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27/08/2016

NEU Akku Dell Inspiron 1545 Kaufen

Das Pavilion 17 sieht aus wie ein Multimedia-Notebook, besitzt aber eine potente GPU. Es kann in der Folge vielseitig eingesetzt werden, doch bereits bei geringer Belastung wird das System deutlich hörbar. Vorbildlich: Helles IPS-Display mit guter Farbdarstellung und ergonomisch matter Oberfläche.
An der kürzlichen Vorstellung der Omen Baureihe sieht man, dass sich HP mehr Gedanken um Gaming Notebooks macht. Die Multimedia-Geräte der Pavilion Serie sind nun mit der stärkeren GTX 960M verfügbar, während es bei den Vorgängern maximal die GTX 950M war. Damit befindet sich das Pavilion jetzt auf Augenhöhe mit Geräten wie dem Dell XPS 15 9550, dem Asus UX501 und sogar dem Lenovo Y700. Kürzlich vorgestellt auf der Gamescom, bietet HP jetzt auch einen Konkurrenten zu waschechten Gaming-Systemen wie der MSI-GT- oder der Asus-ROG-Baureihe an: Das HP Omen 17 mit Geforce GTX 1070. Mit dem Pavilion spricht der Hersteller ein breiteres Publikum an.

Die beiden Geräte Pavilion 17 und Pavilion 15 weisen viele Gemeinsamkeiten auf. Für weitere Informationen empfehlen wir daher auch unsere Testberichte des aktuellen Pavilion 15 sowie der älteren Pavilion-17-Modelle. Im Test befand sich eine US-Konfiguration des aktuellen HP Pavilion 17 (V3A33AV). Diese entspricht mit Abweichungen bei Massenspeicher und RAM den in Deutschland angebotenen Versionen ab003ng bzw. ab001ng. Alternativ sind auch Ausstattungen mit der i5-6300HQ (Quadcore!) verfügbar, mit denen sich je nach Konfiguration 100-200 Euro sparen lassen.
Das Design des Pavilion 17 bildet einen ziemlichen Kontrast zum Lenovo Y700. Während sich das Gehäuse des Y700 durch scharfe Ecken und Kanten sowie farbliche Akzente auszeichnet, wirkt das HP mit seinen runden und weicheren Formen im geschlossenen Zustand deutlich zurückhaltender. Nach dem Öffnen des Bildschirms wird man jedoch von viel Kunststoff empfangen. Unter Druck lässt sich die Baseunit leicht verwinden und eindrücken. Besonders anfällig zeigt sich in dieser Hinsicht auch der Deckel. Das Gehäuse ähnelt zwar dem Pavilion 15, doch die Konstruktion hat den Übergang in den 17-Zoll-Formfaktor nicht sehr gut bewältigt. Daher hinterlässt das größere Modell einen schwächeren Eindruck und produziert auch schneller Knarzgeräusche.

Die Verarbeitung ist ansonsten aber in Ordnung und es gibt keine großen Auffälligkeiten bei den Spaltmaßen. Lediglich das optische Laufwerk an der vorderen linken Ecke schließt nicht ganz sauber mit dem Gehäuse ab, was man auch gut in den nachfolgenden Bildern sieht. Die Scharniere sind stramm und können ein Nachwippen beim Tippen verhindern. Der maximale Öffnungswinkel liegt bei rund 140 Grad.
Das aktuelle Pavilion 17 fällt etwas dicker und schwerer aus als das schwächer ausgestattete Pavilion 17-g120ng mit dem ULV-Prozessor und der GT-940M-GPU. Das Lenovo Y700 ist deutlich größer und schwerer, während sich die Geräte von MSI (PE70/GE70) größentechnisch ungefähr auf demselben Niveau befinden. Akku Dell Inspiron 1750 .
Die Anschlüsse entsprechen dem kleineren Pavilion 15, hinzugekommen ist lediglich das optische Laufwerk. Aufgrund des größeren Gehäuses hätten wir hier etwas mehr erwartet, allerdings kennen wir diese Situation auch schon vom Lenovo Y700. USB Type-C, Mini-DisplayPort oder einfach mehr normale USB-Anschlüsse wären eine nette Ergänzung gewesen.
In Kombination mit unserer Referenzkarte von Toshiba (Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II) ermittelt AS SSD eine durchschnittliche Transferrate von rund 74 MB/s. Das liegt auf dem Niveau von vielen Mittelklassegeräten inklusive dem MacBook Pro 13, doch das XPS 15 9550 und andere High-End Gaming Notebooks erreichen mehr als doppelt so hohe Transferraten beim Lesen.
Kabellose Netzwerkverbindungen werden durch das Intel Dual-Band 7265-Modul (2x2, M.2) ermöglicht. Die maximale Transferrate liegt bei 867 Mbit/s, in der Praxis bleiben davon 495 Mbit/s übrig, wenn sich das Gerät in einem Meter Entfernung von unserem Router Linksys EA8500 befindet (siehe Screenshots). Zu Verbindungsproblemen kam es während unseres Tests nicht.
Abgesehen von dem kurzen Handbuch und der Garantiekarte finden wir in der Verpackung kein weiteres Zubehör. HP bietet auch keine speziellen Artikel für die Pavilion Baureihe an, für weitere Anschlussmöglichkeiten muss man also auf USB-Dockingstationen ausweichen.

Wie schon beim Pavilion 15 sind die Wartungsmöglichkeiten für den Nutzer beim größeren Pavilion 17 beschränkt. Die Unterschale muss aufgehebelt werden, nachdem neun Kreuzschrauben gelöst und das optische Laufwerk entfernt wurden. Der Händler CUKUSA bietet einen passenden Guide, der die CPU und GPU (verlötet), 2x SODIMM-Steckplätze und die beiden Festplatten-Steckplätze (M.2 & 2,5-Zoll-HDD) zeigt.
Der standardmäßige Garantiezeitraum liegt bei einem Jahr, kann gegen Aufpreis aber auf bis zu drei Jahre inklusive Unfallschutz erweitert werden.
Sowohl die Tastatur (34,25 x 10 cm) als auch das Touchpad (12 x 6,5 cm) entsprechen im Großen und Ganzen dem Pavilion 15, wenn es um die Größe und das Feedback geht. Die Tasten sind sehr leichtgängig und bieten einen sehr kurzen Hub. Besitzer von Ultrabooks kennen dieses Tippgefühl bereits. Die vertikalen Pfeiltasten sind leider recht klein und damit schwer zu bedienen. Neben der Tastatur gibt es ausreichend freien Platz; gerade bei einem Gaming Notebook hätte der verfügbare Raum deutlich besser mit zusätzlichen Tasten und auch vollwertigen Pfeiltasten genutzt werden können. Wie bei den meisten anderen Notebooks von HP bietet die weiße Tastaturbeleuchtung nur eine Helligkeitsstufe.

Das Touchpad des Pavilion 15 hat uns weniger gefallen, und an diesem Eindruck kann auch das größere Modell nichts ändern. Das Feedback ist für eine komfortable Nutzung auf Dauer zu schwammig. Die glatte Oberfläche ist für einfache Zeigerbewegungen aber angemessen, und der Synpatics-Treiber erkennt problemlos Gesten mit bis zu drei Fingern.
Unsere Konfiguration ist mit dem 1080p-WLED-Display ausgestattet, bei den teureren Modellen stehen (in den USA) aber auch noch ein 1080p-Touchscreen und ein mattes 4K-UHD-Panel zur Auswahl. Letzteres dürfte beim Kontrast, den Reaktionszeiten und den Farben andere Werte erzielen, weshalb die nachfolgenden Messungen nur für das 1080p-Modell gelten. Akku Dell Inspiron 1720 .

Subjektiv produziert das 1080p-Panel scharfe Bilder, und auch sonst gab es keine größeren Auffälligkeiten. Vor allem bei hellen Inhalten wirkt das Bild jedoch ein wenig körnig. Das kürzlich getestete Asus G701VO hatte dieses Problem bei seinem matten 1080p-Display beispielsweise nicht. Mit rund 300 cd/m² und 1.100:1 fallen Helligkeit und Kontrast aber ordentlich aus. Das Panel stammt von AU Optronics (B173HW01) und wird in ähnlicher Form auch im HP ProBook 470 G3 verwendet.

Lichthöfe sind nur in geringem Umfang unten links und oben rechts zu erkennen, doch selbst beim Ansehen von Filmen mit schwarzen Balken fallen sie kaum auf.
Das Display deckt die Farbräume AdobeRGB und sRGB zu 57 bzw. 88 Prozent ab. Diese Werte deuten auf ein qualitativ hochwertiges Panel hin, allerdings schaffen einige Gaming Notebooks noch mehr. Dazu gehört beispielsweise auch das ältere Pavilion 17 mit seiner vollständigen sRGB-Abdeckung. Für das Spielen sind die Werte aber nicht so wichtig.

Die weiteren Messungen mit einem X-Rite-Fotospektrometer zeigen bereits im Auslieferungszustand sehr gute Werte für die Farben und die Graustufen. Eine kurze Kalibrierung verbessert die Abweichungen nur unwesentlich und ist damit nicht zwangsweise erforderlich. Aufgrund der unvollständigen sRBG-Abdeckung werden die Farben mit zunehmender Sättigung ungenauer.
Im Schatten schlägt sich das Testgerät noch ganz ordentlich, doch im direkten Sonnenlicht oder unter bewölktem Himmel wird es schnell unkomfortabel. Das matte Display kann Reflexionen effektiv verringern, allerdings wirken die Farben schnell wie ausgewaschen. Erwartungsgemäß sind die Blickwinkel des IPS-Bildschirms sehr großzügig.
Unser Testgerät verwendet den i7-6700HQ, doch es gibt auch Modelle mit dem kleineren i5-6300HQ. Letzterer ist ebenso ein Vierkernprozessor, allerdings mit etwas geringeren Taktraten. Ansonsten sind alle Modell mit der Grafikkarte GTX 960M ausgestattet, doch in Verbindung mit dem i5-6300HQ liegt die Größe des GDDR5-Videospeichers nur bei 2 GB (i7-6700HQ: 4 GB). In Deutschland werden alle Varianten mit 2 GB VRAM ausgewiesen.

Das System unterstützt Nvidias Optimus Technologie zur Grafikumschaltung und kann bei Bedarf auf die prozessoreigene Intel HD Graphics 530 wechseln.
Laut den Cinebench Tests unterscheidet sich die Prozessorleistung kaum vom Vorgänger i7-5700HQ oder dem übertaktbaren i7-6820HK. Da die Skylake Architektur aber eher auf eine bessere Effizienz und eine bessere Leistung der integrierten GPU abzielt anstelle von einer Erhöhung der rohen CPU-Leistung, ist das wenig überraschend. Im Vergleich zum i5-6300HQ kann der i7-6700HQ rund 10 % bei Einkern-Last drauf legen, bei Mehrkern-Anwendungen sogar bis zu 45 Prozent. Akku Dell Inspiron 1545 .

Weitere Informationen und Benchmarks zum Core i7-6700HQ sind in unserer Techniksektion verfügbar.
Im PCMark liegt das Pavilion 17 auf Augenhöhe mit vergleichbar ausgestatteten Konkurrenten. Während des Testzeitraums gab es keine Probleme mit dem Gerät.
Für Festplatten stehen ein M.2-2280-Steckplatz und ein 2,5-Zoll-SATA-III-Einschub bereit. Unser Testgerät kommt mit einer 128-GB-SSD (SanDisk Z400s) und einer zusätzlichen 1-TB-Festplatte von HGST daher. In Anbetracht der Anbindung über SATA-III fallen die sequentiellen Transferraten mit 517 bzw. 185 MB/s (Lesen/Schreiben) gut aus, nur die Schreibleistung könnte höher sein. Das Gigabyte P57W mit einer Lite-On SSD erreicht beispielsweise mehr als doppelt so hohe Werte. HD Tune ermittelt für die 7.200er Festplatte eine hohe durchschnittliche Transferrate von 115 MB/s.
Erwartungsgemäß positioniert sich die GTX 960 in den 3DMarks zwischen der GTX 950M sowie der GTX 965M. Über eine gedrosselte Leistung muss man sich in diesem Fall also keine Sorgen machen. Die 3DMark-Ergebnisse sind praktisch identisch zu denen des Lenovo Y700 Gaming Notebooks mit derselben CPU-/GPU-Kombination. Der Sprung auf die GTX 980M bringt etwa die doppelte Grafikleistung, wenn man ein schnelleres System haben möchte.
Trotz der neuen mobilen Pascal GPUs ist die GTX 960M nach wie vor eine solide Lösung für das Spielen in Full-HD. Falls man mit 30 fps klarkommt, sind viele aktuelle Titel mit hohen Einstellungen spielbar, lediglich bei sehr anspruchsvollen Spielen sollte man die Medium-Settings nutzen.
Mit extremer Auslastung wollen wir das System auf mögliche Probleme hinsichtlich der Stabilität bzw. Throttling überprüfen. Bei Prime95 kann der Prozessor einen Turbo-Takt von 3,0 GHz aufrechterhalten, womit der maximale Takt von 3,1 GHz knapp verfehlt wird. In diesem Fall pendelt sich die Kerntemperatur bei rund 70 °C ein. Bei der gleichzeitigen Auslastung von beiden Komponenten mit Prime95 und FurMark fallen die Takte auf ihren jeweiligen Basiswert von 2,6 GHz bzw. 1.097 MHz. Im realistischeren Unigine Heaven Benchmark können beide Komponenten ihr Turbo-Potenzial jedoch ausnutzen, während sich die Temperaturen unterhalb von 70 °C stabilisieren.
Nach dem Test des Pavilion 15 haben wir bereits einen lauten Lüfter befürchtet, was von dem 17-Zoll-Modell leider auch bestätigt wird. Der einzelne Lüfter ist immer aktiv und in ruhigen Umgebungen zu hören. Das gesamte Kühlsystem ist recht klein und verteilt sich gleichmäßig auf die CPU und GPU, weshalb die Geräuschkulisse ansteigt. Selbst im Leerlauf ist das Gerät daher deutlich lauter als die meisten Gaming Notebooks, was für eine GTX-960M-GPU einfach nicht akzeptabel ist. Beim Spielen wird es mit rund 45 dB(A) nochmal deutlich lauter, weshalb man hier Kopfhörer verwenden sollte. Akku Dell Alienware M11x .

Zumindest konnten wir bei anspruchslosen Aufgaben wie der Textverarbeitung oder dem Surfen im Internet kein Pulsieren des Lüfters feststellen, und in diesem Fall bleibt die Drehzahl auch auf der niedrigsten Stufe.
Aufgrund der Kühlung und dem Verlauf der Heatpipes wärmen sich vor allem der zentrale Bereich und die hintere rechte Ecke auf, wo sich die Lüftungsschlitze befinden. Im Extremfall erreicht die Mitte der Tastatur bis zu 49 °C, während die umliegenden Bereiche deutlich kühler bleiben. Auch in der Praxis merkt man die höhere Temperatur der Tastatur, doch selbst beim Spielen wird es nicht unangenehm. Insgesamt bleibt das HP sogar etwas kühler als die Konkurrenz in Form des ZenBook UX501, wird aber wärmer als das Lenovo Y700.

Im Leerlauf und bei anspruchslosen Aufgaben bleiben die Oberflächentemperaturen auf beiden Seiten gering.
Im Vergleich zu kleineren Notebooks liefern die Stereolautsprecher von Bang & Olufsen eine gute Klangqualität. Für ein Multimedia- bzw. Gaming Notebook ist das Ergebnis allerdings bestenfalls durchschnittlich. Einen dedizierten Subwoofer für verbesserten Bass suchen wir vergebens. Das Gehäuse fängt bei sehr hohen Pegeln leicht an zu vibrieren, weshalb man die maximale Lautstärke vermeiden sollte. Nach Möglichkeit empfehlen wir Kopfhörer oder externe Lautsprecher.
Im Leerlauf und bei der minimalen Helligkeit benötigt das System nur etwas mehr als 5 Watt bzw. 12 Watt bei der maximalen Helligkeit und aktiviertem Höchstleistungsprofil. Beim Spielen zeigt unser Messgerät rund 70 Watt, womit sich das Testgerät kaum vom ähnlich ausgestatteten Asus UX501JW unterscheidet. Das leistungsfähigere Gigabyte P57W hingegen verbraucht 20 % mehr Energie.

Bei der maximalen Auslastung mit den beiden Tools Prime95 und FurMark steigt der Verbrauch auf bis zu 120 Watt an, womit das 134-Watt-Netzteil jedoch keine Probleme hat.
Mit einer WLAN-Laufzeit von rund 6 Stunden liegt das Testgerät auf dem Niveau des Asus ZenBook UX501 und Lenovo Y700 (17 Zoll). Im Leerlauf und bei der minimalen Helligkeit kann dieser Wert etwa verdoppelt werden, doch praxistauglich sind diese Einstellungen kaum. Für ein Gaming Notebook sind die Ergebnisse überdurchschnittlich und im Gegensatz zum kleineren Pavilion 15 sowie den meisten Konkurrenten lässt sich der Lithium-Ionen-Akku austauschen.
Das neue Pavilion 17 bewegt sich auf einem schmalen Grat zwischen Multimedia und Gaming. Die Leistung ist höher, als man es bei diesem einfachen Kunststoffgehäuse vermuten würde, und gleichzeitig ist das Gerät trotz dem großen Bildschirm noch einigermaßen mobil. Damit wird das Notebook zu einer Allzwecklösung, wenn man ein relativ leichtes System mit einem großen Bildschirm und einer Nvidia-GTX-Grafikkarte sein Eigen nennen möchte.Akku Dell Inspiron 1525 .

Abgesehen von der Grafikkarte bekommt man jedoch ein recht karges System. Es fehlen Schnittstellen und Funktionen, die wir von anderen Gaming Notebooks kennen. Dazu zählen beispielsweise G-Sync und ein Subwoofer, aber auch auf USB Type-C und NVMe müssen wir verzichten. Der Lüfter ist selbst für ein Gaming Notebook sehr laut, was jedoch auch an der Kombination von recht leistungsfähigen Komponenten, dem vergleichsweise dünnen Gehäuse und der Kühlung mit nur einem Lüfter liegt. Wir können das Pavilion 17 daher nur empfehlen, wenn der Fokus auf der GTX 960M, der Bildschirmgröße, Mobilität und dem Preis liegt. Bei den Funktionen, der Wartung und den Geräuschemissionen muss man in jedem Fall Kompromisse eingehen.

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21/08/2016

Asus G75VW Rabatt Akku online kaufen

Passend zum Notebook-Launch von Nvidias Pascal-Architektur präsentiert MSI einen High-End-Boliden auf Basis der GeForce GTX 1070. Die Leistung des GT62VR soll nicht nur Geräte mit GTX 970M, sondern auch Laptops mit GTX 980M deutlich übertreffen. Ob das Vorhaben gelingt, lesen Sie in unserem Testbericht.
Beim MSI GT62VR handelt es sich um eine 15-zöllige Gaming-Plattform, die dank ihrer üppigen Ausstattung und der kräftigen Hardware durchaus als Desktop-Replacement bezeichnet werden kann. Unser Testgerät, dessen Modellname auf 6RE16H21 endet und 2.100 Euro kostet, verfügt über ein mattes Full-HD-IPS-Panel mit G-Sync-Support, 16 GB DDR4-RAM (2x 8 GB @2.400 MHz) und eine SSD-HDD-Kombination, welche 1,25 TB fasst.

Größtes Highlight ist die brandneue GPU. Wie schon bei der GeForce GTX 980 aus der Maxwell-Generation setzt Nvidia den Desktop-Chip fast 1:1 für den mobilen Markt um. Aufgrund des kleineren Fertigungsprozesses und diverser Optimierungen verspricht Pascal eine massives Performance-Plus bei geringerem Stromverbrauch, was Notebooks besonders zugutekommt. Alle Details zur frischen GPU-Architektur entnehmen Sie dem verlinkten Sonderartikel.
Nachdem die 2014er-Version des GT60 noch mit einem sehr klobigen Gehäuse vorliebnehmen musste, nutzt MSI beim GT62VR ein viel eleganteres Chassis, dessen Design sich an der GE-Reihe orientiert. Qualitativ können wir nur wenig bemängeln. Zwar besteht der Gehäuseboden aus Kunststoff, Handballenablage und Deckel sind jedoch aus Metall gefertigt (gebürstetes Aluminium). In Bezug auf die Stabilität macht der 15-Zöller eine ordentliche Figur. Während sich der Bildschirm recht stark verwinden lässt, gibt die Base auch bei festerem Druck kaum nach. Ein Grund ist das Fehlen eines optischen Laufwerks. Die Scharniere erwiesen sich im Test als unspektakulär, selbst mit einer Hand kann man das Gerät problemlos aufklappen.

Größe und Gewicht sind weder über- noch unterdurchschnittlich. Mit 2,9 Kilogramm und einer Höhe von 4,0 Zentimetern ordnet sich das GT62VR mittig zwischen dem GE62 (2,4 kg, 2,9 cm) und dem alten GT60 (3,3 kg, 5,5 cm) ein. Die Verarbeitung ist dem Preis angemessen. Fast alle Oberflächen und Elemente gehen sauber ineinander über. Optisch hält sich MSI halbwegs zurück. Abgesehen vom Drachen-Logo bzw. zwei roten Streifen auf dem Cover und roten Lüftungsgittern auf der Unterseite wirkt das Gaming-Notebook relativ unscheinbar. Für Farbakzente sorgt vor allem die beleuchtete Chiclet-Tastatur mit ihren drei individuell konfigurierbaren Zonen.
Die Anschlussausstattung lässt kaum Wünsche offen. MSI verbaut insgesamt fünf USB-Ports (1x 2.0, 3x 3.0, 1x 3.1 Typ C), welche auf die Seitenflächen und das Heck verteilt sind. Dazu kommen zwei digitale Bildausgänge in Form von HDMI 1.4 (leider kein HDMI 2.0) und Mini DisplayPort 1.2, mit denen ein Triple-Monitor-Setup inklusive Notebook-Display möglich ist. Ansonsten entdeckt man noch einen RJ45-Gigabit-LAN-Port und eine Öffnung für Kensington Locks. Abgerundet wird das Paket von vier goldenen Audio-Buchsen (S/PDIF & 7.1 analog), die aus unserer Sicht jedoch zu weit vorne angebracht wurden.
Selbstverständlich ist auch ein Kartenleser an Bord. Im Vergleich zur 15-Zoll-Konkurrenz schneidet das GT62VR bei der Geschwindigkeit deutlich besser ab. So konnten wir dem MSI mit unserer Referenzkarte Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II zwischen 140 (Bilder-Transfer) und 190 MB/s (sequenzielles Lesen) entlocken. Neben dem Acer Predator 15 bleiben auch das Schenker XMG P506 und das Gigabyte P55W v5 unter 100 MB/s.Akku Asus X71SL .
Für die Kommunikation sind Produkte aus dem Haus Qualcomm/Atheros verantwortlich. Kabelgebunden geht es per Killer E2400 Gigabit-Ethernet-Controller ins Internet. Wer gerne drahtlos surft, greift auf den Killer Wireless-n/a/ac 1435 Network-Adapter zurück, der nicht nur alle gängigen WLAN-Standards, sondern auch Bluetooth 4.1 beherrscht. In unserem kürzlich eingeführten, standardisierten WiFi-Test gab es keine Auffälligkeiten. Aus einem Meter Entfernung wurden im Schnitt 559 bis 630 Mbit/s erreicht – ein gutes Ergebnis.
Die Wartbarkeit des GT62VR verdient ebenfalls Respekt. MSI integriert eine riesige Bodenplatte, die von sechs Schrauben gehalten wird. Nachdem man letztere entfernt und die Klappe aus der Verankerung gelöst hat (was ordentlich Kraft erfordert), erhält man Zugriff auf das Innenleben. Sei es nun der Massenspeicher, das Funkmodul oder die sekundären RAM-Bänke, welche beim Testmodell noch frei sind. Das Kühlsystem besteht aus zwei Lüftern und sage und schreibe 6 Heatpipes. Um das Wärmemanagement zu optimieren, hat MSI eine der Heatpipes über Prozessor und Grafikkarte gelegt.

Viel Platz benötigt auch der Akku, der im Gegensatz zum GT60 nicht von außen erreichbar ist. Etwas unverständlich finden wir, dass im GT62VR nur ein M.2-Slot steckt. Eigentlich wäre noch genug Raum für einen zweiten oder dritten Slot vorhanden. MSI spart sich dieses Feature für die 17- und 18-Zoll-Pallete (z. B. GT73 & GT83). Hinweis: Die Zerstörung des Garantieaufklebers dürfte in Deutschland keine Auswirkungen haben, solange Umbauten bzw. Upgrades fachmännisch durchgeführt werden.
Die Softwareinstallation fällt – wie man es vom Hersteller kennt – extrem umfangreich aus. Recovery-Manager hier, Audio-Software und Batteriekalibrierung dort: MSI scheint an jede Situation gedacht zu haben. Die wichtigste Anlaufstelle, das Dragon Center, wurde seit dem letzten Testgerät stark überarbeitet und mit neuen Funktionen erweitert. Um einen kleinen Eindruck zu erhalten, klicken Sie bitte auf die verschiedenen Menü-Screenshots.

Besonders spannend sind die Reiter »Systemüberwachung« (Auslastung, Temperatur, Lüfterdrehzahl…) und »Systemtuner«. Per Systemtuner lassen sich unter anderem die Bilddarstellung (True Color) und die Lüftergeschwindigkeit anpassen. Für unsere Tests nutzten wir jeweils die Standard-Settings sRGB« und Auto. Der MSI exklusive Shift-Modus wurde immer passend zum Szenario gewählt.
Das mitgelieferte Zubehör beschränkt sich auf einen Quick-Start-Guide, ein Garantieheft, eine Recovery-Anleitung und ein Reinigungstuch. Als Netzteil kommt ein 780 Gramm schwerer und 17 x 8 x 3,5 cm großer 230-Watt-Klotz zum Einsatz.
Die Tastatur ist erneut in Zusammenarbeit mit SteelSeries entstanden. MSI verwendet das identische Chiclet-Modell auch bei den 15-Zoll-Brüdern GS60 und GE62. Dank der Beleuchtung und der freistehenden Tasten ist das Keyboard sehr übersichtlich und kann selbst bei absoluter Dunkelheit noch einwandfrei genutzt werden. Das Tippverhalten hat uns bis auf ein paar kleine Details ebenfalls überzeugt. Der Hub ist mittel bis kurz, Druckpunkt und Anschlag sind recht deutlich definiert.

Kritik gibt es nur für das vom Standard abweichende Layout. Zwar soll die gewählte Tastenanordnung das Gaming-Erlebnis verbessern, Vielschreiber werden sich jedoch an einigen Punkten stören. So sind bei der deutschen Variante gleich mehrere Tasten verschoben (<>, #‘), was nicht zuletzt am einzeiligen Enter liegt. Lob gibt es für die Dimensionierung. Mit 15 x 15 mm bieten Buchstaben und Zahlen ausreichend Fläche. Lediglich der Nummernblock und die F-Reihe müssen vertikal respektive horizontal mit etwas weniger auskommen. Akku Asus A42-G55 .

Neben dem Power-Button befinden sich drei Sondertasten. Während die linke den Lüfter-Turbo aktiviert, startet die mittlere den XSplit Gamecaster (Trial-Version für ein Jahr). Der rechte Button schaltet die Beleuchtungsmodi durch.
Das leicht abgesenkte Touchpad ergattert ebenfalls eine hohe Bewertung. MSI verzichtet beim GT62VR auf ein Clickpad und spendiert dem 15-Zöller einen klassischen Mausersatz mit dedizierten Tasten, welche prima reagieren, jedoch ziemlich laut sind.

Das Feedback profitiert von der dezenten Struktur. Trotz der angerauten Oberfläche hat uns die Gleitfähigkeit gut gefallen. Ähnlich sieht es mit der Größe aus. 11 x 6 Zentimeter sind für ein 15-Zoll-Gerät mehr als anständig. Etwas verwundert waren wir nur über die Tatsache, dass ein Teil der unterstützten Gesten, genauer gesagt der Bildlauf, erst manuell im Touchpad-Treiber (Synaptics V7.5) aktiviert werden muss. Zoomen und Drehen via 2-Finger-Geste funktioniert direkt.

Wie es sich für ein aktuelles High-End-Gaming-Notebook gehört, ist das GT62VR G-Sync zertifiziert. Nvidias Bildschirmtechnologie synchronisiert die Wiederholrate des Displays mit der GeForce GPU, um Zeilenverschiebungen zu verhindern und Ruckler sowie Anzeigelatenzen zu minimieren. MSI vermarktet den 15-Zöller außerdem als VR ready, wobei man hierfür natürlich extra Hardware benötigt (z. B. eine Oculus Rift).
Die Bildqualität des verbauten LG Philips Panels muss sich definitiv nicht hinter der Konkurrenz verstecken. Das Full-HD-Modell LP156WF6 setzt auf IPS-Technik, die für ihre kräftigen Farben und hohen Blickwinkel bekannt ist. Auch das GT62VR erhält in den meisten Kategorien eine gute Note. Egal, ob Luminanz (~280 cd/m²), Ausleuchtung (88 %), Schwarzwert (0,27 cd/m²) oder Kontrast (~1.000:1): Bei den Displaymessungen erlaubt sich das Panel keine Patzer.
Gleiches gilt für die erweiterten Farbtests mit der Software CalMan. Kein Wunder, installiert MSI doch entsprechende Bildschirm-Profile. Allerdings wäre theoretisch noch mehr drin. Durch eine Kalibrierung konnten wir die Graustufen von 2,73 auf sehr gute 0,9 und die Color-Checker-Werte von 3,67 auf 2,92 cd/m² drücken (jeweils DeltaE 2000).
Als Farbraumabdeckung ermittelten wir 84 % sRGB und 55 % AdobeRGB, was für Spieler völlig ausreicht. Nerviges Screen-Bleeding an den Rändern gab es beim Testgerät nicht. 4K-Fans aufgepasst: Das GT62VR erscheint auch mit UHD-Panel.
Quad-Core-CPU und High-End-GPU? Check. 16 GB DDR4-RAM? Check. Solid State Drive? Check. Das MSI GT62VR bietet genug Power für alle Anwendungsszenarien von Office, Multimedia und Web bis hin zu Triple-AAA-Gaming. In der vorliegenden Ausstattung sollte der 15-Zöller auch in den kommenden 1-2 Jahren nur selten an seine Grenzen gelangen.
Als Prozessor dient ein Vierkernmodell aus Intels Skylake-Generation (14 nm). Der Core i7-6700HQ bildet momentan die Grundlage für beinahe jedes Gaming-Notebook, was speziell am Preis-Leistungs-Verhältnis und der nicht vorhandenen Konkurrenz seitens AMD liegt. Zwar erreicht der Core i7-6820HK noch etwas höhere Werte, für ein paar Prozent mehr Power lohnt sich der Aufpreis jedoch nur in den seltensten Fällen. Intel stattet den Core i7-6700HQ mit 6 MB L3-Cache und einer Grafikeinheit namens HD Graphics 530 aus, die beim GT62VR allerdings inaktiv ist (keine Grafikumschaltung via Optimus). Als TDP nennt der Hersteller 45 Watt.
Das Taktverhalten und die Performance wurden wie üblich mit Cinebench überprüft. Während sich die meisten Notebooks hier unauffällig zeigen, gab das GT62VR anfangs Rätsel auf. Die Singlecore-Scores waren trotz guter Taktraten viel niedriger als vom i7-6700HQ gewohnt. Bisweilen rechnete die CPU nur so flott wie das ULV-Modell Core i5-6200U. Zudem hing der Takt laut HWiNFO und Intels Turbo Boost Monitor immer bei 3,1 GHz fest.Akku Asus G75VW .

Nach Rücksprache mit MSI kam heraus, dass die Dragon Center Software schuld ist, woraufhin wir ein zweites, geupdatetes Gerät erhielten. Zwar nutzt die Shift-Funktion in den Modi »Sport«, »Comfort« und »ECO« weiterhin 3,1 GHz (was das Feature sinnlos macht), die User-Modi »Presentation«, »Movie«, »Gaming« und »Office« wirken sich hingegen deutlich auf das Taktverhalten aus, so dass wir die Idle-Messungen nun korrekt durchführen konnten. Alle entsprechenden Werte wurden bereits ersetzt. Die Gesamtnote bleibt allerdings bei 85 %.
Wenn sich der Core i7-6700HQ frei entfalten darf, sind die Ergebnisse auf dem Niveau der Konkurrenz. 143 Punkte im Single-Core-Benchmark des Cinebench R15 und 673 Punkte im Multi-Core-Benchmark richten sich nach dem Gigabyte P55W v5.
Die Systemleistung entspricht voll und ganz den Erwartungen. 5.926 Punkte im PCMark 7 sind typisch für ein High-End-Notebook, das von einer SATA-III-SSD angetrieben wird. Mit diesem Ergebnis reiht sich das MSI GT62VR zwischen der Testkonfiguration des Alienware 15 R2 (5.846 Punkte) und Acer Predator 15 (5.974 Punkte) ein.
Obwohl der M.2-Slot Solid State Drives mit PCIe/NVMe-Technik unterstützt, beschränkt sich MSI – wie gerade angesprochen – auf ein SATA-III-Modell, das technisch bedingt ab rund 500 MB/s limitiert. Im Testgerät steckt ein 256-GB-Drive von Toshiba, das beim AS SSD Benchmark einen Gesamtscore von 915 Punkten erreicht. Zum Vergleich: Die NVMe-SSD des Schenker XMG P506 kommt auf 2.716 Punkte, was umgerechnet ein Plus von knapp 200 % ergibt.

Im Windows Alltag spürt man allerdings nur selten einen Unterschied, da die Performance bei kleinen Dateien wichtiger ist als sequenzielle Lese- und Schreibvorgänge. Damit Käufern nicht der Speicherplatz ausgeht, verpasst MSI dem GT62VR zusätzlich noch eine 2,5-Zoll-HDD. Die HGST Travelstar 7K1000 bietet 1.000 GB Kapazität und läuft mit 7.200 rpm.
Kommen wir mit der Grafikkarte zum interessantesten Part: Im Vorfeld wurde bereits viel über Nvidias Pascal-Architektur diskutiert. Werden die Notebook-Varianten abgespeckt sein und ein M für mobil im Namen tragen oder ihren Desktop-Brüdern so stark ähneln, dass eine identische Bezeichnung gerechtfertigt ist? Wenn es nach der GeForce GTX 1070 geht, trifft eindeutig letzteres zu. Zwar taktet das Desktop-Modell im Referenzdesign mit 1.506 bis 1.683 statt 1.443 bis 1.645 MHz, dafür packt Nvidia auf die mobile Version 7 % mehr Shader-Einheiten (2.048 vs. 1.920), was die schwächeren MHz-Zahlen ausgleichen soll. Allerdings sind viele Desktop-Chips kräftig übertaktet, sodass die Notebook-Edition doch wieder in Rückstand gerät.

Aufgrund der enormen Taktschwankungen wird die Leistung der GTX 1070 von Laptop zu Laptop generell sehr unterschiedlich sein. Je nach Kühlsystem werkelt der 16-nm-Chip nämlich flotter als mit den von Nvidia angegebenen Taktraten. Im Render-Test des Tools GPU-Z konnten wir aus dem GT62VR bis zu 1.900 MHz herauskitzeln, wobei sich der Kern nach mehreren Durchläufen im Unigine Heaven 4.0 Benchmark auf ca. 1.500 MHz einpendelte.
Als Treiber war auf dem Testgerät die ForceWare 368.79 installiert, die uns allerdings noch nicht voll ausgereift erschien. Zwar gab es keine Bluescreens oder Grafikfehler, jedoch hatten wir bei manchen Spielen den Eindruck, dass die Performance höher sein könnte. Im besten Fall kratzt die GTX 1070 am Level ihres Desktop-Pendants. Im schlechtesten Fall liegt sie unter der GTX 980(M). Dirt Rally, Just Cause 3 und Mad Max wollten außerdem nicht auf unserem 4K-Monitor starten (Hänger bzw. Absturz).

Im Zuge der weiter oben erwähnten Idle-Nachmessungen installierten wir beim zweiten Testgerät den offiziellen Launch-Treiber 372.53 und führten einen kurzen Check mit dem Unigine Heaven 4.0 Benchmark und der 11er-Ausgabe des 3DMark durch. Ergebnis: Die Performance blieb konstant.
Bei synthetischen Benchmarks, die GPU-limitiert sind, zeigt das GT62VR eindrucksvoll, was es auf dem Kasten hat. Mit einem Graphics-Score von 17.066 Punkten sprintet die GTX 1070 im Fire-Strike-Test des aktuellen 3DMark 124 % an einer GTX 970M (7.624 Punkte @Acer Predator 15) und 76 % an einer GTX 980M vorbei (9.671 Punkte @Schenker XMG P506). Selbst das ehemalige Spitzenmodell, die GTX 980, welche nur in 17- und 18-Zoll-Chassis zum Einsatz kam, wird um 34 % abgehängt (12.691 Punkte @Schenker XMG U716). Der Vorsprung zur Desktop GTX 1060 beträgt ebenfalls über 30 %. Erst eine GTX 980 Ti kann der mobilen GTX 1070 das Wasser reichen. Kurzum: Nvidia hat mit der Pascal-Architektur ganze Arbeit geleistet. Dank 8 GB GDDR5-VRAM und einem Speicherinterface von 256 Bit ist das High-End-Modell übrigens sehr zukunftssicher. Akku Asus A42-M70 .
Die beste Nachricht vorweg: Als eine der wenigen Notebook-GPUs kann die GeForce GTX 1070 fast alle Spiele auch mit 3.840 x 2.160 Pixeln ordentlich befeuern (35+ Fps @High). Die Grafikkarten aus der Maxwell-Reihe produzieren hier oft eine Ruckelshow. In der nativen Auflösung des GT62VR lässt sich jeder Titel mit maximalen Details und mehrfacher Kantenglättung genießen. Selbst Hardware-Fresser wie Assassin's Creed Syndicate und Anno 2205 bringen das System nicht aus der Fassung.

Rechnet man unsere 4K/High- und FHD/Ultra-Benchmarks zusammen, liegt die GTX 1070 10 % vor einer GTX 980, 14 % vor einer Desktop GTX 1060 und beachtliche 60 % vor einer GTX 980M. Die Leistung der GTX 970M wird sogar um 100 % getoppt, sprich der Pascal-Nachfolger ist doppelt so schnell. Einen derartigen Performance-Sprung gab es in der Vergangenheit nur selten, weshalb sich der Kauf eines frischen Laptops jetzt besonders anbietet.
Angesichts der herausragenden Performance ist das GT62VR nicht allzu laut – im Gegenteil. Durchschnittlich 40 dB(A) im 3DMark 06 und 46 dB(A) unter Volllast sind im Vergleich zu den deutlich langsameren Maxwell-Notebooks kein hoher Wert. Im Stresstest mit den Tools FurMark und Prime95 verhält sich das MSI sogar ruhiger als die 15-Zoll-Konkurrenz von Acer, Alienware, Gigabyte und Schenker (siehe Tabelle).
Ein weiterer Pluspunkt ist die konstante Drehzahl. Während der Lautstärkemessungen sprang der Lüfter nie unangenehm hin und her. Allerdings konnten wir zuweilen ein leichtes Pfeifgeräusch vernehmen, das jedoch nur bei manchen Lastzuständen auftritt. Da die Lüfter auch im Idle-Betrieb aktiv sind, hört man die Festplatte meist nicht, lediglich bei stärkeren Zugriffen erzeugt sie ein Klackern.
Die Temperaturentwicklung des GT62VR erinnert an andere High-End-Notebooks. Mit maximal 44 °C auf der Ober- und bis zu 53 °C auf der Unterseite bewegt sich das 15-Zöll-Gerät im Mittelfeld. Nachbessern könnte MSI bei der Temperaturverteilung. So erreicht die Handballenauflage in anspruchsvollen 3D-Anwendungen über 35 °C. Einige Gaming-Laptops werden hier nur 25 bis 30 °C warm.
Die Komponenten hatten an unserem Foltertest mehr zu knabbern. Nach einer Stunde Dauerbelastung machte es sich die GeForce GTX 1070 bei 84 °C bequem. Allerdings kam es unter extremen Bedingungen auch zu einem Throttling (~1.240 MHz). Intels Core i7-6700HQ drosselte nicht, wurde mit rund 90 °C aber ein ganzes Stück heißer.
Das 2.1-System von Dynaudio liefert im Zusammenspiel mit dem Nahimic Audio Enhancer eine recht gute Vorstellung ab. MSI greift beim GT62VR auf zwei Lautsprecher und einen Subwoofer zurück, die an der Notebook-Front bzw. auf dem Gehäuseboden sitzen. Dank dem Subwoofer bietet der 15-Zoll-Bolide einen verhältnismäßig satten Bass. Die Maximallautstärke ist ebenfalls brauchbar und genügt für kleine bis mittlere Räume.

Nach unseren Erfahrungen sind externe Lautsprecher oder ein Headset – im Gegensatz zu vielen anderen Notebooks – keine Pflicht. Spiele, Videos und Musikstücke werden ordentlich wiedergegeben.
Weil das GT62VR ohne Grafikumschaltung leben muss, fallen die Verbrauchswerte etwas höher als bei Optimus-Geräten aus. 20-32 Watt im Idle-Betrieb würden wir jedoch als vertretbar bezeichnen.

Lob kassiert das GT62VR für den Lastverbrauch. Zwar sind rund 100 Watt bei der ersten Szene des 3DMark 06 und bis zu 202 Watt im Stresstest auf den ersten Blick happig, in Relation zur Leistung benötigt das GT62VR jedoch erstaunlich wenig Strom. Die Energiewerte decken sich grob mit dem Alienware 15 R2, dessen GTX 980M keine Chance gegen die GTX 1070 hat. Ergo: Pascal ist nicht nur sehr schnell, sondern auch relativ sparsam.
Die Abwesenheit von Nvidias Optimus-Technologie rächt sich vor allem bei der Akkulaufzeit. Dem verschraubten 8-Zellen-Modell (75 Wh, 5.225 mAh) ging im Idle-Test mit 0 % Leichtkraft nach gerade einmal 5 Stunden die Puste aus. Rund 4 Stunden Internetsurfen per WLAN (mittlere Helligkeit) sind ebenfalls kein Topwert. Die Maxwell-Konkurrenz erreicht hier zwischen 4,5 und 8 Stunden.
Im Großen und Ganzen hat MSI genau das abgeliefert, was bei Gamern derzeit auf der Wunschliste steht. Neben einem Quadcore-Prozessor, 16 GB DDR4-RAM und einem Solid State Drive wäre das in erster Linie eine High-End-GPU mit 4K- und VR-Tauglichkeit. Nividias GeForce GTX 1070 ist der erhoffte Kracher geworden, sei es nun als Desktop- oder Notebookvariante. Die Pascal-Architektur beeindruckt durch ihre erstklassige Leistung gepaart mit einer hohen Energieeffizienz. Akku Asus N55SF .

Das Full-HD-IPS-Display, der Klang und die Eingabegeräte sind auch nicht von schlechten Eltern. Ähnliches betrifft die Anschlussausstattung, wobei manche Nutzer Thunderbolt 3 und HDMI 2.0 vermissen werden. Das Kühlsystem ist den Hardwareanforderungen gewachsen, Geräusch- und Temperaturentwicklung fallen ordentlich aus.Abstriche müssen Käufer nur bei der Akkulaufzeit hinnehmen (keine Grafikumschaltung).

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20/08/2016

Hohe Kapazität Akku HP COMPAQ 6710b

Samsung schnürt mit dem Galaxy Tab A 10.1 (2016) ein sehr interessantes Paket. Ein 10-Zoll-Tablet mit Android 6, LTE und Full-HD-Auflösung bekommt man derzeit fast nicht günstiger. Ob auch die Leistung stimmt, klärt unser Test.
Das Samsung Galaxy Tab A des Jahrgangs 2016 richtet sich wie sein Vorgänger Samsung Galaxy Tab A 9.7 an preisbewusste Nutzer. Mit Android 6.0 setzt der Nachfolger aber nicht nur auf ein aktuelleres Betriebssystem, sondern ist auch schneller geworden. Als Schaltzentrale wurde der Quadcore-SoC von Qualcomm von der Samsung-Eigenkreation Exynos 7870 Octa abgelöst, die gleich doppelt so viele Prozessorkerne mitbringt. Die vormals 9,7 Zoll große Bilddiagonale durchmisst nun 10,1 Zoll, und statt 1.024 x 768 Pixel erstrahlen Inhalte jetzt in der Full-HD-Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixel im 16:10-Format.

Die Preise für das Samsung Galaxy Tab A 10.1 (2016) starten bei offiziell 289 Euro für die Standard-Version mit Wi-Fi, 2 GB RAM, 16 GB Speicher und wahlweise schwarzem oder weißem Gehäuse. Unser Testkandidat und gleichzeitig die zweite Galaxy-Tab-A-Variante bringt zusätzlich noch ein LTE-Funkmodul mit. Dafür sind laut Samsung 349 Euro fällig, doch in Online-Shops wird man zum Testzeitpunkt schon für weniger als 300 Euro fündig.

Im Test muss sich das Samsung Galaxy Tab A 10.1 (2016) mit vergleichbar ausgestatteten Tablets messen. Seine Leistung vergleichen wir mit dem Acer Iconia Tab 10 A3-A30, dem Huawei MediaPad T2 10.0 Pro, dem LG G Pad II 10.1 und natürlich dem Vorgänger Samsung Galaxy Tab A 9.7.
Um sein Tablet günstig anbieten zu können, verzichtet Samsung auf Extravaganzen wie ein Chassis aus Metall. Das Galaxy Tab A 10.1 (2016) kleidet sich stattdessen komplett in schwarzen beziehungsweise weißen Kunststoff. Von Attributen wie hochwertig oder gar edel kann man dabei nicht sprechen, doch das optisch dezente Polycarbonat-Gehäuse erfüllt seinen Zweck, sammelt durch das nahtlos in den Rahmen eingebette Display weitere Pluspunkte und wirkt insgesamt keineswegs billig. Außerdem gibt es den Fingern durch seine leicht gummierte Rückseite guten Halt und überzeugt durch eine recht hohe Stabilität.

Für den Alltagseinsatz ist der 10,1-Zöller definitiv robust genug - nur wer es darauf anlegt, kann das 8,2 Millimeter dünne Tablet minimal verwinden. Das wird dann aber nicht mit Knarzgeräuschen quittiert, sondern lediglich mit Bildveränderungen an einigen wenigen Stellen des Displays. Die Rückseite des Gehäuses ist leicht magnetisch ausgeführt, was in erster Linie dem Anschluss an das optional erhältliche Book Cover dient. Darüber lässt sich das Tablet leicht geneigt aufstellen und beispielsweise zum Schreiben oder zum bequemeren Anschauen von Inhalten wie Videos verwenden. Akku HP COMPAQ 6710b .

Mit 525 Gramm bringt das Galaxy Tab A 10.1 (2016) relativ viel Gewicht auf Waage. Unter den Vergleichsgeräten ist nur das Acer Iconia Tab 10 A3-A30 schwerer, während sich das Samsung Galaxy Tab A 9.7 aufgrund seines kleineren Formfaktors mit 456 Gramm am leichtesten trägt.
Abgesehen vom LTE-Funkmodul unterscheiden sich die beiden Versionen des Samsung Galaxy Tab A 10.1 (2016) nicht voneinander. In beiden läuft der Mittelklasse-SoC Samsung Exynos 7870 Octa, dessen acht Prozessorkerne mit jeweils 1,6 GHz takten. Dazu kommen der Grafikchip ARM Mali-T830 MP2, 2 GB RAM und 16 GB Speicherplatz. Davon bleiben im Werkszustand oder nach einem Reset etwa 10,5 GB übrig - nicht viel für ein Tablet, das sich laut Hersteller bestens für mobiles Entertainment eignet. Dafür kann man den Speicherplatz per microSD-Karte erweitern, auf die sich Dateien sowie App2SD-kompatible Anwendungen verschieben lassen. Laut Samsung akzeptiert das Galaxy Tab A 10.1 (2016) bis zu 200 GB große microSD-Karten und damit das Maximum dessen, was derzeit an Speicherkapazität auf dem Markt angeboten wird. Der Micro-USB-2.0-Port unterstützt USB-OTG, allerdings kein MHL.
Auf dem Galaxy Tab A 10.1 (2016) läuft Android in der aktuellen Version 6.0.1 Marshmallow. Samsung hat das OS praktisch im Originalzustand belassen und ihm nur wenige vorinstallierte Apps mit auf den Weg gegeben. Die bilden in der Summe eine kleine und unaufdringliche Auswahl an Software-Werkzeugen. Neben Hersteller-eigenen Tools wie den Kalender S Planner und einen Kindermodus, bei dem sich unter anderem der Zugriff auf Medien und Anwendungen sperren und die Bedienung der Oberfläche erleichtern lässt, sind auch die obligatorischen Google-Apps mit von der Partie. Dazu kommen Microsoft-Anwendungen wie Word, Excel, Powerpoint und Skype, allerdings nur in Form von platzsparenden Download-Links. Die werkseitig aufgespielten Apps lassen sich nicht deinstallieren, sondern bestenfalls deaktivieren.
Das Galaxy Tab A 10.1 (2016) unterstützt die Funkstandards GSM (850, 900, 1.800, 1.900 MHz) und UMTS (850, 900, 1.900, 2.100 MHz). In 3G-Netzen erreicht es mit HSPA+ Transferraten von bis zu 42 MBit/s im Download und 5,76 MBit/s im Upload. Mit der LTE-Variante des Tablets (LTE-Frequenzen 800, 850, 900, 1.800, 2.100, 2.300, 2.600 MHz) erhöhen sich die maximalen Übertragungsgeschwindigkeiten auf 150 MBit/s im Download beziehungsweise 50 MBit/s im Upload. Auf kurzen Distanzen verbindet sich das Galaxy Tab A 10.1 (2016) per Bluetooth 4.2 und WLAN 802.11 a/b/g/n/ac. Letzteres funktioniert sowohl im 2,4- als auch im 5-GHz-Frequenzband.

Bei der WLAN-Geschwindigkeitsmessung an unserem Referenzrouter Linksys EA8500 schlägt sich das Tablet sehr beachtlich. Die mittleren Übertragungsraten betragen im 5-GHz-Band und aus Meter Entfernung bis zu 274 MBit/s, wenn das Galaxy Tab A 10.1 (2016) Datenpakete empfängt. Im Sende-Modus sind es immer noch schnelle 239 MBit/s.
Seine Position bestimmt das Tablet per GPS, was im Test erfreulich genaue Ergebnisse lieferte. Sowohl in geschlossenen Räumen als auch unter freiem Himmel war die Ortung bis auf wenige Meter genau. Auf unserem 12 Kilometer langen Fahrrad-Testparcours konnte das Galaxy Tab A 10.1 (2016) deshalb auch gut mit dem Profi-Navigationsgerät Garmin Edge 500 mithalten. Zwar schlichen sich beim Tablet ein paar kleine Ungenauigkeiten ein, die sich über die Gesamtstrecke hinweg aber nur auf eine Abweichung von 90 Metern summierten. Für den täglichen Einsatz arbeitet das GPS Galaxy Tab A 10.1 (2016) damit auf jeden Fall präzise genug.Akku HP G62 .
Die 8-Megapixel-Hauptkamera des Galaxy Tab A 10.1 (2016) schießt bis zu 3.264 x 2.448 Pixel große Bilder im 4:3-Format. Für 16:9-Fotos muss man die Auflösung auf 3.264 x 1.836 Pixel reduzieren. Das mit einer F1.9-Blende ausgestattete Kamera-Modul verfügt über einen LED-Blitz sowie einen Autofokus und unterstützt Full-HD-Videoaufnahmen mit 30 Bildern pro Sekunde. Eine Nummer kleiner geht es bei der 2-Megapixel-Webcam zur Sache. Hier beträgt die Bildgröße bis zu 1.616 x 1.212 (4:3) beziehungsweise 1.600 x 900 Pixel (16:9). Videoaufnahmen gelingen ebenfalls mit 30 Bildern pro Sekunde, allerdings ist hier konstruktionsbedingt bei der kleinen HD-Auflösung von 1.280 x 720 Pixel Schluss.

Im übersichtlichen Menü der Hauptkamera stehen neben dem Auto-Modus insgesamt acht weitere Bildmodi zur Auswahl, darunter Panorama, Serienaufnahme, HDR, Nachtmodus und Sport. Ebenfalls dazu gehört der Pro-Bildmodus, in dem sich die drei Bildparameter ISO-Zahl, Weißabgleich und Blende manuell einstellen lassen. Die Frontkamera bietet mit Selfie, Nachtmodus und Sound & Shot drei Aufnahmemodi. Bei letzterem werden bis zu 9 Sekunden Hintergrundgeräusche mitaufgenommen.

Bis hierhin macht alles ein soliden Eindruck, doch leider liefern beide Kameras nur eine unterdurchschnittliche Bildqualität ab. Mit dem Tablet aufgenommene Fotos sind nur auf den ersten Blick in Ordnung. Man muss aber nicht einmal allzu genau hinschauen, um zu erkennen, dass hier kein sehr talentierter Fotokünstler am Werk ist. Die Aufnahmen wirken stets so, als seien sie übermäßig stark weichgezeichnet worden, wodurch feine Bilddetails im Pixelbrei untergehen. Bei schlechten Lichtverhältnissen treten die Unschärfen besonders stark zutage. Zudem hat die Kamera eine Vorliebe für knallige Farben, so dass die Aufnahmen immer ein wenig künstlich wirken.

Wählen Sie eine Szene und navigieren Sie im ersten Bild. Ein Klick ändert die Zoomstufe. Ein Klick auf die vergrößerten Bilder öffnet das Original in einem neuen Fenster. Das erste Bild zeigt das skalierte Photo von dem Testgerät.
Zusätzlich zu unseren Test-Schnappschüssen überprüfen wir die Schärfe und die Farben auch unter kontrollierten Testbedingungen. Dazu werden der ColorChecker Passport und unser Testchart möglichst formatfüllend fotografiert. Eine anschließende Nachbearbeitung der Bilder findet nicht statt. Wie man deutlich am ersten Chart erkennen kann, stellt das Galaxy Tab A 10.1 (2016) Farben durchwegs zu kräftig dar. Hinzu kommt eine forsch zu Werke gehende Scharfzeichnung, durch die Ränder und Kanten hart gezeichnet werden.
Dem Galaxy Tab A 10.1 (2016) legt Samsung ein USB-Kabel, ein modulares Netzteil und eine Kurzanleitung bei. Auf seiner Webseite bietet der Hersteller ein optionales Book Cover (50 Euro) in Schwarz oder Weiß an, auf dem sich das Tablet in zwei Neigungswinkeln aufstellen lässt: dem Betrachtungs-Modus zum Lesen, Surfen oder zur Multimedia-Wiedergabe und dem Texteingabe-Modus zum Schreiben. Auf das Tablet gibt es 24 Monate Garantie, auf den Akku 12 Monate, auf Verschleißteile wie das Kabel und das Netzteil 6 Monate.

Der hauseigene Achtkern-SoC sorgt beim Samsung-Tablet für ein flottes Arbeitstempo. Eingaben setzt das Galaxy Tab A 10.1 (2016) unverzüglich um, egal ob sie über die Tasten am Gerät oder über den Touchscreen erfolgen, der bis zu 10 Fingereingaben gleichzeitig verarbeiten kann. Den Bildschirminhalt dreht das Tablet ohne merkliche Verzögerung in die gewünschte Richtung. Warten muss man einzig und allein beim Hochfahren. Bis das Tablet den Android-Startscreen anzeigt, vergehen rund 25 Sekunden, eine ganz normale Zeit.Akku HP Pavilion g6 .

Das Samsung Galaxy Tab A 10.1 (2016) stellt auf seinem 10,1 Zoll großen TFT-Display 1.920 x 1.200 Pixel dar, was einer Pixeldichte von 224 ppi entspricht. Einzelne Bildpunkte lassen sich auch bei genauem Hinschauen praktisch nicht mehr wahrnehmen. In puncto Darstellung deutlich kleinere Brötchen backt der Vorgänger Samsung Galaxy Tab A 9.7 mit seiner Bildschirmauflösung von 1.024 x 768 Pixel.

Mit durchschnittlich 520,1 cd/m² leuchtet das Display des Galaxy Tab A 10.1 (2016) ausgesprochen hell und ist gleichmäßig ausgeleuchtet (91 %). Ein Helligkeitssensor sorgt dafür, dass die Luminanz stets optimal auf das Umgebungslicht eingestellt und der Nutzer damit nicht übermäßig geblendet wird. Die versammelte Konkurrenz kann in puncto Helligkeit nicht mithalten - am besten ist hier noch das Samsung Galaxy Tab A 9.7 unterwegs, das 392 cd/m² erreicht. Bei den übrigen Bildparametern sind sich die Tablets dann aber mehr oder weniger ebenbürtig. Das Galaxy Tab A 10.1 (2016) liefert mit einem Schwarzwert von 0,68 cd/m² und einem Kontrastverhältnis von 1:797 ordentliche Werte ab, die etwa auf Höhe der Mitbewerber liegen.

Die Messungen mit dem Colorimeter X-Rite i1pro 2 und der CalMAN-Software zeigen, dass das Galaxy Tab A 10.1 (2016) bei den Bildparametern abseits der Ideallinie fährt. Beispielsweise liegt die Farbtemperatur mit 7.434 K deutlich über dem Standardwert von 6.500 K, ist von einem Blaustich aber noch ein gutes Stück entfernt. Auch Abweichungen bei der Graustufen- (Delta-E von 4,8) und der Farbwiedergabe (Delta-E von 4,2) sind jeweils etwas zu hoch (ideal wären 3,0 oder weniger). Subjektiv betrachtet gibt es an den Darstellungskünsten des Galaxy Tab A 10.1 (2016) aber nichts zu meckern.
Mit einer Display-Helligkeit von durchschnittlich 520,1 cd/m² ist das Galaxy Tab A 10.1 (2016) eigentlich bestens für die Outdoor-Nutzung gerüstet. Die stark spiegelnde Display-Oberfläche kann Nutzer aber dazu zwingen, sich ein schattiges Plätzchen zu suchen, damit der Durchblick erhalten bleibt. Ein Drama ist das allerdings nicht, denn in den meisten Fällen lässt er sich schon durch eine leichte Drehung des Tablets wiederherstellen.

Keine Schwächen zeigt das Galaxy Tab A 10.1 (2016) bei der Blickinkelstabilität. Auch aus extremen Seitenansichten bleibt der Bildschirminhalt stets einwandfrei erkennbar, ohne dass es dabei zu einer Abdunklung oder einer invertierten Darstellung kommt.
Mit dem hauseigenen Achtkern-Prozessor Exynos 7870 Octa setzt Samsung im Galaxy Tab A 10.1 (2016) einen performanten SoC ein, dessen Kerne mit einer Taktfrequenz von 1,6 GHz laufen. Die CPU kann auf den Grafikchip ARM Mali-T830 MP2 und 2 GB RAM zurückgreifen. Im direkten Vergleich mit unserer Testauswahl an ähnlich ausgestatteten Mittelklasse-Tablets schlägt sich das Galaxy Tab A 10.1 (2016) gut und ordnet sich insgesamt auf einem Mittelfeld-Platz ein. Seinen Vorgänger Samsung Galaxy Tab A 9.7 lässt der Testkandidat aufgrund des stärkeren SoC erwartungsgemäß hinter sich zurück und ist auch einen Tick schneller unterwegs als das Huawei MediaPad T2 10.0 Pro. An die Performance des Acer Iconia Tab 10 A3-A30 und des LG G Pad II 10.1 kommt es jedoch nicht ganz heran.
Der Flashspeicher des Galaxy Tab A 10.1 (2016) arbeitet flott. Sequenzielle Lesevorgänge sind seine Stärke, denn die absolviert er um einiges schneller als die Konkurrenz. Mit sequenziellem Schreiben kann sich das Tablet dagegen gar nicht anfreunden und fällt in dieser Testdisziplin auf den letzten Platz zurück. Das drückt den Durchschnitt etwas, doch insgesamt gehört das Galaxy Tab A 10.1 (2016) damit immer noch zu den schnelleren Tablets unter den Vergleichsgeräten. Akku HP Pavilion dm1 .

Beim Lesen und Schreiben von microSD-Karte schlägt sich das Galaxy Tab A 10.1 (2016) wacker, kann aber mit Werten von 75,5 MByte/s beim Lesen und 50,1 MByte/s beim Schreiben das Potenzial unserer microSD-Referenzkarte Toshiba Exceria Pro M401 (Lesen bis 95 MByte/s, Schreiben bis 80 MByte/s) nicht ganz ausschöpfen.
Spiele und das Galaxy Tab A 10.1 (2016), das passt bis auf eine Ausnahme gut zusammen. Der im Tablet integrierte Grafikchip ARM Mali-T830 MP2 sorgt selbst dann für eine flotte Performance, wenn die maximale Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixel und hohe Bilddetails gewählt werden. Auch grafisch anspruchsvolle Games wie Dead Trigger 2 oder Asphalt 8 lassen sich so flüssig spielen. Dabei setzt der Lagesensor des Tablets Kommandos unverzüglich um und steht dem Spielspaß nicht im Weg. Von den Lautsprechern kann man das aber nicht unbedingt behaupten: Weil sie an der Fußseite des Tablets sitzen, kommt der Ton immer nur von einer Seite, wenn man das Galaxy Tab A 10.1 (2016) im Querformat hält.
Unter Last erhitzt sich das Galaxy Tab A 10.1 (2016) auf bis zu 43,9 °C, ein absolut unproblematischer Wert. Bei längerer Nutzung kann es aber durchaus passieren, dass die Hände ins Schwitzen geraten, zumal das Tablet auch im Idle-Zustand mit einem Spitzenwert von 40,8 °C nicht gerade kühl agiert. Im Test zeigt sich, dass es dem Galaxy Tab A 10.1 (2016) selbst ein wenig zu warm wird. Beim Akkutest des GFXBench, der den T-Rex-Test 30-Mal hintereinander ausführt, bleibt die Performance lange Zeit stabil, um gegen Ende dann doch deutlich einzubrechen. Da das Throttling aber erst sehr spät erfolgt, sollte man es nicht überbewerten.
Die bis zu 89,4 dB lauten Stereolautsprecher des Galaxy Tab A 10.1 (2016) sitzen beide an der schmalen Seite des Tablets, direkt unterhalb der Android-Tasten. Hält man das Gerät im Querformat, kommt der Sound daher stets nur von einer Seite, was auf Dauer stören kann. Bässe sind praktisch nicht herauszuhören, da das Tablet im entsprechenden Frequenzbereich nur niedrigere dB-Werte erzielt, die von den akustisch dominanteren Mitten und Höhen überlagert werden. Schließt man Kopfhörer an die 3,5mm-Klinkenbuchse an, ist das Klangerlebnis deutlich besser als über die Lautsprecher.
Energiesparen ist eine Stärke des Galaxy Tab A 10.1 (2016). Die Grundlage dafür liefert die durchwegs niedrige Leistungsaufnahme, die unter Last maximal 6,97 Watt beträgt. Im Standby-Modus genehmigt sich das Tablet sehr moderte 0,12 Watt.
Bei der Akkulaufzeit trumpft das Samsung-Tablet auf. Unter Volllast geht dem Galaxy Tab A 10.1 (2016) erst nach mehr als 7 Stunden die Puste aus, und mit dem Abspielen eines Full-HD-Videos kann man es fast 15 Stunden lang beschäftigen. Nur das LG G Pad II 10.1 ist hier mit 17 Stunden Laufzeit noch ein wenig ausdauernder. Allerdings ist es das Samsung Galaxy Tab A 9.7, das seinem Nachfolger in puncto Laufzeit insgesamt am nächsten kommt. Das Acer Iconia Tab 10 A3-A30 und das Huawei MediaPad T2 10.0 Pro sind hier chancenlos.
Das Samsung Galaxy Tab A 10.1 (2016) hat gegenüber seinem Vorgänger Samsung Galaxy Tab A 9.7 zugelegt, was die Leistung betrifft. Das Display stellt nun 1.920 x 1.200 (16:10-Format) statt vormals 1.024 x 768 Pixel (4:3-Format) dar, wobei sich die Anzeigefläche - 10,1 Zoll gegenüber 9,7 Zoll - kaum verändert hat. Dafür leuchtet der Bildschirm mit durchschnittlich 520,1 cd/m² deutlich heller als beim Galaxy Tab A 9.7 (392 cd/m²). Weitere Pluspunkte gibt es für den Achtkern-SoC Exynos 7870 Octa, der für ein flottes Tempo unter Android 6.0 sorgt und auch grafisch anspruchsvolle Spiele flüssig zum Laufen bringt. Durch den stärkeren Akku haben sich auch die Laufzeiten erhöht und machen das Galaxy Tab A 10.1 (2016) zu einem sehr ausdauernden Tablet.

Stärkerer SoC, helleres Display, Full-HD-Auflösung und bessere Akkulaufzeiten - das Samsung Galaxy Tab A 10.1 (2016) hat gegenüber seinem Vorgänger in vielerlei Hinsicht zugelegt.

Die LTE-Version des Samsung Galaxy Tab A 10.1 (2016) ist aufgrund ihres niedrigen Preises besonders interessant: Soll es ein möglichst preiswertes 10-Zoll-Tablet mit Android 6, LTE und Full-HD-Display sein, gibt es zum Testzeitpunkt praktisch keine Alternativen. Wer auf LTE verzichten kann, bekommt das Tablet noch einmal rund 50 Euro günstiger.Akku HP EliteBook 8440p .

Mit dem Sparpreis gehen allerdings auch ein paar Mankos einher. Von den nominell 16 GB Speicherplatz bleiben nur rund 10,5 GB übrig - wenig für ein Tablet, das sich das Thema Multimedia auf die Fahnen geschrieben hat. Nicht überzeugen können auch die Kameramodule, die eine enttäuschende Bildqualität abliefern. Die nur an einer Seite des Tablets angebrachten Lautsprecher stören nur solange nicht, wie man das Gerät im Hochformat hält. Im Querformat ertönt die Klangkulisse jeweils nur von einer Seite.