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24/10/2015

Laptop Akkus Acer Aspire 5742ZG

Das ThinkPad 10 2nd Gen ist Lenovos zweiter Versuch, sich in der Mittelklasse der Business Tablets zu etablieren. Neben den schon in der vorherigen Version gelungenen Eigenschaften zeigen sich weiterhin große Probleme hinsichtlich der Leistung.
Lenovos Tablets im 10-Zoll-Format gehen in die zweite Runde. Hierbei betitelt der Hersteller die neue Reihe als ein Tablet mit vollwertiger PC-Funktionalität. Um dieses hoch angesetzte Ziel zu bewältigen, arbeiten alle Varianten mit Windows 10 und verfügen über ein ordentlich bestücktes Datenblatt. Der genaue Blick auf die technischen Daten verrät aber den Unterschied zur herkömmlichen Notebook-Bestückung: Im Inneren arbeitet ein Intel Prozessor der Atom Reihe und wird von einem 4 GB großen Arbeitsspeicher unterstützt. Weiterhin stehen 128 GB eines eMMC-Speichers zur Verfügung. In unserer Ausstattung verlangt der Hersteller einen Preis von 700 Euro. Vor etwas mehr als einem Jahr hielten wir das Vorgängermodell in unseren Händen. Damals befanden sich ein halb so großer 64-GB-eMMC-Speicher und ein Intel-Atom-Prozessor der älteren Bay-Trail-Reihe im 10-Zoll-Tablet. Lenovo monopolisiert nicht in der Kategorie der Windows Tablets mit Stifteingabe. Im Gegenteil: Produkte wie das Surface 3 und Surface 3 Pro konnten in unseren Tests gnadenlos überzeugen. Auch HP stellt mit seinem ElitePad 1000 G2 ein gelungenes Gerät her. Unsere Tests werden klären, ob vorangegangene Probleme behoben wurden, und sich das ThinkPad 10 2nd Gen innerhalb seiner Klasse beweisen und integrieren konnte. 
Lenovos Farb- und Materialwahl beruht noch auf alten IBM Zeiten. Das Testgerät wird mit einem graphite-black-farbenden Gehäuse ummantelt. Das Tablet liegt durch sein angenehmes Gewicht von knapp 600 g gut in der Hand. Alle Bauteile sind sauber miteinander verbunden und weisen keinerlei Mängel in der Verarbeitung auf. Die beiden Ecken an der unteren Seite werden zwecks Docking-Station nicht so stark abgerundet wie die oberen beiden, die rundlich designt wurden. Der umliegende Rahmen des Displays ist rund 2 cm breit. Weitaus schmaler ist beispielsweise ein Microsoft Surface Pro 3, das je nach Kante zwischen 15-17 mm liegt. In Sachen Bauhöhe hat die neue Version des Lenovo Tablets abgespeckt. Wir messen eine Höhe von knapp 9 mm, aber ein um 20 g gestiegenes Gewicht von 595 g. Insgesamt macht das Gehäuse des ThinkPads einen gelungenen und soliden Eindruck. Für Wartungsarbeiten werden allerdings keine bautechnischen Hilfen bereitgestellt.
Neben dem eher als Grundausstattung zu bezeichnenden Schnittstellenumfang kann eine Docking-Station zur Porterweiterung angeschlossen werden. Alle Schnittstellen befinden sich auf der rechten Seite und stören sich bei angeschlossener Peripherie so lange nicht, bis die Verbindungsstücke zu breit sind. Für den ThinkPad Pen ist eine spezielle Halterung vorgesehen, die anbei liegt und am USB-Port angeschlossen werden kann. Leider ist dadurch die gleichzeitige Nutzung von Halterung und Port für etwaige Peripherie nicht möglich.
Abgesehen vom HDMI-Ausgang und dem USB-3.0-Port gelingen alle Kommunikationsaktionen mit dem Lenovo ThinkPad 10 drahtlos. Hierzu dient einerseits ein Broadcom BCM43567 WLAN-Modul. Dieses kommuniziert via PCIe 2.0 x1 und erlaubt eine Brutto-Durchsatzrate von 867 Mbps. Weiterhin steht ein NFC-Chip auf der Rückseite bereit. Auf Lenovos US-Webseite besteht die Option zu einem LTE-Modul (50 U$). Ob es diese Erweiterung in Deutschland geben und wie teuer diese sein wird, ist zur Zeit nicht bekannt. In einem vom Autor spezifizierten Szenario soll eine Durchsatzrate des WLAN-Moduls ermittelt werden. Über einen Speedport W 724 V Router ist eine Netzwerkfestplatte angeschlossen. Mehrfach wird eine 5 GB große Datei kopiert. Hierbei müssen ca. 5 m Luftlinie und ein Stockwerk überwunden werden. Das ThinkPad 10 erreicht hierbei rund 29,3 MB/s. Ein Apple iMac 21,5 (Mid 2014) erzielt in diesem Test rund 33 MB/s.

Neben der vorderen 1,2-MP-Webcam verwendet Lenovo eine 5-MP-Rückkamera auf der Rückseite. Die hintere Kamera verfügt zusätzlich über einen LED-Blitz und Auto-Fokus. Hier speckt der Hersteller in der Auflösung ab. In der ersten Generation wurden die Fotos mit der Rückkamera noch mit 8 MP geschossen. Die Verschlusszeit beider Geräte ist recht kurz. Sobald sich die Lichtverhältnisse minimal verschlechtern, können Fotos nur mit starkem Bildrauschen geschossen werden.

Zwar protzt das Tablet aus dem Hause Lenovo nicht mit seinen Sicherheitsstandards, dennoch verwendet der Hersteller einen Fingerprintsensor auf der Rückseite.

Außer einigen Broschüren und der Klickvorrichtung für den beigelegten Stift wird kein Zubehör bereit gestellt. Dennoch sei angemerkt, dass einige Hersteller wie Microsoft bei dem Surface 3 keinen Stift inkludieren. Auf der Internetpräsenz von Lenovo findet sich ein hochwertigerer Lenovo Pen Pro (40 U$), ein Quickshot Cover (45 U$) und eine Docking-Station (130 U$). Die Docking-Lösung liefert zusätzlich drei USB-Schnittstellen, eine Ethernetverbindung, einen Audio-Combo-Anschluss und einen HDMI-Ausgang. Akku Acer Aspire 5742Z .

Das Testgerät ist wie die meisten anderen Tablets nicht für die Öffnung durch den Endbenutzer bestimmt. Reparaturarbeiten sollten nur durch autorisierte Geschäftsstellen im Rahmen der Garantiebedingungen durchgeführt werden.

Die Herstellergarantie beläuft sich auf 12 Monate nach dem Kauf. Eine Garantieerweiterung steht zumindest nicht bei den Konfigurationen bereit. Auch bei den von Lenovo empfohlenen Produkten finden wir keine für das Testgerät zugeschnittenen Garantien. Dennoch können Standardgarantien auf Anfrage beim Hersteller erworben werden.
Wie für ein Tablet üblich erfolgt die Zeige- und Tasteneingabe mittels eines kapazitiven Displays. Die Eingaben funktionieren meist tadellos und werden stets erkannt. Leider macht sich an dieser Stelle bereits der schwache Atom Prozessor bemerkbar. Schon kleinere Anwendungen sorgen dafür, dass Eingaben verzögern oder ins Stocken geraten. Im normalen Betrieb überwiegen glücklicherweise die flüssigen Abläufe. Als weiteres Eingabemedium dient der beigelegte ThinkPad Pen. Der druckempfindliche Stift liegt gut in der Hand und eignet sich problemlos für Schreibarbeiten. Im Vergleich zu einem Surface Pro 3 wirkt die Spitze des ThinkPad Pens schwammiger und weniger präzise. Als Option bietet Lenovo den oben genannten ThinkPad Pen Pro an.

Neben der Windows üblichen Touch-Tastatur können weitere Eingabegeräte mittels Bluetooth oder USB angeschlossen werden. Es bleibt abzuwarten, ob der Hersteller auch eine Tastatur für den Docking Port präsentiert. Produktbilder sind schon auf der US-Seite verfügbar. 
Der Hersteller spendiert unserem 10 Zoll großen Testgerät ein mit 1.920 x 1.200 Pixel auflösendes IPS-Panel. Das spiegelnde Display verfügt über eine ordentliche mittlere Helligkeit von 337 cd/m² und eine erfreuliche Ausleuchtung von 94 %. Noch heller sind Vergleichsgeräte wie das Surface 3 (380 cd/m²) und das Dell Venue 11 (398 cd/m²). Das Konstrastverhältnis des ThinkPad Tablets liegt bei 802:1. Das 11-Zoll-Tablet aus dem Hause Dell punktet hier ebenfalls mit erstaunlichen 1.121:1. Leichtes Screenbleeding ist an der unteren und rechten Seite wahrzunehmen. 
Der Schwarzwert von 0,43 cd/m² reicht aus, um einen relativ satten Schwarzton zu erzeugen. Im Vergleich zu der Gesamtheit der Convertibles dieser Größe liegt das ThinkPad im besseren Mittelfeld. Das HP ElitePad erzeugt beispielsweise eine deutlich bessere Schwarzwiedergabe (0,32 cd/m²). Insgesamt wirkt die Farbwiedergabe ordentlich. Bei den Graustufen ist ein leichter Grünstich erkennbar. Nach einer Kalibrierung verschwindet dieser jedoch gänzlich. In der CalMAN Analyse wollen wir die Abweichung der Farben und Graustufen feststellen. Vor der Kalibrierung liegt die DeltaE-Abweichung der Farben bei 5,86 und der Graustufen bei 5,63. Diese Werte sind bei einem IPS-Panel eher als mittelmäßig anzusehen. In Folge der Kalibrierung sinkt die Abweichung im ColorChecker leicht auf 3,75 unter der Grayscale auf 1,01. Die meisten der genannten Kontrahenten bewegen sich unterhalb dieser Werte. Besonders das Surface 3 sticht hier mit erstaunlich guten Abweichungen hervor. Die Farbraumabdeckung liegt im AdobeRGB-Raum bei 45,7 % und im sRGB-Raum bei 70,1 %.
Für den permanenten Außeneinsatz ist das spiegelnde Display nicht prädestiniert. Bei Outdoor-Ausflügen sollte der User sich auf schattige Plätze beschränken, um das ThinkPad problemlos nutzen zu können. Selbst das helle Display kann die störenden Lichtquellen nicht kompensieren.
Lenovo verwendet in unserem Test-Convertible ein blickwinkelstabiles IPS-Panel. Dies ermöglicht einen beinahe uneingeschränkten Betrachtungswinkel. Selbst liegend können Texte noch problemlos erkannt werden.
Das Herz des Tablets bildet ein Intel Atom x7 Z8700. Dieser entstammt der Cherry-Trail-Architektur und soll mit seinen vier Kernen genügend Leistung hervorrufen. Als SoC (System-on-a-Chip) wird der Grafikchip mit eingebaut. Zur Unterstützung dient ein 4GB großer, im Dual-Channel arbeitender Arbeitsspeicher. Das Einsatzszenario beschränkt sich auf Alltagsanwendungen wie das Surfen im Internet und einfache Office-Arbeiten. Kraftreserven sind allein schon auf Grund der anspruchsvollen Auflösung nicht vorhanden. Der LatencyMon zeigt schon nach einiger Zeit einige Defizite bei der Handhabung von Real-Time-Audio auf.
Das Einsatzgebiet des verwendeten Atom Prozessors ist überwiegend der Tablet- bzw. Convertible-Bereich. Die vier Kerne rechnen hierbei mit einer Taktrate von 1,6-2,4 GHz. Für den mobilen Einsatz ist besonders die extrem geringe Leistungsaufnahme von Vorteil (2 Watt SDP - höchstwahrscheinlich unter 4 W TDP). Der Intel Atom x7 Z8700 gilt als direkter Nachfolger des Atom Z3795, wobei der Leistungszuwachs eher als gering anzusehen ist. Im Cinebench R15 und R11.5 erkennen wir eine äußerst defizitäre Leistung der verwendeten CPU-Einheit. Besonders deutlich wird der Vergleich zu Mircosofts Surface 3. Obwohl beide Kandidaten den gleichen Prozessor verwenden, schneidet unser Testkandidat im Multi-Core-Test des Cinebenchs R11.5 bis zu 60 % schlechter ab. Während des Tests arbeitet die Recheneinheit anfangs mit 2,4 GHz und fällt bis zur Mitte der Testlaufzeit kontinuierlich ab, bis nur noch mit 430 MHz getestet wird. In der letzten Hälfte des Tests rafft sich die CPU-Frequenz auf und verharrt beinahe auf einer Frequenz von 1 GHz. Das Surface 3 konnte in unserem Test einen höheren Takt von bis zu 2,3 GHz aufweisen. Die Konsequenz: Im Cinebench R11.5 schneidet das ThinkPad 50 % schlechter ab als Vorgängermodelle mit einem Intel Atom Z3735D. Der Ursprung könnten unterdimensionierte Heatpipes oder Firmware-/BIOS-Probleme sein. Microsoft hat im Surface 3 gezeigt, dass eine bessere und nicht leistungseinschränkende Lösung existiert. Akku Acer Aspire 5738ZG .

Die ausgewählten Tests schneiden nahezu äquivalent im mobilen Akkueinsatz ab. Um weitere Vergleiche und Details zu den eingesetzten Prozessoren zu erhalten, sei an unseren Technik-Bereich verwiesen.
Solange sich der Betrieb auf eine einzige Anwendung beschränkt, ist die Arbeitsgeschwindigkeit zufriedenstellend. Schreibarbeiten mit dem beigelegten Stift gelingen flüssig und ohne weitere Probleme. Sobald der Mehrprogrammbetrieb erfolgt oder das System schon einige Zeit im Betrieb ist, müssen wir immer mehr mit Verzögerungen und stockenden Bewegungen kämpfen. Dieses subjektive Empfinden bestätigt uns der System-Benchmark PCMark. Das ähnlich ausgerüstete Surface 3 erzielt im PCMark 7 beinahe 70 % mehr Leistung. Besonders das mit Intel Core M-Prozessor versehende Dell lässt alle anderen Kontrahenten im Schatten stehen. Interessant hingegen ist, dass unser Testkandidat trotz der vorhin festgestellten Taktprobleme einen besseren Score als das HP ElitePad 1000 im Creative-Bereich des PCMark 8 erzielt.
Der Speicherbedarf wird seitens Lenovo durch eine SanDisk SEM128GB gedeckt. Der eMMC-Speicher verfügt über eine Kapazität von 128 GB und besitzt laut CrystalDiskMark eine magere sequentielle Schreibgeschwindigkeit von 26 MB/s. Die Lesegeschwindigkeit liegt bei rund 90 MB/s. Auffällig ist hierbei, dass die kleinere 64-GB-Version (SanDisk SEM64G) deutlich schneller als der hier verbaute Speicher ist. Andere Benchmarks wie HD Tune oder ASSD konnten leider nicht ausgeführt wurden, da sie zum Absturz führten. Um schnellere Transferraten zu erhalten, muss schon auf die SSD-Fraktion zurückgegriffen werden. Beispielsweise verbaut Dell im Venue 11 Pro ein M.2-SSD-Speicher, der immens bessere Werte liefert. Weitere Details zu den verschiedenen Festplattentypen können unserem gesonderten Artikel entnommen werden.
Die integrierte Intel HD Graphics (Cherry Trail) ist für die grafische Darstellung in unserem Testgerät zuständig. Als Nachfolger der Bay-Trail-Version soll sie gegenüber ihrem Vorgänger eine beinahe doppelt so hohe Leistung hervorbringen. Obwohl der Kerntakt mit bis zu 600 MHz etwas geringer als der Turbo-Boost der Bay-Trail-Einheit ist, besitzt die Prozessor-Grafikkarte nun 16 Pipelines anstelle von lediglich vier. Im 3DMark 11 wird dieser Vorteil deutlich. Von einer Verdopplung der Leistung ist zumindest bei dem ThinkPad 10 nicht die Rede. Das Surface 3 verfügt ebenfalls über die gleiche iGPU und schneidet 50 % besser als unser Convertible ab. Hier können wir den Leistungszuwachs um weit über 100 % bestätigen. Während des Akkubetriebes erreicht das Testgerät mit 386 Punkten eine ähnliche Punktzahl wie im Netzbetrieb, weshalb im mobilen Einsatz ohne Leistungseinbußen gearbeitet wird. Um weitere Benchmarks und Vergleiche zu anderen Convertibles und Grafikeinheiten zu ziehen, ist ein Blick in unsere Benchmark-Tabelle empfehlenswert.
Für einen wahren Gaming-Genuss sind das kleine Display und die magere Leistung ein Dorn im Auge. Wer sich allerdings der Spielewelt nicht entziehen möchte, sollte die Auswahl auf ältere Klassiker beschränken. Mit die einzig verbleibende Möglichkeit ist dank dem verfügbaren H.265-Codecs das Streamen von neueren Spielen. 
Das Lenovo ThinkPad 10 verfügt über eine lüfterlose Kühlungsstrategie. Aus diesem Grund gibt das 10-Zoll-Convertible keinen Mucks von sich.
Da das Testgerät schon teilweise im Mehrprogramm-Betrieb überfordert ist, wärmt es sich spürbar auf. Unter Lastbedingungen werden Temperaturen von bis zu 55 °C erreicht. Dieser Hotspot liegt im rechten Bereich auf der Rückseite. Genau in diesem Segment umfasst der Nutzer eigentlich das Gerät mit seinen Händen. Solch hohe Werte werden zwar im Normalbetrieb nicht erreicht, dennoch können leistungsfordernde Anwendungen ähnlich hohe Werte provozieren.

In einem Stresstest wollen wir uns die Kerntemperaturen im Inneren anschauen. Zunächst führen wir diesen Auslastungszustand mittels Prime95 und FurMark durch. Schon nach kurzer Zeit muss die CPU thermal throtteln, da Temperaturen von 89 °C erreicht werden. Nach über einer Stunde Laufzeit rechnet der Prozessor nur noch mit 220 MHz. Obwohl die Taktfrequenzen auf ein Minimum gefallen ist, kann nach Beendigung der Stresstest-Programme zumindest im 3DMark11 die gleiche Punktzahl wie unter einem Kaltstart erzielt werden. Als zweite Lastsituation verwenden wir nur Prime95. Die CPU-only-Belastung erzeugt anfangs ein ähnliches Taktdiagramm. Die CPU-Frequenz fällt zunächst ab auf 480 MHz, schwankt jedoch dann zwischen 460 MHz und 1,1 GHz.
Die beiden Stereolautsprecher befinden sich auf der Rückseite in der linken und rechten Ecke. Die Soundwiedergabe ist recht höhenlastig. Sprachausgaben werden klar und verständlich wiedergegeben. Das Anwendungsgebiet der integrierten Lautsprecher sollte sich auf Systemsounds und kleine Youtube Sessions beschränken. Um einen bassreichen und ausgewogenen Klang zu erzeugen, sollten externe Geräte über USB oder den Klinkenanschluss genutzt werden.
Das schmale Windows Tablet wird ausschließlich mit sparsamen Komponenten versehen. Im Idle liegt die Leistungsaufnahme zwischen 2,4 W und 6 W. Das sind zwar bis zu 2 W mehr als Modelle der Bay-Trail-Architektur, aber noch 2 W weniger als das Microsoft Surface 3. Die Spitze des Stromverbrauchs ermitteln wir mit 14,7 W. Trotz der Mehrleistung des Surfaces ist es mit bis zu 12,3 W sparsamer. Nur das deutlich potentere Dell Venue 11 Pro verlangt noch knapp 4 W mehr. Ausgeschaltet liegt der Verbrauch genau dort, wo man ihn erwarten sollte: bei 0 W. Im Standby messen wir magere 0,2 W.
Lenovo spendiert dem 10-Zoll-Tablet einen Zwei-Zellen-Akku mit einer Kapazität von 32 Wh. Das heißt, dass sich die Kapazität zum Vorgängermodell des ThinkPad um eine Wattstunde verringert hat. Laut Herstellerangabe soll unser Testgerät eine Laufzeit von bis zu 10 Stunden erreichen. Da die Akkulaufzeit je nach Anwedungsszenario stark schwankt, betrachten wir einige Beispiele.

Zunächst wollen wir die maximal zu erreichende Akkulaufzeit ermitteln. Hierzu schalten wir alle Kommunikationsmodule aus und verdunkeln das Display auf ein Minimum. Der Reader's Test des BatteryEaters sorgt dafür, dass das Testgerät nach 14 h und 26 min den Batteriebetrieb beendet. Die erste Version dieser Tablet-Reihe erreichte rund 40 min weniger. Das HP ElitePad 1000 G2 verpasst mit 14 h und 6 min knapp die Dauer unseres Testgerätes.

Der relevanteste Test soll das Surfen im Internet unter einer mittleren Helligkeit von 150 cd/m² simulieren. In diesem Lauf schaltet sich das Testgerät nach 7 h und 20 min ab.

Zuletzt stellen wir noch die minimal zu erwartende Akkulaufzeit fest. Wir ziehen nochmal das Programm BatteryEater beiseite und starten bei maximaler Helligkeit den Classic Test. Der Test dauert beinahe 5 h, bis das Gerät in die Knie gezwungen wird. Keines der Vergleichsgeräte erreicht so gute Werte. Das Surface schaltet sogar schon nach etwas unter 3 Stunden ab.
Das ThinkPad 2nd Gen ist Lenovos zweiter Versuch, sich in den Windows-Tablet-Markt der mittleren Business-Klasse zu etablieren. Mit unserem Beispielmodell für 700 Euro erhalten wir ein recht ordentlich gefülltes Datenblatt, welches leider in einigen Punkten seine Versprechen nicht halten konnte. Zumindest bei der Verarbeitung und den optischen Feinheiten liefert der Hersteller ein sehr solides Produkt ab. Der eingesetzte Touchscreen erfüllt stets seine Aufgaben, und der inkludierte Stift kann auch für längere Texte genutzt werden. Auch die Displayeigenschaften sind ein gnadenlos gutes Mittelmaß. Ebenfalls im mobilen Betrieb zeigt sich das ThinkPad ausdauerfreundlich und kann sogar einen Arbeitstag überstehen. Als größten Problembereich hat sich das Thema der Leistung herausgestellt. Leistungsreserven sind kaum vorhanden, und schon ein Mehrprogrammbetrieb bereitet dem Lenovo ThinkPad 10 2nd Gen Probleme. Die Ursache scheint an der passiven Kühlungsstrategie zu liegen. Das kleine Tablet wärmt sich hauptsächlich in einem einzelnen lokalen Segment auf.

Der vorhandene Leistungsdefizit bleibt in Lenovos neuer Tablet-Reihe ein Dorn im Auge. Es bleibt abzuwarten, ob Lenovo dieses Hindernis in der nächsten Version überwinden kann. Als Schreibknecht für die Uni oder als zweiter Begleiter neben einem Notebook ist das Testgerät zu empfehlen. Als Notebook-Ersatz reicht es noch nicht aus. Akku Acer Aspire 5742ZG .

Es ist sicherlich empfehlenswert, einen Blick auf die genannten Kontrahenten zu werfen. Besonders das im Preis äquivalente Microsoft Surface 3 konnte in vielerlei Punkten bessere Ergebnisse erzielen.

08:54 Publié dans Passions | Lien permanent | Commentaires (0)

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