Blogs Lalibre.be
Lalibre.be | Créer un Blog | Envoyer ce Blog à un ami | Avertir le modérateur

29/05/2016

neues Akku HP Envy 17

Das ZBook 17 G3 von HP ist eine klassische Workstation ohne Schlankheitswahn, bei der die Leistung im Vordergrund steht. Aber kann HP die anspruchsvolle Business-Kundschaft mit dem runderneuerten Gerät zufriedenstellen?
Nachdem wir bereits drei aktuelle ZBooks von HP getestet haben (15u G3, 15 G3 und Studio G3), befassen wir uns im heutigen Artikel mit dem größten Modell der Baureihe, dem ZBook 17 G3. Bei dieser Workstation braucht man sich keine Sorgen um Leistungsengpässe zu machen, denn der Hersteller setzt den Fokus ganz klar auf die Leistung und nicht auf ein möglichst dünnes Gehäuse. Dieser Anspruch wird auch durch die schnellsten Komponenten unterstrichen, die aktuell für mobile Geräte verfügbar sind. Das ZBook 17 G3 zeichnet sich aber auch durch die individuellen Konfigurationen aus, denn HP bietet eine breite Palette an Komponenten.

Unser Testmodell trägt die Bezeichnung TZV66EA und ist mit einem Preis von rund 4.500 Euro aktuell eine der teuersten Konfigurationen. Das ist ein extrem hoher Preis, insbesondere bei der Betrachtung der Spezifikationen. Diese sind mit einem mobilen Xeon Prozessor, einer Nvidia-Quadro-M3000M-GPU und 32 GB DDR4-RAM zwar keinesfalls schlecht, aber nur eine 256 GB große PCIe-SSD erscheint uns eine wenig knapp bemessen. Vor allem bei der Grafikkarte besteht mit der optionalen Quadro M4000M (+730 Euro) oder M5000M (+1.750 Euro) auch noch deutlich Luft nach oben. Das gilt ebenso für das optionale 4K-DreamColor-Display (noch nicht verfügbar), denn unser Testgerät ist mit einem FHD-IPS-Bildschirm ausgerüstet.

Die größten Konkurrenten für das HP ZBook 17 G3 sind das Dell Precision 7710 und in diesem Jahr auch wieder ein Gerät von Lenovo, das ThinkPad P70. Ein weiterer interessanter Kandidat ist das MSI WT72, welches zwar auf einige Business-Schnittstellen verzichten muss, im Test aber dennoch einen guten Eindruck hinterlassen hat. Wer noch mehr CPU-Leistung benötigt, muss auf ein Gerät mit einem Desktop-Prozessor ausweichen. Ein Beispiel hierfür ist das Bullman E-Klasse Xeon 17. Wir werden das ZBook 17 G3 natürlich auch mit dem Vorgänger ZBook 17 G2 vergleichen, um zu sehen, ob sich ein Upgrade auf das neue Modell lohnt.
Auf den ersten und auch den zweiten Blick ist das HP ZBook 17 G3 eine größere Version des kürzlich getesteten ZBook 15 G3. Tatsächlich haben beide Geräte im Vergleich zu den Vorgängern eine komplett neue Konstruktion spendiert bekommen, verwenden aber das identische Design. Mit seiner Bauhöhe von 3 cm ist das Testgerät vor allem im Vergleich mit vielen dünnen Geräten ein ziemlicher Brocken, hat jedoch gegenüber dem Vorgänger um rund 400 Gramm abgespeckt und ist knapp 0,4 cm dünner geworden. In unserer aktuellen Vergleichsgruppe ist das HP mit seinen 3,2 kg sogar das leichteste und zugleich auch dünnste Gerät, nimmt mit 420 x 280 mm Stellfläche dafür aber teilweise minimal mehr Platz auf dem Schreibtisch ein.

Durch die abgerundeten Kanten des Unterbodens wirkt das große Gerät deutlich schmaler, als es in Wirklichkeit ist. Wie schon beim kleineren ZBook 15 G3 verwendet HP einen Materialmix mit verschiedenen Grautönen, die zusammen mit der umlaufenden polierten Kante auf der Oberseite der Baseunit für ein sehr elegantes Auftreten sorgen. Im Bereich der Handballenauflage und der Tastatur kommt mattes Material zum Einsatz, welches sich recht unempfindlich gegenüber Fingerabdrücken zeigt. Die gesamte Baseunit besteht aus einer Magnesium-Aluminium-Legierung, die für eine enorme Festigkeit sorgt. Lediglich der rechte Tastaturbereich lässt sich mit sehr viel Kraft minimal eindrücken, man muss es allerdings schon darauf anlegen. Erneut fällt der schwarze Unterboden aus Kunststoff haptisch ein wenig zurück, ist aber ebenfalls sauber in das System integriert. Die Tastatur ist auch beim großen ZBook 17 G3 spritzwassergeschützt, zudem ist das Notebook getestet nach MIL-STD 810 (Feuchtigkeit, Temperaturen, Staub usw.).
Auf dem Bildschirmdeckel wird die Oberfläche mit einem Lochmuster von einer Gummierung umgeben, die den Halt verbessert, aber gleichzeitig auch anfälliger für Fingerabdrücke ist. Die Stabilität fällt erwartungsgemäß etwas hinter die Baseunit zurück, liegt aber dennoch auf einem guten Niveau. Zwar lässt sich der Bildschirm ein wenig verwinden, doch Bildstörungen können wir weder so noch mit Druck auf die Rückseite provozieren. Unser Testgerät weist allerdings einen Konstruktionsmangel am Scharnier auf, denn es produziert laute Quietsch- und Knarzgeräusche beim Öffnen des Displays sowie dem Justieren des Öffnungswinkels. Bei den anderen Geräten der ZBook Reihe konnten wir dieses Problem nicht beobachten, weshalb wir hier von einem Einzelfall ausgehen. Abgesehen von diesem Problem ist die Verarbeitung nämlich auf einem extrem hohen Niveau - derzeit wird man kaum eine Workstation mit einem besseren Gehäuse finden.

Der Akku des HP ZBook 17 G3 ist im Inneren des Gerätes verschraubt und lässt sich daher nicht schnell austauschen. Auch eine Wartungsklappe gibt es nicht, dafür lässt sich aber der gesamte Unterboden mit wenigen Handgriffen entfernen. Dazu später mehr.
Bei den Anschlüssen geht das ZBook 17 G3 keine Kompromisse ein und bietet alle modernen Verbindungen. Im Vergleich zum Vorgänger sind sämtliche Anschlüsse jetzt auf die beiden Seiten verteilt. Besonders auf der linken Seite sind die USB-Anschlüsse jedoch ein wenig gedrängt und könnten ruhig etwas weiter voneinander entfernt sein. Das Highlight sind sicherlich die beiden Thunderbolt-3-Anschlüsse (40 Gbit/s, DisplayPort 1.2, USB 3.1 Gen 2, PCIe Gen 3) mit dem neuen USB-C-Stecker. Daher ist auch der Wegfall des proprietären Docking-Anschlusses kein Problem. Passende Lösungen sind im Kapitel Zubehör aufgelistet. Insgesamt können vier individuelle Displays angesteuert werden: intern, VGA, und zwei aus den drei digitalen Anschlüssen (HDMI 1.4 oder 2x Thunderbolt 3). Falls man geeignete Bildschirme nutzt, kann man dank der DisplayPort-MultiStream-Technologie (MST) zwei Monitore hintereinander verbinden (Daisy Chain), wodurch sich die Anzahl an aktiven Bildschirmen auf sechs erhöht. Mit der optionalen Docking-Station lassen sich sogar sechs individuelle Display ansteuern. Akku HP COMPAQ nx9420 .

Das Notebook ist WWAN-ready, es gibt also einen Steckplatz für ein passendes M.2-2242-Modul (HP lt4120 Qualcomm Snapdragon X5 LTE oder HP hs3110 HSPA+ Intel), die nötigen Antennen sind bereits verlegt. Der dazugehörige SIM-Steckplatz befindet sich unterhalb des Akkus und ist damit etwas schwierig zu erreichen.

Über dem Display befinden sich noch die HD-Webcam und die beiden Mikrofone. Mit 1.280 x 720 Pixeln erfüllt der Sensor zwar seinen Zweck, aber das war es auch schon. Besser gefallen haben uns die Sprachaufnahmen, bei denen ein externes Headset in der Regel überflüssig wird.
Die Sicherheitsausstattung des ZBook 17 G3 ist sehr umfangreich und lässt eigentlich keine Wünsche offen. Der Zugang zum Notebook kann durch eine SmartCard und den Fingerabdruck-Scanner erfolgen, bei dem der Finger über den Scanner gezogen werden muss. HP verbaut zudem ein TPM-1.2/2.0-Modul (EAL4+), und es stehen mehrere Passwörter für den Systemstart und den Zugang zum BIOS zur Verfügung. Einzelne Anschlüsse können zudem deaktiviert werden. Softwareseitig fasst HP viele Funktionen in der Software Client Security zusammen. Hier kann man beispielsweise Fingerabdrücke registrieren oder auch die Festplatte verschlüsseln. Einige Konfigurationen werden sogar mit selbstverschlüsselnden Festplatten ausgeliefert.

Neben den üblichen Beigaben wie dem Netzteil (200 Watt), der Schnellstartanleitung und Garantieinformationen befinden sich im Lieferumfang des ZBook 17 G3 auch direkt die beiden passenden 2,5-Zoll-Einbaurahmen samt passenden Adapterkabeln. Sehr interessant ist die optionale Docking-Station mit der Bezeichnung HP ZBook TB3 Dock. Für die Verbindung zur Docking-Station wird nur ein Kabel benötigt, welches das Notebook gleichzeitig auflädt. HP bietet drei verschiedene Modelle an, die sich jedoch nur durch das Netzteil (65, 150 und 200 Watt) unterscheiden und universell für alle aktuellen ZBook Modelle verwendet werden können. Damit lässt sich die Anschlussausstattung wie folgt erweitern: 4x USB 3.0, Ethernet, 1x Thunderbolt 3, 2x DisplayPort 1.2, 3,5-mm-Headset und ein Kensington Lock. Die Preise liegen je nach Modell zwischen rund 220 und 250 Euro.

Die Unterseite des ZBook 17 G3 ist mit Torxschrauben (T9) gesichert und lässt sich sehr leicht abnehmen. Danach erhält man Zugriff auf alle wichtigen Komponenten. Wie schon beim kleineren ZBook 15 G3 ist die Grafikkarte als MXM-Modul ausgeführt und kann daher ausgetauscht werden. Vier RAM-Steckplätze (DDR4-SODIMM) sind mit maximal 64 GB belegbar; bei unserer Testkonfiguration sind noch zwei Steckplätze frei. Der verschraubte Akku des Testgerätes gibt übrigens einen Hinweis auf den Steckplatz für die SIM-Karte unterhalb des Akkus. Man kann ihn zwar noch einigermaßen erreichen, sehr komfortabel ist der Prozess aber nicht. Auch ein schneller Wechsel der SIM-Karte, beispielsweise im Ausland, entfällt damit. Die benötigten Antennen für das WWAN-Modul sind bereits verlegt.

HP nutzt den vorhandenen Platz sehr gut aus und ermöglicht es, insgesamt vier Massenspeicher zu verbauen. Es gibt jeweils einen getrennten M.2- sowie 2,5-Zoll-Schacht und noch einen kombinierten Schacht. Bei Letzterem hat sich HP auf jeden Fall Gedanken gemacht, denn es können beide Laufwerke gleichzeitig verwendet werden. Dazu sitzt die M.2-SSD in einer kleiner Vertiefung, und der 2,5-Zoll-Einbaurahmen kann einfach oben drauf gesetzt werden.
Der Garantiezeitraum des HP ZBook 17 G3 liegt bei drei Jahren und beinhaltet einen Pickup-&-Return-Service. Optional stehen auch Carepacks zur Verfügung, mit denen sich sowohl die Dauer als auch der Umfang der Serviceleistung erweitern lassen. Ein Upgrade auf drei Jahre Vor-Ort-Service (Produktnummer: U4414E) kostet rund 140 Euro, während 5 Jahre Vor-Ort-Service (U7861E) mit etwa 380 Euro zu Buche schlagen. Eine Übersicht über alle Care Packs ist hier ersichtlich.
Die Tastatur unterscheidet sich weder beim Funktionsumfang noch der Größe vom kleineren Bruder HP ZBook 15 G3, lediglich neben der Eingabe ist in diesem Fall mehr Platz vorhanden. Auch beim Tippen können wir keine Unterschiede feststellen, weshalb auch in diesem Fall gilt: HP verbaut eine sehr gute Chiclet-Tastatur, verschenkt aber besonders beim Hubweg und im Fall des 17-Zöllers auch beim Layout etwas Potenzial. Dass man aus Kostengründen auf die gleiche Tastatur setzt, ist verständlich, dennoch sind die teilweise recht kleinen Tasten (insbesondere die Pfeiltasten) bei dem vorhandenen Platzangebot eigentlich unnötig.

Die zweistufige weiße Tastaturbeleuchtung wird standardmäßig 15 Sekunden nach der letzten Eingabe deaktiviert, was im BIOS aber geändert werden kann (längere Dauer oder immer aktiviert). Zusätzlich kann man im BIOS die Funktion der Strg- und Fn-Taste austauschen, aber nicht dauerhaft die Zuordnung der Funktionstasten F1-F12 (FN Lock). Das ist auch nicht mit einer Tastenkombination möglich. Oben rechts neben der Tastatur verbaut HP zwei zusätzliche Tasten für die Funkmodule sowie die Boxen, deren Status über verschiedene Farben (Weiß: aktiv; Orange: deaktiviert bzw. stumm) signalisiert wird.
HP verzichtet auch beim großen ZBook 17 G3 auf ein Clickpad und verbaut ein konventionelles Touchpad mit drei dedizierten Tasten. Die Oberfläche ist mit 10,3 x 5,9 cm angenehm groß und bietet gute Gleiteigenschaften. Die Tasten bieten einen recht satten Druckpunkt und erzeugen ein angenehm leises Klickgeräusch. Das gilt auch für die drei Tasten oberhalb des Touchpads, die in Verbindung mit dem Pointstick genutzt werden können. Damit lässt sich der Mauszeiger ebenfalls gut bedienen, auch wenn die Präzision erneut etwas hinter das Gegenstück von Lenovo zurückfällt. Zudem gab es ab und zu einige ungewollte Bewegungen, bei denen der Zeiger beispielsweise für einige Sekunden stur einer Richtung folgte.

Bei der Displayauswahl stellt sich HP bisher etwas konservativ auf, denn das überaus interessante 4K-DreamColor-Display ist aktuell noch nicht erhältlich. Daher muss man sich im Moment mit einer der drei folgenden Anzeigen begnügen: ein mattes HD+-TN-Panel (1.600 x 900), ein mattes FHD-IPS-Display (1.920 x 1.080) und einen spiegelnden FHD-IPS-Touchscreen (1.920 x 1.080). Über das TN-Panel sind wir etwas erstaunt, und im Internet finden sich auch dementsprechende Konfigurationen. In unserem Testgerät steckt eine matte FHD-IPS-Anzeige von Samsung (SDC3854), was bei dem großen 17,3-Zoll-Bildschirm zu einer Pixeldichte von nur 127 ppi führt. Daher ist zwar alles schön groß, und man kann auch angenehm ohne Skalierung arbeiten (Vorteil bei der Verwendung von Windows 7), aber hochauflösende Bildschirme haben bei der Bildschärfe natürlich einen Vorteil. Akku HP Envy 17 .

Subjektiv gibt es aber dennoch nur wenig zu beklagen. Die Schärfe geht in Ordnung, auch die Farben hinterlassen einen guten Eindruck, zudem ist kein Blaustich erkennbar. PWM wird zur Helligkeitsregelung ab Stufe 8/20 und darunter eingesetzt. Aufgrund der geringen Frequenz von nur 200 Hz kann es daher vor allem beim Arbeiten in dunkleren Umgebungen zu Einschränkungen kommen (siehe Kasten). Lediglich bei einem dunklen Bild und der höchsten Helligkeitsstufe sind minimale Lichthöfe am unteren Bildschirmrand erkennbar, störend waren diese in der Praxis aber nicht.
Fast alle Displaymessungen fallen extrem gut aus, lediglich bei der Helligkeit wird das Testgerät von den Konkurrenten deutlich geschlagen. Durchschnittlich ermitteln wir nur etwas mehr als 240 cd/m². In Innenräumen reicht das in Verbindung mit dem matten Display zwar aus, etwas mehr Reserven wären aber auch in Anbetracht des Kaufpreises schön gewesen. Das war es aber schon mit der Kritik, denn in allen anderen Disziplinen sind die Ergebnisse sehr gut. Der geringe Schwarzwert von 0,21 cd/m² führt zu einem extrem hohen Kontrast von 1.200:1, und bereits im Werkszustand liegen die durchschnittlichen DeltaE-2000-Abweichungen der Farben und der Graustufen unter dem Zielwert von 3. Abweichungen sind für das menschliche Auge daher nicht sichtbar. Farbtemperatur und Gamma-Wert sind ebenfalls nah am jeweiligen Idealwert. Mit einer Kalibrierung lassen sich alle Werte noch einmal etwas verbessern, und die durchschnittlichen Abweichungen der Farben und der Graustufen fallen auf referenzwürdige 0,5 bzw. 0,6.
Das Display deckt den sRGB-Farbraum beinahe komplett (96 Prozent) und den anspruchsvolleren AdobeRGB-Farbraum immerhin zu 62 Prozent ab. Das 4K-Panel des ThinkPad P70 schneidet hier noch etwas besser ab und das Dell Precision 7710 liegt auf einem vergleichbaren Niveau. Interessant dürfte in dieser Hinsicht das optionale DreamColor-Display sein, wobei HP keine genauen Angaben zur Farbraumabdeckung macht.
Trotz der matten Bildschirmoberfläche würden wir uns in helleren Umgebungen eine stärkere Hintergrundbeleuchtung wünschen, damit das Arbeiten komfortabler wäre. Zumindest wird die Helligkeit im Akkubetrieb nicht reduziert, und auch an hellen Tagen kann man den Inhalt noch vernünftig erkennen. Die Blickwinkelstabilität des IPS-Displays ist erwartungsgemäß sehr gut. Lediglich von schräg unten wird der Kontrast sichtbar geringer, zu Einschränkungen kommt es dadurch aber nicht. Auch mehreren Personen können das Display des ZBook 17 G3 problemlos betrachten.
Das ZBook 17 G3 von HP wird dem Anspruch an eine High-End-Workstation gerecht und ist daher mit den schnellsten Komponenten erhältlich, die aktuell für mobile Geräte verfügbar sind. Allerdings wird die Produktpalette auch nach unten hin gut abgedeckt, sodass viele Anwendungsbereiche abgedeckt werden können. In jedem Fall kommt ein moderner Quad-Core-Prozessor von Intel (Core i5, Core i7, Xeon) sowie eine professionelle GPU von AMD (FirePro W6150M) oder Nvidia (Quadro M1000M, M2000M, M3000M, M4000M, M5000M) zum Einsatz. Auch bei der Speicherausstattung ist die Auswahl groß, inklusive ECC-RAM in Verbindung mit den mobilen Xeon Prozessoren. Bei unserem Testmodell kommt aber normaler DDR4-RAM zum Einsatz.
Der mobile Intel Xeon E3-1535M v5 gehört aktuell zu den schnellsten mobilen Prozessoren und basiert auf der Skylake Architektur. Der Takt liegt bei bis zu 3,8 GHz via Turbo Boost (4 Kerne: 3,4 GHz), allerdings wird der Chip bei der Belastung von allen Kernen durch die TDP von 45 Watt etwas ausgebremst. In den Cinebench Tests fällt der Takt nach 8 Sekunden auf 3,3 GHz und bei der extremen Belastung durch Prime95 sogar auf 3,1 GHz. Daher fällt unser Testgerät in den Benchmarks auch leicht hinter das Dell Precision 7710 zurück, wo der Prozessor seine maximale Leistung konstant abrufen kann. Auch bei den Single-Tests kann unser Testgerät die 3,8 GHz nicht dauerhaft halten und fällt immer mal wieder auf 3,6 GHz ab.
Nichtsdestotrotz sind die Ergebnisse aber sehr gut und werden normalerweise nur von dem zuvor genannten Dell und dem Bullman E-Klasse mit dem Desktop-Prozessor (+7 bis +14 Prozent) geschlagen. Im Akkubetrieb wird der maximale Verbrauch des Prozessors auf ~27 Watt begrenzt, und auch der Turbo Boost steht nicht mehr zur Verfügung, was in den Benchmarks zu einem Leistungsverlust von bis zu 20 Prozent führt (8,16 vs. 6,57 Punkte @CB11.5 Multi). Weitere Benchmarks des E3-1535M v5 sind in unserer Datenbank verfügbar.
Dank den schnellen Komponenten macht die Bedienung des ZBook 17 G3 sehr viel Spaß, denn Wartezeiten gibt es praktisch nicht. Auch das vorinstallierte Windows 7 Professional (Lizenz für Windows 10 Pro ebenfalls im Lieferumfang) fährt zügig hoch, und unsere Eingaben werden stets ohne Verzögerungen umgesetzt. In den Benchmarks der PCMark Reihe reicht es für unser Testgerät aber trotzdem nur für einen Platz im Mittelfeld. Hier ist die Reihenfolge aber auch je nach Test teilweise unterschiedlich. Das Lenovo ThinkPad P70 wird beispielsweise in allen Tests geschlagen, während das Dell Precision 7710 mal vor und mal hinter unserem Testgerät liegt.
Wie wir zuvor bereits beschrieben haben, bietet das Testgerät vier verschiedene Steckplätze für Massenspeicher. Die beiden M.2-Slots sind via PCIe-NVMe angebunden, die anderen beiden Steckplätze sind auf SATA-III beschränkt. In unserem Testgerät kommt das HP Z Turbo Drive zum Einsatz. Hinter dieser Bezeichnung verbirgt sich die PCIe-NVMe-SSD, die in diesem Fall von Samsung (SM951) stammt und eine Kapazität von 256 GB hat. Das ist in Anbetracht des enormen Kaufpreises recht mager, hier hätten wir mindestens die 512-GB-Version oder einen zusätzlichen Datenträger erwartet. Akku HP COMPAQ nx7400 .

Laut CrystalDiskMark liegen die sequentiellen Transferraten bei sehr guten ~1.500 und 1.250 MB/s (Lesen/Schreiben), was einen deutlichen Vorteil gegenüber SATA-III-SSDs bedeutet (limitiert bei etwa 500-550 MB/s). Besonders eklatant ist der Vorsprung gegenüber der mechanischen Festplatte im Vorgänger ZBook 17 G2, welche durchschnittlich nur etwa 85 MB/s erreichte. Weitere Benchmarks zu HDDs/SSDs sind in unserer Techniksektion verfügbar.

04:05 Publié dans Mode | Lien permanent | Commentaires (0)

Les commentaires sont fermés.