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08/07/2015

Kaufen Akku Dell Inspiron 1545

Netbook 2.0 Was vor einigen Jahren die Netbooks waren, das können heute die dockingfähigen Tablets sein: handliche, laufzeitstarke Begleiter, die unterhaltend und produktiv zugleich verwendet werden. Toshiba setzt auf ein besonders kleines Format, zwei Akkus, eine hohe Auflösung und ein Dock mit USB Typ A Port. Ein Erfolgsrezept?
Von 2007 bis 2011 herrschte ein Netbook-Boom. Ein laufzeitstarkes, wenn auch leistungsarmes Mini-Notebook zum attraktiven Preis, darauf hatte damals der Consumer-Markt und das Überall-Internet gerade gewartet. 2011 war der Hype vorbei. Jetzt schickten sich langsam, aber sicher Tablets an (auch Android), zum mobilen Begleiter erster Wahl zu werden. Um angesichts der ARM basierten Konkurrenz nicht den Markt zu verlieren, entwickelte Intel seinen Netbook-Atom-Chip (Single/Core: Pinetrail, Dual Core: Cedar View) zu einem Multitasking optimierten Zwei- bzw. Vierkerner (Clovertrail bzw. Bay Trail T), was allerdings erst in der zweiten Generation (Bay Trail) so richtig gut klappte.

In der Netbook-Ära haben Käufer zu Gunsten starker Mobilitätseigenschaften auf eine durchschnittliche Entry-Notebook-Performance verzichtet. Ist das heute auch noch so? Die Differenz zwischen einem aktuellen Atom Tablet und einem aktuellen Low-Cost Notebook (ähnliche Preisbasis, Bay Trail Pentium/Celeron) ist relativ gering, der Verzicht auf Leistung fällt also gering aus, wie die Vergleiche im Kapitel Leistung zeigen. Das ist positiv für alle Non-Power User, die sich nicht mit einem quälend langsamen System abmühen möchten.

Wer ein ganz kleines Convertible mit Keyboard Dock sucht, höchstens 10 Zoll, der muss heute nicht lange suchen. Wenn dann aber auch noch die Auflösung anständig hoch sein soll, und nur Windows Geräte in Betracht kommen, dann wird die Auswahl beträchtlich dünner.

Acers Aspire Switch 10 (10,1 Zoll, FHD, 335 Euro) fährt hier ganz vorn mit, neuerdings auch mit dem Switch 10E als Low-Cost-Einsteiger. Lenovos Miix 3 10 (275 Euro) ist ebenfalls ein 10,1-Zoller mit Anstecktasten. Sein Vorgänger IdeaTab Miix 2 10 ist ebenfalls noch massig im Markt vertreten. Als kleiner Exot kommt das TrekStor SurfTab wintron 10.1 3G (315 Euro) daher, es bietet als einziges Modell ein integriertes 3G-Modem für den wirklich mobilen Internetzugang. 
Das Tablet besteht aus glattem, weißem Kunststoff. Der fühlt sich auf der Rückseite angenehm glatt, aber nicht rutschig an. Die Fläche ist sehr gut abwischbar, und Fingerabdrücke sehen wir keine. Die Konstruktion ist nicht sonderlich verwindungssteif, ein feines Knarren bei Verbiege-Versuchen hören wir ebenfalls. Unter der Rückseitenfläche befindet sich ein schmaler Hohlraum, was beim Drücken fühlbar ist. Das TFT ist entkoppelt eingesetzt, Druck auf die Ränder oder auf die Rückseite provoziert nur bei hoher Kraft Druckstellen auf der Anzeige.

Die Base gibt sich einen Tick verwindungsfester und solide. Die glatte Oberseite, also die Arbeitsumgebung um die Tastatur, besteht aus demselben Kunststoff wie die Tablet-Rückseite. Die Unterseite hingegen besteht aus einem matten, griffigen, aber höchst schmutzempfindlichen Finish. Die raue Oberfläche kann nur schwer gereinigt werden. Die Gummifüße sind leider auch weiß, Schutzränder werden sichtbar.

Das Gelenk sitzt sehr straff in der Base, zwei Metallriegel halten das Tablet fest. Zum Abkoppeln muss mechanisch entriegelt werden, das passiert per Druckschalter. Das Tablet sitzt leicht schlackernd in der Halterung und wippt beim Hantieren entsprechend stark. Das Tablet kann auf zirka 125 Grad aufgeklappt werden, das ist für die Nutzung auf dem Schoß gerade noch ausreichend. Durch den Akku im Dock hat das Click Mini einen sehr guten Schwerpunkt, zu keiner Zeit droht das Convertible nach hinten umzukippen. Selbst wenn wir die Anzeige 20 Grad nach hinten neigen, kippt das Click Mini wieder nach vorne. Nicht wenige Dock-Tablets haben das Problem einer zu leichten Tastatureinheit, was zu einem kopflastigen Stand führt. Dell Inspiron 17R Akku .

Viele Anschlüsse hat so ein Tablet nicht, sogar den Stromanschluss spart sich Toshiba und lässt das Click Mini per USB 2.0 Port laden. An diesem Micro USB Port können übrigens auch Smartphones geladen werden. So kann der Zweitakku als Pufferspeicher zum Überleben des Smartphones dienen. Der Akku im Dock kann nur mit dem Tablet zusammen geladen werden, da nur ersteres einen USB-Port zum Laden besitzt.

Zwei Kartenleser - das gibt es auch nicht oft. Ohne Adapter können wir die Standard-SD-Karte der Kamera im Dock einlesen. Kleine MicroSDXC-Karten können im entsprechenden Reader des Tablets gelesen werden. Sie können natürlich auch als Speichererweiterung des nicht besonders üppigen internen Platzangebotes genutzt werden (Speicherplatz um bis zu 128 GB erweiterbar). Von den 32 GB eMMC Flash sind nämlich nach Formatschwund, Betriebssystem und Tools nur noch 8 GB verfügbar. Für das Testprozedere war das ein echtes Problem: Programme mussten stets wieder deinstalliert werden.

Begeisterung macht sich breit. Das WiFi-Modul Realtek RTL8723BS (b/g/n) ist an und für sich nichts Besonderes, es hat nur eine Antenne (1x1 Diversity) und funkt nur im 2,4-GHz-Band. Gigabit-AC-WLAN ist also Fehlanzeige. Aber das Click Mini macht etwas, was uns viel wichtiger erscheint, nämlich eine stabile Verbindung weit über unseren 45-Meter-Messpunkt hinaus. Wir haben sogar das Grundstück um weitere 20 Meter verlassen können, und noch immer zeigte Windows 2-3 Balken Empfangsstärke an. Das Notebookcheck-WiFi-Skript wurde anstandslos immer wieder neu geladen, zwar mit reduzierter Geschwindigkeit, aber eben unterbrechungsfrei. Eine derart erstklassige Verbindungsstabilität zum Router hatten wir in unserer langjährigen Testpraxis höchsten 2-3 mal erlebt.

Außer Netzteil (10 Watt), Ergonomie-Handbuch und Kurzanleitung befindet sich kein weiteres Zubehör im Karton. Neben Microsoft Windows 8.1 Bing (32 Bit) ist Microsoft Office 365 für ein Jahr mit an Bord. Achtung! Bei Toshiba und in einigen Shops wird Windows 64 Bit angegeben.

Toshiba gewährt 12 Monate Garantie. Hier kann der Kunde entscheiden, ob er die Gewährleistung des Händlers in Anspruch nimmt oder ob er das Gerät dem Hersteller übergibt. Es handelt sich um einen Vor-Ort-Abholservice in Deutschland und Österreich bei Anmeldung der Reparatur bei der Toshiba Notebook Hotline. Für andere Länder gilt der Bring-In Service (Europa, Mittlerer Osten, Afrika). Hier muss das Gerät auf eigene Kosten eingeschickt werden.

Die Rückseiten-Kamera erzeugt brauchbare Aufnahmen, speziell bei Tageslicht oder ausreichend Kunstlicht. So kann eine Buchseite ziemlich gut abgelichtet werden. Bewegliche Objekte fängt der Autofokus aber kaum noch ein, hier liegt die Scharfstellung dann gern einmal im Hintergrund. Die Farben wirken etwas zu kräftig, und im Detail fransen Flächen schnell aus. Für ebay Produktfotos und den Chat ist das alles ausreichend, die Kinder im Urlaub möchten wir damit aber nicht fotografieren.
Die Tastatur für produktives Schreiben - die große Stärke des Click Mini? Die Tasten haben einen mittleren Hub, doch leider keinen festen Anschlag, was auf der gesamten Fläche gilt. Ein Wippen stellt sich zeitgleich zum dumpfen Anschlag ein, besonders ausgeprägt in der Mitte. Hier biegt sich nicht etwa das Dock durch, nein, die Tastatur liegt einfach nicht bündig auf, wodurch sich das störende Federn und Nachgeben einstellt.

Hinzu kommt ein unklarer Druckpunkt, der ein zu weiches Feedback erzeugt. Die Tasten haben einen relativ großen Abstand zueinander, und das Layout entspricht dem Standard, z. B. Strg links unten, Entf rechts oben. Gewöhnungsbedürftig wird es, wenn die F1-F12-Tasten benötigt werden. Diese werden als Zweitbelegung per FN-Taste erreicht. Etwas nervig erschien uns das in Bezug auf Entfernen (FN+Entf), die Taste ist mit Backspace kombiniert.

Die verkleinerten Richtungstasten inklusive Bild auf/ab (FN+) können nicht in die Handauflage ausbrechen. Die schmale Handauflage gibt speziell großen Händen keinen sicheren Halt beim Tippen. Dies ist jedoch das Manko fast aller 9- und 10-Zoller. Insgesamt ist das Schreibgefühl arm an hochwertigem Feedback, das Layout erscheint grundsätzlich sinnvoll, ist aber nicht bis ins Detail durchdacht (Entf-Taste).

Der schmale Mausersatz hat eine glatte Oberfläche, die sich haptisch von der Handauflage abgrenzt. Die Finger gleiten zügig und mit wenig Reibung über das ClickPad. Fingerabdrücke oder Schmierflächen bleiben nicht zurück. Es handelt sich um ein typisches Multi-Touch Mousepad, welches das Zoomen oder Rollen mit Zwei-Finger-Gesten ausführt.

Die Maustaste beim ClickPad befindet sich direkt unter der gesamten Fläche. Je nach Fingerposition erkennt die Software einen rechten oder linken Klick. Der Hubweg ist sehr knapp, der Druckpunkt löst auf dieser Basis kurzatmig aus. Das Klick-Geräusch ist deutlich, aber immer noch vglw. leise. Der Anschlag ist fest. Akku Dell Inspiron 1525 .

Das Panel mit seinen 1.920 x 1.200 Pixeln kann die Berührung von bis zu 10-Fingern gleichzeitig erfassen. Es ist bis in die Randbereiche sensibel und reagiert stets prompt und zügig. 

Das 8,9-Zoll-Touchpanel (Modell nicht auslesbar, PVO) vom Typ IPS löst mit 1.920 x 1.200 Pixeln auf. Das ergibt eine Pixeldichte von 254 ppi, eine extrem feine Auflösung für einen 8,9-Zoller. Ein 15-Zoll-Laptop mit FHD kommt gerade mal auf 145 ppi. Einzelne Pixel sind mit dem Auge nicht mehr erkennbar, auch nicht aus nächster Nähe.

Der Kontrast liegt bei 1.479:1, ein sehr starker Wert. Die Helligkeit bleibt im Akkubetrieb konstant, ihr Durchschnitt liegt aber nur bei 205 cd/m². Die Ausleuchtung von rechnerisch 89 % nach den neun Messpunkten erscheint typisch für höherwertige Tablets und Notebooks. Bei Schwarzbild sind keine Lichthöfe an den Rändern auszumachen.

Die Anzeige erfreut das Auge mit einem satten Schwarz und leuchtenden Farben. Der Schwarzwert bei maximaler Helligkeit im Netzbetrieb ist mit 0,14 exzellent. Die Konkurrenz hat das Nachsehen, wie ein Blick in die Tabelle zeigt. Die geringe maximale Helligkeit wirkt sich positiv auf den sehr guten Schwarzwert aus, die Konkurrenten punkten im Gegenzug mit einer deutlich besseren Luminanz. Highlight ist das Aspire Switch 10 SW5 mit 435 cd/m². Für die Messung hatten wir den Umgebungslicht-Sensor deaktiviert.

Vom Farbraum sRGB deckt das Testgerät 64 % ab, von AdobeRGB sind es nur 41 %. Professionelle Grafik- und Fotobearbeiter werden mit dieser Anzeige folglich nichts anfangen können. Hinzu kommt ein DeltaE von 8, was für eine ungenaue Darstellung der sRGB-Farben spricht. Das beherrscht die Konkurrenz bei ähnlich geringer AdobeRGB-Abdeckung aber auch nicht viel besser. Alle Geräte bleiben über der Marke eines DeltaE von drei.

Die Farbabweichung betrifft Magenta und Blau, bei den Graustufen ist ein Farbstich in dieser Richtung deutlich zu erkennen. Dies ist der Auslieferungszustand, eine Kalibrierung konnte die Farbdarstellung ein klein wenig verbessern. Das Profil haben wir in obiger Box verlinkt.

Im Außengebrauch scheitern wir mit dem Click Mini auf Grund der geringen Helligkeit. 205 cd/m² bei einem spiegelnden Touchpanel genügen bei Weitem nicht. Helles Tageslicht und Sonnenschein verhindern ein Ablesen der Anzeige komplett. Selbst mit einer Entspiegelungsfolie wäre der Einsatz draußen unmöglich.

Die Blickwinkel zeigen sich auf hohem IPS-Niveau, von jeder Position aus können wir Konturen und Farben erkennen. Lediglich extreme Winkel von seitlich oben oder unten führen zu Aufhellungen – aber nicht zu Kontrastverschiebungen.

Mit Intel Atom Z3735F (4x 1,33 GHz) 2 GB RAM und 32 GB Flash-Speicher (eMMC) ist das Click Mini vorzugsweise ein Arbeitstier für anspruchslose Aufgaben, die unterwegs durchgeführt werden. Ein paar Bilder von der Kamera sichten, im Web surfen, Mails in MS Outlook tippen und Texte mit Word oder Power Point editieren - dazu hat das Click Mini ausreichend Reserven. Die Intel HD Graphics ist ein im SoC integriertes stromsparendes Modell, das den Prozessor allenfalls bei der Dekodierung von Videos unterstützt.

Den Intel Atom Z3735F hatten wir schon oft im Test, ein echtes Mainstream-Modell, z. B. im Lenovo Miix 3 8 oder im Dell Venue 10 Pro 5055. Unterschiedliche Gehäuse und deren Kühlmöglichkeiten können zu besseren oder schlechteren Benchmark-Ergebnissen führen, je nachdem ob die Turbo-Range bis 1,83 GHz dauerhaft, kurzzeitig oder gar nicht genutzt wird.

Diesbezüglich vergleichen wir mit Switch 10, Miix 3 10 und SurfTab Wintron, die mit gleichem SoC bestückt sind. Das Switch 10 schwächelt (-17% Cinebench Multi) im Multi- als auch im Single-Core-Test. Auf Grund des 32-Bit-OS konnten wir nur den 32-Bit-Cinebench R10 ausführen, für den wir eine gute Vergleichsbasis haben. Die Scores sind im Akku- und Netzbetrieb identisch und werden in beiden Fällen mit zirka 1,58 GHz berechnet.

Die Anwendungs-Performance Intel Atom basierter Tablets (Bay Trail T) liegt üblicherweise sehr eng beieinander. Alle Systeme sind gleich langsam, sie liegen aber auf dem Niveau von Low-Cost Laptops: Der Acer Aspire E15 ES1-512 (Bay Trail) rechnet mit einem Pentium N3540 und hat eine normale HDD. Dieser 15-Zoller schneidet im PCMark 7 durchweg schlechter oder gleichwertig ab wie die Atom Tablets gleicher Generation. Um hier Punkte zu machen, wird schon ein Core i3 der Broadwell Generation benötigt. Beim ThinkPad Edge E550 fallen die PCMark Scores dadurch bis zu 230 % besser aus.

Über ein lahmes Windows Convertible müssen sich Interessenten deshalb keine Sorgen machen, das Click Mini reagiert fast immer ausreichend reaktionsschnell. Mit Wartezeiten ist bei großen Kopiervorgängen als auch bei rechenlastigen Anwendungen zu rechnen. Dell Inspiron 15R Akku .

Bei der Anwendungs-Performance, welche wir mit den PCMarks messen, spielen üblicherweise SSDs eine maßgebliche Rolle; speziell der PCMark 7 profitiert vom schnellen Festspeicher. Im Click Mini, so wie bei den Konkurrenten, ist aber keine SSD, sondern eine Low-Cost-eMMC verbaut. Diese Chips haben zwar bessere Read-4K-Werte als Festplatten, beim sequentiellen Lesen sind die Durchsätze aber nicht besser als bei rotierenden Festplatten. Kleine Unterschiede gibt es aber zwischen den eMMCs, wie das Switch 10 und das Miix 3 10 zeigen. Diese sind summarisch 43 bzw. 34 % schneller als das Click Mini. Bei obiger Anwendungs-Performance war dieser Vorteil allerdings nur beim PCMark 8 Home-Score angekommen (+13%).

Für Spiele taugt die integrierte HD Graphics (Bay Trail) nicht, die Spiele aus dem Windows Store sollten aber anstandslos laufen. Selbst sehr alte Titel wie Risen von 2009 sind mit Murren nur in der geringsten Auflösung spielbar.

Das Click Mini wird im Leerlauf links hinten noch nicht einmal handwarm, es sei denn, der Akku wird geladen. In diesem Fall kann es hier schon mal 40 Grad warm werden. Bei dauerhafter Last steigen die Temperaturen deutlicher als bei den Konkurrenten, was man als Indiz für eine gute Ausnutzung des Turbos ansehen kann. So ist dann auch das Switch 10 mit den schwächeren CPU-Benchmarks prompt weniger warm als das Testgerät. Über den Daumen gepeilt nehmen sich die Konkurrenten aber hinsichtlich der Abwärme gar nichts.

Den Stresstest absolviert das Click 10 mit 1,33 GHz bei 77 bis 80 °C am SoC. Die Energieaufnahme liegt dabei bei 10,6 Watt. Das überfordert scheinbar das 10-Watt-Netzteil, weshalb der Akku während des Stresstests ganz langsam entlädt. Nach 5 Stunden Prime95 + Furmark hatte der zweite Akku im Dock noch eine Restkapazität von 76 %. Zum Vergleich: Das Laden des Dock-Akkus beim ausgeschalteten Click Mini benötigt 9,7 Watt. Hier hat Toshiba die Stromversorgung auf Kante gestrickt, Nutzer sollten sich bezüglich eines Akku-Leerlaufens aber keine Sorgen machen. Unser Stresstest ist ein praxisfernes Szenario. Bedenklicher sind da schon die langen Ladezeiten bei eingeschaltetem Gerät, siehe unter Stromverbrauch.

Die Lautsprecher befinden sich rechts und links am Tablet. Während die Lautstärke noch in Ordnung geht, und auch bei höchstem Pegel kein Klappern oder Scheppern auftritt, fällt die mittenlastige Klangqualität schnell negativ auf. Hier kann auch Dolby Digital Plus, eine App mit Equalizer und manuellen Presets für Spiel, Musik, Sprache und Film, keine Wunder bewirken. Das Klangspektrum bleibt flach und ist auf Dauer unbefriedigend.

Das eingebaute Mikrofon (neben Webcam) kann uns auch nicht überzeugen. Die Aufnahmen enthalten ein konstantes elektrisches Surren. Das übertönt zwar nicht die Sprache, stört aber durch seine Penetranz. Die Aufnahme ist mehr oder weniger gleichbleibend klar, egal ob der Sprecher 50 Zentimeter oder zwei Meter vom Gerät entfernt spricht.

Viele Tablets setzen dieser Tage auf eine smarte Stromversorgung per USB Port, was auch für den Nutzer von Vorteil sein kann, sofern dieser Port während des Ladens nicht benötigt wird. So kann das Gerät an jedem beliebigen USB 3.0 Port aufgeladen werden, und auch das Smartphone kann am Netzteil des Click Mini geladen werden. Was sich hier nach einen schönen Homogenisierung der Netzteile anhört (Vision: ein Netzteil für viele Devices) hat aber einen entscheidenden Nachteil: Das Click Mini benötigt geschlagene 15 Stunden zum vollständigen Aufladen beider Akkus (im Leerlauf!).

Wir haben dazu während des Ladens den WiFi-Test aktiviert, welcher das Surfen im Browser über viele Stunden simuliert. Bei solcher geringer Last, aber voller Helligkeit, benötigt das Click Mini zwischen 5 und 10 Watt, folglich bleibt nicht mehr viel Reserve zum Laden der Akkus und schon gar nicht zum zeitgleichen Aufladen beider Akkumulatoren. Es wird übrigens immer der Tablet-Akku zuerst aufgeladen. Beim Entladen ist zuerst das Dock dran, danach folgt das Tablet.

Mit 39 Wh, zu gleichen Teilen verteilt auf das Tablet und das Tasten-Dock, ist das Satellite sehr gut für lange Laufzeiten präpariert. Folglich wundert der große Vorsprung des Click Mini gegenüber den Konkurrenten auch nicht. Beim WiFi-Test reduzieren wir die Helligkeit um sechs Stufen (sehr feine Abstufung) auf 137 cd/m² (beste Näherung an 150 cd/m²), und ein Skript simuliert die Browser-Nutzung.

10 Stunden Surfen, nicht schlecht für einen 8,9-Zoller mit einem Preis von nur knapp über 300 Euro. Dazu fährt das Toshiba Satellite Click Mini L9W-B-102 ein Tasten-Dock mit einem zweiten Akku auf. Die Akkus benötigen auf Grund des schwachen Netzteils ganze 15 Stunden zum vollständigen Aufladen (Geräte eingeschaltet). Das ist ein eindeutiger Nachteil des Konzeptes eines Universal-USB-Ladegerätes. Einmal aufgeladen sind fulminante 10 Stunden Surfen im Internet drin.

Beim Display macht Toshiba fast alles richtig: Sehr hoher Kontrast, angemessene Farbgenauigkeit und eine sehr hohe Auflösung, die einzelne Pixel nicht erkennen lässt. Leider fiel die Helligkeit bei der Produktentwicklung unter den Tisch - 205 cd/m² sind für den Einsatz draußen viel zu wenig.

Die Bestückung des Tasten-Docks mit einem USB Typ A und einem normalen SD-Kartenleser, das sind dicke Pluspunkte. Leider hapert es beim Feedback der Tastatur, es schreibt sich schwammig und klapprig auf den kleinen Tasten.

Die Verarbeitung des angemessen stabilen Gerätes geht in Ordnung, sehr gut hat dem Tester der Schwerpunkt auf dem Schoß oder Tisch gefallen. Zu guter Letzt punktet das Satellite Click Mini mit einer hohen und vor allem stabilen WLAN-Reichweite von deutlich über 45 Metern. Soweit konnte sich bei allen unseren Notebook- und Tablet-Tests selten ein anderes Gerät vom Router entfernen. Akku Dell Inspiron 1545 .

Das Satellite Click Mini L9W passt zu allen, die gern lange nächtliche Auto- oder Zugfahrten überbrücken wollen. Mit dem kontrastreichen Display werden Filme zum Genuss, und die Vor-Ort-Funknetzwerke kann der Click Mini zuverlässig ansurfen. Wer eine bessere Tastatur sucht, der sollte sich Lenovos Miix 3 10 einmal näher ansehen. Die Eingabe des Aspire Switch 10 Full-HD hatte im Test eben so wenig überzeugt wie beim Click Mini.

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