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27/02/2015

Leistung Akku Lenovo ThinkPad SL500

Mit dem Lumia 435 bringt Microsoft ein günstiges Windows Phone auf den Markt. Aber Moment, gibt es das mit dem Lumia 535 nicht schon? Welchen Sinn Microsofts kleinstes Lumia Smartphone haben könnte, erfahren Sie im Test.
Es war schon eine kleine Sensation, als Nokia letztes Jahr das Android Smartphone Nokia X auf den Markt brachte und sich damit erstmals seit Jahren wieder einem anderen Betriebssystem als Windows Phone zuwandte. Das dürfte auch den Lizenzkosten geschuldet gewesen sein, die Microsoft für sein Betriebssystem verlangte und die in der preisempfindlichen Einsteigerklasse ein Gerät nur unnötig verteuern: Das Nokia X war extrem günstig und besonders für ärmere Länder gedacht. Die auf Android aufgesetzte Nutzeroberfläche erinnerte dafür an Microsofts Betriebssystem.

Inzwischen baut Microsoft die Lumia Smartphones selbst und auch die Lizenzkosten für Windows Phone sind weggefallen. Wahrscheinlich hat man sich daran erinnert, dass das Nokia X in manchen Märkten gar nicht so schlecht ankam, und baut nun bei Microsoft ein günstiges Windows Phone, das genau so aussieht wie das Nokia X: Das Lumia 435 ist handlich und besitzt eine abnehmbare Rückseite. Die Konkurrenz ist mit dem günstigen Lumia 535 in den eigenen Reihen allerdings stark.

Auch günstige Android Smartphones sind keine Seltenheit mehr: Beispielsweise bietet Motorola das Moto E an, das LG L40 oder das Acer Liquid Z4 Duo wenden sich ebenfalls an ein preisbewusstes Publikum.
Wer das Nokia X schon einmal in der Hand hatte, der wird nur minimale Unterschiede zum Microsoft Lumia 435 feststellen können: Beide Gehäuse sind aus Polycarbonat, natürlich fällt der Microsoft Schriftzug an der Rückseite auf, der Schlitz für den Lautsprecher ist größer geworden, und der Audioanschluss ist in die Mitte der oberen Kante gewandert. Akku Lenovo L10S6Y01 , Außerdem finden sich nun natürlich die Windows Touchbuttons unterhalb des Bildschirms anstelle des einsamen "Return"-Buttons der Android Version. Ansonsten lässt sich das Cover immer noch abnehmen, wodurch man Zugriff auf Akku, micro-SD-Slot und micro-SIM-Slot erhält.

Die Stabilität des Kunststoff-Gehäuses ist immer noch ordentlich, vor allem ist auch bei stärkerem Druck oder Verwinden kein Knarzen zu hören. Druck auf den Bildschirm allerdings steckt das Gerät nicht ganz so gut weg: Er wird im Flüssigkristall sichtbar. Die Materialien sind griffig, allerdings hätte man die Ecken etwas weiter abrunden können, damit das Gerät sich noch ein wenig besser in die Hand schmiegt.

In Sachen Design sind die knalligen Farben wohl noch am spannendsten, in denen Microsoft sein Smartphone auf Wunsch ausliefert: Neongrün und -orange sind keine ungewöhnlichen Farbtöne innerhalb der Lumia Familie. Das Cover lässt sich allerdings auch einfach wechseln, wenn die Farbe nicht mehr gefällt.

Die Abmessungen sind leicht gewachsen: Mit 11,7 Millimeter Dicke ist das Lumia 435 wirklich kein schlankes Smartphone, das Lumia 535 misst beispielsweise gerade einmal 8,8 Millimeter in dieser Dimension. Dafür ist es durch seine nur 4 Zoll Bildschirmdurchmesser sehr praktisch auch für kleinere Hosentaschen und Hände.
Für nicht mal 100 Euro darf man wohl nicht allzuviel an Leistung erwarten: Immerhin gibt es beim Lumia 435 1.024 MByte Arbeitsspeicher und 8 GByte an Systemspeicher, der zudem per microSD-Karte erweiterbar ist. Viele Konkurrenzgeräte bieten gerade mal die Hälfte an Arbeitsspeicher und/oder Systemspeicher. Das Lumia 435 bietet sogar die Möglichkeit, Radio zu hören, allerdings benötigt man dafür ein Headset, da dieses als Antenne verwendet wird.
Mit der Version 8.1 wurde nicht nur das Desktop Windows zu einem wieder einigermaßen benutzbaren Betriebssystem, sondern auch die Smartphone-Variante wurde um einige Features erweitert, die das Betriebssystem noch mehr auf Augenhöhe mit Android oder iOS bringen. So gibt es nun ein Benachrichtigungs-Center, die Tastatureingabe per Wischen und eine verbesserte Kalender-App. Das Arbeiten mit Windows Phone war schon immer recht angenehm, da die aufgeräumte Oberfläche intuitiv funktioniert und anders als Android oder iOS vor allem auf hohe Kontraste setzt. Nur die Einstellungen könnten etwas übersichtlicher angeordnet sein. Mehr zu Windows Phone 8.1 erfahren Sie im Test des Nokia Lumia 930. Dank 1 GByte RAM wäre das Lumia 435 auch für ein Update auf Windows Phone 10 bereit, eine offizielle Ankündigung gibt es dazu aber noch nicht.

Die Lumia Familie bekommt zudem zahlreiche Goodies von Microsoft spendiert, so gibt es beispielsweise mit "Here Drive +" eine kostenlose Navigationsapp (die auch alle anderen Windows-Phone-Geräte downloaden können), mit "Mix Radio" kostenloses Musik-Streaming und mit "Lumia Storyteller" eine App, die Geschichten aus Fotos und Videos erstellt, je nachdem, wann und wo sie aufgenommen wurden. Die Softwarebeigaben sind großteils nützlich und lassen sich bei Nichtgefallen auch schnell löschen. Wenn man die MSN Apps ausklammert, die durchaus einen gewissen Mehrwert bieten, ist zudem keine Adware vorinstalliert.
LTE darf man für einen Preis unter 100 Euro wohl nicht erwarten, mit GSM-Quadband und UMTS-Dualband ist das Microsoft Lumia 435 allerdings auf einer Ebene mit den meisten gleichteuren Geräten im Vergleich, nur das Motorola Moto E bietet Quadband auch im UMTS-Netz. Der Empfang im D1-Netz war in einer ländlichen Gegend OK. Akku Lenovo ThinkPad X300 , Der direkte Vergleich mit dem Windows Phone Samsung Ativ S allerdings zeigt die Unterschiede zu hochwertigeren Geräten: Wo das Ativ S vier Balken Emfang zeigte, konnte das Lumia 435 nur zwei Striche Empfang bereitstellen.

In Sachen WLAN versteht sich das Microsoft Lumia 435 immerhin mit drahtlosen Netzwerken nach Standards 802.11 b/g/n und kommt so wohl mit den allermeisten aktuellen WLANs klar. Der neueste und sehr flotte Standard 802.11 ac fehlt, außerdem kann man nur Netzwerke im 2,4-GHz-Band betreiben. Um den Empfang im WLAN zu testen, gehen wir zehn Meter vom Router weg und bringen drei Wände zwischen Gerät und Zugangspunkt. Dort haben wir noch halben Empfang, der Seitenaufbau geht aber weiterhin flott vonstatten.

Für Windows Phone stehen noch nicht so ausgeklügelte GPS-Benchmarks zur Verfügung wie für Android oder iOS, mit der Test-Suite "Hardware Tests" kann man sich aber immerhin einen groben Überblick über die Empfangsstärke des GPS-Moduls bilden. In Innenräumen ist eine Ortung per Satellit nicht möglich, das ist allerdings auch wenig überraschend, weil dies üblicherweise nur High-End-Smartphones gelingt. Im Freien hingegen ist die Verbindung zu genügend Satelliten schnell da, und wir werden auf 3 Meter genau geortet.

Bei einer Ausfahrt mit dem Auto, zu der wir zu Vergleichszwecken auch das Navi Garmin eTrex30 mitnehmen, zeigt sich allerdings schnell, dass das man dem GPS-Modul im Lumia 435 nicht uneingeschränkt vertrauen sollte: Statt den Weg nachzuverfolgen, berechnet es die Hälfte unseres Weges einfach als gerade Strecke und lässt uns scheinbar durch Häuser "fliegen".
Die Sprachqualität zeigt sich zwiespältig. Einerseits ist die Soundwiedergabe über den verbauten Ohrhörer durchaus in Ordnung: Das Gegenüber klingt zwar etwas höhenbetont, außerdem sind Zischlaute unangenehm kräftig, alles in allem aber ist der Sound recht ausgewogen, klar und einigermaßen laut. Auch die Wiedergabe über den eingebauten Lautsprecher ist recht klar, allerdings stottert die Wiedergabe teilweise beim Umschalten zwischen Ohrhörer und Lautsprecher. Was das Gegenüber allerdings zu hören bekommt, ist verrauscht, dumpf und undeutlich, mit dem Mikrofon sind wir also nicht zufrieden.
Nokia spendiert auch seinem günstigsten und kleinsten Smartphone zwei Kameras, wobei man bei der 2-Megapixel-Linse an der Rückseite auf Blitz und Autofokus verzichten muss, und die Frontkamera mit nur 0,3 Megapixel sehr niedrig auflöst. Das Lumia 535 bekommt man aktuell für nur 15 Euro mehr im Internet, dafür hat es zwei 5-Megapixel-Kameras, an der Rückseite sogar mit Blitz.

Die 2-Megapixel-Kamera an der Rückseite macht ordentliche Bilder, auch bei schlechter Beleuchtung nimmt das Farbrauschen nicht so schnell überhand. Allerdings sollte man die Bilder vornehmlich auf kleineren Bildschirmen anschauen, denn sobald man sie leicht vergrößert, wird die geringe Auflösung sehr deutlich sichtbar: Ränder werden unscharf und Details verschwimmen. Die Farbwiedergabe gefällt uns in allen Szenarien recht gut. Die Frontkamera sollte man selbst für Selfies nur dann einsetzen, wenn man sie an ein anderes Smartphone senden möchte, die Qualität ist nicht sehr gut. Auch Videotelefonie über das integrierte Skype sollte man am besten nur mit einem anderen Smartphone über die Frontkamera machen.

Wählen Sie eine Szene und navigieren Sie im ersten Bild. Ein Klick ändert die Zoomstufe. Ein Klick auf die vergrößerten Bilder öffnet das Original in einem neuen Fenster. Das erste Bild zeigt das skalierte Photo von dem Testgerät.
Ein Headset oder ein USB-Kabel sucht man in der Packung vergeblich, stattdessen bekommt man lediglich ein Ladegerät mit fest installiertem Kabel mitgeliefert. Auf seiner Website bietet Microsoft ein Headset in passenden Farben an, ebenso wie die Wechsel-Cover für die Rückseite des Lumia 435 ist es aber noch nicht erhältlich, und auch der Preis ist noch nicht bekannt. Akku Lenovo Thinkpad T400 .
Microsoft bietet 24 Monate Garantie auf das Smartphone selbst. Auf Akku und Ladegerät gibt es allerdings nur 12 Monate Garantie. Davon unberührt sind gesetzliche Gewährleistungsansprüche dem Händler gegenüber.

Auf dem kleinen 4-Zoll-Display sind naturgemäß auch die Tasten der Bildschirmtastatur recht klein, zumal Microsoft auf ein eher hohes als breites Tastenlayout setzt. Dennoch hatten wir im Test nicht das Gefühl, dass die Tastatur unpräzise wäre, alle unsere Eingaben wurden sehr gut umgesetzt. Das Tastaturlayout lässt sich direkt auf der Tastatur zu einer anderen Sprache umschalten, Zahlen erreicht man allerdings nur über ein Sondermenü. Direkt oberhalb der Tastatur werden Wortvorschläge eingeblendet, das System lernt auch dazu und kann nach einigen Eingaben auch Ihren Namen erkennen. Die Eingabe per Wischen über die Tasten ist ebenfalls möglich, ein Sprachdiktat oder handschriftliche Eingabe ist allerdings noch nicht direkt aus der Tastatur heraus möglich.

Seit Windows 8.1 gibt es auch die Sprachassistentin "Cortana", die nach dem Vorbild von Apples "Siri" helfen soll, das Gerät nur mit Sprache zu bedienen. Es handelt sich bei der deutschen Helferin allerdings noch um eine Alpha-Version, so dass viele Anfragen einfach an Bing weitergeleitet werden, anstatt direkt beantwortet zu werden. Insgesamt ist die Spracherkennung aber recht genau, und auch die Sprachausgabe ist insgesamt recht angenehm.

Der Touchscreen ist bis in die Ecken empfindlich, reagiert prompt auf unsere Eingaben und hat auch eine recht gleitfreudige Oberfläche, die das Eingeben angenehm macht.
Der 4 Zoll große TN-LED-Bildschirm ist mit einer Auflösung von 800 x 480 Pixel im 5:3-Format gehalten. Die Auflösung ist im Zeitalter von 4K-Displays natürlich nicht sehr hoch, und tatsächlich ist der Unterschied zu höher auflösenden Screens deutlich sichtbar: So gibt es beispielsweise Probleme bei der Darstellung von feinem Text. Dabei befindet sich das Lumia 435 mit seiner Auflösung in guter Gesellschaft in dieser Preisklasse: Auch das Acer Liquid Z4 bietet nicht mehr und das LG L40 sogar wesentlich weniger Pixel.

Die Helligkeit ist mit maximal 292 cd/m² unterdurchschnittlich, dafür kann die Ausleuchtung mit 92 % Gleichmäßigkeit durchaus überzeugen. Große Farbflächen wirken aber aufgrund der wenig blickwinkelstabilen TN-LED-Technik dennoch nicht einheitlich ausgeleuchtet.
Der Schwarzwert, also die Resthelligkeit bei schwarzen Flächen, ist mit 0,56 cd/m2 ebenfalls nicht herausragend, hier machen die Vergleichsgeräte allerdings einen ähnlich schlechten Job. Der Kontrast des Lumia 435 ist mit 507:1 dennoch schlechter als bei den Vergleichsgeräten, weil die maximale Helligkeit recht gering ist. In der Praxis bedeutet das sehr flaue Farben und dunkle Flächen, die eher dunkelgrau als schwarz wirken.

Bei den Tests mit dem Spektralfotometer und der Software CalMan wird der Blaustich des Displays mit bloßem Auge sichtbar: Besonders helle Graustufen und weiße Flächen sind blauer als sie laut dem Referenzfarbraum sRGB sein sollten. Die durchschnittliche Abweichung der Graustufen und Farbwerte DeltaE beträgt jeweils über 5 und ist damit deutlich zu sehen. Allerdings fiel sie beim Bildschirm des Nokia X oder beim Bildschirm des Acer Liquid Z4 noch deutlich heftiger aus. Insgesamt ist die Farbdarstellung also ungenau und zu blau tendierend, wodurch Farbtöne recht kühl wirken.
Im Freien kommen zu der geringen Helligkeit des Displays auch noch die spiegelnde Beschichtung und die wenig stabilen Blickwinkel, die eine Betrachtung in hellen Umgebungen und vor allem bei direkter Sonneinstrahlung eigentlich unmöglich machen. In dunkleren Umgebungen und Innenräumen ist die Sichtbarkeit des Bildschirminhalts wesentlich besser.

Durch die TN-LED-Technologie sind die Blickwinkel des Bildschirms nicht sehr groß: Nach links und rechts kommt es zu Helligkeitsverlusten, hier ist die Sichtbarkeit aber noch in Ordnung. Nach oben und unten allerdings sind deutliche Farbverschiebungen sichtbar, und der Kontrast bricht zusammen, so dass man ab einem gewissen Punkt Details nicht mehr erkennen kann.
Das SoC des Lumia 435 heißt Qualcomm Snapdragon 200 MSM8210 und besitzt zwei Rechenkerne, die mit bis zu 1,2 GHz takten. Das SoC ist für günstige Einsteigergeräte gedacht und stellt nicht viel Leistung zur Verfügung, diese reicht aber, um das Betriebssystem in den allermeisten Situationen flüssig laufen zu lassen. Ruckler kann man so gut wie nie beobachten. In den Benchmarks zeigt sich eine deutliche Minderleistung gegenüber dem Lumia 535, das immerhin ein Vierkern-SoC mit gleicher Taktung beinhaltet. Akku Lenovo ThinkPad SL500 .

Die integrierte Grafiklösung Adreno 302 reicht ebenfalls nur für grundlegendes Gaming. Mit anspruchsvollen 3D-Benchmarks wie "Basemark X" oder "GFXBench" versteht sich das Microsoft Lumia 435 deshalb nicht gut: Sie starten entweder gar nicht oder bringen das System zum Absturz. Die meisten getesteten Games liefen aber.

Beim Surfen im Internet waren wir grundsätzlich mit der Geschwindigkeit zufrieden. Der integrierte Internet Explorer ist aber nicht so schnell wie Googles Chrome, was sich auch in den Ergebnissen der Benchmarks niederschlägt: So ist beispielsweise das Motorola Moto E deutlich schneller im Web unterwegs.
Eine Spielernatur ist das verbaute SoC nicht unbedingt. Die kleine Grafikkarte kann aktuellen High-End Games wie "Asphalt 8: Airborne" nicht vollends gerecht werden: Trotz deutlich reduzierter Details (bei der Windows-Phone-Version nicht einstellbar) kommt es immer wieder zu leichten Rucklern. Spielbar ist das Game zwar, auf schnelleren Grafiklösungen macht es aber mehr Spaß und sieht auch deutlich besser aus. Wer nur Casual Games, beispielsweise aus der "Angry Birds"-Reihe, zockt, für den reicht das SoC aber aus.

Die Steuerung per Touchscreen und Lagesensor ist hinreichend präzise, ab und an hatten wir allerdings das Gefühl, dass unsere Eingaben auf dem Touchscreen nicht sofort umgesetzt wurden. Das kann entweder an der fehlenden Rechen-Power oder leichten Ungenauigkeiten im Touchscreen liegen.
In Sachen Erwärmung muss man sich beim Microsoft Lumia 435 keine Sorgen machen: Die absolute Maximaltemperatur unter Last beträgt 34,1 Grad Celsius, das dürften nur sehr empfindliche Naturen überhaupt wahrnehmen, zumal der Unterschied zum Idle-Modus nicht mal 2 Grad beträgt.
Wie schon beim Nokia X ist der Lautsprecher eigentlich ganz ordentlich: Zwar sind Mitten und Tiefen so gut wie nicht vorhanden, Höhen klingen aber sauber und verzerren nur auf maximaler Lautstärke ganz leicht. Apropos: Wenn man die Lautstärke voll aufdreht, kann das Lumia 435 recht laut werden, ein kleines Zimmer kann man damit schon beschallen. Zwar liegt kein Headset bei, wer aber seinen eigenen Kopfhörer anschließt, der bekommt ordentlichen Klang.
Einer der größten Nachteile beim Microsoft Lumia 535 ist die hohe Energieaufnahme, die auch die Akkulaufzeiten stark drückte. Beim Lumia 435 ist dieses Problem nicht ganz so schlimm vorhanden, deutlich oberhalb von Motorola Moto E oder LG L40 liegen die Verbrauchswerte aber dennoch: Minimal 0,7 Watt und maximal 1,5 Watt braucht unser Testgerät im Idle-Modus. Bei starker Belastung können es bis zu 3,5 Watt werden. Außerdem ist der Verbrauch im Standby-Modus leicht erhöht.
Mit 5,8 Wattstunden ist der Akku des Lumia 435 gleichgroß oder etwas kleiner als bei den Vergleichsgeräten mit Android. Das Lumia 535 hingegen hat mit 7 Wattstunden einen deutlich größeren Akku im Gepäck, muss aber auch mit sehr hohem Energieverbrauch klarkommen. Das Lumia 435 kommt auf sehr ähnliche Laufzeiten wie das Lumia 535, die WLAN-Laufzeit stimmt sogar exakt überein. Mit 6:16 Stunden ist sie praxistauglich, aber doch deutlich kürzer als bei den Android Konkurrenten. Daran kann auch der standardmäßig aktivierte Energiesparmodus nichts viel ändern, der Hintergrunddienste deaktiviert und die Laufzeit durchaus um einige Stunden strecken kann.
Wer wirklich als absolut oberstes Limit für sein nächstes Smartphone 100 Euro gesetzt hat, der muss mit einigen Einschränkungen leben: Das Microsoft Lumia 435 bietet deutlich weniger als das Lumia 535, das etwas über der 100-Euro-Marke liegt. So muss man beim Bildschirm und bei den Kameras eindeutig zurückstecken. Außerdem ist das Gehäuse recht wuchtig.

Absolute Sparfüchse bekommen allerdings immerhin 8 GByte Speicher und 1 GByte RAM, was in dieser Klasse keine Selbstverständlichkeit ist. Außerdem gibt es die üppigen Software-Beigaben der Lumia Serie unbeschränkt auch für das Lumia 435. Der Akku ist austauschbar, und per micro-SD-Karte lässt sich der Speicher erweitern. Das Betriebssystem läuft flüssig und eine Erwärmung des Gehäuses ist eigentlich nicht spürbar.

Dass der GPS-Sensor manchmal seinen Dienst versagt, der Akku Lenovo G550 Bildschirm nicht gerade durch Farbbrillanz überzeugt und die Auflösung recht niedrig ist, dass die Frontkamera eigentlich nicht mal für Videotelefonie richtig geeignet ist und die Mikrofonqualität recht schlecht ist, muss man wohl für den günstigen Preis in Kauf nehmen. Innerhalb der ungefähr gleichpreisigen Konkurrenten schlägt sich das Lumia 435 nicht so schlecht, zumal Windows Phone 8.1 auf schwachen Geräten deutlich flüssiger läuft als Android.

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