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07/04/2015

Kaufen Akku Lenovo G560

Die Neuauflage des Inspiron 15 der 7000er Serie hat gegenüber dem Vorgängermodell deutlich abgespeckt und kann nun mit einem 4k-Display aufwarten. Die Abspeckkur ist aber nicht nur auf das Gehäuse begrenzt: Auch in Sachen Grafikleistung und Akkulaufzeiten müssen Abstriche hingenommen werden.
Auch beim Dell Inspiron 15 7548 setzt sich der Trend zu schlanken Notebooks fort. Trotzdem muss nicht auf leistungsfähige Hardware verzichtet werden. In unserem Testgerät stecken ein starker Core i7-5500U Prozessor und eine Radeon R7 M270 GPU. Dazu gesellen sich eine schnelle Solid State Disk und ein 4k-Bildschirm. Damit gehört das Inspiron zu den Allround-Notebooks im 15,6-Zoll-Format. Beim Inspiron 15 7548 handelt es sich um den Nachfolger des im Jahr 2013 von uns getesteten Inspiron 15 7537. Die auffälligsten Änderungen auf Seiten der Hardware sind der Wechsel von einem Nvidia Grafikkern auf einen schwächeren AMD Grafikkern sowie die Verfügbarkeit eines 4k-Displays. Ob das Inspiron von diesen Änderungen profitiert, verrät unser Testbericht.

Seine Konkurrenten findet das Inspiron unter den Premium-Multimedia-Notebooks anderer Hersteller. Hier wären beispielsweise das HP Envy 15-k203ng, das Asus N551JK-CN166H und das Toshiba Satellite P50t-B-10T zu nennen.
Das Gehäuse des Inspiron fällt lediglich 2,3 mm dünner aus als das Gehäuse des Vorgängers. Da es sich zu den Seiten hin verjüngt, wirkt es aber deutlich schlanker. Gleichzeitig hat es gegenüber seinem Vorgänger gut 500 Gramm an Gewicht verloren. Gleich geblieben sind die Gehäusematerialien: Der gesamte Rechner ist aus Aluminium gefertigt. Eine Ausnahme stellt die Bodenplatte dar. Eine Änderung gibt es bei der Gehäusefarbe: Während der Vorgänger komplett in Silbergrau gehalten ist, kommt diese Farbe nur beim Deckel des Inspiron 15 7548 zum Einsatz. Bei der Oberseite der Baseunit setzt Dell auf einen dunkleren Farbton (Anthrazit). Eine Wartungsklappe hat das Notebook nicht zu bieten. Stattdessen kann die Bodenplatte problemlos demontiert werden. Dazu später mehr.

Auf Seiten der Verarbeitung zeigt der Rechner keine Mängel. Gleiches gilt für die Stabilität. Das Gehäuse kann lediglich in der Mitte des linken Rands etwas durchbogen werden. Auch die Verwindungssteifigkeit der Baseunit geht in Ordnung. Der Deckel kann nur etwas verdreht werden. Druck auf die Deckelrückseite führt nicht zu Bildveränderungen. Die Scharniere sind relativ straff eingestellt, so dass eine Ein-Hand-Öffnung des Deckels nur mit Fingerakrobatik und Ruckeln möglich ist.
Um das Notebook schlank wirken zu lassen, hat Dell das Inspiron nur mit den nötigsten Schnittstellen ausgestattet. So fehlt beispielsweise ein Ethernet-Steckplatz. Dieser könnte im Bedarfsfall mit einem entsprechenden USB-Adapter nachgerüstet werden. Zwei der drei USB-Steckplätze arbeiten nach dem USB-3.0-Standard. Alle Schnittstellen befinden sich in den hinteren Bereichen der beiden Seiten. Somit bleiben die Bereiche neben der Handballenablage frei von Kabeln.
Da das Inspiron nicht mit einem Ethernet-Steckpatz ausgestattet ist, steht für Verbindungen ins Internet nur das WLAN-Modul bereit. Das Modul trägt einen WLAN-Chip (Wireless-AC 7265) von Intel, der die WLAN-Standards 802.11 a/b/g/h/n/ac unterstützt. Der WLAN-Empfang hat sich in einem Radius von 15 Metern um unseren Router herum als stabil erwiesen. Auch die Übertragungsgeschwindigkeit ist nicht eingebrochen. Das WLAN-Modul stellt darüber hinaus auch die Bluetooth-4.0-Funktionalität des Rechners bereit. Die Webcam des Inspiron erzeugt akzeptable Bilder in Auflösungen bis zu 1.280 x 720 Bildpunkten.
Neben einem Schnellstartposter und Sicherheitsinformationen liegt dem Notebook ein Recovery-USB-Stick bei. Akku Lenovo ThinkPad X61s ,
Als Betriebssystem dient Windows 8.1 (64 Bit). Mit Hilfe eines beiliegenden Recovery Sticks kann das Betriebssystem beispielsweise nach dem Tausch der Festplatte wieder eingespielt werden.
Wie bereits gesagt besitzt das Inspiron keine Wartungsklappe. An die Innereien gelangt man aber trotzdem problemlos: Nachdem alle Schrauben auf der Unterseite entfernt wurden, kann die Unterschale mit Hilfe eines Fugenglätters abgelöst werden. Das Notebook ist mit zwei Arbeitsspeicherbänken ausgestattet, die beide mit jeweils einem 8-GB-Modul belegt sind. Die 2,5-Zoll-Festplatte ist problemlos gegen ein anderes Modell austauschbar. Es passen nur Modelle mit einer Bauhöhe von 7 mm. Eine Reinigung der beiden Lüfter ist ebenfalls problemlos zu bewerkstelligen. Der Akku könnte im Falle eines Defekts getauscht werden. Er wird von ein paar Schrauben gehalten.
Wird das Inspiron direkt bei Dell gekauft, ist das Notebook mit einer einjährigen Standardgarantie ausgestattet. Erwirbt man es bei anderen Händlern, gibt es eine zweijährige Garantie. In jedem Fall kann die Garantie aber erweitert werden. Dell bietet hier eine große Auswahl an Erweiterungen. So ist beispielsweise eine dreijährige Vor-Ort-Garantie für etwa 210 Euro zu haben.
Während die Tastatur des Inspiron 15 7537 mit einem Nummernblock ausgestattet ist, verzichtet Dell beim Inspiron 15 7548 auf diesen. Die Tastatur des Inspiron ist mit einer zweistufigen Beleuchtung versehen. Die Haupttasten bringen es auf eine Größe von etwa 14 x 14 mm. Die Tasten bieten insgesamt einen kurzen Hub und einen deutlichen Druckpunkt. Einzig ihr Widerstand dürfte für unseren Geschmack etwas knackiger ausfallen. In jedem Fall hinterlässt die Tastatur ein gutes Schreibgefühl.
Dell setzt auf ein multitouchfähiges Clickpad (ein Touchpad ohne separate Maustasten; das gesamte Pad ist eine Taste) als Mausersatz. Es belegt eine Fläche von etwa 8 x 10,5 cm. Somit steht viel Platz zur Nutzung der Gestensteuerung bereit. Die sehr leicht angeraute Oberfläche des Pads behindert die Finger nicht beim Gleiten. Das Pad verfügt über einen kurzen Hub und einen klar hör- und fühlbaren Druckpunkt.
Als weitere Eingabemöglichkeit steht der kapazitive Touchscreen zur Verfügung. Das verbaute Modell reagiert prompt und flink auf Eingaben. Es unterstützt die Windows Toucheingabe mit 10 Touchpunkten.
Dell hat uns ein Testgerät zugeschickt, das mit einem 4k-Display (3.840 x 2.160 Bildpunkte) ausgestattet ist. Alternativ ist der Rechner auch mit einem Full-HD-Bildschirm zu bekommen. Die hohe Auflösung des Bildschirms führt unter Windows bei einigen Anwendungen zu Skalierungsproblemen. Diese wurden seitens der jeweiligen Software-Hersteller nicht an hohe Auflösungen angepasst.

In Bezug auf die Helligkeit kann das Display nicht überzeugen: Ein Wert von 204,3 cd/m² ist zu wenig für diese Preisklasse. Die Bildschirme des HP Envy 15 (285,5 cd/m²; Full-HD) und des Asus N551JK (312,2 cd/m²; Full-HD) zeigen, wie es sein sollte.
Auch Kontrast (282:1) und Schwarzwert (0,76 cd/m²) fallen schlecht aus. Beim Envy 15 (381:1; 0,78 cd/m²) sieht es nicht viel besser aus. Lediglich der Bildschirm des Asus N551JK (850:1; 0,38 cd/m²) kann mit guten Werten aufwarten. Eine Aussage zur Farbraumabdeckung können wir nicht machen, da die Mess-Software immer abgestürzt ist.

Die Farbdarstellung im Auslieferungszustand geht in Ordnung: Der Bildschirm liefert eine durchschnittliche DeltaE-2000-Abweichung von 5,83. Der Zielbereich (DeltaE kleiner 3) liegt nicht allzu weit entfernt. Einen Blaustich zeigt das Display nicht.
Bei dem verbauten Display handelt es sich um ein blickwinkelstabiles IPS-Panel. Somit ist der Bildschirm aus jeder Position heraus ablesbar. Im Freien kann das Notebook nicht wirklich genutzt werden. Die spiegelnde Display-Oberfläche macht dem Vorhaben in der Regel einen Strich durch die Rechnung.
Das Dell Inspiron 15 7548 gehört zu den Allroundern im 15,6-Zoll-Format. Es bietet genügend Rechenleistung für den Alltag und kann Spiele auf den Bildschirm bringen. Unser Testgerät ist für etwa 1.149 Euro zu bekommen und stellt damit das Spitzenmodell der Reihe dar. Aktuell sind bei Dell noch zwei weitere Ausstattungsvarianten zu bekommen, die sich hinsichtlich Festplattenart, Bildschirmauflösung und Akkukapazität unterscheiden. Das günstigste Modell ist für 949 Euro zu haben.
Das Inspiron ist mit einem Core i7-5500U Zweikernprozessor (Broadwell) von Intel ausgestattet. Hierbei handelt es sich um einen sparsamen ULV-Prozessor, der eine TDP von 15 Watt besitzt. Standard-Mobilprozessoren verfügen über TDPs zwischen 35 und 47 Watt. Die CPU arbeitet mit einer Basisgeschwindigkeit von 2,4 GHz. Mittels Turbo kann die Geschwindigkeit auf 2,9 GHz (zwei Kerne) bzw. 3 GHz (ein Kern) beschleunigt werden. Der Turbo kommt im Netz- und im Akkubetrieb zum Einsatz. Allerdings kann die volle Geschwindigkeit bei Multi-Thread-Anwendungen nicht ganz gehalten werden. Der Prozessor startet mit 2,9 GHz. Im weiteren Verlauf arbeitet er mit 2,7 bis 2,9 GHz. Akku Lenovo G560 ,

Im Jahre 2013 haben wir das Vorgängermodell des Inspiron - das Inspiron 15 7537 - getestet. Dieser Rechner ist mit einem Haswell Vorgänger des Core i7-5500U Prozessors - der Core i7-4500U CPU - bestückt. Theoretisch sollte der Broadwell Prozessor nur etwas besser abschneiden als sein Vorgänger. Tatsächlich liefert er deutlich bessere Resultate. Der Grund: Der Core i7-4500U konnte im Inspiron 15 7537 so gut wie nie seine volle Leistung ausfahren. Dieses Problem existiert beim Inspiron 15 7548 nicht.
Das Inspiron arbeitet rund und flüssig. Es hat uns keine Probleme bereit. Eine Steigerung der Systemleistung ist hier nicht mehr möglich - Dell hat schon alles ausgereizt. Dazu gesellen sich gute Resultate in den PC Mark Benchmarks. Ein Blick auf unsere Vergleichstabelle zeigt, dass das mit etwas schwächerer Hardware ausgestattete Toshiba Satellite L50-B-1TD in den PC Mark 8 Benchmarks deutlich besser abschneidet als das Inspiron. Das ist auf die hohe Desktop-Auflösung (3.840 x 2.160 Bildpunkte) des Inspiron zurückzuführen. Werden die Benchmarks mit Full-HD-Auflösung ausgeführt, steigen die Resultate an. Wir haben es ausprobiert (Home: 3.502 Punkte, Creative: 4.225 Punkte, Work: 4.367 Punkte). Eine weitere Auffälligkeit: Notebooks, die mit Radeon Grafikkernen bestückt sind, schneiden im PC Mark 8 Home Benchmark besser ab als Rechner, die mit viel stärkeren Nvidia GPUs ausgestattet sind. Grund: Der Benchmark profitiert besonders von AMD Grafikkernen.
Als Datenspeicher dient eine Solid State Disk von Lite On, die eine Kapazität von 256 GB bereitstellt. Davon stehen dem Besitzer etwa 200 GB zur freien Verfügung. Den restlichen Speicherplatz belegen die Windows Installation und die Recovery Partition. Es handelt sich bei der SSD um ein Modell im 2,5-Zoll-Format. Somit könnte die SSD im Bedarfsfall schnell und einfach gegen ein Modell mit mehr Speicherkapazität oder alternativ gegen eine preiswertere herkömmliche Festplatte getauscht werden. An den Transferraten der SSD gibt es nichts zu bemängeln. Diese fallen insgesamt gut aus.

Der im Notebook verbaute Beschleunigungssensor hilft, die Festplatte schützen. Falls das Notebook beispielsweise von einem Tisch herunter fällt, erkennt der Sensor dies und versetzt den Schreib-/Lesekopf der Platte in die Parkposition. Dann kann dieser die Datenschicht nicht beschädigen. Da unser Testgerät mit einer Solid State Disk bestückt ist, wird diese Funktion nicht benötigt. Dell bietet das Inspiron aber auch mit herkömmlichen Festplatten an.
Das Inspiron ist mit einer Umschaltgrafiklösung (Enduro) ausgestattet, die sich aus Intel HD Graphics 5500 Kern und AMDs Radeon R7 M270 GPU zusammensetzt. Intels Kern benötigt relativ wenig Energie und kommt somit im Alltags- und Akkubetrieb zum Einsatz. Der Radeon Kern findet Verwendung, wenn viel Grafikleistung gefordert ist - beispielsweise bei Computerspielen. Die Umschaltung zwischen den Kernen geschieht in der Regel automatisch. Allerdings funktioniert das Ganze nicht so reibungslos wie beim Gegenstück von Nvidia (Optimus), so dass der Nutzer gelegentlich manuell eingreifen muss.

Die Radeon R7 M270 GPU gehört zur unteren Mittelklasse unter den Grafikkernen. Sie unterstützt DirectX 11.2 und arbeitet mit Geschwindigkeiten bis zu 825 MHz. Die technischen Daten der GPU gleichen denen des Radeon R7 M265 Grafikkerns. Wir konnten keinen Unterschied ausmachen. Das bestätigen auch die Resultate in den 3D Mark Benchmarks. Darüber hinaus: Seitdem wir den Catalyst Omega 14.12 Treiber installiert haben, trägt die GPU im Geräte-Manager die Bezeichnung "Radeon R7 M265".

Das Inspiron hat gegenüber seinem Vorgängermodell deutlich an Grafikleistung verloren. Der Radeon Kern ist klar schwächer als die im Vorgänger verbaute GeForce GT 750M GPU. Wer also das Haswell Inspiron durch das Broadwell Inspiron ersetzen möchte, sollte erst überlegen, ob die verringerte Grafikleistung den eigenen Anforderungen genügt.
Passionierte Spieler werden mit dem Inspiron nichts anfangen können; die Spielefähigkeiten des Rechners könnte jedoch Gelegenheitsspielern genügen. Das Inspiron schafft es, viele Spiele in HD-Auflösung (1.366 x 768 Bildpunkten) mit mittleren bis teilweise hohen Qualitätseinstellungen flüssig auf den Bildschirm zu bringen. Das gilt primär für die Titel, die sich schon seit einiger Zeit auf dem Markt befinden bzw. die keine allzu großen Anforderungen an die Hardware stellen. Wie bereits an früherer Stelle gesagt, hat das Inspiron gegenüber seinem Vorgänger deutlich an Grafikleistung verloren. Dies schlägt sich auch bei Spielen nieder. Ein Blick in unser Vergleichsdiagramm zeigt den Unterschied.

Die volle Auflösung des Bildschirms (3.840 x 2.160 Bildpunkte) kann so gut wie gar nicht genutzt werden. Dafür reicht die Leistungsfähigkeit der Hardware nicht aus. Wir haben die 4k-Spielefähigkeit mit dem Benchmark des Spiels Grid: Autosport überprüft. Dazu wählen wir in jedem Setting die Qualitätseinstellungen, die wir auch bei der regulären Nutzung des Benchmarks verwenden. Das Notebook erreicht dabei folgende Frameraten : 29,2 fps (min.), 12,7 fps (mittel), 12,5 fps (hoch), 12,5 fps (max.). Hinweis: Der Benchmark ist nicht in der Lage, Frameraten unterhalb von 12,5 fps zu messen.

Stellt die generelle Fähigkeit, Spiele darstellen zu können, ein wichtiges Kaufkriterium dar, sollte zu einem anderen Rechner gegriffen werden. Hier bieten sich die Konkurrenten HP Envy 15 und Asus N551JK an. Beide Notebooks sind mit GeForce GTX 850M Grafikkernen ausgestattet, die für deutlich höhere Frameraten sorgen.
Das Inspiron arbeitet im Idle-Modus in der Regel lautlos. Die Lüfter stehen still. Auch unter Last steigt die Geräuschkulisse nicht in ungeahnte Höhen. Die von uns gemessenen Schalldruckpegel gehen in Ordnung. Konkurrenten wie das HP Envy 15 und Asus N551JK erzeugen über den gesamten Lastbereich hinweg mehr Lärm. Die Gründe dafür sind schnell gefunden: Beide Rechner sind nicht mit SSDs bestückt und verfügen zudem über stärkere Prozessoren und/oder Grafikkerne.

Leider gibt unser Testgerät noch andere Geräusche von sich: Im Leerlauf ist oftmals ein elektronisches Spratzeln zu hören. Dieses verschwindet meistens, sobald der Rechner belastet wird.
Den Stresstest (Prime95 und Furmark laufen für mindestens eine Stunde) durchläuft das Inspiron im Netz- und im Akkubetrieb auf unterschiedliche Weisen. Der Prozessor arbeitet in beiden Fällen mit Geschwindigkeiten von 2,4 bis 2,7 GHz. Der Grafikkern geht mit 400 MHz (Akkubetrieb) bzw. 825 MHz (Netzbetrieb) zu Werke. Übermäßig stark erwärmt sich das Gehäuse des Rechners nicht. Lediglich an Messpunkten im Bereich des Lüfters werden Temperaturen oberhalb von 40 bzw. 50 Grad Celsius erreicht. Die Konkurrenten HP Envy 15 und Asus N551JK erreichen punktuell nicht solche Temperaturspitzen wie das Inspiron.
Die Stereo-Lautsprecher des Inspiron haben ihren Platz am vorderen Rand der Geräteunterseite gefunden. Sie erzeugen insgesamt einen runden Klang, dem auch längere Zeit zugehört werden kann. Wie den meisten Notebook-Lautsprechern fehlt es auch den im Inspiron verbauten Modellen etwas an Bass. Für ein besseres Klangerlebnis müssen Kopfhörer oder externe Lautsprecher angeschlossen werden. Akku Lenovo G550 ,
Im Idle-Modus steigt der Energiebedarf des Inspiron auf bis zu 15,5 Watt. Hierbei handelt es sich um einen ungewöhnlich hohen Wert für ein Notebook mit ULV-Prozessor. Verantwortlich für die hohe Leistungsaufnahme ist das 4k-Display. Auch unter Last fällt der Bedarf verhältnismäßig hoch aus und liegt auf einer Höhe mit demjenigen des HP Envy 15. Letzteres ist aber mit einer deutlich stärkeren GPU bestückt. Das Asus N551JK benötigt unter Last viel mehr Energie als die Konkurrenten, da es mit einem Standard-Mobilprozessor ausgestattet ist.
Das Inspiron erreicht im Idle-Modus eine Laufzeit von 10:33 h. Der Konkurrent Asus N551JK (7:16 h) liegt klar dahinter zurück. Der Idle-Modus wird durch den Battery Ester Readers' Test überprüft: Der Bildschirm läuft auf der geringsten Helligkeitsstufe, das Energiesparprofil ist aktiviert, und die Funkmodule sind abgeschaltet. Unter Last stellt das Inspiron den Betrieb nach 1:21 h ein. Das Asus N551JK (1:16 h) liefert einen ähnlichen Wert. Die Laufzeit unter Last wird mit dem Battery Eater Classic Test ermittelt. Dabei läuft der Bildschirm mit voller Helligkeit, das Hochleistungsprofil und die Funkmodule sind aktiviert.

Unseren praxisnahen WLAN-Test beendet das Dell Notebook nach 4:24 h. Damit liegt es etwas hinter dem HP Envy 15 (4:49 h) und dem Asus N551JK (4:31 h) zurück. Bei diesem Test werden Webseiten automatisch im 40-Sekunden-Intervall aufgerufen. Das Profil "Ausbalanciert" ist aktiv, und die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² geregelt. Die Videowiedergabedauer testen wir, indem wir den Kurzfilm Big Buck Bunny (H.264-Kodierung, 1.920 x 1.080 Bildpunkte) in einer Dauerschleife laufen lassen. Die Funkmodule sind deaktiviert, und die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² reguliert. Das Inspiron erreicht eine Laufzeit von 3:58 h. Bei den Konkurrenten haben wir diesen Test nicht durchgeführt.

Alles in allem enttäuschen die Akkulaufzeiten etwas. Von einem Gerät dieser Preisklasse hätten wir mehr erwartetet. Es bleibt damit deutlich hinter den Laufzeiten des Vorgängers zurück - bei fast gleichen Akkukapazitäten (56 Wh vs. 58 Wh). Dass sich potente Hardware und lange Akkulaufzeiten nicht ausschließen, hat vor Kurzem erst Acer mit dem deutlich preiswerteren Aspire VN7-571G gezeigt.

Hinweis: Das aktuell preiswerteste Modell des Inspiron ist mit einem kleineren Akku (43 Wh) ausgestattet. Das bedeutet aber nicht unbedingt, dass der Rechner schlechtere Akkulaufzeiten liefert. Da dieses Modell "nur" mit einem Full-HD-Display bestückt ist, könnte es genauso lange durchhalten wie das 4k-Modell.
Dell hat mit dem Inspiron 15 7548 einen schlanken Allrounder im 15,6-Zoll-Format im Sortiment, der mit einem ansprechenden Aluminium-Gehäuse aufwartet.

Ein starker Core-i7-Prozessor sorgt für genügend Rechenleistung im Alltag. Der verbaute Radeon Grafikkern ermöglicht die Ausführung grafisch anspruchvoller Anwendungen wie Computerspiele. Allerdings hätten wir hier ein potenteres Modell erwartet - der Grafikkern passt nicht zum Gesamtkonzept des Rechners. Die schnelle Solid State Disk des Rechners sorgt für ein rund und flink laufendes System. Das Notebook arbeitet meistens leise und erwärmt sich nur moderat. Obwohl das Notebook keine Wartungsklappe mitbringt, stellt es kein Problem dar, an die Hardware zu gelangen: Es wird einfach die Unterseite der Baseunit demontiert. Das verbaute 4k-Display kann nicht sonderlich überzeugen. Es handelt sich hier um ein blickwinkelstabiles IPS-Display, das nur eine geringe Helligkeit und einen geringen Kontrast vorweisen kann. Bei einem Kaufpreis von 1.149 Euro muss mehr geboten werden. Gleiches gilt für die Akkulaufzeiten. In Sachen Ausdauer wird das Inspiron von deutlich preiswerteren Konkurrenten geschlagen. Akku Lenovo ThinkPad X300 ,

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01/04/2015

Akku Dell Latitude E5520 Kaufen

Lenovo quetscht einen 14-Zoll-Bildschirm in ein Gehäuse, dessen Größe etwa dem letztjährigen Yoga 2 13 entspricht. Zudem gibt es aktualisierte Hardware. Das neue Yoga 3 14 erbt die meisten bekannten Merkmale des Vorgängers, und es gibt Verbesserungen in einigen Bereichen, allerdings auch einen kleinen Rückschritt.
Nach dem mit Spannung erwarteten und ambitionierten Yoga 3 Pro Convertible bringt Lenovo die dritte Generation des bekannten 360-Grad-Designs nun auch für preisbewusstere Anwender, passend Yoga 3 14 genannt. Wie bei allen vorherigen Modellen erlaubt das 360-Grad-Scharnier die Verwandlung eines normalen Notebooks in ein Tablet sowie zwei weitere Betriebsarten dazwischen. Obwohl die Pro-Version mit der extrem leichten Konstruktion und dem unfassbar dünnen Chassis einen gewissen Wow-Faktor hat, verwendet sie einen etwas langsameren SoC mit passiver Kühlung sowie einen hochauflösenden QHD+-Bildschirm, der zu Skalierungsproblemen sowie winzigen Schriften führen kann. Auch der Preis von 1.200 US-Dollar dürfte für viele Anwender etwas hoch sein. Die passende Alternative ist das Yoga 3 14, das mit einer Broadwell-i5-CPU, 4 GB Arbeitsspeicher und einer 128-GB-SSD schon für 800 US-Dollar (ab rund 800 Euro in Deutschland) erhältlich ist.

Zum Zeitpunkt dieses Tests bietet Lenovo sechs verschiedene Modelle innerhalb der Yoga Serie an, angefangen bei dem 11 Zoll großen Yoga 3 11 und dem 12,5 Zoll großen ThinkPad Yoga bis hin zu dem 14-Zoll-Testgerät, welches – zusammen mit dem ThinkPad Yoga 14 - über den größten Bildschirm in der Serie verfügt. Selbst die alte Generation des Yoga 2 Pro wird zu einem deutlich reduzierten Preis immer noch auf der Webseite gelistet. Zusätzlich zu den businessorientierten ThinkPad Yogas und der Yoga-3-Serie bietet Lenovo auch noch weitere Convertibles wie das ThinkPad Helix mit abnehmbaren Bildschirmen sowie die günstige Dual-Mode Flex-Serie mit 14- und 15-Zoll-Modellen an. Selbstverständlich gibt es von jedem Modell auch noch verschiedene Konfigurationen.

Zusätzlich zu dem größeren Display wird das neue Yoga 3 14 nur noch mit Solid State Drives angeboten, welche die Leistung gegenüber der Basisversion des Yoga 2 13 mit einer größeren konventionellen Festplatte verbessern sollte. Unsere Testkonfiguration mit einem Intel-i5-5200U-Prozessor, 8 GB Arbeitsspeicher sowie einer 256-GB-SSD ist in den USA für 950 US-Dollar erhältlich. In diesem Test wollen wir uns die Vorteile des neuen Modells sowie mögliche Rückschritte ansehen. Für eine bessere Einordnung des Yoga 3 14 werden wir es nicht nur mit dem Vorgänger Yoga 2 13 vergleichen, sondern auch mit dem sehr vielseitigen Asus Transformer Book TF300LD mit einer kleinen dedizierten Grafikkarte sowie Lenovos eigenem IdeaPad Flex 2 14.
Auf den ersten Blick hat sich das Gehäuse gegenüber dem Vorgänger Yoga 2 13 kaum verändert, und das ist keinesfalls eine schlechte Sache. Das neue Modell ist mit 335 x 229 mm marginal größer; der Vorgänger lag bei 330 x 220 mm. Auch die Höhe des Gerätes hat sich von 15,5 auf 18,3 mm erhöht. Das Gewicht liegt nun bei 1.688 anstatt 1.560 Gramm; mit weniger als 10 % sollte die Gewichtszunahme im Alltag aber kaum auffallen, und das Gerät lässt sich immer noch einfach transportieren. Das IdeaPad Flex 2 14 ist nicht nur größer, sondern mit 2 kg auch deutlich schwerer, und es lässt sich nicht ganz so leicht in kleinen Taschen verstauen. Das komplette Gehäuse des Yoga 3 14 sieht nun aus wie gebürstetes Aluminium; bei dem Vorgänger waren die Oberflächen glatt und schwarz. Zusätzlich zu dem schwarzen Testgerät gibt es gewisse Modelle auch in Silber und Weiß.

Die Oberseite der Baseunit lässt sich etwas eindrücken, vor allem in der Mitte der Tastatur. Druck auf den Deckel führt zu Wellenbildung auf dem Bildschirm und deutlichen Veränderungen bei der LED-Hintergrundbeleuchtung. Weder die Baseunit noch der Bildschirm haben eine hohe Verwindungssteifigkeit, allerdings liegt das noch im vertretbaren Rahmen. Die Plastikoberflächen des Convertibles haben ein Soft-Touch-Finish, das nicht sehr anfällig für Fingerabdrücke ist und sich zusätzlich zu dem besseren Halt auch noch ganz gut anfühlt. Bei den Scharnieren gab es keine offensichtlichen Veränderungen, und sie haben kein Problem damit, den Bildschirm sicher in den verschieden Positionen zu halten. Ein gewisses Nachwippen bei der Verwendung des Touchscreens kann aber nicht verhindert werden. Rund um die Baseunit und das Display gibt es eine dünne Gummilippe, die das Convertible in den verschiedenen Betriebsarten schützt. Wo wir gerade von den Betriebsarten sprechen: Wie schon beim Vorgänger unterstützt das Gerät den Laptop-, Tent-, Stand- und Tablet-Modus. Wir haben in der Regel den normalen Laptop-Modus bzw. den Tent-Modus für Filme verwendet. Der Tablet-Modus klappt wie versprochen, aber solch ein großes Tablet herumzutragen, ist nicht jedermanns Sache. Klappt man den Bildschirm nach hinten, werden die Tastatur und das Touchpad automatisch deaktiviert, um versehentliche Eingaben zu verhindern. Im Stand-Modus liegt die Tastatur also auf dem Untergrund auf, und obwohl die Tastatur in einer Vertiefung sitzt und nicht absteht, sollte man auf unebenen Untergründen trotzdem vorsichtig sein, um Beschädigungen an den Tasten zu vermeiden.Akku Dell XPS M1730

Da es sich um ein recht erschwingliches Mainstream-Convertible handelt, können wir die Verarbeitung des Gerätes kaum kritisieren.
Für ein recht dünnes Convertible ist die Ausstattung des Lenovo Yoga 3 14 ordentlich. Die Anschlüsse befinden sich am hinteren Ende, angeschlossene Geräte werden also kaum stören, wenn man das Convertible als normalen Laptop mit einer angesteckten Festplatte oder einem verbundenen Monitor verwendet. Während der Vorgänger noch über einen USB-2.0- und einen USB-3.0-Anschluss verfügte, hat das neue Modell zwei USB-3.0-Anschlüsse. Der USB-2.0-Anschluss ist nicht verfügbar, wenn man das Gerät lädt, da Lenovo einen kombinierten Lade-/USB-2.0-Anschluss integriert.

Sowohl das Flex 14 als auch das Asus Transformer Book TF300LD besitzen einen vollwertigen HDMI-Anschluss, doch das Yoga 3 14 hat nur einen Micro-HDMI-Ausgang, der den Erwerb eines entsprechenden Adapters erfordert. Die Position des Power Buttons auf der rechten Seite ist sicherlich eine Geschmacksfrage; wir haben ihn jedenfalls einige Male unabsichtlich ausgelöst, als wir das Gerät vom Tisch genommen haben. Der Screen-Lock Button ist sehr klein, aber einfach mit dem Finger zu finden. Nach dem Rotieren benötigt der Bildschirm ein paar Sekunden, bevor sich die Orientierung des Bildes ändert.
Ein WLAN-Adapter von Qualcomm – ein Atheros QCA61x4 – unterstützt die 802.11-Standards a/g/n/ac sowie Bluetooth 4.0. Während unseres Tests hatten wir keine Probleme mit abnehmender Signalqualität oder unerwarteten Signalabbrüchen. Auch die Empfangsstärke ist sehr gut, und Windows zeigte weiterhin volle fünf Balken in einem 5-GHz-Netzwerk und mit einer Entfernung von etwa 15 Metern zu einem Netgear R7000 Nighthawk Router. Natürlich handelt es sich hierbei nicht um einen wissenschaftlichen Test, aber wir gehen davon aus, dass sich das Yoga 3 14 auch in größeren Heimnetzwerken problemlos verwenden lässt.
Abgesehen von dem modularen Netzteil und dem USB-Ladekabel gibt es in der Verpackung des Yoga kein weiteres Zubehör. Während das Netzteil mit weniger als 200 Gramm sehr leicht ist, könnte das 1,80 m lange Kabel in einigen Situation zu kurz sein. Auf der Lenovo Webseite gibt es ein 40-Watt-Slimline-Reisenetzteil sowie eine Schutzhülle für jeweils 50 US-Dollar. Das ThinkPad Basic USB 3.0 Dock kostet 102 US-Dollar; ein Micro-HDMI-auf-HDMI-Adapter ist für 16 US-Dollar erhältlich.
Insgesamt müssen 11 Torxschrauben entfernt werden, bevor man die komplette Unterseite abnehmen kann. Das einzelne RAM-Modul wurde nicht auf das Mainboard aufgelötet, ein zukünftiger Austausch sollte also kein großes Problem darstellen. Bei der Festplatte handelt es sich um ein reguläres 2,5-Zoll-Laufwerk, welches nach dem Entfernen von vier Schrauben gewechselt werden kann. Hierbei muss man aber wissen, dass es sich um ein Ultra-Slim-Laufwerk mit einer Höhe von lediglich 5 Millimetern handelt.
Der Hersteller gewährt Käufern des Yoga 3 14 eine einjährige Garantie, die gegen Aufpreis verlängert bzw. erweitert werden kann. Ein Upgrade auf eine Vor-Ort-Reparatur kostet 19 US-Dollar; 2 Jahre Vor-Ort-Service mit einem Unfallschutz kosten angemessene 79 US-Dollar. Eine Garantieverlängerung auf zwei und drei Jahre kostet 49 bzw. 99 US-Dollar. Lenovo verkauft auch einen Installationsservice für unerfahrene Anwender. Für 59 US-Dollar beinhaltet dieser Service die Verbindung des Convertibles mit einem Heimnetzwerk und neben anderen Dingen auch die Einrichtung eines Druckers sowie des E-Mail-Accounts.
Die Tastatur verwendet das typische Chiclet-Design (AccuType genannt), welches Lenovo für seine Privatkunden-Geräte verwendet. Wie es aussieht, wurde die Eingabe 1:1 vom Vorgänger Yoga 2 13 übernommen. Damit ist auch der Tastenhub weiterhin etwas kurz, und das Feedback ist beinahe schon schwammig, was durch das deutliche Flexing in der Mitte der Tastatur sogar leider noch verstärkt wird. Auch die Anordnung der Tasten erfordert etwas Eingewöhnung, da die Funktionstasten invertiert sind, und viele Tasten nicht die volle Größe aufweisen (Tab auf der linken Seite; Backspace und Enter auf der rechten Seite zum Beispiel). Obwohl die Tastatur nicht mit den Eingaben der ThinkPad Modelle konkurrieren kann, konnten wir dennoch komfortabel darauf schreiben, und auch die Fehlerrate war gering. Es ist schön, dass Lenovo eine Hintergrundbeleuchtung für die Tastatur integriert hat, denn das ist bei diesem Preis keineswegs selbstverständlich: Die Basiskonfiguration des Asus Transformer Book Flip hat beispielsweise keine beleuchtete Eingabe. Auch wenn man die Beleuchtung nur an- und ausschalten kann, fanden wir die Helligkeit genau richtig. Eine automatische Abschaltung gibt es nicht, die Beleuchtung bleibt also beispielsweise auch an, wenn man den Bildschirm abschaltet.
Das Elan Smart Pad hat eine Diagonale von 105 mm und funktioniert sehr gut; für die vorhandene Displaygröße ist die Eingabe ausreichend dimensioniert. Finger gleiten sehr leicht über die etwas angeraute Oberfläche, und wir hatten keine Probleme mit Multitouch-Gesten; auch Window-8-Gesten wurden anstandslos umgesetzt. Da es sich um ein Clickpad handelt, kann man die gesamte Fläche herunterdrücken, allerdings fanden wir es deutlich einfacher, nur die untere Hälfte für Klicks zu verwenden, da die Rückmeldung in diesem Bereich viel besser ist. Das Feedback der Klicks ist ganz gut und auch hörbar, ohne dabei zu stören.
Der 10-Finger-Touchscreen spricht ebenfalls gut an, und wir hatten weder Probleme mit der Präzision von Eingaben noch mit irgendwelchen spürbaren Verzögerungen bei der Umsetzung. Der Tent-Modus ist geradezu prädestiniert für Touch-Eingaben, denn die Bildschirmkante liegt dabei auf dem Untergrund auf und es gibt kein Nachwippen des Displays. Akku Dell Vostro V130 ,

Das Yoga 3 14 verfügt über ein 14 Zoll großes IPS-FHD-LED-Display mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln. Andere Displaytypen oder andere Auflösungen werden nicht angeboten. Die Auflösung entspricht dem Vorgänger, und obwohl die Pixeldichte nun etwas geringer ist (156 vs. 166 dpi), glauben wir weiterhin, dass sich diese Auflösung sehr gut für Displays mit 13- oder 14-Zoll-Diagonalen eignet. Mit einer durchschnittlichen Helligkeit von 225 cd/m² ist das Panel aber leider nicht sehr hell, und es ist auch nur unwesentlich heller als das günstige Flex 2 14 (215 cd/m²). Zumindest wird die Helligkeit im Akkubetrieb nicht noch weiter reduziert. Das Asus Transformer Book Flip ist mit 331 cd/m² deutlich heller, und sogar das ältere Yoga 2 13 erzielt ein besseres Ergebnis mit 250 cd/m². Der Schwarzwert von 0,394 cd/m² ergibt ein etwas enttäuschendes Kontrastverhältnis von 595:1 – enttäuschend vor allem, wenn man bedenkt, dass das billigere Flex 2 14 einen Kontrast von über 1.000:1 erreicht. Trotzdem sind weder das Transformer Book Flip noch der Vorgänger Yoga 2 13 viel besser als unser Testgerät. Schwarz ist einigermaßen dunkel, und bei typischen Aufgaben wie dem Betrachten von Videos wird es zu keinen Einschränkungen kommen. Einzig das Screen Bleeding an den Kanten kann ein wenig störend sein, wenn man Filme im Breitbildformat mit den schwarzen Balken oben und unten ansieht.
Für die Analyse der Farbgenauigkeit verwenden wir die CalMAN 5 Software und ein Kolorimeter. Die durchschnittliche Graustufenabweichung ist mit einem DeltaE-Wert von 3,35 tatsächlich sehr gut, die ColorChecker Ergebnisse sind mit 5,22 aber nicht ganz so beeindruckend, vor allem da es mit Blau einen deutlichen Ausreißer gibt (DeltaE über 11). Trotzdem liegt die Farbgenauigkeit auf einem guten Niveau für alltägliche Aufgaben, und die meisten Anwender werden mit den lebendigen Farben des Panels zufrieden sein.
Wie üblich schauen wir uns auch den darstellbaren Farbraum ab, der für professionelle Anwender wichtig ist. Aber selbst der sRGB-Farbraum kann nur zu 53 % abgedeckt werden – kein beeindruckendes Ergebnis. Das ältere Yoga 2 13 schnitt hier deutlich besser ab mit 84 %. Der größere AdobeRGB Farbraum wird nur zu 37 % abgedeckt; das Asus Transformer Book Flip ist mit 64 % deutlich besser. Alles in allem scheint das Display im Vergleich mit dem Vorgänger Yoga 2 13 ein Rückschritt zu sein, und die Qualität ist nun näher am günstigen Flex 2 14. Obwohl die meisten Anwender den geringen Farbraum kaum bemerken werden, sollten sich professionelle Fotografen lieber nach einem anderen Gerät umsehen.
Die Sichtbarkeit des Displays im Freien ist stark eingeschränkt, denn die Helligkeit ist nicht annähernd hoch genug, um die Reflexionen des spiegelnden Displays auszugleichen. Direktes Sonnenlicht sollte unbedingt vermieden werden, und selbst ein bedeckter Himmel kann zu Problemen führen. Lediglich im Schatten und mit einem günstigen Displaywinkel, um Reflexionen zu minimieren, kann man den Bildschirminhalt sehen. Die Verwendung des Yoga 3 14 als Tablet, beispielsweise um ein Buch zu lesen, ist damit nur in geschlossenen Räumen ohne starke Lichtquellen möglich.

Wie erwartet ist die Blickwinkelstabilität des IPS-Displays hervorragend, und selbst sehr flache Winkel sind kein Problem, auch wenn die Helligkeit in dieser Situation etwas abnimmt. Das schützende Glas scheint dicht genug am Panel zu sein und führt zu keinen internen Reflexionen - Texte sind also zu jeder Zeit lesbar. Günstige Convertibles wie das HP Pavilion 13-a000ng x360 mit TN-Panels haben hier deutlich das Nachsehen.
Zum Zeitpunkt des Tests bietet Lenovo zwei Prozessoren aus Intels neuer Broadwell Serie an. Unser Testgerät ist mit dem Intel Core i5-5200U ausgerüstet, der mit einem Grundtakt von 2,2 GHz läuft; die High-End-Konfiguration verwendet den Core i7-5500U mit 2,4 GHz. Auch die Größe des Arbeitsspeichers variiert: Während das Einstiegsmodell mit 4 GB auskommen muss, können die anderen Versionen auf 8 GB Single-Channel LPDDR3-RAM (1.600 MHz) zurückgreifen. Bei der Festplatte kann man sich zwischen einer Samsung SSD mit 128 GB (Basismodell) oder 256 GB entscheiden.
Bei dem Intel Core i5-5200U handelt es sich um einen Dual-Core-ULV-Prozessor (Ultra-Low-Voltage) auf Basis der Broadwell Architektur, der mit einem Grundtakt von 2,2 GHz läuft und in einem 14-nm-Prozess gefertigt wird. Hyper-Threading wird natürlich unterstützt, und dank Turbo-Boost kann der Prozessor bei der Auslastung eines Kerns auf bis zu 2,7 GHz und bei beiden Kernen auf bis zu 2,5 GHz übertaktet werden. Mit Cinebench-R11.5-Ergebnissen von 1,25 (Single) und 2,83 Punkten (Multi) befindet sich das Gerät von Lenovo am oberen Ende der Liste von Notebooks, die wir bisher mit diesem Prozessor getestet haben. Leistungsmäßig liegt der neue Chip nur etwa 7-8 % hinter dem alten Intel Core i7-4510U im Asus Transformer Book Flip, der bis zu 2,8 GHz für beide Kerne erreicht. Laut dem Benchmark wPrime ist der i5-5200U rund 14 % schneller als der Core i5-4200U (Haswell), welcher ein sehr beliebter Chip für Mittelklasse-Ultrabooks sowie dünne und leichte Geräte war. Mit einer TDP von 15 Watt verbraucht die CPU deutlich mehr Strom (10,5 Watt, um genau zu sein) als der besonders sparsame Intel Core M-5Y70-SoC in Lenovos High-End-Convertible Yoga 3 Pro, aber anders als bei diesem SoC sollte die Leistung nicht so stark durch der TDP-Begrenzung gedrosselt werden.
Für die Bewertung der Systemleistung nutzen wir die Benchmarks der PCMark Serie. Mit 4.659 Punkten im PCMark 7 ist das Yoga 3 14 rund 22 % schneller als das günstigere Flex 2 14, liegt aber hinter dem Asus Transformer Flip. Letzteres verwendet zwar nur einen schwächeren Core-i3-Prozessor, aber dank der Nvidia-GeForce-820M-GPU erreicht es 4.976 Punkte (+ 7 %). Die gefühlte Leistung ist schlicht ausgezeichnet: Das Hoch- und Herunterfahren ist in 6-7 bzw. 2 Sekunden erledigt, und auch Programme starten ohne Verzögerungen. Selbst bei heftigem Multi-Tasking gab es keine nennenswerten Leistungseinbrüche. Verschiedene Tests haben gezeigt, dass sich die Ergebnisse im Akkubetrieb nicht verringern, dem Anwender steht die volle Leistung also zu jeder Zeit zur Verfügung.

Wie wir zuvor bereits erwähnt haben, handelt es sich bei der SSD um ein 2,5-Zoll-Laufwerk (5 mm) von Samsung. Die PM851 erreicht laut AS SSD sehr gute sequentielle Transferraten von rund 510 MB/s (Lesen) und 260 MB/s (Schreiben). Auch die Leistung bei kleinen 4K-Dateien ist sehr gut. Die 128-GB-SSD von SanDisk im Transformer Book Flip war mit 470 MB/s bzw. 245 MB/s etwas langsamer. Im Vergleich zu der konventionellen Festplatte im Lenovo Yoga 2 13 ist die SSD im Yoga 3 14 beim Lesen etwa 5x und beim Schreiben etwa 2,7x schneller. Akku Dell Latitude E6400 ,
Der Intel Core i5-5200U verfügt über die integrierte HD-Graphics-5500-Grafikkarte mit 24 Execution Units (EUs) und einem Takt von 300-900 MHz. Obwohl die neue Grafikkarte die alte Haswell GPU HD Graphics 4400 und HD Graphics 5000 übertrifft, sollte man sich nicht zu viel von der Spielleitung erhoffen. Ein synthetischer Benchmark bestätigt, dass die HD 5500 schneller ist als die Vorgänger: Mit 1.013 Punkten ist die HD 5500 etwa 11 % schneller als die HD 4400 im Yoga 2 13. Damit ist das Yoga 3 14 aber bei Weitem noch kein Gaming Notebook: Lediglich ältere und anspruchslose Titel lassen sich flüssig spielen. Aktuellere und komplexere Spiele erfordern die geringste Auflösung und die niedrigsten Details, um überhaupt zu laufen. Natürlich sollte sich die Leistung mit Dual-Channel-Arbeitsspeicher theoretisch erhöhen, aber das Aspire R13 R7, welches dieselbe CPU/GPU-Kombination und Dual-Channel-Arbeitsspeicher verwendet, ist nur minimal schneller.

Das Asus Transformer Book Flip ist dank der dedizierten Grafikkarte Nvidia Geforce 820M besser zum Spielen geeignet. Die synthetischen Benchmarks zeigen, dass der Vorsprung mit 5 bis 30 % allerdings nicht immer sehr groß ist. Nichtsdestotrotz können selbst ein paar Bilder pro Sekunde mehr den Unterschied ausmachen, weshalb das Transformer Flip in dieser Disziplin die Nase vorne hat.
Im Leerlauf scheint sich der Lüfter des Yoga 3 14 permanent zu drehen, allerdings ist er mit lediglich 32 dB(A) nicht laut genug, um ihn in einer normalen Umgebung zu hören. Während des Stresstests kletterte der Pegel auf etwas über 37 dB(A). Damit ist das neue Yoga leiser als sein Vorgänger, bei dem wir noch 40 dB(A) messen konnten. Auch das Transformer Book Flip ist mit 43 dB(A) lauter. Leider ist das Geräusch des Lüfters aber sehr hochfrequent und damit schon nach kurzer Zeit recht nervig. Selbstverständlich tritt dieses Verhalten nur bei maximaler Auslastung der CPU und der GPU auf.
Da Lenovo ein ziemlich aggressives Temperaturmanagement verwendet (siehe auch Kapitel Stresstest weiter unten), liegen die Temperaturen alle in einem erträglichen Rahmen. Im Leerlauf können wir gerade einmal 26 °C messen, was nur 7 °C über der Umgebungstemperatur liegt. Unter Last erreicht das Convertible auf der Unterseite (Mitte) 44 °C, aber auf den beiden Seiten nur etwa 27 °C. Damit kann das Gerät problemlos auf dem Schoß eingesetzt werden. Der Vorgänger erreichte noch 48 °C an der linken Ecke der Unterseite, womit es auf dem Schoß schnell unangenehm wurde. Das Asus Transformer Flip liegt bei maximal 46 °C, es ist also etwas wärmer als das Yoga 3 14.
Um mögliche Probleme mit Throttling oder ungewöhnliches Verhalten des Testgeräts unter Last zu identifizieren, setzen wir das Lenovo Yoga 3 14 einem Stresstest aus. Zunächst verwenden wir nur Prime95, um den Prozessor zu fordern. Zu Beginn laufen beide Kerne mit 2,5 GHz, und abwechselnd springt einer der beiden Kerne auch mal auf 2,7 GHz. Nach etwa 10 Sekunden hat sich die Temperatur von 32 °C auf 60 °C erhöht, aber beide Kerne laufen weiterhin mit 2,5 GHz. Nach etwa 8 Minuten beträgt die Temperatur 63-64 °C, woraufhin der Lüfter seine Drehzahl erhöht; allerdings liegt der Takt weiterhin stabil bei 2,5 GHz. Nach etwa 15 Minuten erreicht die Temperatur 67 °C, und der Lüfter erhöht erneut seine Geschwindigkeit, zudem können wir einen kurzzeitigen Abfall des Taktes auf 800 MHz feststellen. Daraufhin fällt die Temperatur auf 52 °C, und der CPU-Takt springt unmittelbar wieder auf 2,5 GHz. Dieser Vorgang wiederholt sich etwa alle 30 Sekunden. Obwohl es sich also eigentlich um Throttling handelt, liegt der Takt nur extrem kurz bei 800 MHz - wir bezweifeln also, dass es zu einer spürbaren Leistungsreduzierung kommt.

Wir verwenden FurMark, um die GPU zu belasten. Zunächst laufen sowohl der Kern als auch der Speicher der Grafikkarte mit 900 bzw. 800 MHz, aber nach einigen wenigen Minuten reduziert sich der GPU-Takt auf 750 MHz und die Temperatur liegt bei etwa 65 °C. Nach 15 Minuten hat sich der GPU-Takt bei 750 MHz und der Speicher-Takt bei 800 MHz stabilisiert, während die Temperatur 66-67 °C beträgt. Akku Dell Latitude E5520 ,

Bei der gleichzeitigen Ausführung von Prime95 und FurMark fallen die CPU-Kerne auf 1,4-1,5 GHz. Die GPU kann den Takt von 750 MHz aufrechterhalten und erreicht eine Temperatur von 65 °C. Selbst nach einigen Stunden ändern sich diese Werte kaum. Insgesamt wählt Lenovo also einen ziemlich konservativen Ansatz, um sicherzugehen, dass Überhitzung kein Problem darstellt. Obwohl der Prozessor also drosselt, müssen wir betonen, dass es sich bei dem getesteten Szenario um einen Extremfall handelt, der nicht den Alltag widerspiegelt.
Die Stereo-Lautsprecher befinden sich auf der linken und rechten vorderen Hälfte der Unterseite, wenn man das Convertible im Laptop-Modus verwendet. Obwohl der Sound klar und die maximale Lautstärke hoch und ohne Verzerrungen ist, fehlt es etwas an Mitten und natürlich am Bass. Da die Lautsprecher nach unten gerichtet sind, kann ein fester Untergrund den Klang verbessern. Trotzdem entspricht die Qualität der Lautsprecher den Erwartungen: Für das Ansehen von Filmen reichen sie aus, aber für Musik empfehlen wir externe Lautsprecher oder Kopfhörer.

Im Inneren des Lenovo Yoga 3 14 steckt ein 45-Wh-Akku – beim Vorgänger kam noch ein 54-Wh-Modul zum Einsatz. Trotz der geringeren Kapazität haben sich die Akkulaufzeiten deutlich verbessert: Bei unserem realitätsnahen WLAN-Test erreichte das Testgerät eine Laufzeit von 7 Stunden und 50 Minuten, was eine deutliche Verbesserung gegenüber den 5 Stunden des Yoga 2 13 darstellt. Das Asus Transformer Book Flip TP300LD-C4031H macht etwa eine Stunde früher schlapp als unser Testgerät. Für den WLAN-Test verwenden wir das Energieprofil "Ausbalanciert", eine Displayhelligkeit von etwa 150 cd/m² und simulieren das Surfen im Internet mit einem automatisierten Skript. Die maximale Laufzeit bestimmen wir mit dem Battery Eater Readers' Test (minimale Bildschirmhelligkeit, Energiesparprofil), und auch dieses Ergebnis ist mit knapp 20 Stunden höher als zuvor. Selbst die minimale Laufzeit im Classic Test ist mit 2 Stunden und 15 Minuten sehr gut. Das alte Lenovo Yoga 2 13 musste schon nach 1 Stunde und 40 Minuten wieder an die Steckdose. Das Flex 2 14, welches nur einen 32,5-Wh-Akku besitzt, hielt nur eine Stunde durch.
Aktualisierte Hardware, größeres Display, bessere Akkulaufzeiten – was gibt es daran nicht zu mögen? Das Yoga 3 14 wurde gegenüber dem Vorgänger Yoga 2 13 in einigen Bereichen verbessert. Trotz dem größeren 14-Zoll-Bildschirm und dem kleineren Akku ist das neue Modell einerseits schneller, andererseits sind aber auch die Akkulaufzeiten deutlich länger. Die 256-GB-SSD von Samsung ist sehr flott, und die benötigte Zeit beim Hoch- und Herunterfahren sowie dem Start von Anwendungen ist wirklich beeindruckend kurz. Das Convertible bleibt im normalen Betrieb ziemlich ruhig und kommt auch gut mit höherer Auslastung zurecht. Die Eingabegeräte gefallen uns für ein Consumer-Gerät gut, und die Tastatur verfügt zudem über eine Hintergrundbeleuchtung, die sicherlich eine Bereicherung darstellt. Die verschiedenen Betriebsarten funktionieren gut, allerdings können wir den Stand-Modus nicht empfehlen, da die Tastatur in diesem Modus ungeschützt auf dem Untergrund aufliegt.

Leider ist der neue Bildschirm nicht so hell wie beim Vorgänger, der schon nicht besonders leuchtstark war, zudem wird nur etwa die Hälfte des sRGB-Farbraums abgedeckt. Die Nutzbarkeit im Freien ist an hellen Tagen deutlich eingeschränkt. Falls Sie das Convertible also oft draußen verwenden wollen, sollten Sie sich andere Geräte ansehen. Eine Möglichkeit ist das alte Lenovo Yoga 2 Pro mit einem deutlich helleren QHD+-Display (340 cd/m², 3.200 x 1.800 Pixel). Zum Zeitpunkt des Tests verkauft Lenovo die Version mit dem Core i5-4210U, 8 GB Arbeitsspeicher und einer 256-GB-SSD für rund 850 US-Dollar. Auch das Asus Transformer Book Flip hat einen helleren Bildschirm und verfügt sogar über eine kleine dedizierte Grafikkarte, wodurch die Leistung beim Spielen etwas höher ist. Das Acer Aspire R13 R7 ist ebenfalls ein ordentliches Gerät, wenn auch eine sehr unkonventionelle Wahl. Zudem bietet der Hersteller derzeit nur Modelle mit den alten Haswell Prozessoren ab 900 US-Dollar an. Preisbewusste Käufer sollten auch einen Blick auf das Lenovo Flex 2 14 werfen. Dieses unterstützt zwar nur zwei Betriebsarten, verfügt dafür aber trotz dem geringen Preis von 530 US-Dollar über ein IPS-Display.Akku Dell XPS L501X ,

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25/03/2015

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Der Erfolg der Zenbook-Ultrabooks und Transformer-Tablets hat Asus dazu veranlasst, eine komplett neue Produktfamilie mit Convertibles zu erschaffen. Das T300 Chi wurde zwar bereits vor rund einem Jahr auf der Computex erstmals gezeigt, wirklich verfügbar wird das Gerät aber erst jetzt in Kürze sein.
Bereits mitte letzten Jahres hat Asus das 12,5 Zoll große Transformer Book T300 Chi in Taipeh vorgestellt und erst kürzlich die beiden kleineren Modelle T100 Chi (10,1-Zoll) sowie das T90 Chi (8,9-Zoll) auf der CES 2015 gezeigt. Die neue Produktfamilie verwendet Bay-Trail- und Broadwell-Prozessoren, angefangen mit dem Intel Z3775 bis hin zu dem Core M-5Y71. Laut den Marketingangaben unterschreiten sowohl das Gewicht als auch die Größe des T300 die Werte des MacBook Air.

Unser vorliegendes Testgerät stellt die High-End-Konfiguration des T300 Chi mit einem WQHD-IPS-Display (2.560 x 1.440), einem 1,2 GHz schnellen Core M-5Y71, 8 GB LPDDR3-RAM sowie einer internen 128-GB-SSD für eine UVP von 799 US-Dollar dar. Ein günstigeres Modell mit einem FullHD-IPS-Bildschirm (1.920 x 1.080), einem 800 MHz schnellen M-5Y10-SoC, 4 GB LPDDR3-RAM und einer 64-GB-SSD kostet rund 100 US-Dollar weniger. Es ist mit Sicherheit das bisher attraktivste Transformer Book, aber wie schlägt es sich mit Intels neuesten mobilen Prozessoren auf Broadwell-Basis? Wir werden es in unserem Test des T300 Chi und des beigefügten Tastatur-Docks herausfinden.

Für Deutschland sind bislang noch keine konkreten Preise kommuniziert worden, auch wird das Gerät noch nicht bei Shops gelistet. Es ist aber davon auszugehen, dass das Chi nach dem nunmehr erfolgten Verkaufsstart in den USA in Kürze auch in Deutschland verfügbar sein wird. Der Preis wird, sofern hier eine vergleichbare Variante auf den Markt kommt, wohl bei um rund 1000 Euro liegen.
Auf den ersten Blick und mit etwas Abstand könnte man das neue T300 Chi mit einem ATIV Book 9 verwechseln. Es verwendet ebenfalls eine dunkelblaue Farbgebung, glatte und matte Aluminiumoberflächen, chromfarbene Ecken und Kanten sowie das ultradünne Profil von allen Seiten. Im Vergleich mit den älteren Transformer Books ist das Design deutlich wertiger und nicht ganz so auffallend, da es die Aluminium/Glasdeckel mit den konzentrischen Kreismustern nicht mehr gibt. Das ältere TX300 war beispielsweise heller und sein Auftreten war nicht ganz so dezent.

Die Verarbeitung ist auf einem sehr hohen Niveau, vor allem für ein dünnes 12,5-Zoll-Tablet. Bei dem Versuch, das Gerät zu verwinden, gibt es keine Knarzgeräusche und wir können das Gehäuse weder vorne noch von hinten eindrücken. Das Gerät selbst fühlt sich massiv aber dennoch leicht an, und dank dem Breitformat lässt es sich angenehm im Querformat halten. Das Tastatur-Dock kann da leider nicht mithalten und fühlt sich mit den Plastiktasten ziemlich hohl an. Mit Druck auf die Mitte der Tastatur lässt sich die Eingabe auch leicht verformen.
Die Verbindung zwischen der Tastatur und dem Tablet wird über Magnete realisiert, angesprochen wird die Eingabe aber via Bluetooth. Es gibt keine Entriegelung oder proprietäre Steckverbindungen, die bei den meisten Detachables zum Einsatz kommen. Dadurch ist es leichter, die beiden Teile ohne große Fummelei zu verbinden. Die Magneten sind in diesem Fall stark genug, um die beiden Geräte zusammen zu halten, ohne dass man Angst haben müsste. Leider ist die Verbindung aber dennoch nicht perfekt, denn das Tablet kann sich immer noch leicht bewegen, ähnlich wie bei regulären Displays mit billigen Scharnieren. Auch der maximale Öffnungswinkel von 130 Grad ist etwas klein, aber wir könnten uns auch vorstellen, dass diese Limitierung absichtlich gewählt wurde, um das Umkippen wegen dem schwereren Tablet zu verhindern. Akku Dell Latitude E4310 ,

Sowohl die Größe als auch das Gewicht des Tablets mit lediglich 7,6 mm bzw. 720 Gramm sind attraktive Kaufargumente. Das Tastatur-Dock ist hingegen etwas dicker und schwerer mit 8,9 mm und 725 Gramm. Selbst mit der kombinierten Höhe von 16,5 Millimetern ist das T300 Chi immer noch ein sehr dünnes 12,5-Zoll-Notebook. Auch das Gewicht ist recht gering, allerdings ist Asus' eigenes 13,3 Zoll großes Zenbook UX305 rund 200 Gramm leichter. Das Tablet selbst liegt zwischen dem Surface Pro 3 (9 mm) und iPad Air 2 (6,1 mm) und ist außerdem deutlich breiter als andere 12,5-Zoll-Geräte, weshalb es einen breiteren Rand und damit mehr Platz für die Hände hat.
Abgesehen von dem normalen 3,5-mm-Klinkenstecker, verfügt das Tablet noch über einen MicroSD-Leser und Micro-USB-3.0-Anschluss sowie einen Micro-HDMI-Ausgang. Im Gegensatz zu vielen Kontrahenten bietet das Tastatur-Dock keine zusätzlichen Schnittstellen. Allerdings gibt es einen einzelnen Micro-USB-2.0-Anschluss, der wie bei Smartphones zum Laden verwendet werden kann. Auch das Tablet kann das Dock mit einem entsprechenden Kabel (Micro-USB auf Micro-USB 2.0) aufladen.
Das integrierte Dual-Band (2x2) Intel 7265 WLAN-Modul ermöglicht theoretisch Transferraten von bis zu 867 Mbit/s in einem AC-Netzwerk und unterstützt neben Bluetooth 4.0 auch WiDi (Wireless Display). Die Unterstützung für den AC-Standard war möglicherweise eine kurzfristige Entscheidung, denn ursprünglich wurde das Gerät nur mit 802.11n angekündigt. In einem normalen Heimnetzwerk gab es keine Verbindungsprobleme oder plötzliche Ausfälle.
Asus legt einen praktischen Micro-USB auf USB-2.0-Adapter in die Box des T300 Chi, den der Kunde bei dem kleineren T100 Chi aber komischerweise nicht erhält. Abgesehen davon gibt es noch ein weiteres USB-Kabel (Micro-USB auf Micro-USB 2.0), einen kleinen Beutel für das Netzteil sowie einen Kabelbinder mit Klettverschluss. Wir hätten uns allerdings auch ein Reinigungstuch für den stark spiegelnden Bildschirm oder vielleicht sogar einen Stylus gewünscht. Neben dem Tastatur-Dock gibt es keine weiteren spezifischen Zubehörartikel für das Tablet, da es auch keinen speziellen Anschluss gibt.
Der Garantiezeitraum liegt in den USA bei den üblichen 12 Monaten ab dem Kaufdatum und beinhaltet Defekte an der Verarbeitung sowie den Materialen, inklusive 3 oder mehr toter Pixel. Zusätzliche Garantieerweiterungen werden häufig von Händlern des T300 Chi angeboten.
Das Tastatur-Dock wird via Bluetooth aktiviert und versucht sich stets mit dem Tablet zu verbinden, sobald man eine Taste oder einen Knopf drückt. Abgesehen von den normalen QWERTZ-Tasten und dem Touchpad gibt es keine zusätzlichen Funktionen. Wir konnten die Tastatur beinahe eine ganze Woche lang benutzen, ohne sie zu laden. Zudem zeigt ein praktisches Power-Management-Tool auf dem Tablet die verbleibende Akkukapazität an. Mit solch einer langen Akkulaufzeit hätte man, wie beim Envy x2, auch ruhig eine optionale Hintergrundbeleuchtung integrieren können.

Die Tasten selbst geben ein zufriedenstellendes Feedback mit einer deutlichen akustischen Rückmeldung beim Tippen. Damit vermeidet der Hersteller das Gefühl von schwammigen Tasten, aber der Hub ist trotzdem ziemlich knapp, selbst für ein Notebook. Die kleinen Pfeiltasten schneiden etwas schlechter ab, da sie sich vergleichsweise matschig anfühlen. Nichtsdestotrotz sind die normalen Tasten im Alltag ausreichend komfortabel und reagieren schnell.
Das Touchpad erfüllt seinen Zweck und wir hatten keine Probleme mit Aussetzern oder Sprüngen des Mauszeigers, nur die winzige Größe (9 x 4,5 cm) schränkt die Bedienbarkeit ein. Aus ergonomischer Sicht ist es schwierig, den Zeiger präzise zu steuern, zu klicken oder Textstellen hervorzuheben, und wir fanden es einfacher, den Touchscreen für simple Eingaben zu verwenden. Die integrierten Maustasten sind gut und bieten einen weichen aber zufriedenstellenden Klick.

Asus Smart Gesture unterstützt Multi-Touch-Eingaben mit bis zu drei Fingern sowie andere Anpassungen inklusive Gesten von den Ecken oder die mobile Steuerung via Smartphone oder Tablet. Einfache Eingaben wie das Scrollen und Zoomen klappen überraschenderweise ziemlich gut, aber bei komplexeren Gesten kann die Größe schnell zum limitierenden Faktor werden. Akku Dell Latitude E6500 ,
Ein helles WQHD-Display mit 2.560 x 1.440 Pixeln ermöglicht auf dem T300 Chi sehr knackige Farben und Texte, vor allem in Anbetracht des kleinen 12,5-Zoll-Formates. Es ist zwar noch keine 4K-Auflösung, aber die Pixeldichte von 235 dpi sollte für alle erdenklichen Anwendungen dennoch mehr als ausreichend sein. Das Panel von Sharp (LQ125T1JX03) wird gegenwärtig von keinem anderen Gerät in unserer Datenbank verwendet. Die durchschnittliche Helligkeit liegt nur knapp unter 400 cd/m² und ist vergleichbar mit 12,5-Zoll-Notebooks wie dem ThinkPad X250 und Dell E7250. Das Kontrastverhältnis ist mit etwa 800:1 ebenfalls gut und beinahe auf dem Niveau von Asus' eigenen High-End-Modellen der Zenbook UX-Serie.
Asus verspricht eine 72-prozentige Abdeckung des NTSC-Farbraums. Unsere eigene Messung ergibt 87,9 Prozent und 66,9 Prozent für den sRGB- bzw. AdobeRGB-Standard, was für ein Tablet in der Tat sehr gute Ergebnisse sind, die sogar mit einem ThinkPad T450s mithalten können. Die meisten günstigen und normalen Displays decken in der Regel nur 60 Prozent sRGB und 40 Prozent AdobeRGB ab, wodurch das T300 Chi satte und genaue Farben abbilden kann.
Die weiteren Displaymessungen mit einem X-Rite Spectralphotometer zeigen eine sehr gute Graustufendarstellung, allerdings gibt es deutliche Abweichungen bei der Sättigung. Tatsächlich erscheinen Farben heller und nicht so intensiv, wie sie bei den getesteten Sättigungsleveln sein sollten. Eine kurze Kalibrierung kann das Problem größtenteils lösen und die meisten Farben fallen unter einen DeltaE-2000-Wert von 5. Rot und Magenta werden nicht ganz so genau abgebildet wie die anderen Primär- und Sekundärfarben.
Obwohl es sich um ein leichtes Tablet handelt, wird die Nutzung im Freien durch das spiegelnde Display eingeschränkt. Zudem verringert sich die maximale Helligkeit im Akkubetrieb auf etwa 300 cd/m², was für eine komfortable Verwendung unter direkter Sonneneinstrahlung nicht einmal annähernd hell genug ist. An einem bewölkten Tag kann man das T300 Chi durchaus verwenden, sobald es aber heller wird, nimmt die Sichtbarkeit ab.
Dank der IPS-Technologie sind die Blickwinkel exzellent. Man kann das Tablet auf dem Kopf, im Quer- oder im Hochformat verwenden, ohne Einbußen bei der Bildqualität in Kauf nehmen zu müssen. Dank der hohen Auflösung ist das Surfen im Internet im Hochformat auch sehr angenehm für die Augen, aber trotzdem sollte man das Querformat bevorzugen, denn extreme Winkel können im Hochformat zu Helligkeitsverlusten führen, wodurch es schwieriger wird, den Bildschirminhalt mit mehreren Personen zu betrachten.
Unser Testgerät ist mit einem Intel Core M-5Y71-Prozessor und 8 GB LPDDR3-RAM ausgerüstet. Im Leerlauf und im Energiesparmodus läuft unser Modell mit lediglich 800 MHz, was für die mobilen Ableger der Haswell- und Broadwell-Generation üblich ist. Ansonsten kann der Zweikerner Core M-5Y71 seine Nennfrequenz von 1,2 GHz ausnutzen. Dank der Turbo-Boost-Technologie erreicht die CPU im T300 Chi bei der Verwendung von nur einem Kern bis zu 2,9 GHz und bis zu 2,6 GHz, wenn man beide Kerne auslastet.

Um die Grafikausgabe kümmert sich derweil die integrierte HD 5300-GPU. Der ULV-Kern läuft im Energiesparmodus mit 450 MHz, erreicht aber sonst bis zu 898,2 MHz. Der 1 GB große gemeinsame Speicher läuft konstant mit 800 MHz. Im Vergleich zu der alten HD 4200, wird die HD 5300 in einem kleineren 14-nm-Fertigungsprozess hergestellt und verfügt zudem über 25 Prozent mehr Recheneinheiten (Execution Units).
Die CPU-Leistung liegt sowohl bei Single-Thread- als auch bei Multi-Thread-Benchmarks konstant und leicht über den Ergebnissen des ThinkPad Helix 2, welches ebenfalls den M-5Y71-Prozessor verwendet. Dieses Ergebnis zeigt sich nicht nur in den nachfolgenden Cinebench-Resultaten, sondern auch in SuperPi. Der Vergleich mit ULV-i7-CPUs zeigt allerdings, dass unser Tablet nicht nur ein paar Prozent langsamer ist. Die Leistung-pro-Watt ist im Vergleich mit einer ULV-Core-i5-CPU aber trotzdem sehr gut und kann sogar mit dem i5-4300U im Surface Pro 3 mithalten, obwohl der Stromverbrauch deutlich geringer ist (weniger als 1/3 der TDP).
Die PCMark-Ergebnisse liegen auf einem Niveau mit älteren Haswell-Modellen wie dem IdeaPad Yoga 13 und Toshiba Satellite P30W. Im direkten Vergleich mit aktuelleren Geräten (siehe unten) fällt unser Asus allerdings zurück. Ein Grund hierfür könnten einfach nur kleinere Unterschiede bei der SSD-Leistung sein, denn die Benchmarks der PCMark-Reihe bevorzugen Systeme mit schnelleren SSDs.

Der subjektive Eindruck von der Navigation und der Reaktionsfähigkeit ist gut und es gibt nur minimale Verzögerungen. Es kann schon mal etwas ruckeln, wenn man auf Webseiten scrollt oder zoomt, aber es ist keinesfalls störend. Schnelles Scrollen durch unsere langen Testberichte führt beispielsweise zu Verzögerungen, genauso wie komplexes Multi-Tasking mit mehreren Anwendungen. Für alltägliche Aufgaben wie das Surfen im Internet, E-Mails oder die Textverarbeitung ist das T300 Chi aber schnell genug.
Unsere Konfiguration beinhaltet eine 128-GB-SSD von SanDisk. Rund 15 GB sind für die Wiederherstellung reserviert, das C-Laufwerk selbst ist also rund 101 GB groß. Der Speicher kann über den MicroSD-Einschub am Tablet erweitert werden.

Laut CrystalDiskMark liegt die Leistung der SSD unter dem Standard für 2,5-Zoll-SATA-III-SSDs. Insbesondere die sequentielle Schreibgeschwindigkeit ist mit 217 MB/s recht gering, eine Intel SSD 521 schafft beispielsweise 300 MB/s. Auch die Leistung beim Lesen und Schreiben von kleinen Dateien (4K) ist schlechter als erwartet. Weitere Benchmarks finden Sie in unserem stetig wachsenden SSD-HDD-Vergleich.
Bei der integrierten HD 5300 handelt es sich um eine Evolution der alten HD 4xxx-Generation der Haswell-Architektur. Der Fokus liegt nicht auf einer Leistungserhöhung, sondern auf der Leistung-pro-Watt, denn die Geschwindigkeit liegt in etwa auf dem Niveau der HD 4200 bei einem deutlich geringeren Stromverbrauch.

Einfache 3D-Titel wie FIFA und Sims lassen sich sehr gut auf dem T300 Chi spielen. Beinahe jedes Spiel wird aber auf 720p oder weniger begrenzt sein, andernfalls werden die Frameraten dramatisch einbrechen. Weitere Informationen und Benchmarks zur HD 5300 gibt es hier.
Die Oberflächentemperaturen im Leerlauf sind auf der Vorder- und Rückseite relativ gleichmäßig bei etwa 30 °C. Bei kontinuierlicher starker Beanspruchung konnten wir Oberflächentemperaturen von bis zu 43 °C auf der rechten Seite des Tablets messen. Im Gegenzug gibt es auf der anderen Seite aber überhaupt keine Temperaturveränderung. Selbst bei normalen Aufgaben fühlt sich eine Seite des Tablets also deutlich wärmer an als die andere. Akku Dell Latitude D630 ,

Das ähnlich ausgestattete ThinkPad Helix 2 zeigt bei Belastung einen flacheren Temperaturanstieg, da sich die Erwärmung besser verteilt. Das Surface Pro 3 mit dem Core-i5 wird sogar noch wärmer als unsere beiden Core-M-5Y71-Modelle, obwohl das Microsoft Tablet über eine aktive Kühlung verfügt.
Wir belasten das Tablet, um mögliche Probleme mit der Stabilität oder Throttling zu identifizieren. Mit Prime95 kann die CPU ihr maximales Turbo-Potenzial für etwa 30 Sekunden aufrechterhalten, bevor die Temperatur die 80 °C-Marke erreicht. Daraufhin liegt der Kerntakt bei konstanten 2,2 GHz und die Temperatur pendelt sich zwischen 70-75 °C ein. Bei der Last durch FurMark läuft die integrierte GPU zunächst mit dem Standardtakt von 800 MHz, bevor er auf 600-650 MHz abfällt.

Die maximale Auslastung des Systems durch Prime95 und FurMark führt bei beiden Komponenten zu einem Throttling auf lediglich 0,8 bis 1,1 GHz (CPU) bzw. 400 bis 500 MHz (GPU). Die Kerntemperatur liegt konstant bei etwas unter 70 °C, was wiederum auf eine Limitierung durch die TDP hindeutet.
Um das Spielen von 3D-Titeln zu simulieren, führen wir Unigine Heaven 4.0 aus. Unter diesen Bedingungen kann die CPU leicht von dem Turbo Boost profitieren und läuft mit 1,2 bis 1,5 GHz, während der GPU-Takt auf etwa 650 bis 750 MHz abfällt. Obwohl das T300 Chi nicht drosselt, kann es beim Spielen nicht sein maximales Leistungspotenzial ausschöpfen.

Die Leistung reduziert sich auch abseits der Steckdose. Ein 3DMark-11-Durchlauf im Akkubetrieb führt zu einem Grafik- bzw. Physics-Ergebnis von 579 und 2.251 Punkten. Im Netzbetrieb waren es noch 885 und 3.051 Punkte. Im Akkubetrieb laufen die CPU und die GPU maximal mit 700 bis 800 MHz bzw. 400 MHz. 
Laut Asus bieten die Stereo-Boxen einen "kräftigen und kristallklaren" Sound. Die Qualität ist sicherlich überdurchschnittlich für solch ein dünnes Tablet, aber trotzdem fehlt der Bass, weshalb wir für die Wiedergabe von Musik oder Videos Kopfhörer empfehlen würden. Die maximale Lautstärke ist ordentlich und führt auch nicht zu Verzerrungen, allerdings kann das Tablet bei sehr hohen Pegeln schon mal leicht vibrieren.

Die beiden Lautsprecherabdeckungen befinden sich am linken und rechten Rand des Gehäuses. Es ist ziemlich leicht, die Öffnungen mit den Händen abzudecken, wenn man das Tablet im Querformat verwendet. Für mögliche Nachfolger wäre eine höhere Positionierung also besser, oder man könnte die Lautsprecher ähnlich wie beim Nvidia Shield auch auf die Vorderseite verlagern.
Der integrierte 32-Wh-Akku (Lithium-Polymer) ermöglicht Akkulaufzeiten von mehr als 12 Stunden – zumindest im Leerlauf bei der niedrigsten Bildschirmhelligkeit. Asus bewirbt eine Laufzeit von 8 Stunden, unser eigener WLAN-Test bei einer Helligkeit von 150 cd/m² läuft aber gerade einmal knappe 4 Stunden. Die große Diskrepanz zeigt deutlich, wie effizient die Komponenten im Leerlauf bzw. bei wenig Last sein können, unter kontinuierlicher Last sind die Ergebnisse aber keinesfalls beeindruckend.

Konkurrierende 12,5-Zoll-Notebooks wie das ThinkPad X250 und das Acer Aspire Switch 12 erreichen in unserem WLAN-Szenario längere Laufzeiten und übertrumpfen unser Testgerät um mindestens eine Stunde. Ein Grund für die besseren Ergebnisse sind sicherlich die größeren Akkus im Lenovo und Acer mit 48 bzw. 36 Wattstunden. Auch das ThinkPad Helix 2 läuft einige Stunden länger als das T300 Chi, obwohl es den gleichen Prozessor verwendet. Im Gegenzug ist das Display aber kleiner und auch die Auflösung ist geringer (1080p).
Beeindruckende Aspekte sind die dünne Konstruktion, der großzügig bemessene Arbeitsspeicher (für Tablet-Verhältnisse) sowie der vorhandene Platz auf dem Desktop dank dem 12,5 Zoll großen WQHD-Bildschirm. Sowohl der HDMI-Ausgang als auch der MicroSD-Leser unterstreichen den Multimedia-Aspekt für die Familie, und die lüfterlose Konstruktion ist zudem eine tolle Lösung für Filme. Die mitgelieferte Tastatur fühlt sich nicht ganz so toll an wie die Eingaben auf einem "normalen" Notebook, allerdings arbeitet sie trotzdem zuverlässig. Die Spielfähigkeiten beschränken sich auf anspruchslosere Titel wie DOTA 2, da der Turbo Boost bei kombinierter Auslastung der CPU und GPU eingeschränkt ist. Akku Dell Latitude D830 ,
Die Magnetverbindung zwischen dem Dock und dem Tablet hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck. Der Verbindungsprozess wird zwar deutlich vereinfacht, aber das Tablet kann sich aber immer noch hin und her bewegen, und die Tastatur benötigt zudem ihren eigenen Energiespeicher. Damit gibt es an dem Tastatur-Dock aufgrund der fehlenden Hardware-Verbindung auch keine weiteren Anschlüsse, einen zweiten Akku oder zusätzliche Festplatten. Detachables von HP und Lenovo profitieren beispielsweise von zusätzlichen USB-Anschlüssen, Kartenlesern, Subwoofern sowie anderen Funktionen der Tastatur-Docks (z. B. Split x2 und Lenovo Miix 2 10).

Geschäftskunden könnten das Surface Pro 3 bevorzugen, denn bei dem Gerät von Asus gibt es weder WWAN- oder GPS-Module, ebenso keinen Stylus. Die kürzeren Laufzeiten könnten aufgrund des relativ kleinen Akkus ebenfalls ein Problem sein, wenn man oft unterwegs ist. Aus diesen Gründen wird das T300 Chi aber auch nicht als Business-Gerät vermarktet. Für Multimedia-Anwender, die ein vielseitiges Windows-Tablet suchen und es nur ab und zu im Freien benutzen wollen, gibt es jedoch viele Kaufargumente.

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