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16/02/2015

Kaufen Akku Dell Precision M4600

Wie flach geht es noch? Mit 12 Millimetern in einem lüfterlosen Gehäuse fühlt sich der Core-M am wohlsten. Die Performance liegt hinter den Haswell-Kontrahenten, gleichwohl kreiert das Zenbook keine Laufzeit-Wunder. Eingabegeräte, Verarbeitung, Emissionen und nicht zuletzt der Preis sprechen dennoch für den Kauf.
Ultrabook dürfen wir es nicht nennen, schließlich setzt Asus bei unserem Testmodell Zenbook UX305FA-FB003H auf ein schlichtes, mattes Bildschirmpanel. Schlicht passt aber ganz sicher nicht zur gigantischen Auflösung von 3.200 x 1.800 Pixeln. 4K-Panels sind keine Neuheit, wenn auch in 13-Zoll relativ selten (zuletzt: Lenovo Yoga 3 Pro). Häufiger kommt 2.560 x 1.440 (3K) vor und natürlich 1.920 x 1080 (FHD), was in der Preisklasse jenseits 700 Euro aber schon fast Standard ist.

Ein Novum scheint der Preisbereich zu sein, 999 Euro werden für die Testkonfiguration mit 256-GB-SSD verlangt, 899 Euro sind es für die Version UX305FA-FB006H (90NB06X1-M00060) mit gleichem 4K-Panel und 128-GB-SSD. Weil das flache System Prozessor als auch RAM onboard besitzt, sind Auflösung und Speichergröße auch die einzigen Konfigurationsvarianten des UX305FA. Die Full-HD-Version (1.920 x 1.080) gibt es ab 799 Euro.

Die Konkurrenten in Form von 13-Zoll-Subnotebooks mit hoher Auflösung zeichnen sich vor allem in einem Punkt aus: Sie sind deutlich teurer als unsere 999-Euro-Testkonfiguration Zenbook UX305 mit 256 GB und QHD+. Apples MacBook Pro Retina 13 Zoll Late 2013 gibt es ab 1.100 Euro. Es ist nach wie vor die Referenz in Sachen Gehäuse- und Eingabegerätequalität. Toshibas Portege Z30t mit mattem Touchpanel bringt ein sehr gutes IPS-Panel mit und hat Eingabegeräte auf Business-Niveau. Wir wählen diese beiden Modelle als direkte Konkurrenten, da sie im Vergleich zu anderen ähnlichen 13-Zollern einen relativ günstigen Einstiegspreis haben.
12,3 Millimeter hoch (ohne Standfüße) und 1.267 Gramm leicht. Das sind die Eckdaten eines Subnotebook-Chassis, wie es man nicht alle Tage in den Händen hat. Dennoch soll es zur leistbaren Mittelklasse gehören, wie Asus mit der Einsteiger-Konfiguration für 799 Euro deutlich macht. Wie schafft der Hersteller es, ein elitäres Gehäuse mit einem geringen Gewicht zu diesem Preis auf den Markt zu werfen? Stückzahlen sind das Eine und sicher hat sich auch die die Fertigung von Alu-Unibodies seit dem ersten Zenbook weiterentwickelt, so dass diese heute günstiger für den Massenmarkt hergestellt werden können.

Die Base besteht aus einem Aluminium-Block, aus dem von unten die Tasten herausragen und das ClickPad eingelassen ist. Von unten her schließt eine Alu-Platte das Gehäuse, auf der die Standfüße sitzen. Asus hat sich für eine einfache Lösung mit Torx-Schrauben entschieden, Nutzern ist es damit ein Leichtes, das UX305 zu öffnen, um Akku, WLAN- oder SSD-Modul aus zu tauschen. Dies war bereits bei früheren Zenbooks der Fall.

Der innere Rahmen, auf welchem das Mainboard steckt, besteht aus Kunststoff. Die Kombination aus leichtem Kunststoff, einer Hülle aus Aluminium und einem platzsparenden Lithium-Polymer Akku Dell Precision M6300 mit vergleichsweise geringer Kapazität, sorgt für ein geringeres Gewicht als beim Vorgänger UX303 (1.438 Gramm) oder beim nicht mehr verfügbaren UX32LN (1.441 Gramm). Das Zenbook UX302LG von Ende 2013 wog sogar noch 1.559 Gramm und war 21 mm hoch. Hier hat Asus eine krasse Entwicklung zum leichten Slim-Subnotebook hingelegt. Intels lüfterlose Core M Technik dürfte dafür nicht der alleinige Treiber gewesen sein.

Die Rückseite des Deckels ist kreisförmig um das Logo poliert und die Fläche hält leichtem Druck sehr gut Stand. Die Festigkeit gegenüber Verwindungen, wenn an den Rändern verzerrt wird, ist außerordentlich gut, vor allem wenn die wenigen Millimeter Dicke in Betracht gezogen werden. Schön ist auch: Beim Verwinden oder bei Druck auf die Rückseite zeigen sich keine Druckstellen auf dem Panel, die Flüssigkeitskristalle scheinen gegenüber (rückseitigem) Druck unempfindlich zu sein.

Das Gelenk sitzt ausreichend straff an der Base und es lässt die Anzeige kaum Nachwippen. Bei zirka 135 Grad findet der Deckel seinen Anschlag. Die Base wird bei dieser Öffnung leicht in die Höhe gehoben, denn der Deckel schiebt sich unter selbige. Damit es keine Kratzer gibt, hat Asus an der Deckel-Unterkante kleine Abstandhalter angedeutet. Eine Hand genügt zum bequemen Öffnen des Deckels, die Base bleibt durch das Gewicht des Akkus auf dem Tisch liegen. Der Deckel wird durch zwei Magneten ein klein wenig an der Base festgehalten. Diese Kraft wird von einer nach oben ziehenden Hand aber leicht überwunden.

Eine umlaufende Gummilippe sorgt für ein sanftes und kratzfreies Zusammentreffen von Base und Deckel. Hermetisch abgeriegelt ist die Tastatur dadurch aber nicht, rechts und links der Tastatur bleibt ein schmaler Spalt, der Deckel hat eine minimale Wölbung (auf beiden Seiten).
Die geringe Bauhöhe hindert Asus nicht daran, vollwertige USB 3.0 Ports ein zu bauen. Das ist ebenso Pflicht in der Preisklasse wie HDMI, dieser allerdings in der Micro-Variante. Die Webcam löst mit 1.280 x 720 Pixeln nur ausreichend auf. Darüber würden wir aber nicht meckern, wenn wenigstens Fotos anständig scharf sein würden. Die Fokussierung des Objektes ist zwar gut, Flächen haben aber körnige Ränder und sind farblich blass und wenig differenziert. Hier hat Asus ziemlich weit unten in die Schubladen gegriffen.

Anders schaut das beim Mikrofon aus, dessen Aufnahme muss sich vor Skype-Chats nicht fürchten. Ob es sich um Dual-Array handelt, das wissen wir nicht, Asus macht hier keine Angaben. Die eine Öffnung neben der Webcam lässt aber auf Mono schließen. Wie auch immer, die Aufnahme gelingt sehr gut, wir können uns 0,5 bis 3 Meter vom Gerät entfernen, Sprache wird klar und rauschfrei aufgezeichnet. Der Klang könnte aber gern räumlicher wirken, das spricht für eine Mono-Aufnahme.
Das UX305 verfügt über ein Intel Dual Band Wireless-AC 7265 für die kabellose Verbindung mit unserem WLAN-Router (Fritz!Box 7490). Wireless-AC verdoppelt theoretisch den Datendurchsatz gegenüber Wireless-N, denn zwei Kanäle werden benutzt. Der Intel-Chip ist im individuellen Setting des Autors ziemlich reichweitenstark. Über die kurze Distanz (15 Meter, außerhalb des Gebäudes, 4/5 Balken) können wir in gewohnter Schnelligkeit auf notebookcheck.com surfen. Auf dem Weg zur 45-Meter-Entfernung bricht das Signal nicht ab. Wir können den 45-Meter-Messpunkt mit 2 Balken absolvieren und mit angemessenen Verzögerungen notebookcheck aufrufen. Das Vorgängermodell Zenbook UX303LN (AC) schaffte die 45 Meter nicht (Intel Dual Band Wireless-AC 7260).

Ein Ethernet-Adapter ist nicht integriert, der beigelegte USB to Ethernet Dongle stellt sich erfreulicherweise als Gigabit-Adapter vor. Bis dato waren die von Asus beigelegten RJ45-Dongles ausnahmslos 10/100 MBit LAN-Adapter (z. B. UX303LN). Bluetooth 4.0 ist ebenfalls an Bord. Eine 3G-Variante mit Modem und SimCard-Slot bietet Asus nicht an. 
Das Zubehör besteht aus einem 45-Watt-Steckernetzteil, dem USB-to-Ethernet Dongle, einem Kabelbinder, den Garantieinformationen und einem SlimCase mit Asus Branding. 
Die Unterseite des UX305 ist mit kleinen Schrauben (Torx/Kreuzschlitz) gesichert, zwei davon unter den hinteren Standfüßen. Sind diese gelöst besteht nach Abnahme der Bodenplatte Zugriff auf: WLAN-Modul (M.2), SDD (M.2), Kühlrippen (ggf. zwecks Reinigung), CMOS-Batterie und verschraubten Akku Dell Precision M4300 . Die 8-GB-RAM sind onboard. 
Die Garantie ab Werk beläuft sich auf 24 Monate. Asus lässt sein Zenbook abholen und bringt es auf seine Kosten auch wieder zurück (Collect & Return). Garantieverlängerungen bietet der Hersteller nur für seine Produkte mit einjähriger Herstellergarantie an.
Asus setzt auf die planen Tasten einer Chiclet-Tastatur. Die Tasten sitzen in einer Mulde und können daher das Panel im geschlossenen Zustand nicht berühren. Der Hubweg ist naturgemäß recht knapp, jedoch erfreut der knackige Druckpunkt den Schreibenden. Der Anschlag ist für den Schreiber fest, der sanft aber auch schnell auf die Tasten drückt. Die Fläche gibt, besonders in der Mitte, etwas nach, wenn mit Kraft in die Tasten gehämmert wird. Hier drückt dann bereits die Unterseite des UX305 in Richtung Tischplatte. Die Tasten haben eine sehr angemessene Größe und ein gefälliges Layout mit abgesetzten Richtungstasten, großer Space-, Enter- und Shift-Taste und Fn-Tasten für die üblichen Sonderfunktionen (Helligkeit, Flugmodus etc.). Wie bei den Zenbooks üblich gibt es auf „A“ wieder eine Fn-Taste für Aktivierung/Deaktivierung des Umgebungslichtsensors. Eine Beleuchtung besitzt die Tastatur leider nicht. 
Das ClickPad mit der Diagonalen von 12,4 Zentimetern ist bis in die Randbereiche empfindlich und beherrscht die üblichen Multitouch-Gesten. Die Fläche ist glatt und unterscheidet sich deutlich von der eher rauen Handballenauflage. Zu Verwechslungen bei Dunkelheit sollte es aber nicht kommen, das Pad wurde einen knappen Millimeter eingelassen. Separate Maustasten gibt es, wie bei solchen Pads üblich, nicht mehr, stattdessen befindet sich unter der gesamten Fläche eine einzige Taste. Je nach Fingerposition erkennt das Gerät, ob es sich jetzt um einen linken oder rechten Mausklick handelt. Genau hier, auf dem Areal der rechten Maustaste, stoßen wir auf Schwierigkeiten: Die Taste löst nur dann aus, wenn der Finger weit rechts und ganz nah an der unteren Kante aufliegt. Nach dem BIOS-Update auf Version 206, das wir aber nicht aus diesem Grund ausführten, und einer Recovery-Neuinstallation, war die Schwachstelle behoben.
3.200 x 1.800 Pixel auf dem TFT eines 13,3-Zollers ist nach wie vor eine Besonderheit. Das Samsung-Panel (Modell 133YL04 P01) vom Typ IPS wurde entspiegelt und ist daher kein Touchpanel. Ob die hohe Auflösung (276 ppi) überhaupt benötigt wird, das liegt im Ermessen des Käufers. Windows kann zwar problemlos skalieren, nicht jedoch jedes Anwendungsprogramm. Selbst die Software des Fotospektrometers, einem Tool für Bildschirm-Enthusiasten, welche die Farb-Kalibrierung ausführt, stellt extrem winzige Icons und abgeschnittene Messergebnisse dar.

Unser X-Rite i1Pro 2 misst als beste Luminanz 326 cd/m², der Durchschnitt liegt wegen der gleichmäßigen Ausleuchtung nur knapp tiefer bei 309 cd/m². Typisch sind Ausleuchtungen – speziell bei dieser relativ hohen Helligkeit – von 80 bis 85 %. Gleichmäßige Luminanz ist also eine Stärke des Asus.
Kontrast hingegen nicht. Wir haben die Messung zweimal durchgeführt, weil wir dem geringen Wert von 413:1 nicht trauen wollten. Es blieb aber dabei, weshalb das UX305 in der Disziplin der knackigen Farben deutlich hinter den Konkurrenten zurückbleibt. Ganz anders bei der Farbdarstellung nach sRGB, hier kann das Samsung QHD+-Panel die Farbreferenz exakt treffen. Den DeltaE von 2,5 bzw. 1,9 (Color / Graustufen) konnten wir durch Kalibrierung nicht mehr signifikant verbessern. Warum auch, ein DeltaE kleiner 3 besagt bereits: Das ungeschulte menschliche Auge kann hier keinen Unterschied zwischen Referenz und dargestellter Farbe ausmachen.

Profis müssten sich dennoch im Zweifel gegen dieses Panel entscheiden, denn weder AdobeRGB1998 noch der kleinere sRGB-Raum werden vollständig abgebildet. Dies ist bei Notebooks aber auch extrem selten.
Die Helligkeit des Panels bleibt im Akkubetrieb erhalten, allerdings nur, wenn der Ambient Light Sensor abgeschalten wird. Unsere Fotos entstanden bei Bewölkung. Reflexionen treten nur schwach auf und der etwas blasse Bildschirm ist gut ablesbar.
IPS-Panels bringen typischerweise gute bis sehr gute Blickwinkel mit, dies ist auch beim UX305 der Fall. Aus welcher Position wir auch in die Anzeige schauen, es kommt nie zu Farbinvertierungen. Bei seitlichem Blick von oben wird die Farbigkeit jedoch von einer milchigen Überlagerung getrübt, die schwarze Flächen grau macht. Dies trübt aber nicht die Lesbarkeit.
Die Anwendungsperformance prüfen die PCMarks 7 und 8. Hier fällt unser UX305 zum Teil deutlich zurück, allerdings nur im Vergleich zu den rechenstärkeren Haswell-Kontrahenten. Das Dell XPS 11 (Haswell Y) liegt im Computation-Score des PCMark 7 acht Prozent zurück, der Gesamtscore ist aber gleich. Der PCMark 8 lässt sich wenig von schnellen SSDs blenden und zeigt Haswell-Y in jedem Test mit einem mehr oder minder marginalen Vorsprung. Die Gesamtperformance der normalen ULV-Modelle liegt je nach Test bis 20 % vor unserem Akku Dell Precision M4600 .

Nutzer fragten an, ob das UX305 bei 30 oder 50 Browser Tabs oder bei vielfachem Multitasking in die Knie geht. Dies war nicht der Fall, wir konnten jederzeit zügig zwischen Fenstern hin und her springen. Ein Video lief währenddessen flüssig ab. Auch beim zeitgleichen Installieren von Programmen und Kopiervorgängen gab es keine Ruckler oder Wartezeiten. Die gefühlte Performance ist also in grünen Bereich und der eines SSD-Systems sehr angemessen.
Die SanDisk-256-GB-SSD (Modell SD7SN3Q256G1002) ist als M.2-Modul (Full Size) gesteckt. Ihre Datendurchsätze liegen unisono auf einem Niveau mit den Konkurrenten, hier gibt es keine Überraschungen. Beim MacBook Pro Retina 13 inch 2013-10 hatten wir den Test nicht durchgeführt.
Zum Spieler mutiert das UX305 aber so oder so nicht, selbst bei angestaubten Titeln wie Anno 2070 oder Risen Teil 1. Haswell-Y ist in dieser Disziplin ähnlich schlecht und eine HD 4400 holt mit 18 bis 28 % Vorsprung auf diesem niedrigen Niveau auch keine spielbaren Bildraten heraus. Hier könnte alternativ zum Zenbook UX303LN mit Geforce 840M gegriffen werden.
Im Leerlauf erwärmt sich die Base noch nicht einmal handwarm, gerade mal in der Mitte des Chassis, dort wo sich die Kühlrippen befinden, können wir mit der Hand eine Erwärmung spüren. Wir benutzen den Stresstest aus Prime95 und Furmark, um die größtmögliche Dauerlast zu erzeugen. Wie zu erwarten geht der CPU-Takt auf 800 MHz zurück, wo er konstant bleibt. Die GPU setzt sich auf 400 MHz ab, was nur wenig unter 450-550 MHz liegt (während Cinebench R15 Shading-Benchmark). Jetzt heizen sich die Oberflächen schon deutlich auf, bis zu 43 Grad messen wir. Für ein Fanless-Design ist das eine ziemlich geringe Marke. Das Kirabook 2014 mit Lüfter lag bei diesem Stresstest bei 40 Grad, das MacBook Pro Retina 13 (Lüfter) kam auf 43 Grad. Core M hat folglich einen echten Abwärme-Vorteil, der in Geräuschlosigkeit umgemünzt wird.

Der Klang der Lautsprecher ist dünn, Tiefen und differenzierte Höhen sind Fehlanzeige. Der Audio Wizard verändert zwar die Tonlagen und verändert die Räumlichkeit, wirklich hörenswert wird Musik aber auch nicht im Music Mode.

Weder der Mittel- und Hochtonbereich kann mit einer klaren, voluminösen und ausgewogenen Wiedergabe glänzen, noch der Bassbereich mit erkennbaren Tiefen. Was uns hier entgegentönt, das geht nicht über den einfachen Standard eines 08/15-Notebooks hinaus. Die oberen Pegelreserven genügen gerade noch, um mittelgroße Räume (30 m²) zu beschallen. Schön hört sich das allerdings nicht an, die kleinen Speaker sind dann schnell überfordert. So bleibt dem Anwender meist nur die Möglichkeit, per HDMI oder Klinken-Buchse auf externe Lautsprecher auszuweichen.
Die Energieaufnahme im Leerlauf unterscheidet sich nicht signifikant von der Haswell-Konkurrenz. Die Variation im Idle-Maximum ist eher von der Helligkeit des Panels beeinflusst, so leuchtete die Anzeige des sparsamen Kirabook 2014 (7,6 Watt) nur 222 cd/m² hell und nicht 309 cd/m² (UX305 8,6 Watt). Das Akku Dell Precision M6400mit dem Vorgänger Core i5 4210Y hat einen identischen Energieverbrauch, aber eine kleinere Displaydiagonale. Insofern muss seine Energieaufnahme als etwas höher eingeschätzt werden. Die Last-Aufnahme des Haswell-Y ist allerdings deutlich niedriger als beim UX305, weshalb der Laufzeit-Vergleich weiterhin spannend bleibt.

Bei Last zeigen sich kaum Unterschiede zwischen Haswell-15-Watt und Core M. Eine Ausnahme ist das MacBook Pro Retina 13 durch eine starke, integrierte Intel Iris Graphics 5100.
Oben haben wir festgestellt, Core M bringt in Sachen Leistung keine Verbesserung gegenüber Haswell (ULV 15 Watt), nur die Y-11,5-Watt-Modelle werden leicht überflügelt. Folglich liegt die Hoffnung auf den Laufzeiten. Bringt die niedrigere Energieaufnahme deutlich längere Laufzeiten ein?

Ganz so geradlinig geht die Gleichung Core M = mehr Laufzeit nicht auf, wie die Grafik zeigt. Mit einer verhältnismäßig geringen Kapazität von nur 45 Wh schafft das UX305 knapp sieben Stunden im WLAN-Test oder 13 Stunden im Leerlauf bei geringster Helligkeit. Das Kirabook 2014 leistet mit 52 Wh in etwa dieselbe Laufzeit, das Z30t (52 Wh) legt mit stärkerem SoC eine ganze Stunde drauf. Das MacBook Pro Retina 13 ist auf Grund seiner 72 Wh schlecht vergleichbar, es hält drei Stunden länger den WLAN-Test durch.
Das Zenbook UX305FA hat eine Reihe von Vorzügen bei Verarbeitung, Ergonomie, Display und Tastatur. Der Core M kann uns hinsichtlich seiner Spezialisierung auf möglichst lange Laufzeiten aber nicht überzeugen, da wir von Haswell bereits sehr ähnlichen Zeiten gewöhnt sind. Warum also einen Core M nehmen und nicht einen jetzt günstiger werdenden Haswell? Für Core M sprechen das lüfterlose Design und das niedrigere Gewicht des Gerätes. Für gleichbleibende Laufzeiten konnte Asus einen leichteren Akku mit geringerer Kapazität einbauen. Das Fazit bei den Akkulaufzeiten ist allerdings enttäuschend: Knapp sieben Stunden im WLAN-Test sind zwar nicht wirklich schlecht, aber das konnten mehr oder weniger auch die Haswell-Konkurrenten mit ihren stärkeren Prozessoren (außer i5 4210Y).

Abgesehen von der Betrachtung, ob Core M nun ein Vorteil ist oder nicht, steht das UX305 als ausgewogenes Subnotebook vor uns, das berufliche Nutzer und anspruchsvolle Privatnutzer gleichermaßen zufriedenstellen wird. Die meisten Nutzer sind schließlich keine Performance-Geeks, die ihr Notebook nach Benchmark-Kriterien auswählen.

Der leichte und stabile 13-Zoller liegt gut in der Hand, die Oberflächen berühren sich wertig. Die Tastatur hat ein sehr gutes Feedback, passend für Vielschreiber. Leider ist die Eingabe nicht beleuchtet. Beim Display liegen Gigantomanie (QHD+/4K) und schwacher Kontrast (413:1) dicht beieinander. Die Vorteile, wie gleichmäßige, hohe Helligkeit, exzellente Farbwiedergabe ab Werk und Entspiegelung, überwiegen aber den Nachteil.

Die Konkurrenten sind also noch nicht aus dem Rennen (siehe rechts Shortcut Die Konkurrenz), wenngleich die dort abgerufenen Preise durchweg höher sind. Apples MacBook Pro Retina 13 Zoll Late 201 und Akku Dell Precision M4500 sind auf Grund ihrer preislichen Nähe auf jeden Fall eines Blickes Wert (jeweils 1.100 Euro). Angesichts der FHD-Einsteigervariante für 800 Euro bleibt das Zenbook UX305FA aber ungeschlagen das günstigste Angebot.

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12/02/2015

Laptop Akkus Lenovo ThinkPad X301

Man kann nicht alles haben – oder vielleicht doch? Dells neuestes XPS 13 geht in einigen Bereichen an die Grenzen des Machbaren. Am auffälligsten ist jedoch die Mobilität, denn es handelt sich um das kleinste 13,3-Zoll-Notebook, das wir je getestet haben. Haben wir es etwa mit dem bisher besten ultraportablen Gerät zu tun?

Beim Dell XPS 13-9343 handelt es sich um ein Ultrabook, das nicht nur absolut atemberaubend aussieht, sondern auch mit dem höchsten Anspruch an die Praktikabilität sowie die Funktionalität konstruiert wurde. Es ist in der Tat kleiner und leichter als das MacBook Air 13, verfügt über ein deutlich besseres Display (mit optionalem Touchscreen) und Dell verspricht zudem bessere Akkulaufzeiten – all das ohne Kompromisse bei der Leistung einzugehen.

Dell bietet (zumindest in den USA) verschiedene Konfigurationen an – inklusive Modellen mit einem matten 1080p-Display ohne Touchscreen für einen sehr attraktiven Einstiegspreis von 799 US-Dollar, aber unser Testgerät ist deutlich besser ausgestattet. Für eine UVP von 1.399 US-Dollar bekommt man eine Intel Core i5-5200U-CPU, 8 GB RAM, eine 256-GB-SSD sowie ein Quad-HD+-Touchdisplay mit dem dünnsten Rahmen, den wir bisher bei einem Notebook gesehen haben. In Deutschland wird zur Zeit nur die Ausstattungsvaraiante mit der geringfügig schnelleren Intel Core i7-5500U CPU, QHD+ Display und 256GB bzw. wahlweise 512-GB-SSD angeboten. Einstiegspreis 1.399 Euro, ohne Versand.
Das Design des Dell XPS 13 stieß von Anfang an auf positive Resonanz. Bereits 2012 haben wir in unserem Test des originalen XPS 13 die (bis dahin) beispielhafte Stabilität sowie Verarbeitung gelobt – eine Aussage, die wir beim 2014er Haswell-Refresh (dessen Gehäuse quasi identisch war) wiederholen konnten. Nun sehen wir das erste komplette Redesign der Modellreihe, müssen wir uns jetzt etwa Sorgen machen?

Nicht wirklich. Zunächst einmal handelt es sich um ein sehr attraktives Gerät. Trotz der evolutionären Veränderungen durch Dells Designer wirkt die Erscheinung angenehm vertraut: Ein Großteil des Designs blieb unverändert und es gibt immer noch die silber-schwarze Farbgebung, die das originale Modell so elegant machte. Dank einer cleveren Auswahl von Materialien und der intelligenten Implementierung von allen nötigen Komponenten harmonieren Form und Funktion perfekt miteinander. Die abgerundeten Kanten wurden gegen spitzere Ecken getauscht.

Obwohl das Gehäuse spürbar kleiner und beinahe 8 % leichter geworden ist (es wiegt lediglich 1,276 kg), ist das XPS 13-9343 immer noch ein äußerst robustes Gerät. Das liegt hauptsächlich an der ersten auffälligen Änderung: Der Unterboden aus einem Karbonfaser-Verbundstoff wurde durch ein Stück Aluminium ausgetauscht und entspricht jetzt dem Design des Deckels. Dadurch erhöhen sich die Festigkeit und die Widerstandsfähigkeit gegenüber Versuchen, das Gerät zu verwinden bzw. einzudrücken. Zudem gibt es nun kein dezentes Knarzgeräusch mehr, welches man beim Vorgänger mit etwas Druck provozieren konnte. Auch der Bildschirmdeckel scheint etwas stabiler zu sein als zuvor und überzeugt mit einer exzellenten Verwindungssteifigkeit sowie sehr gutem Schutz gegenüber Druck auf die Rückseite.

Karbon wurde allerdings nicht gänzlich aus dem Programm gestrichen: Entsprechende Fasern befinden sich nun in der Handballenauflage, wo das attraktive Schachbrettmuster Fingerabdrücke besser verdeckt. Das Material hilft zudem, die Oberfläche im Betrieb kühl zu halten. Die Baseunit ist erneut keilförmig und es gibt einen leichten Anstieg von vorne nach hinten, wodurch das Schreiben sehr komfortabel wird. Auf der Unterseite gibt es weiterhin die silberne XPS-Abdeckung, welche die Komponentenaufkleber verdeckt. Die beiden großen Gummifüße erstrecken sich über die gesamte Breite des Gehäuses und ermöglichen der Baseunit einen sicheren Stand. Schließlich halten die Scharniere den Bildschirm selbst bei stärkeren Eingaben sicher in Position – solche Aktionen führen bei Ultrabooks mit spiegelnden Anzeigen normalerweise zu umherwandernden Reflexionen. Alle Grundlagen sind abgedeckt, und ehrlich gesagt gibt es kaum einen Anlass für substantielle Kritik.

Das letzte Thema ist die Wartung, und "endlich" treffen wir auf den ersten kleinen Nachteil des Designs: Die acht Torxschrauben (zusammen mit einer Kreuzschraube unter der Namensplatte) sichern den Unterboden und erfordern einen speziellen Schraubenzieher, den nicht jeder zu Hause herumliegen hat. Natürlich legt nicht jeder Anwender Wert darauf, seinen Computer zu öffnen und zu warten, aber wer es möchte und den passenden Torxschraubenzieher parat hat, wird mit der Situation sehr zufrieden sein: Nachdem die Platte (vorsichtig) entfernt wurde, sind alle Komponenten leicht zugänglich. Wir sollten erwähnen, dass der Arbeitsspeicher wie bei so vielen äußerst kompakten Geräten auf dem Mainboard verlötet (und damit nicht austauschbar) ist.

Zum Schluss sind wir noch einmal pingelig: Es ist nicht möglich, das Notebook mit einem einzelnen Finger zu öffnen. Der Grund sind die strammen Scharniere; man muss die Baseunit mit einer Hand festhalten, während man den Deckel öffnet, ansonsten hebt sich das gesamte Gerät vom Tisch.
Immer dünnere Gehäuse bedeuten gleichzeitig auch weniger Platz – und damit einen unvermeidlichen Kompromiss im Hinblick auf die Anschlussvielfalt. Zwei USB-3.0-Anschlüsse sind nicht unangemessen (einer mit Ladefunktion), allerdings dürften sich einige Anwender an dem fehlenden HDMI- sowie Ethernet-Anschluss stören. In Gegenzug bekommt man den überaus vielseitig einsetzbaren Mini-DisplayPort, der (mit der Hilfe von günstigen Adaptern) für VGA, DVI oder HDMI verwendet werden kann. Dell bietet zudem einen nützlichen Port-Replikator im Taschenformat an, den wir uns gleich noch genauer ansehen werden. Abschließend ist der SD-Kartenleser sicherlich eine nützliche Erweiterung für sehr viele Anwender.

Akku Dell R795X ,

Akku Acer Aspire 7740G ,

Akku Lenovo ThinkPad X301 ,

Abgesehen von dem geringen Abstand zwischen dem DisplayPort und dem linken USB-Anschluss gibt es keine Probleme bei der Positionierung der Anschlüsse, die sich praktischerweise alle an den Seiten des Notebooks befinden. Ein umständliches Anschließen von Kabeln oder Geräten an der Rückseite entfällt somit.
Das XPS 13 wird nur mit einem WLAN-Modul ausgeliefert: Dem Dell Wireless 1560-Adapter mit Unterstützung für den WLAN-Standard 802.11ac (Dual-Band, 2x2). Der Empfang ist nicht ganz so gut wie bei dem Dell Latitude E7440, aber trotzdem in Ordnung. Der Adapter beherrscht zudem Bluetooth 4.0.

Es gibt kein eingebautes Ethernet-Modul, mit der Hilfe eines Adapters kann man die Funktionalität aber hinzufügen.
Falls man nicht auf zwei USB-3.0-Anschlüsse angewiesen ist, bekommt man dank Dells DA100 4-in-1 Adapter zusätzlich einen HDMI-, VGA- und (Gigabit) Ethernet-Anschluss. "Gigabit" steht in Klammern, da Dell selbst keinen Gigabit-Anschluss bewirbt. Das liegt vermutlich daran, dass sich der Anschluss in unserem Test nur so verhält, wenn kein anderer Anschluss einen Teil der Bandbreite benötigt. Bei einem Kopiervorgang von einem Server über das Netzwerk konnten wir beispielsweise über 110 MB/s messen, wenn am DA100 keine andere Aktivität anlag. Nachdem wir jedoch einen HDMI-Monitor angeschlossen haben, um Big Buck Bunny in 1080p (mit Audio) zu betrachten, sank die Geschwindigkeit auf nur 35 MB/s. Trotzdem ist es schön zu wissen, dass Geschwindigkeiten von mehr als 100 MB/s unter den richtigen Bedingungen möglich sind.

Auch wenn der DA100 nicht mit der Leistung von größeren und hochwertigeren Dockingstationen auf dem Markt mithalten kann, ist er dennoch funktional und kompakt. Und das Beste ist, dass der Adapter im Betrieb keine externe Stromquelle benötigt – die Versorgung über den USB-3.0-Anschluss des Computers genügt. Damit wird er unglaublich nützlich für Geschäftskunden, die mehr Anschlüsse benötigen.

Die Verarbeitung und das Design sind den neuen Netzteilen von Dell sehr ähnlich (inklusive dem Netzteil des XPS 13). Obwohl der Adapter aus Plastik gefertigt ist, ist er ansprechend, unaufdringlich und leicht (lediglich 50 Gramm). Er ist zudem clever konstruiert und verfügt über ein kurzes (und flaches) klappbares USB-Kabel sowie zwei Gummifüße, die ihn am Platz halten. Abgesehen von dem recht kurzen Abstand zwischen dem VGA- sowie HDMI-Anschluss haben wir kaum Beanstandungen; es ist einfach ein nützliches Gerät.
Ein weiterer Zubehörartikel ist der Power Companion, bei dem es sich im Prinzip um eine Kombination aus Ladestation und mobilem Akku handelt, wodurch der Anwender sowohl das Notebook als auch zwei zusätzliche USB-Geräte aufladen kann (z. B. Smartphones, Tablets). Das Wichtigste ist der eingebaute 12.000-mAh-Akku (4 Zellen, 43 Wh) – womit der Laptop auch abseits der Steckdose mit Strom versorgt werden kann. Besitzer von Dell Notebooks haben noch einen weiteren Vorteil: Man bekommt nicht nur die herkömmlichen USB-Anschlüsse um viele Geräte anzuschließen, man bekommt außerdem zwei Kabel (passend zu den zwei Dell-Ladeanschlüssen), damit man eine Vielzahl von Dell Notebooks anschließen kann. Wie schon beim DA100 und dem Netzteil ist die Verarbeitung gut, das Design ist einheitlich und die Konstruktion ist durchdacht. Die Anschlussanordnung ist akzeptabel und es gibt sogar eine Anzeige für die Akkukapazität wie beim XPS 13. Das Gerät wiegt 314 Gramm.
Der letzte Zubehörartikel unseres Testgerätes ist eine passgenaue Schutzhülle für das neue XPS 13. Sie besteht aus weichen aber trotzdem robusten (und leichten – 248 Gramm) Materialien mit einer glatten Außenseite und einer weich gepolsterten Innenseite, die das Notebook beim Transport schützt. Eine Reihe von Magneten ermöglicht den problemlosen Verschluss und das Design erinnert uns dabei an die Schutzhülle für Ultrabooks aus Lenovos ThinkPad-Reihe. Die Schutzhülle ist mit 50 US-Dollar sicherlich kein Schnäppchen, aber sie hinterlässt einen sehr langlebigen Eindruck – und dürfte das Gerät besser schützen als herkömmliche Schutzhüllen.
Das XPS 13-9349 wird mit einem kompakten Netzteil ausgeliefert, das lediglich 254 Gramm wiegt. Es ist ein 45-Watt-Adapter, der den Akku aber trotzdem in recht kurzer Zeit auflädt.
Standardmäßig verfügt das Notebook über eine einjährige erweiterte Garantie (Vor-Ort-Service nach vorheriger Ferndiagnose in 1-2 Werktagen, Premium-Telefonsupport mit Software- sowie Hardwareunterstützung). Es ist möglich die Laufzeit der Garantie zu verlängern oder auch um einen Unfallschutz zu erweitern.
Das XPS 13-9349 wird mit einem kompakten Netzteil ausgeliefert, das lediglich 254 Gramm wiegt. Es ist ein 45-Watt-Adapter, der den Akku aber trotzdem in recht kurzer Zeit auflädt.
Standardmäßig verfügt das Notebook über eine einjährige erweiterte Garantie (Vor-Ort-Service nach vorheriger Ferndiagnose in 1-2 Werktagen, Premium-Telefonsupport mit Software- sowie Hardwareunterstützung). Es ist möglich die Laufzeit der Garantie zu verlängern oder auch um einen Unfallschutz zu erweitern.
Die Tastatur des XPS 13 unterscheidet sich vollkommen von den Vorgängern. Glücklicherweise ist das Schreibgefühl aber sogar besser, trotz des deutlich kürzeren Tastenhubs. Das Feedback ist sehr gut mit einem festen Anschlag und einem hörbaren (aber nicht nervigen) Klickgeräusch. Man benötigt recht wenig Kraft, um die Tasten zu betätigen. Dadurch ist das Tippen zwar sehr leichtgängig, aber man kann die Eingaben dennoch gut spüren. In unserem Test konnten wir ohne lange Eingewöhnung präzise tippen und die Geschwindigkeit war überdurchschnittlich hoch. Die Tasten fühlen sich solide an und haben eine glatte sowie komfortable Oberfläche. Unsere einzige Beanstandung ist die Anfälligkeit für Schmutzspuren auf häufig benutzen Tasten (z. B. bei der Leertaste).

Das Layout ist gut. Die Funktionstasten können umgeschaltet werden, damit sie automatisch die sekundären Funktionen ausführen, was wiederum bedeutet, dass die F-Tasten nur in Kombination mit der Fn-Taste funktionieren. Die Tastengröße entspricht größtenteils dem Standard, lediglich einzelne Tasten rechts und links außen sind etwas kleiner – aber auch hier ist die Situation nicht kritisch oder wirklich störend. Die Tastatur verfügt zudem über eine Hintergrundbeleuchtung mit drei verschiedenen Helligkeitsstufen, sie kann aber auch komplett deaktiviert werden.

Insgesamt handelt es sich um eine sehr gute Tastatur. Im Vergleich mit früheren Modellen des XPS 13 ist die Eingabe leichtgängiger und fühlt sich daher etwas komfortabler an. Das einzige Manko ist der begrenzte Hubweg, aber nach einer kleinen Eingewöhnung ist auch das kein Problem.
Auch das Touchpad funktioniert einwandfrei. Wir konnten präzise und ohne Probleme damit arbeiten. Trotz der geringen Gehäuseabmessungen ist die Größe der Eingabe mehr als ausreichend. Die matte Oberfläche ist glatt und bietet den Fingern gute Gleiteigenschaften. Auch die integrierten Tasten, so kontrovers sie auch diskutiert werden, bereiteten uns während des Tests keinerlei Probleme. Multitouch-Gesten sowie das Scrollen wurden ebenfalls zuverlässig umgesetzt. Es ist etwas komisch (und ungewöhnlich), dass es keinerlei Treibereinstellungsmöglichkeiten für das Touchpad des XPS 13 gibt. Beim Test stellte sich das nicht als Problem heraus, trotzdem wäre es schön, einige Einstellungen vornehmen zu können.
Der Touchscreen des XPS 13 ist so genau wie andere Modelle, die wir bisher benutzt haben. Das Edge-to-Edge "Infinity"-Display ermöglicht, dass Gesten vom Rand ohne Probleme ausgeführt werden können.
Abgesehen von der Mobilität ist das 13,3-Zoll-Display sicherlich der spannendste Aspekt des XPS 13. In den USA gibt es alternativ auch ein 1080p-Display ohne Touch-Funktionalität (bei den Modellen mit einer UVP von 799 US-Dollar) bis hin zu dem Bildschirm unseres Testgerätes: Ein spiegelndes QHD+-IPS-Multitouch-Panel (3.200 x 1.800 Pixel, 276 dpi). Der erste Eindruck von der Helligkeit, dem Kontrast sowie der Farbwiedergabe ist exzellent. Lediglich das ganz leichte Screen-Bleeding am unteren linken Bildschirmrand ist nicht ganz optimal.

Dank des ultradünnen Rahmens wirkt der Bildschirm des XPS 13 subjektiv sogar noch beeindruckender. Nicht nur das Display selbst ist überzeugend, aufgrund des fehlenden Materials rundherum gibt es auch nichts, was den Anwender ablenken könnte. Es sieht sogar beinahe so aus, als würde der Bildschirm über der Baseunit schweben – ein einmaliges aber willkommenes (und auch vorteilhaft für die kompakte Größe) Merkmal, welches wir bei zukünftigen Ultrabooks hoffentlich öfter vorfinden werden.
Nun wollen wir uns die Messwerte einmal genauer ansehen. Die durchschnittliche Helligkeit liegt bei einem sehr guten Wert von 372 cd/m², der vor allem aufgrund des spiegelnden Bildschirms sehr willkommen ist. Das Ergebnis ist zudem deutlich besser als beim MacBook Air 13 mit 263,2 cd/m². Unsere Kontrastmessungen haben einen hervorragenden Wert von 2.063:1 ergeben, der insbesondere von dem geringen Schwarzwert (0,178 cd/m²) profitiert – und das MacBook Air mit seinem mittlerweile zugegeben etwas antiquiert wirkenden Display erneut alt aussehen lässt (nur 875:1 mit einem Schwarzwert von 0,32 cd/m²). Der einzige kleine Nachteil des Bildschirms ist die Ausleuchtung mit lediglich 77 %; die Helligkeit unten links ist deutlich geringer als am oberen Rand. In der Praxis ist dieser Umstand aber kaum erkennbar.

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Im Internet gibt es einige Berichte von Nutzern, die anscheinend Probleme damit haben, die vermutlich eingebauten Energiesparfunktionen des Bildschirms zu deaktivieren. Diese reduzieren sowohl den Kontrast als auch die Helligkeit, sobald dunkle Bildschirmelemente zu sehen sind. In unserem Test konnten wir dieses Verhalten provozieren, unserer Meinung nach ist das Problem aber kaum störend (und im normalen Betrieb auch sehr schwer zu erkennen). Die Darstellung eines komplett schwarzen Bildes, welches unmittelbar zu einem weißen Bild umspringt, ist ein solches Szenario. Trotz der subjektiven Bedeutungslosigkeit dieses Problems wäre es schön, wenn es eine entsprechende Option gäbe, mit der man dieses Verhalten deaktivieren kann. Normalerweise gibt es solch eine Option im BIOS oder im Intel-Treiber unter Energiesparfunktionen – allerdings ist das beim XPS 13 weder im Grafiktreiber noch in irgendeiner BIOS-Version der Fall.

Die Farbraumabdeckung des Panels liegt bei 85 % der sRGB-Referenz. Dieses Ergebnis ist zwar ordentlich, aber keinesfalls auf Referenzniveau. Der AdobeRGB98-Farbraum wird gerade einmal zu 63 % abgedeckt, womit professionelle Fotografen und Grafikdesigner vermutlich nicht zufrieden sind. Trotzdem sind die Werte deutlich besser als bei dem alten XPS 13, wo wir eine sRGB-Abdeckung von lediglich 76 % ermitteln konnten.
Die Software CalMAN ermöglicht uns eine genauere Beurteilung der Farbgenauigkeit, die bereits im Werkszustand sehr ordentlich ist, in diesem Fall allerdings nicht mit dem MacBook Air mithalten kann. Die durchschnittliche ColorChecker DeltaE-Abweichung lag bei 5,92 cd/m² (ideal:

Wie bei allen spiegelnden Displays hat auch das XPS 13 Probleme im Sonnenlicht. Wenn man die Reflexionen reduzieren kann (Position im Schatten), ist die Situation deutlich besser. Unter diesen Bedingungen kann man das Gerät dank der hohen Helligkeit und der stabilen Gelenke (die ein Nachwippen und damit umherwandernde Reflexionen im Betrieb verhindern) auch ziemlich komfortabel im Freien benutzen. Abschließend sind die Blickwinkel dank der IPS-Technologie fast perfekt, wenn man einmal von den Reflexionen absieht.

Unsere Testkonfiguration verwendet einen Intel Core i5-5200U-Prozessor, 8 GB DDR3L-RS RAM (aufgelötet) und eine 256 GB große SSD. Subjektiv fühlt sich das Notebook schnell an – schneller als das Yoga 3 Pro mit der Core-Y-Broadwell-CPU, obwohl dieses Gerät keinesfalls langsam war. Man sollte bedenken, dass man die Komponenten des XPS 13 – abgesehen von dem Massenspeicher – nicht austauschen kann: Der Arbeitsspeicher wurde auf dem Mainboard aufgelötet und kann damit nicht erweitert werden. Einigen Lesern dürfte aufgefallen sein, dass beim XPS 13 DDR3L-RS Arbeitsspeicher zum Einsatz kommt: Dieser Ableger des traditionellen DDR3L-RAM wurde von Micron vorgestellt und soll den Stromverbrauch im Standby um bis zu 25 % reduzieren ("Reduced Standby").

Basierend auf einer vorläufigen Beurteilung sollte die Leistung des i5-5200U etwa auf dem Niveau des i5-4300U liegen, und unsere Testergebnisse sind in der Tat sehr ähnlich. Zunächst sehen wir uns die Single-Core-Leistung an: Das XPS 13 schließt wPrime 1024m in 643 Sekunden ab – etwas langsamer (fast 5 %) als der Durchschnittswert von 613 Sekunden für den i5-4300U – aber genau auf dem erwarteten Level, wenn man den 0,2 GHz (etwa 7 %) geringeren Turbotakt berücksichtigt. Super Pi 32M zeigt ein ähnliches Bild mit 744 Sekunden, während der i5-4300U im Durchschnitt 680,5 Sekunden (8,5 % schneller) benötigt. Was ist mit der Multi-Core-Leistung? In diesem Fall beträgt der Unterschied lediglich 0,1 GHz, aber in unseren Tests liegen die Ergebnisse sogar etwas weiter auseinander. Cinebench R15 Multi-Core 64 Bit ermittelt 217 Punkte, der i5-4300U kommt aber durchschnittlich auf 253 Punkte. Die Situation wiederholt sich bei Cinebench R11.5; die 2,33 Punkte des i5-5200U können es nicht mit den 2,8 Punkten des i5-4300U aufnehmen (ein Unterschied von 16.7 %). Mit diesen Ergebnissen ist es vielleicht besser, den i5-5200U im XPS 13-9343 mit einem i5-4200U der Vorgängergeneration zu vergleichen.

Wir haben zu diesem Zeitpunkt noch keine finalen Ergebnisse von anderen Notebooks mit dieser CPU, aber wir werden unsere Prozessorseite mit weiteren Ergebnissen ergänzen, sobald sie verfügbar sind.
Wir erwarten von der integrierten Intel HD Graphics 5500 im XPS 13 einen leichten Leistungszuwachs gegenüber der vorherigen Haswell-Generation. Der Grund liegt in den 24 Execution Units (gegenüber 20 bei der HD Graphics 4400) und der deutlich überarbeiteten GPU-Architektur, womit sich die pro-MHz-Leistung erhöht. Unsere Benchmarks zeigen auch tatsächlich ein leichten Leistungsanstieg, aber natürlich handelt es sich beim XPS 13 nicht um ein Grafikmonster. 46.293 Punkte in 3DMark Ice Storm können sich für ein Ultrabook sehen lassen.
Im Leerlauf ist das XPS 13 unter allen Bedingungen praktisch lautlos und der maximale Pegel lag bei nur 30,4 dB(A). Auch unter Last ist das Notebook in der Regel ziemlich leise – zumindest bis man das Gerät über einen vollständigen Zeitraum vollständig auslastet. In diesem Fall kann der Lüfter bis zu 48 dB(A) erreichen. Dieses Szenario ist im Praxiseinsatz allerdings unwahrscheinlich und das XPS 13 schafft es, abgesehen von diesem theoretischen Stresstest in fast jeder Situation beinahe lautlos oder zumindest tolerierbar zu bleiben.

Wir möchten noch kurz auf das Spulenfiepen des Prozessors eingehen, welches einige Anwender bei früheren XPS 13-Versionen hören konnten: In einer komplett stillen Umgebung haben wir unser Ohr direkt an die Tastatur gehalten, während wir die CPU ausgelastet haben. Auf der linken Seite der Tastatur kann man unter diesen Bedingungen tatsächlich ein schwaches elektrisches Geräusch hören, welches man als Spulenfiepen bezeichnen könnte. Bereits mit einem Abstand von rund 10 cm ist es aber unmöglich zu hören, und bei einem normalen Sitzabstand ist es erst recht kein Problem mehr. Unterm Strich bleibt ein deutlich leiseres Geräusch im Vergleich zu den Berichten über einige frühere Modelle. Beim XPS 13-9343 handelt es sich also um ein lautloses Gerät, sobald der Lüfter deaktiviert ist.

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Man kann nicht alles haben – oder vielleicht doch? Dells neuestes XPS 13 geht in einigen Bereichen an die Grenzen des Machbaren. Am auffälligsten ist jedoch die Mobilität, denn es handelt sich um das kleinste 13,3-Zoll-Notebook, das wir je getestet haben. Haben wir es etwa mit dem bisher besten ultraportablen Gerät zu tun?

Beim Dell XPS 13-9343 handelt es sich um ein Ultrabook, das nicht nur absolut atemberaubend aussieht, sondern auch mit dem höchsten Anspruch an die Praktikabilität sowie die Funktionalität konstruiert wurde. Es ist in der Tat kleiner und leichter als das MacBook Air 13, verfügt über ein deutlich besseres Display (mit optionalem Touchscreen) und Dell verspricht zudem bessere Akkulaufzeiten – all das ohne Kompromisse bei der Leistung einzugehen.

Dell bietet (zumindest in den USA) verschiedene Konfigurationen an – inklusive Modellen mit einem matten 1080p-Display ohne Touchscreen für einen sehr attraktiven Einstiegspreis von 799 US-Dollar, aber unser Testgerät ist deutlich besser ausgestattet. Für eine UVP von 1.399 US-Dollar bekommt man eine Intel Core i5-5200U-CPU, 8 GB RAM, eine 256-GB-SSD sowie ein Quad-HD+-Touchdisplay mit dem dünnsten Rahmen, den wir bisher bei einem Notebook gesehen haben. In Deutschland wird zur Zeit nur die Ausstattungsvaraiante mit der geringfügig schnelleren Intel Core i7-5500U CPU, QHD+ Display und 256GB bzw. wahlweise 512-GB-SSD angeboten. Einstiegspreis 1.399 Euro, ohne Versand.
Das Design des Dell XPS 13 stieß von Anfang an auf positive Resonanz. Bereits 2012 haben wir in unserem Test des originalen XPS 13 die (bis dahin) beispielhafte Stabilität sowie Verarbeitung gelobt – eine Aussage, die wir beim 2014er Haswell-Refresh (dessen Gehäuse quasi identisch war) wiederholen konnten. Nun sehen wir das erste komplette Redesign der Modellreihe, müssen wir uns jetzt etwa Sorgen machen?

Nicht wirklich. Zunächst einmal handelt es sich um ein sehr attraktives Gerät. Trotz der evolutionären Veränderungen durch Dells Designer wirkt die Erscheinung angenehm vertraut: Ein Großteil des Designs blieb unverändert und es gibt immer noch die silber-schwarze Farbgebung, die das originale Modell so elegant machte. Dank einer cleveren Auswahl von Materialien und der intelligenten Implementierung von allen nötigen Komponenten harmonieren Form und Funktion perfekt miteinander. Die abgerundeten Kanten wurden gegen spitzere Ecken getauscht.

Obwohl das Gehäuse spürbar kleiner und beinahe 8 % leichter geworden ist (es wiegt lediglich 1,276 kg), ist das XPS 13-9343 immer noch ein äußerst robustes Gerät. Das liegt hauptsächlich an der ersten auffälligen Änderung: Der Unterboden aus einem Karbonfaser-Verbundstoff wurde durch ein Stück Aluminium ausgetauscht und entspricht jetzt dem Design des Deckels. Dadurch erhöhen sich die Festigkeit und die Widerstandsfähigkeit gegenüber Versuchen, das Gerät zu verwinden bzw. einzudrücken. Zudem gibt es nun kein dezentes Knarzgeräusch mehr, welches man beim Vorgänger mit etwas Druck provozieren konnte. Auch der Bildschirmdeckel scheint etwas stabiler zu sein als zuvor und überzeugt mit einer exzellenten Verwindungssteifigkeit sowie sehr gutem Schutz gegenüber Druck auf die Rückseite.

Karbon wurde allerdings nicht gänzlich aus dem Programm gestrichen: Entsprechende Fasern befinden sich nun in der Handballenauflage, wo das attraktive Schachbrettmuster Fingerabdrücke besser verdeckt. Das Material hilft zudem, die Oberfläche im Betrieb kühl zu halten. Die Baseunit ist erneut keilförmig und es gibt einen leichten Anstieg von vorne nach hinten, wodurch das Schreiben sehr komfortabel wird. Auf der Unterseite gibt es weiterhin die silberne XPS-Abdeckung, welche die Komponentenaufkleber verdeckt. Die beiden großen Gummifüße erstrecken sich über die gesamte Breite des Gehäuses und ermöglichen der Baseunit einen sicheren Stand. Schließlich halten die Scharniere den Bildschirm selbst bei stärkeren Eingaben sicher in Position – solche Aktionen führen bei Ultrabooks mit spiegelnden Anzeigen normalerweise zu umherwandernden Reflexionen. Alle Grundlagen sind abgedeckt, und ehrlich gesagt gibt es kaum einen Anlass für substantielle Kritik.

Das letzte Thema ist die Wartung, und "endlich" treffen wir auf den ersten kleinen Nachteil des Designs: Die acht Torxschrauben (zusammen mit einer Kreuzschraube unter der Namensplatte) sichern den Unterboden und erfordern einen speziellen Schraubenzieher, den nicht jeder zu Hause herumliegen hat. Natürlich legt nicht jeder Anwender Wert darauf, seinen Computer zu öffnen und zu warten, aber wer es möchte und den passenden Torxschraubenzieher parat hat, wird mit der Situation sehr zufrieden sein: Nachdem die Platte (vorsichtig) entfernt wurde, sind alle Komponenten leicht zugänglich. Wir sollten erwähnen, dass der Arbeitsspeicher wie bei so vielen äußerst kompakten Geräten auf dem Mainboard verlötet (und damit nicht austauschbar) ist.

Zum Schluss sind wir noch einmal pingelig: Es ist nicht möglich, das Notebook mit einem einzelnen Finger zu öffnen. Der Grund sind die strammen Scharniere; man muss die Baseunit mit einer Hand festhalten, während man den Deckel öffnet, ansonsten hebt sich das gesamte Gerät vom Tisch.
Immer dünnere Gehäuse bedeuten gleichzeitig auch weniger Platz – und damit einen unvermeidlichen Kompromiss im Hinblick auf die Anschlussvielfalt. Zwei USB-3.0-Anschlüsse sind nicht unangemessen (einer mit Ladefunktion), allerdings dürften sich einige Anwender an dem fehlenden HDMI- sowie Ethernet-Anschluss stören. In Gegenzug bekommt man den überaus vielseitig einsetzbaren Mini-DisplayPort, der (mit der Hilfe von günstigen Adaptern) für VGA, DVI oder HDMI verwendet werden kann. Dell bietet zudem einen nützlichen Port-Replikator im Taschenformat an, den wir uns gleich noch genauer ansehen werden. Abschließend ist der SD-Kartenleser sicherlich eine nützliche Erweiterung für sehr viele Anwender.

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Abgesehen von dem geringen Abstand zwischen dem DisplayPort und dem linken USB-Anschluss gibt es keine Probleme bei der Positionierung der Anschlüsse, die sich praktischerweise alle an den Seiten des Notebooks befinden. Ein umständliches Anschließen von Kabeln oder Geräten an der Rückseite entfällt somit.
Das XPS 13 wird nur mit einem WLAN-Modul ausgeliefert: Dem Dell Wireless 1560-Adapter mit Unterstützung für den WLAN-Standard 802.11ac (Dual-Band, 2x2). Der Empfang ist nicht ganz so gut wie bei dem Dell Latitude E7440, aber trotzdem in Ordnung. Der Adapter beherrscht zudem Bluetooth 4.0.

Es gibt kein eingebautes Ethernet-Modul, mit der Hilfe eines Adapters kann man die Funktionalität aber hinzufügen.
Falls man nicht auf zwei USB-3.0-Anschlüsse angewiesen ist, bekommt man dank Dells DA100 4-in-1 Adapter zusätzlich einen HDMI-, VGA- und (Gigabit) Ethernet-Anschluss. "Gigabit" steht in Klammern, da Dell selbst keinen Gigabit-Anschluss bewirbt. Das liegt vermutlich daran, dass sich der Anschluss in unserem Test nur so verhält, wenn kein anderer Anschluss einen Teil der Bandbreite benötigt. Bei einem Kopiervorgang von einem Server über das Netzwerk konnten wir beispielsweise über 110 MB/s messen, wenn am DA100 keine andere Aktivität anlag. Nachdem wir jedoch einen HDMI-Monitor angeschlossen haben, um Big Buck Bunny in 1080p (mit Audio) zu betrachten, sank die Geschwindigkeit auf nur 35 MB/s. Trotzdem ist es schön zu wissen, dass Geschwindigkeiten von mehr als 100 MB/s unter den richtigen Bedingungen möglich sind.

Auch wenn der DA100 nicht mit der Leistung von größeren und hochwertigeren Dockingstationen auf dem Markt mithalten kann, ist er dennoch funktional und kompakt. Und das Beste ist, dass der Adapter im Betrieb keine externe Stromquelle benötigt – die Versorgung über den USB-3.0-Anschluss des Computers genügt. Damit wird er unglaublich nützlich für Geschäftskunden, die mehr Anschlüsse benötigen.

Die Verarbeitung und das Design sind den neuen Netzteilen von Dell sehr ähnlich (inklusive dem Netzteil des XPS 13). Obwohl der Adapter aus Plastik gefertigt ist, ist er ansprechend, unaufdringlich und leicht (lediglich 50 Gramm). Er ist zudem clever konstruiert und verfügt über ein kurzes (und flaches) klappbares USB-Kabel sowie zwei Gummifüße, die ihn am Platz halten. Abgesehen von dem recht kurzen Abstand zwischen dem VGA- sowie HDMI-Anschluss haben wir kaum Beanstandungen; es ist einfach ein nützliches Gerät.
Ein weiterer Zubehörartikel ist der Power Companion, bei dem es sich im Prinzip um eine Kombination aus Ladestation und mobilem Akku handelt, wodurch der Anwender sowohl das Notebook als auch zwei zusätzliche USB-Geräte aufladen kann (z. B. Smartphones, Tablets). Das Wichtigste ist der eingebaute 12.000-mAh-Akku (4 Zellen, 43 Wh) – womit der Laptop auch abseits der Steckdose mit Strom versorgt werden kann. Besitzer von Dell Notebooks haben noch einen weiteren Vorteil: Man bekommt nicht nur die herkömmlichen USB-Anschlüsse um viele Geräte anzuschließen, man bekommt außerdem zwei Kabel (passend zu den zwei Dell-Ladeanschlüssen), damit man eine Vielzahl von Dell Notebooks anschließen kann. Wie schon beim DA100 und dem Netzteil ist die Verarbeitung gut, das Design ist einheitlich und die Konstruktion ist durchdacht. Die Anschlussanordnung ist akzeptabel und es gibt sogar eine Anzeige für die Akkukapazität wie beim XPS 13. Das Gerät wiegt 314 Gramm.
Der letzte Zubehörartikel unseres Testgerätes ist eine passgenaue Schutzhülle für das neue XPS 13. Sie besteht aus weichen aber trotzdem robusten (und leichten – 248 Gramm) Materialien mit einer glatten Außenseite und einer weich gepolsterten Innenseite, die das Notebook beim Transport schützt. Eine Reihe von Magneten ermöglicht den problemlosen Verschluss und das Design erinnert uns dabei an die Schutzhülle für Ultrabooks aus Lenovos ThinkPad-Reihe. Die Schutzhülle ist mit 50 US-Dollar sicherlich kein Schnäppchen, aber sie hinterlässt einen sehr langlebigen Eindruck – und dürfte das Gerät besser schützen als herkömmliche Schutzhüllen.
Das XPS 13-9349 wird mit einem kompakten Netzteil ausgeliefert, das lediglich 254 Gramm wiegt. Es ist ein 45-Watt-Adapter, der den Akku aber trotzdem in recht kurzer Zeit auflädt.
Standardmäßig verfügt das Notebook über eine einjährige erweiterte Garantie (Vor-Ort-Service nach vorheriger Ferndiagnose in 1-2 Werktagen, Premium-Telefonsupport mit Software- sowie Hardwareunterstützung). Es ist möglich die Laufzeit der Garantie zu verlängern oder auch um einen Unfallschutz zu erweitern.
Das XPS 13-9349 wird mit einem kompakten Netzteil ausgeliefert, das lediglich 254 Gramm wiegt. Es ist ein 45-Watt-Adapter, der den Akku aber trotzdem in recht kurzer Zeit auflädt.
Standardmäßig verfügt das Notebook über eine einjährige erweiterte Garantie (Vor-Ort-Service nach vorheriger Ferndiagnose in 1-2 Werktagen, Premium-Telefonsupport mit Software- sowie Hardwareunterstützung). Es ist möglich die Laufzeit der Garantie zu verlängern oder auch um einen Unfallschutz zu erweitern.
Die Tastatur des XPS 13 unterscheidet sich vollkommen von den Vorgängern. Glücklicherweise ist das Schreibgefühl aber sogar besser, trotz des deutlich kürzeren Tastenhubs. Das Feedback ist sehr gut mit einem festen Anschlag und einem hörbaren (aber nicht nervigen) Klickgeräusch. Man benötigt recht wenig Kraft, um die Tasten zu betätigen. Dadurch ist das Tippen zwar sehr leichtgängig, aber man kann die Eingaben dennoch gut spüren. In unserem Test konnten wir ohne lange Eingewöhnung präzise tippen und die Geschwindigkeit war überdurchschnittlich hoch. Die Tasten fühlen sich solide an und haben eine glatte sowie komfortable Oberfläche. Unsere einzige Beanstandung ist die Anfälligkeit für Schmutzspuren auf häufig benutzen Tasten (z. B. bei der Leertaste).

Das Layout ist gut. Die Funktionstasten können umgeschaltet werden, damit sie automatisch die sekundären Funktionen ausführen, was wiederum bedeutet, dass die F-Tasten nur in Kombination mit der Fn-Taste funktionieren. Die Tastengröße entspricht größtenteils dem Standard, lediglich einzelne Tasten rechts und links außen sind etwas kleiner – aber auch hier ist die Situation nicht kritisch oder wirklich störend. Die Tastatur verfügt zudem über eine Hintergrundbeleuchtung mit drei verschiedenen Helligkeitsstufen, sie kann aber auch komplett deaktiviert werden.

Insgesamt handelt es sich um eine sehr gute Tastatur. Im Vergleich mit früheren Modellen des XPS 13 ist die Eingabe leichtgängiger und fühlt sich daher etwas komfortabler an. Das einzige Manko ist der begrenzte Hubweg, aber nach einer kleinen Eingewöhnung ist auch das kein Problem.
Auch das Touchpad funktioniert einwandfrei. Wir konnten präzise und ohne Probleme damit arbeiten. Trotz der geringen Gehäuseabmessungen ist die Größe der Eingabe mehr als ausreichend. Die matte Oberfläche ist glatt und bietet den Fingern gute Gleiteigenschaften. Auch die integrierten Tasten, so kontrovers sie auch diskutiert werden, bereiteten uns während des Tests keinerlei Probleme. Multitouch-Gesten sowie das Scrollen wurden ebenfalls zuverlässig umgesetzt. Es ist etwas komisch (und ungewöhnlich), dass es keinerlei Treibereinstellungsmöglichkeiten für das Touchpad des XPS 13 gibt. Beim Test stellte sich das nicht als Problem heraus, trotzdem wäre es schön, einige Einstellungen vornehmen zu können.
Der Touchscreen des XPS 13 ist so genau wie andere Modelle, die wir bisher benutzt haben. Das Edge-to-Edge "Infinity"-Display ermöglicht, dass Gesten vom Rand ohne Probleme ausgeführt werden können.
Abgesehen von der Mobilität ist das 13,3-Zoll-Display sicherlich der spannendste Aspekt des XPS 13. In den USA gibt es alternativ auch ein 1080p-Display ohne Touch-Funktionalität (bei den Modellen mit einer UVP von 799 US-Dollar) bis hin zu dem Bildschirm unseres Testgerätes: Ein spiegelndes QHD+-IPS-Multitouch-Panel (3.200 x 1.800 Pixel, 276 dpi). Der erste Eindruck von der Helligkeit, dem Kontrast sowie der Farbwiedergabe ist exzellent. Lediglich das ganz leichte Screen-Bleeding am unteren linken Bildschirmrand ist nicht ganz optimal.

Dank des ultradünnen Rahmens wirkt der Bildschirm des XPS 13 subjektiv sogar noch beeindruckender. Nicht nur das Display selbst ist überzeugend, aufgrund des fehlenden Materials rundherum gibt es auch nichts, was den Anwender ablenken könnte. Es sieht sogar beinahe so aus, als würde der Bildschirm über der Baseunit schweben – ein einmaliges aber willkommenes (und auch vorteilhaft für die kompakte Größe) Merkmal, welches wir bei zukünftigen Ultrabooks hoffentlich öfter vorfinden werden.
Nun wollen wir uns die Messwerte einmal genauer ansehen. Die durchschnittliche Helligkeit liegt bei einem sehr guten Wert von 372 cd/m², der vor allem aufgrund des spiegelnden Bildschirms sehr willkommen ist. Das Ergebnis ist zudem deutlich besser als beim MacBook Air 13 mit 263,2 cd/m². Unsere Kontrastmessungen haben einen hervorragenden Wert von 2.063:1 ergeben, der insbesondere von dem geringen Schwarzwert (0,178 cd/m²) profitiert – und das MacBook Air mit seinem mittlerweile zugegeben etwas antiquiert wirkenden Display erneut alt aussehen lässt (nur 875:1 mit einem Schwarzwert von 0,32 cd/m²). Der einzige kleine Nachteil des Bildschirms ist die Ausleuchtung mit lediglich 77 %; die Helligkeit unten links ist deutlich geringer als am oberen Rand. In der Praxis ist dieser Umstand aber kaum erkennbar.

Akku Asus Eee PC T91 ,

Akku HP EV06 ,

Akku Asus N50V ,

Im Internet gibt es einige Berichte von Nutzern, die anscheinend Probleme damit haben, die vermutlich eingebauten Energiesparfunktionen des Bildschirms zu deaktivieren. Diese reduzieren sowohl den Kontrast als auch die Helligkeit, sobald dunkle Bildschirmelemente zu sehen sind. In unserem Test konnten wir dieses Verhalten provozieren, unserer Meinung nach ist das Problem aber kaum störend (und im normalen Betrieb auch sehr schwer zu erkennen). Die Darstellung eines komplett schwarzen Bildes, welches unmittelbar zu einem weißen Bild umspringt, ist ein solches Szenario. Trotz der subjektiven Bedeutungslosigkeit dieses Problems wäre es schön, wenn es eine entsprechende Option gäbe, mit der man dieses Verhalten deaktivieren kann. Normalerweise gibt es solch eine Option im BIOS oder im Intel-Treiber unter Energiesparfunktionen – allerdings ist das beim XPS 13 weder im Grafiktreiber noch in irgendeiner BIOS-Version der Fall.

Die Farbraumabdeckung des Panels liegt bei 85 % der sRGB-Referenz. Dieses Ergebnis ist zwar ordentlich, aber keinesfalls auf Referenzniveau. Der AdobeRGB98-Farbraum wird gerade einmal zu 63 % abgedeckt, womit professionelle Fotografen und Grafikdesigner vermutlich nicht zufrieden sind. Trotzdem sind die Werte deutlich besser als bei dem alten XPS 13, wo wir eine sRGB-Abdeckung von lediglich 76 % ermitteln konnten.
Die Software CalMAN ermöglicht uns eine genauere Beurteilung der Farbgenauigkeit, die bereits im Werkszustand sehr ordentlich ist, in diesem Fall allerdings nicht mit dem MacBook Air mithalten kann. Die durchschnittliche ColorChecker DeltaE-Abweichung lag bei 5,92 cd/m² (ideal:

Wie bei allen spiegelnden Displays hat auch das XPS 13 Probleme im Sonnenlicht. Wenn man die Reflexionen reduzieren kann (Position im Schatten), ist die Situation deutlich besser. Unter diesen Bedingungen kann man das Gerät dank der hohen Helligkeit und der stabilen Gelenke (die ein Nachwippen und damit umherwandernde Reflexionen im Betrieb verhindern) auch ziemlich komfortabel im Freien benutzen. Abschließend sind die Blickwinkel dank der IPS-Technologie fast perfekt, wenn man einmal von den Reflexionen absieht.

Unsere Testkonfiguration verwendet einen Intel Core i5-5200U-Prozessor, 8 GB DDR3L-RS RAM (aufgelötet) und eine 256 GB große SSD. Subjektiv fühlt sich das Notebook schnell an – schneller als das Yoga 3 Pro mit der Core-Y-Broadwell-CPU, obwohl dieses Gerät keinesfalls langsam war. Man sollte bedenken, dass man die Komponenten des XPS 13 – abgesehen von dem Massenspeicher – nicht austauschen kann: Der Arbeitsspeicher wurde auf dem Mainboard aufgelötet und kann damit nicht erweitert werden. Einigen Lesern dürfte aufgefallen sein, dass beim XPS 13 DDR3L-RS Arbeitsspeicher zum Einsatz kommt: Dieser Ableger des traditionellen DDR3L-RAM wurde von Micron vorgestellt und soll den Stromverbrauch im Standby um bis zu 25 % reduzieren ("Reduced Standby").

Basierend auf einer vorläufigen Beurteilung sollte die Leistung des i5-5200U etwa auf dem Niveau des i5-4300U liegen, und unsere Testergebnisse sind in der Tat sehr ähnlich. Zunächst sehen wir uns die Single-Core-Leistung an: Das XPS 13 schließt wPrime 1024m in 643 Sekunden ab – etwas langsamer (fast 5 %) als der Durchschnittswert von 613 Sekunden für den i5-4300U – aber genau auf dem erwarteten Level, wenn man den 0,2 GHz (etwa 7 %) geringeren Turbotakt berücksichtigt. Super Pi 32M zeigt ein ähnliches Bild mit 744 Sekunden, während der i5-4300U im Durchschnitt 680,5 Sekunden (8,5 % schneller) benötigt. Was ist mit der Multi-Core-Leistung? In diesem Fall beträgt der Unterschied lediglich 0,1 GHz, aber in unseren Tests liegen die Ergebnisse sogar etwas weiter auseinander. Cinebench R15 Multi-Core 64 Bit ermittelt 217 Punkte, der i5-4300U kommt aber durchschnittlich auf 253 Punkte. Die Situation wiederholt sich bei Cinebench R11.5; die 2,33 Punkte des i5-5200U können es nicht mit den 2,8 Punkten des i5-4300U aufnehmen (ein Unterschied von 16.7 %). Mit diesen Ergebnissen ist es vielleicht besser, den i5-5200U im XPS 13-9343 mit einem i5-4200U der Vorgängergeneration zu vergleichen.

Wir haben zu diesem Zeitpunkt noch keine finalen Ergebnisse von anderen Notebooks mit dieser CPU, aber wir werden unsere Prozessorseite mit weiteren Ergebnissen ergänzen, sobald sie verfügbar sind.
Wir erwarten von der integrierten Intel HD Graphics 5500 im XPS 13 einen leichten Leistungszuwachs gegenüber der vorherigen Haswell-Generation. Der Grund liegt in den 24 Execution Units (gegenüber 20 bei der HD Graphics 4400) und der deutlich überarbeiteten GPU-Architektur, womit sich die pro-MHz-Leistung erhöht. Unsere Benchmarks zeigen auch tatsächlich ein leichten Leistungsanstieg, aber natürlich handelt es sich beim XPS 13 nicht um ein Grafikmonster. 46.293 Punkte in 3DMark Ice Storm können sich für ein Ultrabook sehen lassen.
Im Leerlauf ist das XPS 13 unter allen Bedingungen praktisch lautlos und der maximale Pegel lag bei nur 30,4 dB(A). Auch unter Last ist das Notebook in der Regel ziemlich leise – zumindest bis man das Gerät über einen vollständigen Zeitraum vollständig auslastet. In diesem Fall kann der Lüfter bis zu 48 dB(A) erreichen. Dieses Szenario ist im Praxiseinsatz allerdings unwahrscheinlich und das XPS 13 schafft es, abgesehen von diesem theoretischen Stresstest in fast jeder Situation beinahe lautlos oder zumindest tolerierbar zu bleiben.

Wir möchten noch kurz auf das Spulenfiepen des Prozessors eingehen, welches einige Anwender bei früheren XPS 13-Versionen hören konnten: In einer komplett stillen Umgebung haben wir unser Ohr direkt an die Tastatur gehalten, während wir die CPU ausgelastet haben. Auf der linken Seite der Tastatur kann man unter diesen Bedingungen tatsächlich ein schwaches elektrisches Geräusch hören, welches man als Spulenfiepen bezeichnen könnte. Bereits mit einem Abstand von rund 10 cm ist es aber unmöglich zu hören, und bei einem normalen Sitzabstand ist es erst recht kein Problem mehr. Unterm Strich bleibt ein deutlich leiseres Geräusch im Vergleich zu den Berichten über einige frühere Modelle. Beim XPS 13-9343 handelt es sich also um ein lautloses Gerät, sobald der Lüfter deaktiviert ist.

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