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26/06/2015

Kaufen Akkus HP ProBook 4710s

Das Toshiba Z30-B-100 ist ein leichtes Subnotebook, das sich besonders durch seine Mobilität auszeichnen möchte. Das gelingt auch größtenteils, aber ist ein TN-Bildschirm mit der normalen HD-Auflösung im Jahr 2015 wirklich noch zeitgemäß?

Die Toshiba Satellite-Z30-Serie richtet sich an Privatkunden, die ein leichtes und mobiles Subnotebook suchen. Unser 13 Zoll großes Testgerät Satellite Z30-B-100 repräsentiert die Einstiegskonfiguration für eine UVP von 1.099 Euro. Ein kurzer Blick auf die Spezifikation zeigt die übliche Ausstattung für aktuelle Geräte: Intel-Core-i5-Prozessor, 8 GB Arbeitsspeicher, integrierte Grafikkarte sowie eine Solid State Disk. Der Blick auf die Daten des Displays sorgt allerdings für eine Überraschung, denn hier bekommt man lediglich einen HD-Bildschirm auf Basis der TN-Technologie. Selbst bei Smartphones erwarten wir mittlerweile Full-HD, und bei den Notebooks liegt gerade UHD im Trend - ist solch ein Gerät dann überhaupt noch konkurrenzfähig?

Toshiba hat dieses Problem wohl auch erkannt und bietet alternativ das Z30-B-10C mit einem matten Full-HD-Bildschirm an (1.349 Euro). Zu den schärfsten Rivalen gehören das Dell XPS 13, das mittlerweile auch mit einem Full-HD-Display für 1.199 Euro erhältlich ist, sowie das Asus ZenBook UX305FA (4K-Auflösung) für 999 Euro.

Das Gehäuse des Satellite Z30 kennen wir bereits aus früheren Tests, da Toshiba es auch für die teureren, businessorientierten Portégé-Z30-Modelle verwendet. Das Magnesiumgehäuse in stahlgrau-metallic macht weiterhin sowohl optisch als auch haptisch einen sehr edlen Eindruck. Die beiden Displayscharniere, eine kleine Leiste unter dem Touchpad sowie das Toshiba Logo auf dem Deckel sind silberfarben und stellen damit zusammen mit der schwarzen Tastatur und dem schwarzen Displayrand einen ansprechenden Kontrast dar. Leider sind die Ränder oberhalb und unterhalb des Displays etwas breit geraten. Erfreulicherweise sind alle Oberflächen matt, wodurch Fingerabdrücke kein Problem darstellen. Die Displayscharniere sind angenehm leichtgängig, und man kann den Deckel mit einer Hand öffnen, aber trotzdem straff genug, um ein übermäßiges Nachwippen zu verhindern.

Auch die Stabilität des lediglich 1,2 kg schweren Notebooks kann uns überzeugen. Die Baseunit steht dank den fünf Gummifüßen (4x in den Ecken und 1x in der Mitte) sehr stabil und lässt sich mit Kraft nur minimal eindrücken, zu bedenklichen Knarzgeräuschen kommt es aber nicht. Der Deckel selbst ist allerdings sehr dünn und dadurch auch deutlich flexibler: Er lässt sich recht leicht verwinden und bei Druck kommt es unmittelbar zu Wellenbildungen auf dem Display.

Laut Toshiba erfüllt das Notebook die Anforderungen des strengen HALT-Tests (Highly Accelerated Life Test), der vom TÜV Rheinland durchgeführt wird und drei Gebrauchsjahre simuliert. Zudem sollen weder Stürze aus bis zu 76 cm noch kleine Flüssigkeitsmengen (bis zu 30 ml) zu Problemen führen. Getestet haben wir diese Aussagen allerdings nicht.

Der Akku ist fest im Gehäuse integriert und kann von außen nicht entfernt werden. Es ist möglich, die Unterseite des Notebooks abzunehmen, allerdings ist es etwas umständlich. Wir werden uns den Vorgang in der Sektion Wartung noch genauer ansehen.
Auch bei den Anschlüssen merkt man die Business-Orientierung des Gehäuses, denn einen VGA-Anschluss gibt es bei modernen und flachen mobilen Notebooks eigentlich nicht mehr. Zudem ist auf der Unterseite noch der Dockinganschluss angedeutet, im Gegensatz zu den Modellen der Protégé-Serie gibt es allerdings nur eine Plastikkappe. Insgesamt müssen wir Toshiba für die gelungene Anschlussvielfalt loben: Neben drei vollwertigen USB-3.0-Anschlüssen (1x mit Sleep-&-Charge-Funktion) stehen ein Fullsize-HDMI-Anschluss, ein Ethernet-Anschluss und ein SD-Kartenleser zur Verfügung – nicht schlecht für ein so dünnes Gerät. Der Kartenleser befindet sich auf der linken Seite recht weit vorne am Gehäuse und ist damit leicht zugänglich, alle anderen Anschlüsse befinden sich weiter hinten an den beiden Seiten und beeinträchtigen dadurch nicht die Bedienung mit einer externen Maus. Auf der linken Seite gibt es ausreichend Platz zwischen den einzelnen Anschlüssen, aber auf der rechten Seite ist die Lage etwas beengter. Ein breiter USB-Stick kann hier recht schnell den benachbarten Anschluss verdecken.

Die Leistung der Anschlüsse zeigte keine Auffälligkeiten. Im Zusammenspiel mit einer externen SSD (Samsung 830 64 GB) konnten wir Daten mit etwa 190 MB/s via USB 3.0 auf das Toshiba Satellite Z30-B-100 kopieren.

Als eines der wenigen aktuellen Subnotebooks verfügt das Satellite Z30 über einen Gigabit-Ethernet-Anschluss und ist nicht auf langsamere USB-Adapter angewiesen. Zusätzlich kann man das Internet natürlich auch drahtlos verwenden. Intels Dual Band Wireless-AC 3160 unterstützt alle aktuellen Standards inklusive 802.11ac (2,4-GHz- und 5-GHz-Netze), allerdings ist die maximale Übertragungsrate auf 433 Mbit/s (1x1) begrenzt. Während des Tests kam es zu keinen ungewöhnlichen Problemen oder Aussetzern. Neben Bluetooth 4.0 unterstützt das Modul auch Intel Wireless Display, mit geeigneten Empfängern lässt sich das Bild also kabellos übertragen.

In Verbindung mit einem AC-Router (Asus RT-AC66U) und einem Abstand von rund 2 Metern lag die maximale Übertragungsrate bei 272 Mbit/s (802.11n: 62 MBit/s). Es gibt mittlerweile deutlich schnellere Module, für alltägliche Aufgaben ist die Leistung aber auf jeden Fall ausreichend. Akku HP ProBook 4710s .

Oberhalb des Bildschirms befindet sich eine Webcam mit einem 2.0-MP-Sensor, die Videos und Bilder mit bis zu 1.920 x 1.080 Pixeln aufnimmt. Für Videochats ist die Qualität ausreichend, aber für Fotos sollte man lieber das Smartphone bzw. die Kamera zur Hand nehmen. Besser gefallen hat uns das Stereo-Mikrofon, welches Stimmen sehr klar und deutlich aufnimmt.

In der Verpackung befinden sich neben dem Notebook selbst lediglich das kompakte 45-Watt-Netzteil sowie ein Handbuch und Informationen über die Garantie.

Optional bietet Toshiba nur universelle Zubehörartikel wie zusätzliche Netzteile und Taschen an.
Die gesamte Unterseite des Z30-B-100 kann abgenommen werden, aber leider macht Toshiba diesen Prozess unnötig kompliziert. Neben den sichtbaren Kreuzschrauben gibt es auch noch drei weitere Schrauben unter den Gummifüßen. Um eine Beschädigung des Testexemplars (Shopgerät) zu vermeiden, haben wir das Gehäuse nicht geöffnet. Eine ausführliche englische Demontage-Anleitung mit Bildern steht aber hier zur Verfügung. Im Inneren des Gehäuses lassen sich dann sowohl die mSATA-SSD, der WLAN-Adapter, der Arbeitsspeicher (1 Slot frei) sowie der Akku austauschen. Der Lüfter kann ebenfalls gereinigt werden.
Toshiba gewährt Käufern des Satellite Z30-B-100 eine zweijährige europäische Bring-In-Herstellergarantie, wenn man das Produkt registriert. In Deutschland sowie Österreich wird das defekte Gerät nach vorheriger Anmeldung an der Toshiba-Reparatur-Hotline zudem direkt bei Ihnen zuhause abgeholt.Optional gibt es noch Garantieerweiterungen bzw. -verlängerungen, die über Fachhändler bezogen werden können.

Die Chiclet-Tastatur in matt-schwarz hinterlässt insgesamt einen guten Eindruck. Das Layout unterscheidet sich nur bei einigen Funktionstasten (z. B. Bild-auf/Bild-ab) vom Standard und benötigt daher keine große Eingewöhnungszeit. Auch die Tastengröße geht mit 15 x 15 Millimetern in Ordnung, lediglich die oberste Reihe mit den Funktionstasten ist kleiner ausgefallen.

Das Tippgefühl gefällt uns prinzipiell ganz gut, allerdings federt die Tastatur bei etwas energischeren Eingaben in der Mitte leicht nach und ist auch recht laut. Der Anschlag ist jedoch angenehm fest und präzise und ermöglicht eine gute Rückmeldung für den Nutzer.

Bei der einstufigen weißen Hintergrundbeleuchtung gibt es eine Besonderheit, denn man kann sie nicht nur aktivieren bzw. deaktivieren. Eine dritte Einstellung deaktiviert die Beleuchtung automatisch, wenn man die Tastatur für etwa 10 Sekunden nicht benutzt und aktiviert sie wieder, sobald man eine Taste drückt. Das spart Strom und kann vor allem bei der Wiedergabe von Videos (z. B. im Dunkeln) praktisch sein.

Bei der ersten Verwendung des Touchpads wundert man sich über die Größe, denn oberhalb und unterhalb der Eingabe befinden sich zwei breite abgesetzte Bereiche, die keine ersichtliche Funktion erfüllen. Hier hilft erneut ein Blick auf den Business-Kollegen Portégé Z30, denn dort gibt es noch zusätzliche Tasten für einen Touchstick in der Tastatur sowie einen Fingerabdruckscanner unter dem Touchpad.

Bei dem Touchpad handelt es sich um ein Clickpad der Firma Alps. Die Größe der Eingabe geht, vor allem in Anbetracht der geringen Bildschirmauflösung, in Ordnung, könnte für die komfortablere Verwendung von Multi-Touch-Gesten mit bis zu vier Fingern allerdings noch etwas größer ausfallen. Die Oberfläche ist leicht angeraut und matt, bietet aber trotzdem ordentliche Gleiteigenschaften. Die beiden integrierten Maustasten sind haptisch durch zwei schmale und etwas erhöhte Striche gekennzeichnet und lassen sich daher sehr gut ertasten. Hier gefällt uns das leise Klickgeräusch und der ordentliche Hub.

Zusätzlich zu den üblich Konfigurationsmöglichkeiten im Treiber (Tastenzuordnung, Aktivieren/Deaktivieren von Gesten etc.) gibt es in den oberen beiden Ecken noch zwei weitere Funktionen, die durch ein doppeltes Antippen aktiviert werden können: Oben links lässt sich das gesamte Clickpad deaktivieren, was vor allem bei der Nutzung einer externen Maus hilfreich ist, oben rechts lässt sich das Öko-Energieprofil von Toshiba aktivieren. Die Belegung dieser beiden Bereiche lässt sich leider nicht ändern.

Nach den enormen Verbesserungen am Smartphone-Markt gibt es nun auch immer mehr hochauflösende Displays in Notebooks. Toshiba ignoriert diesen Trend beim Z30-B-100 allerdings und stattet das Gerät mit einem matten HD-Display (1.366 x 768 Pixel) aus, das zudem noch auf der TN-Technologie basiert. Damit fällt es in unserem Vergleich deutlich zurück, denn sowohl das Dell XPS 13-9343 (1.920 x 1.080) als auch das Asus ZenBook UX305FA (3.200 x 1.800) haben hier einen deutlichen Vorteil. Innerhalb der Satellite-Z30-Serie bietet Toshiba noch Geräte mit einem matten Full-HD-Display (Z30-B-10C) bzw. einem matten Full-HD-Touchscreen (Z30-A) an, die jeweils für 1.349 Euro erhältlich sind.Akku HP Pavilion g6 .

Subjektiv ist der Bildschirm leider sehr enttäuschend, wobei die Helligkeit eigentlich noch die beste Eigenschaft ist. Mit durchschnittlich 286 cd/m² ist die Hintergrundbeleuchtung in Kombination mit dem matten Panel ausreichend kräftig, und auch die Ausleuchtung liegt bei sehr guten 91 Prozent. Im Akkubetrieb, der bei solch einem mobilen Gerät wichtig ist, wird die maximale Helligkeit leider auf 232 cd/m² begrenzt.

Aufgrund des hohen Schwarzwertes von 0,69 cd/m² wirken dunkle Flächen sehr ausgewaschen und gräulich anstatt schwarz. Insgesamt ist das Bild recht blass (Kontrast 422:1) und auch ein wenig körnig. So machen weder Videos noch Spiele viel Spaß. Gegen die Konkurrenz in der Form des Dell XPS 13 und des Asus ZenBook UX305 hat unser Testgerät klar das Nachsehen (siehe Tabelle). Gerade bei einem Gerät, dass sich an Privatkunden richtet, hätten wir ein besseres Display erwartet.

Die Messungen mit der Software CalMAN bestätigen unseren subjektiven Eindruck und zeigen zudem eine sehr deutlich Verschiebung aller Farben ins Bläuliche und mit 12.686 K eine deutlich zu kühle Farbtemperatur. Im Werkszustand liegt die durchschnittliche Abweichung der Farben gegenüber dem sRGB-Referenzfarbraum bei über 9 (Zielwert ), wobei es bei Grün und Hauttönen Ausreißer mit einem DeltaE über 15 gibt. Bei den Graustufen liegt die durchschnittliche DeltaE-Abweichung mit über 11 sogar noch höher.

Die Farbraumabdeckung des Displays liegt nur bei 65 Prozent des sRGB- sowie 42 Prozent des AdobeRGB-Standards, aber professionelle Nutzer werden diesen Bildschirm vermutlich sowieso meiden. 
Mit dem matten Display lässt es sich auch angenehm im Freien arbeiten, ohne mit störenden Reflexionen kämpfen zu müssen. Für die komfortable Nutzung im direkten Sonnenlicht ist die Hintergrundbeleuchtung allerdings nicht hoch genug. Man kann den Bildschirminhalt zwar erkennen, nach einer Weile wird es aber sehr anstrengend für die Augen. Im Schatten gibt es jedoch überhaupt keine Probleme.
Bei den Blickwinkel enttäuscht das Satellite Z30-B-100 leider auf ganzer Linie. Das TN-Panel ist sehr anfällig für Verschiebungen, und vor allem im Betrieb auf den Oberschenkeln muss man den Öffnungswinkel oft anpassen. Im Gegensatz zu guten TN-Displays gibt es auch bei kleinen horizontalen Verschiebungen sichtbare Helligkeits- und Kontrastverluste. Vertikal ist die Situation noch extremer, da die Farben hier sehr schnell invertieren. Es fällt also schwer, den Bildschirminhalt mit mehren Personen gleichzeitig zu betrachten.

Das Toshiba Satellite Z30-B-100 ist ein Subnotebook auf dem aktuellen Stand der Technik. Dank dem flotten Intel Core i5 Prozessor, 8 GB Arbeitsspeicher (DDR3L-1600, Single-Channel) und der Solid State Disk sollte es mit den meisten Aufgaben im Alltag keine Probleme haben, inklusive Office-Tätigkeiten sowie leichten Multimedia-Anwendungen. Das Schwestermodell Z30-B-10C für eine UVP von 1.349 Euro ist lediglich mit einem anderen Display (matt, FHD) ausgerüstet, aber die restlichen Komponenten sind identisch. Der Arbeitsspeicher arbeitet zwar nur in einer Single-Channel-Konfiguration, dank dem zweiten freien RAM-Steckplatz lässt sich dieser Umstand bei Bedarf aber ziemlich schnell und kostengünstig beheben.

Der Intel Core i5-5200U ist ein Dual-Core-Prozessor auf Basis der Broadwell Architektur und wird in einem modernen 14-nm-Herstellungsprozess gefertigt. Mit einer TDP von 15 Watt eignet er sich sehr gut für mobile Geräte wie das Satellite Z30. Der Chip unterstützt alle gängigen Funktionen wie Hyper-Threading (bis zu 4 Threads gleichzeitig) sowie die automatische Übertaktung via Turbo Boost (2,7 GHz für einen Kern, 2,5 GHz für zwei Kerne). Der Basistakt von 2,2 GHz kann im Leerlauf auf bis zu 800 MHz reduziert werden.

Bei den Single-Core-Benchmarks kann der Prozessor sein Turbo-Boost-Potenzial leider nicht komplett ausnutzen, da der Prozessor nur mit 2,5 GHz läuft und nur gelegentlich kurz auf bis zu 2,7 GHz beschleunigt. Weder der Verbrauch noch die Temperatur sind in diesem Szenario kritisch, es scheint sich also um eine Limitierung des Herstellers zu halten. Das XPS 13 mit dem identischen Prozessor ist in diesem Szenario daher rund 10 Prozent schneller; das Asus ZenBook UX305 mit dem sparsamen Core-M hat einen Rückstand von 16 Prozent.

Sobald wir die beiden Kerne belasten, bessert sich die Situation, denn in diesem Fall kann der Prozessor den maximalen Turbo-Boost-Takt von 2,5 GHz zu jeder Zeit aufrechterhalten. Dementsprechend sind das Testgerät und das XPS 13 im Cinebench R15 Multi-Core Test praktisch gleichauf, während das ZenBook UX305 um fast 40 Prozent zurückfällt. Throttling ist bei reiner CPU-Auslastung kein Thema für das Satellite Z30-B-100.

Die volle Leistung des Prozessors steht auch im Akkubterieb zur Verfügung. Weitere Information und Benchmarks zum Core i5-5200U sind in unserer Technik-Sektion verfügbar.

Wie man es schon beim Blick auf die Komponenten vermuten konnte, gibt es bei der Systemleistung des Satellite Z30-B-100 keinen Anlass zur Kritik. Dank der Solid State Disk ist die subjektive Geschwindigkeit sehr gut, und es gibt keine Verzögerungen beim Starten von Anwendungen. Dieser Eindruck wird auch vom den synthetischen Benchmarks der PCMark-Reihe bestätigt. Das Dell XPS 13 liegt auf einem sehr ähnlichen Niveau (+/-5 Prozent), während das schwächere Asus ZenBook UX305FA etwas zurückfällt (-12/-34 Prozent). Der Vorsprung des Apple MacBook Air 13 lässt sich durch den etwas stärkeren Prozessor sowie die deutlich schneller PCIe-SSD erklären. Akku HP Compaq 6735b .

Im Satellite Z30-B-100 kommt Toshibas eigene Solid State Disk mit der Bezeichnung THNSNJ256GMCU zum Einsatz. Dieses mSATA-Laufwerk hat eine Kapazität von 256 GB und erreicht ordentliche Transferraten mit bis zu 530 MB/s beim Lesen bzw. bis zu 470 MB/s beim Schreiben. Hier befinden wir uns bereits in dem Bereich, wo der SATA-Standard als limitierender Faktor fungiert. Auch die Ergebnisse bei dem Bearbeiten von kleinen Dateien (4K) sind unauffällig. Mit der extremen Leistung von modernen PCIe-SSDs kann unser Testgerät nicht mithalten, allerdings sind die subjektiven Unterschiede bei der Verwendung von schnellen SSDs ohnehin sehr gering bzw. gar nicht zu spüren.

Die integrierte Grafikkarte Intel HD Graphics 5500 hat einen Kerntakt von 900 MHz (24 EUs) und unterstützt DirectX 11.2. Die Leistung der GPU reicht für Multimedia-Anwendungen vollkommen aus, und die Videobearbeitung profitiert von der sehr effizienten Quick-Sync-Technologie.

Die Leistung der GPU im Satellite Z30-B-100 wird leider durch den Arbeitsspeicher in einer Single-Channel-Konfiguration beeinträchtigt. Mit einem zweiten RAM-Modul könnte man die Leistung um bis zu 20 Prozent steigern, im Fall des Dell XPS 13-9343 liegt der Vorsprung in 3DMark 11 bei 15 Prozent (983 vs. 1.133 Punkte). Das Asus ZenBook UX305FA mit der schwächeren Intel HD Graphics 5300 fällt um 30 Prozent zurück. Die Grafikleistung steht auch im Akkubetrieb vollständig zur Verfügung.
Aktuelle Spiele können höchstens mit niedrigen Details und geringen Auflösungen gespielt werden, aber selbst in diesem Fall sind flüssige Frameraten nicht immer möglich (Bioshock: Infinite nur 28,07 fps). Einige ältere und wenig anspruchsvollere Titel (Fifa, Diablo 3, DOTA 2 usw.) lassen sich aber dennoch gut spielen, was natürlich auch für die Spiele aus dem Windows Store gilt. Ein zusätzliches RAM-Modul würde die Leistung um etwa 15-20 Prozent verbessern, zum Gaming Notebook wird das Satellite Z30-B-100 dadurch allerdings trotzdem nicht.

Eine Übersicht mit den Anforderungen von aktuellen Spielen finden Sie in unserer Benchmark-Liste.
Bei dem Toshiba Satellite Z30-B-100 handelt es sich um einen sehr ruhigen Begleiter. Bei wenig Last bleibt der Lüfter in der Regel deaktiviert, und man freut sich über ein lautloses Gerät, denn auch sonst gibt es keine störenden Nebengeräusche. Unter voller Auslastung kann der kleine Lüfter mit bis zu 44,1 dB(A) sehr laut werden, was allerdings eher die Ausnahme darstellen sollte. Selbst in diesem Zustand ist das Notebook subjektiv nicht störend, da der Lüfter weder unangenehm dröhnt noch hochfrequente Töne produziert.

Die Oberflächentemperaturen sind absolut unbedenklich – sowohl im Leerlauf als auch unter Last. Es gibt zwar einen Hotspot auf der Oberseite zentral oberhalb der Tastatur, allerdings berührt man diesen Punkt im Betrieb nur selten, und zudem ist auch diese Temperatur nicht störend. Bei normaler Benutzung, wie dem Surfen im Internet, spürt man in der Regel überhaupt keine Erwärmung. Die Nutzung auf dem Schoß ist damit prinzipiell möglich, man sollte aber ein wenig auf die Position der Frischluftzufuhr achten. Sie befindet sich auf der Unterseite und kann recht schnell verdeckt werden. Vor allem bei anspruchsvollen Aufgaben kann es bei mangelnder Belüftung schnell zu höheren Temperaturen der Komponenten kommen.

Zunächst überprüfen wir das Verhalten des Notebooks, wenn wir nur den Prozessor belasten. Mit dem Tool Prime95 werden die beiden Kerne voll ausgelastet. Das Notebook bleibt in diesem Szenario aber recht gelassen, denn die beiden Kerne laufen von Anfang an mit dem maximalen Turbo-Boost-Takt von 2,5 GHz. Dieser Wert wird auch nicht unterschritten, und die maximale Temperatur liegt bei unbedenklichen 67 °C (identisch im Akkubetrieb).

Als nächstes prüfen wir die Grafikkarte mit dem Tool FurMark, was das Notebook aber erneut nicht sonderlich ins Schwitzen bringt. Auch die Grafikkarte kann ihren maximalen Kerntakt von 900 MHz aufrechterhalten, und die Temperatur liegt bei nur 56 °C (identisch im Akkubetrieb).

Erst mit der gleichzeitigen Belastung des Prozessors sowie der Grafikkarte können wir das Notebook ein wenig in die Knie zwingen. In den ersten 15 Sekunden liegt der Verbrauch des Prozessors bei mehr als 20 Watt, während beide Komponenten mit dem maximalen Takt laufen (CPU: 2,5 GHz, GPU: 900 MHz) und die Temperatur 73 °C erreicht. Danach setzt die TDP-Begrenzung von 15 Watt ein und der Prozessor wird auf 1,5-1,6 GHz gedrosselt. Die Grafikkarte wird vom System bevorzugt behandelt und läuft weiterhin mit 900 MHz. Dieses Verhalten ändert sich im Verlauf des Tests nicht mehr, und die Temperatur pendelt sich bei etwa 69 °C ein.

Im Akkubetrieb ändert sich dieses Verhalten, denn dort setzt die TDP-Begrenzung sofort ein, und der Prozessor läuft konstant mit seinem Basistakt von 2,2 GHz, während die Grafikkarte zwischen 700-800 MHz pendelt. Ein 3DMark Durchlauf im Anschluss an den Stresstet zeigt keine Beeinträchtigungen, was bei den geringen Temperaturen aber auch nicht zu erwarten war.

Die beiden Stereolautsprecher befinden sich vorne an der abgeschrägten Unterseite. Der Sound ist damit im 45°-Winkel auf den Untergrund gerichtet und wird im Idealfall (auf einer festen Unterlage) in Richtung Nutzer reflektiert. Leider hat diese Position aber auch ihre Tücken, denn auf weichen Unterlagen kann man die beiden kleinen Öffnungen schnell verdecken. Auch beim Tippen stellen die beiden Unterarme ein Hindernis dar, das die Qualität beeinflusst. Allerdings ist diese sowieso nicht sehr berauschend, denn das Ergebnis ist sehr höhenlästig, und Bass ist überhaupt nicht vorhanden. Der maximale Pegel ist zudem eher mittelmäßig.

Mit der vorinstallierten Software DTS Studio Sound stehen verschieden Möglichkeiten zur Verfügung, um das Ergebnis zu verbessern. Bei aktivierter Software hört man einen deutlichen Unterschied, und der Sound wird etwas voluminöser, aber selbst in diesem Zustand macht die Musik keinen wirklichen Spaß. Für ein kurzes Video auf YouTube reicht die Qualität sicherlich aus, für einen besseren Klang sollte man aber entweder Kopfhörer oder externe Lautsprecher (Bluetooth, HDMI, 3,5-mm-Klinke) verwenden.

Der Anschluss eines externen Bluetooth-Lautsprechers (Denon Envaya Mini) klappte problemlos, und auch die Qualität gab keinen Anlass zur Kritik. Zudem kam es weder zu Verzögerungen noch Unterbrechungen während der Wiedergabe. Mit Kopfhörern (Sennheiser Urbanite) war das Ergebnis ebenfalls deutlich besser, in diesem Fall sollte man aber unbedingt die DTS-Software deaktivieren.

Die Verbrauchswerte im Leerlauf sind selbst für ein kleines 13,3-Zoll-Subnotebook sehr niedrig. Hier macht sich auch der Bildschirm mit der niedrigen Pixeldichte bemerkbar, da die Hintergrundbeleuchtung im Vergleich zu hochauflösenden Anzeigen weniger Strom benötigt. Das 45-Watt-Netzteil hat mit dem maximal gemessenen Stromverbrauch von 28,8 Watt keine Probleme und bietet noch ausreichend Reserven, um das Notebook auch im Betrieb zügig zu laden.

Die geringen Verbrauchswerte in Kombination mit dem 52-Wh-Akku versprechen sehr gute Laufzeiten, was von unseren Tests bestätigt wird. Laut Toshiba hält das Satellite Z30-B-100 bis zu 16 Stunden durch, was durch den Battery Eater Reader's Test mit 23:33 Stunden deutlich übertroffen wird. Im Worst-Case-Szenario (Battery Eater Classic Test) sind knapp 3 Stunden möglich. Diese beiden Szenarios sind für ein mobiles Subnotebook allerdings ziemlich unrealistisch, weshalb wir uns den praxisnahen WLAN-Test genauer ansehen wollen.

Mit einer angepassten Bildschirmhelligkeit von rund 150 cd/m² (Stufe 6/10) führt das Notebook ein Browser-Skript aus, um das Surfen im Internet zu simulieren. Die ermittelte Laufzeit von 12:02 Stunden ist sehr beeindruckend und schlägt die Konkurrenten inklusive dem Dauerläufer Apple MacBook Air 13 deutlich. Ein ganzer Arbeitstag abseits der Steckdose stellt damit kein Problem dar.

Ein kompletter Ladevorgang des Akkus (Restkapazität: 3 Prozent) benötigt bei eingeschaltetem Gerät etwa 2:30 Stunden. Für das Full-HD-Schwestermodell Z30-B-10C gibt Toshiba ein rund 10 Prozent kürzere Laufzeit an, aber selbst dann wäre die WLAN-Laufzeit immer noch sehr konkurrenzfähig.

Das Toshiba Satellite Z30-B-100 macht viele Sachen richtig: Das Gehäuse, obwohl es schon einige Tage auf dem Buckel hat, gefällt uns nach wie vor sehr gut, denn mit dem geringen Gewicht und den kompakten Abmaßen wird der Mobilitätsanspruch voll erfüllt. Zudem gibt es aktuelle Hardware, ordentliche Eingabegeräte und exzellente Akkulaufzeiten. Handelt es sich also um den perfekten Reisebegleiter für Privatkunden?

Nein, denn in einer der wichtigsten Disziplinen kann uns das Testgerät nicht überzeugen: Das HD-TN-Panel enttäuscht (fast) auf ganzer Linie, die einzige positive Eigenschaft ist die matte Oberfläche. Eigentlich hatten wir gehofft, dass die Zeit von schlechten Displays bei Notebooks vorbei ist, zumindest bei denen, die mehr als 1.000 Euro kosten. Akku HP ProBook 4510s .

Wenn man sich für ein Toshiba Satellite Z30 entscheidet, sollte es definitiv eine Konfiguration mit einem Full-HD-Display sein.Die Konkurrenten in Form des Dell XPS 13-9343 und Asus ZenBook UX305FA haben daher einen entscheidenden Vorteil, was im Endeffekt zu einem besseren Gesamtpaket führt. Der aktuelle Straßenpreis unseres Testgerätes liegt bei etwas unter 1.000 Euro, und obwohl die guten Leistungen in den anderen Disziplinen zu einer guten Gesamtwertung von 85 Prozent führen, können wir die vorliegende Testkonfiguration aufgrund des schlechten Displays nicht empfehlen.

19/06/2015

Kaufen ersatzakku Dell Inspiron 9400

Dell bietet mit dem Vostro 3558 ein niedrigpreisiges Office Notebook, das primär als Arbeitsgerät zu sehen ist. Gute Akkulaufzeiten und ordentliche Eingabegeräte unterstreichen diesen Anspruch. Leider hat Dell dem Rechner keinen digitalen Videoausgang spendiert.

Die Dell-Vostro-Reihe richtet sich primär an berufliche Nutzer bzw. Unternehmen, die auf der Suche nach günstigen Rechnern sind. Das generell niedrige Preisniveau der Serie macht die Rechner aber auch für den privaten Nutzer interessant. Mit dem Vostro 3558 liegt uns nun ein neuer Vertreter der 15,6-Zoll-Vostro-Notebooks vor. Angetrieben werden die Rechner von Broadwell Prozessoren.

An Konkurrenz mangelt es dem Vostro nicht. Hier wären beispielsweise HPs 350er- bzw. 355er-Modelle zu nennen. Lenovos günstige Business-/Office-Notebook-Serie trägt die Bezeichnung B50-70. Auch Rechner der Acer Extensa 2510 Reihe zählen zu den Konkurrenten. Aufgrund des niedrigen Preisniveaus gehören auch HPs Probook-455-Reihe und Acers Travelmate P256-M Serie auf die Liste.

Das niedrige Preisniveau des Vostro ist dem Gehäuse des Rechners anzusehen: Dell setzt auf ein schwarzes Kunststoffgehäuse. Dabei handelt es sich überwiegend um matten Kunststoff, lediglich an der Vorderseite sowie an der linken und rechten Seite kommt glänzendes Plastik zum Einsatz. Die Handballenablage und die Deckelrückseite sind mit einer Rillentextur versehen. Auf der Unterseite des Rechners findet sich eine Wartungsklappe, die den Zugriff auf den Arbeitsspeicher und die Festplatte ermöglicht. Der Akku des Vostro ist nicht fest verbaut und kann somit problemlos entnommen werden.

Auf Seiten der Verarbeitung gibt es trotz dem niedrigen Preisniveau des Rechners nicht wirklich etwas zu kritisieren. Die Spaltmaße stimmen, und es sind keine scharfen Kanten zu spüren. An einigen Stellen ist jedoch ein minimaler Materialüberstand zu fühlen, der aber nicht weiter störend ist. Auch in Sachen Stabilität zeigt die Baseunit des Vostro keine sonderlichen Schwächen. Sie dürfte für unseren Geschmack aber etwas verwindungssteifer ausfallen. Das gilt ebenso für den Deckel. Druck auf die Deckelrückseite führt an einigen Stellen zu Bildveränderungen. Die Scharniere halten den Deckel fest in Position und wippen etwas nach. Eine Ein-Hand-Öffnung des Deckels ist möglich.

Dass Dell mit dem Vostro eher berufliche als private Nutzer ansprechen möchte, zeigt der Verzicht auf einen digitalen Videoausgang. Somit kann der Rechner nicht ohne Weiteres mit dem heimischen Fernseher verbunden werden. Lediglich einen VGA-Ausgang hat der Dell Rechner zu bieten. Wenn Dell schon auf einen HDMI-Anschluss verzichtet, hätten wir zumindest einen Displayport erwartet. Schließlich richtet sich das Notebook an Unternehmen. Ansonsten hält das Notebook auf Seiten der Schnittstellen keine Überraschungen bereit und bietet Standardkost.

Im Vostro steckt ein WLAN-Modul der Firma Intel (3160). Neben den WLAN-Standards 802.11 a/b/g/n unterstützt es auch den schnellen ac-Standard. Die Bluetooth-4.0-Funktionalität stellt das Modul ebenfalls bereit. Die Verbindung zwischen Notebook und Router hat sich stets als stabil erwiesen. In einem Radius von 15 Metern um den Router herum konnten wir keinen Einbruch der Verbindungsgeschwindigkeit feststellen. Drahtgebundene Netzwerkverbindungen wickelt ein Gigabit-Ethernet-Chip aus Realteks RTL8168/8111-Familie ab. Hierbei handelt es sich um ein etabliertes Modell, das reibungslos arbeitet. Wir treffen einen Chip dieser Familie in fast jedem zweiten Notebook an. ersatzakku Dell Latitude E6500 .

Trotz der Ausrichtung auf berufliche Nutzer fehlen dem Vostro Sicherheitsfunktionen wie TPM oder eine biometrische Zugangssicherung.Neben einem Schnellstartposter und Sicherheitsinformationen liegt dem Rechner noch eine DVD bei, auf der die Software Cyberlink Media Suite Essentials enthalten ist.

Auf unserem Testgerät dient Windows 8.1 Professional (64 Bit) als Betriebssystem. Eine Recovery DVD liegt dem Rechner nicht bei. Alternativ kann auch Windows 7 installiert werden. Dell stellt alle nötigen Treiber bereit.
Auf der Unterseite des Rechners ist eine Wartungsklappe zu finden. Hinter dieser verstecken sich die Festplatte, die Arbeitsspeicherbänke und das WLAN-Modul. Ein Tausch der Festplatte wäre kein Problem. Es können 2,5-Zoll-Modelle mit einer Bauhöhe von 7 mm benutzt werden. Der Rechner ist mit zwei Arbeitsspeicherbänken bestückt. Lediglich eine Bank ist belegt.

Das Vostro 3558 verfügt standardmäßig über eine einjährige Garantie. Wie üblich bei Dell kann der Kunde Garantieerweiterungen dazubuchen. So ist beispielsweise ein dreijähriger Basissupport für etwa 120 Euro zu haben.

Dell hat das Vostro 3558 mit einer unbeleuchteten Chiclet-Tastatur ausgestattet. Die flachen, angerauten Tasten bieten einen kurzen Hub und einen klaren Druckpunkt. Während des Tippens gibt die Tastatur sehr leicht nach. Alls störend hat sich das nicht erwiesen. Alles in allem hinterlässt die Tastatur ein sehr ordentliches Tippgefühl.

Als Mausersatz dient ein multitouchfähiges Clickpad, das es etwa auf die Ausmaße 10,5 x 8 cm bringt. Somit steht viel Platz zur Nutzung der Gestensteuerung bereit. Die Gesten können im Konfigurationsmenü des Pad individuell ein- und ausgeschaltet werden. Die glatte Oberfläche des Pads behindert die Finger nicht beim Gleiten. Das Pad besitzt einen kurzen Hub und einen deutlichen Druckpunkt.
Das Vostro ist mit einem matten 15,6-Zoll-Display ausgestattet, welches mit einer nativen Auflösung von 1.366 x 768 Bildpunkten arbeitet. Andere Bildschirme bietet Dell nicht an. Die Helligkeit des Displays geht - gemessen am Preisniveau des Rechners - mit einem Wert von 253,1 cd/m² in Ordnung. Kontrast (342:1) und Schwarzwert (0,78 cd/m²) sollten noch eine Spur besser ausfallen.
Die Farbräume AdobeRGB und sRGB kann das Display des Vostro nicht darstellen. Das sollte bei dem Preisniveau des Rechners aber auch nicht überraschen. Die Abdeckungsraten liegen bei 39 Prozent (AdobeRGB) bzw. 61 Prozent (sRGB). Die Farbdarstellung kann wenig überzeugen. Im Auslieferungszustand zeigt der Bildschirm eine durchschnittliche DeltaE-2000-Abweichung von 14,62. Anzustreben wäre ein Wert kleiner 3. Darüber hinaus verfügt der Bildschirm über einen deutlichen Blaustich.

Dell hat das Vostro mit einem blickwinkelinstabilen TN-Panel ausgestattet. Somit kann der Bildschirm nicht aus jeder Position heraus abgelesen werden. In horizontaler Richtung ist der Winkel recht großzügig bemessen. Mehrere Personen können gleichzeitig auf das Display schauen. Eine Änderung des vertikalen Blickwinkels führt hingegen schnell zum Einbruch des Bildes. Der Rechner kann durchaus im Freien genutzt werden. Die Sonne sollte nur nicht allzu hell scheinen.

Das Dell Vostro 3558 richtet sich primär an berufliche Nutzer und Unternehmen. Das insgesamt niedrige Preisniveau macht die Serie aber auch für Privatnutzer interessant. Der Rechner verfügt über mehr als genug Rechenleistung für den Alltag. Unser Testgerät ist im deutschen Handel nicht zu bekommen, stattdessen ist eine Variante mit einer 1-TB-fassenden Festplatte erhältlich. Der Preis liegt bei etwa 480 Euro. Dell hat noch andere Ausstattungsvarianten im Sortiment.

Unser Testgerät ist mit dem Core i5-5200U (Broadwell) Zweikernprozessor ausgestattet. Hierbei handelt es um eine Mittelklasse-CPU. Einen stärkeren Prozessor bietet Dell innerhalb der Vostro-3558-Reihe aktuell nicht an. Es sind aber leistungsschwächere Modelle zu bekommen. Der Core-i5-Prozessor arbeitet mit einer Basisgeschwindigkeit von 2,2 GHz. Mittels Turbo kann die Geschwindigkeit auf 2,5 GHz (beide Kerne) bzw. 2,7 GHz (nur ein Kern) erhöht werden. Die volle Rechenleistung des Prozessors kann sowohl im Netz- als auch im Akkubetrieb abgerufen werden. Die von uns durchgeführten Tests werden stets mit voller Geschwindigkeit bearbeitet.ersatzakku Dell Vostro 1320 .

Das System arbeitet rund und flüssig. Probleme sind nicht aufgetreten. Die Resultate in den PC Mark Benchmarks fallen gut aus. Ein Blick auf unser Vergleichsdiagramm zeigt, dass das Vostro schlechter abschneidet als Rechner wie das HP 350 G1 oder das Lenovo B50-70. Beide Rechner sind mit etwas schwächeren Prozessoren bestückt. Allerdings verfügen beide Notebooks über dedizierte AMD Grafikkerne. Gerade der PC Mark 8 Benchmark profitiert besonders von AMD GPUs. Die Systemleistung des Vostro kann durch den Tausch der Festplatte gegen eine Solid State Disk noch gesteigert werden. Das System würde dann agiler reagieren, und der Rechner würde schneller starten. Eine Steigerung der Grafikleistung durch den Einbau eines zweiten Arbeitsspeichermoduls (= Dual-Channel-Modus aktiv) ist ebenfalls möglich.

Als Datenspeicher dient im Vostro eine Festplatte aus dem Hause Western Digital. Diese arbeitet mit einer Geschwindigkeit von 5.400 Umdrehungen pro Minute und bietet eine Kapazität von 500 GB. Davon kann der Besitzer etwa 420 GB nutzen. Der übrige Speicherplatz wird von der Windows Installation und der Recovery Partition belegt. CrystalDiskMark meldet eine Lesegeschwindigkeit von 107,6 MB/s, während HD Tune eine durchschnittliche Transferrate von 85,9 MB/s liefert. Hierbei handelt es sich um normale Werte für eine 5.400er-Festplatte.

Der Grafikkern des Vostro trägt die Bezeichnung HD Graphics 5500 und stammt von Intel. Der Kern unterstützt DirectX 11.2 und arbeitet mit Geschwindigkeiten bis zu 900 MHz. Die 3D-Mark-Ergebnisse halten keine Überraschungen bereit, sie bewegen sich auf dem gewohnten Niveau dieser GPU. Wie bereits erwähnt, ist eine Steigerung der Grafikleistung durch den Einbau eines zweiten Arbeitsspeichermoduls (= Dual-Channel-Modus aktiv) möglich. Durch diese Maßnahme wird der Grafikkern besser ausgereizt, wodurch er bessere Ergebnisse liefert. So steigt das Resultat im 3D Mark 2011 Benchmark um knapp 13 Prozent auf 1.030 Punkte. Nutzern, denen die Leistung der Intel GPU nicht ausreicht, können zu einem Vostro Modell mit dediziertem GeForce 820M Grafikkern greifen. Bei vergleichbarer CPU-Bestückung besitzt ein mit dieser Nvidia GPU ausgestattetes Vostro Modell etwa 40 Prozent mehr GPU-Leistung.
Das Vostro will in erster Linie ein Arbeitsgerät sein. Entsprechend spielt die Fähigkeit, Spiele darstellen zu können, keine Rolle. Gänzlich unmöglich ist das Spielen aber nicht. Die Hardware des Rechners schafft es, einige Spiele in niedriger Auflösung und mit geringen bis teilweise mittleren Qualitätseinstellungen flüssig auf den Bildschirm zu bringen. So reicht die Leistungsfähigkeit aus, um einen aktuellen Titel wie Dirt Rally zu spielen, welches keine allzu hohen Anforderungen an die Hardware stellt. Ein leistungsforderndes Spiel wie The Witcher 3 erreicht zu keinem Zeitpunkt spielbare Frameraten.

Das Vostro stellt ein Arbeitsgerät dar. Somit sollte es seine Besitzer nicht mit Lärm belästigen. Dieses Verhalten kann dem Rechner weitgehend attestiert werden. Im Leerlauf steht der Lüfter in der Regel still. Es ist dann nur das Rauschen der Festplatte zu hören. Lautlosigkeit könnte durch den Tausch der Festplatte gegen eine Solid State Disk erreicht werden. Der Lüfter dreht lediglich unter Volllast stark auf. Die dabei entstehende Geräuschkulisse ist aber akzeptabel.

Den Stresstest (Prime95 und Furmark laufen für mindestens eine Stunde) durchläuft das Vostro im Netz- und im Akkubetrieb quasi auf die gleichen Weisen. Der Grafikkern arbeitet in beiden Fällen mit 750 bis 800 MHz. Die CPU werkelt mit 1,2 bis 1,3 GHz (Akkubetrieb) bzw. 1,5 bis 1,6 GHz (Netzbetrieb). Lediglich in den ersten 1 bis 2 Minuten des Tests erreicht der Prozessor eine Geschwindigkeit von 2,2 GHz. Dass sich das Notebook bei den recht niedrigen Arbeitsgeschwindigkeiten von CPU und GPU nicht sonderlich stark erwärmt, dürfte nicht überraschen. An allen Messpunkten liegen die Temperaturen klar unterhalb von 40 Grad Celsius.

Die Stereo-Lautsprecher des Vostro haben ihren Platz am vorderen Rand der Geräteunterseite gefunden. Sie erzeugen einen voluminösen Klang, dem auch längere Zeit zugehört werden kann. Wie so häufig dürfte auch hier der Bass deutlich stärker ausgeprägt sein. Eine leichte Tendenz ins Blecherne ist zu hören. Nichtsdestotrotz sind wir von den Lautsprechern durchaus positiv überrascht. Bei einem Gerät wie dem Vostro hätten wir einen deutlich schlechteren Klang erwartet.

Im Leerlauf zeigt sich das Vostro besonders sparsam: Wir messen eine maximale Leistungsaufnahme von 6 Watt. Damit begnügt es sich mit deutlich weniger Energie als die Konkurrenz. Die Gründe dafür sind vielfältig: Einige Konkurrenten sind noch mit dedizierten GPUs bestückt, andere mit höher auflösenden Bildschirmen. Darüber hinaus hat Dell hier einfach ein sehr sparsames Gerät entwickelt. Unter Last steigt der Energiebedarf nicht übermäßig stark an. Während des Stresstests werden CPU und GPU gedrosselt. Entsprechend liegt die Leistungsaufnahme bei nur 25,5 Watt. Würden CPU und GPU mit voller Lastkraft arbeiten, läge der Bedarf höher. Das mitgelieferte Netzteil kann bis zu 45 Watt liefern.

Das Vostro erreicht im Leerlauf eine Laufzeit von 12:16 h. Der Konkurrent Acer Travelmate P256-M (12:01 h) liegt gleichauf. Der Idle-Modus wird durch den Battery Eater Reader's Test überprüft: Das Display läuft auf der geringsten Helligkeitsstufe, das Energiesparprofil ist aktiviert, und die Funkmodule sind abgeschaltet. Unter Last stellt das Vostro den Betrieb nach 1:24 h ein. Das Travelmate (2:25 h) hält deutlich länger durch. Die Laufzeit unter Last wird mit dem Battery Eater Classic Test ermittelt. Dabei arbeitet der Bildschirm mit voller Helligkeit, das Hochleistungsprofil und die Funkmodule sind eingeschaltet.

Unseren praxisnahen WLAN-Test beendet das Dell Notebook nach 6:29 h. Das Travelmate (6:08 h) stellt den Betrieb einige Minuten früher ein. Dieser Test simuliert die Auslastung beim Aufruf von Webseiten. Das Profil "Ausbalanciert" ist aktiv, die Displayhelligkeit beträgt etwa 150 cd/m². Die Abspieldauer von Videos testen wir, indem wir den Kurzfilm Big Buck Bunny (H.264-Kodierung, 1.920 x 1.080 Bildpunkte) in einer Dauerschleife laufen lassen. Die Funkmodule sind deaktiviert, und die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² geregelt. Das Vostro hält 6:14 h durch. Beim Travelmate haben wir diesen Test nicht durchgeführt.ersatzakku Dell Inspiron 9400 .

Das Dell Vostro 3558 will in erster Linie ein günstiges Arbeitsgerät für Unternehmen bzw. berufliche Nutzer sein. Das Notebook bietet genügend Rechenleistung für den Alltag. Es arbeitet weitgehend leise und erwärmt sich kaum. Dazu gesellen sich ordentliche Eingabegeräte und gute Akkulaufzeiten. Businesstypische Funktionen wie ein TPM, eine biometrische Zugangssicherung und ein Dockingport fehlen hingegen. Das ist bei dem Preisniveau des Rechners aber auch nicht weiter überraschend. Verwunderlich ist das Fehlen eines digitalen Videoausgangs (HDMI/Displayport). Somit muss zum Anschluss eines Monitors immer der VGA-Ausgang genutzt werden. Das sollte in vielen Unternehmen kein allzu großes Problem darstellen; soll der Rechner aber auch zu Hause genutzt, könnte es schwierig werden. Der Bildschirm des Vostro wird keine Preise gewinnen, geht gemessen am Preis des Rechners aber in Ordnung.Das Vostro 3558 erfüllt alles in allem die Anforderungen, die an ein günstiges Arbeitsgerät gestellt werden.

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14/06/2015

Kaufen Akku HP COMPAQ nc8430

m mobilen High-End-Bereich geben derzeit ganz klar Intel und Nvidia den Ton an. Alienware gehört zu den wenigen Herstellern, die optional auch eine Grafikkarte von AMD anbieten. Wir haben das 15-Zoll-Notebook mit dem GTX-970M-Konkurrenten Radeon R9 M295X bestellt und auf die Leistung abgeklopft.
Während die meisten Notebook-Firmen bei der Grafikkarte komplett auf Nvidia setzen, wagt sich Alienware an einen AMD Chip heran. Das Topmodell, die Radeon R9 M295X, wurde von uns bisher nur in Apples iMac Retina 5K 27" getestet. Aktuell sieht sich der High-End-Spross mit einer harten Konkurrenz konfrontiert. Preislich und technisch erinnert die R9 M295X an die GeForce GTX 970M, welche schon in diversen Notebooks ihr Können unter Beweis gestellt hat. Letztere wird auf der deutschen Alienware Homepage jedoch nur im Verbund mit dem Zweikern-Prozessor Core i5-4210H angeboten, was in unseren Augen völlig unverständlich ist. Ein Vierkern-Modell gibt es erst ab der GeForce GTX 980M, die 255 Euro mehr als die R9 M295X kostet.

Ebenfalls nicht nachvollziehbar: Wer das Testgerät bei einem Online-Shop ordert (A15-4075), erhält keine SSD, sondern nur eine HDD. Zum Preis von knapp 1.600 Euro kann man im Jahr 2015 ein Solid State Drive erwarten und sei es nur ein 128-GByte-Modell für das Betriebssystem. Entsprechend würden wir Ihnen empfehlen, das Gerät direkt beim Hersteller zu kaufen. Dort sind nämlich sehr wohl SSDs verfügbar. Weitere Details zu den Konfigurationsmöglichkeiten finden Sie im ursprünglichen AW15 Test. Aufgrund des identischen Gehäuses sparen wir uns an dieser Stelle auch eine Erläuterung des »Bodys«, der Ausstattung, der Eingabegeräte und des Soundsystems.

Update 14.06.15: Falls man im Konfigurator das unscheinbare »Weiter«-Icon entdeckt, lässt sich die GeForce GTX 970M doch mit Quad-Core-CPU bestellen.
Überraschenderweise war bei der R9-M295X-Edition nicht das gleiche FHD-Panel wie bei der GTX-970M-Version verbaut. Statt eines Samsung Panels (SDC4C48, FYTXT_156HL) steckte in unserem Testgerät ein Modell von LG (LGD046F, C3MWM_156WF6).

Doch Entwarnung: Die Werte der Displays nehmen sich kaum etwas. So erreichen beide Varianten eine Leuchtkraft von rund 290 cd/m², was für Innenräume völlig ausreichend ist. Lediglich an sehr hellen Standorten im Outdoor-Bereich wären ein paar zusätzliche cd/m² nicht schlecht. Beim Kontrast zeigen sich zwar kleinere Unterschiede, ob ein Panel nun mit 950:1 (R9 M295X) oder 1.100:1 (GTX 970M) arbeitet, spielt in der Praxis jedoch kaum eine Rolle. Gleiches gilt für den Schwarzwert, der beim letzten Gerät auch etwas besser war (0,33 vs. 0,28 cd/m²).

Wenn es nach der Profi-Software CalMan geht, lässt sich kein eindeutiger Sieger küren. Während das Samsung Panel bei der Farbtreue, der RGB-Balance und dem Sättigungsgrad leicht vorne liegt, punktet das LG Display bei den Graustufen und dem Gamma-Wert. Die Farbraumabdeckung tendiert dagegen Richtung Samsung. Kam das letzte Alienware 15 noch auf 93 % sRGB und 60 % AdobeRGB, konnten wir dem aktuellen Gerät »nur« 85 bzw. 56 % entlocken.

Insgesamt hinterlassen beide Panels jedoch eine ähnlich gute Figur. Die Blickwinkel sind IPS-typisch recht hoch. Top: Störendes Bleeding trat bei uns nicht auf.

Abgesehen vom Massenspeicher siedelt sich das Alienware 15 im oberen Gaming-Segment an. 8 GByte DDR3-RAM genügen auch für anspruchsvolle Spiele, wobei die Hersteller langsam aber sicher zu 16 GByte übergehen. Den Prozessor und die Grafikkarte betrachten wir im Folgenden.Akku HP COMPAQ nx6325

Beim Core i7-4710HQ handelt es sich um eine Vierkern-CPU aus Intels Haswell-Generation (22 nm), die dank Hyper-Threading bis zu acht Threads parallel bearbeiten kann. 6 MByte L3-Cache sprechen ebenfalls für ein leistungsstarkes Produkt. Als TDP gibt Intel – wie bei fast allen mobilen Quad-Cores – 47 Watt an. Da das Alienware 15 eine Grafikumschaltung beherrscht, wird bei simplen Tätigkeiten auf den Grafikchip des Prozessors zurückgegriffen. Für Standard-Aufgaben im Office-, Video- und Web-Umfeld ist die HD Graphics 4600 schnell genug.

Kommen wir zur Turbo-Boost-Technik, welche den Takt des Core i7-4710HQ von standardmäßig 2,5 auf maximal 3,5 anhebt. Im Cinebench R11.5 präsentierte sich die Übertaktung von ihrer Schokoladenseite. 3,3-3,5 GHz bei Single-Core- und 3,3 GHz bei Multi-Core-Last reizen das Feature bis zum Anschlag aus. Nicht ganz so toll verhält sich die CPU unter Volllast. Im Stresstest mit den Tools Furmark und Prime drosselten einzelne Kerne auf 800 MHz. Auch beim Unigine Heaven 4.0 Benchmark konnten wir dieses Phänomen beobachten.

Die Benchmark-Ergebnisse deuten jedoch kein Throttling im (Spiele-)Alltag an. Mit 661 Punkten rechnet das Alienware 15 beim Multi-Core-Test des Cinebench R15 etwa so flott wie die Gaming-Konkurrenz. Ebenso verhält es sich mit 135 Punkten im Single-Core-Test. Kein Wunder, setzen die in der Tabelle aufgeführten Notebooks doch auf vergleichbare CPUs..

Aufgrund der fehlenden SSD ist die Systemleistung nur mittelprächtig. Neben dem Bootvorgang dauern auch Installationen länger als bei der Konkurrenz. Als Spieler ärgert man sich besonders über die hohen Ladezeiten. Mit einem Solid State Drive würden Levels oft deutlich schneller erscheinen. Kurzum: Das Testmodell leidet spürbar unter der HDD. Bei High-End-Notebooks sollten SSDs inzwischen Pflicht sein. Wer will, kann den Massenspeicher auch nachträglich upgraden (2x M.2 & 1x 2,5-Zoll).

Die 1.000 GByte große Festplatte stammt von Western Digital und hört auf die Bezeichnung Scorpio Blue WD10JPVX-75JC3T0. Laut HDTune und dem CrystalDiskMark gehört das TByte-Drive nicht zum Spitzenfeld. Im Gegensatz zu anderen 5.400er-Produkten scheitert die Scorpio Blue sequentiell an der 100-MB-Marke, was auch daran liegt, dass die HDD im Hintergrund schon das Betriebssystem befeuern muss.

Auf dem Papier macht die Radeon R9 M295X einen überaus guten Eindruck. Mit 2.048 Shader-Einheiten suggeriert sie eine deutlich höhere Performance als die Radeon R9 M290X, die nur 1.280 Shader enthält und nicht auf der GCN 3- (Codename Tonga), sondern noch auf der ersten GCN-Architektur (Neptune) basiert. Wie unsere Benchmarks zeigen, ist der Vorsprung jedoch eher gering, da Alienware die R9 M295X nur mit 723 MHz takten lässt. Nach unseren Informationen wären theoretisch 850 MHz plus Turbo möglich. Auch der Grafikspeicher läuft mit 1.250 anstelle von 1.362 MHz etwas niedriger als beim iMac Retina 5K. Im Extremfall sinkt die Leistung dadurch unter das Niveau der Radeon R9 M290X, was jedoch manchmal mit dem Grafiktreiber zuammenhängt.

Die schlechte Spieleerkennung von Enduro (Pendant zu Nvidias Optimus-Technologie) und zahlreiche Ungereimtheiten lassen vermuten, dass Alienware einen sehr alten Treiber installiert. Obwohl wir beim globalen Setting des Catalyst Control Centers (siehe Screenshot #4) extra »Leistung maximieren« ausgewählt hatten, wurden 60 % der getesteten Spiele erst einmal mit der Intel GPU gestartet. Folge: Um den AMD Chip nutzen zu können, muss man bei jedem Game umständlich das Profil »Höchstleistung« aktivieren (Screenshot #5).

Die angestaubte Treiberversion dürfte auch andere Probleme erklären. Neben GRID Autosport und Dirt Rally wollte auch Dragon Age Inquisition partout nicht im Fullscreen-Modus laufen. Thief und Bioshock Infinite blieben im Vollbildmodus komplett schwarz (die Benchmarks liefen trotzdem durch). Call of Duty Advanced Warfare (häufige DirectX-Fehlermeldungen bzw. Abstürze beim Laden) und F1 2014 (Grafikbugs im Medium-Preset) sorgten ebenfalls für Schwierigkeiten. Nimmt man alle Aspekte zusammen, können wir die Radeon R9 M295X nicht ruhigen Gewissens weiterempfehlen. Selbst mit brandneuem Treiber sind Nvidia GPUs erfahrungsgemäß überlegen – zumindest, was die Zuverlässigkeit betrifft.

Kritik könnte man auch an der Speicherausstattung üben. 4 GByte GDDR5-VRAM reichen für die meisten Spiele zwar völlig aus, der Trend geht allerdings zu 6 bis 8 GByte. 5.000 Millionen Transistoren und ein Interface von 256 Bit müssen sich derweil nicht hinter der Konkurrenz verstecken. Zum Vergleich: Die R9 M290X hat nur 2.800 Millionen Transistoren. Akku HP COMPAQ nc8430 .

Obwohl das Alienware 15 in den synthetischen Grafikbenchmarks teils deutlich unter dem Level des iMac Retina 5K performt, ist die Leistung immer noch beachtlich. Mit 5.727 Punkten sprintet die Radeon R9 M295X beim Fire-Strike-Test des aktuellen 3DMark mehr als 45 % an der GeForce GTX 960M (3.914 Punkte @Acer V 15 Nitro) und knapp 20 % an der GTX 965M (4.806 Punkte @MSI GE62) vorbei. Die ähnlich teure GeForce GTX 970M hat indes 14 % die Nase vorn (6.508 Punkte @AW15). Der Rückstand zur GTX 980M beläuft sich sogar auf 30 % (8.230 Punkte @Gigabyte P35X v3).

Entscheidender ist jedoch die Performance bei »echten« 3D-Anwendungen, also Spielen. Hier liefert die Radeon R9 M295X eine sehr durchwachsene Vorstellung ab. Während manche Ergebnisse durchaus beeindrucken und der GeForce GTX 970M gefährlich werden, ist die Framerate in einigen Titeln enttäuschend niedrig. Vor allem beim Einsatz von moderaten Settings steht die R9 M295X oft ziemlich schlecht gegenüber der Nvidia Konkurrenz da. Nicht zuletzt wegen der angesprochenen Treiberprobleme und des recht geringen Kerntakts wird im schlimmsten Fall das Niveau der GTX 965M bzw. GTX 960M unterschritten, die eigentlich viel langsamer sein sollten.

Summa summarum ordnet sich die R9 M295X zwischen der GTX 870M und der GTX 880M ein, was immer noch gut, aber keineswegs überragend ist. Mit höherem Takt und besserem Treiber wäre sie vermutlich zwischen der GTX 880M und der GTX 970M. In der jetzigen Form wirkt die R9 M295X für das Gebotene zu teuer. Bei der R9 M290X sprach das Preis-Leistungs-Verhältnis noch für AMD. Aktuell kommen Gamer nur schwer am Hauptkonkurrenten vorbei. Nvidia GPUs agieren fehlerfreier und bieten eine konstantere Performance.

Kann sich die Radeon R9 M295X wenigstens bei der Geräusch- und Temperaturentwicklung positiv von der GeForce GTX 970M absetzen? Die kurze Antwort lautet Jein, da sich die Lüftersteuerung unterscheidet. Während das letzte Testgerät im 3DMark 06 mit deutlich hörbaren 45-49 dB rauschte, waren es bei der M295X-Version nur 38-40 dB. Der Maximalwert entpuppte sich mit 52 statt 53 dB dagegen als sehr ähnlich. Besonders gut schneidet das Alienware 15 im Idle-Betrieb ab. Egal, ob GeForce GTX 970M oder Radeon R9 M295X: Wenn das Notebook nichts zu tun hat, deaktivieren sich die Lüfter komplett, so dass nur ein dezentes Rauschen der Festplatte bleibt (~31 dB). Mit SSD ist der 15-Zoll-Spross manchmal unhörbar. Ein gundloses Auftouren der Lüfter, wie man es von anderen Gaming-Notebooks kennt, konnten wir im Test so gut wie nie feststellen.

Die geringere Lüfterdrehzahl der AMD Variante äußert sich primär bei den Temperaturen. Statt 67 °C wurde die Radeon R9 M295X unter Volllast bis zu 78 °C heiß, was jedoch völlig vertretbar ist. Der Core i7-4710HQ pendelte sich erneut zwischen 80 und 90 °C ein – ebenfalls ein akzeptabler Wert. Neben den Komponenten erwärmt sich auch das Chassis etwas stärker. Durchschnittlich 41 °C nach einer Stunde Stresstest und 31 °C nach zwei Stunden Leerlauf sind allerdings typisch für ein Gaming-Notebook. Bei der GTX-970M-Version gab unser Messgerät ein paar Grad weniger aus.

Wenn man den maximalen Energieverbrauch des Alienware 15 ausklammert, genehmigt sich die Radeon R9 M295X deutlich mehr Strom als ihr Nvidia Pendant. 110-130 statt 84-99 Watt in der ersten Szene des 3Mark 06 sind ein Indiz dafür, dass die Maxwell-Architektur effizienter als AMDs GCN 3 ist – und das bei höherer Leistung. Der Idle-Bedarf weicht dank aktiver HD Graphics 4600 nur minimal voneinander ab (10,0-28,2 vs. 10,1-26,2 Watt). Kritisch beäugen wir indes die Leistung des Netzteils: 180 Watt erscheinen uns grenzwertig dimensioniert, zumal sich der Akku unter Volllast leert.

Apropos Akku: Je nach Auslastung und Energiesparplan hielt die Testkonfiguration zwischen einer und elf Stunden durch. Die GTX-970M-Version schaffte bis zu 11,5 Stunden. Einen 8-Zellen-Akku mit 92 Wh entdeckt man im Notebook-Bereich nur selten. Die meisten Hersteller begnügen sich mit 40-90 Wh. Akku HP COMPAQ 6735s .

Obwohl das Alienware 15 in allen Kategorien mindestens 80 % erreicht, waren wir mit dem Testgerät nicht ganz zufrieden. Wie so oft hapert es am Treiber der AMD GPU. Grafikfehler hier, Abstürze und mäßige Performance dort: Von einem runden Spielerlebnis kann bei der Radeon R9 M295X (noch) keine Rede sein. Die teils massiven Probleme führten auch dazu, dass wir am Ende 2 % vom Gesamtergebnis abzogen. Mit einer GeForce GPU ist man aktuell besser beraten. Nvidia entwickelt im Notebook-Bereich deutlich ausgereiftere Treiber. Ansonsten erbt das AMD Modell die Stärken und Schwächen der ersten Testvariante. Die einzige Ausnahme bildet der Massenspeicher. Ohne SSD bereitet der Windows Alltag nicht viel Spaß. Hier sollte man dringend ein Upgrade vornehmen.

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