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22/04/2015

Akku Acer Aspire 5741G Kaufen

Satte 2.000 Euro verlangt Toshiba für die Top-Konfiguration seines neuen Business-Convertibles – dafür erhält der Anwender ein umfassend ausgestattetes Arbeitsgerät mit enormer Akkulaufzeit. Dank entspiegeltem Touchscreen empfiehlt sich das Portege Z20t auch für den Außeneinsatz.
Warum zwischen Notebook und Tablet entscheiden, wenn man auch beides haben kann? Die Flexibilität, die ein Convertible oder 2-in-1-Notebook bietet, wird nicht nur von Studenten hoch geschätzt – auch in Unternehmen findet die vielseitige Geräteklasse wachsenden Anklang.

Genau wie andere Hersteller ist auch Toshiba gleich mehrfach im Segment der Business-Convertibles vertreten. Das jüngste Mitglied im Produkt-Portfolio hört auf die Bezeichnung Portege Z20t und tritt in Konkurrenz zum Lenovo ThinkPad Helix 2, Microsoft Surface Pro 3 sowie Dell Venue 11 Pro. Mit seinem 12,5-Zoll-Display fällt das Portege allerdings etwas größer als die genannten Kontrahenten aus.

Für ausreichend Leistung sorgen bei unserem rund 2.000 Euro teuren Testgerät ein passiv gekühlter Intel Core M-5Y71 samt 8 GB RAM sowie 256 GB SSD-Speicher. Weiterhin im Kaufpreis inbegriffen sind ein UMTS/LTE-Modem, ein Tastatur-Dock samt Zusatzakku sowie gleich zwei Eingabestifte (Digitizer). Als Schnäppchen dürfte das Z20t trotz dieser umfangreichen Ausstattung jedoch nicht durchgehen.
Prinzipbedingt versteckt sich die gesamte Hardware des Portege nicht in der Basiseinheit, sondern direkt hinter dem Display. Ein kleiner Riegel löst bei Bedarf die Verbindung zwischen Dock (763 Gramm) und Tablet (730 Gramm, 8,8 Millimeter Dicke), beim Aufstecken rastet die Mechanik automatisch ein. Obwohl die Konstruktion prinzipiell sehr massiv und solide wirkt, wackelt die Anzeige in ihrer Halterung etwas lose hin und her – an der Displayoberseite messen wir rund eineinhalb Zentimeter Spiel. Ein ärgerlicher, wenngleich in dieser Geräteklasse recht häufig anzutreffender Makel, der leider die Arbeit der angenehm präzisen Scharniere konterkariert.

Das Tablet selbst wird unter anderem aus einer Magnesiumlegierung gefertigt und soll dadurch Stürze aus bis zu 76 Zentimetern Höhe schadlos überstehen. Auch wenn wir dieses Versprechen nicht praktisch überprüft haben, können wir dem Chassis eine ordentliche Stabilität attestieren; ganz so verwindungssteif wie ein Surface Pro 3 wirkt das Z20t allerdings nicht. Die Bildfläche wird von gehärtetem IOX-Glas geschützt und verfügt über eine Anti-Glare- sowie Anti-Fingerprint-Beschichtung.

Auch das Tastatur-Dock muss sich keineswegs verstecken und fällt sogar noch etwas stabiler als die Displayeinheit aus. Verarbeitungsmängel haben wir bei beiden Komponenten vergeblich gesucht: Kleine Spaltmaße und sauber angepasste Materialübergänge zeugen von einer sorgfältigen Qualitätskontrolle, was man in diesem Preisbereich aber auch erwarten darf. ,
Direkt am Tablet hat Toshiba einen Micro-USB-2.0- sowie einen Micro-HDMI-Anschluss untergebracht, sodass sich auch ohne Dock ein Beamer oder sonstige Peripherie anbinden lassen. Weiterhin stehen ein MicroSD-Kartenleser sowie die obligatorische Headset-Buchse bereit. Darüber hinaus hätten wir uns lediglich noch einen Full-Size-USB-Port sowie einen (Mini-)DisplayPort-Ausgang gewünscht, um zumindest in einigen Situationen auf nervige Adapter verzichten zu können.

Angedockt wird das Schnittstellenangebot um 2x USB-3.0, Gbit-LAN, HDMI und einen analogen VGA-Ausgang erweitert. Sämtliche Anschlüsse befinden sich dabei im hinteren Bereich der beiden Seitenflanken, wo Kabel und USB-Geräte den Anwender nur wenig stören.
Sowohl Gbit-LAN- (I218-LM) als auch Funkadapter (Wireless-AC 7265) stammen von Intel und zählen zur Oberklasse aktueller Netzwerkhardware. So beherrscht das Wireless-AC 7265 neben Bluetooth 4.0 auch sämtliche aktuelle WLAN-Standards im 2,4- und 5-GHz-Band (802.11a/b/g/n/ac). Mittels 2x2-Dual-Stream-Technik erreicht die Bruttoübertragungsrate theoretisch bis zu 866 Mbit/s; wir kamen bei optimalen Empfangsbedingungen und einem Router vom Typ TP-Link Archer C7 auf immerhin knapp 300 Mbit/s netto. Reichweite und Verbindungsstabilität hinterließen im Test einen ebenfalls soliden Eindruck. Akku Acer AL10B31

Damit auch unterwegs stets ein schneller Internetzugang bereitsteht, integriert das Portege zusätzlich ein WWAN-Modul mit 3G- und 4G-Support (Sierra Wireless EM7305). Nach dem Einsetzen einer passenden SIM-Karte sind so in entsprechend ausgebauten LTE-Netzen Up-/Download-Geschwindigkeiten von maximal 50/100 Mbit/s möglich.

Obwohl die vorderseitige Webcam mit 2,0 Megapixeln etwas höher als bei den meisten anderen Notebooks auflöst, enttäuscht die Bildqualität auf ganzer Linie: Verwaschene Farben, starkes Rauschen und bescheidene Detailwiedergabe qualifizieren den Sensor allenfalls für Skype & Co. Etwas besser schneidet die rückwärtige 5,0-Megapixel-Kamera mit Autofokus ab, ohne jedoch mit einem preiswerten Smartphone konkurrieren zu können. Während man darüber noch hinwegsehen könnte – ein Business-Tablet soll schließlich keine Urlaubsfotos schießen –, sind die undeutlichen Sprachaufnahmen des zugehörigen Mikrofons ein echtes Ärgernis; Webkonferenzen ohne Headset sollte man darum besser vermeiden.
Mit verschiedene Sicherheits- und Management-Features wie Kensington Lock, TPM sowie Intel-vPro- und -AMT-Support erfüllt das Z20t die wichtigsten Anforderungen für den Einsatz im Unternehmensbereich. Schade nur, dass auf einen Fingerabdruckscanner verzichtet wurde – Lenovo hat diesen beim Helix 2 ganz einfach auf die Rückseite des Tablets verlagert.
Im Lieferumfang des Gerätes entdecken wir neben einigen Broschüren noch ein kompaktes 45-Watt-Netzteil, einen im Tablet integrierten Digitizer sowie einen deutlich größeren Wacom-Stift. Beide werden wir später noch genauer vorstellen.

Das vorinstallierte Softwarepaket beschränkt sich nicht nur auf einige nützliche System-Tools und Programme wie Evernote, sondern schließt leider auch einige Werbe-Links/-Apps auf dem Desktop mit ein. Diese lassen sich zwar mit wenigen Klicks entfernen, erscheinen uns bei einem Profi-Gerät aber dennoch fehl am Platz. Als Virenscanner dient eine 30-Tage-Testversion von McAfee LiveSafe.

Mangels sichtbarer Schrauben ist ein Öffnen des Gehäuses nicht ohne Weiteres möglich. Ohnehin besteht dafür kaum ein Anlass – zu reinigende Lüfter gibt es im Inneren ebensowenig wie freie Erweiterungssteckplätze.

Ungeachtet des stattlichen Grundpreises gilt die Herstellergarantie nur in den ersten 12 Monaten ab Kauf (Reliabiltity Guarantee) – wer auch darüber hinaus abgesichert sein will, sollte zu einem der optional angebotenen Erweiterungspakete greifen. Ein Upgrade auf 3 Jahre Vor-Ort-Service ist bereits ab knapp 100 Euro erhältlich.
Erfreulicherweise hat Toshiba dem Z20t eine absolut vollwertige Tastatur mit Spritzwasserschutz und Hintergrundbeleuchtung spendiert, die sich weder bezüglich Layout noch Buchstabengröße (15 x 15 Millimeter) nennenswert von einem herkömmlichen Subnotebook unterscheidet. Einzig die diversen Funktionstasten sind dem Hersteller ein wenig zu klein geraten, was beim Schreiben jedoch nur selten stört.

In der Praxis können wir dem Keyboard ein insgesamt gutes Zeugnis ausstellen, wenngleich sich das Anschlagverhalten beispielsweise deutlich von einem ThinkPad Helix 2 unterscheidet. Während sich der Druckpunkt bei Lenovo mechanisch-massiv anfühlt und auf einen überaus langen Federweg folgt, tippt es sich auf dem Portege deutlich sanfter, kurzhubiger und auch leiser. Welcher Ansatz einem besser gefällt, bleibt Geschmackssache – hohe Schreibgeschwindigkeiten lassen sich mit beiden Keyboards erzielen.

Mit rund 10 x 5,2 Zentimetern bietet das von Alps stammende Touchpad ausreichende Abmessungen, um den Finger beim Navigieren nicht allzu oft neu ansetzen zu müssen. Die glatte, aber dennoch angenehm griffige Oberflächenstruktur vermittelt dem Anwender dabei ein detailliertes Feedback und ermöglicht so eine schnelle und präzise Maussteuerung. Praktisch: Ein zweifaches Tippen in der oberen rechten Ecke lässt das Convertible in den Energiesparmodus wechseln, ein Doppelklick links oben (de-)aktiviert das Touchpad. Apropos Touchpad: Eigentlich müsste man das Eingabegerät als sogenanntes Clickpad bezeichnen, da die knackig auslösenden Maustasten direkt in die Eingabefläche integriert wurden. Wer lieber auf den ebenfalls tadellos arbeitenden Trackpoint zurückgreift, darf sich dagegen über zwei dedizierte Tasten freuen.

Auch wenn das Portege wie jedes Tablet problemlos mit dem Finger bedient werden kann, empfiehlt sich diese Eingabemethode nur zum Surfen oder für die Touch-optimierte Kachel-Oberfläche von Windows 8.1. Kleine Symbole und die Schaltfläche in klassischen Windows-Anwendungen trifft man so allerdings schwer, handschriftliche Eingaben sind ebenfalls nur umständlich möglich.

Die Lösung für dieses Problem stellt ein Eingabestift dar, wie ihn Toshiba in diesem Fall gleich zweifach beilegt. Zum einen steckt im Tablet ein kleiner, drucksensitiver Digitizer, der bis in die Randbereiche mit einer Genauigkeit von etwa 1 - 2 Millimetern arbeitet. Zusätzlich liegt dem Z20t noch ein zweiter, deutlich größerer und subjektiv etwas genauerer Eingabestift von Wacom bei. Beide Digitizer gleiten ruckfrei und leichtgängig, aber nicht ganz geräuschlos über die entspiegelte Bildoberfläche. Akku Acer Aspire 5542G ,
Aus der Displayauflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln bei einer Bilddiagonale von 12,5 Zoll errechnet sich eine Pixeldichte von 176 ppi, etwas weniger als beim Surface Pro 3 (2.160 x 1.440 Pixel @ 12", 216 ppi) oder ThinkPad Helix 2 (1.920 x 1.080 Pixel @ 11,6", 190 ppi). Einen wirklichen Nachteil für das Portege sehen wir darin aber nicht – gestochen scharf erscheint die Darstellung jedenfalls allemal, zudem führen noch höhere Auflösungen oftmals zu Skalierungsproblemen in älterer Software und treiben die Leistungsaufnahme nach oben.

Auch in puncto Helligkeit muss sich das Z20t der Konkurrenz knapp geschlagen geben. Bei deaktiviertem Umgebungslichtsensor messen wir eine durchschnittliche Leuchtdichte von 301 cd/m², die sich leider nicht ganz gleichmäßig über das gesamte Display verteilt. Am unteren Rand ist die Darstellung bis zu 80 cd/m² dunkler als in der Bildmitte, was jedoch nur bei großen einfarbigen Flächen auffällt. Bei reduzierter Helligkeit arbeitet das Backlight im PWM-Betrieb und kann deshalb minimal flimmern; ebenso wie die verbesserungswürdige Ausleuchtung dürfte dies in der Praxis aber nur von den allerwenigsten Anwendern als störend wahrgenommen werden.

Technisch basiert die vorliegende Anzeige auf einem hochwertigen IPS-Panel, welches für satte Schwarzwerte (0,39 cd/m²) und ein dementsprechend hohes Kontrastverhältnis (870:1) sorgt. Dass das Bild subjektiv dennoch nicht ganz so brillant wie beispielsweise bei einem Surface Pro 3 wirkt, liegt an der matten Displayoberfläche, die dafür andere Vorteile mit sich bringt – doch dazu in Kürze mehr.

Blicken wir zuvor noch auf die Farb- und Graustufenwiedergabe, die dem Portege ab Werk nur mäßig gut gelingt. Delta-E-Werte zwischen 9 und 10 sind für ein Profigerät eher enttäuschend, sodass sich eine nachträgliche Kalibrierung empfiehlt. Insbesondere Graustufen werden anschließend nahezu perfekt abgebildet, lediglich einige Blautöne schießen weiterhin weit an der Referenz vorbei. Vermutlich verhindert hier der stark eingeschränkte Farbraum weitere Verbesserungen.
Wie bereits mehrfach erwähnt, setzt Toshiba beim Portege auf ein mattes Display, wohingegen sämtliche Konkurrenten mit einer Tablet-typischen Glare-Type-Oberfläche daherkommen. Die aufgeklebte Entspiegelungsfolie leistet speziell im Außeneinsatz gute Dienste und eliminiert störende Reflexion fast vollständig. Selbst an sonnigen Tagen bleibt der Bildinhalt problemlos ablesbar – das schafft derzeit kein anderes Modell dieser Preis- und Geräteklasse.
Abgesehen von einem leichten Kontrastverlust bei extrem schräger Betrachtung erweist sich das IPS-Panel unseres Probanden als ausgesprochen blickwinkelstabil. Technisch minderwertige TN-Displays, die vor allem auf vertikale Bewegungen häufig mit sichtbaren Farbverschiebungen reagieren, sind bei Tablets allerdings ohnehin nur noch im absoluten Low-Cost-Segment anzutreffen.
Der Intel Core M-5Y71 repräsentiert das derzeitige Topmodell der besonders sparsamen Core-M-Familie. Mit seiner TDP von nur 4,5 Watt liegt der Dual-Core-Chip weit unter herkömmlichen ULV-CPUs, die mit zumeist 15 Watt spezifiziert werden. Dennoch erreicht der Prozessor beachtliche 1,2 bis 2,9 GHz (Turbo Boost) und unterstützt Hyper-Threading zur parallelen Bearbeitung von bis zu vier Threads. Auch eine Grafikeinheit namens HD Graphics 5300 sowie ein Dual-Channel-Speichercontroller – in diesem Fall bestückt mit 8 GB LPDDR3-1600 – sind mit an Bord.

Wer sich mit 4 GB RAM und einem marginal langsameren Core M-5Y51 (1,1 - 2,6 GHz) zufrieden gibt, kann beim Kaufpreis etwa 200 Euro sparen und zum ansonsten identischen Schwestermodell Portege Z20t-B-103 greifen.
Nur 4,5 Watt Leistungsaufnahme bei einer (Turbo-)Taktrate von fast 3 Ghz – wie kann das funktionieren? Die simple Antwort lautet: gar nicht. Zwar erreicht der Core M-5Y71 durchaus die beworbene Maximalfrequenz, allerdings nur bei kurzen Lastspitzen und deutlicher TDP-Überschreitung. So startet der Prozessor mit vollen 2,9 GHz (8,3 Watt) in den Single-Thread-Test des Cinebench R15, fällt jedoch nach wenigen Sekunden auf 2,3 GHz (6 Watt) zurück. Ein ähnliches Verhalten lässt sich bei Multi-Threading beobachten, wo der Takt von anfänglichen 2,6 GHz (12,5 Watt) auf 1,8 GHz (6 Watt) absinkt. Wie man an diesen Werten unschwer erkennen kann, scheint Toshiba die TDP von 4,5 auf 6 Watt angehoben zu haben – eine einfache, aber effektive Maßnahme zur Leistungssteigerung, die auch von anderen Herstellern genutzt wird.

Die zumindest temporär sehr hohen Taktraten sorgen für ein ausgesprochen flottes Ansprechverhalten und gute Ergebnisse in kurzen Benchmarks. Je länger die Belastung jedoch anhält, desto größer wird der Rückstand auf "normale" 15-Watt-Modelle. Erschwerend kommt hinzu, dass sich das Portege nach etwa 10 Minuten Volllast so stark erwärmt, dass die Leistungsaufnahme schrittweise weiter bis auf etwa 5 Watt reduziert werden muss.

Im Akkubetrieb wird der Verbrauch generell auf 4,5 Watt gedrosselt und überschreitet diesen Wert auch kurzzeitig nicht. Dadurch gehen die Taktraten auf etwa 2,0 GHz (Single-Threading) respektive 1,5 GHz (Multi-Threading) zurück, was entsprechende Auswirkungen auf die Performance nach sich zieht.
Als Massenspeicher dient eine 256 GB große M.2-SSD vom Typ Toshiba HG6, die auf einem herstellereigenen Controller sowie MLC-NAND-Flash in 19-Nanometer-Fertigung basiert. Unsere Benchmarks mit AS SSD und CrystalDiskMark bescheinigen dem Laufwerk eine hervorragende Performance sowohl bei sequentiellen Transfers als auch in 4K-Messungen – signifikant bessere Ergebnisse erzielen lediglich einige wenige (derzeit noch sehr selten anzutreffende) PCIe-SSDs. Im Alltag sind die Leistungsunterschiede zwischen modernen SSDs allerdings ohnehin kaum spürbar, sodass bei einem Business-Gerät eher Verbrauch (0,065 - 2,5 Watt) und Ausfallsicherheit (MTTF: 1.500.000 Stunden) im Vordergrund stehen. Akku Acer Aspire 5741G ,
Mit seinem zwar nicht dauerhaft stabilen, kurzzeitig aber sehr mächtigen Turbo Boost fängt der Core M einzelne Lastspitzen erstaunlich souverän ab. Da alltägliche Aufgaben wie das Laden einer Webseite, Programmstarts oder Installationen den Prozessor meist nur für wenige Sekunden auslasten, erweist sich die TDP- beziehungsweise Temperatur-Abregelung als kaum hinderlich; schon kurze Leerlaufphasen genügen, um den Turbo anschließend wieder voll ausnutzen zu können. In Kombination mit der reaktionsschnellen SSD ergibt sich so ein überaus performantes Arbeitsgerät – vorausgesetzt, man plant nicht den Einsatz anspruchsvoller Rendering- oder Simulationssoftware. Hier wäre ein Modell mit 15-Watt-CPU wie das Surface Pro 3 klar im Vorteil.
Hinter der HD Graphics 5300 verbirgt sich prinzipiell die gleiche Grafikeinheit, die auch als HD Graphics 5500 in verschiedenen ULV-Modellen zu finden ist. Beide stellen die mittlere, auch "GT2" genannte Ausbaustufe der Broadwell-GPU dar und integrieren je 24 Execution Units (EUs). Mit 300 - 900 MHz taktet die HD 5300 auf dem Papier nur unwesentlich niedriger als die meisten HD-5500-Ableger, real fällt die Differenz aufgrund des TDP-Unterschiedes jedoch spürbar größer aus.

Als Resultat dessen unterliegt die HD 5300 nicht nur der HD 5500 (hier vertreten durch das ThinkPad T450s), sondern muss sich auch der älteren HD 4400 geschlagen geben. Aufwändige 3D-Programme wird das Portege demzufolge nicht bewältigen, für Multimedia-Zwecke – einschließlich der Wiedergabe von 4K-Videos im H.265-Codec – ist die GPU aber vollkommen ausreichend.
Ungeachtet der bescheidenen Leistungsreserven kann man mit einem Core-M-System durchaus das ein oder andere Spiel wagen, zumindest wenn man sich mit älteren Titeln und niedrigen Grafikeinstellungen zufrieden gibt. Dabei gilt es allerdings zu beachten, dass typische Benchmarks nur wenige Minuten dauern; bei längerer Spielzeit heizt sich das Gerät wie zuvor beschrieben aber so stark auf, dass CPU und GPU immer weiter gedrosselt werden. Erzielt das Portege im ersten Durchlauf des Tomb-Raider-Benches noch 40,3 fps (1.024 x 768, minimale Details), sind es im darauffolgenden Run nur noch 37,3 fps. Nach 10 Wiederholungen hat sich die Framerate schließlich bei stabilen 33 fps eingependelt – ein Leistungsverlust von fast 20 Prozent.
Mangels Lüfter, mechanischer Festplatte oder sonstigen Störgeräuschen arbeitet das Z20t zu jeder Zeit absolut geräuschlos.

Die Nachteile der passiven Kühlung zeigen sich beim Blick auf die Temperaturentwicklung. Schon im normalen Alltagsbetrieb wird die Rückseite des Gerätes spürbar warm, unter Last klettern die Werte dann stellenweise über die 40-Grad-Marke. Ungünstigerweise liegt der entscheidende Hotspot genau dort, wo der Anwender das Gerät mit der rechten Hand hält – auch wenn der Prozessor im Tablet-Betrieb etwas niedriger taktet (und damit die Erwärmung begrenzt), hätte Toshiba den Broadwell-Chip besser mittig im Gehäuse platzieren sollen.

Die integrierten Sensoren des Core M-5Y71 vermelden zum Ende unseres einstündigen Stresstests etwa 85 °C und liefern damit die Begründung für die auf nur noch 5 Watt abgesunkene Package Power. Wir erinnern uns: Eigentlich dürfte die CPU dauerhaft bis zu 6 Watt aufnehmen, würden die Temperaturen nicht nach einiger Zeit einen Strich durch die Rechnung machen.
Gemessen am dürftigen Standard anderer Tablets gefallen die nach vorne abstrahlenden Stereolautsprecher des Portege mit ihrem klaren Sound und ordentlicher Pegelfestigkeit. Leider fehlen wie so oft jegliche Bässe – mit externen Boxen oder Kopfhörern bereiten Filme und Musik darum definitiv mehr Freude.

Im Leerlauf begnügt sich unser Kandidat mit gerade einmal 2,4 bis 5,6 Watt Leistungsaufnahme und liegt damit auf dem Niveau des ThinkPad Helix 2 (2,0 - 6,6 Watt) oder Venue 11 Pro (2,0 - 6,2 Watt). Kein Wunder, basieren doch alle drei auf der identischen Core-M-Plattform und verfügen über vergleichbar große und helle Displays.

Bei gleichzeitigem Start von Prime95 und FurMark lässt sich der Systemverbrauch für wenige Sekunden auf über 30 Watt treiben. Langfristig pendelt sich das Portege bei deutlich niedrigeren 15 Watt ein, um Hardware und Anwender vor allzu hohen Temperaturen zu bewahren. Auf den ersten Blick erscheint das mitgelieferte 45-Watt-Netzteil somit ausreichend dimensioniert; dennoch wäre gelegentlich eine noch höhere Maximalleistung wünschenswert, um den Akku im Betrieb schneller laden zu können.
Neben einem 36-Wh-Akku im Tablet integriert das Z20t noch einen zweiten Energiespeicher, der ebenfalls 36 Wh fasst und sich im Inneren des Tastatur-Docks versteckt. Insgesamt stehen dem 12-Zöller somit satte 72 Wh zur Verfügung, was für hervorragende Laufzeiten zwischen knapp 6 Stunden (Volllast, maximale Helligkeit) und 27 Stunden (Leerlauf, minimale Helligkeit) sorgt. In der Praxis können Anwender mit rund 12 bis 13 Stunden Internet-Browsing oder Videowiedergabe bei mittlerer Bildhelligkeit (150 cd/m²) rechnen. Betreibt man das Gerät ohne Dock, halbieren sich die genannten Werte in etwa.
Es ist immer wieder erstaunlich, wie mobil und leistungsstark moderne Convertibles mittlerweile geworden sind – in vielen Alltagssituationen fühlt sich ein passiv gekühltes Core-M-Gerät kaum langsamer als ein ausgewachsener Desktop-PC an. Allerdings: Dieses Kunststück beherrschen neben Toshiba auch Konkurrenten wie Lenovo und Dell, die bei ihren Modellen auf die gleiche Hardwareplattform setzen. Akku Acer Aspire One D255 ,

Warum also fast 2.000 Euro für das Portege Z20t ausgeben, wenn ein ThinkPad Helix 2 oder Venue 11 Pro schon für deutlich weniger Geld erhältlich ist? Fairerweise sollte man betonen, dass Toshiba ab Werk allerlei Zubehör beilegt, welches bei anderen Herstellern zusätzlich erworben werden muss. Neben den beiden Digitizern sowie dem integrierten LTE-Modul beziehen wir uns dabei vor allem auf das Tastatur-Dock samt Zusatzakku, welches für extrem lange Akkulaufzeiten sorgt. Darüber hinaus verfügt das Portege mit seinem matten Touchscreen-Display über ein weiteres, vor allem im Außeneinsatz überaus wertvolles Alleinstellungsmerkmal. Qualitativ leistet sich das 2-in-1-Ultrabook ebenfalls keine Schnitzer und besticht mit sorgfältiger Verarbeitungsqualität und Vielschreiber-tauglichen Eingabegeräten.

Unterm Strich dürfte das Portege Z20t vor allem für gut betuchte Geschäftskunden interessant sein, die ein vielseitiges Arbeitsgerät mit maximaler Mobilität suchen. Privatkäufer, die auf bestimmte Ausstattungs- und Sicherheitsmerkmale verzichten können, finden bei der Konkurrenz preiswertere Alternativen.

08/04/2015

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Dell bietet das XPS 13 nun auch mit einem Display ohne Touch-Funktionalität sowie einer massentauglicheren Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln für einen deutlich erschwinglicheren Preis an. Das neue Display ist nicht nur heller, sondern hat auch eine matte Oberfläche, wodurch die Nutzbarkeit im Freien verbessert wird. Die restlichen Komponenten sind dem QHD+-Modell ziemlich ähnlich, womit das neue Modell sowohl die Stärken als auch die Schwächen erbt.
Vor nicht einmal zwei Monaten haben wir das Dell XPS 13-9343 Touchscreen Ultrabook getestet, welches einem perfekten Ultrabook – zumindest unserer Meinung nach – ziemlich nah kommt. Die Verarbeitung ist makellos, die Leistung mehr als angemessen und der helle Touchscreen verfügt über einen besonders dünnen Rahmen, womit es sich bei dem XPS 13 um das bisher kleinste 13,3-Zoll-Gerät handelt (siehe auch den Größenvergleich unten). Nicht jeder Anwender benötigt jedoch die sehr hohe QHD+-Auflösung und den Touchscreen dieser Konfiguration – vor allem für den ziemlich hohen Grundpreis von 1.300 US-Dollar. Hier kommt das Dell XPS 13-9343 Non-Touch ins Spiel, welches mit demselben Core-i5-Prozessor, identischer SSD, aber nur 4 GB anstatt 8 GB RAM schon ab 900 US-Dollar erhältlich ist. Zum Zeitpunkt des Tests bietet Dell drei verschiedene Modelle ohne Touchscreen an, angefangen mit einem Core-i3-Modell und 4 GB RAM für 800 US-Dollar bis hin zu einem Core-i5-Modell mit 8 GB RAM für 1.000 US-Dollar. Der schnellere Core i7 und die größere 256-GB-SSD sind standardmäßig allerdings der Touchscreen-Version vorbehalten.
In Deutschland beginnt der Einstieg in die XPS-13-Palette erst mit 1.099 Euro. Diese Konfiguration beinhaltet ein FHD-Display, Intel Core i5-5200U-CPU, 8 GB Arbeitsspeicher sowie 256 GB SSD-Speicherplatz.

Da es bei dem Gehäuse und damit den Schnittstellen, den Eingabegeräten sowie dem Zubehör keine Änderungen gibt, werden wir diese Kapitel nicht noch einmal behandeln. Mit 1.184 Gramm ist die Non-Touch-Version des XPS 13 rund 7 % leichter als der Touchscreen-Bruder, der 1.276 Gramm auf die Waage bringt. Weitere Informationen zum Design, den Messwerten und den anderen Themen können unserem vorherigen Test entnommen werden.
Die große Neuigkeit ist natürlich das Display und der damit verbundene niedrigere Grundpreis der entsprechenden Konfigurationen. Dell hat sich für ein mattes IPS-Display ohne Touchscreen von Sharp (Modell SHP1420) mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln entschieden. Wie schon beim Vorgänger besitzt das Gerät einen ultradünnen Rahmen (5 mm); Dell nennt diese Konstruktion "Infinity Display". Ein mögliches Problem dieser Konstruktion ist die Position der Webcam an der unteren linken Ecke, denn der Gesprächspartner sieht den Besitzer des Dells in einem etwas ungünstigen Winkel. Asus A32-F82 Akku ,

Bei dem Blick auf den Preisunterschied könnte man vermuten, dass der neue Bildschirm qualitativ deutlich schlechter ist, aber zum Glück ist das nicht der Fall. Das neue Panel ist alles andere als Low-End, und unserer Meinung nach ist es sogar ziemlich umwerfend.
Unsere Messungen zeigen nicht nur eine höhere Helligkeit von 405 cd/m² verglichen mit den rund 370 cd/m² der Touch-Version, sondern auch eine bessere Ausleuchtung von 93 %. Mit dem bloßen Auge sieht es vollkommen gleichmäßig aus, allerdings gibt es leichtes Screen-Bleeding am oberen Rand. Das ist sicherlich Jammern auf hohem Niveau, denn die Lichthöfe ragen noch nicht einmal einen Millimeter in den Bildschirm hinein, richtig auffällig ist das Problem also nur bei einem komplett schwarzen Bild mit der maximalen Helligkeit. Wo wir gerade von schwarz sprechen: Dank des ziemlich geringen Schwarzwerts von 0,366 cd/m² ist auch das Kontrastverhältnis recht gut, mit 1.119:1 allerdings nicht exzellent. Der Touchscreen lag bei über 2.000:1, was zu noch dunklerem Schwarz führte. Nichtsdestotrotz kann sich das XPS 13 Non-Touch gut gegen seine Konkurrenten wie das Yoga 3 Pro behaupten, welches lediglich 360:1 erreicht. Das Betrachten von Filmen macht auf jeden Fall viel Spaß.

Mit einer Abdeckung von 81 % des sRGB- bzw. 60 % des AdobeRGB-Standards eignet sich das Display nicht wirklich für professionelle Anwender. Das businessorientierte 12,5 Zoll große Dell Latitude E7240 Touch liegt sogar noch unter diesen Werten und deckt lediglich 43 % des AdobeRGB-Farbraumes ab.
Für die Bewertung der Farbgenauigkeit verwenden wir die CalMAN 5 Software und ein Colorimeter. Mit einer durchschnittlichen DeltaE-Abweichung von 4,7 vom sRGB Referenzfarbraum werden die Graustufen ziemlich genau abgebildet, allerdings ändert sich die Situation bei den Farben. Hier liegt die Abweichung fast bei 8 – der höchste Wert in unserem direkten Display-Vergleich (siehe oben). Trotzdem gibt es keinen besonderen Ausreißer, das Bild ist insgesamt also ziemlich ausgewogen und es gibt keinen sichtbaren Farbstich. Außerdem hilft auch die matte Oberfläche, denn so sind einige Farben in manchen Situationen nicht übersättigt. Für den alltäglichen Gebrauch sollte das Display aber auf jeden Fall ausreichen und viele Anwender zufrieden stellen.
Die Outdoor-Tauglichkeit ist recht gut und Notebooks mit spiegelnden Anzeigen deutlich überlegen. Dank der hohen maximalen Helligkeit und der matten Oberfläche stellt selbst direktes Sonnenlicht kein großes Problem dar – zumindest wenn man den Bildschirm dementsprechend ausrichtet. Bei der Nutzung in geschlossenen Räumen gibt es überhaupt keine Einschränkungen.

Auch die Blickwinkelstabilität ist exzellent. Da sich auf dem Bildschirm keine zusätzliche Glasscheibe befindet, gibt es auch selbst aus sehr flachen Winkeln keine Reflexionen, und der Bildschirminhalt ist zu jeder Zeit sichtbar.
Wie wir bereits in der Einführung beschrieben haben, bietet Dell das XPS 13 mit drei verschiedenen Prozessoren an. Die günstigste Version ohne Touchscreen ist mit einem Intel Core i3-5010U, einer 128-GB-SSD sowie 4 GB RAM für 800 US-Dollar ausgestattet; das Modell mit dem Core i5-5200U ist für 900 US-Dollar (4 GB, 128-GB-SSD) bzw. 1.000 US-Dollar (8 GB, 128-GB-SSD) erhältlich. Letzteres ist zudem mit einer 256-GB-SSD für 100 US-Dollar mehr erhältlich. Die Konfigurationen mit einem QHD+-Touchscreen nutzen entweder einen Core i5-5200U (8 GB, 128-GB-SSD) für 1.300 US-Dollar oder einen Core i7-5500 (8 GB, 256-GB-SSD) für 1.600 US-Dollar. Ein Upgrade auf eine 512-GB-SSD für die i7-Version kostet ziemlich happige 300 US-Dollar.

Wie schon die Touchscreen-Version verfügt auch unser Non-Touch-Testgerät über einen Intel Core i5-5200U-Prozessor, aber lediglich 4 GB Arbeitsspeicher anstatt 8 GB. Der DDR3L-RAM ist auf dem Mainboard aufgelötet und arbeitet laut HWiNFO64 im Dual-Channel-Modus. Das Ultrabook läuft einwandfrei: Der Boot-Vorgang dauert rund 7 Sekunden und Anwendungen starten ohne Verzögerungen. Akku Asus A32-K72 ,
Der Intel Core i5-5200U ist ein ULV-Prozessor der Broadwell-Generation. Der Basistakt liegt bei 2,2 GHz, allerdings kann der Chip dank dem eingebauten Turbo Boost bis zu 2,7 GHz für einen Kern sowie 2,5 GHz für beide Kerne erreichen. Die Cinebench R11.5-Ergebnisse liegen mit 2,85 (Multi) und 1,28 Punkten (Single) ganz leicht über dem kürzlich getesteten Lenovo Yoga 3 14 mit derselben CPU. Interessanterweise kam die Touchscreen-Version unseres Testgerätes, welches ebenfalls mit der gleichen CPU ausgestattet war, nur auf 2,33 bzw. 0,98 Punkte – etwa 20 % weniger. Die anderen Cinebench-Versionen (R10, R15) bestätigen die Ergebnisse des R11.5. Verschiedene andere synthetische CPU-Tests – beispielsweise SuperPi und wPrime – zeigen ebenfalls einen Vorteil für das Testgerät, auch wenn der Unterschied hier nicht ganz so groß ist. Zu diesem Zeitpunkt haben wir leider keine Erklärungen für die Unterschiede, denn beide Ultrabooks verhalten sich in den Stresstests für die CPU und die GPU beinahe identisch.
Für die Einordnung der Systemleistung nutzen wir die synthetischen PCMark-Benchmarks. Das Dell XPS 13 ohne Touchscreen erzielt im PCMark 7 4.745 Punkte und liegt damit etwas vor dem Yoga 3 14 mit 4.659 Punkten, allerdings hat der Touchscreen-Bruder dieses Mal die Nase vorn (4.934 Punkte; + 4 %). Das liegt vermutlich an der SSD-Leistung, die für ein gutes Ergebnis besonders wichtig ist. Auch PCMark 8 zeigt einen leichten Vorteil für die Touch-Variante (Testgerät 4.803 Punkte; Touch-Version 4.936 Punkte).
In unserem XPS 13 Non-Touch steckt eine 128 GB große PM851-M.2-SSD von Samsung. Aufgrund der Funktionsweise einer SSD kommen Laufwerke mit kleinen Speicherkapazitäten leistungstechnisch nicht an die größeren Modelle heran. In diesem Fall zeigt AS SSD zwar sehr hohe Transferraten beim Lesen (498 MB/s), allerdings geringe Werte beim Schreiben (120 MB/s) an. Das XPS 13 mit Touchscreen verwendete eine 256 GB große LiteOn SSD mit sequentiellen Transferraten von 485 MB/s (Leserate) und 417 MB/s (Schreibrate). Auch CrystalDiskMark zeigt den gleichen Unterschied beim Lesen und Schreiben an. Obwohl der Unterschied also messbar ist, wollen wir jedoch betonen, dass er sich im Alltag nicht bemerkbar macht. Die geringe Speicherkapazität könnte da schon eher ein Problem darstellen, denn die Leistung von SSDs nimmt ab, wenn das Laufwerk sehr voll wird. Potenzielle Käufer sollten ihre Bedürfnisse abschätzen und sich überlegen, ob eine größere SSD vielleicht die bessere Wahl ist.
Um die Grafikausgabe kümmert sich die integrierte HD-Graphics-5500-GPU mit einem Takt zwischen 300 - 900 MHz. Die Leistung der Grafikkarte liegt etwa 10 - 20 % über den vorherigen integrierten Modellen (Haswell HD Graphics 4400 und HD Graphics 5000). Die Leistung beim Spielen gehört nicht zu den Stärken des XPS 13, aber das Ziel der integrierten Grafikkarte ist auch ein guter Kompromiss aus Grafikleistung und Stromverbrauch. Dementsprechend lassen sich nur ältere und anspruchslose Titel spielen, anspruchsvolle Titel sind selbst mit den niedrigsten Einstellungen und der geringsten Auflösung nicht spielbar. Gute Nachrichten: 3DMark 11 zeigte nur minimale Unterschiede im Netz- und Akkubetrieb, damit steht die volle Leistung auch abseits der Steckdose zur Verfügung.
Vor allem im Leerlauf ist das XPS 13 mit einer maximalen Lautstärke von unter 30 dB(A) mehr oder weniger unhörbar. Selbst bei voller Auslastung bleibt das Gerät mit nur 38 dB(A) vergleichsweise leise. Dell hat vermutlich die Lüftersteuerung aktualisiert, denn die Touch-Version erreichte deutlich lautere 48 dB(A). Selbst auf der höchsten Stufe können wir keine hochfrequenten Geräusche vernehmen, daher stört das Gerät auch kaum. Während dem CPU-Teil unseres Stresstests (zwei Kapitel weiter unten) war der Lüfter so leise, dass wir unser Ohr direkt an den Luftauslass halten mussten, um ihn überhaupt zu hören. Insgesamt hat Dell also einen guten Job gemacht. Akku Asus X71SL ,
Ein Blick auf die Temperaturen zeigt schnell, warum unser Testgerät leiser bleibt als das Touch-Modell: Bei maximaler Auslastung erreicht das XPS 13 Non-Touch in der Mitte auf der Unterseite rund 45 °C, der Bruder erreichte maximal nur 41 °C an derselben Stelle. Im Leerlauf sind die beiden Geräte vergleichbar, obwohl das Testgerät ein bisschen kühler bleibt. Selbst bei längeren Lastperioden hatten wir keine Probleme, das XPS 13 auf dem Schoß zu verwenden, denn die Seiten des Gerätes werden nicht so warm wie die Mitte.
Wir verwenden unseren Stresstet, um mögliche Probleme mit Throttling und der Stabilität in ungünstigen Situationen zu identifizieren. Während des CPU-Stresstests mit Prime95 kann der Prozessor den maximalen Turbotakt von 2,5 GHz für beide Kerne aufrechterhalten und die Temperatur pendelt sich nach einem anfänglichen Sprung auf 83 °C bei 80 - 81 °C ein. Während dem GPU-Test mit FurMark startet die Grafikkarte mit 900 MHz, aber als die Temperatur kurz 80 °C überschreitet, fällt der Takt auf 750 - 800 MHz. Auch in diesem Szenario hat sich die Temperatur bei etwa 80 °C stabilisiert.

Bei der gleichzeitigen Ausführung von Prime95 und FurMark für mehr als eine Stunde konnten wir einen Temperaturanstieg auf rund 80 °C feststellen, der unmittelbar zu einer Taktreduzierung der CPU auf 1,4 - 1,5 GHz sowie 750 - 850 MHz der GPU führte. Selbst nach mehreren Stunden haben sich weder der Takt noch die Temperatur geändert. Ein PCMark 11-Durchlauf im Anschluss an den Stresstet zeigte keine Leistungsreduzierung aufgrund von Hitzeproblemen.

Das XPS 13 Non-Touch bewältigt den Stresstest wie schon die Touch-Version, und die Temperaturen überschreiten die 80 °C-Marke nur für sehr kurze Momente.
Für solch ein dünnes Ultrabook besitzt das XPS 13 einen sehr großen Akku mit einer Kapazität von 51 Wattstunden. Schon die Touch-Version konnte uns mit sehr respektablen Laufzeiten beeindrucken, und wir erhoffen uns von der Version ohne Touchscreen noch bessere Ergebnisse. Auf der Webseite verspricht Dell Laufzeiten von bis zu 15 Stunden bei dem Full-HD-Display (und 11 Stunden bei dem QHD+-Display).

Mit einem Ergebnis von 2 Stunden und 25 Minuten in unserem Battery Eater Classic Test (Höchstleistungsmodus, WLAN aktiv, maximale Helligkeit) übertrifft das Testgerät die Touch-Version um etwa 5 Minuten. Bei dem WLAN-Test (Ausbalanciert, WLAN aktiv, Helligkeit bei etwa 150 cd/m²) hielt das Ultrabook rund 10 Stunden abseits der Steckdose durch. Das Touch-Modell erreichte eine Laufzeit von 9 Stunden und 40 Minuten, allerdings mit dem aktivierten Energiesparmodus, weshalb die Ergebnisse nicht ganz vergleichbar sind. Die Ergebnisse sind natürlich nach wie vor ansprechend, vor allem wenn man bedenkt, dass Rivalen wie das Yoga 3 Pro nur 6 Stunden und 20 Minuten durchhalten. Die meisten Anwender sollten einen ganzen Arbeitstag überstehen können, ohne den Akku zwischendurch aufzuladen.

Bei dem nicht besonders realistischen Battery Eater Readers Test (Energiesparmodus, WLAN deaktiviert, minimale Helligkeit) erreichte das Ultrabook eine Laufzeit von 21 Stunden und 35 Minuten.
Bereits die QHD+-Touchscreen-Version des XPS 13 hatte unseren Autor beeindruckt: "... Dells neuestes Ultrabook zieht alle Register, indem es ein cleveres Design in vielen Aspekten verbessert...". Es gibt viele positive Aspekte: Der neue Bildschirm ist nicht nur heller, sondern hat auch eine matte Oberfläche, die deutliche Vorteile bei der Nutzung im Freien bringt. Die Verarbeitung ist so exzellent wie beim letzten Mal und die Akkulaufzeiten sind mit etwa 10 Stunden bei normaler Nutzung hervorragend, womit die meisten Anwender einen normalen Arbeitstag locker überstehen sollten. Die Tastatur kommt vielleicht nicht an die Qualität der Latitude-Serie heran, aber man kann sie trotzdem gut bedienen und es gibt zudem auch noch eine Hintergrundbeleuchtung. Die gefühlte Leistung ist exzellent und wir haben uns nur selten die Version mit dem i7-Prozessor gewünscht.

Die neuste Version des Ultrabooks, dieses Mal ohne Touchscreen und mit einer geringeren Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln, setzt da an, wo der teurere Bruder aufgehört hat. Asus A42-G74 Akku ,

Selbst die Basisversion des XPS 13 mit dem i3-Prozessor für 800 US-Dollar (in Deutschland nicht verfügbar) sollte ausreichend Leistung bieten – aber leider gibt es diese Version nur mit der 128-GB-SSD. Versierte Nutzer können das M.2-Laufwerk natürlich auch selbst austauschen.

Nutzer auf der Suche nach einem kompetenten Ultrabook können mit einem der XPS-13-Modelle nichts falsch machen. Es gibt vielleicht nicht ganz so viele Superlativen wie beim Yoga 3 Pro, aber alles in allem ist das Gerät einfach praktischer.

22/03/2015

Akku Dell Vostro 1700 Kaufen

Lenovos Business-Neuling geht gleich mit zwei Akkus an den Start und schafft so trotz potenter Hardware Laufzeiten, von denen die Konkurrenz nur träumen kann. Ein LTE-Modem sorgt für die nötige Flexibilität, Daten werden umfassend geschützt, und die Eingabegeräte sind mal wieder nahe am Optimum. Umso ärgerlicher, dass es nicht für ein IPS-Dislpay gereicht hat.
Business-User bevorzugen in der Regel hochmobile, robuste Notebooks mit guten Eingabegeräten, passender Sicherheits- und Anschlussaustattung sowie langen Akkulaufzeiten. Für all diese Eigenschaften steht seit Jahren auch die T-Serie von Lenovo, die aktuell mit dem ThinkPad T550 Zuwachs bekommen hat. Für den stolzen Preis von etwa 1.800 Euro bekommt man einen schnellen i7-Dualcore, 8 GB Speicher, eine 256-GB-SSD sowie einen Full-HD-Bildschirm, der leider nur auf der TN-Technologie basiert. Das Sicherheitspaket sollte keine Wünsche offen lassen, ferner ist das T550 für die Administration in Firmennetzwerken vorbereitet. Mit an Bord ist ein LTE-Modul mit GPS, das weitgehende Unabhängigkeit von nicht überall verfügbaren WLANs gewährleistet. Eine Übersicht über die verschiedenen T550-Varianten kann man sich hier ab Seite 82 verschaffen.

Bei der Auswahl der Vergleichsnotebooks für diesen Test haben wir vor allem darauf geachtet, dass sie dieselbe Zielgruppe ansprechen, dasselbe Format aufweisen und ebenfalls über Full-HD-Displays verfügen. Das trifft u. a. auf folgende Notebooks zu: Toshiba Tecra Z50 A-12K, Dell Latitude E5550 und HP EliteBook 850 G1.
ThinkPad-typische Formen, Designelemente und Materialien sorgen dafür, dass das T550 trotz Neugestaltung des Gehäuses auf den ersten Blick als Mitglied von Lenovos Business-Familie zu erkennen ist. Glasfaserverstärkter Kunststoff (GFK), der sowohl leicht als auch sehr bruchfest ist, sorgt gleichermaßen für ein geringes Gewicht von nur 2,1 kg wie für die nötige Robustheit für unterwegs. In Relation zur Größe fühlte sich das mit 23 mm Bauhöhe recht flache ThinkPad in der Hand des Testers auch subjektiv leicht an.

Die vom Look her ein wenig an Sandstein erinnernde Softtouch-Oberfläche der Deckelrückseite ist griffig, etwas empfindlich für Fingerabdrücke und nicht ganz einfach zu reinigen. Pflegeleichter fällt die Oberseite der Base aus, deren leicht angerauter Kunststoff einen hochwertigen Eindruck machte. Die Base ließ sich mit viel Kraftaufwand ein kleines Stück verwinden und gab dabei nur ein minimales Knistern von sich. Alte Bekannte sind die Metallscharniere, die hier aber leider etwas zu stramm abgestimmt sind, sodass sich der Deckel nicht ohne Gegenhalten öffnen lässt. Dafür hat man bei ruckartigen Bewegungen des Notebooks kaum mit Nachschwingen zu kämpfen. Tadellos und damit preisgerecht ist die Verarbeitung ausgefallen. Laut Hersteller hat das Notebook verschiedene militärische Tests auf Unempfindlichkeit gegen Umwelteinflüsse wie Hitze, Feuchtigkeit, Staub und Vibrationen erfolgreich absolviert.
Auch beim T550 verzichtet Lenovo nicht auf einen antiquierten VGA-Ausgang, womit etwa ältere Beamer in Konferenzräumen bedient werden sollen. In die Zukunft weist hingegen der Mini-DisplayPort, der sich mittels ab etwa zehn Euro im Handel erhältlicher Adapter in einen HDMI-Ausgang verwandeln lässt. In Sachen USB setzt Lenovo ganz auf den aktuellen Standard 3.0 und bietet hier drei, auf beide Seiten verteilte Ports an. Für den stationären Betrieb ist ein Gigabit-Ethernet-Port an Bord, an der Unterseite befindet sich ein Docking-Port für das ThinkPad Pro Dock, das zahlreiche zusätzliche Anschlüsse mitbringt. Ideal, sprich ganz hinten, sind die Anschlüsse nicht positioniert, aber immerhin mittig.
Wirklich mobil und unabhängig ist der Business-User nur mit einem Notebook mit Mobilfunk-Modem, das beim T550 neben UMTS auch den schnellen LTE-Standard sowie GPS unterstützt. Mit der Micro-SIM des Testers ist LTE auf 7,2 MBit/s limitiert, dieses Tempo wurde trotz mittelmäßigen Empfangs sogar leicht übertroffen. Natürlich ist auch WLAN an Bord, und zwar in Form des Top-Moduls Intel Dual Band Wireless-AC 7265, das sich "Gigabit-WLAN" nennt und das gerade in Arbeitsumgebungen weniger überlaufene 5-GHz-Band versteht. Da offenbar auch die Antenne mitspielt, glänzte das ThinkPad T550 im individuellen Testsetup des Autors mit einer überdurchschnittlichen Empfangsleistung; bei immer mehr hinzukommenden baulichen Hindernissen und gleichzeitig größer werdendem Abstand zum Router brach die Übertragungsrate später und weniger deutlich ein als bei den weitaus meisten anderen Notebooks bisher.
Neben dem bei so gut wie allen Notebooks vorhandenen Kensington Lock bietet das Lenovo ThinkPad T550 eine umfangreiche Sicherheitsausstattung inklusive Hardware-verschlüsselbarer SSD, System- und BIOS-Passwort, Smartcard-Reader und Fingerabdruckscanner. BitLocker steht nur unter Windows 8.1 zur Verfügung. Ebenfalls vorhanden ist ein Trusted Platform Modul (TPM) nach TCG 1.2. Wem das Gerät gestohlen wird oder wer es etwa in der Flughafenlobby liegen lässt, kann mittels Intel Anti-Theft aus der Ferne eine Ortung vornehmen oder die Daten vernichten, wofür allerdings ein kostenpflichtiger Vertrag erforderlich ist. Zur sicheren Authentifizierung dient auch der integrierte SmartCard-Reader. Nähere Infos zu den genannten Sicherheitsfeatures haben wir hier zusammengefasst.
Neben dem Netzteil findet sich im Karton noch ein Faltblatt mit Sicherheits-, Garantie- und Einrichtungshinweisen. Ein weiterer Zettel verrät, dass Medien für die Installation des lizensierten Windows 8 Pro bei Lenovo angefordert werden müssen, wodurch Versandkosten anfallen können. Das ist im Hinblick auf den hohen Preis des Notebooks schwach.
Zwar lässt sich der Akku einfach austauschen, das war es aber auch schon mit den Wartungsmöglichkeiten. Zugang zu den Innereien erhält man nur durch eine Demontage, die bei unserem Shop-Gerät nicht infrage kam. Da eine Bodenplatte fehlt und die Wanne bis zur Oberseite der Base hochgezogen ist, dürften weniger technisch versierte Käufer damit ihre Schwierigkeiten haben. Prima: Zumindest gibt es eine ausführliche Anleitung von Lenovo. Allerdings legen Business-Nutzer wohl ohnehin eher selten selbst Hand an ihr Arbeitsgerät.
Der anspruchsvolle Business-Kunde erwartet großzügige Garantiebedingungen, die der Hersteller mit drei Jahren Vor-Ort-Service in Deutschland und Österreich auch liefert. Auf Lenovos Service-Seiten lässt sich das Notebook registrieren, dort werden auch verschiedene kostenpflichtige Garantie- und Service-Upgrades angeboten, die u. a. dazu dienen, Ausfallzeiten gering zu halten.
Ob eine Tastatur gefällt, ist eine subjektive Angelegenheit. Trotzdem kann man dem T550 wie den meisten ThinkPads der oberen Preislagen ein mustergültiges Keyboard bescheinigen, das mit seinem satten mechanischen Feedback auch anspruchsvollste Vielschreiber zufriedenstellen sollte. Neben einwandfreier Verarbeitung und Stabilität erwartet den Nutzer ein für Notebookverhältnisse angenehm üppiger Hub, ein knackiger Druckpunkt und ein perfekt abgefederter Anschlag.

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Die Tasten weisen eine konkave, rutschhemmende Oberfläche auf und verfügen über einwandfrei ablesbare Beschriftungen, die wahlweise von der zweistufigen, kräftigen und gleichmäßigen Tastaturbeleuchtung erhellt werden. Kaum Überraschungen hält das sinnvolle und weitgehend standardkonforme Layout bereit, häufig verwendete Tasten sind vergrößert, und es lassen sich viele Einstellungen bequem über Hotkeys vornehmen. Etwas schade ist, dass die größeren Tasten wie Space und Return im Gegensatz zu den flüsterleisen kleineren etwas zum Klappern neigen. Ein Plus ist hingegen der Schutz gegen Spritzwasser.
Wie man auf den Screenshots unter diesem Absatz sehen kann, lässt sich das schon vom Lenovo ThinkPad T450s bekannte Touchpad überaus umfangreich konfigurieren und versteht sich auf Gesten mit bis zu vier Fingern. Es ist als Clickpad mit völlig glatter Oberfläche und integrierten Maustasten ausgeführt, die einen kurzen Hub aufweisen und ihre Betätigung mit deutlichem mechanischen und haptischen Feedback quittieren. Wie beim T450s ließen die Gleiteigenschaften mit feuchten Fingern manchmal zu wünschen übrig. Über dem Clickpad befinden sich drei weich abgestimmte Tasten, die eigentlich zum darüber liegenden TrackPoint gehören. Drag & Drop funktionierte einwandfrei.
Trotz des hohen Preises setzt Lenovo bei unserem Testgerät nur auf ein TN-Panel in Full-HD-Auflösung (16:9), man wird sich also zumindest mit eingeschränkter Blickwinkelstabilität abfinden müssen. Die rund 2 Mio. Pixel ergeben verteilt auf 15,6 Zoll 141 ppi. Alternativ wird das T550 auch mit 1.366 x 768 (100 ppi, TN) und 2.880 x 1.620 Pixeln (15,5 Zoll, 213 ppi, IPS) angeboten. Auch Touchscreens sollen verfügbar sein, die wahrscheinlich im Gegensatz zu den anderen Displays keine gänzlich matte Oberfläche aufweisen.

Sehr gut fällt die maximale Helligkeit von knapp 300 cd/m2 (Mitte) aus, erheblich mehr schaffen unter den in den letzten 12 Monaten getesteten Office-Knechten eigentlich nur explizit für den Outdoor-Einsatz konstruierte Notebooks wie das Dell Latitude 14 Rugged, das den Anwender mit nicht weniger als 751 cd/m2 blendet. Unsere Konkurrenten im Test können in Sachen Leuchtkraft mindestens mit dem T550 mithalten, den ersten Platz im Feld holt sich der matte IPS-Bildschirm im Dell Latitude E5550 mit ausgezeichneten 343 cd/m2. Die Ausleuchtung von 83 % liegt etwas unter dem Durchschnitt, mit auffälligem Clouding oder Screen Bleeding hatten wir es aber nicht zu tun.
Zu hell ist Lenovo der Schwarzwert des T550 geraten, und auch subjektiv kann bei einem völlig dunklen Bild (RGB 0,0,0) nicht von sattem Schwarz die Rede sein. Vernünftige Werte präsentieren hier das Toshiba Tecra und des Dell Latitude. Die Konsequenz ist ein bescheidener Kontrast von nur 330:1, den das restliche Feld bis auf das ebenfalls unter zu hellem Schwarz leidende HP EliteBook mit großem Abstand übertrumpft. Betrachtet man die DeltaE-Werte, die Farbabweichungen von der Norm beschreiben, sind wieder die TN-Bildschirme in Testgerät und HP die Sorgenkinder, während die beiden anderen Kandidaten sich IPS-typisch ganz gut schlagen und auch unprofiliert einigermaßen korrekte Farben zeigen. Beim Testgerät schlägt sich die Abweichung in einem sichtbaren Blaustich nieder.

Nur für (semi-)professionelle Bildbearbeiter wichtig ist die Abdeckung des großen AdobeRGB-Farbraumes. Zunächst ist festzustellen, dass sich die 54 % des Toshiba Tecra (IPS!) nicht von den Ergebnissen der in dieser Disziplin normalerweise unterlegenen TN-Panels abheben können. Das spricht aber eher für die TN-Bildschirme, denn mehr als 50 % sind in dieser Klasse ein guter Wert. An der Bildschärfe hatten wir nichts zu bemängeln.
Dank des matten und hellen Screens lässt sich das T550 auch bei gutem Wetter im Freien prima verwenden, solange nicht die Sonne direkt auf den Bildschirm knallt. Angeblich soll auch der alternativ verfügbare 3k-Touchscreen "anti-glare"-Eigenschaften haben. Das wäre dann aber der erste wirklich matte Touchscreen auf dem Markt, wir rechnen eher mit einem Kompromiss, der die Verwendbarkeit im Freien einschränken dürfte.

Wie man auf dem Foto unten sehen kann, ist es mit der Blickwinkelstabilität nicht zum Besten bestellt. Die bei TN-Panels üblichen, sich bei kleiner werdenden Einblickwinkeln verschlimmernden Darstellungsfehler sind auf der horizontalen Ebene im Vergleich zu wirklich billigen Bildschirmen mit der gleichen Technologie noch relativ harmlos, wirklich übel wird es aber beim Blick von oben oder unten. Wer nicht mit diesen Einschränkungen leben kann und trotzdem beim T550 bleiben will, wird für das Modell mit dem höher auflösenden IPS-Bildschirm noch tiefer in die Tasche greifen müssen.
Beim Lenovo ThinkPad T550 handelt es sich um ein Office-Notebook der gehobenen Preisklasse, das dank seiner potenten und trotzdem sparsamen CPU, der schnellen SSD und dem großzügig dimensionierten Hauptspeicher genug Leistung für alle Business-relevanten Anwendungen zur Verfügung stellen kann, sich für aufwändige 3D-Spiele mangels dedizierter Grafikkarte aber kaum eignet. Auch an Speicher- und rechenintensiven Photoshop-Sessions verschluckt sich das T550 nicht, dürfte aber dort ins Hintertreffen geraten, wo Software deutlich von vier oder mehr physischen Kernen profitiert.

Neben der normalen Windows-Energieverwaltung befindet sich auf dem T550 auch Lenovos eigener Energie-Manager, der zusätzliche Einstellmöglichkeiten und Profile mitbringt. Für alle unsere Benchmarks in diesem Test haben wir uns für das Windows-Profil Höchstleistung in Kombination mit der Energie-Manager-Einstellung "Maximaler Turbo" entschieden, Gegenproben in der Einstellung "Ausgewogen", die wir für alle sonstigen Tests verwendet haben, erbrachten im PCMark 7 keine niedrigeren Ergebnisse, die Cinebenches büßten wenige Prozente ein.
Der Intel Core i7-5600U (2 x 2,6 - 3,2 GHz, Hyperthreading, TDP 15 W) ist ein schneller Dualcore, der bereits Intels brandneuer Prozessorgeneration Broadwell entspringt. Die weist dank verschiedener Optimierungen bei im Wesentlichen gleichbleibender Architektur und dem von 22 auf 14 nm verkleinerten Fertigungsprozess ("Tick") sowohl eine etwas höhere Pro-Mhz-Leistung als auch eine bessere Energieeffizienz auf als Haswell. Werden beide Kerne ausgelastet, beläuft sich der maximale Turbo (eigentlich) auf 3,1 GHz.

Im Multicore-Benchmark des Cinebench R15 liegen die beiden ThinkPads T450s und X250 mit der gleichen CPU 8 % vor dem Testgerät, sodass man noch von einer erwartungsgemäßen Performance sprechen kann. Bei Belastung nur eines Kernes sind kaum noch Unterschiede vorhanden. Ganz ähnlich sieht es der ältere Cinebench R11.5. Die Diagramme zeigen das kleine Leistungsplus, das der i7-5600U gegenüber seinem direkten Vorgänger i7-4600U (2 x 2,1 - 3,3 GHz, Hyperthreading, TDP 15 W) im Toshiba wohl auch wegen der höheren Taktung herausholen kann und sieht ansonsten den i5-4200U (2 x 1,6 - 2,6 GHz, Hyperthreading, TDP 15 Watt) im HP immer mit gar nicht mal so großem Rückstand auf dem letzten Platz.

Woran auch immer es liegt, eine gute Turbo-Ausnutzung können wir dem T550 nicht bescheinigen. Führten wir den Cinebench R15 in der Energie-Manager-Einstellung "Ausgewogen durch", kam es trotz CPU-Temperaturen von nicht einmal 60 °C sogar hier schon zu leichtem Throttling, denn der Takt lag durchgehend 100 MHz unter dem spezifizierten Basistakt des Prozessors von 2,6 GHz. Zumindest änderte sich nach Ziehen des Netzsteckers nichts. 
Hier nimmt neben der CPU auch der Massenspeicher sowie in geringerem Maße die GPU Einfluss auf die Ergebnisse. Da die SSD im Toshiba der im Testgerät insgesamt nicht überlegen ist, wundern wir uns etwas über den Vorsprung, den das Tecra sich im PCMark 8 erarbeiten konnte. Besser gibt der generell zuverlässigere PCMark 7 die Verhältnisse wieder. Dass das HP mit seiner herkömmlichen Festplatte und der langsamsten CPU im Feld bis zu 74 % vor dem Dell landet (PCMark 8) wirft entweder ein schlechtes Licht auf dessen Lite-On-SSD oder auf den Benchmark. Wichtiger ist die gefühlte Performance des Testgerätes bei der täglichen Arbeit, wo man sich über rasante Programm- und Systemstarts und eine stets mehr als flüssige Bedienung freuen durfte.
Die Samsung-SSD im Testgerät bewältigt das sequenzielle Einlesen in hohem, aber nicht überragendem Tempo und liegt so auf Augenhöhe mit den beiden anderen SSDs im Feld. Geht es um das Einlesen kleiner, verteilter Datenblöcke (4k Read), verweist unser ThinkPad das Tecra und das Latitude mit deutlichem Vorsprung auf die Plätze. Bei den restlichen Lese-Einzeldisziplinen liegen die drei SSDs dann wieder so nahe beieinander, dass die Unterschiede in der Praxis zu vernachlässigen sind. Weniger wichtig ist die Schreibleistung (Score Write), hier können das Tecra und das Latitude einen kleinen Vorsprung auf das ThinkPad herausholen.
Für die Zielgruppe zählt die Grafikkarte sicher nicht zu den interessantesten Aspekten, deshalb halten wir es kurz: Die in die CPU integrierte Intel HD 5500 mit in diesem Fall bis zu 950 MHz beherrscht DirectX 11.2 und sollte um die 20 % schneller sein als ihre direkte Vorgängerin HD 4400, die in den drei Haswell-Mitbewerbern zum Einsatz kommt. Die Unterschiede sind in den 3DMarks zumeist geringer ausgefallen, das vorher Gesagte gilt hier eigentlich nur für das HP EliteBook, was auf dem insgesamt niedrigen Niveau aber keine Rolle spielt. Maximal unterstützt die GPU Auflösungen von 3.840 x 2.160, es können maximal drei Displays auf einmal bedient werden, beim Testgerät müsste man eines der beiden externen über VGA anschließen.
Auch hier gibt es nicht viel zu vermelden. Darüber, dass man das aktuelle GRID: Autosport in den schon ganz ansehnlichen mittleren Einstellungen gerade noch halbwegs flüssig spielen kann, muss man im Hinblick auf die stark begrenzte Leistung der On-Chip-GPU schon dankbar sein. Die teilt sich den Hauptspeicher mit der CPU und könnte etwas schneller unterwegs sein, wenn dieser im Dual-Channel-Modus laufen würde. Kein Problem stellen hingegen Games wie Fifa 15, Dota 2 (mittel) und Diablo III dar. Viele weitere Benchmarks und Informationen zu mobilen Grafikkarten wie der HD 5500 sind in unserem FAQ-Bereich zu finden.
29 dB in den drei Idle-Lastzuständen deuten schon darauf hin: Der Lüfter läuft hier gar nicht. Steigert man die Last auf ein Maß, das im täglichen Betrieb kaum vorkommen dürfte, kann man den nie störenden Luftquirl gerade so aus den üblichen Umgebungsgeräuschen heraushören. Im Hinblick auf die weitgehend leise Tastatur eignet sich das Lenovo ThinkPad T550 somit auch für lärmsensible Umgebungen.
Auf mehr als knapp 40 °C (unten, Mitte) kam das Lenovo ThinkPad T550 auch unter Dauerlast nicht, die Bereiche der Handballenablagen erreichten nie mehr als angenehme 27 °C. Im Hinblick auf den geringen Kühlungsbedarf steht einer Nutzung auf dem Schoß nichts im Wege. Signifikant wärmer werden die drei Konkurrenten auch nicht.

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Wie schon im Cinebench R15 pendelte sich der CPU-Takt auch im Stresstest mit Prime95 ("Maximaler Turbo" im Lenovo Energie-Manager) nach einigen Sekunden bei 2,5 GHz ein, womit Throttling vorliegt. Das ist schwer nachvollziehbar, denn auch hier kamen die Kerntemperaturen über 63 °C nicht hinaus. Ein Grund könnte sein, dass unser Gerät eine CPU mit hohen Leckströmen erwischt hat, sicher ist auf jeden Fall, dass es sich um eine TDP-Limitierung handelt, denn die 15 Watt werden schon bei 2,5 GHz komplett ausgenutzt. Die Auswirkungen auf die tägliche Arbeit sollten sich aber in engsten Grenzen halten. Nach Zuschaltung des GPU-Stresstests FurMark sank der CPU-Takt auf etwa 1,2 GHz ab, weil die Intel HD 5500 sich einen Teil der knapp bemessenen TDP genehmigte.
Lenovo hat Dolby Advanced Audio 2 vorinstalliert, das dem eigentlich dumpfen, präsenzarmen Sound ordentlich auf die Sprünge hilft, dabei aber manchmal über das Ziel hinausschießt. Das macht sich besonders bei der vergleichsweise hohen Maximallautstärke durch eine etwas übersteuert wirkende, teilweise schrille Wiedergabe bemerkbar. Insgesamt sorgen die Tweaks aber für deutlich mehr Präsenz und Brillanz und erzeugen auch einen gewissen räumlichen Eindruck. Instrumente bleiben einigermaßen unterscheidbar, Dynamik ist in Ansätzen vorhanden.
Ob es am Throttling, an Lenovos Energie-Manager oder auch am sparsamen Broadwell-Prozessor liegt, Fakt ist, dass das T550 erheblich genügsamer zu Werke geht als die drei leistungsmäßig unterlegenen Haswell-Mitbewerber, wobei die Ergebnisse bei voller Last am dichtesten zusammenliegen. Zieht man alle gleichformatigen Office-Notebooks als Vergleich heran, die wir in den letzten zwölf Monaten getestet haben, kann das T550 in allen Idle-Lastzuständen einen Platz unter den genügsamsten fünf Geräten ergattern. Unter Last landet es im Mittelfeld und genehmigt sich maximal 30,4 Watt, sodass das 45-Watt-Netzteil ausreichend dimensioniert ist.
Unsere Variante des Lenovo T550 kommt mit zwei Akkus, von denen einer mit 44 Wh fest verbaut ist und der andere mit 23 Wh sich auch im Betrieb austauschen lässt (Hot Swapping). So ausgestattet erreicht es exorbitant lange Akkulaufzeiten und unterstreicht nachdrücklich seinen hohen Mobilitätsfaktor. Im gleichen Feld wie unter Energieaufnahme sichert es sich im Idle-Betrieb sowie im praxisnahen WLAN-Test (Wie wir testen) jeweils den ersten Platz. Auch die Laufleistung unter Last ist großartig. Unsere alle mit weniger Gesamt-Wh ausgestatteten, aber auch stromhungrigeren Vergleichsnotebooks können da nicht ansatzweise mithalten.
Insgesamt wird das T550 dem hohen Anspruch der T-Serie und seinem Preis weitgehend gerecht. Wir haben es mit einem relativ leichten, robusten und gut durchkonstruierten, wenn auch schlecht zu wartenden Business-Notebook zu tun, das durch seinen leisen und kühlen Betrieb überzeugt. Dank LTE lässt es sich noch flexibler einsetzen als Kollegen, die auf WLAN angewiesen sind. Das Sicherheitspaket lässt keine Wünsche offen, Tastatur und Touchpad kommen aus der obersten Regalreihe, und es sind alle Anschlüsse an Bord, die für die Zielgruppe interessant sein könnten.

Obwohl die Leistung für die im Business-Umfeld üblichen Programme locker ausreicht, hinterlässt der gedrosselte Prozessortakt einen faden Beigeschmack. Nicht zum Preis passt das immerhin helle TN-Display. Die herausragendste Stärke des T550 ist aber zweifellos seine großartige Akkulaufzeit, die das Notebook besonders interessant für Nutzer macht, die immer wieder längere Zeiträume ohne Stromnetz überbrücken müssen. Wer etwas weniger Leistung oder einen besseren Bildschirm benötigt, findet theoretisch eine große Auswahl an T550-Varianten vor, die auch diese Wünsche erfüllen. Welche davon letztendlich den Weg in den Handel schaffen, ist eine andere Frage.