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31/03/2016

Ersatzakku Compaq Presario CQ61 online Kaufen

Die mobilen Workstations von HP gehören traditionell zu den teuersten Geräten auf dem Markt. Das hat sich auch bei dem neuen ZBook 15 G3 nicht geändert. Aber kann das Notebook für 4.000 Euro unsere hohen Erwartungen erfüllen?
Im November letzten Jahres stellte HP die dritte Generation seiner mobilen Workstations vor (wir berichteten). Abgesehen von dem ZBook 15u G3, welches seinen Fokus eher auf die Mobilität richtet, haben die drei anderen Produkte ein komplett neues Gehäuse spendiert bekommen. Heute sehen wir uns das 15 Zoll große ZBook 15 G3 an, die Testberichte zum ZBook Studio und ZBook 17 G3 folgen in Kürze.

Bei dem ZBook 15 G3 handelt es sich um eine waschechte mobile Workstation, bei der es vorrangig um die Leistung geht. Das bestätigt auch ein Blick auf die Spezifikationen unserer Testkonfiguration mit der Bezeichnung T7U57EA: Intel-Xeon-Prozessor, 32 GB DDR4-RAM, Nvidia-Quadro-GPU und NVMe-SSD. Auch ein DreamColor-UHD-Panel ist verfügbar, in unserem Testgerät kommt jedoch ein UWVA-IPS-Display mit der Full-HD-Auflösung zum Einsatz. Für dieses Modell muss man rund 4.000 Euro bezahlen, aber hier besteht sogar noch Luft nach oben. In der maximalen Konfiguration (allerdings ohne DreamColor-Display, ist noch nicht erhältlich), steigt der Preis auf über 6.300 Euro an.

Zu den größten Konkurrenten zählen traditionell Lenovo und Dell. Das neue Lenovo ThinkPad P50 konnten wir bereits testen und wurden – abgesehen von dem Turbo-Problem sowie dem FHD-Panel – größtenteils überzeugt. Interessant wird der Vergleich auch aufgrund der Tatsache, dass die beiden Konfigurationen ähnliche Komponenten verwenden. Ein gleichwertig ausgestattetes ThinkPad P50 ist rund 600 Euro günstiger. Der Konkurrent von Dell trägt die Bezeichnung Precision 7510, dessen Listenpreis (mit MwSt.) in einer vergleichbaren Konfiguration sogar bei 4.400 Euro liegt. Bisher konnten wir das Modell jedoch nicht testen, weshalb wir für diesen Artikel auf das Precision 5510 und das XPS 15 ausweichen, die uns zumindest Anhaltspunkte über die Displays des 7510 geben können. Das MSI WS60 ist ebenfalls eine leistungsstarke Alternative, die jedoch auf einem Gaming-Notebook basiert und daher einige Business-Features vermissen lässt. Der Vorgänger HP ZBook 15 G2 hat in unserem Dauertest ebenfalls einen guten Eindruck gemacht. Hier ist interessant zu sehen, welche Verbesserungen die neue Generation bringt oder ob sich ein Upgrade vielleicht gar nicht lohnt?
Für die dritte Generation des ZBook 15 verwendet HP eine komplett neue Gehäusekonstruktion. Das G3 hat um rund 500 Gramm abgespeckt, und zudem ist das Gerät rund einen halben Zentimeter dünner. Die Stellfläche hingegen hat sich kaum verändert. Bei solch einer Diät besteht immer das Risiko einer geringeren Stabilität, aber hier können wir Entwarnung geben. Die Baseunit aus einer Magnesium-Aluminium-Legierung ist extrem stabil und lässt sich an keiner Stelle eindrücken oder verwinden. Der Bildschirmdeckel ist zwar recht dünn und lässt sich minimal verwinden, aber Druck ist für den Deckel überhaupt kein Problem. Selbst mit viel Kraft auf den mittleren Bereich konnte wir keine Bildstörungen provozieren. Auch das zentrale Scharnier ist angenehm straff und kann ein Nachwippen des Bildschirms effektiv verhindern. Der maximale Öffnungswinkel liegt bei etwa 150 Grad. Zudem ist das ZBook 15 G3 nach dem Militärstandard MIL-STD 810 zertifiziert (Feuchtigkeit, Temperaturen, Staub usw.) und die Tastatur ist spritzwassergeschützt. Insgesamt liegt die Stabilität des ZBook 15 G3 auf einem vergleichbar exzellenten Niveau wie das ThinkPad P50.

In punkto Design hat das ZBook die Nase aber klar vor dem Notebook von Lenovo. HP verwendet hier abgerundete Kanten an der Unterseite der Baseunit, wodurch das Notebook deutlich schmaler wirkt, als es eigentlich ist. Anstatt einem einfarbigen Gehäuse begegnen wir zudem mehreren Grautönen, und auf der Oberseite der Base gibt es eine umlaufende polierte Kante. Für den Bereich der Handballenauflage und der Tastatur kommt eine mattschwarze Oberfläche zum Einsatz, die recht unempfindlich gegenüber Fingerabdrücken ist. Lediglich der Unterboden aus simplem, schwarzem Kunststoff fällt haptisch zurück und passt nicht so recht zu dem hohen Preis.

Der Deckel ist im äußeren Bereich leicht gummiert und umgibt ein etwas helleres Inlay. Dieses beherbergt zentral das glänzende HP-Logo und verwendet ein ansprechendes Lochmuster. Im Gegensatz zur Baseunit ist dieses Inlay jedoch anfälliger für Fingerabdrücke sowie Schmutz und sollte daher regelmäßig gereinigt werden. Der Displayrahmen besteht ebenfalls aus mattem Kunststoff. Dieser Materialmix ist zwar Geschmacksache, aber das Gesamtpaket hinterlässt auf jeden Fall einen äußerst edlen Eindruck. Vorne links gibt es noch vier kleine Status-LEDs, die man jedoch aufgrund ihrer Position kaum sieht.

Im Gegensatz zum alten ZBook 15 G2 befindet sich der Akku nun im Inneren des Gehäuses und ist daher nicht von außen zugänglich. Wartungsöffnungen gibt es ebenfalls nicht, jedoch lässt sich der gesamte Unterboden mit wenigen Handgriffen entfernen. Auf die Vorgehensweise werden wir im Kapitel Wartung noch genauer eingehen.
Mit dem neuen Gehäuse haben sich auch die Anschlüsse verändert, die sich nun auf den hinteren Bereich der beiden Gehäuseseiten verteilen. Wie schon beim Vorgänger liegen allerdings vor allem die USB-Anschlüsse auf der rechten Seite sehr eng beieinander, was durchaus zu Platzproblemen führen kann. Bei den Anschlüssen selbst hat sich einiges verändert. Gestrichen wurden der modulare Wechselschacht, ExpressCard-34/54, DisplayPort sowie der proprietäre Docking-Anschluss auf der Unterseite. Im Gegenzug erhält man nun aber direkt zwei Thunderbolt-3-Anschlüsse (DisplayPort 1.2, USB 3.1 Gen. 2, PCIe Gen. 3), mit denen sich weiterhin Dockingstationen verwenden lassen. Auf diese Lösungen werden wir im Kapitel Zubehör noch genauer eingehen.

Im Gegensatz zum ThinkPad P50 verzichtet HP nicht auf den alten VGA-Ausgang und integriert zusätzlich einen HDMI-Anschluss. Dieser unterstützt jedoch nur den Standard 1.4, womit 4K-Signale maximal mit 30 Hz ausgegeben werden können. Alternativ steht natürlich DisplayPort via Thunderbolt 3 zur Verfügung. Das Notebook kann vier Bildschirme (1x intern + 3x extern) unabhängig voneinander ansteuern. In Verbindung mit der optionalen Dockingstation erhöht sich diese Anzahl sogar auf insgesamt sechs (mit internem Panel). Ersatzakku HP Pavilion dv9000 .

Die Leistung der USB-Anschlüsse fällt ordentlich aus, denn in Verbindung mit unserer externen SSD von Samsung (SSDT1) messen wir 323 MB/s. Der SD-Kartenleser unterstützt den UHS-II-Standard und mit unserer Referenzkarte von Toshiba (Exceria Pro UHS-II 64 GB, bis zu 260 MB/s) ermittelt AS SSD gute 206 MB/s bzw. 123 MB/s. Typische JPG-Bilddateien mit jeweils ~5 MB werden mit 142 MB/s übertragen.
Die beiden Netzwerkmodule I219-LM (Gigabit-Ethernet) und Wireless-AC 8260 stammen von Intel und kommen aktuell in fast allen Office-Notebooks und mobilen Workstations zum Einsatz. Das Dual-Band WLAN-Modul (2x2) unterstützt den schnellen 802.11ac-Standard in 2,4- und 5 GHz-Netzen sowie Bluetooth 4.2. Die theoretische Transferrate liegt bei 867 Mbit/s, wovon unter optimalen Bedingungen (etwa 1 Meter vom Router Asus RT-AC56U) rund 80 MB/s übrigbleiben (802.11n: ~ 10 MB/s) – ein exzellentes Ergebnis. Rechts oberhalb der Tastatur gibt es eine dedizierte Taste für die Kontrolle der Funkmodule, wobei der aktuelle Status mit unterschiedlichen Farben dargestellt wird (Weiß: aktiviert, Orange: deaktiviert).

Optional lässt sich auch ein LTE-Modem einbauen und die notwendigen Antennen sind bereits verlegt. Der Steckplatz befindet sich bei unserer Konfiguration jedoch unter der M.2-SSD, die man in diesem Fall zunächst ausbauen müsste. Noch ungeschickter platziert ist der Steckplatz für die Micro-SIM-Karte. Erst nach einigem Suchen haben wir ihn unterhalb des WLAN-Moduls gefunden. Um eine SIM einzusetzen, muss man in unserem Fall also das Gehäuse aufschrauben, die M.2-SSD sowie das WLAN-Modul entfernen. Ein schneller Wechsel, beispielsweise im Ausland, ist damit nicht möglich.

Über dem Display befinden sich noch die HD-Webcam und die beiden Mikrofone. Anscheinend sind die Ansprüche bei den Webcams nicht sehr hoch, denn mit 1.280 x 720 Pixeln erfüllt der Sensor zwar seinen Zweck, aber das war es auch schon. Besser gefallen haben uns die Sprachaufnahmen, bei denen ein externes Headset in der Regel überflüssig wird.
Die Sicherheitsausstattung des HP ZBook 15 G3 lässt kaum Wünsche offen. Ein Steckplatz für ein Sicherheitsschloss hält das Notebook am Platz und der Zugang kann durch eine SmartCard und einen Fingerabdruck gesichert werden. Es handelt sich hierbei um einen Scanner, bei dem man den Finger über den schmalen Sensor ziehen muss. Das klappt in der Praxis sehr gut und auch zuverlässig. Ein TPM-Modul ist integriert, Intels Anti-Theft wird unterstützt und es können mehrere Passwörter (Festplatte, BIOS) gesetzt werden. Einige der Konfigurationen sind mit selbstverschlüsselnden Festplatten erhältlich, was bei unserem Modell aber nicht der Fall ist.

HP fasst einige Funktionen in der Software Security Manager zusammen. Dort lassen sich beispielsweise Fingerabdrücke registrieren und die Festplatte verschlüsseln.
Im Lieferumfang des HP ZBook 15 G3 befindet sich neben den üblichen Beigaben (Netzteil, Garantieinformationen, Schnellstartanleitung) auch ein Adapterkabel für eine interne 2,5-Zoll-Festplatte. Sehr spannend ist die optionale Dockingstation mit der Bezeichnung HP ZBook TB3 Dock. Für die Verbindung zur Dockingstation wird nur ein Kabel benötigt, welches das Notebook gleichzeitig auflädt. HP bietet drei verschiedene Modelle an, die sich jedoch nur durch das Netzteil (65, 150 und 200 Watt) unterscheiden und universell für alle aktuellen ZBook-Modelle verwendet werden können. Damit lässt sich die Anschlussausstattung wie folgt erweitern: 4x USB 3.0, Ethernet, 1x Thunderbolt 3, 2x DisplayPort 1.2, 3,5-mm-Headset und ein Kensington Lock. Die Preise liegen je nach Modell zwischen rund 220 und 250 Euro.
Für den Zugang zu den Komponenten muss die Unterseite des Gehäuses abgenommen werden. Das ist prinzipiell auch kein Problem, wenn man den passenden Schraubendreher parat hat (Torx T9). Nach dem Lösen von neun Schrauben (lästige Plastikclips gibt es nicht) erhält man dann Zugang zu allen Komponenten. Auffällig sind hier zwei Dinge: Die Grafikkarte ist nicht verlötet (MXM-Modul) und teilweise muss man ganz schön herumfummeln, um an die Teile zu gelangen. Beispiele hierfür sind die zuvor genannten Kommunikationsmodule unterhalb der M.2-SSD oder auch der 2,5-Zoll-Schacht, auf dem sich auch noch der SmartCard-Leser befindet. Das benötigte Anschlusskabel für die 2,5-Zoll-Festplatte ist übrigens bereits im Lieferumfang enthalten – hier sollte sich Lenovo ein Beispiel nehmen.

Insgesamt sind die Erweiterungsmöglichkeiten sehr gut. Es gibt vier RAM-Steckplätze und zwei M.2-Steckplätze (2280), womit sich bis zu drei Laufwerke verbauen lassen. Auch die Kühlung samt den beiden Lüftern ist zugänglich.
Wie es in dieser Klasse üblich ist, gewährt HP eine dreijährige Garantie samt Vor-Ort-Service für das ZBook 15 G3. HP bietet verschiedene sogenannte Carepacks an, um die Laufzeit und den Umfang der Garantie zu erweitern.
HP verbaut im ZBook 15 G3 eine schwarze Chiclet-Tastatur mit einem separaten Nummernblock. HP verschenkt hier unserer Meinung nach etwas Potenzial. Die Tastatur mit dem recht begrenzten Hub könnte auch aus einem Ultrabook stammen. Tatsächlich merken wir beim Tippen auf dem ZBook 15 G3 und dem HP EliteBook Folio 1040 G3 subjektiv kaum einen Unterschied. Der Vorteil des ZBook ist jedoch die enorme Stabilität, denn selbst bei energischen Eingaben gibt nichts nach. Die Funktionstasten und vor allem die vertikalen Pfeiltasten fallen sehr klein aus, insbesondere bei den Pfeiltasten wird die Nutzbarkeit dadurch unnötig beeinträchtigt. Die zweistufige weiße LED-Beleuchtung schaltet sich standardmäßig bei Nichtgebrauch ab, was im BIOS aber geändert werden kann. Insgesamt handelt es sich sicherlich um eine gute Tastatur, doch das Lenovo ThinkPad P50 hat in dieser Sektion einen Vorteil.
HP verzichtet nach wie vor auf ein Clickpad und verbaut ein konventionelles Touchpad mit drei dedizierten Tasten. Die Oberfläche ist mit 10,3 x 5,9 cm angenehm groß und bietet gute Gleiteigenschaften. Die Tasten bieten einen recht satten Druckpunkt und erzeugen ein angenehm leises Klickgeräusch. Das gilt auch für die drei Tasten oberhalb des Touchpads, die in Verbindung mit dem Pointstick genutzt werden können. Damit lässt sich der Mauszeiger ebenfalls gut bedienen, auch wenn die Präzision erneut etwas hinter das Gegenstück von Lenovo zurückfällt. Zudem gab es ab und zu einige ungewollte Bewegungen, bei denen der Zeiger beispielsweise für einige Sekunden stur einer Richtung folgte.
HP bietet vier verschiedene Displays für das ZBook 15 G3 an, das günstigste sollte man jedoch meiden. Es handelt sich um ein FHD-SVA-Panel, wobei SVA für Standard Viewing Angle und damit ein TN-Panel steht. Des Weiteren gibt es zwei Full-HD-IPS-Panels, einmal mit und einmal ohne Touchscreen. Das Highlight ist sicherlich das DreamColor-Panel mit der UHD-Auflösung, welches eine besonders große Farbraumabdeckung verspricht.

Unser Testgerät verwendet das FHD-UVWA-Panel (Ultra Wide Viewing Angle), also ein IPS-Display mit der Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln. Zusammen mit dem 15,6-Zoll-Bildschirm ergibt das eine Pixeldichte von 141 ppi, was noch in Ordnung ist. Zwar sind die Inhalte nicht so scharf wie bei hochauflösenden Displays, dafür kann man aber auf eine Skalierung verzichten, was vor allem in Verbindung mit Windows 7 ein Vorteil ist. Unser mattes Panel erreicht in den Messungen gute Ergebnisse. Die durchschnittliche Helligkeit liegt bei knapp 290 cd/m², allerdings könnte die Ausleuchtung mit 85 % besser ausfallen, subjektiv sieht man jedoch keine Unterschiede. Auch Lichthöfe sind kein großes Problem, erst in den höheren Helligkeitsstufen sieht man unten links und rechts minimales Screen Bleeding, welches uns in der Praxis jedoch nicht störte. Der Schwarzwert ist mit 0,34 cd/m² durchschnittlich für ein IPS-Display und ergibt ein gutes Kontrastverhältnis von 900:1. Innerhalb der Vergleichsgruppe schneidet das ZBook 15 G3 daher etwas besser ab als sein Vorgänger (FHD), nur die beiden Notebooks von Dell sind hier noch einmal deutlich besser. Das ThinkPad P50 fällt mit seinem dunkleren Panel jedoch zurück.

Subjektiv hinterlässt das Bild einen guten Eindruck, allerdings konnten wir PWM-Flackern bei einer recht niedrigen Frequenz von 198 Hz feststellen, sobald man nicht die maximale Helligkeitsstufe nutzt. Bei empfindlichen Nutzern könnte es also zu Einschränkungen kommen, wir hatten im Test jedoch keine Probleme.
Zusätzlich überprüfen wir die Farbgenauigkeit mit einem Spektralfotometer und der professionellen Software CalMAN. Die Ergebnisse im Werkszustand sind dabei nicht gut, denn hier messen wir durchschnittliche DeltaE-2000-Abweichungen gegenüber dem sRGB-Farbraum von 7,4 für die Graustufen bzw. 5,1 für die Farben, wobei einige Ausreißer an der 10er-Marke kratzen. Wir empfehlen deshalb unbedingt eine Kalibrierung, denn dann erreicht der Bildschirm referenzwürdige Ergebnisse: 0,7 für die Graustufen und 0,5 für die Farben. Auch die Farbtemperatur (6.479 K) und der Gamma-Wert (2,18) sind nah an den jeweiligen Idealwerten. Die guten Ergebnisse gehen weiter, denn das Panel deckt den sRGB-Farbraum zu 95 % und den anspruchsvolleren AdobeRGB-Standard immerhin zu 63 %. Für noch bessere Werte steht das DreamColor-Display zur Verfügung, allerdings macht HP hier keine genauen Angaben zur Farbraumabdeckung.
Selbst an sonnigen Tagen kann man das ZBook 15 G3 problemlos im Freien benutzen, solange man direkte Reflexionen von Lichtquellen meidet. Dank der guten Helligkeit, die auch im Akkubetrieb nicht reduziert wird, sowie der matten Displayoberfläche bleibt der Inhalt stets sichtbar. Im Schatten gibt es natürlich sowieso keine Probleme.
Unser Panel wird von HP als UWVA-Display (Ultra Wide Viewing Angle) beschrieben, anders gesagt handelt es sich um ein IPS-Panel. Die Blickwinkelstabilität ist dementsprechend sehr gut und lediglich aus extrem schrägen Winkeln kommt es zu einer Aufhellung und einem Kontrastverlust.
HP bietet für das ZBook 15 G3 eine breite Palette an Komponenten an. Unsere Testkonfiguration mit einem mobilen Intel-Xeon-Prozessor, 32 GB DDR4-RAM, einer dedizierten Quadro-Grafikkarte von Nvidia sowie einer rasanten NVMe-SSD stellt eine sehr leistungsstarke Konfiguration dar, aber es ist sogar noch mehr möglich. Interessant ist auch der ECC-Arbeitsspeicher mit der verbesserten Fehlerkorrektur, der in Verbindung mit den Xeon-CPUs erhältlich ist. Auch bei der Grafikkarte gibt es verschiedene Modelle, wobei die hier verbaute Quadro M2000M von Nvidia die stärkste Lösung ist. Alternativen sind die Quadro M1000M, die Quadro M600M sowie die AMD FirePro W5170M.

Interessanterweise sind für alle drei Vergleichsgeräte von HP, Dell und Lenovo beinahe die gleichen Komponenten verfügbar. Alle drei mobilen Workstations lassen sich daher sehr gut auf die individuellen Anwendungsbereiche anpassen.
Der mobile Xeon Prozessor von Intel mit der Bezeichnung E3-1505M v5 gehört zu den stärksten mobilen Prozessoren überhaupt. Der Basistakt dieser 45-Watt-Skylake-CPU liegt bei 2,8 GHz, erreicht via Turbo Boost aber bis zu 3,7 GHz (4 Kerne: 3,3 GHz). In der ersten Jahreshälfte 2016 soll es zudem noch den E3-1545M v5 geben, der noch minimal höher taktet (+100 MHz) und mit der stärkeren integrierten Iris Pro Graphics P580 ausgestattet ist. Falls man aktuell noch mehr Leistung möchte, muss man auf ein Notebook mit einem Desktop-Prozessor ausweichen.

Seine volle Multikern-Leistung (3,3 GHz) kann der Chip nur in den ersten Sekunden nutzen, danach setzt die TDP-Begrenzung von 45 Watt ein und der Takt fällt minimal auf 3,2 GHz. Erwartungsgemäß liegt das ZBook 15 G3 in der Regel an der Spitze unserer Benchmarks. In den Single-Tests kann es sich von dem Dell Precision 5510 absetzen, welches max. 3,5 GHz anstatt 3,7 GHz erreicht. Der Unterschied zum alten ZBook 15 G2 mit dem Core i7-4910M ist mit 5-11 % recht gering, hier lohnt sich ein Upgrade also nur bedingt. Auch ein Upgrade auf den Xeon E3-1545M v5 erscheint kaum sinnvoll, da er vermutlich auch durch die TDP begrenzt wird und damit im Multikern-Betrieb keine höhere Leistung erzielt.

Im Akkubetrieb wird der Verbrauch des Prozessors auf 25 Watt begrenzt. Das hat keinen Einfluss auf die Single-Core-Leistung, bei der Verwendung von allen Kernen reduziert sich die Leistung aber um rund 16 % (7,91 vs. 6,58 Punkte CB11 Multi). Weitere Benchmarks zu dem Xeon E3-1505M v5 sind hier verfügbar.
Die Arbeitsgeschwindigkeit des ZBook 15 G3 ist subjektiv exzellent. Windows 7 benötigt zwar etwas länger als Windows 10, fährt aber dennoch schnell hoch und bei der Bedienung gibt es keine Verzögerungen. Dank der schnellen SSD und 32 GB DDR4-Arbeitsspeicher ist auch Multitasking überhaupt kein Problem. Im wichtigen PCMark 8 Work-Test kann sich das ZBook 15 G3 ganz knapp vor seinen Vorgänger an die Spitze setzen, während es im PCMark 7 knapp geschlagen wird.
Das HP ZBook 15 G3 ist mit 2,5-Zoll-Festplatten oder M.2-SSDS (SATA oder NVMe) erhältlich, man kann die beiden Laufwerkstypen natürlich auch kombinieren. In unserem Testgerät kommt eine NVMe-SSD von Samsung (SM951) mit einer Speicherkapazität von 512 GB zum Einsatz, die bei HP Z Turbo Drive genannt wird. Dass die Benchmarks immer noch Probleme mit den NVMe-Laufwerken haben, zeigte sich an den extrem geringen Schreibwerten im AS SSD. Hier mussten wir zunächst den NVMe-Treiber von Samsung installieren, danach funktionierte alles ordnungsgemäß. Dennoch sind die Ergebnisse in den beiden Benchmarks recht unterschiedlich. Laut CrystalDiskMark liegen die sequentiellen Transferraten bei ~1.500 MB/s (Lesen/Schreiben), während AS SSD ~1.800 MB/s (Lesen) bzw. ~1.200 MB/s misst. Sehr gut fällt auch das in der Praxis wichtige 4K-Read-Ergebnis mit knapp 60 MB/s aus. Für weitere Vergleiche mit anderen Laufwerken steht unsere umfangreiche SSD-/HDD-Liste zur Verfügung.
Die dedizierte Quadro M2000M von Nvidia basiert auf dem GM107-Chip der Maxwell Serie und wird in einem 28-nm-Prozess hergestellt. Der Kern läuft mit maximal 1.137 MHz (GPU-Boost), und die 4 GB GDDR5-VRAM takten mit 1.250 MHz, sind jedoch nur über ein 128-Bit-Interface verbunden. Abgesehen von dem etwas geringeren Kerntakt entspricht die Grafikkarte der Consumer GeForce GTX 960M. Dank der Optimus Technologie kann das Notebook im Energiesparmodus oder bei simplen Aufgaben auch auf die Intel HD Graphics P530 des Prozessors zurückgreifen. Dieser Vorgang ist automatisiert und funktionierte in der Regel sehr gut, lediglich bei einigen wenigen Benchmarks mussten wir die Zuordnung im Grafiktreiber manuell festlegen. Ersatzakku Compaq Presario CQ61 .

Von den Consumer-Karten der GeForce Reihe unterscheiden sich die professionellen Chips durch ein modifiziertes BIOS sowie spezielle Treiber, die für eine möglichst hohe Stabilität ausgelegt sind. Zudem garantieren umfangreiche Zertifizierungen den reibungslosen Betrieb zwischen Hardware und Software. Speziell bei OpenGL optimierter Software können die Treiber zu einem spürbaren Leistungszuwachs führen. Wir nutzen im professionellen Bereich die Benchmarks SPECviewperf 11 und 12, welche die Arbeitsgebiete CAD, CAM, Geologie und medizinisches MRT beinhalten. Insgesamt schneidet die Quadro M2000M sehr gut ab und kann ihren direkten Vorgänger, die Quadro K2100M, meist deutlich überholen. Auch das alte ZBook 15 G2 mit der AMD FirePro M5100 fällt in der Regel sehr deutlich zurück. Zwischen den beiden getesteten M2000M-Grafikkarten gibt es geringe Unterschiede, was auch an den unterschiedlichen Treiberversionen liegen kann. In den beiden Benchmarks sieht man auch noch einmal deutlich, dass die vergleichbare Nvidia GTX 960M hier keine Chance gegen die professionellen GPUs hat.
Über die OpenCL Schnittstelle können Berechnungen von dem Prozessor auf die Grafikkarte übertragen werden. Je nach Hersteller kommen unterschiedliche Standards zum Einsatz. Dazu zählen beispielsweise Quick Sync (Intel), APP (AMD) oder wie bei unserer Grafikkarte CUDA. In der Praxis werden diese Verfahren vor allem bei Konvertierungen von Bildern und Videos, der Finanzanalyse sowie der Verschlüsselung angewendet. Wir nutzen die beiden Tools LuxMark 2.0 (Raytracing) und SiSoft Sandra 16 (GPGPU). Bei LuxMark 2.0 zeigen sich die Vorteile der neuen Maxwell GPU, denn unsere Quadro M2000M kann sich deutlich von den Konkurrenten absetzen. Bei SiSoft Sandra 16 zeigen sich teilweise recht große Unterschiede zu der M2000M aus dem ThinkPad P50 und dem MSI WS60. Die Grafikkarte ist noch recht frisch auf dem Markt und die Unterschiede können durchaus an Treiberoptimierungen liegen.
Im DirectX-Bereich kommt es weniger auf spezielle Optimierungen, sondern die rohe Leistung der Grafikkarte an, weshalb die Leistung hier auch etwa der Consumer GeForce GTX 960M entspricht. In den Unigine-Benchmarks lässt sich zudem die DirectX- mit der OpenGL-Leistung (ohne Optimierungen) vergleichen. Erwartungsgemäß liegen die DirectX-Ergebnisse etwas höher, auffällig ist aber die deutliche Verbesserung der OpenGL-Leistung gegenüber den anderen beiden M2000M-GPUs im Vergleichsfeld, was erneut an dem aktuelleren Treiber liegt. Im Akkubetrieb wird die Leistung der Grafikkarte nicht reduziert. Weitere Benchmarks der Grafikkarte gibt es in unserer Techniksektion.
Auch beim Spielen macht das ZBook 15 G3 eine gute Figur und erneut bewegt sich die Quadro M2000M auf dem Niveau der GeForce GTX 960M. Damit lassen sich auch aktuelle Titel wie Rise of the Tomb Raider oder The Witcher 3 auf mittleren Details flüssig spielen. Wir hatten bei unseren Tests übrigens überhaupt keine Probleme mit Grafikfehlern oder falschen GPU-Zuordnungen. Weitere Spielebenchmarks der Quadro M2000M sind hier aufgelistet.
Im Leerlauf sind die beiden Lüfter deaktiviert und das Notebook ist daher lautlos. Im BIOS gibt es übrigens keine Option, die Lüfter dauerhaft zu aktivieren (Fan always on when AC). Die Situation ändert sich jedoch unter Last, wo die Lüfter recht schnell auf Belastung reagieren und daher einen etwas unruhigen Eindruck hinterlassen. Die beiden Lüfter unseres Testgerätes rattern zudem ein wenig. Ob das ein generelles Problem ist oder nur bei unseren Testgerät auftritt, können wir an dieser Stelle nicht sagen. Schon bei mittlerer Last macht sich das ZBook 15 G3 mit 45 dB(A) deutlich bemerkbar und unter maximaler Auslastung messen wir knapp 50 dB(A), was für empfindliche Nutzer durchaus störend sein kann. Innerhalb der Vergleichsgruppe schneiden hier das ThinkPad P50 und der Vorgänger ZBook 15 G2 deutlich besser ab.
Im Leerlauf oder bei leichten Aufgaben erwärmt sich das ZBook 15 G3 praktisch überhaupt nicht. Unter Last wird vor allem der hintere zentrale Bereich heiß. Hier befinden sich die CPU und die GPU sowie natürlich die Heatpipes. Den maximalen Wert von über 60 °C messen wir dabei an der Unterseite, in diesem Fall sollte man das Gerät also auf keinen Fall auf dem Schoß abstellen. Aber auch auf der Oberseite wird es mit 54,6 °C im Bereich des Gitters über der Tastatur unangenehm warm. Im zentralen Tastaturbereich bleiben noch mehr als 40 °C übrig, was man beim Tippen auch klar merkt. Der Handballenbereich bleibt jedoch in jeder Situation angenehm kühl. In dieser Hinsicht hat das Lenovo ThinkPad P50 mit maximal 42 °C einen deutlich besseren Eindruck hinterlassen. Auch das kompakte Netzteil des ZBook 15 G3 wird mit knapp 60 °C spürbar warm.
Wir belasten zunächst nur den Prozessor mit Prime95. Wie schon bei den CPU-Benchmarks steht der maximale Takt von 3,3 GHz (49 Watt) nur in den ersten Sekunden zur Verfügung, bevor er sich bei 3,2 GHz einpendelt (45 Watt). Die Temperatur liegt in diesem Fall bei ~75 °C. Die Grafikkarte zeigt sich bei der Belastung durch FurMark jedoch unbeeindruckt und kann den maximalen Turbo-Takt von 1.137 MHz jederzeit aufrechterhalten, während der Kern max. 52 °C erreicht.

Ein wenig interessanter wird es dann bei kombinierter Auslastung der beiden Komponenten. Zunächst verhalten sich die CPU und GPU wie erwartet, denn der Prozessor arbeitet nach wenigen Sekunden mit 3,2 GHz und die Grafikkarte läuft mit dem vollen Takt und erreicht maximal 62 °C. De Prozessor wird jedoch deutlich wärmer und pendelt immer zwischen 84-87 °C. Nach etwa einer Stunde erreichen einzelne Kerne auch schon mal 88 °C, worauf sie kurz auf 3,1 GHz fallen. Hier arbeitet das System also an der Obergrenze und viel Luft nach oben ist nicht mehr vorhanden. Ein 3DMark-11-Durchlauf im Anschluss ermittelte jedoch kein geringeres Ergebnis.
Aufgrund des Gitters würde man die Lautsprecher oberhalb der Tastatur vermuten, doch das ist nicht der Fall. Sie befinden sich an der vorderen Kante und strahlen nach schräg unten ab. Auf einem harten Untergrund wird der Sound dadurch zum Anwender hin reflektiert, doch auf weicheren Oberflächen wirkt der Klang etwas gedämpfter. Die beiden Module hinterlassen dabei gar keinen schlechten Eindruck und es entsteht sogar ein gewisser Stereoeffekt. Der Sound ist mit maximal 85 dB(A) ausreichend laut und auch recht ausgewogen, wobei man auf Bass erwartungsgemäß verzichten muss. Für Konferenzen, YouTube-Videos und etwas Hintergrundmusik reicht die Leistung jedoch vollkommen aus. Für die Lautsprecher gibt es rechts oberhalb der Tastatur einen Knopf, der den aktuellen Status mit Farben kennzeichnet (Weiß: aktiviert, Orange: stumm).

Über dem Bildschirm befindet sich ein Bang-&-Olufsen-Schriftzug, doch damit ist nur die Software gemeint. Sie bietet verschiedene Presets und einen Equalizer. Die Verbesserung sollte man bei der Verwendung der Boxen auf jeden Fall eingeschaltet lassen, da der Klang sonst sehr dünn und höhenlastig wird. Für eine möglichst natürliche Wiedergabe am Klinkenstecker empfehlen wir jedoch, die Software zu deaktivieren. Alternativ lassen sich natürlich externe Lautsprecher via 3,5-mm-Klinke, HDMI oder Bluetooth nutzen.
Bei unseren Verbrauchsmessungen muss sich das ZBook 15 G3 lediglich dem ThinkPad P50 geschlagen geben, vor allem in den Idle-Situationen und unter maximaler Last. Allerdings tritt das ZBook 15 G3 auch mit dem deutlich helleren Display an, was zumindest die Unterschiede im Leerlauf erklärt. Dennoch sind die Ergebnisse sehr gut und schlagen die anderen Vergleichsgeräte teilweise deutlich. Unter Last verbraucht unser Testgerät knapp 140 Watt. Das kompakte 150-Watt-Netzteil ist damit gerade noch ausreichend. Eine Neuerung ab dieser Generation ist übrigens der abgewinkelte Netzteilstecker (siehe Foto).
Das ZBook 15 G3 ist ausschließlich mit einem 9-Zellen Akku (Lithium-Ionen Polymer) erhältlich, der eine Gesamtkapazität von 90 Wh aufweist. Zusammen mit dem ThinkPad P50 besitzt es also die höchste Kapazität in unserer Vergleichsgruppe. Unsere Laufzeitmessungen spiegeln die Verbrauchsmessungen sehr gut wider, denn nur das ThinkPad P50 zeigt sich ausdauernder.

Unter Last nutzen wir zwei Tests bei maximaler Helligkeit. Neben dem üblichen Battery Eater Classic Test (110 Minuten) lassen wir bei mobilen Workstations zusätzlich den SPECviewperf-12-Benchmark in einer Schleife laufen. Hier zeigt sich ein recht großer Unterschied, denn in diesem Fall schaltet sich das Notebook schon nach 75 Minuten ab. Unter optimalen Bedingungen (minimale Helligkeit, Battery Eater Readers Test) läuft das Gerät fast 14 Stunden lang.

In den praxisnäheren Tests mit einer angepassten Helligkeit von rund 150 cd/m² (Stufe 16, 162 cd/m²) ermitteln wir ebenfalls sehr gute Ergebnisse. Rund 6,5 Stunden (WLAN) und 7,5 Stunden (Video) sind gute Ergebnisse. Der Akku benötigt im Anschluss rund 2,5 Stunden, bevor er bei eingeschaltetem Gerät wieder vollständig aufgeladen ist.
Mit dem neuen ZBook 15 G3 kann HP den bereits gelungenen Vorgänger erfolgreich verbessern. Das komplett überarbeitete Gehäuse hinterlässt einen sehr edlen Eindruck und muss sich auch bei der Verarbeitung sowie der Stabilität nicht hinter den Konkurrenten verstecken. Neben dem Update auf einen Skylake Prozessor stellt uns HP zudem alle aktuellen Anschlüsse zur Verfügung, sowohl extern als auch intern. Die Leistung kann sich ebenfalls sehen lassen und stellt fast das Maximum dar, denn deutlich stärkere Komponenten sind in mobilen Workstations mit einem 15-Zoll-Bildschirm nicht verfügbar. Nachdem wir in letzter Zeit von vielen Full-HD-Displays enttäuscht wurden, ist das IPS-Panel des ZBook 15 G3 endlich mal wieder ein guter Vertreter, der jedoch kalibriert werden sollte. Optional steht zudem ein DreamColor-Display zur Verfügung, falls man eine größere Farbraumabdeckung benötigt.

So sind es eigentlich nur kleine Dinge, die uns stören. Da wäre beispielsweise der Akku, der nun nicht mehr von außen zugänglich ist, die ratternden Lüfter, die unter Last zudem deutlich lauter werden als beim Vorgänger. Die Komponenten im Inneren sind teilweise schwer erreichbar. Warum der SIM-Slot beispielsweise unter der M.2-SSD und dem WLAN-Modul platziert wurde, ist uns ein Rätsel. Das Display weißt PWM bei fast allen Helligkeitsstufen auf und der Prozessor wird im Multikernbetrieb minimal von der TDP ausgebremst. Abschließend könnte HP die Tastatur noch ein wenig verbessern. Zwar bekommen wir eine sehr gute Eingabe, aber in dieser Disziplin schlägt sich die Tastatur vom Lenovo ThinkPad P50 noch etwas besser, was auch für die Emissionen gilt. Ein weiterer Faktor ist natürlich der hohe Preis, allerdings unterscheiden sich die Vergleichsgeräte gar nicht so dramatisch, wenn sie identisch konfiguriert werden. Ersatzakku HP Pavilion dv6500 .

Mit dem ZBook 15 G3 entwickelt HP seine mobile Workstation sinnvoll weiter und bietet dem Kunden ein exzellentes Arbeitsgerät, auch wenn der Spaß nicht günstig ist.

Im Moment sind die Zeiten für Nutzer von mobilen Workstations sehr gut, denn nach dem ThinkPad P50 von Lenovo ist das ZBook 15 G3 bereits die zweite waschechte mobile Workstation in diesem Jahr, die uns in vielen Bereichen überzeugen kann. Es gibt sicherlich Unterschiede zwischen den beiden Geräten, weshalb es hier auch auf persönliche Vorlieben ankommt. Das ZBook punktet mit dem besseren Design und dem helleren Full-HD-Display, während das ThinkPad vor allem mit der Tastatur sowie den geringen Emissionswerten überzeugt. Mit dem Dell Precision 7510 könnte die Sache demnächst noch interessanter werden, denn auch hier erwartet uns aller Voraussicht nach ein Top-Gerät.

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27/03/2016

Notebook Akku für Asus A42-G75

Nachdem uns bereits die High-End-Version des neuen ThinkPad T460s überzeugen konnte, sehen wir uns nun das Basismodell an. Vor allem das Full-HD-Display kann die hohen Erwartungen jedoch nicht erfüllen.
Das ThinkPad T460s konnte im jüngsten Test einen erstklassigen Eindruck hinterlassen und gehört schon jetzt zu den besten Office Notebooks dieses Jahres. Allerdings hatte das Top-Modell auch einen stattlichen Preis von rund 2.350 Euro. Heute sehen wir uns daher das Basismodell mit der Bezeichnung 20F9003SGE für 1.400 Euro an und klären, ob und mit welchen Abstrichen man sich arrangieren muss. Das Campus-Modell unseres Testmodells ist übrigens rund 200 Euro billiger.

Bei einem ersten Blick auf die Spezifikation fällt eigentlich nur der kleine Arbeitsspeicher (4 GB) auf, aber ansonsten bekommt man ein recht leistungsstarkes Gerät. Neben dem Core-i5-Prozessor (ULV) spendiert Lenovo dem T460s eine 192 GB große SSD sowie ein Full-HD-IPS-Display mit einer matten Oberfläche.

Da unsere beiden Testgeräte des ThinkPad T460s identische Gehäuse verwenden, werden wir in diesem Test-Update nicht auf die Sektionen Gehäuse, Ausstattung, Eingabegeräte und Lautsprecher eingehen. Die entsprechenden Informationen sind im Test zum T460s 20FA003GEE verfügbar, aus dem auch einige der nachfolgenden Bilder stammen.

Lenovo stattet das ThinkPad T460s ausschließlich mit IPS-Displays aus. Die Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) führt in Verbindung mit dem 14 Zoll großen Bildschirm zu einer ordentlichen Pixeldichte von 157 ppi. Der Vorteil dieser Auflösung ist, dass man sie auch noch problemlos ohne Skalierung verwenden kann. Wie schon bei früheren Modellen kommen Displays von unterschiedlichen Zulieferern zum Einsatz, eine gewisse Panel-Lotterie kann man also nicht vermeiden. Das Panel in unserem Testgerät trägt die Bezeichnung N140HCE-EAA (LEN40A9) und stammt damit von Innolux. Alternativ kommt ein FHD-Panel von LG zum Einsatz.

Lenovo bewirbt eine Helligkeit von 250 cd/m² sowie ein Kontrastverhältnis von 700:1. Beim Kontrast schlägt sich der Bildschirm dank dem sehr niedrigen Schwarzwert (0,22 cd/m²) sogar deutlich besser und erreicht über 1.000:1, aber das war es leider auch schon mit den guten Nachrichten. Die maximale Helligkeit liegt nur bei 226 cd/m² und durchschnittlich sind es sogar nur 211 cd/m² (Ausleuchtung: 89 %). Damit wird die Herstellerangabe klar verfehlt. Wie sich das LG Display in dieser Hinsicht schlägt, können wir aktuell leider nicht beurteilen. Falls man also ein möglichst helles Display haben möchte, sollte man sich für die WQHD-Variante entscheiden.

Die geringere Helligkeit ist umso ärgerlicher, da das Panel subjektiv sonst einen ordentlichen Eindruck hinterlässt und für typische Office-Aufgaben auf jeden Fall ausreicht. Screen Bleeding war bei unserem Modell übrigens kein Thema, und auch PWM konnten wir nicht feststellen. Wir hätten uns im Test aber gerade in hellen Räumen eine kräftigere Hintergrundbeleuchtung gewünscht; unbrauchbar war das Gerät deshalb jedoch nicht.
Im Werkszustand können wir durchschnittliche DeltaE-2000-Abweichungen von 6,44 (Farben) bzw. 5,87 (Graustufen) gegenüber dem sRGB-Referenzfarbraum messen, womit sich die Full-HD-Version ungefähr auf dem mittelmäßigen Niveau des teureren WQHD-Modells bewegt. Während sich das hochauflösende Panel nach einer Kalibrierung jedoch deutlich besser präsentiert, ist der Erfolg bei dem vorliegenden FHD-Modell eingeschränkt. Am meisten profitiert die Graustufendarstellung, deren DeltaE-2000-Wert auf sehr gute 1,03 abfällt. Auch bei den Farben verbessert sich die durchschnittliche Abweichung auf 4,71, es gibt aber immer noch extreme Ausreißer, vor allem für blaue Töne (bis zu 16). Auch bei der Farbraumabdeckung muss sich das FHD-Panel dem WQHD-Display deutlich geschlagen geben. Wir ermitteln lediglich 61 % für den sRGB und knapp 40 % für den anspruchsvolleren AdobeRGB-Standard. Damit disqualifiziert sich das FHD-Display für professionelle Bildbearbeitung. Akku für Asus A42-G75 .

Wie wir bereits zuvor beschrieben haben, reicht das Panel für typische Office-Aufgaben aus, vor allem, wenn es in Verbindung mit externen Bildschirmen genutzt wird. Interessanterweise ist das WQHD-Display aktuell ohne Aufpreis erhältlich, falls man sich das Gerät im Online-Shop des Herstellers konfiguriert. Gegen das WQHD-Display spricht lediglich das PWM-Flimmern, der Stromverbrauch ist hingegen – wie wir später noch sehen werden – nur unwesentlich höher. In allen anderen Disziplinen schneidet es aber deutlich besser ab als sein FHD-Gegenstück.
Im Freien profitiert das ThinkPad T460s natürlich von der matten Bildschirmoberfläche, hier ist eher die Helligkeit der begrenzende Faktor. Solange man direkte Sonneneinstrahlung vermeiden kann, lässt sich das Gerät auch noch in hellen Umgebungen benutzen, da die Bildschirmhelligkeit im Akkubetrieb nicht reduziert wird. Wirklich komfortabel kann man dann aber nicht mehr arbeiten, da es schon nach kurzer Zeit recht anstrengend für die Augen wird. Im Schatten gibt es hingegen keine Probleme.
Die Blickwinkelstabilität des IPS-Displays fällt sehr gut aus. Selbst aus großen Winkeln lässt sich der Inhalt problemlos erkennen. Lediglich von schräg oben kommt es zu einer sichtbaren Verfärbung, in der Praxis sollte das aber keine große Rolle spielen. Auch mit mehreren Leuten kann man also problemlos auf den Bildschirm schauen.
Zwar handelt es sich bei unserem Testgerät des ThinkPad T460s (20F9003SGE) um die Basiskonfiguration, ein langsames System muss man aber dennoch nicht befürchten. Der Intel Core i5 bietet für viele Office- und Multimedia-Anwendungen ausreichend Leistung, und die SSD garantiert eine flüssige Bedienung. Lediglich die RAM-Ausstattung fällt mit 4 GB (DDR4, aufgelötet, Single-Channel) recht mager aus. Da aber noch ein freier Slot vorhanden ist, lässt sich dieses Problem schnell und vergleichsweise kostengünstig beheben.
Bei dem Intel Core i5-6200U handelt es sich quasi um die Brot-und-Butter-CPU des Herstellers, die in vielen Ultrabooks zum Einsatz kommt. Der ULV-Chip unterstützt Hyperthreading und besitzt (normalerweise) eine TDP von 15 Watt. Wie schon beim stärkeren T460s mit dem Core i7-6600U wurde die TDP-Grenze aber dauerhaft auf 25 Watt erhöht, was vor allem bei der gleichzeitigen Belastung der CPU und GPU einen Vorteil darstellt. Dem Prozessor selbst hilft die Erhöhung der TDP jedoch nicht, da der i5-6200U aufgrund des vergleichsweise geringes Taktes (max. 2,8 GHz bei einem Kern bzw. 2,7 GHz bei zwei Kernen) sowieso nur maximal ~13 Watt verbraucht. Im Akkubetrieb wird die Prozessorleistung nicht reduziert.

Daher liegen auch die Benchmark-Ergebnisse auf dem normalen Niveau des 6200U. Interessant ist hierbei natürlich der Unterschied zum stärkeren Core i7-6600U aus der High-End-Konfiguration des T460s, der je nach Test einen Vorsprung von 20-22 Prozent aufweist. Falls man seinen Laptop also auch für anspruchsvollere Aufgaben nutzen möchte, könnte sich ein Update auf den schnelleren Prozessor durchaus lohnen. Weitere Benchmarks zum Core i5-6200U sind in unserer Techniksektion verfügbar.
Der subjektive Geschwindigkeitseindruck ist dank der standardmäßigen SSD sehr gut. Das System reagiert erwartungsgemäß schnell, und normalerweise gibt es bei der Bedienung keine Verzögerungen. Gerade beim Multitasking kann sich aber schnell der kleine Arbeitsspeicher mit nur 4 GB negativ bemerkbar machen. Das wird auch in PCMark 8 deutlich, weshalb unser Testgerät hier stets auf dem letzten bzw. vorletzten Platz innerhalb des Vergleichsfeldes landet. Nichtsdestotrotz bewegen wir uns hier auf einem hohen Niveau, und mit einem zusätzlichen RAM-Modul kann man die Leistung einfach und kostengünstig verbessern.
Unser Testgerät verwendet eine M.2-SSD von Samsung, die über das SATA-III-Interface angebunden ist. Es handelt sich hierbei um die "schwächste" SSD, die für das T460s erhältlich ist. Optional stehen noch SSDs mit OPAL-Verschlüsselung und auch rasante NVMe-SSDs zur Verfügung. Das Modell CM871 von Samsung bietet eine Kapazität von 192 GB und hinterlässt in den Benchmarks einen durchwachsenen Eindruck. Maximal knapp 450 MB/s bei sequentiellen Lesevorgängen gehen vollkommen in Ordnung, aber vor allem bei der Schreibleistung schneidet das Laufwerk sehr schlecht ab. Auch die Leistung beim Lesen von kleinen Dateien (4K Read) ist mit rund 14 MB/s sehr gering. Nichtsdestotrotz ist die SSD konventionellen Festplatten natürlich deutlich überlegen. Weitere Vergleiche und Benchmarks sind anhand unserer SSD-/HDD-Liste möglich. Akku für Asus A32-K93 .

Die Leistung des Kartenlesers ist wenig überraschend auf dem durchschnittlichen Niveau des teureren T460s: 85 MB/s beim seq. Lesen, 62 MB/s beim seq. Schreiben und 62 MB/s beim Kopieren von Bilddateien (jeweils ~5 MB).
Wie schon bei dem Topmodell des T460s ist auch bei der Basiskonfiguration die Intel HD Graphics 520 für die Grafikausgabe zuständig. In Verbindung mit dem Core i5-6200U liegt der maximale Kerntakt in diesem Fall jedoch nur bei 950 MHz (1.050 MHz mit dem Core i7-6600U). Zusammen mit der Single-Channel-Konfiguration des Arbeitsspeichers führt das zu einer deutlich geringeren Grafikleistung. Im anspruchsvollen Fire-Strike-Test des aktuellen 3DMark fällt das Testgerät beispielsweise fast 50 % hinter das T460s mit dem Core i7 zurück. Wie schon beim Prozessor kommt es auch bei der Grafikkarte im Akkubetrieb zu keiner Leistungsreduzierung. Weitere Benchmarks zur HD Graphics 520 sind hier verfügbar.
Dieser Trend setzt sich auch bei den Spielen fort. Bereits an dem hohen Rotanteil in unserer Tabelle erkennt man, dass sich diese Konfiguration des ThinkPad T460s kaum zum Spielen eignet. Selbst bei älteren Titeln ist man in der Regel auf geringe Details sowie Auflösungen beschränkt. An moderne Titel wie Witcher 3 braucht man hingegen gar nicht denken, und Rise of the Tomb Raider stürzte beispielsweise schon nach der ersten Video-Sequenz ab. Die Situation lässt sich mit einem zusätzlichen RAM-Modul verbessern (+30 bis 40 %) - zu einem Gaming Laptop wird das T460s dadurch aber auch nicht. Weitere Gaming Benchmarks der Intel GPU sind in unserer Techniksektion verfügbar.
Bei der Geräuschentwicklung macht sich die etwas geringere Leistung unserer Testkonfiguration positiv bemerkbar, denn im Vergleich zum T460s mit dem Core i7 ist es insgesamt noch etwas leiser. Im Leerlauf sind beide Geräte absolut lautlos (auch keine störenden Nebengeräusche), und unter Last bleibt das "kleinere" T460s einige dB ruhiger. Insgesamt hat man es in keiner Situation mit einem unangenehm lauten Gerät zu tun. Selbst wenn der Lüfter unter Last mal anspringt, ist er mit rund 32 dB(A) nur in sehr leisen Umgebungen überhaupt zu hören. Maximal erreicht unser Testgerät 36,6 dB(A), was man zwar hören kann, störend ist es aber nicht.
Die Oberflächentemperaturen des ThinkPad T460s sind absolut unbedenklich. Im Leerlauf oder bei wenig Last erwärmt sich das Gerät praktisch überhaupt nicht, und unter Last konzentriert sich die Erwärmung auf den Bereich um den Prozessor (Mitte) sowie die Heatpipe (Mitte links). In diesem Fall ist der Temperaturunterschied der beiden Tastaturhälften recht groß, was beim Tippen durchaus etwas unangenehm sein könnte.

Selten war ein Stresstest so ereignislos wie in diesem Fall. Mit den Tools Prime95 und FurMark belasten wir gleichzeitig den Prozessor und die Grafikkarte. Hier macht sich das erhöhte TDP-Limit von 25 Watt bemerkbar, denn sowohl der Prozessor (2,7 GHz) als auch die Grafikkarte (950 MHz) können ihren maximalen Takt während des gesamten Tests aufrechterhalten. Die Temperatur überschreitet dabei nie 70 °C – eine sehr gute Leistung. Der anschließende 3DMark-11-Durchlauf ermittelte erwartungsgemäß kein geringeres Ergebnis.
Die Verbrauchsmessungen des ThinkPad T460s sind sehr interessant, vor allem die Werte in den Idle-Tests. Hierbei zeigt sich nämlich, dass das höher auflösende und hellere WQHD-Display nur geringfügig mehr Strom benötigt als das Full-HD-Modell. Hier profitiert das WQHD-Modell sicherlich von der PWM-Regelung, die wir im Test des T460s Core i7 feststellen konnten. Unter Last verbraucht das i7-Modell dann allerdings über 30 % mehr Strom, da der i7 sein volles Leistungspotenzial abrufen kann und nicht durch die übliche TDP-Begrenzung von 15 Watt ausgebremst wird. Das kompakte 45-Watt-Netzteil ist für den maximalen Verbrauch von rund 35 Watt ausreichend dimensioniert.
Die beiden Testgeräte des ThinkPad T460s unterscheiden sich bei der Akkukapazität nicht, weshalb wir auch in unserem Testgerät die beiden internen Akkus mit einer Gesamtkapazität von 49 Wh vorfinden. Dank des geringeren Verbrauches fallen die Akkulaufzeiten noch etwas besser aus als beim Topmodell des T460s. Im praxisnahen WLAN-Test (Browser-Skript, 150 cd/m²) hält unsere Basiskonfiguration des T460s knapp eine Stunde länger durch. 6,5 Stunden sind dabei ein ordentliches Ergebnis, aber durch die beiden internen Akkus wird hier viel Potenzial verschenkt. Der Vorgänger ThinkPad T450s war beispielsweise fast mit der doppelten Akkukapazität (91 Wh) erhältlich und hatte daher auch deutlich mehr Ausdauer (+ 64 % im WLAN-Test).

Der Ladevorgang dauert mit dem kleineren 45-Watt-Netzteil über 4,5 Stunden, und damit noch einmal fast eine halbe Stunde länger als mit dem 65-Watt-Netzteil. Rund 80 % der Kapazität stehen nach etwa 1,5 Stunden wieder zur Verfügung. Bei der Bestellung in Lenovos Online-Shop ist das 65-Watt-Netzteil übrigens ohne Aufpreis erhältlich.
Auch bei der Basiskonfiguration des Lenovo ThinkPad T460s handelt es sich um ein sehr gutes Office Notebook. Für rund 1.400 Euro erhält man ein flottes System mit einem ausreichend schnellen Prozessor und einer SSD. Lediglich der Arbeitsspeicher ist mit 4 GB sehr gering bemessen und sollte aufgerüstet werden, was auch der Grafikleistung zugute kommen würde. Nicht ganz so euphorisch sind wir bei dem Full-HD-Display. Zwar setzt Lenovo hier ausschließlich auf IPS-Panels, aber die Helligkeit liegt unter der Herstellerangabe, und auch bei den anderen Messwerten schneidet die WQHD-Variante besser ab. Ein zusätzliches Problem ist der Einsatz von verschiedenen Full-HD-Panels, die sich bei den Eigenschaften durchaus unterscheiden können. Falls man keine Probleme mit der PWM-Ansteuerung des Bildschirms hat, empfehlen wir ganz klar das WQHD-Panel. Aktuell ist es bei Lenovo ohne Aufpreis konfigurierbar und verbraucht auch nur geringfügig mehr Strom als das FHD-Pendant.

Bei dem Core i5 hat Lenovo die übliche Verbrauchsbegrenzung (15 Watt) ebenfalls aufgehoben, doch der reinen Prozessorleistung hilft das aufgrund des vergleichsweise geringes Taktes nicht. Erst bei gleichzeitiger Belastung der Grafikkarte macht sich diese bemerkbar. Für rechenintensive Aufgaben lohnt sich der schnellere Core i7 schon, allerdings hinterlässt das schwächere T460s bei den Emissionen und den Akkulaufzeiten sogar noch einen besseren Eindruck. Den vielleicht besten Kompromiss aus beiden Modellen stellt eine Konfiguration mit dem Core i5 und dem WQHD-Panel dar.

Auch in der Basiskonfiguration ist das ThinkPad T460s eine gutes Office Notebook. Nur bei dem Bildschirm sollte man sich nach Möglichkeit für das WQHD-Modell entscheiden. Akku für Asus A42-G73 .

Aufgrund der geringen Bildschirmhelligkeit, die auch die Nutzbarkeit in hellen Innenräumen einschränken kann, haben wir uns zu einer Abwertung um zwei Prozentpunkte entschieden. Vor allem bei einem Premiumgerät sollte ein helleres Panel zum Einsatz kommen.

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19/03/2016

Akku HP HSTNN-UB69 Kaufen

Mit dem T460s beweist Lenovo, dass sich auch ein grandioses Notebook wie das T450s weiter verbessern lässt. Noch nie war ein ThinkPad der T4x0s Serie so leicht und gleichzeitig so leistungsstark – wofür der Anwender jedoch auf Aufrüst- und Erweiterungsmöglichkeiten verzichten muss.
Frischzellenkur für den Klassiker: Mit dem ThinkPad T460s hat Lenovo nun auch das inoffizielle Flaggschiff seiner Business-Baureihe auf Intels aktuelle Skylake Plattform aktualisiert. Schnellere Prozessoren sind jedoch nicht das einzige Highlight des 14-Zöllers: Auch in anderen Punkten wie Gehäuse, Datenträger und Display unterscheidet sich die 2016er Generation teils deutlich vom Vorgänger, wie wir im nachfolgenden Test noch näher beleuchten werden.

Werfen wir zunächst jedoch einen Blick auf die angebotenen Konfigurationen und deren Preisgestaltung: Hierzulande startet das T460s bei rund 1.400 Euro (20F9003SGE) und bietet dafür unter anderem einen Core i5-6200U, 4 GB DDR4-RAM sowie eine 192-GB-SSD. Stärkere CPUs, mehr Speicher und weitere Extras wie ein integriertes LTE-Modul treiben diesen Preis allerdings schnell weiter nach oben – im Falle unseres vollausgestatteten Testgerätes (20FA003GGE) auf stattliche 2.350 Euro. Wer kann, sollte deshalb zu den stark rabattierten Angeboten im Rahmen des Lenovo-Campus-Programmes greifen (verfügbar für Schüler, Studenten und Lehrkräfte). Alternativ zu den diversen vorkonfigurierten Modellen im freien Handel lässt sich das T460s übrigens auch im Online-Shop des Herstellers nach eigenen Wünschen zusammenstellen.

Im Kampf um die Krone des besten Office-/Business Notebooks muss sich das T460s sowohl mit dem HP EliteBook 840 G3 als auch dem Dell Latitude E7470 messen. Wir werden das ThinkPad darum insbesondere mit diesen beiden Kontrahenten, aber auch dem im Abverkauf befindlichen (und darum preislich sehr attraktiven) Vorgänger T450s vergleichen.
Flüchtig betrachtet könnte man meinen, dass das T460s auf dem gleichen Chassis wie das T450s basiert – doch dieser Schein trügt. Tatsächlich hat Lenovo das Gehäuse an mehreren Stellen überarbeitet und dabei vor allem auf eine gesteigerte Mobilität Wert gelegt. So bringt unser Testgerät bei einer Bauhöhe von rund 19 Millimetern nur noch knapp 1,35 Kilogramm auf die Waage, was einer Reduktion um 2 Millimeter respektive rund 250 Gramm Gewichtsersparnis entspricht. Zum Vergleich: Sogar ein MacBook Air im kleineren 13,3-Zoll-Format wiegt praktisch genauso viel. Subjektiv wirkt das kantige ThinkPad massiver als es in Wirklichkeit ist, lässt sich in der Praxis aber auch über längere Zeit problemlos mit einer Hand halten oder auf dem Schoß abstellen.

Eine derart drastische Diät birgt immer die Gefahr, dass Stabilität und Verwindungssteifigkeit unter selbiger leiden. Nicht jedoch in diesem Fall: Ein aufwendiger Materialmix aus Magnesium und kohlefaserverstärkten Kunststoffen – die übrigens mit erstaunlich wertiger Haptik überzeugen – sorgt dafür, dass sich das Gehäuse selbst bei starker Belastung nicht übermäßig verformt. Dies gilt auch für das von zwei präzisen 180-Grad-Scharnieren gehaltene Display, welches mit nur einer Hand geöffnet werden kann, bei Erschütterungen aber dennoch kaum nachschwingt. Lenovo wirbt obendrein mit einer Zertifizierung nach US-Militärnorm MIL-STD-810, führt leider aber nicht genauer aus, welche der zahlreichen Einzeltests (Norm enthält unter anderem Temperatur-, Vibrations-, Staub- und Feuchtigkeittests) das ThinkPad auch wirklich erfolgreich absolviert hat.

In puncto Verarbeitung zeigt das T460s auch im Detail keine Schwächen und besticht mit minimalen Spaltmaßen und passgenauen Materialübergängen. Rein optisch mag manch anderes Ultrabook mit aus dem vollen gefrästen Unibody-Gehäuse vielleicht noch etwas edler erscheinen, doch stehen bei einem professionellen Arbeitsgerät ohnehin eher die praktischen Qualitäten im Vordergrund. So erweist sich die glatte, matt-graue Oberfläche als unanfällig gegenüber Fingerabdrücken, Staub und kleineren Kratzern und lässt sich mit einem feuchten Tuch schnell und einfach reinigen.
Genau wie beim T560 hat Lenovo auch beim T460s die antiquierte VGA-Buchse aussortiert und durch einen modernen HDMI-Ausgang ersetzt. Da Skylake allerdings nur HDMI 1.4, nicht jedoch den neuesten HDMI-2.0-Standard beherrscht, bleibt die Auflösung eines darüber angeschlossenen Monitors auf 2.560 x 1.440 Pixel (60 Hz) beziehungsweise 3.840 x 2.160 Pixel (30 Hz) beschränkt. Mittels Mini-DisplayPort 1.2 können aber auch 4K-Displays mit vollen 60 Hz angesteuert werden.

Darüber hinaus entspricht das Schnittstellenangebot dem des T450s, wobei Lenovo die Anordnung der einzelnen Anschlüsse leicht modifiziert hat. Zwei der drei USB-3.0-Ports befinden sich nun zusammen mit den Display-Ausgängen sowie Gbit-LAN auf der rechten Gehäuseseite, Kartenleser und Headset-Buchse sind in den vorderen Bereich der linken Seite gerückt. Insgesamt wirkt das Layout durchdacht und ergonomisch, alle wichtigen Ports sind für den Anwender gut erreichbar. Akku für HP 628419-001 .

Wird das T460s vorwiegend stationär eingesetzt, empfiehlt sich der Kauf einer externen Docking-Station, die unten an das ThinkPad angesteckt werden kann. Beispielhaft sei hier das rund 150 Euro teure ThinkPad Pro Dock erwähnt, welches unter anderem 6 zusätzliche USB-Ports, diverse Displayausgänge und viele weitere Anschlussoptionen bereitstellt.
Intels aktueller High-End-Funkadapter hört auf den Namen Wireless-AC 8260 und unterstützt neben WLAN nach 802.11a/b/g/n/ac nun auch Bluetooth in Version 4.2. Obwohl sich an der maximalen Bruttodatenrate von 867 Mbit/s (2x2 802.11ac) im Vergleich zu den Vorgängern Wireless-AC 7260/7265 formal nichts geändert hat, erzielt der Adapter in unseren Messungen mit gut 70 MB/s (TP-Link Archer C7, kurze Distanz) neue Rekordergebnisse. Reichweite und Verbindungsstabilität können wir ebenso als überdurchschnittlich gut loben. Unterwegs bleibt unser T460s Modell über ein WWAN-Modul von Huawei online, welches neben Datenübertragungen per UMTS/HSPA/LTE auch GNSS-Ortungsdienste (z. B. GPS) beherrscht.

Fast schon gewohnt bescheiden fällt die Qualität der Webcam aus, deren 0,9-Megapixel-Sensor detailarme und blasse Bilder mit sichtbarem Rauschen liefert. Weitaus besser schlägt sich das zugehörige Dual-Array-Mikrofon mit exzellenter Sprachverständlichkeit – für Skype & Co. kann somit oftmals auf ein externes Headset verzichtet werden.
Das T460s macht Schluss mit kryptischen Passwörtern – zur sicheren Anmeldung genügt der Finger des Anwenders. Einen Fingerprint Reader gab es zwar bereits bei früheren ThinkPads, doch kommt bei dieser Modellgeneration erstmals ein moderner Touch- statt eines klassischen Swype-Sensors zum Einsatz. Ein kurzes Auftippen der Fingerspitze genügt, um das Gerät im Bruchteil einer Sekunde zu entsperren und den Desktop sichtbar zu machen. Einfach, zuverlässig und schnell.

Auch darüber hinaus lässt unser Proband keine Wünsche offen und glänzt mit integriertem TPM, vPro-Unterstützung, Smartcard-Leser, Kensington Lock sowie optionaler Passwort-Sicherung für Systemstart, Festplatte und BIOS. Hier zeigt sich einmal mehr der Grund für den Aufpreis zur ThinkPad-E- und -L-Serie.
Das beigelegte Zubehör beschränkt sich auf ein passendes Netzteil (65 Watt, 45 Watt bei kleineren Konfigurationen) sowie die übliche Schnellstart-Anleitung. Vermisst haben wir dennoch nichts: Das vorinstallierte Windows 7 Professional ließ sich im Test ohne Probleme auf Windows 10 Pro upgraden, für eine etwaige Neuinstallation sind sämtliche Treiber und Handbücher aber auch auf der Support-Webseite des Herstellers zu finden. Genauere Informationen über zusätzlich erwerbbare Extras, beispielsweise die bereits angesprochene Docking-Station, werden wir zu einem späteren Zeitpunkt in weiteren Artikeln nachreichen.

Ebenso wie dem kürzlich getesteten ThinkPad T560 fehlt auch dem T460s ein dedizierter Wartungszugang. Da die Bodenplatte jedoch nur von fünf Schrauben gehalten wird und sich nach dem Lösen derselben einfach abnehmen lässt, sollten auch weniger versierte Anwender das Gerät ohne Beschädigungsgefahr öffnen können. Im Inneren erwarten uns gleich mehrere Überraschungen: Zum einen hat Lenovo jeglichen 2,5-Zoll-Schacht gestrichen und setzt ausschließlich auf SSDs im M.2-2280-Format. Leider schweigt sich der Hersteller darüber aus, ob auch jedes Modell schnelle PCIe-3.0-SSDs unterstützt – bei einigen Konfigurationen könnte der M.2-Slot womöglich nur per SATA angebunden sein. Zum anderen erstaunt uns, dass nunmehr beide Akkus im Gehäuse verschraubt sind; beim T450s wurde einer der beiden Speicher extern angesteckt und konnte im Betrieb getauscht werden.

Darüber hinaus verfügt das ThinkPad lediglich über einen DDR4-Steckplatz (belegt) sowie die Slots für WLAN- und WWAN-Karte (belegt). Weitere 4 GB RAM und der Prozessor wurden fest verlötet. Lobenswert: Lüfter und Kühlkörper sind direkt zugänglich und somit leicht zu reinigen.
Bereits ab Werk gewährt Lenovo Käufern des T460s eine 3-jährige Herstellergarantie, die sich für vergleichsweise kleines Geld weiter verlängern lässt. Schon für 60 Euro ist ein Upgrade auf insgesamt 4 Jahre möglich, 5 Jahre Vor-Ort-Service schlagen mit ebenfalls sehr fairen 120 Euro zu Buche. Teurer wird es, falls zusätzliche Dienstleistungen oder Versicherungen (z. B. Unfallschutz) gewünscht sind.
Über die viel gepriesenen Qualitäten der ThinkPad Tastatur (welche sich zwischen den einzelnen Modellreihen E/L/T/X allerdings leicht unterscheidet) müssten wir eigentlich nicht mehr viele Worte verlieren – dennoch wollen wir an dieser Stellen noch einmal die wichtigsten Fakten zusammentragen. Zentrales Highlight ist zweifellos der extrem knackige und langhubige Druckpunkt, der dem Keyboard sein mechanisch-sattes Feedback verleiht. Auch ansonsten können wir praktisch keine Kritikpunkte anbringen: Die verwendeten Kunststoffe hinterlassen einen hochwertigen und griffigen Eindruck, die Stabilität des Unterbaus ist trotz der leichtgewichtigen Bauweise tadellos, konkav gewölbte Buchstaben (16 x 16 mm) sorgen für Treffsicherheit, und eine zweistufige LED-Beleuchtung garantiert stets perfekte Ablesbarkeit. Wer sich an der traditionell vertauschten Anordnung von Fn- und Strg-Taste stört, kann dies im BIOS umkonfigurieren; ebenso lässt sich hier einstellen, ob die Funktionsleiste standardmäßig mit den Tasten F1 bis F12 oder diversen Sonderfunktionen belegt sein soll.
Das bei seiner Einführung noch kontrovers diskutierte Touchpad hat sich über die vergangenen Generationen stetig weiterentwickelt. In seiner aktuellen Ausprägung überzeugt das Eingabegerät mit einer glatten und gleitfreudigen Oberfläche sowie hoher Präzision, vor allem aber den sehr feinfühlig ansprechenden Multitouch-Gesten (bis zu 4 Finger). Diese lassen sich, ebenso wie praktisch jede andere Eigenschaft des Pads, im Treiber-Panel bis ins kleinste Detail an die persönlichen Vorlieben anpassen. Weiterhin kritisch sehen wir dagegen die sogenannte Clickpad-Bauweise: Noch immer kämpft man im Alltag gelegentlich mit dem Problem, dass der Mauszeiger während eines Klicks leicht verrutscht, da der Tastenbereich selbst Teil der Eingabefläche ist. Ein lästiger Makel, der sich jedoch dadurch umgehen lässt, indem man auf die eigentlich zum Trackpoint gehörenden Tasten oberhalb des Pads zurückgreift. Diese lösen im Übrigen auch deutlich sanfter und leiser als die eher knackig-harten Touchpad-Buttons aus.

Der Trackpoint selbst mag bei ThinkPad-Neulingen zunächst eine gewisse Eingewöhnung erfordern, erweist sich im Anschluss aber als mindestens ebenso schnelle und präzise Eingabealternative.
Bereits im Basismodell des T460s kommt ein hochwertiges IPS-Display mit 1.920 x 1.080 Pixeln (157 ppi) zum Einsatz, in unserem Testgerät steckt sogar ein WQHD-Panel mit satten 2.560 x 1.440 Pixeln (210 ppi). Die stattliche Auflösung sorgt in Verbindung mit der Bilddiagonale von 14,0 Zoll für eine gestochen scharfe Darstellung, die auch aus kürzester Entfernung keine einzelnen Bildpunkte erkennen lässt. Zur Wahrung einer akzeptablen Schriftgröße empfiehlt es sich allerdings, in den Windows Anzeigeeinstellungen einen Skalierungsfaktor von etwa 150 Prozent zu wählen. Akku HP HSTNN-UB69 .

Neben der feineren Auflösung verspricht das WQHD-Panel mit 300 cd/m² zudem eine höhere Maximalhelligkeit als das Full-HD-Modell, welches nur 250 cd/m² erreichen soll. So steht es zumindest im Datenblatt – in der Praxis messen wir selbst in der Bildmitte lediglich 257 cd/m² (WQHD-Modell) respektive 226 cd/m² (Full-HD-Modell). Obwohl auch dies in den meisten Situationen vollkommen ausreichen sollte, ist eine derartige Diskrepanz zwischen Herstellerangabe und Realität stets als kritisch anzusehen; wenn sich gewisse Fertigungsschwankungen nicht ausschließen lassen, sollte von vornherein ein niedrigerer Wert beworben werden. Im Vergleich mit der Konkurrenz von HP und Dell, die jeweils weit über 350 cd/m² stemmt, steht Lenovo in dieser Disziplin jedenfalls auf verlorenem Posten. Immerhin zeigt das Display eine sehr gleichmäßige Ausleuchtung und keinerlei störendes Backlight Bleeding beziehungsweise Clouding.

Unterhalb der Maximalhelligkeit kommt beim T460s eine sogenannte PWM-Regelung zum Einsatz, die das LED-Backlight zur Steuerung der Leuchtdichte periodisch ein- und ausschaltet (Frequenz: 220 Hz). Empfindliche Nutzer könnten dadurch ein leichtes Flimmern wahrnehmen, wenngleich wir im Test subjektiv keine Beeinträchtigungen bemerkt haben. Der eher mittelmäßigen Helligkeit steht ein sehr satter Schwarzwert (0,26 cd/m²) gegenüber, sodass sich ein IPS-typisch hohes Kontrastverhältnis (988:1) ergibt.
Bereits im Werkszustand gibt das Display Farben (Delta E 4,6) und Graustufen (Delta E 6,4) mit akzeptabler Genauigkeit wieder. Ihr eigentliches Potential zeigt die Anzeige aber erst nach unserer Kalibrierung, welche die Delta-E-Abweichungen auf ein beeindruckend niedriges Niveau absenkt (Farben: 1,1; Graustufen: 0,8). Da kommt selbst manches Workstation Notebook nicht mit, zumal auch der verfügbare Farbraum überdurchschnittlich groß ausfällt. Der wichtige sRGB-Standard wird praktisch perfekt abgedeckt, sodass der professionellen Grafik- und Bildbearbeitung nichts im Wege steht.
Dank sorgfältig entspiegelter Bildoberfläche können wir das T460s als prinzipiell außentauglich bezeichnen, allerdings muss der Anwender je nach Tageszeit und Wetter mit gewissen Einschränkungen rechnen. Rund 250 cd/m² Bildhelligkeit sind das absolute Minimum dessen, was wir bei einem mobil genutzten Ultrabook voraussetzen – dass ein gut 2.000 Euro teurer High-End-Bolide diesen Wert nur knapp erreicht, enttäuscht schon ein wenig. Abermals sei auf die Konkurrenz von Dell und HP verwiesen, die das ThinkPad diesbezüglich klar übertrifft.
Billige und qualitativ minderwertige TN-Panels hat Lenovo beim T460s vollständig aussortiert – sowohl das Full-HD- als auch das hier vorliegende WQHD-Display basieren, wie bereits angesprochen, auf der IPS-Technologie. Selbige sorgt nicht nur für ein hohes Kontrastverhältnis und satte Farben, sondern auch eine weitgehend stabile Darstellung unabhängig vom Betrachtungswinkel. Erst bei extrem außermittigen Positionen beobachten wir einen sichtbaren Kontrastabfall, der jedoch ohne Auswirkungen auf die Erkennbarkeit des Bildinhaltes bleibt.
Lenovo setzt beim T460s weiterhin auf sparsame ULV-Prozessoren von Intel, die nunmehr aber der aktuellen Skylake Generation entstammen. Im Vergleich zum ebenfalls in 14-Nanometer-Technik gefertigten Vorgänger Broadwell rechnet Skylake bei gleichem Takt etwa 5 Prozent flotter und zeigt zudem teils beachtliche Effizienzsteigerungen. Die Bandbreite der angebotenen CPUs reicht vom Core i5-6200U (2,3-2,8 GHz) bis hin zum hier verbauten Core i7-6600U (2,6-3,4 GHz), der gleichzeitig das Topmodell der (regulären) 15-Watt-Serie repräsentiert. Darüber rangieren allerdings noch einige Sondermodelle wie der Core i7-6650U, die bei ähnlicher CPU-Leistung die deutlich stärkere GPU (Iris Graphics 540, 48 EUs + eDRAM) aufweisen. Sämtliche für das ThinkPad verfügbare Prozessoren integrieren lediglich die langsamere HD Graphics 520 (24 EUs, kein eDRAM).
Skylake arbeitet sowohl mit herkömmlichem DDR3(L)-/LPDDR3- als auch modernem DDR4-Speicher zusammen, wobei Letzterer bei tendenziell geringerer Leistungsaufnahme die deutlich höhere Bandbreite bereitstellt. Im Falle unseres T460s hat Lenovo 4 GB DDR4-2133 fest auf dem Board verlötet, weitere 8 GB stecken im einzigen DIMM-Slot des Gerätes (Dual-Channel-Betrieb). Offiziell lässt sich das Notebook unter Verwendung eines 16-GB-Modules folglich auf bis zu 20 GB aufrüsten; mit zukünftigen 32-GB-Modulen könnten unter Umständen auch 36 GB möglich sein.
Wie üblich wollen wir mit Hilfe der Single- und Multi-Thread-Tests des Cinebench R15 herausfinden, ob der Turbo-Boost-Spielraum des Prozessors optimal genutzt wird. Insbesondere bei den hochtaktenden Topmodellen einer TDP-Klasse – wie dem hier vorliegenden Core i7-6600U – ist dies ein recht kritischer Punkt, da diese unter Volllast oftmals den vom Hersteller spezifizierten Maximalverbrauch überschreiten und deshalb nach kurzer Zeit ihre Frequenzen reduzieren müssen.

Diese Sorge ist beim T460s unbegründet: Mit 3,2 GHz (Multi-Threading) respektive 3,4 GHz (Single-Threading) reizt die CPU ihr Potential perfekt aus und zeigt auch bei längerer Belastung keinerlei Taktabfall. Gleichzeitig vermelden die integrierten Sensoren jedoch eine Leistungsaufnahme von fast 20 Watt – wie kann das sein? Des Rätsels Lösung lautet "configurable TDP", kurz cTDP, und bedeutet nichts anderes als eine Anhebung des standardmäßigen TDP-Limits von 15 auf 25 Watt. Derart beflügelt kann sich der Core i7-6600U rund 20 Prozent von einem i5-6200U absetzen und deklassiert ebenso das ältere Broadwell Flaggschiff i7-5600U. Gegenüber den ebenfalls für das T460s verfügbaren i5-6300U und i7-6500U schrumpft der Vorsprung dann allerdings zunehmend zusammen und dürfte in der Praxis kaum noch bedingt spürbar sein.
Mit der Samsung SM951a (mutmaßlich nahezu baugleich zur Samsung SM951) steckt in unserem Probanden eine nicht ganz alltägliche 512-GB-SSD im M.2-2280-Format: Statt wie bei anderen SSDs über die SATA-Schnittstelle erfolgt die Anbindung der SM951a über PCIe 3.0 x4, was weitaus höhere Transferraten ermöglicht. Des Weiteren kommt nicht AHCI, sondern das speziell für Flash basierte Datenträger entwickelte NVMe-Protokoll zum Einsatz, welches Latenzen und Overhead-Verluste bei mehrfach parallelen Zugriffen reduziert.

All dies macht die SM951a zu einer der derzeit schnellsten SSDs auf dem (Notebook-)Markt. Sequentielle Transferraten von mehr als 2 GB/s sowie gut 1,4 GB/s beim Lesen entsprechen etwa dem Vierfachen eines herkömmlichen SATA-Laufwerkes, und auch die Performance bei kleinen 4K-Dateien fällt hervorragend aus. In Verbindung mit dem guten Ruf, den Samsung SSDs für ihre Zuverlässigkeit genießen, hat Lenovo hier also eine ausgezeichnete Wahl getroffen.
Ausgerüstet mit einer High-End-CPU, reichlich DDR4-Speicher und einer mehr als rasanten SSD ist das T460s beinahe zu schade, um es mit Office-Anwendungen und Browsing zu langweilen. Vielmehr schreit das ThinkPad geradezu danach, als vollwertiges Arbeitsgerät einen externen (4K-)Monitor mit anspruchsvoller Software und exzessivem Multitasking zu befeuern. Wir sehen lediglich zwei Situationen, in denen der Anwender an die Grenzen der Hardware stoßen wird: Zum einen betrifft dies gut parallelisierte und stark CPU-lastige Programme (z. B. Videobearbeitung oder -schnitt, Simulations-Software), die mit einem Quad-Core-Prozessor wie im Schwestermodell ThinkPad T460p zwischen 50 und 100 Prozent zulegen könnten. Zum anderen verfügt die HD Graphics 520 nur über begrenzte Leistungsreserven, wenngleich einfache 3D-Anwendungen und sogar kleinere CAD-Projekte ohne Weiteres bewältigt werden.
Auf die soeben angesprochene HD Graphics 520 wollen wir nun noch einen etwas genaueren Blick werfen. Dank diverser architektonischer Verbesserungen (Intel-Gen9-Architektur), gestiegener Taktraten und der höheren Bandbreite des DDR4-Speichers kann sich die GPU im 3DMark etwa 20 Prozent vom Vorgänger HD Graphics 5500 (Broadwell, Intel-Gen8-Architektur) absetzen. Auch wenn man derlei Zugewinne natürlich gerne mitnimmt, so ist dies doch letztlich kaum mehr als der berühmte Tropfen auf den heißen Stein: Schon eine dedizierte Low-End-GPU wie die GeForce 920M rechnet gut 30 Prozent schneller, die optionale GeForce 940M des ThinkPad T450s sogar rund 70 Prozent. Kurioserweise bietet Lenovo im T460s lediglich die leicht schwächere GeForce 930M an, und dies auch ausschließlich bei ausgewählten Konfigurationen für den nordamerikanischen Markt.

Die vermutlich beste und effizienteste Lösung wäre jedoch gewesen, das ThinkPad – zumindest gegen Aufpreis – mit CPU-Modellen der Iris-Graphics-Serie auszustatten. Wie das Surface Pro 4 von Microsoft beweist, erreicht die Iris Graphics 540 im Core i7-6650U ebenfalls in etwa das Level der GeForce 930M bis 940M. Da die Mehrleistung der Iris 540 in erster Linie aus ihrem schnellen eDRAM-Cache sowie einem breiteren Design mit doppelt so vielen Shadern resultiert, weist der i7-6650U gleichzeitig keine höhere Leistungsaufnahme als der i7-6600U auf.

Abschließend noch ein Wort zur CAD-Performance der HD Graphics 520: Anscheinend hat Intel diesbezüglich diverse (Treiber-)Optimierungen vorgenommen, da das Performance-Plus auf die HD Graphics 5500 in einigen Teildisizplinen des SPECviewperf 12 (Medical, SolidWorks) besonders groß ausfällt. Sogar die GeForce 940M wird hier mit teils beachtlichem Abstand in die Schranken gewiesen.Akku für HP HSTNN-UB68 .
In Anbetracht der mäßigen 3D-Leistung stellt das T460s nicht unbedingt die erste Wahl für Spiele-Fans dar, wenngleich sich zumindest einige ältere Titel wie Counter-Strike: Global Offensive in mittleren Einstellungen flüssig spielen lassen. An aktuellen Krachern à la Rise of the Tomb Raider beißt sich die HD 520 allerdings selbst in XGA-Auflösung und minimaler Detailstufe die Zähne aus. Viele weitere Benchmarks der Intel GPU können in unserer Datenbank nachgeschlagen werden.

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