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31/12/2014

5200mAh Akku HP EliteBook 8440p

Beim aktuellen Workstation-Test dreht sich alles um AMDs FirePro M6100. Als neue Ausstattungsvariante wird diese erstmals in HPs mobilen Workstations eingesetzt und stellt eine willkommene Konfigurationsalternative dar. Wie gut sie sich im aktualisierten HP ZBook 17 G2 einfügt, haben wir ausführlich getestet.
HP hat seine ZBooks der 15- und 17-Zoll-Klasse seit einigen Wochen mit dem Zusatz „G2“ versehen und zeigt damit, dass sich im unveränderten Gehäuse zumindest bei der Innenausstattung einiges getan hat. Neben verschiedenen neuen Konfigurationsmöglichkeiten sind uns vor allem das QHD+-Display im HP ZBook 15 G2 sowie die beiden AMD FirePro M5100 und M6100 ins Auge gesprungen. Das HP ZBook 15 G2 hatten wir bereits im Test, nun folgt das größere HP ZBook 17 G2. Da sich beim Testmodell in den Bereichen Gehäuse, Schnittstellenanordnung, Eingabegeräte und Display (LGD02FC) augenscheinlich keine Veränderungen ergeben haben, beschränken wir uns hier vornehmlich auf die Grafikleistung und den damit verbundenen Auswirkungen. Zu den weiteren Kapiteln kann man die unveränderten Eindrücke aus dem Vorjahrestest des HP ZBook 17 übernehmen.

Unser Testsample verfügt über Intels Core i7-4710MQ, 8 GB RAM, eine 750-GB-Festplatte, besagte AMD FirePro M6100 Grafik und das farbstarke DreamColor Display. Der Basispreis für die Testkonfiguration liegt bei etwa 2.350 Euro, wobei da noch mal etwa 880 Euro für das DreamColor Panel hinzukommen.

Neben aktualisierten Prozessoren und Grafikchips haben sich wie beim ZBook 15 G2 noch einige weitere Kleinigkeiten verändert. Anstatt Thunderbolt (10 GBit/s) kommt nun Thunderbolt 2 (20 GBit/s) zum Einsatz, M.2-SSDs (PCIe) können verbaut werden und DisplayPort wird in der Version 1.2 (4k-Displays) integriert.
Bereits an der verfügbaren Leistungsausstattung des HP ZBook 17 G2 erkennt man, dass sich 17-Zoll-Notebooks aufgrund des größeren Gehäusevolumens und der meist leistungsstärkeren Kühlkomponenten für deutlich rechenhungrigere Aufgaben eignen als die kleineren 15-Zöller. Als Top-Ausstattung findet man daher keine Geringeren als Intels Core i7-4940MX und Nvidias Quadro K5100M in der Ausstattungsliste. Alleine diese beiden Komponenten sind bereits mit einer Thermal Design Power von 157 Watt ausgewiesen. Mit einer deutlich geringeren Kühlleistung verspricht hingegen unsere Testzusammenstellung auszukommen. Intels Core i7-4710MQ und AMDs FirePro M6100 sollen zusammen eine TDP von etwa 120 Watt erreichen.

Ansonsten hat man die Wahl zwischen insgesamt 6 CPUs, 6 GPUs, bis zu 32 GB RAM (nur bei Quad-Cores) und verschiedensten Massenspeicheroptionen.
Intels Vierkerner Core i7-4710MQ findet sich in einer Vielzahl von Notebooks wieder und verdankt seine hohe Präsenz einer guten Kombination aus Leistungsfähigkeit und Preisgestaltung. In HPs Online-Konfigurator muss man für den Vierkerner sogar 71 Euro weniger veranschlagen als für die Dual-Core-Alternative Intel Core i5-4340M, die man eigentlich als Einstiegslösung klassifizieren würde. Für den 2-Kerner Intel Core i7-4610M hingegen sind sogar 235 Euro mehr einzurechnen. Dennoch kann die bewusste Wahl eines Zweikerners durchaus Sinn machen, vor allem dann, wenn man viele Programme nutzt, die nicht multicore-optimiert sind. Dann zahlt sich die maximale Taktfrequenz aus, die mit 3,6 und 3,7 GHz etwas oberhalb der Intel Core i7-4710MQ mit maximal 3,5 GHz liegen. Dafür kann sich der Vierkerner vor allem bei Multicore-Anwendungen so richtig austoben. Dank Hyperthreading werden gleich acht anstatt vier Threads gleichzeitig abgearbeitet, die in unseren Tests auch zu einem Performance-Gewinn von etwa 100 % gegenüber vergleichbaren Dual-Core-CPUs führen.

Akku HP EliteBook 8440p ,

Akku HP COMPAQ 6710b ,

Akku HP COMPAQ 8510p ,

Die Benchmark-Ergebnisse des Prozessors bewegen sich insgesamt in den üblichen Rahmen und bestätigen dieses Modell als gelungenen Leistungs-Allrounder. Beim Cinebench R15 64 bit erzielt der Vierkerner zum Beispiel 657 Punkte beim Multi-Thread-Test und 135 Punkte beim Single-Thread-Test.

Unter anhaltender Volllast haben wir beim großen HP ZBook 17 G2 eine deutlich geringere Taktreduzierung festgestellt als beim HP ZBook 15 G2. Bei gleichzeitiger Auslastung durch Furmark und Prime95 zeigt HWinfo eine kaum schwankende Taktung bei 3 GHz anstatt 2,6 GHz. Dieser Wert bleibt auch nach über 2 Stunden Dauerlast konstant. Die Kühlleistung des 17-Zöllers wirkt sich hier sehr positiv aus.

Im Akkubetrieb muss man generell mit einer reduzierten Prozessorleistung von etwa 20 bis 25 % rechnen. Beim Cinebench R11.5 (64 bit, Multithread) haben wir beispielsweise nur 5,44 Punkte anstatt 7,11 Punkte ermittelt. Kommt zusätzlich zur CPU-Beanspruchung auch noch Grafiklast hinzu, so erfolgt eine weitere Geschwindigkeitsreduzierung des Prozessors auf etwa 1 GHz.
Die mäßige Systemleistung unseres Testgeräts ist wie schon beim HP ZBook 15 G2 der günstigeren Einstiegskonfiguration geschuldet. Diese bringt serienmäßig lediglich eine konventionelle Festplatte mit all ihren Vor- und Nachteilen mit sich. Den langsamen Zugriffszeiten und trägen Transferraten kann man aber bei der Modellauswahl, der Konfiguration im Online-Konfigurator oder spätestens im Nachgang durch eine Aufrüstung in Eigenregie entgegenwirken. Mittel der Wahl wäre hier ein schnelles Solid State Drive, das sowohl als M.2 Laufwerk (PCIe) als auch im 2,5-Zoll-Format (dann als 2. Laufwerk im freien Schacht, im Austausch mit dem optischen Laufwerk oder der primären Festplatte) verbaut werden kann. Ansonsten ist das Testgerät schon recht praxisgerecht ausgestattet und sollte viele Aufgaben gut bewältigen können. Beim System-Benchmark PC Mark 7 erzielt unser HP ZBook 17 G2 3.356 Punkte (PC Mark 7) und beim Work-Test des PC Mark 8 kommen 4.595 Punkte zustande.
Wie bereits bei der System Performance angesprochen, stellt das konventionelle Festplatten-Laufwerk die Leistungsbremse des Testsystems dar. Die 750 GB fassende Hitachi Festplatte arbeitet mit 7.200 U/min und erreicht Transferraten von maximal 113 MB/s. Die Zugriffszeiten betragen zudem über 15 ms. Argumente für den Einbau eines solchen Massenspeichers findet man nur noch im günstigen Anschaffungspreis und dem vergleichsweise hohen Speicherplatz.

Wer bei beiden Punkten Abstriche machen kann, findet mit einem Solid State Drive eine geschwindigkeitstechnisch deutlich besser aufgestellte Alternative. Dieses kann man im Austausch gegen die vorhandene Festplatte, im zweiten freien Festplattenschacht oder als Ergänzung im M.2 Format (PCIe, Z-Turbo Drive) einsetzen. Wer bereit ist, seinen DVD-Brenner zu opfern, kann diesen noch durch ein Wechselschachtmodul mit implantiertem 2,5-Zoll-Laufwerk ersetzen. Insgesamt besteht also die Möglichkeit, bis zu 4 Massenspeicherlaufwerke zu kombinieren. Laut Datenblatt kann man beim HP ZBook 17 G2 zudem verschiedene RAID-Systeme (RAID 0, RAID 1, RAID 5) einrichten. Dazu muss man im BIOS entsprechende Einstellungen vornehmen und in der Regel das System neu installieren. Diese vielfältigen Individualisierungsoptionen im Bereich der Massenspeicher sind einer der speziellen Vorteile großer 17-Zoll-Workstations.
In der überarbeiteten ZBook Reihe der G2 Serie verbaut HP nun auch professionelle Grafiklösungen aus dem Hause AMD. Beim ZBook 17 G2 kommt AMDs Topmodell FirePro M6100 zum Einsatz, das quasi als preislicher Ersatz für die nun nicht mehr erhältliche Nvidia Quadro K610M zu sehen ist. Mit knapp 3 Euro Preisvorteil rangiert sie in HPs Produktkonfigurator noch unter der Nvidia Quadro K1100M. Grundsätzlich würde zusätzlich zur dedizierten Grafiklösung auch die in der CPU integrierte Intel HD Graphics 4600 zur Verfügung stehen. Da diese aber das verbaute DreamColor Display nicht ansteuern kann, ist sie bei unserem Testmodell deaktiviert.

Die Hardware der AMD FirePro M6100 basiert wahrscheinlich auf einem teilweise deaktivierten Bonaire Grafikchip der Desktop Radeon HD 7790. Das bestätigt auch der von uns gemessene relativ hohe Mehrverbrauch im Leerlauf. Ein echtes vergleichbares Modell aus dem mobilen Consumer-Bereich haben wir nicht ausmachen können. Die AMD FirePro M6100 verfügt über 2 GB GDDR5 Grafikspeicher, einen 128 bit breiten Speicherbus, 896 Shader-Einheiten und taktet mit bis zu 1.100 MHz. Durch ein spezielles Bios und optimierte Treiber wird diese professionelle Lösung mit besonderen Fertigkeiten ausgestattet. Insbesondere bei OpenGL optimierten Anwendungen soll die AMD FirePro M6100 punkten und der teils deutlich teureren Konkurrenz Paroli bieten. Theoretisch kann die AMD FirePro M6100 bis zu insgesamt fünf Displays ansteuern. AMD nennt diese Technologie "Eyefinity". Dadurch wird dem Anwender eine besonders große Arbeitsfläche zur Verfügung gestellt und erhöht in vielen Arbeitsbereichen die Produktivität. Das funktioniert allerdings in der Praxis direkt am HP ZBook 17 G2 mangels Schnittstellen nicht vollständig (maximal 3), sondern erfordert eine entsprechende Docking-Lösung. Getestet haben wir dieses Feature nicht.

Wer es bevorzugt, lediglich ein Display zu nutzen, erhält dank integriertem DisplayPort 1.2 die Möglichkeit, Bildschirme mit einer maximalen Auflösung von bis zu 4.096 x 2.160 Bildpunkten zu betreiben. Diese Alternative bietet auch eine recht große Arbeitsfläche, verringert aber das Geräte- und Kabelaufkommen am Arbeitsplatz merklich.

Bei den Benchmarks SPECviewperf.11 und 12 werden die Grafikchips im Zusammenspiel mit verschiedenen professionellen Anwendungen getestet. Die SPEC-Tests haben zum Ziel, möglichst praxisnah zu testen, und verwenden unterschiedlich anspruchsvolle Viewsets (3D-Konstruktionsmodelle), die alleine schon mehrere hundert MB Datenvolumen aufbringen. Drahtgittermodelle, schattierte Objekte oder besonders detaillierte Objekte mit zig Millionen Dreieckspunkten kommen hier unter anderem zum Einsatz. Die bisher bis zum SPECviewperf.11 ausschließlich OpenGL nutzenden Tests werden beim SPECviewperf.12 erstmalig durch einen DirectX Test (Showcase) ergänzt. Da es im professionellen Bereich insbesondere auf eine hohe Geometrieleistung, eine hohe Stabilität, eine geringe Fehlerrate und hohe Zuverlässigkeit ankommt, verfügen professionelle Grafikchips über ein eigenes BIOS und spezielle Treiber. Diese gehen bei der Berechnung mitunter andere „Wege“ als ihre Geforce- und Radeon-Pendants und können vor allem spezielle OpenGL Befehle umsetzen, die den Consumer-Varianten verwehrt bleiben. Typische Anwendungen, die von diesen Optimierungen profitieren, bildet der SPECviewperf.12 beispielhaft ab. Es kommen die Bereiche CAD, 3D-Design, 3D-Visualisierung, Öl-und Gasexploration und ein medizinisches MRT zum Einsatz. Wie gehabt bildet dieser Benchmark nur einen Anhalt für eine mögliche Leistungsfähigkeit in bestimmten Szenarien. Die konkret verwendete Software, die jeweilige Programmversion, die installierten Treiber und viele Einflüsse mehr können die tatsächlich erzielbare Leistungsfähigkeit nicht unerheblich beeinflussen.

Akku Dell Studio 1747 ,

Akku Dell Studio 1749 ,

Akku Dell Alienware M14x ,

Die Testergebnisse von AMDs Topmodell überzeugen auf ganzer Linie. In nahezu allen Testsequenzen kann sie die preislich höher positionierte Nvidia Quadro K3100M teils deutlich schlagen. Lediglich bei Pro/Engineer und TCVIS (SPECviewperf 11) sowie dem Energiesektortest (SPECviewperf 12) kann die Quadro punkten. Abermals ungewöhnlich stark zeigt sich eine konventionelle Nvidia GTX 970M, die wir im Bereich der SPECviewperf Tests nochmal nachgeprüft haben. Vor allem beim SPECviewperf 12 setzt sie sich entweder an die Spitze des Testfelds oder kann zumindest auf ähnlichem Niveau gut mithalten. Lediglich bei Siemens NX kommt sie auf keinen grünen Zweig. Keine Aussage treffen diese Tests über die zu erwartende Zuverlässigkeit und Stabilität im angedachten praktischen Produktiveinsatz. Hier sollte dem Versprechen der Hersteller nach eine professionelle Quadro oder FirePro letztlich die bessere Alternative sein.
Weitere Einsatzmöglichkeiten für einen Grafikchip findet man bei GPGPU-Aufgaben. Hierbei werden Rechenaufgaben unter Nutzung spezieller Schnittstellen wie OpenCL, APP, CUDA oder Intel Quick Sync Video auf die Grafikeinheit ausgelagert. Der offene OpenCL Standard scheint sich hier langsam durchzusetzen und kann von allen aktuellen Chips genutzt werden. Die OpenCL Performance testen wir in den Bereichen Bildbearbeitung, Kryptografie, Finanzmathematik und Raytracing (Licht-Schatten-Berechnung). Die bei der AMD FirePro M5100 noch vergleichsweise schwache Kryptografieleistung kann die FirePro M6100 ausgleichen und merzt damit die einzige Performance-Schwäche in diesem Testfeld aus. AMDs Lösung setzt sich weit abgesetzt an die Spitze des Testfelds und kann vor allem die direkte Nvidia Konkurrenz deutlich übertrumpfen.

Brauchbar, aber nicht überragend fällt hingegen die Videokonvertierung per AMDs hauseigener APP-Schnittstelle (Gegenstück zu Nvidias CUDA) aus. Zwar kann man auch hier von einer deutlichen Entlastung der CPU profitieren, im direkten Vergleich stellt Intels Quick Sync Video allerdings immer noch das Maß der Dinge dar.
Neben der auf professionelle Aufgaben hin optimierten Grafikleistung muss man im konventionellen DirectX-Bereich gemessen an der zum Einsatz kommenden Grafik-Hardware keine Leistungseinbußen hinnehmen. Bei den 3D Marks und Heaven 3.0 werden durchweg gute Ergebnisse erzielt. Mit 4.010 Punkten (GPU) beim 3D Mark Firestrike und 56,2 fps beim Heaven 3.0 (DX11) ordnet sich die Grafikleistung in etwa auf dem Niveau einer Nvidia Geforce GTX 860M oder Nvidia Quadro K4100M ein.

Unter Dauerlast haben wir bei der Grafikleistung auch nach über zwei Stunden Furmark + Prime95 keine Anzeichen für eine Taktreduzierung festgestellt. Das System arbeitet auch hier sehr performant und wird dem Anspruch an eine mobile Workstation mehr als gerecht.

28/12/2014

Akku Laptop Asus A93

Das Xperia Z3 Tablet Compact aus dem Hause Sony bietet ein 8 Zoll großes Display, welches durch seinen hohen Kontrast und eine hohe Auflösung besticht. Ein schneller SoC sorgt im Zusammenspiel mit Android 4.4 für eine prima Systemperformance und die Akkulaufzeiten sind hervorragend. Außerdem ist das Tablet staub- und wasserdicht. Kritikpunkte gibt es kaum und nur auf hohem Niveau.
Mit dem Xperia Z3 Tablet Compact stellt Sony sein erstes 8-Zoll-Tablet vor und das ist ihnen direkt richtig gut gelungen. Die Ausstattung ist genauso wie der Preis im Highend-Segment angesiedelt. Neben einem flotten Snapdragon 801 gibt es üppige 3 GB RAM. Das Display löst mit 1.920 x 1.200 Bildpunkten auf und präsentiert sich sehr farbintensiv und kontraststark. Die für Sony-Produkte mittlerweile typische IP-Zertifizierung gibt es auch für dieses Tablet und weist es als staub- und wasserdicht aus. Das Gerät ist in drei Varianten erhältlich. Die beiden Wifi-Modelle sind wahlweise mit 16 oder 32 GB Flashspeicher (379 beziehungsweise 429 Euro) erhältlich, das LTE-Modell (479 Euro) hingegen gibt es nur mit 16 GB. Bei unserem Testgerät handelt es sich um die Variante mit Mobilfunkanbindung.

Die Konkurrenz befindet sich im gleichen Preissegment und watet ebenfalls ausschließlich mit Highend-Hardware auf, lediglich beim Apple iPad Mini 3 (ab 389 Euro) gab es in diesem Jahr kein Upgrade für die interne Hardware. Das Samsung Galaxy Tab S 8.4 (ab 299 Euro) und das HTC Google Nexus 9 (ab 399 Euro) verwenden das Google-Betriebssystem. Das Amazon Kindle Fire HDX 8.9 (ab 379 Euro) setzt hingegen auf eine stark angepasste Android-Variante.
Das Sony Xperia Z3 Tablet Compact ist fast ausschließlich in Schwarz erhältlich, lediglich das günstigste Modell (16 GB, nur WLAN) gibt es im Sony Store auch in Weiß. Im freien Handel sollten aber auch die übrigen Varianten in Weiß erhältlich sein. Genauso wie das größere Xperia Z2 Tablet ist das Testgerät mit gerade mal 6,4 Millimetern enorm schlank. Außerdem wiegt es gerade mal 270 Gramm. Das Tab S 8.4 (301 g) ist nur etwas schwerer, das Nexus 9 (422 g) wiegt hingegen deutlich mehr. Das iPad Mini 3 (331 g) legt ebenfalls spürbar mehr Gewicht in die Hände und ist zudem das einzige Gerät im Vergleichsfeld, welches sowohl eine kleinere Displaydiagonale besitzt als auch schwerer ist. Das deutlich kleinere MediaPad X1 bringt sogar nur 239 Gramm auf die Waage.

Bei der Materialauswahl setzt der Hersteller hauptsächlich auf Kunststoff. Aber der Rahmen besteht teilweise aus Aluminium und das Display wird durch ein Mineralglas geschützt, welches widerstandsfähig gegenüber Kratzern sein soll. Die Rückseite ist leicht angeraut, was für eine gute Griffigkeit sorgt. Bedingt durch die schlanke Bauweise lässt sich das Tablet relativ leicht verwinden und knarzt dabei auch hörbar. Es kehrt anschließend aber wieder in die Ausgangsposition zurück. Die Druckempfindlichkeit ist ordentlich, jedoch wird bei kräftigem Druck auf die Rückseite schnell eine Wellenbildung auf dem Panel sichtbar. Bei dem schmalen Rahmen ist da schon deutlich mehr Druck notwendig. Im Alltag wird dies bei einer normalen Handhabung jedoch nicht auffallen.

Die Spaltmaße des Xperia Z3 Tablet Compact sind recht eng und sehr gleichmäßig. Der Akku ist fest integriert und kann nicht gewechselt werden. Die Audioklinke ragt leicht aus dem Gehäuse hervor, was aber nicht störend ist. Die IP-Zertifizierung erstreckt sich über Staub in schädigenden Mengen sowie Schutz gegen starkes Strahlwasser oder dauerhaftes Untertauchen in Süßwasser. Letzteres beschränkt sich auf eine Tiefe von 1,5 Metern und eine Dauer von 30 Minuten. Ein Testbad überstand das Tablet mühelos. Praktisch ist, dass der Touchscreen unter Wasser seine Reaktionsfähigkeit stark einschränkt. Damit kann das Gerät auch prima für Unterwasseraufnahmen genutzt werden. Um das Tablet wasserdicht zu halten, sind bis auf der Audioklinke alle Anschlüsse mit Abdeckungen versehen. Wer dennoch nicht jedes Mal den Micro-USB-Anschluss freilegen möchte, um das Tablet laden zu können, sollte auf die optionale Ladestation zurückgreifen, welche die beiden Ladekontakte nutzt.

Unschöne Artikelkennzeichnungen findet man auf dem Tablet übrigens nicht. Sony hat diese auf eine kleine Folie verbannt, welche sich unterhalb des Nano-SIM-Slots herausziehen lässt.
Die Ausstattung des Sony Xperia Z3 Tablet Compact kann sich sehen lassen. Die Micro-USB-2.0-Schnittstelle dient nicht nur zum Laden des Tablets und dem Datenaustausch mit einem Computer, sondern beherrscht zudem OTG und MHL 3.0. Damit können sowohl USB-Sticks oder externe Eingabegeräte angeschlossen werden als auch ein kabelgebundenes Videosignal in Ultra HD an einen Fernseher wiedergegeben werden. Leider unterstützt der Port nicht den schnelleren USB 3.0 Standard.

Wer dies lieber drahtlos in Full HD machen möchte, kann sowohl Miracast als auch DLNA nutzen, um Medien zu streamen. Ein Infrarotsender zur Steuerung des eigenen Heimkinos ist jedoch nicht verbaut.

Der MicroSD-Slot dient zur Speichererweiterung und kann Speicherkarten bis zu einer Größe von 128 GB aufnehmen. Wer das LTE-Modem nutzen möchte, benötigt eine Nano-SIM-Karte.
Als Betriebssystem setzt Sony im Xperia Z3 Tablet Compact auf Google Android 4.4.4 KitKat und liefert damit direkt die aktuellste Bugfix-Version aus. Darüber legt der Hersteller seine eigene Benutzeroberfläche (UI). Ein Update auf Android 5.0 Lollipop soll im ersten Quartal 2015 folgen.

Neben den zahlreichen Apps von Sony sind auch einige Dritthersteller-Anwendungen vorinstalliert. Letztere lassen sich jedoch alle problemlos deinstallieren, nur bei den eigenen Apps ist dies nicht immer möglich. So ist Lifelog ein fester Bestandteil des Tablets. Mit der App lassen sich Fitness-, Bewegungs- und Unterhaltungsnutzung dokumentieren. Die App ist vor allem im Zusammenspiel mit Wearables gedacht. Praktisch ist, dass Sony seinen Entertainment-Network-Kunden unbegrenzten Speicherplatz für Fotos bereitstellt, solange der Auto-Upload verwendet wird, welcher die Größe auf 1.920 Bildpunkte an der längsten Seite beschränkt. Dabei sollten die Datenschutzbestimmungen jedoch genau gelesen werden, denn Sony behält sich unter bestimmten Umständen eine eigene Nutzung vor.
Das Sony Xperia Z3 Tablet Compact besitzt ein WLAN-Modul, welches die IEEE-802.11-Standards a/b/g/n/ac beherrscht und sowohl im 2,4 als auch 5,0 GHz-Frequenzband funkt. Die Reichweite ist eher durchschnittlich. In unmittelbarer Nähe zum Router (Fritz!Box 6360, 2,4 GHz) ist die Dämpfung mit durchschnittlich -45 dBm vergleichsweise niedrig, doch bereits zwei Räume weiter erreicht diese bis zu -80 dBm. Das Tablet selber bescheinigt dann auch nur noch eine schwache Verbindungsqualität und Webseiten werden nur noch sehr langsam geladen. Dennoch lief ein HD-Videostream störungsfrei. Die Übertragungsraten sollen laut Sony bis zu 433 MBit/s betragen.

Akku Asus A93 ,

Akku Asus N75S ,

Akku Asus N55SF ,

NFC und Bluetooth 4.0 sind ebenfalls an Bord. Letzteres funktioniert sehr zuverlässig. Selbst wenn ein HD-Film aus dem Netz gestreamt wurde und die Soundausgabe über einen externen Bluetooth-Lausprecher erfolgte, war der Ton lippensynchron und störungsfrei.

Mobil gelangt man mit dem Z3 Tablet Compact mittels HSPA+ (max. 42 MBit/s) oder LTE Cat. 4 (max. 150 MBit/s) ins Internet. Die Frequenzabdeckung ist breit gefächert und sollte auch im Urlaub oder auf Dienstreisen für einen guten Empfang sorgen.

Wer das Z3 Tablet Compact für VoIP-Chats nutzen möchte, wird seinen Gesprächspartner zwar gut verstehen, doch wird leider nicht immer selbst gut verstanden. Denn durch die seitliche Positionierung des Mikrofons kann es schnell passieren, dass dieses verdeckt wird. Auch sonst sollte man sich nicht zu weit vom Gerät entfernen, da die Sprachqualität dann abrupt nachlässt. Auch im Optimalfall ist die Sprachqualität nur als durchschnittlich zu bezeichnen.

Für die Positionsbestimmung kann das Tablet auf GPS-, Glonass- und Beidou-Satelliten zurückgreifen. Der Satfix erfolgt selbst in Gebäuden recht schnell und zuverlässig. Im Freien wird der Standort fast sofort korrekt ermittelt.

Bei der Genauigkeit zeigen sich aber dennoch ein paar kleine Schwächen. Im Vergleich zum Fahrrad-Computer Garmin Edge 500 sind die Abweichungen dann doch etwas größer, vor allem bei einer engen Straßenführung oder unter schwierigen Empfangsbedingungen wie im Wald. Die Gesamtabweichung auf der Strecke betrug jedoch nur 2,4 Prozent und liegt damit in einem guten Bereich.
Das Sony Xperia Z3 Tablet Compact besitzt auf der Vorderseite eine 2 MP Optik (1.920 x 1.080 Pixel, 16:9), welche sich zur Videotelefonie eignet. Sie zeigt sich zwar recht lichtstark, wird dann aber auch früh von einem starken Rauschen begleitet.

Die Kamera auf der Rückseite löst mit bis zu 8 MP (3.264 x 2.448 Pixel, 4:3) deutlich höher auf. Soll auch hier im Seitenverhältnis 16:9 fotografiert werden, fällt die Auflösung auf 6 MP (3.264 x 1.836 Pixel). Die Lichtempfindlichkeit kann manuell bis zu ISO 1.600 gewählt werden. Angesichts dessen, dass ein Hilfslicht oder Blitz vorhanden sind, wäre eine etwas höhere Lichtempfindlichkeit sicherlich wünschenswert gewesen. Dennoch gelingen auch bei schwachem Licht vergleichsweise gute Aufnahmen, auch wenn sie im Detail etwas ausgefressen sind. Erfreulich ist, dass auch im Automatikmodus die volle Auflösung zur Verfügung steht.

Die Aufnahmen sind bei Tageslicht recht ordentlich. Am Obst (Szene 1) ist eine minimale Überbelichtung erkennbar, welche einige wenige Details verschluckt. Die Farbwiedergabe ist leicht blaustichig und etwas zu blass, was vor allem bei der Umgebungsaufnahme (Szene 3) auffällt, außerdem werden detaillierte Flächen wie die Wiese nur als Pixelfläche dargestellt, ein einzelner Grashalm ist nicht mehr erkennbar. Dennoch gehört die Optik sicherlich zu einer der besseren in einem Tablet, wenn es sich auch mit Top-Smartphones nicht messen kann.

Videos zeichnet das Z3 Tablet Compact in Full HD (1.920 x 1.080 Pixel, 16:9, 30 fps) auf. Auch hier wirken die Aufnahmen etwas zu blass. Störend fällt hier vor allem das Mikrofon auf, welches nur Monoton aufzeichnet.

Wählen Sie eine Szene und navigieren Sie im ersten Bild. Ein Klick ändert die Zoomstufe. Ein Klick auf die vergrößerten Bilder öffnet das Original in einem neuen Fenster. Das erste Bild zeigt das skalierte Photo von dem Testgerät.
Das mitgelieferte Zubehör des Sony Xperia Z3 Tablet Compact umfasst lediglich ein USB-Kabel sowie ein modulares Netzteil, welches eine Nennleistung von 7,5 Watt (5 Volt, 1,5 Ampere) besitzt.

Optional offeriert Sony eine Schutzhülle, welche zugleich als Standfuß dienen kann, eine Ladestation (je 39 Euro) oder universales Zubehör, wie Bluetooth-Lautsprecher, Zusatzakkus oder Netzteile.
Der kapazitive Touchscreen des Sony Xperia Z3 Tablet Compact stellt das Haupteingabemedium des Tablets dar. Er erkennt bis zu 10 Berührungen gleichzeitig und besitzt gute Gleiteigenschaften. Berührungen werden selbst in den Ecken prima erkannt und sowohl schnell als auch präzise umgesetzt.

Die Lautstärkewippe und der Powerbutton sind beide aus Metall gefertigt und besitzen einen kurzen Hub mit einem knackigen Druckpunkt. Sie reagieren zuverlässig und sind gut erreichbar, wenn das Gerät hochkant gehalten wird.

Akku Dell R795X ,

Akku Dell U4873 ,

Akku Dell 7FJ92 .

Die virtuelle Tastatur ist schlicht gestaltet. Das Layout erinnert ein wenig an das von Apple. Auch hier wäre eine zusätzliche Zeile für Ziffern schön gewesen. Zum Schreiben sind die Tasten jedoch gut proportioniert. Außerdem lässt sich das Layout verändern. Und zwar kann es auf eine zweigeteilte Daumentastatur oder sogar auf eine Einhand-Tastatur umgestellt werden. Letztere ist jedoch nur für Personen mit einem langen Daumen wirklich nutzbar. Die zusätzliche Zeile mit Wortvorschlägen funktioniert zuverlässig.
Das Sony Xperia Z3 Tablet Compact besitzt ein 8 Zoll großes IPS-Display, welches mit 1.920 x 1.200 Bildpunkten auflöst. Das entspricht einem Seitenverhältnis von 16:10 und einer Pixeldichte von 283 PPI. Zwar sind theoretisch noch einzelne Pixel erkennbar, doch empfanden wir das Testgerät als enorm scharf und farbintensiv.

Das Display kann sehr hell leuchten und erreicht bis zu 540 cd/m². Die Ausleuchtung ist mit 91 Prozent dazu noch sehr gleichmäßig. Die übrigen Konkurrenten weisen hier ebenfalls gute Messergebnisse vor, lediglich das iPad Mini 3 (max. 370 cd/m², 86 %) fällt ein wenig zurück. Bei dem Testgerät konnten wir zudem keinerlei Lichthöfe nachweisen.

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26/12/2014

Neu Akku HP ProBook 5330m

Acers kleines Netbook hat sehr gute Akkulaufzeiten, einen IPS-Bildschirm und einen quasi lautlosen Betrieb zu bieten. Windows 8.1 Professional (64 Bit) unterstreicht die Ausrichtung auf die berufliche Nutzung.
Mit dem Travelmate B115-MP-C2TQ liegt uns das 'seriöse' Schwestermodell der bereits getesteten Notebooks Acer Aspire V3-111P und Acer Aspire E3-111 vor. Die potenziellen Käufer des Travelmates sind eher geschäftliche Nutzer, was das Vorhandensein von Windows 8.1 Professional (64 Bit) erklärt. Das Aspire V3-111P konnte durch lange Akkulaufzeiten und eine ordentliche Tastatur auf sich aufmerksam machen. Ob auch das Travelmate zu überzeugen vermag, verrät unser Testbericht.

Zu den Konkurrenten des Travelmate zählen 11,6-Zoll-Netbooks/Subnotebooks mit Preisen unterhalb von 500 Euro. Hier wären beispielsweise das Lenovo Thinkpad Edge E145 und das Asus EeeBook X205TA-FD005BS zu nennen.

Da das Travelmate baugleich mit dem Aspire V3-111P und dem Aspire E3-111 ist, gehen wir nicht weiter auf das Gehäuse, die Ausstattung, die Eingabegeräte und die Lautsprecher ein - außer es bestehen Unterschiede. Entsprechende Informationen können den jeweiligen Testberichten entnommen werden.
Das Travelmate ist baugleich mit dem Aspire V3-111P. Einen Unterschied - neben den Gehäusefarben - gibt es trotzdem: Während die Deckelrückseite des Travelmate aus gebürstetem Aluminium besteht, kommt beim Aspire Kunststoff zum Einsatz. Das hat eine höhere Steifigkeit des Travelmate-Deckels zur Folge. Da sich das Travelmate primär an geschäftliche Nutzer richtet, dient Windows 8.1 (64 Bit) Pro als Betriebssystem. Zudem ist Acers eigene Sicherheitssoftware 'ProShield' vorinstalliert. Weitergehende Sicherheitsfunktionen wie ein Trusted Platform Module oder ein Fingerabdruckleser sind nicht vorhanden. Dem Travelmate liegt zudem ein Zubehörteil bei, das Käufer des Aspire nicht bekommen: Ein HDMI-auf-VGA-Adapter.

Akku HP COMPAQ 6735s ,

Akku HP COMPAQ nx6325 ,

Akku HP ProBook 5330m ,

Das Travelmate ist mit einem glänzenden 11,6-Zoll-Display ausgestattet, das über eine native Auflösung von 1.366 x 768 Bildpunkten verfügt. Die Helligkeit (181,7 cd/m²) des Bildschirms kann nicht überzeugen. Der Wert sollte sich deutlich jenseits von 200 cd/m² aufhalten. Schließlich handelt sich hier um einen kleinen, mobilen Rechner, der an den unterschiedlichsten Orten eingesetzt werden wird. Kontrast (744:1) und Schwarzwert (0,27 cd/m²) fallen hingegen gut aus.
Zudem hat das Display eine überraschend gute Farbdarstellung zu bieten. Schon im Auslieferungszustand zeigt der Bildschirm eine DeltaE-2000-Abweichung von nur 3,51. Damit schrammt er haarscharf am Zielbereich (DeltaE kleiner 3) vorbei. Einen Blaustich hat der Bildschirm nicht.
Da Acer dem kleinen Rechner ein IPS-Panel verpasst hat, ist der Bildschirm aus jedem Blickwinkel heraus ablesbar. Im Freien kann das Netbook nicht wirklich genutzt werden. Die spiegelnde Bildschirmoberfläche und die geringe Helligkeit des Displays verhindern es. Allenfalls in schattigen Umgebungen sollte die Nutzung möglich sein.
Das Travelmate B115-MP stellt ein einfaches 11,6-Zoll-Netbook dar. Seine langen Akkulaufzeiten prädestinieren einen Einsatz als mobile Schreib- und Surfmaschine. Das Travelmate richtet sich eher an berufliche Nutzer. Beim baugleichen Aspire V3-111P liegt der Fokus auf der privaten Anwendung. Unser Testgerät ist für etwa 420 Euro zu bekommen. Acer hält noch diverse andere Ausstattungsvarianten bereit - sowohl mit als auch ohne Touchscreen.

 

Prozessor
Der Intel Celeron N2930 Vierkernprozessor (Bay Trail) steckt in dem Travelmate. Eine TDP von 7,5 Watt erlaubt eine passive Kühlung der CPU, die beim Travelmate auch umgesetzt wird. Der Prozessor arbeitet mit einer Basisgeschwindigkeit von 1,83 GHz. Per Turbo kann die Geschwindigkeit auf 2,16 GHz erhöht werden. Trotz passiver Kühlung kann fast die volle Rechenleistung des Prozessors genutzt werden. Die Single-Thread-Tests der Cinebench Benchmarks werden mit 1,83 bis 2,16 GHz durchlaufen. Die Multi-Thread-Tests werden mit konstanten 2,16 GHz bearbeitet. Der Celeron N2930 gehört zu den schwächsten Prozessoren, die aktuell zu bekommen sind. Mit Core i3- oder gar Core i5-Prozessoren kann er nicht mithalten. Das AMD-Gegenstück des Celeron wäre die A4-5000 APU.
Auf Probleme sind wir nicht gestoßen. Der Rechner arbeitet rund. Die Resultate in den PC Mark Benchmarks entsprechen der Leistungsfähigkeit des Prozessors und ordnen sich im unteren Drittel der Leistungstabelle ein. Dort ist die CPU von diversen anderen Bay-Trail-Prozessoren umgeben.
Eine Seagate-Festplatte hat ihren Weg in das Travelmate gefunden. Diese besitzt eine Kapazität von 500 GB und arbeitet mit 5.400 Umdrehungen pro Minute. Die Platte hat insgesamt gute Transferraten zu bieten.
Der HD Graphics Grafikkern von Intel ist für die Grafikausgabe zuständig. Er unterstützt DirectX 11 und arbeitet mit Geschwindigkeiten bis zu 854 MHz. Die Resultate in den 3D Mark Benchmarks fallen so aus, wie wir es von diesem Kern gewohnt sind. Ein Notebook wie das Asus F200MA ist mit dem gleichen Grafikkern bestückt, liefert aber etwas schlechtere Ergebnisse. Der Grund ist schnell gefunden: Die in dem Asus-Rechner verbaute Version arbeitet mit einer niedrigen Geschwindigkeit. Die AMD-Gegenstücke zu Intels Kern - beispielsweise die Radeon R4 (Beema) und Radeon R5 (Beema) Kerne - sind deutlich leistungsfähiger.
Die Leistungsfähigkeit der verbauten Hardware reicht für aktuelle 3D-Spiele nicht aus. Nur vereinzelte Titel erreichen spielbare Frameraten. Wer spielen möchte, sollte sich an die im Windows Store erhältlichen Spiele halten.
Einen Lüfter hat das Travelmate nicht an Bord. Somit sind von dem Rechner nur das leise Rauschen der Festplatte und Zugriffsgeräusche auf diese zu hören - allerdings nur in sehr leisen Umgebungen.
Bay-Trail-Prozessoren sind nicht als Stromfresser bekannt. Somit fällt der Energiebedarf des Travelmate im Ganzen eher gering aus. Im Idle-Modus liegt die Leistungsaufnahme unterhalb von 10 Watt - ein üblicher Wert für diese Plattform. Unter mittlerer (3D Mark 06 läuft) bzw. voller Last (Stresstest, Prime95 und Furmark arbeiten) liegt der Energiebedarf bei 13,7 bzw. 10,1 Watt. Während des Stresstests fällt der Bedarf geringer aus, da die Geschwindigkeiten von CPU und GPU permanent schwanken.
Im praxisnahen WLAN-Test werden Webseiten automatisch im 40-Sekunden-Intervall aufgerufen. Das Energiesparprofil ist aktiv, und die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² geregelt. Das Travelmate erreicht eine Laufzeit von 6:57 h - ein sehr guter Wert. Das baugleiche Schwestermodell Acer Aspire V3-111P hält allerdings noch länger durch. Hierfür machen wir den etwas höheren Energiebedarf des Travelmate im Idle-Modus verantwortlich.
Den Stresstest (Prime95 und Furmark laufen für mindestens eine Stunde) bearbeitet das Travelmate immer auf dieselbe Weise. In den ersten fünf bis zehn Minuten arbeiten CPU und GPU mit ihren vollen Geschwindigkeiten. Dann werden ihre Geschwindigkeiten langsam und schrittweise gesenkt, damit die Kerne abkühlen können. Anschließend steigen die Geschwindigkeiten wieder langsam und schrittweise. Dieses Auf und Ab bleibt dauerhaft bestehen. Die Geschwindigkeit der CPU wird dabei teilweise bis auf 500 MHz abgesenkt. Ihre Maximalgeschwindigkeiten erreichen Prozessor und Grafikkern nur noch sehr selten. Während des Stresstests fällt die Erwärmung des Gehäuses weitgehend moderat aus. Lediglich an den Messpunkten im Bereich des Kühlkörpers wird die Vierzig-Grad-Celsius-Marke überschritten.

Akku Asus AP21-T91 ,

Akku Asus A42-G74 ,

Akku Asus G55VW ,

Die Rechenleistung des Travelmate B115-MP-C2TQ reicht für Office- und Internet-Anwendungen aus. Das kleine Netbook kann mit einer ordentlichen Tastatur aufwarten, arbeitet so gut wie lautlos und bietet sehr gute Akkulaufzeiten. Damit stellt das Gerät eine mobile Schreib- und Surfstation dar. Das gilt genauso für das baugleiche Schwestermodel Aspire V3-111P. Während das Aspire für Privatnutzer gedacht ist, zielt das Travelmate primär auf berufliche Nutzer ab. Deshalb dient Windows 8.1 (64 Bit) Professional auf dem Rechner als Betriebssystem und die Acer-Sicherheitssoftware 'ProShield' ist vorinstalliert. Das Travelmate bringt ein blickwinkelstabiles IPS-Display mit. Das Aspire hat nur ein blickwinkelinstabiles TN-Panel zu bieten. Das Aspire wiederum kann mit einem stärkeren Prozessor und besseren Akkulaufzeiten punkten. Das Aspire ist aktuell für etwa 380 Euro zu haben, das Travelmate für 420 Euro. Übrigens: Beide Modelle sind auch ohne Touchscreen zu bekommen.

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