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18/07/2015

Kaufen Akkus HP Pavilion dv6

Acers neuer Allrounder kann mit einer guten Ausstattung wie einer schnellen SSD und einem IPS-Bildschirm auf sich aufmerksam machen. Die Akkulaufzeiten fallen lediglich durchschnittlich aus, da Acer den Akku im Vergleich zu demjenigen des Vorgängerrechners stark beschnitten hat.
Acer hat mit dem Aspire V3-574G einen 15,6-Zoll-Mittelklasse-Allrounder im Sortiment. Das Namensschema verrät, dass es sich hierbei um den Nachfolger des bereits von uns getesteten Aspire V3-572PG handelt. Im Inneren des V3-574G stecken die jeweiligen Nachfolger der im V3-572PG verbauten CPU bzw. GPU. Äußerlich haben die beiden Rechner nicht viel gemeinsam. Ob das neue Gerät überzeugen kann, verrät unser Testbericht.

Acer setzt beim Aspire auf einen Materialmix aus Metall und Kunststoff. Die Oberseite der Baseunit und die Einlage der Deckelrückseite sind aus Metall gefertigt. Die schwarzgefärbte Deckelrückseite ist zusätzlich mit einer Textur versehen. Acer nennt das Ganze 'Patterned Aluminium Cover'. Die Oberseite der Baseunit kommt im 'Gebürstetes-Aluminium-Look'. Die Farbe der Wahl ist Silber. Das restliche Gehäuse ist aus schwarzem Kunststoff gefertigt. Eine Wartungsklappe kann das Aspire nicht vorweisen. Zudem ist der Akku im Gehäuse verbaut. Um an den Akku bzw. die Hardware zu gelangen, müsste das Gehäuse geöffnet werden.

Die Verarbeitung des Gehäuses geht grundsätzlich in Ordnung. Es treten keine gravierenden Mängel auf. Die Spaltmaße stimmen nicht immer. So ist die Oberseite der Baseunit nicht einhundertprozentig eingefasst. Hier wäre etwas mehr Sorgfalt angebracht gewesen. Schließlich verlangt Acer etwa 900 Euro für den Rechner. Auf Seiten der Stabilität gibt es nichts zu bemängeln. Das Gehäuse kann neben beiden Seiten der Tastatur und unterhalb des Touchpads etwas durchbogen werden - diese Verhalten zeigen die meisten Notebooks. Zudem verfügt die Baseunit über eine ausreichende Steifigkeit. Etwas mehr Steifigkeit könnte der Deckel vertragen. Nichtsdestotrotz zeigt er zu keiner Zeit Bildveränderungen - auch nicht bei Druck auf seine Rückseite. Die Scharniere halten den Deckel fest in Position. Eine Ein-Hand-Öffnung des Deckels ist möglich.

Auf Seiten der Anschlüsse hält das Aspire keine Überraschungen bereit. Es finden sich die Steckplätze, die wir heutzutage bei den meisten Rechnern vorfinden. Die Positionierung der Schnittstellen fällt suboptimal aus. Sie befinden sich auf Höhe der Handballenablage. Somit bleibt der Bereich neben der Handballenablage nicht frei von Kabeln. Der überwiegende Teil der Anschlüsse ist dabei auf der linken Seite untergebracht. Auf der rechten Seite ist nur eine USB-2.0-Schnittstelle zu finden.

Das verbaute WLAN-Modul trägt einen Chip der Firma Qualcomm (QCA6174). Neben den WLAN-Standards 802.11 a/b/g/n unterstützt er auch den schnellen ac-Standard. Auf dem Modul ist ebenfalls ein Bluetooth-4.1-Chip verbaut. Verbindungsproblemen sind wir nicht begegnet. Die Verbindung zwischen Router und Notebook war stets stabil - sowohl in direkter Nähe zum Router als auch zwei Stockwerke unterhalb dessen Standorts. Für drahtgebundene Netzwerkverbindungen befindet sich ein Gigabit-Ethernet-Chip an Bord. Es handelt sich um ein Modell aus Realteks RTL8168/8111 Familie. Ein solches Modell treffen wir in vielen Notebooks an.

Außer den üblichen Dokumenten wie ein Schnellstartposter und Sicherheitsinformationen liegt dem Rechner kein weiteres Zubehör bei.Das Aspire wird mit vorinstalliertem Windows 8.1 (64 Bit) ausgeliefert. Eine Recovery DVD liegt dem Rechner nicht bei. Akku HP Pavilion dv6 .

Eine Wartungsklappe bringt das Aspire nicht mit. Um an die Innereien zu gelangen, muss das Gehäuse geöffnet werden. Dazu wird als erstes das optische Laufwerk ausgebaut. Anschließend werden alle Schrauben auf der Unterseite des Rechners entfernt. Dazu gehören auch die drei Schrauben, die sich im Laufwerksschacht befinden. Dann wird das Notebook wieder auf seine Füße gestellt. Jetzt kann die Unterschale abgelöst werden. Hierfür bietet sich ein Fugenglätter an. Achtung: Die Unterschale ist über ein Kabel mit der Hauptplatine verbunden. Daher gilt es, die Unterschale vorsichtig abzunehmen. Das Notebook ist mit zwei Speicherbänken bestückt. Beide sind mit jeweils einem 4-GB-Modul belegt. Die verbaute 2,5-Zoll-SSD könnte problemlos getauscht werden. Ein Wechsel des Akkus wäre an dieser Stelle ebenfalls möglich.

Das Aspire ist mit einer zweijährigen Garantie ausgestattet - inklusive Abholservice. Der Garantiezeitraum kann erweitert werden. So schlägt eine dreijährige Garantie mit etwa 60 bis 70 Euro zu Buche.

Der Rechner verfügt über eine beleuchtete Chiclet-Tastatur. Die Beleuchtung kennt nur die Zustände an und aus. Die flachen, minimal angerauten Tasten bieten einen kurzen Hub und einen klaren Druckpunkt. Ihr Widerstand fällt durchaus angenehm aus; für unseren Geschmack dürfte er noch einen Tick straffer sein. Während des Tippens ist allenfalls ein sehr geringes Nachgeben der Tastatur im rechten Bereich festzustellen. Das hat aber keinerlei Auswirkung auf das Tippen. Alles in allem liefert Acer hier eine gute Tastatur, die auch für längere Schreibarbeiten zu gebrauchen ist.

Als Mausersatz befindet sich ein multitouchfähiges Clickpad an Bord, das etwa eine Fläche von 10,6 x 7,8 cm für sich beansprucht. An Platz zur Nutzung der Gestensteuerung mangelt es somit nicht. Die glatte Oberfläche des Pads behindert die Finger nicht beim Gleiten. Das Pad besitzt einen kurzen Hub und einen deutlichen Druckpunkt.
Das Aspire ist mit einem matten 15,6-Zoll-Display ausgestattet, das über eine native Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten verfügt. Sowohl Helligkeit (246,6 cd/m²) als auch Kontrast (571:1) können nur als durchschnittlich bezeichnet werden. Hier hätten wir bei einem Preisniveau von 900 Euro mehr erwartet.

Die Farbräume AdobeRGB und sRGB kann der Bildschirm des Aspire nicht darstellen. Hier liegen die Abdeckungsraten bei 59,2 Prozent (sRGB) bzw. 38 Prozent (AdobeRGB). Im Auslieferungszustand besitzt der Bildschirm eine DeltaE-2000-Abweichung von 7,36. Anzustreben wäre ein Wert kleiner 3. Das Display verfügt zudem über einen sehr leichten Blaustich.

Acer hat das Aspire mit einem blickwinkelstabilen IPS-Panel ausgestattet. Somit ist der Bildschirm aus jeder Position heraus ablesbar. Das Notebook kann im Freien genutzt werden. Allerdings sollte die Sonne nicht allzu hell strahlen, da die Bildschirmhelligkeit im Akkubetrieb deutlich absinkt.

Das Aspire V3-574G gehört zu den Allround-Notebooks der mittleren Preisklasse. Es bietet genügend Rechenleistung für den Alltag und kann Computerspiele auf den Bildschirm bringen. Unser Testgerät ist für etwa 900 Euro zu haben. Zum Testzeitpunkt konnten wir lediglich zwei weitere Ausstattungsvarianten ausfindig machen, die sich hinsichtlich Arbeitsspeicherausstattung und Festplattenart unterscheiden. Das aktuell günstigste Modell (4 GB RAM, 500 GB HDD) ist für etwa 700 Euro zu bekommen.

Acer setzt bei der Aspire V3-574G Reihe auf ULV-Prozessoren (TDP: 15 Watt) der Broadwell Generation. Unser aktuelles Testgerät ist mit einer Mittelklasse-CPU bestückt - dem Core i5-5200U Zweikernprozessor. Der Prozessor arbeitet mit einer Basisgeschwindigkeit von 2,2 GHz. Mittels Turbo kann die Geschwindigkeit auf 2,5 GHz (beide Kerne) bzw. 2,7 GHz (nur ein Kern) erhöht werden. Die volle Leistung des Prozessors steht sowohl im Netz- als auch im Akkubetrieb zur Verfügung. Die von uns durchgeführten Tests werden stets mit voller Geschwindigkeit bearbeitet. Da in dem von uns getesteten Vorgängermodell des Aspire der Vorgänger (Core i5-4200U) des hier verbauten Prozessors steckt, bietet sich ein Vergleich an. So erreicht der Core i5-5200U Prozessor im Durchschnitt um gut 10 Prozent bessere Resultate als sein Vorgänger. Dies ist seinen minimal höheren Arbeitsgeschwindigkeiten und den Verbesserungen der Broadwell Architektur zu verdanken.

Das Aspire ist mit einem starken Prozessor und einer schnellen Solid State Disk ausgestattet. Somit arbeitet das System rund und flüssig. Windows wird schnell gestartet. Die Resultate in den PC Mark Benchmarks fallen sehr gut aus. Wie unsere Vergleichstabelle zeigt, bringt ein deutlich stärkerer Vierkernprozessor gegenüber einem ULV-Prozessor keinen sonderlichen Vorteil im Alltagsbetrieb. Eine Solid State Disk bringt gegenüber einer herkömmlichen Festplatte einen größeren Sprung bei der Gesamtleistung. Ein Vierkernprozessor könnte seine größere Leistung erst bei CPU-lastigen Anwendungen ausspielen. Eine Steigerung der Systemleistung ist beim Aspire nicht mehr möglich. Acer hat alles ausgereizt.

Das Aspire ist mit einer Solid State Disk ausgestattet. Es handelt sich um ein Modell im 2,5-Zoll-Format, das eine Gesamtkapazität von 256 GB bietet. Davon stehen dem Besitzer des Rechners etwa 200 GB zur freien Verfügung. Der restliche Speicherplatz wird von der Windows Installation und der Recovery Partition belegt. Die Transferraten fallen insgesamt gut aus.

Der im Aspire verbaute GeForce 940M Grafikkern basiert - wie die Vorgänger GPU GeForce 840M - auf Nvidias Maxwell-Architektur. Beide GPUs sind oftmals in Allround-Notebooks des mittleren Preissegments anzutreffen. Da ihre Maximalgeschwindigkeiten (1.124 MHz vs. 1.176 MHz) sehr eng beieinander liegen, liegen auch ihre Resultate in den 3D Mark Benchmarks nicht sehr weit auseinander. Akku HP EliteBook 6930p .

Neben der GeForce GPU steckt auch Intels HD Graphics 5500 Grafikkern in dem Rechner. Die beiden GPUs bilden einen Umschaltgrafiklösung (Optimus). Nvidias Kern ist für leistungsfordernde Anwendungen wie Computerspiele zuständig. Im Alltags- und Akkubetrieb hat Intels GPU ihren Auftritt. Die Umschaltung zwischen den Kernen erfolgt automatisch; der Nutzer muss sich um nichts kümmern.

Die Spielefähigkeit kann dem Aspire bestätigt werden. Viele Spiele können in HD-Auflösung (1.366 x 768 Bildpunkte) mit mittleren bis teilweise hohen Qualitätseinstellungen flüssig auf den Bildschirm gebracht werden. Bei einem aktuellen Kracher wie The Witcher 3 ist eine Reduzierung von Auflösung/Qualitätsniveau nötig, um überhaupt spielbare Frameraten zu erreichen. Batman: Arkham Knight erreicht Letztere zu keiner Zeit. Die volle Auflösung (Full-HD) des Bildschirms ist nur bei wenigen Spielen nutzbar.

Was die 3D Mark Benchmarks schon gezeigt haben, setzt sich auch in der Spielepraxis fort: Das Aspire liefert nur etwas höhere Frameraten als vergleichbare GeForce-840M-Notebooks. Daher kommen entsprechende Notebooks als preisgünstigere Alternative in Frage. Wer hingegen deutlich mehr Spieleleistung wünscht, sollte zu einem Rechner mit GeForce GTX 960M Grafikkern greifen. Hier wären beispielsweise das Acer Aspire VN7-591G und das Lenovo Y50-70 zu nennen. Beide Notebooks sind ab etwa 1.000 Euro zu haben.

Im Leerlauf arbeitet der Lüfter dauerhaft mit niedriger Geschwindigkeit. Wirklich wahrzunehmen ist er nur in ruhigen Umgebungen. Unter Last dreht der Lüfter auf. Während des Stresstests messen wir einen Schalldruckpegel von 43,4 dB - ein normaler Wert in dieser Leistungsklasse. Lästige Nebengeräusche wie Pfeifen, Fiepen oder Brummen gibt der Lüfter nicht von sich.

Den Stresstest (Prime95 und Furmark laufen für mindestens eine Stunde) durchläuft das Aspire im Netz- und im Akkubetrieb auf ähnliche Weisen. Im Netzbetrieb arbeitet der Grafikkern mit konstanten 1.163 MHz. Im Akkubetrieb erreicht er diese Geschwindigkeit auch, wird aber immer wieder schlagartig auf 291 MHz abgebremst. Die Geschwindigkeit des Prozessors springt zwischen 500 MHz und 2,5 GHz (Netzbetrieb) bzw. 2,2 bis 2,4 GHz (Akkubetrieb) hin und her. Obwohl der Prozessor immer wieder abgebremst wird, erwärmt sich der Rechner während des Stresstests an einigen Stellen sehr stark. An einem Messpunkt wird die Sechzig-Grad-Celsius-Marke überschritten. Im Normalbetrieb erwärmt sich der Rechner bei weitem nicht so stark. Unser Stresstest stellt ein Extremszenario dar, das so im Alltag in der Regel nicht auftritt.

Die Lautsprecher des Rechners haben ihren Platz auf der Geräte-Unterseite gefunden. Sie erzeugen einen voluminösen Klang, dem es wie so oft an Bass fehlt. Insgesamt geht der Klang absolut in Ordnung und den Lautsprechern kann auch längere Zeit zu gehört werden.

Im Leerlauf liegt der Energiebedarf des Acer Rechners unterhalb von 10 Watt. Dies sind wir von ULV-Notebooks der Haswell- und Broadwell-Generationen gewohnt. Während des Stresstests steigt die Leistungsaufnahme auf knapp 60 Watt - ein normaler Wert für die verbaute Hardware. Der Wert wird nicht konstant gehalten, da die CPU während des Stresstests immer wieder gedrosselt wird. Im Spielealltag sind Werte um 47,5 Watt herum (+/- 5 Watt) realistisch. Die Nennleistung des Netzteils liegt bei 65 Watt.
Das Aspire bringt es im Leerlauf auf eine Laufzeit von 11:13 h. Der Konkurrent Toshiba Satellite S50-B (8:10 h) macht früher schlapp. Der Idle-Modus wird durch den Battery Eater Reader's Test überprüft. Das Display läuft auf der geringsten Helligkeitsstufe, das Energiesparprofil ist aktiviert, und die Funkmodule sind abgeschaltet. Unter Last stellt das Aspire den Betrieb nach 1:31 h ein. Das Satellite (1:56 h) hält ein wenig länger durch. Die Laufzeit unter Last wird mit dem Battery Eater Classic Test ermittelt. Dabei arbeitet der Bildschirm mit voller Helligkeit, das Hochleistungsprofil und die Funkmodule sind eingeschaltet.

Unseren praxisnahen WLAN-Test beendet der Acer Rechner nach 4:41 h. Auch diesmal verfügt das Satellite (5:06 h) über etwas mehr Ausdauer. Dieser Test simuliert die Auslastung beim Aufruf von Webseiten. Das Profil "Ausbalanciert" ist aktiv, die Displayhelligkeit beträgt etwa 150 cd/m². Die Abspieldauer von Videos testen wir, indem wir den Kurzfilm Big Buck Bunny (H.264-Kodierung, 1.920 x 1.080 Bildpunkte) in einer Dauerschleife laufen lassen. Die Funkmodule sind deaktiviert, und die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² geregelt. Das Aspire hält 4:31 h durch. Beim Satellite haben wir diesen Test nicht durchgeführt.

Die Laufzeiten in den praxisnahen WLAN- und Video-Tests können nicht gerade als berauschend bezeichnet werden. Von 15,6-Zoll-Allroundern dieser Preisklasse sind wir heutzutage besseres gewohnt. So hält der Vorgänger des Aspire - das Aspire V3-572PG (8:02 h) - im WLAN-Test fast doppelt so lange durch. Der Grund: Acer hat die Akkukapazität des V3-574G deutlich reduziert (37 Wh vs. 56 Wh). Akku HP EliteBook 8730w .

Das Acer Aspire V3-574G bietet mehr als genügend Rechenleistung für den Alltagsbetrieb und bringt Computerspiele flüssig auf den Bildschirm. Die verbaute Solid State Disk sorgt für ein flink arbeitendes System. Im normalen Betrieb erzeugt der Rechner wenig Lärm und erwärmt sich kaum. Dazu gesellen sich gute Eingabegeräte. Der matte IPS-Full-HD-Bildschirm weiß grundsätzlich zu gefallen, müsste in Sachen Helligkeit und Kontrast aber mehr bieten. Die Akkulaufzeiten des Rechners können allenfalls als durchschnittlich bezeichnet werden. Zu kritisieren ist auch bei diesem Rechner das Fehlen einer Wartungsklappe.

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Kaufen Akkus HP Pavilion dv6

Acers neuer Allrounder kann mit einer guten Ausstattung wie einer schnellen SSD und einem IPS-Bildschirm auf sich aufmerksam machen. Die Akkulaufzeiten fallen lediglich durchschnittlich aus, da Acer den Akku im Vergleich zu demjenigen des Vorgängerrechners stark beschnitten hat.
Acer hat mit dem Aspire V3-574G einen 15,6-Zoll-Mittelklasse-Allrounder im Sortiment. Das Namensschema verrät, dass es sich hierbei um den Nachfolger des bereits von uns getesteten Aspire V3-572PG handelt. Im Inneren des V3-574G stecken die jeweiligen Nachfolger der im V3-572PG verbauten CPU bzw. GPU. Äußerlich haben die beiden Rechner nicht viel gemeinsam. Ob das neue Gerät überzeugen kann, verrät unser Testbericht.

Acer setzt beim Aspire auf einen Materialmix aus Metall und Kunststoff. Die Oberseite der Baseunit und die Einlage der Deckelrückseite sind aus Metall gefertigt. Die schwarzgefärbte Deckelrückseite ist zusätzlich mit einer Textur versehen. Acer nennt das Ganze 'Patterned Aluminium Cover'. Die Oberseite der Baseunit kommt im 'Gebürstetes-Aluminium-Look'. Die Farbe der Wahl ist Silber. Das restliche Gehäuse ist aus schwarzem Kunststoff gefertigt. Eine Wartungsklappe kann das Aspire nicht vorweisen. Zudem ist der Akku im Gehäuse verbaut. Um an den Akku bzw. die Hardware zu gelangen, müsste das Gehäuse geöffnet werden.

Die Verarbeitung des Gehäuses geht grundsätzlich in Ordnung. Es treten keine gravierenden Mängel auf. Die Spaltmaße stimmen nicht immer. So ist die Oberseite der Baseunit nicht einhundertprozentig eingefasst. Hier wäre etwas mehr Sorgfalt angebracht gewesen. Schließlich verlangt Acer etwa 900 Euro für den Rechner. Auf Seiten der Stabilität gibt es nichts zu bemängeln. Das Gehäuse kann neben beiden Seiten der Tastatur und unterhalb des Touchpads etwas durchbogen werden - diese Verhalten zeigen die meisten Notebooks. Zudem verfügt die Baseunit über eine ausreichende Steifigkeit. Etwas mehr Steifigkeit könnte der Deckel vertragen. Nichtsdestotrotz zeigt er zu keiner Zeit Bildveränderungen - auch nicht bei Druck auf seine Rückseite. Die Scharniere halten den Deckel fest in Position. Eine Ein-Hand-Öffnung des Deckels ist möglich.

Auf Seiten der Anschlüsse hält das Aspire keine Überraschungen bereit. Es finden sich die Steckplätze, die wir heutzutage bei den meisten Rechnern vorfinden. Die Positionierung der Schnittstellen fällt suboptimal aus. Sie befinden sich auf Höhe der Handballenablage. Somit bleibt der Bereich neben der Handballenablage nicht frei von Kabeln. Der überwiegende Teil der Anschlüsse ist dabei auf der linken Seite untergebracht. Auf der rechten Seite ist nur eine USB-2.0-Schnittstelle zu finden.

Das verbaute WLAN-Modul trägt einen Chip der Firma Qualcomm (QCA6174). Neben den WLAN-Standards 802.11 a/b/g/n unterstützt er auch den schnellen ac-Standard. Auf dem Modul ist ebenfalls ein Bluetooth-4.1-Chip verbaut. Verbindungsproblemen sind wir nicht begegnet. Die Verbindung zwischen Router und Notebook war stets stabil - sowohl in direkter Nähe zum Router als auch zwei Stockwerke unterhalb dessen Standorts. Für drahtgebundene Netzwerkverbindungen befindet sich ein Gigabit-Ethernet-Chip an Bord. Es handelt sich um ein Modell aus Realteks RTL8168/8111 Familie. Ein solches Modell treffen wir in vielen Notebooks an.

Außer den üblichen Dokumenten wie ein Schnellstartposter und Sicherheitsinformationen liegt dem Rechner kein weiteres Zubehör bei.Das Aspire wird mit vorinstalliertem Windows 8.1 (64 Bit) ausgeliefert. Eine Recovery DVD liegt dem Rechner nicht bei. Akku HP Pavilion dv6 .

Eine Wartungsklappe bringt das Aspire nicht mit. Um an die Innereien zu gelangen, muss das Gehäuse geöffnet werden. Dazu wird als erstes das optische Laufwerk ausgebaut. Anschließend werden alle Schrauben auf der Unterseite des Rechners entfernt. Dazu gehören auch die drei Schrauben, die sich im Laufwerksschacht befinden. Dann wird das Notebook wieder auf seine Füße gestellt. Jetzt kann die Unterschale abgelöst werden. Hierfür bietet sich ein Fugenglätter an. Achtung: Die Unterschale ist über ein Kabel mit der Hauptplatine verbunden. Daher gilt es, die Unterschale vorsichtig abzunehmen. Das Notebook ist mit zwei Speicherbänken bestückt. Beide sind mit jeweils einem 4-GB-Modul belegt. Die verbaute 2,5-Zoll-SSD könnte problemlos getauscht werden. Ein Wechsel des Akkus wäre an dieser Stelle ebenfalls möglich.

Das Aspire ist mit einer zweijährigen Garantie ausgestattet - inklusive Abholservice. Der Garantiezeitraum kann erweitert werden. So schlägt eine dreijährige Garantie mit etwa 60 bis 70 Euro zu Buche.

Der Rechner verfügt über eine beleuchtete Chiclet-Tastatur. Die Beleuchtung kennt nur die Zustände an und aus. Die flachen, minimal angerauten Tasten bieten einen kurzen Hub und einen klaren Druckpunkt. Ihr Widerstand fällt durchaus angenehm aus; für unseren Geschmack dürfte er noch einen Tick straffer sein. Während des Tippens ist allenfalls ein sehr geringes Nachgeben der Tastatur im rechten Bereich festzustellen. Das hat aber keinerlei Auswirkung auf das Tippen. Alles in allem liefert Acer hier eine gute Tastatur, die auch für längere Schreibarbeiten zu gebrauchen ist.

Als Mausersatz befindet sich ein multitouchfähiges Clickpad an Bord, das etwa eine Fläche von 10,6 x 7,8 cm für sich beansprucht. An Platz zur Nutzung der Gestensteuerung mangelt es somit nicht. Die glatte Oberfläche des Pads behindert die Finger nicht beim Gleiten. Das Pad besitzt einen kurzen Hub und einen deutlichen Druckpunkt.
Das Aspire ist mit einem matten 15,6-Zoll-Display ausgestattet, das über eine native Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten verfügt. Sowohl Helligkeit (246,6 cd/m²) als auch Kontrast (571:1) können nur als durchschnittlich bezeichnet werden. Hier hätten wir bei einem Preisniveau von 900 Euro mehr erwartet.

Die Farbräume AdobeRGB und sRGB kann der Bildschirm des Aspire nicht darstellen. Hier liegen die Abdeckungsraten bei 59,2 Prozent (sRGB) bzw. 38 Prozent (AdobeRGB). Im Auslieferungszustand besitzt der Bildschirm eine DeltaE-2000-Abweichung von 7,36. Anzustreben wäre ein Wert kleiner 3. Das Display verfügt zudem über einen sehr leichten Blaustich.

Acer hat das Aspire mit einem blickwinkelstabilen IPS-Panel ausgestattet. Somit ist der Bildschirm aus jeder Position heraus ablesbar. Das Notebook kann im Freien genutzt werden. Allerdings sollte die Sonne nicht allzu hell strahlen, da die Bildschirmhelligkeit im Akkubetrieb deutlich absinkt.

Das Aspire V3-574G gehört zu den Allround-Notebooks der mittleren Preisklasse. Es bietet genügend Rechenleistung für den Alltag und kann Computerspiele auf den Bildschirm bringen. Unser Testgerät ist für etwa 900 Euro zu haben. Zum Testzeitpunkt konnten wir lediglich zwei weitere Ausstattungsvarianten ausfindig machen, die sich hinsichtlich Arbeitsspeicherausstattung und Festplattenart unterscheiden. Das aktuell günstigste Modell (4 GB RAM, 500 GB HDD) ist für etwa 700 Euro zu bekommen.

Acer setzt bei der Aspire V3-574G Reihe auf ULV-Prozessoren (TDP: 15 Watt) der Broadwell Generation. Unser aktuelles Testgerät ist mit einer Mittelklasse-CPU bestückt - dem Core i5-5200U Zweikernprozessor. Der Prozessor arbeitet mit einer Basisgeschwindigkeit von 2,2 GHz. Mittels Turbo kann die Geschwindigkeit auf 2,5 GHz (beide Kerne) bzw. 2,7 GHz (nur ein Kern) erhöht werden. Die volle Leistung des Prozessors steht sowohl im Netz- als auch im Akkubetrieb zur Verfügung. Die von uns durchgeführten Tests werden stets mit voller Geschwindigkeit bearbeitet. Da in dem von uns getesteten Vorgängermodell des Aspire der Vorgänger (Core i5-4200U) des hier verbauten Prozessors steckt, bietet sich ein Vergleich an. So erreicht der Core i5-5200U Prozessor im Durchschnitt um gut 10 Prozent bessere Resultate als sein Vorgänger. Dies ist seinen minimal höheren Arbeitsgeschwindigkeiten und den Verbesserungen der Broadwell Architektur zu verdanken.

Das Aspire ist mit einem starken Prozessor und einer schnellen Solid State Disk ausgestattet. Somit arbeitet das System rund und flüssig. Windows wird schnell gestartet. Die Resultate in den PC Mark Benchmarks fallen sehr gut aus. Wie unsere Vergleichstabelle zeigt, bringt ein deutlich stärkerer Vierkernprozessor gegenüber einem ULV-Prozessor keinen sonderlichen Vorteil im Alltagsbetrieb. Eine Solid State Disk bringt gegenüber einer herkömmlichen Festplatte einen größeren Sprung bei der Gesamtleistung. Ein Vierkernprozessor könnte seine größere Leistung erst bei CPU-lastigen Anwendungen ausspielen. Eine Steigerung der Systemleistung ist beim Aspire nicht mehr möglich. Acer hat alles ausgereizt.

Das Aspire ist mit einer Solid State Disk ausgestattet. Es handelt sich um ein Modell im 2,5-Zoll-Format, das eine Gesamtkapazität von 256 GB bietet. Davon stehen dem Besitzer des Rechners etwa 200 GB zur freien Verfügung. Der restliche Speicherplatz wird von der Windows Installation und der Recovery Partition belegt. Die Transferraten fallen insgesamt gut aus.

Der im Aspire verbaute GeForce 940M Grafikkern basiert - wie die Vorgänger GPU GeForce 840M - auf Nvidias Maxwell-Architektur. Beide GPUs sind oftmals in Allround-Notebooks des mittleren Preissegments anzutreffen. Da ihre Maximalgeschwindigkeiten (1.124 MHz vs. 1.176 MHz) sehr eng beieinander liegen, liegen auch ihre Resultate in den 3D Mark Benchmarks nicht sehr weit auseinander. Akku HP EliteBook 6930p .

Neben der GeForce GPU steckt auch Intels HD Graphics 5500 Grafikkern in dem Rechner. Die beiden GPUs bilden einen Umschaltgrafiklösung (Optimus). Nvidias Kern ist für leistungsfordernde Anwendungen wie Computerspiele zuständig. Im Alltags- und Akkubetrieb hat Intels GPU ihren Auftritt. Die Umschaltung zwischen den Kernen erfolgt automatisch; der Nutzer muss sich um nichts kümmern.

Die Spielefähigkeit kann dem Aspire bestätigt werden. Viele Spiele können in HD-Auflösung (1.366 x 768 Bildpunkte) mit mittleren bis teilweise hohen Qualitätseinstellungen flüssig auf den Bildschirm gebracht werden. Bei einem aktuellen Kracher wie The Witcher 3 ist eine Reduzierung von Auflösung/Qualitätsniveau nötig, um überhaupt spielbare Frameraten zu erreichen. Batman: Arkham Knight erreicht Letztere zu keiner Zeit. Die volle Auflösung (Full-HD) des Bildschirms ist nur bei wenigen Spielen nutzbar.

Was die 3D Mark Benchmarks schon gezeigt haben, setzt sich auch in der Spielepraxis fort: Das Aspire liefert nur etwas höhere Frameraten als vergleichbare GeForce-840M-Notebooks. Daher kommen entsprechende Notebooks als preisgünstigere Alternative in Frage. Wer hingegen deutlich mehr Spieleleistung wünscht, sollte zu einem Rechner mit GeForce GTX 960M Grafikkern greifen. Hier wären beispielsweise das Acer Aspire VN7-591G und das Lenovo Y50-70 zu nennen. Beide Notebooks sind ab etwa 1.000 Euro zu haben.

Im Leerlauf arbeitet der Lüfter dauerhaft mit niedriger Geschwindigkeit. Wirklich wahrzunehmen ist er nur in ruhigen Umgebungen. Unter Last dreht der Lüfter auf. Während des Stresstests messen wir einen Schalldruckpegel von 43,4 dB - ein normaler Wert in dieser Leistungsklasse. Lästige Nebengeräusche wie Pfeifen, Fiepen oder Brummen gibt der Lüfter nicht von sich.

Den Stresstest (Prime95 und Furmark laufen für mindestens eine Stunde) durchläuft das Aspire im Netz- und im Akkubetrieb auf ähnliche Weisen. Im Netzbetrieb arbeitet der Grafikkern mit konstanten 1.163 MHz. Im Akkubetrieb erreicht er diese Geschwindigkeit auch, wird aber immer wieder schlagartig auf 291 MHz abgebremst. Die Geschwindigkeit des Prozessors springt zwischen 500 MHz und 2,5 GHz (Netzbetrieb) bzw. 2,2 bis 2,4 GHz (Akkubetrieb) hin und her. Obwohl der Prozessor immer wieder abgebremst wird, erwärmt sich der Rechner während des Stresstests an einigen Stellen sehr stark. An einem Messpunkt wird die Sechzig-Grad-Celsius-Marke überschritten. Im Normalbetrieb erwärmt sich der Rechner bei weitem nicht so stark. Unser Stresstest stellt ein Extremszenario dar, das so im Alltag in der Regel nicht auftritt.

Die Lautsprecher des Rechners haben ihren Platz auf der Geräte-Unterseite gefunden. Sie erzeugen einen voluminösen Klang, dem es wie so oft an Bass fehlt. Insgesamt geht der Klang absolut in Ordnung und den Lautsprechern kann auch längere Zeit zu gehört werden.

Im Leerlauf liegt der Energiebedarf des Acer Rechners unterhalb von 10 Watt. Dies sind wir von ULV-Notebooks der Haswell- und Broadwell-Generationen gewohnt. Während des Stresstests steigt die Leistungsaufnahme auf knapp 60 Watt - ein normaler Wert für die verbaute Hardware. Der Wert wird nicht konstant gehalten, da die CPU während des Stresstests immer wieder gedrosselt wird. Im Spielealltag sind Werte um 47,5 Watt herum (+/- 5 Watt) realistisch. Die Nennleistung des Netzteils liegt bei 65 Watt.
Das Aspire bringt es im Leerlauf auf eine Laufzeit von 11:13 h. Der Konkurrent Toshiba Satellite S50-B (8:10 h) macht früher schlapp. Der Idle-Modus wird durch den Battery Eater Reader's Test überprüft. Das Display läuft auf der geringsten Helligkeitsstufe, das Energiesparprofil ist aktiviert, und die Funkmodule sind abgeschaltet. Unter Last stellt das Aspire den Betrieb nach 1:31 h ein. Das Satellite (1:56 h) hält ein wenig länger durch. Die Laufzeit unter Last wird mit dem Battery Eater Classic Test ermittelt. Dabei arbeitet der Bildschirm mit voller Helligkeit, das Hochleistungsprofil und die Funkmodule sind eingeschaltet.

Unseren praxisnahen WLAN-Test beendet der Acer Rechner nach 4:41 h. Auch diesmal verfügt das Satellite (5:06 h) über etwas mehr Ausdauer. Dieser Test simuliert die Auslastung beim Aufruf von Webseiten. Das Profil "Ausbalanciert" ist aktiv, die Displayhelligkeit beträgt etwa 150 cd/m². Die Abspieldauer von Videos testen wir, indem wir den Kurzfilm Big Buck Bunny (H.264-Kodierung, 1.920 x 1.080 Bildpunkte) in einer Dauerschleife laufen lassen. Die Funkmodule sind deaktiviert, und die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² geregelt. Das Aspire hält 4:31 h durch. Beim Satellite haben wir diesen Test nicht durchgeführt.

Die Laufzeiten in den praxisnahen WLAN- und Video-Tests können nicht gerade als berauschend bezeichnet werden. Von 15,6-Zoll-Allroundern dieser Preisklasse sind wir heutzutage besseres gewohnt. So hält der Vorgänger des Aspire - das Aspire V3-572PG (8:02 h) - im WLAN-Test fast doppelt so lange durch. Der Grund: Acer hat die Akkukapazität des V3-574G deutlich reduziert (37 Wh vs. 56 Wh). Akku HP EliteBook 8730w .

Das Acer Aspire V3-574G bietet mehr als genügend Rechenleistung für den Alltagsbetrieb und bringt Computerspiele flüssig auf den Bildschirm. Die verbaute Solid State Disk sorgt für ein flink arbeitendes System. Im normalen Betrieb erzeugt der Rechner wenig Lärm und erwärmt sich kaum. Dazu gesellen sich gute Eingabegeräte. Der matte IPS-Full-HD-Bildschirm weiß grundsätzlich zu gefallen, müsste in Sachen Helligkeit und Kontrast aber mehr bieten. Die Akkulaufzeiten des Rechners können allenfalls als durchschnittlich bezeichnet werden. Zu kritisieren ist auch bei diesem Rechner das Fehlen einer Wartungsklappe.

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13/07/2015

Kaufen Akku Dell Latitude D620

Nvidias G-Sync-Technologie verspricht ein flüssiges Gaming-Erlebnis ohne nervige Zeilenverschiebungen. Anhand des Asus G751JY konnten wir das Feature erstmals unter die Lupe nehmen. Hat das altehrwürdige V-Sync ausgedient?
Obwohl einige Kunden von Problemen (z. B. Lautsprecher-Bugs) berichten, hinterließ das Asus G751 im Dezember 2014 einen hervorragenden Eindruck. Mit einer Wertung von 89 % setzte sich der 17-zöllige Gaming-Spross an die Spitze der High-End-Notebooks. Auf den Plätzen 2 bis 5 folgen das MSI GT72, das Schenker XMG U705, das Alienware 15 und das Schenker XMG U505, die jeweils mit 88 % bedacht wurden und eine GeForce GTX 970M oder GTX 980M enthalten.

Im Vergleich zum letzten Testgerät hat sich kaum etwas beim Asus G751JY getan. Die von Nvidia zur Verfügung gestellte G-Sync-Variante bietet erneut 24 GByte RAM und eine Kombination aus 256-GByte-SSD und 1.000-GByte-HDD. Der Grafikchip ist ebenfalls identisch. Die bereits erwähnte GeForce GTX 980M markiert im Notebook-Bereich derzeit das Nonplusultra. Hinzu kommt ein mattes IPS-Panel mit 1.920 x 1.080 Pixeln.

Unterschiede zeigen sich lediglich beim Prozessor: So hat Asus den 2,5-3,5 GHz flotten Core i7-4710HQ durch den 100 MHz schnelleren Core i7-4720HQ abgelöst. Preislich dürfte sich das neue G751JY etwas über der alten Version einordnen, die damals knapp 2.000 Euro kostete. In Online Shops wurden wir zum Testzeitpunkt noch nicht fündig.
Da das G751JY – bis auf ein paar frische Aufkleber – äußerlich kein Tuning erfahren hat, überspringen wir die Kapitel Gehäuse, Ausstattung, Eingabegeräte und Sound. Die entsprechenden Infos finden Sie hier. Alle Fotos in diesem Artikel stammen vom letzten Testmodell.
Beim Display gibt es ebenfalls keine Änderungen: Asus greift wieder auf das 17,3-zöllige LP173WF4-SPD1 Panel von LG Philips zurück, das unter anderem auch im Asus GL771JW werkelt. Dank seiner üppigen Leuchtkraft von knapp 320 cd/m² strahlt das Display selbst bei ungünstigeren Standorten (Thema Außeneinsatz) ausreichend hell.

Der Schwarzwert muss sich ebenfalls nicht hinter der Konkurrenz verstecken. Zwar stellen 0,34 cd/m² keinen neuen Rekord auf, im IPS-Bereich ist dieses Ergebnis jedoch gut. Gleiches gilt für den Kontrast: Mit 968:1 fällt das Bild differenzierter und kräftiger als bei den meisten Kontrahenten aus.

Auch der Farbwiedergabe gebührt Lob: In unseren CalMan Tests liefert das Panel eine überaus ordentliche Vorstellung ab. Sei es nun bei den Graustufen, der RGB-Balance, dem Gamma-Wert oder dem Sättigungsgrad. Vom notebooktypischen Blaustich, der viele Geräte plagt, bleibt das Asus G751JY verschont. Hauptgrund ist neben der IPS-Technik das vorinstallierte Farbprofil. Beim Schenker XMG U705 waren die CalMan Scores des LP173WF4-SPD1 etwas schlechter.

Als nicht ganz so toll erweist sich die Farbraumabdeckung: 83 % sRGB und 55 % AdobeRGB sind nur mittelprächtig. Dieser kleine Makel betrifft Gamer jedoch kaum. Lediglich professionelle Nutzer wünschen sich hier mehr. Vorsicht: Unter der Bezeichnung LP173WF4-SPF1 existiert ein sehr ähnlich klingendes LG Panel, das beim Schwarzwert und dem Kontrast nicht ganz an das SPD1 heranreicht (siehe z. B. das MSI GT72 oder das Gigabyte P37X). Insgesamt macht die Bildqualität eine gute bis sehr gute Figur. Display Bleeding trat in unserem Fall nicht auf. Akku Dell Latitude D430 .

Größtes Highlight des Testgeräts ist die sogenannte G-Sync Technik. Im Gegensatz zu zertifizierten Desktop-Monitoren kommt bei G-Sync Notebooks kein Extra-Modul zum Einsatz. Wie Hauptkonkurrent AMD für seine FreeSync Technik nutzt auch Nvidia den offenen Adaptive-Sync Standard, der mittels Embedded DisplayPort (eDP) funktioniert.

Um Zeilenverschiebungen zu verhindern, wird die Bildwiederholfrequenz des Panels dynamisch an die Framerate der GPU angepasst. Dieses System hat in der Anfangszeit noch für Probleme gesorgt, da Displays unter 30 Hz zum Flackern oder kompletten Aussetzern neigen. Doch Entwarnung: Im Test mit Batman: Arkham Knight, Dirt Rally und The Witcher 3 konnten wir kein Flimmern oder dergleichen feststellen.

Anders als V-Sync soll sich G-Sync nicht negativ auf die Peformance auswirken (Stottern, Eingabelatenz etc.). Wie stark sich G-Sync äußert, hängt einerseits vom Titel und andererseits von der GPU-Power ab. Nach unseren Erfahrungen hält sich der Vorteil meist in Grenzen. Ja, bei flotten Kameraschwenks oder Kamerafahrten fühlt sich das Bild etwas ruhiger und flüssiger als mit (deaktiviertem) V-Sync an. Weltbewegend sind die Verbesserungen allerdings nicht, zumal G-Sync die Framerate auf 75 begrenzt. Das untere Video vermittelt einen kleinen Eindruck.

Ob G-Sync den Aufpreis wert ist, muss jeder Nutzer für sich entscheiden. In Anbetracht der Kosten kann es mehr Sinn machen, geich ein Gerät mit potententer GPU zu kaufen (z. B. GTX 980M ohne G-Sync vs. GTX 970M mit G-Sync). Da von uns nur die Benchmark-Ergebnisse eingetragen wurden, die nicht oder zumindest kaum vom 75-fps-Limit beeinflusst sind, gibt es bezüglich der Wertung keine Nachteile für das G751JY. Für eine Aufwertung sehen wir allerdings auch keinen Grund.

Schreiben Sie bitte in die Kommentare, wie Ihre Eindrücke von G-Sync sind und ob die Technik in irgendeiner Form honoriert werden sollte. Neben Asus wollen auch Clevo (P770ZM-G/P750ZM-G), MSI (GT72) und Aorus (X5/X7 Pro) Notebooks mit G-Sync anbieten. Letzteres erfordert eine Maxwell Karte ab der GeForce GTX 965M. Die Grafikumschaltung Optimus ist auf G-Sync Geräten nicht möglich.

Keine Frage: Das Asus G751JY outet sich in jeder Beziehung als waschechtes High-End-Produkt. 24 GByte RAM (maximal 32 GByte) sind ebenso üppig wie 1,25 Terabyte Festplattenkapazität (SSD + HDD). Abgerundet wird das Paket von einem Quad-Core-Prozessor und der leistungsfähigsten Notebook-GPU.

Beim Core i7-4720HQ handelt es sich um einen ungemein erfolgreichen Vierkern-Chip aus Intels Haswell Generation, der im 22-nm-Verfahren entsteht. Zwar gibt es bereits CPUs auf 14-nm-Basis (man nehme zum Beispiel den Core i7-5700HQ des MSI GT72), für Spieler ist der Core i7-4720HQ jedoch flott genug – kommende Titel eingeschlossen.

Wie die meisten seiner Quad-Core-Brüder enthält das 47-Watt-Modell einen 6 MByte großen L3-Cache. Das Turbo-Boost-Feature wird beim Asus G751JY komplett ausgereizt. Im Cinebench R11.5 konnten wir zwischen 3,4 und 3,6 GHz messen, was sich mit den Angaben von Intel deckt.

Dank der vollen Übertaktung schneidet das G751JY bei den CPU-Tests besser als manch anderes 4720HQ-Notebook ab. Das Gigabyte P37X fällt je nach Benchmark 2-6 % zurück. Kräftigere Prozessoren wie der Core i7-4980HQ oder der Core i7-5700HQ bringen aus Spielersicht kaum etwas. Erst die Desktop-CPU des Schenker XMG U705 sprintet über 10 % am Core i7-4720HQ vorbei.

Die Systemleistung muss sich auch keine Kritik anhören: Mit 6.073 Punkten macht es sich das Asus G751JY im PCMark 7 zwischen dem Schenker XMG P505 (6.054 Punkte @i7-4710HQ, GTX 980M, 256-GB-SSD) und dem Aorus X3 Plus v3 (6.078 Punkte @i7-4710HQ, GTX 970M, Dual-SSD) bequem. Höhere Scores ermitteln wir nur selten.

Während andere Hersteller mehrere Solid State Drives zu einem RAID-0-Verbund kombinieren, begnügt sich Asus mit einer Single-SSD-Lösung. Gut so, denn RAID-Notebooks sind abseits der sequentiellen Lese- und Schreibraten nur »Papiertiger«. Asus geht den intelligenteren Weg und verbaut eine PCI-Express-SSD, die nicht an das SATA-III-Limit gebunden ist, welches die Leistung von Standard-SSDs auf 500-550 MB/Sek beschränkt.

Die 256 GByte große Samsung XP941 kann nach unseren Informationen recht heiß werden, punktet im Gegenzug jedoch mit einer Spitzenleistung: 1.114 respektive 825 MB/Sek beim sequentiellen Test des CrystalDiskMark schaffen sonst nur RAID-Laptops. Auch um kleine Dateien kümmert sich die XP941 angenehm flott.

Obwohl der sekundäre Massenspeicher aufgrund der HDD-Technik massiv zurückfällt, haben wir auch an der HGST Travelstar 7K1000 nichts auszusetzen. Die hohe Kapazität (1.000 GByte) und die schnelle Drehzahl (7.200 rpm) garantieren eine gute Performance. Bis zu 144 MB/Sek im CrystalDiskMark sind eher ungewöhnlich für eine HDD.

Wenn man die Tatsache ausklammert, dass Asus der GeForce GTX 980M »nur« vier statt der theoretisch möglichen 8 GByte verpasst, weiß der Grafikchip zu überzeugen. 1.536 Rechenwerke (GTX 970M: 1.280 Shader) und ein Speicher-Interface von 256 Bit deuten auf ein extrem potentes High-End-Modell hin.

Diesem Ruf wird die GeForce GTX 980M in den synthetischen Grafiktests auch gerecht. 8.559 Punkte beim Fire-Strike-Szenario des 3DMark liegen sogar leicht über dem Niveau der Konkurrenz (Gigabyte P37X, Alienware 17 R2, MSI GT72, ...). Ein Notebook mit GeForce GTX 970M ist hier mehr als 20 % langsamer. Ähnlich sieht es beim Unigine Heaven 4.0 Benchmark aus: 59 fps werden von der Testkonfiguration Schenker XMG U705 knapp 24 % unterboten. Wer auf das Preis-Leistungs-Verhältnis achtet, sollte trotzdem zur GeForce GTX 970M greifen. Der Aufpreis zur GTX 980M ist in unseren Augen grenzwertig. Akku Dell Latitude D620 .

Top: Laut dem Gaming-Parcours verringert sich die Performance durch G-Sync in keiner Weise. Das Schenker W504, das wir für die Spieleartikel nutzen, rechnet bei deaktiviertem V-Sync etwa gleich flott. Generell wirkt G-Sync schon recht ausgereift, was den Treiber betrifft. Abstürze oder sonstige Bugs sind uns nicht untergekommen. Wie man es von der GTX 980M kennt, packt das 28-nm-Modell fast alle Spiele mit maximalen Details und mehrfacher Kantenglättung. Lediglich bei 4K-Auflösungen und sehr anspruchsvollen Titeln (The Witcher 3, GTA V, Assassin's Creed Unity) können größere Ruckler entstehen.

Auch ein halbes Jahr nach der Erstveröffentlichung gehört das Asus G751 zu den leisesten Vertretern seiner Zunft. Mit einem 3D-Pegel von 35-41 dB wird der 17-Zöller selbst in Stresssituationen nicht übermäßig laut. Andere Gaming Notebooks mit GeForce GTX 980M erreichen hier deutlich mehr, sei es nun das ähnlich dicke MSI GT72 mit bis zu 46 dB oder das Alienware 17 R2 mit maximal 52 dB. Das Gigabyte P37X wird ebenfalls lauter, wobei es in diesem Fall nicht verwundert (Bauhöhe: 23 Millimeter).

Im Idle-Modus tendiert das Asus G751JY Richtung Mittelfeld. Nicht zuletzt wegen der fehlenden Grafikumschaltung ist der rechte Lüfter immer aktiv. Ansonsten hört man im Leerlauf primär die HDD, welche auf 33 dB kommt – ein leicht wahrnehmbarer, jedoch nicht störender Wert. Unnötiges Auftouren, wie es bei vielen Notebooks gang und gäbe ist, kennt das Asus G751JY zum Glück nicht. Kurze Sprünge auf 34 dB sollte jeder Nutzer verkraften.

Trotz der suboptimalen Last-Werte würden wir auch die Temperaturen als anständig bezeichnen. Bis zu 47 °C auf der Ober- und 52 °C auf der Unterseite sind typisch für ein High-End-Produkt (60 Minuten Stresstest mit den Tools Furmark und Prime). Im »normalen« 3D-Betrieb, also bei Spielen etc., fühlt sich das Chassis keineswegs heiß an, was speziell an der kühlen Handballenauflage liegt.

Unter der Haube ist die Situation ebenfalls nicht kritisch: Weder der Prozessor noch die Grafikkarte nähern sich unter Volllast der 100-°C-Marke. Knapp 88 °C beim Core i7-4720HQ und durchschnittlich 81 °C bei der GeForce GTX 980M geben keinen Grund zur Sorge. Bemängeln könnte man nur das Taktverhalten. Während die CPU im Stresstest kurzfristig auf 800 MHz einbrach, reduzierte sich der GPU-Takt nach einer Weile von 1.038-1.127 MHz auf rund 900 MHz. Da der Unigine Heaven 4.0 Benchmark kein Throttling provozierte, sollte der Gaming-Alltag jedoch nicht betroffen sein.

Dass das G751JY ohne Grafikumschaltung leben muss, sieht man vor allem beim Verbrauch: Mit 24,2-33,9 Watt genehmigt sich der 17-Zöller im Idle-Betrieb zwar einen Tick weniger Strom als die Broadwell Variante des MSI GT72 (28,0-35,7 Watt), im Vergleich zu einem Optimus Notebook sind die Werte aber nicht berauschend. So gab sich die Testkonfiguration des Alienware 17 R2 mit 8,9-26,6 Watt zufrieden – und das trotz stärkerer CPU.

Im 3D-Betrieb ist der Verbrauch überraschend niedrig. Statt 124 (Alienware 17 R2) respektive 101 Watt (MSI GT72) benötigt das G751JY bei der ersten Szene des 3DMark 06 nur etwa 93 Watt. Maximal 197 Watt unter Volllast sind im Hinblick auf die gebotene Power ebenfalls akzeptabel. Mit einer Nennleistung von 230 Watt wurde das Netzteil ausreichend dimensioniert.

Asus versucht den hohen Idle-Bedarf durch einen kräftigen 8-Zellen-Akku zu kaschieren. Das 6.000-mAh-Modell reicht – je nach Display-Luminanz, Energiesparmodus und Anwendung – zwischen 1,5 und 3,5 Stunden, was grob dem Level des MSI GT72 entspricht. Optimus Notebooks wie das Alienware 17 R2 kommen zum Teil auf das Doppelte bis Vierfache. Auch die Non-G-Sync-Variante des G751JY hielt bei den Akkumessungen länger durch (maximal 4,5 Stunden dank geringerem Stromverbrauch).

Der »Kontrollbesuch« bestätigt die Eindrücke unseres ersten Tests. Klar, auch das G751JY ist nicht frei von Mängeln. Neben den ungünstig verteilten Anschlüssen könnte man auf der Contra-Seite die kurze Akkulaufzeit oder das hohe Gewicht von rund 4,2 Kilogramm anführen. Größere Schwachstellen, die eine Kaufempfehlung verwehren, konnten wir allerdings nicht ausmachen.

Wer einen möglichst ruhigen und dennoch leistungsstarken Gaming-Begleiter sucht, ist beim Asus G751JY goldrichtig.

G-Sync hat uns bisher nicht vom Hocker gehauen, da die Auswirkungen oft kaum oder nur geringfügig spürbar sind. Letzteres Problem kann jedoch mit den getesteten Anwendungen zusammenhängen. Hardcore-Gamer, die jede noch so kleine Ungereimtheiten beim Bildaufbau merken, denken über das Feature vielleicht anders. »Otto-Normalspielern« reicht auch in Zukunft das klassische V-Sync, zumal die vertikale Synchronisation für ein störungsarmes Bild nicht immer nötig ist.

Insgesamt halten wir G-Sync für einen netten Zusatz, der das Spielerlebnis etwas, aber nicht gravierend verfeinert. Um ein detailliertes Urteil abgeben zu können, müssen wir erst eine gewisse Menge an Notebooks testen.Akku Dell Latitude D630 .

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