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13/06/2016

neue notebook Akku Dell Precision M4600

Mit Neuerungen und einer Leistungssteigerung möchte Asus mit dem AsusPro Advanced B8430UA den steigenden Erwartungen der Business-Kunden gerecht werden. Mit einem ULV-Prozessor, genügend Arbeitsspeicher und einer schnellen SSD sind die Grundlagen auf dem Papier geschaffen. Wie es beim AsusPro Advanced B8430UA umgesetzt wurde, das werden Sie in unserem ausführlichen Test erfahren.
Mit dem neu aufgelegten AsusPro Advanced B8430UA möchte Asus an das gute Testergebnis des Vorgängers, des AsusPro Advanced BU401LA, anknüpfen. Im 14-Zoll-Segment gibt es reichlich Konkurrenz. Asus möchte mit einer guten Qualität bei einem vergleichsweise niedrigen Preis Kunden überzeugen. Zum Testzeitpunkt liegt der günstigste Preis für das Gerät bei 930 Euro. Das ist deutlich unter der 1.000-Euro-Grenze. Die Gerätekonfiguration umfasst bei diesem Preis einen Intel Core i5-Prozessor mit integrierter Intel HD Graphics 520, 8-GB-DDR4-RAM in Dual-Channel-Modus, eine 256 GB fassende M.2-SSD sowie ein mattes Full-HD-Panel. Das Ganze ist in einem eleganten und stabilen Gehäuse untergebracht, welches optisch an den Vorgänger erinnert. Eine andere CPU hat Asus allerdings bisher nicht im Programm. Diverse Shop-Geräte unterscheiden sich somit nur in der Ausstattung des Arbeitsspeichers und der SSD bzw. HDD.

Als Vergleichsgeräte haben wir ausschließlich 14-Zoll-Geräte gewählt, um die Leistung in dieser Klasse am besten darstellen zu können. Alle aktuellen Geräte besitzen einen Skylake-Spross aus der aktuellsten Intel Generation. Um die Verbesserungen zum Vorgänger zu verdeutlichen, wird auch dieser in den Vergleichstabellen zu finden sein. Das AsusPro Advanced BU401LA war seiner Zeit allerdings noch mit einer Haswell-CPU bestückt.
Beim aktuellen AsusPro Advanced B8430UA orientiert sich Asus am direkten Vorgänger. Optisch gibt es kaum Unterschiede und auch bei der Materialwahl setzt der Hersteller auf Altbewährtes. Matt-graue Oberflächen überwiegen und kantige Formen prägen die Optik - klassisches Office-Design. Unser Testgerät bringt nur 1,6 Kilogramm auf die Waage und ist mit einer Bauhöhe von gerade einmal 21 Millimetern schlank gehalten. Trotz des geringen Gewichts mangelt es dem Notebook nicht an Stabilität. Die matten Oberflächen sind glatt und pflegeleicht. Das flache Aluminium-Design ist druckstabil. Die Steifigkeit mindert Verwindungen. Beim Drucktest lässt sich die Base nur mittig, oberhalb der Tastatur leicht eindrücken (ca. 2 Millimeter). Bei punktuellem Druck auf den Deckel ist eine leichte Wellenbildung auf dem Panel sichtbar. Die Base ist stabil und lässt sich nicht verwinden. Der Deckel lässt sich an den Seiten etwas verdrehen, aber das ist alles im Rahmen.

Asus selbst wirbt für dieses Notebook mit extremer Zuverlässigkeit, die selbst den Militärstandard (MIL-STD 810G) übertrifft. Beim Falltest übersteht das AsusPro Advanced B8430UA mehr als die doppelte Höhe im Vergleich zu herkömmlichen Notebooks. Der Displaydeckel soll 20 Prozent mehr Druck widerstehen können. Die Scharniere wurden im Dauertest 20.000-mal geöffnet und geschlossen. Die Tastatur verträgt problemlos bis zu 120 ml Flüssigkeit, ohne Schaden zu nehmen. Der Materialmix aus Kunststoff und Aluminium überzeugt und somit gibt es auch an der Haptik keinen Grund für Kritik. Die stabilen Displayscharniere reduzieren das Nachwippen auf ein Minimum, aber ein einhändiges Öffnen ist dennoch möglich. Bei der Verarbeitung gibt es nichts auszusetzen. Alles sitzt fest und nichts klappert. Keine übergroßen Spaltmaße sind sichtbar. Ersatzakku Dell Precision M4700 .
Ein kleines Manko müssen wir allerdings bei unserem Testgerät feststellen. Ein kleiner Riss im oberen Bereich auf dem Display-Deckel mindert die Optik bei unserem Testsample. Ob es sich um einen Verarbeitungsmangel oder um eine Fehlproduktion handelt, können wir nicht beurteilen. Wir gehen davon aus, dass dieses Problem nur bei unserem Gerät aufgetreten ist und würden hier nicht von einer Fehlkonstruktion sprechen. Wir weisen an dieser Stelle aber noch darauf hin, dass wir aufgrund dieser Beschädigung keine Abwertung des Gehäuses im Ranking vorgenommen haben.
Die Verteilung der Anschlüsse ist durchdacht und sie befinden sich vorwiegend an den Seiten. Einziger Ausreißer ist der Smart-Card-Reader, der seinen Platz an der rechten vorderen Seite bekommen hat. Asus verteilt die vier USB-3.0-Anschlüsse gleichmäßig. Der Abstand zwischen diesen ist ausreichend. Eine Besonderheit hat einer der linken USB-3.0-Ports. Dieser hat neben sich noch zwei Aussparungen im Gehäuse, die in Verbindung mit der AsusPro-Ultra-Docking-Station zum Tragen kommen. Diese Docking-Station sorgt einerseits für einen aufgeräumten Arbeitsplatz und erweitert zusätzlich die Anschlussvielfalt. Der Preis dafür liegt bei 240 Euro. Auf einen HDMI-Ausgang müssen Käufer verzichten. Stattdessen wird das AsusPro Advanced B8430UA mit einem Mini Display Port ausgestattet. Der Speicherkartenleser verarbeitet alle gängigen Formate (MMC, SD, SDHC, SDXC). Die Performance des SD-Kartenlesers prüfen wir mit unserer Referenzkarte Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II. Dazu werden 250 identische JPG-Dateien von der Speicherkarte auf die Festplatte kopiert. Die durchschnittliche Transferrate von 76,2 MB/s liegt eher im Mittelfeld.
Das von Intel konzipierte Dual Band Wireless-AC 8260 Modul unterstützt den schnellen WLAN 802.11ac-Standard sowie Bluetooth 4.2. Die maximale theoretische Bruttodaten-Übertragungsrate im 802.11ac-Betrieb (Dual-Stream) beträgt 867 Mbit/s. Im Praxistest überzeugte die stabile Verbindung und die ordentliche Reichweite. Mit einem Linksys-EA8500-Router simulieren wir ein optimales Test-Szenario. Dabei haben wir eine Empfangsrate von 625 Mbit/s und eine Senderate von 502 Mbit/s ermittelt. Das ist ein Ergebnis, welches sich deutlich über dem Durchschnitt einreiht. Für eine drahtgebundene Netzwerkverbindung sorgt der Gbit-Ethernet-Anschluss.

Das Sicherheitspaket des AsusPro Advanced B8430UA umfasst nicht nur die üblichen Extras wie Kensington-Lock-Port und einen Fingerabdruckscanner, sondern kann auch mit einem Trusted Platform Module (TPM), einem Smart-Card-Reader sowie Anti-Theft dienen. Auf Wunsch bietet Asus auch Modelle mit vPro-Prozessoren an. Was sich hinter der Technologie wie Anti-Theft verbirgt, haben wir in einem eigenen FAQ-Artikel zusammengefasst.
Asus geht sehr sparsam mit dem Zubehör um. Ein kleines 65-Watt-Netzteil liegt im Karton. Weiterhin befinden sich noch Recovery-Datenträger, Garantieschein und eine kurze Benutzeranleitung im Lieferumfang. Zusätzlich gibt es bei unserem Gerät auch noch ein kleines Anschlusskabel für einen 2,5-Zoll-Datenträger. Dieser dient als Anschluss an das Mainboard. Bei Modellen, bei denen ein 2,5-Zoll-Speichermedium verbaut ist, wird dieses Kabel wahrscheinlich nicht separat im Karton zu finden sein. Proprietäres Zubehör, wie die AsusPro-Ultra-Docking-Station kann für 240 Euro separat erworben werden. Im Auslieferungszustand wird das AsusPro Advanced B8430UA nicht mit unnötiger Software überladen. Keine nervigen Toolbars oder Testsoftware befinden sich auf dem System. Der Asus-Business-Manager ist ein gutes Tool und erleichtert das Einrichten von Sicherungen oder von Netzwerkverbindungen.
Windows 7 64bit und Windows 10 64bit stehen in der Professional-Version zur Auswahl. Für den Einsatz in einer bestehenden Netzwerkinfrastruktur empfehlen wir den Einsatz des aktuellsten Betriebssystems (Windows 10 Professional).

Die Wartung gestaltet sich auf Grund der Wartungsklappe recht simpel. Diese lässt sich relativ einfach entfernen, nachdem die zwei kleinen Schrauben auf der Unterseite entfernt wurden. Danach hat man Sicht auf den Akku, der sich dann auch problemlos entnehmen lässt, sowie die M.2-SSD, den Arbeitsspeicher und den 2,5-Zoll-Schacht. Eine Reinigung des Lüfters kann allerdings nicht durchgeführt werden. Dazu müsste das Gerät noch weiter in seine Bestandteile zerlegt werden.

Asus bietet eine 24-monatige Werksgarantie für das AsusPro Advanced B8430UA. Die Vergleichsgeräte von Lenovo (L-Serie) und Dell dagegen bieten nur eine 12-monatige Garantie an. Im Standardpaket befindet sich immerhin auch der Service Pickup & Return. Für 79 Euro kann diese Garantie auf 36 Monate erweitert werden.
Die Tastatur des AsusPro Advanced B8430UA braucht sich keineswegs hinter den ThinkPad- oder EliteBook-Modellen der anderen Hersteller zu verstecken. Der großzügige aber nicht zu große Hubweg und ein straffer Anschlag sorgen für ein hervorragendes Schreibgefühl. Bei schnellen Schreibeingaben ist allerdings das mechanische Klappern der 15 x 15 Millimeter großen Tasten prägnant. Nur die Tasten „B“, „G“ und „H“ sind auf Grund des Trackpoint etwas anders designt. Die einzelnen Tasten haben einen Abstand von 3 Millimetern und eine glatte Oberfläche. Die Beschriftung ist gut ablesbar und der Gesamteindruck wirkt aufgeräumt. Die dezente Hintergrundbeleuchtung lässt sich in drei Stufen regulieren und unterstützt Schreibarbeiten bei schlechter Beleuchtung. Asus hat die Tastatur gegen das Eindringen von Flüssigkeiten geschützt. Bis zu 120 ml Flüssigkeit soll das AsusPro Advanced B8430UA vertragen können, ohne Schaden zu nehmen.

Nachdem beim AsusPro Advanced BU401LA der Trackpoint nicht zum Einsatz kam, wurde dieser nun beim aktuellen Modell wieder integriert. Die Fläche des Clickpad ist mit 10,6 x 6,1 Zentimeter genauso groß wie beim Vorgänger. Das Touchpad ist randlos in die Base eingearbeitet und die Gleitfläche lässt den Finger problemlos darüber gleiten. Nur bei verschwitzten Händen kann es zu einer leicht stockenden Eingabe kommen. Multi-Touch-Gesten mit zwei oder drei Fingern, sowie die automatische Deaktivierung beim Anstecken einer Maus meistert es problemlos. Die integrierten Mausasten funktionieren ebenfalls gut. Diese sind nicht zu leichtgängig, somit kann es weniger zu einer versehentlichen Eingabe kommen. Oberhalb der Gleitfläche befinden sich drei separate Tasten, die in Verbindung des Trackpoint ihren Nutzen haben. Ersatzakku Dell Precision M4600 .
Nun wird auch das AsusPro Advanced B8430UA mit einem Full-HD-Display ausgestattet. Beim Vorgänger musste darauf noch verzichtet werden. Das 14-Zoll-TN-Panel von Innolux erreicht dank der Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel eine Pixeldichte von 157 dpi. Abgesehen von der besseren Auflösung ist es vergleichbar mit dem TN-Panel des AsusPro Advanced BU401LA. Die geringe maximale Displayhelligkeit von 207 cd/m² erschwert das Arbeiten in einer sehr hellen Arbeitsumgebung. Die matte Displayoberfläche verhindert störende Spiegelungen, die den Arbeitseinsatz zusätzlich beeinträchtigen würden. Die Ausleuchtung des Panels mit 87 Prozent ist eher mittelmäßig. Bei einer komplett schwarzen Darstellung sind auf der unteren Hälfte, in den oberen Ecken sowie auch auf der unteren Displayhälfte, hellere Flächen erkennbar. Im Arbeitsalltag sind diese aber nicht wahrzunehmen und auch nicht störend. Insgesamt betrachtet ist der Schritt, ein Full-HD-Display einzusetzen, die richtige Wahl. Aber mit diesem Panel kann sich Asus nur gegen die Konkurrenz aus dem Hause Dell (Dell Latitude 14 E5470) durchsetzen. Dell hat für das Latitude 14 E5470 allerdings auch ein Full-HD-Panel im Angebot. Asus bietet dagegen keine andere optionale Alternative. Gegen die Vergleichsgeräte von HP (HP EliteBook 840 G3), und Lenovo (Lenovo ThinkPad T460, T460s, L460), muss sich das AsusPro Advanced B8430UA geschlagen geben. Positiv ist aber, dass wir kein Bildschirm-Flackern feststellen konnten.
Das TN-Panel von Innolux liefert eine insgesamt akzeptable Bildqualität. Der Schwarzwert (0,4 cd/m²) und das Kontrastverhältnis (525:1) sind allerdings nur etwa halb so gut wie bei einem hochwertigen IPS-Panel. Der Vergleich mit der Konkurrenz von Lenovo spiegelt dieses eindeutig wider. Und trotzdem wirkt das Bild ansehnlich und lebendig, sodass auch Multimedia-Anwendungen wie Filme gut dargestellt werden. Genau wie der Vorgänger schwächelt das AsusPro Advanced B8430UA bei der Farb- und Graustufenwiedergabe. Daraus resultieren die hohen DeltaE-2000-Werte. Diese sind zwar noch nicht zweistellig, aber eine nachträgliche Kalibrierung erscheint auf Grund dessen ratsam. Dadurch wird auch der sichtbare Blaustich minimiert. Für den professionellen Einsatz (Fotografen oder Grafiker) empfehlen wir ein externes Display, da die geringen Farbraumabdeckungen (sRGB 57,96 %, Adobe RGB 37,46 %) den Ansprüchen dieser Anwender nicht genügen werden. Eine andere Displayvariante hat der Hersteller für das AsusPro Advanced B8430UA nicht im Programm.
Das matte TN-Panel kann den Nachteil der geringen Leuchtkraft etwas kompensieren und ist somit prinzipiell auch für den Außeneinsatz geeignet. Auf Grund der geringen Helligkeit sollte ein schattiger Platz für das Arbeiten im Freien gewählt werden. Bei direkter Sonneneinstrahlung muss das AsusPro Advanced B8430UA kapitulieren. Hier macht das HP EliteBook 840 G3 mit einer 62 Prozent höheren Displayhelligkeit eine deutlich bessere Figur. Asus bewirbt auch das AsusPro Advanced B8430UA mit dem Slogan „Entspiegeltes Wide-View Display“. Gerade bei TN-Panels sorgt der Begriff „Wide-View“ für Skepsis – so auch bei uns. Im Test verändert sich die Darstellung nur geringfügig. Das ist sonst nur bei hochwertigen und teuren IPS-Displays der Fall. Die Abweichungen, insbesondere wenn das Display nach hinten geneigt wird, werden erst bei flachen Einstellungen sichtbar. Das Kontrastverhältnis nimmt deutlich ab und auch die Darstellung der Farben wird verfälscht.
Das AsusPro Advanced B8430UA ist ein reines Business-Gerät im 14-Zoll-Format. Die Verarbeitung der einzelnen Komponenten ist gut und die extremen Testbedingungen seitens Asus sorgen für eine lange Lebensdauer. Ein Intel Core i5-6200U verrichtet seinen Dienst in unserem Testgerät. Zum gegenwärtigen Testzeitpunkt hat der Hersteller keine anderen CPU-Konfigurationen im Programm. Mit 8 GB RAM im Dual-Channel-Betrieb können auch anspruchsvolle Anwendungen gut verarbeitet werden. 4 GB der insgesamt 8 GB sind fest verlötet. Soll dieser erweitert werden, muss das vorhandene 4-GB-Modul getauscht werden. Maximal werden 16 GB in dem Steckplatz unterstützt, sodass insgesamt 20 GB RAM möglich sind. Als Systemspeicher dient eine 256-GB-SSD im M.2 2280 Format. Ein freier 2,5-Zoll-Schacht kann als Speichererweiterung dienen. Der Rahmen, Schrauben und auch das Anschlusskabel befinden sich mit im Lieferumfang. Die Leistung des Gerätes reicht für den durchschnittlichen Büroalltag allemal aus.

Der Intel Core i5-6200U ist ein ULV-Prozessor und die Leistung ist für die gängigsten Anwendungen ausreichend. Der Prozessor vereint zwei physikalische Kerne auf einem Die, die mittels der Hyper-Threading-Technologie 4 Threads gleichzeitig verarbeiten können. Der Skylake-Spross besitzt eine TDP von nur 15 Watt, was den Akkulaufzeiten zugute kommt. Der Basistakt der CPU liegt bei 2,3 GHz, der mittels der Turbofunktion bis auf 2,8 GHz (1 Kern) bzw. 2,7 GHz (2 Kerne) erhöht werden kann. Die Leistungsentfaltung des Prozessors bei unserem Testsample fällt im Vergleich zu dem Lenovo ThinkPad T460s etwas geringer aus. Die Werte des Cinebench R15 zeigen, dass sich das AsusPro Advanced B8430UA fast allen Kontrahenten geschlagen geben muss. Nur beim Cinebench R15 CPU Multi 64bit Test kann unser Testgerät die rote Laterne abgeben. Wir weisen allerdings darauf hin, dass das Lenovo ThinkPad L460, das Dell Latitude 14 E5470 und das HP EliteBook 840 G3 mit stärkeren Prozessoren angetrieben werden.

Die magere Leistungsausbeute des Intel Core i5-6200U wirkt sich, subjektiv betrachtet, nicht negativ auf die Performance des Gesamtsystems aus. Dank der SSD ist das Gerät schnell einsatzbereit. Das gefällt und macht täglich einen guten Eindruck. Dadurch entstehen keine langen Wartezeiten beim Öffnen diverser Programme. Kurzum gesagt, läuft das System flüssig und die Hardware ist gut aufeinander abgestimmt. Dieser Eindruck spiegelt sich auch eindrucksvoll in den Benchmark-Ergebnissen des PCMark 8 wider. War das AsusPro Advanced B8430UA beim Cinebench noch Schlusslicht, so nimmt es hier sogar den Kampf mit einem Intel Core i7-6500U auf und kann diesen teilweise in die Schranken weisen. Auch der direkte Vergleich mit dem Lenovo ThinkPad T460s, welches die gleiche CPU beherbergt, zeigt durchweg ein besseres Ergebnis für das Asus. Der technische Fortschritt zeigt sich beim Betrachten der Ergebnisse des AsusPro Advanced BU401LA. Ein um 25 Prozent besseres Resultat spricht deutlich für das AsusPro Advanced B8430UA. Das Dell Latitude 14 E5470 kann im PCMark 8 insgesamt das beste Ergebnis erzielen. Aber die gute Gesamtleistung unseres Testsamples reicht um nur einen Rückstand von 5 Prozent auf den Sieger zu haben.
Asus spendiert unserem Testgerät eine SSD mit einer Speicherkapazität von 256 GB. Diese ist herstellerseitig allerdings partitioniert und in zwei logische Laufwerke aufgeteilt. Diese fassen 95 GB und 118 GB. Dabei wurde der kleinere Teil für das Betriebssystem verwendet. Warum der Hersteller diese nicht übergroße SSD aufteilt, erschließt sich uns nicht. Somit müssen speicherintensive Anwendungen auf der 118 GB fassenden Partition installiert werden. Im Detail handelt es sich bei dem Systemdatenträger um eine SSD von SK Hynix (HFS256G39MND) im M.2 2280 Format. Das Datenblatt des Herstellers zeigt, dass die theoretische Leistung der sequenziellen Lese- und Schreibraten bei 530 MB/s bzw. 370 MB/s liegt. Mit dem Programm AS SSD messen wir die tatsächlichen Übertragungsraten und erreichen beim sequenziellen Lesen 472 MB/s und beim sequenziellen Schreiben 274 MB/s. Auf den ersten Blick ein gutes Ergebnis, aber im Vergleich zu den Herstellerangaben kann die theoretische Leistung nicht komplett abgerufen werden. Trotz dieser Einbußen ist die Geschwindigkeit trotzdem in Ordnung. Im Arbeitsalltag gibt es aufgrund dessen keine merklichen Leistungseinbußen.
Das AsusPro Advanced B8430UA hat keine dedizierte Grafikkarte. Somit kommt einzig und allein die integrierte Intel HD Graphics 520 zum Einsatz. Da diese keinen eigenen Arbeitsspeicher besitzt, muss die Grafikeinheit über das Interface der CPU auf den Arbeitsspeicher des Systems zurückgreifen. Unser Testgerät ist mit DDR4 Speicher (2.133 MHz) ausgestattet, der im Dual-Channel-Modus arbeitet. Das sind gute Voraussetzungen für die Leistungsentfaltung der Intel HD Graphics 520. Arbeitet der RAM nur im langsameren Single-Channel-Modus, würde das die Leistung der Grafikeinheit negativ beeinflussen. Einen Hardwaresupport gibt es für DirectX 12 und mit dem modernen H.265-/HEVC-Codec lassen sich Videos dekodieren, ohne die CPU zusätzlich zu belasten. Der Basistakt der Intel HD Graphics 520 liegt bei 300 -1.000 MHz. Die gute System Performance spiegelt sich auch in den Ergebnissen der 3DMark-Benchmarks wider. Die Leistung des Vorgängers mit einer HD Graphics 5000 konnte im Schnitt um rund 7 Prozent gesteigert werden. Auch gegen das Lenovo ThinkPad T460s, welches eine ähnliche Hardwarekonfiguration wie unser Testgerät hat, kann deutlich auf die Plätze verwiesen werden. Ersatzakku Dell Precision M4300 .
Die relativ guten Ergebnisse bei den 3DMark Benchmarks zeigen sich auch bei der Gaming-Leistung. Dennoch sollte nicht zu viel erwartet werden. Immerhin handelt es sich hier nur um eine integrierte Grafiklösung. Demzufolge kann diese auch nur ältere Titel aus dem Jahr 2013 oder früher mit minimalem Preset und HD-Auflösung flüssig darstellen. Aktuelle Titel überfordern die Intel HD Graphics 520. Wer mehr Grafikleistung benötigt, dem empfehlen wir Geräte mit einer dedizierten GPU. Die Intel HD Graphics 520 verrichtet gute Arbeit und die Leistung ist für ein Business-Notebook ausreichend.

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