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31/07/2016

Hochleistungs Laptop Akku Asus X75A

Toshiba betreibt mit dem Portégé Z20t-C in erster Linie Modellpflege: Die C-Modelle sind mit Skylake Prozessoren bestückt und bringen einen Type-C-USB-Steckplatz (USB 3.1 Gen 1) mit. Trotz einem Preis jenseits von etwa 2.000 Euro ist das Gerät nicht frei von Schwächen.

Toshiba bringt mit dem Portégé Z20t-C ein 12,5-Zoll-Detachable auf den Markt. Das Gerät ist uns nicht unbekannt. Bereits im vergangenen Jahr haben wir den baugleichen Broadwell Vorgänger Z20t-B getestet. Unser aktuelles Testgerät ist mit einem Core-M-Prozessor der Skylake Generation ausgestattet. Zu den Konkurrenten des Portégé zählen Geräte wie das HP Elite x2 1012 G1, das Samsung Galaxy Tab Pro S W700N, das Lenovo IdeaPad Miix 700, das Acer Aspire Switch Alpha 12, das Microsoft Surface Pro 4.

Da das Z20t-B und das Z20t-C baugleich sind, gehen wir nicht weiter auf das Gehäuse, die Ausstattung, die Eingabegeräte und die Lautsprecher ein - außer es bestehen Unterschiede. Entsprechende Informationen können dem Testbericht des Portégé Z20t-B entnommen werden.
Neuerungen/Änderungen gegenüber dem Portégé Z20t-B hat das neue Modell kaum zu bieten. Der Micro-USB-Steckplatz des Z20t-B ist einem Type-C-USB-Anschluss (USB 3.1 Gen 1) gewichen. Zudem liegen dem Z20t-C nicht mehr zwei Eingabestifte bei. Es ist nur noch ein kompakter Stift vorhanden, der im Tablet-Element versenkt werden kann. Die WLAN-Geschwindigkeit bleibt leider etwas hinter den theoretischen Möglichkeiten des verbauten WLAN-Chips zurück.
Das Portégé bringt ein mattes 12,5-Zoll-Touchscreendisplay mit, das mit einer nativen Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten arbeitet. Die Helligkeit des Bildschirms (329,8 cd/m²) geht in Ordnung; hier haben einige Konkurrenten aber mehr zu bieten. Nicht zu gefallen weiß der geringe Kontrast (562:1). Gemessen am Preisniveau des Rechners ist ein Wert jenseits von 1000:1 zu erwarten. Positiv: Der Bildschirm zeigt zu keiner Zeit PWM-Flimmern. Akku Asus X75V .
Im Auslieferungszustand zeigt der Bildschirm eine DeltaE-2000-Farbabweichung von 8,28. Der Wert fällt für ein Gerät dieser Preisklasse zu hoch aus. Anzustreben wäre ein Wert kleiner 3. Auch die Darstellung der Graustufen ist verbesserungswürdig. Eine Abweichung vom Soll ist klar zu sehen. Unter einem Blaustich leider das Display nicht.
Toshiba stattet das Portégé mit einem blickwinkelstabilen IPS-Bildschirm aus. Somit ist der Bildschirm aus jeder Position heraus ablesbar. Das Gerät kann im Freien genutzt werden. Hier macht sich die matte Oberfläche des Displays bezahlt.
Toshiba hat mit dem Portégé Z20t-C ein 12,5-Zoll-Detachable im Sortiment, das sich primär an Business-Kunden richtet. Es bietet genügend Rechenleistung für Anwendungen aus den Bereichen Office und Internet. Zum Testzeitpunkt ist unser Testgerät bereits ab 1.800 Euro zu haben. Andere Ausstattungsvarianten sind verfügbar. Für das aktuell günstigste Modell müssen etwa 1.000 Euro auf den Tisch gelegt werden.

Das Portégé wird von einem Core m7-6Y75 (Skylake) Zweikernprozessor angetrieben. Die geringe TDP (4,5 Watt) der CPU erlaubt eine passive Kühlung. Der Prozessor arbeitet mit einer Basisgeschwindigkeit von 1,2 GHz. Mittels Turbo kann die Geschwindigkeit auf 2,9 GHz (zwei Kerne) bzw. 3,1 GHz (ein Kern) beschleunigt werden. Diese Geschwindigkeiten werden in den von uns durchgeführten CPU-Tests nicht erreicht. Die Single-Thread-Tests werden mit 2,3 bis 2,4 GHz durchlaufen, Multi-Thread-Tests mit 1,6 bis 1,7 GHz. Die von uns gemessenen Geschwindigkeiten werden dauerhaft gehalten. Auch nach dem siebten Durchlauf haben sich die Test-Resultate nicht geändert. Akku für Asus A32-K93 .

Alles in allem bleibt die CPU deutlich hinter ihren Möglichkeiten zurück. Daher lohnt sich der Aufpreis für den Core-M7-Prozessor nicht. Wer zu einem Core-M5- bzw. einem Core-M3-Modell greift, spart viel Geld, ohne auf viel Rechenleistung verzichten zu müssen.
Das System läuft rund und flüssig. Problemen sind wir nicht begegnet. Auch die Resultate in den PC Mark Benchmarks fallen gut aus. Das Portégé schneidet besser ab als die Konkurrenten. Dies ist auf zwei Gründe zurückzuführen: Zum einen ist das Toshiba Detachable mit einer sehr schnellen SSD bestückt und zum anderen verfügt es über die geringste Desktop-Auflösung. Die Gesamtleistung des Geräts kann nicht gesteigert werden. Toshiba hat bereits alles ausgereizt.
Toshiba stattet das Portégé mit einer Solid State Disk der Firma Samsung aus. Es handelt sich hierbei um ein M.2-Modell, das eine Gesamtkapazität von 512 GB bietet. Davon sind etwa 430 GB nutzbar. Die Transferraten der SSD fallen gut aus.
Für die Grafikausgabe ist Intels HD Graphics 515 GPU zuständig. Sie unterstützt DirectX 12 und arbeitet mit Geschwindigkeiten von bis zu 1.000 MHz. Die Resultate in den 3D Mark Benchmarks bleiben etwas hinter den Möglichkeiten des Grafikkerns zurück. Das sieht bei den Konkurrenten nicht anders aus. Die besten Ergebnisse liefert nach wie vor das Core-m3-Modell des Surface Pro 4. Der Arbeitsspeicher des Portégé arbeitet im Dual-Channel-Modus. Dadurch wird der Grafikkern besser ausgereizt und liefert in der Folge mehr Leistung als bei der Nutzung von Arbeitsspeicher, der im Single-Channel-Modus läuft.
Die Hardwareausstattung des Detachable ist in der Lage, ein paar Spiele flüssig auf den Bildschirm zu bringen - bei geringer Auflösung und niedrigen Qualitätseinstellungen. Hiermit sind primär Titel gemeint, die keine übermäßigen Anforderungen an die Hardware stellen. Ein Spiel wie Rise of the Tomb Raider ist nicht spielbar. Akku Asus X75A .
Unseren Stresstest (Prime95 und Furmark laufen für mindestens eine Stunde) durchläuft das Portégé im Netz- und im Akkubetrieb auf die gleichen Weisen. Die CPU arbeitet zu Beginn des Stresstests mit 600 bis 700 MHz. Die Geschwindigkeit sinkt im weiteren Verlauf auf 500 MHz. Beim Grafikkern sieht es genauso aus. Hier sinkt die Geschwindigkeit von anfänglich 400 MHz auf 350 MHz. Trotz der niedrigen Geschwindigkeiten steigen die Temperaturen an mehreren Gehäuse-Messpunkten auf Werte oberhalb von 40 Grad Celsius.
Im Leerlauf registrieren wir eine maximale Leistungsaufnahme von 8,9 Watt - ein akzeptabler Wert. Zu Beginn des Stresstests liegt der Bedarf bei 18,6 Watt. Im weiteren Verlauf des Tests sinkt die Leistungsaufnahme minimal auf 18,2 Watt. Die Nennleistung des Netzteils beträgt 45 Watt.
Mit unserem praxisnahen WLAN-Test simulieren wir die Auslastung beim Aufruf von Webseiten. Das Profil "Ausbalanciert" ist aktiv, die Energiesparfunktionen sind deaktiviert, und die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² geregelt. Das Portégé erreicht eine Laufzeit von 13:24 h - ein hervorragender Wert.
Toshiba liefert mit dem Portégé Z20t-C ein Detachable im 12,5-Zoll-Format. Der verbaute Skylake Prozessor bietet genügend Rechenleistung für Anwendungen aus den Bereichen Office und Internet. Der Rechner arbeitet lautlos und erwärmt sich im Alltagsbetrieb kaum. Eine schnelle Solid State Disk sorgt für ein flink laufendes System. Dazu gesellt sich eine gute Tastatur, die auch Vielschreiber zufrieden stellen sollte. An Ausdauer mangelt es dem Detachable nicht. Die zwei Akkus bringen das Gerät problemlos durch den Arbeitstag.

Der matte Touchscreen kann nicht auf ganzer Linie überzeugen. Positiv zu vermerken sind neben der matten Oberfläche die Blickwinkelstabilität und die Helligkeit. Allerdings fällt der Kontrast gemessen am Preisniveau viel zu gering aus. Darüber hinaus bieten Konkurrenten wie das Surface Pro 4 und das Lenovo Ideapad Miix 700 eine deutlich bessere Farbraumabdeckung. Toshiba gewährt leider nur eine einjährige Garantie - zu wenig für ein Gerät dieser Preisklasse. Während das Z20t-B mit zwei Eingabestiften ausgeliefert wurde, muss beim Z20t-C auf den großen Stift verzichtet werden. Es liegt nur noch der kleine Eingabestift bei, der im Tablet-Element versenkt wird.

Obwohl mittlerweile jeder Hersteller Detachables im Sortiment hat, ist das Portége Z20t-C in gewisser Weise konkurrenzlos. Die Kombination aus mattem Touchscreen, sehr langen Akkulaufzeiten, Stifteingabe, Tastaturdock samt Zusatzakku und LTE-Modem hat aktuell kein anderer Hersteller zu bieten. Akku für Asus A42-G74 .

Das Ganze hat auch einen entsprechend hohen Preis: Etwa 2.000 Euro müssen für unser Testgerät auf den Tisch gelegt werden. Wer Abstriche bei der Hardware in Kauf nimmt, bekommt das Einstiegsmodell bereits ab knapp 1.000 Euro.

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30/07/2016

Neuer Laptop Akku Ersatzakku Dell Latitude D620

Dells Consumer-Serie Inspiron 13 7000 hat Nachwuchs bekommen. Das jüngste Convertible im kompakten 13-Zoll-Format für rund 1.000 Euro setzt das bewährte Gehäusekonzept fort und beheimatet aktuelle Skylake Hardware sowie eine SSD. Technisch überzeugt der Silberling, Eingabegeräte und Bildschirm sind aber nicht ganz frei von teilweise ärgerlichen Schwächen.
Dell präsentiert ein Convertible im 13-Zoll-Format, das sich dank seines 360-Grad-Scharniers sowohl als normales Notebook als auch als Tablet verwenden lässt. Der Akrobat stammt aus der Inspiron 13 2-in-1 7000 Serie, die hierzulande schon zum Testzeitpunkt nicht mehr online direkt von Dell bezogen werden konnte, sodass die üblichen Konfigurationsmöglichkeiten entfallen und man sich mit den wenigen Varianten begnügen muss, die bei (Online-)Händlern verfügbar sind. Welche Auswahl bei den Kernkomponenten Dell ursprünglich anbieten wollte bzw. angeboten hat, kann man diesem englischen PDF-Dokument entnehmen. Die Preise für die verschiedenen Varianten lagen im Testzeitraum bei einem großen Berliner Preisvergleich zwischen rund 600 und 1.100 Euro.

Unser Testgerät gehört zu den gehobeneren Ausführungen und bringt neben einem smarten Intel Core i7 und 8 GB RAM eine 256 GB fassende SSD mit. Eine dedizierte Grafikkarte wird (wohl schon aus Platzgründen) in der gesamten Serie nicht angeboten, hier kommt stets eine in die CPU integrierte Intel HD Grafik 520 zum Zuge, die sich den Hauptspeicher mit der CPU teilen muss. Der spiegelnde Touch-Bildschirm bietet Full-HD-Auflösung und basiert auf der potenziell überlegenen IPS-Technologie. Eine Besonderheit stellt der mitgelieferte und im Gehäuse versenkbare Stylus dar.

Bei der Auswahl der Vergleichs-Convertibles für diesen Test haben wir uns bemüht, einige interessante direkte Konkurrenten ins Feld zu führen, die sich preislich nicht zu stark vom Testgerät unterscheiden und vor allem denselben Einsatzzweck abdecken. Die Kandidaten sind:
Nennenswerte Veränderungen hat das Gehäuse gegenüber den in den letzten beiden Jahren getesteten Vorgängern Inspiron 13 7347 und Inspiron 13 7348 nicht erfahren. Wieder kommen griffige, mattsilberne Oberflächen zum Einsatz, auf denen Fingerabdrücke so gut wie nicht auffallen und die in schickem Kontrast zum rückwärtigen Logo, den schwarzen Tasten und dem glänzenden, schwarzen Bildschirmrahmen stehen. Zum verwendeten Material lässt sich Dell immer noch nicht ein, sodass wir nach wie vor von Kunststoff ausgehen. Wäre es ein Metall, würde Dell sicher damit werben.

Den Sinn der den Displayrahmen umlaufenden Gummilippe vermögen wir immer noch nicht zu identifizieren, nähere Ausführungen dazu sind unter dem ersten Link des vorherigen Absatzes zu finden. Dankenswerterweise lässt sich das Convertible mit einer Hand öffnen, im Gegenzug erlauben die Scharniere aber ein für ein hochmobiles Gerät vielleicht etwas zu langes Nachschwingen des Deckels. Mit dem Halten der verschiedenen Modi gibt es keine Probleme. Unseren Verwindungsversuchen setzte die solide wirkende Base mittelstarken Widerstand entgegen und gab dabei gemäßigte Knack- und Knirschlaute von sich.

Verarbeitungsmängel wie zu breite oder unregelmäßige Spaltmaße sind nicht zu beklagen. Die Bodenplatte steht zu unserem Erstaunen etwas hervor, aber an allen Seiten gleichmäßig. Zwischen Spacetaste und Clickpad ist eine Eindellung zu ertasten, die sich dort nicht richtig anfühlt. Sehr ärgerlich (Abwertung): Der Bildschirm reagiert auf mechanische Einflüsse besonders in den Randbereichen sofort mit Bildstörungen. Das passiert auch beim alltäglichen Umgang, etwa wenn man das Convertible in einer Hand hält und dabei Druck auf den Rahmen ausübt oder auch einfach nur beim Öffnen des Gerätes bzw. Verstellen des Deckels. Etwas entschärft wird diese Phänomen durch die Tatsache, dass das Gerät wohl schon gewichtsbedingt in der Regel einen Tisch oder die Knie unter sich haben dürfte.

Das Unverzichtbare ist an Bord, wer aber Daten per Netzwerk bewegen will, ist mangels Ethernet-Port auf WLAN angewiesen. VGA ist nicht mehr so wichtig und wäre wohl schon formatbedingt kaum unterzubringen gewesen. Von den drei USB-Ports arbeitet einer noch nach dem alten Standard 2.0. HDMI liegt in der Version 1.4 vor, sodass externe 4K-Monitore nur mit 30 Hz bedient werden können. Dell bringt die Anschlüsse zugunsten der Ergonomie bei eingesteckten Kabeln und Sticks in den hinteren Bereichen der Seiten unter. Rechts gibt es einige convertible-typische Besonderheiten: Vorne sitzen der On/Off-Button und dahinter die Lautstärkewippe. Ganz hinten befindet sich der versenkte Stylus. Auffällig, aber im Grunde keine Problem: Die USB-Ports sind recht schwergängig.
Für die Messung der Performance des Kartenlesers verwenden wir unsere Referenzkarte Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II. Die sehr niedrigen Lesegeschwindigkeiten von rund 24 MB/s beim Kopieren von typischen, jeweils 5 MB großen jpg-Dateien auf das Notebook und rund 27 MB/s beim Einlesen einer 1-GB-Datei mit AS SSD deuten darauf hin, dass der Cardreader nur über USB 2.0 angebunden ist. Hier ist also etwas Geduld gefragt.
Da Kabel-LAN fehlt, kommt es umso mehr auf eine gute WLAN-Verbindung an. Das verbaute Modul Intel Wireless-AC 3165 (MIMO 1x1) beherrscht den ac-Standard im immer noch weit weniger strapazierten 5-GHz-Band mit einer Bruttodatenrate vom max. 433 MBit/s sowie Bluetooth 4.2 (ggf. Treiber-Update erforderlich). Mehr Tempo wäre etwa mit dem neueren Intel Dual Band Wireless-AC 8260 möglich, das statt einer zwei Antennen unterstützt, wodurch sich der theoretisch erreichbare Durchsatz verdoppelt. Akku Dell Latitude D620 .

Ebenso wie bei gefühlten 90 % aller Notebooks verzichtet der Hersteller auch beim Inspiron 13 7359 auf über das unverzichtbare Netzteil und die üblichen Benutzungs- und Garantiehinweise hinausgehendes Zubehör. Dieses Video vermittelt einen Eindruck vom Convertible und zeigt Dell Zubehör wie externe Lautsprecher und eine Tasche, das aber auch mit jedem anderen Notebook funktionieren würde.

Erfreulicherweise existiert eine mit fünf Schrauben gesicherte Wartungsklappe, die fast die gesamte Unterseite einnimmt. Die Schrauben waren einfach zu lösen, allerdings saß die Platte so fest, dass wir mit einem Hebelwerkzeug hätten arbeiten müssen, um sie anzuheben. Da es sich um ein Shopgerät handelt, wollten wir das Risiko einer Beschädigung nicht eingehen und haben unsere Bemühungen eingestellt.

In puncto Garantie sind wir uns diesmal nicht ganz sicher. Auf der eigentlich maßgeblichen deutschsprachigen Seite zum Notebook fehlen entsprechende Informationen. Ein großer deutscher Händler nennt eine "2 Jahre Bring-In-Service-Garantie (Abhol- und Reparaturservice)". Und auf der US-Seite zum Inspiron 13 ist wiederum von "1 Year Limited Warranty Plus Mail-In Service after remote diagnosis" die Rede. Laut Dell Chat, wo wir nachgefragt haben, inkludiert der Hersteller 1 Jahr Basic Support am nächsten Arbeitstag. In jedem Fall gilt in Deutschland die gesetzliche Händlergewährleistung von 2 Jahren mit Beweislastumkehr nach 6 Monaten.

Beim Dell Inspiron 13 ist die Tastatur nicht versenkt, sondern von einem Wulst umgeben, der vorne im Bereich der Space-Taste abgesenkt ist. Die Konstruktion wirkt etwas schief, aber solide. Zwar lässt sich das Keyboard an einigen Stellen etwas eindrücken, beim normalen Tippen sollte das aber kaum auffallen. Im Hinblick auf den beschränkten Platz ist das Eingabegerät ein Stück schmaler ausgefallen als eine Standard-Desktop-Tastatur, ohne dass Tastengröße und -abstände darunter leiden. Gespart wurde freilich beim Format einiger "Sondertasten" wie Return. Die gummierten und flachen Keys sind einwandfrei beschriftet, verfügen nur über wenig Hub und bis auf die Space-Taste über einen leicht abgefederten Anschlag.

Wahrend es am überraschungsarmen Layout nichts auszusetzen gibt, überzeugt die zweistufige, leider etwas ungleichmäßige Beleuchtung nicht hundertprozentig. Da einige große Tasten wie Space vernehmbar klappern, eignet sich das Dell zumindest im normalen Notebook-Modus nicht für lärmempfindliche Umgebungen. Insgesamt hat das Keyboard einen ordentlichen bis guten Eindruck hinterlassen.

Das als Clickpad ohne abgesetzte Tasten ausgeführte Touchpad überzeugt zunächst durch seine ausreichend große Fläche, die leicht angeraute Oberfläche mit einwandfreien Gleiteigenschaften, eine im besten Sinne unauffällige Präzision und ein tolles Ansprechverhalten. Drag & Drop durch Doppeltipp gelang stets sicher. Leider reagierte der Zeiger teilweise nicht wie vorgesehen, wenn wir eine der Ersatz-Maustasten gedrückt hielten und gleichzeitig Streichbewegungen vollführten. Bei den Konfigurationsmöglichkeiten für Gesten mit bis zu drei Fingern ist man auf Windows-10-Bordmittel angewiesen. Die Tasten sind kurzhubig und bieten dank knackigem Druckpunkt ein prima Feedback.

Es werden bis zu zehn Berührungen gleichzeitig erkannt. Auch hier hatten wir an Genauigkeit und Reaktionsverhalten nichts auszusetzen, und zwar weder bei Benutzung der Finger noch dem nicht drucksensitiven Stylus. Auf initiale Berührungen in den äußersten Ecken reagierte der Screen allerdings meistens nicht.
Bei höherwertigen Notebooks und besonders natürlich bei Tablets legen viele Nutzer Wert auf eine hohe Blickwinkelstabilität und eine gute Farbwiedergabe, sodass eigentlich nur IPS-Panels infrage kommen, was Dell wohl ähnlich sieht. 1.920 x 1.080 Pixel ergeben verteilt auf 13,3 Zoll eine sehr ordentliche Pixeldichte von 166 ppi, die gemeinsam mit der einwandfreien Bildschärfe auch kritische Nutzer zufriedenstellen sollte. Aus Reinigungsgründen hat man sich wie bei den weitaus meisten Convertibles für eine spiegelnde Displayoberfläche entschieden.

Tablets werden oft unter wechselnden und ungünstigen Lichtverhältnissen bzw. im Freien verwendet. Das hat Apple mit seinen stets sonnenhellen iPads etwas konsequenter verinnerlicht als Dell, denn die maximale Leuchtkraft des Testgerätes ist mit nur 232 cd/m2 selbst für ein reines Notebook nur mittelmäßig bis ausreichend. Die anderen Kandidaten bis auf das Lenovo Yoga liegen bei Helligkeiten von um die 330 cd/m2, was einem Plus von mehr 40 % und damit eher mobilen Anforderungen entspricht. Unauffällig zeigt sich hingegen die gemessene Ausleuchtung, und auch mit bloßem Auge war bei einem völlig schwarzen Bild allenfalls ein minimales Durchscheinen am unteren Rand zu beobachten. Alternativ wird laut Lenovo auch ein IPS-Panel mit 1.366 x 768 Pixeln angeboten.
Da der Schwarzwert mit nur 0,28 cd/m2 angenehm niedrig ausfällt, reicht es trotz eingeschränkter Leuchtkraft noch für einen sehr guten Kontrast von 904:1. Das Acer Aspire R13 schafft in dieser Disziplin hervorragende 1.541:1, denn hier trifft ein noch etwas niedrigerer Schwarzwert auf eine erheblich höhere maximale Helligkeit. In etwa das Gegenteil trifft auf das etwas kontrastarme Lenovo Yoga zu.

Einigermaßen ernst zu nehmende Bildbearbeitung setzt eine hohe Farbraumabdeckung sowie die Farbabweichungen beschreibende DeltaE-Werte von unter 3 voraus. Die liegen im Auslieferungszustand aber bei zu hohen und für moderne IPS-Panels schon fast untypischen 6 (ColoChecker) bzw. 10 (Graustufen). Selbst der kleine und bei den weitaus meisten Bildaufnahme- und Wiedergabegeräten anzutreffende sRGB-Farbraum wird nur zu schlappen 60 % abgedeckt. Letzeres machen alle Konkurrenten im Test erheblich besser. Am ehesten ist noch das Yoga Pro 3 für Bildbearbeitung geeignet, über den Hobbybereich kommt man damit aber trotzdem nicht hinaus. Akku Dell Latitude D430 .
Gerade im Hinblick auf die verschiedenen Modi wünscht man sich bei einem Convertible ein blickwinkelstabiles Display, und Dell wird diesem Anspruch voll gerecht. Selbst für IPS-Verhältnisse bleiben Farben, Helligkeit und Kontraste auch bei kleinen Einblickwinkeln ungewöhnlich gut erhalten bzw. verschlechtern sich kaum.
i7-CPU, aber nur DDR3L-Single-Channel-RAM? Dann hätte es für unseren Geschmack auch ein i5-6200U getan. Die höheren Frequenzen des verbauten Prozessors könnten bei anspruchsvollerer Software und exzessivem Multitasking kleine Vorteile bringen, für den Office-Bereich und Multimedia gilt das nicht. Stark parallelisierte Programme wie viele aktuelle Games würden deutlich von mehr physischen Kernen profitieren. Handelsübliche Software, auch vom Kaliber eines Adobe Photoshop, wird problemlos bewältigt.
Beim verbauten Intel Core i7-6500U haben wir es mit einem sparsamen Hyperthreading-Dualcore aus Intels aktueller Skylake Generation zu tun, dessen Basistakt von 2,5 GHz per Turbo automatisch auf bis zu 3,1 GHz angehoben werden kann. Das gilt aber nur bei Beanspruchung eines einzelnen Kernes. Werden beide belastet, ist bei 3,0 GHz Schluss. Die niedrige TDP von 15 Watt muss sich die CPU mit der integrierten GPU Intel HD 520 teilen.

Skylake kann erstmals mit DDR4-RAM umgehen, was das Testgerät (DDR3L) nicht ausnutzt. Neben den üblichen Office-Anwendungen bewältigt der Prozessor auch leistungshungrigere Software und intensives Multitasking problemlos, ist aber mit stark parallisierten Programmen wie vielen aktuellen Games überfordert. Am Cinebench-Score ändert sich im Akkubetrieb nichts.
Große Vorsprünge erarbeitet sich unser Inspiron gegenüber den mit dem etwas langsameren Core i5-6200U ausgestatteten Konkurrenten von Acer laut PCMark 8 nicht. Abgeschlagen ist wieder das Lenovo Yoga 3. Vergleicht man alle Notebooks mit dem i7-6500U und SSD, landet das Testgerät fast genau im Durchschnitt, in den allerdings auch Geräte mit dedizierter Grafikkarte mit einfließen. Subjektiv hat uns die sehr verzögerungsarme Bedienung viel Spaß gemacht.
Laut AS SSD streift die Transferrate beim sequenziellen Lesen das Limit der SATA-3-Schnittstelle von gut 500 MB/s. Die SSD im Acer Aspire R13 ist über PCI-Express angebunden und schafft fast das Doppelte. Etwas schwach fällt die Leistung beim Einlesen kleiner, verteilter Blöcke aus, auf die es vor allem bei OS- und Programmstarts ankommt. Die meisten aktuellen SSDs wie das Samsung Modell im Lenovo Yoga 3 Pro bewältigen hier mindestens gute 30 MB/s, die allerdings von der Lite-On im Testgerät auch nur knapp verfehlt werden. In der Praxis gilt: Hauptsache SSD.
Die Intel HD 520 ist eine in den Prozessor integrierte GPU ohne eigenen Speicher, die 2D-Aufgaben energieeffizient und anstandslos bewältigt, im 3D-Bereich aber sehr schnell an ihre Grenzen kommt. Sie profitiert stark von Dual-Channel-RAM und DDR4, beides ist beim Testgerät aber nicht gegeben. Erwartungsgemäß belegt das Dell 13 laut 3DMark 11 in Sachen Grafikleistung unter den bisher getesteten Notebooks mit dem i7-6500U einen der letzten Plätze, wird allerdings im Testfeld auch nur um höchstens 13 % überboten. Der 3DMark 2013 (Cloud Gate) schreibt den 15-Watt-Notebooks Vorsprünge von 24 bis 30 % zu. Gar nicht mithalten kann die Intel HD Grafik 5300 im insgesamt langsameren Lenovo Yoga mit seiner 4,5-Watt-CPU. Ohne Stromnetz sinkt die Performance nicht ab.
Mit einer Prozessorgrafik vom Schlage der Intel HD 520 muss man sich zumindest im 3D-Bereich stets mit älteren und/oder grafisch wenig fordernden Titeln begnügen, wenn die denn besser aussehen sollen als in den oft unansehnlichen Minimaleinstellungen. Für das ausgebremste (s. o.) Exemplar im Dell Convertible gilt das umso mehr.
Im Idle-Betrieb und auch bei sporadisch auftretender leichter Last wie beim Internetsurfen bleibt der Lüfter stumm. Steigert man die Last mittels Prime95 + FurMark auf ein praxisfernes Maß, dauert es eine ganze Weile, bis der Luftquirl mit ab und zu schwankenden, nicht hart abgestuften Drehzahlen in Aktion tritt. Die höchste erreichte Lautstärke äußert sich in einem eigentlich gutmütigen Rauschen, das leider von einem Sirren begleitet wird und auch aus zwei Metern Entfernung noch aus den Umgebungsgeräuschen (ruhiges Büro mit laufendem PC) herauszuhören ist. Den Tester hat das Sirren nicht weiter gestört, aber das ist subjektiv.
Im Normalbetrieb kann man sich an den komplett harmlosen Idle-Temperaturen orientieren, denn die unter Last setzen wieder ein praxisfernes Szenario voraus. Wer tatsächlich versucht, mit dem Convertible in der Hand oder auf dem Schoß Witcher 3 zu zocken, wird trotzdem nicht mit dem von uns gemessenen Höchstwert von knapp 44 °C konfrontiert. Setzt man das Convertible als Tablet ein, befindet sich die kühlere Tastatur unten.

Quält man das Dell wieder mit Prime95 und FurMark, schwanken die Kerntakte zwischen 2,3 und 2,9 GHz. Da der Basistakt von 2,5 GHz teilweise unterschritten wird, liegt leichtes Throttling vor, das in der Praxis keinerlei Auswirkungen haben sollte.
Die seitlich abstrahlenden Lautsprecher lassen wenig Freude aufkommen. Die höchste Lautstärke, in der wir die Musiktests absolvierten, reicht allenfalls für mittelgroße Räume aus. Mit den werksseitig aktivierten Tweaks präsentiert sich der Sound zwar deutlich präsenter und gefälliger als ohne, gleichwohl erzeugt die erforderliche Kompression einen gequetschten, blechernen, unnatürlichen Klang ohne echte Bässe, der Mitten und Höhen zu stark betont. Ansätze (!) von Dynamik und Räumlichkeit konnten wir bei einigen Songs durchaus beobachten. Viele Instrumente vermatschen gerne. Verzerrungen oder Lautstärkeschwankungen sind uns nicht aufgefallen.
Unnötig: Das Dell Inspiron 13 genehmigt sich auch abgeschaltet noch 0,26 Watt, im Standby sind es 0,6 Watt. Mangels Datenbasis verbietet sich ein Vergleich zwischen 13-Zoll-Convertibles mit dem i7-6500U, sodass wir einfach alle Convertibles mit demselben Format wie das Testgerät herangezogen haben. Zumindest in den drei Idle-Betriebszuständen stellt sich der Verbrauch als unterdurchschnittlich dar, unter Last liegt er im etwa Schnitt. Das Netzteil ist seiner Aufgabe stets gewachsen. Akku Dell Inspiron 6400 .
Auch hier haben wir das Problem, Äpfel mit Birnen vergleichen zu müssen, denn neben den abweichenden Akkukapazitäten haben wir es ja auch mit unterschiedlichen Motorisierungen zu tun. Auffällig ist, dass das mit einer langsameren CPU und minimal größerem Akku ausgestattete Acer Aspire R13 geringfügig kurzatmiger unterwegs ist als das Testgerät. Unser Acer Aspire Switch verliert im Hinblick auf die nur 7 Wh niedrigere Kapazität etwas zu viel. Absurd erscheinen die 46 % Rückstand des nominell sparsamsten Mitbewerbers in Gestalt des Lenovo Yoga (44 Wh) im praxisnahen WLAN-Test (Wie wir testen). Das HP Spectre kommt auf stolze 12 Wh mehr, kann sich im selben Test aber nicht vom Dell Inspiron absetzen. Zusammengefasst kann sich das absolut sehen lassen.

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19/06/2016

Hochleistungs Qualitäts Akku Toshiba PA5013U-1BRS

Im Internet gibt es viele Gerüchte um Notebook-Akkus und 18650 Zellen. So hat sich ein Youtuber eine Art Tesla Power Wall gebaut, in dem er sich bei ebay defekte Notebook-Akkus gekauft hat und die Zellen daraus extrahiert hat. Die Zellen hat er dann miteinander verbunden und hatte so einen Riesigen 3,7V LiIon Akku. Mit DC-DC Convertern oder Invertern kann er dann jede mögliche Spannung aus dem Akku gewinnen. Er kann mit einem entsprechenden Inverter sogar 230V Netzspannung gewinnen und damit sein Haus versorgen.

Weitere Youtuber behaupteten in ihren Videos, dass in den Notebook-Akkus eine Ladeelektronik verbaut ist, die nach einer bestimmten Anzahl der Ladezyklen aufhört die Zellen zu laden, obwohl die Zellen selbst noch gut sind. Ein anderer Youtuber behauptet sogar, dass er sein Notebook mit eingestecktem Akku ein halbes Jahr ausschließlich über das Netzteil betrieben hat. Nach dem halben Jahr habe das Notebook angezeigt, dass der Akku nicht mehr geladen werden kann. Die Zellen sollen aber in Ordnung gewesen sein. Auch dieser Behauptung wollte ich meinem Experiment auf den Grund gehen.

Beim Kauf der Akkus kam ich mir vor, wie an der Käsetheke eines Supermarktes. Die Ware wird dort als Schrott mit Kilo-Preisen von 1-3€/kg gehandelt. So bestellte ich mir insgesamt 30kg defekte Notebook-Akkus zu einem Preis von 50€ inkl. Versandkosten. Wenige Tage später freute sich der DHL-Bote, weil er mal wieder schwere Pakete für mich schleppen musste. Die Verkäufer haben einfach die Akkus direkt in ein Karton reingeworfen. Die Pakete wurden nicht gekennzeichnet, dass dort LiIon-Akkus enthalten sind oder ähnliches. Das ist schon mal der erste Kritikpunkt. Denn bei einem Unfall oder Feuer geht von den Akkus eine extreme Gefahr aus.

Nun als erstes ist mir aufgefallen, dass manche Akkus deutlich flacher waren, als eine 18650 Zelle. Und tatsächlich gibt es viele Notebooks, die flacher sind, als eine solche Zelle. Beim Öffnen stellte sich heraus, dass dort flache rechteckige Zellen verbaut wurden. In anderen relativ großen Akkus befand sich eine Kombination aus 18650 Zellen und flachen rechteckigen Zellen. Akku Toshiba PA3729U-1BRS .

Die Nenn-Spannung der Akkus lag bei 11.1V, einige Hersteller gaben jedoch „nur“ 10.8V als Nenn-Spannung an. Also eine Reihenschaltung aus drei Zellen bzw. Parallelgeschalteten Zellen. Und tatsächlich fand ich in vielen Akkus sechs 18650 Zellen vor, die an eine Ladeelektronik angeschlossen waren. Die Ladeelektronik balancierte den Ladezustand der einzelnen Zellen-Blöcke.
Aus Gründen der Übersichtlichkeit habe ich die Temperaturüberwachung in der Skizze weggelassen, in jedem Akku befand sich aber ein Sensor, der an einen solchen Zellen-Block angeklebt war. Etwas größere Akkus hatten acht Zellen verbaut. Dort sah die Schaltung etwa folgender maßen aus:
Was hier sofort auffällt ist, dass nur zwei Zellen in Reihe geschaltet wurden und dass diese Zellen nicht balanciert sind, sondern die Spannungsteilung rein über den inneren Widerstand erfolgt. Und tatsächlich waren es die Zellen, die in den Akkus die größte Abnutzung hatten.

Zum mechanischen Aufbau kann ich nur sagen, dass die Akkus relativ gut verbaut waren. Es war nicht einfach, die Zellen dort zu entnehmen und in der Regel mit sehr viel Gewalt verbunden. Die Akkus hatten allerdings alle eine Schwachstelle. Und das war der Kontakt zwischen der Ladeelektronik und dem Notebook. An der Stelle befand sich bei einigen Akkus ein Flüssigkeitsschaden. Über diesen Weg ist eine Flüssigkeit in den Akku gelangt und hat die nächstgelegenen Zellen beschädigt.
In 30kg Akkus stecken sehr viele Zellen. Deshalb habe ich nach einem effektiven Weg gesucht, um die Zellen bewerten zu können. Nach dem Ausbau der Zellen aus dem Kunststoff-Gehäuse habe ich zunächst einmal die Ladeelektronik abgeschnitten. Dann habe ich die Spannung der Zellen bzw. Zellenblöcke gemessen. Lag die Spannung unter 3V, gab es für mich keinen Sinn mehr, mich mit dieser Zelle weiter zu beschäftigen.

Diese Schwelle habe ich experimentell herausgefunden. Lag die Spannung der Zelle unter 3V, ließ die sich kaum noch aufladen oder kam dabei auf eine Kapazität von unter 1.000mA.

Anschließend wurden die Zellen, die eine Spannung über 3V hatten mit einem iMax B3 Ladegerät mit 1.5A pro Zelle (=3A pro zweier Zellen-Block) geladen. Anschließend wurden die Zellen mit 1A pro Zelle mit einer elektronischen Last im Batterie-Testmodus entladen und anschließend noch einmal mit einem zweiten iMax B3 Ladegerät geladen. Die Dauer für den Test einer Zelle bzw. eines Zellen-Blocks betrug deshalb rund 4,5 Stunden. Bzw. ich hatte 1,5 Stunden Slots in der Work-Pipe.

Zu meiner Ernüchterung stellte ich in meinem Test fest, dass viele Zellen tatsächlich defekt sind. Oft haben die nur eine Spannung von unter 1V. Andere Zellen hatten zwar eine Spannung von über 3V, wurden aber beim Laden heiß, sodass das Ladegerät sicherheitshalber den Ladevorgang abgebrochen hat. Funktionierende Zellen fand ich dagegen nur dann vor, wenn in einem Akku weitere Zellen defekt waren, die dann als Gesamtdefekt von der Ladeelektronik gewertet wurde.
Ich hatte 30kg Akkus. Aus den 30kg konnte ich 79 Zellen entnehmen, die ich weiteren Tests unterzogen habe. Aus diesen 79 Zellen hatten 63 Zellen eine Kapazität von über 2.000mA. Akku Toshiba PA3730U-1BRS .
Eine geplante Obsoleszenz währe generell möglich. Schon vor Jahren haben sich die führenden Glühlampenhersteller zusammengeschlossen und die Lebensdauer der Produkte festgelegt, damit die Verbraucher nach einer bestimmten Zeitspanne darauf angewiesen sind, Ersatz zu kaufen. Dieses Phoebuskartell sagte, dass 1.000 Stunden die Brenndauer ist, obwohl technisch weitaus höhere Brenndauern möglich wären. Rein theoretisch wäre ein ähnliches Vorgehen auch bei Akkus möglich.

Nach deutschem Recht hat der Verkäufer nach § 434 Abs. 1 BGB eine Kaufsache frei von Sachmängeln zu verschaffen. Geht also der Akku kaputt, kommt theoretisch ein Sachmangel in Betracht. Soweit dieser bereits bei Übergabe der Kaufsache an den Käufer vorlag bzw. seine Ursache damals bereits angelegt war, stehen im Falle eines Sachmangels dem Käufer für die Dauer von 2 Jahren gemäß §§ 437, 438 BGB die gesetzlichen Gewährleistungsrechte (Nacherfüllung, Rücktritt, Minderung, Schadensersatz und Aufwendungsersatz) zu. In den ersten 6 Monaten ab Kauf geht der Gesetzgeber davon aus, dass schon beim Kauf ein Sachmangel vorlag. Darüber hinaus muss der Käufer beweisen, dass ein Sachmangel vorlag – was mit sehr hohen Kosten verbunden ist.

Ein weiteres Problem ist, dass ein Akku als Verschleißteil angesehen werden kann und der „Defekt“ eine Abnutzung ist. Ich möchte nur daran erinnern, dass in einem Akku eine Ladeelektronik verbaut ist, die unter anderem die Ladezyklen zählt. Einem Verbraucher würde es also schwer fallen, gegen den Zählerstand zu argumentieren.

Bei meinem Test hatte ich unzählige Akkus von verschiedenen Herstellern aus verschiedenen Preisklassen und Baujahren. Darunter gab es einen einzigen Akku, bei dem tatsächlich alle Zellen in Ordnung waren und ich nicht nachvollziehen konnte, wieso der Akku selbst defekt war. Denkbar wäre auch ein Defekt der Ladeelektronik. Bei ca. einem viertel der Akkus lag ein Defekt vor, der dazu führte, dass der Akku nicht mehr geladen werden konnte, wobei nur wenige Zellen von dem Defekt betroffen waren. Dreiviertel aller Akkus war aber tatsächlich abgenutzt.

Ich selbst verwende aktuell ein MacBook Pro mit einem Retina Display, das ich Mitte 2015 gebaut wurde. In den fast vier Jahren intensiver Nutzung des Gerätes hat der Akku 119 Ladezyklen gezählt.
Nach meinen bisherigen Erfahrungen kann ich derzeit keine Anhaltspunkte für eine geplante Obsoleszenz bei Notebook-Akkus finden. Aber eins ist sicher: wenn man sich ein neues Notebook mit Akku für 300€ kauft, kann man nicht erwarten, dass der Akku eine gute Qualität hat und ewig hält.
Für 63 Zellen mit 2.000mA habe ich 50€ bezahlt. Das macht einen Preis von 80ct pro Zelle. Die Youtuber haben in deren Videos behauptet, dass die auf einen Preis von rund 0.20$ pro Zelle kommen. Auf diesen Preis bin ich leider nicht gekommen.

Hinzu kommt noch, dass ich rund drei Stunden gebraucht habe, um die Zellen aus allen Akkus auszubauen und um die zu prüfen. Und zusätzlich noch ca. 100 Stunden um die Zellen zu testen. Akku Toshiba PA5013U-1BRS .

Bei einem Preis von ca. 3-4€ pro neue 18650 Zelle bzw. 4-5€ für einen 18650 Akku mit Schutzelektronik macht es meines Erachtens nach nur wenig Sinn, den Aufwand zu treiben um die Zellen auszubauen.

07:53 Publié dans Passions | Lien permanent | Commentaires (0)