Alles in allem schlug sich das Envy bei Musik, Filmen und Games so gut, dass nicht sofort der Ruf nach externen Wiedergabegeräten laut werden dürfte.
Zieht man gleich große Notebooks mit dem i5-5200U als Vergleichsbasis heran, ergibt sich je nach Lastzustand ein etwas uneinheitliches Bild des Stromverbrauchs. Auf jeden Fall sind 0,3 Watt im Standby zu viel. Bei Idle min sowie Idle avg gehört unser Envy 15 x360 zu den sparsamsten Geräten und ordnet sich bei den übrigen Lastzuständen im Mittelfeld ein. Von den Vergleichsnotebooks fällt vor allem das Asus Transformer Book Flip TP500LN durch seinen vergleichsweise hohen Verbrauch auf. Das 65-Watt-Netzteil hat genug Reserven, um das Testgerät auch beim Spielen noch nebenher aufzuladen.
Schauen wir uns zunächst die Akkukapazitäten der Notebooks im Test an: Envy 48 Wh, Yoga 47 Wh, Radius 45 Wh, TP500LN 48 Wh, TP550LA 38 Wh. Vergleichbar mit dem Testgerät sind also die ersten drei. Im Idle-Betrieb holt unser Envy 15 x360 mit einem sehr guten Ergebnis den zweiten Platz. Hier und auch unter Last fällt das TP500LN mit auffällig kurzen Laufzeiten aus der Reihe. Den praxisnahen WLAN-Test nach dem neuen Verfahren (Wie wir testen) kann das Envy mit sehr knappem Vorsprung für sich entscheiden. Insgesamt kann man dem Testgerät mit Ausnahme der mittelprächtigen 107 Minuten unter Last auch im Gesamtvergleich sehr gute Akkulaufzeiten attestieren.
Das Highlight des flexiblen Convertibles HP Envy 15-w000ng x360 ist zweifellos sein repräsentatives, solides und gut verarbeitetes Gehäuse. Wenn man von der gleitfeindlichen Oberfläche des Touchscreens absieht, wissen auch die Eingabegeräte zu überzeugen. Leider vermiest einem der auch insgesamt unterirdische Bildschirm die Nutzung im Tablet-Modus, wo die praktisch nicht vorhandene Blickwinkelstabilität besonders wichtig gewesen wäre. Viel besser schaut es dann wieder mit der gemessenen (!) Leistung aus. Die Turbo-Ausnutzung gelingt perfekt, die Kerntemperaturen bleiben niedrig, die Geräuschkulisse unter Last ist zwar nicht ganz ohne, stört aber kaum. Dank dedizierter GeForce 930M kann man auch viele aktuelle Spiele mit grafischen Einschränkungen zocken.
Eine Kaufempfehlung können wir für das Envy 15 x360 in der uns vorliegenden Ausstattung nicht aussprechen. Zu groß sind die Einschränkungen des eingesetzten Displays und der langsamen Festplatte. Ersatzakku Lenovo ThinkPad T410 .

Als Alternative raten wir spielfreudigen Interessenten stattdessen zum nicht viel teureren, mobileren und mit einem IPS-Full-HD-Monitor sowie der schnelleren GeForce 940M und einer SSD ausgestatteten 14-Zöller Lenovo Yoga 3 in der Variante 80JH0035GE. Das hat zwar trotz ordentlicher 81 % Gesamtwertung auch einige Macken, dürfte dem Besitzer aber mehr Freude machen als das Envy. Wenn man sich die Wertungen der Convertibles im Test so anschaut, besteht offensichtlich nicht nur bei HP Verbesserungsbedarf.

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05/09/2015

Neuf Asus X53S Akku kaufen

Beim Vorgänger gab es einen Aluminiumdeckel, das neue Dell Inspiron 17-5758 ist nun großteils aus Kunststoff. Dafür gibt es aktuelle Broadwell-CPUs und eine dedizierte Grafikkarte. Reicht das aus, um die magere Anschlussausstattung zu verzeihen?
Es ist ungefähr ein Jahr her, da hatten wir das Dell Inspiron 17-5748 im Testlabor, nun steht der Nachfolger auf der Matte. Das Dell Inspiron 17-5758 hat nicht nur die vorletzte Nummer in der Bezeichnung geändert, sondern bietet auch ein überarbeitetes Gehäuse, die neue Intel-Prozessoren-Generation und auf Wunsch sogar einen matten Bildschirm.

Preislich ist unser Modell des aktuellen Inspiron 17 aus der 5000er-Serie um 100 Euro teurer als das vergleichbare Modell vom letzten Jahr, das allerdings auch ohne dedizierte Grafikkarte auskommen musste. Das günstigste aktuelle Modell mit Intel-Pentium-Prozessor startet bei 449 Euro.

Weitere große Broadwell-Notebooks in dieser Preisklasse sind das HP Pavilion 17 oder das Asus F751LB. Um einen Vergleich zur Haswell-Generation ziehen zu können, nehmen wir noch das Acer Travelmate P276 dazu. Alle Vergleichsnotebooks beinhalten ebenfalls eine dedizierte Grafikkarte.

Vergleicht man das kürzlich getestete Dell Inspiron 15-5558 mit unserem Testgerät, so ist bis auf die Größe fast kein Unterschied beim Gehäuse feststellbar. Der Deckel des Vorgängers war noch aus Metall gefertigt, beim neuen Inspiron 17 5000 findet sich dort Kunststoff mit dezentem Rautenmuster. Der Deckel sieht auch beim neuen Modell recht hochwertig aus, Druck von hinten kann er aber nicht ganz vom Flüssigkristall des Bildschirms fernhalten. Auch Druck direkt auf den Bildschirm wird im Flüssigkristall sichtbar. Außerdem lässt sich der große Bildschirm recht leicht verwinden.

Rund um die Tastatur findet sich beim Dell Inspiron 17-5758 nun eine gummierte Oberfläche, die sich gut anfühlt, allerdings auch anfällig für Fingerabdrücke ist. Auch die Basis des Notebooks lässt sich recht leicht verwinden und knarzt dann leise. Auf Druck geben die Ecken leicht nach. Die Tastatur hebt sich farblich deutlich von der Umgebung ab und sitzt etwas tiefer im Gehäuse.

Das Dell Inspiron 17-5758 ist etwas schlanker als sein Vorgänger und misst nur noch maximal 24 Millimeter in der Bauhöhe. Achtung: Die Größenangaben auf Dells deutscher Website sind aktuell nicht korrekt.

Insgesamt ist der Eindruck gemischt: Die verwendeten Materialien finden wir gut, die Stabilität des Geräts könnte aber höher sein.

Beim den früheren Dell Inspiron 17 der 5000er-Serie mussten wir die geringe Anschlussvielfalt für ein 17,3-Zoll-Notebook monieren und auch dieses Jahr ändert sich daran nichts: Immer noch gibt es lediglich zwei USB-3.0-Anschlüsse und einen USB-2.0-Anschluss an der linken Gehäuseseite. Mit Audiokombiport, LAN-Anschluss, HDMI-Port und Kartenleser ist die gleiche, etwas magere Ausstattung wie beim Vorgänger vorhanden.Asus A32-K55 Akku .

Immerhin wurden die Ports aber etwas besser auf die linke und rechte Seite verteilt, so dass sich Anschlussstecker nicht mehr so leicht im Weg sind. Ärgerlich ist hingegen, dass wie beim Dell Inspiron 17-5748 auch diesmal die USB-Ports alle im vorderen Bereich der Seiten liegen, so dass man beim Mausanschluss oft ein störendes Kabel auf dem Mauspad liegen hat. Die Rückseite sowie die Vorderseite bleiben frei von Anschlüssen.

Ein Gigabit-LAN-Modul ist auch dem Dell Inpiron 17-5758 nicht vergönnt: 100 MBit sind der maximale Datendurchsatz. Dafür gibt es nun auch beim 17,3-Zöller der Inspiron-5000er-Reihe WLAN nach Standard 802.11ac und man kann sowohl das 2,4-GHz-Band, als auch das 5-GHz-Band nutzen.

Der WLAN-Empfang ist auch in zehn Metern Entfernung zum Router und durch drei Wände hindurch noch sehr gut: Das Signal ist vollständig vorhanden und der Seitenaufbau geht recht flott vonstatten.

In der Packung finden sich lediglich der Laptop, ein Akku, sowie das Netzteil mit Anschlusskabel. Vielfältiges Zubehör ist auf Dells Website vorhanden, allerdings kaum speziell an das Inspiron 17 der 5000er-Serie angepasst. Ein passendes Ersatznetzteil bekommen Sie für 75 Euro, einen passenden Rucksack für 70 Euro. Einen portablen Energiespeicher zum Aufladen unterwegs gibt es für 140 Euro.

Auch bei unserem aktuellen Testgerät lässt sich, wie beim Vorgänger, der 4-Zellen-Akku entnehmen und jederzeit austauschen. Um den Akku zu schonen, kann man das Gerät auch ohne Batterie betreiben. Im vorderen Bereich des Notebooks findet sich an der Unterseite eine große Wartungsklappe, die sich durch das Entfernen von nur zwei Schrauben lösen lässt. Dann hat man Zugriff auf die wichtigsten Komponenten, wie Festplatten und Arbeitsspeicher.

12 Monate ist Ihr PC gegen Schäden geschützt, dazu kommt die 24-monatige gesetzliche Gewährleistungspflicht. Wenn Ihnen das nicht reicht, können Sie Ihre Garantie erweitern: Entweder kommt jemand zu Ihnen nach Hause und repariert das Gerät am nächsten Arbeitstag direkt vor Ort, außerdem bekommen Sie Premium-Telefonsupport. Das kostet dann für ein Jahr knapp 70 Euro Aufpreis. Für 3 Jahre zahlen Sie 159 Euro. Wenn Sie Ihr Gerät noch ein Jahr gegen Unfallschäden versichern möchten, zahlen Sie 20 Euro Aufpreis.

Am Aussehen der Tastatur hat sich nichts geändert und auch die Größe der Chiclet-Tasten ist im Vergleich zu den Vorgängern gleich geblieben. Immer noch kritisieren kann man die kleine Enter-Taste und den auch weiterhin sehr leichtgängigen Anschlag, der meist nicht sofort verrät, ob man eine Taste nun wirklich gedrückt hat, oder nicht.

Das Schreibgefühl ist mit durchschnittlich langem Hub und einem etwas klapprigen Tastengeräusch nicht so hochwertig, wie man es sich wünschen könnte, insgesamt lässt sich mit der Tastatur aber ordentlich arbeiten.

Noch ein Hinweis: In unserem Testgerät war eine englische Tastatur verbaut, wer im deutschen Shop bestellt, bekommt aber natürlich standardmäßig ein deutsches Layout.

Auch das Clickpad wurde aus den Vorgängern übernommen. Es ist immer noch minimalistisch, aber sehr schick designt. Durch ein unterschiedliches Material und einen deutlich spürbaren Rand hebt es sich von der Handballenablage ab.

Die Präzision der berührungsempfindlichen Oberfläche überzeugt, besonders bei Multitouch-Gesten wie "Zoomen". Auch die in die Fläche integrierten Tasten lassen sich präzise nutzen und geben klares Feedback über die Betätigung.

Beim Display hat Dell nachgelegt: Unser Testgerät verwendet ein Panel von AU Optronics, das 1.920 x 1.080 Bildpunkte darstellen kann und eine matte Oberfläche bietet. Außerdem setzt es auf IPS-Technik für stabile Blickwinkel. Im Vorgänger und einigen Vergleichsgeräten finden sich TN-LED-Panels, die nur geringe Abweichungen bei der Blickachse auf den Bildschirm ohne Farbverfälschungen erlauben. Asus A42-G73 Akku .

Weniger gut gefällt uns die Helligkeit des Bildschirms, der mit 257,7 cd/m² nicht gerade hell leuchtet. Durch die recht gleichmäßige Ausleuchtung von 87% sind aber auch bei größeren Farbflächen kaum Helligkeitsunterschiede sichtbar. Die matte Beschichtung ist etwas körnig, was man vor allem bei weißen Flächen deutlich wahrnimmt.

Das Dell Inspiron 17 ist übrigens auch mit einem Display mit 1.600 x 900 Pixel Auflösung oder einem glänzenden Full-HD-Touchscreen verfügbar.

Beim Schwarzwert, also der Leuchtintensität von schwarzen Flächen, bietet das Display des Dell Inspiron 17-5758 einen ordentlichen Wert, Asus F571 und HP Pavilion 17 haben hier aber dennoch die Nase vorn. Zusammen mit der geringen Leuchtkraft ergibt sich deshalb für unser Testgerät nur ein Kontrastverhältnis von 726:1. Das ist nicht schlecht, aber eben auch nicht so gut wie bei den Vergleichsgeräten.

Bei der genaueren Analyse der Bildwiedergabe mit der Software CalMan und einem Spektralfotometer entdecken wir einen deutlichen Blaustich in der Wiedergabe von Graustufen. Farben sind meist übersättigt, besonders Hauttöne wirken mit bloßem Auge unnatürlich rot. Insgesamt weicht die Bildwiedergabe stark von den Referenzfarbräumen ab, obwohl der Bildschirm den kleineren sRGB-Farbraum zu einem großen Teil abdecken kann.

Als großes und relativ schweres Gerät ist das Dell Inspiron 17-5758 nicht für den Außeneinsatz prädestiniert. Dennoch kann es natürlich einmal vorkommen, dass man seinen Laptop auf den Balkon oder auch auf Reisen mitnehmen möchte. Dann zeigt sich das Display als durchschnittlich gut geeignet: Die matte Oberfläche ist ein großer Vorteil, weil sie Spiegelungen reduziert. Durch die relativ geringe Helligkeit allerdings kann man in sehr hellen Umgebungen nur schwer erkennen, was sich auf dem Bildschirm tut.

Durch die verwendete IPS-Technologie sind die Blickwinkel nach allen Seiten gut, nach oben und unten zeigen sich allerdings leichte Helligkeitsverschiebungen.

Dell verbaut bei der Inspiron-Serie nun die neueste Generation der Intel-Prozessoren. Sie heißt: Broadwell. Es handelt sich dabei um Prozessoren, die im Vergleich zum Vorgänger Haswell nun mit kleineren 14-Nanometer-Strukturen gefertigt werden und somit energieeffizienter und auch physisch kompakter sein können als beim Vorgänger.

Mit der Software LatencyMon überprüfen wir die Latenzen des Systems, das bedeutet die Zeit bis Prozesse bearbeitet werden. Kommt es hier zu Verzögerungen, können Audio- und Videoanwendungen, aber auch Spiele ins Stottern geraten. Tatsächlich gibt es rote Ausschläge, der Schuldige scheint der Dell-Treiber "DDDriver.sys" zu sein, der wohl Systemdiagnosezwecken dient. Auch in diversen Foren stößt man auf diesen Treiber als Verzögerer. Sie können ihn deaktivieren, wenn Sie die Systemdiagnose von Dell momentan nicht benötigen, dann sollte alles flüssiger laufen.

In unserem Testgerät werkelt ein Core i7-5550U mit 2,4 bis 3,0 GHz Taktung und zwei Kernen. Das "U" am Ende der Prozessorbezeichnung weist auf ein besonders energiesparendes Modell hin, das auch in kleineren und kompakteren Notebooks zum Einsatz kommen kann, dafür aber auch nicht ganz so flott werkelt wie normale Core-i7-Prozessoren.

Je nach Version des Cinebench sind die Unterschiede zwischen dem Vorgänger mit Intel Core i7-4510U und unserem Testgerät unterschiedlich groß, es scheint aber so, dass sich ein echter Vorsprung nur im Mutlicore-Szenario einzustellen scheint. Beim HP Pavilion 17 und dem Asus F751 mit der gleichen CPU bekommt man noch einmal deutlich mehr Leistung, was wohl daran liegt, dass die CPU hier nicht so sehr drosselt.

Bei der Beurteilung der gesamten Systemleistung kann das aktuelle Dell Inspiron 17-5758 gegenüber seinem Vorgänger Boden gut machen, das liegt aber wohl vor allem an der dedizierten Grafikkarte. Auch hier liegen das HP Pavilion 17 und das Asus F751 vorne.
Auch die Geschwindigkeit des Massenspeichers, in diesem Fall eine 1-TByte-Festplatte von Western Digital mit 5.400 Umdrehungen pro Minute, ist kein Steckenpferd des Dell Inspiron 17-5758. Im Benchmark "HD Tune" zeigen sich große Schwankungen bei der Transferrate, diese bestätigen sich auch im "CrystalDiskMark".Asus K52J Akku .

Die dedizierte GeForce 920M ist eine Einsteiger-Grafikkarte, die gegenüber einer Prozessorgrafiklösung zwar ein deutliches Leistungsplus bietet, aber für Gaming in hohen Auflösungen dennoch kaum geeignet ist. Im HP Pavilion 17 und Asus F751 ist jeweils die GeForce 940M verbaut, die nochmal ein deutliches Leistungsplus bietet.

Spielen ist mit der GeForce 920M grundsätzlich möglich. Das große Aber: In der nativen Auflösung des Displays wird man höchstens mehrere Jahre alte und wenig anspruchsvolle Spiele wie "Diablo III" noch einigermaßen flüssig zum Laufen kriegen. Selbst das vier Jahre alte "Skyrim" erreicht nur in den mittleren Einstellungen einigermaßen flüssige 34 Frames.

Wer nur einfachere Games aus dem Windows-App-Store oder Browsergames zocken will, der sollte keine Probleme haben. Selbst ein Strategiespiel wie "StarCraft II: Heart of the Swarm" bringt die Grafikkarte aber in höchsten Einstellungen schon ins Schwitzen. Aktuellere und aufwändige 3D-Games werden kaum Spaß machen, manche laufen selbst bei minimaler Auflösung nicht flüssig.

Das Dell Inspiron 17-5758 ist in der getesteten Konfiguration lauter als sein Vorgänger und die meisten der Vergleichsgeräte. Das liegt einerseits an der Festplatte, die mit 33,1 dB(A) deutlich hörbar ist, wenn man sich dem Gerät nähert. Wenn man das Gerät nicht zu sehr belastet, bleiben die Lüfter allerdings aus, so dass das Betriebsgeräusch im Idle-Betrieb recht angenehm ist. Auch das DVD-Laufwerk geht vergleichsweise leise zu Werke.

Unter Last allerdings erzeugt das Notebook bis zu 45,6 dB(A), was dann doch sehr deutlich hörbar ist und auch die Betriebsgeräusche der Vergleichsgeräte teils deutlich in den Schatten stellt. Nur das HP Pavilion 17 kann noch lauter werden. Immerhin ist das Lüftergeräusch aber gerade noch angenehm, höherfrequent dürfte es aber nicht mehr ausfallen.

Bei den Gehäusetemperaturen messen wir im Bereich der oberen linken Tastatur, also rund um die Escape-Taste eine sehr hohe Erwärmung im Lastbetrieb von bis zu 54,1 Grad! Das ist eindeutig zu viel, wenn auch stark lokal begrenzt. Erfreulich ist, dass die Unterseite kühler bleibt und auch die Handballenablage stets angenehm kühl ist.

Im Idle-Betrieb hingegen erwärmt sich das Gehäuse nur wenig und auch vornehmlich im Bereich vorne rechts, also genau entgegengesetzt zur Erwärmung unter Last. Hier ist die Erwärmung aber wesentlich weniger spürbar.

Im Stresstest werden Grafikkarte und Prozessor über längere Zeit voll belastet. Der Prozessor erreicht dann nur mehr Taktraten von 2 GHz, allerdings ist es auch ohne aktive Grafikkarte nicht mehr, so dass das Throttling hier nicht am gleichzeitigen Betrieb liegt. Vielmehr liegt es wohl daran, dass die CPU nach kürzester Zeit Temperaturen von um die 100 Grad Celsius erreicht, was für den dauerhaften Betrieb viel zu heiß ist und die Lebensdauer deutlich verkürzen dürfte. Die GeForce 920M kann ihren Maximaltakt die gesamte Zeit lang halten und wird mit 75 Grad auch nicht zu heiß.

Die Lautsprecher sitzen unter der Vorderkante und bieten ordentlichen Sound, der sogar Bässe erkennen lässt. Die maximale Lautstärke ist gut, allerdings lassen sich dort leichte Tendenzen zum Dröhnen und Unsauberkeiten vor allem bei tiefen Tönen erkennen. Generell finden wir den Klang ein wenig dumpf, für ein gelegentliches Video oder einen Song zwischendurch lassen sich Lautsprecher aber durchaus verwenden. Per Kopfhörer bekommt man über den Headsetport klaren Klang ohne Störungen.

Zwar ist der Energieverbrauch im Vergleich zum Vorgänger besonders im Idle-Betrieb leicht angestiegen, insgesamt macht das Dell Inspiron 17-5758 aber eine sehr gute Figur, was den Energieverbrauch angeht. Erstens sollte man in Betracht ziehen, dass unser Testgerät im Gegensatz zum Vorgänger eine dedizierte Grafikkarte enthält und zweitens bietet das Inspiron 17-5758 im Vergleich zu anderen Geräten sehr niedrige Werte.

So ist ein Maximalverbrauch von 40,8 Watt mit großem Abstand der geringste unter den Vergleichsgeräten, das HP Pavilion 17 beispielsweise verbraucht über 61 Watt. Allerdings sollte man hier auch in Betracht ziehen, dass unser Testgerät durch die Drosselung nicht seine volle Prozessorpower ausspielen kann. Auch der Idle-Verbrauch ist deutlich geringer als bei HP Pavilion 17, Acer Travelmate P276 oder dem Asus F571LB.

Bei den Akkulaufzeiten liegt das Dell Inspiron 17-5758 dann in etwa gleichauf mit dem Vorgänger. Die etwas kürzere WLAN-Laufzeit ergibt sich aus unserem neuen WLAN-Test, der modernere Internettechnologien einsetzt und dadurch anspruchsvoller ist.

Im Idle-Betrieb halten HP Pavilion 17 oder das Acer Travelmate P276 deutlich länger durch: Nach 7:28 Stunden ist bei unserem Testgerät Schluss.

Insgesamt liefert der 40-Wattstunden-Akku aber genug Power, um dem Dell Inspiron 17-5758 zu ganz passablen Laufzeiten zu verhelfen. Besonders wenn man in Betracht zieht, dass ein 17-Zoll-Notebook wohl eher stationär genutzt wird.

Der Vorgänger war gut, das Dell Inspiron 17-5758 stellt nur ein vorsichtiges Update dar, viele unserer Kritikpunkte von damals bleiben bestehen: So gibt es immer noch recht wenig Anschlüsse, die auch noch ungünstig, aber immerhin nicht mehr so eng beeinander liegen. Gigabit-LAN sucht man vergeblich und nach 12 Monaten ist es mit der Garantie vorbei. Der Metalldeckel des Vorgängers fehlt uns, weil er schick war und dem Gehäuse etwas mehr Stabilität verlieh, dadurch ist unser Eindruck des Chassis beim Dell Inspiron 17-5758 nur mittelmäßig.

Das Gerät ist unter Last zu laut und die dedizierte Grafikkarte ist für aktuelle Spiele kaum zu gebrauchen. Unter voller Last wird das Gerät an der Oberseite zudem zu heiß. Deshalb drosselt auch der Prozessor unter voller Last. Asus X53S Akku .

Dafür gefällt uns der matte IPS-Bildschirm, der allerdings dann doch heller und farbtreuer sein müsste. Das Clickpad überzeugt durch hohe Präzision und der Energieverbrauch ist erfreulich gering. Außerdem stimmt diesmal beim WLAN-Empfang alles und es gibt nun endlich 802.11ac als WLAN-Standard. Die GeForce 920M bietet sogar grundlegende Spielefähigkeit.

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