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10/10/2015

Laptop Akku HP Pavilion dm1

Lenovos Multi-Mode-15,6-Zöller Flex 2 Pro-15 leistet sich keine gravierenden Schwächen und steht als runder Allrounder da. Allerdings schraubt die gute Ausstattung (SSD, 16 GB RAM) den Preis auf knapp 1.000 Euro.
Das Lenovo Flex 2 Pro 15 stellt ein 15,6-Zoll-Notebook dar, das mit einem um etwa 300 Grad umklappbaren Bildschirm ausgestattet ist. Somit bietet der Rechner - wie alle Modelle der Flex Reihe - diverse Nutzungsmodi. Lässt man den großen Öffnungswinkel des Bildschirms einmal außer acht, steht ein gut ausgestatteter 15,6-Zoll-Allrounder vor einem. Ob das Gerät überzeugen kann, verrät unser Testbericht.

Das Flex 2 Pro ist der Kategorie Convertible/2-in-1 zuzuordnen. Ein Überangebot an direkten Konkurrenten gibt es nicht wirklich. In unserer Datenbank finden sich mit dem HP Envy 15-w000ng x360 und dem Asus Transformer Book Flip TP500LN zwei passende Modelle. Aber auch 'normale' Notebooks wie das Acer Aspire VN7-571G oder das HP Pavilion 15-ab022ng zählen zu den Konkurrenten des Lenovo Rechners.
Das Gehäuse des Flex 2 Pro ist weitgehend aus einer Aluminium-Legierung gefertigt. Die Ausnahme bildet der Displayrahmen. Alle Gehäusekomponenten sind dabei schwarz gefärbt. Die Oberseite der Baseunit ist zudem noch mit einer Bürstung versehen. Die Oberflächen sind generell recht anfällig für Fingerabdrücke. Gegenüber dem bereits von uns getesteten Lenovo Flex 2 15 fällt das Pro-Modell insgesamt schlanker aus. Zudem fehlt ihm das optische Laufwerk des Flex 2 15. Die Besonderheit der Flex-Modelle ist der sogenannte Stand-Modus. Dabei kann der Deckel soweit geöffnet werden, dass die Oberseite der Baseunit als Standfläche des Geräts dient. Diese Position erleichtert die Nutzung des Touchscreens. Das Flex 2 Pro kann keine Wartungsklappe vorweisen. Zudem ist der Akku fest verbaut.

Trotz des Aluminiumgehäuses kann das Gehäuse links neben der Tastatur und unterhalb des Touchpads etwas durchgebogen werden. Druck auf die Fläche unterhalb des Touchpads führt zudem dazu, dass sich Ober- und Unterschale etwas gegeneinander verschieben. Das darf bei einem 1000-Euro-Gerät nicht passieren. Die Verwindungssteifigkeit der Baseunit bewegt sich im normalen Rahmen. Gleiches gilt für den Deckel des Rechners. Weder ein Verdrehen des Deckels noch Druck auf seine Rückseite führen zu Bildveränderungen. Die Scharniere halten den Deckel fest in Position und wippen etwas nach. Eine Ein-Hand-Öffnung des Deckels ist mit etwas Finger-Hand-Arm-Akrobatik möglich.
Auffälligkeiten auf Seiten der Ausstattung zeigt der Rechner nicht. Die übliche Schnittstellenauswahl ist vorhanden. Von den drei USB-Schnittstellen arbeitet nur eine nach dem USB-3.0-Standard - es hätten durchaus zwei USB-3.0-Steckplätze sein dürfen. Lediglich ein Video-Ausgang (HDMI) ist vorhanden. Den VGA-Ausgang hat Lenovo eingespart. Die Anordnung der Schnittstellen gefällt. Die Bereiche neben der Handballenablage bleiben frei von Kabeln.
Lenovo verbaut im Flex 2 Pro ein WLAN-Modul der Firma Intel (3160-AC). Dieses unterstützt die WLAN-Standards 802.11 a/b/g/n/ac. In einem 15-Meter-Radius um unseren Router herum hat sich die Verbindung stets stabil gezeigt. Geschwindigkeitseinbrüche konnten wir nicht beobachten. Das Intel-Modul stellt ebenso die Bluetooth-4.0-Funktionalität des Rechners bereit. Der Gigabit-Ethernet-Chip stammt von Realtek. Es handelt sich hier um ein altbekanntes, etabliertes Modell aus der RTL8168/8111-Familie.
Dem Rechner liegen mit einem Schnellstartposter und Garantieinformationen die üblichen Zugaben bei,Unser Testgerät wird mit vorinstalliertem Windows 8.1 (64 Bit) ausgeliefert. Ein Recovery Medium liegt dem Rechner nicht bei. Das Flex 2 Pro kann kostenlos auf Windows 10 aktualisiert werden. Wer auf Windows 7 setzen möchte, hat auch dazu die Möglichkeit. Lenovo stellt entsprechende Treiber bereit.
Auch ohne Wartungsklappe ist der Zugriff auf die Innereien des Rechners recht einfach zu erlangen. Nach Entfernung aller Schrauben auf der Unterseite des Geräts kann die Unterschale mit einem Fugenglätter oder Spatel abgelöst und anschließend einfach abgenommen werden. Zwei Arbeitsspeicherbänke hat das Flex 2 Pro zu bieten, die beide mit jeweils einem 8-GB-Modul belegt sind. Ein Tausch der Festplatte würde ebenfalls kein Problem darstellen. Im Falle eines Defekts könnte auch der Akku gewechselt werden. Akku HP EliteBook 8560p .

Lenovo lässt dem Flex 2 Pro eine zweijährige Garantie zuteil kommen. Der Garantiezeitraum kann auf drei Jahre erweitert werden. Dafür müssen etwa 50 bis 60 Euro auf den Tisch gelegt werden. Tipp: Lenovo bietet auf einer eigenen Webseite die Möglichkeit, alle verfügbaren Garantieerweiterungen für ein Gerät anzeigen zu lassen. Auch ein direkter Kauf von Garantieerweiterungen ist möglich.
Lenovo hat das Flex 2 Pro mit einer beleuchteten Chiclet-Tastatur bestückt. Die Beleuchtung kennt zwei Helligkeitsstufen und kann über eine Funktionstaste ein- bzw. ausgeschaltet werden. Die Tasten in typischer Lenovo-Form besitzen ein sehr leichte konkave Wölbung und eine glatte Oberfläche. Sie warten mit einem kurzen Hub und einem klaren Druckpunkt auf. Auch ihr Widerstand gefällt uns. Alles in allem liefert Lenovo hier eine Tastatur, die auch für häufigere Schreibarbeiten geeignet ist.

Als Mausersatz dient ein multitouchfähiges Clickpad, das es auf eine Fläche von etwa 10,7 x 7,1 cm bringt. Somit steht viel Platz zur Nutzung der Gestensteuerung zur Verfügung. Das Pad besitzt eine glatte Oberfläche, die die Finger nicht beim Gleiten behindert. Das Pad ist nicht einhundertprozentig eingefasst. Links unten ragt es einen Tick zu sehr heraus. Das Pad besitzt einen kurzen Hub und einen deutlichen Druckpunkt.

Der kapazitive Touchscreen unterstützt 10-Touchpunkte. Er hat uns keine Probleme bereitet und reagiert prompt auf Eingaben.
Lenovo hat das Flex 2 Pro mit einem spiegelnden 15,6-Zoll-Display ausgestattet, das eine native Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten besitzt. Kontrast (1015:1) und Schwarzwert (0,27 cd/m²) fallen gut bis sehr gut aus. Auf Seiten der Helligkeit besteht Verbesserungsbedarf. Ein Wert von 240,2 cd/m² ist für ein Gerät dieser Preisklasse zu wenig. Hier hätten wir einen Wert erwartet, der deutlich näher an 300 cd/m² heranreicht.
Im Auslieferungszustand zeigt der Bildschirm eine DeltaE-2000-Abweichung von 7,51 - weder ein guter noch ein allzu schlechter Wert. Anzustreben wäre eine Abweichung kleiner 3. Einen Blaustich zeigt der Bildschirm nicht. Weder den sRGB- noch den AdobeRGB-Farbraum kann das Display darstellen. Hier liegen die Abdeckungsraten bei 59 Prozent (sRGB) bzw. 37 Prozent (AdobeRGB).
Lenovo hat das Flex 2 Pro mit einem IPS-Panel ausgestattet. Somit ist der Bildschirm aus jeder Position heraus ablesbar. Im Freien kann das Gerät nicht benutzt werden. Die Kombination aus spiegelnder Bildschirmoberfläche und zu geringer Helligkeit verhindert es.
Lenovo bietet mit dem Flex 2 Pro-15 einen 2-in-1-Allrounder im 15,6-Zoll-Format. Der Rechner verfügt über mehr als genug Rechenleistung für den Alltag und kann Spiele flüssig darstellen. Unser Testgerät ist für etwa 1.000 Euro zu haben. Werden Abstriche bei der Ausstattung hingenommen, ist das Gerät bereits ab etwa 700 Euro zu bekommen.
Im Inneren des Flex 2 Pro steckt ein Intel Core i7-4510U Zweikernprozessor. Es handelt sich hierbei um einen sparsamen ULV-Prozessor mit einer TDP von 15 Watt. Der Prozessor gibt in allen Anwendungsszenarien eine gute Figur ab und sollte die meisten Nutzer zufriedenstellen. Die CPU arbeitet mit einer Basisgeschwindigkeit von 2 GHz. Eine Steigerung auf 2,8 GHz (beide Kerne) bzw. 3,1 GHz (nur ein Kern) ist mittels Turbo möglich. Die volle Rechenleistung des Prozessors steht nur bei Single-Thread-Anwendungen zur Verfügung. Diese durchläuft die CPU mit 2,8 bis 3,1 GHz. Multi-Thread-Anwendungen bearbeitet sie mit 2,3 bis 2,4 GHz. Damit bleibt die CPU bei Multi-Thread-Anwendungen hinter ihren Möglichkeiten zurück.

Es überrascht, dass Lenovo im Oktober 2015 noch Rechner anbietet, die mit diesem Prozessor ausgestattet sind. Schließlich ist mit dem Core i7-5500U Prozessor bereits vor mehr als einem Jahr ein entsprechender Nachfolger auf den Markt gekommen. Lenovo hat zudem Varianten des Flex 2 Pro-15 im Angebot, die mit dem genannten Nachfolger ausgestattet sind. Der Core i7-5500 bietet gegenüber dem Core i7-4510U im Schnitt etwa 10 Prozent Mehrleistung - wenn beide ihre vollen Geschwindigkeiten ausfahren können.
Dass das Flex 2 Pro absolut flüssig läuft, sollte nicht überraschen. Schließlich stecken ein starker Prozessor und eine schnelle Solid State Disk in dem Rechner. Auch die Resultate in den PC Mark Benchmarks fallen gut aus. Unser Vergleichsdiagramm zeigt, dass sich das HP Envy 15-w000ng x360 im PC Mark 8 Benchmark deutlich vom Lenovo Rechner absetzen kann. Dies ist der niedrigeren Bildschirmauflösung (1.366 x 768) des HP Geräts geschuldet. Wird die Desktopauflösung des Flex 2 Pro auf dieses Niveau gesenkt, liefert es ähnliche Resultate. An der Systemleistung des Flex 2 Pro kann nicht weiter geschraubt werden. Lenovo hat alles ausgereizt.
Lenovo hat das Flex 2 Pro mit einer Solid State Disk aus dem Hause Samsung ausgestattet. Es handelt sich um ein Modell im 2,5-Zoll-Format, das eine Gesamtkapazität von 256 GB bietet. Davon sind etwa 170 GB nutzbar. Der restliche Speicherplatz wird von der Windows Installation, der Recovery Partition und einer Backup Partition in Beschlag genommen. Letztere enthält die Treiber und die vorinstallierten Anwendungen. Alles in allem liefert die SSD gute Transferraten .
Lenovo hat das Flex 2 Pro mit einer GPU der Mitteklasse bestückt. Die Wahl fiel auf den GeForce 840M Grafikkern. Dieser unterstützt DirectX 11 und arbeitet mit einer Basisgeschwindigkeit von 1.029 MHz. Per Turbo kann die Geschwindigkeit auf 1.124 MHz erhöht werden. Die Resultate in den 3D Mark Benchmarks bewegen sich auf einem normalen Niveau für den hier verbauten Grafikkern. Mit der GeForce 940M GPU befindet sich bereits der direkte Nachfolger des 840er-Kerns auf dem Markt. Einen zwingenden Grund entsprechend ausgestattete Rechner zu kaufen, gibt es nicht. Der 940er-Kern kann nur mit einem sehr geringen Leistungsplus (unter 5 Prozent) aufwarten. Akku Compaq Presario CQ71 .

Neben der GeForce GPU steckt auch Intels HD Graphics 4400 Grafikkern in dem Lenovo Rechner. Zusammen bilden Sie eine Umschaltgrafiklösung (Optimus). Intels GPU kommt im Alltags- und im Akkubetrieb zum Einsatz. Der GeForce Kern hat seinen Auftritt bei Anwendungen, die nach viel Grafikleistung verlangen - beispielsweise Computerspiele. Die Umschaltung zwischen beiden Kernen verläuft automatisch. Der Nutzer hat aber immer die Möglichkeit einzugreifen.
Das Flex 2 Pro erlaubt die Nutzung von Computerspielen. So schafft es die verbaute Hardware, viele Spiele in HD-Auflösung (1.366 x 768 Bildpunkte) bei mittleren bis hohen Qualitätseinstellungen darzustellen. Leistungshungrige Titel wie Evolve erfordern eine Reduzierung von Auflösung/Qualitätsniveau. Für ein Spiel wie Batman: Arkham Knight reicht auch dies nicht aus. Hier sind keine spielbaren Frameraten zu erreichen. Die Nutzung der vollen Full-HD-Auflösung des Bildschirms ist nur bei wenigen Spielen möglich. Die Auswahl ist auf ältere Spiele bzw. Spiele, die nur geringe Anforderungen an die Hardware stellen, beschränkt.

Wer mehr Spieleleistung wünscht, muss zu einem anderen Rechner greifen. Im Segment Convertible/2-in-1 finden sich kaum Geräte, die mit stärkeren GPUs aufwarten können. Hier muss zu einem konventionellen Notebook gegriffen werden. So käme beispielsweise das Acer Aspire VN7-571G in Frage. Letzteres ist u.a. mit GeForce GTX 850M bzw. GTX 950M Grafikkernen zu bekommen. Die Preise fangen aktuell bei etwa 830 Euro an.
Der Lüfter des Flex 2 Pro steht im Leerlauf durchaus auch Mal still. In der Regel arbeitet er aber mit niedriger Geschwindigkeit und gibt ein leises, konstantes Rauschen von sich. Unter Last dreht der Lüfter auf. Während des Stresstests messen wir einen Schalldruckpegel von 40,1 dB - der Wert geht in Ordnung. Der Wert ist nicht zuletzt dem während des Stresstests gedrosselten Prozessor zu verdanken. Nervige Nebengeräusche wie Pfeifen oder Fiepen gibt der Lüfter nicht von sich. 
Den Stresstest (Prime95 und Furmark laufen für mindestens eine Stunde) durchläuft der Rechner im Netz- und im Akkubetrieb auf die gleichen Weisen. Der Grafikkern arbeitet permanent mit voller Geschwindigkeit (1.124 MHz). Der Prozessor wird nach etwa 5 bis 10 Minuten von 1,9 bis 2 GHz auf 1,4 bis 1,5 GHz abgebremst und verbleibt auf diesem Niveau. Die Erwärmung des Rechners fällt insgesamt sehr moderat aus. Während des Stresstests wird lediglich an einem Messpunkt die 40-Grad-Celsius-Marke überschritten.
Die Stereolautsprecher des Flex 2 Pro haben ihren Platz am vorderen Rand der Geräteunterseite gefunden. Sie produzieren einen ordentlichen Klang, dem es an Bass fehlt. Sprache ist gut zu verstehen. Durch das vorinstallierte Tool Dolby Digital Plus wird der Klang noch weiter aufgebessert.
Auf Seiten der Energieaufnahme hält das Flex 2 Pro keine Überraschungen. Im Leerlauf messen wir Werte von bis zu 8,7 Watt - so sind wir es von Haswell-ULV-Notebooks gewohnt. Im Spielealltag steigt der Leistungsbedarf auf etwa 41,6 Watt (+/- 5 Watt). Auch hierbei handelt es sich um einen normalen Wert für die verbaute Hardwareplattform. Während des Stresstests liegt der Energiebedarf nur knapp 2 Watt höher. Hier macht sich der gedrosselte Prozessor bemerkbar. Die Nennleistung des Netzteils beträgt 65 Watt.
Im Idle-Modus erreicht das Flex 2 Pro eine Laufzeit von 11:50 h. Der Konkurrent HP Envy 15-w000ng x360 (12:51 h) hält länger durch. Der Idle-Modus wird durch den Battery Eater Readers Test überprüft. Der Bildschirm läuft auf der geringsten Helligkeitsstufe, das Energiesparprofil ist aktiviert und die Funkmodule sind abgeschaltet. Unter Last stellt das Flex 2 Pro den Betrieb nach 1:35 h ein. Erneut liegt es hinter dem Envy (1:47 h) zurück. Die Laufzeit unter Last wird mit dem Battery Eater Classic Test ermittelt. Dabei arbeitet der Bildschirm mit voller Helligkeit, das Hochleistungsprofil und die Funkmodule sind eingeschaltet.

Unseren praxisnahen WLAN-Test beendet der Lenovo Rechner nach 5:21 h. Auch hier schneidet das Envy (6:34 h) deutlich besser ab. Mit diesem Test simulieren wir die Auslastung beim Aufruf von Webseiten. Das Profil 'Ausbalanciert' ist aktiv, und die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² geregelt. Die Videowiedergabedauer testen wir, indem wir den Kurzfilm Big Buck Bunny (H.264-Kodierung, 1.920 x 1.080 Bildpunkte) in einer Dauerschleife laufen lassen. Die Funkmodule sind deaktiviert, und die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² reguliert. Das Flex 2 Pro erreicht eine Laufzeit von 5:49 h. Beim Envy haben wir diesen Test nicht durchgeführt.

Alles in Allem gehen die Akkulaufzeiten des Lenovo Rechners völlig in Ordnung, reißen aber niemanden vom Hocker. Dass das Flex 2 Pro hinter dem Envy zurückliegt, überrascht nicht. Letzteres ist mit einem dunklen, geringer aufgelösten Bildschirm ausgestattet und verfügt zudem noch über etwas mehr Akkukapazität.
Bei dem Lenovo Flex 2 Pro-15 handelt es sich um einen 2-in-1-Allrounder im 15,6-Zoll-Format. Um ein vollwertiges Convertible zu sein, fehlt dem Gerät ein Tablet-Modus, wie ihn beispielsweise die Yoga-Modelle von Lenovo bieten. Das Flex 2 Pro bietet mehr als genug Rechenleistung für den Alltag. Dank der GeForce GPU kann es auch Spiele darstellen. Der Rechner erwärmt sich nicht sonderlich stark und erzeugt nicht viel Lärm. Eine schnelle Solid State Disk sorgt für ein flink arbeitendes System. Der IPS-Full-HD-Bildschirm gefällt uns insgesamt. Er zeigt ein schönes Bild und liefert einen guten Kontrast. Einzig die Helligkeit dürfte größer ausfallen. Zudem hätten wir uns ein entspiegeltes Display gewünscht. Die Akkulaufzeiten gehen in Ordnung und auch bei den Eingabegeräten leistet sich Lenovo keine Schwächen. Allerdings hätte Lenovo etwas mehr Sorgfalt beim Gehäuse an den Tag legen können. Obwohl der Rechner keine Wartungsklappe mitbringt, kann recht leicht auf die Innereien zugegriffen werden. Die Unterseite der Baseunit lässt sich problemlos demontieren. Mit einem Preis von knapp 1.000 Euro gehört der Rechner nicht zu den günstigsten Modellen - hier macht sich die Ausstattung (SSD, 16 GB RAM) bemerkbar.

Lenovo liefert mit dem Flex 2 Pro einen Allrounder, der sich keine gravierenden Schwächen leistet. Nichtsdestotrotz handelt es hier um ein recht spezielles Gerät. Das Flex 2 Pro unterscheidet sich durch den Stand-Modus von herkömmlichen 15,6-Zoll-Notebooks. Wer mit diesem Modus nichts anfangen kann, ist mit einem herkömmlichen Notebook besser bedient.

So böte sich das an früherer Stelle erwähnte Acer Aspire VN7-571G an. Hierbei handelt sich um einen schlanken 15,6-Zoll-Allrounder mit einem leichten Fokus auf Spiele. Der Rechner bietet einen matten Full-HD-IPS-Bildschirm und bessere Akkulaufzeiten als das Flex 2 Pro. Das Aspire ist ab etwa 770 Euro (GeForce-840M-Modell) zu haben. Akku HP Pavilion dm1 .

Übrigens: Das HP Envy 15-w000ng x360 sehen wir nicht wirklich als Alternative zum Flex 2 Pro an. Das HP Convertible ist mit einem dunklen, niedrig auflösenden Bildschirm ausgestattet. Dabei handelt es sich um ein blickwinkelinstabiles TN-Panel. Welcher HP-Angestellte auch immer auf die Idee gekommen ist, ein solches Display in einem Convertible zu verbauen, sollte über eine berufliche Umorientierung nachdenken.

07:56 Publié dans Passions | Lien permanent | Commentaires (0)

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