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26/03/2015

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Mit dem ThinkPad Yoga verschmelzen zwei Serien von Lenovo, um dem professionellen Anwender in einem Hybriden das 360-Grad-Display der Yoga-Convertibles zu bieten. Gut hingebogen oder schlecht verrenkt?
Handelt es sich bei Convertibles nur um Spielerei für Privatanwender? Ganz und gar nicht, meint auch Lenovo, und stattet auch die Business-Geräte der ThinkPad-Reihe mit dem um 360 Grad schwenkbaren Display aus. Als würde das die Verwendungsmöglichkeiten nicht schon genug erweitern, gibt es zum ThinkPad Yoga auch einen Digitizer-Pen. Für professionelle Anwender stellt das ein durchaus nützliches Zubehör dar.

Lenovo ist Erfinder dieses Convertible-Typs, also des 360-Grad-Displays. Das Prinzip kopierte auch die Konkurrenz schon längst, wenn auch nicht unbedingt in Business-Geräten wie hier im ThinkPad Yoga 12. So hat Asus etwa das Transformer Book Flip auf dem Markt oder Hewlett Packard das Envy 15 x360. Hierbei handelt es sich zwar um 15-Zoll-Geräte, aber auch Lenovo selbst bietet Yogas in verschiedenen Größen an: Das Thinkpad Yoga 11e ist mit 11,6 Zoll etwas kleiner als das hier getestete ThinkPad Yoga 12. Das Yoga 3 Pro etwa verfügt über eine Bildschirmdiagonale von 13,3 Zoll oder das Thinkpad Yoga 14 - wie der Name verrät - über ein 14-Zoll-Display. Konkurrenz kommt außerdem auch aus dem eigenem Haus: Das ThinkPad Helix 2 mit 11,6-Zoll-Display und Intels Core-M-Plattform dürfte Business-Anwender auch interessieren.

Wir vergleichen das ThinkPad Yoga 12 mit Business-Geräten ähnlicher Größe und Leistung. Das HP Envy 15 x360 verfügt über den gleichen Prozessor, den Intel Core i5-5200U, auch wenn es ein 15-Zöller ist. Andere Convertibles mit 12 Zoll, wenn auch nicht unbedingt mit 360-Grad-Scharnier, sind etwa das Fujitsu LifeBook T734, das Fujitsu Stylistic Q704 oder auch das Acer Aspire Switch 12.

Für den Test hier verwendeten wir eine Version des ThinkPad Yoga 12 mit einen Intel Core i5-5200U, 8 GByte RAM, eine Hybrid-Festplatte mit 500 GByte Kapazität und 8 GByte Cache sowie den Digitizer-Pen. Mit dieser Ausstattung ist das ThinkPad Yoga 12 ab etwa 1.150 Euro zu haben. Dell Studio 1737 Akku ,

Von ThinkPad-Notebooks sind wir bereits ein hohes Niveau gewohnt, was die Qualität des Gehäuses anbelangt. Lenovo verbaut auch hier wieder einen Magnesium-Aluminium-Rahmen, der deutlich stabiler ist als gewöhnliche Kunststoff-Gehäuse, wenn auch etwas schwerer. Die Verarbeitung des Notebooks ist makellos, so wie man es sich bei einem Gerät in dieser Preisklasse auch wünscht: Keine unregelmäßigen Spaltmaße oder abstehenden Kanten sind zu finden. Der durchwegs positive Eindruck setzt sich auch bei dem Design fort: Ein schlichtes und schickes Mattschwarz entspricht dem Design eines unauffälligen Bürogeräts.

Ein Leichtgewicht unter den Convertibles ist das ThinkPad Yoga 12 nicht gerade. Am Gewicht von über knapp 1,6 Kilogramm hat sich zwar seit dem Vorgänger aus dem letzten Jahr nichts getan. Andere Convertibles, wie etwa das Fujitsu Stylistic Q704 oder das Acer Aspire Switch 12, sind aber einige Hundert Gramm leichter. Hier handelt es sich jedoch um Geräte mit abnehmbarer Tastatur.

Das um 360 Grad drehbare Display erlaubt vier verschiedene Verwendungsmöglichkeiten. Lenovo nennt diese Laptop, Stand, Tablet und Tent. Ab einen Öffnungswinkel von circa 270 Grad wird der Tastaturrahmen ausgefahren, sodass die Tasten eine ebene Fläche bilden und auch nicht mehr betätigt werden können. Dadurch sind die Tasten geschützt, wenn das Gerät im Tablet- oder Stand- Modus auf dieser Fläche aufliegt.

Die Scharniere erfüllen alle Erwartungen, die die Flexibilität eines Convertibles erfordert: In jedem Öffnungswinkel halten sie das Display stabil. Auch leichtem Wippen und Erschütterungen halten die Scharniere stand. Dafür kann der Bildschirm nicht mit nur einer Hand aufgeklappt werden, wie etwa bei anderen filigranen, dünnen Ultrabooks. Das ist der anstandslos guten Stabilität geschuldet.
Was die Anordnung der Anschlüsse angeht, so scheint das ThinkPad Yoga nicht recht zu wissen, ob es nun Notebook oder Tablet sein möchte. Denn dort, wo man bestimmte Buchsen und Buttons vermutet, sind sie eben nicht: Vorne rechts etwa sind der Power-Button sowie eine Lautstärkewippe zu finden. Ist das Yoga zum Tablet geklappt, sind diese Druckknöpfe dort, wo man sie intuitiv vermuten würde, nämlich oben rechts. Vorne rechts sitzt bei den meisten Notebooks die Kopfhörerbuchse. Die ist aber links zu finden, zudem auch noch mittig.

Diese nicht gerade intuitive Anordnung kann jedoch nicht als Manko gewertet werden. Im Gegenteil: Die Anschlüsse sind auf beiden Seiten so verteilt, dass sich etwa USB- und MiniHDMI-Kabel nicht in die Quere kommen. Der Digitizer-Pen ist in einer Ecke des Geräts versteckt, sodass er einerseits weder auffällt noch stört und andererseits leicht sowie schnell herauszunehmen ist.

Mit nur zwei USB-3.0-Buchsen (eine davon mit PowerCharge-Funktion), einem Audio-Anschluss und einer MiniHDMI-Buchse ist die Anschlussausstattung nicht gerade üppig, jedoch durchaus ausreichend. Zudem bietet eine proprietäre Buchse die Möglichkeit, eine externe Docking-Station anzuschließen, sollten weitere Anschlüsse benötigt werden.
Das Modul Intel Wireless-AC 7265 bietet WLAN in den üblichen Standards mit einer Brutto-Datenrate von bis zu 867 MBit/s. Zudem stellt es Bluetooth 4.0 bereit, was die drahtlose Anbindung von Peripheriegeräten wie Tastaturen, Mäuse oder Lautsprecher zur möglich macht. Was die Reichweite und Qualität der WLAN-Verbindung angeht, so konnten keinerlei Defizite des Moduls festgestellt werden.Dell Latitude E6320 Akku ,

Die Sicherheits-Features sind wesentliche Merkmale, die Business- von Consumer-Notebooks unterscheiden. Nahezu schon Pflicht für ein Notebook für den professionellen Einsatz ist ein TPM-Chip, über den auch das ThinkPad Yoga 12 verfügt. Weitere Sicherheits-Features, wie etwa ein Fingerabdruckscanner oder ein SmartCard-Steckplatz, sind hier nicht zu finden. Darüber verfügt etwa das Fujitsu Stylistic Q704.

 

Zubehör
Der Digitizer-Stift ist ein durchaus nützliches Zubehör für professionelle Anwender und erlaubt schnelle Skizzen oder Notizen. Der Preisunterschied zwischen den Versionen mit und ohne Stift beträgt genau 100 Euro. Der Bildschirm erkennt Handballen zuverlässig und verhindert somit Fehlbedienungen bei der Stiftbenutzung.

Über den bereits erwähnten Dock-Anschluss lässt sich das ThinkPad Yoga 12 mit dem OneLink Dock erweitern. Es verfügt über Grafik-, USB 3.0-, Gigabit-Ethernet- und Audio-Anschlüsse und lädt außerdem den Akku auf. Im Hersteller-Onlineshop ist es für 119 Euro zu haben.

Die Abdeckung an der Unterseite kann abgenommen werden, wenn einige Schrauben gelöst sind. Sie sitzt recht fest, was für die gute Gehäusequalität spricht. Ist das Innenleben des ThinkPads freigelegt, hat man Zugriff auf die internen Komponenten, wie etwa den Akku oder die Festplatte.

Standardmäßig bietet Lenovo ein Jahr lang eine Depot- oder Anlieferungsgarantie. Darüber hinaus sind zahlreiche Garantieerweiterungen verfügbar, die etwa die Laufzeit bis zu 5 Jahre verlängern oder einen Vor-Ort-Reparaturservice bieten.
Lenovo nennt sie "Lift-and-Lock"-Tastatur. Damit ist das selbstständige Einfahren und die Deaktivierung der Tasten gemeint, wenn das Display über einen Winkel von etwa 270 Grad gedreht wird. Kleine Gummifüße sind nicht nur auf der Unterseite zu finden, sondern auch neben dem Tastaturrahmen. Sie schützen die Tastaturebene.

Vom klassischen Chiclet-Layout unterscheiden sich die Tasten des ThinkPad Yoga nur mit einer leicht gewölbten Unterkante. Dieses Merkmal beeinflusst lediglich die Optik der Tastatur und nicht etwa das Tippgefühl. Dieses ist durchwegs positiv, wie wir es von ThinkPad-Tastaturen gewohnt sind: Die Tasten sitzen fest, verfügen über einen ordentlichen Hub und deutlichen Druckpunkt. Sie ist daher kompromisslos geeignet für alle Anwender, die schnell und/oder viel schreiben.

Ein Merkmal, das Sinn macht, ist auch die Reihe der umschaltbaren Funktionstasten. Die Lautstärke oder Displayhelligkeit muss daher nicht etwa mehr per Tastenkombination geregelt werden. Eine kleine grüne LED in der Fn-Taste verrät, welche Funktionsreihe aktuell aktiv ist.
Das ThinkPad Yoga 12 bietet alle erdenklichen Varianten der Cursorbedienung: Touchpad, Touchscreen, Track Point sowie drei dedizierte Maustasten. Anwender, die andere Geräte gewohnt sind, können intuitiv ihre Multitouch-Gesten auf dem Touchpad verwenden, während der ThinkPad-Fan etwa mit mittlerer Maustaste und Track Point scrollt. Ist der Bildschirm umgeklappt, also befindet sich das Gerät im Stand- oder Tablet-Modus, sind, wie auch die Tastatur, diese Eingabegeräte deaktiviert und es bleibt einem nur der Touchscreen mit Finger- oder Stiftbedienung. Dell Vostro 1510 Akku ,
Der IPS-Bildschirm verfügt über eine Diagonale von 12,5 Zoll bzw. 31,8 cm und löst mit Full HD, also 1.920 x 1.080 Pixel, auf. Positiv fällt auch das (teilweise) entspiegelte Display-Glas auf, denn nahezu alle anderen Touchscreens verfügen über eine spiegelnde Oberfläche.

Die durchschnittliche Displayhelligkeit von 366 cd/m² kann sich durchaus sehen lassen und bescheinigt dem ThinkPad Yoga eine Außentauglichkeit. Der Vorgänger, noch mit Haswell-CPU, sowie das ThinkPad Helix 2 verfügen über ähnliche Helligkeitswerte. Die Schwestermodelle mit unterschiedlicher Display-Diagonale, etwa das ThinkPad Yoga 11e oder das ThinkPad Yoga 14, können nur Helligkeiten deutlich unter 300 cd/m² aufweisen.
Der Schwarzwert mit 0,51 cd/m² und das daraus resultierende Kontrastverhältnis von 745:1 beweisen eine gute Bilddarstellung. Ähnlich gute Werte können aber vergleichbare Convertibles aufweisen, wie etwa das Fujitsu Stylistic Q704 oder das ThinkPad Helix 2. Die Messungen mit CalMan aber zeigen deutliche Farbabweichungen, die jedoch mit bloßem Auge nicht auffallen dürften.
Dank der recht hohen Maximalhelligkeit und dem entspiegelten Glas ist das ThinkPad Yoga 12 ein gutes Gerät für die Verwendung im Freien. Andere Convertibles haben zwar eine ähnlich gute Helligkeit, spiegeln aber stark, was die Außentauglichkeit deutlich beeinträchtigt. Das ist etwa beim Acer Aspire Switch 12 oder dem Fujitsu Stylistic Q704 der Fall.
Wie bei einem IPS-Panel erwartet, verfügt das ThinkPad Yoga über eine recht gute Blickwinkelstabilität. Gerade im Tablet-Modus ist der Blickwinkel nicht unbedingt rechtwinklig, daher ist die Stabilität hier umso wichtiger. Doch auch unter spitzen Winkeln ist das Bild gut erkennbar und etwa Text noch lesbar - wenn auch der Kontrast etwas reduziert ist.
Das ThinkPad Yoga 12 ist im Lenovo-Shop in vielerlei Varianten zu kaufen. Die günstigste Version etwa hat einen Intel Core i3-5005U, 4 GByte Arbeitspeicher sowie eine Festplatte mit 500 GByte. Ohne Digitizer gibt es die Sparversion schon für 899 Euro. Mit einem i7-5500U-Prozessor, 8GByte RAM, SSD und Digitizer kostet das Gerät 1.409 Euro.
In unserer Variante des ThinkPad Yoga 12 kommt ein Intel Core i5-5200U zum Einsatz. Dabei handelt es sich um einen Zweikernprozessor von Intels aktueller Broadwell-Architektur, der mit einem Basistakt über 2,2 GHz läuft. Unter Last bietet der Turbo des Prozessor einen Takt bis zu 2,7 GHz. Der Chip verfügt zudem über die Grafikeinheit Intel HD Graphics 5500.

Die Ergebnisse der verschiedenen CineBench-Versionen liefern ein erwartetes Bild: Zu Konkurrenzgeräten mit gleicher CPU sind kaum Leistungsunterschiede festzustellen. Prozessoren der besonders sparsamen Core-M-Familie sind dem i5-Chip deutlich unterlegen, dafür erlauben diese aber eine lautlose passive Kühlung. Im ThinkPad Yoga 12 ist ein Lüfter unabdingbar, der unter Last deutlich zu hören ist.
Der i5-Prozessor bietet mit 8 GByte Arbeitspeicher und einer Hybrid-Festplatte eine solide Basis für flüssiges Arbeiten auf dem Desktop. Die Hardware-Ausstattung erlaubt damit weitaus mehr als nur einfaches Surfen und Office-Arbeiten: So sind komplexere Anwendungen, wie etwa Grafikbearbeitung oder Videoschnitt, auch kein Problem für das ThinkPad Yoga 12. Wie schon erwähnt, bietet Lenovo im Onlineshop eine individuelle Hardware-Konfiguration, sodass diese den eigenen Bedürfnissen angepasst werden kann.

Es mag vielleicht auf den ersten Blick überraschen, dass die Convertibles mit den schwächeren Core-M-CPUs plötzlich im Benchmark mit PCMark 7 besser abschneiden. Das ThinkPad Helix 2 und das Aspire Switch 12 verfügen jedoch nicht über eine Festplatte, sondern über schnelleren Flashspeicher, dessen bessere Performance sich in der Punktzahl der Gesamtleistung niederschlägt.
Wer gleichzeitig nicht auf die Kapazität einer Festplatte verzichten will, aber dennoch annähernd die Arbeitsgeschwindigkeit einer SSD erleben möchte, für den eignet sich der hier verbaute Kompromiss einer Hybrid-Festplatte. Sie ist sowohl mit einem Massenspeicher über 500 GByte als auch mit einem 8 GByte Cache ausgestattet. Bei dieser SSHD handelt es sich um das Seagate Modell ST500LM000, dessen durchschnittliche Transferrate über fast 80 MB/s auch qualitativ durchschnittlich ist. Für ein Solid-State-Laufwerk verlangt Lenovo je nach Kapazität einen Aufpreis zwischen 90 und 130 Euro.
Energiesparen statt Höchstleistung ist die Devise einer im Prozessor integrierten Grafik. So auch die der Intel HD Graphics 5500. Zwar bietet sie Unterstützung von DirectX 11.2 und einen Basistakt über knapp 900 MHz, jedoch braucht man an zeitgemäße Spiele erst gar nicht denken. Für einfache 3D-Anwendungen und Desktop-Software ist sie absolut ausreichend. Eine flüssige Videowiedergabe bis zur 4K-Auflösung ist mit dieser Grafikeinheit kein Problem.

Die 3DMark-Benchmarks bestätigen auch hier das erwartete Bild: Ältere und schwächere Intel-Modelle integrierter Grafik liefern auch ebensolche niedrigere Ergebnisse. So etwa die Intel HD Graphics 4400 der Vorgängergeneration Haswell oder auch die Intel HD Graphics 5300 der sparsameren aber schwächeren Core-M-Reihe.
Die Gaming Performance ist in einem Business-Gerät eher nebensächlich. Daher ist die integrierte Grafikeinheit weder spieletauglich noch unangemessen schwach für den vorgesehenen Anwendungszweck. Das heißt aber nicht, dass es kein Yoga mit dedizierter Grafikkarte gibt: Der große Bruder, das ThinkPad Yoga 14, verfügt über eine Mittelklasse-GeForce-Grafik. Dell Latitude E6420 Akku ,

Was die getesteten Spiele angeht, so griffen wir auf Stichproben zurück, die schon etwas älter sind. The Elder Scrolls: Skyrim etwa, ein Rollenspiel aus dem Jahr 2011, erweist sich als durchaus spielbar. Lediglich die mögliche Full-HD-Auflösung schraubt man lieber etwas runter, ebenso die Grafikdetails, und schon ist der Klassiker mit circa 30 fps spielbar.
Das ThinkPad Yoga 12 kommt nicht ohne einen Lüfter aus. Wer jedoch lediglich im Internet surft oder mit Office-Anwendungen arbeitet, hört den Lüfter praktisch nicht, da er nahezu geräuschlos arbeitet. Anspruchsvollere Anwendungen, wie etwa Benchmarks oder auch Spiele, bringen den Lüfter schnell auf eine deutlich hörbare Drehzahl. Die von uns gemessenen maximalen 36 Dezibel entsprechen aber in etwa dem Niveau ähnlicher Geräte.

Wer ein komplett lautloses Gerät sucht, muss zu Modellen mit den passiv gekühlten Core-M-Prozessoren greifen. Diese sind etwa im Acer Aspire Switch 12 oder im Lenovo ThinkPad Helix 12 zu finden - nicht aber in einem der Business-Convertibles.
Im Praxisbetrieb wird das ThinkPad Yoga 12 nicht ungewöhnlich oder spürbar warm. Unsere Messungen zeigen zwar vereinzelte Stellen, die bis zu 40 Grad erreichen können. Jedoch auch, dass etwa die Handballenauflagen unter Maximallast höchstens 30 Grad warm werden.

Throttling! So lautet die Diagnose des Stresstests. Mithilfe der Tools prime95 sowie FurMark wird das Notebook unter Volllast gesetzt und der CPU-Takt ist dabei auf lediglich 1 GHz beschränkt. Bei der Beanspruchung mittels CineBench war dies noch nicht der Fall. Sollten also bestimmte Anwendungen gelegentliche Leistungsspitzen verlangen, so kann es aufgrund des Throttlings zu Performance-Einbußen kommen. In der Praxis kommt eine derartige Last jedoch kaum vor, sodass das die Drosselung dem Anwender nicht auffallen dürfte. Immerhin melden die CPU-Sensoren eine Höchsttemperatur von absolut unkritischen 88 Grad.
Mit einer Soundqualität kann das ThinkPad Yoga 12 nicht unbedingt punkten. Der Klang ist recht blechern und den beiden Stereo-Lautsprechern fehlt einfach der Bass. Ein 2.1-Soundsystem mit Subwoofer ist jedoch lediglich in Multimedia-Notebooks für Privatanwender zu finden. Das ThinkPad ist eben fürs Arbeiten und nicht für die Freizeit konzipiert. Daher ist es nur logisch, dass auf die Klangqualität der Lautsprecher nicht unbedingt großen Wert gelegt wird. Sie ist jedoch absolut ausreichend etwa für gelegentliche Videotelefonie.
Die Messungen der Stromaufnahme des Notebooks liefern recht durchschnittliche Werte. Mit nur 0,1 Watt im Standby wird der Akku kaum leergesaugt, etwa wenn das ThinkPad einfach zugeklappt wird. Andere Convertibles verbrauchen hier gerne mehr. Das Fujitsu Stylistic Q704 etwa schluckt ganze 0,4 Watt im Standby.

Der minimale Verbrauch im Betrieb ist mit 3,6 Watt recht niedrig. Die Convertibles mit einem sparsamen Core-M-CPU, wie etwa das Acer Aspire Switch 12, können hier keine niedrigeren Werte vorweisen. Der Maximalverbrauch von circa 35 Watt entspricht dem eines Geräts mit ULV-Prozessor.
Wie auch der Vorgänger aus dem letzten Jahr kann das ThinkPad Yoga 12 gute Akkulaufzeiten vorweisen. Der wichtigste Wert stammt hier von dem WLAN-Test. Mit mittlerer Bildschirmhelligkeit läuft ein Skript im Browser, das unterschiedlich dimensionierte Websites aufruft. Hier hielt das Notebook 7 Stunden und 13 Minuten durch. Damit kommt man nahezu einen ganzen Arbeitstag ohne Strom aus. Das ThinkPad Yoga 14 mit größerem Display läuft in diesem Test über eine Stunde weniger.

Unter Last hält das ThinkPad Yoga knapp zwei Stunden durch. Aufgrund des Throttlings hätte hier eine längere Laufzeit erwartet werden können. Das recht helle Display aber dürfte für einen recht hohen Verbrauch mitverantwortlich sein. Dell Inspiron 1720 Akku ,

Wer kein Kommunikationsmodul braucht, sich mit niedrigster Displayhelligkeit und dem Energiesparmodus begnügt, wird mit über 13 Stunden Akkulaufzeit belohnt. Eine gute Testzeit, die nur vom Vorgänger leicht übertroffen werden konnte. Aber auch die anderen ThinkPad Yogas oder auch das Acer Aspire Switch 12 können hier ähnlich gute Laufzeiten vorweisen.
Die Verarbeitung des Gerätes überzeugt in gewohnter ThinkPad-Manier, was sich auch in der Stabilität des 360-Grad-Mechanismus zeigt: Der Bildschirm bleibt in jedem erdenklichen Winkel stabil in Position. Tadellos ebenso die Lift-and-Lock-Funktion, die den Tastaturrahmen bei Umklappen des Displays anhebt und die Tasten feststellt.
Die Convertible-Spielerei mit einem um 360 Grad drehbaren Bildschirm war eigentlich für Privatanwender gedacht. Wie auch mit dem Vorgänger schon hat es Lenovo geschafft, es als sinnvolles Feature für professionelle Anwender einzusetzen und ergänzt es mit einem Digitizer-Pen.
Was die Hardware-Ausstattung angeht, so kann diese bei Lenovo individuell zusammengestellt werden. Eine fehlende SSD oder zu wenig Arbeitspeicher kann daher nicht bemängelt werden. Wer ein Business-Convertible sucht, hat daher keinen Grund, nicht zu einem ThinkPad Yoga zu greifen. Denn Lenovo bietet es nicht nur in unterschiedlichen Leistungsklassen, sondern auch mit unterschiedlichen Bildschirmdiagonalen an.

16:44 Publié dans Passions | Lien permanent | Commentaires (0)

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