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17/01/2015

60WH Dell Latitude E6430 Akku

Wie schon das erste YotaPhone besitzt auch der Nachfolger zwei Displays. Auf der Vorderseite prangt ein AMOLED-Panel, und auf der Rückseite findet ein zusätzliches eInk-Display Platz. Das russische Unternehmen hat das Design grundlegend überarbeitet und macht auch sonst vieles besser als beim Vorgänger. Die Temperaturentwicklung ist aber immer noch ein Problem.
Der russische Smartphone-Hersteller Yota Devices präsentiert mit dem YotaPhone 2 die zweite Generation seines Dual-Display-Smartphones. Lediglich die Speicherausstattung ist identisch. Neben einem schnelleren Prozessor wurde auch die Auflösung beider Panels deutlich erhöht. Das kantige Design des Vorgängers gehört nun der Vergangenheit an, das neue YotaPhone zeigt klare Kurven. Aber auch am Preis wurde kräftig geschraubt. So steigt die einstige UVP von 499 Euro für das Erstlingswerk auf stolze 699 Euro.

Angesichts des Preises positioniert sich das Testgerät damit im Highend-Segment, in dem starke Konkurrenten lauern. Neben dem Samsung Galaxy S5 (ab 415 Euro), HTC One M8 (ab 412 Euro), Sony Xperia Z3 (ab 480 Euro), LG G3 (ab 340 Euro) und dem Nokia Lumia 930 (ab 340 Euro) ist selbst das iPhone 6 (ab 680 Euro) nicht teurer.
Das YotaPhone 2 ist gegenüber dem Vorgänger deutlich gewachsen, wirkt für ein 5-Zoll-Smartphone jedoch nicht sonderlich groß. Mit nicht ganz neun Millimetern Bauhöhe ist es nicht zu dick und mit 144 Gramm zudem sehr leicht und sogar nochmal zwei Gramm leichter als das erste Modell. Durch die abgerundete Rückseite und Seiten liegt es immer gut in der Hand.

Das Smartphone zeigt sich zudem sehr verwindungssteif und unempfindlich gegenüber Druck. Nur ein minimales Knarzen ließ sich ihm entlocken. Die Spaltmaße sind sehr eng und gleichmäßig. Dreck sollte sich dort kaum ansammeln. Besonders pfiffig ist der Nano-SIM-Slot versteckt. Dieser verbirgt sich unter der Lautstärkewippe. Dort befindet sich außerdem ein herausziehbares Schildchen, auf dem die IMEI und andere Kennzeichnungen des Gerätes notiert sind.

Der Energiespeicher des YotaPhones ist fest verbaut und lässt sich vom Nutzer nicht wechseln. Einen Nachteil hat es jedoch, dass sich auf beiden Seiten Displays befinden: Das Smartphone liegt praktisch immer auf einem der Screens, was die Gefahr für Kratzer erhöht, obwohl diese von dem recht widerstandsfähigen Corning Gorilla Glas 3 geschützt werden.
Das YotaPhone 2 besitzt an der Unterkante einen Micro-USB-2.0-Port, welcher zum Laden des Gerätes und zum Datenaustausch genutzt werden kann. Er ist ebenfalls OTG-fähig, sodass über einen Adapter auch Speichersticks oder externe Eingabegeräte angeschlossen werden können.

Es ist außerdem möglich, das Smartphone kabellos (Qi-Standard) zu laden. Einen MicroSD-Slot zur Speichererweiterung hingegen gibt es nicht.
Als Betriebssystem setzt der Hersteller im YotaPhone auf Google Android 4.4.3 KitKat. Ein Update auf Android 5.0 Lollipop wurde von Yota Devices in Aussicht gestellt, jedoch wurden bisher keine Angaben zu einem Erscheinungszeitraum gemacht. Anpassungen des Google Betriebssystems finden rein optisch nicht statt. Unter der Oberfläche wird die Integration von YotaMirror zu finden sein, welches es erlaubt, die entsprechenden Daten auf das ePaper-Display zu übertragen.

Dell Precision M6400 Akku ,

Dell Precision M6300 Akku ,

Dell Precision M4700 Akku ,

Außerdem finden sich noch einige Apps des Herstellers auf dem Smartphone, welche eine Anpassung des zweiten Panels ermöglichen. So lassen sich dort die Anordnungen der Widgets nach den eigenen Wünschen gestalten, und der Inhalt mit einem Cover-Bild vor neugierigen Blicken verbergen.

Screenshots können von beiden Displays gemacht werden. Die Tastenkombination Power und Lautstärke verringern erstellt ein Foto des AMOLED-Bildschirms. Wird stattdessen der obere Bereich der Lautstärkewippe betätigt, erzeugt das Smartphone einen Screenshot des dargestellten EP-Display-Inhaltes. Dieser wird dann aber auch farbig gespeichert.
Das WLAN-Modul des YotaPhone 2 unterstützt die IEEE-802.11-Standards a/b/g/n/ac und funkt somit in den Frequenzbereichen mit 2,4 und 5,0 GHz. Die Reichweite ist ganz ordentlich. Auch über 20 Meter vom Router (Fritz!Box 6360, 2,4 GHz) entfernt wurde noch eine durchschnittliche Signalqualität angezeigt. Beim Surfen im Web baute sich nach einer kurzen Denkpause unsere Webseite flott auf. Mobil gelangt das Smartphone mittels HSPA+ (max. 42 MBit/s) oder LTE Cat. 4 (max. 150 MBit/s) ins Internet. Hier wäre eine etwas schnellere Variante sicherlich angebracht gewesen. NFC und Bluetooth 4.0 sind ebenfalls an Bord und funktionieren einwandfrei.

Der Satfix für die Positionsbestimmung dauert in Gebäuden etwas länger, kommt dann aber doch recht genau zustande. Im Freien funktioniert es deutlich schneller. Das Smartphone unterstützt die Satelliten-Systeme GPS und Glonass.
Die Sprachqualität des YotaPhone 2 ist ganz ordentlich. Wir konnten unseren Gesprächspartner sowohl ans Ohr gehalten als auch über Lautsprecher gut verstehen. Auf der Gegenseite waren wir zwar auch verständlich, wurden jedoch ständig von einem kratzenden Hintergrundgeräusch begleitet.
Die Frontkamera des YotaPhone 2 löst mit bis zu 2,1 MP (1.920 x 1.080 Pixel, 16:9) auf und ermöglicht ordentliche Aufnahmen. Durch relativ hohe Lichtempfindlichkeit eignet sie sich recht gut für die Videotelefonie. Aber auch Selfies sind bei guten Lichtverhältnissen möglich.

Die Hauptkamera bietet einen größeren Sensor, welcher bis zu 8 MP (3.264 x 2.448 Pixel, 4:3) auflöst. Die Kamera-App ist recht schlicht gehalten und ist einfach zu bedienen. Neben HDR unterstützt die Optik auch Panorama- und Sphären-Aufnahmen. Die Bildqualität der Kamera ist vergleichsweise gut. Sie belichtet nur minimal über und legt bei Tageslichtaufnahmen einen dünnen Grünschleier (Szene 2) über das Bild. Wenn aber kein entsprechendes Vergleichsbild verfügbar ist, fällt dies kaum auf. Die Farben werden ansonsten recht natürlich dargestellt, nur die Sättigung dürfte einen Hauch stärker sein. Bei sehr detailreichen Aufnahmen macht sich die geringere Auflösung bemerkbar, diese verschwimmen teilweise.

Videos werden in Full-HD (1.920 x 1.080 Pixel, 16:9) aufgezeichnet und sind bei guten Lichtverhältnissen schön scharf. Jedoch fällt hier die Überbelichtung etwas stärker auf. Vor allem bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen hat die Kamera größere Probleme.

Wählen Sie eine Szene und navigieren Sie im ersten Bild. Ein Klick ändert die Zoomstufe. Ein Klick auf die vergrößerten Bilder öffnet das Original in einem neuen Fenster. Das erste Bild zeigt das skalierte Photo von dem Testgerät.
Das mitgelieferte Zubehör des YotaPhone 2 macht einen sehr hochwertigen ersten Eindruck. Neben einem kleinen Werkzeug zum Öffnen des SIM-Slots liegt ein modulares Netzteil bei, welches eine Nennleistung von 7,5 Watt (5 Volt, 1,5 Ampere) besitzt. Ein nettes Gimmick ist, dass der beleuchtete YotaPhone-Schriftzug nur dann aufleuchtet, wenn auch das Original-Smartphone angeschlossen wurde. Smartphones anderer Hersteller können natürlich ebenfalls damit geladen werden, jedoch bleibt der Schriftzug dann dunkel. Das In-Ear-Headset kommt mit vielen verschiedenen Aufsätzen und sollte damit in den meisten Gehörgängen Platz finden. Dessen flaches Kabel ist zudem verhedderungsfrei.
Der Hersteller gewährt auf das YotaPhone 2 eine 12-monatige Garantie. Käufer in Europa genießen zudem die Händler-Gewährleistung.
Das YotoPhone 2 besitzt gleich zwei kapazitive Touchscreens. Der des AMOLED-Panels zeigt sich äußerst präzise und setzt Eingaben sehr schnell um. Die Eingabefläche auf der Rückseite ist zwar ebenfalls gleitfreudig, doch werden Berührungen hier spürbar langsamer ausgeführt. Vor allem für das ePaper-Display stellt dies eine deutliche Verbesserung dar, denn das des Vorgängers verfügte noch nicht über eine berührungsempfindliche Oberfläche.

Auch das EPD muss zunächst mit einer Wischgeste entsperrt werden, um genutzt werden zu können, und gewährt dann den Zugriff auf die wichtigsten Funktionen wie Telefon, Nachrichten und E-Mails. Von dort kann direkt zur selbstdefinierten Widget-Seite gewechselt werden, die vom Nutzer angepasst werden kann. Ob Lesen oder das Surfen im Web, alle alltäglichen Aufgaben lassen sich auch über das EPD erledigen. Da dieses Display permanent eingeschaltet ist, wird der zuletzt aufgerufene Inhalt immer dargestellt. Egal, ob es sich um einen Adressbucheintrag, eine Webseite, eine Notiz und die Seite eines Buches handelt. Um die persönlichen Daten zu schützen, kann mit YotaCover ein Bild über den Inhalt gelegt werden, sobald das Telefon gesperrt wird.

Das Tastatur-Layout, welches Yota Devices vorab installiert, ist das Standard-Layout von Google. Es ist sehr spartanisch und funktional. Über den Play Store können aber auch umfangreichere Layouts installiert werden.
Das AMOLED-Display auf der Vorderseite des YotaPhone 2 ist 5 Zoll groß und löst mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten auf. Dies entspricht einem Seitenverhältnis von 16:9 und einer Pixeldichte von rund 441 ppi. Der Inhalt wird gestochen scharf dargestellt, und einzelne Pixel sind mit bloßem Auge nicht mehr erkennbar. Das ePaper-Display auf der Rückseite ist etwas kleiner und erreicht eine Paneldiagonale von 4,7 Zoll. Es löst mit 960 x 540 Pixeln auf und kann 16 Graustufen darstellen. Es verfügt über keinerlei Beleuchtung und ist im Dunkeln ohne zusätzliche Lichtquelle nicht ablesbar. Dafür benötigt es nur Strom, wenn der dargestellte Inhalt verändert wird. Die Darstellung des EPD wirkt etwas grob. Der vorangegangene Inhalt wirkt jedes Mal noch etwas nach und benötigt ein wenig Zeit, bis er nicht mehr erkennbar ist.

Die Helligkeit des OLED-Panels erreicht bis 335 cd/m² und gehört damit schon zu den helleren Vertretern dieses Displaytyps. Die Ausleuchtung ist mit 95 Prozent enorm gleichmäßig und gibt keinerlei Grund zur Beanstandung.
Aufgrund der verwendeten AMOLED-Technologie ist der Schwarzwert des YotaPhone 2 perfekte 0,0 cd/m². Der Kontrast ist demnach nicht mehr messbar und tendiert gegen unendlich.

Die Farbwiedergabe des Testgerätes ist vergleichsweise gut. Die Farben werden etwas zu stark gesättigt dargestellt, wirken aber nicht übertrieben grell. Leider gibt es aber keine Möglichkeit, die Farbdarstellung den eigenen Bedürfnissen anzupassen, sodass eine natürliche Farbwiedergabe nicht möglich ist.
Im Außeneinsatz kann das YotaPhone 2 glänzen. Das OLED-Display besitzt zwar eine spiegelnde Oberfläche, ist aber recht hell und kann aufgrund seiner Kontraststärke auch in einer hellen Umgebung überzeugen. Lediglich direkte Sonneneinstrahlung ist dann doch zu viel des Guten. Doch dann kommt das EPD auf der Rückseite ins Spiel. Dies ist auch bei hellem Tageslicht nahezu uneingeschränkt nutzbar. Texte lassen sich darauf stets gut ablesen, auch über einen längeren Zeitraum hinweg. Außerdem spiegelt die Oberfläche nicht, sondern ist mattiert.

Dell Latitude E5530 Akku ,

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Die Blickwinkelstabilität des AMOLED des YotaPhone 2 ist ebenfalls sehr gut. Selbst bei flachen Betrachtungswinkeln bleibt das Bild hell, und die Farben werden nicht verfälscht. Ab etwa 50 Grad legt sich lediglich ein leichter Grünschimmer über das Bild. Einen Ghosteffekt konnten wir nicht feststellen. Beim EPD sind die Betrachtungswinkel ebenfalls gut, aber hier fällt der Abstand zwischen Glas und Panel sichtbar ins Auge. Dennoch bleibt der dargestellte Inhalt immer gut ablesbar.
An der Leistung seines Smartphones hat Yota Devices kräftig geschraubt. So kommt nun ein Qualcomm Snapdragon 800 MSM8974PRO-AA SoC zum Einsatz, welcher über vier Kerne verfügt, die jeweils mit bis zu 2,3 GHz takten. Unterstützt wird das System weiterhin von 2 GB Arbeitsspeicher. Android 4.4 KitKat läuft mit dieser Ausstattung absolut flüssig. Dennoch hätte man sich angesichts der Preisklasse einen etwas stärkeren SoC gewünscht.

 

In den Benchmarks fällt das Testgerät jedoch stärker als erwartet hinter der Konkurrenz zurück. Das ist angesichts dessen, dass die meisten anderen Geräte über stärkere Hardware verfügen, nicht verwunderlich, doch auch gegen die nominell gleichstarken SoCs schneidet das YotaPhone 2 schlechter ab. So ist das Acer Liquid S2 (Snapdragon 800) sowohl im Geekbench 3 als auch im 3DMark bis zu 20 Prozent flotter. Im 3DMark Unlimited Test ist es vor allem die CPU-Leistung, welche das Resultat nach unten zieht, denn im Physics Test ist das S2 über 80 Prozent schneller. Die Adreno 330 hingegen liegt auf dem erwarteten Niveau.

Die Browser Performance des YotaPhone 2 haben wir mit dem vorinstallierten Google Chrome 39 überprüft. Gefühlt geht das Surfen im Web flott von der Hand, doch bemerkten wir manchmal auch in unmittelbarer Nähe zum Router, dass das Testgerät eine kurze Denkpause einlegt. In den Benchmarks sind die Ergebnisse zwar gut, aber bleiben ebenfalls hinter den Erwartungen zurück.

Der Speicher des YotaPhone 2 ist mit 32 GB üppig dimensioniert, lässt sich aber nicht erweitern. Dem Nutzer stehen nach dem ersten Start rund 24,7 GB zur freien Verfügung. Die Geschwindigkeit des Speichers kann sich sehen lassen und gehört mit zu den schnellsten im Vergleichsfeld.

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12/01/2015

5200mAh HP COMPAQ 8710w Akku

Etwa 410 Euro verlangt Toshiba für das Satellite C50D-B-125. Dafür bekommt der Käufer einen einfachen Office-Rechner, der von einer AMD APU angetrieben wird. Ist der Rechner seinen Preis wert, während vergleichbare Bay-Trail-Notebooks schon für deutlich weniger Geld zu haben sind?
Mit dem Satellite C50-A-1JU und dem Satellite C50D-A-10E haben wir bereits zwei Vertreter aus Toshibas C50 Reihe getestet. Nun liegt uns ein drittes Modell vor: Das Satellite C50D-B-125. Das "B" in der Modellbezeichnung deutet an, dass es sich hierbei um ein überarbeitetes Modell handelt. Auf den ersten Blick ähneln sich "A"- und "B"-Modelle sehr. Ein zweiter Blick offenbart viele Unterschiede. Ob das C50D-B-125 seine Vorgänger überflügeln kann, verrät unser Testbericht.

Zu den Konkurrenten des Satellite zählen die preiswerten 15,6-Zoll-Notebooks anderer Hersteller. Dazu gehören beispielsweise das HP 355 G2, das Dell Inspiron 15-3531, das Lenovo B50-45.
Das Gehäuse des Satellite besteht durchgehend aus mattem, schwarzem Kunststoff. Die Deckelrückseite und die Oberseite der Baseunit sind mit einer Textur versehen: Parallel verlaufende, gestrichelte Linien sind in den Kunststoff gestanzt. Gegenüber den Vorgängermodellen der C50-A-/C50D-A-Serie hat das C50D-B mehrere Millimeter in der Bauhöhe eingebüßt und kommt somit deutlicher schlanker daher. Die Abmagerungskur setzt sich auf der Unterseite des Rechners fort: Die Wartungsklappe der Vorgängermodelle bringt das C50D-B nicht mit. Der Akku kann jedoch weiterhin entnommen werden. Dazu müssen allerdings zwei Schrauben gelöst werden. Stabilität und Verarbeitung des Rechners bewegen sich im gewohnten Rahmen für ein Gerät dieser Preisklasse.

Das Satellite bringt die heutzutage übliche Schnittstellenausstattung mit - Überraschungen hält der Rechner nicht bereit. Von den drei USB-Anschlüssen arbeitet nur einer nach dem USB-3.0-Standard. Heutzutage sollten doch mindestens zwei entsprechende Steckplätze vorhanden sein. Als Betriebssystem dient auf dem Satellite Windows 8.1 (64 Bit). Eine Recovery DVD liegt nicht bei. Alternativ ist auch die Nutzung von Windows 7 möglich. Toshiba stellt alle benötigten Treiber zum Download bereit.
Das Satellite ist mit einer unbeleuchteten Chiclet-Tastatur ausgestattet. Bei den Vorgängermodellen hat Toshiba noch auf eine Block-Tastatur gesetzt. Die leicht angerauten Tasten der Chiclet-Tastatur bieten einen kurzen Hub und einen deutlichen Druckpunkt. Der rechte Teil des Keyboards gibt während des Tippens etwas nach. Als sonderlich störend hat es sich nicht erwiesen. Alles in allem liefert Toshiba hier eine ordentliche Tastatur. Das multitouchfähige Touchpad des Satellite belegt eine Fläche von etwa 8,1 x 5,4 cm. Es sitzt auf einer Höhe mit der Handballenablage und ist nicht in diese versenkt. Die angeraute Oberfläche des Pads behindert die Finger nicht beim Gleiten; die Nutzung der Gestensteuerung stellt kein Problem dar. Die zwei Maustasten bieten einen kurzen Hub sowie einen deutlichen Druckpunkt.

HP COMPAQ nx9420 Akku ,

HP COMPAQ nc8430 Akku ,

Der reflektierende 15,6-Zoll-Bildschirm des Toshiba Rechners bietet eine native Auflösung von 1.366 x 768 Bildpunkten. Eine Helligkeit von 206 cd/m² stellt einen normalen Wert für ein Notebook dieser Preiskategorie dar. Kontrast (728:1) und Schwarzwert (0,32 cd/m²) des Displays wissen eher zu gefallen und können schon als gut bezeichnet werden.
Im Auslieferungszustand zeigt der Bildschirm eine durchschnittliche DeltaE-2000-Abweichung von 7,65. Damit schneidet das Display etwas besser ab, als wir es in diesem Preissegment gewohnt sind (DeltaE: 10 bis 12). Das Ziel wäre ein Wert kleiner 3. Darüber hinaus weist das Display einen Blaustich auf.
Toshiba hat das Satellite mit einem TN-Panel ausgestattet. Somit hat der Bildschirm nur eingeschränkte Blickwinkel zu bieten. Ein Einsatz im Freien ist möglich, solange die Sonne nicht allzu hell strahlt. Ansonsten machen die spiegelnde Oberfläche und die geringe Displayhelligkeit das Vorhaben schwierig bis unmöglich.
Das Satellite C50D-B-125 stellt ein einfaches Office Notebook im 15,6-Zoll-Format dar. Die Rechenleistung reicht für gängige Anwendungen aus den Bereichen Office und Internet aus. Unser Testgerät ist für etwa 410 Euro zu bekommen. Toshiba hält noch viele andere Ausstattungsvarianten bereit.
Das Satellite wird von einer AMD A4-6210 APU (Beema) angetrieben. Der Prozessorteil der APU besteht aus einem Vierkernprozessor, der mit einer Geschwindigkeit von 1,8 GHz arbeitet. Einen Turbo gibt es nicht. Mit einer TDP von 15 Watt bewegt die CPU sich auf einem Niveau mit Intels Haswell-ULV-Prozessoren. Diese sind allerdings deutlich leistungsfähiger. Die Benchmark-Resultate ordnen den AMD Prozessor in etwa auf Höhe von Bay-Trail-Vierkernprozessoren ein. Die CPU-Tests der Cinebench Benchmarks durchläuft der Prozessor sowohl im Netz- als auch im Akkubetrieb mit voller Geschwindigkeit (1,8 GHz).
Das System arbeitet rund und flüssig, Geschwindigkeitsrekorde wird es aber nicht aufstellen. Das Resultat im PC Mark 7 Benchmark hält keine Überraschungen bereit. Es fällt so aus, wie es bei der Hardware-Plattform zu erwarten ist, und bewegt sich auf einer Höhe mit den Resultaten von Bay-Trail-Vierkernprozessor-Notebooks. PC-Mark-8-Resultate können wir nicht liefern, da alle Teil-Benchmarks mittendrin abstürzen und der PC neu startet.
Als Datenspeicher dient eine Festplatte von Toshiba. Diese besitzt eine Kapazität von 500 GB und arbeitet mit 5.400 Umdrehungen pro Minute. CrystalDiskMark meldet eine Lesegeschwindigkeit von 87,24 MB/s. HD Tune liefert eine durchschnittliche Transferrate von 87,7 MB/s. Hierbei handelt es sich um normale Werte für eine 5.400er-Festplatte.
Im Satellite steckt AMDs Radeon R3 (Mullins/Beema) Grafikkern. Die GPU unterstützt DirectX 11.2 und arbeitet mit Geschwindigkeiten bis zu 600 MHz. Während der Prozessor des Satellite leistungsmäßig auf einer Höhe mit Bay-Trail-Vierkernprozessoren liegt, ist der hier verbaute Grafikkern den Bay-Trail-Grafikkernen deutlich überlegen. Die Resultate in den 3D Mark Benchmarks zeigen, dass er leistungsmäßig zwischen Intels HD Graphics 4200- und HD Graphics 4400-Kernen einzuordnen ist. Der Einbau eines zweiten Arbeitsspeichermoduls würde nicht zu einer Steigerung der Grafikleistung führen, da der Speichercontroller der APU nur den Single-Channel-Modus unterstützt.
Die im Satellite eingesetzte APU schafft es, einige Computerspiele in niedriger Auflösung und mit niedrigen Qualitätseinstellungen flüssig auf den Bildschirm zu bringen. Ältere Titel bzw. Titel, die geringe Hardware-Anforderungen haben, sollten mehr erlauben. Insgesamt liefert das Satellite für ein 410-Euro-Notebook keine berauschende Spieleleistung. Das etwa 40 Euro günstigere HP 355 G2 bringt deutlich mehr Spiele flüssig auf das Display. Wer regelmäßig spielen möchte, sollte zu einem Notebook greifen, das mindestens mit einem GeForce 840M Kern bestückt ist. Hier sei das relativ preiswerte HP Pavilion 15-p008ng empfohlen. Es bringt einen matten Full-HD-Bildschirm mit und ist für etwa 580 Euro erhältlich.
Im Idle-Betrieb steht der Lüfter des Satellite gelegentlich still. Meistens arbeitet er mit konstanter Geschwindigkeit im hörbaren Bereich. Unter Last dreht er nur etwas stärker auf. Wirft man einen Blick auf die Gehäusetemperaturen, wird deutlich, dass im Idle-Betrieb ein deutlich konservativeres Lüftermanagement genutzt werden könnte. Es ist auf eine Nachbesserung seitens Toshiba mittels BIOS-Update zu hoffen.
Den Stresstest (Prime95 und Furmark laufen für mindestens eine Stunde) bearbeitet das Satellite sowohl im Netz- als auch im Akkubetrieb auf die gleiche Weise. Während der Grafikkern mit voller Geschwindigkeit (600 MHz) arbeitet, geht der Prozessor mit 1,35 GHz zu Werke. Mit Hitzewallungen hat der Rechner nicht zu kämpfen. Selbst während des Stresstests wird das Gehäuse lediglich handwarm.
Wie bei den Vorgängermodellen befinden sich auch die Stereo-Lautsprecher des Satellite C50D-B oberhalb der Tastatur hinter einer gelochten Abdeckung. Sie erzeugen einen dünnen, bassfreien Klang. Für einen besseren Sound empfiehlt sich die Nutzung von externen Lautsprechern bzw. Kopfhörern.
Ein übermäßig großer Energiehunger kann dem Satellite nicht attestiert werden. Im Idle-Modus liegt die Leistungsaufnahme unterhalb von 10 Watt. Während des Stresstests steigt der Bedarf auf 25,6 Watt. Damit benötigt der Rechner unter Volllast mehr Energie als vergleichbare Bay-Trail-Notebooks. Allerdings bringt das Satellite einen deutlich stärkeren Grafikkern mit.

HP COMPAQ 8710w Akku ,

HP Compaq 6730b Akku ,

Im praxisnahen WLAN-Test werden Webseiten automatisch im 40-Sekunden-Intervall aufgerufen. Das Energiesparprofil ist aktiv, und die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² geregelt. Das Satellite erreicht eine Laufzeit von 5:38 h - ein guter Wert.
Bei dem Toshiba Satellite C50D-B-125 handelt es sich um ein einfaches Office-Notebook im 15,6-Zoll-Format. Die Rechenleistung reicht für Anwendungen aus den Bereichen Office und Internet aus. Der Rechner erwärmt sich kaum, wird im Idle-Modus aber zu laut. Hier sollte Toshiba schnell nachbessern. Zudem ist das Notebook mit einer ordentlichen Tastatur bestückt und kann sich mit guten Akkulaufzeiten schmücken. Der Bildschirm wartet mit einem guten Kontrast aus, leuchtet aber etwas zu dunkel. Für die Nutzung in Gebäuden reicht die Helligkeit jedoch völlig aus. Leider bringt das Satellite - im Gegensatz zum Vorgänger - keine Wartungsklappe mehr mit. So ist ein schneller Tausch der Festplatte nicht mehr möglich. Den Preis setzt Toshiba mit 410 Euro recht hoch an. Für weniger Geld sind deutlich leistungsstärkere Notebooks zu bekommen. So ist beispielsweise das kürzlich von uns getestete HP 355 G2 (A8-6410, Radeon R5 M240, Windows 7 Pro + Windows 8.1 Pro) bereits für 370 Euro zu haben.

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05/01/2015

60WH Akku Dell Precision M6300

Eine Mischung aus Ultrabook, Tablet und Convertible hat Dell mit dem Latitude 13 7350 im Sortiment. Die Kombination aus lautlosem Betrieb, guter Tastatur und langen Akkulaufzeiten macht aus dem Gerät einen Begleiter für berufliche Nutzer.
Das Dell Latitude 13 7350 gehört zur Gruppe der Detachable-PCs/Convertibles. Dell kombiniert hier ein passiv gekühltes 13,3-Zoll-Tablet mit einem Tastaturdock. Im zugeklappten Zustand besitzt das Gerät Ultrabook-Format. Das Latitude richtet sich an berufliche Nutzer. TPM, ein Fingerabdruckleser und ein SmartCard-Lesegerät sind an Bord. Ob das Gerät eine Alternative zu herkömmlichen 13,3- bzw. 14-Zoll-Business-Notebooks darstellt, verrät unser Testbericht.

Das Latitude vereint diverse Gerätekategorien in sich. Somit finden sich innerhalb verschiedener Kategorien die Konkurrenten des Geräts. Da wären zum einem die klassischen Convertibles mit drehbaren Displays zu nennen. Ein Vertreter dieser Art ist das Fujitsu Lifebook T904. Tablets wie das Microsoft Surface Pro 3 zählen ebenfalls zur Konkurrenz. Gleiches gilt für normale Ultrabooks mit/ohne Touchscreen - beispielsweise das Toshiba Portégé Z30t-A-10X. 
Das Gehäuse des Rechners ist durchgehend in Schwarz gehalten. Dell setzt dabei auf matte Oberflächen. Lediglich das Display und der Displayrahmen sind mit spiegelnden Oberflächen versehen. Die Rückseite des Tablets und die Unterseite des Docks sind aus Metall gefertigt. Der restliche Teil des Gehäuses besteht aus Kunststoff. Das Tablet wird mechanisch mit dem Dock verbunden. Ein kleiner Schubhebel löst die Arretierung. Im angedockten Zustand hat das Tablet etwas Spiel. An die Hardware des Tablets gelangt man problemlos. Die Rückseite des Tablets kann entfernt werden. Sie wird nur von Kunststoffhaken gehalten. Schrauben kommen nicht zum Einsatz.

Das Gerät zeigt sich gut verarbeitet. Allerdings lässt die Steifigkeit etwas zu wünschen übrig. Das Tablet kann ein wenig verdreht werden, das Tasturdock deutlich stärker. Das Dock zeigt die Schwächen, die wir auch bei den meisten Notebooks antreffen. Neben beiden Seiten der Tastatur kann das Gehäuse mit etwas Kraftaufwand durchbogen werden. Das Scharnier erlaubt nur einen maximalen Öffnungswinkel von etwa 120 Grad. Bei einem größeren Winkel würde das Gerät nach hinten kippen. Das Scharnier hält das Tablet-Element fest in Position. Eine Ein-Hand-Öffnung des Geräts ist nicht möglich.
Das Tablet-Element hat neben dem Audiokombo-Steckplatz noch ein Fingerabdrucklesegerät, einen SmartCard-Leser und einen eigenen Netzanschluss (auf der Unterseite des Tablets; im angedockten Zustand nicht nutzbar) zu bieten. Eine USB-Schnittstelle oder einen Speicherkartenleser bringt es nicht mit. Diese sind am Tastaturdock zu finden. Dell hat die nötigsten Schnittstellen in das Dock gepackt. Ein externer Monitor kann per Mini-Displayport angeschlossen werden. Zwei USB-3.0-Anschlüsse sind ebenfalls vorhanden. Zusätzliche Schnittstellen können mit einem separat erhältlichen Adapter (USB 3.0 auf HDMI/VGA/Ethernet/USB 2.0) für den USB-3.0-Steckplatz nachgerüstet werden.
Für Verbindungen mit der Außenwelt ist das WLAN-Modul von Intel (Dual Band Wireless-AC 7265) zuständig. Es unterstützt die WLAN-Standards 802.11 a/b/g/h/n/ac. Die Verbindung mit unserem Router hat sich in einem Radius von 15 Meter um diesen herum stets als stabil erwiesen. Um drahtgebundene Netzwerkverbindungen eingehen zu können, wird ein entsprechender USB-Adapter benötigt. Dell hat ein entsprechendes Modell im Sortiment. Ein Bluetooth-4.0-Modul befindet sich ebenfalls an Bord. Unser Testgerät ist nicht mit einem LTE-Modem bestückt. Ein solches Modem (Dell Wireless 5810e) ist aber verfügbar. Der Aufpreis liegt bei knapp 60 Euro.
Das Tablet-Element bringt zwei Kameras mit. Die Webcam bringt es auf eine Auflösung von 2 MP. Die Kamera auf der Rückseite des Geräts bietet eine Auflösung von 8 MP. Kunstwerke produzieren beide Kameras nicht. 
Wie es sich für ein Business-Gerät gehört, ist das Latitude mit diversen Sicherheitsfunktionen bestückt. Zur physischen Sicherung des Rechners finden sich am Dock und am Tablet Steckplätze für Kabelschlösser. Zugangssicherungen können per Fingerabdruck oder SmartCard realisiert werden. Ein NFC-Modul ist ebenfalls an Bord. Mit diesem können SmartCards drahtlos ausgelesen werden. Selbstverständlich bringt das Latitude auch ein Trusted Platform Module mit.
Dem Gerät liegen ein Schnellstartposter sowie Sicherheitsinformationen bei. Ein Recovery-USB-Stick gehört ebenfalls zum Lieferumfang.
Das Latitude wird mit vorinstalliertem Windows 8.1 Professional (64 Bit) ausgeliefert. Ein Recovery-USB-Stick (USB 3.0) liegt dem Rechner bei. Mit diesem kann Windows beispielsweise nach dem Tausch der Solid State Disk neu installiert werden.
Das Tablet-Element des Latitude erlaubt den Zugang zu seinen Innereien. Die Rückseite des Tablets kann abgenommen werden. Sie ist nicht verschraubt. Wir konnten die Rückseite problemlos mit Hilfe eines Fugenglätters ablösen. Aber Vorsicht: Der auf der Rückseite angebrachte Fingerabdruckleser ist per Flachbandkabel mit der Hauptplatine verbunden. Nach Entfernung der Rückseite besteht Zugriff auf die SSD, den Akku und das WLAN-Modul. In dem Gerät steckt eine SSD im M.2-Format (Full Size). Diese könnte gegen ein anderes Modell getauscht werden. Ein Wechsel des Akkus wäre ebenfalls möglich, dieser wird nur von Schrauben gehalten.
Das Latitude ist mit einer dreijährigen Vor-Ort-Garantie (Basis-Garantie) ausgestattet. Auch ein Konkurrent wie das Fujitsu Lifebook T904 verfügt über eine 36-monatige Garantie. Toshiba hingegen gewährt dem Portégé Z30t-A-10X nur eine 12-monatige Garantie. Wie üblich bei Dell stehen viele Erweiterungen zum Kauf bereit. So ist eine fünfjährige Garantie für etwa 60 Euro zu haben.

Akku Dell Precision M4400 ,

Akku Dell Vostro 1520 ,

Akku Dell Latitude D430 ,

Das Tastatur-Dock des Latitude beherbergt eine beleuchtete Chiclet-Tastatur. Die Beleuchtung bietet dabei zwei Helligkeitsstufen. Die Tastatur hat uns insgesamt gut gefallen. Die glatten, konkav gewölbten Tasten bieten einen mittleren Hub und einen knackigen Anschlag. Dabei besitzen sie einen angenehmen Widerstand. Während des Tippens gibt die Tastatur etwas nach. Als störend hat sich das nicht erwiesen. Die Tastatur bietet ein gutes Tippgefühl und eignet sich auch für längere Schreibarbeiten.
Als Mausersatz dient ein etwa 10,6 x 6,1 cm großes multitouchfähiges Clickpad (ein Touchpad ohne separate Maustasten). Die minimal angeraute Oberfläche macht den Fingern das Gleiten leicht. Dank der großen Fläche des Pads stellt die Nutzung der Gestensteuerung kein Problem dar. Das Pad besitzt einen kurzen Hub und einen klar hör- und fühlbaren Druckpunkt.
Eine weitere Eingabemethode steht Besitzern des Latitude mit dem Stylus Pen zur Verfügung. Dieser muss allerdings separat erworben werden. Dell hat uns ein Modell zur Verfügung gestellt. Der Stift funktioniert einwandfrei. Allerdings ist die handschriftliche Eingabe auf Dauer recht mühsam.
Der 13,3-Zoll-Bildschirm des Latitude arbeitet mit einer nativen Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten. Er wird von Gorilla-Glas geschützt. Die Helligkeit des Bildschirms fällt mit 371 cd/m² sehr gut aus. Im Akkubetrieb bleibt die Helligkeit bestehen. Konkurrenten wie das Fujitsu Lifebook T904 (254,8 cd/m²) und das Toshiba Portégé Z30t-A-10X (288,9 cd/m²) können da nicht mithalten.
Auch Kontrast (1.374:1) und Schwarzwert (0,27 cd/m²) des Displays fallen sehr gut aus. Mit diesen Werten positioniert sich das Display zwischen den Bildschirmen des Lifebook T904 (1.619:1; 0,16 cd/m²; QHD) und des Portégé Z30t (726:1; 0,43 cd/m²; Full HD). Informationen zur Farbraumabdeckung können wir nicht liefern, da sich unser Messgerät in Kombination mit dem Latitude nicht nutzen ließ.

 

Die Farbdarstellung des Latitude-Displays weiß schon im Auslieferungszustand zu gefallen. Mit einer durchschnittlichen DeltaE-2000-Abweichung von 3,1 verfehlt es den Zielbereich (DeltaE kleiner 3) haarscharf. Einen Blaustich zeigt das Display nicht. 
Dell hat das Latitude mit einem IPS-Panel ausgestattet. Ein solches Panel bietet eine hohe Blickwinkelstabilität und kann daher aus jeder Position heraus abgelesen werden. Helligkeit und Kontrast des Displays erlauben durchaus den Einsatz im Freien.
Das Dell Latitude 13 7350 stellt ein 13,3-Zoll-Business-Convertible dar. Es bietet genügend Rechenleistung für Anwendungen aus den Bereichen Office und Internet. Zudem verfügt es über Business-Eigenschaften wie TPM oder einen Fingerabdruckleser. Während unseres Tests ist das Gerät zu einem Angebotspreis von 1.180 Euro zu haben. Der reguläre Preis beträgt etwa 1.800 Euro.
Dell hat das Latitude mit einem Abkömmling aus Intels neuer Broadwell-Prozessor-Generation bestückt. Es handelt sich um den Core M-5Y10 Zweikernprozessor. Das 'Y' verrät, dass es sich hier um ein sehr sparsames ULV-Modell handelt. Intel beziffert die TDP mit 4,5 Watt. Diese erlaubt eine passive Kühlung der CPU, die beim Latitude auch umgesetzt wird. Der Prozessor arbeitet mit einer Basisgeschwindigkeit von 800 MHz. Per Turbo kann die Geschwindigkeit kurzfristig auf bis 2 GHz gesteigert werden. Der Core M unterstützt Hyperthreading (pro Kern können zwei Threads gleichzeitig bearbeitet werden).

Die Single-Thread-Tests der Cinebench Benchmarks durchläuft die CPU mit 2 GHz. Die Multi-Thread-Tests werden mit 1,3 bis 1,4 GHz bearbeitet. Das Verhalten ist im Netz- und im Akkubetrieb identisch. Anhand der Benchmarkergebnisse ist die Single-Thread-Leistung des Prozessors zwischen den ULV-Core-i3- und ULV-Core-i5-Prozessoren der Haswell-Generation einzuordnen. Bei Multi-Thread-Anwendungen wird der Core M von Core i3-Prozessoren geschlagen, da er nicht seine volle Geschwindigkeit ausfahren kann.
Die schnelle Solid State Disk sorgt für ein flink arbeitendes System. Probleme hat uns der Rechner nicht bereitet. Die Resultate in den PC Mark Benchmarks fallen sehr gut aus. Das Latitude schneidet hier etwas schlechter ab als die meisten Konkurrenten. Das überrascht aber nicht, denn diese sind in der Regel mit stärkeren Prozessoren und/oder Grafikkernen bestückt.
Dell hat dem Latitude eine Solid State Disk von Toshiba spendiert. Es handelt sich hierbei um ein Modell im M.2-Format. Die SSD besitzt eine Kapazität von 256 GB. Etwa 56 GB nehmen die Recovery-Partition und die Windows-Installation in Beschlag. Dem Besitzer stehen somit ca. 200 GB zur freien Verfügung. Die SSD kann insgesamt gute Transferraten vorweisen. Die 4k-read/write Geschwindigkeiten fallen aber hinter die Werte von Top-Modellen wie der Samsung 840 Evo zurück.
Der Grafikkern des Latitude trägt die Bezeichnung HD Graphics 5300 und stammt wie die CPU von Intel. Der Kern unterstützt DirectX 11.2 und kann mit Geschwindigkeiten zwischen 100 und 800 MHz arbeiten. Die Resultate in den 3D Mark Benchmarks zeigen aber, dass er seine Maximalgeschwindigkeit nicht nutzt. Die Ergebnisse fallen durchweg schlechter aus als beim HP Envy x2 15-c000ng, das mit der gleichen CPU-GPU-Kombination bestückt ist und ebenfalls passiv gekühlt wird. Das kleinere Gehäuse des Latitude erfordert niedrigere Geschwindigkeiten, um eine übermäßige Erwärmung zu vermeiden. Die Werte des Latitude liegen in etwa auf einer Höhe mit denen von Notebooks, die mit dem HD Graphics 4200 Kern bestückt sind. Das Latitude profitiert von seinem im Dual-Channel-Modus arbeitenden Arbeitsspeicher. Würde dieser im Single-Channel-Modus laufen, würden die 3D Mark Resultate noch schlechter ausfallen.
Beim Latitude handelt es sich um ein Arbeitsgerät. Die Fähigkeit Spiele darstellen zu können, ist nicht von Belang. Es können allenfalls vereinzelte Spiele in niedriger Auflösung und mit geringen Qualitätseinstellungen flüssig auf den Bildschirm gebracht werden. Wer trotzdem spielen möchte, sollte sich an die im Windows Store erhältlichen Titel halten. Diese laufen in der Regel problemlos.

Akku Dell Inspiron N7520 ,

Akku Dell Precision M6300 ,

Akku Dell Vostro 3560 ,

Eine Überhitzung des Latitude ist trotz passiver Kühlung nicht zu befürchten. Während des Stresstests liegen die Temperaturen an jedem Messpunkt unterhalb von 40 Grad Celsius. Die Erklärung dafür ist schnell gefunden: Den Stresstest (Prime95 und Furmark laufen für mindestens eine Stunde) durchläuft die CPU mit 500 MHz. Der Grafikkern arbeitet mit 200 bis 350 MHz. Das Verhalten ist im Netz- und im Akkubetrieb gleich. Bei normaler Nutzung des Geräts ist nicht mit solchen großen Geschwindigkeitseinbrüchen zu rechnen. Wie unsere diversen Benchmarks gezeigt haben, nutzt der Prozessor seinen Turbo.
Die Stereo-Lautsprecher hat Dell auf der Unterseite des Tablet-Elements platziert. Sie bieten einen voluminösen, klaren Klang, dem es an Bass fehlt. Man kann ihnen auch längere Zeit zuhören. Mit Hilfe der vorinstallierten 'Dell Audio' Software kann noch ein wenig an der Klangausgabe gefeilt werden. Ein Audiokombo-Steckplatz ist vorhanden.
Der im Latitude verbaute Core M Prozessor ist auf einen niedrigen Energiebedarf getrimmt. Somit überrascht es nicht, dass das Latitude im Ganzen nicht viel Energie benötigt. Im Idle-Betrieb liegt die Leistungsaufnahme unterhalb von 10 Watt. In den ersten Sekunden des Stresstest steigt die Aufnahme auf ein Maximum von 16,1 Watt. Anschließend sinkt die Energieaufnahme wieder, da CPU und GPU stark gedrosselt werden. Es besteht noch viel Luft nach oben, denn das mitgelieferte Netzteil bietet eine Nennleistung von 45 Watt. Alle Energiemessungen haben wir bei angedockter Tastatur durchgeführt. Die beiden Konkurrenten Fujitsu Lifebook T904 und Toshiba Portégé Z30t-A-10X können den Energiebedarf des Latitude im Idle-Modus noch einmal klar unterbieten - trotz deutlich stärkerer Prozessoren.
Im Idle-Modus erreicht das Latitude eine Laufzeit von 15:53 h. Das Fujitsu Lifebook T904 (17:35 h) und das Toshiba Portégé Z30t-A-10X (19:54 h) halten länger durch. Der Idle-Modus wird durch den Battery Eater Readers Test überprüft. Der Bildschirm läuft auf der geringsten Helligkeitsstufe, das Energieprofil 'Ausbalanciert' ist aktiviert und die Funkmodule sind abgeschaltet. Unter Last stellt das Latitude den Betrieb nach 4:38 h ein. Das Fujitsu Lifebook T904 (2:00 h) und das Toshiba Portégé Z30t-A-10X (2:58 h) machen früher schlapp. Die Laufzeit unter Last wird mit dem Battery Eater Classic Test ermittelt. Dabei läuft der Bildschirm mit voller Helligkeit, das Energieprofil 'Ausbalanciert' und die Funkmodule sind aktiviert.

 

Unseren praxisnahen WLAN-Test beendet das Latitude nach 8:42 h. Das Lifebook (6:51 h) und das Portégé (7:53 h) stellen den Dienst früher ein. Bei diesem Test werden Webseiten automatisch im 40-Sekunden-Intervall aufgerufen. Die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² geregelt. Die Videowiedergabedauer testen wir, indem wir den Kurzfilm Big Buck Bunny (H.264-Kodierung, 1.920 x 1.080 Bildpunkte) in einer Dauerschleife laufen lassen. Die Funkmodule sind deaktiviert, und die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² reguliert. Das Latitude hält 7:52 h durch. Der Akku des Portégé (6:32 h) ist früher erschöpft.

Das Latitude ist mit zwei Akkus (Tablet: 30 Wh; Tastaturdock: 20 Wh) bestückt. Wir haben die Akkutests bei angedocktem Tablet durchgeführt. Hinweis: Das Latitude bietet neben dem Energieprofil 'Ausbalanciert' nur ein Dell-eigenes Profil. Wir haben alle Laufzeittests mit dem Profil 'Ausbalanciert' durchgeführt. Die Akkukapazitäten (Dell: 50 Wh; Toshiba: 52 Wh; Fujitsu: 45 Wh) der drei Vergleichsgeräte liegen recht nah beieinander und ermöglichen so einen guten Vergleich der Laufzeiten.

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