Blogs Lalibre.be
Lalibre.be | Créer un Blog | Envoyer ce Blog à un ami | Avertir le modérateur

05/08/2015

Laptop Akku HP ProBook 4535s

Knapp 800 Euro verlangt HP für das Pavilion 15. Dafür bekommt man u. a. eine 1-TB-fassende Festplatte und einen matten Full-HD-Bildschirm. Letzterer kann allerdings überhaupt nicht überzeugen.
Innerhalb der Pavilion-15-Reihe bietet Hewlett Packard unzählige Notebooks verschiedenster Preis- und Leistungsklassen für den Hausgebrauch an. Wir haben bereits viele Vertreter der Reihe getestet. Jetzt liegt uns ein Modell der neuen Pavilion-15-Generation vor: Bei dem Pavilion 15-ab022ng handelt es sich um einen spielefähigen Allrounder. Äußerlich hat sich gegenüber den Vorgängern wenig getan. Im Inneren unseres Testgeräts steckt aktuelle Technik von Intel und Nvidia.

An Konkurrenten besteht kein Mangel. Hier wären das kürzlich getestete Acer Aspire V3-574G, das Toshiba Satellite S50-B oder das Lenovo Z50-70 zu nennen.
Die grundsätzliche Gehäuseform des Pavillon hat sich gegenüber seinen Vorgängern nicht geändert. Änderungen finden sich mehr im Detail. Auch das Gehäuse unseres aktuellen Testgeräts besteht komplett aus Kunststoff. HP nennt die Farbe des Rechners "Natursilber". Diese findet bei der Deckelrückseite und der Unterschale Verwendung. Auch die Handballenablage ist in dieser Farbe gehalten; in Richtung der Scharniere geht der Silberton in ein dunkles Anthrazit über. HP versucht zudem, auf der Oberseite der Baseunit den Eindruck zu erwecken, sie bestünde aus gebürstetem Metall. Oberhalb der Tastatur finden sich die auffälligsten Änderungen gegenüber den Pavilion Vorgängermodellen: Dieser Bereich fällt insgesamt etwas eckiger aus. Zudem sind die Lautsprecheröffnungen direkt in die Oberschale gestanzt worden.

Grobe Verarbeitungsmängel sind nicht festzustellen. Auch auf Seiten der Stabilität leistet sich HP keine großartigen Schwächen. Neben beiden Seiten der Tastatur und unterhalb des Touchpads kann das Gehäuse etwas durchbogen werden - dieses Verhalten sehen wir bei den meisten Notebooks. Die Verwindungssteifigkeit der Baseunit ist noch akzeptabel. Der Deckel kann stärker verdreht werden. Zudem zeigt das Display bei Druck auf die Deckelrückseite Bildveränderungen. Die Scharniere halten den Deckel fest in Position und wippen etwas nach. Eine Ein-Hand-Öffnung des Deckels ist mit ein wenig Fingerakrobatik möglich.

Die Schnittstellenauswahl hat das Pavilion mit seinem Vorgänger gemein. HP spendiert lediglich einen Videoausgang (HDMI). Von den drei USB-Anschlüssen arbeiten zwei nach dem USB-3.0-Standard. Verbesserungen finden sich bei der Anordnung der Steckplätze. Diese sind weitgehend in den hinteren Bereichen der beiden Seiten positioniert. Somit bleiben die Bereiche neben der Handballenablage frei von Kabeln.

HP setzt auf ein WLAN-Modul der Firma Realtek (RTL8723BE). Dieses unterstützt die WLAN-Standards 802.11b/g/n und stellt die Bluetooth-4.0-Funktionalität bereit. Die Verbindung zwischen Router und Notebook hat sich in einem 15-Meter-Radius um den Router stets als stabil erwiesen. Auch der Ethernet-Chip stammt von Realtek. HP hat dem Pavilion lediglich einen Fast-Ethernet-Chip spendiert. Das ist unverständlich, denn Gigabit-Ethernet stellt heutzutage den Standard dar. Andere Hersteller sind schließlich in der Lage, ihre Geräte entsprechend auszustatten.
Als Betriebssystem dient das vorinstallierte Windows 8.1 (64 Bit). Eine Recovery DVD liegt dem Rechner nicht bei. Das Pavilion kann kostenlos auf Windows 10 aktualisiert werden. Positiv: Wer nichts mit Windows 8.1 bzw. Windows 10 anfangen kann, hat die Möglichkeit, Windows 7 zu installieren. HP stellt die nötigen Treiber bereit.
HP macht Besitzern des Pavilion die Wartung/Aufrüstung nicht gerade einfach. Eine Wartungsklappe ist nicht vorhanden. Somit muss das Gehäuse geöffnet werden. Dazu wird als erstes das optische Laufwerk ausgebaut. Anschließend werden alle Schrauben auf der Unterseite entfernt. Hierfür ist ein Blick in das Hardware-Handbuch erforderlich, denn einige Schrauben verbergen sich hinter Abdeckungen. Nun wird das Notebook auf seine Füße gestellt. Die Oberschale kann jetzt von der Unterschale gelöst werden. Dies ist recht einfach mit einem Fugenglätter zu machen. Danach wird der Deckel geschlossen und das Notebook mit dem Deckel nach unten abgelegt. Nun kann die Unterschale abgenommen werden. Die Unterschale muss auf diese Weise abgenommen werden, da ansonsten die Festplatte herausfallen könnte. Das Pavilion ist mit zwei Arbeitsspeicherbänken bestückt, die beide belegt sind. Die Festplatte könnte problemlos getauscht werden. Akku HP EliteBook 2560p .

Das Pavilion ist mit einer einjährigen Garantie ausgestattet. Der Garantiezeitraum kann erweitert werden. So schlägt eine dreijährige Garantie mit etwa 100 Euro zu Buche.

Auch auf Seiten der Tastatur bestehen keine Unterschiede gegenüber dem Vorgänger. Das Pavilion bringt eine unbeleuchtete Chiclet-Tastatur mit. Die flachen, leicht angerauten Tasten verfügen über einen kurzen Hub und einen klaren Druckpunkt. Allerdings dürften sie für unseren Geschmack einen knackigeren Widerstand aufweisen. Während des Tippens ist allenfalls ein leichtes Nachgeben der Tastatur zu sehen, das sich aber nicht negativ auswirkt. Insgesamt liefert HP hier eine Tastatur, die den Anforderungen an den Hausgebrauch vollkommen genügt.

Das multitouchfähige Clickpad des Pavilion belegt eine Fläche von etwa 11 x 6,5 cm. An Platz zur Nutzung der Gestensteuerung mangelt es somit nicht. Die diversen Multitouch-Gesten können im Konfigurationsmenü des Pads individuell ein- und ausgeschaltet werden. Die glatte Oberfläche des Pads macht den Fingern das Gleiten leicht. Das Pad verfügt über einen kurzen Hub und einen deutlichen Druckpunkt.

HP hat das Pavilion mit einem matten 15,6-Zoll-Display ausgestattet. Es verfügt über eine native Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten. Die Messwerte des Bildschirms sind enttäuschend. Eine Helligkeit von 215 cd/m² und ein Kontrast von 293:1 wären schon bei einem 500-Euro-Notebook schwer zu akzeptieren; bei einem 800-Euro-Gerät wie dem Pavilion sind sie schlichtweg indiskutabel. Wir hätten als absolutes Minimum Werte von 250 cd/m² (Helligkeit) bzw. 500:1 (Kontrast) erwartet.
Die Farbräume AdobeRGB und sRGB kann das Display des Pavilion nicht wiedergeben. Hier liegen die Abdeckungsraten bei 66 Prozent (sRGB) bzw. 42 Prozent (AdobeRGB). Im Auslieferungszustand weist der Bildschirm eine DeltaE-2000-Abweichung von 8,5 auf. Anzustreben wäre ein Wert kleiner 3. Zudem verfügt das Display über einen Blaustich.

HP hat das Pavilion mit einem blickwinkelinstabilen TN-Panel ausgestattet. Somit ist der Bildschirm nicht aus jeder Position heraus ablesbar. Eine Änderung des vertikalen Blickwinkels führt schnell zum Einbruch des Bildes. In horizontaler Richtung ist der Winkel großzügiger bemessen, auch mehrere Personen können gleichzeitig auf den Bildschirm schauen. Für den Einsatz im Freien bietet sich das Pavilion nicht wirklich an. Im Akkubetrieb wird die Bildschirmhelligkeit gesenkt. Somit ist allenfalls eine Nutzung in schattigen Umgebungen möglich.

Das Pavilion gehört zu den Allround-Notebooks im 15,6-Zoll-Format. Es besitzt genügend Rechenleistung für alle gängigen Anwendungsszenarien und kann Computerspiele auf den Bildschirm bringen. Unser Testgerät ist für etwa 800 Euro zu haben. HP wird auch innerhalb dieser Pavilion-15-Reihe unzählige Ausstattungsvarianten auf den Markt werfen - sowohl mit Intel- als auch AMD Innereien. Zum Testzeitpunkt konnten wir beispielsweise das Pavilion 15-ab052ng ausfindig machen. Es ist mit einer AMD A10-8700P APU und einem Radeon R7 M360 Grafikkern bestückt. Der Preis liegt bei 500 Euro.
HP hat das Pavilion mit dem Intel Core i7-5500U Zweikernprozessor (Broadwell) ausgestattet. Unter den sparsamen ULV-Prozessoren gehört er zu den stärksten Modellen, die Intel aktuell zu bieten hat. Er bietet mehr als genug Rechenleistung für den Alltagsbetrieb und sollte die meisten Nutzer zufriedenstellen. Die CPU arbeitet mit einer Basisgeschwindigkeit von 2,4 GHz. Mittels Turbo kann die Geschwindigkeit auf 2,9 GHz (zwei Kerne) bzw. 3 GHz (ein Kern) beschleunigt werden. Bei Multi-Thread-Anwendungen kann die CPU ihren Turbo nicht ganz ausfahren und arbeitet mit 2,7 bis 2,8 GHz. Single-Thread-Anwendungen werden mit 2,9 bis 3 GHz bearbeitet. Das Verhalten ist im Netz- und im Akkubetrieb identisch.

Der Broadwell Prozessor schneidet im Vergleich mit seinen Haswell Vorgängern - dem Core i7-4500U und dem Core i7-4510U - in den von uns durchgeführten Tests um bis zu 15 Prozent besser ab. Das ist den etwas höheren Arbeitsgeschwindigkeiten und den Verbesserungen der Broadwell Architektur zu verdanken.

Die Gesamtleistung des Systems gibt keinen Grund zur Klage, es arbeitet rund und flüssig. Die Resultate in den PC Mark Benchmarks fallen sehr gut aus. Ein Blick in unser Vergleichsdiagramm zeigt, dass das Pavilion keine Nachteile gegenüber Notebooks hat, die mit Vierkernprozessoren bestückt sind. Ein Rechner mit ULV-Prozessor ist somit für den Heimgebrauch in der Regel die bessere Wahl, da solche Modelle weniger Energie benötigen und weniger Abwärme erzeugen. Vierkernprozessoren sind vorzuziehen, wenn vermehrt CPU-lastige Anwendungen bzw. Anwendungen, die für mehrere Kerne optimiert sind, ausgeführt werden sollen. Die Systemleistung des Pavilion kann noch nach oben geschraubt werden. Dazu müsste die vorhandene Festplatte gegen eine Solid State Disk ersetzt werden.
An Speicherplatz wird es dem Pavilion dank der 1-TB-fassenden Festplatte (5.400 Umdrehungen pro Minute) so schnell nicht mangeln. Von dem Speicherplatz kann der Besitzer etwa 880 GB nutzen. Der restliche Platz wird von der Recovery Partition und der Windows Installation belegt. CrystalDiskMark meldet eine Lesegeschwindigkeit von 93,43 MB/s. HD Tune liefert eine durchschnittliche Transferrate von 76,8 MB/s. Die Werte bewegen sich noch im normalen Bereich für 5.400er-Festplatten, dürften aber einen Tick höher ausfallen. Akku HP 635 .

Mit dem GeForce 940M Grafikkern ist eine Mittelklasse-GPU in das Pavilion eingezogen. Zusammen mit der ebenfalls vorhandenen HD Graphics 5500 GPU bildet er eine Umschaltgrafiklösung (Optimus). Der Kern von Nvidia hat seinen Auftritt bei leistungsfordernden Anwendungen wie Computerspielen. Intels GPU ist für den Alltags- und Akkubetrieb zuständig. Die Umschaltung zwischen den Kernen erfolgt automatisch; der Nutzer muss sich um nichts kümmern.

Die 3D-Mark-Resultate des GeForce Kerns liegen nur etwas über denjenigen seines Vorgängers - der GeForce 840M GPU. Der Grund ist schnell gefunden: Der 940er Kern arbeitet mit etwas höherer Maximalgeschwindigkeiten (1.124 MHz vs. 1.176 MHz). Beide GPUs basieren auf Nvidias Maxwell Architektur. Somit bieten sich GeForce-840M-Notebooks als preiswerte Alternative an.

Die meisten Computerspiele können in HD-Auflösung (1.366 x 768 Bildpunkte) mit mittleren bis teilweise hohen Qualitätseinstellungen gespielt werden. Abstriche bezüglich Auflösung/Qualitätsniveau müssen bei Krachern wie Assasin's Creed Unity oder The Witcher 3 hingenommen werden. Ansonsten werden keine spielbaren Frame-Raten erreicht. Für das Spiel Batman: Arkham Knight ist der im Pavilion verbaute Grafikkern grundsätzlich zu schwachbrüstig. Die volle Auflösung (Full-HD) des Bildschirms ist nur bei wenigen Titeln nutzbar. Hier gilt: Je geringer die Hardware-Anforderungen eines Spiels sind, desto eher kann die Full-HD-Auflösung genutzt werden.

Unser Vergleichsdiagramm zeigt, dass das Pavilion nur etwas höhere Frameraten liefert als vergleichbare GeForce-840M-Notebooks. Somit könnte mit einem entsprechenden Rechner viel Geld gespart werden. Hier käme beispielsweise ein Vorgänger unseres aktuellen Testgeräts in Frage - das Pavilion 15-p110ng (Core i5-4210U, GeForce 840M, matter Full-HD-Bildschirm). Der Rechner ist aktuell für etwa 530 Euro zu bekommen.

Im Leerlauf arbeitet der Lüfter permanent. Das leise Rauschen ist zu hören, stört aber nicht sonderlich. Auch beim Pavilion ist eine HP-spezifische BIOS-Option für den dauerhaft laufenden Lüfter verantwortlich. Wird die Option "Fan Always On" deaktiviert, steht der Lüfter auch mal still. Unter Last dreht der Lüfter richtig auf. Während des Stresstests messen wir einen Schalldruckpegel von 52,5 dB. Der Wert fällt für ein Notebook dieser Leistungsklasse zu hoch aus.

Den Stresstest (Prime95 und Furmark laufen für mindestens eine Stunde) durchläuft das Pavilion im Netz- und im Akkubetrieb auf ähnliche Weisen. Der Grafikkern werkelt immer mit konstanten 1.163 MHz. Der Prozessor bearbeitet den Test im Netzbetrieb mit 2,3 bis 2,5 GHz. Im Akkubetrieb wird dieser Geschwindigkeitsbereich auch erreicht; allerdings wird die CPU immer wieder schlagartig auf 500 MHz abgebremst. Obwohl CPU und GPU mit annähernd vollen Geschwindigkeiten arbeiten, fällt die Erwärmung des Rechners nur sehr moderat aus. Die von uns gemessene Höchsttemperatur liegt bei 40,2 Grad Celsius. Hier macht sich der unter Last sehr stark aufdrehende Lüfter bezahlt. Die niedrigen Temperaturen zeigen aber auch, dass ein konservativeres Lüftermanagement noch für eine ausreichende Kühlung sorgen würde.

Mit dem neuen Modell des Pavilion gibt es Änderungen auf Seiten der Lautsprecher. Waren bisherige Modelle mit einem System von Beats Audio ausgestattet, kommt jetzt ein System von Bang & Olufsen zum Einsatz. Der Grund: Die Firma Beats Audio wurde von Apple gekauft. Auch beim neuen Pavilon Modell befinden sich die Lautsprecher weiterhin oberhalb der Tastatur hinter einer gelochten Abdeckung. Unterschiede zu den vorherigen Lautsprechern sind nicht auszumachen. Die Lautsprecher erzeugen einen ordentlichen Klang, dem es an Bass fehlt. Man kann ihnen auch längere Zeit zuhören.

Im Leerlauf liegt die Leistungsaufnahme des Pavilion unterhalb von 10 Watt - das sind wir von ULV-Notebooks gewohnt. Während des Stresstests (Prime95 und Furmark laufen für mindestens eine Stunde) steigt der Bedarf auf bis zu 61,1 Watt. Dieser Wert geht in Ordnung und bewegt sich auf einer Höhe mit denjenigen vergleichbarer Notebooks. Im Spielealltag haben wir Werte um 42,5 Watt herum (+/- 5 Watt) registriert. Die Nennleistung des Netzteils liegt bei 65 Watt.

Das Pavilion erreicht im Leerlauf eine Laufzeit von 9:23 h. Der Konkurrent Acer Aspire V3-574G (11:13 h) hält länger durch. Der Idle-Modus wird durch den Battery Eater Reader's Test überprüft. Das Display läuft auf der geringsten Helligkeitsstufe, das Energiesparprofil ist aktiviert, und die Funkmodule sind abgeschaltet. Unter Last stellt das Pavilion den Betrieb nach 1:28 h ein. Nicht anders sieht es beim Aspire (1:31 h) aus. Die Laufzeit unter Last wird mit dem Battery Eater Classic Test ermittelt. Dabei arbeitet der Bildschirm mit voller Helligkeit, das Hochleistungsprofil und die Funkmodule sind eingeschaltet.

Unseren praxisnahen WLAN-Test beendet der HP Rechner nach 4:27 h. Das Aspire (4:41 h) hat nur ein paar Minuten mehr zu bieten. Dieser Test simuliert die Auslastung beim Aufruf von Webseiten. Das Profil "Ausbalanciert" ist aktiv, die Displayhelligkeit beträgt etwa 150 cd/m². Die Abspieldauer von Videos testen wir, indem wir den Kurzfilm Big Buck Bunny (H.264-Kodierung, 1.920 x 1.080 Bildpunkte) in einer Dauerschleife laufen lassen. Die Funkmodule sind deaktiviert, und die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² geregelt. Das Pavilion hält 4:54 h durch. Das Aspire (4:31 h) liegt dahinter zurück.

Die Laufzeiten des Pavilion reißen niemanden vom Hocker - das gilt übrigens auch für die Werte des Aspire. Wir haben es schon mit vergleichbaren Notebooks zu tun gehabt, die deutlich mehr Ausdauer zeigen. Das Pavilion schneidet alles in allem ähnlich ab wie sein Vorgänger - das Pavilion 15-p008ng.

Das HP Pavilion 15-ab022ng bringt insgesamt mehr als genug Rechenleistung für den Alltag mit. Zudem kann der Rechner Computerspiele darstellen. An Speicherplatz wird es Besitzern des Rechners dank der 1-TB-fassenden Festplatte so schnell nicht mangeln. Der Rechner arbeitet im Normalbetrieb leise und erwärmt sich kaum. Letzteres gilt auch unter Last. Einen gehörigen Patzer leistet sich HP mit dem Display: Es handelt sich hier um ein blickwinkelinstabiles TN-Panel, das in Sachen Helligkeit und Kontrast nur schlechte Werte zu bieten hat. HP verlangt etwa 800 Euro für das Pavilion. Da hätten wir zumindest ein blickwinkelstabiles IPS-Panel erwartet.

Zu kritisieren sind aber auch HP Eigenheiten, die wir an vielen Notebooks des Herstellers antreffen: HP gewährt nur eine 12-monatige Garantie. Auch das ist bei einem 800-Euro-Gerät nicht hinnehmbar. Die Konkurrenz von Acer ist hier weiter und gewährt eine zweijährige Garantie. Darüber hinaus steckt auch im Pavilion nur ein Fast-Ethernet-Chip. Gigabit-Ethernet stellt heutzutage den Standard dar. Akku HP ProBook 4535s .

Frei von Schwächen ist das Pavilion somit nicht. Wer darüber hinwegsehen kann, bekommt einen ordentlichen Allrounder.

Abschließend wollen wir auch an dieser Stelle noch einmal das Vorgängermodell HP Pavilion 15-p008ng erwähnen. Es ist aktuell in der Variante Pavilion 15-p110ng (Core i5-4210U, GeForce 840M, matter Full-HD-Bildschirm) für etwa 530 Euro zu haben und stellt eine günstige Alternative dar. Es teilt die Schwächen mit seinem Nachfolger. Bei dem deutlich niedrigeren Preis kann man aber eher über diese hinwegsehen.

13:08 Publié dans Mode | Lien permanent | Commentaires (0)

Les commentaires sont fermés.