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01/07/2015

Kaufen Akku Lenovo Thinkpad T61p

Erst kürzlich durften wir Asus' neues Mitglied der ROG-Serie testen, allerdings in der High-End US-Variante. Unser jetziges, für den deutschen Markt bestimmtes Modell, kostet rund 600 Euro weniger, macht aber auch Abstiche bei der Ausstattung. Dennoch übertrifft es teilweise sogar unsere getestete teurere Variante.
Auf unseren Seziertischen lag erst vor Kurzem ein 2.000 Euro-Modell dieser Reihe. In der US-Version mit 4K-Display und pfeilschneller PCI-e SSD mit 512 GB Kapazität kostet das G501JW aktuell rund 1999 USD. Nun wollen wir auch die günstigere, hier zulande erhältliche Variante für 1.400 Euro genauer unter die Lupe nehmen. Unser Hauptaugenmerk: Welche Kompromisse müssen eingegangen werden und welche sind für den Gaming- und Multimedia-Alltag durchaus tragbar. Worauf muss denn bei einem Preis von 1.400 Euro verzichtet werden? 
An den Leistungsträgern, nämlich dem Prozessor und der Grafikkarte offenbar nicht. Weiterhin befindet sich der Vier-Kern-Prozessor Intel-Core-i7-4720HQ und eine NVIDIA GTX 960M in unserem Testgerät. Beim Arbeitsspeicher müssen wir uns mit 8 GB begnügen, der aber wieder im Dual-Channel arbeitet. Der Datenspeicher wird zugleich kleiner und größer. Einerseits verringert sich der schnelle Festspeicher von 512 GB auf 128 GB. Dafür wird zusätzlich eine 1 TB große HDD verbaut. Wer weiterhin auf ein UHD-Display hofft, muss an dieser Stelle enttäuscht werden. Dennoch findet sich ein ordentliches Full-HD-Display in unserem Asus G501JW wieder.

Für gleichbleibende Bereiche (Gehäuse, Tastatur,...) verweisen wir an dieser Stelle auf den alten Test und widmen uns hier den wichtigen Veränderungen. Zudem werden wir weitere Notebooks dieser Kategorie in den Benchmarks unserem Testkandidaten gegenüberstellen.

Behandeln wir zunächst die sichtbaren Unterschiede bei der Konfiguration. Der Hersteller verbaut ein mattes Full-HD-Display mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel. Zwar fällt die Auflösung geringer aus, dafür bleibt der Hersteller Samsung sowie die IPS-Technologie erhalten. Die Reflexionen sind durch die matte Bauart nicht weiter störend. Die durchschnittliche Helligkeit ist um 20 cd/m² auf nun recht gute 337 cd/m² gestiegen. Der Kontrast hat sich ebenfalls deutlich verbessert und liegt nun bei hervorragenden 1.110:1. Der daraus resultierende Schwarzwert wurde auch nach unten gestuft, weshalb ein noch satteres Schwarz entsteht. Auch die Ausleuchtung hat sich verbessert. Diese liegt nun bei 95 % und ist dadurch satte 18 % höher als beim Vorgänger. Insgesamt schneidet das günstigere, auflösungsschwächere Display positiver in allen Wertungen ab und schont gleichermaßen den Geldbeutel.

Die preisähnliche Konkurrenz schneidet kaum besser ab. Ein fast 300 Euro teures Schenker A505 erweist sich nur bei dem Kontrast und Schwarzwert noch einen Hauch besser. Unser kürzlich getestetes MSI GE60 bleibt ebenso im Schatten unseres Testgerätes.

Die gerade noch lobenden Worte können wir zumindest bei den CalMAN-Analysen nicht ganz wiedergeben. DeltaE-Abweichungen der Farben und Graustufen nahe 6 sind eher als mittelmäßig für ein IPS-Display anzusehen. Nach einer Kalibrierung fallen diese auf gute 4,52 (Farben) und 2,77 (Graustufen) ab. Einen Blick auf das teurere G501JW-Modell verrät uns aber, dass selbst diese Konfiguration nicht besser abschneidet. Das Schenker A505 können wir hier lobend für diese Notebook-Kategorie erwähnen, welches lediglich Abweichungen um ein DeltaE von 2 aufwies.

Erstaunlicher ist jedoch die hohe Farbraumabdeckung des dünnen Allrounders. Unser Testgerät deckt den sRGB-Raum vollständig ab und den AdobeRGB-Raum zu 71 %. Das sind die höchsten Werte, die wir bei äquivalenten Notebooks gesehen haben. Allerdings sind diese Werte nur für einen professionellen Grafiker von Bedeutung.

Die schlanke Bauart prädestiniert das 15,6-Zoll-Gerät auch für den Outdoor-Einsatz. Das helle und matte Display sorgt dafür, dass ein Nutzen im Freien größtenteils gewährleistet ist. Nur direkte Sonneneinstrahlungen sollten stets gemieden werden. Die maxiamle Helligkeit steht auch im Akkubetrieb zur Verfügung.

Zuletzt wollen wir uns noch der Blickwinkelstabilität widmen. Dank des IPS-Panels werden Farben und Helligkeiten nicht verfälscht. Einziges Manko ist allerdings der bauartbedingte geringe Öffnungswinkel, der für den Oberschenkeleinsatz oder für sonstige Positionen etwas größer sein könnte. Akku Lenovo ThinkPad X230 .

Die verschiedenen Konfigurationen unterscheiden sich größtenteils hinsichtlich ihrer Speicherausstattung und die Wahl des Displays. Die Kombination aus Hochleistungsprozessor und potenter dedizierter Grafikkarte lässt ein Eintauchen in die Multimedia- und Spielewelt zu. So macht das Testgerät auch vor anspruchsvollen Anwendungen keinen Halt. Preislich liegt unsere Konfiguration bei 1.400 Euro. Größere bzw. schnellerer Speicher und hochauflösendere Displays fordern bei unserem bereits getesteten Modell einen Preis von umgerechnet knapp 2.000 Euro.

Asus verwendet auch in der günstigeren Version einen Intel Core-i7-4720HQ. Dieser Prozessor taktet mit 2,6 GHz und kann mittels Turbo-Boost Frequenzen von bis zu 3,6 GHz erreichen. Der Cinebench R15 besagt ein deutlich besseres Ergebnis als unser bereits getestetes G501JW. Im Laufe des Cinebenchs rechnet die CPU mit 300-500 MHz über ihrem Basistakt. Nach mehrmaligen Anläufen verringert sich dies aber zufolge der steigenden Gehäuseerwärmung zunehmend. In den anderen Cinebench-Ergebnissen ist unser Gaming-Gerät wieder gleichauf mit seinem teureren Vergleichspartner.

Während des Akkubetriebs muss laut des Cinebenchs R11.5 mit enormen Leistungsdefiziten gerechnet werden. Nur etwas mehr als ein Drittel der Punkte wird hier im Multi-Core-Test erzielt.

Die Mischung aus schneller Recheneinheit, potenter GPU und sibbvoller HDD-SSD Kombination gefällt, weshalb die Arbeitsgeschwindigkeit nicht nur rein subjektiv überzeugt. Mit rund 5.800 Punkten bestätigt der PCMark 7 unser Empfinden. Das mit 16 GB Arbeitsspeicher und PCI-e SSD ausgestattete Asus G501JW Test Asus G501JW Notebookerreicht nochmals rund 400 Punkte mehr. Dennoch ist die erreichte Punktzahl auf einem sehr hohen Niveau.

Überaus positive Worte fanden wir schon in unserem letzten Test über das Asus G501JW. Leider werden solche Ergebnisse bei Weitem nicht mehr erzielt. Doch liegen die sequentiellen Schreib- und Lesewerte im 500 MB/s-Bereich. Auch die wichtigen 4K-Werte sind ordentlich. Unser anders konfiguriertes G501JW erstaunte mit sequentiellen Leseraten von rund 1.400 MB/s und sequentiellen Schreibwerten von 1.100 MB/s, was auf die PCIe-Anbindung zurückgeht. Bei der Speichergröße gibt es weitere Unterscheide. Für 600 Euro weniger befindet sich nur noch ein 128-GB-Festspeicher anstelle einer 512 GB großen SSD in dem Gerät. Dafür wird zusätzlich eine 1-TB-HDD verbaut. 
Auch wenn hier anhand der Benchmarks von einem gutem Ergebnis gesprochen werden kann, sollte man sich darüber im klaren sein, dass der 128 GB fassende SSD-Speicher kaum Platz für aktuelle Games lässt. Diese müssen in jedem Fall auf der HDD installiert werden womit auch der Geschwindigkeitsvorteil beim Laden von Spieledaten wegfällt. Bei großen Datenmengen (Texturen) kann dies auch innerhalb von Spielen Auswirkungen zeigen.

Wie schon bei der CPU, ändert sich bei der eingesetzten Grafikeinheit nichts. Eine neue NVIDIA GeForce GTX 960M der Maxwell-Reihe soll es sein. In unserem Fall wird sie mit der größtmöglichen Speicherausstattung von 4 GB ausgerüstet. Die dedizierte Grafikkarte löst NVIDIAs GeForace GTX 860M ab und zeigte sich in unseren Benchmarks rund 10 % flotter. Im Benchmark des 3DMarks 11 erzielt unser Testgerät mit fast 5.300 Punkten geringfügig mehr als sein teureres Schwestermodell. Dies ist allerdings auf die Varianz dieser Tests zurückzuführen. Es sei noch anzuführen, dass wir alle Treiber aktualisieren mussten, da sonst in den Benchmark-Prozeduren ein Bluescreen erzeugt wurde.

Was auch hier feststeht ist, dass die volle Leistung nur im Netzbetrieb abgerufen werden kann. Der 3DMark 11 erzielt im Akkubetrieb nur noch rund 1.746 Punkte.

Um den Vergleich zu unserem stärker konfigurierten Testgerät zu ziehen, wählen wir ein Spiel, was wir schon damals getestet haben. Die Wahl trifft auf Metro: Last Light, welches im Jahr 2014 erschienen ist und ein guter Repräsentant für die eingesetzte Grafikkarte ist. Leider wurde der Bildschirm während der Testprozedur oft schwarz. Wieso können wir uns nicht erklären und Treiber-Aktualisierungen halfen hierbei nicht. Ob dies Einfluss auf die Performance hatte, können wir nicht sagen, zumindest lief der Test konstant bis zum Ende durch. 
Im Vergleich mit anderen Geräten, ausgestattet mit GTX 960M Grafikchip ist ein deutliches Zurückbleiben der Asus G501-Modelle zu erkennen. Beispielsweise erzielt das Schenker XMG A505 unter maximalen Einstellungen entscheidende 7 fps mehr. Diese sorgen dafür, dass das Spiel runder als bei unserem Testgerät läuft. Das G501 bleibt in puncto Spieleperformance rund 20 bis 25% hinter den Erwartungen an eine vergleichbare Ausstattung. Akku Lenovo Thinkpad T61p .

Leider sind die Lüfter unseres Testgerätes recht unruhig, weshalb es stets gut hörbar ist. Im Idle liegt die Lautstärke zwischen 31 und 34 dB(A). Komplett ausgeschaltete Lüfter können wir während des Betriebs nicht beobachten. Unter Last bewegt sich die Maximallautstärke um 44 dB(A). Vorteilhaft ist allerdings, dass die beiden Lüfter nach erbrachter Last wieder fix auf ein niedriges Niveau runterregeln. Der erzeugte Frequenzbereich ist zwar subjektiv hoch, dennoch nicht allzu störend. Zusammengefasst schneidet es beispielsweise besser als das MSI GE60 ab, welches insgesamt eine präsentere Geräuschkulisse erzeugt.

Eines der größten Probleme bei schmalen Gaming-Notebooks ist die Abführung der Wärme. Der Hersteller löst bei unserem Testkandidaten diese Herausforderung gekonnt. Im Idle-Betrieb bleibt das Notebook angenehm kühl. Der Hotspot wird erst im extremen Last-Betrieb erreicht und beträgt rund 47,4 °C. Zum Glück werden diese Maximaltemperaturen hauptsächlich an der Unterseite erreicht. Gleich konfigurierte Notebooks, wie das MSI GE60, werden im Durchschnitt deutlich wärmer. Als Extremkandidat lässt sich das Schenker XMG A505 hinzuziehen, welches Spitzenwerte von fast 62 °C erreicht.

Wie sich die Taktverhältnisse unter extremen Bedingungen im Inneren des Notebooks verhalten, wollen wir anhand unseres Stresstests analysieren. Dazu nutzen wir die Programme Prime95 und FurMark. Schon zu Beginn fällt die Taktfrequenz der CPU unter ihren Basistakt auf 2,2 GHz. Nach nur 3 Minuten liegt die Taktrate zwischen 1,8 - 2,1 GHz. Nach ein paar weiteren Minuten pendelt sich die Frequenz auf 2,2 GHz ein. Ein größeres Problem zeigte sich im weiteren Verlauf. Das Display wurde ungewollt schwarz, was eine weitere Bedienung leider unmöglich machte. Der Stresstest lief zwar weiter, allerdings konnte der Blackscreen nicht ohne Neustart entfernt werden. Einige Versuche dieses Problem zu lösen, halfen nicht, weshalb ein entsprechender Screenshot nicht angeführt werden kann. Wir vermuten hier ein technisches Problem unseres Testgerätes.

Unser Allrounder zeigt sich schon im Idle besonders durstig. Zwischen 13,6 und 40,7 W werden verlangt. Vergleichsweise benötigt ein MSI GE60 zwischen 8,5 W und 22,9 W. Eine mögliche Ursache könnte ein Wechsel zwischen interner und dedizierter Grafikkarte sein. Genau können wir diese erstaunlichen Werte nicht erklären. Im Last-Betrieb werden recht konstant 81,6 W verlangt. Für die eingesetzte Hardware ist dieser Wert ziemlich gering, was auf das festgestellte Throttling unter extremer Last zurückzuführen ist. Ähnlich konfigurierte Notebooks sprengen normalerweise die 120er-Watt-Marke.

Potente Hardware hinterlässt leider in der Regel auch im Punkt Akkulaufzeit ihre Spuren. Der Hersteller verbaut in dieser Konfiguration nur einen 4-Zellen-Akku mit einer Kapazität von 60 Wh. Wir erinnern: In der US-Variante mit 512GB-SSD kommt ein größerer 96 Wh fassender Energiespeicher zum Einsatz.

In einem praxisnahem Szenario wollen wir das Surfen im Internet bei einer Helligkeit von rund 135 cd/m² simulieren. Hierzu schalten wir das ausgeglichene Windows-Leistungsprofil ein. Bereits nach nur etwas mehr als drei Stunden schaltet das Testgerät in den Ruhemodus. Andere Kontrahenten können rund eine Stunde länger durchhalten, das G501JW mit dem größeren Akku lief rund 1,5h länger. Grund der schlechten Ergebnisse ist der vorhin festgestellte hohe Energiebedarf im Zusammenspiel mit dem verkleinerten Akku.

Umgerechnet rund 600 Euro weniger soll unsere Konfiguration im Gegensatz zu unserem bereits getesteten Asus G501JW kosten. Obwohl das Full-HD-Display über weniger Pixel wie das QHD-Display im anderen Modell verfügt, überzeugte hier die bessere Helligkeit, die Ausleuchtung und der Kontrast. Wem also die Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel genügt, spart Geld und erhält ein Display mit deutlich besserer Wertung. Beim Thema Leistung bemerkten wir bei unserem Testmuster einige Probleme unter Volllast. Im Stresstest und bei einzelnen Games erhielten wir nach kurzer Zeit einen Blackscreen, obwohl das Gerät anscheinend im Hintergrund arbeitete. Ein Defekt unseres Gerätes ist an dieser Stelle nicht auszuschließen.
Der Wegfall der PCI-e SSD ist bei den Benchmarks deutlich sichtbar, im Praxisbetrieb aber verkraftbar. Erheblich mehr schmerzt das weitere Absinken der ohnehin schon nicht sonderlich tollen Akkulaufzeit der US-Version des Gerätes zufolge des kleineren Akkus. Drei Stunden im Surfbetrieb sind für einen mobilen Multimedia-Allrounder dieser Preisklasse zu wenig. Lenovo ThinkPad X300 Akku .

Das schmale G501JW eignet sich als Multimedia-Notebook. Wer allerdings einen richtigen Gamer ersetzen will, sollte sich weiter umschauen.

Die Nvidia GTX 960M ist an sich eine gute Wahl um auch aktuelle Games ausreichend zu beschleunigen, allerdings muss angemerkt werden, dass das G501 in den durchgeführten Gaming Tests deutlich hinter Geräten mit vergleichbarer Ausstattung zurück bleibt. Die kompakte Bauform scheint hier ihren Tribut zu fordern.

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