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31/10/2015

PC Akkus HP COMPAQ nc6120

Dells neuer Business-Einsteiger erfreut mit einem matten IPS-Bildschirm, langen Akkulaufzeiten und einer großen Wartungsklappe. Mit einem Preis von knapp 900 Euro gehört er nicht zu den günstigsten Rechnern.
Das Latitude 3550 gehört zu Dells Business-Serie. Genau gesagt stellen die Notebooks der Latitude 3550 Reihe die Einstiegsmodelle in die Business-Welt dar. Die Geräte richten sich aber nicht nur an berufliche Nutzer, sondern auch an private Anwender. Vor knapp zwei Jahren haben wir mit dem Latitude 3540 den Vorgänger unseres aktuellen Testgeräts getestet. Gemeinsam haben diese beiden Geräte kaum etwas. So setzt Dell beim 3550 auf ein komplett neues Gehäuse. Der Radeon Grafikkern ist einem Modell von Nvidia gewichen. Zudem ist das 3550 nicht mehr mit einem optischen Laufwerk ausgestattet. Ob das neue Modell ein Vor- und Rückschritt ist, verrät unser Testbericht.

Zu den Hauptkonkurrenten des Latitude zählen die Entry-Level-Business-Notebooks anderer Hersteller. Dazu zählen beispielsweise das HP Probook 450 G2 bzw. 455 G2, das Lenovo Thinkpad E550 bzw. E555, das Acer Travelmate P256-M. Die insgesamt gute Ausstattung des Dell Rechners lässt diesen aber auch mit Allroundern aus dem Consumer-Bereich in Konkurrenz treten. Hier seien das Acer Aspire V3-574G und das HP Pavilion 15 genannt.
Während einige Gehäuseteile des Latitude 3540 aus Metall gefertigt sind, kommt beim Dell Latitude 3550 ein schwarzes Kunststoffgehäuse zum Einsatz. Dell setzt dabei auf ein einfaches, schnörkelloses Gehäusedesign, das zu gefallen weiß. Die Oberflächen sind in der Regel glatt. Lediglich der Displayrahmen kommt mit einer angerauten Oberfläche. Der Akku ist fest verbaut. Das stellt aber kein Problem dar, denn er ist dank der großen Wartungsklappe zugänglich.

Die Verarbeitungsqualität des Rechners bietet keinen großen Anlass für Kritik. So ist am vorderen Rand der Baseunit ein leichter Kunststoffüberstand zu spüren. Die Baseunit zeigt sich weitgehend resistent gegenüber Druck. Lediglich rechts neben der Tastatur kann das Gehäuse etwas stärker durchbogen werden. Allerdings dürfte die Baseunit steifer ausfallen. Sie kann zu leicht zu deutlich verdreht werden. Letzteres ist beim Deckel noch stärker ausgeprägt. Beim Versuch diesen zu verdrehen, ist ein Knarzen zu hören. Druck auf die Deckelrückseite führt nur an wenigen Stellen zu Bildveränderungen. Die Scharniere halten den Deckel fest in Position, wippen aber etwas nach. Eine Ein-Hand-Öffnung des Deckels ist mit ein wenig Rütteln und Ruckeln möglich.
Auf Seiten der Schnittstellen bietet das Latitude Standardkost. Drei USB-Steckplätze (davon 2x USB 3.0) und zwei Videoausgänge (HDMI, VGA) bringt der Rechner mit. Da das 3550 nicht mehr mit einem optischen Laufwerk ausgestattet ist, fällt die Anordnung der Anschlüsse deutlich besser aus als noch beim Vorgänger. Alle Steckplätze sitzen in den hinteren Bereichen beider Seiten. Somit bleibt der Platz neben beiden Seiten der Handballenablage frei von Kabeln.
Dell hat das Latitude mit einem WLAN-Modul der Firma Intel (Wireless-AC 7265) ausgestattet. Es unterstützt die WLAN-Standards 802.11 a/b/g/h/n/ac und stellt auch die Bluetooth-4.0-Funktionalität bereit. In einem 15-Meter-Radius um unseren WLAN-Router herum hat sich die Verbindung stets als stabil erwiesen. Probleme sind nicht aufgetreten. Auch im Latitude verrichtet ein Gigabit-Ethernet-Chip aus der Realtek-RTL8168/8111-Familie seinen Dienst. Dieser erledigt zuverlässig seine Aufgaben.
Für Unternehmen relevante hardwareseitige Sicherheitsfunktionen fehlen dem Rechner weitgehend. So besteht keine Möglichkeit zur biometrischen Zugangssicherung und ein Trusted Platform Module befindet sich ebenfalls nicht an Bord. Der Rechner unterstützt aber Computrace. Mit Hilfe dieser Funktion kann das Notebook im Falle eines Verlusts/Diebstahls geortet werden und die Daten können gelöscht werden. Dell installiert zudem die hauseigene Software 'Protected Workspace' vor. Diese erlaubt die Ausführung von Dateien und Programmen in einer virtuellen Umgebung. 
Neben einem Schnellstartposter und Sicherheitsinformationen liegt dem Rechner eine Recovery DVD für Windows 8.1 Professional (64 Bit) bei.
Auf unserem Testgerät dient Windows 7 Professional als Betriebssystem. Mit Hilfe der beiliegenden Recovery DVD kann Windows 8.1 Professional (64 Bit) installiert werden. Zudem besteht die Möglichkeit, kostenlos auf Windows 10 Professional (64 Bit) umzusteigen. Akku HP COMPAQ nc6120 .
Dell hat dem Latitude eine große Wartungsklappe spendiert. Leider erweist sich die Öffnung der Klappe als unnötig schwer. Werden die zwei Halteschrauben der Klappe gelöst, heben sich die beiden hinteren Ecken der Wartungsklappe etwas. Allerdings reicht es nicht aus, um mit einem Finger unter die Klappe zu kommen. Eine Aussparung, in der man mit dem Finger Halt finden könnte, bringt die Klappe auch nicht mit. Es findet sich nur eine kleine Kerbe (etwa 4 x 1 mm), in die die Spitze eines Flachkopfschraubendrehers passt, um so die Klappe aufzuhebeln (sie wird von vielen Kunststoffhaken gehalten). Dabei besteht die Möglichkeit, abzurutschen und die Klappe zu zerkratzen. Das kann nicht im Sinne des Erfinders sein. Ist die Klappe geöffnet, hat man Zugriff auf den Arbeitsspeicher, die Festplatte, den Lüfter, das WLAN-Modul und den Akku. Das Latitude ist mit zwei Arbeitsspeicherbänken bestückt, die beide belegt sind. Ein Tausch der Festplatte wäre kein Problem. Auch der Akku könnte im Falle eines Defekts gewechselt werden.

Dell gewährt dem Rechner lediglich eine 12-monatige Garantie - inklusive Abholservice. Wie üblich bietet Dell diverse Garantieerweiterungen an. So müssen beispielsweise für eine zweijährige Vor-Ort-Garantie etwa 80 Euro auf den Tisch gelegt werden.
Das Latitude ist mit einer beleuchteten Chiclet-Tastatur ausgestattet. Die Beleuchtung kennt zwei Helligkeitsstufen, die über eine Funktionstaste ausgewählt werden. Die flachen, glatten Tasten verfügen über einen kurzen Hub. Während des Tippens gibt die Tastatur nach, wodurch die Druckpunkte der Tasten etwas an Eindeutigkeit einbüßen. So etwas steht einem Arbeitsgerät nicht gut zu Gesicht.

Als Mausersatz dient ein etwa 10,5 x 8 cm großes multitouchfähiges Clickpad. Somit steht viel Platz zur Nutzung der Gestensteuerung zur Verfügung. Die glatte Oberfläche des Pads behindert die Finger nicht beim Gleiten. Das Pad verfügt über einen kurzen Hub und einen deutlichen Druckpunkt.
Dell hat unser Testgerät mit einem matten 15,6-Zoll-Display ausgestattet, das über eine native Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten verfügt. Helligkeit (335,1 cd/m²), Kontrast (1.139:1) und Schwarzwert (0,31 cd/m²) wissen zu gefallen und können als gut bis sehr gut bezeichnet werden. Günstigere Varianten des Latitude sind mit HD-Bildschirmen (1.366 x 768 Bildpunkte) bestückt.
Auch die Farbdarstellung des Bildschirms im Auslieferungszustand gefällt. So verfügt der Bildschirm über eine durchschnittliche DeltaE-2000-Abweichung von 4,59. Anzustreben wäre ein Wert kleiner 3. Einen Blaustich zeigt das Display nicht. Die Farbräume AdobeRGB und sRGB kann der Bildschirm nicht abbilden. Hier liegen die Abdeckungsraten bei 83 Prozent (sRGB) bzw. 55 Prozent (AdobeRGB).
Dell hat unser Testgerät mit einem blickwinkelstabilen IPS-Panel ausgestattet. Somit ist der Bildschirm aus jeder Position heraus ablesbar. Das Notebook kann im Freien genutzt werden. Helligkeit, Kontrast und die matte Displayoberfläche machen es möglich.
Die Latitude 3550 Reihe ist dem Business-Segment zuzuordnen. Sie richtet sich aber sowohl an private als auch an berufliche Nutzer. Das uns zur Verfügung gestellte Modell besitzt mehr als genug Rechenleistung für den Alltag und kann Spiele darstellen. Für unser Testgerät müssen gut 900 Euro auf den Tisch gelegt werden. Dell bietet noch andere Ausstattungsvarianten an. Das zum Testzeitpunkt günstigste Modell ist im Dell Shop für knapp 580 Euro (Mwst. enthalten) in einer Rabattaktion zu bekommen. Der Rechner ist mit einem Celeron 3205U ausgestattet. Ein dedizierter Grafikkern ist nicht dabei.
Innerhalb der Latitude 3550 Reihe steht eine große Bandbreite von Prozessoren zur Auswahl bereit. Vom Celeron bis zum Core i7 sind Modelle aus jeder Leistungsklasse verfügbar. In unserem Testgerät steckt mit dem Core i7-5500U Prozessor die stärkste unter den verfügbaren CPUs. Es handelt sich hierbei um einen Broadwell Prozessor, der mit einer Basisgeschwindigkeit von 2,4 GHz arbeitet. Mittels Turbo kann die Geschwindigkeit auf 2,9 GHz (zwei Kerne) bzw. 3 GHz (ein Kern) beschleunigt werden. Auf Seiten der Leistungsentfaltung gibt es keine Probleme. Die CPU arbeitet in der Regel immer mit voller Geschwindigkeit. Lediglich bei der Abarbeitung von Multi-Thread-Anwendungen im Akkubetrieb wird die CPU minimal abgebremst. Sie arbeitet dann mit 2,8 bis 2,9 GHz statt mit konstanten 2,9 GHz. Das Ganze schlägt sich in minimal geringeren Resultaten nieder.

Für ein deutliches Mehr an Leistung bieten sich Notebooks mit Standard-Mobilprozessoren an. Allerdings wird es immer schwerer entsprechend ausgestattete Geräte zu finden, denn viele Hersteller bringen verständlicherweise primär Modelle mit sparsamen ULV-Prozessoren auf den Markt. So sind beispielsweise die Vorgänger einiger in diesem Testbericht genannten Notebooks mit Standard-Mobilprozessoren bestückt. Hier seien beispielsweise das HP Probook 450 G1 und das Lenovo Thinkpad Edge E540 genannt. Beide Modelle sind noch im Handel zu bekommen.
Das System arbeitet rund und flüssig. Problemen sind wir nicht begegnet. Die Resultate in den PC Mark Benchmarks fallen gut bis sehr gut aus. Eine Verbesserung der Systemleistung kann durch den Tausch der Festplatte gegen eine Solid State Disk erreicht werden. Der Rechner reagiert dann deutlich agiler und Windows wird schneller gestartet. Akku HP HSTNN-LB60 .
Als Datenspeicher dient im Latitude eine Festplatte aus dem Hause Toshiba. Diese besitzt eine Kapazität von 1 TB und arbeitet mit 5.400 Umdrehungen pro Minute. An Speicherplatz wird es Besitzern des Rechners so schnell also nicht mangeln. CrystalDiskMark meldet eine Lesegeschwindigkeit von 95,9 MB/s. HD Tune liefert eine durchschnittliche Transferrate von 86,2 MB/s. Hierbei handelt es sich um normale Werte für eine 5.400er-Festplatte.
Kommt im Latitude 3540 noch ein AMD Grafikkern zum Einsatz, findet sich beim Nachfolger eine GeForce 830M GPU. Hierbei handelt es sich um einen Vertreter der unteren GPU-Mittelklasse. Die GPU arbeitet mit einem Basistakt von 1.082 MHz. Per Turbo kann die Geschwindigkeit auf 1.150 MHz erhöht werden. Dem Kern stehen 2.048 MB DDR3-Speicher (64-Bit-Anbindung) zur Seite. Die Resultate in den 3D Mark Benchmarks bewegen sich auf einem normalen Niveau für die hier verbaute GPU. Gegenüber dem Latitude 3540 hat sich die Grafikleistung etwas verringert. Der im 3540 verbaute Radeon 8850M Kern ist insgesamt leistungsstärker.

Neben dem GeForce 830M Grafikkern findet sich auch Intels HD Graphics 5500 GPU in dem Notebook. Die beiden Chips bilden eine Umschaltgrafiklösung (Optimus). Die GeForce GPU kommt bei leistungshungrigen Anwendungen (z.B. Computerspiele) zum Einsatz. Für den Alltags- und Akkubetrieb ist Intels Grafikkern zuständig. Die Umschaltung geschieht automatisch. Der Nutzer muss sich um nichts kümmern, hat aber immer die Möglichkeit einzugreifen.
Auch wenn es sich beim Latitude primär um ein Arbeitsgerät handelt, kann es durchaus Computerspiele wiedergeben. Viele Spiele laufen in HD-Auflösung mit mittleren Qualitätseinstellungen flüssig. Das trifft in erster Linie auf Spiele zu, die keine allzu hohen Hardwareanforderungen stellen. Die volle Bildschirmauflösung (Full HD) kann allenfalls bei einer Handvoll Spiele genutzt werden. Leistungshungrige Kracher wie Batman: Arkham Knight und The Witcher 3 erreichen keine spielbaren Frameraten. Wer mehr Spieleleistung wünscht, muss zu einem anderen Gerät greifen. Im Business-Bereich sind kaum Geräte zu finden, die mit stärkeren GPUs ausgestattet sind. Hier müsste ins Consumer-Segment ausgewichen werden. So wäre beispielsweise das Acer Aspire VN7-571G zu empfehlen. Der Rechner ist mit GeForce 940M und GTX 950M Grafikkernen zu bekommen und bewegt sich preislich auf einer Höhe mit dem Latitude.
Relativ schnell kommt der Wunsch auf, das Latitude mit einer Solid State Disk zu bestücken, denn im Leerlauf ist das Rauschen der Festplatte zu hören. Der Lüfter hingegen steht in der Regel still. Damit ist unter Last allerdings Schluss. Während des Stresstests messen wir einen Schalldruckpegel von 45,3 dB. Der Wert fällt ein wenig zu hoch aus für ein Notebook dieser Leistungsklasse.
Unseren Stresstest (Prime95 und Furmark laufen für mindestens eine Stunde) bearbeitet das Latitude im Netz- und im Akkubetrieb auf die gleichen Weisen. Der Prozessor arbeitet mit 2,5 bis 2,6 GHz. Der Grafikkern werkelt mit voller Geschwindigkeit (1.150 MHz). Während des Stresstests registrieren wir an den Messpunkten ober- und unterhalb von CPU und GPU Temperaturen jenseits von 50 Grad Celsius. Das überrascht ein wenig, denn der Lüfter dreht relativ stark auf. Es hätten durchaus ein paar Grad weniger sein dürfen. Im Alltag treten solche Temperaturen nicht auf. Hier erwärmt sich der Rechner allenfalls moderat.
Die Stereo-Lautsprecher des Latitude finden sich am vorderen Rand der Geräteunterseite. Sie erzeugen insgesamt einen sehr ordentlichen, voluminösen Klang. Allerdings fehlt auch hier weitgehend der Bass. Sehr hohe Töne klingen recht 'kreischig'. Alles in allem geht die Soundkulisse für ein Notebook, das in erster Linie ein Arbeitsgerät darstellt, in Ordnung.
Im Leerlauf steigt der Leistungsbedarf des Dell Rechners auf bis zu 11,6 Watt - der Wert ist dem Core i7 Prozessor und dem hellen Full-HD-Display geschuldet. Während des Stresstests messen wir eine Energieaufnahme von 58 Watt. Gemessen an der Hardwareausstattung geht der Wert in Ordnung. Das Netzteil (90 Watt) kommt hier noch lange nicht an seine Grenzen. Im Spielebetrieb verlangt das Latitude etwa 49 Watt (+/-5 Watt).
Das Latitude erreicht im Leerlauf eine Laufzeit von 12:55 h. Der Konkurrent Lenovo Thinkpad E550 (12:28 h) liegt fast gleichauf. Der Idle-Modus wird durch den Battery Eater Reader's Test überprüft. Der Bildschirm läuft auf der geringsten Helligkeitsstufe, das Energiesparprofil ist aktiviert, und die Funkmodule sind abgeschaltet. Unter Last stellt das Latitude den Betrieb nach 2:09 h ein. Erneut bewegt sich das Thinkpad E550 (2:08 h) auf dem gleichen Niveau. Die Laufzeit unter Last wird mit dem Battery Eater Classic Test ermittelt. Dabei arbeitet der Bildschirm mit voller Helligkeit, das Hochleistungsprofil und die Funkmodule sind eingeschaltet.

Unseren praxisnahen WLAN-Test beendet der Dell Rechner nach 6:19 h. Dieses Mal hat das Thinkpad (5:10 h) einen deutlichen Rückstand. Mit diesem Test simulieren wir die Auslastung beim Aufruf von Webseiten. Das Profil "Ausbalanciert" ist aktiv, und die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² geregelt. Die Videowiedergabedauer testen wir, indem wir den Kurzfilm Big Buck Bunny (H.264-Kodierung, 1.920 x 1.080 Bildpunkte) in einer Dauerschleife laufen lassen. Die Funkmodule sind deaktiviert, und die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² reguliert. Das Latitude bringt es auf einen Wert von 7:54 h. Das E550 (5:28 h) stellt den Betrieb gut 2,5 Stunden früher ein.
Dell legt mit dem Latitude 3550 eine neue Version der Einstiegsmodelle in das Business-Segment vor. Der verbaute Prozessor bietet mehr als genug Rechenleistung für alle gängigen Anwendungsbereiche. Dank des GeForce Grafikkerns kann der Rechner auch Spiele darstellen. Das Notebook erwärmt sich im Alltag kaum und erzeugt wenig Lärm. An Speicherplatz besteht dank der 1-TB-fassenden Festplatte so schnell auch kein Mangel. Ein Lob gebührt dem matten IPS-Full-HD-Bildschirm. Er bietet eine gute Helligkeit, einen großen Kontrast und ist zudem blickwinkelstabil. Nicht vergessen werden sollen die guten Akkulaufzeiten des Rechners.

Die große Wartungsklappe des Latitude ermöglicht den Zugriff auf die Innereien. Leider erschwert Dell den Öffnungsvorgang der Klappe unnötig. Auch die Tastatur ist zu bemängeln: Sie gibt während des Tippens sichtbar nach. So etwas darf bei einem 900-Euro-Notebook nicht passieren - inbesondere nicht im Business-Segment. Und zu guter Letzt: Dell gewährt dem Latitude nur eine einjährige Garantie. Im Businesssegment ist dies leider der Normalzustand. Nichtsdestotrotz erwarten wir von einem Notebookhersteller eine zweijährige Garantie. Das gilt besonders für das Latitude, denn es trägt - wie bereits gesagt - ein Preisschild von 900 Euro und richtet sich auch an Privatnutzer. Akku HP Envy 13 .

Dell macht beim Latitude 3550 einiges richtig, bringt sich aber durch völlig unnötige Mängel um eine bessere Wertung. Nichtsdestotrotz: Wer mit den von uns genannten Kritikpunkten leben kann, bekommt hier einen Allrounder, der auf dem Schreibtisch eine gute Figur abgibt.

Schaut man sich die Preise innerhalb der Latitude 3550 Reihe einmal an, sind diese nicht als sonderlich günstig zu bezeichnen. Dell verlangt für das Einstiegsmodell (Celeron 3205U) zum Testzeitpunkt knapp 580 Euro (Mwst. inklusive). Für etwa 60 Euro weniger ist bereits ein HP Probook 450 G2 mit einem leistungsstärkeren Core i3-5010U Prozessor zu bekommen.

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