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17/05/2015

Kaufen Ersatz Akku Acer Aspire 5100

Keine Frage, das dünne ROG-Notebook ist attraktiv, aber welche Kompromisse müssen dafür eingegangen werden? Asus bewirbt seinen jüngsten Spross als das leiseste ultradünne Gaming Notebook am Markt, das zusätzlich eine der schnellsten Solid State Disks verwendet. Was kann da noch schiefgehen?
Die Gaming Notebooks aus Asus' Republic-of-Gamers-Serie haben eine treue Fangemeinschaft, was durch die hohe Aktivität in den offiziellen ROG-Foren belegt wird. Das aktuelle ROG-Flaggschiff, das Asus G751, führt dank seiner Qualität und der Leistung auch unsere Top 10 der Gaming Notebooks an.

Ein häufiger Kritikpunkt an vielen ROG-Modellen ist allerdings das dicke und schwere Gehäuse. Da immer mehr Hersteller zu dünneren Gaming Notebooks tendieren, war es nur eine Frage der Zeit, bevor auch Asus solch ein Gerät anbietet.

Das Asus G501 ist eines der dünnsten und leichtesten 15-Zoll-Modelle mit 20,6 mm bzw. 2,06 kg. Wie bei vielen anderen High-End-Notebooks kommt der Intel-Core i7-4720HQ-Prozessor in Verbindung mit einer dedizierten GTX-960M-GPU und einem UHD-IPS-Display (3.840 x 2.160) zum Einsatz. Ein Highlight des Notebooks ist sicherlich die PCIe-x4-Schnittstelle, die rasante Transfergeschwindigkeiten ermöglicht. Kann dieses schlanke ROG-Notebook Besitzer von traditionellen Gaming Notebooks zu einem Wechsel bewegen?

Im Test befand sich die Topkonfiguration des G501JW für die USA (1.999 USD). Eine identische Ausstattungsvariante ist derzeit für Deutschland noch nicht gelistet. Vergleichbare Konfigurationen mit 1-TB-HDD+128-GB-SSD Massenspeicherlösung, 8GB RAM und FHD-Display sind bereits ab etwa 1400 Euro verfügbar.
Ohne die reflektierenden Logos auf der Oberseite hätten wir das Gerät wohl kaum als ROG-Notebook erkannt. Asus hat das alte Design mit den matten Oberflächen in Jet Black über Bord geworfen und setzt stattdessen auf gebürstetes Aluminium auf der Ober- sowie Unterseite. Es besteht Ähnlichkeit mit dem Asus GL551 und dem MSI GS60 Ghost, allerdings fehlen besondere Design-Elemente, wodurch die Oberflächen flacher sind. Zudem ist die Tastaturmatte unseres Asus matt, verfügt über eine leicht angeraute Textur und unterscheidet sich damit vom MSI Ghost, bei dem ausschließlich gebürstetes Aluminium zum Einsatz kommt. Uns gefällt vor allem die Anordnung der Lüftungsgitter unterhalb des Scharniers, die sich von vielen Rivalen unterscheidet. Insgesamt ist der Meinung des Autors zufolge das Design sehr gelungen und stimmiger als etwa beim dünnen Gigabyte P35.
Die Gehäusequalität ist überdurchschnittlich, aber auch nicht außergewöhnlich. Wir erwarten zwar nicht, dass das Gehäuse so stabil ist wie beim größeren Bruder, aber die Mitte der Tastatur sowie der Gehäusedeckel lassen sich etwas zu leicht eindrücken. Vor allem der Deckel lässt sich leicht verwinden, aber glücklicherweise fühlt sich der Rest der Baseunit mit den harten Kanten, Ecken und der Wartungsklappe auf der Unterseite deutlich stabiler an. Das einteilige Scharnier macht seine Sache sehr gut und hält das leichte Display bis zu dem maximalen Öffnungswinkel von rund 135 Grad fest in Position.

Das G501 kann die Rivalen Alienware 15 und GL551 bei der Höhe um mindestens 10 mm unterbieten, und wie der Zufall es will, sind sowohl die Länge als auch die Breite identisch zum GL551. Es kann locker mit einigen der dünnsten 15-Zoll-Gaming-Notebooks wie dem HP Omen (20 mm), Gigabyte P35X v3 (21 mm) und dem MSI GS60 (20 mm) mithalten. Auch das Gewicht der Kontrahenten ist vergleichbar mit rund 2 kg, lediglich das (leistungsstärkere) P35X ist schwerer.
Abgesehen von den üblichen drei USB-3.0-Anschlüssen und dem Kartenleser möchten wir Asus für die Integration eines Mini-DisplayPorts loben, der ebenfalls mit Thunderbolt kompatibel ist. Einige Gaming Notebooks ignorieren den DisplayPort komplett und setzen stattdessen auf einen einzelnen HDMI-Ausgang. Aufgrund der dünnen Konstruktion fallen Anschlüsse für VGA und Ethernet weg, allerdings können beide über mDP- bzw. USB-Adapter realisiert werden. Wir hätten gerne noch einen zusätzlichen USB-3.0-Anschluss gesehen, da viele Anwender sicherlich einen vorhandenen Anschluss für ein kabelgebundenes Netzwerk nutzen möchten.
WLAN-Verbindungen werden durch ein Intel Dual-Band Wireless-AC 7260 Modul realisiert (PCIe, halbe Größe), das ebenfalls Bluetooth 4.0 unterstützt. In einem normalen Heimnetzwerk konnten wir keine Verzögerungen oder Aussetzer feststellen, was vor allem bei einem Gaming Notebook ohne dedizierten Netzwerkanschluss wichtig ist. In dieser Preisregion hätten wir allerdings mit einem WLAN-Modul gerechnet, das Transferraten im Gigabit-Bereich unterstützt (beispielsweise Atheros Killer).Akku Lenovo G550 .
Die zuvor erwähnten Adapter (USB-RJ-45 und mDP-VGA) sind bereits im Lieferumfang enthalten und müssen nicht zusätzlich erworben werden. Allerdings handelt es sich bei dem RJ-45-Adapter nicht um einen Gigabit-Adapter (nur 10/100 Mbit).

Zusätzlich bekommt man ein vollwertiges Cerberus Headset mit einem Audio/Mic-Splitter und einer kabelgebundenen MOBKUL Maus für Rechtshänder. Bei beiden Artikeln handelt es sich um ROG-Zubehör, dessen Qualität über gewöhnlichen Produkten liegt. Die Maus lässt sich zwar komfortabel halten, allerdings löst die rechte Taste etwas zu leicht aus, was beim Spielen durchaus zu ungewollten Eingaben führen kann. Nichtsdestotrotz sind das tolle Einstiegsprodukte für Gamer, aber vermutlich nicht sehr nützlich, wenn man bereits entsprechende Produkte besitzt.
Die Wartungsklappe auf der Unterseite besteht ebenfalls aus gebürstetem Aluminium und wird von sehr kleinen Torxschrauben gesichert, die den Zugang etwas erschweren. Selbst nach dem Entfernen von allen zehn Schrauben ist es nicht leicht, die Klappe ohne Beschädigungen des Gehäuses zu entfernen. Die Tatsache, dass die Kanten der Klappe recht scharfkantig sein können, macht die Sache nicht besser.
Asus gewährt mindestens die standardmäßige einjährige weltweite Garantie, allerdings kann es regionale Unterschiede geben. Der integrierte Akku ist ebenfalls für ein Jahr abgedeckt.
Die vollwertige Tastatur (34,5 x 10,5 cm) unterscheidet sich prinzipiell nicht vom GL551. Die Pfeiltasten wurden nicht verkleinert (im Gegensatz zum HP Omen), und die WASD-Tasten sind hervorgehoben, wie es bei den meisten Gaming Notebooks der Fall ist. Laut Asus bieten die Tasten (Scissor Switch) einen Hubweg von 1,6 mm, und wir finden, dass sie beim Tippen ein ordentliches Feedback vermitteln. Allerdings könnte die Eingabe etwas straffer und nicht ganz so schwammig sein, insgesamt kann es die Tastatur nicht ganz mit dem Schreibgefühl von vielen teureren Clevo Barebones aufnehmen.

Das G501 verfügt weder über dedizierte Sonder- noch Makrotasten. Gängige Beispiele mit dieser Funktion sind die größere MSI-GT-Serie sowie die Aorus Modelle, während das 15,6 Zoll HP Omen den Nummernblock komplett weglässt und dafür eine Spalte mit Makrotasten besitzt. 
Auch die Größe des Touchpads ist identisch zum GL551 (10,5 x 7,3 cm), allerdings gibt es beim G501 rote Kennzeichnungen am unteren Rand und entlang der Touchpad-Begrenzung. Die Oberfläche ist vollkommen glatt und steht damit im Kontrast zu der leicht angerauten Oberfläche der umliegenden Handballenauflage. Die Rückmeldung ist gut und es gibt keine auffälligen Zeigersprünge. Beim Klick auf das Touchpad merkt man den begrenzten Hub, aber zumindest gibt es ein ordentliches akustisches Feedback. Asus Smart Gesture bietet die üblichen Individualisierungsmöglichkeiten bis hin zu Gesten mit drei Fingern.
In den USA hat man bereits die Wahl zwischen zwei nativen Auflösungen: Ein normales Full-HD-Display mit 1.920 x 1.080 Pixeln oder ein zunehmend beliebtes UHD-Display mit 3.840 x 2.160 Pixeln, welches auch bei den neuen Versionen des MSI GE62, GS60 und Acer Aspire V15 Nitro zum Einsatz kommt und auch Bestandteil unserer Testkonfiguration war. Dank einer hohen Pixeldichte von 282 ppi sind die Bilder sehr scharf, ebenso sind die Farben kräftig. Das matte Panel erzeugt keine Reflexionen und hat auch sonst keine Nachteile (Rauschen, körniges Bild, Gitter-Effekte), die leider oft bei günstigeren Bildschirmen auftreten. Eine kurze Suche nach dem Samsung LTN156FL02-101 des G501 zeigt, dass momentan kein anderes 15,6-Zoll-Gerät in unserer Datenbank dieses Panel verwendet.

Mit 310 cd/m² bzw. 650:1 liegen sowohl die Helligkeit als auch der Kontrast auf einem guten Niveau. Damit erfüllt das Panel beinahe die Herstellerangabe von 330 cd/m² und übertrifft sowohl das MSI GS60 als auch das GL551, obwohl das Asus einen besseren Kontrast bietet. Ultrabooks haben im Vergleich zu Gaming Notebooks in der Regel hellere Displays, um die Nutzbarkeit im Freien zu verbessern und Reflexionen der spiegelnden Bildschirme ausgleichen zu können.
Die weitere Farbanalyse zeigt recht ausgewogene Graustufen und keine zu kühle Farbtemperatur. Mit zunehmender Sättigung werden die Farben allgemein etwas ungenauer und erscheinen etwas dunkler, als sie sein sollten. Zum Vergleich: Sowohl das MSI GS60 als auch das Asus G751 zeigen ausgewogenere Farben bei allen Sättigungsleveln. Eine schnelle Kalibrierung des G501 bringt keine großen Verbesserungen. Für Spiele sind extrem genaue Farben allerdings nicht ausschlaggebend.
Der Einsatz im Freien ist möglich, wenngleich das dargestellte Bild noch heller strahlen dürfte. Im Akkubetrieb wird die Helligkeit von den durchschnittlichen 310 cd/m² auf nur noch 270 cd/m² begrenzt. Selbst im Schatten sollte man die maximale Helligkeit verwenden, unter direktem Sonnenlicht ist die Nutzung aber nicht sehr komfortabel, da die Farben einfach zu ausgewaschen erscheinen. Akku Acer Aspire 5100 .

Die weiten Blickwinkel erfüllen die Erwartungen an ein IPS-Display. Es gibt nur geringe Farbverfälschungen, wenn sich der Blickwinkel ändert, man kann den Bildschirminhalt also problemlos mit mehreren Personen betrachten.
Zum Zeitpunkt des Tests bietet Asus lediglich einen Prozessor und eine Grafikkarte für das G501 an: Den Core i7-4720HQ und die GTX 960M. Dieses Haswell Modell ist bei High-End-Gaming-Notebooks beliebt, bei der GTX 960M handelt es sich um einen Chip der oberen Mittelklasse. Im Leerlauf und Energiesparmodus läuft der Prozessor mit 800 MHz und die Grafikkarte mit 135/202,5 MHz (Kern/Speicher). Bei Bedarf können aber alle Kerne den Turbo Boost bzw. GPU-Boost ausnutzen.

Optimus wird mit der integrierten Intel HD 4600 unterstützt, während der Arbeitsspeicher (DDR3L) auf bis zu 16 GB erweitert werden kann. Je nach Konfiguration bietet das G501 4 GB oder 8 GB aufgelöteten Arbeitsspeicher und einen einzelnen Steckplatz für Erweiterungen.
Von der reinen Rechenleistung lässt sich der Core i7-4720HQ am besten mit dem älteren Core i7-3840QM vergleichen. Allerdings liegt die Multi-Core-Leistung im Falle des G501 hinter anderen Notebooks mit der gleichen i7-4720HQ-CPU. Die Cinebench-R15-Multi- und wPrime-1024m-Ergebnisse sind mit 491 Punkten bzw. 260 Sekunden die schlechtesten für ein Core-i7-4720HQ-System in unserer Datenbank. Die Single-Core-Leistung in Cinebench R15 Single und Super Pi liegt allerdings innerhalb der Erwartungen. Es scheint also, dass das G501 den maximalen Turbo Boost bei der Verwendung von mehreren Kernen (Benchmarks) nur für sehr kurze Zeit aufrechterhalten kann.

Weitere Informationen und Benchmarks des Core i7-4720HQ sind in unserer Technik-Sektion verfügbar.
Laut PCMark 7 ist das G501 auf dem Niveau von anderen Gaming Notebooks wie dem Aorus X7 Pro und dem iBuyPower MSI GT72, obwohl diese Modelle deutlich stärkere Grafikkarten besitzen. Die hohen Ergebnisse entstehen hauptsächlich durch die schnelle SSD im G501, die das Endergebnis deutlich beeinflusst.

Subjektiv reagieren sowohl das Betriebssystem als auch Anwendungen unverzüglich. Dank der leistungsstarken Komponenten und dem Fehlen von irgendwelchen mechanischen Laufwerken ist das G501 bestens für vielerlei Anwendungen, Spiele und den mobilen Einsatz gerüstet.
Die einzelne PCIe-x4-SSD Samsung SM951 bietet eine großzügige Kapazität von 512 GB, womit sie einen beachtlichen Teil des Notebook-Preises (rund 400 Euro als M.2-Modul) ausmacht. Als eine der wenigen M.2-SSDs, die nicht durch den SATA-III-Standard begrenzt wird, erzielt die SM951 im G501 sehr beeindruckende Ergebnisse in Crystal Disk Mark und AS SDD. Die Leistung ist beinahe dreimal so hoch wie bei einer normalen 6-GB/s-SATA-III-SSD, wo die Transferraten normalerweise um die 500 MB/s liegen. Damit fallen sogar RAID-0-Konfigurationen mit zwei SATA-III-SSDs hinter das Samsung Laufwerk zurück, allerdings ist die Leistung bei kleineren 4K-Dateien deutlich näher zusammen.

Für Gamer, die verständlicherweise mechanische Festplatten mit hohen Kapazitäten bevorzugen, bietet Asus eine zusätzliche SATA-III-Festplatte mit einer Kapazität von bis zu 1 TB. Die Samsung SM951 SSD ist auch im Lenovo X1 Carbon (2015) verfügbar. Hier finden Sie unsere stetig wachsende Liste von SSDs und HDDs.
Die GTX 960M verfügt, wie schon die Maxwell GTX 860M, über ein 128 Bit großes Speicherinterface, 4 GB GDDR5 VRAM und 640 CUDA-Cores; die Leistungsunterschiede zwischen den beiden Karten sind also nur minimal. Weitere Information zur Gaming Performance der GTX 960M sind in unserer Technik-Sektion verfügbar.

Im Fall des G501 liegt die GPU-Leistung laut den Benchmarks am unteren Ende des Vergleichs mit anderen GTX-960M-Systemen. 3DMark Fire Strike beispielsweise ermittelt 3.906 Punkte und liegt damit unter dem Durchschnitt von 4.261 Punkten für diese GPU.
Die unterdurchschnittliche synthetische Leistung setzt sich leider auch bei den Spielen fort. Obwohl viele Titel aus 2015 mit hohen Details in 1080p spielbar sind, liegt unser Asus immer leicht hinter vergleichbaren Systemen mit derselben GPU. Unten finden Sie einen kleinen Vergleich mit dem identisch ausgestatteten XMG A505 mit hohen Details, und zusätzliche Informationen sind auf der Seite der GTX-960M-GPU verfügbar. Das bedeutet auch, dass Gaming in 4K, was für die GTX 960M ohnehin schon eine Herausforderung ist, mit dem G501 noch schwieriger wird, vor allem bei anspruchsvolleren Titeln.
Wir verwenden synthetische Benchmarks, um mögliche Probleme mit der Stabilität oder Throttling beim G501 zu identifizieren. Bei reiner CPU-Auslastung durch Prime95 können alle Kerne zunächst mit 3,2-3,4 GHz laufen, bevor sie auf konstante 2,7 bis 2,8 GHz fallen. Die Kerntemperaturen pendeln sich bei rund 85 °C ein. Bei der Auslastung durch FurMark läuft der Nvidia Kern zunächst mit 1.097 MHz, bevor er dann laut GPU-Z schnell auf 574 bis 875 MHz fällt. Die GPU erreicht dabei eine maximale Temperatur von 75 °C.

Bei der gleichzeitigen Belastung durch Prime95 und FurMark throtteln die beiden Komponenten noch weiter auf 2,2 GHz bzw. 405 MHz. Die maximalen CPU-Temperaturen scheinen auf höchstens 85 °C begrenzt zu sein, was durch die Einschränkung des Turbo Boosts realisiert wird.
Zusätzlich nutzen wir Unigine Heaven, um die Belastung beim Spielen realistischer abzubilden. Das G501 schlägt sich in diesem Szenario deutlich besser. Der Turbo Boost kommt teilweise voll zum Einsatz (3,4 GHz), und selbst die GPU läuft mit bis zu 1.188 MHz. Dieser hohe Takt ist allerdings nur von kurzer Dauer, denn der Kern fällt gelegentlich unter den Basistakt von 1.097 MHz auf lediglich 901 MHz, was auch den leichten Rückstand des G501 in den meisten Benchmarks und Spielen erklärt. Sowohl die CPU als auch die GPU erreichen konstant 75 °C.

Um zu überprüfen, ob die Leistung mit zunehmender Spieldauer abnimmt, lassen wir den Benchmark von Metro: Last Light zehnmal durchlaufen und vergleichen die Ergebnisse der einzelnen Durchläufe. Der erste Durchlauf ermittelt ein gutes Ergebnis von 50 fps, allerdings stabilisiert sich der Wert bei 46 fps im dritten Durchlauf. Dieser Abfall war zu erwarten, da sich der GPU-Boost am Anfang des Tests am meisten bemerkbar macht, bevor er sich dann einpendelt.

Im Akkubetrieb wird die Leistung von beiden Komponenten reduziert. Ein kurzer 3DMark 11 im Akkubetrieb führt zu 1.541 Punkten für die GPU und 2.634 Punkten für die CPU, was deutlich unter den Ergebnissen im Netzbetrieb liegt (4.860 bzw. 7.123 Punkte). Die CPU und die GPU laufen nur mit 800 MHz bzw. 297 MHz, obwohl sich das Notebook im Höchstleistungsmodus befindet. Akku Lenovo L09L6D16 .
Asus bewirbt das G501 als "kühlstes und leisestes ultraportables Gaming Notebook am Markt", was wir natürlich genauer untersuchen wollen.

Überraschenderweise ermöglichen die beiden symmetrischen Lüfter und Dual-Heatpipes in der Tat eine sehr gute Kühlung des Gaming Notebooks, ohne dass die Lüfter dabei unerträglich laut werden. Im Energiesparmodus (31,1 dB(A)) ist das G501 beinahe lautlos, erst der Leerlauf im Höchstleistungsmodus führt allerdings zu hörbaren 33 bis 36 dB(A). Das Lüftergeräusch wird beim Spielen glücklicherweise nur langsam bis auf 39 dB(A) angehoben. Obwohl das immer noch sehr gut hörbar ist, ist die Leistung deutlich besser als beim MSI GS60 und Gigabyte P37X, bei denen die Lüfter unter den gleichen Bedingungen im hohen 40-dB(A)-Bereich liegen.

Unter maximaler Auslastung der CPU und GPU durch synthetische Benchmarks erreicht das G501 bis zu 46 dB(A), allerdings beibt dieser Zustand bei Spielen unseren Beobachtungen zufolge unerreicht.
Die Oberflächentemperaturen im Leerlauf sind durchweg im grünen Bereich und auf der Unterseite etwas höher als auf der Oberseite.

Extreme Last für mehr als 30 Minuten führt zu einem Hotspot mit über 47 °C unten rechts am Notebook. Glücklicherweise konzentriert sich ein Großteil der Wärme auf die Unterseite und weg von der Tastatur sowie der Handballenauflage. Passenderweise bewirbt Asus seine Hyper-Cool-Technologie als Lösung für kühlere WASD-Tasten beim Spielen.

Im Vergleich zu anderen Gaming Notebooks bleibt das G501 beim Spielen kühler, vor allem gegenüber dem MSI GE62 und dem HP Omen. Das MSI GS60 und Gigabyte P37X werden ebenfalls wärmer, fairerweise muss man aber auch erwähnen, dass zuletzt genannte über leistungsfähigere GTX-970M- und 980M-Grafikkarten verfügen.
Die Stereo-Lautsprecher von Bang & Olufsen produzieren einen ordentlichen Klang, allerdings fehlt es etwas an Bass, denn im Gegensatz zu vielen größeren Gaming Notebooks gibt es keinen dedizierten Subwoofer. Trotzdem ist die Lautstärke hoch, und es gibt auch bei höheren Pegeln keine Verzerrungen.

Die MaxxAudio Software ermöglicht die direkte Kontrolle über den Bass, die Höhen und einen Equalizer mit Voreinstellungen für Spiele. Ansonsten sind nicht viele Optionen verfügbar.
Der integrierte 6-Zellen-96-Wh-Akku (Lithium-Polymer) in unserem Testmodell ist ziemlich üppig dimensioniert für ein dünnes Gaming Notebook. Konkurrierende Modelle wie das MSI GS60 (52 Wh), Acer Aspire V15 Nitro (52 Wh), Gigabyte P37X (75,8 Wh) und Clevo P651SG (60 Wh) haben kleinere Akkus. Selbst das deutlich massivere Alienware 17 besitzt ebenfalls ein 96-Wh-Modul. Asus bietet auch einen kleineren 60-Wh-Akku (4 Zellen), womit das G501 auf dem Niveau der zuvor genannten dünnen Konkurrenten läge.

Die Akkulaufzeiten sind für ein Gaming Notebook sehr gut. Selbst bei hoher Last mit der aktivierten dedizierten GPU und der maximalen Bildschirmhelligkeit kann man mit mindestens 3 Stunden kontinuierlicher Nutzung rechnen. Die Konkurrenten schaffen unter diesen Bedingung noch nicht einmal die Hälfte davon. Obwohl natürlich der große Akku eine Rolle spielt, sollte man nicht vergessen, dass sowohl die CPU als auch die GPU im Akkubetrieb automatisch gedrosselt werden, um Energie zu sparen. Der WLAN-Test mit dem Profil "Ausbalanciert" und aktiviertem Optimus ermittelt eine sehr respektable Laufzeit von 4,5 Stunden.
Wo liegen die vielen Stärken des ultradünnen Notebooks von Asus? Der UHD-IPS-Bildschirm produziert tolle Bilder, und die Transferraten der 512 GB großen PCIe-x4-SSD sind extrem hoch. Das Gehäusedesign ist so schnittig wie bei konkurrierenden ultradünnen Notebooks oder sogar noch besser, da es keine auffälligen Lüftungsgitter gibt. Die Akkulaufzeit ist gut, und sowohl das Lüftergeräusch als auch die Oberflächentemperaturen sind angenehm niedrig, zumindest für ein High-End Gaming Notebook.

Die Multi-Core-Prozessorleistung und der Leistung der GTX 960M bleiben beide etwas hinter ihren Möglichkeiten zurück. Selbst mit einer GTX 970M wäre 4K-Gaming allerdings ein schwieriges Thema. Das ist der Kompromiss, den man für ein flaches, leichtes und vor allem leises Gaming-Notebook zur Zeit noch eingehen muss.

Es wird wohl noch ein oder zwei Generationen dauern, bevor dieses Gerät das G751 der ultramobilen Gaming Notebooks wird.

Die extrem schnelle SSD und das gute hochauflösende Display haben allerdings ihren Preis: Für umgerechnet rund 2400 Euro ist das Gerät bereits in Großbritannien verfügbar, in Deutschland sind bisher nur die günstigeren Einstiegskonfigurationen mit FHD-Display und 128-GB-SSD gelistet (ab 1400 Euro). Gedacht ist diese Version des G501 also weniger für Hardcore-Spieler, sondern eher für anspruchsvolle Multimedia-User und Hobby-Gamer, die bereit sind, für ein performantes, hochwertiges und mobiles Gerät auch auch mal etwas tiefer in die Tasche zu greifen. Akku Acer Aspire 5755G .

Wir werden uns auch noch eine günstigere Konfiguration des G501 (FHD, 128-GB-SSD) im Rahmen eines Tests genau ansehen. Mögliche Konkurrenten zum G501 finden Sie in unseren Top 10 mobile Gaming Notebooks.

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