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29/05/2016

neues Akku HP Envy 17

Das ZBook 17 G3 von HP ist eine klassische Workstation ohne Schlankheitswahn, bei der die Leistung im Vordergrund steht. Aber kann HP die anspruchsvolle Business-Kundschaft mit dem runderneuerten Gerät zufriedenstellen?
Nachdem wir bereits drei aktuelle ZBooks von HP getestet haben (15u G3, 15 G3 und Studio G3), befassen wir uns im heutigen Artikel mit dem größten Modell der Baureihe, dem ZBook 17 G3. Bei dieser Workstation braucht man sich keine Sorgen um Leistungsengpässe zu machen, denn der Hersteller setzt den Fokus ganz klar auf die Leistung und nicht auf ein möglichst dünnes Gehäuse. Dieser Anspruch wird auch durch die schnellsten Komponenten unterstrichen, die aktuell für mobile Geräte verfügbar sind. Das ZBook 17 G3 zeichnet sich aber auch durch die individuellen Konfigurationen aus, denn HP bietet eine breite Palette an Komponenten.

Unser Testmodell trägt die Bezeichnung TZV66EA und ist mit einem Preis von rund 4.500 Euro aktuell eine der teuersten Konfigurationen. Das ist ein extrem hoher Preis, insbesondere bei der Betrachtung der Spezifikationen. Diese sind mit einem mobilen Xeon Prozessor, einer Nvidia-Quadro-M3000M-GPU und 32 GB DDR4-RAM zwar keinesfalls schlecht, aber nur eine 256 GB große PCIe-SSD erscheint uns eine wenig knapp bemessen. Vor allem bei der Grafikkarte besteht mit der optionalen Quadro M4000M (+730 Euro) oder M5000M (+1.750 Euro) auch noch deutlich Luft nach oben. Das gilt ebenso für das optionale 4K-DreamColor-Display (noch nicht verfügbar), denn unser Testgerät ist mit einem FHD-IPS-Bildschirm ausgerüstet.

Die größten Konkurrenten für das HP ZBook 17 G3 sind das Dell Precision 7710 und in diesem Jahr auch wieder ein Gerät von Lenovo, das ThinkPad P70. Ein weiterer interessanter Kandidat ist das MSI WT72, welches zwar auf einige Business-Schnittstellen verzichten muss, im Test aber dennoch einen guten Eindruck hinterlassen hat. Wer noch mehr CPU-Leistung benötigt, muss auf ein Gerät mit einem Desktop-Prozessor ausweichen. Ein Beispiel hierfür ist das Bullman E-Klasse Xeon 17. Wir werden das ZBook 17 G3 natürlich auch mit dem Vorgänger ZBook 17 G2 vergleichen, um zu sehen, ob sich ein Upgrade auf das neue Modell lohnt.
Auf den ersten und auch den zweiten Blick ist das HP ZBook 17 G3 eine größere Version des kürzlich getesteten ZBook 15 G3. Tatsächlich haben beide Geräte im Vergleich zu den Vorgängern eine komplett neue Konstruktion spendiert bekommen, verwenden aber das identische Design. Mit seiner Bauhöhe von 3 cm ist das Testgerät vor allem im Vergleich mit vielen dünnen Geräten ein ziemlicher Brocken, hat jedoch gegenüber dem Vorgänger um rund 400 Gramm abgespeckt und ist knapp 0,4 cm dünner geworden. In unserer aktuellen Vergleichsgruppe ist das HP mit seinen 3,2 kg sogar das leichteste und zugleich auch dünnste Gerät, nimmt mit 420 x 280 mm Stellfläche dafür aber teilweise minimal mehr Platz auf dem Schreibtisch ein.

Durch die abgerundeten Kanten des Unterbodens wirkt das große Gerät deutlich schmaler, als es in Wirklichkeit ist. Wie schon beim kleineren ZBook 15 G3 verwendet HP einen Materialmix mit verschiedenen Grautönen, die zusammen mit der umlaufenden polierten Kante auf der Oberseite der Baseunit für ein sehr elegantes Auftreten sorgen. Im Bereich der Handballenauflage und der Tastatur kommt mattes Material zum Einsatz, welches sich recht unempfindlich gegenüber Fingerabdrücken zeigt. Die gesamte Baseunit besteht aus einer Magnesium-Aluminium-Legierung, die für eine enorme Festigkeit sorgt. Lediglich der rechte Tastaturbereich lässt sich mit sehr viel Kraft minimal eindrücken, man muss es allerdings schon darauf anlegen. Erneut fällt der schwarze Unterboden aus Kunststoff haptisch ein wenig zurück, ist aber ebenfalls sauber in das System integriert. Die Tastatur ist auch beim großen ZBook 17 G3 spritzwassergeschützt, zudem ist das Notebook getestet nach MIL-STD 810 (Feuchtigkeit, Temperaturen, Staub usw.).
Auf dem Bildschirmdeckel wird die Oberfläche mit einem Lochmuster von einer Gummierung umgeben, die den Halt verbessert, aber gleichzeitig auch anfälliger für Fingerabdrücke ist. Die Stabilität fällt erwartungsgemäß etwas hinter die Baseunit zurück, liegt aber dennoch auf einem guten Niveau. Zwar lässt sich der Bildschirm ein wenig verwinden, doch Bildstörungen können wir weder so noch mit Druck auf die Rückseite provozieren. Unser Testgerät weist allerdings einen Konstruktionsmangel am Scharnier auf, denn es produziert laute Quietsch- und Knarzgeräusche beim Öffnen des Displays sowie dem Justieren des Öffnungswinkels. Bei den anderen Geräten der ZBook Reihe konnten wir dieses Problem nicht beobachten, weshalb wir hier von einem Einzelfall ausgehen. Abgesehen von diesem Problem ist die Verarbeitung nämlich auf einem extrem hohen Niveau - derzeit wird man kaum eine Workstation mit einem besseren Gehäuse finden.

Der Akku des HP ZBook 17 G3 ist im Inneren des Gerätes verschraubt und lässt sich daher nicht schnell austauschen. Auch eine Wartungsklappe gibt es nicht, dafür lässt sich aber der gesamte Unterboden mit wenigen Handgriffen entfernen. Dazu später mehr.
Bei den Anschlüssen geht das ZBook 17 G3 keine Kompromisse ein und bietet alle modernen Verbindungen. Im Vergleich zum Vorgänger sind sämtliche Anschlüsse jetzt auf die beiden Seiten verteilt. Besonders auf der linken Seite sind die USB-Anschlüsse jedoch ein wenig gedrängt und könnten ruhig etwas weiter voneinander entfernt sein. Das Highlight sind sicherlich die beiden Thunderbolt-3-Anschlüsse (40 Gbit/s, DisplayPort 1.2, USB 3.1 Gen 2, PCIe Gen 3) mit dem neuen USB-C-Stecker. Daher ist auch der Wegfall des proprietären Docking-Anschlusses kein Problem. Passende Lösungen sind im Kapitel Zubehör aufgelistet. Insgesamt können vier individuelle Displays angesteuert werden: intern, VGA, und zwei aus den drei digitalen Anschlüssen (HDMI 1.4 oder 2x Thunderbolt 3). Falls man geeignete Bildschirme nutzt, kann man dank der DisplayPort-MultiStream-Technologie (MST) zwei Monitore hintereinander verbinden (Daisy Chain), wodurch sich die Anzahl an aktiven Bildschirmen auf sechs erhöht. Mit der optionalen Docking-Station lassen sich sogar sechs individuelle Display ansteuern. Akku HP COMPAQ nx9420 .

Das Notebook ist WWAN-ready, es gibt also einen Steckplatz für ein passendes M.2-2242-Modul (HP lt4120 Qualcomm Snapdragon X5 LTE oder HP hs3110 HSPA+ Intel), die nötigen Antennen sind bereits verlegt. Der dazugehörige SIM-Steckplatz befindet sich unterhalb des Akkus und ist damit etwas schwierig zu erreichen.

Über dem Display befinden sich noch die HD-Webcam und die beiden Mikrofone. Mit 1.280 x 720 Pixeln erfüllt der Sensor zwar seinen Zweck, aber das war es auch schon. Besser gefallen haben uns die Sprachaufnahmen, bei denen ein externes Headset in der Regel überflüssig wird.
Die Sicherheitsausstattung des ZBook 17 G3 ist sehr umfangreich und lässt eigentlich keine Wünsche offen. Der Zugang zum Notebook kann durch eine SmartCard und den Fingerabdruck-Scanner erfolgen, bei dem der Finger über den Scanner gezogen werden muss. HP verbaut zudem ein TPM-1.2/2.0-Modul (EAL4+), und es stehen mehrere Passwörter für den Systemstart und den Zugang zum BIOS zur Verfügung. Einzelne Anschlüsse können zudem deaktiviert werden. Softwareseitig fasst HP viele Funktionen in der Software Client Security zusammen. Hier kann man beispielsweise Fingerabdrücke registrieren oder auch die Festplatte verschlüsseln. Einige Konfigurationen werden sogar mit selbstverschlüsselnden Festplatten ausgeliefert.

Neben den üblichen Beigaben wie dem Netzteil (200 Watt), der Schnellstartanleitung und Garantieinformationen befinden sich im Lieferumfang des ZBook 17 G3 auch direkt die beiden passenden 2,5-Zoll-Einbaurahmen samt passenden Adapterkabeln. Sehr interessant ist die optionale Docking-Station mit der Bezeichnung HP ZBook TB3 Dock. Für die Verbindung zur Docking-Station wird nur ein Kabel benötigt, welches das Notebook gleichzeitig auflädt. HP bietet drei verschiedene Modelle an, die sich jedoch nur durch das Netzteil (65, 150 und 200 Watt) unterscheiden und universell für alle aktuellen ZBook Modelle verwendet werden können. Damit lässt sich die Anschlussausstattung wie folgt erweitern: 4x USB 3.0, Ethernet, 1x Thunderbolt 3, 2x DisplayPort 1.2, 3,5-mm-Headset und ein Kensington Lock. Die Preise liegen je nach Modell zwischen rund 220 und 250 Euro.

Die Unterseite des ZBook 17 G3 ist mit Torxschrauben (T9) gesichert und lässt sich sehr leicht abnehmen. Danach erhält man Zugriff auf alle wichtigen Komponenten. Wie schon beim kleineren ZBook 15 G3 ist die Grafikkarte als MXM-Modul ausgeführt und kann daher ausgetauscht werden. Vier RAM-Steckplätze (DDR4-SODIMM) sind mit maximal 64 GB belegbar; bei unserer Testkonfiguration sind noch zwei Steckplätze frei. Der verschraubte Akku des Testgerätes gibt übrigens einen Hinweis auf den Steckplatz für die SIM-Karte unterhalb des Akkus. Man kann ihn zwar noch einigermaßen erreichen, sehr komfortabel ist der Prozess aber nicht. Auch ein schneller Wechsel der SIM-Karte, beispielsweise im Ausland, entfällt damit. Die benötigten Antennen für das WWAN-Modul sind bereits verlegt.

HP nutzt den vorhandenen Platz sehr gut aus und ermöglicht es, insgesamt vier Massenspeicher zu verbauen. Es gibt jeweils einen getrennten M.2- sowie 2,5-Zoll-Schacht und noch einen kombinierten Schacht. Bei Letzterem hat sich HP auf jeden Fall Gedanken gemacht, denn es können beide Laufwerke gleichzeitig verwendet werden. Dazu sitzt die M.2-SSD in einer kleiner Vertiefung, und der 2,5-Zoll-Einbaurahmen kann einfach oben drauf gesetzt werden.
Der Garantiezeitraum des HP ZBook 17 G3 liegt bei drei Jahren und beinhaltet einen Pickup-&-Return-Service. Optional stehen auch Carepacks zur Verfügung, mit denen sich sowohl die Dauer als auch der Umfang der Serviceleistung erweitern lassen. Ein Upgrade auf drei Jahre Vor-Ort-Service (Produktnummer: U4414E) kostet rund 140 Euro, während 5 Jahre Vor-Ort-Service (U7861E) mit etwa 380 Euro zu Buche schlagen. Eine Übersicht über alle Care Packs ist hier ersichtlich.
Die Tastatur unterscheidet sich weder beim Funktionsumfang noch der Größe vom kleineren Bruder HP ZBook 15 G3, lediglich neben der Eingabe ist in diesem Fall mehr Platz vorhanden. Auch beim Tippen können wir keine Unterschiede feststellen, weshalb auch in diesem Fall gilt: HP verbaut eine sehr gute Chiclet-Tastatur, verschenkt aber besonders beim Hubweg und im Fall des 17-Zöllers auch beim Layout etwas Potenzial. Dass man aus Kostengründen auf die gleiche Tastatur setzt, ist verständlich, dennoch sind die teilweise recht kleinen Tasten (insbesondere die Pfeiltasten) bei dem vorhandenen Platzangebot eigentlich unnötig.

Die zweistufige weiße Tastaturbeleuchtung wird standardmäßig 15 Sekunden nach der letzten Eingabe deaktiviert, was im BIOS aber geändert werden kann (längere Dauer oder immer aktiviert). Zusätzlich kann man im BIOS die Funktion der Strg- und Fn-Taste austauschen, aber nicht dauerhaft die Zuordnung der Funktionstasten F1-F12 (FN Lock). Das ist auch nicht mit einer Tastenkombination möglich. Oben rechts neben der Tastatur verbaut HP zwei zusätzliche Tasten für die Funkmodule sowie die Boxen, deren Status über verschiedene Farben (Weiß: aktiv; Orange: deaktiviert bzw. stumm) signalisiert wird.
HP verzichtet auch beim großen ZBook 17 G3 auf ein Clickpad und verbaut ein konventionelles Touchpad mit drei dedizierten Tasten. Die Oberfläche ist mit 10,3 x 5,9 cm angenehm groß und bietet gute Gleiteigenschaften. Die Tasten bieten einen recht satten Druckpunkt und erzeugen ein angenehm leises Klickgeräusch. Das gilt auch für die drei Tasten oberhalb des Touchpads, die in Verbindung mit dem Pointstick genutzt werden können. Damit lässt sich der Mauszeiger ebenfalls gut bedienen, auch wenn die Präzision erneut etwas hinter das Gegenstück von Lenovo zurückfällt. Zudem gab es ab und zu einige ungewollte Bewegungen, bei denen der Zeiger beispielsweise für einige Sekunden stur einer Richtung folgte.

Bei der Displayauswahl stellt sich HP bisher etwas konservativ auf, denn das überaus interessante 4K-DreamColor-Display ist aktuell noch nicht erhältlich. Daher muss man sich im Moment mit einer der drei folgenden Anzeigen begnügen: ein mattes HD+-TN-Panel (1.600 x 900), ein mattes FHD-IPS-Display (1.920 x 1.080) und einen spiegelnden FHD-IPS-Touchscreen (1.920 x 1.080). Über das TN-Panel sind wir etwas erstaunt, und im Internet finden sich auch dementsprechende Konfigurationen. In unserem Testgerät steckt eine matte FHD-IPS-Anzeige von Samsung (SDC3854), was bei dem großen 17,3-Zoll-Bildschirm zu einer Pixeldichte von nur 127 ppi führt. Daher ist zwar alles schön groß, und man kann auch angenehm ohne Skalierung arbeiten (Vorteil bei der Verwendung von Windows 7), aber hochauflösende Bildschirme haben bei der Bildschärfe natürlich einen Vorteil. Akku HP Envy 17 .

Subjektiv gibt es aber dennoch nur wenig zu beklagen. Die Schärfe geht in Ordnung, auch die Farben hinterlassen einen guten Eindruck, zudem ist kein Blaustich erkennbar. PWM wird zur Helligkeitsregelung ab Stufe 8/20 und darunter eingesetzt. Aufgrund der geringen Frequenz von nur 200 Hz kann es daher vor allem beim Arbeiten in dunkleren Umgebungen zu Einschränkungen kommen (siehe Kasten). Lediglich bei einem dunklen Bild und der höchsten Helligkeitsstufe sind minimale Lichthöfe am unteren Bildschirmrand erkennbar, störend waren diese in der Praxis aber nicht.
Fast alle Displaymessungen fallen extrem gut aus, lediglich bei der Helligkeit wird das Testgerät von den Konkurrenten deutlich geschlagen. Durchschnittlich ermitteln wir nur etwas mehr als 240 cd/m². In Innenräumen reicht das in Verbindung mit dem matten Display zwar aus, etwas mehr Reserven wären aber auch in Anbetracht des Kaufpreises schön gewesen. Das war es aber schon mit der Kritik, denn in allen anderen Disziplinen sind die Ergebnisse sehr gut. Der geringe Schwarzwert von 0,21 cd/m² führt zu einem extrem hohen Kontrast von 1.200:1, und bereits im Werkszustand liegen die durchschnittlichen DeltaE-2000-Abweichungen der Farben und der Graustufen unter dem Zielwert von 3. Abweichungen sind für das menschliche Auge daher nicht sichtbar. Farbtemperatur und Gamma-Wert sind ebenfalls nah am jeweiligen Idealwert. Mit einer Kalibrierung lassen sich alle Werte noch einmal etwas verbessern, und die durchschnittlichen Abweichungen der Farben und der Graustufen fallen auf referenzwürdige 0,5 bzw. 0,6.
Das Display deckt den sRGB-Farbraum beinahe komplett (96 Prozent) und den anspruchsvolleren AdobeRGB-Farbraum immerhin zu 62 Prozent ab. Das 4K-Panel des ThinkPad P70 schneidet hier noch etwas besser ab und das Dell Precision 7710 liegt auf einem vergleichbaren Niveau. Interessant dürfte in dieser Hinsicht das optionale DreamColor-Display sein, wobei HP keine genauen Angaben zur Farbraumabdeckung macht.
Trotz der matten Bildschirmoberfläche würden wir uns in helleren Umgebungen eine stärkere Hintergrundbeleuchtung wünschen, damit das Arbeiten komfortabler wäre. Zumindest wird die Helligkeit im Akkubetrieb nicht reduziert, und auch an hellen Tagen kann man den Inhalt noch vernünftig erkennen. Die Blickwinkelstabilität des IPS-Displays ist erwartungsgemäß sehr gut. Lediglich von schräg unten wird der Kontrast sichtbar geringer, zu Einschränkungen kommt es dadurch aber nicht. Auch mehreren Personen können das Display des ZBook 17 G3 problemlos betrachten.
Das ZBook 17 G3 von HP wird dem Anspruch an eine High-End-Workstation gerecht und ist daher mit den schnellsten Komponenten erhältlich, die aktuell für mobile Geräte verfügbar sind. Allerdings wird die Produktpalette auch nach unten hin gut abgedeckt, sodass viele Anwendungsbereiche abgedeckt werden können. In jedem Fall kommt ein moderner Quad-Core-Prozessor von Intel (Core i5, Core i7, Xeon) sowie eine professionelle GPU von AMD (FirePro W6150M) oder Nvidia (Quadro M1000M, M2000M, M3000M, M4000M, M5000M) zum Einsatz. Auch bei der Speicherausstattung ist die Auswahl groß, inklusive ECC-RAM in Verbindung mit den mobilen Xeon Prozessoren. Bei unserem Testmodell kommt aber normaler DDR4-RAM zum Einsatz.
Der mobile Intel Xeon E3-1535M v5 gehört aktuell zu den schnellsten mobilen Prozessoren und basiert auf der Skylake Architektur. Der Takt liegt bei bis zu 3,8 GHz via Turbo Boost (4 Kerne: 3,4 GHz), allerdings wird der Chip bei der Belastung von allen Kernen durch die TDP von 45 Watt etwas ausgebremst. In den Cinebench Tests fällt der Takt nach 8 Sekunden auf 3,3 GHz und bei der extremen Belastung durch Prime95 sogar auf 3,1 GHz. Daher fällt unser Testgerät in den Benchmarks auch leicht hinter das Dell Precision 7710 zurück, wo der Prozessor seine maximale Leistung konstant abrufen kann. Auch bei den Single-Tests kann unser Testgerät die 3,8 GHz nicht dauerhaft halten und fällt immer mal wieder auf 3,6 GHz ab.
Nichtsdestotrotz sind die Ergebnisse aber sehr gut und werden normalerweise nur von dem zuvor genannten Dell und dem Bullman E-Klasse mit dem Desktop-Prozessor (+7 bis +14 Prozent) geschlagen. Im Akkubetrieb wird der maximale Verbrauch des Prozessors auf ~27 Watt begrenzt, und auch der Turbo Boost steht nicht mehr zur Verfügung, was in den Benchmarks zu einem Leistungsverlust von bis zu 20 Prozent führt (8,16 vs. 6,57 Punkte @CB11.5 Multi). Weitere Benchmarks des E3-1535M v5 sind in unserer Datenbank verfügbar.
Dank den schnellen Komponenten macht die Bedienung des ZBook 17 G3 sehr viel Spaß, denn Wartezeiten gibt es praktisch nicht. Auch das vorinstallierte Windows 7 Professional (Lizenz für Windows 10 Pro ebenfalls im Lieferumfang) fährt zügig hoch, und unsere Eingaben werden stets ohne Verzögerungen umgesetzt. In den Benchmarks der PCMark Reihe reicht es für unser Testgerät aber trotzdem nur für einen Platz im Mittelfeld. Hier ist die Reihenfolge aber auch je nach Test teilweise unterschiedlich. Das Lenovo ThinkPad P70 wird beispielsweise in allen Tests geschlagen, während das Dell Precision 7710 mal vor und mal hinter unserem Testgerät liegt.
Wie wir zuvor bereits beschrieben haben, bietet das Testgerät vier verschiedene Steckplätze für Massenspeicher. Die beiden M.2-Slots sind via PCIe-NVMe angebunden, die anderen beiden Steckplätze sind auf SATA-III beschränkt. In unserem Testgerät kommt das HP Z Turbo Drive zum Einsatz. Hinter dieser Bezeichnung verbirgt sich die PCIe-NVMe-SSD, die in diesem Fall von Samsung (SM951) stammt und eine Kapazität von 256 GB hat. Das ist in Anbetracht des enormen Kaufpreises recht mager, hier hätten wir mindestens die 512-GB-Version oder einen zusätzlichen Datenträger erwartet. Akku HP COMPAQ nx7400 .

Laut CrystalDiskMark liegen die sequentiellen Transferraten bei sehr guten ~1.500 und 1.250 MB/s (Lesen/Schreiben), was einen deutlichen Vorteil gegenüber SATA-III-SSDs bedeutet (limitiert bei etwa 500-550 MB/s). Besonders eklatant ist der Vorsprung gegenüber der mechanischen Festplatte im Vorgänger ZBook 17 G2, welche durchschnittlich nur etwa 85 MB/s erreichte. Weitere Benchmarks zu HDDs/SSDs sind in unserer Techniksektion verfügbar.

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26/05/2016

Notebook Akku HP COMPAQ 6735s

Toshibas Skylake-Neuauflage seines Z40-Business-Notebooks überzeugt uns vor allem durch beeindruckende Akkulaufzeiten. Ob der sehr leichte und kompakte, aber auch nicht gerade günstige Begleiter den hohen Ansprüchen der Zielgruppe gerecht wird, untersuchen wir in unserem ausführlichen Test.
Mit den Tecra Z40-C-XXX Modellen legt Toshiba seine 14-Zoll-Business-Serie neu auf und setzt dabei ganz auf Intels aktuelle Skylake-Plattform. Auf der entsprechenden Toshiba-Seite waren zum Testzeitpunkt elf verschiedene Varianten gelistet. So hat man bei der CPU die Auswahl zwischen verschiedenen i5- und i7-Modellen, in Sachen Speicherausbau werden 4 bis 16 GB angeboten. Natürlich verfügen alle Varianten über eine in die CPU integrierte Intel-HD-Grafik, bei zweien wird diese noch um eine Nvidia GeForce 930M ergänzt. Es sind zumeist SSDs mit 128 oder 256 GB Kapazität verbaut, die Ausnahmen bilden zwei Notebooks mit herkömmlicher 500-GB-Festplatte. Im Gegensatz zum Testgerät sind einige der neuen Tecras mit Mobilfunkmodul und SIM-Slot ausgestattet.

Passend zum Business-Anspruch ist grundsätzlich Windows 7 Professional vorinstalliert, beigelegt ist eine DVD mit Windows 10 Pro mit Downgraderechten. Weitere Gemeinsamkeiten aller Modelle finden sich bei Display, Gehäuse, Anschlüssen, Erweiterungsmöglichkeiten, WLAN, Sound, Eingabegeräten, Sicherheitsfeatures und Akku. Die getestete Variante ist ab rund 1.200 Euro zu haben.

Der Vorgänger konnte im UMTS-Netz funken, unsere Variante der neuen Serie nicht. Hier steht optional LTE/UMTS zur Verfügung.
Da sich Gehäuse, sonstige Ausstattung, Eingabegeräte und Lautsprecher gegenüber dem Vorgänger nicht geändert haben, verweisen wir hier auf den entsprechenden Test.

Als Vergleichsnotebooks haben wir uns die zurzeit wohl populärsten Business-Vertreter im 14-Zoll-Format herausgesucht. Bis auf das teurere Dell mit glänzemdem 1440p-Display rangieren sie in den getesteten Konfigurationen preislich wie das Testgerät (Schätzung) zwischen 1.300 und 1.400 Euro und sind auch von den verbauten Komponenten her vergleichbar. Hier die Kandidaten:
Zu den weitestgehend identischen Anschlüssen hatten wir uns schon im Test zum Vorgänger eingelassen. Hier noch einmal die entsprechenden Bilder. Wie erwähnt, verfügt das Tecra Z40-A-106 über keinen SIM-Slot.
Der matte Bildschirm löst 1.920 x 1.080 Punkte auf, was verteilt auf 14 Zoll eine prima Pixeldichte von 157 ppi ergibt, die auch bei Nutzern mit sehr guten Augen keinen pixeligen Eindruck mehr hinterlassen kann. Für mehr Bewegungsfreiheit vor dem Schirm und eine potenziell gute Farbdarstellung kommt ein IPS-Panel aus dem eigenen Hause zum Einsatz, dessen höchste Helligkeit minimal über dem Durchschnitt aktueller (und teilweise erheblich günstigerer) Office-Notebooks liegt. Unser T460 ist für den Preis zu dunkel, während das EliteBook 840 G3 und das Latitude E7470 beide mindestens 30 % heller eingestellt werden können.

86 % gemessene Ausleuchtung gehen absolut in Ordung. Betrachtet man bei höchster Leuchtkraft ein völlig schwarzes Bild, so scheint die Beleuchtung auf der linken Seite teilweise minimal durch (Clouding), was in der Praxis aber nicht auffällt.
Der Schwarzwert des Testgerätes fällt mit 0,52 cd/m2 etwas zu hoch aus, ohne völlig aus dem Rahmen zu fallen. Als Konsequenz errechnet sich trotz anständiger Helligkeit nur ein Kontrastverhältnis von nicht sehr tollen 517:1. Mit Abstand am besten im Feld schlägt sich hier das Dell Latitude, das einen niedrigen Schwarzwert mit sehr hoher Helligkeit kombiniert und so auf fantastische 1.462:1 kommt. Unser EliteBook (TN-Panel-Version) ist zwar deutlich heller als das Toshiba, patzt aber mit 0,65 cd/m2 beim Schwarzwert noch mehr, sodass sich ein ähnlicher Kontrast ergibt. So wirkt Schwarz denn auch subjektiv etwas zu grau, was aber nicht auffällt, wenn gleichzeitig hellere Bildschirminhalte dargestellt werden. Akku HP COMPAQ 6735s .

Farbabweichungswerte von 3,45 (ColoChecker) und 2,28 (Graustufen) im Auslieferungszustand sind auch für ein IPS-Panel spitze. Hobby-Bildbearbeiter könnten zumindest bei unserem Testsample ohne weitere Kalibrierung und Profilierung loslegen. Ähnlich gut macht es im Testfeld nur das Dell E7470. Als gut, aber nicht sehr gut ist hingegen die 55-prozentige Abdeckung des großen Profi-Farbraums AdobeRGB einzuschätzen. Da geht heutzutage immer öfter noch etwas mehr, wie der Bildschirm des Dell beweist, der den kleineren, extrem verbreiteten sRGB-Farbraum zu 96 % abecken kann. Hier schafft das Testgerät "nur" 84 %.
Matt und einigermaßen hell — diese beiden Voraussetzungen für ermüdungsarmes Arbeiten im Freien erfüllt der Screen des Z40 schon mal. Unseren Test haben wir bei Sonnenschein durchgeführt. Das linke Bild repräsentiert ein absichtlich provoziertes Worst-Case-Szenario, das rechte wurde mit einem Hauseingang im Rücken aufgenommen.
Sehr viel Bewegungsfreiheit vor dem Schirm garantiert das wunderbar blickwinkelstabile IPS-Panel unseres Kandidaten. Bei seitlich verschobenen Einblickwinkeln ist ab etwa 45 ° eine kaum störende Verschlechterung der Helligkeit und damit auch des Kontrastes zu verzeichnen. Schaut man von oben auf den Screen, ist der Spielraum etwas kleiner, von unten sogar noch größer als von der Seite. Die Farbdarstellung leidet auch bei extremem Winkeln kaum und ist mit bloßem Auge geringer, als es die Eckfotos unserer Blickwinkel-Collage vermuten lassen.
Die in der Einleitung erwähnte Motorisierung des Toshiba Z40 zeigt mangels dedizierter Grafikkarte eindeutig in Richtung Office und dürfte in diesem Bereich problemlos mit nahezu allen handelsüblichen Programmen fertig werden. Dank Hyperthreading, 8 GB RAM und SSD sollte aber auch die Arbeit mit anspruchsvollerer Software wie Adobe Photoshop flüssig von der Hand gehen.
Der überaus verbreitete und hinlänglich bekannte Intel Core i5-6200U (2 x 2,3 - 2,8 GHz, TDP 15W) ist ein sparsamer Hyperthreading-Dualcore aus Intels aktueller Skylake-Generation, der für Office- und Businesszwecke prädestiniert ist, aber auch vor anspruchsvollerer Software nicht zurückschreckt. Nähere Infos sind unter dem Link zu finden.

Zu unserer nachhaltigen Verwunderung schwächelt das Testgerät bei den Cinebenches R11.5 und R15 und verfehlt die erwarteten Scores deutlich. Mehrere Durchläufe haben zudem erhebliche Streuungen aufgezeigt. Leistungsfressende Hintergundprozesse konnten wir ausschließen, außerdem korrespondiert das Phänomen überhaupt nicht mit den absolut regelgerechten Ergebnissen der Physik-Benchmarks der 3DMarks 11 und 2013. Lässt man den Cinebench R15 (Multicore) in Schleife laufen, bleiben beide Kerne durchgehend bei der spezifizierten Turbofrequenz von 2,7 GHz. Ein weiteres Absinken der stark schwankenden Ergebnisse im Akkubetrieb konnten wie nicht feststellen.
Dank performanter CPU, 8 GB RAM und vor allem der SSD lässt sich das Toshiba stets flüssig bedienen, was sehr schnelle Kalt- und Programmstarts einschließt. Multitasking muss man schon sehr weit treiben, um dem Gerät Denkpausen etwa beim Wechsel zwischen den Tasks abzunötigen. Akku HP COMPAQ nx7400 .

Dass das Dell Latitude die drei Konkurrenten inklusive Testgerät im PCMark 8 hinter sich lässt, dürfte dessen leicht überlegenem i7-6600U in Kombination mit der besten 4K-Leseleistung aller SSDs im Feld zu verdanken sein. Verwunderlich ist, dass unser Testgerät trotz etwas schwächerer CPU und stark unterlegener 4K-Performance so gut mithalten kann. Vergleicht man die Scores aller bisher getesteten Notebooks mit i5-6200U und SSD, aber ohne dedizierte Grafikkarte, landet unser Toshiba mit 8 % Rückstand auf dem zweiten Platz, während der Vorsprung auf das Schlusslicht 18 % beträgt — erfreulich.
Es handelt sich beim verbauten Toshiba-Massnspeicher zwar um eine M.2-SSD, die aber über SATA 3 angebunden ist, sodass beim sequenziellen Lesen nicht viel mehr als 500 MB/s zu erwarten sind. Wie schon erwähnt, fallen die sonstigen per AS SSD ermittelten und vom CrystalDiskMark 3.0 bestätigten Lese-Werte bis auf den unwichtigeren Schreib-Score ernüchternd aus und markieren im Feld souverän den letzten Platz. Besonders die 4K-Leseleitung (4K Read, 4K-64 Read) entspricht so gar nicht mehr dem, was man von einer modernen SSD erwarten darf. Die praktischen Auswirkungen sollten sich dennoch in engen Grenzen halten — Hauptsache SSD.
Viel Staat ist mit der in die CPU integrierten GPU Intel HD 520 nicht zu machen. Alle 2D-Aufgaben werden anstandslos und energieeffizient erledigt. 4K-Videos können zwar in Hardware dekodiert und so theoretisch mit 60 Hz dargestellt werden, nur auf externe Wiedergabegräte erhält man das Signal mangels HDMI 2.0 und DisplayPort eben nur mit 30 Hz. Die Performance der GPU haben wir mit der anderer Notebooks mit dem i5-6200U verglichen und festgestellt, dass die durchschnittliche Punktzahl (3DMark 11) um 9 % verfehlt wird und sich das Testgerät hier auf einem der letzten Plätze wiederfindet. Das ist zwar nicht so schön, aber auch nicht wichtig und vor allem dem fehlenden zweiten Speichermodul (damit nur Single-Channel-Anbindung) geschuldet.
Wie der aufmerksame Leser schon weiß oder vermutet, sollte man sich als Spieler mit auch nur minimal erhöhten Ansprüchen nach einem Notebook mit dedizierter Grafikkarte umsehen, denn mit der Intel HD 520 ist an aktuelle, grafisch fordernde Titel nicht zu denken. Was geht, sind optisch stark reduzierte 3D-Shooter wie Counter-Strike GO oder viele Games mit isometrischer Darstellung wie FIFA 16, Diablo III oder Starcraft II (aktuell: Legacy Of The Void), die oft sogar in hohen Einstellungen flüssig laufen.
Egal welches Energieprofil wir wählen, der Lüfter des Toshiba Tecra läuft immer und ist auch in einer ruhigen Umgebung mit laufendem PC aus normalem Abstand hörbar, aber nicht auffällig. Surfen oder sonstige mäßige Belastungen führen noch nicht zum Hochdrehen, sodass es in der Praxis dabei bleiben sollte. Quält man das Notebook durch die Kombination aus Prime95 und FurMark, dauert es eine Zeit, bis die Lüfter in Stufen auf Touren kommen. Die Entfernung, aus der das Z40 hörbar ist, vergrößert sich erheblich, lästig wurde das nebengeräuschfreie, wenn auch etwas hochfrequente Rauschen aber nie.
Über zu hohe Oberflächentemperaturen muss man sich beim Toshiba Tecra Z40-C-106 überhaupt keine Gedanken machen. Selbst unter hoher Dauerlast werden oben und unten maximal 35 °C erreicht, sodass der Benutzung auf dem Schoß nichts im Wege steht. Die Handballenablage kommt nie über angenehme 30 °C hinaus.

Im Rahmen unseres Stresstests mit Prime95 + FurMark konnte das Notebook einen Takt von rund 2,6 GHz halten, sodass in diesem praxisfernen Szenario der 2-Kern-Turbo von 2,7 GHz leicht verfehlt wird, aber noch kein Throttling vorliegt. Mehr als 55 °C erklomm die CPU nie.
Zieht man als Vergleichsbasis alle bisher getesteten 14-Zöller mit dem i5-6200U heran, liegt der Verbrauch in allen Lastzuständen bis auf Idle Avg sowie im ausgeschalteten Zustand und im Standby leicht unter dem Durchschnitt. Bei geringer Auslastung erweisen sich das ThinkPad T460 und unser HP EliteBook 840 G3 als noch genügsamer, während das Dell Latitude E7470 insgesamt am kräftigsten hinlangt. Das 65-Watt-Netzteil ist seiner Aufgabe immer gewachsen.
Von hochmobilen Business-Notebooks erwartet man lange Akkulaufzeiten, und diesem Anspruch wird das Testgerät mehr als gerecht. Innerhalb des Feldes setzt es sich in jeder Disziplin an die Spitze, was aber auch kein Wunder ist, wenn man sich die Akkukapazitäten der Kandidaten vor Augen führt. So verfügt das Toshiba Z40 über den mit 64 Wh größten Stromspeicher, die des Lenovo T460 sowie das HP 840 G3 bringen es auf nur 46 Wh, der des Dell E7470 auf 55 Wh.

Im praxisnahen WLAN-Test (Wie wir testen) bei mittlerer Helligkeit hielt das Z40 nicht weniger als neun Stunden durch und nimmt damit unter allen bisher gemessenen Office-Notebooks im 14-Zoll-Format, mit beliebigem Prozessor und SSD den dritten Platz ein und übertrifft das Mittel um 26 %.
Wie schon beim Vorgänger gibt es durchaus einige Kritikpunkte, der wichtigste betrifft die nicht ganz klassengerechten Eingabegeräte, wie die feedbackarme Tastatur und das Clickpad, hier hätten wir gerne ein klassisches Touchpad gesehen. Weniger relevant sind sicher die nur mittelmäßigen Lautsprecher. Am Bildschirm gibt es hingegen im Gegensatz zum Z40-A-147 fast nichts mehr auszusetzen. Ein großes Fragezeichen hinterlassen die stark schwankenden und generell zu niedrigen Cinebench-Scores.

Wer sich bei den positiven Eigenschaften wiederfindet und nicht allzu viel Wert auf die Eingabegräte legt, findet im Tecra eine schöne Alternative zu den ähnlich gut bewerteten Konkurrenten im Test. Akku HP COMPAQ 6910p .

Punkten kann das neue Toshiba Tecra Z40-C-106 mit seinem leichten, schicken, hochwertigen und flachen Gehäuse, der Anschlussvielfalt, dem Sicherheitspaket sowie nicht zuletzt mit seinen enormen Akkulaufzeiten.

12:47 Publié dans Passions | Lien permanent | Commentaires (0)

23/05/2016

neuer Laptop Akku Asus X72J

Glänzende Klavierlack-Oberflächen umschließen bei Asus' neuem Desktop-Replacement im 17-Zoll-Format aktuelle Mainstream-Technik. Da das Multimedia-Notebook schon ab etwa 770 Euro zu haben ist, sind die Erwartungen an Bildschirm und Eingabegeräte nicht hoch, aber wir lassen uns natürlich gern überraschen.
Beim neuen Asus F756UX, das wir in der Version T7013T testen, handelt es sich um ein multimediataugliches Desktop-Replacement-Notebook im 17-Zoll-Format, das sich dank seiner Nvidia GeForce GTX 950M mit 2 GB eigenem Speicher auch an Spieler mit reduzierten Ansprüchen richtet. Im Testzeitraum waren bei einem großen Berliner Preisvergleich drei Modelle gelistet, die sich nur in Sachen CPU und Massenspeicherausbau unterscheiden. Das Testgerät verfügt als günstigste Variante zu Preisen ab etwa 770 Euro über einen Intel Core i5-6200U sowie eine herkömmliche 1-TB-Festplatte. Das Modell T7014T (ab etwa 840 Euro) kombiniert den etwas schnelleren i7-6500U mit der gleichen HDD wie im Testgerät. Über den i7 gebietet auch die Variante T7016T (ab 1.000 Euro), der neben der schon erwähnten Platte noch eine SSD mit 128 GB spendiert wurde. Für die kleine Kapazität fällt der Mehrpreis von 160 Euro vielleicht etwas zu hoch aus. Alle anderen Eckdaten sind gleich: Full-HD-Bildschirm, GTX 950M, 8 GB RAM, DVD-Brenner, 38-Wh-Akku.

Als Vergleichsnotebooks haben wir uns für 17-Zöller entschieden, die ebenfalls in der Multimedia-Ecke zu Hause sind und in derselben Preisliga spielen wie das Testgerät. Da dieses Format nicht mehr allzu oft anzutreffen ist, mussten wir auf Geräte mit dem Intel Core i7-6500U ausweichen. Fangen wir mit dem Medion Erazer P7644 an, das als einziges Notebook im Test mit SSD + HDD kommt, aber trotzdem nur rund 900 Euro kostet. Weiter geht es mit dem etwa 950 Euro teuren HP ProBook 470 G3, hier ist als Besonderheit die dedizierte AMD-Grafikkarte Radeon R7 M340 (2 GB) an Bord. Beim dritten Mitbewerber handelt es sich um das HP Pavilion 17-g120ng mit GeForce 940M für 900 Euro plus. Das Medion sowie das HP Pavilion bringen IPS-basierte Panels mit, das ProBook und das Testgerät setzen auf TN.
Wie im Teaser angedeutet, setzt Asus bei Deckelrückseite und Oberseite der Base auf hochglänzende Kunststoffoberflächen, die erstaunlich viel Grip bieten und mit einer Art dezentem Brushed-Metal-Finish hinterlegt sind. Zwar basieren die Farben auf Schwarz, changieren aber je nach Umgebungslicht in Richtung Lila oder auch Bronze. Fingerabdrücke fallen aufgrund der Strukturen unter dem Lack nicht weiter auf. Das Design kann man bis auf die auffälligen Oberflächen und die stark abgerundeten Ecken als eher schlicht und nüchtern beschreiben.

Unsere Verwindungsversuche führten auf der etwas instabil wirkenden rechten Seite im Bereich des DVD-Trays teilweise zu heftigen Knackgeräuschen, ansonsten war die Gehäusesteifigkeit in Ordnung. Das, aber nicht mehr, gilt auch für die Verarbeitung. Weitgehend gleichmäßige Spaltmaße und nur wenige leicht überstehende Kanten entsprechen dem Niveau, das man in dieser Preisklasse erwarten darf. Der Deckel ist halbwegs druckresistent und relativ dick, aber trotzdem nicht wirklich steif, lässt sich nur mit Mühe mit einer Hand öffnen und schwingt dafür bei ruckartigen Bewegungen nur leicht nach.
Besonderheiten wie DisplayPort oder Thunderbolt sind in der Regel nur in höheren Preisregionen anzutreffen und fehlen beim F756UX. Dafür stehen neben dem üblichen Mindesstandard noch ein altertümlicher VGA-Anschluss sowie einmal USB 3.1 Type C zur Verfügung. Auch einen bei stationärem Betrieb wichtigen Ethernet-Port zum Ausklappen hat Asus nicht vergessen. Zwei der herkömmlichen USB-Anschlüsse arbeiten noch nach Version 2.0. Ausgerechnet auf der rechten Seite (Rechtshänder) sind ausgerechnet die beiden für den Anschluss etwa einer externen Maus prädestinierten USB-2.0-Ports ganz vorne gelandet, wo das Kabel stört.

Für die Messung der Kartenleser-Performance setzen wir unsere Referenz-SD-Karte Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II ein. Beim Kopieren großer Datenblöcke beträgt die maximale Übertragungsrate bis zu 39 MB/s, bei normalen JPG-Bilddateien mit jeweils rund 5 MB ist etwa mit schlappen 27 MB/s zu rechnen.
Asus spart beim WLAN und verbaut ein Qualcomm/Atheros-Modul, das lediglich die althergebrachten Standards 802.11 b/g/n (1x1) beherrscht, Bluetooth in der Version 4.0 integriert und nicht im weniger überlaufenen 5-GHz-Band funken kann. Die Empfangsleistung erwies sich im individuellen Testsetup des Autors als unauffällig, nur bei sehr kritischer WLAN-Abdeckung sollte innerhalb der Rückgabefrist vor Ort ein Test durchgeführt werden.
Besonderes Zubehör haben wir im Hinblick auf den relativ günstigen Preis weder erwartet, noch vorgefunden. Außer dem obligatorischen Netzteil fand sich in der Packung nur noch eine Kurzanleitung sowie Garantiehinweise. Gegen Aufpreis erhältliches Herstellerzubehör, das speziell auf die F756UX-Serie zugeschnitten ist, konnten wie zum Testzeitpunkt nicht ausfindig machen. Da keine Recoverymedien mitgeliefert werden, sollte die 499 MB große Recovery-Partition nicht angetastet werden. Akku Asus X52J .

Von außen erhält man über eine mit einer abgedeckten Schraube gesicherte Wartungsklappe Zugang zu den beiden belegten Speicherbänken. Die restlichen Komponenten inklusive Akku erreicht man nur durch eine Demontage der Bodenplatte, wozu weitere zehn Schrauben zu lösen sind.
Asus bietet dem Erstkäufer 24 Monate Herstellergarantie ab Kaufdatum, die Garantie für den Akku ist auf 12 Monate begrenzt. Näheres verraten die Garantiebedingungen.
Auch mit leicht feuchtem Finger kann man dem nur minimal angerauten Clickpad ohne abgesetzte Tasten einwandfreie Gleiteigenschaften bescheinigen. Mit der für das Format nicht besonders großen Fläche hatte der Tester keine Probleme. Schnelle Bewegungen werden nachvollzogen, an der Präzision ist nichts auszusetzen. Schlechter sieht es leider mit Drg & Drop per Doppteltipp aus, das gar nicht zuverlässig gelang. Die beiden kurzhubigen Ersatz-Maustasten haben einen eher stramm abgestimmten und für den Geschmack des Autors angenehmen Widerstand, einen wirklich knackigen Druckpunkt und erzeugen zudem ein deutliches akustisches Feedback.

Die nicht beleuchtbare und ohne Status-LEDs ausgeführte Tastatur ist zwar so übel nicht, Vielschreibern können wir das Asus aber gleichwohl nicht ans Herz legen. Nicht zuletzt wegen der gerade in der Mitte nicht einwandfreien Stabilität ergibt sich ein etwas schwammiges Tippgefühl. Viel Hub weisen die flachen, angerauten und einwandfrei beschrifteten Tasten nicht auf, obwohl das Format wohl mehr erlaubt hätte. Als knackig würden wir den Druckpunkt nicht bezeichnen, gut spürbar ist er aber.

In Sachen Layout gibt es neben dem leider mal wieder verkleinerten Nummernblock, der größeren Händen eine verkrampfte Haltung abnötigt und so teilweise seinen Sinn einbüßt, keine großen Besonderheiten. Der zur Verfügung stehende Platz wurde gut ausgenutzt, weder sind die Tasten zu klein noch die Abstände dazwischen. Beim Schreiben entsteht eine deutliche Geräuschkulisse, sodass die Verwendung in lärmsensiblen Umgebungen eingeschränkt ist.
Asus hat sich für ein mattes, TN-basiertes Full-HD-Display entschieden. Die rund zwei Mio. Pixel ergeben verteilt auf 17,3 Zoll eine nicht sehr üppige Pixeldichte von 127 ppi, was scharfsichtige Nutzer aus einem halben Meter Entfernung durchaus schon etwas stören könnte. Davon abgesehen ist die Bildschärfe einwandfrei. Alternative Screens standen dem Markt zum Testzeitpunkt nicht zur Verfügung. Die maximale Helligkeit von rund 270 cd/m² ist zwar noch nicht top, geht in dieser Preisklasse aber absolut in Ordnung. Unsere Mitbewerber im Test sind alle noch etwas heller. Etwas unterdurchschnittlich muss man die mit 83 % gemessene Ausleuchtung nennen, was sich subjektiv teilweise bestätigt. So sind bei einem völlig schwarzen Bild zwar keine auffälligen Lichthöfe oder Screen Bleeding zu sehen, einige Regionen wirken aber minimal heller als andere.
Dank des erfreulich niedrigen Schwarzwertes von nur 0,17 cd/m², der sich mit dem subjektiven Eindruck von sattem Schwarz deckt, kommt der Bildschirm auf ein enormes und mustergültiges Kontrastverhältnis von 1.576:1. Trotz geringfügig höherer Helligkeit können die Konkurrenten im Test da wegen ihrer helleren Schwarzwerte nicht mithalten. Im Auslieferungszustand wies unser Testgerät die mit Abstand stärksten Farbabweichungen im Feld auf. DeltaE-Werte von 7 bis 8 (ideal: unter 3) gehen für TN-Verhältnisse noch in Ordnung, wären bei IPS aber unterdurchschnittlich. Der festgestellte milde Farbstich in Richtung Cyan könnte durch Verwendung des im Kasten verlinkten Profils verschwinden.

Eine hohe Farbraumabdeckung ist im Gegensatz zu früher bei immer mehr TN-Panels anzutreffen. Wer (semi-)professionell mit Bildern arbeitet, interessiert sich für die Abdeckung des großen AdobeRGB-Farbraums, die bei allen Notebooks im Test bei guten 59 % oder mehr liegt. Der viel kleinere und extrem verbreitete Standard-Farbraum sRGB wird gar zu mindestens 90 % abgedeckt, was nach erfolgter Kalibrierung und Profilierung den Weg für ambitionierte Bildbearbeitungen im Hobbybereich ebnet.
Bei strahlendem Sonnenschein konnten wir diesmal unsere Outdoor-Tests durchführen, was für das F756UX natürlich eine besondere Herausforderung darstellte. Dank mattem und hellem Bildschirm ist das Arbeiten im Schatten (rechtes Bild) kein Problem, und an bewölkten Tagen sollte man bei sorgfältiger Positionierung erfahrungsgemäß auch ohne auskommen. Wie das linke Foto zeigt, sorgt aber schon seitlicher Sonneneinfall für massive Einschränkungen der Ablesbarkeit. Unabhängig davon dürfte ein Notebook dieses Formats selten das Freie erblicken.
Blickwinkelstabilität gehört nach wie vor nicht zu den Stärken von TN-Panels, aber auch hier geht die Entwicklung vorwärts. Schaut man horizontal versetzt auf das Display, bleibt die Farbdarstellung weitgehend korrekt und man bekommt es nur mit deutlich vermindertem Kontrast und geringerer Helligkeit zu tun. Vertikal ist der Bewegungsspielraum erheblich kleiner, aber für einen TN-Bildschirm immer noch relativ groß, sodass man es nicht schon bei kleinen Positionsänderungen mit einer stark verfälschten Darstellung zu tun bekommt. Ende im Gelände ist freilich bei den etwas praxisfernen, auf beiden Ebenen verschobenen Einblickwinkeln, wie man den Eckfotos unserer Collage ansieht.
Als CPU kommt trotz Gaming-Ambitionen ein dafür nur eingeschränkt geeigneter Hyperthreading-Dualcore aus Intels aktueller Skylake-Generation zum Einsatz. Beim Core i5-6200U (2 x 2,3 - 2,8 GHz, TDP 15 W) handelt es sich wie schon bei den direkten Haswell- und Broadwell-Vorgängern um einen extrem verbreiteten, sehr sparsamen Prozessor, der sich u. a. in unzähligen Office-Notebooks wiederfindet und auch mit anspruchsvollerer Software fertig wird. Die spezifizierte Turbo-Frequenz bei Belastung beider Kerne liegt bei 2,7 GHz und wurde in unserer Cinebench-R15-Schleife, die eine hohe, aber noch realistische CPU-Last erzeugt, durchgehend gehalten. Akku Asus X53S .

Der Prozessor integriert eine sparsame GPU namens Intel HD 520, die sich dank Nvidia Optimus automatisch um den 2D-Bereich kümmert, während die GTX 950M etwa bei Spielen zum Einsatz kommt. Als Neuheit ist neben verbessertem Hyperthreading und geringfügig gesteigerter Leistung vor allem zu nennen, dass der ebenfalls integrierte Speichercontroller jetzt auch mit DDR4-RAM umgehen kann. Im Single-Core-Benchmark des CB R15 produzierte die CPU erwartungsgemäße Scores, die sich auch im Akkubetrieb nicht ändern. Unsere Konkurrenten im Test sind mit ihrem höher taktenden i7-6500U (2 x 2,5 - 3,1 GHz, Hyperthreading, TDP 15 W) etwas im Vorteil, können sich aber nicht entscheidend absetzen. Zahlreiche Benchmarks zu vielen Notebook-CPUs sind in unserer FAQ-Sektion zu finden.
Einer völlig flüssigen Bedienung stehen wie so oft weder Prozessor noch Speicherausbau im Wege, sondern der Verzicht auf eine SSD, über die von den Mitbewerbern im Test nur das Medion Erazer verfügt. So dauert der Kaltstart eben etwas länger, und auch das (erstmalige) Laden von Programmen nach dem Start verursacht je nach Größe die eine oder andere kleine Pause. Ausuferndes Multitasking mit Chrome brachte den Rechner hingegen nur leicht ins Schwitzen, der Wechsel zwischen parallel geöffneten Programmen erfolgte zügig. Als Benchmark-Referenz haben wir hier noch das beliebte, aber auch um die 1.200 Euro teure Acer Aspire V Nitro Black Edition VN7-792G-74Q4 mit echtem Quadcore (i7-6700HQ), SSD und GTX 960M mit in den Vergleich aufgenommen.

Im Gegensatz zum ausgemusterten PCMark 7 gewichtet der neuere PCMark 8 die Massenspeicher-Performance bei weitem nicht so stark, sodass ansonsten vergleichbar ausgestattete Notebooks mit und ohne SSD hier viel näher zusammenliegen. Dass unser Testgerät hier den letzten Platz belegt, ist wohl der im Vergleich zu den Mitbewerbern etwas schwächeren CPU und der nicht besonders performanten Festplatte geschuldet. Wie erwartet, kann das deutlich teurere Acer mit Vorsprüngen von 17 bis 19 % auf das Testgerät den ersten Platz erringen.
Star im Testfeld ist dank seiner SSD natürlich das Medion Erazer P7644, die Mitbewerber mit ihren herkömmlichen Festplatten sind in Sachen Massenspeicher-Performance schlicht nicht konkurrenzfähig. 106 MB/s beim sequenziellen Einlesen großer, zusammenhängender Dateien (CrystalDiskMark 3.0) übertreffen den Durchschnitt vergleichbarer Platten nur geringfügig. Ebenfalls durchschnittlich ist die besonders für OS- und Programmstarts wichtige Performance beim Einlesen kleiner, verteilter Blöcke (4K Read). Die gleiche HDD verrichtet etwa auch im HP 250 G4 T6P08ES ihren Dienst, ist dort in Sachen 4K-Leseleistung aber 26 % schneller unterwegs. Die Massenspeicher der HDD-Mitbwerber liegen insgesamt ungefähr auf dem selben Niveau wie der des Testgerätes.
Die mit 2 GB dediziertem Speicher ausgerüstete Mittelklasse-Grafikkarte Nvidia GeForce GTX 950M ist jetzt etwa ein Jahr auf dem Markt und liegt hier in der DDR3-Variante vor, die trotz des leicht auf 993 MHz erhöhten GPU-Taktes 10 bis 20 % langsamer unterwegs ist als das GDDR5-Modell (914 MHz). Der Speicherbus ist bei beiden Ablegern 128 Bit breit, DirectX 11 wird ebenso unterstützt wie etwa die Dekodierung von 4K-H.264-Videos in Hardware. Nähere Infos und zahlreiche Benchmarks zur Karte sind in unserer FAQ-Sektion zu finden.

Im Vergleich mit allen bisher gemessenen Notebooks mit der GTX 950M (beide Varianten) weist die im Asus F756UX den zweitniedrigsten Score im 3DMark 11 auf, allerdings beträgt der Vorsprung des Spitzenreiters auch nur 13 %, während der Durchschnitt um etwa 7 % verfehlt wird. Unser Medion kann sich nur 3 % Vorsprung herausarbeiten, die GTX 960M im Acer Nitro schafft einen um rund ein Drittel höheren Score. Ohne Steckdose in der Nähe sinkt die Grafikleistung deutlich auf etwa die Hälfte ab, sodass mobiles Spielen eher ausscheidet.
Viele Spiele aus den Jahren 2013 bis 2015 laufen je nach Anforderungen auf dem Asus F756UX oft noch in hohen Auflösungen bei 1.366 x 768 Pixeln oder selten auch in Full-HD flüssig. Wie man der Benchmarktabelle unten ansieht, ist aber bei neueren und/oder sehr fordernden Games zumeist schon bei mittleren Einstellungen (1.366 x 768) das Ende der Fahnenstange erreicht. Wer gerne isometrische Spiele wie Diablo III oder StarCraft II (Legacy Of The Void) oder FIFA zockt, darf sich oft sogar an der maximalen Grafikpracht ergötzen.
Nicht laut, aber gleichwohl lästig: Selbst aus einem Abstand von etwa einem Meter sind in ruhigen Umgebungen ständig Festplattengeräusche zu hören. Da der Markt tonnenweise HDDs bereithält, bei denen das nicht so ist, liegt hier schon unter diesem Gesichtspunkt aus Kundensicht ein Fehlgriff des Herstellers vor.

Im Idle-Betrieb (Energieprofil Höchstleistung mit aktiver Systemkühlungsrichtlinie) läuft der Lüfter immer, fällt aber nur auf, wenn man sich dem Notebook mit dem Ohr nähert. Beim Surfen oder Arbeiten ändert sich daran nichts. Setzt man das Asus durch die Kombination aus Prime95 (CPU) und FurMark (GPU) hohem Stress aus, dauert es einen Moment, bis die Luftquirle langsam und gefühlt stufenlos hochdrehen. Die höchste Lautstärke wird durch ein sanftes Rauschen ohne nervige Nebentöne repräsentiert, das man aber auch aus mehr als fünf Metern Entfernung noch deutlich hört. Wer es unter Last spürbar leiser haben muss, ist mit dem Medion oder besonders dem HP besser bedient.
Es dürfte selten vorkommen, dass jemand mit einen 17-Zoll-Boliden auf dem Schoß grafisch aufwändige Spiele zocken möchte, und selbst wenn, werden die Stresstest-bedingten, maximalen Oberflächentemperaturen von 51 °C an der Unterseite kaum auftreten. Falls doch, wird es aber schon etwas unangenehm. Steht das Gerät wie meistens auf einem Tisch, kommt es zumeist nur noch auf die Temperaturen der Handballenablage an, die unkritische 30 °C (Idle: 27 °C) nie überschritt.

Im Rahmen des oben erwähnten CPU-GPU-Stresstests sanken die CPU-Takte etwas ab und schwankten nach einiger Zeit nur noch zwischen 2,3 und 2,4 GHz. Throttling liegt damit nicht vor, die Turbo-Ausnutzung erweist sich in diesem praxisfernen Extremszenario aber als etwas suboptimal. Mehr als 87 °C erklommen die CPU-Kerntemperaturen zu keinem Zeitpunkt.
Auch von einem günstigeren Multimedia-Notebook erwartet man einen zumindest brauchbaren Sound, und den unseres Asus würden wir für Notebookverhältnisse sogar als gut bezeichnen. Die Maximallautstärke, in der wir unseren Music-Parcours durchlaufen ließen, reicht locker für mittelgroße Räume aus. Wirklich tiefe Bässe bekommt man nicht zu hören, diese werden aber in höheren Tonlagen ganz ordentlich nachgebildet, sodass ein voller, dynamischer und recht natürlicher, wenn auch teilweise etwas scharfer Sound produziert wird. Wählt man passende Stücke (Enya: May It Be), lassen sich durchaus Ansätze von Räumlichkeit feststellen.

Bei basslastiger Metal-Musik mit mehreren E-Gitarren, Schlagzeug und Bass leidet die Unterscheidbarkeit von Instrumenten nur leicht, dafür waren hier (und sonst nur bei vergleichbarer Musik) hörbare Pegelschwankungen zu beklagen. Sprache in Filmen und Soundeffekte von Spielen werden gut vermittelt.
Obwohl eine HDD mehr Strom verbraucht als eine SSD, entpuppt sich das Medion in den drei Idle-Betriebszuständen als der Schluckspecht im Testfeld, während sich das HP Pavilion trotz i7 hier und auch unter Last am genügsamsten zeigt. Die unter Last recht hohen Unterschiede zwischen den Geräten mit GTX 950M auf der einen und der 940M und der AMD Radeon R7 M340 auf der anderen Seite zeigen auf, dass der Mehrverbrauch zum größten Teil den stärkeren Grafikkarten zu verdanken ist. Bei einem Maximalverbrauch von 84 Watt ist das dennoch ausreichend dimensionierte 90-Watt-Netzteil auf Kante genäht.
Ziehen wir als Vergleichsbasis alle in den letzten 10 Monaten getesteten Multimedia-Notebooks im 17-Zoll-Format heran, kann man dem Kandidaten eine fast durchschnittliche Idle-Laufzeit bei geringster Hellgkeit (siehe Kasten) attestieren. Exakt dasselbe gilt für die Kondition bei hoher Last und maximaler Helligkeit. Schlechter sieht es aus, wenn unser praxisnaher WLAN-Test (Wie wir testen) zum Einsatz kommt. Da macht sich der besonders für die Größe des Notebooks mit 38 Wh doch recht kleine Akku bemerkbar. Eine große Rolle dürfte das im Hinblick auf die meist stationäre Nutzung aber nicht spielen.

Mit deutlich mehr Kapazität kann im Testfeld nur das durstige Aldi-Notebook (48 Wh) wuchern, das ProBook 470 G3 kommt auf 44 Wh, das Pavilion auf auch nur 41 Wh. Dazu passt, dass diese beiden Geräte im WLAN-Test etwas länger durchhalten und das Medion sich mit 70 Minuten Vorsprung an die Spitze setzen kann.
Das große, schwere und mit keinem besonders langem Akku-Atem gesegnete Desktop-Replacement spricht äußerlich Freunde von glänzenden Oberflächen an, verfügt über einen für die Preisklasse schönen, extrem kontrastreichen Bildschirm und gibt sich in technischer Hinsicht keine Blöße.

Mit dem Asus F756UX-T7013T erhält man vielleicht sogar etwas mehr, als man für recht schlanke 770 Euro erwarten darf.

Ein Stück weit auf der Strecke bleibt die nur brauchbare Tastatur. Das Gehäuse wirkt teilweise etwas instabil, was sich beim Betrieb auf dem Tisch aber nicht bemerkbar macht. An Anschlüssen und Funktechniken ist neben VGA und USB Type C wirklich nur das Nötigste vorhanden. Etwas sauer stößt das featurearme WLAN-Modul auf, das für viele 5-GHz-Nutzer sicher ein klares Ausschlusskriterium darstellt. Akku Asus X72J .

Somit eignet sich das F756UX gut für nicht zu anspruchsvolle Budget-Gamer und Multimediafreunde. Wen das Grundkonzept des Gerätes überzeugt, kann sich für die teurere Variante mit SSD entscheiden, während wir im optionalen i7-6500U keinen relevanten Mehrwert sehen, denn den Flaschenhals dürfte auch mit dem i7 stets die Grafikkarte darstellen. Unsere Mitbewerber im Test dürfen sich alle über geringfügig höhere Wertungen von 80 bzw. 81 % freuen, sind in den getesteten Konfigurationen aber auch teurer.

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