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16/12/2016

Kaufen neue Akku Asus N56Vm

Apple speckt das MacBook Pro 15 radikal ab und bringt es auf ein Gesamtgewicht von rund 1,8 Kilogramm bei einer Dicke von gerade einmal 16 Millimetern. Damit wird das Arbeitstier, das ehemals sogar Kunden des 17-Zoll-Pro übernommen hatte, sogar zur echten Option für bisherige MBP-13-User.
Ohne Zweifel gehörte die Show bei der Vorstellung der neuen MacBook-Pro-Modelle Ende Oktober dieses Jahres (wir berichteten) der neuen Touch-Bar, einer berührungssensitiven Display-Leiste im oberen Bereich der Tastatur, die nunmehr die Aufgaben der Funktionstasten übernimmt und zahlreiche Funktionen einnehmen kann, dabei von der jeweils ausgeführten Software dynamisch gesteuert wird. Anders als der kleinere 13-Zoll-Kollege Apple MacBook Pro 13 Late 2016 (hier im Test), ist das 15-Zoll große MacBook Pro ausschließlich mit Touch-Bar verfügbar.
Egal was man von einem Touch-Display in der Tastatur nun halten mag, Fakt ist, dass Apple das MacBook Pro 15 im Vergleich zum Vorgänger nochmal spürbar dünner und leichter gemacht hat und hier dem MacBook 13 aus 2015 (1,6 kg, 18 mm) schon gefährlich nahe kommt. Fraglich ist dabei, ob einerseits das radikale Vorgehen bei den Ports, die nun ausschließlich auf vier Thunderbolt-Schnittstellen und einem Headset-Anschluss bestehen, sowie das Schrumpfen des Akkus von 100 Wh beim Vorgänger auf jetzt 76 Wh die Vorteile der Abspeckkur wieder auffrisst.
Bei unserem Testgerät handelt es sich abermals um ein Produkt aus einer regulären Online-Bestellung im Apple Store (kein Pressesample). Im folgenden Artikel werden wir Schritt für Schritt unsere Ergebnisse teilen und diesen laufend aktualisieren.
Kleiner und leichter, aber nach wie vor sofort als MacBook zu erkennen, so präsentiert sich das neuentwickelte Gehäuse. Qualitativ hat sich aber kaum etwas verändert, denn das Aluminium-Unibody-Gehäuse ist nach wie vor exzellent. Das gilt sowohl für das Design, die Haptik als auch die Stabilität. Die Unterschiede zum Vorgänger sind eher im Detail zu finden. Neben der bekannten Farbvariante "Silber" bietet Apple das System nun auch in dem etwas dunkleren "Space Grau" an. Beim Aufklappen gibt es subjektiv zunächst keinen Unterschied zum alten Modell, obwohl das Bildschirmgelenk nun deutlich flacher ausfällt. Allerdings verwendet Apple keine Kunststoffabdeckung für das Gelenk mehr, da es nun vollständig aus Aluminium gefertigt ist. Zudem ist unterhalb des Bildschirms wieder Platz für den Schriftzug "MacBook Pro"; das war bei dem Retina-Modell nicht der Fall. Sobald der Deckel einmal geöffnet ist, fallen vor allem die Touch Bar oberhalb der Tastatur sowie das riesige Trackpad auf. Im Zuge des Refreshes ist das Apple-Logo auf dem Bildschirmdeckel nun nicht mehr beleuchtet; analog zum MacBook 12 ist es nun spiegelnd ausgeführt. Die Unterseite ist wie gewohnt mit Pentalobe-Schrauben gesichert.
Im Vergleich zum Vorgänger aus 2015 ist zu erkennen, dass sich das neue MacBook Pro sowohl in der Dicke (minus zwei Millimeter) als auch in den übrigen Abmessungen etwas verkleinert hat. Der Abstand zum aktuellen MacBook Pro 13 beträgt rund 400 Gramm beim Gewicht, gerade einmal einen Millimeter in der Dicke und etwa 30-40 Millimeter in der Länge bzw. Breite des Gerätes. Akku Asus N56V .
Die Anschlussausstattung des neuen MacBook Pro gehört wohl zu den meist diskutierten und kritisierten Veränderungen. Apple setzt bei dem neuen MBP 15 auf gleich vier Thunderbolt-3-Anschlüsse. Diese sind schnell und extrem vielseitig, in der näheren Zukunft wird man den Alltag aber vermutlich kaum ohne (teure) Adapter überstehen. Im Gegensatz zum kleineren MacBook Pro 13 mit Touchbar sind die Anschlüsse auf der rechten Seite jedoch auch mit voller Geschwindigkeit angeschlossen. Außerdem unterstützt das Notebook zwei externe 5K Monitore.

Obwohl die Anschlüsse natürlich sehr vielseitig einsetzbar sind, hätten wir eine etwas weniger radikale Änderung bevorzugt, denn selbst Apples eigene Hardware, beispielsweise ein iPhone oder ein iPad, lässt sich ohne Adapter nicht mit dem Laptop verbinden. Nachfolgend einige Beispiele für die Adapter: USB-C- auf USB-A-Adapter: 25 Euro, Thunderbolt 3 auf Thunderbolt 2 (Mini DisplayPort): 59 Euro, USB-C auf Gigabit Ethernet: 39,95 Euro.
Bereits in der Vergangenheit waren die MacBooks in unserem WiFi-Test stets im Spitzenfeld unterwegs, das neue Apple MacBook Pro 15 setzt allerdings eindrucksvoll eine neue Referenz: Mit 948 MBit/s (empfangen) und 949 MBit/s (senden) lässt das MBP 15 den bisherigen Spitzenreiter, das MacBook Pro 13 aus 2013, alt aussehen und legt rund 24 % an Übertragungsleistung zu. Das MacBook Pro 13 (Late 2016, ohne Touch-Bar) lieferte ebenso gute Ergebnisse, fällt dennoch bereits rund 30 % zurück.
Seitens Aufrüst- und Wartbarkeit entwickeln sich viele Notebooks immer mehr in Richtung abgekapseltes System, wie es sich mittlerweile bei den Smartphones (leider) durchgesetzt hat. Die Apple MacBooks dürfen auch in dieser zweifelhaften Disziplin als Vorreiter angeführt werden. Sofern das Gerät überhaupt geöffnet werden kann, unter anderem sind dafür spezielle Pentalobe-Schraubendreher notwendig, bleiben dem User, außer einem Zugang zu den Ventilatoren zwecks Reinigung, kaum weitere Optionen. Selbst der Akku im Inneren ist vollflächig verklebt und äußerst schwierig zu entfernen. Bauteile wie CPU, RAM oder der SSD-Speicher sind direkt mit dem Mainboard (logic board) verlötet. Die Zerlegeprofis von iFixit verleihen dem aktuellen Apple MacBook Pro 15 mit einer glatten 1 die schlechteste mögliche Note auf deren Reparierbarkeits-Index.
Apple gewährt auf das MacBook Pro 15 eine einjährige Garantie. Zusätzlich gilt in Europa natürlich die zweijährige Gewährleistung. Gegen Aufpreis (249 Euro) lässt sich die Garantie auf drei Jahre erweitern (inklusive Telefon-Support).
Neben den beiden 13-Zoll-Varianten, kommt auch beim MacBook Pro 15 das selbe neue Keyboard mit Butterfly-Tasten zum Einsatz. Leider bietet es auch weiterhin keinen Nummernblock. Wie schon beim 12-Zoll-MacBook schockt anfangs der geringe Hubweg der einzelnen Tasten.

Positiv fällt jedoch zugleich der gleichmäßige Anschlag auf. Der von Apple entwickelte Butterfly-Mechanismus in der 2. Generation ist nun spürbar besser als noch im 12-Zoll MacBook. Gleich bleibt jedoch, dass man sich erst einmal an das Tippgefühl gewöhnen muss. Danach ist der Umstieg, beispielsweise auf das alte MacBook Keyboard umso schwieriger, da sie als regelrecht schwammig wahrgenommen wird. Bei der möglichen Tippgeschwindigkeit erzielten wir keine Unterschiede zu der Tastatur in den alten MacBook-Pro-Modellen. Auch bei der ersten Benutzung war ein schnelles und fehlerfreies Schreiben möglich. Die Tippgeräusche der Tastatur sind stark von der Benutzung abhängig. Im 10-Finger System ist sie minimal lauter als bei der Vorgängertastatur, aber unserer Meinung nach nicht störend in leisen Umgebungen. Tippt man jedoch mit etwas Schwung im 2-Finger-System, ist die Lautstärke deutlich höher. Einen Vergleich finden Sie in unterhalb dieser Sektion eingebautem Video.

Durch den geringen Hub fügt sich die in 16 Stufen regelbare Hintergrundbeleuchtung der einzelnen Tasten optisch schön ins Gehäuse ein und leuchtet kaum aus dem Gehäuse heraus. Akku Asus A32-N56 .
Das Glas-Trackpad in den neuen MacBook-Pro-Modellen wurde im Vergleich zu den Vorgänger-Notebooks deutlich vergrößert, bleibt aber sonst technisch identisch. Es ist weiterhin die Referenz bezüglich Touchpads, obwohl Windows Geräte wie beim Surface 4 Pro langsam aufholen. Dank Taptik-Engine lässt sich das Glasfeld an jeder Stelle haptisch gleich drücken und erlaubt auch einen festen “Force Press”. Beides funktioniert so gut, dass man nicht mehr zu einem normalen Touchpad mit Wippen-Schalter wechseln möchte. Auch die Software-Ansteuerung (unter macOS) des Trackpads ist weiterhin ungeschlagen. Gesten, Drag & Drop (per zweitem Finger in der Ecke) und die Reaktionszeiten waren im Test erstklassig. Die Handballen-Erkennung funktionierte gut, durch die vergrößerte Fläche ist sie auch dringend notwendig, da man die Finger mal gerne am Touchpad ablegt. Nur selten kam es im Test zu unbeabsichtigten Cursorbewegungen bei der Benutzung der Tastatur. Manche User berichten jedoch z.B. von unabsichtlichen Rechtsklicks durch einen berührenden Handballen. Dies ist stark von den jeweiligen Gewohnheiten abhängig und tritt zum Beispiel unter Windows 10 häufiger auf.

Wie auch beim teuren 13-Zoll-Modell, ziert unser Testgerät die Touch-Bar-Leiste oberhalb der Tastatur, welche die Funktionstasten ersetzt. Diese zeigt, neben den bekannten Spezial- und Funktionstasten, auch auf die jeweilige Anwendung zugeschnittene Optionen und Befehle. Dies muss jedoch von der Anwendung unterstützt sein und rangiert derzeit noch von nützlich bis Gimmick. Praktisch ist etwa das Einblenden der Laufzeitleiste bei Videos.
Die Hardware selbst wurde gut umgesetzt. Die Oberfläche selbst bietet eine angenehme Gleitfähigkeit und reagierte im Test immer flüssig und ausreichend schnell. Auch die Helligkeit war immer passend gewählt. Die Nutzung von PWM zur Regelung der Helligkeit, könnte jedoch für manche Nutzer störend sein. Auch gibt es leichte Farbsäume rund um die Kanten der Buchstaben.

Es gibt aber auch Nachteile an der neuen Touchbar. Besonders das "blinde" Verstellen der Lautstärke und Helligkeit ist nun nicht mehr möglich. Nach einiger Zeit ohne Benutzung der Tastatur schaltet sich die Touch Bar auch aus um Strom zu sparen. Hier sind dann 2 Berührungen notwendig um eine Funktion zu erreichen (wie die ESC Taste).
Insgesamt sehen wir die Touch Bar zum aktuellen Zeitpunkt eher als Gimmick. Dies könnte sich jedoch mit besserer Softwareunterstützung noch ändern. Prinzipiell fehlt uns jedoch ein haptisches Feedback wie beim Track Pad mittels Taptic Engine. Akku Asus N56Vm .

Im Einschaltknopf neben der Touch Bar befindet sich der vom iPhone bekannte Touch ID Sensor. Er nimmt zuverlässig den Fingerabdruck ab und nutzt ihn zur Authentifizierung. Dies funktionierte im Test einwandfrei und schnell. Einzig die Haptik des Schalters ist nicht perfekt gelungen.

Wie schon bei den Vorgängern bleibt die Auflösung des 15,4 Zoll großen Retina-Displays mit 2.880x1.800 Pixel unverändert. Zugelegt hat man, verglichen mit dem Vorgängermodell aus 2015, bei der Displayhelligkeit. Im Schnitt strahlt der Bildschirm nun mit 465 Candela, das ist ein Zuwachs von immerhin 32 %. Auch beim Kontrast (1464:1) kann Apple zulegen. Das kürzlich getestete MacBook Pro 13 (Late 2016) verfügt über eine etwas helleres Display, das gleichzeitig aber einen geringeren Kontrast aufweist.

Auch die Farbwiedergabe ist im Auslieferungszustand sehr gut. Der DCI P3 Farbraum wird laut Calman (mit einer eher einfachen Messung von 6 Farben) fast vollständig abgedeckt. Die Farbabweichungen sind mit durchschnittlich 1.4 und maximal 3 sehr gering. Das Display sollte sich also gut für Grafiker und Photographen eignen.
Das IPS Display ist in unseren Tests nicht besonders schnell, gefällt aber durch den Verzicht auf PWM Ansteuerung. Selbst in niedrigster Helligkeitsstufe messen wir keinerlei Fluktuationen der Helligkeit. Auch die Hintergrundbeleuchtung der Tastatur verwendet anscheinend kein PWM. Nur die Touchbar dürfte (OLED typisch) per PWM gedimmt werden. Unser Oszilloskop zeigt ein eindeutiges Signal.
Im Aussengebrauch kann die hohe Helligkeit zusammen mit der leichten Entspiegelung der Oberfläche durchaus überzeugen; ein mattes Display ist jedoch weiterhin deutlich besser. Das eingesetzte IPS Panel bietet hervorragende Blickwinkelstabilität. Die Spiegelungen der Glasoberfläche sind meistens deutlich störender.
Markantester Unterschied zwischen dem aktuellen Apple MacBook Pro 13 und dem hier vorliegenden 15-Zoll-Modell ist in Sachen Performance der Einsatz von Intel Quadcore-Prozessoren und dedizierten Grafikkarten von AMD (Radeon Pro 450, 455 oder 460), während im 13-Zoller ULV Dualcore Prozessoren mit integrierter Intel Iris Grafik zur Wahl stehen. Das MacBook Pro 15 kommt in jedem Fall mit 16 GB Arbeitsspeicher (13-Zoll: optional auch mit 8 GB) und wahlweise 256 GB, 512 GB, 1 TB oder 2 TB SSD.

Allein zufolge der oben genannten Hardware-Optionen bewegt sich der Preis für das Apple MacBook Pro 15 Late 2016 zwischen 2.699 Euro in der Einstiegskonfiguration und satten 4.999 Euro in der höchst möglichen Ausstattungsvariante.
Apple setzt im MacBook Pro 15-inch auf Quadcore Prozessoren von Intel, und zwar auf Exemplare der Skylake-Generation. Kaby-Lake-Chips gibt es bislang nur als Zweikern-ULV-Prozessoren, leistungsstärkere Varianten sind erst im kommenden Jahr zu erwarten, sprich dürften erst im nächsten Refresh in rund einem Jahr in die MacBook-Pro-Laptops kommen. Der User hat vorerst die Option hier zwischen drei verfügbaren Modellen zu wählen: 2,6 GHz, 2,7 GHz und 2,9 GHz. Dahinter verbergen sich die CPU-Modelle mit der Bezeichnung i7-6700HQ, i7-6820HQ und i7-6920HQ. Detaillierte Informationen zu den Chips finden Sie auf unseren entsprechenden Detailseiten. Akku Asus A42-U36 .

Die Analyse unserer ersten Benchmarks zeigt, dass das neue MacBook Pro im Cinebench R15 Single-Rendering-Test auf Niveau des abgelösten MBP mit Haswell i7-4870HQ CPU. Im Multi-Core Rendering-Test kann selbige um 12 % distanziert werden. Absolut gesehen liegen die ermittelten Ergebnisse inmitten des Feldes aller getesteten 6700HQ-Prozessoren.
Klar ersichtlich wird im Cinebench R15 Multi-Test auch der Vorteil im Vergleich zum aktuellen Apple MacBook 13: Plus rund 115 %.
Im PCMark Benchmarktest (Bootcamp-Windows) bleibt das MacBook Pro 15 knapp hinter seinem Vorgänger zurück. Auf vergleichbarem Niveau findet man leistungsstarke Multimedia-Notebooks wie etwa das Dell XPS 15 9550, das Asus N552VX oder aber das ZenBook Ux510.

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07/09/2016

Neuer HP ProBook 4510s Laptop Akku

Nachdem Nvidias Pascal-Architektur ihr Desktop-Debüt schon vor einigen Wochen gefeiert hat, kommt die energieeffiziente 16-nm-Technik nun auch ins Notebook. Als erster Hersteller konnte uns Asus mit dem Topmodell, der GeForce GTX 1080 versorgen. Manege frei für den 18-Zoll-Jet G800VI.
Wer eine Gaming-Plattform mit möglichst viel Bildfläche und Leistung sucht, ist bei Asus genau an der richtigen Adresse. Neben dem SLI-Notebook GX800, das auf eine Wasserkühlung setzt, wird der Hersteller im Zuge von Nvidias Pascal-Launch auch ein 18-zölliges Single-Chip-Gerät veröffentlichen, welches ohne Hydro Overclocking Station auskommt und eine Alternative zum erfolgreichen G752 darstellt.

Um den hohen Verkaufspreis zu rechtfertigen, packt Asus beim G800 jede Menge Technik unter die Haube. Maximal 64 GByte DDR4-RAM und bis zu drei PCIe/NVMe-SSDs im RAID 0 sind ebenso üppig wie ein UHD-Display mit 3.840 x 2.160 Pixeln. Abgerundet wird das Paket von einem Core i7-6820HK mit Factory-OC (dazu gleich mehr) und der aktuell stärksten Notebook-GPU. Die GeForce GTX 1080 soll ihrem Desktop-Pendant in nichts nachstehen und unter optimalen Bedingungen eine identische Leistung erreichen. Ob diese Aussage zutrifft, klären wir im Laufe des Artikels.
Zum Gehäuse, den Eingabegeräten, der Ausstattung, den Emissionen und dem Energieverbrauch können wir leider noch nicht viel sagen, da es sich beim Testgerät um einen Prototypen handelt, welcher auf das Chassis des GX800 zurückgreift (inklusive dessen Wasserkühlungs-Bauteilen). Entsprechend sind die abgebildeten Fotos nicht repräsentativ für das finale Produkt. Hinsichtlich der Performance und der Komponenten dürfte unser Presample – mit Ausnahme des Displaytyps – schon recht aussagekräftig sein. Asus möchte zum Verkaufsstart im Herbst 2016 jedenfalls eine ähnliche Leistung erzielen.
Wie beim 5,7 Kilogramm schweren 18-Zoll-Bruder GX800 sticht nach dem ersten Bootvorgang vor allem das Gaming Center ins Auge, das mit einem komplett frischen Design aufwartet. Hier lassen sich über »Zusatz-Apps« nicht nur der dedizierte Makro-Bereich, sondern auch die Tastatur-Beleuchtung und das Lüfterverhalten konfigurieren. Akku HP ProBook 4510s .

Wichtigstes Element ist jedoch die Option Turbo Gear, welche die Taktraten von CPU respektive GPU steuert und mehrere Modi bietet. »Extreme« sorgt dabei für besonders hohe Taktraten. Während der Core i7-6820HK auf bis zu 3,9 GHz beschleunigt wird (Standard: 2,7-3,6 GHz), sind dem Videospeicher der GeForce GTX 1080 maximal 5.200 MHz vergönnt (Standard: 5.000 MHz). Der Kern des DirectX-12-Chips läuft auf dem Papier mit 1.682 bis 1.784 statt 1.632 bis 1.734 MHz – umgerechnet +50 MHz.

Allerdings wurde die Pascal-Architektur so konzipiert, dass – je nach Kühlfähigkeit des Systems – erst später Schluss ist. Laut dem Render-Test des Tools GPU-Z erreicht die GTX 1080 fast 1.900 MHz. Zwar pendelt sich der Kern in der Praxis eher auf 1.800 MHz ein (kurzer Check mit dem Unigine Heaven 4.0 Benchmark), im Vergleich zur Maxwell-Generation sind die Werte dennoch klasse. Das ehemalige Topmodell, die GeForce GTX 980, muss sich zum Beispiel mit knapp 1.200 MHz begnügen.
Um Ihnen einen kleinen Ausblick auf die potenzielle Hardware des G800 zu geben, finden Sie nachfolgend mehrere System-Screenshots (CPU, Arbeitsspeicher, Massenspeicher, …).
Im Gegensatz zu den meisten Herstellern verwendet Asus für sein High-End-Notebook keinen Core i7-6700HQ mit 2,6-3,5 GHz Takt und 6 MByte L3-Cache, sondern den teureren Skylake-Bruder Core i7-6820HK, der ganze 8 MByte L3-Cache sowie einen freien Multiplikator enthält und 100 MHz schneller rechnet. Die TDP beläuft sich jeweils auf 45 Watt, der integrierte Grafikchip hört auf die Bezeichnung HD Graphics 530. Weil das G800 keine Optimus-Technik unterstützt, ist allerdings immer die GeForce GTX 1080 aktiv, was einerseits Fehlerquellen bei der GPU-Nutzung minimiert, andererseits jedoch den Stromverbrauch erhöht.
Im Extreme-Modus übertaktet sich der Core i7-6820HK – wie bereits angesprochen – auf maximal 3,9 GHz, wobei wir in Multi-Core-Szenarien nur 3,2 GHz ermittelten (könnte am Prototypen-Status liegen).
Nichtsdestotrotz macht das G800 bei CPU-Tests eine sehr gute Figur. Sowohl im Cinebench R11.5 als auch im Cinebench R15 ordnet sich der 18-Zöller vor dem 6820HK-Kontrahenten MSI GT72S ein. Die mit einem Core i7-6700HQ bestückten 17-Zoll-Notebooks Alienware 17 R3 und Asus G752VY werden ebenfalls übertrumpft. Der Desktop-Prozessor des Schenker XMG U726 geht derweil mehrere Prozent in Führung. Akku HP ProBook 4515s .
Besonders toll schneidet das G800 bei der Systemleistung ab. 7.826 Punkte im PCMark 7 sind ein hervorragendes Ergebnis, das die anderen Vergleichs-Geräte alt aussehen lässt (Rückstand: 8 bis 24 %).
Die hohen System-Scores hängen vor allem mit dem Massenspeicher zusammen. Asus verpasste unserem Gerät gleich zwei PCIe-SSDs mit jeweils 500 GByte Kapazität, die im RAID-0-Modus liefen. So überrascht es auch nicht, dass der 18-Zöller beim sequentiellen Test des CrystalDiskMark Top-Werte erreicht. Über 3.000 MB/Sek beim Lesen und 2.000 MB/Sek beim Schreiben waren vor ein paar Jahren Zukunftsmusik. Klassische SATA-III-SSDs limitieren ab rund 500-550 MB/Sek. Subjektiv reagiert das G800 blitzschnell, seien es nun Programmstarts, Ladezeiten, Datentransfers oder Bootvorgänge.
Hauptattraktion ist unserer Meinung nach die GeForce GTX 1080. Wie sein Desktop-Zwilling kann das im 16-nm-Prozess hergestellte DirectX-12-Modell mit 2.560 Shader-Einheiten und einem 8 GByte großen Videospeicher auftrumpfen, der anders als bei der GTX 1070 (2.048 Shader @Laptop) nicht aus GDDR5, sondern GDDR5X besteht. Das Interface bleibt mit 256 Bit ebenfalls unangetastet.
Minimale Abweichungen entdecken wir beim Takt. Während die Founders Edition der Desktop-GTX-1080 mit 1.607 bis 1.733 MHz spezifiziert ist, hat sich Asus beim G800 – wenn man das Factory-OC ausklammert – für 1.632 bis 1.734 MHz entschieden.
Ansonsten nehmen sich die Geschwister kaum etwas, was auch unsere Benchmarks untermauern. Im Fire-Strike-Test des 3DMark sprintet die mobile GTX 1080 mit einem GPU-Score von 21.501 zu 21.154 Punkten sogar 2 % an der Desktop-Variante vorbei. Eine Notebook-GTX-1070 wird 26 % geschlagen, der Vorsprung zur GTX 980 beträgt 65 % – und das, obwohl der Spitzenreiter aus Nvidias Maxwell-Generation nur 20 % weniger CUDA Cores besitzt. Noch größer fällt der Unterschied zur extrem beliebten GTX 980M aus. Letztere wird im Fire-Strike-Test über 100 % abgehängt. Bei anderen 3DMark-Versionen sind die Abstände ähnlich.
Bevor wir die Gaming-Leistung analysieren noch ein kurzes Wort zum verwendeten Treiber. Auf dem Testgerät war bei der Auslieferung die ForceWare 368.91 installiert, welche für alle synthetischen Benchmarks und Origin- sowie Uplay-Games herhalten musste. Kurz vor Abschluss der Messungen brachte Nvidia mit der ForceWare 372.53 ein Update heraus, das als Grundlage für alle Steam-Games diente. Ein Gegentest mit dem 3DMark 13 und dem Unigine Heaven 4.0 Benchmark zeigte keine Performance-Verbesserung, weshalb der Treiber-Wechsel kaum eine Rolle spielen dürfte. Akku Dell Studio 1745 .
Doch zurück zum Thema: Wie erwartet mischt die GeForce GTX 1080 das bisherige Ranking ordentlich durch und ergattert den Titel »stärkte Notebook-GPU«. 1.920 x 1.080 Pixel unterfordern den High-End-Chip meist, erst ab 3K- oder 4K-Auflösungen wird es interessant. Doch selbst hier hat das 16-nm-Modell fast immer genug Reserven. Auch anspruchsvolle Zeitgenossen wie The Witcher 3, Call of Duty Black Ops 3 oder The Division laufen mit hohen Details und 3.840 x 2.160 Bildpunkten recht flüssig. Dieses Performance-Level bleibt den Mitgliedern der Maxwell-Generation verwehrt. Sogar die GTX 980 bricht in unserem 4K-Setting häufig unter 35 fps ein.
Umso spannender, wie sich die GTX 1080 auf die Kosten auswirkt. Da Hauptkonkurrent AMD keine echten Alternativen hat, kann Nvidia den Preis nahezu frei diktieren. Die GTX 1070 und die GTX 1060 werden sich jedenfalls besser verkaufen. Technisch erscheint uns Pascal ausgereift. Unabhängig von der Treiber-Version hatten wir kaum Abstürze, Grafikfehler oder sonstige Bugs. Lediglich Assassin's Creed Syndicate wollte partout nicht auf der gesamten Bildfläche laufen (kein Fullscreen). Mehr zur Pascal-Architektur erfahren Sie in unserem Sonderartikel.
Aufgrund des sehr frühen Status verzichten wir zum jetzigen Zeitpunkt auf eine Beurteilung des G800, sondern widmen uns primär dem Leistungsaspekt. Mit der GeForce GTX 1080 präsentiert Nvidia eine extrem potente Notebook-GPU, die ihrem Desktop-Kollegen technisch das Wasser reicht und – das passende Kühlsystem vorausgesetzt – eine vergleichbare Performance abliefert.

Besitzer der letzten Grafikkarten-Generation werden sehr neidisch auf die Benchmark-Ergebnisse blicken. Maxwell hat über alle Tests hinweg keine Chance gegen Pascal. So rechnet die GTX 1080 knapp 50 % flotter als eine GTX 980 und mehr als doppelt so schnell wie eine GTX 980M. Dank der 16-nm-Architekur (ehemals 28 nm) erhöhen sich die Abwärme und der Stromverbrauch nicht zwangsläufig. Das MSI GT62VR mit GTX 1070 zeigt eindrucksvoll, dass Pascal sehr effizient ist. Akku Dell Studio 1747 .

Darüber hinaus gehört die GeForce GTX 1080 zu den wenigen Laptop-Modellen, die wir als 4K-tauglich bezeichnen würden. 1.920 x 1.080 Pixel sind für den Luxus-Chip kein Problem. Alle 31 getesteten Games kletterten selbst mit maximalen Details und mehrfachem Anti-Aliasing über 50 fps. Wer auch im UHD-Bereich nicht genug Frames haben kann, sollte ein Auge auf das SLI-Gespann des GX800 werfen.

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31/08/2016

Ersatz Akku im Asus Eee Pc t91 Laptop

Während die meisten Notebooks mit einem klassischen 60-Hz-Display vorliebnehmen müssen, gehört das GT73VR zu den ersten Laptops, die ein 120-Hz-Panel enthalten. Auch sonst lässt MSI nichts anbrennen und verpasst dem Desktop-Replacement unzählige Features inklusive einer hauseigenen Übertaktung. Lohnt sich der Aufpreis im Vergleich zu einem Standard-Gamer? Wir finden es heraus.
Als Gaming-Laptop-Experte hat MSI für nahezu jeden Geschmack und jeden Geldbeutel das passende Produkt im Angebot. Wer häufig unterwegs ist und entsprechend ein möglichst flaches und leichtes Notebook sucht, ist zum Beispiel bei der GS-Reihe richtig. Das kürzlich von den US-Kollegen getestete und 20 Millimeter dünne GS73VR 6RF (83 %) kann trotz seiner kompakten Ausmaße mit einer GeForce GTX 1060 auftrumpfen.

Nutzer, die Ihr Gerät hauptsächlich stationär betreiben, sollten mit der GT-Reihe glücklich werden. Das GT72VR 6RE (87 %) war Mitte August unser erstes 17-Zoll-Notebook auf Basis der GeForce GTX 1070. Beim GT73VR 6RE legt MSI nochmal eine Schippe drauf und spendiert dem Laptop einen Core i7-6820HK (GT72: Core i7-6700HQ) und optional ein 4K-Display. Weiteres Highlight ist die Extra-Übertaktung von Prozessor und Grafikkarte. Um das wuchtige Chassis zu rechtfertigen, bietet der 17-Zoll-Koloss in manchen Konfigurationen eine GeForce GTX 1080 oder gleich zwei Grafikchips im SLI-Verbund.

Das vorliegende GT73VR-6RE16SR451 stellt sozusagen die Grundvariante dar, was aber nicht bedeutet, dass der Gaming-Spross günstig ist. Satte 2.900 Euro möchte MSI für die Basisversion haben. Zu diesem Preis erhält man 16 GByte DDR4-RAM, eine GeForce GTX 1070, ein FHD-Display mit 120 Hz und zwei je 256 GByte große NVMe-SSDs im RAID-0 (plus eine 1.000-GByte-HDD als Sekundärspeicher).

An Konkurrenz mangelt es dem High-End-Notebook definitiv nicht. Ärgster Gegenspieler im 17-Zoll-Bereich ist das Asus G752VS, welches ebenfalls über ein Factory-OC verfügt und auf ein ähnliches Gewicht sowie eine ähnliche Höhe kommt. Als drittes Pascal-Notebook führen wir im Test das nicht zusätzlich übertaktete GT72VR an. Abgerundet wird das Vergleichsfeld von zwei etwas älteren Gaming-Notebooks aus Nvidias Maxwell-Generation. Das Schenker XMG U726 und das Asus GX700 waren jeweils mit dem ehemaligen Spitzenreiter, der GeForce GTX 980, bestückt.
Das GT73VR ist ganz klar für den Einsatz als Desktop-Replacement konzipiert. Mit einer Höhe von 4,9 Zentimetern und einem Gewicht von 4,1 Kilogramm zählt das Gaming-Notebook zu den wuchtigeren Vertretern seiner Art, wobei MSI den Innenraum clever nutzt und ein besonders mächtiges Kühlsystem integriert. Akku Asus A42-U36 .

Die Bauform des GT73VR richtet sich primär nach dem 18-Zoll-Bruder GT83VR, das ebenfalls für SLI ausgelegt, jedoch deutlich schwerer und teurer ist. MSI hat sich – wie die meisten Konkurrenten – beim kompletten Chassis für einen dunklen Farbton entschieden, der allerdings von roten Akzenten (Drachen-Logo, Streifen, Lüftungsgitter, …) aufgelockert wird. Die Lüfterausgänge am Heck dürften von Kampfjets oder Supersportwagen inspiriert sein. Der Autor musste bei der extravaganten Form jedenfalls direkt an die Rücklichter des Lamborghini Aventador denken.

Während der Displayrahmen und der Gehäuseboden aus Kunststoff gefertigt sind, bestehen der Deckel und die Oberseite aus gebürstetem Aluminium. Letzteres erhöht den Qualitätseindruck massiv und sorgt für eine schicke Struktur.
Die Stabilität würden wir als gut bis sehr gut bezeichnen. Selbst bei kräftigerem Druck gibt die Baseunit kaum nach, was nicht zuletzt an der Abwesenheit eines optischen Laufwerks liegt. Das Display-Cover bietet für Notebook-Verhältnisse eine ordentliche Stabilität.

Die Verarbeitung weiß auf den ersten Blick ebenfalls zu gefallen. Allerdings konnten wir bei genauerem Hinsehen kleinere Unregelmäßigkeiten beobachten (hier und da leicht unsaubere Materialübergänge), welche in der Praxis jedoch keine Rolle spielen. Knarzgeräusche oder dergleichen treten bei der Nutzung des GT73VR nicht auf. Die Scharniere sollte MSI noch etwas besser einstellen. Obwohl das Aufklappen des Deckels Muskeln erfordert, neigt das Display bei Untergrunderschütterungen zum Wackeln. Das ist allerdings meckern auf hohem Niveau.

Nimmt man alle Aspekte zusammen, ergattert das Gehäuse ein »GUT«. Ob man das Design zu schätzen weiß, ist wie üblich Geschmackssache. Für ein Gerät aus dem Jahr 2016 wirkt das GT73VR recht klobig. Außerdem würden wir uns einige Optimierungen hinsichtlich der Konstruktion wünschen. Aufgrund der schrägen Gehäusefront und der schrägen Rückseite sind die Status-LEDs und die hinteren Ports nur schwer ablesbar bzw. erreichbar.
Die Anschlussausstattung wird dem Kaufpreis vollends gerecht. Zwar verbaut MSI nur einen USB-3.1-Typ-C-Port, allerdings unterstützt dieser Thunderbolt 3, was Käufern sehr viele Möglichkeiten eröffnet (Stichwort eGPUs). Hinzu kommen fünf konventionelle USB-3.0-Ports vom Typ A. Vier Audio-Buchsen (7.1 analog oder S/PDIF) sind ebenfalls üppig.

Die Bildausgänge orientieren sich am typischen Pflichtprogramm eines Gaming-Laptops. Per Mini-DisplayPort und HDMI lassen sich weitere Bildschirme anschließen. Wermutstropfen: Da MSI beim HDMI-Port auf die Version 1.4 statt 2.0 setzt, laufen externe 4K-Anzeigen nicht mit 60 Hz. Das beherrschen nur der USB-3.1- und der Mini-DisplayPort.

Kritik gibt es vor allem für die Abwärme der Lüfter. Weil diese zur besseren Kühlung sowohl nach hinten als auch zur Seite ausgerichtet sind, erwärmt sich die Maushand in 3D-Anwendungen mitunter ziemlich. Apropos Maus: Wegen der frontlastigen Verteilung mancher Schnittstellen kann es zu unschönen Kollisionen mit Kabeln kommen. Akku Asus A32-M50 .
Wie schon das GT72VR gezeigt hat, verbaut MSI bei seinen Topmodellen erfreulich schnelle Cardreader. 196 MB/Sek im sequentiellen Lesetest des AS SSD Benchmarks und 155 MB/Sek beim Übertragen von Bilden im JPG-Format sind ein toller Wert, den nur wenige High-End-Notebooks übertrumpfen (z. B. das Schenker XMG U726). Dem Asus G752VS waren mit der gleichen Referenzkarte, die auf dem Papier bis zu 260 MB/Sek schafft, nur 86 respektive 76 MB/Sek vergönnt.
Im Bezug auf die Kommunikation macht MSI ebenfalls keine halben Sachen. Für Kabelverbindungen ist der Gigabit-Ethernet-Controller Killer e2400 verantwortlich, der speziell auf die Bedürfnisse von Spielern zugeschnitten sein soll. Gleiches betrifft den Funkadapter Killer Wireless-n/-a/ac 1535, der neben allen gängigen WLAN-Standards bis hin zu AC auch Bluetooth 4.1 unterstützt. Unser Networking-Test attestiert dem GT73VR eine überaus gute Funkleistung. Knapp 500 MBit/s beim Senden und 600 MBit/s beim Empfangen (Router steht ca. einen Meter entfernt) sind mehr, als man es von den meisten Gaming-Notebooks kennt. Das Intel Modul Wireless-AC 8260 erreichte im Asus G752 nur 465 und 566 Mbit/s.
Das Zubehör fällt eher schlicht aus. Wenn man vom 772 Gramm schweren und rund 17 x 8,5 x 3,5 Zentimeter großen 230-Watt-Netzteil absieht, enthält der Karton nur ein Reinigungstuch, einen Quick Start Guide, ein Garantieheft und eine Recovery-Anleitung. Datenträger oder USB-Sticks mit Treibern bzw. dem Betriebssystem sind nicht vorhanden.

Umso reichhaltiger präsentiert sich die Software-Installation. MSI packt eine Vielzahl an Tools auf das System. Sei es nun ein Security Paket von Norton, der XSplit Gamecaster (Premium-Lizenz für ein Jahr) oder Microsofts Office 365 als zeitlich beschränkte Trial-Version.

Die meiste Software stammt von MSI selbst. Dreh- und Angelpunkt ist das sogenannte Dragon Center, welches in den letzten Monaten stark überarbeitet und erweitert wurde. Auf der übersichtlichen Oberfläche entdeckt man ganze sechs Reiter, die von A wie App-Portal (Schnellzugriff auf wichtige Programme) bis hin zu W wie Werkzeug und Hilfe reichen (Recovery-Routine, Batterie-Kalibrierung, Handbuch, ...).
Besonders interessant sind die Menüs Systemüberwachung, LED-Assistent und Systemtuner. Während ersteres Infos zu Auslastung, Temperatur, Lüfterdrehzahl und Taktraten gibt, lässt sich per LED-Assistent die 3-Zonen-Beleuchtung der Tastatur anpassen. Mithin am meisten Optionen bietet der Systemtuner. Neben der True-Color-Technik (passt das Bild an verschiedene Szenarien an) sollte man auch den Shift-Modus erwähnen. Auf der Stufe »Turbo« wird einerseits der Core i7-6820HK von 2,7-3,6 auf konstant 4,0 GHz übertaktet und andererseits die GeForce GTX 1070 von 1.443-1.645 MHz (Kern) respektive 4.000 MHz (Speicher) auf 1.543-1.745 und 4.200 MHz beschleunigt. Die Steuerung des CPU- und GPU-Lüfters kann man bei Bedarf ebenfalls tunen.

Unsere Messungen wurden jeweils mit der Lüftergeschwindigkeit »Auto« durchgeführt. Als Shift-Modus wählten wir für die Idle-Tests »ECO« und für die 3D-Tests »Sport« (Lautstärke, Temperatur, Stromverbrauch) respektive »Turbo« (Benchmarks).
Die Wartungsmöglichkeiten des GT73VR sind erstklassig. So wurde fast der gesamte Gehäuseboden als Wartungsklappe konstruiert. Im Gegensatz zu anderen Notebooks bzw. Herstellern muss man nicht dutzende Schrauben entfernen, bevor man das Innenleben erreicht. Dank mehrerer Fixierungshaken, welche die Unterseite an Ort und Stelle halten, genügen dem Desktop-Replacement fünf Schrauben. Für den etwas anspruchsvolleren »Hebel-Vorgang« hat MSI im mittleren Bereich des Hecks extra eine passende Leiste positioniert.

Unter der Haube wird schnell klar, warum das Kühlsystem derart viel Platz benötigt. Während der Core i7-6820HK mit drei Heatpipes versorgt wird, sind es bei der GeForce GTX 1070 rekordverdächtige sieben Heatpipes (5 vom GPU- und 2 vom CPU-Lüfter). Respekt gebührt auch der Kühlkonstruktion der SSDs. Da PCIe/NVMe-Modelle bekanntlich sehr heiß werden können, liegt über den drei m.2-Slots (1x nur SATA III) ein passiver Metallblock. Der 2,5-Zoll-Schacht verbirgt sich hinter den Solid State Drives, was für schnelle Upgrades recht unglücklich ist (man muss vorher alle SSDs herausnehmen).

Ansonsten warten im Inneren noch das Funkmodul, das Soundsystem, der 8-Zellen-Akku und zwei RAM-Slots. Die restlichen DDR4-Bänke dürften unter der Tastatur stecken. Top: Dank MXM-Bauweise lässt sich die GPU theoretisch austauschen. Die CPU ist hingegen verlötet.
Wie es sich für ein modernes Gaming-Notebook gehört, enthält das GT73VR eine Tastaturbeleuchtung, welche aus drei Zonen besteht und mehrere Helligkeitsstufen bietet. Mithilfe des Dragon Centers kann man die Farbe frei wählen und entscheiden, ob das Keyboard permanent leuchten oder eine Lichtshow veranstalten soll (Puslierend, Wellen, ...). Akku Asus A32-k53 .

Rein qualitativ hinterlässt das SteelSeries-Modell einen gewohnt guten Eindruck. Feedback und Tippgeräusch geben kaum Anlass zur Kritik. Die Tasten verfügen über eine angenehm weiche und relativ leise Mechanik, wobei wir uns den Anschlag etwas definierter bzw. knackiger gewünscht hätten. Größter Streitpunkt ist allerdings das Layout. Ob die für Gamer gedachte Anordnung das Spielerlebnis wirklich verbessert, hängt vom jeweiligen Käufer ab. Vielschreiber, die ein Standard-Layout bevorzugen, dürften sich mit dem GT73VR kaum anfreunden. MSI verschiebt nicht nur einige Tasten (z. B. <|>), sondern integriert auch bei der deutschen Variante ein einzeiliges Enter.

Die Dimensionierung hat uns – mit Ausnahme des recht schmalen Nummernblocks und der flachen F-Reihe – überzeugt. Im Schnitt messen die Tasten 14,5 x 14,5 Millimeter plus 3 Millimeter Abstand. Ergo: Es handelt sich um ein Chiclet-Keyboard.

Unter dem Power-Schalter wurden vier Sondertasten platziert. Angefangen mit dem GPU-Botton, der eine Umschaltung zur stromsparenden Grafikeinheit des Prozessors ermöglicht (HD Graphics 530), was allerdings in einem Neustart mündet. Die zweite Taste aktiviert den Lüfter-Boost, welchen wir angesichts der extremen Geräuschentwicklung aber nicht empfehlen würden. Der dritte Button öffnet den XSplit Gamercaster, wohingegen die vierte Taste den Beleuchtungsmodus der Tastatur ändert. Schade: Die Beschriftung der Zusatz-Keys ist so schwach, dass man sie aus bestimmten Winkeln nicht erkennt.
Das Touchpad kassiert fast nur Lob. Am meisten gefreut haben wir uns über die beleuchtete Umrandung, welche bei Notebooks eher selten ist und Eingaben im Dunklen erleichtert. Die glatte und fast schon gummiert wirkende Oberfläche ist ein weiterer Pluspunkt. Zwar fallen die Gleiteigenschaften in manchen Situationen nur mittelprächtig aus (fettige oder nasse Finger werden spürbar ausgebremst), insgesamt funktioniert die Bedienung allerdings prima.

Der gute Eindruck hängt auch mit der ordentlichen Präzision und dem Multi-Touch-Support zusammen. Per Zwei-Finger-Geste lassen sich Inhalte komfortabel zoomen und scrollen. Ein horizontaler und vertikaler Bildlauf am Touchpadrand (direkt nach der Windows-Einrichtung aktiv) stehen ebenfalls parat. Bei den Abmessungen gibt es auch nichts zu bemängeln. 11 x 6,5 Zentimeter sollten den meisten Käufern genügen. Die dedizierten Tasten könnte MSI noch optimieren. Unserer Meinung nach sind sie etwas schwergängig. Der Verzicht auf ein Clickpad steigert dennoch die Zuverlässigkeit.
Eines der wichtigsten Alleinstellungsmerkmale des GT73VR ist die hohe Bildfrequenz. Der Umstieg von 60 auf 120 Hz fühlt sich zwar weniger revolutionär als der Wechsel von einer HDD auf eine SSD an, wenn man ein paar Stunden mit der »neuen« Technik verbracht hat, möchte man sie allerdings nicht mehr hergeben. Obwohl Spiele auch in 60 Hz ruckelfrei dargestellt werden, wirken 120 Hz noch runder und flüssiger, wobei die subjektive Verbesserung von Nutzer zu Nutzer variieren dürfte. Unabhängig davon sind 120-Hz-Displays im Notebook-Segment eine schöne Entwicklung. Für Desktop-PCs gibt es sie schließlich seit Jahren.
Das von MSI verwendete FHD-Panel N173HHE-G32 (CMN1747) liefert auch in anderen Disziplinen eine gute Vorstellung ab. Mit einem Schwarzwert von 0,23 cd/m² und einem Kontrast von über 1.300:1 siedelt sich das GT73VR in der ersten Liga der IPS-Displays an. Knapp 300 cd/m² Leuchtkraft reichen in Innenräumen und schattigen Außenbereichen ebenfalls aus, nur bei direkter Sonneneinstrahlung ist die Lesbarkeit eingeschränkt. Super: Screen-Bleeding konnten wir beim Testgerät nicht feststellen. Ein komplett schwarzer Bildschirm ließ keine Lichthöfe erkennen.
Etwas überrascht hat uns die mäßige Farbtreue. Trotz der automatischen Anpassung durch die True-Color-Technik (wir griffen immer auf den Standard-Modus sRGB zurück), trug das Bild einen deutlichen Blautouch. Die Software CalMAN sieht in nahezu jedem Bereich große Schwächen, sei es nun das Gamma, die RGB-Balance oder die Farbsättigung. Doch Aufatmen: Das Display hat viel mehr Potenzial, als es zuerst scheint. Nach einer Kalibrierung konnten wir die DeltaE-2000-Werte der Graustufen von 9,58 auf 0,96 und der Farbgenauigkeit von 9,74 auf 1,88 senken (alles unter 3 ist erstrebenswert). Somit eignet sich das GT73VR durchaus für professionelle Nutzer, die Fotos, Videos oder andere Medien bearbeiten wollen. Akku Asus A42-G73 .
Laut unseren Messungen beläuft sich die sRGB-Abdeckung auf 100 % und die AdobeRGB-Abdeckung auf immerhin 76 %. Zum Vergleich: Ein Standard-IPS-Panel erreicht im sRGB-Raum knapp 80-90 % und im AdobeRGB-Raum 50-60 %. Wer noch mehr benötigt, sollte sich ein Notebook mit dem 4K-Display AU B173ZAN01.0 gönnen, das AdobeRGB zu 88 % abdeckt (siehe das Acer Predator 17 oder das Schenker XMG U726). Bei der Reaktionszeit kann sich das GT73VR ebenfalls von der Konkurrenz absetzen. Rund 7 ms black-to-white und 26 ms grey-to-grey sind für ein IPS-Panel hervorragend. Als i-Tüpfelchen hat der 17-Zöller eine Zertifizierung für Nvidias G-Sync-Technologie.
Passend zum Luxus-Preis verbaut MSI nur High-End-Komponenten. Mit Intels Skylake-Generation (CPU) und Nvidias Pascal-Architektur (GPU) ist das GT73VR topmodern aufgestellt. Zwei PCIe-SSDs im RAID 0 wissen ebenfalls zu begeistern. Lediglich der Arbeitsspeicher fällt mit 16 GByte »nur« ordentlich aus. Für 2.900 Euro hätten wir mindestens 32 GByte erwartet, wenngleich 16 GByte noch lange reichen dürften.
Aufgrund des freien Multiplikators ist der Core i7-6820HK prädestiniert für Notebooks, die übertaktet werden sollen. Wie bereits angesprochen, lässt MSI den Prozessor im Turbo-Modus (Shift-Funktion) mit 4,0 GHz laufen. Allerdings geht der entsprechende Regler im Untermenü bis zum Wert 42, was 4,2 GHz bedeuten würde.
Dank der zusätzlichen Übertaktung rechnet das GT73VR etwas flotter als vergleichbare Gaming-Laptops, die einen Core i7-6820HK ohne OC oder geringerem OC enthalten. So muss sich das Asus G752VS beim Multi-Core-Rendering der Cinebench-Versionen R15 und R11.5 knapp 10 % geschlagen geben. Selbst das Desktop-Modell Core i7-6700 (3,4-4,0 GHz), welches im Schenker XMG U726 schlummerte, wird ein paar Prozent überholt. Laptops mit dem erfolgreichsten Skylake-Vierkerner Core i7-6700HQ haben keine Chance. Das MSI GT72VR fällt in CPU-Benchmarks mehr als 20 % zurück.
Ärgerlich: Die Single-Core-Werte waren analog zum ersten Testgerät des GT62VR recht niedrig. Laut MSI gibt es aktuell ein Problem mit dem Dragon Center, das irgendwann per Update behoben wird.
Die System Performance ist über alle Bereiche hinweg ohne Fehl und Tadel. Mit 7.024 Punkten ordnet sich das GT73VR im PCMark 7 zwischen dem Asus G752VS (6.803 Punkte) und der Testkonfiguration des Schenker XMG U726 (7.093 Punkte) an. Beim PCMark 8 sind die Ergebnisse auch super, wobei sich das Asus G752VS hier leicht absetzt.
Um die hohen Anforderungen, welche man an ein teures Gaming-Notebook stellt, zu erfüllen, nutzt MSI keine SATA-III-SSD für das Betriebssystem, sondern vertraut auf die moderne PCIe-3.0-x4-Technik. Damit die Performance noch weiter steigt und Käufer möglichst viel Platz für ihre Spielesammlung erhalten, werden zwei Samsung SM951 Drives zu einem 512 GByte großen RAID-0-System kombiniert. Zusammen mit der 2,5-Zoll-Festplatte ergeben sich dadurch 1,5-TByte-Speicherkapazität.
Die Performance des RAID-0-Verbunds erinnert – wie man anhand der Tabelle erkennt –sehr stark an das Asus GX700, welches von zwei 512-GByte-SSDs angetrieben wurde. Rund 2.800 MB/Sek beim sequentiellen Lesen und knapp 2.200 MB/Sek beim sequentiellen Schreiben (AS SSD Benchmark) reizt man unter normalen Bedingungen nur selten aus. Spiele sollten nach Möglichkeit immer auf den Solid State Drives installiert werden. Grund: Auf einer HDD dauern Start- und Ladevorgänge teils deutlich länger. Technisch bedingt erreicht die verbaute HGST Travelstar 7K1000 nur einen Bruchteil der Leistung des RAID-Gespanns.
Neben der CPU übertaktet das GT73VR im Turbo-Modus auch die Grafikkarte. +100 MHz beim Kern und +200 MHz beim 8 GByte großen GDDR5-VRAM (manuell sind +200/350 MHz einstellbar) erzeugen – je nach 3D-Anwendung – einen willkommenen Performance-Boost. Als Beispiel möchten wir den GPU-Score des 3DMark 11 anführen. 23.586 Punkte sind umgerechnet ein Plus von 6 % auf das Asus G752VS, dessen GTX 1070 nur 50 MHz (Chip) bzw. 150 MHz (VRAM) übertaktet ist. Im Unigine Heaven 4.0 Benchmark und dem Fire-Strike-Test des aktuellen 3DMark schrumpft der Abstand auf 1 bis 4 %.
Dass der 17-Zoll-Bruder GT72VR bei vielen Benchmarks auch ohne Factory-OC mithalten kann, liegt am schwankenden Taktverhalten der Pascal-GPUs. Der von Nvidia angegebene Turbo-Rahmen ist nur ein grober Richtwert, welcher bei guter Kühlung nach oben hin durchbrochen wird. Im Falle des GT73VR klettert die GTX 1070 auf bis zu 2.000 MHz (Render-Test des Tools GPU-Z, Lüftergeschwindigkeit Auto). Von diesem Wert bleibt nach längerer 3D-Last jedoch kaum etwas übrig. Zwei Durchgänge im Unigine Heaven 4.0 Benchmark führten zu knapp 1.650 MHz, was auch bei Notebooks möglich ist, die kein Factory-OC enthalten.
Während synthetische Grafik-Benchmarks eher gemischt auf das Overclocking reagieren, zeigt sich im Gaming-Betrieb eine konstantere Framerate-Steigerung. Bei den 6 getesteten Spielen rauscht das GT73VR zwischen 5 und 14 % am GT62VR vorbei (Durchschnittswert: 8 %). Im Vergleich zur GTX 980 aus der Maxwell-Generation heißt es +33 %. Notebooks auf Basis der GeForce GTX 1060 werden rund 60 % abgehängt. Noch schneller geht es aktuell nur mit einer GeForce GTX 1080 (+20 % Power) oder SLI-Lösungen.

Grundsätzlich packt die GTX 1070 in der nativen Auflösung von 1.920 x 1.080 alle Spiele mit vollen Details und mehrfacher Kantenglättung. Eng wird es höchstens im UHD-Bereich, also mit 3.840 x 2.160 Pixeln. Doch selbst hier laufen hohe Settings meist flüssig. Von unseren Titeln kamen nur Assassin's Creed Syndicate und Far Cry Primal nicht über 40 fps. Als GPU-Treiber nutzten wir die vorinstallierte Version 368.83, die keinerlei Ärger machte. Hinweis: Alle Messungen sind mit deaktiviertem G-Sync entstanden.
MSI nutzt das Gehäusevolumen nicht nur, um Platz für eine zweite Grafikkarte zu schaffen, sondern auch für eine riesige Kühlkonstruktion. Das hilft einerseits den Temperaturen und andererseits der Geräuschentwicklung. Mit knapp 35 dB im 3DMark 06 gehört der 17-Zöller zu den leisesten Gaming-Notebooks der Welt. Auch der bisher größte Leisetreter, die G752-Reihe von Asus, zieht beim Geräuschpegel den Kürzeren. So kommt das neue G752VS im 3DMark 06 auf rund 40 dB. Akku Asus Eee PC T91 .

Wenn das GT73VR komplett ausgelastet wird, steigt der Wert zwar manchmal auf 49 dB, in Spielen muss man jedoch eher mit 41 dB(A) rechnen, was völlig akzeptabel ist. Der Turbo-Modus erhöht übrigens nur den Durchschnittspegel (~40 vs. 35 dB @3DMark 06), die maximale Lautstärke bleibt bei 49 dB.
Positiv wären noch die recht konstante Drehzahl und die angenehme Lüftercharakteristik hervorzuheben. Nerviges Auftouren, wie es bei zahlreichen Notebooks gang und gäbe ist, kennt das GT73VR kaum. Im Idle-Betrieb sind die Lüfter stets aktiv und laufen mit dezenten 32-33 dB (35 dB @Windows-Start).
Die Temperaturen sind ebenfalls als moderat. Nach einer Stunde Stresstest mit den Tools Furmark und Prime95 pendelte sich der Core i7-6820HK auf gut 80 °C ein – und das trotz aktivem Turbo. Die GeForce GTX 1070 blieb mit rund 70 °C noch etwas kühler. Falls Sie sich wundern sollten, warum die GPU in Furmark leicht drosselt: Das betrifft bisher nahezu jedes Pascal-Notebook und dürfte mit dem Programm bzw. dem Treiber und nicht mit der Kühlung zusammenhängen.
Die Werte der Gehäuse-Oberflächen tendieren Richtung Mittelfeld. Rund 30 °C im Idle-Modus und ca. 40 °C unter Volllast sind typisch für ein High-End-Notebook. Maximal konnten wir der Unterseite des Chassis 51 °C entlocken, wobei kaum jemand ein solch dickes und schweres Gerät auf den Schoß nehmen wird. Die in der Praxis entscheidende Handballenauflage fühlt sich mit höchstens 31 °C relativ kühl an, so dass nichts gegen längere Gaming-Sessions spricht.
Bei der Soundqualität hat sich MSI in den letzten Jahren einen guten Ruf erarbeitet. Auch das 2.1-System des GT73VR stammt wieder von Dynaudio und liefert einen mehr als brauchbaren Klang, der nur wenige Nutzer enttäuschen dürfte. Obwohl tiefe Töne bisweilen etwas dumpf rüberkommen, sprintet der Bass deutlich an den meisten Konkurrenten vorbei (z. B. dem Asus G752VS, das in der Vergleichs-Tabelle aufgeführt ist). Mitteltöne hält unsere Audio-Analyse für ausgeglichen, hohe Töne sollen etwas übersteuert sein. Letztere Aussage können wir subjektiv bestätigen.

Nichtsdestotrotz ist der Gesamtklang für Notebook-Verhältnisse überraschend kräftig und differenziert. Mit maximal 82 dB lassen sich auch größere Zimmer ordentlich beschallen. Als Grundlage für unsere Tests diente das Multimedia-Setting »Musik« (Nahimic Audio Enhancer). Wer Interesse an der Positionierung hat: Lautsprecher und Subwoofer verstecken sich im vorderen Bereich der Unterseite.
Durch die fehlende Optimus-Technik ist der Energiebedarf höher als bei manch anderem Gaming-Notebook. Mit aktiver GeForce GTX 1070 schluckt das GT73VR im Idle-Modus zwischen 31 und 40 Watt. Beim GT72VR sind es nur 22 bis 30 Watt.

Im 3D-Betrieb merkt man vor allem die Effizienzsteigerung der Pascal-Architektur. Mit 106 Watt (118 Watt inkl. Übertaktung) verbraucht das GT73VR in der ersten Szene des 3DMark 06 viel weniger Strom als das Asus GX700, welches um die 150 Watt aus der Steckdose zieht. Der Maximalverbrauch muss angesichts der enormen Leistung ebenfalls keine Kritik einstecken. 218 Watt deuten auf ein ausreichend dimensioniertes Netzteil hin (bis zu 228 Watt @Turbo-Mode).
Eine der größten Schwächen des GT73VR ist die dürftige Akkulaufzeit. Selbst wenn man zum Internet-Surfen per GPU-Schalter auf die HD Graphics 530 wechselt, geht dem 17-Zöller bei mittlerer Leuchtkraft schon nach rund 3,5 Stunden die Puste aus. Knapp fünf Stunden Idle-Betrieb mit minimaler Leuchtkraft sind 2016 ebenfalls bescheiden.

Im 3D-Test mit voller Helligkeit und aktiver GeForce GTX 1070 hielt das Gaming-Notebook etwas über eine Stunde durch. Dieser Wert orientiert sich grob an der Konkurrenz. Als Akkukapazität bietet das GT73VR 75 Wh. Beim GT72VR sind es 83 Wh, beim Asus G752VS ganze 90 Wh. Vorsicht: Die Framerate wird im Akku-Betrieb auf 30 begrenzt.
Wer kein Problem mit einem wuchtigen und schweren Chassis hat, findet im GT73VR ein extrem potentes Desktop-Replacement, das seinen Innenraum sinnvoll nutzt. Sei es nun bei der Ausstattung (SLI-Option, maximal vier Massenspeicher) oder der Kühlung (10 Heatpipes!).

In Kombination mit der kundenfreundlichen Wartung und der MXM-Grafikkarte bietet der 17-Zöller exzellente Reinigungs- und Upgrade-Möglichkeiten, welche die Konkurrenz alt aussehen lassen (allen voran das Asus G752VS, dessen Lüfter man als Laie nicht in die Finger bekommt).

Ein weiteres Kaufargument ist der Geräuschpegel. Selbst im Turbo-Modus mit CPU- und GPU-Übertaktung wird das GT73VR unter normalen Bedingungen nie störend laut. Auch die Temperaturen sind beim Zocken weit von kritischen Regionen entfernt. Akku Asus AP21-T91 .

Dazu gesellt sich eine feine Bild- und Tonqualität. Abgesehen von der geringen Farbtreue (Blaustich im Auslieferungszustand) überzeugt das Full-HD-Panel auf ganzer Linie. Da die Bildwiederholfrequenz bisher nicht in die Beurteilung einfließt, haben wir die Gesamtwertung um 1 % angehoben. Die Mischung aus 120 Hz und Nvidias G-Sync-Technik verhindert nerviges Tearing und sorgt für ein runderes Bild.

Dank dieser Vorteile schnappt sich das GT73VR – trotz Übergewicht und mäßiger Akkulaufzeit – den ersten Platz in unserer Gaming-Top-10. Allerdings will der Gaming-Spross auch sehr teuer bezahlt werden.

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