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12/02/2015

Laptop Akkus Lenovo ThinkPad X301

Man kann nicht alles haben – oder vielleicht doch? Dells neuestes XPS 13 geht in einigen Bereichen an die Grenzen des Machbaren. Am auffälligsten ist jedoch die Mobilität, denn es handelt sich um das kleinste 13,3-Zoll-Notebook, das wir je getestet haben. Haben wir es etwa mit dem bisher besten ultraportablen Gerät zu tun?

Beim Dell XPS 13-9343 handelt es sich um ein Ultrabook, das nicht nur absolut atemberaubend aussieht, sondern auch mit dem höchsten Anspruch an die Praktikabilität sowie die Funktionalität konstruiert wurde. Es ist in der Tat kleiner und leichter als das MacBook Air 13, verfügt über ein deutlich besseres Display (mit optionalem Touchscreen) und Dell verspricht zudem bessere Akkulaufzeiten – all das ohne Kompromisse bei der Leistung einzugehen.

Dell bietet (zumindest in den USA) verschiedene Konfigurationen an – inklusive Modellen mit einem matten 1080p-Display ohne Touchscreen für einen sehr attraktiven Einstiegspreis von 799 US-Dollar, aber unser Testgerät ist deutlich besser ausgestattet. Für eine UVP von 1.399 US-Dollar bekommt man eine Intel Core i5-5200U-CPU, 8 GB RAM, eine 256-GB-SSD sowie ein Quad-HD+-Touchdisplay mit dem dünnsten Rahmen, den wir bisher bei einem Notebook gesehen haben. In Deutschland wird zur Zeit nur die Ausstattungsvaraiante mit der geringfügig schnelleren Intel Core i7-5500U CPU, QHD+ Display und 256GB bzw. wahlweise 512-GB-SSD angeboten. Einstiegspreis 1.399 Euro, ohne Versand.
Das Design des Dell XPS 13 stieß von Anfang an auf positive Resonanz. Bereits 2012 haben wir in unserem Test des originalen XPS 13 die (bis dahin) beispielhafte Stabilität sowie Verarbeitung gelobt – eine Aussage, die wir beim 2014er Haswell-Refresh (dessen Gehäuse quasi identisch war) wiederholen konnten. Nun sehen wir das erste komplette Redesign der Modellreihe, müssen wir uns jetzt etwa Sorgen machen?

Nicht wirklich. Zunächst einmal handelt es sich um ein sehr attraktives Gerät. Trotz der evolutionären Veränderungen durch Dells Designer wirkt die Erscheinung angenehm vertraut: Ein Großteil des Designs blieb unverändert und es gibt immer noch die silber-schwarze Farbgebung, die das originale Modell so elegant machte. Dank einer cleveren Auswahl von Materialien und der intelligenten Implementierung von allen nötigen Komponenten harmonieren Form und Funktion perfekt miteinander. Die abgerundeten Kanten wurden gegen spitzere Ecken getauscht.

Obwohl das Gehäuse spürbar kleiner und beinahe 8 % leichter geworden ist (es wiegt lediglich 1,276 kg), ist das XPS 13-9343 immer noch ein äußerst robustes Gerät. Das liegt hauptsächlich an der ersten auffälligen Änderung: Der Unterboden aus einem Karbonfaser-Verbundstoff wurde durch ein Stück Aluminium ausgetauscht und entspricht jetzt dem Design des Deckels. Dadurch erhöhen sich die Festigkeit und die Widerstandsfähigkeit gegenüber Versuchen, das Gerät zu verwinden bzw. einzudrücken. Zudem gibt es nun kein dezentes Knarzgeräusch mehr, welches man beim Vorgänger mit etwas Druck provozieren konnte. Auch der Bildschirmdeckel scheint etwas stabiler zu sein als zuvor und überzeugt mit einer exzellenten Verwindungssteifigkeit sowie sehr gutem Schutz gegenüber Druck auf die Rückseite.

Karbon wurde allerdings nicht gänzlich aus dem Programm gestrichen: Entsprechende Fasern befinden sich nun in der Handballenauflage, wo das attraktive Schachbrettmuster Fingerabdrücke besser verdeckt. Das Material hilft zudem, die Oberfläche im Betrieb kühl zu halten. Die Baseunit ist erneut keilförmig und es gibt einen leichten Anstieg von vorne nach hinten, wodurch das Schreiben sehr komfortabel wird. Auf der Unterseite gibt es weiterhin die silberne XPS-Abdeckung, welche die Komponentenaufkleber verdeckt. Die beiden großen Gummifüße erstrecken sich über die gesamte Breite des Gehäuses und ermöglichen der Baseunit einen sicheren Stand. Schließlich halten die Scharniere den Bildschirm selbst bei stärkeren Eingaben sicher in Position – solche Aktionen führen bei Ultrabooks mit spiegelnden Anzeigen normalerweise zu umherwandernden Reflexionen. Alle Grundlagen sind abgedeckt, und ehrlich gesagt gibt es kaum einen Anlass für substantielle Kritik.

Das letzte Thema ist die Wartung, und "endlich" treffen wir auf den ersten kleinen Nachteil des Designs: Die acht Torxschrauben (zusammen mit einer Kreuzschraube unter der Namensplatte) sichern den Unterboden und erfordern einen speziellen Schraubenzieher, den nicht jeder zu Hause herumliegen hat. Natürlich legt nicht jeder Anwender Wert darauf, seinen Computer zu öffnen und zu warten, aber wer es möchte und den passenden Torxschraubenzieher parat hat, wird mit der Situation sehr zufrieden sein: Nachdem die Platte (vorsichtig) entfernt wurde, sind alle Komponenten leicht zugänglich. Wir sollten erwähnen, dass der Arbeitsspeicher wie bei so vielen äußerst kompakten Geräten auf dem Mainboard verlötet (und damit nicht austauschbar) ist.

Zum Schluss sind wir noch einmal pingelig: Es ist nicht möglich, das Notebook mit einem einzelnen Finger zu öffnen. Der Grund sind die strammen Scharniere; man muss die Baseunit mit einer Hand festhalten, während man den Deckel öffnet, ansonsten hebt sich das gesamte Gerät vom Tisch.
Immer dünnere Gehäuse bedeuten gleichzeitig auch weniger Platz – und damit einen unvermeidlichen Kompromiss im Hinblick auf die Anschlussvielfalt. Zwei USB-3.0-Anschlüsse sind nicht unangemessen (einer mit Ladefunktion), allerdings dürften sich einige Anwender an dem fehlenden HDMI- sowie Ethernet-Anschluss stören. In Gegenzug bekommt man den überaus vielseitig einsetzbaren Mini-DisplayPort, der (mit der Hilfe von günstigen Adaptern) für VGA, DVI oder HDMI verwendet werden kann. Dell bietet zudem einen nützlichen Port-Replikator im Taschenformat an, den wir uns gleich noch genauer ansehen werden. Abschließend ist der SD-Kartenleser sicherlich eine nützliche Erweiterung für sehr viele Anwender.

Akku Dell R795X ,

Akku Acer Aspire 7740G ,

Akku Lenovo ThinkPad X301 ,

Abgesehen von dem geringen Abstand zwischen dem DisplayPort und dem linken USB-Anschluss gibt es keine Probleme bei der Positionierung der Anschlüsse, die sich praktischerweise alle an den Seiten des Notebooks befinden. Ein umständliches Anschließen von Kabeln oder Geräten an der Rückseite entfällt somit.
Das XPS 13 wird nur mit einem WLAN-Modul ausgeliefert: Dem Dell Wireless 1560-Adapter mit Unterstützung für den WLAN-Standard 802.11ac (Dual-Band, 2x2). Der Empfang ist nicht ganz so gut wie bei dem Dell Latitude E7440, aber trotzdem in Ordnung. Der Adapter beherrscht zudem Bluetooth 4.0.

Es gibt kein eingebautes Ethernet-Modul, mit der Hilfe eines Adapters kann man die Funktionalität aber hinzufügen.
Falls man nicht auf zwei USB-3.0-Anschlüsse angewiesen ist, bekommt man dank Dells DA100 4-in-1 Adapter zusätzlich einen HDMI-, VGA- und (Gigabit) Ethernet-Anschluss. "Gigabit" steht in Klammern, da Dell selbst keinen Gigabit-Anschluss bewirbt. Das liegt vermutlich daran, dass sich der Anschluss in unserem Test nur so verhält, wenn kein anderer Anschluss einen Teil der Bandbreite benötigt. Bei einem Kopiervorgang von einem Server über das Netzwerk konnten wir beispielsweise über 110 MB/s messen, wenn am DA100 keine andere Aktivität anlag. Nachdem wir jedoch einen HDMI-Monitor angeschlossen haben, um Big Buck Bunny in 1080p (mit Audio) zu betrachten, sank die Geschwindigkeit auf nur 35 MB/s. Trotzdem ist es schön zu wissen, dass Geschwindigkeiten von mehr als 100 MB/s unter den richtigen Bedingungen möglich sind.

Auch wenn der DA100 nicht mit der Leistung von größeren und hochwertigeren Dockingstationen auf dem Markt mithalten kann, ist er dennoch funktional und kompakt. Und das Beste ist, dass der Adapter im Betrieb keine externe Stromquelle benötigt – die Versorgung über den USB-3.0-Anschluss des Computers genügt. Damit wird er unglaublich nützlich für Geschäftskunden, die mehr Anschlüsse benötigen.

Die Verarbeitung und das Design sind den neuen Netzteilen von Dell sehr ähnlich (inklusive dem Netzteil des XPS 13). Obwohl der Adapter aus Plastik gefertigt ist, ist er ansprechend, unaufdringlich und leicht (lediglich 50 Gramm). Er ist zudem clever konstruiert und verfügt über ein kurzes (und flaches) klappbares USB-Kabel sowie zwei Gummifüße, die ihn am Platz halten. Abgesehen von dem recht kurzen Abstand zwischen dem VGA- sowie HDMI-Anschluss haben wir kaum Beanstandungen; es ist einfach ein nützliches Gerät.
Ein weiterer Zubehörartikel ist der Power Companion, bei dem es sich im Prinzip um eine Kombination aus Ladestation und mobilem Akku handelt, wodurch der Anwender sowohl das Notebook als auch zwei zusätzliche USB-Geräte aufladen kann (z. B. Smartphones, Tablets). Das Wichtigste ist der eingebaute 12.000-mAh-Akku (4 Zellen, 43 Wh) – womit der Laptop auch abseits der Steckdose mit Strom versorgt werden kann. Besitzer von Dell Notebooks haben noch einen weiteren Vorteil: Man bekommt nicht nur die herkömmlichen USB-Anschlüsse um viele Geräte anzuschließen, man bekommt außerdem zwei Kabel (passend zu den zwei Dell-Ladeanschlüssen), damit man eine Vielzahl von Dell Notebooks anschließen kann. Wie schon beim DA100 und dem Netzteil ist die Verarbeitung gut, das Design ist einheitlich und die Konstruktion ist durchdacht. Die Anschlussanordnung ist akzeptabel und es gibt sogar eine Anzeige für die Akkukapazität wie beim XPS 13. Das Gerät wiegt 314 Gramm.
Der letzte Zubehörartikel unseres Testgerätes ist eine passgenaue Schutzhülle für das neue XPS 13. Sie besteht aus weichen aber trotzdem robusten (und leichten – 248 Gramm) Materialien mit einer glatten Außenseite und einer weich gepolsterten Innenseite, die das Notebook beim Transport schützt. Eine Reihe von Magneten ermöglicht den problemlosen Verschluss und das Design erinnert uns dabei an die Schutzhülle für Ultrabooks aus Lenovos ThinkPad-Reihe. Die Schutzhülle ist mit 50 US-Dollar sicherlich kein Schnäppchen, aber sie hinterlässt einen sehr langlebigen Eindruck – und dürfte das Gerät besser schützen als herkömmliche Schutzhüllen.
Das XPS 13-9349 wird mit einem kompakten Netzteil ausgeliefert, das lediglich 254 Gramm wiegt. Es ist ein 45-Watt-Adapter, der den Akku aber trotzdem in recht kurzer Zeit auflädt.
Standardmäßig verfügt das Notebook über eine einjährige erweiterte Garantie (Vor-Ort-Service nach vorheriger Ferndiagnose in 1-2 Werktagen, Premium-Telefonsupport mit Software- sowie Hardwareunterstützung). Es ist möglich die Laufzeit der Garantie zu verlängern oder auch um einen Unfallschutz zu erweitern.
Das XPS 13-9349 wird mit einem kompakten Netzteil ausgeliefert, das lediglich 254 Gramm wiegt. Es ist ein 45-Watt-Adapter, der den Akku aber trotzdem in recht kurzer Zeit auflädt.
Standardmäßig verfügt das Notebook über eine einjährige erweiterte Garantie (Vor-Ort-Service nach vorheriger Ferndiagnose in 1-2 Werktagen, Premium-Telefonsupport mit Software- sowie Hardwareunterstützung). Es ist möglich die Laufzeit der Garantie zu verlängern oder auch um einen Unfallschutz zu erweitern.
Die Tastatur des XPS 13 unterscheidet sich vollkommen von den Vorgängern. Glücklicherweise ist das Schreibgefühl aber sogar besser, trotz des deutlich kürzeren Tastenhubs. Das Feedback ist sehr gut mit einem festen Anschlag und einem hörbaren (aber nicht nervigen) Klickgeräusch. Man benötigt recht wenig Kraft, um die Tasten zu betätigen. Dadurch ist das Tippen zwar sehr leichtgängig, aber man kann die Eingaben dennoch gut spüren. In unserem Test konnten wir ohne lange Eingewöhnung präzise tippen und die Geschwindigkeit war überdurchschnittlich hoch. Die Tasten fühlen sich solide an und haben eine glatte sowie komfortable Oberfläche. Unsere einzige Beanstandung ist die Anfälligkeit für Schmutzspuren auf häufig benutzen Tasten (z. B. bei der Leertaste).

Das Layout ist gut. Die Funktionstasten können umgeschaltet werden, damit sie automatisch die sekundären Funktionen ausführen, was wiederum bedeutet, dass die F-Tasten nur in Kombination mit der Fn-Taste funktionieren. Die Tastengröße entspricht größtenteils dem Standard, lediglich einzelne Tasten rechts und links außen sind etwas kleiner – aber auch hier ist die Situation nicht kritisch oder wirklich störend. Die Tastatur verfügt zudem über eine Hintergrundbeleuchtung mit drei verschiedenen Helligkeitsstufen, sie kann aber auch komplett deaktiviert werden.

Insgesamt handelt es sich um eine sehr gute Tastatur. Im Vergleich mit früheren Modellen des XPS 13 ist die Eingabe leichtgängiger und fühlt sich daher etwas komfortabler an. Das einzige Manko ist der begrenzte Hubweg, aber nach einer kleinen Eingewöhnung ist auch das kein Problem.
Auch das Touchpad funktioniert einwandfrei. Wir konnten präzise und ohne Probleme damit arbeiten. Trotz der geringen Gehäuseabmessungen ist die Größe der Eingabe mehr als ausreichend. Die matte Oberfläche ist glatt und bietet den Fingern gute Gleiteigenschaften. Auch die integrierten Tasten, so kontrovers sie auch diskutiert werden, bereiteten uns während des Tests keinerlei Probleme. Multitouch-Gesten sowie das Scrollen wurden ebenfalls zuverlässig umgesetzt. Es ist etwas komisch (und ungewöhnlich), dass es keinerlei Treibereinstellungsmöglichkeiten für das Touchpad des XPS 13 gibt. Beim Test stellte sich das nicht als Problem heraus, trotzdem wäre es schön, einige Einstellungen vornehmen zu können.
Der Touchscreen des XPS 13 ist so genau wie andere Modelle, die wir bisher benutzt haben. Das Edge-to-Edge "Infinity"-Display ermöglicht, dass Gesten vom Rand ohne Probleme ausgeführt werden können.
Abgesehen von der Mobilität ist das 13,3-Zoll-Display sicherlich der spannendste Aspekt des XPS 13. In den USA gibt es alternativ auch ein 1080p-Display ohne Touch-Funktionalität (bei den Modellen mit einer UVP von 799 US-Dollar) bis hin zu dem Bildschirm unseres Testgerätes: Ein spiegelndes QHD+-IPS-Multitouch-Panel (3.200 x 1.800 Pixel, 276 dpi). Der erste Eindruck von der Helligkeit, dem Kontrast sowie der Farbwiedergabe ist exzellent. Lediglich das ganz leichte Screen-Bleeding am unteren linken Bildschirmrand ist nicht ganz optimal.

Dank des ultradünnen Rahmens wirkt der Bildschirm des XPS 13 subjektiv sogar noch beeindruckender. Nicht nur das Display selbst ist überzeugend, aufgrund des fehlenden Materials rundherum gibt es auch nichts, was den Anwender ablenken könnte. Es sieht sogar beinahe so aus, als würde der Bildschirm über der Baseunit schweben – ein einmaliges aber willkommenes (und auch vorteilhaft für die kompakte Größe) Merkmal, welches wir bei zukünftigen Ultrabooks hoffentlich öfter vorfinden werden.
Nun wollen wir uns die Messwerte einmal genauer ansehen. Die durchschnittliche Helligkeit liegt bei einem sehr guten Wert von 372 cd/m², der vor allem aufgrund des spiegelnden Bildschirms sehr willkommen ist. Das Ergebnis ist zudem deutlich besser als beim MacBook Air 13 mit 263,2 cd/m². Unsere Kontrastmessungen haben einen hervorragenden Wert von 2.063:1 ergeben, der insbesondere von dem geringen Schwarzwert (0,178 cd/m²) profitiert – und das MacBook Air mit seinem mittlerweile zugegeben etwas antiquiert wirkenden Display erneut alt aussehen lässt (nur 875:1 mit einem Schwarzwert von 0,32 cd/m²). Der einzige kleine Nachteil des Bildschirms ist die Ausleuchtung mit lediglich 77 %; die Helligkeit unten links ist deutlich geringer als am oberen Rand. In der Praxis ist dieser Umstand aber kaum erkennbar.

Akku Asus Eee PC T91 ,

Akku HP EV06 ,

Akku Asus N50V ,

Im Internet gibt es einige Berichte von Nutzern, die anscheinend Probleme damit haben, die vermutlich eingebauten Energiesparfunktionen des Bildschirms zu deaktivieren. Diese reduzieren sowohl den Kontrast als auch die Helligkeit, sobald dunkle Bildschirmelemente zu sehen sind. In unserem Test konnten wir dieses Verhalten provozieren, unserer Meinung nach ist das Problem aber kaum störend (und im normalen Betrieb auch sehr schwer zu erkennen). Die Darstellung eines komplett schwarzen Bildes, welches unmittelbar zu einem weißen Bild umspringt, ist ein solches Szenario. Trotz der subjektiven Bedeutungslosigkeit dieses Problems wäre es schön, wenn es eine entsprechende Option gäbe, mit der man dieses Verhalten deaktivieren kann. Normalerweise gibt es solch eine Option im BIOS oder im Intel-Treiber unter Energiesparfunktionen – allerdings ist das beim XPS 13 weder im Grafiktreiber noch in irgendeiner BIOS-Version der Fall.

Die Farbraumabdeckung des Panels liegt bei 85 % der sRGB-Referenz. Dieses Ergebnis ist zwar ordentlich, aber keinesfalls auf Referenzniveau. Der AdobeRGB98-Farbraum wird gerade einmal zu 63 % abgedeckt, womit professionelle Fotografen und Grafikdesigner vermutlich nicht zufrieden sind. Trotzdem sind die Werte deutlich besser als bei dem alten XPS 13, wo wir eine sRGB-Abdeckung von lediglich 76 % ermitteln konnten.
Die Software CalMAN ermöglicht uns eine genauere Beurteilung der Farbgenauigkeit, die bereits im Werkszustand sehr ordentlich ist, in diesem Fall allerdings nicht mit dem MacBook Air mithalten kann. Die durchschnittliche ColorChecker DeltaE-Abweichung lag bei 5,92 cd/m² (ideal:

Wie bei allen spiegelnden Displays hat auch das XPS 13 Probleme im Sonnenlicht. Wenn man die Reflexionen reduzieren kann (Position im Schatten), ist die Situation deutlich besser. Unter diesen Bedingungen kann man das Gerät dank der hohen Helligkeit und der stabilen Gelenke (die ein Nachwippen und damit umherwandernde Reflexionen im Betrieb verhindern) auch ziemlich komfortabel im Freien benutzen. Abschließend sind die Blickwinkel dank der IPS-Technologie fast perfekt, wenn man einmal von den Reflexionen absieht.

Unsere Testkonfiguration verwendet einen Intel Core i5-5200U-Prozessor, 8 GB DDR3L-RS RAM (aufgelötet) und eine 256 GB große SSD. Subjektiv fühlt sich das Notebook schnell an – schneller als das Yoga 3 Pro mit der Core-Y-Broadwell-CPU, obwohl dieses Gerät keinesfalls langsam war. Man sollte bedenken, dass man die Komponenten des XPS 13 – abgesehen von dem Massenspeicher – nicht austauschen kann: Der Arbeitsspeicher wurde auf dem Mainboard aufgelötet und kann damit nicht erweitert werden. Einigen Lesern dürfte aufgefallen sein, dass beim XPS 13 DDR3L-RS Arbeitsspeicher zum Einsatz kommt: Dieser Ableger des traditionellen DDR3L-RAM wurde von Micron vorgestellt und soll den Stromverbrauch im Standby um bis zu 25 % reduzieren ("Reduced Standby").

Basierend auf einer vorläufigen Beurteilung sollte die Leistung des i5-5200U etwa auf dem Niveau des i5-4300U liegen, und unsere Testergebnisse sind in der Tat sehr ähnlich. Zunächst sehen wir uns die Single-Core-Leistung an: Das XPS 13 schließt wPrime 1024m in 643 Sekunden ab – etwas langsamer (fast 5 %) als der Durchschnittswert von 613 Sekunden für den i5-4300U – aber genau auf dem erwarteten Level, wenn man den 0,2 GHz (etwa 7 %) geringeren Turbotakt berücksichtigt. Super Pi 32M zeigt ein ähnliches Bild mit 744 Sekunden, während der i5-4300U im Durchschnitt 680,5 Sekunden (8,5 % schneller) benötigt. Was ist mit der Multi-Core-Leistung? In diesem Fall beträgt der Unterschied lediglich 0,1 GHz, aber in unseren Tests liegen die Ergebnisse sogar etwas weiter auseinander. Cinebench R15 Multi-Core 64 Bit ermittelt 217 Punkte, der i5-4300U kommt aber durchschnittlich auf 253 Punkte. Die Situation wiederholt sich bei Cinebench R11.5; die 2,33 Punkte des i5-5200U können es nicht mit den 2,8 Punkten des i5-4300U aufnehmen (ein Unterschied von 16.7 %). Mit diesen Ergebnissen ist es vielleicht besser, den i5-5200U im XPS 13-9343 mit einem i5-4200U der Vorgängergeneration zu vergleichen.

Wir haben zu diesem Zeitpunkt noch keine finalen Ergebnisse von anderen Notebooks mit dieser CPU, aber wir werden unsere Prozessorseite mit weiteren Ergebnissen ergänzen, sobald sie verfügbar sind.
Wir erwarten von der integrierten Intel HD Graphics 5500 im XPS 13 einen leichten Leistungszuwachs gegenüber der vorherigen Haswell-Generation. Der Grund liegt in den 24 Execution Units (gegenüber 20 bei der HD Graphics 4400) und der deutlich überarbeiteten GPU-Architektur, womit sich die pro-MHz-Leistung erhöht. Unsere Benchmarks zeigen auch tatsächlich ein leichten Leistungsanstieg, aber natürlich handelt es sich beim XPS 13 nicht um ein Grafikmonster. 46.293 Punkte in 3DMark Ice Storm können sich für ein Ultrabook sehen lassen.
Im Leerlauf ist das XPS 13 unter allen Bedingungen praktisch lautlos und der maximale Pegel lag bei nur 30,4 dB(A). Auch unter Last ist das Notebook in der Regel ziemlich leise – zumindest bis man das Gerät über einen vollständigen Zeitraum vollständig auslastet. In diesem Fall kann der Lüfter bis zu 48 dB(A) erreichen. Dieses Szenario ist im Praxiseinsatz allerdings unwahrscheinlich und das XPS 13 schafft es, abgesehen von diesem theoretischen Stresstest in fast jeder Situation beinahe lautlos oder zumindest tolerierbar zu bleiben.

Wir möchten noch kurz auf das Spulenfiepen des Prozessors eingehen, welches einige Anwender bei früheren XPS 13-Versionen hören konnten: In einer komplett stillen Umgebung haben wir unser Ohr direkt an die Tastatur gehalten, während wir die CPU ausgelastet haben. Auf der linken Seite der Tastatur kann man unter diesen Bedingungen tatsächlich ein schwaches elektrisches Geräusch hören, welches man als Spulenfiepen bezeichnen könnte. Bereits mit einem Abstand von rund 10 cm ist es aber unmöglich zu hören, und bei einem normalen Sitzabstand ist es erst recht kein Problem mehr. Unterm Strich bleibt ein deutlich leiseres Geräusch im Vergleich zu den Berichten über einige frühere Modelle. Beim XPS 13-9343 handelt es sich also um ein lautloses Gerät, sobald der Lüfter deaktiviert ist.

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11/02/2015

notebook akku dell latitude d620

Da beharrt Samsung jahrelang auf Polycarbonat, austauschbaren Akkus und etwas verspieltem Design... und dann kommt die Galaxy-A-Serie und macht alles anders. Mit dem Galaxy A5 schauen wir uns das 5-Zoll-Modell an und klären, ob das Mittelklasse-Smartphone noch mehr Überraschungen bereithält.
Gleich wenn man das Samsung Galaxy A5 das erste Mal in die Hand nimmt, ist klar, dass hier alles anders ist: ein Unibodygehäuse aus Metall, zurückhaltendes Design, keine abnehmbare Rückseite mehr. Samsung will hochwertiger werden, vor allem, weil die Kunden in letzter Zeit nicht mehr so oft zu den Smartphones der Koreaner gegriffen haben. Nachdem das Galaxy Alpha den Start ins Metallzeitalter bei Samsung begründete, kommen nun mit der A-Serie zwei Mittelklassemodelle mit Aluminium-Unibody in den Handel: Das etwas kleinere Galaxy A3 und das hier getestete Galaxy A5.

In der Mittelklasse tummeln sich aber auch noch andere Hersteller, wie HTC mit dem Desire 510, auch das One E8 oder das Sony Xperia Z3 Compact sind nicht viel teurer. Das Huawei Ascend G7, Nokia Lumia 830, Asus Zenfone 5 oder Sony Xperia T3 sind weitere Konkurrenten in diesem Preissegment. Außerdem ist der Dauerbrenner Google Nexus 5 natürlich auch noch auf dem Markt.
Das Gehäuse des Galaxy A5 wirkt auf den ersten Blick sehr wertig und schick und ist zurückhaltender designt als frühere Galaxy-Modelle: Vorbei scheinen die Zeiten von Ledertexturen, geschwungenen Linien und verspieltem Design, es herrscht eine eher sachliche, aber sehr edle Nüchternheit.

Mit nur 6,7 Millimeter Bauhöhe ist das Gehäuse zudem extrem schlank, sogar etwas dünner als das aktuelle iPhone 6. Dennoch lässt die Gehäusestabilität nichts zu wünschen übrig: Das Gerät knarzt allenfalls ganz leise bei starkem Druck, lässt sich so gut wie gar nicht verwinden und lässt Druck auf Vorder- und Rückseite nicht zum Bildschirm durch. Die Anmutung ist durch den Unibody, die griffige Rückseite und die bündig miteinander verbundenen Bauteile sehr hoch.

Die verfügbaren Farben in Deutschland und Österreich sind Weiß, Schwarz, Gold und Silber. Die exzentrischeren Farben Rosa und Hellblau bleiben anderen Märkten vorenthalten.

Durch die schlanke Bauweise wurde aber auf etwas verzichtet, das das Galaxy-Smartphones bisher ausgemacht hat: Der Akku ist beim Galaxy A5 nicht mehr austauschbar. Die Nano-SIM- und microSD-Karte werden über zwei Schubladen an der Seite entnommen, die sich mit einem speziellen SIM-Tool oder einem anderen schmalen, dünnen Gegenstand öffnen lassen.
NFC, den Standard für die Nahfeldkommunikation unterstützen nur wenige Mittelklassegeräte bisher, LTE ist mittlerweile aber auch in der Mittelklasse Standard. Mit 16 GByte Speicherplatz bietet das Samsung Galaxy A5 etwas mehr Speicher, als manche anderen Mittelklassemodelle, auch bei der Bildschirmauflösung ist unser Testgerät auf Klassenniveau, wobei beispielsweise das Google Nexus 5 schon Full-HD bietet. Insgesamt wirkt das Galaxy A5 recht gut ausgestattet, ist allerdings auch deutlich teurer als andere Mittelklasse-Smartphones.
Die TouchWiz-Oberfläche von Samsung basiert noch auf Android 4.4.4. Da aber selbst für ältere Geräte wie das Galaxy Note 2 oder das Galaxy S4 mittlerweile Updates auf Android 5 angelaufen sind, sollten sich Käufer aktueller Samsung-Handys der Mittel- und Oberklasse keine allzu großen Sorgen machen müssen. Auch mit der aktuellen Version von TouchWiz lässt sich aber vernünftig arbeiten: Die Oberfläche ist aufgeräumt und gibt Umsteigern von anderen Android-Handys keine großen Rätsel auf.

Scrollt man im Home-Bildschirm ganz nach links, erwartet den User ein sogenanntes "Briefing" von Flipboard, dem vorinstallierten Nachrichtenaggregator, der auch Social-Media-Updates aus den eigenen Profilen einbinden kann. Das bieten inzwsichen viele Smartphone-Hersteller an und es ist auch recht praktisch, wobei der Funktionsumfang hier etwas gering ist: So würden wir beispielsweise gelesene Artikel gerne löschen können.

Bei der vorinstallierten Software will sich Samsung ja in Zukunft etwas zurückhalten, integriert stattdessen das "Galaxy Essentials"-Widget, das Tipps für mehr oder weniger nützliche Downloads aus dem App Store bereithält. Die Sprachsteuerung "S Voice", der Kalender "S Planner" oder die Fotobearbeitungsapp "Studio" sind aber nach wie vor installiert. Einige Werbeapps müssen Sie zwar in Kauf nehmen, sie lassen sich aber durch langes Drücken auf das Symbol auch schnell deinstallieren.
Das Galaxy A5 unterstützt sechs LTE-Bänder und bietet dank LTE Cat. 4 Geschwindigkeiten bis zu 150 MBit pro Sekunde im Downstream und bis zu 50 MBit pro Sekunde im Upstream. Im GSM- und UMTS-Netz können jeweils vier Frequenzen genutzt werden. Im schlecht ausgebauten E-Plus-Netz hatten wir im LTE-Netz meist ordentlichen Empfang im städtischen Umfeld.

In Sachen WLAN gibt es als schnellsten Standard 802.11 n, der immerhin Netzwerke mit Geschwindigkeiten von bis zu 300 MBit pro Sekunde ermöglicht. Die Signalstärke ist ordentlich: In zehn Metern Entfernung zum Router und durch drei Wände haben wir noch 3/4 der Signalstärke zur Verfügung, der Seitenaufbau funktioniert sehr schnell. Noch einmal zwei Meter weiter und eine weitere Wand zwischen Gerät und Router haben wir noch halben Empfang, der Seitenaufbau ist dann etwas langsamer.

Akku Dell Vostro 1720 ,

Akku Dell Vostro 1310 ,

Akku Dell Vostro V13 ,

NFC ist ebenso an Bord, wie Bluetooth 4.0 und ANT+. Letzteres ist ein Standard, der sich zum Ziel gesetzt hat, die Kommunikation zwischen Devices wie Fitnessgeräten, Fernbedienungen, Hauselektronik und Smartphones zu verbessern.
Auf bis zu drei Meter genau kann uns das GPS-Modul im Freien orten, in Innenräumen hingegen ist keine Ortung möglich. Das Modul unterstützt auch das russische Glonass- und das chinesische BeiDuo-Netzwerk.

Noch genauere Daten zur Genauigkeit liefert uns eine Ausfahrt mit dem Auto, zu der wir das Profi-Navi Garmin Edge 500 und das Samsung Galaxy A5 mitnehmen. Knapp 150 Meter liegen zwischen den beiden Navis am Ende der etwa 37 Kilometer langen Strecke. Tatsächlich sind die Unterschiede in der Genauigkeit der Ortung in schwierigen Passagen der Strecke, wie bei einer Brückenüberfahrt oder im Wald zwischen beiden Geräten recht gering. Im Wald weicht das Samsung Galaxy A5 etwas weiter vom Weg ab als das Garmin-Gerät, allerdings ist das Galaxy A5 dennoch gut zu Navigationszwecken geeignet.
Die Telefonapp dürfte Samsung-Veteranen bekannt sein, sollte aber auch bei Neulingen keine größeren Fragen aufwerfen: Vier Tabs an der oberen Bildschirmseite ermöglichen den Zugang zur Telefontastatur, den Anrufprotokollen, die beispielsweise entgangene Anrufe anzeigen, und zu den Kontakten und Favoriten, die Sie aus Ihren Kontakten bestimmt haben. Die Telefontastatur ist recht schlicht gehalten und bietet große Tasten, lässt sich allerdings nur im Hochkantformat bedienen. Zahlreiche Einstellungen ermöglichen es außerdem, Anrufe von bestimmten Kontakten direkt abzulehnen, Anrufe beim Drücken der Standby-Taste automatisch zu beenden und vieles mehr.

Die Sprachqualität überzeugt leider nur teilweise: Der Klang ist auf maximaler Stufe recht laut, aber nicht immer ganz klar und dröhnt schon mal. Sobald man die Lautstärke etwas zurücknimmt, wird der Klang harmonischer, ist aber lange nicht so voll und klar wie beispielsweise beim Sony Xperia Z3 Compact. Schlimmer aber ist der Klang, den unser Gegenüber zu hören bekommt: Das Mikrofon im Galaxy A5 knarzt teilweise und nimmt unsere Stimme nicht mehr auf, sobald wir etwas weiter vom Mikrofon entfernt sind. Immerhin funktioniert die Hintergrundgeräuschunterdrückung recht ordentlich.
Bei der Kameraausstattung ist das Samsung Galaxy A5 den meisten Mittelklassesmartphones im Vergleich überlegen. Das lässt zumindest ein Blick auf das Datenblatt vermuten, denn die rückwärtige Kamera löst mit 13 Megapixel auf, besitzt Autofokus und LED-Blitz und nimmt Full-HD-Videos mit 30 Frames pro Sekunde auf. An der Vorderseite sitzt außerdem eine 5-Megapixel-Kamera, die mit speziellen Funktionen für Selfies ausgestattet ist.

Die Bilder der rückwärtigen Kamera sind auch in der Vergrößerung noch scharf, im direkten Vergleich mit den Bildern des iPhone 6 allerdings nicht ganz so exakt belichtet und etwas unschärfer. Über die Funktion "Hauptkamera-Selfie" soll es möglich sein, ein scharfes Selfie auch mit der Hauptkamera aufzunehmen, indem die Kamera auf erkannte Gesichter automatisch scharf stellt. Das Bild wird dann automatisch mit Selbstauslöser gemacht oder Sie drücken auf die "Lauter"-Taste der Lautstärkewippe. Die Funktion funktioniert zwar, allerdings ist die Schärfe unserer Erfahrung nach nicht immer korrekt auf dem Gesicht. Gute Selfies kann man auch mit der 5-Megapixel-Frontkamera machen, die Fotos wirken allerdings etwas körnig.

Wählen Sie eine Szene und navigieren Sie im ersten Bild. Ein Klick ändert die Zoomstufe. Ein Klick auf die vergrößerten Bilder öffnet das Original in einem neuen Fenster. Das erste Bild zeigt das skalierte Photo von dem Testgerät.
In der Packung liegt ein Netzteil, ein USB-Kabel und ein Headset. Letzteres bietet guten Klang und ist auch zum Freisprechen recht gut geeignet. Zusätzlich kann man ein S-View-Cover in Weiß oder Anthrazit erwerben, das über ein Folienfenster an der Vorderseite Zugriff auf einige Funktionen bietet, beispielsweise können Sie fotografieren. Knapp 40 Euro müssen Sie dafür bezahlen. Für 20 Euro bekommen Sie ein Protective Cover, welches das Gerät wie ein Rahmen umgibt und vor Stößen schützt.
24 Monate Garantie bietet Samsung, allerdings nur auf das Smartphone an sich. Die Batterie oder die Zubehörteile werden nur sechs Monate lang kostenlos repariert. Gesetzliche Gewährleistungsgeräte werden davon aber natürlich nicht berührt.
Die virtuelle Tastatur bietet zahlreiche Optionen und Eingabemethoden, allerdings auch etwas kleine Tasten. Dieser Umstand wird dadurch ausgeglichen, dass die Tasten recht weit auseinander liegen und das Schreiben somit doch recht zuverlässig funktioniert. Sprachdiktat oder Wischen über die Tastatur sind ebenso möglich, wie ein schnelles Wechseln zwischen verschiedensprachigen Tastaturlayouts und Wörterbüchern durch langes Drücken auf die Leertaste. Dabei ist die Tastatur trotz der vielen Funktionen sehr einfach und eindeutig beschriftet.

Der Touchscreen reagiert absolut zuverlässig und schnell auf unsere Eingaben. Dabei ist er bis in die äußersten Ecken empfindlich. Außerdem werden Multitouchgesten so gut wie immer richtig erkannt und umgesetzt.

Die Lautstärkewippe an der linken Gehäuseseite und der Standby-Button an der rechten Seite fühlen sich sehr wertig an und haben gute Druckpunkte. Unterhalb des Bildschirms gibt es einen physischen Home-Button, der ebenfalls präzise funktioniert und zwei Touchbuttons, auch sie sprachen stets prompt auf unsere Eingaben an.
Die Super-AMOLED-Displays von Samsung sind bekannt für ihre tolle Farbwiedergabe und absolutes Schwarz, weil die organischen Leuchtdioden einfach gar nicht leuchten, wenn sie schwarze Flächen darstellen. Das Display im Galaxy A5 löst mit 1.280 x 720 Pixel auf und bietet eine hohe maximale Helligkeit von 482 cd/m². Zur Ausleuchtung: Der dunkelste Bereich einer gleichmäßigen Farbfläche leuchtet nur 85 % so hell, wie der hellste Bereich. Das ist ein durchschnittlicher Wert, bei großen weißen Flächen konnten wir mit bloßem Auge keinen Helligkeitsunterschied erkennen.
Absolute Dunkelheit zeigt sich, wenn man große schwarze Flächen auf dem Bildschirm betrachtet. Da das AMOLED-Display die Dioden komplett deaktivieren kann und es keine Hintergrundbeleuchtung gibt, ist der Schwarzwert 0,0 cd/m². Der Kontrastwert ist dadurch theoretisch unendlich und Farben wirken durch den großen Kontrast sehr lebendig. Samsung bietet wieder verschiedene Modi für den Bildschirm, die sich im Menü einstellen lassen: Bei "Einfach" wirken die Farben etwas fahler, dafür natürlicher. Im "Foto" sind die Farben schon stärker betont und bei der Auswahl "Kino" leuchten die Farben sehr kräftig. Die Anzeige kann auch automatisch den passenden Bildmodus je nach gestarteter Anwendung wählen.

Akku Dell Latitude E5520 ,

Akku Dell Latitude D620 ,

Akku Dell Latitude E6510 ,

Wie genau die Farbdarstellung ist, klären wir mit einem Spektralfotometer und der Software CalMan. Als Referenz dient der Farbraum sRGB, sofern wir es nicht gesondert vermerken. Der Modus "Einfach" ist wieder der exakteste, was die Farbwiedergabe angeht. Hier sind die Farben sehr nah am Wert des Referenzfarbraums. "Kino" bildet das andere extrem, hier ist auch mit bloßem Auge erkennbar, dass die Farben übersättigt sind und helle Farben einen deutlichen Violettstich haben. Wer also eine möglichst exakte Farbwiedergabe anstrebt, der sollte den Modus "Einfach" wählen, hier bietet der Monitor eine sehr gute Farbwiedergabe, die für echte Profis aber immer noch nicht exakt genug sein dürfte. Zum Abschluss sehen wir uns noch den Modus "Foto" im Vergleich zum Farbraum AdobeRGB an, auch hier sind wir mit den geringen Farbabweichungen sehr zufrieden.
Wenn die Sonne direkt auf das Display fällt, spiegelt die Oberfläche so stark, dass man kaum mehr etwas auf dem Bildschirm erkennt. Dreht man das Smartphone aber nur ein bisschen weg, so ist der Bildschirminhalt schnell wieder zu sehen und man kann auch gut damit arbeiten, solange es keinen zu kleinen Texte sind, die man zu lesen versucht. Durch die hohe Helligkeit und den theoretisch unendlichen Kontrast ist es recht einfach, in helleren Umgebungen etwas auf dem Screen zu erkennen, Innenräume oder schattige Plätzchen sind ohnehin kein Problem.

AMOLED-Bildschirme bieten üblicherweise sehr gute Blickwinkel und das Galaxy A5 ist hier keine Ausnahme: Auch aus sehr flachen Winkeln kann man das Bild noch gut und ohne Farbverschiebungen erkennen.
Die zum Vergleich herangezogenen Mittelklasse-Geräte setzen allesamt auf Qualcomm-Snapdragon-SoCs, die meisten aus der 400er-Serie. Nur das Google Nexus 5, das Sony Xperia Z3 Compact und das HTC One E8 sind mit den schnelleren 800er-, respektive 801er-SoCs von Qualcomm ausgestattet.

Unser Testgerät verfügt über ein Qualcomm Snapdragon 410 MSM8916 mit 1,2 GHz und vier Kernen. Setzt man das in Relation zum recht hohen Preis des Samsung Galaxy A5, so hätte es gerne auch etwas mehr sein können.

In der Praxis kann man im Betriebssystem flott arbeiten. Auch die Multi-Window-Funktion mit YouTube-Video und Fotogalerie gleichzeitig lässt sich problemlos und ohne Ruckler nutzen. In aufwändigeren Anwendungen sind Slow-Downs nicht immer zu vermeiden, das liegt aber wohl eher an der Grafikkarte. Der Prozessor im SoC arbeitet jedenfalls mit voller Geschwindigkeit: Im Geekbench ist das Galaxy A5 auf Augenhöhe oder schneller als die Mittelklasse-Konkurrenten, die High-End-Geräte sind aber deutlich schneller.

Beim Thema Gaming zeigt sich das Galaxy A5 als typisches Mittelklassegerät: Die allermeisten Games im Google Play Store sind zwar spielbar, wer aber absolut flüssiges Gameplay und hohe Frameraten benötigt, der wird zumindest bei grafisch sehr anspruchsvollen Spielen nicht auf seine Kosten kommen. Bei "Asphalt 8: Airborne" beispielsweise kann man auf hohen Details zwar spielen, es ist aber mit bloßem Auge sichtbar, dass sich die Framerate an der Grenze zum leichten Ruckeln befindet. Einfachere Games wie "Angry Birds: Star Wars 2" laufen hingegen absolut flüssig.

Erfreulich ist die exakte Steuerung per Touchscreen und Lagesensor, die uns in keiner Situation im Stich ließ.Die Erwärmung des Gehäuses ist kaum der Rede wert: Unter absoluter Volllast ist die maximale Temperatur, die wir messen, 31,4 Grad Celsius. Im Idlebetrieb ist sie mit 29,2 Grad kaum geringer, eine Veränderung der Temperatur im Lastbetrieb dürften also nur sehr empfindsame Naturen bemerken. Insgesamt ist die Temperaturentwicklung also sehr gut.

Bleibt noch die Frage, ob die leistungsrelevanten Komponenten ihre volle Power auch nach längerem Betrieb mit hoher Last noch erbringen können. Das testen wir mit dem Batterietest des GFXBench, der 30 Mal denselben Test laufen lässt und die Framerate dokumentiert. Fällt sie irgendwann ab, ist klar, dass die Komponenten drosseln. Beim Galaxy A5 ist dies jedoch nicht der Fall: Die Leistung bleibt konstant.

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09/02/2015

Akku HP COMPAQ nx6325 Kaufen

Es hat eine gefühlte Ewigkeit gedauert und noch sind noch nicht alle Details bekannt, doch es ist tatsächlich soweit: Das kleinste “richtige” ThinkPad bekommt einen Nachfolger. Ab Februar hält das mit Intels neuen “Broadwell”-SoCs ausgerüstete Lenovo ThinkPad X250 Einzug und soll mit einem bis zu 72 Wattstunden großen Akku maximal 20 Stunden Laufzeit ermöglichen. Das heißt also: “Now we’re talkin’ Business!”

Gleich vorneweg gibt’s von mir die Preiswarnung, denn mit mindestens 1149 Dollar (und wohl auch nicht viel weniger Euro) wird selbst die günstigste Ausgabe mit “nur” HD-Display keineswegs zum Schnäppchenpreis zu haben sein. Lenovo verbaut hier ein 12-Zoll-Panel, das mit “HD”, “HD Premium IPS” oder Full-HD-Optionen aufwartet – wenn das nötige Kleingeld vorhanden ist. Touch ist beim X250 Pflicht und es gibt Annehmlichkeiten wie Dolby Advanced Audio Lautsprecher – bei denen es sich letztlich immer noch um normale Notebook-Speaker handeln dürfte. Unter der Haube steckt hier richtige Intel Core-Hardware, wobei die “Broadwell”-Prozessoren 5. “Core”-Generation hoch bis zu den i7-Chips verbaut werden – nur wissen wir leider noch nicht genau, welche Modelle, auch wenn ich erstmal vom i7-5500U ausgehen würde.
Höchstens acht Gigabyte Arbeitsspeicher, SSDs mit maximal 512 GB und HDDs mit maximal 1 Terabyte sind beim X250 möglich. Ganz Business-Gerät gibt es hier auch Besonderheiten wie einen Akku HP COMPAQ nx6325 (gefühlt aus der Steinzeit, aber für den weltreisenden Mitarbeiter eben doch Pflicht), einen optionaler SmartCard-Leser, Fingerabdruckleser und einen normalgroßen Gigabit-Ethernet-Port, der ohne Adapter auskommt. Ein 4-in-1 SD-Kartenleser, zwei USB-3.0-Ports sowie ein MiniDisplayPort runden die Port-Auswahl zusammen mit einer 720p HD-Webcam ab. Bluetooth 4.0 und Gigabit-WiFi sind Standard, optional gibt es obendrein 3G- und 4G-/LTE-Konnektivität. Mit nur 1,3 Kilo und 20,3 Millimetern Bauhöhe ist das Lenovo ThinkPad X250 einmal mehr angenehm dünn und leicht geraten – Material mit dem ich selbst gern arbeiten würde. Die beleuchtete Tastatur mit TrackStick und dem bei manchen Kunden nicht sonderlich beliebten neuen Button-Layout rund um das Trackpad machen sicherlich so machem die Tipperei leichter.

Der Akku soll wiedereinmal die Stärke des ThinkPad X2x0 werden – auf Wunsch kann man den Akku durch einen 6-zelligen Stromlieferanten mit 72 Wattstunden für unterwegs ersetzen, mit dem enorme Laufzeiten möglich sein sollen. Will ich haben, muss ich sagen – und ein guter Grund für uns, uns baldmöglichst ein paar Minuten mit dem Lenovo ThinkPad X250 zu verschaffen, um euch ein Hands-on-Video zu liefern.

Lenovo hat auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas acht neue Modelle der Thinkpad-Serie mit aktualisierten Intel-Prozessoren der fünften Generation Broadwell vorgestellt. Außerdem präsentierte es ein neues Zubehörsystem namens Thinkpad Stack, bei dem es sich um stapelbare Module zum Erweitern der Notebooks handelt.
Mit den schnelleren und effizienteren Intel-CPUs stattet Lenovo seine beiden Ultrabook-Flaggschiffe Thinkpad X1 Carbon und ThinkPad X250 aus. Das X1 Carbon ist ein 1,31 Kilogramm leichtes 14-Zoll-Gerät, das eine Auflösung von bis zu 2,560 mal 1,440 Pixel bietet. Das Thinkpad X250 kommt mit einem 12,5-Zoll- Diagonale und wiegt fast genauso viel. Dafür bietet es das sogenannte Power-Bridge-System, das einen zweiten internen Hilfsakku umfasst, wodurch der normale Akku ausgetauscht werden kann, ohne dass Anwender das Notebook herunterfahren müssen. Erhältlich soll das aktualisierte Lenovo X1 Carbon noch im Januar sein. Das X250 will das Unternehmen dann ab Februar mit Broadwell-Chip ausliefern.
Neu sind auch die Modelle ThinkPad T450s, T450, E450 und Akku Lenovo IdeaPad Z560 . Sie unterstützten ebenfalls das Power-Bridge-Feature und sind teilweise leichter und mit neuen Konfigurationsmöglichkeiten ausgestattet. Die 14-Zoll-Geräte verfügen aber nicht alle über Touchscreens und wiegen im Vergleich bis zu 1,9 Kilo. Die neuen Konfigurationen macht Lenovo hier ab Februar verfügbar. Der Termin gilt auch für das neue 15,6-Zoll-Modell T550, das in der teuersten Version mit einem 3K-Display kommt.

Darüber hinaus hat Lenovo zwei weitere Modelle der Thinkpad-E-Reihe angekündigt, die ab Februar mit Broadwell-Prozessoren geliefert werden: das E550 mit 15,6-Zoll-Bildschirm und das E450 mit 14-Zoll-Screen. Zu US-Preisen ab 599 Dollar sind es die günstigsten Thinkpads, mit bis zu 2,3 Kilo Gewicht aber auch die schwersten.

Die große Neuheit ist das modulare Zubehörsystem Thinkpad Stack, dessen Komponenten sich beispielsweise auf dem Schreibtisch stapeln lassen. Sie können Daten austauschen und erfordern nur ein gemeinsames Netzteil.
Anfangs hat Lenovo vier Module im Programm, die ab April 2015 zum Verkauf stehen werden. Darunter einen Zusatz-Akku namens Power Bank. Er bietet 10.000 mAh und zwei zusätzliche USB-Ports sowie einem microUSB-Anschluss. Der Listenpreis beträgt 49,99 Dollar. Für 89,99 Dollar ergänzt ein zweites Modul die ThinkPad-Notebooks um einen Bluetooth-Lautsprecher samt integrierter Mikrofone und einem 3,5-Millimeter-Klinkenstecker. Das Modul ist für IP-Telefonie und Videokonferenzen gedacht.

Als weitere Module hat Lenovo einen LTE-fähigen Access Point und eine Festplatte angeführt. Sie sollen zusammen 199,99 Dollar kosten. Mit dem Access Point können das Notebook, aber auch andere Mobilgeräte auf eine 4G-Funkverbindung zugreifen. Die Festplatte ist 1 TByte groß und wird per USB 3.0 angebunden. Sie verschlüsselt alle Inhalte automatisch.

Mit dem Akku Asus G74SX eröffnet Lenovo den jährlichen Update-Reigen seines Business-Line-Ups. Neue Broadwell-Prozessoren sollen das kompakte 12,5-Zoll-Notebook schneller und effizienter als je zuvor machen – doch reicht das, um Besitzer des Vorgängers zum Umstieg zu bewegen? Wir geben einen ersten Ausblick auf unseren kommenden Testbericht.
Trotz (oder gerade wegen) ihrer geringen Abmessungen zählt die X200-Reihe bei vielen Anwendern zu den beliebtesten ThinkPads überhaupt. Auf einen Nachfolger für das bereits im September 2013 vorgestellte X240 mussten Interessenten jedoch länger als gewöhnlich warten – die Verzögerungen bei der Einführung der Intel-Broadwell-Prozessoren dürfte mutmaßlich auch die Pläne von Herstellern wie Lenovo über den Haufen geworfen haben.

Seit wenigen Tagen ist das neue ThinkPad X250 nun endlich im Handel erhältlich und schickt sich an, erneut um die Krone der Subnotebook-Klasse zu kämpfen. Je nach Konfiguration starten die Preise bei etwa 950 Euro für das Basismodell mit Core-i3-CPU, 4 GB RAM und 500-GB-SSHD; wer sich für das Topmodell mit Core-i7-Chip, doppelter Speichermenge und SSD entscheidet und dazu noch ein integriertes WWAN-Modul benötigt, nähert sich allerdings schnell der 2.000-Euro-Marke. Günstiger wird es für Schüler, Studenten oder Lehrkräfte, die in den Genuss großzügiger Education-Rabatte kommen: Unser gut ausgestattetes Testgerät (Core i7-5600U, 8 GB RAM, 360-GB-SSD, kein OS) ist so bereits ab 1.300 Euro erhältlich.

Nachfolgend wollen wir unsere erste Eindrücke zum X250 schildern um damit die Wartezeit auf den demnächst folgenden, gewohnt ausführlichen Testbericht zu verkürzen.
Anders als beim ThinkPad X240, wo Lenovo einige größere Änderungen am Gehäuse vorgenommen hatte, sind die Modifikationen der 2015er-Generation selbst für Experten kaum zu erkennen. Mit 1,43 Kilogramm Gewicht und 20,3 Millimetern Bauhöhe ist das X250 wenige Gramm leichter, aber einige Zehntelmillimeter dicker als der Vorgänger, was allerdings selbst im direkten Vergleich nicht wirklich auffällt. Demzufolge hat sich auch an den mechanischen Eigenschaften des Chassis nicht viel geändert: Basiseinheit und Display überzeugen mit insgesamt hoher Stabilität, wenngleich einige kleine Schwachstellen wie der recht flexible Bereich oberhalb des SmartCard-Readers noch immer nicht verbessert wurden. Viel mehr Kritikpunkte findet aber auch unser kritisches Auge nicht: Die gesamte Konstruktion erscheint zweckgemäß und sauber verarbeitet, die eingesetzten glasfaserverstärkten Kunststoffe vielleicht nicht unbedingt exquisit, dafür aber widerstandsfähig und langlebig. Einen soliden Halt des Deckels garantieren wie üblich massive Metallscharniere.

Auch in puncto Anschlussvielfalt hält das X250 keine Überraschungen bereit: Unter anderem kann das Subnotebook mit zwei USB-3.0-Ports, VGA und MiniDisplayPort aufwarten, die sich auf die linke- und rechte Gehäuseseite verteilen. Schön, dass auch die klassische Ethernet-Buchse nicht gestrichen wurde – wer sich nur per Kabel ins Firmennetzwerk einklinken kann, wird es Lenovo danken.

Nach anfänglichem Unmut haben sich mittlerweile die meisten ThinkPad-Nutzer mit dem vor wenigen Jahren eingeführten Chiclet-Keyboard angefreudet. Mit ihrem knackigen Anschlag, dem großzügigen Hubweg sowie dem satten, mechanischen Schreibgefühl gilt die Tastatur nicht umsonst bei vielen Anwendern als absoluter Benchmark für die Konkurrenz.

Deutlich kontroverser wurde dagegen das ebenfalls mehrfach überarbeitete Touchpad diskutiert, bei dem Lenovo nun wieder einen Schritt zurück rudert. Anstelle einer vollintegrierten Clickpad-Lösung tritt nun eine Konstruktion, bei der zumindest die Trackpoint-Tasten als eigene physische Schalter ausgeführt sind. Das Touchpad muss leider weiterhin auf dedizierte Buttons verzichten, was in unseren Augen einen ergonomischen Nachteil gegenüber Alternativen wie dem Akku Dell Latitude E4200darstellt. Dennoch: Insgesamt macht das X250 hier einen klaren Schritt nach vorn.
Je nach Konfiguration löst das 12,5 Zoll große Display mit 1.366 x 768 (TN-/IPS-Panel) oder 1.920 x 1.080 Bildpunkten (IPS-Panel) auf, was einer Pixeldichte von 125 beziehungsweise 176 dpi entspricht. Die uns vorliegende FullHD-Variante wird des Weiteren auch in einer (semi-)matten Touch-Variante angeboten, welche allerdings nicht nur den Kaufpreis, sondern auch Gehäusedicke und Gewicht geringfügig nach oben treibt.

Qualitativ hinterlässt das rund 357 cd/m² helle und sehr kontrastreiche Display einen exzellenten Ersteindruck. Dank IPS-Panel verändert sich die Darstellung auch bei schräger Betrachtung kaum, Farben und Graustufen werden stets kräftig und unverfälscht abgebildet. Dabei erweist sich die Anzeige bereits im Auslieferungszustand als recht präzise eingestellt, sodass eine nachträgliche Kalibrierung kaum weitere Verbesserungen mit sich bringt. Professionelle Anwender aus dem Bereich Grafikbearbeitung/Fotografie dürften allerdings den stark eingeschränkten Farbraum kritisieren, der lediglich 58 Prozent des sRGB- sowie 42 Prozent des AdobeRGB-Standards abdeckt. 
Zu den größten Highlights des ThinkPad X250 zählen sicherlich die neuen Broadwell-Prozessoren, die von Intel als fünfte Generation der Core-Architektur vermarktet werden. Während die architektonischen Neuerungen gegenüber Haswell eher marginal ausfallen, verspricht der verfeinerte 14-Nanometer-Herstellungsprozess eine deutlich verbesserte Energieeffizienz und damit bei gleichem Verbrauch mehr Performance.

Je nach Benchmark schlägt der Core i7-5600U (2,6 - 3,2 GHz, 15 Watt) den Core i7-4600U (2,1 - 3,3 GHz, 15 Watt) im Vorgängermodell um etwa 5 bis 20 Prozent, wobei vor allem dann besonders große Differenzen zu verzeichnen sind, wenn beide CPU-Kerne über längere Zeit voll ausgelastet werden. Wirklich spürbar ist die Mehrleistung im Alltag zwar nicht, bei einem mehr oder weniger kostenlosen Upgrade nimmt man diesen Vorteil aber gerne mit.

Grafikseitig kommt statt der integrierten HD Graphics 4400 (20 EUs, 200 - 1.100 MHz) nun die HD Graphics 5500 (24 EUs, 300 - 950 MHz) zum Einsatz. Neben neuen Features wie DirectX 11.2 bietet die GPU auch solide Leistungssteigerungen in einer Größenordnung von etwa 20 bis 30 Prozent. Schade: Da Lenovo auch weiterhin nur einen DDR3-Slot verbaut – in diesem Fall bestückt mit 1x 8 GB DDR3L-1600 –, arbeitet der Speichercontroller nur im langsamen Single-Channel-Modus. Andere Hersteller setzten auf zwei Slots oder verlöten eine gewisse RAM-Menge fest auf dem Board, sodass auch ein Dual-Channel-Betrieb möglich ist. In 3D-Anwendungen kann dieser die Performance um bis zu 25 Prozent steigern, wohingegen die CPU-Leistung kaum von zusätzlicher Bandbreite profitiert.
Da kann man nicht meckern: Im Leerlauf und bei geringer Last (Office, Browsing) arbeitet das ThinkPad zumeist lautlos, da sich der Lüfter des Gerätes vollständig abschaltet. Sonderlich laut wird das Gerät aber auch Volllast nicht – mehr als knapp 34 dB(A) konnten wir selbst in Extremsituationen nicht messen. Die Temperaturen von Gehäuseoberfläche und Prozessor bewegen sich gleichzeitig auf einem sehr niedrigen Niveau, sodass auch im Hochsommer keine Einschränkungen zu erwarten sind.
Bei vergleichbarer Ausstattung (mit Ausnahme des fehlenden WWAN-Moduls) liegt die Leistungsaufnahme des ThinkPad X250 im Leerlauf etwa ein bis zwei Watt unter dem Vorgänger X240. Unter Last kehrt sich dies ins Gegenteil um, hier erweist sich das neue Modell mit 28,6 Watt als etwa zwei Watt energiehungriger. Kurzzeitig schießt der Verbrauch zu Beginn unseres Stresstests sogar bis auf 44,3 Watt, um nach Einsetzen des TDP-bedingten Throttlings wieder unter die 30-Watt-Marke abzufallen.

Insgesamt dürften sich die Laufzeiten bei gleicher Akkukapazität nur geringfügig verändern – im Alltag sollten die 48 Wh Akku HP COMPAQ nc8430 (24 Wh intern, 24 Wh Zusatzakku) unseres Testgerätes für etwa 6 Stunden WLAN-Surfen oder Video-Playback ausreichen.
Ohne unserem abschließenden Testurteil vorgreifen zu wollen: Mit dem ThinkPad X250 bahnt sich eine solide Weiterentwicklung des X240 an, bei der Lenovo auch auf einige der Kritikpunkte des Vorgängers (Stichwort Touchpad) eingegangen ist. Ob das in Verbindung mit der höheren Performance einen Neukauf rechtfertigt, erscheint allerdings zweifelhaft – dafür sind die Unterschiede vermutlich nicht tiefgreifend genug. Für Neueinsteiger oder Nutzer deutlich älterer Modelle (X220, X230) könnte das X250 dagegen eine sehr interessante Wahl darstellen. Wie sich das ThinkPad im Duell mit anderen Kontrahenten wie dem kürzlich getesteten Dell Latitude E7250 schlägt, wird unser demnächst erscheinender, ausführlicher Artikel erörtern.

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