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03/06/2015

Kaufen Akku Dell Inspiron 6400

Mit den beinahe identischen Spezifikationen des kürzlich getesteten G501JW richtet sich das UX501JW – mit einem 4K-Display, dedizierter Grafikkarte und einer Quad-Core-CPU – an eine andere Zielkundschaft. Besser geht nicht?
Als Nachfolger des teuren ZenBook NX500 ist das Asus ZenBook Pro UX501 ein Gerät für Power-User, die keine Kompromisse eingehen wollen. Selbstverständlich begegnen wir dabei einem ansehnlichen Aluminium-Gehäuse und einer Detailverliebtheit, die man bei vielen günstigen Laptops nicht vorfindet. All das hat aber auch seinen Preis.

Bei den Spezifikationen erwarten uns keine Überraschungen: Unser US-Testgerät des UX501JW-DS71T nutzt nicht nur einen schnellen Intel Core i7-4720HQ Quad-Core-Prozessor und 16 GB Arbeitsspeicher, sondern auch ein 4K-IPS-Display, eine respektable dedizierte Grafikkarte (Nvidia GeForce GTX 960M) und laut Asus die "schnellste SSD der Welt" – eine 512 GB große PCIe-x4-SSD von Samsung. Im Prinzip ist es also die ZenBook-Version des G501JW, das wir erst letzte Woche getestet haben. Ein Schnäppchen ist das Notebook erwartungsgemäß nicht: Zum Zeitpunkt des Tests liegt die UVP unserer Testkonfiguration bei 1.499 US-Dollar. 
In Deutschland finden wir zur Zeit, wie schon beim G501JW, lediglich eine Variante mit 128-GB-SSD in Verbindung mit einem 1 TB großem Harddrive. Um für dieses Platz im Inneren zu schaffen, fällt der Akku bei dieser Version kleiner aus (60 Wh vs. 96 Wh). Der Preis dieser Version liegt aktuell bei rund 1600 Euro.
Mit dem Namenszusatz "Pro" entstehen automatisch Vergleiche mit den Notebooks von Apple ("MacBook Pro"), vermutlich nicht ganz zufällig. Das auffallende silberfarbene Gehäuse des ZenBook Pro hält diesem Vergleich optisch stand. Mit den stylischen abgeschrägten Ecken entlang der Baseunit sowie dem bekannten und ansprechenden Kreismuster auf dem Deckel handelt es sich definitiv um ein High-End-Gerät. Auch die Haptik kann den guten Eindruck fortsetzen, das glatte Aluminium der Handballenauflage ist angenehm für die Handgelenke und das gesamte Paket fühlt sich auch auf den Oberschenkeln sehr komfortabel an. Mit 2,27 kg ist das Gewicht außerdem sehr gering für ein 15,6-Zoll-Notebook.

Das Metallgehäuse bietet die notwendige Stabilität, allerdings kann die Baseunit in der Mitte (vor allem oben) eingedrückt werden. Zudem werden Bildstörungen sichtbar, sobald man Druck von hinten ausübt. Obwohl das Äußere des Gehäuses aus Metall besteht, kommt im Inneren ein Verbundstoffrahmen zum Einsatz, wie es bereits beim NX500 der Fall war. Dadurch ändert sich nicht viel an der Haltbarkeit, in einem direkten Vergleich mit dem MacBook Pro oder vielen anderen führenden Ultrabooks ist es aber ein klares Unterscheidungsmerkmal. Die Scharniere halten den Bildschirm sicher in der gewünschten Position, bei Erschütterungen oder der Benutzung des Touchscreens kommt es allerdings zum Nachwippen.
Ein Blick ins Innere des Gerätes zeigt ein mit dem G501JW identisches Innenleben. Beide Geräte unterscheiden sich folglich nur durch ihre Oberflächengestaltung.
Ein Problem, wie schon beim G501, sind sicherlich die eingeschränkten Wartungsmöglichkeiten – nicht weil Upgrades nicht möglich sind (sie sind es), sondern weil die Zugänglichkeit durch die Konstruktion der Unterseite eingeschränkt ist. Um die Klappe zu entfernen und die internen Komponenten zu erreichen, müssen nicht nur 10 Torx-Schrauben gelöst werden, sondern auch noch zwei versteckte Kreuzschrauben unter den beiden vorderen Gummifüßen zu beachten. Diese sind durch doppelseitiges Klebeband fixiert, somit wird das Entfernen schwierig und unpraktisch. Falls man diese Klappe jedoch endlich mal entfernt hat, sieht man, dass fast alle wichtigen Komponenten zugänglich sind: RAM, M.2-SSD, WLAN-Modul, Lüfter und den Akku, um nur die wichtigsten Teile zu nennen.
Die Anschlussausstattung des UX501 ist ordentlich, für diese Geräteklasse und Größe allerdings etwas mau. Man bekommt lediglich 3 USB-Anschlüsse – einen weniger als wir bei einem 15,6-Zoll-Gerät gerne sehen würden – aber zumindest unterstützen alle den schnellen 3.0-Standard. Während VGA aufgrund des DisplayPort überflüssig ist, gibt es zusätzlich einen gerne gesehenen HDMI-Ausgang. Für Ethernet und VGA müssen allerdings die beiden mitgelieferten Adapter (USB-Ethernet, DisplayPort-VGA) verwendet werden. Am Gehäuse gibt es zwar keine entsprechende Markierung, aber unser Testmodell unterstützt ebenfalls den Thunderbolt-Standard.
Um die kabellosen Internetverbindungen kümmert sich das bekannte Intel-Modul Dual-Band Wireless-AC 7260 mit einer maximalen (theoretischen) Übertragungsrate von 867 Mbit/s. Während unseres Tests gab es keine Probleme mit der WLAN-Verbindung und wir hatten überall guten Empfang. Bluetooth 4.0 ist ebenfalls integriert, und ein Ethernet-Anschluss ist über den zuvor erwähnten USB-Adapter verfügbar.

Bei der Webcam handelt es sich um ein gewöhnliches 720p-Modell mit ordentlicher Darstellung von Hauttönen und einer akzeptablen Lichtempfindlichkeit. Keine überragende Leistung, aber die Webcam erfüllt ihren Zweck. Akku Dell Inspiron 6400 .
Das 120-Watt-Netzteil des UX501JW-DS71T ist recht groß und mit 544 g auch recht wuchtig. In der Verpackung unserer Testkonfiguration finden wir noch Adapter für USB-Ethernet und DisplayPort-VGA sowie ein Mikrofaserreinigungstuch und einen Asus Schlüsselanhänger.

Der Hersteller hat uns außerdem eine Schultertasche/Tragetasche geschickt. Neben Platz für den Laptop selbst gibt es noch die üblichen Einteilungen, aber insgesamt ist die Tasche unspektakulär.
Das ZenBook Pro verfügt in den USA über eine einjährige Garantie (Bring-In). Die in Deutschland verfügbaren Modelle werden mit 2 Jahren Herstellergarantie angeboten.
Die Chiclet-Tastatur des ZenBook Pro ist grundsätzlich komfortabel zu bedienen, allerdings haben wir zunächst einige Anschläge verpasst, bevor wir unterbewusst etwas mehr Druck ausgeübt haben als zuvor. Der Hub von 1,6 mm ist eher knapp, für den Autor aber passend. Ebenso zufrieden sind wir mit dem Feedback als auch dem Tastenabstand. Einige Tasten waren etwas lockerer und sprachen subjektiv etwas schlechter an (z. B. Backspace), aber im Großen und Ganzen ist das Schreibgefühl ansprechend. Auch die Integration eines separaten Nummernblocks gefällt uns gut. Die Tastatur verfügt über eine Hintergrundbeleuchtung, die in vier Stufen reguliert werden kann (Aus, Niedrig, Mittel und Hoch). Asus wurde in der Vergangenheit einige Male für den geringen Kontrast zwischen den Tasten und der Schrift kritisiert. Dieses Problem besteht auch beim UX501, vor allem wenn die Beleuchtung in etwas dunkleren Umgebungen aktiv ist. Es ist kein großes Problem, aber hier steht das Design offenbar über der Funktion.

Asus stattet das UX501 mit einem Clickpad der Firma Elan aus, und die Bedienung ist größtenteils eine positive Erfahrung. Obwohl die Reaktionsgeschwindigkeit subjektiv etwas hinter anderen hochwertigen Eingaben liegt, liefert es trotzdem eine gute Vorstellung. Die große Glasoberfläche lässt die Finger leicht gleiten und wir hatten keine Probleme mit der Präzision. Die integrierten Tasten funktionieren einwandfrei und es gab nur ab und an kleine Zeigersprünge, allerdings ist das Klicken selbst ein wenig gewöhnungsbedürftig. Der Autor würde separate Tasten bevorzugen, vor allem in Anbetracht des vorhandenen Platzes.
Im UX501 kommt ein 10-Punkt-Touchscreen zum Einsatz. Abgesehen von dem nervigen Nachwippen der Gelenke, sobald man den Bildschirm berührt, hatten wir keine Probleme mit der Bedienung.
Ein wichtiges Verkaufsargument für das UX501 ist sein 4K-Display (3.840 x 2.160 Pixel) - und die Auflösung produziert in der Tat tolle Bilder. Es handelt sich um ein spiegelndes 15,6-Zoll-IPS-Display mit einer Pixeldichte von 282 dpi (PenTile-Pixelstruktur). Dank der standardmäßigen DPI-Skalierung von 200 % (50 % über dem eigentlichen Maximalwert von Windows 8.1) sind Objekte am Desktop angenehm groß und die Ränder, inklusive Text, bleiben scharf. Abgesehen von der feinen Auflösung und damit möglichen Darstellungsproblemen bei nicht angepasster Software, sehen wir im Auslieferungszustand bei unserem Testgerät vor allem in weißen Bereichen einen sichtbaren Gelbstich, und Gelb ist insgesamt dunkler als normal.

Asus bietet optional auch ein mattes 1080p-Modell ohne Touchscreen an, allerdings ist das (noch) nicht in allen Regionen verfügbar. 
Eine durchschnittliche Helligkeit von gerade einmal 281 cd/m² haut niemanden vom Hocker, gut ingegen die Verteilung mit 89%. Auch subjektiv sind keine Helligkeitsunterschiede zwischen den einzelnen Messbereichen zu erkennen. Der Schwarzwert liegt zufolge unserer Calman-Messung bei niedrigen 0,29 cd/m2, was zu einem gutem maximalen Kotrast von 949:1 führt.

Obwohl Asus eine komplette Abdeckung des sRGB-Farbraums verspricht, können wir bei dem VisualMaster-Display des ZenBook Pro (Splendid Mode) lediglich 72% messen (46% AdobeRGB98). Da wir aufgrund dieser starken Abweichung ein Softwareproblem unseres US-Testmusters nicht auschließen können, werden wir das Display im Rahmen eines Nachtests mit einem für den deutschen Markt bestimmten Exemplar erneut unter die Lupe nehmen.

CalMAN 5 zeigt sich von der Farbgenauigkeit wenig beeindruckt. Unsere Messungen zeigen im "Normal Color Mode" eine durchschnittliche ColorChecker-Abweichung (DeltaE) von 9,14 (maximal 15,0) und eine durchschnittliche Abweichung von 7,02 für die Graustufen. Die Farbgenauigkeit im Werkszustand ist also offenbar nicht so gut wie es versprochen wurde. Im "Theater Mode" und im "Vivid Color Mode" kommt es sogar noch zu deutlich höheen Abweichungen. Mittels Kalibrieung kann man die die Situation allerdings verbessern. Wir erreichen so niedrige 1,46 bei den Graustufen und akzeptable wenngleich ausbaufähige 5,86 im Colorchecker. Andererseits ist der Gamma-Wert mit 2,24 fast perfekt und die durchschnittliche Farbtemperatur ist mit 6.006 K im Vergleich zum Idealwert (6.500) nur etwas wärmer. 
Im Freien hat das UX501 Probleme, was überwiegend an den mittelmäßigen Werten für die Helligkeit, aber hauptsächlich an dem überaus spiegelnden Bildschirm liegt. Die Nutzung des Gerätes ist leider in jeder hellen Umgebung eine Herausforderung. Beim Tippen oder der Verwendung des Touchscreens wippt der Bildschirm zudem nach, weshalb sich auch die Reflexionen bewegen und zusätzlich stören. Bei der Blickwinkelstabilität hinterlässt das IPS-Panel einen sehr guten Eindruck, wenn man die Reflexionen einmal außer Acht lässt.
Für das Asus ZenBook Pro gibt es nur einen Prozessor, den Intel Core i7-4720HQ. Der Arbeitsspeicher variiert zwischen 4 GB bis 8 GB (ein Steckplatz) und unterstützt maximal 16 GB. Allerdings ist eine Dual-Channel-Konfiguration bei diesem Gerät nicht möglich, was vor allem die Leistungsfähigkeit der integrierten Grafikkarte beeinträchtigt. In diesem Fall ist dieser Nachteil nicht so schwerwiegend, da mit der GTX 960M eine potente Alternative bereitsteht.

Die Prozessorleistung bewegt sich im Vergleich zu Notebooks mit ähnlichen Konfigurationen im Mittelfeld. Cinebench R11.5 / R15 CPU 64 Bit ermitteln 6,44 bzw. 579 Punkte (vs. 7,07 Punkte für das Acer Aspire VN7-591G-727P bzw. 6,5 Punkte für das ASUS G501JW in Cinebench R11.5), insgesamt also sehr gute Ergebnisse und Anwender werden sich kaum mehr Leistung wünschen. Wie wir gleich sehen werden, ist die Systemleistung sogar noch besser.

Wir haben 3DMark 06 ein weiteres Mal ausgeführt, um die Leistung des Notebooks im Akkubetrieb zu überprüfen. Das Ergebnis sind nur 7.225 Punkte – nur noch 30 % der Leistung im Netzbetrieb (23.938 Punkte). Im Akkubetrieb kommt es also zu einer deutlichen Leistungsreduzierung. Der DPC Latency Checker zeigt selbst mit allen aktivierten Funkverbindungen keine Verzögerungen.
Der Intel Core i7-4720HQ im UX501JW ist ein sehr leistungsstarker Chip. Der Quad-Core basiert auf der Haswell-Architektur und hat einen Basistakt von 2,6 GHz, welcher via Turbo Boost aber bis auf 3,4 GHz (für vier aktive Kerne) bzw. 3,6 GHz (bei einem aktiven Kern) erhöht werden kann. Es ist nur eine geringfügige Verbesserung gegenüber dem i7-4710HQ, aber auch dieser Chip war schon nicht langsam. Aufgrund der TDP mit 47 Watt kann der Prozessor bei Bedarf sehr stromhungrig sein – was auch eine Erklärung für die reduzierte Leistung im Akkubetrieb sein könnte (siehe oben).
Bei Single-Core-Last schlägt sich das Testgerät recht gut, ein Beispiel wäre wPrime 2.0 1024 mit 272 Sekunden (vs. 248-262 Sekunden für zwei andere PCs mit der identischen CPU, das MSI GE62 2QD und das Razer Blade Pro 17-inch 2015. Die Situation ist in superPi noch besser, denn das Ergebnis ist mit 570 Sekunden nur ganz knapp hinter den beiden genannten Rivalen (561 bzw. 562 Sekunden). 
Im Cinebench Multicore-Benchmark sind leichte Vorteile für das Razer Pro 17 bzw. das Acer Aspire VN7 zu erkennen. Die Leistung ist unterm Strich aber recht hoch und selbst unter schwerer Belastung ziemlich konstant.

Weitere Informationen zu diesem Prozessor sind in unserer Technik-Sektion verfügbar.
Dank der extrem schnellen PCIe-x4-SSD erzielt das UX501 exzellente Ergebnisse in den PCMarks, angefangen mit 6.087 Punkten in PCMark 7 bis hin zu 4.195 Punkten in PCMark 8 Creative (weitere Ergebnisse sind in der Grafik unter diesem Abschnitt verfügbar). Das letzte Ergebnis übertrifft sogar die Angabe von Asus und suggeriert damit ein sehr leistungsstarkes System. Unser subjektiver Eindruck bestätigt die Ergebnisse, denn während des gesamten Tests kam es noch nicht einmal zu auffälligen Wartezeiten. Das Notebook sollte damit für eine Vielzahl an Einsatzzweck gewappnet sein.
Asus bestückt das UX501 mit einer Samsung SM951-SSD mit der Modellnummer MZHPV512HDGL. Angebunden wird das Laufwerk über die PCIe-x4-Schnittstelle, was die Ergebnisse im Vergleich zu rivalisierenden x2-Laufwerken beinahe verdoppelt. Unsere Testergebnisse zeigen auf jeden Fall ein sehr schnelles Modul: 1.401 MB/s (seq. Lesen) und 1.112 MB/s (seq. Schreiben) laut AS SSD. Auch die Leistung im 4K-64-Test ist mit 976,75 MB/s (Lesen) bzw. 351,6 MB/s (Schreiben) sehr gut und setzt neue Referenzen. Das Gesamtergebnis von 2.296 Punkten in AS SSD fasst diese Werte eindrucksvoll zusammen und fegt beinahe die gesamte Konkurrenz vom Tisch. Zu diesem Zeitpunkt behauptet Asus, dass es sich bei der Speicherlösung im UX501JW um die derzeit "schnellste SSD der Welt" handelt, was mit unseren Messungen übereinstimmt: Von den 430 Einträgen in unserer Datenbank liegt das Gerät derzeit an der ersten Stelle.

Für preisbewusstere Käufer stehen auch noch andere Optionen zur Verfügung. Asus bietet Konfigurationen mit traditionellen SATA-III-SSDs (128/256 GB) und/oder auch mit einer konventionellen Festplatte (5.400 U/min) mit einer Kapazität von 1 TB. Die Festplatte kann ausgetauscht werden (wie im Abschnitt Gehäuse beschrieben), allerdings macht es die komplizierte Befestigung der Bodenklappe unnötig schwierig. Achtung: In Deutschland ist aktuell nur eine Variante mit 128-GB-SSD und 1-TB-HDD verfügbar.
Die Nvidia GeForce GTX 960M im ZenBook Pro verfügt je nach Konfiguration über 2 GB oder 4 DB GDDR5-VRAM (Deutschland offenbar nur die 4GB-Variante). Unser Testgerät nutzt das 4-GB-Modell, und die Leistung sollte abgesehen von sehr aufwändigen Spielen für alle Lebenslagen ausreichen. 3.801 Punkte im 3DMark Fire Strike bestätigen diese Einschätzung. Mit modernen Titeln in der nativen 4K-Auflösung dürfte das Gerät erwartungsgemäß Probleme haben. Wir haben bereits detaillierte Testergebnisse zur GTX 960M in unserer Datenbank, für weitere Leistungsinformationen steht unsere Technik-Seite zur Verfügung.

Das Fire Strike Ergebnis (3.801) liegt 8 % hinter dem Razer Blade Pro 17 (4.390) und 1 % hinter dem MSI GE62 2QD (3.825). Gegenüber dem aktuellen Dell XPS 15, das nur mit eine Nvidia GeForce GT 750M ausgestattet ist, ist das Testgerät fast doppelt so schnell (2.049 vs. 3.801 Punkte). Wir sind nicht wirklich überrascht, dass die Leistung des UX501 beinahe identisch zum ROG G501JW ist, da die Spezifikationen und das Innenleben der Geräte praktisch identisch sind. Für weitere Tests mit verschiedenen Games verweisen wir an dieser Stelle ebenso auf unseren Test des G501.

Wo wir gerade beim Dell XPS 15 sind: Bei einigen frühen Modellen kam es zu deutlich hörbarem CPU-Whining, was durch neuere Mainboard-Revisionen behoben werden konnte. Bei unserem Asus UX501 konnten wir solche Probleme nicht beobachten, und abgesehen von dem höheren Leerlauf-Wert (31,2 dB(A) vs. 29,6 dB(A) beim Dell XPS 15) ist das Notebook auch im Hinblick auf das Lüftergeräusch subjektiv deutlich ruhiger. Unter Last konnten wir durchschnittlich nur 38,6 dB(A) messen, und obwohl der Maximalwert von 46,5 dB(A) ziemlich laut ist, ist die Situation deutlich entspannter als beim XPS 15 mit durchschnittlichen 45,4 dB(A). Das UX501 war nur selten störend und den Lüfter konnten wir nur unter hoher Last vernehmen. Die Entscheidung von Asus, eine Kühllösung mit zwei Lüftern und zwei Heatpipes zu verwenden, zahlt sich also aus. Dell Latitude E6410 Akku .
Trotz der moderaten Geräuschemissionen sind die Oberflächentemperaturen des Asus UX501 ziemlich gut. Die Durchschnittswerte unter Last liegen bei nur 36,4 °C und 40,8 °C auf der Ober- bzw. Unterseite, während das XPS 15 39,7 °C und 39,6 °C unter den gleichen Bedingungen erreicht. Allerdings zeigen diese Werte nicht, dass das XPS 15 unangenehm heiße Hotspots mit bis zu 51,8 °C und sogar 64,6 °C (!!) erreicht. Die Temperaturverteilung ist beim UX501JW deutlich besser mit maximal 42,2 °C und 48,6 °C auf der Ober- bzw. Unterseite (erneut ein Vorteil der Kühllösung mit zwei Lüftern und zwei Heatpipes). Damit ist die Nutzung auf den Oberschenkeln deutlich angenehmer als beim XPS 15.
Für den Stresstest nutzen wir Prime95 (für CPU-Last) und FurMark (für GPU-Last), um das Verhalten des Notebooks in Extremsituationen zu überprüfen. Während des Vorgangs beobachten wir das Taktverhalten sowie die Temperaturen.

Unter Last liegt der Prozessortakt nur leicht über dem Basistakt, und die Kerne schwanken zwischen 2,6-2,7 GHz bei einer Kerntemperatur von rund 84 °C. Die GPU liegt unterdessen bei stabilen 1,2 GHz und einer Kerntemperatur von rund 85 °C. Die Erkenntnis, dass der Prozessor den Turbo schon bei reiner andauernder CPU-Auslastung nicht durchgängig nutzen kann, verheißt natürlich nichts Gutes für den Test mit simultaner Auslastung der CPU und GPU: Die Grafikkarte liegt weiterhin bei 1,2 GHz, der Prozessor fällt allerdings auf 1,8 GHz – und damit unter den Basistakt. Die Temperaturen von 84 °C und 85 °C (CPU/GPU) lassen eine Temperaturbegrenzung bei 85 °C vermuten. Um diesen Wert nicht zu überschreiten, wird die Leistung dementsprechend reduziert (dieses Verhalten konnten wir bereits letzte Woche beim G501JW feststellen). Trotzdem ist solch eine extreme Belastung im Alltag unwahrscheinlich. Direkt im Anschluss an den Stresstest ermittelte der 3DMark 06 22.188 Punkte, was nur minimal unter dem vorherigen Ergebnis von 23.938 Punkten liegt. Eine geringfügige Auswirkung zufolge hoher Temperaturen liegt damit vor.

Bei unserem Test des G501JW haben wir das Verhalten unter Last noch ausführlicher untersucht, unter anderem auch mit Unigine Heaven und Metro: Last Light. Wir können mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass sich diese Ergebnisse auch auf das UX501JW übertragen lassen.

Obwohl sich einige von Asus’ Werbeslogans (wie bei den Benchmarks) als wahr erwiesen haben, waren wir überrascht, dass der angeblich "wahrhaft unglaubliche Sound" in Wirklichkeit unglaublich enttäuschend ist. Die Qualität ist dabei nicht schlecht, allerdings bekommt man hier nur 08/15-Notebook-Lautsprecher, deren Qualität nicht an die meisten Geräte in dieser Größe herankommen. Nicht nur die maximale Lautstärke ist ziemlich gering, auch Bass fehlt komplett. Zudem kann es die Audio-Software (Asus AudioWizard) nicht mit den bekannten Konkurrenzprodukten wie dem Realtek basierten Audio-Treiber von Dell aufnehmen (der, trotz der hohen CPU-Last bei einigen Systemen, insgesamt sehr gut ist). Bei einem zufälligen Vergleich mit ähnlich großen oder sogar kleineren Notebooks zeigte sich, dass alle Beispiele (Dell XPS 15, Lenovo X1 Carbon, Dell Latitude E7440 und Apple MacBook Pro) einen deutlich besseren Klang produzieren und besser abgestimmte Klangprofile zur Verfügung stellen.

Die beste Soundqualität erhält man, wenn das Notebook auf einem festen Untergrund steht, da die Lautsprecher nun auf der Unterseite und nicht mehr oben positioniert sind (vermutlich um Platz für den Nummernblock zu schaffen). Obwohl diese Entscheidung einigen Nutzern entgegenkommen wird, sind wir trotzdem enttäuscht, dass Asus keine besseren Lautsprecher verwendet.
Im UX501 steckt ein großer 96-Wh-Akku (Lithium-Polymer), der eigentlich gute Laufzeiten ermöglichen sollte. Allerdings lässt sich das Gerät eher mit einem kompakten Gaming-Notebook als einem typischen dünnen 15-Zoll-Multimedia-Notebook vergleichen (wie die Ähnlichkeiten mit dem ROG G501JW zeigen). Daher sind die Akkulaufzeiten zumindest im Vergleich mit den kleineren Akkus der Rivalen ordentlich.

Die maximale Laufzeit, ermittelt durch den Readers Test, liegt bei 6 Stunden und 1 Minute, während der Classic Test für 3 Stunden und 10 Minuten läuft. Interessanter ist allerdings der neue (und anspruchsvollere) WLAN-Test. Mit einer Laufzeit von nur 4 Stunden und 23 Minuten übersteht man keinen Arbeitstag. Für ein Gaming-Notebook ist das Ergebnis in Ordnung – aber für ein mobiles und leistungsstarkes Notebook für Power-User eher enttäuschend. Das aktuelle Dell XPS 15, welches kaum als Referenz bei den Akkulaufzeiten bezeichnet werden kann, schafft beispielsweise fast eine Stunde mehr (5:14 h). Ob diese Laufzeiten wirklich praktikabel sind, hängt auch von dem individuellen Einsatzszenario ab.

Für die in Deutschland verfügbare Variante mit SSD-HDD-Kombination ist zu beachten, dass die Laufzeiten hier zufolge des kleineren Akkus (60 Wh vs. 96 Wh) nochmals um etwa ein Drittel kürzer ausfallen. Für einen mobilen Einsatz kann das Notebook damit nicht mehr empfohlen werden.
Mit den ZenBooks konnte sich Asus als Herausforderer bei den Top-Ultrabooks etablieren, genauso wie mit den Republic-of-Gamers-Modellen im Gaming-Bereich. Wie schon beim ROG G501JW repräsentiert das UX501JW allerdings eine eher interessante Mischung aus diesen beiden Bereichen und richtet sich in diesem Fall an Power-User mit hohen Ansprüchen an die Produktivität. Trotz der ähnlichen Bezeichnung ist das ZenBook Pro kein Ersatz für das MacBook Pro.

Zu den positiven Aspekten gehört die schnelle CPU, eine schnelle GPU inklusive Optimus, die schnellste SSD, die wir bisher getestet haben, ein sehr hochauflösendes Display samt Touchscreen, sowie ein sehr attraktives Gehäusedesign mit viel Metall. Auch die Emissionen (Temperatur, Lautstärke) können uns überzeugen und gegenüber der NX500-Serie wurde die Tastatur deutlich verbessert.

Ja, es ist unglaublich schnell, und ja, es ist überaus attraktiv – aber am Anspruch höchster Perfektion schrammt Asus mit dem UX501 doch vorbei.

Obwohl die Akkulaufzeit für ein Gaming-Notebook akzeptabel wäre, hauen uns die 4,5 Stunden im WLAN-Test in Hinblick auf einen Multimedia-Allrounder einfach nicht vom Hocker. Zum Vergleich: Apples MacBook Pro 15 hielt in der Variante 2014 hier rund doppelt so lange durch. Auch der Touchscreen, der zweifellos excellent scharfe Bilder produziert, ist extrem spiegelnd, was mit den ebotenen Helligkeitswerten nicht kompensiert werden kann. Die Farbbalance zeigt eine sichtbare Verschiebung ins Gelbliche, und auch die sRGB-Abdeckung liegt nicht auf dem beworbenen Niveau. Schließlich sind auch die Lautsprecher im Vergleich mit vielen Konkurrenten enttäuschend – obwohl der Hersteller einen "wahrhaft unglaublichen Klang" verspricht. Wir werden uns speziell diesen Kritikpunkten unseres US-Modells nochmals genau im Rahmen eines Nachtests mit einer deutschen Ausstattungsvariante widmen. Dell Latitude D820 Akku .

Das Konzept des ZenBook Pro ist dennoch vielversprechend. Spannend wäre etwa ein UX502 mit einem geringeren Strombedarf (vielleicht mit einer 37-Watt-CPU) und damit verbesserter Laufzeit, einer dedizierten Grafikkarte, einem (optionalen) matten Display höchter Qualität, besseren Lautsprechern und der identischen Samsung SM951-SSD. Mit diesen Verbesserungen wäre solch ein Gerät eine gute Lösung für professionelle Nutzer und eine ernstzunehmende Alternative für die bestehenden Lösungen.

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