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17/03/2015

Billig Akku HP COMPAQ 8510w

Man könnte das Lenovo Yoga Tablet 2 8 schon mal mit einem digitalen Bilderrahmen verwechseln, damit täte man dem Device mit Kickstand und Windows 8.1 aber unrecht. Warum, das lesen Sie in unserem Test.
Lenovos Yoga Tablets haben für frischen Wind im iPad-Klon-Land der Tablets gesorgt: Mit der Griffleiste gewinnen sie vielleicht keine Schlankheitswettbewerbe, haben aber dafür einen hohen Nutzwert und sehen schick und ungewöhnlich aus. Außerdem gibt es einen integrierten Standfuß, man kann die Tablets an die Wand hängen, und beim großen Yoga Tablet 2 Pro ist sogar ein Beamer in der Griffleiste verbaut.

Beim bisher kleinsten Modell, dem Yoga Tablet 2 8, muss man zwar auf den integrierten Beamer verzichten, alle anderen Familienmerkmale sind aber vorhanden. Die Yoga Tablets gibt es wahlweise mit Android oder Windows 8.1 mit Bing, unser Testgerät war mit Microsofts Betriebssystem ausgestattet. Die restlichen Ausstattungsdetails wie ein Intel-Atom-SoC und 2 GByte RAM bleiben gleich.

Konkurrenten in dieser Preisklasse sind beispielsweise das HP Stream 8, das Acer Iconia Tab 8 oder das Dell Venue 8 Pro.
Die Form des Gehäuses mit der runden Griffleiste an einer Längsseite ist durchaus ungewöhnlich für ein Tablet, bietet aber Vorteile beim Halten des Gerätes. Außerdem kann man dort die Komponenten unterbringen, so dass der restliche Bereich des Tablets sehr flach ist. Grundsätzlich ist das Gehäuse aus Kunststoff gefertigt, der in der Griffleiste integrierte Standfuß ist allerdings aus Metall.

Die Stabilität des Gehäuses könnte besser sein: Der Bildschirm lässt sich deutlich verwinden, und Druck wird schnell im Flüssigkristall des Bildschirms sichtbar. Außerdem ist beim Verwinden ein deutliches Knarzen zu hören.

Bei der Ausstattung kann unser Testgerät mit seiner hohen Bildschirmauflösung von 1.920 x 1.200 Pixel glänzen. Außerdem gibt es 32 GByte Speicher und die Möglichkeit, diesen über microSD-Karten zu ergänzen. Die Anschlussvielfalt ist nicht außergewöhnlich, ein LTE-Modul ist optional erhältlich. Außerdem gibt es die Möglichkeit, das Tablet mit dem optionalen Lenovo AnyPen zu bedienen.

Als Betriebssystem ist Windows 8.1 32-Bit mit Bing installiert. Das bedeutet, dass Bing als Suchmaschine im Internet Explorer voreingestellt ist, was aber jederzeit geändert werden kann. Windows 8.1 funktioniert auf dem 8-Zoll-Tablet recht gut, solange man sich innerhalb der Metro Oberfläche bewegt. Auf dem Desktop sind die Bedienelemente aber doch recht klein. Microsoft und Lenovo spendieren dafür noch ein Jahr kostenloses Office 365.
Kontakt mit seiner Umwelt nimmt das Lenovo Yoga Tablet 2 8 hauptsächlich per WLAN auf. Das geschieht nach den Standards 802.11 a/b/g/n und damit auf Wunsch sogar im weniger genutzten 5-GHz-Frequenzbereich. Bluetooth 4.0 ist ebenfalls an Bord. Natürlich gibt es auch ein GPS-Modul, dass uns in einem kurzen Test recht zuverlässig und flott ortete.

Bei den Kamers zeigt sich Lenovo großzügig: An der Rückseite kommt eine 8-Megapixel-Kamera zum Einsatz, das ist eine deutlich höhere Auflösung als beim HP Stream 8 oder dem Dell Venue 8 Pro. Die Bilder sind farblich in Ordnung, und durch eine Weitwinkellinse ist es auch recht einfach, das gewünschte Motiv ins Bild zu bringen, allerdings verwackeln die Bilder schnell. Objektkanten sind meist unscharf, und generell sind die Bilder eher nicht für eine Vergrößerung geeignet. Insgesamt ist die Bildqualität für ein Tablet in Ordnung, wird aber höheren Ansprüchen nicht genügen. Die Frontkamera mit 1,6 Megapixel macht ordentliche Selfies, die aber ebenfalls nicht für eine Vergrößerung taugen, sondern sich eher für die Ansicht auf dem Bildschirm eignen.

 

Der 8-Zoll-Bildschirm ist gleichzeitig als kapazitiver Touchscreen das Haupteingabegerät des Tablets. Er funktioniert zuverlässig auch in den äußersten Ecken und erkennt bis zu fünf Finger gleichzeitig. Die Bildschirmtastatur lässt sich in ein eigenes Fenster abkoppeln und dann frei auf dem Bildschirm verschieben. Sie braucht gerade im Quermodus sehr viel Platz auf dem Bildschirm, ist aber dafür auch gut zu bedienen und recht übersichtlich.
Mit seiner hohen Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixel punktet das Lenovo Yoga Tablet 2 8 beim Display: Die Vergleichsgeräte bieten alle nur 1.280 x 800 Pixel. Dadurch ist die Darstellung sehr scharf, vor allem auf dem Desktop aber auch etwas kleinteilig. Die Helligkeit ist im Testfeld knapp die höchste, die Ausleuchtung mit 88 % so genau, dass man keine Ungleichmäßigkeiten bei großen Farbflächen erkennen kann.

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Auch Schwarzwert und Kontrast sind die höchsten im Vergleichsfeld, allerdings kann der durchaus gute Schwarzwert von 0,25 cd/m² trotzdem nicht ganz verhindern, dass wir subjektiv einen Graustich in dunklen Flächen wahrnehmen. Der Kontrast ist mit 1.556:1 sehr hoch, allerdings wirken die Farben nicht wirklich strahlend auf dem Bildschirm.

 

Woran das liegt, wollen wir mithilfe einer Analyse mit der Software CalMan und einem Spektralfotometer herausfinden. Generell weichen sowohl Farben als auch Graustufen sehr stark vom Idealwert des Referenzfarbraums sRGB ab. Graustufen sind zwar nicht farbverändert, aber deutlich zu hell. Auch Farben werden meist deutlich heller dargestellt, als sie eigentlich sein sollten.
Im hellen Sonnenlicht spiegelt der Bildschirm so stark, dass man so gut wie nichts mehr vom Bildschirminhalt erkennen kann. In hellen Innenräumen ist das Arbeiten mit dem Gerät möglich.

Dank des IPS-Panels sind die Blickwinkel aus allen Richtungen makellos: Der Bildschirminhalt ist stets unverändert erkennbar.
Das Lenovo Yoga Tablet 2 8 ist mit dem recht häufig anzutreffenden SoC Intel Atom Z3745 ausgestattet. Es gehört zur Bay-Trail-T-Plattform, taktet mit 1,33 bis 1,86 GHz und besitzt vier Kerne. Rein von der Prozessorleistung her kommt das Yoga Tablet 2 8 gegenüber den Vergleichsgeräten damit leicht ins Hintertreffen, sie basieren alle auf etwas kräftigeren Intel-Atom-SoCs. Die Navigation durch Windows 8.1 läuft dennoch sehr flüssig ab, erst anspruchsvollere Windows Software überfordert den Prozessor.
Im PCMark 7 kann das Lenovo Tablet sich von den Konkurrenten absetzen. Das liegt vermutlich am flotten Speicher und der ordentlichen Grafik-Performance.
Die 32 GByte eMMC-Speicher, die im Lenovo Yoga Tablet 2 8 verbaut sind, erlauben flottes Lesen und Schreiben von Daten. Die meisten Vergleichsgeräte können da nicht ganz mithalten.
Die Intel HD Graphics (Bay Trail) hat in unserem Testgerät einen recht hohen Kerntakt von 778 MHz und kann so auch die meisten Vergleichsgeräte abhängen. Wie sie sich in Spielen schlägt, das schauen wir uns im nächsten Kapitel an.
Nur 32 GByte Speicherplatz und die relativ schwache Hardware lassen Gaming im Sinne eines Laptops oder PCs aussichtslos erscheinen. Das bestätigt auch der Benchmark in "Anno 2070". Anspruchsvollere Games aus dem App Store wie beispielsweise "Asphalt 8: Airborne" laufen flüssig, die Bildrate könnte aber auch hier etwas höher sein.
Im Idle-Betrieb ist bei unserem Testgerät keine Erwärmung spürbar. Unter maximaler Last können die Oberflächentemperaturen bis zu 44,5 Grad erreichen. Das ist zwar spürbar, aber nicht tragisch, zumal die Erwärmung lokal stark beschränkt ist. Im Stresstest setzen wir CPU und GPU unter volle Last und schauen, ob die Taktraten erhalten bleiben. Tatsächlich schafft es das Gerät auch unter absoluter Volllast, den vollen Prozessor- und Grafiktakt zu liefern. Die CPU-Temperatur steigt auf bis zu 82 Grad und ist damit noch im grünen Bereich.
Das Soundsystem des Lenovo Yoga Tablet 2 Pro war für ein Tablet sehr gut, bei Yoga Tablet 2 10 hatten wir dann so unsere Probleme mit der Klangqualität der Lautsprecher. Immerhin hat das Yoga Tablet 8 gegenüber anderen Tablets schon mal den Vorteil, dass die Lautsprecher nach vorne gerichtet sind, den Nutzer also direkt beschallen. Dazu ist die Lautstärke für ein Tablet recht hoch. Der Klang ist etwas mitten- und höhenlastig und lässt nur leichte Tiefen erkennen. Außerdem fehlt es wie schon beim Yoga Tablet 2 Pro etwas an Präzision, wenn der Klang von mehreren Instrumenten kommt. Insgesamt ist der Sound für ein 8-Zoll-Tablet aber durchaus ordentlich. Über den 3,5-mm-Audiokombiport bekommt man außerdem ein störungsfreies Signal für Kopfhörer oder Lautsprecher.
Bei der Energieaufnahme zeigt das Lenovo Yoga Tablet 2 8 deutliche Schwächen: Im Vergleich zu den ähnlich schnellen Tablets HP Stream 8 und Acer Iconia Tab 8 W verbraucht unser Testgerät sehr viel mehr Energie in fast allen Betriebszuständen. Unter voller Last saugt das Gerät bis zu 10 Watt! Sogar das nicht gerade sparsame Dell Venue 8 Pro kommt mit maximal 8,6 Watt aus. Im Idle-Betrieb fordert unser Gerät mindestens 1,3 Watt, hier kommen HP Stream 8 und Acer Iconia Tab 8 W mit jeweils 0,4 Watt aus.

Zum Auftakt der CES in Las Vegas hat Lenovo eine Reihe neuer Tablets vorgestellt. Zu den unserer Meinung nach interessantesten Modellen gehört das Yoga Tablet 2 mit 8-Zoll-Display, das es sowohl mit Android als auch mit Windows gibt. Die technische Ausstattung und das Design der beiden Geräte ist fast identisch.

Das 8 Zoll große Display löst 1920 × 1200 Pixel auf. Im Inneren leistet ein Quad-Core-Prozessor von Intel seine Dienste – mit einer Taktrate von 1,86 GHz. Dazu gibt es 2 GByte RAM und 16 oder 32 GByte internen Speicher sowie einen Speicherkartenslot, der bis zu 64 GByte große Karten aufnimmt.

Die Kamera auf der Rückseite hat eine Auflösung von 8 Megapixeln, die auf der Front von 1,6. Besonders interessant ist das Design. Die Rückseite ist aus geriffeltem Kunststoff gefertigt. Oben ist das Tablet vergleichsweise schlank, unten endet es dafür in einem dicken Wulst mit Metall-Standfuß – mit ihm kann man das Yoga aufstellen, hinlegen oder sogar an einen Haken hängen. Wofür man das wirklich braucht, ist uns zwar nicht so ganz klar – aber immerhin.

Aktuell läuft auf dem Tablet Android in der Version 4.4. Was wir im Video noch nicht wussten: Ein Update auf Android 5.0 kommt sicher – und zwar voraussichtlich drei bis vier Monate, nachdem Google den Quelltext freigegeben hat.

Multimode-Tablet und Netbook will das Lenovo Yoga Tablet 2 sein. Der chinesische Hersteller weitet seine Yoga Tablet-Reihe immer weiter aus, verpasst dem 10-Zöller Windows 8.1 und eine passende Magnettastatur. Ob uns das Konzept überzeugt, erfahrt ihr im ausführlichen Test.

Wir mögen die Yoga-Tablets. Die vergangenen Modelle überzeugten uns meist mit guter Verarbeitung und innovativen Funktionen, wie bei diesem Yoga-Tablet mit eingebautem Beamer. Ein solches Alleinstellungsmerkmal bietet das aktuelle Testgerät nicht. Jedoch ist es eins der ersten Yoga-Tablets mit Windows 8.1 und einer passgenauen Magnettastatur.
Genau wie die anderen Yoga-Tablets von Lenovo unterstützt auch das Testgerät vier verschiedene Betriebsmodi. Ermöglicht wird dies durch eine in zwei Stufen ausklappbare Metallstütze, die Teil des charakteristischen Akkuzylinders ist. Daher könnt ihr das Lenovo Yoga Tablet 2 bequem mit aufgerichtetem Bildschirm vor euch hinstellen (Standmodus). Klappt die Stütze vollständig ein, dreht das Tablet um 180 Grad, legt es flach auf einen Tisch und ihr könnt auch ohne Zusatztastatur bequem auf dem Bildschirm tippen. Dank des erhabenen Akkuzylinders schmiegt sich das Tablet im Hold-Modus angenehm in die Handfläche.

Zu guter Letzt unterstützt das Yoga einen weiteren Modus, bei dem ihr das Windows-Tablet an die Wand hängen könnt. Ermöglicht wird dies durch eine entsprechende Aussparung in der Metallstütze - praktisch etwa beim Kochen, in der Werkstatt oder wo auch immer ihr beide Hände voll zu tun habt und das Tablet gern auf Augenhöhe vor euch hinhängen wollt. Die ausklappbare Stütze könnte jedoch eine höhere Friktion vertragen. Ab einem Winkel von geschätzt 130 Grad kippt das Lenovo-Tablet leider um.
An der Verarbeitung des Tablets gibt es nicht viel auszusetzen. Es besteht nicht mehr wie das ursprüngliche Modell vollständig aus Metall. An der Rückseite setzt der chinesische Hersteller nun auf Kunststoff, der sich aber ebenfalls sehr hochwertig anfühlt. Leider lässt sich das Plastik mit etwas Druck leicht eindrücken, wobei das Gehäuse Geräusche von sich gibt. Spaltmaße oder ähnliche Verarbeitungsmängel können wir nicht finden. Auch wenn wir das Yoga-Tablet kräftig hin und her schütteln, gibt es keinen Laut von sich. Dafür ist der 10-Zöller mit einem Gewicht von gewogenen 646 Gramm alles andere als ein Leichtgewicht.

Der berührungsempfindliche Bildschirm hinterlässt einen sehr guten Eindruck. Er stellt Farben knackig, aber nicht überzeichnet dar. An Kontrast und Helligkeit gibt es nichts auszusetzen, wenngleich es die Maximalhelligkeit unter freiem Himmel nicht schafft, störende Reflexionen zu vermeiden.

Die Full HD-Auflösung sorgt für eine pixelfreie Darstellung. Einzelne Bildpunkte sind mit bloßem Auge nicht auszumachen. Und dank des verbauten IPS-Panels kommt es auch dann nicht zu Farbverfälschungen, wenn ihr aus extrem spitzem Winkel auf den Touchscreen schaut. Vertikal oder horizontal spielt dabei keine Rolle - so soll es sein.
Keine Stecker, keine Scharniere: Über eine flexible Magnetschiene dockt die Tastatur an den Akkuzylinder des Yoga Tablet 2 an. Die anschließende Einheit ist solide. Ihr braucht keine Angst zu haben, dass Tastatur und Tablet unbeabsichtigt getrennte Wege gehen. Bei Nichtgebrauch klappt ihr die Eingabehilfe einfach nach oben, und die Tastatur dient fortan als Displayschutz.

Die Verbindung erfolgt schnell und unkompliziert via Bluetooth. Besonders praktisch: Die Bluetooth-Verbindung überbrückt locker eine Distanz von bei Bedarf über fünf Meter. Ihr könnt das Tablet also beispielsweise auf dem Sofatisch platzieren und mit der Tastatur bequem von der Couch aus tippen. Um den internen Akku zu schonen, lässt sich die Tastatur über einen mechanischen Schalter an der Seite dauerhaft deaktivieren.
Die insgesamt 83 Tasten sind leider gänzlich unbeleuchtet. Dafür bieten sie einen knackigen Druckpunkt mit angenehmem, kurzem Hub. Es ist daher ohne große Eingewöhnungszeit möglich, auf der Yoga-Tastatur fehlerfrei zu tippen. Der Anstellwinkel der Tastatur lässt sich in zwei Stufen variieren. Etwas mehr Fingerspitzengefühl müsst ihr beim integrierten Trackpad aufbringen, denn die Gleiteigenschaften der überschaubaren Fläche (Diagonale 8,5 Zentimeter) könnten besser sein. Zudem bemerkten wir im Test ab und an einen "springenden" Mauszeiger.

Der Quad-Core-Chip von Intel hat im Verbund mit einem 2-Gigabyte-Arbeitsspeicher im Alltag kaum Probleme, das Lenovo-Tablet zu befeuern. Zumindest dann nicht, wenn man typische Tablet-Aufgaben wie das Surfen im Netz, das Abspielen von hochaufgelösten YouTube-Videos oder das Verfassen von E-Mails als Maßstab nimmt.

Und auch grafisch etwas aufwendigere Titel aus dem Microsoft Store wie Reckless Racing Ultimate laufen. Beim Rennspiel kommt es bei maximalen Detaileinstellungen jedoch zu Micro-Rucklern. Nehmt die Grafikeinstellungen ein wenig zurück, und der Titel läuft absolut flüssig. Beim Öffnen sehr großer Excel-Tabellen genehmigt sich das Lenovo-Tablet eine kurze, aber noch vertretbare Gedenkpause. Spaßeshalber installierten wir das Benchmark-Programm Cinebench 11.5 auf dem kleinen Tablet. Ergebnis: 5,51 Bildwiederholungen in der Sekunde und 1,12 CPU-Punkte.

Der 36 Wattstunden starke, nicht auswechselbare Akku ist für außerordentlich lange Laufzeiten gut. Der Hersteller verspricht 15 Stunden, die wir im Mix aus Surfen, Spielen und Tippen nicht ganz erreichten. Im Schnitt reichte der Strom für eine Betriebszeit von 12,5 Stunden.
Wie bei den anderen Yoga Tablet-Modellen bietet auch das aktuelle Testgerät zwei nach vorn gerichtete Lautsprecher. Beim Hörtest können wir einen leichten Stereoeffekt vernehmen. Der Klang haut uns nicht von den Socken, obwohl er im Vergleich zu vielen anderen Tablets überdurchschnittlich gut ist. Doch auch dem Sound der Yoga-Speaker fehlt es an Tiefgang und damit Substanz.

Der Sensor der rückseitig verbauten Hauptkamera liefert eine Auflösung von acht Megapixeln. Die Fotoqualität ist mit den Ergebnissen von Mittelklasse-Smartphones vergleichbar. Ein leichtes Rauschen konnten wir bei den Schnappschüssen feststellen. Bei einem testweise durchgeführten Video-Anruf über Skype lobte die Gegenstelle sowohl Ton als auch Bild. Bei geringem Umgebungslicht rauscht das Bild stark.

Als Hauptkonkurrent zum Yoga Tablet 2 sehen wir in erster Linie das Acer Aspire Switch 10 (Zum Testbericht). Weitere Windows-Tablets mit Tastatur findet ihr zudem in diesem großen Vergleichstest auf netzwelt.

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Durch den hohen Energieverbrauch kann das Yoga Tablet 2 8 seine sehr hohe Akkukapazität nicht als großen Vorteil ausspielen: Trotz 24,3 Wattstunden erreicht unser Testgerät nur wenig längere Laufzeiten als die Konkurrenten. Das HP Stream 8 beispielsweise besitzt fast 10 Wattstunden weniger Akkukapazität, die Laufzeiten sind aber insgesamt nur um 11 % kürzer. Praxistauglich ist das Yoga Tablet 2 8 also, mit etwas Optimierungsarbeit allerdings wäre hier deutlich mehr drin gewesen.
Natürlich kann man das Yoga Tablet 2 8 auch einfach auf das Sideboard stellen und dort seine Urlaubsdiashow laufen lassen. Aber das würde das kleine Tablet dann doch ein wenig unterfordern: Schließlich bietet auch das bisher kleinste Mitglied der Yoga-Tablet-Familie einen hohen Nutzwert durch die praktische Griffleiste und den integrierten Standfuß. Das Tablet ist wertig verarbeitet und auch ausreichend stabil, wobei Druck schon mal auf dem Screen sichtbar wird. Ärgerlich ist, dass das gute Konzept mit Schwächen wie dem hohen Energieverbrauch und dem seltsam farbfalschen Monitor ein wenig verdorben wird.
Ob Windows 8.1 eine gute Wahl ist, bleibt fraglich, zumal skurrilerweise ein Android Tablet ohne Zusatzsoftware als externes Laufwerk an den PC angeschlossen werden kann, ein Windows Tablet hingegen wird schlicht nicht erkannt - das ist sehr ärgerlich und erschwert das Arbeiten. Außerdem ist die Bedienung des Desktops kleinteilig und dadurch etwas hakelig. Vielleicht greifen Sie also besser zur Android Version, wenn Sie nicht auf ein vollständiges Windows 8.1 auf Ihrem Tablet angewiesen sind.

07/01/2015

5200mAh Akku Lenovo ThinkPad X300

Gerade mal 7 Zoll misst das Display des HP Stream 7 und trotzdem setzt das Tablet auf ein vollwertiges Windows 8.1 mit Bing. Aber macht Windows auf so kleinen Bildschirmen überhaupt Spaß? Diese und viele weitere Fragen klären wir im Test.
7-Zoll-Tablets mit Windows 8.1 sind sehr selten, tatsächlich haben wir bisher noch keines getestet. Umso gespannter waren wir, als HP das Stream 7 ankündigte, ein 7-Zoll-Tablet mit Intel-Atom-SoC und Windows 8.1 mit Bing.

Während alles, was bei dem amerikanischen Hersteller unter dem Namen "HP Slate" oder "HP Tablet" läuft, mit Android ausgestattet ist, kümmert sich die relativ neue "HP Stream"-Serie um diejenigen Nutzer, die lieber ein Tablet mit Windows daheim hätten. Auch andere Hersteller haben extra für ihre Windows-Produkte neue Namen kreiiert, etwa Samsung mit "Ativ". Die bisher erschienenen Tablet in der "HP Stream"-Serie sind eher günstig, so bekommt man auch das HP Stream 7 schon für 129 Euro.

Direkte Konkurrenten des HP Stream 7 sind Dell Venue 8 Pro, Point of View Mobii WinTab 800W, Asus VivoTab Note 8, Acer Iconia W4 oder Lenovo Miix 2 8. Allerdings sind sie alle einen Zoll größer als unser aktuelles Testgerät.
Natürlich freut man sich über ein schickes Metallgehäuse, das absolut stabil ist und dabei griffig in der Hand liegt. Aber bei einem Preis von nur 129 Euro, den HP für das Stream 7 aufruft, muss man eben auch bereit sein, Abstriche zu machen. So kommt das Gerät in einem recht schlichten Kunststoffgehäuse zu Ihnen, das sich dem Preis entsprechend auch recht unspektakulär anfasst.

Mit Druck, sowohl auf Vorder-, als auch auf die Rückseite kommt das Gehäuse nicht gut zurecht und zeigt deutliche Farbveränderungen auf dem Bildschirm. Allerdings knarzt das Chassis auch bei stärkerer Verwindung nicht und die Teile sind einigermaßen solide miteinander verbunden, so dass sich keine Spalte zwischen den Bauteilen zeigen. Die Rückseite ist leicht angeraut, wodurch das Tablet sicher in der Hand liegt.

Die Rückseite des Tablets lässt sich abnehmen, allerdings kann man dort nur die micro-SD-Karte einlegen, der Akku ist zwar sichtbar, aber laut Aufschrift nicht auswechselbar. Insgesamt also ein ordentlich verarbeitetes, dem Preis entsprechendes Gehäuse ohne große Highlights.
Für seine Preisklasse ist das HP Stream 7 in Sachen Arbeitsspeicher mit einem GByte und in Sachen Flashspeicher mit 32 GByte adäquat ausgestattet, alle Vergleichsgeräte mit mehr Speicher kosten auch gleich mehr. Auch das SoC Intel Atom Z3735G ist in dieser Preisklasse recht gängig, wie Dell Venue 8 Pro und Point of View Mobii WinTab 800W belegen. Weitere Besonderheiten bei der Ausstattung sind eher negativer Art: Beispielsweise der Akku mit geringer Kapazität, der auf das kleinere Gehäuse zurückzuführen ist und die schwache Kameraausstattung, über die wir im Kapitel "Kamera" noch sprechen.

Windows 8.1 mit Bing ist Microsofts Antwort auf günstige Android-Tablets und Chromebooks. Die Windows-Lizenz ist hier für Comupter-Hersteller kostenlos, dafür ist Bing als Standard-Suchmaschine im Internet Explorer eingestellt und darf vom Hersteller, also in diesem Fall HP, nicht geändert werden. In der Vergangenheit hatten manche Hersteller einen Deal beispielsweise mit Google, so dass diese Websuche dann als Standard eingestellt war. Für den Nutzer gibt es keine Einschränkungen, man kann den Internet Explorer auch ignorieren und seinen bevorzugten Browser installieren.

 

Windows 8.1 bietet natürlich den Vorteil, dass man alle Funktionalitäten seines PCs auch genauso auf seinem Tablet wiederfindet, inklusive Desktop und Systemeinstellungen. Die Kacheloberfläche ist zudem ein komfortabler Weg, um auf Touchgeräten zu navigieren. Auf der anderen Seite steht natürlich der wenig touchfreundliche Desktop, den man aber nutzen muss, um viele Windows-Anwendungen zu installieren. Durch das kleine 7-Zoll-Display wird diese Situation natürlich nicht gerade entschärft: Die Bedienelemente und die Schrift auf dem Desktop sind klein, meist aber gerade noch ausreichend gut zu treffen.

Ärgerlich ist, dass man mit einem Windows-Tablet große Komplikationen bei der Datenübertragung zu einem Windows-PC hat. Während man ein Android-Tablet einfach an einen Windows-PC anschließen kann und nach einer kurzen Wartezeit problemlos Daten über den Explorer übertragen kann, muss man sich bei einem Windows-Tablet immer noch mit einem WLAN-Router oder Bluetooth behelfen, was wesentlich aufwändiger sowie meist instabiler und langsamer ist. Der angenehmste Weg ist noch die Cloud, allerdings muss man je nach Einsatzzweck erst alle Daten hochladen und dann auf dem Tablet herunterladen, was die benötigte Zeit effektiv verdoppelt.

Gut ist, dass es keine Einschränkungen durch die Bing-Integration für den Nutzer gibt und dass Windows 8.1 auch auf den vergleichsweise langsamen Intel-Atom-SoCs flüssig läuft. Dennoch ist Android eindeutig komfortabler und intuitiver zu bedienen, wenn es um die Touch-Steuerung geht. Windows 8.1 wiederum bietet die selbe Oberfläche wie am PC und auch fast alle dort vorhandenen Möglichkeiten zum Eingriff ins System. Hier kommt es also auf Ihre persönlichen Bedürfnisse an, ob Windows 8.1 auf einem kleinen Tablet für Sie Sinn macht.

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Im Datenblatt wird schnell ersichtlich, dass die Kameras des HP Stream 7 wohl kaum begeistern werden: Schon die Auflösung ist mit 2 Megapixel an der Rückseite und 0,3 Megapixel an der Vorderseite zu niedrig, um wirklich gute Bilder zu machen. Vielleicht wäre es sogar besser gewesen, auf die niedriger auflösende Kamera zu verzichten und den 2-Megapixel-Sensor an die Vorderseite zu verlegen, so dass wenigstens vernünftige Videotelefonie möglich ist.

 

Wer nur Bilder für Social-Media-Accounts machen will und dabei nicht anspruchsvoll ist, der kommt mit der Kamera an der Rückseite aus. Extras wie LED-Blitz oder Bildstabilisator darf man aber nicht erwarten. Die Farbwiedergabe ist OK, die Detailfülle aber eher gering: Wenn wir in das Bild hineinzoomen, haben wir das Gefühl, ein Wasserfarbenbild zu betrachten, in dunklen Flächen ist die Dynamik zudem sehr gering. Die Kamera an der Vorderseite liefert lediglich einen unscharfen Pixelbrei, mit dem man kaum etwas anfangen kann.
Die virtuelle Tastatur ist übersichtlich gestaltet und die Tasten sind auch im Hochkant-Modus groß genug, um sie sicher zu treffen. Die Tastatur lässt sich als schwebendes Fenster abkoppeln, so dass man sie so verschieben kann, dass sie wichtige Bereiche des Bildschirms nicht verdeckt. Im Quermodus ist zweihändiges Schreiben möglich, aber doch etwas beengt. Die Tasten reagieren zuverlässig, auch wenn man schnell tippt.

Der Touchscreen ist auch in den äußersten Ecken noch präzise und auch Drag-and-Drop auf dem Bildschirm funktioniert sehr präzise. Multitouch-Gesten wie Zoomen oder Scrollen werden zuverlässig erkannt. Weitere Bedienelemente sind die Standby-Taste und die Lautstärkewippe am rechten Rand des Tablets, die ebenfalls präzise reagieren. Unterhalb des Bildschirm findet sich noch die berührungsempfindliche Windows-Taste, die Sie zurück ins Startmenü bringt.

Das Display bietet eine Auflösung von 1.280 x 800 Pixel und ist damit auf dem Standard der etwas größeren 8-Zoll-Vergleichsgeräte. Über dem Durchschnitt liegt hingegen die durchschnittliche Helligkeit: Mit 411,2 cd/m² ist das Display des HP Stream 7 teils fast doppelt so hell wie die Bildschirme in den Vergleichsgeräten. Die Ausleuchtung ist dafür mit 78 % auch etwas ungleichmäßig, was bei großen weißen oder schwarzen Flächen durchaus sichtbar ist.

Zudem ist das Panel recht körnig, das bedeutet, dass man in Farbflächen kleine dunklere und hellere Flächen wahrnehmen kann und im Gegenlicht werden die Kontaktdrähte des Touchscreens sichtbar.
Die Helligkeit des IPS-Displays ist hoch, allerdings auch der Schwarzwert: Schwarze Flächen leuchten noch 0,6 cd/m² hell. Schwarz wirkt dadurch auf dem Display eher dunkelgrau und durch die ungleichmäßige Ausleuchtung wirken die Flächen auch nicht sehr einheitlich. Dadurch ergibt sich ein Kontrastverhältnis von 768:1. Für diese Preisklasse ist das ganz ordentlich, Farben wirken allerdings eher gedämpft auf dem Display.

Genauere Einsichten in die Farbdarstellung liefert uns die Analyse mit dem Spektralfotometer und der Software CalMan. Bei den Graustufen zeigt sich hier ein deutlicher Grünstich gegenüber den Farbtönen im Referenzfarbraum sRGB. Helle Grautöne sind von den Farbabweichungen am stärksten betroffen. Bei den Farben werden vor allem Blautöne und Hellbraun unzureichend genau dargestellt, generell werden aber alle Farben zu grün auf dem Bildschirm ausgegeben. Die durchschnittliche Farbabweichung ist sowohl bei den Grautönen als auch bei den Farben die höchste im Vergleichsfeld.
Der Touchscreen ist sehr empfänglich für Fingerabdrücke, was zusammen mit der spiegelnden Oberfläche und den im Gegenlicht sichtbaren Kontaktdrähten den Bildschirminhalt in hellen Umgebungen stark überlagert. Die hohe Helligkeit hilft zwar, allerdings ist es anstrengend für die Augen. Im Vergleich mit anderen günstigen Tablets ist das HP Stream 7 zwar wegen der hohen Helligkeit etwas besser für den Einsatz im Freien gerüstet, aber keineswegs optimal.

Bei der Sichtbarkeit des Bildschirminhalts aus flachen Blickwinkeln gibt es dank des IPS-Displays nichts zu meckern – egal aus welchem Winkel man das Display betrachtet: Farbverschiebungen oder Kontrastverluste sind nicht zu erkennen.
Das SoC des HP Stream 7 stammt von Intel und heißt Atom Z3735G. Die vier Kerne takten mit 1,33 GHz. Mit der Wahl des SoCs ist HP durchaus in guter Gesellschaft, auch das Dell Venue 8 Pro und das Point of View Mobii WinTab nutzen dieses SoC, alle anderen Vergleichsgeräte das Atom Z3740, das etwas mehr Turbo-Takt und einen Speichercontroller für mehr Arbeitsspeicher bietet.

Bei der alltäglichen Arbeit mit Windows 8.1 erweist sich das Intel Atom Z3735G als schnell genug für die meisten Aufgaben, kleinere Wartezeiten und Lags lassen sich aber nicht ganz vermeiden. Prozessorleistung und Systemperformance zeigen sich in etwa auf einer Ebene mit dem Dell Venue 8 Pro, die Vergleichsgeräte mit Atom Z3740 sind circa 10% schneller, was aber auch am größeren Arbeitsspeicher liegt. Generell muss man aber sagen, dass man sich erstens aufgrund des 32-Bit-Betriebssystems und zweitens aufgrund des geringen Arbeitsspeichers nicht darauf verlassen kann, dass alle Anwendungen korrekt laufen, wie die Ausfälle bei vielen unserer Benchmarks zeigen.

Beim Internetsurfen zeigt sich das HP Stream 7 durchaus flott, allerdings sind bei aufwändigen Flash-Animationen oder HTML5-Videos ab und an Wartezeiten und Ruckler nicht zu vermeiden. Das ist bei Werbebannern ebenso zu beobachten, wie bei hochauslösenden YouTube-Videos.
In Sachen Grafikperformance ist das HP Stream 7 in etwa 20 % hinter Geräten mit Atom-Z3740-SoC. Die Grafikpower reicht wohl nicht für aktuelle Desktop-Spiele, wir klären das genauer im Abschnitt "Spiele". Für die Berechnung der alltäglichen Windows-Umgebung oder zur Videobeschleunigung ist die verbaute HD Graphics (Bay Trail) aber schnell genug.
Die 32 GByte eMMC-Speicher im Stream 7 arbeiten recht flott und können im Crystaldiskmark die Vergleichsgeräte übertreffen. Besonders bei der Schreibgeschwindigkeit ist das HP Stream 7 im Vorteil.
Abgesehen von den Games im Windows Store ist es natürlich möglich, auch klassische Windows-Games zu installieren. Das macht aber nur bei sehr alten Spielen wirklich Sinn, so konnten wir "World of Warcraft" in der niedrigsten Auflösung spielen, zumindest solange nicht allzuviel um uns herum los war. Aktuellere Games wie "Anno 2070", das immerhin auch schon drei Jahre alt ist, sind hingegen selbst in den minimalen Einstellungen unspielbar und machen ohne Maus und Tastatur auch nicht wirklich Spaß. Mit den Games aus dem Windows-Store, wie etwa "Jetpack Joyride", hingegen hatte das SoC keine Probleme.
Das SoC kann passiv gekühlt werden, darum kommt das HP Stream 7 ohne Lüfter aus und ist im Betrieb völlig lautlos. Gleichzeitig bleibt die Erwärmung sehr im Rahmen: Das Tablet erwärmt sich im Idle-Betrieb leicht spürbar auf maximal 32 Grad Celsius, unter voller Last können es maximal 42 Grad an der Rückseite werden. Das ist schon deutlicher spürbar, liegt aber deutlich unter den Werten der Vergleichsgeräte, die mit ihren größeren Gehäusen ja noch etwas mehr Platz für eine adäquate Kühllösung bieten würden. Die Temperaturentwicklung des HP Stream 7 ist also durchaus gering und mehr als angemessen.
Der Lautsprecher ist an der unteren Kante angebracht und muss seinen Dienst ohne zweites Gegenstück verrichten. Für ein Tablet dieser Größe ist der Lautsprecher in Ordnung, die maximale Lautstärke ist gut, allerdings wirkt der Klang stark mitten- und höhenbetont. Details lassen sich ausmachen, die Dynamik kann aber natürlich mit hochwertigen Lautsprechern nicht mithalten. Eine Software zur Klangverbesserung hätte dem kleinen Speaker vielleicht noch mehr entlockt, allerdings fehlt sie auf dem Stream 7.

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Insgesamt ist der Lautsprecher für das schnelle Reinhören in ein Musikstück oder die Wiedergabe eines YouTube-Videos geeignet, für längerfristigen Musikgenuss oder Filmton sollte man aber doch Kopfhörer oder ein Lautsprechersystem an die 3,5mm-Buchse anschließen.
Liegt es wirklich nur am kleineren Bildschirm? Beim Energieverbrauch jedenfalls kann das HP Stream 7 gegenüber den Vergleichsgeräten deutlich punkten: Maximal 1,4 Watt braucht es im Idle-Betrieb, das Dell Vernue 8 Pro verschlingt hier mehr als das Vierfache an Energie. Auch bei den anderen Vergleichsgeräten sind mindestens 2,3 Watt nötig.

Der absolute Maximalverbrauch liegt bei 6,4 Watt, auch damit liegt das HP Stream 7 deutlich unter seinen Konkurrenten. Ein kleines Manko gibt es aber dann doch: Während andere Tablets im ausgeschalteten Modus keine Energie benötigen, braucht das HP Stream 7 0,1 Watt, so dass sich auf lange Sicht auch beim ausgeschalteten Tablet der Akku leert.
Beim Energiemanagement hat HP also wirklich gute Arbeit geleistet und das schlägt sich auch in den Akkulaufzeiten nieder: Über 10 Stunden kann man mit dem Stream 7 im Internet surfen, bevor der Akku schlapp macht, knapp 9 Stunden HD-Video schauen ist ebenfalls möglich. Damit deklassiert das Stream 7 alle Vergleichsgeräte. Dass es bei der Laufzeit unter voller Last übertroffen wird, fällt da kaum mehr ins Gewicht, da dieses Szenario nicht wirklich praxisrelevant ist.
Sie haben ein kleines Budget und suchen das Windows-Tablet mit den besten Akkulaufzeiten für ihr Geld? Dann ist die Sache recht klar, das HP Stream 7 ist das richtige Gerät für Sie. Wenn allerdings noch andere Faktoren eine Rolle spielen, dann wird die Sache schwieriger: Die Kameras des Stream 7 beispielsweise werden kaum irgendwelchen Ansprüchen genügen, der Bildschirm ist zwar hell, aber bei der Farbdarstellung schlecht und wirkt durch die fingerabdrucksammelnde Oberfläche und die grobe Körnung nicht sehr hochwertig.

In Sachen Geschwindigkeit ist das HP Stream 7 zwar auf einem Level mit den Vergleichsgeräten, aber Stocken oder Wartezeiten im Betriebssystem lassen sich nicht ganz verhindern. Gut gefallen hat uns neben dem geringen Energieverbrauch die begrenzte Wärmeentwicklung und die griffige Rückseite, die sich sogar abnehmen lässt, allerdings ohne dass man den verklebten Akku wechseln könnte.

Bei günstigen Tablets sollte der Käufer also sehr genau darauf achten, was ihm wirklich wichtig ist und worauf er verzichten kann. Dass für den günstigen Preis Kompromisse gemacht werden müssen, sollte auch klar sein. Dennoch wird das HP Stream 7 durch sein handliches Format und den günstigen Preis anspruchslose Nutzer, die vielleicht nur ein günstiges Zweitgerät suchen, überzeugen.

Und letztlich bleibt dann die Frage, ob Windows 8.1 für so ein kleines Tablet wirklich geeignet ist. Sie lässt sich aus Ihren persönlichen Bedürfnissen heraus beantworten: Wenn Sie sich schon an die Bedienung am PC gewöhnt haben und ein Tablet suchen, dass Ihnen extrem viele Einstellungsmöglichkeiten und Gestaltungsmöglichkeiten am System lässt, dann ist Windows 8.1 erste Wahl. Wenn Sie noch keine Erfahrungen mit Windows 8.1 haben und ein Tablet möchten, das einfach zu bedienen ist, dann sollten Sie eher zu Android, iOS oder einem freien Betriebssystem greifen.

31/12/2014

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Beim aktuellen Workstation-Test dreht sich alles um AMDs FirePro M6100. Als neue Ausstattungsvariante wird diese erstmals in HPs mobilen Workstations eingesetzt und stellt eine willkommene Konfigurationsalternative dar. Wie gut sie sich im aktualisierten HP ZBook 17 G2 einfügt, haben wir ausführlich getestet.
HP hat seine ZBooks der 15- und 17-Zoll-Klasse seit einigen Wochen mit dem Zusatz „G2“ versehen und zeigt damit, dass sich im unveränderten Gehäuse zumindest bei der Innenausstattung einiges getan hat. Neben verschiedenen neuen Konfigurationsmöglichkeiten sind uns vor allem das QHD+-Display im HP ZBook 15 G2 sowie die beiden AMD FirePro M5100 und M6100 ins Auge gesprungen. Das HP ZBook 15 G2 hatten wir bereits im Test, nun folgt das größere HP ZBook 17 G2. Da sich beim Testmodell in den Bereichen Gehäuse, Schnittstellenanordnung, Eingabegeräte und Display (LGD02FC) augenscheinlich keine Veränderungen ergeben haben, beschränken wir uns hier vornehmlich auf die Grafikleistung und den damit verbundenen Auswirkungen. Zu den weiteren Kapiteln kann man die unveränderten Eindrücke aus dem Vorjahrestest des HP ZBook 17 übernehmen.

Unser Testsample verfügt über Intels Core i7-4710MQ, 8 GB RAM, eine 750-GB-Festplatte, besagte AMD FirePro M6100 Grafik und das farbstarke DreamColor Display. Der Basispreis für die Testkonfiguration liegt bei etwa 2.350 Euro, wobei da noch mal etwa 880 Euro für das DreamColor Panel hinzukommen.

Neben aktualisierten Prozessoren und Grafikchips haben sich wie beim ZBook 15 G2 noch einige weitere Kleinigkeiten verändert. Anstatt Thunderbolt (10 GBit/s) kommt nun Thunderbolt 2 (20 GBit/s) zum Einsatz, M.2-SSDs (PCIe) können verbaut werden und DisplayPort wird in der Version 1.2 (4k-Displays) integriert.
Bereits an der verfügbaren Leistungsausstattung des HP ZBook 17 G2 erkennt man, dass sich 17-Zoll-Notebooks aufgrund des größeren Gehäusevolumens und der meist leistungsstärkeren Kühlkomponenten für deutlich rechenhungrigere Aufgaben eignen als die kleineren 15-Zöller. Als Top-Ausstattung findet man daher keine Geringeren als Intels Core i7-4940MX und Nvidias Quadro K5100M in der Ausstattungsliste. Alleine diese beiden Komponenten sind bereits mit einer Thermal Design Power von 157 Watt ausgewiesen. Mit einer deutlich geringeren Kühlleistung verspricht hingegen unsere Testzusammenstellung auszukommen. Intels Core i7-4710MQ und AMDs FirePro M6100 sollen zusammen eine TDP von etwa 120 Watt erreichen.

Ansonsten hat man die Wahl zwischen insgesamt 6 CPUs, 6 GPUs, bis zu 32 GB RAM (nur bei Quad-Cores) und verschiedensten Massenspeicheroptionen.
Intels Vierkerner Core i7-4710MQ findet sich in einer Vielzahl von Notebooks wieder und verdankt seine hohe Präsenz einer guten Kombination aus Leistungsfähigkeit und Preisgestaltung. In HPs Online-Konfigurator muss man für den Vierkerner sogar 71 Euro weniger veranschlagen als für die Dual-Core-Alternative Intel Core i5-4340M, die man eigentlich als Einstiegslösung klassifizieren würde. Für den 2-Kerner Intel Core i7-4610M hingegen sind sogar 235 Euro mehr einzurechnen. Dennoch kann die bewusste Wahl eines Zweikerners durchaus Sinn machen, vor allem dann, wenn man viele Programme nutzt, die nicht multicore-optimiert sind. Dann zahlt sich die maximale Taktfrequenz aus, die mit 3,6 und 3,7 GHz etwas oberhalb der Intel Core i7-4710MQ mit maximal 3,5 GHz liegen. Dafür kann sich der Vierkerner vor allem bei Multicore-Anwendungen so richtig austoben. Dank Hyperthreading werden gleich acht anstatt vier Threads gleichzeitig abgearbeitet, die in unseren Tests auch zu einem Performance-Gewinn von etwa 100 % gegenüber vergleichbaren Dual-Core-CPUs führen.

Akku HP EliteBook 8440p ,

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Die Benchmark-Ergebnisse des Prozessors bewegen sich insgesamt in den üblichen Rahmen und bestätigen dieses Modell als gelungenen Leistungs-Allrounder. Beim Cinebench R15 64 bit erzielt der Vierkerner zum Beispiel 657 Punkte beim Multi-Thread-Test und 135 Punkte beim Single-Thread-Test.

Unter anhaltender Volllast haben wir beim großen HP ZBook 17 G2 eine deutlich geringere Taktreduzierung festgestellt als beim HP ZBook 15 G2. Bei gleichzeitiger Auslastung durch Furmark und Prime95 zeigt HWinfo eine kaum schwankende Taktung bei 3 GHz anstatt 2,6 GHz. Dieser Wert bleibt auch nach über 2 Stunden Dauerlast konstant. Die Kühlleistung des 17-Zöllers wirkt sich hier sehr positiv aus.

Im Akkubetrieb muss man generell mit einer reduzierten Prozessorleistung von etwa 20 bis 25 % rechnen. Beim Cinebench R11.5 (64 bit, Multithread) haben wir beispielsweise nur 5,44 Punkte anstatt 7,11 Punkte ermittelt. Kommt zusätzlich zur CPU-Beanspruchung auch noch Grafiklast hinzu, so erfolgt eine weitere Geschwindigkeitsreduzierung des Prozessors auf etwa 1 GHz.
Die mäßige Systemleistung unseres Testgeräts ist wie schon beim HP ZBook 15 G2 der günstigeren Einstiegskonfiguration geschuldet. Diese bringt serienmäßig lediglich eine konventionelle Festplatte mit all ihren Vor- und Nachteilen mit sich. Den langsamen Zugriffszeiten und trägen Transferraten kann man aber bei der Modellauswahl, der Konfiguration im Online-Konfigurator oder spätestens im Nachgang durch eine Aufrüstung in Eigenregie entgegenwirken. Mittel der Wahl wäre hier ein schnelles Solid State Drive, das sowohl als M.2 Laufwerk (PCIe) als auch im 2,5-Zoll-Format (dann als 2. Laufwerk im freien Schacht, im Austausch mit dem optischen Laufwerk oder der primären Festplatte) verbaut werden kann. Ansonsten ist das Testgerät schon recht praxisgerecht ausgestattet und sollte viele Aufgaben gut bewältigen können. Beim System-Benchmark PC Mark 7 erzielt unser HP ZBook 17 G2 3.356 Punkte (PC Mark 7) und beim Work-Test des PC Mark 8 kommen 4.595 Punkte zustande.
Wie bereits bei der System Performance angesprochen, stellt das konventionelle Festplatten-Laufwerk die Leistungsbremse des Testsystems dar. Die 750 GB fassende Hitachi Festplatte arbeitet mit 7.200 U/min und erreicht Transferraten von maximal 113 MB/s. Die Zugriffszeiten betragen zudem über 15 ms. Argumente für den Einbau eines solchen Massenspeichers findet man nur noch im günstigen Anschaffungspreis und dem vergleichsweise hohen Speicherplatz.

Wer bei beiden Punkten Abstriche machen kann, findet mit einem Solid State Drive eine geschwindigkeitstechnisch deutlich besser aufgestellte Alternative. Dieses kann man im Austausch gegen die vorhandene Festplatte, im zweiten freien Festplattenschacht oder als Ergänzung im M.2 Format (PCIe, Z-Turbo Drive) einsetzen. Wer bereit ist, seinen DVD-Brenner zu opfern, kann diesen noch durch ein Wechselschachtmodul mit implantiertem 2,5-Zoll-Laufwerk ersetzen. Insgesamt besteht also die Möglichkeit, bis zu 4 Massenspeicherlaufwerke zu kombinieren. Laut Datenblatt kann man beim HP ZBook 17 G2 zudem verschiedene RAID-Systeme (RAID 0, RAID 1, RAID 5) einrichten. Dazu muss man im BIOS entsprechende Einstellungen vornehmen und in der Regel das System neu installieren. Diese vielfältigen Individualisierungsoptionen im Bereich der Massenspeicher sind einer der speziellen Vorteile großer 17-Zoll-Workstations.
In der überarbeiteten ZBook Reihe der G2 Serie verbaut HP nun auch professionelle Grafiklösungen aus dem Hause AMD. Beim ZBook 17 G2 kommt AMDs Topmodell FirePro M6100 zum Einsatz, das quasi als preislicher Ersatz für die nun nicht mehr erhältliche Nvidia Quadro K610M zu sehen ist. Mit knapp 3 Euro Preisvorteil rangiert sie in HPs Produktkonfigurator noch unter der Nvidia Quadro K1100M. Grundsätzlich würde zusätzlich zur dedizierten Grafiklösung auch die in der CPU integrierte Intel HD Graphics 4600 zur Verfügung stehen. Da diese aber das verbaute DreamColor Display nicht ansteuern kann, ist sie bei unserem Testmodell deaktiviert.

Die Hardware der AMD FirePro M6100 basiert wahrscheinlich auf einem teilweise deaktivierten Bonaire Grafikchip der Desktop Radeon HD 7790. Das bestätigt auch der von uns gemessene relativ hohe Mehrverbrauch im Leerlauf. Ein echtes vergleichbares Modell aus dem mobilen Consumer-Bereich haben wir nicht ausmachen können. Die AMD FirePro M6100 verfügt über 2 GB GDDR5 Grafikspeicher, einen 128 bit breiten Speicherbus, 896 Shader-Einheiten und taktet mit bis zu 1.100 MHz. Durch ein spezielles Bios und optimierte Treiber wird diese professionelle Lösung mit besonderen Fertigkeiten ausgestattet. Insbesondere bei OpenGL optimierten Anwendungen soll die AMD FirePro M6100 punkten und der teils deutlich teureren Konkurrenz Paroli bieten. Theoretisch kann die AMD FirePro M6100 bis zu insgesamt fünf Displays ansteuern. AMD nennt diese Technologie "Eyefinity". Dadurch wird dem Anwender eine besonders große Arbeitsfläche zur Verfügung gestellt und erhöht in vielen Arbeitsbereichen die Produktivität. Das funktioniert allerdings in der Praxis direkt am HP ZBook 17 G2 mangels Schnittstellen nicht vollständig (maximal 3), sondern erfordert eine entsprechende Docking-Lösung. Getestet haben wir dieses Feature nicht.

Wer es bevorzugt, lediglich ein Display zu nutzen, erhält dank integriertem DisplayPort 1.2 die Möglichkeit, Bildschirme mit einer maximalen Auflösung von bis zu 4.096 x 2.160 Bildpunkten zu betreiben. Diese Alternative bietet auch eine recht große Arbeitsfläche, verringert aber das Geräte- und Kabelaufkommen am Arbeitsplatz merklich.

Bei den Benchmarks SPECviewperf.11 und 12 werden die Grafikchips im Zusammenspiel mit verschiedenen professionellen Anwendungen getestet. Die SPEC-Tests haben zum Ziel, möglichst praxisnah zu testen, und verwenden unterschiedlich anspruchsvolle Viewsets (3D-Konstruktionsmodelle), die alleine schon mehrere hundert MB Datenvolumen aufbringen. Drahtgittermodelle, schattierte Objekte oder besonders detaillierte Objekte mit zig Millionen Dreieckspunkten kommen hier unter anderem zum Einsatz. Die bisher bis zum SPECviewperf.11 ausschließlich OpenGL nutzenden Tests werden beim SPECviewperf.12 erstmalig durch einen DirectX Test (Showcase) ergänzt. Da es im professionellen Bereich insbesondere auf eine hohe Geometrieleistung, eine hohe Stabilität, eine geringe Fehlerrate und hohe Zuverlässigkeit ankommt, verfügen professionelle Grafikchips über ein eigenes BIOS und spezielle Treiber. Diese gehen bei der Berechnung mitunter andere „Wege“ als ihre Geforce- und Radeon-Pendants und können vor allem spezielle OpenGL Befehle umsetzen, die den Consumer-Varianten verwehrt bleiben. Typische Anwendungen, die von diesen Optimierungen profitieren, bildet der SPECviewperf.12 beispielhaft ab. Es kommen die Bereiche CAD, 3D-Design, 3D-Visualisierung, Öl-und Gasexploration und ein medizinisches MRT zum Einsatz. Wie gehabt bildet dieser Benchmark nur einen Anhalt für eine mögliche Leistungsfähigkeit in bestimmten Szenarien. Die konkret verwendete Software, die jeweilige Programmversion, die installierten Treiber und viele Einflüsse mehr können die tatsächlich erzielbare Leistungsfähigkeit nicht unerheblich beeinflussen.

Akku Dell Studio 1747 ,

Akku Dell Studio 1749 ,

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Die Testergebnisse von AMDs Topmodell überzeugen auf ganzer Linie. In nahezu allen Testsequenzen kann sie die preislich höher positionierte Nvidia Quadro K3100M teils deutlich schlagen. Lediglich bei Pro/Engineer und TCVIS (SPECviewperf 11) sowie dem Energiesektortest (SPECviewperf 12) kann die Quadro punkten. Abermals ungewöhnlich stark zeigt sich eine konventionelle Nvidia GTX 970M, die wir im Bereich der SPECviewperf Tests nochmal nachgeprüft haben. Vor allem beim SPECviewperf 12 setzt sie sich entweder an die Spitze des Testfelds oder kann zumindest auf ähnlichem Niveau gut mithalten. Lediglich bei Siemens NX kommt sie auf keinen grünen Zweig. Keine Aussage treffen diese Tests über die zu erwartende Zuverlässigkeit und Stabilität im angedachten praktischen Produktiveinsatz. Hier sollte dem Versprechen der Hersteller nach eine professionelle Quadro oder FirePro letztlich die bessere Alternative sein.
Weitere Einsatzmöglichkeiten für einen Grafikchip findet man bei GPGPU-Aufgaben. Hierbei werden Rechenaufgaben unter Nutzung spezieller Schnittstellen wie OpenCL, APP, CUDA oder Intel Quick Sync Video auf die Grafikeinheit ausgelagert. Der offene OpenCL Standard scheint sich hier langsam durchzusetzen und kann von allen aktuellen Chips genutzt werden. Die OpenCL Performance testen wir in den Bereichen Bildbearbeitung, Kryptografie, Finanzmathematik und Raytracing (Licht-Schatten-Berechnung). Die bei der AMD FirePro M5100 noch vergleichsweise schwache Kryptografieleistung kann die FirePro M6100 ausgleichen und merzt damit die einzige Performance-Schwäche in diesem Testfeld aus. AMDs Lösung setzt sich weit abgesetzt an die Spitze des Testfelds und kann vor allem die direkte Nvidia Konkurrenz deutlich übertrumpfen.

Brauchbar, aber nicht überragend fällt hingegen die Videokonvertierung per AMDs hauseigener APP-Schnittstelle (Gegenstück zu Nvidias CUDA) aus. Zwar kann man auch hier von einer deutlichen Entlastung der CPU profitieren, im direkten Vergleich stellt Intels Quick Sync Video allerdings immer noch das Maß der Dinge dar.
Neben der auf professionelle Aufgaben hin optimierten Grafikleistung muss man im konventionellen DirectX-Bereich gemessen an der zum Einsatz kommenden Grafik-Hardware keine Leistungseinbußen hinnehmen. Bei den 3D Marks und Heaven 3.0 werden durchweg gute Ergebnisse erzielt. Mit 4.010 Punkten (GPU) beim 3D Mark Firestrike und 56,2 fps beim Heaven 3.0 (DX11) ordnet sich die Grafikleistung in etwa auf dem Niveau einer Nvidia Geforce GTX 860M oder Nvidia Quadro K4100M ein.

Unter Dauerlast haben wir bei der Grafikleistung auch nach über zwei Stunden Furmark + Prime95 keine Anzeichen für eine Taktreduzierung festgestellt. Das System arbeitet auch hier sehr performant und wird dem Anspruch an eine mobile Workstation mehr als gerecht.