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16/07/2015

Kaufen Akku HP COMPAQ nc6400

Das HP Omen Pro ist ein äußerst exklusives Arbeitsgerät mit ausgeprägtem Premiumanspruch. Während Design und Mobilität auf Anhieb gefallen, findet man bei der Leistungsausstattung dagegen nur altbekannte Komponenten. Ob die Kombination dennoch gefallen kann, haben wir ausführlich getestet.
HP hat sein Workstation-Portfolio innerhalb der letzten zwei Jahre stetig ausgebaut und immer wieder neue Modellreihen ins Programm aufgenommen. Inzwischen sind 5 verschiedene mobile Workstations erhältlich, die darüber hinaus durch die derzeit im Abverkauf befindlichen Vorgängermodelle ergänzt werden. Damit kann HP die mit Abstand breitgefächertste Auswahl in dieser Premium-Nische bieten. Neben den sowieso umfangreichen Konfigurationsmöglichkeiten innerhalb der einzelnen Produktlininien, ergeben sich durch dieses Portfolio zahlreiche Individualisierungsmöglichkeiten.

Das HP Omen Pro ist neben dem HP ZBook 15u der jüngste Sproß und repräsentiert den aktuellen Slimline-Trend mit Premium-Ausrichtung. Eng verwandt mit dem Gamer HP Omen behilft sich HP wie schon bei den ZBooks 14 und 15u mit bereits aus anderen Serien bekannten Gehäusen und verfeinert diese für den professionellen Einsatz mit spezifischen Komponenten. Hauptunterscheidungsmerkmale der weitgehend baugleichen Modelle findet man bei der verbauten Grafikeinheit, dem Garantiezeitraum und der Preisgestaltung.

Für unser professionell ausgerichtetes Arbeitstier verlangt HP etwa 3.900 Euro. Dafür bekommt man eine Intel Core i7-4870HQ-CPU, eine professionelle Nvidia Quadro K1100M-Grafik, ein FullHD-Touch-Display und eine 512 GB fassende M.2 SSD. Normalerweise ist neben Windows 8.1 auch noch Windows 7 64 bit mit an Bord, um dem Wunsch vieler Unternehmen zu entsprechen. Normalerweise, weil unser Testgerät direkt vom Hersteller aufgrund eines Konfigurationsfehlers ohne Betriebssystem zu uns gekommen ist. Obwohl wir bei Business-Geräten grundsätzlich Windows 7 bevorzugen, haben wir beim HP Omen Pro wegen der besseren Nutzbarkeit des Touchdisplays Windows 8.1 Pro installiert.

Obwohl wir das HP Omen in der Gaming-Version bereits ausführlich getestet haben und diese Eindrücke auch als Entscheidungshilfe für das HP Omen Pro mit herangezogen werden können, handeln wir hier alle Kapitel auch noch mal unter professionellen Gesichtspunkten ab.

Das Gehäuse des knapp 2,2 kg schweren HP Omen Pro ist stabil, sauber verarbeitet und verfügt über haptisch angenehme Oberflächenmaterialien. Die Baseunit lässt sich mit normalem Kraftaufwand nicht verwinden, Handballenablage und Tastatur liegen fest auf. Das Displayscharnier hingegen federt deutlich nach und könnte unterwegs im Zug, Bus oder Flugzeug unschön wackeln. Der Displaydeckel selbst lässt sich mit Zug und Gegenzug etwas verwinden, zeigt sich dabei aber deutlich stabiler als bei manch anderem Konkurrenten. Für die normal übliche Verwendung bietet er in jedem Fall genügend Schutz für das Panel. Bildstörungen oder Bildveränderungen können wir mit Druck auf die Rückseite oder den schmalen Rahmen nicht provozieren. Beim Fotoshooting in der prallen Sonne hat sich das Gehäuse bereits nach etwa 3 Minuten stark aufgeheizt. Neben den starken Spiegelungen, die die glatte Displayoberfläche verursacht, wird man sich daher nicht nur an besonders heißen Sommertagen im Freien eher einen Schattenplatz suchen.

Obwohl wir im Businessbereich ja immer wieder fordern einen Teil der Anschlüsse an die Rückseite zu positionieren, sind wir auch mit der "Alles-oder-nichts"-Lösung des HP Omen Pro am Heck nicht zufrieden. Zumindest einen USB-Port und den Audio-Port hätten wir uns im vorderen Bereich gewünscht, um mal schnell und unkompliziert einen Stick, eine Festplatte oder ein Headset anschließen zu können. Schade. Lediglich der Cardreader hat es an die Seite geschafft, überzeugt aber auch hier wegen der schrägen Seitenteile nicht unbedingt mit vorbildlicher Benutzerfreundlichkeit. Der Schlitz lässt sich schlecht ertasten und das Einsetzen und Herausnehmen von Speicherkarten ist insgesamt recht fummelig. Ein Dockingport, um beispielsweise das Dockingstation-Programm der ZBook-Serie nutzen zu können, ist nicht vorhanden. Auch auf ein optisches Laufwerk, einen Modulschacht oder einen wechselbaren Akku muss man verzichten. Auf der Habenseite findet man natürlich das ans Heck verlagerte Kabelaufkommen, das beim Arbeiten nicht stört. Auch die Anschlussausstattung inklusive 4 x USB 3.0 und DisplayPort 1.2 kann sich insgesamt sehen lassen. Der eigentlich fehlende Ethernet-Port wird durch einen beiliegenden USB-Adapter aufgefangen. Der HDMI-Anschluss arbeitet noch nicht nach dem Standard 2.0. Daher ist die Ausgabe der 4k-Auflösung nur per DisplayPort mit 60 Hz möglich. USB 3.0 und Kartenleser arbeiten mit gemessenen Übertragungsarten von 427 MB/s und 87 MB/s recht schnell und stellen keinen Flaschenhals dar. Lediglich schnelle UHS-II Speicherkarten, die über 100 MB/s erreichen können, werden durch den UHS-I Kartenleser bei etwa 90 MB/s ausgebremst. Getestet haben wir mit Samsungs T1 SSD (256 GB), Toshiba Exceria Pro UHS-II (16 GB) und Sandisks Extreme Pro UHS-II (16 GB).

Die Kommunikationsausstattung bietet mit AC-WLAN, FullHD-Webcam und Bluetooth 4.0 weitestgehend den aktuellen Standard. Kabelgebundenes Netzwerk ist dagegen nur per USB-Adapter mit maximal 100 Mbit/s verfügbar und ein optionales WWAN-Modul, um mobiles Internet nutzen zu können (UMTS, LTE usw.), ist gar nicht erhältlich. 
Sicherheit 
Bei den Sicherheitsfeatures muss man wie bei den umfunktionierten Gamern anderer Hersteller auch, einige Abstriche hinnehmen. Smartcardreader, Fingerprintreader und selbst eine Kensington-Lock-Vorbereitung findet man hier nicht. Lediglich ein Trusted Platformmodul 1.2 ergänzt die üblichen Passwort- und Verschlüsselungsmöglichkeiten, die System und BIOS/ UEFI zur Verfügung stellen. Akku HP COMPAQ 6910p .

Da HP beim Omen keinen proprietären Dockingport verbaut, muss man bei Bedarf auf Universallösungen mit USB-Anschluss zurückgreifen. Auch sonst sehen die Erweiterungsmöglichkeiten mau aus. Kein Wechselschacht, keine Alternativ-Akkus, kein optisches Laufwerk und keine Massenspeicheroptionen. Hier bleibt dem Anwender auch wieder nur der Griff zu externen Universallösungen, die man dann immerhin geräteunabhängig verwenden kann. So zum Beispiel HPs externer DVD-Brenner (F2B56AA, 55 Euro), der auch optisch zum Omen Pro passt. Etwas irreführend ist das auf der Hompage als Zubehör gelistete Kabelschloss, wofür es am HP Omen Pro aber gar keine Vorrichtung gibt. 
Das Gehäuse weist keine Wartungsklappen auf und bietet auch sonst auf den ersten Blick keine Möglichkeit, um geöffnet zu werden. Überhaupt sieht HP scheinbar nicht vor, dass der Anwender bestimmte Komponenten selbst tauscht, aufrüstet oder ergänzt. Im Handbuch wird darauf jedenfalls nicht wie sonst üblich eingegangen. 
Den Standard-Garantiezeitraum hat HP mit 3 Jahren statusgerecht gewählt und bietet darüber hinaus auch die Möglichkeit Zusatzservices zu buchen. Eine Erweiterung auf 3 Jahre Vor-Ort-Service am nächsten Arbeitstag kostet etwa 130 Euro und eine Kombination mit Unfallschutz etwa 260 Euro.

Entgegen dem aktuellen Trend im Businessbereich, muss der Anwender bei HPs Omen Pro ohne separaten Nummernblock auskommen. Das liegt wohl auch an den Wurzeln, die von der Gaming-Variante ohne den Zusatz „Pro“ herrühren. Während Zahlenjongleure das zusätzliche Tastenfeld sicherlich vermissen werden, begrüßen andere Nutzer das dadurch zentral platzierte Touchpad. Wie beim Gamer HP Omen findet man stattdessen an der linken Seite 6 programmierbare Tasten, die das reguläre Tastenfeld entsprechend nach rechts verschieben und beim Schreiben eine gewisse Umgewöhnung erfordern. Während ansonsten Enter, Tab und Shift angenehm groß ausfallen, sind die vertikalen Pfeiltasten fast schon winzig ausgeführt und liegen zudem sehr eng beieinander. Weder für den Business- noch für den Gaming-Bereich ist das praxisgerecht.

Von der Qualität her gibt es an der Tastatur nichts auszusetzen. Die Tastaturmatte liegt auf der gesamten Fläche fest auf und wippt nicht nach. Der relativ kurze Hub bietet eine angenehmen Druckpunkt und ein recht leises Anschlagsgeräusch. Vielschreiber sollten hiermit gut zurechtkommen, wenn sie sich denn auf Dauer mit dem versetzen Tastenfeld anfreunden können.

Die Tastaturbeleuchtung sorgt für eine gleichmäßige Ausleuchtung und kann teilweise verschiedenfarbig konfiguriert werden. Leider lässt sich die Helligkeit nur über das Software-Tool Omen Control verändern. Per FN-Kombination ist nur das Ein- oder Ausschalten möglich. 
Das Touchpad bietet mit 142 x 66 Millimetern eine ungewöhnlich große und breite Eingabefläche. Es bietet sehr gute Gleiteigenschaften, eine sehr gute Reaktion und lässt sich umfangreich für Mehrfingergesten konfigurieren. Auch die integrierten hardwareseitigen Klickfunktionen funktionieren gut und relativ leichtgängig. Alternativ kann man den Rechts-Klick auch per Zwei-Finger-Tip auslösen und so ganz auf den Hardware-Klick verzichten. Eine alternative Eingabemethode per Trackpoint ist für das HP Omen nicht verfügbar.

Ein eher selten zu sehendes Ausstattungsdetail stellt der Touchscreen bei einer mobilen Workstation dar. Dabei kann man sich vor allem unter Windows 8.1 schnell an dieses komfortable Feature gewöhnen. Einmal eine Zeit lang genutzt, vermisst man schnell die Möglichkeit, Eingaben über den Bildschirm vorzunehmen, wenn mal ein anderes Gerät ohne Touchpanel verwendet wird. Leider unterstützt der Bildschirm keine Digitizer-Funktion, womit man eine aktive Stiftunterstützung erhalten würde. So muss man also entweder mit dem Finger oder den üblichen Gummi-Knubbel-Stiften (kapazitiv) zurechtkommen. Zusammen mit der FullHD-Auflösung stellen wir bei dieser Eingabemethode eine sehr gute Genauigkeit fest, die auch im Desktop-Modus nach etwas Eingewöhnung keine Fehleingaben mehr hervorruft. Leider spiegelt die glatte Displayoberfläche stark und ist sehr anfällig für Fingerabdrücke. Das liegt zum großen Teil natürlich in der Natur der Sache, dass es dennoch nicht ganz so extrem ausfallen müsste, zeigt zum Beispiel Apples iPad Air 2.

Das HP Omen Pro gibt es derzeit nur mit dem FullHD-Touch-Display. Alternative Konfigurationsmöglichkeiten sind nicht verfügbar. Mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten und einer Punktdichte von 141 ppi erhält man hier noch ein ausgewogenes Verhältnis aus Darstellungsgröße, Arbeitsfläche und Detaildarstellung. Dank der Standard-Auflösung kommen alle Programme mit der Skalierung gut zurecht und man hat keine zu klein geratenen Menüs oder Kontextfenster, wie sie hier und da immer noch bei hochauflösenden Displays unter Windows auftreten. Dafür muss man aber auch auf eine besonders feine Darstellung verzichten, die bei der Bildbearbeitung oder Designaufgaben etwas fehlt.

Dank verfügbarem Mini-DisplayPort können externe 4k-Displays nativ (3840 x 2.160 Bildpunkte) mit 60 Hz betrieben werden. Wir haben das mit Viewsonics VP2780-4k überprüft, dessen vollständigen Testbericht man bei dem Dauertest zu HPs ZBook 15 G2 findet. Leistungsmäßig stößt das HP Omen Pro bei dieser Auflösung vor allem bei 3D-Aufgaben allerdings schnell an seine Grenzen. Mehr dazu im Kapitel Grafikleistung. Per HDMI kann die 4k-Auflösung generell nur mit 30 Hz ausgegeben werden, da 60 Hz erst mit HDMI 2.0 unterstützt werden. Nachzieheffekte und ein sich sichtbar verzögernder Bildaufbau trüben die Darstellung vor allem bei sich schnell bewegenden Bildinhalten.

Die Basiseigenschaften des Bildschirms fallen gut aus. Mit einer maximalen Helligkeit von 312 cd/m² in der Displaymitte und einer durchschnittlichen Luminanz von 292 cd/m² hat man genügend Spielraum, um in vielen Situationen die richtige Helligkeit auswählen zu können. Wie üblich ist in Windows 8.1 die Regelung in 10 Stufen möglich. Anstatt einer manuellen Regelung kann man auch auf den recht gut arbeitenden Lichtsensor vertrauen, der die Einstellung automatisch den Umgebungsverhältnissen anpasst. Wir haben diesen bei den Messungen deaktiviert, um die von uns gewünschten Ergebnisse zu erhalten. Im Minimum dimmert das Display mit 12,5 cd/m² in dunklen Räumen noch ausreichend hell und in Stufe 8 erhält man die 147 cd/m², die wir auch für einige Akkutests verwendet haben.

Im Akkubetrieb leuchtet das Display mit gemessenen 314 cd/m² unverändert hell. Das ist vor allem für die Verwendung im Außenbereich wichtig, wo man selten eine passende Steckdose zur Hand hat. Leider schränkt unter freiem Himmel die stark spiegelnde Displayoberfläche die Nutzbarkeit ein und verlangt deutlich mehr Kompromissbereitschaft, als dies bei mattierten, entspiegelten Bildschirmen der Fall ist. Zudem kommt erschwerend hinzu, dass aufgrund der Touchoberfläche die Erkennbarkeit von Bildinhalten durch Wisch- und Fingerspuren beeinträchtigt wird. Diese legen sich als zusätzlicher Film über die Anzeige.

Neben der maximalen Helligkeit ist auch der Schwarzwert für die Ermittlung des Kontrasts von Bedeutung. Im unkalibrierten Zustand sind das 0,46 cd/m², die zusammen mit der maximalen Helligkeit einen Kontrast von 678 : 1 ergeben. Nach der Kalibrierung sinkt der Schwarzwert auf 0,28 cd/m² und die maximale Displayhelligkeit verringert sich auf 262 cd/m². Unter dem Strich sorgt die Kalibrierung letztlich für einen erhöhten Kontrast von 935 : 1, was neben der verbesserten Farbgenauigkeit auch zu satteren Farben und einem relativ dunklen Schwarz führt. Gerade bei Filmen, Fotos oder auch beim Spielen verbessert das den Bildeindruck erheblich.

Zum guten Bildeindruck trägt auch die Farbraumabdeckung ihren Teil bei. Mit einer Wiedergabe von 96 % des sRGB-Farbraums bewegt sich der Bildschirm auf einem guten Niveau, was vielen professionellen Anwendern ausreichen dürfte. Farben werden vergleichsweise differenziert dargestellt und sorgen so für Farbnuancen, die bei billigen Einsteigerpanels gänzlich verborgen bleiben. Auch die Farbgenauigkeit ist nach der obligatorischen Kalibrierung und Profilierung durch ein Colorimeter für professionelle Bereiche sehr gut geeignet. Mit einem maximalen DeltaE 2000 von 1,61 bei Schwarz, einer ausgeglichenen Graubalance und genauen Gammawerten zeigt sich der Bildschirm nahezu perfekt. Ohne eine Profilierung eignet sich das Display wie so oft allerdings kaum für den anspruchsvollen Anwender. Die Graubalance driftet auseinander, die Gammawerte weichen stark von der Ideallinie ab und DeltaE 2000-Einzelwerte von über 5 sind keine Seltenheit.

Die Blickwinkelstabilität fällt IPS-typisch sehr gut aus und offenbart nur aus spitzen Winkeln erkennbare Helligkeits- und Farbabweichungen. Dieser Effekt wird zum Teil auch durch die glatte Displayoberfläche hervorgerufen, die den Lichteinfall entsprechend reflektiert und so für eine subjektiv veränderte Darstellung sorgt.

Ähnlich wie bei Apples aktualisiertem MacBook Pro 15, vertraut HP beim Omen Pro noch auf Intels Haswell-Architektur. Obwohl der Nachfolger Broadwell längst überfällig ist, entscheiden sich die meisten Hersteller selbst bei aktualisierten Serien derzeit für die Vorgängergeneration. Über die Gründe lässt sich trefflich spekulieren. Zum einen sieht es so aus, als ob Intel keine ausreichenden Stückzahlen liefern kann und zum anderen soll Gerüchten nach bereits im 2. Halbjahr die 6. Intel Core i-Generation Skylake erscheinen. Abgesehen davon hat HP beim Omen Pro lange nicht so üppige Konfigurationsmöglichkeiten vorgesehen, wie man es von den reinrassigen Workstations der ZBook-Reihe gewohnt ist. Zum Testzeitpunkt haben wir 4 verschiedene Zusammenstellungen gefunden, die sich hinsichtlich RAM (8 oder 16 GB), SSD-Kapazität (256 oder 512 GB) oder Prozessor (Intel Core i7-4720HQ oder Intel Core i7-4870HQ) unterscheiden. Die Preise bewegen sich im Rahmen zwischen 2.500 Euro und 3.800 Euro. Unser Testmodell entspricht der teuersten Variante und stellt damit das Top-Modell der Serie dar.

Ganz im Sinne der leistungshungrigen Kundschaft findet sich in unserem Testmodell Intels Core i7-4870HQ. Neben verfügbaren Taktraten von 2.500 bis 3.700 MHz können je nach Anwendung bis zu 8 Threads gleichzeitig abgearbeitet werden. Die im 22-nm-Prozess gefertigte CPU ist mit einer Verlustleistung von 47 Watt (TDP) spezifiziert und erfordert in dem flachen Gehäuse eine entsprechend dimensionierte Kühlung. Anders als bei den in manchen Slimline-Workstations eingesetzten ULV-CPUs muss man hier also mit keiner grundsätzlichen Leistungsschranke rechnen. Mit im Prozessor integriert sind bereits Intels GT3e-Grafik Iris Pro 5200 und der Speichercontroller, der im HP Omen Pro laut Datenblatt bis zu maximal 16 GB (nur 2 Steckplätze) verwalten kann.

Die Benchmarkergebnisse platzieren sich etwas vor unseren bisherigen Resultaten der Intel Core i7-4870HQ-CPU. Beim Cinebench R15 sind es beispielsweise 145 Punkte (Single-Thread) und 632 Punkte (Multi-Thread). Gegenüber den Durchschnittswerten des Intel Core i7-4720HQ, der als zweite Variante im Omen Pro verfügbar wäre, bleibt der Leistungsgewinn sehr überschaubar. Beim Cinebench R15 Single-Thread-Test sind es beispielsweise gerade mal 7 Punkte. Beim Multi-Thread-Test liefert die vermeintlich schwächere CPU dank 100 MHz höherem Basis-Takt sogar 10 Punkte mehr ab. Ein vergleichbares Bild sehen wir beim Cinebench R11.5, wo man ebenfalls einen kleinen Vorteil bei Single-Thread-Aufgaben und einen kleinen Nachteil bei Multi-Thread-Aufgaben für die Intel Core i7-4870HQ erkennen kann. Anhand des kaum vorhandenen Mehrwerts kann man hier aus unserer Sicht getrost zur knapp 400 Euro günstigeren Variante greifen und damit den ohnehin schon happigen Gerätepreis etwas drücken. Weitere Leistungsvergleiche zur Differenzierung ermöglicht unsere umfangreiche CPU-Benchmarkliste.

Bei einer Dauerbeanspruchung, die wir mit Prime95 und Furmark simulieren, bleibt das System etwa 15 Minuten lang stabil, bis sich eine dauerhafte, aber moderate Taktreduzierung auf den Bereich von 2,4 bis 2,8 GHz (wechselnd je nach Kerntemperatur) einstellt. Diese bleibt dann auch nach 2 Stunden noch konstant und ist das Mittel der Wahl HPs, um die Abwärme im Zaum zu behalten.

Im Akkubetrieb regeln nur wenige Notebooks ihre Leistungsfähigkeit nicht herunter. Entscheidend ist meist wie stark der Hersteller hier in welche Taktraten eingreift. HP hat sich für eine moderate Zweiteilung entschieden. Der Prozessor arbeitet im Multicore-Betrieb mit etwa 2.500 MHz und die Nvidia-Grafik mit 600 MHz. Beim Cinebench R15 erreicht man dadurch noch gute 506 Punkte beim Multi-Thread-Test und 46 fps beim OpenGL-Shading. Unter dem Strich muss man hier also eine Leistungseinbuße von knapp 20 Prozent hinnehmen. Akku HP COMPAQ nc6400 .

Die Systemleistung profitiert von der insgesamt ausgewogenen Komponenten-Zusammenstellung, die keine Engpässe erkennen lässt. Dank großem Solid State Drive und praxisgerechter RAM-Ausstattung wird man auch im Speicherbereich lange keinen Drang nach einer Aufrüstung verspüren. Lediglich Anwender mit einem besonders hohen Leistungsbedarf, die vor allem im 3D-Bereich zu Hause sind, werden sich nach einer Workstation-Lösung mit einer potenteren Grafikeinheit umsehen müssen. Beim PC Mark 8 Creative erzielt unser Testsystem zum Beispiel 4.781 Punkte und beim PC Mark 7 6.427 Punkte.

Beim Überprüfen der möglicherweise auftretenden Latenzen, etwa beim Nutzen externer Audio-Hardware, zeigt uns das Tool LatencyMon einen ACPI-Treiber an, der für auftretende Dropouts verantwortlich sein könnte. Auch ein Kernelmodus-Treiber sorgt immer wieder für Verzögerungen von über 3.000 µs. Hier ist man wohl auf entsprechende Updates angewiesen, die bis zum Redaktionsschluss aber noch nicht verfügbar waren.

Die im M.2 Format verbaute 512-GB-SSD von Samsung (XP941) schlägt bereits für sich gesehen mit einem Einzelhandelspreis von derzeit etwa 420 Euro zu Buche. Sie ist nicht auf SATA-III-Geschwindigkeit limitiert, sondern erreicht im Test eine sequentielle Lesegeschwindigkeit von bis zu 715 MB/s und eine Schreibrate von bis zu 605 MB/s. Mit gewohnt schnellen Zugriffszeiten sorgt sie zudem für ein flinkes Ansprechverhalten des Systems beim Öffnen von Programmen, Dateien und Fenstern. Interne Erweiterungsmöglichkeiten sieht HP beim Omen Pro nicht vor, weshalb man sich schon beim Kauf über die persönlich richtige Massenspeicheroption im Klaren sein sollte. Derzeit sind auch nur die 512-GB-Varianten mit 16 GB RAM zu haben. Generell besteht natürlich immer die Möglichkeit bei Bedarf auf externe USB- oder Netzwerk-Lösungen auszuweichen. Umfangreiche Performance-Vergleiche kann man in unserer HDD/SSD-Benchmarkliste vornehmen.

Hauptunterschied zum HP Omen in der Gaming-Variante ist die im Testgerät verbaute Nvidia Quadro K1100M. Sie ist auf professionelle Anwendungen hin optimiert und bezieht ihre dann vergleichsweise hohe Performance aus speziellen Treibern. Zudem sind diese Grafikchips für eine Vielzahl von Programmen zertifiziert und garantieren damit einen reibungslosen Ablauf im professionellen Arbeitsumfeld. Nichtsdestotrotz bewegt sich die Nvidia Quadro, die noch auf der Kepler-Architektur aufbaut, im Ranking der professionellen Grafikkarten am unteren Ende der Skala. Die bereits auf dem Maxwell-Chip basierende Nvidia Quadro K620M (Lenovo ThinkPad W550s) bietet schon in fast allen Bereichen deutlich mehr Performance, obwohl die hausinterne Bezeichnung etwas anderes suggeriert. Das entsprechende Maxwell-Upgrade für die Quadro K1100M und aufwärts lässt noch auf sich warten, weshalb man auch in naher Zukunft noch die inzwischen betagten Grafiklösungen in Workstations vorfinden wird. Doch nicht nur die Konkurrenz aus dem eigenen Hause macht der Nvidia Quadro K1100M das Leben schwer. Die in vielen günstigen Einstiegsmodellen eingesetzte AMD FirePro M4100/ W4170M, bietet bei den meisten 3D-Anwendungen ein spürbares Leistungsplus und ist vor allem für Sparfüchse eine interessante Alternative. Keine Alternative zu den professionellen Grafikchips, egal welcher Leistungsklasse, sind normale Gaming-Lösungen, wenn die verwendete Software optimierte OpenGL-Pfade nutzt und spezielle Treiber voraussetzt.

Kaum konkurrenzfähig ist die Kepler-Architektur der Nvidia Quadro K1100M dagegen bei OpenCL-Aufgaben wie dem Raytracing (getestet mit Luxmark) oder bei Konvertierungen per CUDA im Vergleich zu Intels Quick Sync Video. Für solche Aufgaben ist die integrierte Intel Iris Pro 5200 die eindeutig bessere Wahl.

Im Standard-3D-Bereich mit DirectX-Schnittstelle haben die Spezialtreiber der Quadros keinen Nutzen. Hier zählt die reine Rechenleistung der jeweiligen Grafiklösung, weshalb die relativ schwach aufgestellte Nvidia Quadro K1100M bereits durch günstige Maxwell-Chips deutlich in den Schatten gestellt wird. Beim 3D Mark Fire Strike werden 1.352 Punkte und beim Cloud Gate-Test 8.801 Punkte erzielt. Eine Nvidia Geforce GTX 960M, die man in vielen relativ günstigen Consumer-Notebooks findet, liefert hier schon um die 4.000 Punkte und über 14.000 Punkte. Umfangreiche Performance-Vergleiche kann man mithilfe unserer GPU-Benchmarkliste durchführen.

Unter Dauerlast haben wir bei der Nvidia Quadro K1100M keine Taktreduzierung festgestellt. Ein direkt nach dem Stresstest durchgeführter 3D Mark hat sogar ein minimal besseres Ergebnis abgeliefert als im regulären Test. Im Akkubetrieb wiederum greift HP vergleichsweise zurückhaltend in die Leistungsfähigkeit des Grafikprozessors ein und lässt noch brauchbare 600 MHz Kerntakt zu.

Zum Spielen ist das HP Omen Pro weder von der Ausrichtung noch von der DirectX-Performance her wirklich geeignet. Im Vergleich zur Gaming-Variante mit Nvidia Geforce GTX 860M liegen die 3DMark 2013-Ergebnisse bereits zwischen 90 % und 180 % zu Ungunsten der Profikarte zurück. Unter dem Strich reichen die erzielbaren Frameraten für die mittleren Qualitätseinstellungen bei unseren Spieletests in der Regel aus. Auch die native FullHD-Auflösung ist möglich, dann muss man aber eher auf minimale Effekte herunter regeln. Neu hinzugekommen sind bei diesem Test die Spiele F1 2014 und Dirt Rally. Am externen Viewsonic VP2780-4k mit 3.840 x 2.160 Bildpunkten ist an ein Spielen eher nicht zu denken, da hier die 3D-Performance einfach zu gering ausfällt. Weitere Spiele, die wir mit der Nvidia Quadro K1100M getestet haben, findet man in unserer umfangreichen Spielebenchmarkliste.
Obwohl der Lüfter ständig läuft, bleibt der gemessene Schalldruckpegel im Leerlauf mit 28,7 dB(A) sehr zurückhaltend. Anders als von HP gewohnt, schaltet sich der Lüfter beim Testgerät auch nicht ab, wenn man die entsprechende Option im BIOS aktiviert. Beansprucht man das System mit mittlerer Rechenlast, so reagiert der Lüfter einige Minuten so gut wie gar nicht. Erst nach etwa 3 bis 4 Minuten erhöht das Kühlsystem seine Anstrengung und damit die Geräuschemission auf 35,7 dB(A). Unter Volllast schließlich drehen die beiden Lüfter am Heck merklich auf, um die in Wärme umgewandelte Verlustleistung aus dem Gehäuse herauszubekommen. Die dann gemessenen 45,9 dB(A) könnten manchem Anwender auf Dauer zu laut sein und störend wirken. Die Geräuschcharakteristik bleibt in allen Lastbereichen unauffällig und produziert keine hohen Frequenzen, Schleif- oder Klappergeräusche.

Das vergleichsweise flache Gehäuse des HP Omen ist an der Unterseite mit unzähligen kleinen Lufteinlässen durchlöchert. Am Heck wird die so angesaugte Kühlluft als Abwärme schließlich durch zwei Lüfter am Heck wieder herausgeschaufelt. Das sorgt einerseits für ausreichend gekühlte Komponenten und andererseits für einen stets unkritischen Handballen- und Tastaturbereich. Nach über 2 Stunden Dauerlastbetrieb haben wir am Heck maximal 47 °C gemessen.

Ganz und gar nicht eines Gaming-Notebooks würdig ist das beim HP Omen Pro verbaute Soundsystem. Hier bekommt man ganz auf dem Niveau günstiger Business-Notebooks eine höhenlastig blecherne Musikwiedergabe geboten, die man mit keinem Equalizer der Welt verbessern kann. Nicht nur Musikliebhaber werden hiermit nicht ansatzweise glücklich und schon aus eigenem Antrieb heraus externe Boxen- oder Kopfhörer-Lösungen einsetzen. Der kombinierte Audioport am Heck erschwert allerdings den Einsatz kabelgebundener 3,5-mm-Klinke-Peripherie, da er ein verhältnismäßig langes Kabel voraussetzt und zudem noch schlecht erreichbar ist.

Die minimale Energieaufnahme des HP Omen Pro liegt mit seinen 13,7 Watt grundsätzlich im üblichen Workstation-Rahmen. Im Leerlauf mit Helligkeitsstufe 1, aktivierter Intel-Grafik und ausgeschalteten Funkmodulen kommt es allerdings nicht an das MSI WS60 heran, das lediglich 8,8 Watt benötigt. Mit ausgeschaltetem Display reduziert sich der Stromverbrauch auf 11,1 Watt, mit maximaler Helligkeit haben wir 17,3 Watt gemessen. Kommt schließlich die Nvidia-Grafik mit eingeschalteten Funkmodulen im Höchstleistungsprofil zum Einsatz, genehmigt sich das Testgerät 19,1 Watt. Bei mittlerer Last erhöht sich der Strombedarf sprunghaft auf 83 Watt und bei voller Auslastung haben wir in der Spitze 106 Watt gemessen. Mit einer Nennleistung von 120 Watt reicht das Netzteil im Fall des Testgeräts mit kleiner Reserve aus und liefert keinen Grund für ein Netzteilthrottling, wie es bei der Gamingvariante mit seinen 130 Watt Maximalverbrauch der Fall sein könnte.

Da die Verbrauchswerte im Leerlauf bereits relativ hoch ausfallen und der Akku mit seinen 58 Wh Kapazität relativ klein gehalten ist, kann das HP Omen Pro trotz seiner mobilen Anleihen nicht mit langen Akkulaufzeiten auftrumpfen. Unter optimalen Bedingungen schafft das Testgerät beim Battery Eater Readers Test (minimale Displayhelligkeit, Intel-Grafik, Energiesparmodus, Funk aus) gerade mal 4:42 Stunden. Dieser Wert ist aber nicht praxisorientiert, sondern stellt nur das theoretische Maximum dar. Mit einer Displayhelligkeit von 147 cd/m² in Stufe 8 (Intel-Grafik, ausbalanciert, Funk an) bleiben davon noch 3:23 Stunden bei unserem WLAN-Test übrig. Mit deaktiviertem WLAN schafft es das Testgerät im Energiesparmodus 2:49 Stunden lang ein FullHD-Video in Dauerschleife wiederzugeben und beim Battery Eater Classic Test (maximale Displayhelligkeit, Höchstleistungsprofil, Nvidia Quadro-Grafik, Funk an) reicht es lediglich für 56 Minuten Akkulaufzeit. An einen ganzen Arbeitstag ohne Netzteil braucht man bei diesen Ergebnissen nicht zu denken. Eine Vergrößerung der Akkukapazität, wie es etwa bei den hauseigenen ZBook-Modellen möglich ist, kann man beim HP Omen Pro nicht durchführen.

Das HP Omen Pro ist eine dieser mobilen Workstations, die mit minimalem Herstelleraufwand versuchen, im anspruchsvollen Profibereich zu punkten.

Ein bereits vorhandenes Notebookgrundgerüst, hier aus dem Gamingbereich, wird mit ein paar Details modifiziert und soll dann bei Unternehmen, Selbständigen und ambitionierten Anwendern wildern. Während das mit dem Display, der Systemleistung und den Emissionen auch gelingt, sollten sich etwaige Interessenten im Klaren darüber sein, dass man hier auf typische Businesseigenschaften verzichten muss.

Dazu gehören die Schnittstellenausstattung, die Erweiterbarkeit, die Wartungsoptionen, das systemspezifische Zubehör und die Konfigurationsmöglichkeiten. Ebenfalls nur Basiskost bekommt man bei der CAD-Performance und den Akkulaufzeiten geboten. Akku HP COMPAQ nx6325 .

Polarisierend zeigen sich hingegen die unverkennbaren Gaming-Anleihen, die sich vom Gehäuse-Design über das Tastaturlayout bis hin zum Beleuchtungseinsatz erstrecken. Hier ist vornehmlich der individuelle Geschmack gefragt, der je nach Persönlichkeit recht unterschiedlich ausfallen kann. Der ambitionierte Kaufpreis von mindestens 2.500 Euro (3.700 Euro für das Testgerät) ist unter dem Strich jedenfalls recht hoch angesetzt und wird im direkten Vergleich mit vielen Konkurrenten kaum von der mitgelieferten Ausstattung aufgewogen.

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