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29/02/2016

Laptop Akkus Acer AS11A3E

Nach der FHD-Version prüfen wir nun das neue Dell XPS 13 mit QHD-Infinity-Bildschirm nebst Skylake Core i7. Mehr Bildgenuss und höhere Leistung auf Kosten niedrigerer Laufzeiten?
Update 3.12.2015: Per BIOS-Update lassen sich die Laufzeiten des XPS 13 erheblich verlängern. Update 26.02.16: Helleres Display mit Content Adaptive Backlight Control (CABC) OFF
Im Test des XPS 13-9350 (FHD, i5) sind die Tester des Lobes voll: Bis auf wenige Details gibt es eine gigantisches Liste von Pro-Argumenten gegenüber verhaltenen drei Stichworten bei den Contras. Kommt jetzt noch ein Contra hinzu? Bringt das Pixel-Monster eine knappere Laufzeit mit sich, wie es schon frühere XPS-13-Varianten taten?

Der Core i7 ist ebenso einen detaillierten Blick wert, schließlich lobte der Tester bei der Core-i5-Version des XPS 13, dass kein Throttling bei hoher Last stattfindet. Bleibt es dabei? Können Nutzer die bestmögliche Leistung herausholen, die ein Intel Core i7 6500U leisten kann?

In diesem Testupdate konzentrieren wir uns auf die Performance, (-Steigerungen), auf die vielleicht veränderten Emissionen, die Akkulaufzeiten mit Core i7 und natürlich auf das QHD+-Panel (3.200 x 1.800 Pixel). Alle weiteren Informationen finden sie im ausführlichen Test des Dell XPS 13 (9350, i5, FHD).
Einige Fragen zu den hier ausgeklammerten Kapiteln wollen wir an dieser Stelle beantworten.

Lockeres Touchpad – Das Pad sitzt fest in seiner Verankerung, ein Klick wird sofort ausgelöst. Das Problem eines „klapprigen“ Pads, unter dem einige Chargen des Vorgängers litten, ist zumindest bei unserem Testgerät, zur Verfügung gestellt von Dell Deutschland, nicht nachvollziehbar.

Spulenfiepen / coil whine – ist keines zu hören, wir konnten nur ein leises, konstantes Knistern vernehmen. Um das zu hören, musste der Tester aber bereits das Ohr auf die Luftauslässe der Bodenplatte legen. So gesehen können wir von einem absolut lautlosen Gerät sprechen.
Mit unserer Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II Referenz-SD-Karte testen wir die Performance des eingesetzten Card Readers. Die maximale Übertragungsrate beträgt bis zu 209 MB/s beim Kopieren von großen Datenblöcken, während bei üblichen Jpg-Bilddateien (je rund 5 MB) 109 MB/s erwartet werden können. Für unser 1.090 MB großes Bildpaket benötigte der Reader nur 10 Sekunden, das ist ein Spitzenwert. Durchschnittliche Reader benötigen 16-25, viele sogar 60 bis 70 Sekunden (z. B. 15 MB/s bei 72 Sekunden Acer Nitro VN7-572G).

Die Webcam liefert gerade mal 1.280 x 720 Bildpunkte, das reicht für den Skype-Videoanruf, für die obere Preisklasse ist das aber eigentlich zu wenig. Wenn denn wenigstens die Bildschärfe akkurat wäre. Gerade bei Innenräumen werden Flächen grobschlächtig vermatscht, Konturen sind stark verpixelt. Hier leidet auch die Farbgenauigkeit. Letztere ist bei Außenaufnahmen bei schattigen oder sonnigen Verhältnissen schon viel besser, die Fotos wirken auf den ersten Blick annehmbar. Wer dann ein klein wenig hineinzoomt, der bekommt aber schnell wieder das gewohnte Rauschen zu Gesicht. Der kleine Sensor gehört sicher nicht zu den schlechtesten, die wir in Notebooks kennengelernt haben. Es ist definitiv aber auch keine herausragende Webcam, sondern lediglich eine, die ihre Pflicht erfüllt, nicht mehr aber auch nicht weniger.
3.200 x 1.800 Pixel auf einem 13-Zoller, das ist schon eine ordentliche Hausnummer, schließlich blicken wir hier auf 276 dpi. Diese feine Auflösung ist mit dem Auge nicht mehr als Pixel erfassbar (ab etwa 30cm), daher haben wir unser Mikroskop bemüht. So ein Pixel ist jetzt übrigens 0,092 mm groß. Wie beim Vorgänger ist die hohe Auflösung mit einem 10-Finger-Multi-Touchscreen gekoppelt, dem SHP1421 LQ133Y1 von Sharp. Es handelt sich im Gegensatz zur früheren Version (XPS 13-9343, ebenfalls SHP1421) um ein IGZO-Panel. Sharp hat diese Technik auf den Markt gebracht, bei der amorphes Silizium (aSi-TFTs) gegen Indium-Gallium-Zink-Oxid ersetzt wird. Das erhöht die Elektronenbeweglichkeit um ein Vielfaches und führt zu schnelleren Reaktionsgeschwindigkeiten. Das mag Theorie sein, denn die unter Reaktionszeiten (Response Times) genannten 30 bzw. 40 Millisekunden sind nicht das, was etwa Spieler erwarten würden.

Die Luminanz des TFTs messen wir standardmäßig bei deaktivierter "Adaptiver Helligkeit" in einem dunklen Raum. Offensichtliche Schwankungen der Grundhelligkeit, wie sie bei Sensoren üblich sind (Ambient Light), haben wir nach Deaktivierung dieser Option nicht mehr festgestellt. Unser XPS lässt sich dadurch aber nicht beirren, der Sensor bleibt aktiv, was wir durch unterschiedliche Messwerte feststellen, je nachdem ob wir den Sensor (neben Webcam) abdecken (Mitte: 285 cd/m²), offen lassen (308), oder mit einer kleinen Lampe belichten (323). Die Helligkeit hat also ein klein wenig Potenzial nach oben. Die Helligkeit des Panels entspricht so oder so nicht mehr den sehr guten Werten des XPS 13-9343 Touch/Non-Touch. Der Grund könnte Dells Content Adaptive Backlight Control (CABC), also eine Firmware-basierte Steuerung der Bildschirmhelligkeit abhängig vom Bildinhalt, sein. Im BIOS gibt es keine CABC-Off-Option.

Dell gibt auf Anfrage an, dass Content Adaptive Brightness Control (CABC) arbeitet, wie es soll, es gäbe aber einige wenige Anfragen von Kunden, die sich daran stören. Für diejenigen - oder auch für bestimmte Einsatzgebiete - bietet Dell für QHD+ XPS-13-Systeme ein Tool an, das CABC abschaltet. Dell muss aber eingestehen, dass der Kniff nicht auf XPS-13-FHD-Geräten funktioniert. Wir werden dieses Tool ausprobieren, Dell konnte es uns zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aber noch nicht zur Verfügung stellen. Akku für Acer AS11A3E .
Den sRGB-Farbraum deckt das Sharp-Panel nur zu 93 % ab, an AdobeRGB ist mit 59 % gar nicht zu denken. Eine Kalibrierung vermag daran auch nichts zu ändern, wohl aber an der Exaktheit der dargestellten Graustufen und Farben. Der DeltaE des ColorChecker verringert sich um 2,5 auf 2,4, der DeltaE der Graustufen fällt um 2,0 auf 2,9. In die Wertung gehen die DeltaE ohne Kalibrierung ein. Als Besitzer eines XPS 13 QHD+ können sie das im obigen Kasten verlinkte ICC-Profil in die Farbsteuerung einbinden und werden eine ähnliche Besserung vorfinden. Absolut gesehen sind die Differenzen aber gering, weshalb mit dem bloßen Auge mitunter kein Unterschied auszumachen sein wird. Kalibriert kommt unser QHD+ Testgerät also fast an die exzellente Farbdarstellung des Microsoft Surface Book heran.
Draußen kann das XPS 13 eher schlecht als recht verwendet werden, die Reflexionen sind einfach zu stark. Die nachfolgenden Bilder entstanden bei höchstmöglicher Helligkeit im Akkubetrieb, das sind 216 cd/m², also zirka 70 cd/m² weniger als im Netzbetrieb. Schade, hier hatte das „alte“ FHD XPS 13 eine Akku-Helligkeit von 410 cd/m² (Mitte), die 2015er QHD-Touch-Variante kam auf 367 cd/m². Die matte 2016er FHD-Version steht draußen nicht ganz so schlecht da, hier hat der Tester keine Verringerung der Luminanz im Batteriebetrieb festgestellt (Dell XPS 13-9350 FHD Akku: 277 cd/m²).

Sonnenanbeter dürften sich für die matte FHD-Version entscheiden, diese verringert im Akkubetrieb nicht die Helligkeit (Maximum wird herabgesetzt) und hat keine störenden Reflexionen.
Ergänzung Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau: Das PWM-Flackern sorgt für eine dicke Linie (Bild 2). In einem Bereich von 500 Mikrosekunden schaut der Begin eines Rise so aus wie in Bild 1 (Anstieg beginnt hier). Die Messung fand bei max. Luminanz statt und blieb mit/ohne Netzteil unverändert.
Ergänzung Flackern/PWM: Mit und ohne Netzteil zeigt das Panel PWM (auf jeder Helligkeitsstufe inkl. Maximal), allerdings auf einer extrem hohen Frequenz von 4800-5000 Hz. Dies geschieht Allerdings NICHT bei Weißbild, sondern steigert sich graduell bei Erhöhung des Schwarzanteils im Bild. Siehe Bild 4, hier belegt ein Schwarzbild zirka 80 % der Fläche. Je geringer der Anteil ist (herausziehen des Fensters), um so flacher werden die Spitzen des PWM-Flackerns.

Die dicke Linie von Bild 1 (max. Luminanz) zeigt ebenfalls PWN-Flackern, allerdings ist die Zeitleiste hier zu groß, um die Kurven zu erkennen. Bild 2 zeigt die Details nach einem Zoom-In (Mikrosekunden-Bereich). Eine Reduzierung der Helligkeit auf Minimum intensiviert das Auf und Ab (Bild 3), die Frequenz bleibt aber gleich (4800 Hz). Erklären können wir uns diese höchst seltene PWM-Erscheinung nur durch Dells Content Adaptive Backlight Control (CABC), das wir - wie oben beschrieben - bei unserem Sample nicht probeweise deaktivieren konnten.

An den Blickwinkeln gibt es gar nichts auszusetzen, aus jeder Perspektive sehen wir ein knackscharfes Bild ohne Farbinvertierungen. Der hohe Kontrast erledigt hier ein Übriges, auch wenn er auf Grund der geringeren Helligkeit nicht mehr so hoch ausfällt wie beim Dell XPS 13-9343 Touch.
Wir haben uns Dells XPS 13 mit QHD-Infinity-Bildschirm noch einmal hinsichtlich Content Adaptive Backlight Control (CABC) angeschaut. Der Grund: Seit dem 29.12.2015 stellt Dell das „Firmware update utility for DBC Disabled & Enabled“ zur Verfügung. Es ist Kompatibel mit dem XPS 13 9350, allerdings nur für die UHD-Version (Touchpanel). Das Tool frustrierte uns zuerst mit einer Fehlermeldung, im Unterordner Dino konnten wir aber das DP Update Tool starten und den Flash-Speicher der Anzeige aktualisieren. Nach dem Neustart war CABC deaktiviert und wir konnten die PWM-Messung erneut ausführen.
Bei Maximaler Helligkeit (Bild 1) zeigt das Signal kein Flackern mehr, es setzt bei 80 % Luminanz aber wie gehabt mit gleicher Charakteristik bei 4.800 Hz ein. Eine Reduzierung der Helligkeit in Richtung Minimum intensiviert wie gehabt das Auf und Ab (Bild 2, 50 % Luminanz), die Frequenz bleibt aber gleich.
Die Helligkeit des Panels wurde durch CABC ebenfalls irritiert, weshalb wir auch diese Messung widerholt haben. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, über 100 cd/m² heller leuchtet das TFT jetzt und zwar auch im Akkubetrieb. Der Schwarzwert erhöht sich auf Grund der höheren Helligkeit auf 0,31 was zu einer Verschlechterung des Kontrasts auf 1258:1 führt (vorher 1.583:1).
Während sich die Vermessung des Fotospektrometers vor der Kalibrierung bis auf die Helligkeit kaum verändert, sehen wir mit CABC-Off ein deutlich besseres Post-Kalibrations-Resultat. Das DeltaE der Graustufen sinkt auf ein erstklassiges 0,7, das vom Color Checker auf 1,0. Das unterscheidet sich deutlich von den obigen Ergebnissen der Kalibrierung.
Mit seinem Skylake Core i7 6500U (2.5 – 3.1 GHz) ist unser XPS 13 maximal bestückt, unsere US-Kollegen hatten das XPS 13 9350 mit Core i5 6200U (2,3 GHz) und FHD-TFT im Test. Die 256 GB fassende NVMe-PCIe-SSD ist identisch, ebenso die integrierte HD Graphics 520. Die Leistung ist auf Basis dieser Komponenten auf dem höchsten Ultrabook-Niveau, das es derzeit zu kaufen gibt. Ein Grund dafür ist auch die superschnelle NVMe-SSD, auf die wir im Test der XPS 13 2016 i5 sehr ausführlich eingehen.
Wie immer werfen wir einen Blick auf das Taktverhalten während zahlreicher Cinebench-Tests. Den Multi-Core-Test ackert der Zweikerner mit konstant 2,9 GHz ab, was deutlich innerhalb der Turbo-Range liegt. Zum Start des Multi-Tests sind es auch mal 3,0 GHz, das währt je nach Gehäuse- und Umgebungstemperatur aber nur 20 bis 40 Sekunden. In jedem Fall handelt es sich um eine beachtliche und vor allem konstante Turbo-Ausnutzung auf hohem Niveau. Die 2,9 GHz hielt das SoC auch noch nach einstündigem Cinebench R15 Multi in der Schleife. Respekt bei einem so flachen Gehäuse.

Der Core i5 6200U des Schwestermodells absolvierte diese Tests mit 2,7 GHz (Turbo bis 2,8 GHz), also mit bestmöglichem Multi-Core-Einsatz. Da gibt es nichts zu meckern, was auch die Charts bestätigen. Der 6200U läuft dem hier verbauten 6500U nur um 5/9 % bzw. 7/12 % hinterher (R15/R11.5 jeweils Multi / Single). Der Vorteil bei der Rechenleistung ist also sehr gering, weshalb die Anschaffung der teureren Core-i7-Variante nur für bestimmte High-Performance-Einsatzgebiete lohnt.

Das 2015er XPS 13 mit dem Broadwell Core i5 (-28/34 Multi) kann auf jeden Fall nennenswert deklassiert werden. Die Boliden von Microsoft mit ihrem i5 6300U (2,4 – 3,0 GHz) liegen trotz 100 MHz weniger Takt auf gleichem Niveau (Messtoleranz). Die Rechenleistung wird bei Kaufentscheidungen folglich wohl kaum den Ausschlag geben.
Bei der Anwendungs-Performance stützen wir uns auf die PCMarks 7/8. Der PCM8-Work-Score erzielt ein um 9 %, der Home-Score ein um 6 % besseres Ergebnis als beim i5-Modell des XPS 13. Der PCMark 7 erkennt gleich gar keinen Unterschied (Score 0 % Differenz). Der 2015er XPS 13 liegt mit i5 schon mal 9 % zurück, jedoch ist das abermals keine nennenswerte Messlatte. Der Creative Score Accelerated v2 endete wiederholt bei 1.450 Punkten oder bei 0, denn er stürzte wiederholt ab. Da diese Punktzahl überhaupt nicht in das Gesamtbild passt, blenden wir sie im Chart aus.

Der PCMark 7 ist generell sehr affin für SSD-Systeme, weshalb hier alle Vergleichsgeräte auf einer Basis schwimmen. Etwas irritierend ist: Die NVMe-SSDs tragen nicht immer den Sieg davon, die Samsung SSD PM851 M.2 im XPS 13-9343 führt den Vergleich zusammen mit der NVMe im Surface Pro 4 an.
Die PM951-NVMe-SSD im Testgerät (MZ-VLV256D) liegt bei den Durchsätzen etwas unter der identischen PM951 im i5-XPS. Dies kann an Messtoleranzen liegen, wir haben in beiden Fällen im Auslieferungszustand getestet. Deutlich in die Schranken verwiesen wird die Samsung SSD PM851 im XPS 13-9343, das Lite-On IT L8T-256L9G Modell ist hingegen in Summe recht gut dabei. Microsoft kommt an dieser Stelle nicht mit, Surface Pro und Book können nur beim sequentiellen Lesen Punkte gutmachen, in den anderen Messbereichen unterliegen sie. Anders beim Apple MB Air 13 2015, das hält nach wie vor die Messlatte hoch (+33 %), die Durchsätze der PCIe-M.2-SSD sind beachtlich. Wie wir oben gesehen haben, kommt das auch bei der Systemleistung an, weshalb das Apple MB Air 13 2015 das Nonplusultra für Performance-Geeks ist.
Die HD 520 kann im Boost theoretisch bis 1.050 MHz takten, dies packt sie aber nicht im Testgerät, hier zeigt HWinfo während der OpenGL-Tests 950 bis 1.000 MHz an. Damit stehen die Scores auf einer Linie mit dem i5-Schwestermodell, die 1-prozentige Differenz ist im Bereich der Messtoleranzen. Die ältere HD Graphics 5500 wird auf den Platz 2 verwiesen, diese ist knapp 15 % schwächer. Die HD 520 im MS Surface Pro 4 hält das Niveau ebenso aufrecht. Einzig das Surface Book kann mit seiner im Tasten-Dock enthaltenen Maxwell GPU auftrumpfen (+27 %).

Machen die Games dieselbe Aussage? Wegen der lückenhaften Daten ist hier der Vergleich schwerer, BioShock Infinite zeigt aber sehr schön einen Rückstand der HD 5500 von 16 %. Die HD 6000 des Apple MB Air 13 liegt fast auf demselben Niveau wie unsere HD 520, auch in Tomb Raider. Die Maxwell GPU des Surface Book rauscht hier natürlich wieder davon und fährt in echten Games sogar einen deutlich höheren Vorteil ein, als in den synthetischen 3DMarks.
Spieler kommen mit der integrierten Intel-Grafik nicht auf ihre Kosten, ans Zocken in den nativen Pixeln ist gar nicht zu denken. Was auf dem bescheidenen Niveau einer HD 520 laut ihrem Datenblatt aber gespielt werden kann, das wird auf dem XPS 13 auch möglich sein.
Die Geräuschemissionen halten sich während des anspruchslosen Betriebs zurück, lautlos wird das XPS 13 aber nur in anhaltenden Leerlauf-Phasen. Im Modus Höchstleistung schaltet sich der Lüfter nur sehr selten ab, das ist stark von Hintergrundanwendungen des OS abhängig. Wir messen bei Idle max daher bereits den Maximalpegel von 34,8 dB(A), wie er auch unter Last vorliegt. Der Lüfter hat zwar Zwischenstufen und beschleunigt nicht ruckartig, jedoch hören wir in der Praxis entweder gar nichts oder eben die volle Lautstärke. Akku für Acer AS10D75 .

Der Dell Command Power Manager war auf unserem Testsystem nicht vorinstalliert, weshalb wir das Tool erst nachträglich aufgespielt haben. Hier finden Nutzer neben Akkuinformationen auch die Temperaturverwaltung. Wenn wir hier den Modus „Ruhig“ einstellen und die Systemkühlungsrichtlinie unter Windows auf „Passiv“ setzen, dann schaltet sich der Lüfter durchaus dauerhaft ab, jedoch nur bei Ausbalanciert / Höchstleistung.

Die Unterschiede zum XPS 13-9350 entstehen durch eine andere Messumgebung, die einen anderen Grundpegel (Lautlos = 28,2) anführt. Beim vorliegenden Test stehen 31,8 dB(A) für den inaktiven Lüfter. Der Anstieg um 2-3 dB(A) auf Last Max ist bei beiden XPS-Versionen in etwa gleich.

Markante Aussage der Tabelle: Dell hat mit dem XPS 13 wohl eines der im Lastbetrieb leisesten Geräte im Programm. Hier kann sich das „lärmende“ Surface Pro 4 eine Scheibe abschneiden. Erst recht das Apple MB Air 13 2015-03, es rumort im Stresstest sogar mit 46 dB(A). Der Screenshot zeigt den kleinen Overhead im Vergleich Leerlauf min / avg (Grün) und Last (avg / max; Rot / Gelb).
Das XPS 13 i7 kann ordentlich warm werden, wir messen punktuell bis zu 57 Grad auf der Ober- und Unterseite. Diese Temperaturen haben wir durch einen Stresstest erzwungen, der den Komponenten alles abverlangt. Dieser Test zeigt, was das System im widrigsten Fall anstellt, um der Abwärme Herr zu werden. Er ist nicht mit einer normalen Last-Nutzung, etwa durch Video-Rendering, vergleichbar.

Das XPS 13 i7 geht mit dieser Situation um, wie das i5-Schwestermodell, der Takt wird deutlich unter die Nenn-Taktung von 2,5 GHz gesenkt: i7 @1,5; i5@1,4 GHz. Die Temperaturen am SoC waren in beiden Geräten auf knapp 90 Grad gestiegen, nach dem Throttling liegen sie bei knapp bzw. um die 80 Grad.

Die iGPU senkt den Takt im Stress nur marginal, nämlich auf 900 MHz. Das sind nur 50 bis 100 MHz weniger als unter einfacher GPU-Last durch einen Cinebench OpenGL Test. Auf dem XPS 13-9350 mit Core i5 ackerte die HD 520 im Stresstest mit 950 MHz. Damit liegt die GPU in diesem – seltenen - Anwendungsfall in beiden XPS-Varianten unter ihren Möglichkeiten von bis zu 1.050 MHz.

Die Tabelle zeigt: Scheinbar hat das XPS 13 i5 die Abwärme etwas besser im Griff, die Werte sind geringer, zumal wir das i7-Modell bei einer kühleren Raumtemperatur vermessen haben. Das Surface Pro 4 liegt mit seiner aktiven Kühlung im Tablet in etwa auf demselben, erhöhten Abwärme-Niveau. Die anderen Konkurrenten und Vorgänger blieben zum Teil deutlich kühler.
Informationen zum Lautsprecherklang finden sie im Test des XPS 13 i5.

Die Aufnahme des Mikrofons gelingt perfekt, das heißt rauschfrei und mit in etwa gleichbleibendem Pegel, ganz gleich ob der Sprecher 50 Zentimeter oder drei Meter vom Gerät entfernt steht. Mit einer besseren Webcam hätte diese Kombination mit dem Dual-Array-Mikrofon zu einem Vorzeigeobjekt für Konferenzen oder Anrufe werden können.
Der Stromverbrauch des i7-Testsamples ist eine Messung mit einem neuen Gerät (MetraHIT Energy), daher sind die Werte in der Tabelle nur bedingt vergleichbar. Beim XPS 13-9350 Non-Touch i5 haben wir seinerzeit keine Energie-Messung durchgeführt. Die Tabelle zeigt eine typisch geringe Leistungsaufnahme nur im Last-Bereich. Im Leerlauf genehmigt sich das QHD+ Modell deutlich mehr Energie, als es Apple MB Air 13 und Surface Pro 4 (MetraHIT-Messung) mit ähnlich hohen Auflösungen verlangen. Die Geräte sind unterschiedlich darin, wie niedrig die Luminanz eingestellt werden kann. Die Helligkeit allein kann jedoch die großen Unterschiede im Idle min nicht erklären.
Bei den Laufzeiten ziehen i7-Besitzer klar den Kürzeren, der WLAN-Test endet 35 % früher als im i5 Modell (- 118 Minuten). Den Test haben wir im Profil Ausbalanciert, bei 150 cd/m² und ohne Dell Command Power Manager Funktionen (war nicht vorinstalliert) ausgeführt. Das XPS 13 QHD+ bewegt sich also nicht auf dem sehr hohen Niveau eines Apple MB Air 13 2015, das fast doppelt so lange im WiFi-Test unterwegs ist. Die anderen Tests (Idle, Last) entsprechen dieser Relation. Wir haben den Leerlauf-Test ein zweites Mal ausgeführt, diesmal waren zusätzlich Dells Energiespar-Funktionen (Power Manager) und der Stromspar-Modus aktiviert: 9:18 Stunden, diese Laufzeit fällt aber noch etwas geringer aus bzw. liegt im Rahmen der Messtoleranz.
Update 03.12.15: Dell schiebt hektisch die BIOS-Version 1.1.7 nach, die Verbesserungen sollen zu drastisch längeren Laufzeiten führen. Der Hersteller wird dieses BIOS-Update in den nächsten Tagen offiziell bereitstellen. Die Tester erhielten einen inoffiziellen Download, den wir hier leider nicht bereitstellen dürfen. Laut Dell verhindert das gegenwärtige BIOS die neuen NVMe basierten Konfigurationen daran, die Low-Power C-States von Skylake zu nutzen. Wir haben den zweiten Anlauf genutzt, um ebenfalls den angebotenen Audio-, WiFi- und VGA-Treiber zu aktualisieren. In der Tat sind die Laufzeiten nun erheblich besser. Idle erhöht sich von vormals 9:37 (577 Min.) auf 13:04 Stunden. WiFi verbessert sich von vordem 5:33 (333 Min.) auf ordentliche 7:12 Stunden. Damit kann das XPS 13 ziemlich gut mit der versammelten Konkurrenz mithalten.

Mit dem Dell Command Power Manager sind Eingriffe in die Ladeautomatik als auch in den Energieverbrauch möglich. Hier können spitzfindige Nutzer in der „Spitzenverschiebung“ sogar den Akkubetrieb erzwingen, wenn das Gerät per Netzteil angeschlossen ist. Natürlich ist es auch möglich, zu bestimmten Zeiten die Akkuladung zu unterbinden. Hier hat Dell scheinbar sein Gerät ganz und gar auf die dezentrale Energieversorgung (Smart Power Grid) der Zukunft abgestimmt. Ob XPS-Nutzer überhaupt Interesse daran haben, sich dermaßen detailliert mit der Energieaufnahme zu beschäftigen, das mag der oder diejenige selbst entscheiden. Mit einem gewissen Hintergrund kann man diese Funktionen jedoch als nützlich anerkennen.
Der Battery Extender merkt sich Einstellungen, die für einen niedrigeren Energieverbrauch sorgen, wie reduzierte CPU-Leistung oder Helligkeit der Tastenbeleuchtung. Auf die hier vorgenommenen Einstellungen fällt das System beim Abziehen des Netzsteckers zurück.
Die Qual der Wahl ist groß, nehme ich das schicke Ultrabook XPS 13 mit dem hauchdünnen Rahmen, oder doch das Surface Pro 4 Tablet? Oder schlicht: XPS 13 FHD vs. XPS 13 QHD+? An der Rechenleistung kann die Entscheidung nicht festgemacht werden, XPS wie Surface rechnen ohne Throttling auf demselben, hohen Niveau. Der Performance-Unterschied zur günstigeren Core-i5-Version ist unseres Erachtens vernachlässigenswert.

Gegen das XPS 13 in der i7/QHD+ Variante spricht die kürzere Laufzeit im Vergleich zum i5/FHD-Schwestermodell und auch der Vergleich zum Markt. 5:30 Stunden sind einfach zu wenig für ein Ultrabook der Oberklasse. Details wie die ambivalente Helligkeitssteuerung die auch PWM nutzt, die schlechten Wartungsmöglichkeiten und die rauschende Webcam sind sicher ihren Kritikpunkt wert. Bezüglich weiterer Erkenntnisse zur Content Adaptive Brightness Control (CABC) werden wir Sie hier auf dem Laufenden halten.

Für das XPS 13 – also auch die i5-Version – sprechen zahlreiche Argumente, wie sie unter Pro aufgelistet sind. Das hochwertige Gehäuse mit dem dünnen Rahmen fehlt dort ebensowenig, wie die ziemlich gute Leistung unter Last, die immer noch geringe Lautstärke und das kontrastreiche Display mit der hohen Auflösung. Ob selbige überhaupt benötigt wird, das liegt im Ermessen des potentiellen Käufers. Die Bedienung mit Touch funktioniert nach wie vor ebenso tadellos, wie die von Tasten und ClickPad.

Für 1.549 Euro (Brutto, Versand kostenfrei, bzw. Shops) bekommt der Kunde ein ausgereiftes Subnotebook, das sich zu den Besten zählen darf. Das Vorgängermodell von 2015 ist mit i7 5500U und 256 GB RAM noch stark im Markt vertreten und ab 1.500 Euro zu haben. Die neuere Version hält zwar keinen immens schnelleren Prozessor / Grafikkarte bereit, jedoch Thunderbolt 3 im USB Typ-C Format kombiniert mit USB 3.1 Gen 2. Es spricht also wenig dafür, ein älteres 2015er Modell zu erwerben, mit USB Typ-C und den kommenden Docking-Optionen per Thunderbolt 3 sind Nutzer zukunftssicherer unterwegs. Akku für Acer UM09E56 .

Die Helligkeit der Anzeige erhöht sich nach CABC-Abschaltung deutlich, das Ergebnis der manuellen Kalibrierung verbessert sich ebenfalls. Wir haben die entsprechenden Informationen oben im Display-Kapitel eingebaut. In den kommenden Tagen ergänzen wir die WiFi-Laufzeit mit inaktivem CABC.

24/12/2015

Laptop Akku HP COMPAQ nw8240

Dells mobile Workstation Precision 5510 soll als Ableger des XPS 15 insbesondere professionelle Bedürfnisse befriedigen. Als Hauptunterscheidungsmerkmal kommt daher Nvidias Quadro M1000M zum Zug, die vor allem bei Konstruktionssoftware und zertifizierten Anwendungen ihre Stärken ausspielt. Wie gut das Precision 5510 tatsächlich zu den Profis passt, haben wir ausführlich getestet.
Dells Precision 5510 verkörpert auf den ersten Blick so ganz und gar nicht das, was man sich normalerweise unter einer mobilen Workstation vorstellt. Schlank, leicht, kompakt und dennoch leistungsstark ausgestattet, zeigt sich Dells Interpretation eines Arbeitsplatzrechners quasi als Gegenentwurf zum wuchtigen Bild der üblichen Standardmodelle. Das gelungene Konzept des Dell Precision M3800 wird hier also konsequent fortgeführt und weiter verbessert. Begünstigt wird diese Entwicklung durch die immer effizienter arbeitenden Komponenten, etwas Verzicht und generell kompakteren Bauformen.

Unser Testmodell ist mit einer Intel Xeon E3-1505M-CPU, 16 GB RAM, einer Nvidia Quadro M1000M-Grafik, einer 512-GB-SSD und einem IGZO-4k-Display ausgestattet. Der Preis für unsere Testkonfiguration beträgt derzeit etwa 3.200 Euro brutto. Im Dell Online-Shop für Unternehmenskunden sollte man immer darauf achten, dass die angezeigten Preise ohne Mehrwertsteuer ausgewiesen sind. Diese wird erst später, wenn das Produkt im Warenkorb landet, hinzugerechnet.
Das Gehäuse des Dell Precision 5510 ist hervorragend verarbeitet und mit sehr wertigen Materialien bedacht worden. Aluminium und Carbon versprühen eine sehr angenehme Optik ohne auf die im Businessbereich angesagte Zurückhaltung verzichten zu müssen. Die Stabilität kann man zwar als sehr gut einstufen, erreicht aber im direkten Vergleich nicht ganz das Niveau eines MacBook Pro 15 Retina. Der Displaydeckel lässt sich etwas mehr verwinden und auch die Baseunit gibt etwas mehr nach. Wirklich entscheidend ist das aber nicht. Das Gewicht fällt mit 2,02 kg (Testgewicht) relativ niedrig aus und sorgt zusammen mit den geringen Ausmaßen für gute Transportvoraussetzungen. Auch hier kommt es auf ein paar Millimeter und ein paar Gramm mehr oder weniger nicht wirklich an. Entscheidend ist der große Unterschied zu Standard-Workstations wie HP ZBook 15, Lenovo ThinkPad W541 oder Toshiba Tecra W50. Diese sind nicht selten ein oder 2 Zentimeter dicker und um mehr als ein Kilo schwerer.
Die Schnittstellenliste des kompakten Gehäuse ist quantitativ nicht gerade üppig ausgefallen. Doch alleine der Thunderbolt-3-Anschluss verbirgt zahlreiche Talente in sich. Im Grunde handelt es sich hier um einen aufgebohrten USB 3.1 Typ-C Gen. 2-Anschluss. Mit 40 Gb/s verfügt Thunderbolt 3 über eine 4 mal so hohe Transfergeschwindigkeit wie USB 3.1 der in der höchsten Ausbaustufe Gen. 2 maximal 10 Gb/s schafft. Zusammen mit DisplayPort 1.2, 10 Gb-Ethernet, bis zu 100 Watt Stromversorgung und der Unterstützung des PCIe-Protokolls hat man hier eine mächtige Datenleitung zur Verfügung. Aufgrund dieser sehr guten Voraussetzungen scheint sich generell abzuzeichnen, dass nach und nach die bisher verwendeten proprietären Dockingports herstellerübergreifend durch Thunderbolt-3.0-Lösungen ersetzt werden. Neben dieser multitalentierten Super-Schnittstelle, verfügt das Precision 5510 noch über 2 reguläre USB 3.0-Ports, HDMI und einen flotten PCIe-Kartenleser.
Die Kommunikationsausstattung bewegt sich im üblichen Rahmen und bietet mit Dual-Band-AC-WLAN, Bluetooth 4.0 und einer 720p-Webcam die nötige Businessbasis. Eine kabelgebundene Netzwerkverbindung kann man per beiliegendem USB-Typ-C-Ethernet-Adapter herstellen, der immerhin Gbit-Netzwerke unterstützt. Dieser befindet sich beim Precision 5510 laut Datenblatt immer im Lieferumfang. Die WLAN-Verbindung hat sich gegen eine FritzBox 7490 gut geschlagen und liefert innerhalb eines Gebäudes in etwa 15 Meter Entfernung (getrennt durch zwei Innenwände) immer noch zwei Empfangsbalken. Auch die subjektive Verbindungsqualität und -stabilität haben in diesem Szenario überzeugt.
Zur Sicherung der Daten verfügt das Testgerät, neben den üblichen Passwortoptionen auf Bios- und Systemebene, über ein TPM 1.2 Modul und die Möglichkeit bei Bedarf den Computrace-Service (Datensicherheit, Geräteortung/ Wiederbeschaffung) für verschiedenene Zeiträume zu buchen. Einen Fingerabdruckscanner oder einen Smartcardreader bietet Dell für das Precision 5510 nicht an.
Dell bietet als zentrales Zubehör eine Thunderbolt-Docking-Lösung die ab 2016 verfügbar sein soll. Diese scheint die sonst üblichen proprietären Dockingstationen klassenübergreifend zu ersetzen. Hierüber kann man stationäre Peripheriegeräte inklusive 4k-Displays schnell und einfach anbinden. Zusätzlich hat man die Wahl zwischen verschiedenen Adaptern für den HDMI und die USB-Ports. Komplettiert wird das Zubehörprogramm schießlich durch Taschen, Mäuse, Tastaturen, Displays, Laufwerke und vieles mehr.

Natürlich kann man auch Universal-Zubehör der Dritthersteller verwenden, was preislich manchmal Vorteile bietet. Jedoch bekommt man nicht immer den vollen Funktionsumfang geboten. Apples Multi-AV-Adapter wird zum Beispiel als USB-Adapter erkannt und stellt dadurch einen zusätzlichen USB-Port bereit. Der HDMI-Anschluss bleibt dagegen ohne Funktion und kann nicht angesprochen werden.
Im Dell Precision 5510 Owners Manual wird wie bei Dell üblich haarklein beschrieben, wie man an welche Komponente gelangt, sie austauscht oder aufrüstet. Leider ist das Manual derzeit noch nicht gänzlich auf das Precision 5510 angepasst, sondern entspricht dem des Dell XPS 15. Da XPS wie Precision über keine separate Wartungsklappen verfügen, muss man die gesamte Bodenplatte abnehmen, um an die Komponenten zu gelangen. Ist dies erledigt hat man guten Zugriff auf die jeweilige Hardwareausstattung.Akku HP 593576-001 .

Beachten sollte man bei der Ausstattung/ Aufrüstung/ Bestellung noch die eine oder andere gerätespezifische Besonderheit. Nur mit dem kleinen 56-Wh-Akku kann man eine M.2 PCIe-SSD mit einem weiteren 2,5-Zoll-Laufwerk kombinieren. Und umgekehrt kann man den großen 81-Wh-Akku nur mit einer M.2 PCIe-SSD auswählen. Für alle drei Optionen fehlt unter dem Strich einfach der Platz.
Das Dell Precision 5510 verfügt über 12 Monate Pro-Support (inklusive Remote-Überwachung des PCs) und Vor-Ort-Service am nächsten Arbeitstag, der ohne Aufpreis im Produktkonfigurator in 3 Jahre Basis-Support am nächsten Arbeitstag umgewandelt werden kann. Eine Erweiterung des Basis-Supports auf 5 Jahre kostet zum Beispiel 153 Euro netto und inklusive Pro-Support sind 458 Euro netto fällig.
Die Tastatur verfügt über normal große Tasten im 19-mm-Raster, hat einen leisen Anschlag, kann aber aufgrund der flachen Bauweise lediglich einen kurzen Hub aufweisen. Dennoch stufen wir die Eingabe als vielschreibertauglich ein, da hier nichts klappert, wippt oder sonst wie nachgibt. Die deutsche Tastatur-Ausführung ist mit einem Standardlayout wie beim Dell XPS 15 versehen. Unser Testgerät ist dagegen mit einer Querty-Tastatur ausgestattet und weicht daher entsprechend deutlich vom gewohnten Erscheinungbild der Tastenbelegung ab. Zahlenjongleure werden wahrscheinlich einen separaten Nummernblock vermissen. Diesen gibt es beim Precision 5510 jedoch auch nicht gegen Aufpreis.

Das Touchpad lässt sich sehr gut bedienen und bietet die üblichen Einstelloptionen. Zweifingertipp, Multitouch-Zoom, -Drehen usw. können hier den eigenen Wünschen nach ausgewählt oder deaktiviert werden. Die Reaktions- und Gleifähigkeit der Glasoberfläche ist sehr gut und bietet keinerlei Anlass für negative Kritik.
Der Multitouchscreen ist eine gewöhnungsbedürftige aber nach einiger Zeit sehr willkommene zusätzliche Eingabemethode. Da unser Testsystem noch mit Windows 7 ausgestattet ist, kann das eigentliche Potential nicht wirklich ausgeschöpft werden. Auch mit der maximalen Vergrößerung der Darstellung werden Icons, Symbole und Eingabefelder immer noch sehr klein dargestellt. Erst eine Reduzierung der Auflösung kann hier helfen. Zudem skalieren unter Windows 7 noch recht viele Programme nur unzureichend, was die Bedienung ebenfalls erschwert. Ansonsten reagiert der Touchscreen sehr gut und arbeitet auch in den Randbereichen sehr zuverlässig. Zusammen mit Windows 10 dürfte sich der Funktionsumfang und der Eingabekomfort noch mal deutlich verbessern.
Das Dell Precision 5510 wird mit einem FullHD-IPS-Display oder alternativ mit einem IGZO-4k-Panel angeboten. Letzteres kostet etwa 245 Euro (netto) Aufpreis, ist mit einer glänzenden Multitouchoberfläche versehen und bietet einen besonders großen Farbumfang. Die FullHD-Variante hatten wir schon beim Dell XPS 15 im Test, wo es ordentliche Ergebnisse erzielen konnte.

Unser Dell Precision 5510 ist mit dem hochauflösenden UHD-Bildschirm ausgestattet. Hier gefallen vor allem die Fingerbedienung, die sehr hohe Pixeldichte von 282 ppi, die zu einer sehr scharfen und feinen Darstellung führt, und der extrem hohe Farbraum. Aufgrund der Multitouchoberfläche mit Corning Gorilla Glas NBT kommt im Gegensatz zum FullHD-Display eine spiegelnde Oberfläche zum Einsatz. Dell verzichtet hier auf eine Entspiegelungsschicht, wie man sie zum Beispiel bei den aktuellen Retina MacBooks vorfindet. Dadurch tritt der Spiegeleffekt etwas stärker auf, als bei Modellen die über eine entsprechende Beschichtung verfügen.

Bei unseren Helligkeitsmessungen erzielt das IGZO-Display maximal 391 cd/m² in der Bildmitte. Zu den Rändern fällt diese etwas ab und erreicht in der linken unteren Ecke nur noch 339 cd/m². Insgesamt liegt die Ausleuchtung bei guten 87 Prozent. Großflächige Wolkenbildungen oder auffällige Lichthöfe sind auch bei einfarbigen Bildinhalten nicht auszumachen. Die minimale Helligkeit beträgt 45 cd/m² (Stufe 1), was manchen Anwendern in dunklen Arbeitsumgebungen schon zu hell sein könnte. In Stufe 4 haben wir 153 cd/m² gemessen, die wir auch für unsere Praxistests im Bereich der Akkulaufzeiten verwenden.
Über alle Helligkeitsstufen hinweg können wir kein Flimmern feststellen. Die Reaktionsgeschwindigkeit des Displays beträgt beim kombinierten Schwarz-Weiß-Wechsel 34 ms und beim kombinierten Grau-Wechsel 56 ms. Für Gamer schneller Spiele ist das nicht ideal, alle anderen sollten keine Einschränkungen befürchten müssen. Der Kontrast beträgt gute 987:1 und sorgt für ein sattes Schwarz. Die Farbraumabdeckung ist beim 4k-Display besonders hoch und deckt den sRGB-Farbraum vollständig ab. Selbst der AdobeRGB-Farbraum wird noch zu über 88 Prozent wiedergegeben. Beide Werte sind hervorragend.
Hinsichtlich der Farbgenauigkeit enttäuscht Dells Premier Color Tool. Eigentlich soll man hierüber z.B. den sRGB-Farbraum per Click komfortabel auswählen können. Wie unsere Messungen zeigen sollte man sich darauf aber nicht verlassen. Das maximale DeltaE 2000 von 7,7 ist zwar im Vergleich zu den sonst von uns getesteten Bildschirmen gut, reicht aber nicht für ein farbtreues Arbeiten im professionellen Bereich. Nach der obligatorischen Profilierung (sRGB) überzeugt das Display mit Spitzenwerten und farbtreuer Darstellung. Das maximale DeltaE 2000 (also die Abweichung zum Ideal) beträgt nun nur noch 1,01 und liegt damit weit unter der Grenze von 3. Ebenfalls nahe an der Perfektion bewegen sich die RGB-Balance und die Gammakurve.
Die Blickwinkelstabilität des IGZO-Panels fällt sehr gut aus. Helligkeit, Kontrast und Farbwiedergabe verändern sich kaum und sorgen für eine gleichmäßige Darstellung. Lediglich aus weiten diagonalen Winkeln ist ein leichter Rotstich zu erkennen.
Dell bietet erfreulicher Weise gute Möglichkeiten sein Precision 5510 nach den persönlichen Bedürfnissen zusammenzustellen. Mit 3 verschiedenen Prozessoren, 2 Displays und etlichen Massenspeicheroptionen ist die Auswahl für ein Slimline-Notebook recht groß. Keine Wahl hat man hingegen bei der Grafikeinheit, die immer aus einem Optimus-Verbund mit Intel P530 und Nvidia Quadro M1000M besteht. Auch die RAM-Ausstattung bietet mit derzeit maximal 16 GB kaum Entscheidungsspielraum. Unser Testgerät ist mit einer Intel Xeon E3-1505-CPU, 16 GB DDR4-RAM, einer 512 GB SSD und dem Ultra-HD IGZO-Touch-Display ausgestattet. Der Preis für diese Ausstattungsvariante beträgt derzeit rund 3.200 Euro in Dells Online-Shop.
Mit dem letzten Prozessor-Generationswechsel (hin zu Skylake) bei Intel haben erstmals auch mobile Xeon-Prozessoren Einzug ins umfangreiche Portfolio gehalten. Neben einer hohen Leistungsfähigkeit ist das Hauptargument sich für einen solchen Prozessor zu entscheiden die Möglichkeit ECC-Arbeitsspeicher einsetzen zu können.

Dieser ist vor allem dann von Nutzen, wenn das System besonders intensiv mit viel Arbeitsspeicher agiert, Berechnungen im Akkord anliegen und es auf eine möglichst hohe Fehlervermeidung ankommt. Fehlerhafte Daten und Berechnungen wiederum können zu Abstürzen führen und somit den Workflow erheblich beeinträchtigen. Neben Servern sind daher vor allem Workstations die z.B. in den Bereichen Konstruktion, Design, Wissenschaft oder zur Finanz-Analyse eingesetzt werden typische Systeme in denen ECC-Speicher Sinn macht.

Leider scheint Dell für die Precisions 5510 kein ECC-RAM vorzusehen, womit ein Argument für den Intel Xeon E3-1505 in unserem Testgerät wegbricht. Mit einem Aufpreis von etwa 100 Euro zum Intel Core i7-6820HQ bleibt als Unterscheidungsmerkmal daher nur noch ein nominell 100 MHz höherer Takt übrig. Ansonsten bietet die 45-Watt-CPU Hyperthreading mit bis zu 8 Threads und einen Turbo-Boost, der den Prozessor vom Basistakt von 2,8 GHz auf bis zu 3,7 GHz bei Single-Thread-Anwendungen beschleunigen soll.Akku HP 580029-001 .

Bei unseren Prozessorbenchmarks erreicht der mobile Xeon insgesamt sehr gute Ergebnisse. Beim Cinebench R11.5 werden 1,6 Punkte (Single-Thread) und 7,93 Punkte (Multi-Thread) erzielt. Den versprochenen Maximaltakt von 3,7 GHz haben unsere Tools jedoch weder bei verschiedenen Benchmarktests (SuperPi, Cinebench) noch bei Praxisaufgaben (iTunes Audio-Konvertierung) angezeigt. Bei 3,5 GHz war in jedem Fall Schluss. Umfangreiche CPU-Vergleiche kann man mit Hilfe unserer CPU Benchmarkliste durchführen.

Mit einer deutlichen Taktreduzierung unter den Basistakt muss man beim Testgerät dann rechnen, wenn Prozessor und Grafikeinheit gleichzeitig ihre maximale Leistung abverlangt wird. Wir simulieren das mit den Tools Prime95 und Furmark. In diesem Worst-Case-Szenario erreicht der CPU-Takt in Stufen bereits nach 7 Minuten 2,4 GHz. Diese Taktung wird dann aber dauerhaft gehalten und nicht weiter reduziert. Im praxisnäheren Lastbetrieb, den wir mit dem SPECviewperf 12 Benchmark in mehreren Durchläufen simuliert haben, bewegt sich der CPU-Takt dauerhaft zwischen 3,2 GHz und 3,4 GHz. Die kurzen Zwischenzeiten zum Laden der Viewsets und die nicht 100-prozentige Auslastung des Systems reichen also bereits aus, um höhere Taktraten im Dauerbetrieb zu erzielen.

Im Akkubetrieb rechnet das System generell nicht schneller, als mit 1,6 GHz. Selbst nach dem Anschließen des Netzteils verharrt dieser Zustand, sodass meist nur ein Neustart sicher Abhilfe schafft. Ein Bios-Update, wie bereits für das XPS 15 erhältlich, könnte hier für Besserung sorgen. Beim Cinebench R11.5 (Multi-Thread) werden im Akkubetrieb deshalb nur noch 2,92 anstatt der sonst möglichen 7,93 Punkte erreicht.
Die recht ausgewogene Komponentenauswahl des Testgeräts sorgt für sehr gute Ergebnisse bei den Systemleistungs-Benchmarks. Beim PCMark 8 Creative erreicht unser Precision zum Beispiel 4429 Punkte und beim Work-Test 5100 Punkte. Weitere Verbesserungen könnte man in unserem Fall lediglich durch einen schnelleren Massenspeicher erzielen. Hinsichtlich CPU, GPU und RAM haben wir bereits die Möglichkeiten des Precision 5510 ausgeschöpft.

Mit dem Dell Precision Optimizer bietet Dell ein Tool, das je nach Anwendung gezielt optimierte Hardware-Konfigurationen lädt und somit die für jede Software optimale Einstellung automatisiert bereitstellt. Das geht soweit, dass selbst BIOS-Funktionen über das jeweilige Profil geändert werden können. Darüber hinaus bietet das Werkzeug Möglichkeiten zur Clientbetreuung, zur Systemwartung, für Analysezwecke und zur Problemberichterstellung. Im unternehmerischen Umfeld mit verschiedenartig genutzten Programmen und vielfältiger Gerätelandschaft könnten die gebotenen Eigenschaften eine erhebliche Arbeitserleichterung bedeuten.

Hinsichtlich der möglichen Latenzen im Zusammenspiel mit externen Audiogeräten, ist unser Testgerät nicht optimal aufgestellt. Erst nach Deaktivierung des WLANs können die Latenzen auf ein ausreichendes Maß reduziert werden. Wer hier besonders hohe Ansprüche hat, wird sich auf eine tiefergehende Fehlersuche begeben müssen.

Der Integrierte Realtek PCIe Gen.2 Kartenleser erzielt mit unserer Toshiba Exceria Pro UHS-II Speicherkarte (64 GB) eine maximale sequentielle Leseleistung von 192 MB/s. Der Transfer von 10 MB großen Bilddateien gelingt mit einer mittleren Geschwindigkeit von 147 MB/s. Per USB 3.0 arbeitet eine Samsung T1 SSD (256 GB) bis zu 396 MB/s schnell. Den USB 3.1 Typ-C Gen.2 konnten wir mangels leistungsstarkem Laufwerk nicht testen.
Das Solid State Drive im 2,5-Zoll-Formfaktor bietet recht gute Leistungsdaten fällt aber deutlich hinter den Alternativen im M.2 Format mit PCIe-Anbindung zurück. Auf die gefühlte Arbeitsgeschwindigkeit hat das jedoch kaum Auswirkungen. Programme öffnen fix, Daten werden schnell übertragen und selbst große Bilddateien sind ruck zuck verfügbar. Mit einer Kapazität von 512 GB (brutto) verfügt das Testgerät über relativ viel Speicherplatz, der für viele Anwendungsbereiche eine gute Basis darstellt. Intern könnte man den Speicherplatz durch ein Laufwerk im M.2 Format oder durch ein noch kapazitätsstärkeres 2,5-Zoll-Laufwerk erweitern. Auch RAID-Systeme sind laut Bios und Owners Manual möglich. Umfangreiche Massenspeichervergleiche kann man mit Hilfe unserer HDD/ SSD-Benchmarkliste durchführen.
Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal zum Dell XPS 15 stellt die im Precision 5510 verbaute Grafikeinheit dar. Nvidias Quadro M1000M ist eine der neuen professionellen Grafikchips auf Maxwell-Basis, die im Vergleich zur lange eingesetzten Vorgängergeneration auf Kepler-Basis, nun einen gehörigen Leistungszuwachs bei verbesserter Effizienz verspricht. Für weniger leistungsfordernde Aufgaben kann man auch beim Precision 5510 dank Nvidia Optimus-Verbund auf die im Prozessor integrierte Intel HD Graphics P530 GPU zurückgreifen.

Von den bekannten Consumer-Grafikchips der Geforce-Serie unterscheidet sich die professionell ausgerichtete Quadro-Serie vor allem durch ein modifiziertes Bios, spezielle Treiber und eine insgesamt auf Stabilität getrimmte Konfiguration. Wichtig sind im unternehmerischen Bereich auch die umfangreichen Softwarezertifizierungen, die ein problemloses Zusammenspiel zwischen Hard- und Software garantieren. Leistungsmäßig kommen die Spezialtreiber vor allem bei OpenGL optimierter Software zur Geltung. Hier können bereits Berechnungsarten zum Einsatz kommen, die noch nicht zum offiziellen OpenGL-Standard gehören und damit einen gehörigen Leistungszuwachs generieren. Technisch basiert die Quadro M1000M auf dem GM107-Grafikchip, bietet 512 Shadereinheiten, 2 GB GDDR5-grafikspeicher und einen 128 bit breiten Speicherbus. Im Test hat sich der reguläre Maximaltakt von 993 MHz regelmäßig und teils dauerhaft auf 1.124 MHz erhöht. Im Vergleich zu den bekannteren Geforce-Chips ordnet sich die Quadro M1000M zwischen der Nvidia Geforce GTX 950M und der GTX 960M ein.

Wir testen den professionellen Bereich mit den SPECviewperf-Benchmarks, die im Wesentlichen die Bereiche CAD, CAM, Geologie und ein medizinisches MRT abhandeln. Die Ergebnisse dieser Tests zeigen wie groß der Leistungszuwachs gegenüber den Vorgänger-Quadros, aber auch gegenüber der FirePro M5100 von AMD ausfällt. In allen Bereichen können die Vorgängermodelle teils deutlich geschlagen werden. Selbst Teiltests in denen traditionell Lösungen von AMD deutlich besser abschneiden, gehen nun an die Nvidia Quadro M1000M. Im Vergleich zum direkten Vorgänger Nvidia Quadro K1100M, der noch im Dell Precision M3800 verbaut wird, können die Frameraten fast überall verdoppelt werden.
Über die freie Programmierschnittstelle OpenCL können aufwendige Berechnungen von der CPU auf die GPU ausgelagert werden. Das sorgt für eine Entlastung des Gesamtsystems und fürhrt in der Regel gleichzeitig zu schnelleren Ergebnissen. In der Praxis kommt OpenCL vor allem bei Aufgaben wie Verschlüsselung, Konvertierungen, Bild- und Videobearbeitung oder der Finanzanalyse zum Einsatz. Wir testen mit Luxmark 2.0 (Raytracing) und SiSoft Sandra 16 (GPGPU). In diesem Bereich kann die neue Maxwell-Generation vor allem beim Raytracing einen enormen Leistungszuwachs verbuchen. Selbst die ehemals dominanten FirePros können hier deutlich abgehangen werden. In den Bereichen Kryptographie, Finanzanalyse und Bildbearbeitung haben wir noch kaum Testergebnisse vorliegen, aber auch hier kann die aktuelle Maxwell-Generation sehr gute Ergebnisse einfahren.
Im DirectX-Bereich kommt es im Gegensatz zur OpenGL optimierten Software vor allem auf die reine Hardwareleistung an. Bei den bekannten 3DMarks werden zum Beispiel 3517 Punkte bei der GPU-Wertung des Fire Strike-Tests und 23777 Punkte beim Cloud Gate erzielt. Das reicht um sich etwas vor der Nvidia Geforce GTX 950M einzuordnen. Beim Unigine Heaven 3.0 DX11-Benchmark erzielt der Grafikchip 44,9 fps und beim Valley-1.0-Test 18,7 fps. Im Vergleich zu den unter sonst gleichen Bedingungen durchgeführten OpenGL-Durchläufen (keine Optimierungen) können jeweils einige Frames mehr erreicht werden. Umfangreiche Grafikchip-Vergleiche kann man mit Hilfe unserer GPU-Benchmarkliste durchführen.Akku HP Mini 210 .
Auch wenn das Spielen von der Ausrichtung her eher weniger mit einer Arbeitsmaschine in Verbindung gebracht wird, so liefert es doch gute Rückschlüsse auf die zu erwartende Grafikleistung im Direct3D-Bereich. Zudem werden viele Geräte heutzutage nicht nur rein beruflich, sondern hin und wieder auch mal privat genutzt. Einen Blick in die Spielewelt wollen wir daher interessierten Anwendern nicht verwehren.

Die Spieleleistung bewegt sich ähnlich wie bei den DX11-Benchmarks zwischen einer Nvidia Geforce GTX 950 und einer Nvidia Geforce GTX 960. Somit liefert die Nvidia Quadro M1000M auch für das viel zitierte Spielchen zwischendurch ausreichend Grafikpower. Lediglich bei leistungsfordernden aktuellen Titeln geht dem Chip ab unseren hohen Einstellungen die Luft aus. In nativer 4k-Auflösung kann man hingegen meist nur mit minimalen und manchmal mit mittleren Qualitätseinstellungen spielen. Umfangreiche Vergleiche kann man auch mit unserer GPU-Spielebenchmarkliste durchführen.

Dells Precision 5510 ist trotz geringer Ausmaße und leistungstarker Bestückung ein grundsätzlich leiser Vertreter der Zunft. Bei wenig Beanspruchung und auch bei kurzen Lastphasen bleibt unser Testgerät nahezu lautlos. Erst wenn mehr als ein bis zwei Minuten lang mittlere Last anliegt, drehen die Lüfter auf und sorgen für einen Schalldruckpegel von 42 dB(A). Aufgrund der sonoren und gleichbleibenden Lüfterfrequenz ist diese Betriebslautstärke noch gut zu ertragen. Unter Volllast erhöht sich der Kühlbedarf nochmals und der Schalldruckpegel erreicht 46,78 dB(A). Das kann auf Dauer schon störend werden, ist aufgrund der zurückhaltenden Geräuschcharakteristik aber besser zu ertragen, als bei manchem Konkurrenten mit hochfrequenten Lüfter- oder Elektronikgeräuschen.
Die Temperaturentwicklung des Dell Precision 5510 ist als insgesamt gering einzustufen. Selbst nach zwei Stunden Volllast mit Furmark und Prime95 steigen die Oberflächentemperaturen nicht über die 47 °C-Grenze hinaus. Lediglich ein Einsatz auf dem Schoß ist bei dieser Auslastung für die Oberschenkel etwas unangenehm. Ansonsten bleibt vor allem die Handballenablage mit um die 30 °C sehr kühl. Bei wenig Beanspruchung, auch über einen langen Zeitraum von mehr als 2 Stunden stagnieren die Oberflächentemperaturen bei maximal 31,9 °C am Unterboden.
Die Soundausgabe zeigt sich trotz der Multimediaanleihen die unser Testgerät von der XPS-Serie vererbt bekommen hat etwas mager. Zwar wird eine hohe und verzerrungsfreie Maximallautstärke von 84 dB(A) (Pink Noise) erreicht, dennoch fehlt hier ein Subwoofer, der die tiefen Bereiche abdeckt. Unter dem Strich bekommt man viele Höhen, ausreichend Mitten aber wenig Bässe geliefert. Für die üblichen Business-Aufgaben wie Präsentationen oder Videochats hat man eine gute Lautsprecherleistung zur Verfügung. Für Multimedia-Einsätze wie Spiele oder Filmvorführungen greift man hingegen besser zum Kopfhörer oder einem externen Boxensystem.

Dell kombiniert nach wie vor beim Precision den Kopfhörerausgang mit dem Mikrofoneingang. Headsets mit getrennten Anschlüssen erfordern also entweder einen Adapter oder müssen ersetzt werden. Das interne Mikrofon hat bei unserem Testgerät keine Probleme bereitet.
Die minimale Leistungsaufnahme unserer Testkonfiguration beträgt 8,6 Watt (Energiesparmodus, Intel HD Graphics, Funk aus, minimale Displayhelligkeit) mit eingeschaltetem Display. Schaltet man dieses aus, so verringert sich der Stromverbrauch deutlich auf 4,26 Watt. Ein Großteil der Leistungsaufnahme geht also auf das Konto des IGZO-Panels. Mit maximaler Displayhelligkeit erhöht sich der Energiebedarf bei sonst gleichen Einstellungen schon auf 16 Watt. Mit einem Blick auf den Test des Dell XPS 15 mit FullHD-Display wird deutlich, dass diese Komponente einen nicht unerheblichen Anteil am Stromverbrauch des Gesamtsystems trägt.

Im Maximum messen wir direkt zu Beginn unseres Stresstests für wenige Sekunden eine Leistungsaufnahme von 131,8 Watt. Das liegt zwar nur minimal über der Nennleistung des Netzteils (130 Watt) zeigt aber dennoch, dass Dell hier im Zusammenspiel mit der Xeon-CPU etwas knapp kalkuliert hat. Da der Prozessor aus thermischen Gründen unter Volllast seinen Takt verringert, bleibt letztlich jedoch keine Zeit bis ein Netzteilthrottling einsetzt.
Da unser Testgerät mit einem 2,5-Zoll-Laufwerk bestückt ist, bleibt nur Platz für den kleineren 54-Wh-Akku. Den größeren 81-Wh-Akku erhält man deshalb nur im Zusammenspiel mit einem Massenspeicher im M.2-Format. Ansonsten bietet Dell noch einen externen Akku an (Dell Power Companion, 451-BBMV, ca. 190 Euro, 417 g), mit dem sich das Notebook als auch externe USB-Geräte laden lassen.

Für unsere Testkonfiguration reichen die 54 Wh aus, um praxisgerechte Laufzeiten von grob drei bis viereinhalb Stunden erzielen zu können. Dann muss man allerdings im ausgeglichenen Profil mit integrierter Intel HD Graphics P530 und Helligkeitsstufe 4 (153 cd/m²) arbeiten. Beim Battery Eater Classic Test (Höchstleistungsprofil, Nvidia Quadro M1000M, Funk an, maximale Displayhelligkeit) scheint das System nicht richtig ausgelastet zu werden. Hier haben wir eine erstaunlich gute Laufzeit von knapp 2 Stunden erzielt. Lassen wir stattdessen den SPECviewperf 12-Benchmark in Schleife laufen, reicht der Akku gerade mal für 65 Minuten.

Generell muss man im Akkubetrieb mit einer Taktreduzierung rechnen, die bei 1,6 GHz verharrt. Käme hier die volle Leistungsfähigkeit zum Zuge, wäre der Akku bereits nach weniger als einer halben Stunde leer gesaugt. Der Akkuhaltbarkeit kommt das somit zugute, da ein zu schnelles Entladen zu Überhitzungen und damit zu einer frühzeitigen Alterung führt.
Dell hat mit dem Precision 5510 ein extrem begehrenswertes Arbeitsgerät geschaffen. Neben optischen Reizen, die vor allem durch den schlanken Formfaktor und die wertigen Materialien, hervorgerufen werden, überzeugen auch Verarbeitungsqualität und Gehäusestabilität auf hohem Niveau.

Die Leistungsfähigkeit der Testkonfiguration fällt insgesamt sehr gut aus, auch wenn man unter Extrembedingungen im Gegensatz zu vielen Vergleichsgeräten, mit einer Leistungseinbuße rechnen muss. In praxisnäheren Szenarien haben wir hingegen auch nach längerer Belastung keinen Leistungsverlust feststellen können.

Ein wesentliches Highlight des Dell Precision 5510 ist zweifelsfrei das extrem gelungene UHD-IGZO-Display. Es überzeugt mit großem Farbraum, gutem Kontrast, guter Helligkeit und nach der Profilierung mit hervorragender Farbgenauigkeit. Einziger Nachteil ist der relativ hohe Stromverbrauch, der für die eher durchschnittlichen Akkulaufzeiten nicht unwesentlich mitverantwortlich ist.

Dennoch lassen sich mit praxisgerechten Einstellungen je nach Szenario zwischen drei und viereinhalb Stunden Akkulaufzeit erreichen. Zusammen mit dem relativ geringen Testgewicht von 2,02 kg hat man damit vor allem im Klassenvergleich überdurchschnittlich gute Mobilitätsvoraussetzungen zur Verfügung.

Die Schnittstellenausstattung ist für eine mobile Workstation zwar nicht optimal, beinhaltet mit Thunderbolt 3 aber eine multifunktionale Anschlussmöglichkeit. Diese deckt gleich mehrere wichtige Übertragungsstandards ab und kann dadurch ohne weiteres proprietäre Dockingports ersetzen.

Verzichten muss man hingegen auf so manches Business-Feature, das man bei diesem XPS 15-Ableger nicht geboten bekommt. Fingerabdruckscanner und Smartcardreader gehören genauso wenig dazu wie ein dedizierter DisplayPort oder ein mobiles Breitbandmodul. Akku HP COMPAQ nw8240 .

Für den recht happigen Preis von etwa 3.200 Euro (Testkonfiguration) bekommt man unter dem Strich eine vielseitig einsetzbare und optisch sehr gelungene mobile Workstation geboten. Ob es letztlich das passende Arbeitsgerät ist, entscheiden meist die persönlichen Bedürfnisse, Ansprüche und Vorlieben.

12/11/2015

Dell Inspiron N7010 Laptop Ersatzakkus

Wir haben das Alienware 15 bereits zweimal überprüft. In diesem Test-Update erhält das Gaming Notebook einen frischen Skylake Prozessor und die schnelle Nvidia GTX 980M. Hat Alienware die Komponenten des 15-Zöllers im Griff?
Auf der diesjährigen CES in Las Vegas hat Dell das aktuelle Alienware 15 vorgestellt. Kurz darauf hatten wir das 15 Zoll große Gaming Notebook mit einer Nvidia GTX 970M bereits im Test. Im Juni folgte dann das erste Update mit der Grafikkarte AMD Radeon M295X, die uns allerdings nicht überzeugen konnte. Bei unserem heutigen Testgerät beschränken sich die Änderungen aber nicht nur auf die Grafikkarte; zusätzlich gibt es einen frischen Prozessor und erstmals DDR4-RAM.

Unsere Testkonfiguration mit Core i7-6700HQ, GeForce GTX 980M, 16 GB DDR4-RAM, 256-GB-NVMe-SSD + 1-TB-HDD und einem matten FHD-IPS-Display kostet aktuell 2.300 Euro. Wir sind schon gespannt, ob Alienware den leistungsstarken Grafikchip unter Kontrolle hat, und wie sich der neue Skylake Prozessor gegenüber dem alten Haswell Modell schlägt.

Konkurrenten für das Alienware 15 sind andere leistungsfähige 15-Zoll Notebooks wie die beiden Schenker Geräte XMG U506 und XMG P506 sowie das Aorus X5. Zudem vergleichen wir die Ergebnisse natürlich mit den vorherigen Konfigurationen des AW 15 und sehen uns auch noch das 17 Zoll große MSI GT72S 6QE an. Letzteres ist mit einem Core i7-6820HK ausgestattet, der ebenfalls für das Alienware 15 verfügbar ist.

Im Vergleich zu unseren vorherigen Artikeln hat sich beim Gehäuse, der Ausstattung und den Eingabegeräten fast nichts geändert, weshalb wir diese Kapitel nicht weiter behandeln. Die entsprechenden Informationen sind in in den jeweiligen Testberichten (AW 15 GTX 970M/AW15 Radeon M295X) ersichtlich.
Wohl nicht zuletzt dank dem neuen Chipsatz gibt es ein kleines Update bei der Anschlussausstattung. Der Mini-DisplayPort auf der Rückseite wurde gestrichen, und außerdem gibt es nur noch drei anstatt vier USB-3.0-Ports. Allerdings erhält man im Gegenzug einen modernen USB-C-3.1-Anschluss (10 Gbps) samt Thunderbolt Support. Über entsprechende Adapter lassen sich also beispielsweise auch DVI- oder VGA-Bildschirme ansteuern.

Die Netzwerkmodule wurden ebenfalls aktualisiert. Mit dem Killer e2400 Gigabit Adapter und dem Killer Wireless-AC 1535 sind die beiden neusten Modelle verbaut. Die maximale Transferrate der WLAN-Karte liegt bei 867 Mbit/s, wovon in einem AC-Netzwerk (Router Asus RT-AC56U) rund 500 Mbit/s erreicht werden (~100 Mbit/s 802.11n). Das ist ein sehr guter Wert, und auch bei der Reichweite hinterlässt das Modul subjektiv einen sehr guten Eindruck. Darüber hinaus wird jetzt im Vergleich zum Vorgängermodul, dem Wireless-AC 1525, Bluetooth 4.1 unterstützt.
Alienware stattet sein 15-Zoll-Gaming-Notebook standardmäßig mit einem matten Full-HD IPS Display aus. Für einen Aufpreis von 380 Euro (unabhängig vom Preis der Grundkonfiguration) steht auch ein 4K-IPS-IGZO-Display zur Verfügung. Das Panel unseres Testgerätes stammt von Samsung und trägt die Bezeichnung 4NDDJ_156HL. Ein ähnlich klingendes Panel kam schon beim ersten Testgerät zum Einsatz (FYTXT_156HL). Allerdings gibt Alienware auf der Homepage selbst nur eine Helligkeit von 220 cd/m² an, was eine deutliche Verschlechterung zur ersten Revision (~300 cd/m²) bedeuten würde.
In unseren Messungen ist es sogar noch schlimmer, denn die durchschnittliche Helligkeit beträgt nur knapp 180 cd/m². Selbst in Innenräumen kann es so bei hellen Lichtverhältnissen zu Problemen kommen. Zumindest profitiert der Schwarzwert von der geringen Luminanz und liegt bei 0,19 cd/m², wodurch der Kontrast im Endeffekt dann doch noch bei üppigen 950:1 liegt. Subjektiv könnten die Farben etwas kräftiger sein, ansonsten gibt es abgesehen von der zu geringen Helligkeit aber keine offensichtlichen Schwächen. Wenn man das Notebook also nicht nur in einem dunklen Keller benutzen möchte, sollte man sich nach Möglichkeit für das 4K-Panel entscheiden, welches mit einer Leuchtkraft von 300 cd/m² beworben wird. Angesichts des hohen Preises ist das vorliegende Full-HD-Display aber schon eine ziemliche Enttäuschung. Bei einer Helligkeit zwischen 0-25 Prozent können wir zudem PWM (Pulsweitenmodulation) feststellen, welches manche Nutzer als störendes Flackern wahrnehmen.
Bei der weiteren Analyse mit einem Spektralfotometer und der Software CalMAN zeigen sich weitere Verschlechterungen gegenüber den letzten AW-15-Tests. Die DeltaE-Abweichungen liegen im Werkszustand bei 6,74 (ColorChecker) bzw. 6,44 (Graustufen). Insbesondere bei den Blautönen kommt es zu krassen Abweichungen von bis zu 14; Farbtemperatur (6.465 K) und ein Gamma-Wert von 2,29 gehen aber in Ordnung. Mit einer sRGB-Abdeckung von nur 60 Prozent und 38 Prozent beim AdobeRGB-Farbraum fällt das Alienware 15 deutlich hinter die Konkurrenz zurück. Die Situation lässt sich mit einer Kalibrierung ein wenig verbessern, vor allem bei den Graustufen sinkt die DeltaE-Abweichung auf extrem niedrige 0,92. Auch bei den Farben verringert sich der durchschnittliche Wert auf 4,06, aber die extremen Ausschläge (maximale 13) sind weiterhin vorhanden. Akku Dell XPS M1710 .
Trotz der geringen Leuchtkraft kann man den Bildschirminhalt aufgrund des hohen Kontrasts und der matten Oberfläche auch im Freien noch ganz ordentlich sehen. In einer zu hellen Umgebung oder gar unter direktem Sonnenlicht wird es für die Augen jedoch bald anstrengend. Zumindest wird die geringe Helligkeit im Akkubetrieb nicht weiter reduziert.
Die Blickwinkelstabilität des IPS-Bildschirms ist ziemlich gut, allerdings haben wir auch schon bessere Leistungen gesehen. Vor allem bei schrägen Blickwinkeln lässt die Helligkeit vergleichsweise schnell nach. Wir jammern hier jedoch auf einem hohen Niveau; in der Praxis sollte es keine Einschränkungen geben, und man kann den Inhalt auch problemlos mit mehreren Personen betrachten.
Unser Alienware 15 wird von einen Core i7-6700HQ angetrieben. Dieser Quad-Core-Prozessor basiert auf Intels aktueller Skylake Architektur und wird im 14-nm-Verfahren hergestellt. Der Basistakt liegt bei 2,6 GHz, kann via Turbo-Boost jedoch auf bis zu 3,5 GHz bei der Belastung eines Kerns (2 Kerne: 3,3 GHz, 4 Kerne: 3,1 GHz) angehoben werden. Der Prozessor unterstützt Hyperthreading für vier zusätzliche virtuelle Kerne und ist mit einer TDP von 45 Watt spezifiziert.

In den Single-Core Benchmarks der Cinebench Reihe wird der Core i7-6700HQ lediglich von dem Core i7-6820HK (welcher ebenfalls für das Alienware 15 erhältlich ist) und dem Desktop-Prozessor Core i5-6600K geschlagen, die sich zwischen 8-14 Prozent absetzen können. In den Multi-Tests hat allerdings nur noch der i7-6820HK einen Vorteil (+20 Prozent), der Desktop i5-6600K fällt aufgrund des fehlenden Hyperthreadings um 7 bis 11 Prozent zurück. Der neue Skylake Prozessor präsentiert sich also sehr gut, allerdings sind die Verbesserungen gegenüber den Haswell Chips im einstelligen Prozentbereich eher gering. Im Akkubetrieb gibt es keine Einschränkungen, und der Prozessor kann sein volles Turbo-Potenzial ausnutzen. Weitere Benchmarks und Vergleiche zum Core i7-6700HQ finden Sie hier.
Dank der SSD agiert das System sehr schnell und beinahe verzögerungsfrei. Dieser subjektive Eindruck wird auch in den synthetischen Benchmarks der PCMark Reihe bestätigt. Lediglich das Schenker XMG U506, das MSI GT72S sowie das Aorus X5 mit zwei SSDs in einem RAID-0-Verbund haben in manchen Tests einen Vorteil. In der Praxis macht sich das aber nicht bemerkbar. Unser Testgerät liegt etwa gleichauf mit dem AW15, welches mit der Nvidia GTX 970M ausgestattet war, die Konfiguration auf Basis der Radeon M295X und einer konventionellen Festplatte fällt aber wie erwartet zurück.
Standardmäßig wird jede Variante des Alienware 15 nur mit einer konventionellen 1-TB-HDD ausgeliefert, welche auf 7.200 U/Min kommt. Das Laufwerk von HGST (HTS721010A9E630) erreicht mit sequentiellen Transferraten von rund 130 MB/s sehr gute Werte für eine herkömmliche Festplatte.

Eine SSD gibt es nur gegen Aufpreis: Für 256 GB werden aktuell 160 Euro fällig, während 512 GB mit 310 Euro zu Buche schlagen. Die 1-TB-Festplatte bleibt aber in beiden Fällen erhalten. Alienware nutzt moderne NVMe-SSDs im M.2-Format, bei unserem Testgerät kommt ein Laufwerk von Samsung (PM951) mit 256 GB zum Einsatz. Bei den Leistungsmessungen machte uns das Solid State Drive einige Probleme, da die Benchmarks mit modernen NVMe-Laufwerken scheinbar noch Schwierigkeiten haben. AS SSD ermittelte in unserem Fall keine schlüssigen Ergebnisse, und die Werte in CrystalDiskMark waren vergleichbar mit den Scores, die dieses Laufwerk im Test des Microsoft Surface Book erreicht hatte. Während die sequentiellen Leseraten mit rund 1.200 MB/s sehr gut ausfallen, ist vor allem der sequentielle Schrteibwert vergleichsweise gering (nur 300 MB/s).

Weitere Informationen zu den beiden Laufwerken sind auch in unserem HDD-/SSD-Vergleich verfügbar.
Nach dem Produktstart der Nvidia GTX 980 (hier im Test), ist die GTX 980M "nur" noch die zweitschnellste Single-GPU für Notebooks. In einem 15-Zoll-Gerät wie dem Alienware 15 wird sie aber vorerst weiterhin das Topmodell bleiben, da die Kühlanforderungen der GTX 980 für kleine Gehäuse einfach zu hoch sind. Die GTX 980M basiert weiterhin auf dem Maxwell Grafikchip GM204, welcher im 28-nm-Prozess hergestellt wird. Der Kern erreicht via GPU-Boost bis zu 1.127 MHz und die 4 GB GDDR5-VRAM (256-Bit-Interface) takten mit bis zu 1.250 MHz. Das Notebook unterstützt Nvidias Optimus Technologie, bei einfachen Aufgaben wie dem Surfen im Web oder der Videowiedergabe kommt also die sparsame Intel-GPU HD Graphics 530 zum Einsatz. Akku Dell Inspiron N7010 .

Bei den synthetischen Benchmarks erwarten uns keine großen Überraschungen: Im anspruchsvollen Fire-Strike-Test des aktuellen 3DMark (2013) wird unser Testgerät lediglich knapp vom Schenker XMG U506 und dem MSI GT72S überholt, die von den etwas schnelleren Prozessoren profitieren. Die GTX 965M SLI im Aorus X5 wird derweil knapp geschlagen. Der Vorsprung gegenüber der GTX 970M liegt bei etwa 25 Prozent, und die Radeon R9 M295X fällt um rund 30 Prozent zurück. Im Gegensatz zum Prozessor reduziert sich die Leistung der Grafikkarte im Akkubetrieb. Beim Unigine Heaven Test sinkt das Ergebnis abseits der Steckdose auf etwa die Hälfte des ursprünglichen Wertes (58,1 fps vs. 29,7 fps). Weitere Vergleiche und Benchmarks zur GeForce GTX 980M warten in unserer Technik-Sektion.
Die Leistung der Grafikkarte erfüllt die Erwartungen, und beinahe jeder aktuelle Titel lässt sich auch in den höchsten Settings flüssig zocken. Lediglich bei sehr anspruchsvollen Spielen wie Grand Theft Auto V oder The The Witcher 3 kann die Framerate schonmal unter die Marke von 30 fps einbrechen. Noch mehr Leistung wäre nur mit der GeForce GTX 980 (Notebook) möglich, die es aufgrund der enormen Kühlanforderungen aber kaum in ein 15-Zoll-Gehäuse schaffen wird. Im Gegensatz zu SLI-Kombinationen hat eine einzelne Grafikkarte nicht mit störenden Mikrorucklern zu kämpfen. Weitere Ergebnisse der GTX 980M gibt es hier.
Im Leerlauf oder bei anspruchslosen Aufgaben wie der Textverarbeitung, dem Surfen im Internet oder auch der Videowiedergabe stehen die beiden Lüfter in der Regel still. Man kann in diesem Fall lediglich das Betriebsgeräusch der Festplatte hören (~34 dB(A)). Allerdings drehen die beiden Lüfter ab und an aus unerklärlichem Grund auf und werden mit bis zu 51 dB(A) richtig laut. Da dieser Vorgang nur etwa 2 Sekunden dauert und sehr selten auftritt, ist es jedoch kein großes Problem. Ein Patch wäre aber nicht verkehrt.

Unter Last machen sich die beiden Lüfter deutlicher bemerkbar. Bei anspruchsvollen Spielen sind Werte von über 50 db(A) schon eindeutig hörbar und störend, weshalb man hier nach Möglichkeit Kopfhörer verwenden sollte. Nervige Eigenschaften wie Fiepen oder starkes Pulsieren konnten wir jedoch nicht feststellen.
Im Idle-Betrieb handelt es sich beim Alienware 15 mit durchschnittlich 29 °C bzw. 31 °C auf der Ober- und Unterseite um ein recht kühles Notebook. Heiß wird es erst unter Last, wobei sich die Erwärmung hauptsächlich auf die beiden oberen Drittel der Baseunit konzentriert. Die Handballenauflage bleibt hingegen angenehm kühl. Der Hotspot ist der zentrale obere Quadrant auf der Unterseite, wo wir im Stresstest 57 °C messen können. Die Oberseite bleibt mit bis zu 48 °C etwas kühler, beim Spielen bekommt man allerdings auf jeden Fall warme Finger.

Doch wie sieht es im Inneren des Notebooks aus? Bei der individuellen Belastung des Prozessors und der Grafikkarte gibt es keine Leistungsreduzierungen aufgrund der Temperaturen. Das Alienware schlägt sich auch im Stresstest (Prime95 und FurMark gleichzeitig) zunächst sehr gut, und die beiden Komponenten können ihre maximale Leistung aufrechterhalten. Erst nach rund 40 Minuten und dem Erreichen von 77 °C fällt der Takt der GPU von 1.126 MHz auf nur noch rund 500 MHz (Speicher von 1.253 MHz auf 800 MHz), während der Prozessor weiterhin mit einem Teil seines Turbo-Taktes (2,9 GHz) arbeitet und sich bei etwa 85 °C einpendelt. Im Gegensatz zu diesem unrealistischen Worst-Case-Szenario zeigt der Unigine Heaven Benchmark, welcher die Belastung beim Spielen besser abbildet, keine Einschränkungen. Ein 3DMark Test direkt im Anschluss an den Stresstest zeigte ebenfalls keine Leistungsreduzierung (3DMark 11: 10.564 Punkte vs. 10.716 Punkte im kalten Zustand). Alienware hat die schnellen Komponenten also gut im Griff.
Alienware setzt weiterhin auf ein 2.0-Soundsystem von Klipsch in Verbindung mit der Creative Sound Blaster Recon 3Di. Die Module befinden sich hinter Gittern an der Vorderkante des Notebooks und erzeugen einen lauten (maximal 87 dB @White Noise, maximal 84 dB @Pink Noise) und klaren Klang bis etwa 75 Prozent des maximalen Pegels, danach kommt es zu Verzerrungen. Sogar ein gewisser Stereoeffekt ist vorhanden, für eine wirklich überzeugende Vorstellung fehlt es dem System allerdings an Bass. Die Sound-Blaster-Software bietet viele Einstellmöglichkeiten und beinhaltet auch einen vollständigen Equalizer.

Das Alienware 15 bietet zwei separate Anschlüsse für Kopfhörer und Mikrofone, womit sich auch hochwertige Headsets nutzen lassen. Die Audioausgabe am 3,5-mm-Klinkenstecker ist ausreichend laut, und die Qualität bietet keinen Anlass zur Kritik.
Dank der Optimus Technologie fallen die Verbrauchswerte im Leerlauf für solch ein leistungsstarkes Gerät sehr gut aus. Wir können zwischen 11,4 und 22 Watt messen, wobei der maximale Wert auch von der geringen Bildschirmhelligkeit profitiert. Unter Last machen sich die starken Komponenten mit einem Verbrauch von bis zu 192 Watt aber doch deutlich bemerkbar. Im Gegensatz zur GTX-970M-Version des Alienware 15 (180 Watt) legt der Hersteller unserem Testgerät ein massives 240-Watt-Netzteil (~800 Gramm) bei, welches keine Probleme mit dem maximalen Verbrauch hat. Es bietet zudem noch genügend Spielraum für den stärkeren Core-i7-6820HK-Prozessor. Ein weiterer Vorteil des stärkeren Netzteils ist die geringe Ladezeit des massiven Laptop 96-Wh-Ersatzakkus , denn bei einem eingeschalteten Gerät benötigt es nur etwa 1,5 Stunden zum vollständigen Aufladen.
Beim Blick auf die Akkulaufzeiten würde man eher ein Ultrabook vermuten, aber sicherlich kein Gaming Notebook. Alienware gibt eine Laufzeit von bis zu 7 Stunden an, was durch unsere beiden realitätsnahen WLAN- und Video-Tests (jeweils bei einer Helligkeit von 150 cd/m²) mit rund 7,5 Stunden eindrucksvoll bestätigt wird. Im Idealfall (Battery Eater Readers Test, minimale Helligkeit) läuft das Testgerät sogar fast 13 Stunden lang und unter Last (Battery Eater Classic Test, maximale Helligkeit) sind noch knapp 2 Stunden möglich. Mit diesen Ergebnissen können die Vergleichsgeräte nicht konkurrieren.
Bereits im ersten Test konnte das Alienware 15 in Verbindung mit der Nvidia GeForce GTX 970M überzeugen und eine sehr gute Bewertung ergattern. Das Modell mit der Radeon R9 M295X hingegen hatte einige Probleme und stellte keine gute Alternative dar. Mit dem brandneuen Skylake Prozessor und der starken GeForce GTX 980M waren die Erwartungen für das aktuelle Testgerät daher hoch.

Bei der Leistung macht das Alienware 15 eigentlich alles richtig. Der neue Prozessor ist zwar nur wenig schneller als der Haswell Vorgänger, zeigt aber deutliche Fortschritte bei der Effizienz. Die GeForce GTX 980M ist auch nach dem Erscheinen der GeForce 980 für Notebooks weiterhin eine sehr schnelle Grafikkarte. Der Aufpreis zur GTX 970M ist mit rund 250 Euro zwar nach wie vor heftig, aber zumindest kann man die zusätzliche Leistung im Alienware 15 dank der guten Kühlung auch nutzen. Ein weiterer Vorteil sollte eigentlich auch die NVMe-SSD sein, allerdings hat das Laufwerk von Samsung mit vergleichsweise geringen Werten beim sequentiellen Schreiben zu kämpfen. Akku Dell XPS M1530 .

Das Alienware ist eines der schnellsten 15-Zoll-Gaming-Notebooks und kann uns in vielen Bereichen überzeugen. Das relativ schlechte IPS-Display und die Tatsache, dass SSDs nur gegen Aufpreis erhältlich sind, lassen sich bei diesem Grundpreis allerdings nur schwer rechtfertigen.

Das wohl größte Problem ist das deutlich schwächere Display im Vergleich zu den Vorgängern. Wer das Notebook nicht nur in dunklen Räumen nutzen möchte, wird kaum um ein teures Upgrade (+380 Euro) auf den 4K-Bildschirm herumkommen. Die Situation ist bei den Festplatten ähnlich, denn unabhängig von der Grundkonfiguration gibt es standardmäßig keinen SSD-Speicher und noch nicht einmal eine Hybrid-Festplatte. Für die 256 GB große SSD verlangt Alienware noch einmal 160 Euro. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist bei der Konkurrenz oft besser, aufgrund der exzellenten Performance lautet das Urteil aber dennoch 87 %.