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16/04/2015

HP G62 Akkus Kaufen

Was passiert, wenn man einen 2,6 GHz schnellen i7-4720HQ-Prozessor zusammen mit einer Nvidia GTX 970M in ein ultradünnes 14-Zoll-Gehäuse hineinzwängt? Man bekommt eines der schnellsten und wirklich mobilen Gaming-Notebooks überhaupt – allerdings mit einigen Temperaturproblemen.
Obwohl die Firma eher für ihre Desktop-Komponenten und passende Hardware bekannt ist, produziert Gigabyte ebenfalls ziemlich leistungsstarke Laptops mit beeindruckender Hardware, die sich speziell an Gamer richten. Unser 14 Zoll großes P34W v3 ist die dritte Ausgabe des kleinsten Modells, allerdings ist die Größe kein Anhaltspunkt für die Leistung, denn mit der GTX 9xxM bzw. GTX 8xxM kommen die gleichen Grafikkarten zum Einsatz, wie bei den größeren P35- (15,6 Zoll) und P27G-Modellen (17,3 Zoll).

Mit High-End-Komponenten wie dem 2,6 GHz schnellen Core i7-4720HQ und der GTX 970M-GPU handelt es sich beim P34W v3 um eines der schnellsten 14-Zoll-Notebooks, das derzeit am Markt erhältlich ist. Gigabyte bewirbt das P34W als perfekten Begleiter für Anwender, die keine Kompromisse bei der Mobilität und der Leistung in Kauf nehmen wollen. Es ist beinahe unglaublich, wie Gigabyte es geschafft hat, so leistungsfähige Komponenten, die normalerweise dickeren 15,6-Zoll-Geräten vorbehalten sind, in solch eine ultraleichte Konstruktion zu stecken. Wir wollen uns nun genauer ansehen, wie der Hersteller das bewerkstelligt hat und ob bei dem Prozess irgendwelche Kompromisse eingegangen wurden.

In Deutschland ist das P34W v3 zur Zeit in zwei geringfügig abweichenden Konfigurationen verfügbar. Zur Anwendung kommt hier der Intel i7-4710HQ Prozessor (100 MHz geringerer Takt) sowie jeweils 8 GB Arbeitsspeicher. Nennenswerte Unterschiede bei der Leistung/Emissionen sollten sich damit nicht ergeben. Ohne OS und SSD ist das P34W v3 ab 1549 Euro zu haben, mit 1TB HDD+128GB SSD, Windows 8.1 und lt. Datenblatt mit 6GB VRAM liegt der Startpreis bei rund 1699 Euro.
Bei dem Begriff High-End-Gaming-Notebook denkt man unweigerlich an ein auffälliges oder protziges Gerät, aber die Modelle von Gigabyte sind beim Design normalerweise etwas zurückhaltender. Uns gefällt dieser Ansatz. Die dunkelgrauen und matten Oberflächen wecken Erinnerungen an die Asus-ROG-Modelle, allerdings unterscheiden sich die abgerundeten Ecken und Kanten von dem etwas kantigeren Design der ROG-Notebooks. Insgesamt fühlt sich das Gerät damit hochwertig, aber dennoch unauffällig an. Besondere Ausstattungsmerkmale, wie spezielle Texturen oder Farbakzente, gibt es nicht - man könnte das P34W auf den ersten Blick leicht mit einem normalen Mainstream-Notebook verwechseln.

Die Qualität liegt allerdings eine Stufe über dem Durchschnitt: Die Oberflächen fühlen sich solide an und sind auch ordentlich zusammengesetzt. Es handelt sich nicht um ein Unibody-Gehäuse, aber es gibt keine nennenswerten Knarzgeräusche oder unsaubere Übergänge zwischen dem Plastik und dem Aluminium. Druck auf die Handballenablage hat keine Auswirkungen und auch der Deckel lässt sich nur minimal eindrücken. Die beiden kleinen Scharniere halten den Bildschirm bis zu dem maximalen Öffnungswinkel von etwa 135 Grad fest in Position. Lediglich die Mitte der Tastatur fühlt sich etwas schwächer an. Abgesehen von der Schmutzanfälligkeit, die bei glatten und matten Oberflächen aber normal ist, gibt es an der Qualität des Gehäuses nur wenig auszusetzen.

Die minimalistische Erscheinung setzt sich auch bei dem Gewicht und der Größe des Notebooks fort. Mit einer Dicke von lediglich 20,9 Millimetern ist das P34W fast so dünn wie aktuelle 14-Zoll-Ultrabooks und ebenfalls dünner als das deutlich schwächere Lenovo Y40. Mit der "Dicke" des 14-Zoll Razer Blade (4 mm dünner) kann es das Gigabyte allerdings nicht ganz aufnehmen, dafür ist jedoch das Gewicht um 100 Gramm geringer als beim Blade (1,9 kg vs. 1,8 kg). Man kann noch weitere 100 Gramm einsparen, indem man die interne sekundäre Festplatte entfernt.
Die Anschlussausstattung beinhaltet einen normalen HDMI-Ausgang sowie einen SD-Kartenleser, allerdings überraschte uns bei der Größe des P34 der VGA-Ausgang und die Anzahl der USB-3.0-Anschlüsse. Leider gibt es keinen DisplayPort oder irgendwelche zusätzlichen Audioanschlüsse (SPDIF, Line-in), die bei größeren Gaming-Notebooks wie dem Chimera CX-9 (15,6 Zoll) oder dem noch größeren Asus G751 (17,3 Zoll) verfügbar sind.
Um die WLAN-Verbindungen kümmert sich ein Intel 7260 Dual-Band-Modul (2x2, PCIe, halbe Größe), das in 802.11ac-Netzwerken Transferraten von bis zu 867 MBit/s erreicht. Zusätzlich unterstützt das Modul Bluetooth 4.0. In einem normalen WLAN-Netz konnten wir keine Verbindungsabbrüche oder andere Probleme feststellen. WWAN- oder GPS-Module sind nicht verfügbar, aber das war bei einem Gaming-Notebook auch nicht zu erwarten. Akku HP HSTNN-C17C ,

Abgesehen von dem Netzteil gibt es für das P34W kein Zubehör. Gigabyte verkauft aber universelle Tastaturen, Mäuse, Lautsprecher und andere Artikel direkt über seinen Online-Shop.

Gigabyte gewährt all seinen Notebooks und Netbooks eine zweijährige bzw. einjährige weltweite Garantie. Optionale Verlängerungen sollten direkt bei den verschiedenen Händlern erhältlich sein.

Die Tastatur (28,5 x 10,5 cm) verfügt über alle normalen Tasten. Wir hätten uns aber zusätzliche Multimediatasten oder Makrotasten gewünscht, die beim Spielen helfen. Auch die Pfeiltasten sind etwas kleiner, woran man sich bei einigen Spielen etwas gewöhnen muss. Ansonsten ist der Hub recht begrenzt, was bei solch dünnen und leichten Notebooks aber normal ist; Ultrabook-Besitzer sollten sich also direkt heimisch fühlen. Das Feedback hingegen ist etwas besser und straffer als bei vielen Ultrabooks, wo sich die Eingaben schnell etwas schwammig anfühlen können.

Die helle Hintergrundbeleuchtung kann in zwei Stufen geregelt werden. In Wirklichkeit ist die Beleuchtung weiß, obwohl Gigabyte einen blaue Beleuchtung bewirbt. Der Umgebungslichtsensor kann sowohl die Tastaturbeleuchtung als auch die normale Bildschirmhelligkeit automatisch regeln.

Gaming-Touchpads sind normalerweise ziemlich klein, denn Spieler bevorzugen in der Regel eine externe Maus. Das leicht gummierte Touchpad (10 x 5,5 cm) unseres Testgeräts funktioniert ohne irgendwelche Ungenauigkeiten oder Zeigersprünge, falls man keine externe Maus nutzen kann. Die ELAN-Software unterstützt Multitouch-Gesten mit bis zu drei Fingern und Eingaben werden trotz der kleinen Oberfläche ziemlich präzise umgesetzt.

Die beiden dedizierten Maustasten fühlen sich im Vergleich zum Touchpad billig an und haben einen flachen Hub, aber die Rückmeldung geht in Ordnung und ist zuverlässig genug für eine komfortable Nutzung. Gegenüber Touchpads mit integrierten Tasten haben die dedizierten Tasten Vorteile beim Klicken sowie Drag-&-Drop und dem Hervorheben von Texten.
Das P34W v3 ist ausschließlich mit einem matten 1080p-IPS-Display erhältlich. Spiegelnde Panels oder Touchscreens gibt es nicht – das Notebook ist vollkommen auf Gamer ausgerichtet und es gibt keine unnötigen Ablenkungen, die den Preis und auch das Gewicht erhöhen würden. Zudem handelt es sich um ein qualitativ hochwertiges Panel von AU Optronics (B140HAN01.1), das auch in einigen Clevo Barebones wie dem Schenker C404 sowie Gigabytes eigenem P34G zum Einsatz kommt. Die Farben sind subjektiv sehr lebendig und das Bild ist sehr scharf. Gittereffekte oder sonstige Probleme konnten wir nicht beobachten. Ein wenig "Farbrauschen" ist vorhanden, wenn man bei einem komplett weißen Hintergrund ganz genau hinsieht, allerdings ist das bei matten Bildschirmen durchaus normal.

Die Helligkeit ist für ein Gaming-Notebook mit rund 300 cd/m² mehr als ausreichend. Das Kontrastverhältnis von 500:1 könnte besser sein, die akkurate Graustufendarstellung kann aber erfreuen.
Mit 60,4 Prozent (sRGB) bzw. 81,8 Prozent (AdobeRGB) liegt die Farbraumabdeckung auf einem sehr guten Niveau und übertrifft die TN-Panels in vielen Mittelklasse-Gaming-Notebooks, die in der Regel nur 60 - 70 Prozent des sRGB-Standards abdecken. Einige High-End-Notebooks (z. B. von Eurocom) können mit speziellen TN-Panels ausgerüstet werden, die 95 Prozent des AdobeRGB-Spektrums abbilden können, und sich damit neben dem Spielen auch für professionelle Grafikarbeiten eignen.
Die weitere Farbanalyse mit einem X-Rite Spektralphotometer zeigt schon im Werkszustand durchweg sehr genaue Farben, eine gute RGB-Balance sowie eine gleichmäßige Graustufendarstellung. Die Farben des P34W werden mit zunehmender Sättigung generell etwas ungenauer, aber die Abweichungen sind nur gering. Auffälliger ist vielleicht die Farbtemperatur, die nicht zu kühl ist und damit den Blaustich vermeidet, der bei vielen Notebooks sichtbar ist. Wenig überraschend sind unsere Ergebnisse vergleichbar mit dem P34G, bei dem dasselbe Display von AU Optronics zum Einsatz kam.
Bei der maximalen Bildschirmhelligkeit ist die Sichtbarkeit im Freien an einem bewölkten Tag durchschnittlich. In Verbindung mit dem geringen Gewicht, den kompakten Abmessungen sowie dem matten Display eignet sich das P34W also gut für kleine Aufgaben (beispielsweise kurze Mails oder Texte verfassen), was wir von den meisten anderen High-End-Gaming-Notebooks nicht behaupten können. Nichtsdestotrotz sollte man direkte Sonneneinstrahlung vermeiden, da das Bild sonst verwaschen erscheint.HP G62 Akku ,
Die Blickwinkel sind, wie wir es von dem IPS-Display erwartet haben, exzellent und es gibt selbst aus extremen vertikalen Winkeln keine Farbverfälschungen. Damit können auch problemlos mehrere Personen den Bildschirminhalt beim Spielen oder der Wiedergabe von Videos betrachten.
Das P34W ist ausschließlich mit einem Core i7-4720HQ-Prozessor (i7-4710HQ für Deutschland) sowie einer GTX-970M-Grafikkarte erhältlich. Im Energiesparmodus reduziert sich der Takt der Haswell-CPU auf lediglich 800 MHz, ansonsten läuft der Prozessor aber mit einem Basistakt von 2,6 GHz, der via Turbo Boost auf bis zu 3,4 GHz erhöht werden kann. Auch die Maxwell-GPU, die mittels Turbo bis zu 1.038 MHz erreicht, läuft im Energiesparmodus nur mit 135/162 MHz (Kern/Speicher). Zusätzlich kann man dank der Optimus-Technologie die integrierte HD-4600-GPU aktivieren, um den Stromverbrauch weiter zu reduzieren.

Der Arbeitsspeicher wird von zwei DDR3L-Modulen (800 MHz) von Transcend bereitgestellt. Insgesamt stehen dem Notebook 16 GB zur Verfügung. Der Arbeitsspeicher ist über eine kleine Wartungsklappe auf der Unterseite schnell zugänglich. Die gesamte Unterseite kann zudem ziemlich einfach mit einem Kreuzschraubenzieher entfernt werden, um an die Kühlung, die Festplatte, die mSATA-SSD, den Akku sowie andere Komponenten zu gelangen. Die GPU ist auf dem Mainboard aufgelötet und nicht über den MXM-3.0-Anschluss verbunden, wie es bei größeren Notebooks und Barebone-Modellen üblich ist.
Der High-End-Prozessor i7-4720HQ im P34W erzielt in den synthetischen Benchmarks sehr hohe Werte und liegt auf dem Niveau von ähnlich ausgestatteten Geräten wie dem MSI GS60 Ghost sowie dem GS70. Das Cinebench R15-Ergebnis von 635 Punkten im Multi-Core-Test ist etwas höher als bei dem Core i7-2600K-Desktop-Prozessor, gleichzeitig ist der Stromverbrauch aber deutlich geringer. Die Single-Core-Leistung ist laut Super Pi etwas höher als bei dem i7-2820QM, welcher einer der schnellsten mobilen Sandy-Bridge-Prozessoren war. Kurz gesagt: Die Haswell-CPU ist für aktuelle Spiele mehr als ausreichend.

Weitere technische Informationen und Benchmarks zum Core i7-4720QHQ sind in unserem CPU-Artikel ersichtlich.
Das PCMark 7 Gesamtergebnis ist mit 6.182 Punkten vergleichbar mit anderen High-End-Geräten und deutlich größeren Modellen wie dem MSI GS60 oder dem Schenker XMG P704, die beide mit dedizierten SSDs sowie GTX-Grafikkarten ausgerüstet sind. Das höchste Ergebnis in unserer Datenbank sind 6.931 Punkte, das 14 Zoll große Testgerät ist also schon jetzt eines der schnellsten leichten Gaming-Notebooks.

Subjektiv fühlen sich das Betriebssystem und Multi-Tasking so schnell an, wie bei SSD-basierten Ultrabooks. Bei unserem Test kam es zu einem unerklärbaren Systemabsturz, indem wir auf dem Desktop einfach einen Rechtsklick ausgelöst haben, aber Programme werden nichtsdestotrotz schnell und mühelos gestartet.
Ein High-End-Gaming-Notebook mit nur einer Festplatte mit 5.400 U/min zu betreiben, ist wie einen Sportwagen mit Automatikgetriebe zu fahren – es macht zwar Spaß, aber man hat das Gefühl, es könnte deutlich aufregender sein. Glücklicherweise gibt es beim P34W sowohl einen 2,5-Zoll-SATA-III-Steckplatz als auch einem mSATA-Steckplatz, somit stehen also ausreichend Optionen für gute Leistung zur Verfügung. Unser Testgerät verwendet eine Lite-On mSATA-SSD mit 128 GB sowie eine zusätzliche 1-TB-Festplatte von Western Digital (7.200 U/min).

Die Leistung der SSD liegt laut CrystalDiskMark auf dem üblichen Niveau einer SATA-III-SSD mit sequentiellen Transferraten von über 500 MB/s (Lesen) bzw. 300 MB/s (Schreiben). Die zusätzliche Festplatte erreicht laut HD Tune knapp 100 MB/s, während sich die meisten Festplatten mit 7.200 U/min im Bereich von 90 MB/s bewegen.

Das P34W unterstützt keine RAID-Konfiguration – eine Funktion, die bei vielen größeren Gaming-Notebooks in dieser Preisklasse zum Standard gehört.
Die GTX 970M ist eine der schnellsten mobilen Grafikkarten. Laut den synthetischen Grafikbenchmarks liegt das System wie erwartet ziemlich genau zwischen der GTX 980M und der GTX 880M, und kann sowohl die GTX 870M als auch die Radeon R9 M290X in den 3DMarks um mehr als 50 Prozent überflügeln. Andere Geräte mit der GTX-970M-GPU liegen auf dem gleichen Niveau.

Es gibt zwei verschiedene Ausführungen der GTX 970M: Mit 3 GB GDDR5-RAM und 6 GB GDDR5-RAM. Im Vergleich mit der 6-GB-Version der 970M im Schenker XMG U505 sind die 3DMark Ergebnisse aber praktisch identisch. Das 6-GB-Modell dürfte jedoch einen Vorteil bei höheren Auflösungen mit größeren Texturen haben. Akku HP Pavilion dv6500 ,
Spiele sind auf dem P34W selbst mit hohen Grafikeinstellungen kein Problem. Einige Titel bleiben selbst mit maximalen Details locker über 60 fps und sind damit potenzielle Kandidaten für die 3K-Auflösung, falls sich Gigabyte dazu entschließt, solch ein Panel zukünftig anzubieten. Anspruchsvollere Titel wie Sleeping Dogs oder Ryse liegen bei rund 50 fps oder etwas weniger in der nativen 1080p-Auflösung, Besitzer der stärkeren GTX 980M haben hier also doch noch einen Vorteil.

Für weitere Vergleiche und Benchmarks der GTX 970M steht unser GPU-Artikel zur Verfügung.
Wir belasten das P34W mit synthetischen Benchmarks, um potenzielle Probleme mit der Stabilität und Throttling zu identifizieren. Bei Prime95 schafft der i7-4720HW maximal 3 GHz und bleibt damit 400 MHz unter dem maximalen Turbo-Boost-Takt, während die Kerntemperatur bei 80 °C liegt. Bei der Belastung durch FurMark schwankt die GTX 970M laut GPU-Z zwischen 683 und 721 MHz, während die Temperaturen bis zu 85 °C erreichen. Der Speicher hingegen kann den maximalen Takt von 1.252 MHz aufrechterhalten.

Mit Prime95 und FurMark zur selben Zeit läuft der Prozessor mit 100 bis 200 MHz unter dem Basistakt von 2,6 GHz und es gibt nur gelegentlich Sprünge auf 2,9 GHz. Die Grafikkarte ist mit 450 MHz und 799 MHz für den Kern bzw. den Speicher allerdings stärker beeinträchtigt. Die Prozessortemperatur erreicht bis zu 95 °C und liegt damit nur 5 °C unter dem spezifizierten Sicherheitslimit, während die GPU 90 °C erreicht. Ein 3DMark-Durchlauf im Anschluss an den einstündigen Stresstest zeigte keine großen Unterschiede bei dem GPU-Ergebnis, allerdings ist das CPU-Ergebnis mit 8.078 Punkten etwas geringer als zuvor (8.373 Punkte). Im nächsten Abschnitt sehen wir uns an, welche Auswirkungen es beim Spielen gibt.

Spielen im Akkubetrieb hat einen deutlich größeren Einfluss auf die Leistung. Die Ergebnisse im 3DMark fallen abseits der Steckdose auf 6.231 Punkte (GPU) bzw. 6.811 Punkte (CPU). Im Netzbetrieb waren es noch 9.779 und 8.373 Punkte. Der Prozessortakt schwankt nur zwischen 800 - 1.600 MHz, während der Speicher der GPU lediglich mit 405 MHz läuft.
Für eine bessere Simulation des Spielbetriebs nutzen wir Unigine Heaven 4.0. Die CPU läuft mit den vollen 3,4 GHz, fällt aber irgendwann auf 2,5 - 2,6 GHz und erreicht die 3,4 GHz dann nur noch sporadisch. Auch die GPU startet mit dem maximalen Takt von 1.037,8 MHz, bevor sie mit der Zeit kontinuierlich auf bis zu 700 MHz fällt. Dementsprechend können weder die CPU noch die GPU ihren Turbo Boost sehr lange aufrechterhalten und fallen irgendwann unter den jeweiligen Basistakt.

Leider hat dieses Verhalten einen deutlichen Effekt auf die Frameraten beim Spielen. Bei 10 Durchläufen des Metro 2033: Last Light Benchmark ermittelt der erste Durchlauf durchschnittlich 50 fps mit sehr hohen Einstellungen in 1080p – normale Werte für eine GTX 970M – aber der Wert fällt stetig auf 45 fps, 44 fps, und pendelt sich dann irgendwann bei 41 fps ein.
Gigabytes "Supra Cool"-Technologie besteht im Prinzip aus zwei 50-mm-Lüftern, die sich zwei Heatpipes teilen, um die CPU und die GPU effektiv zu kühlen. Die Lüfter stehen dabei niemals still – selbst im Leerlauf und mit den maximalen Energiespareinstellungen kann man sie surren hören. Im Höchstleistungsmodus und mit der aktivierten dedizierten Grafikkarte kann das System sogar im Leerlauf bis zu 38 dB(A) erreichen. Zum Vergleich: Das ThinkPad Yoga 14 erreicht ebenfalls 38 dB(A), allerdings bei hoher Auslastung. Wir empfehlen daher definitiv den Energiesparmodus bzw. den Stealth-Modus für die Lüfter, falls man das P34W in ruhigen Umgebungen wie Hörsälen oder Büchereien nutzen möchte. Damit kann man zudem ein Pulsieren der Lüfterdrehzahl verhindern.

Beim Spielen erreicht die Lautstärke schnell bis zu 43,8 dB(A) und schließlich 48,7 dB(A). Mehr als 50 dB(A) sind unter extremen Bedingungen ebenfalls möglich. Durch die Aktivierung des "Max-Fan"-Modus im Gigabyte Smart Manager kann man extrem laute 61,2 dB(A) erreichen. Das ist einer der höchsten Werte, die wir bisher bei einem Notebook gemessen haben. Größere Gaming-Notebooks bleiben unter Last in der Regel im niedrigen 40 dB(A)-Bereich.
Die Oberflächentemperaturen sind im Leerlauf leider nicht so gleichmäßig verteilt, wie wir es uns gewünscht hätten. Auf der Unterseite ist der Temperaturunterschied sogar noch extremer, da die beiden Heatpipes im hinteren Bereich des Notebooks direkten Kontakt zu den Gehäuseoberflächen haben. Daher liegt auch die heißeste Stelle immer an den Heatpipes, insbesondere im Bereich zwischen der CPU und GPU. Wir konnten an dieser Stelle bis zu 43 °C im Energiesparmodus und mit der integrierten Grafikkarte messen. Die Werte ähneln dem P34G, welches eine ähnliche Kühllösung verwendet. Geräte wie das Blade 14, Yoga 14 oder Lenovo Y40 sind im Leerlauf insgesamt deutlich kühler.

Unter maximaler Last schafft es das P34W, einen Großteil der entstehenden Hitze auf den hinteren Bereich des Notebooks und damit weg von den Händen zu konzentrieren. Sowohl das Razer Blade als auch das Alienware 14 zeigen einen gleichmäßigeren Temperaturanstieg auf beiden Seiten. Nichtsdestotrotz kann die rechte Seite der Tastatur beim Gigabyte deutlich wärmer werden als die linke (Unterschied bis zu 10 °C) und auch der hintere Bereich kann mit bis zu 50 °C ziemlich warm werden. Solange man das Notebook zum Spielen auf einem Schreibtisch verwendet und die Lüfteröffnungen nicht blockiert, sollten diese Temperaturen aber kein größeres Problem darstellen. Spiele, bei denen bevorzugt die WASD-Tasten zum Einsatz kommen, helfen ebenfalls die deutlich wärmere rechte Seite der Tastatur zu vermeiden.
So beeindruckend die technischen Daten auch sein mögen, bei den Stereolautsprechern mit 1,5 Watt handelt es sich bestenfalls um durchschnittliche Bauteile. Dem System fehlt es an Bass – selbst für ein leichtes Notebook. Das Samsung Serie 9 beispielsweise erzeugt deutlich tiefere Töne und klingt auch voller als das P34W. Die Dolby Digital Plus Software verbessert die Situation etwas, aber wir empfehlen trotzdem externe Lösungen über den 3,5-mm-Klinkenausgang.

Im P34W kommt ein interner und nicht austauschbarer Lithium-Polymer-Akku mit 4.030 mAh zum Einsatz. Die Kapazität liegt damit etwas über dem Yoga 14 (3.785 mAh), aber unter dem Razer Blade 14 (6.400 mAh) und sogar dem Gigabyte P34G (4.300 mAh).

Mit etwas über 4,5 Stunden im WLAN-Test (Helligkeit von 150 cd/m², Stufe 5/10) sind die Laufzeiten für ein Gaming-Notebook gut. Die stärkeren Komponenten verhindern beim P34W noch bessere Laufzeiten, die wir bei anderen 14-Zoll-Gaming-Notebooks wie dem Yoga 14 und dem Lenovo Y40 messen können. Diese beiden Modelle halten unter den gleichen Bedingungen mindestens eine Stunde länger durch. Trotzdem sind die Akkulaufzeiten insgesamt deutlich besser als beim Razer Blade 14.
Die Hardware ist gut verarbeitet und der Anwender erhält einen qualitativ hochwertigen matten IPS-Bildschirm, zwei Festplatten sowie gute Wartungsmöglichkeiten. Kurz gesagt, das P34W v3 ist ein High-End-Gaming-Laptop mit der Größe eines Ultrabooks. Einigen Anwendern wird das einfache Gehäuse vielleicht nicht gefallen, aber wir vermuten, dass sich Gigabyte das aufregendere Design bewusst für die Aorus-Serie aufspart. HP EliteBook 6930p Akku ,

Das P34W v3 ist nicht einfach nur ein schnelles 14 Zoll großes Gaming-Notebook, es ist eines der schnellsten Gaming-Notebooks überhaupt. Es handelt sich um ein kleines und leichtes Gerät, das es mit großen 17,3-Zoll-Modellen und der GTX-880M-GPU aufnehmen kann.

Für die Realisierung des dünnen (20,9 mm) 14-Zoll-Gehäuses musste der Hersteller aber auch einige Abstriche machen. Zunächst einmal sind die Lüfter sehr laut – laut genug, um beim Spielen nach Möglichkeit Kopfhörer zu verwenden. Auch die kompakte Konstruktion bedeutet, dass einige Ausstattungsmerkmale wie ein Subwoofer, RAID-Unterstützung, austauschbarer Akku, weitere Anschlüsse und aufrüstbare Grafikkarten oder Prozessoren gestrichen werden mussten. Diese Aspekte gehören bei vielen größeren Gaming-Notebooks zur Standardausstattung. Auch Throttling wegen der hohen Temperaturen ist ein wichtiges Thema, denn beim Spielen fällt die GPU schon nach kurzer Zeit unter ihren Basistakt. Die Kühllösung mit den beiden Lüftern, den beiden Heatpipes und der Vielzahl an Lüfteröffnungen ist halt nicht so leistungsfähig wie bei größeren und schwereren Gaming-Notebooks. Bei Games sollte man daher eine gewisse Reserve einrechnen, da die Frameraten nach einiger Zeit doch spürbar nachgeben können.

Mit der Ausnahme des kürzlich aktualisierten Razer Blade 14 gibt es aktuell keine anderen ultradünnen 14-Zoll-Notebooks mit der GTX 970M. Es ist schade, dass das Razer die meiste Aufmerksamkeit bekommt, denn es bietet die gleichen Komponenten und die gleiche Leistung für 2.000 US-Dollar, während das P34W v3 schon für rund 1.700 US-Dollar erhältlich ist. Ambitionierte Spieler, die oft unterwegs sind, sollten sich das P34W auf jeden Fall genauer ansehen.

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